ren zu 1.90, 1.45,-90 Mk. 1.85 Gießener Zeitung Bezugspreis 40 pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) verteljährlich 1,20 m., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 90 Pig.- Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Mk. 1.75 , jetzt Mk. 1.95 Nr. 4. utter, 3.80 und 3.45 Zugstiefel r5.70 und 3.95 Mk. 6 95 schen 7.50, 8.10, 8.95 chnitt. 7.46, 6.60, 5.60 25, 6.50, 6.20 billigsten Preisen. ofstr. 58 - Telephon: Nr. 362. II. Internationaler Krongreß für Rettungswesen und Unfallverhütung und das Grubenrettungswesen. Der 2. Internationale Kongreß für Rettungswesen und Unfallverhütung wird soeben in einem Einladungsschreiben des Organisationsausschusses für die Zeit vom 9. bis 13. September 1913 nach Wien einberufen. Protektor des Kongresses ist Erzherzog Leopold Salvator. Die Anregung zur Abhaltung eines internationalen Kongresses für Rettungswesen, der zum ersten Male in der Pfingstwoche des Jahres 1908 unter dem Protektorate des Prinzen Heinrich von Preußen in Frankfurt a. M. tagte, hat Deutschland gegeben. Expedition: Selters meg 83. Samstag, den 11. Januar 1913. im Jahre 1910 vom Verein für die bergbaulichen In teressen gegründete Hauptstelle für das Grubenrettungs( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg.- Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. | warten, daß auch auf dem Wiener Kongreß sich eine großze Anzahl von Fachleuten zusammenfinden wird, um die bisherigen Erfahrungen auf diesem Gebiet auszutauschen und Anregung zu weiterer erfolgreicher Arbeit zu schöpfen. Das große Interesse, das den Aufgaben des Kon| gresses von allen Seiten schon jetzt entgegengebracht wird, läßt darauf schließen, daß die Beteiligung auch in allen anderen Abteilungen eine sehr rege sein wird. Möge die Bereitwilligkeit weitester Streise sich mit voller Straft und Arbeitsfreudigkeit in den Dienst der Nächstenliebe zu stellen, allen auf dem Kongreß vertretenen Kulturländern in immer steigendem Maße bis in die fernsten Zeiten beschieden sein. von besonderer Bedeutung. Die Hauptaufgabe der Zentralstelle besteht in der Ueberwachung der Jn standhaltung der Rettungsapparate auf den Gruben und der Ausbildung der Rettungsmannschaften. Unter den| übrigen Aufgaben der Hauptstelle ist noch die Unter= suchung, Prüfung und Begutachtung von Geräten und anderen Zweigen des Grubenrettungswesens hervorzu heben. Die starke Zunahme der für den Grubenrettungsdienst ausgebildeten Mannschaften und der zur Verfügung stehenden Rettungsapparate legt Zeugnis ab für die ernsten Bemühungen, das Grubenrettungswesen zu vervollkommnen. Während im Ruhrkohlenrevier bei Einrichtung der Rettungszentrale Anfang Oktober 1910 Mannschaften vorhanden waren, beträgt heute die Zahl etwa 800 Rettungsapparate und 2500 ausgebildete der Rettungsapparate rund 1100 und die Zahl der ausgebildeten Rettungsmannschaften rund 4000; in einein Zeitraum von etwa 2 Jahren ist mithin eine Zuum etwa 300 Apparate und 1500 Mannschaf tet zu verzeichnen. Der Zweck dieser internationalen Beratungen ist in Frankfurt in hervorragendem Maße erreicht worden. Außer Deutschland waren 22 Staaten auf dem Kongres vertreten und zwar Argentinien, Belgien, Bulgarien, China, Dänemark, Aegypten, England, Frank- nahme reich, Griechenland, Japan, Italien, Niederlande, Norwegen, Desterreich- Ungarn, Portugal, Rumänien, Rußdemarkt lan's, Schweden, Schweiz, Serbien, Spanien und die r 1913 statt. nd werden hierzu Pferdemarktigt. g an das untereisen abgegeben. -Pferden inne. Lose á 1 M. op in Friedberg. Komitee. Weinessige HR( Rheinland sale. Allseitig anerkannt Erhäft in den meisten Nolo nialwaren- Drogen- und Delikatessen- Geschäften hellgang, Krone 18 urvenfadenansug de ng. Die Feder tft , ble Nähte bleiben Toder obbin, Ringschiff, Runt borwärtsnah, berriegel Maschine fridt u. ftof Sintenfte, 12 Jacobsohn Berlin No - Gelt 80 Jahren Liefe Belfenb., Beamt.- Berein ine, versend, d. hocharmig bhglenifer Fuhrah 45, 48, 50 m. 4wi tie. Jubiläume- Rate Bellung gleiche Borzugspra Hand od. Grundf mit Geschäft ober dafü hter ob. Umgegd. Of Sans 44 poft Sand Dankbarkeit+ fr mich gern u. foftenfol ungen- u. Sal@ leiden zuteil, wie ich mich durd adjes, billiges u. erfolg Malz von mein. lang Naturproduft, Doran n Leiden befreit babe ert, fm., Berlin SW 47 ossbeerenstrasse 30. Vereinigten Staaten von Nord- Amerika. Die Zahl der Teilnehmer belief sich auf etwa 1000. Für die Ver= handlungen des Wiener Kongresses sind 10 verschiedene Abteilungen gebildet worden, von denen Abteilung 6, die sich mit dem Rettungswesen im Bergbau und verwandten Betrieben befaßt, namentlich in der Bergwerksindustrie besonderes Interesse finden wird. In den letzten Jahren ist das Interesse für das Grubenrettungswesen ganz außerordentlich gewachsen. Die zunehmende Intensität des Bergbaubetriebes räumlicher Erweiterung der Grubenbetriebe und das Fortschreiten in größere Teufen hat das Bedürfnis nach Rettungsvorkehrungen und die Schwierigkeiten des Rettungsdienstes erheblich gesteigert. Aus zahlreichen wichtigen Bergbaubezirken ist über die Einrichtung von Rettungszentralen berichtet worden, die im Falle eines Grubenunglücks der schwer betroffenen Zeche zu Hilfe kom men sollen. Auch die Behörden haben sich der Frage des Grubenrettungswesens angenommen und haben, teilweis mit Hilfe der Gesetzgebung oder, wie in Deutschland, durch die Bergpolizeiverordnung, Maßnahmen zu ihrer Organisation getroffen. In Deutschland hat man der Beschaffung von Reb tung: apparaten schon seit einer Reihe von Jahren große Aufmerksamkeit gewidmet. Zahlreiche Bergwerksverwaltungen haben für ihre Gruben besondere Rettungstruppen gebildet und in einigen Bergwerksbezirken wie im Ruhrrevier, oberschlesischen-, niederschlesischen- und Aachener Revier sind Rettungszentralen geschaffen worden. Für den rheinisch- westfälischen Steinkohlenbezirk ist die Das Glückskind. Roman von Freve von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) 1X. Der unvergleichlich schöne Pfingstsonntag blieb allen in angenehmer Erinnerung, und wie viele noch schönere Tage hatte er im Gefolge. So oft Röschen auch ihr Lieblingsplätzchen im Walde aufsuchen mochte, immer gesellte sich Dr. Mallfar zu ihr. Im Anfang hielt sie es für Zufall, daß er gerade immer zu der Zeit in den Wald ging, wo sie träumend auf der alten, moosbewachsenen Bant saß. Denn daß der Mann stundenlang, ohne ungeduldig zu werden, hinter dem Vorhang stand und nach ihr ausspähte, wußte sie ja nicht, wie sie auch nichts davon wußte, daß die Flamme verzehrender Leidenschaft in dem Herzen des stillen Gelehrten mächtig emporloder= te. Doch nach und nach begann in ihr eine Ahnung kommenden, unsagbaren Glückes aufzusteigen, die sich ihrem ganzen Wesen mitteilte. Die kluge Försterin hatte längst, ehe Röschen selbst es wußte, wahrgenommen, wie es um ihren Liebling stand. Sie freute sich im Stillen, daß es so gekommen, denn nun brauchte man den Gedanken an eine Trennung, der immer von Zeit zu Zeit wie ein Schreckgespenst aufgetaucht war, nicht mehr zu fürchten. Einigemale schon war Röschen in Begleitung des Onkels und der Tante Therese im Seeschlößchen ge= wesen. Wie hatte sich dasselbe herausgeputzt, und noch immer war es dem Besizer nicht schön genug. Die Zimmer, welche die unglückliche Adeline einst bewohnte, waren freilich fast unverändert geblieben, aber dafür prangten die übrigen Gemächer in einer fast blen= denden Pracht. Alles, was Neichtum und Luxus zu erfinnen vermag, war hier aufgestapelt worden. Ueber den fleinen See führte an Stelle der hölzernen Auf dem Wiener Kongreß werden für die Aufgaben und den Inhalt der Verhandlungen in Abteilung 6 folgende Anhaltspunkte dienen: Die am häufigsten beim Bergbaubetriebe vor= kommenden Verletzungen. Unfallmelde dienst. Erste Hilfeleistung und ärztliche Versorgung. Art und Bereitstellung von Verband- und Hilfsgeräten. Verbandsstationen. Beförderung der Verletzten in der Grube und obertags. Hilfsgeräte. Improvisationen. Rettungsdienst bei Grubenbränden, Gas- und Kohlenstaub- Explosionen, ferner beim Auftreten unatem barer Gase. Atmungsapparate( Rettungsapparate) nebst Zubehör, Einrichtung, Prüfung und Gebrauch. Wiederbelebungsapparate. Unterirdische Rettungstam mern. Rettungsstationen. Uebungsräume. Organisation des Rettungsdienstes. Auswahl und Ausbildung der Rettungsmannschaften. Wasser, Schwimmsand- und Schlammeinbrüche. Sicherung des Rück zuges der Mannschaft. Telephonische oder telegra phische Verbindung der Grubenräume mit den Taganlager Dienstanweisungen für Rettungsmannschaften und die Arbeiterschaft. Grundsätze für Rettungsaktionen insbesondere bei Katastrophen. Gefahren bei Tunnel- und Caissonbau, die häufigsten Erkrankun gen, ihre Vorbeugungs- und Hilfsmittel. Rettungs= dienst und Rettungsarbeiten bei Verschütteten. Lage und Lebensbauer von Verschütteten. Aussicht auf Rettung, Kennzeichen des eingetretenen Todes. Hatten schon die Verhandlungen über das Rettungswesen im Bergbau in Frankfurt einen besonders starken Besuch aufzuweisen, so ist mit Sicherheit zu erwackeligen Brücke, eine eiserne, und jenseits derselben hatte Dr. Malljar noch ein großes Stück Land ange= tauft, das zu einem herrlichen Garten umgewandelt worden war. Er ließ ein Gewächshaus bauen, in dem fremdländische Pflanzen gezogen wurden, die dem eigens dazu augestellter Gärtner zur Besorgung oblagen. Derselbe erlebte freilich wenig Freude an seinen Pfleglingen, die man für schweres Geld überall hertommen ließ. Denn faum, daß eine zarte Blüte sich erschloß, wurde sic auch schon abgeschnitten und nach dem Forsthause geschickt. Mit merkwürdiger Bereitwilligkeit erbot sich Lebrecht stets, den Gang dorthin zu machen: freilich kam dadurch manche Blame an die falsche Adresse. Röschen hatte auch wirklich so viel, daß es nichts schadete, wenn Kathi auch hie und da mal etwas erhielt. Die beiden, Lebrecht und Kathi, waren überhaupt längst einig miteinander. Lebrecht hatte gar bald vergeffen, daß es einmal eine Zeit gegeben, wo er die Weiber gehaßt, und sie unnüße Geschöpfe" gescholten, denn Kathi, ja das war allerdings eine Ausnahme. Nur darüber war Lebrecht sich nicht klar, wie er seinem Herren beibringen sollte, daß nun, ja, daß die Kathi und er zusammen heiraten wollten. Aber einmal rückte er doch mit der Sprache heraus. Als sein Herr mit den vergnügten Gesicht, das er jetzt immer zeigte, eines Tages nach Hause kam, und, seinem treuen Diener lebhaft zunickend, sagte:„ Schelte mich, Lebrecht, nenn mich einen Toren, meinetwegen, was ich Du willst, ich bin verliebt!- O niemals seit jener fürchterlichen Stunde, wo ich meine Braut in - bu jener fürchterlich Freundes, dem ich mein ganzes Vertrauen geschenkt, erblicken mußte, habe ich geglaubt, daß es für mich noch ein Glück auf dieser Erde geben könnte, und nun lächelt es mir in seiner holdesten Ge= stalt. Owie schön, wie schön ist doch die Welt, Lebrecht, 。 Cin Brieg zwischen Bulgarien und Rumänien. Die Forderung einer erheblichen Gebietsabtretung, die Rumänien an Bulgarien gerichtet hat, und der besondere Grad von Vorbereitungen für den Ernstfall, die durch die militärischen Stellen in Bukarest getroffen sind, lassen die Möglichkeit eines Waffenganges der Rumänen gegen die Bulgaren nicht von der Hand weisen. Ein höherer österreichischer Offizier, dessen Standort nahe an der rumänischen Grenze liegt, gibt dazu die folgende interessante Schilderung: Die zahlreichen Soldaten rumänischer Herkunft in Desterreich- Ungarn gehören zu den besten und treuesten Sie des Habsburgerreiches und zu den feschesten. haben im Revolutionsjahre 1849 auch unter den schwierigsten Verhältnissen sich bestens als treu kaiserlich be= währt. Sie sind ungemein abgehärtet und namentlich in Rumänien selbst recht enthaltsam von geistigen Ge= tränke. Das Auftreten des rumänischen Soldaten ist stramm Ihre Tapferkeit haben die Rumänen bei Plewna bewiesen. Sie sind außerordentlich zähe Kämpfer und selbst bei den Manövern weichen sie nur mit Ingrimm auf Befehl der Schiedsrichter. Wie sich ein Krieg zwischen den beiden Donaunachbarn gestalten würde, ist schwer vorauszusagen. Beide Königreiche, von deutschen Fürsten zur Blüte gebracht, sind vorzüg= lich organisiert. Ein großer Vorteil für die Rumänen bietet das südlich der Donau belegene und ihnen gehörende Dobrudscha- Plateau, das ein Einfallstor gegen Bulgarien bildet. Rumänien besitzt auf der Donau und auf dem Meere eine kleine Flottille. Der Uebergang aus der Walachei nach Bulgarien ist insofern erschwert, als das bulgarische Ufer bedeutend höher, zum Teil recht bergig ist. An der Donau gibt es keine Festungen mehr, dagegen ist Bukarest hochmodern befestigt. Sämtliche rumänischen Donaustationen sind vor wenigen Jahren mit langen Kaimauern dergestalt versehen worden, daß aus den Eisenbahnwaggons sofort - nun mußt Du dich auch bekehren lassen. Ich glaube, Du hast Talent, und wirst einen ganz respektablen Ehemann abgeben." Da hielt der Angeredete den richtigen Zeitpunkt fitr gekommen. " Ich, ich bin schon bekehrt von meiner Weiberhasseret, war es schon früher als Sie. Na, ja, ich hielt das Ganze ja längst für' nen Unsinn, aber Sie wollten doch nichts von den Weibern hören, und so schwieg ich still." ,, Seht doch, wer hätte das gedacht, also auch Du mein Brutus", lächelte Malljar gütig, und den Namen Deiner Auserwählten, willst Du ihn mir nennen?" ' S ist die Kathi, des Försters Magd, ein hübsches, braves Mädel." " Ja, siehst Du sagte der Doktor,„ tein Mensch entgeht seinem Schicksal", und reichte Lebrecht treuherzig die Hand. Doktor Malljar glaubte in gewissen Stunden, mit Bestimmtheit voraussetzen zu dürfen, daß er wieder ge= liebt wurde, und doch hielt ihn eine unerflärliche Scheu, ein Etwas, von dem er sich selbst nicht Rechenschaft zu geben vermochte, immer wieder davon ab, die über sein ganzes zukünftiges Lebensglück entscheidende Frage an Röschen zu stellen. Bei dem Gedanken, daß sie„ netn" sagen könnte, fühlte der stille Gelehrte das Blut siedend heiß zum Herzen strömen, und eine fieberhafte Angst, der er vergebens Herr zu werden suchte, bemächtigte sich seiner. Wenn er sich dann in solchen Tagen selbst= quälerischer Unruhe vor Augen führte, daß er mit seinen 38 Jahren doch eigentlich nicht mehr zu den Jungen gehörte, und daß sein Aeußeres keineswegs dazu angetan war, ein junges, faum 19jähriges Mädchen zu blenden, wenn er gar daran dachte, wie eben jenes Mädchen, als es ihn zum ersten Male erblickte, in jähem Schrecken, mit allen Zeichen des Entsetzens vor thm geflohen war, dann sank der Mut des Aermsten so vollständig, daß er nicht selten den Entschluß faßte, wieder in die Welt hinauszuwandern.( Forts, folgt.) an Schiffbord verladen werden lann. Jn Bulgarien gibt es solcher Einrichtungen nur wenige. Die rumänisch- bulgarischen Verhandlungen in London stoden. Dr. Danew wünscht, in dieser Angele genheit durch einen anderen bulgarischen Politiker abgelöjt zu werden. Die hierdurch unvermeidliche neuerliche Verzögerung erhöht die ohnehin vorhandene Spannung des rumänischen Bolles. Von der Friedenskonferenz. Ronstantinopel. Die Pforte richtete ar tre Botschafter im Auslande ein Zirkular, in welchem dieie Der helfilche Etat. Der Finanzausschuß der hessischen Zweiten Kam mer ist in die Beratung des Hauptvoranschlages für das Jahr 1913 eingetreten. Man will die Arbeiten jo beschleunigen, daß bereits Ende dieses Monats der Etat von der Kommission erledigt ist, damit das Plenum bis Ende Februar den Voranschlag verabschieden kann. Jm Marz wird dann der Finanzausschuß der Ersten Kammer über den gleichen Gegenstand verhandeln. In der Generaldebatte wurde vom Vorsitzenden des Ausschusses darauf hingewiesen, daß die günstige finanzielle Lage, wie sie vom Finanzminister Dr. Braun im Plenum geschildert wurde, nicht dazu verleiten dürfe, unnötige Ausgaben zu machen, daß vielmehr alle Ausgaben einschen dem alten und neuen Ortsteil von Klein- Linden durchgeführt werden. Balcnicht, Seichelhei rumm, Leib, Lobe Wallenfels und 215, n Gießen, 9. Jan. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung wurde die Beschaffsche Straßenbahn zum Preise von zusammen 35 000 Mart beschlossen. Sie sollen zunächst als Reservewagen bei starkem Verkehr dienen und später als Anhängewagen für die Vorortbahnen nach Wiesed und Krofdorf. ung von 5 geschlossenen Anhängewagen für die elektri- puree also mit 19 Das alte Kliniksgebäude als Stadthaus! lehnt Für den dan emalige Ve Falle des Nichtz onaten nochmalige Berjammlung) erordneten Eichena eineller und Grünen Eine lebhafte Aussprache rief in der am Donners: Haberkorn, H verständigt werden, daß, falls die Ballandelegierten nicht gehend zu prüfen sein. Besonders wurde betont, daß des für Beschaffung neuer Büroräume, Betters, Wall Ausschusses hervor, sämtliche städtischen Aemter, die eröffneten Kredite nicht etwa aufgebraucht, sondern für die städtische Verwaltung eingesetzten egen find Obe verlegent. Cahon einmal ſtand dieſer Bunft in einer bis zum Ende der Woche die Friedensvorschläge der Tütei annehmen würden, die ottomanischen Delegierten unverzüglich aufgefordert werden in zu ſtortinopel zurüdzukehren. Die Pforte ſei feſt entſchloſjen, ihren Standpunkt bezüglich Adrianopels und Frage der ägäischen Inseln aufrechtzuerhalten, weil die zugestandenen Opfer bereits die äußerste Grenze erreicht hätter. Ueber das Schidsalder å gäischen Insein scheint der Dreibund in der Tat darauf zu beſtehen, daß außer vier den Dardanellen benachbarten Inseln, nämlich Jmbros, Tenedos, Lemnos und Samoth, tale, auch Chios, Mytilene, Ros und Rhodos der Garantien mit ihnen möglichst sparsam umgegangen werden solle. girinige with lice Romunhuf auf belt, wie bie bete den Verjahre. Auf Ueberraschungen müsse man Spannung in der großen Politik noch nicht überwunden sei. solche Verlegung der Bürgermeisterei. Inzwischen haGludio. die Krumm au früheren Sitzung zur Beratung, aber schon damals ntrag Krumm wu sich aber immerhin gefaßt machen, zumal eine gewisse stimmte die Mehrzahl der Stadtverordneten gegen eine ei drei Stimmenent zwischen der jezigen Eigentümerin, der Stadt, und dent Forſtand wieder, alf Eisenbahnfistus als Kaufliebhaber stattgefunden. Verhandlungen scheiterten aber, weil die Stadtverwal wohner verbleiben. Es scheint auch eine vollſtändige led, die Besorgung ber Braging warlent. Bei dem Uebereinstimmung zwischen dem Dreibund und der Tripleentente zu bestehen über die Notwendigkeit, Adrianopelan Bulgarien abzutreten mit einigen Klaumönnische A vielbahn verlegt. In namentlicher Abstimmung n Gießen. Die am Vorfizenden, und Kommerzien n Gießen. wurde illige einzutreter In der Spezialberatung wurde erwähnt, daß durch das neue Elektrizitätswert, das dem Braun fohlen Bergwerf„ Ludwigshoffnung" angegliedert wurde, habe sich dieses staatliche Unternehmen etwas günstiger tung verlangte, der Eisenbahnfiskus solle dann die Geertretenden Vorsitzer gestaltet, und eine weitere Steigerung der Einnahmen leise der oberhessischen Eisenbahn außerhalb der inneren ehner. Gelehn, worden, Denn es wird sich wohl feine Staats- dem Infanterie ist durch Provinz Oberhessen Stadt verlegen abBraunkohlen- Bergwert, sowie bei dem bahnrerwaltung finden lassen, die wegen einem event. nd bei der am 1. Bade Nauheim wurde die ungenügende tauj Rau eines alten Gebäudes dafür gleich ihre Eisen- winengewehr- kompa feln, zugunsten der Moscheen, Kirchengüter und Grüber unitrittene Frage der hejüchen Schreibgehilfen biefer abermalige Antrag: Die alte Klinik zum Bürger eichen wierigkei wurde bei dem Kapitel„ Dirette Steuern" angeschnitten. meijrereigebäude umzubauen( der Umbau soll zirka Met. cher Schwierigfelt Die Bestimmung, daß das 35. Lebensjahr und eine 250 000 fosten) abgelehnt und beschlossen, mit der Ei- am Regimentsgeſchäf mindestens 15 Jahre lange Beschäftigung für die Ansenbahnverwaltung unter Fallenlassen der früher ge stellung maßgebend sein soll, wurde als eine Härte bestellten Bedingung, die oberhessische Bahn so umzuge zeichnet, die gemildert werden müsse. stalten, daß die Niveauübergänge innerhalb des Stadt gebietes beseitigt würden, nochmals wegen des Ver= kaufs der Alten Klinik in Verhandlung zu treten. Falls diese Verhandlungen in den nächsten drei Monaten zu feinen Ergebnis führen, wird der heute abgelehnte An trag noch einmal der Versammlung vorgelegt. Wieder holt wurde auch dieses Mal angeführt, daß der jetzige Platz reichlich groß genug ist. der Khalifen. Paris, 9. Jan. Dem„ Temps" wird aus London gemeldet, daß der französische Botschafter P. Combon in der Botschafterversammlung von neuem entschieden dafür eintreten werde, daß die Inseln des Aegäischen Meeres Griechenland belassen werden, und zwar aus drei Gründen: 1. weil es der einmütige Wunsch der Bevölkerung sei; 2. weil es den nationalen Privilegien entspreche; 3. weil hierdurch die Verteilung der türkischen Gebiete unter die Balkanverbündeten erleichtert werde. Demselben Blatt wird aus Athen tele graphiert, man sei daselbst über die Haltung J1aliens in der Inselfrage sehr befremdet, weil die italienische Regierung im Gegensatz zu der Mehrheit der Mächte der Ansicht sei, daß die wichtigsten A e ga i schen Inseln der Türkei bleiben sollen. Man glaube zwar nicht, daß Jtalien daran denke, gegenwärfig eine dieser Inseln zu beanspruchen, denn Venizelos habe in dieser Hinsicht im Dezember v. Js. in Rom von Giolitti und Marchese di San Giuliano fategorische Versicherungen erhalten, aber immerhin frage man fich, ob Jtalien nicht irgend welche Hintergedanken für fich hege. In der Frage der Abgrenzung Albaniens sind dadurch Schwierigkeiten entstanden, daß Desterreich die Wünsche der Albaner unterstützt, daß die Städte Janina, Stutari, Prizrend und Mitrowitza dem autoOesterreich. Wien, 9. Jan. Die serbische Regierung hat sich bereit erklärt, die Genugtuung für die Konsulaffäre jetzt zu geben. Die österreichisch- ungarischen Konaffäre jetzt zu geben. Die österreichisch- ungarischen Konjul: Prohasta und Iach n erhielten von ihrer Regierung den Auftrag, auf ihre früheren Posten Prizrend und Mitrowitza zurückzukehren. Nach der Ankunft wird dort die von Oesterreich- Ungarn geforderte Genug tuung dadurch zum Ausdruck gebracht, daß in Gegen wart serbischer Truppenabteilungen, die von Offizieren befehligt wird, auf den beiden Konsulatsgebäuden die österreichische Flagge gehißt wird und von den ser bischen Truppen Ehrenbezeugungen geleistet werden. Rußland. Die russische Flotte im Schwarzen Meer wird mobilistert und nach den rumänischen Gewässern beordert. Frankreich. nomen Albanien zugesprochen werde, während Griechen- die ſich, um die nachfolge des Präsidenten allies land Janina, Montenegro, Slutari und Serbien die res bewerben, hat sich auch die französische Frauenrechtheiben testen groter gente et proberbündeten und jeftin mern Denizar finaugelt, die ihre Kandidatur unterstütze die Forderungen der die Verhandlungen werden fortgesetzt. Von einem öfterreichisch italienischen Protektorat ist feine Rede mehr; Albanien wird für neutral erklärt. Politische Rundschau Deutschland. Friedrichshafen. Für drei neue 3eppe lin Luftschiffe liegen feste Bestellungen vor. Eine vierte Bestellung ist noch für dieses Jahr in Aussicht. Das Glückskind. Roman von Jreve von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) Wie war ihm während des rubelosen Umberstreifens das Leben oft so schal und öde erschienen, daß er manchmal nabe daran war, es von sich zu werfen, weil ihn die Welt anefelte mit ihrem gleißnertschen Schein, mit den heuchlerischen falschen Menschen, die einander belogen und betrogen, wo sie immer fonnten. In solcher Stimmung fam er nach dem weltabgeschiedenen Fleckchen, dem Seeschlößchen, ohne zu ahnen, wie groß die Wandlung sein würde, die sich in verhältnismäßig furzer Zeit an ihm vollziehen sollte. Was alle Schönheiten der Erde, die er geschaut, was Reichtum und Lugus nicht vermocht hatten, das war einem Baar blauer Mädchenaugen so unglaublich rasch gelungen, er fitbite, daß er sein Leben wieder lieb gewann, und mit dieser Erfenninis fam auch neuer Wut und neue Freudigkeit über ihn. An seine untreue Braut dachte er fegt nur noch mit Berachtung zurück, wie auch Rosi ihre erste Liebe im stillen belächelte und in Gedanken als eine Torbeit bezeichnete. Ste batte Hermann Bächtner längst das Unrecht verzieben, das er ihr angetan, wenn ihr auch bis heute yoch nicht flar geworden war, was thn au jenem Schritt bewogen haben könnte. Das Gefühl, welches damals durch ihre Brust zog, war doch himmelweit verschieden von dem, welches sie tegt vollständig in Feffeln schlug, als sie mit fauchzender Lust erkannt batte, daß der hochgelehrig Mann sie, das einfache Kleine Mädchen liebte. Denn daß er fle Itebie, das verrieten die auffeuch tenden Augen nun allaadenlich, wie es auch daraus hervorging, daß er betalent, ad er fat, fie um thre emmung befragte und fich de bts freute, wenn er a. set der Wahl von Stoffen und Möbeln ihren offiziell befannt Aus Stadt und Land. Für den Antrag( Verlegung der Bürgermeisterei in das Kliniksgebäude) stimmten Oberbürgermeister Mecim, die Beig. Keller und Grünewald, sowie die Stadtv. Dr. Ebel, Eichenauer, Dr. Haberkorn, Orbig, Plant, Schaffstädt, Dr. Sommer und Winn, dagegen Beig. Emmelius, die Stadtv. Faber, Friedberger, Ratheniums Malzlaffun ist worzüglich ist vorzüglich und darf in mainam Haushalt ninmalb fehlen." n Gießen. Zur Entlastung des Güterverfenis auf dem Bahnhof Gießen will die Eisenbahnverwaltung zwischen Linien Köln- Gießen und Gießen- Frank- aber 34,000 ähnlich lautende schriftliche Anerkenurungen! fuct eine besondere zweigleisige Güterbahn anlegen, die von Wetzlar her in Hessen die Gemarkungen Allendorf a. d. Lahn, Heuchelheim, Klein- Linden und Großen Linden berührt. Die neue Linie soll zwis Geschmack getroffen hatte. Freilich, eine Erklärung dafitr, weshalb er so lange zögerte, sich auszusprechen, fand sie nicht; denn wenn sie auch als sittsame, gut er zogene junge Dame ihm selbstverständlich ihre Gefühle, so gut es ging, verbarg, so mußte er doch wissen, daß ihr Herz ihm entgegenschlug in süßer, reiner Liebe. So waren zwischen Hangen und Bangen wieder mehrere Wochen vergangen. Das Laub begann sich allmählich bunter zu färben, hie und da fiel schon ein welfes Blatt zur Erde, lautlos und still. Alles mahnte an den nahen Herbst, als Röschen eines Tages beim Nachhausegeben auf der Straße, die zur Station führte, einen Mann in eiligem Lauf da herkommen sab. Als derselbe näher fam, erkannte sie in ihm Waldemar, den geliebten Bruder. Aber sie erschraf förmlich über dessen blasses Ausseben. Die ehemals so glänzenden Augen erschienen matt und tribe und lagen tief in den Höhlen; das volle, blühende Gesicht des jungen Mannes zeigte abgehärmte, von Not und Kummer erzählende Züge, das Haar hing wirr und ungeordnet tu die Stirn. Röschen stieß einen Schreckensruf aus.„ Um Gottes Willen, Waldemar, was ist geschehen? Du bringst schlimme Nachrichten, ich fitble es, Du hast Unglück gehabt, oder ist Dir etwas sugestoßen?" Waldemar vermochte im Augenblic fein Wort her vorzubringen. Stumm reichte er feiner Schwester dte Hand zum Gruße; erst ihr wiederholtes, ängstliches Fleben schien ihn einigersen zur Besinnung zu bringen. Röschen", bet bubfam annend, wie Du mich vor Dir flebit, but i deb untgllidlichste Mensch der Belt, unglücklich durch einen Elenben, dessen gemeine niederträchtige Handlungsweise mich wahrscheinlich ins Irrenhaus oder, was mir weber wäre, in den Tod treiben wird. Es gibt um feinen Ausweg, tetne Rettung mehr, mag jener Schuft es verantworten, wenn er fann, daß er meine und meines armen geliebten Weibes Eristenz faltblütig vernichtete." Röschen fühlte ein Zittern an allen Gliedern; sie bebte und mußte sich auf einen am Wege stehenden Baumstumpf niederlassen, indes Waldemar sich ins Moos streckte, da auch ihm die Kraft, sich aufrecht zu halten, versagte. " Was in aller Welt ist denn geschehen, Waldemar, ich werde ja nicht klug aus Deinen ganzen Keden, und wo tommst Du denn eigentlich her?" " Ich komme direkt aus P...., von Onkel Böhler. Von ihm hoffte ich Hilfe. Die letzte Hoffnung ist nun zu nichte, denn er, er lachte mich aus, als ich ihm die Summe nannte, deren ich zu meiner Rettung be darf." rmittag unter Vo gszeugniſſes vom cher, Schneider, S d sonstige Handwe ehr- Kompagnie bev Das heil Museum w sorsicherungs- Ansta nisse ergänzt wor Reihe von Thüringis is zum Dezember ni, in denen rund as Muſeum findet Waldemar bedeckte die Augen, aus denen heiße Tränen unaufhaltsam hervorstürzten, mit der Hand und saß eine Weile schweigend; er schien vergessen zu haben, daß seine Schwester in banger Angst und Er wartung neben ihm saß. - " Waldemar," bat sie endlich sanft, mit mühsam ver haltenen Tränen, willst Du mir nicht mitteilen, nu was es sich eigentlich handelt, vielleicht kann ich Dir helfen, mein armer Bruder." " Du?" lachte er gellend auf, wie wolltest Du mir zwanzigtausend Mark schaffen, die ich bezahlen foll und noch bazu tn fürzester Frist. Ein Aufschub von wentgen Wochen ptr alles, was ich erlangen founte und wenn ich nicht bezahlen kann, werde ich jedenfalls eingesperrt, bez was met to, was fie mit mir magen werben DR- Gulbeit hete Röschen auf,„ abee begreife mit wie tot Du denn dazu, Schulben fn folger Gobe baben? Waresund folgt.) Intereffe. Zum Da Rom ihr ein Gedank fein Palimana Ni nun ist ohne un from Sorgen, Denn sie er hat mi kauf- Derk bon tellen, Lumpen, And ,& c. Mobein, Better, Gold: ingen und Antiquitäten. Hapfer, Meling, Blet, Gilber Bonis Rothenbergue, Klein- Linden tigen Gigung abenicht, Heichelheim, Helfrich, Helm, Huhn, Jann, rumm, Leib, Löber, Loos, Troß, Petri, Urstadt, Vet* e die Beschaffers, Wallenfels und Dr. Wimmenauer. Der Antrag Verträg und Verdingungsunterlagen, die das Handfür die elektri- urde also mit 19 gegen 11 Stimmen abermals a b= mmen 35 000 elehnt. Reservewagen Für den dann eingebrachten Antrag Krumm Anhängewa cd) malige Verkaufsverhandlungen mit der Bahn, Biesed und tadthaus! Die hess Handwerkskammer stellt Erhebungen an über das Vorhandensein privater werk schädigende Bestimmungen enthalten. An Material di ser Art scheint es nicht zu fehlen, da auch schon Verträge mit solchen Bestimmungen, u. a. der des bisherigen Privatarchitekten- Verbandes, bei der Handwerkskammer eingelaufen sind. Es werden in vorliegenden Ver1 Falle des Nichtzustandekommens des Verkaufs in 3 dingungsunterlagen den Uebernehmern von Arbeiten tonaten nochmalige Vorlage des Ausschußantrags an Lasten auferlegt, die als unerträglich und unberechtigt e Versammlung) stimmen Beig. Emmelius, die Stadt- angesehen werden müssen; Vorschriften, wie bereits mit rordneten Eichenauer, Faber, Friedberger, Habenicht, geteilt, daß alle und jede Nebenarbeiten, die sich am Donners- r. Haberkorn, Heichelheim, Helfrich, Helm, Huh, Laufe des Baues ergeben, wie dieselben auch heißen ng der Antrag ann, Krumm, Leib, Löber, Loos, Petri, Troß, Ur- mögen, von den Unternehmern ausgeführt werden müsüroräume t, Vetters, Wallenfels und Dr. Wimmenauer; da= sen, ohne daß denselben ein Anspruch auf besondere ng eingesetzten egen sind Oberbürgermeister Mecum, die Bergg. Vergütung zusteht; daß fertiggestellte Arbeiten auf unAemter, ein- eller und Grünewald, sowie die Stadtv. Dr. bel, begrenzte Zeit ohne Anspruch auf Entschädigung, auf e Klinik zu r. Sommer und Winn. Der Abstimmung enthalten Sunft in einer h die Stadtv. Orbig, Plant und Schaffstädt. Kosten des Unternehmers lagern sollen, daß für Schriftstücke und Telephongespräche der Unternehmer dem Arschon damals ntrag Krumm wurde also mit 21 gegen 6 Stimmen chitekten bestimmte Beträge zu zahlen hat usw.- Die ten gegen eine i drei Stimmenenthaltungen angenommen. Handwerkskammer hat die Arbeiten hierin bereits aufInzwischen ha genommen und gedenkt in den ersten Wochen des neuen Kliniksgebäude Jahres in den größeren Städten des Landes ähnliche Besprechungen mit den Vorsitzenden der baugewerblicher. Korporationen abzuhalten, wie sie das jüngst in Darmstadt getan. Die Angelegenheit ist von ihr außerdem auf die Tagesordnung der nächsten Verhandlungen des Handwerks- und Gewerbekammertages gebracht. Der n Gießen. Die Handelskammer wählte ihren Stadt, und dem orſtand wieder, also Geh. Kommerzienrat Heichelheim efunden. Die im Vorsitzenden, Kommerzienrat Schirmer- Gießen zum e Stadtverwal- und Kommerzienrat Grünewald- Alsfeld zum 2. stelle dann die Ge- ertretenden Vorsitzenden, sowie Kaufmann Röhr zum alb der inneren echner. st natürlich abn Gießen. Jungen Leuten, die beabsichtigen, o Schotten. Dem Verein„ Lehrerheim Vogelskeine Staats- si dem Infanterie- Regiment„ Kaiser Wilhelm" Nr. 116 berg", der sich die Erhaltung und den Ausbau des hesn einem event. nd bei der am 1. Oktober 1913 zu errichtenden Ma- sischen Lehrerheims am Altenburgskopf bei Schotten eich ihre Eisen hinengewehr- Kompagnie im Herbst 1913 als Frei zum Ziele gesetzt hat, wurde vom Ministerium des Inmung wurde illige einzutreten, wird dringend geraten, sich den nern eine Geldlotterie mit zwei Serien von je ik zum Bürger- teldeschein vor der Musterung zu besorgen, weil ihnen 120 000 Losen a 1 Mt. genehmigt, wovon je u soll zirka Mt. achher Schwierigkeiten entstehen. Die Meldung auf 40 000 Lose in Hessen zugelassen sind. En, mit der Ei em Regimentsgeschäftszimmer fann an jedem Dienstag der früher ge omittag unter Vorlage des Meldescheines und Führ ihn so umzuge ngs zeugnisses vom letzten Arbeitgeber erfolgen. Schuh- ster Chalb des Stadt- acher, Schneider, Hufschmiede, Schlosser, Mechaniker gen des Ver- nd sonstige Handwerker werden für die Maschinengezu treten. Falls ehr- Kompagnie bevorzugt. rei Monaten zu Das hessische Tuberkulose- Wan e abgelehnte An- e c= Museum wird, nachdem es durch die Lan- rgelegt. Wieder esversicherungs- Anstalt Thüringen für die dortigen Vert, daß der jetzige ältnisse ergänzt worden ist, seit Juni 1912 in einer leihe von Thüringischen Städten 2c. zur Schau gestellt. Bürgermeisterei Bis zum Dezember waren bereits 13 Städte berücksich Oberbürgermeister gt, in denen rund 70 000 Besucher gezählt wurden. ald, sowie die as Muſeum findet auch in Thüringen durchweg groerforn, Drbig, es Interesse. Winn, da ge= er, Friedberger, o Oppershofen. Die diamantene Hochzeit feiert Ende dieses Monats das Ehepaar AltbürgermeiSchmidt. o Büdingen. Die mit dem 25. Wandertag deutscher Gebirgs- und Wandervereine in Büdingen abgehaltene Ausstellung brachte einen Reinüberschuß von rund 1300 Mt. Der größte Teil dieser Summe soll als Grundstock zum Bau eines Aussichtsturmes im Pfaf= fenwald verwendet werden. ! Heppenheim. Bei einer Brunnenbohrung, die der Elektrotechniker Weidenbach hier anstellte, wurden in dem ausgehobenen Sand gelbglänzende kleine Das Plättchen gefunden, die man für Gold hält. Material ist Darmstädter Fachleuten zur Untersuchung gegeben worden. Teuere Zeiten! der Mann Gloffer douf in ninmall nerfenirangen! I Die Hausfrau ist in schwerer not, Es langt und hört nicht me zum Butterbrot: Da kommt ihr ein Gedanke fein: verantworten, 6 armen geliebe." n Gliedern; fie Bege stehenden Deinar sich ins fich aufrecht zu hen, Waldemar, zen Reden, und Onkel Böhler. offnung ist nun aus, als ich ihm er Rettung be us denen heiße mit der Hand ien vergessen zu Angst und Era mit mühsam ver ht mitteilen, au cht kann to Dir wie wollteft th bezahlen fol in Aufschub don fonnte von margarine, gleich macht, er eine saure miene.. 2 Sie setzt sie hin recht zart und frisch Statt Butter auf den Frühstückstisch.– Palinone Wie möcht es mit Palmona sein? 5 6 nun ist sie froh und ohne Sorgen, Denn siehste, er hat nichts- gemorken! Und ganz vergnüglich liest Pal im Blatt Er das Palmona- Inserat! ( Pflanzen- Butter- margarine) zusdxis2 IVO PUNONNÝerang, Jebenau kauf- Verkauf Trauungen in England as fie mit mi bon en auf, aber lesen, Lumpen, Knochen, Dazu Schulbe hofer, Meifing, Blet, Zink, Binm, 2c. 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Vorm. 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfr. Schwabe. Nachm. 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Abends 5 Uhr: Pfarrassistent Hoffmann. Pfarrer Schwabe. Donnerstag, den 16. Januar, abends 8 Uhr, im Markussaal: Bibelstunde.( Brief an die Philipper.) Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. Vorm. 9% Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 5 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung im Johannessaal. Mittwoch, den 15. Jan., abends 8 Uhr: Bibelstunde im Lukassaal. Pfarrer Bechtolsheimer. Katholische Gemeinde in Gießen. Sonntag, den 12. Januar. Sonntag nach Epiphanie. Vorm. 6½ Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: hl. Messe mit Predigt. Nachmittags 5½ Uhr:" Christenlehre; darauf Fest- Andacht mit Segen. Gottesdienst in Grünberg um 9½ Uhr. Gottesdienst in Hungen um 9½ Uhr. 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