ing. rrenzlosen Fal tkaufmann) al nu. Umgeg Früherer La Landwirten gear lich Herren, wollen schriftl Hannover. ng er 1913 er tterie Mark: 00 LO iste 25 Pfg. ender: Senach. Gießener Zeitung Bezugspreis 25 Pfg. monatlich - ( Neueste Nachrichten) vierteljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgebolt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabeftellen viertelfährlich 60 Pfg.- Erscheint Mittwoche und Samstags. Redaktion: Selters. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der.. Gießener Zeitung" G. m. b. H. weg 83. - Nr. 64. Telephon: Nr. 362. und Friede im Balkanland. Bukarest, 6. August. Der Friede ist zwischen Bulgarien einerseits und Serbien, Griechenland Montenegro andererseits mündlich auf der Grundlage abgeschlossen worden, daß Strumiza an Bulgarien und Ravalla an Griechenland fallen. Die Friedenskonferenz in Bukarest hielt gestern eine längere Sihung ab. Der Vorsitzende Majorescu ließ die Briefe des österreich ungari schen und des russischen Gesandten vom 4. und 6. August zur Verlesung bringen, in denen sich diese das Recht vorbehalten, eine Revision des VerEinn., ferner bei trages von Bukarest zu verlangen. Die beiden Noten uppert I., W. Sen gehen dem zwischen den Kriegführenden erzielten Ueber-eintommen voraus. Der bulgarische Bevollmäch Erpedition: Seltersweg 83. Samstag, den 9. August 1913. Die Sizung wurde aufgehoben mit der Erklärung des Vorsitzenden Majorescu, daß die morgige Sigung der Frage der Demobilisierungen und der Ratifikation der einzelnen Punkte des Friedensvertrages gewidmet werden soll. Die Unterzeichnung des Friedensvertrages soll am Montag stattfinden. Die russische Regierung hat bei der rumänischen Regierung daran erinnert, daß sie sich vorbehalte, den Friedensvertrag, was Kawalla anbetrifft, zu revi| dieren. Wie verlautet, sei ein gleicher Schritt von Deſterreich- Ungarn fürzlich unternommen worden. Rußland besteht entschieden auf die Zuteilung Kawallas an Bulgarien. hlige Former Hate Sera boff erfarte, babe bir itine Regierung beginnt weſtlich des Belaſchita- Gebirges, zwischen Strum; gegen von den Roten Kenntnis, aber die bulgarischen Delere Ofenteile gierten würden den Vertrag auf jeden Fall unterzeichLohn gesucht. nen. Der Vorsitzende nahm von dieser Erklärung Rarkschaft Quir deffs Kenntnis und ließ sie in das Protokoll einfügen. Sekretär Pissoski verlas darauf den Friedensvertragsentwurf, wie er von der Konferenz redigiert int bei Trier. wurde. rfinder Artikel 1, der den Abschluß des Friedens zwischen sfähige Erfing den Vertragsmächten feststellt, wird angenommen. deen, welche pater neuеn b geschützt werd Artikel 2 betrifft den Frieden zwischen Rumä= a. zu kaufen od. venien und Bulgarien und bestimmt die gesucht. Prüfung Grenzen und gewährt einen Aufschub von zwei Jahren fähigkeit kosten Krug, Jugen für die Schleifung der Forts von Rustschuk und SchumB.. Villa Elisabebla und eine Frist von 14 Tagen für Festsetzung der ädterstrasse 44. Grenzlinie. Im Falle einer Meinungsverschiedenheit soll .f.d. Wissensch, sov das Schiedsgericht Belgiens, Hollands oder der Schweiz angerufen werden. Dieser Artikel wurde gleichfalls an= genommen. Artikel 3 betrifft den Frieden zwischen Bulga rien und Serbien und wurde der morgigen Beprechung vorbehalten. Artikel 4 bezieht sich auf die griechisch buI= chlechtskranlar is d) e Grenze und enthält die Klausel der Verzichtder Genorrhöeleistung Bulgariens auf seinen Anspruch auf Thasos. ausfluss) und Syp Was die Frage einer Entschädigung anlangt, schlug Quecks, ohne Eis Griechenland vor, daß diese Frage von einer gemischten Berufsst, ohne Ri ufkl, Brosch, 5 es kommission geprüft werde, aber Bulgarien lehnte dies M. 1.20. Spezia ab unter der Angabe, neuen Mißhelligkeiten auszuweied Thisquen's, then. Bulgarien gibt den Forderungen Griechenlands in isches Heilver der Frage der Schulen und Kirchen nach; die serbischen Frankfurt a. M., K str. 45, Köln- Delecierten erklärten, die Frage der Schulen und Kirhsenhausen& Be en fei der serbischen Verfassung vorbehalten und könne Leipzigerst nicht egenstand des Vertrages sein. Einfod 51. Zim ten. hottft chlung es Einginner- Ge us 5 p br. Walla enwagen, wegen G 18) Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Wenn erst die feurigen Ungarweine zu wirken begannen, wenn der perlende Seft in Strömen floß, dann pulste auch das Blut rascher, freier, leichter, dann war das Herz begeisterungsfähiger; stürmischer war dann sein Verlangen, ungstümer sein Sehnen, es ent30g sich gar so leicht der Herrschaft des Verstandes; es lles kompl. mit Gear, als habe man den unbequemen Warner mit köstM sofort zu verklichen, würzigen Weinen einschläfern wollen, um vor herer Marbar feinen Einsprüchen sicher zu sein. Biegenstrasse 45. kner pzig stalten nnt. 219 Abseits von dem Wogen und Treiben der tanzlu#tigen Gesellschaft saßen einige Herren, die aus Bequemlichkeit sich zurückgezogen hatten. Aber sie faßen nicht müßig. Banknoten und Goldmünzen Silber war heute verpönt wurden über den Tisch hin und her geschoben; mit der Regelmäßigkeit eines Uhrwerks vollzog sich das Mischen und Geben der Karten; man spielte feit turzer Zeit sächsische Bank mit hohen Einsäßen; manchmal lagen in der Kaffe des Banthalters Summen, mit denen man ein kleines Dorf ein Jahr lang hätte unterhalten können. Ein eigentümliches Flackern bg in den Blicken der meisten Spieler. Das war die Leidenschaft, der Spielteufel. Auch Warminski hatte er gepackt. In den ersten Fahren feiner Ehe hatte er nur wenig gespielt, feẞt tat res häufig. Anfangs war er ein glücklicher Spieler, ber mit einem Male schien das Glück ihm den Rücken ekehrt zu haben. Und weil er so gar nicht gewöhnt par, zu verlieren, weil er diese Laune des Schicksals ur dem Umstande zuschrieb, daß er nicht genug wagte, o gab es bald keinen waghalsigeren Spieler, als den Grafen. Aber es half nichts, das Glück ging ihm ge= fentlich aus dem Wege. Umso brennender ward setn Berlangen, es an sich zu feffeln, es zu bezwingen. Die Bukarest, 7. Aug. Die im Friedensprotokoll festgesetzte Grenze zwischen Bulgarien und Griechenland niza und Doiran, verläuft dessen Kamm entlang nach Jürükleri bis zum Dorfe Topolnitza, geht dann über den Strumafluß nach Kodscha Tschiflik, Tschengane, Kalesi zur Kuppe 1800 und zum Dorfe Lowtscha, von dort südlich bis Tschadirkaja, nördlich noch Awlikadak, südlich zum Gipfel Kajindlchal, zu den Kuppen 1587 und 985, nach Karowo und den Kuppen 1177 und 1845, dann südlich zum Gipfel Techigla, weiter über das Ru jenplateau zur Eisenbahnstation Oftschiler und den Karasu entlang bis zum Meer. Die serbisch- bulgarische Grenze beginnt in der Westecke des Belaschizza- Gebirges, geht im Bogen zwischen der Strumnizza und Radowischte auf der Wasserscheide zwilchen Struma und Wardar bis zur heutigen Südgrenze Bulgariens. Konstantinopel, 7. Aug. Die Botschafter der 6 Mächte besuchten heute Mittag einzeln den Großwesir Adriano pel, worin die Türkei aufgefordert wird, und überreichten Verbalnoten wegen der Frage von den Vertrag von London zu respektieren. Die Verluste an Menschen und Geld im ersten Feldzug sind wie folgt abgeschäßt: Bulgarien: 350 000 Soldaten mobilisiert, 80 000 Tote, Kosten 1200 Mill. Mart. Serbien 250 000 Soldaten, 30 000 Tote, Kosten 620 Millionen Mark. Griechenland: 10 000 Zote von 150 000, Soften 280 Millionen Mark. Montenegro: 8000 Tote ron 30 000. Kosten 16 Millionen Mark. Türkei 450 000 Mann mobilisiert, 100 000 Tote, Kosten 1600 Millionen Mark. Für den zweiten Feldzua sind die Ziffern schäk unesmeile mio folat: Bulgarien: 60 000 Tote, 720 MilStraft und Energie, die in ihm aufgespeichert lag, trat hier in Wirksamkeit. Und merkwürdig: heute, nach dem Eisfest, schien dem Grafen sein Vorhaben zu glücken. Es machte ihm eine große Freude, sich davon zu überzeugen. Er mochte Karten kaufen oder halten, fast allemal war ihm der Gewinn sicher. Eine starke Erregung bemächtigte sich seiner. Geldgier und das Gefühl des befriedigten Wunsches fachten dieses Feuer an in seiner Brust. Aus seinen Augen sprühten flackernde Lichter, dunkle Röte lag auf seinen Wangen. Das Häuschen Geld, das er beim Beginn des Spiels vor sich liegen hatte, ward größer und größer. Die Banknoten fnisterten bei jeder Verschiebung, das Gold klirrte und klang und lockte und schmeichelte, und jedes Goldstück schien ein kleiner Dämon zu sein, der die Krallenhände nach seinen Opfern ausstreckte. Das Spiel nahm seinen Fortgang, bis in später Nachtstunde das Signal zum Aufbruch gegeben wurde. Warminski raffte seinen Geldgewinn zusammen; die Banknoten legte er in die Brieftasche, das Geld stopfte er ohne weitere Umstände in die Taschen. Hastig nahm er Abschied und eilte hinaus, wo sein Schlitten zur Abfahrt bereit stand. Vom Turm der nahen Kirche hallten drei langgezogene Glockenschläge durch die Winternacht. Nach allen Windrichtungen fuhren die Gäste auseinander. Warminski hüllte sich in seinen Belz, denn es war bitter kalt, und fort gings in sausendem Galopp. Am dunklen Nachthimmel blizzten die Sterne; der Laubwald, der arm und bloß dastand wie ein Bettler, schüttelte sich leise, und seine fahlen Aefte ächzten, und die Büschel dürren Laubes, die hie und da allen Stürmen zum Trotz sizzen ge= blieben waren, raschelten geheimnisvoll in dem letsen Nachthauch. Immer weiter sauste der Schlitten. Und doch kam es dem Grafen vor, als tämen sie gar nicht vorwärts. Wieder zogen krause Gedanken durch seine Seele. Die Gier nach Gold war für einen Augenblickt gestillt; folange er am Spieltische gefeffen, hatten alle Gedanken | ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Dig. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reflame geile 50 Pfennig Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitweibung oder bef Konfurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jabry. lionen Mark Kosten; Serbien: 40 000 Tote, 400 Mill. Mark Kosten. Wenn man hierzu die Ermordeten, die Opfer der Cholera und anderer Epidemien hinzunimmt, so dürften die Menschenverluste mindestens 400 000 betragen, und die finanzieilen Kosten insgesamt mit 5 200 000 000 zu schätzen seien. Politische Rundschau. Deutschland. eingetroffen, wo er sich bis zum 10. August zur TeilDer Kaiser ist am 6. August in Swinemünde nahme an Schießübungen aufhalten wird. Am 10. August begibt sich der Kaiser nach Rostock zum Jubiläum Truppenübungsplatz Alten- Grabow, wo am 11. und des Füsilierregiments Nr. 90 und von dort nach dem 12. August große Kavallerieübungen stattfinden sollen. August Parade auf dem Großen Sand" abgehalten Hieran schließt sich eine Reise nach Mainz, wo am 13. ser der Einweihung des Denkmals des„ Jägers aus wird. Am Nachmittag desselben Tages wird der KaiKurpfalz" bei Streuznach beiwohnen und von dort aus zwei Tage nach Cronberg fahren. Am 16. August begibt sich der Kaiser nach Bad Homburg v. d. H., wo am 18. August der Geburtstag des Kaisers Franz Joef gefeiert werden wird, am 24. zu den Jahrhundert- feierlichkeiten nach Kehlheim und von dort zu den Kaisermanövern nach Posen in Schlesien. Desterreich. * Die von der Kriegsverwaltung in Anspruch zu nehmende Erhöhung der Rekrutenkontingente wird sich zwischen 36 000 und 40 000 Mann bewegen. Davon entfallen 20 000 auf das Heer, 2000 auf die Kriegsmarine und je 6000 auf die beiden Landwehren. Frankreich. Paris, 6. Aug. An der deutsch- französischen Grenze bei Reviremont traf gestern ein Bataillon der 5. französischen Jäger auf ein Bataillon des 171. deut schen Infanterie- Regiments. Das deutsche Bataillon salutierte, worauf die Franzosen antworteten. Die Fran= 30sen defilierten, während die Deutschen eine Salve aus ihren Maschinengewehren abgaben. Die französische Wehrvorlage ist in ihren Hauptartikeln, die die aktive Dienstzeit auf drei Jahre festsetzen und die Einstellung von Zwanzigjährigen gestatten, gestern auch vom Senat angenommen worden. Der Senat hat mit diesen Abstimmungen die Beschlüsse der französischen Kammer bestätigt, so daß das neue Militärgesetz nun parlamentarisch erledigt ist. geschwiegen, da hatte nur eine Jegung ihn beherrscht: Du mußt dein Glück ausnutzen. Und weil er es an sich zu fesseln vermochte, hatte eine fteberhafte Freude ihn erfüllt. Aber das war jetzt zu Ende. Die schneidend kalte Nachtluft fühlte sein Blut ab. Da fiel ihm mil einem Male Pawlewski, einer der Spieler, ein. Was hatte der Mensch doch gesagt? Wars nicht: Ich wollte nur sehen, ob ich den Teufel nicht erblicke, der Dich in den Klauen hat?" Ja, ja, so etwas Aehnliches muß er gesagt haben. Aber das war ja natürlich Unsinn: Paw= lewski war ein Lump, ein Trinker, der nur geduldet wurde in ihrem Streis; seine Worte hatten keinerlei Bedeutung, es waren eben nur Grobheiten, der Ausfluß des Rausches. Und doch, und doch!- Warminski zog den großen Belzmantel fester an sich. Dabei flirrte es letse. Das war das Gold, das er vorhin in die Taschen geschoben hatte. So eine Fahrt in stiller, dunkler Nacht ist doch unsäglich langweilig, dachte der Graf, und eine Sehnsucht überkam ihn, endlich zu Hause zu sein. Das war ja der Anknüpfungspunkt an jene Gedankenreihe, der er nach Möglichkeit hatte ausweichen wollen. Ja, dieses zu Hause! Was bot es ihm? Ein schönes Weib war sein, ein zartes Geschöpf, das immer nur gestützt und beschüßt, verwöhnt und verzärtelt sein wollte, das nicht gewöhnt war, Opfer zu bringen, das nur deswegen weich und zärtlich und liebevoll war, um das Dargebrachte mit Zinsen zurück zu erhalten. Aber sie hatte ihm Kinder gegeben, seinen Liebling Stanislaus, seine kleinen Mädels Jadwiga und Slawa. War das kein Glück? War er nicht reich? Er wußte nicht, wie er diese Frage beantworten follte; er mußte nicht, was ihm an diesem Glück, an fetnem Reichtum fehlte. ( Fortfehung folat.) England. London, 8. Aug. Im Unterhause wurde der neue Vertrag mit der Marconi- Gesellschaft wegen der Errichtung eines Systems von Stationen für drahtlose Telegraphie im ganzen Reiche mit 210 gegen 138 Stimmen angenommen. Der Generalpost meister Samuel und Premierminister Asquith betonten die Wichtigkeit der Stationen vom strategischen Gesichtspunkte. China. * Die Revolutionsbewegung in China ist in voller Auflösung begriffen. Ranton, 7. Aug. Die Lage ist hier ernst. Es wird vorgeschlagen, die gegenwärtig in den Fremdenvierteln befindlichen englischen Truppen zu verstärken. Aus Stadt und Land. * Von der Universität. Wie schon gemeldet, ist der Straßburger Privatdozent Professor Dr. Robert Holtzmann vom 1. Oftober 1913 ab zum ordentlichen Professor der Geschichte an der Universität Gießen als Nachfolger von Prof. Joh. Haller ernannt worden. Dr. Holzmann ist 1873 zu Heidelberg geboren. Seine Hauptlehrer in der Geschichte waren: Breßlau, Varrentrapp, K. J. Neumann, Scheffer- Bochhorst, Lenz und Treitschte. Im Juli 1897 erwarb Holzmann in Straßburg den Doktorgrad mit der Dissertation Wilhelm von Nogaret, Rat und Großsiegelbewahrer Philipps des Schönen von Frankreich. 1898 bis 1901 war er Mitarbeiter der Monumenta Germaniae historica, Abteilung Diplomata. Im Februar 1902 habilitierte er sich in Straßburg für Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit mit einer Arbeit über Kaiser Maximilian 2. und erhielt 1907 das Prädikat Professor. * Hessische Handwerkskammer. Der deutsche Reichstag hat in den vergangenen Wochen die Militärvorlage einer eingehenden Beratung unterzogen und die Forderungen den verbündeten Regierungen auf Heeresverstärkung zum Gesetz erhoben. Gewaltige Summen sind es, die zur Durchführung dieses Gesetzes von dem deutschen Volk getragen werden und nimmt auch das deutsche Handwerk hieran erheblichen Anteil. Verwendung findet ein großer Teil der Sum men für Ausrüstung und Unterbringung der neu errichteten oder verlegten Truppenteile, für die enorme Lieferungen an Ausrüstungsgegenständen und Errichtung von Kasernen und sonstigen Gebäuden erforderlich werden. Es gehört daher zur Hauptaufgabe der Interessenvertretungen der verschiedenen Berufszweige dafür Sorge zu tragen, daß diese in das wirtschaftliche Leben zurückströmenden Geldsummen in zweckmäßige Bahnen ge= lenkt werden und hierbei möglichst alle Erwerbszweige in gleicher Weise Berücksichtigung finden. Insbesondere kommen bei all diesen Lieferungen und Neubauten die verschiedensten Handwerkszweige in Betracht und wurden durch die in der Deffentlichkeit in letzter Zeit öfters behandelten Anschauungen der leitenden Militärbehörde über das Vergebungswesen in Verbindung mit den Wirkungen der Militärvorlage berechtigte Wünsche und Hoffnungen hervorgerufen. Es dürfte bekannt sein, daß von der Interessenvertretung des Handwerks seit langen Jahren an der Verbesserung des bestehenden Submissionswesens gearbeitet wird. Sind auch die maßgeben den Behörden in mancher Hinsicht den Forderungen des Handwerks entgegengekommen, so verbleiben doch immer noch verschiedene Punkte, die häufig Anlaß zu neuen Klagen geben. Die bevorstehenden, zum Teil in Angriff genommenen Bauarbeiten und Lieferungen haben auch die hessische Handwerkskammer veranlaßt, bei den maßgebenden Militärbehörden dahin vorstellig zu werden, daß bei Vergebung von Arbeiten und Lieferungen in erhöhtem Maße die Interessen des Handwerks Be rüdjichtigung finden, insbesondere wurden die schon jahrelang vertretenen Punkte erneut der Beachtung empfoh len. Die hauptsächlichsten Forderungen gehen dahin, die Arbeiten bei Kasernenneubauten stets in getrennten Losen zu vergeben, die am Plaze ansässigen Handwerker möglichst zu berücksichtigen und nur solchen Angeboten den Zuschlag zu erteilen, die es ermöglichen, gediegene Arbeit zu liefern und dabei einen angemessenen Verdienst zu erzielen. Ferner sollten nicht nur bei Erstellung von Neubauten, sondern auch bei der Herstellung der BeKleidungs- und Ausrüstungsgegenstände nach Möglichfeiten eine korporative Beteiligung der Innungen und Vereinigungen des Handwerks, wie dies in letzter Zeit erfreulicherweise mit gutem Erfolg namentlich von den Verwaltungen einiger größeren Städte geschieht, herbeigeführt werden. Im Interesse der Regierungen und des Staates muß es liegen, einen leistungsfähigen Handwerkerstand sich zu erhalten und werden die Handwerfer allen Behörden, die ihre Bestrebungen in weitblickender Weise unterstützen, hierfür Dank wissen. n Gießen. Der Großherzog hat den Amtsgerichtsrat Eug. Funk zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen ernannt. n Gießen. Die Telegraphengehilfin Dominik ist etatsmäßig angestellt worden. n Gießen. Im Kaiserl. Telegraphenamt liegt der Plan über die Errichtung einer oberirdischen Telegraphenlinie von Rodheim nach dem Vetzberg 4 W- chen aus. n Gießen. Einem hiesigen Herrn wurde vori gen Sonntag im D- Zug Kassel- Frankfurt in der 3. Kl. der Betrag von 180 Mt. gestohlen. n Gießen. Bei dem am 5. und 6. August ds. Js. abgehaltenen Viehmarkt waren 1500 Stück Rind vieh und 283 Schweine aufgetrieben. Der nächste Markt findet am 19. und 20. August statt. n Gießen. Für die Ermittelung der Täter, die am 12. Juli auf der Strecke Laubach- Laubacher- Wald Steine aufs Gleis gelegt haben, ist die Belohnung von 300 auf 500 Mart erhöht worden. ſtellt n Gießen. Infolge der falten Witterung sich die Benutzung der Freibäder im Juli nur auf 3375 Personen beiderlei Geschlechts, gegen 15 088 im Juli 1912. n Gießen. Am Bahnhof ist jetzt wieder eine neue Markierungstafel angebracht, die lohnende Wanderstrecken nebit Dauer der Wanderzeit angibt. hat o Friedberg. Jn Friedberg hatte fürzlich in der Klasse eine Lehrerin zwecks Gewinnung von Wasserstoff Zinkstückchen und Salzsäure in das bereits vorher von ihr benutzte Glasfläschchen geschüttet. Als sie dann das durch eine Glasröhre entweichende Gas anzündete, explodierte dieses, die Flasche zerbrach und eine unmittelbar an dem Tische stehende Schülerin wurde durch Glassplitter am linken Auge derart verlegt, daß dieses herausgenommen werden mußte. Deshalb das verletzte Kind bezw. dessen Vater als gesetzlicher Vertreter gegen die Lehrerin Klage erhoben auf Zahlung von 1000 Mt. Schmerzensgeld und Zahlung einer Rente als Schadenersatz, da durch den Verlust des Auges die Erwerbsfähigkeit der Verletzten um 25 Prozent gemindert worden sei. Außerdem hat der Vater selbst einen Schadenersatzanspruch in Höhe von 250 Mark celtend gemacht für ärztliche Behandlung, Verpflegung in der Augenklinik in Gießen. Reisekosten und Zeitversäumnis. Das Landgericht Gießen und ebenso das Oberlandesgericht Darmstadt, das die verurteilte Lehrerin als Berufungsinstanz angerufen hatte, haben die Ansprüche der beiden Kläger dem Grunde nach für gerechtfertigt erklärt. Das Urteil des Oberlandesgerichtes focht die Beklagte mit dem Rechtsmittel der Revision an, in der sie seltend machte. daß ihre Einwände zu Unrecht- unberücksichtigt Geblieben seien. Das Reichsgericht mies jedoch die Revision als unbegründet 3 wrück, da des die Schadenersatzpflicht der Beklagten auf Grund § 823 Absatz 1 des B. G. B. ohne Rechtsirrtum festgestellt ſei. Die s Darmstadt. Ueber das Großt. Hoftheater ist die Verbandssperre verhängt worden. Sperre ist auf die Entlassung einiger Chorfänger, die sich in der letzten Saison an die Svizze der Choristen und Theaterarbeiter stellten, zurückzuführen. ! Mainz. Die Leitung des Gasapparate- und Guzwerks hat sämtlichen Arbeitern gekündigt, weil die Arbeiter in dem neu abzuschließenden Tarif, der bis 1916 laufen sollte, eine Verkürzung der Arbeitszeit um eine Stunde in der Woche eingeführt haben wollten. Die Erdbewegung bei der Niederlegung der Festunaswerke um Mainz beträgt nunmehr nahezu eine Million Kubikmeter. ):( Weilburg. Die Ermittelungen zur Aufdeckung des am 16. Juli auf der Limburger Straße begangenen Raubes haben bis jetzt ein greifbares Ergeb= nis nicht gehabt. Die Aufregung der Bevölkerung ist groß und wird vermehrt durch allerlei Gerüchte über neue Raubanfälle, welche von den drei Strolchen ausgeführt worden sein sollen. Keine Frau wagt ohne Bealeitung über Land zu gehen. Zu dieser vermehrten Aufregung hat u. a. auch der Umstand beigetragen, daß in einzelnen Schulen des Kreises Wetzlar die Kinder vor dem Besuch des Waldes gewarnt worden sind. ):( Bad Homburg. Zu dem am 18. August im hiesigen Schloß im Beisein des Kaiserpaares und anderer Fürstlichkeiten stattfindenden großen Festlichkeiten aus Anlaß des Geburtstages des Kaisers von Defter reich wird die gesamte österreichische Botschaft aus Berlin mit dem Botschafter Grafen von Scögnenen- Marich an der Spike teilnehmen. ):( Hana u. Die Aktiengesellschaft„ Hanauer Kunstseidenfabriken" in Groß- Auheim hat ihren Betrieb eingestellt. 300 Arbeiter wurden entlassen. Die jünast ausgegebenen Vorzugsaktien im Betrage von 750 000 Mt. waren unzureichend. Es soll Auflösung der Gesellschaft beantragt werden. o Bad Soden. Großherzogin Adelheid Luxemburg trifft in Begleitung ihrer Obersthofmeisterin v. Preen, täglich zu einer Kur im neuen Inhalatorium von Schloß Königstein hier ein. Welche Vorteile gewährt die freiwillige Juvalidenversicherung? Die Weiterversicherung ist ganz beion= ders solchen Personen( z. B. Bankbeamten, Kontoristen, Prokuristen, Reisenden, Betriebsleitern, Privatbeamten usw.) zu empfehlen, die aus der Versicherungspflicht ausscheiden, weil sie mehr als 2000 Marf jährlich verdienen. Gar leicht kann der Zeit des großen Verdienstes durch Krankheit ein plötzliches Ende bereitet werden, und für solche Versonen ist dann eine so erhebliche Mindereinnahme meistens doppelt fühlbar. Wenn eine jährliche Kranken- und Invalidenrente von einigen hundert Mark auch nicht geeignet ist, alle Not fernzuhalten, so hilft sie doch die Folgen des hereingebrochenen Unglücks zu überwinden. Invalidenrente erhält, wer die Wartezeit erfüllt und die Anwartschaft aufrecht erhalten hat, ohne Rücksicht auf das Lebensalter und infolge von Krankheit und anderen Gebrechen dauernd invalide ist. Invalidenrente erhält auch der Versicherte, der nicht dauernd invalide ist, aber während 26 Wochen ununterbrochen invalide gewesen ist oder der nach Wegfall des Kran kengeldes invalide ist für die weitere Dauer der Invali dität. Altersrente erhält der Versicherte vom voll endeten 70. Lebensjahre an, auch wenn er noch nich invalide ist, sofern er das gesetzliche Alter nachweist die Wartezeit erfüllt und die Anwartschaft aufrecht erhalter hat. Witwenrente erhält die dauernd invalide Wit we nach dem Tode ihres versicherten Mannes; Witwen rente erhält auch die Witwe, die nicht dauernd invalide ist, aber während 26 Wochen ununterbrochen invalide gewesen ist, oder die nach Wegfall des Krankengeldes invalide ist für die weitere Dauer der Invaliditāt. Ar Nach dem Tode der versicherten Ehefrau eines er werbsunfähigen Ehemannes, die den Lebensunterhalt ihrer Familie ganz oder überwiegend aus ihrem beitsverdienste bestritten hat, steht dem Manne Witwer rente zu, so lange er bedürftig ist, sofern der Verstor bene zur Zeit ihres Todes die Wartezeit für die Inva lidenrente erfüllt oder die Anwartschaft aufrecht erhalten hat. Waisenrente erhalten nach dem Tode des versicherten Vaters seine ehelichen Kinder unter 15 Jah ren und nach dem Tode einer Versicherten ihre vater losen Kinder unter 15 Jahren. Als vaterlos gelten auc uneheliche Kinder. Witwengeld erhält die Witwe, deren verstor bener Ehemann zur Zeit seines Todes die Wartezeit für die Invalidenrente erfüllt und die Anwartschaft aufrecht erhalten hat, wenn sie zur Zeit der Fälligkeit des Wit wengeldes selbst die Wartezeit für die Invalidenrente er füllt und die Anwartschaft aufrecht erhalten hat. Waisenaussteuer wird gewährt, wenn der verstorbene Vater zur Zeit seines Todes die Wartezeit für die Invalidenrente erfüllt und die Anwartschaft auf recht erhalten hat und außerdem seine Witwe( die Mut ter der Waisen) zur Zeit der Fälligkeit der Waisenaus steuer selbst die Wartezeit für die Invalidenrente erfüllt und die Anwartschaft aufrecht erhalten hat für die hin terbliebenen Kinder unter 15 Jahren. Die Waisenaus steuer wird bei Vollendung des 15. Lebensjahres der Waisen fällig. Keinen Anspruch auf Hinterbliebenenfürsorge haben die Hinterbliebenen, welche am 1. Januar 1912 bereits verstorben waren und welche an diesem Tage bereits dauernd erwerbsunfähig waren und dann verstorben sind, ohne inzwischen die Erwerbsfähigkeit wieder erlangt zu haben. Heilverfahren. Wichtig sind auch die Vorteile, welche den Versicherten bei Erkrankungen unter nachstehenden Voraussetzungen von der Versicherungsanstalt gewährt werden können: Sofern als Folge der Krankheit Erwerbsunfähigkeit zu befürchten ist und die Erkrankung sichere Aussicht auf Wiederherstellung in absehbarer Zeit bietet, kann die Versicherungsanstalt für den erkrankten Versicherten das Heilverfahren in ge eigneten Fällen durch seine Unterbringung in ein G nesungsheim übernehmen. Dieses Heilverfahren mit feinerlei Kosten für den Erkrankten verbunden, die Versicherungsanstalt zahlt sogar seinen Angehörigen, de ren Unterhalt dieser bisher aus seinem Arbeitsverdienst bestritten hat, eine fortlaufende Unterstützung. - Bei den bedeutenden Vorteilen, welche hiernach die freiwillige Versicherung bietet, kann der Eintritt in die Selbstversicherung bezw. die freiwillige Fortsetzung der Versicherung den hierzu Berechtigten nicht dringend ge nug empfohlen werden, namentlich ist den zahlreichen fleinen Gewerbetreibenden und Betriebsunternehmern, sowie den Haus gewerbetreibenden mit Rücksicht auf die ungünstige wirtschaftliche Lage, in der sie sich meist be finden, weil ihre eigene Arbeitskraft die einzige Grund lage für den Lebensunterhalt der gesamten Familie bildet, dringend anzuraten, sich die Segnungen der In validen- und Hinterbliebenenversicherung nach der Reichs versicherungsordnung vom 19. Juli 1911 durch hältnismäßig geringe eigene Leistungen zu verschaffen. Aus aller Welt. per ::: Obervell mar. Der Eilzug Kassel- Köln überfuhr eine Schafherde und tötete 25 Schafe. ::: Hohenbudberg. Hier wurde eine jung mit Mühe wieder heraus helfen, um Hilfe rufen und schäftigte Frau von zwei Strolchen überjal len und in den Rhein geworfen. Die Frau konnte id mit Myhe wieder heraus helfen, um Hilfe rufen einem herbeieilenden Verwandten den Vorgang erz len; dann starb sie. Von den Tätern hat man biste nur den einen ergreifen fönnen. und Det ::: Köln Deuk. Am 10. Juni d. J. fand a läßlich der Rheinfahrt des Deutschen Motor Yachtflus bei Bonn eine Wettfahrt für Verkehrsboote( Persona Transportboote) statt. Es wurde in zwei Gruppen se jahren, die nach Motorstärken eingeteilt waren. Es ſtar teten 27 Boote, darunter 6, welche mit Motoren Gasmotoren- Fabrik Deutz, Köln- Deutz, ausgerüstet wo ren. Von diesen 6 Booten gingen 4 siegreich aus der Wettfahrt hervor, und zwar erhielten sie die beiden er sten Preise in Gruppe 1 und 2, ferner den 2. und 3. Preis in Gruppe 2. Der überlegene Sieg der Boole mit Deutzer Motoren beweist wieder einmal die hohe Qualität dieses Fabrikats. ::: Probst 3 ella. Ein biesiger Bewohner hatte an einer Kornähre gelaut, wobei ihm die Spitze der Aehre in die Luftröhre geriet und stecken blieb. Der Mann fonnte seit jenem Tage feine Nahrung zu sich nehmen, auch sind bei ihm die Sprache und das Gehör schwunden. 20110 Det Be an gefährlic birth. G ben Startpl Kurve abri Meter Höhe mal. Der Be legungen am der ersten Ge abit stattfinde Direktionsmit früheren Vert cier Tage in ::: Be en Sohn auf dem G folge Renter während ei gerettet wer www Gegelboot, der Sänger Titten, wäh Leipzigs, e Bootsungli den Wellen der Abreise Swinemünd Karl, mit ten, wurde tern gebrad ten mur 5 Bootsführ Die itau." Mi Ein Hilfsbu gute Rezepte Elfriede Bee lag Abigt und jehr pr Anweisunger den Hausfr Eriparnijje es ftets net ? Da dor von 3 Preis gehe Berlag, Eri icht gefe Die fich vor i auf dem Mo liner Galons figurenreicher der aus Li ? Wi is das Ve und heraus K. Württ. feln. Preis Jigen von Streder u. in dreifarbig allen, die fi mufen, das gefteben, da Der Berja daß hier zen, jederm find. Wi E entsch einem durch Disk u. Arh komple nebst Bestan liefern. Erhöhu V nungen nach Ka G er der Jual te vom Doll er nody nid nachweist, bi frecht erhalten ::: Berlin, 7. Aug. Gestern abend ereignete sich in gefährlich aussehender Sturz des Fliegers Helmuth birth. Er hatte mit seinem Albatroß- Eindecker taum en Startplatz verlassen, als der Flieger plötzlich in der Aurve abrutschte. Der Apparat stürzte senkrecht aus 8 Neter Höhe zur Erde und überschlug sich dabei zweiinvalidenal. Der Flieger erhielt nur einige unbedeutende Vermes; Wit hungen am Kopfe. uernd inval ochen invali Krantengel nvalidität. efrau eines Lebensunterh ::: Berlin. Der zweite Krupp- Prozeß wird in der ersten Septemberwoche vor der Straßtammer in Modbit stattfinden. Die Anflage richtet sich gegen sämtliche Direktionsmitglieder der Firma Krupp und gegen ihren jniheren Vertreter Brandt. Für die Verhandlungen sind dier: Tage in Aussicht genommen. us ihrem Nanne Witwer In der Verlor für die Je aufrecht erhalten Dem Tode de unter 15 ten ihre val erlos gelten au ::: Berlin, 7. Aug. Oberlehrer Wassermann, deffen Sohn und ein Lehrer Sommer, die eine Fahrt auf dem Schielochsee unternommen hatten, fielen infolge Renterns des Bootes ins Wasser und ertranken, während eine Berlinerin und vier mitfahrende Kinder gerettet werden konnten. ::: München. Auf dem Tegernsee fenterte ein Gegelboot, in dem sich der Kammersänger Slezak und der Sänger Sturmfels befanden. Ersterer konnte sich retten, während Sturmfels, der beliebte Operettensänger Leipzigs, ertrant. ?„ Das Vaterhaus.? Wie Suchers zu einem Vaterhaus famen. Den Eltern im Mietshause wieder erzählt, wie man heute noch ohne große Mittel leicht zu einem idyllischen eigenen Hause mit ertragreichem Garten kommt. 64 Seiten, 60 Abbildungen. Preis 1 Mart( Porto 10 Pfg.). Westdeutsche Verlagsgesellschaft m. b. H., Wiesbaden 35. Beim Lesen dieses Jeder mann zu empfehlenden billigen Büchlein wird uns so recht zum Bewußtsein gebracht, wie notwendig es erscheint, daß sich Regierungen und Gemeinden noch mehr mit der Wohnungsreform beschäftigen und daß mehr Familien, die es ermöglichen können, in den Eigenhauskolonien der Vororte, in unseren Gartenstädten wohnen sollten. Und es ist allen möglich, wenn sie sich nach ihrer Decke strecken, das lehrt uns dieses Buch. ? Die sicherste Aussicht auf Heilung der Lungenschwindsucht bietet eine Stur im Hochgebirge. In Davos( Schweiz) beobachtete zuerst der deutsche Arzt Dr. Spengler, daß bereits als rettbar verloren angesehene Krante sich rasch erholten und schließlich nach längerem Aufenthalte geheilt wurden und vielfach noch ein sehr hohes Alter erreichten. Alle, die es angeht, sollten sich über diese Tatsachen informieren, denn Tausende sind schon gestorben, weil sie dieses beste Mittel nicht fannten, oder der Meinung waren, die Kosten dafür seien für sie unerschwinglich. Die„ Deutsche Heilstätte" in Davos nimmt minderbemittelte Lungen= tranke auf, und wer täglich in Privatpensionen mindee, deren versio ::: Swinemünde, 7. Aug. Ein furchtbares die Wartezeit fi Bootsunglüd, bei dem 17 Personen den Tod in artschaft aufred den Wellen fanden, hat sich heute nachmittag furz nach ligkeit des We der Abreise des Kaisers nach Ahlbeck auf der Ostsee vor nvalidenrente e Suinemünde ereignet. Das große Segelboot„ Friedrichstens 5 Mt. aufwendet, kann in 4-6 Monaten, bei Karl", mit dem Badegäste eine Partie unternommen hattert wurde durch eine heftige Böe plötzlich zum KenIten hat. ahrt, wenn de tern: gebracht. Bon den 22 Insassen des Bootes konns die Warteze tert mur 5 gerettet werden. 17 Personen, darunter der Anwartschaft au Bootsführer, sind ertrunken. Witwe( die Mu Literarisches. der Waisenaus alidenrente erfüll hat für die hin ? Die heutige Einmachkunst d. HausDie Waisenaus it w." Mit Bereitung von Salaten und Kompotts. ebensjahres de Gin Hilfsbuch für den sparsamen Haushalt. Ueber 150 gute Rezepte und Anweisungen. Herausgegeben von enfürsorge haben Elfriede Beetz. Preis 90 Pfg., Porto 10 Pfg. Veruar 1912 bereits lag 2 bigt- Wiesbaden. 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Fahren in g - ng in ein Heilverfahren n Arbeitsverdier üzung. ? Wie liest man eine Karte? Einführung welche hiernach didas Verständnis topographischer Karten. Bearbeitet er Eintritt in und herausgegeben von Ernst Steinau, Kartograph_im K. Württ. Kriegsministerium. Mit 6 erläuternden TaFortsehung da feln.. Preis nur 50 Pfg.( Porto 5 Pfg.) Bei Partiebenicht dringend ge t den zahlreichen gen von Vereinen, Schulen usw. billiger. Verlag von Strecker u. Schröder in Stuttgart. An Hand von sechs iebsunternehmer in dreifarbigem Druck hergestellten Mustertafeln will er Rücksicht auf die allem, die sich nach einer Karte orientieren wollen und r sie sich meist be müssen, das Bild verständlich machen, und wir müssen Die einzige Grun gestehen, daß ihm das im hohen Maße gelungen ist. gesamten Famil Der Verfasser vertritt den ganz richtigen Standpunkt, egnungen der J daß hier weniger Worte als praktische Beispiele mit kurng nach der Reich ,, jedermann verständlichen Begleitsätzen am Plake 1911 durch vi en zu verschaffen. 1. Filzug Kaffel- Kö 25 Schafe. wurde eine jung rolchen überf e Frau konnte Hilfe rufen un Hilfe rufen un en Vorgang er in hat man bi mi d. J. fan Motor Yad rsboote( Perent zwei Grup ge eilt waren.& ftar mit Motoren da , ausgerüstet we fiegreich aus d n sie die beidene ner den 2. um ne Sieg der Boole einmal die hoe find. ger Bewohner ha te hm die Spike Der den blieb. Der Mann ng zu sich nehmen, d das Gehör va leichteren Fällen in fürzerer Zeit im Hochgebirge sein Lungenleiden beseitigen, dies erklären die Schriften von Dr. med. Amrein, Arosa: Behandlung der Lungentuberkulose im Hochgebirge. Unter spezieller Berücksichtigung der Behandlung fieberhafter Fälle bearbeitet. Preis 60 Pfg., gebunden 80 Pfg.( Porto 10 Pfg.) Verlagsanstalt Emil Abigt, Wiesbaden 35. Die Vorzüge des Hochgebirges für Gesunde und Kranke. Aerztliche Aufklärungen von Dr. med. O. Amrein. Preis 80 Pfg., gebunden Mt. 1.20.( Porto 10 Pfg.) Verlagsanstalt E. Abigt= Wiesbaden 35. Zweifellos müssen diese Schriften in weitesten Kreisen Beachtung finden, denn ein größerer Teil unserer Mitmenschen ist lungenleidend, ohne es zu wissen und wenn der„ Katarrh" zu auffallend wird, wenden sie sich erst an den Arzt, der auch nicht immer das Uebel gleich erkennt, wie die erfahrenen Spezialärzte. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Gießen. Sonntag, den 10. August, 12. nach Trinitatis. In der Stadtkirche. Vorm. 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Neufonfirmierten aus der Matthäusgemeinde. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrassistent Hoffmann. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrassistent Hoffmann. In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer Adolph. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Adolph. Katholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 9. August. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Wichtig für Möbelkäufer Ausschneiden! Ein grosses Möbelversandhaus hat sich entschlossen innerhalb ganz Deutschland, nach einem ganz neuen System ohne kassieren durch Boten, unter Wahrung strengster Diskretion, zahlungsfähig. Bürgern, Beamten u. Arbeitern einzelne Möbelstücke, sowie auch komplette Zimmer- u. 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Professors Hans Winderstein. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater:„ So'n Windhund". Montag, 11. August, nachmittags von 4½- 6 Uhr, abends von 8-10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater:„ Hoheit tanzt Walzer." Dienstag, 12. August, nachm. von 4-6 Uhr, abends von 8-10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Das Nachmittagskonzert unter Leitung des Kgl. Prof. Hans Winderstein. Abends 8 Uhr im Konzerthaus Liederabend von Miß Maggie Tente, Prima Donna der Komischen Oper Paris, Covent Garden, London, Metropolitan Opera, Philadelphia, Auditorium, Chicago unter Mitwirkung von M. Vincent von der Covent Garden Opera, London und Begleitung eines Streichquaetetts. Lieder des 18. Jahrhunderts sowie Aufführung der Oper„ La Laitiere de Trianon". Mittwoch, 13. August, nachmittags von 4½- 6 Uhr, abends von 8% 10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Kurhaus= saale Theater:„ Jm weißen Röß'l". Donnerstag, 14. August, nachmittags von 4-6 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Konzerthaus: Richard Wagner- Abend der Kurkapelle unter Leitung des Kgl. Professors Hans Winderstein. Freitag, 15. August, nachmittags von 4-6 Uhr, abends von 8-10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr auf der Naturbühne im Park direkt beim Kurhaus Operettenaufführung: „ Der Zigeunerbaron" unter Mitwirkung der Kapelle des Inf.- Rats. Kaiser Wilhelm Nr. 116. Bei ungünstiger Witterung im Kurhaustheater:„ Der Graf von Luxemburg". Samstag, 16. August, nachmittags von 4-6 und abends von 8 bis 10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Kurhaus= saale Lustiger Abend von Max Hofpauer, K. B. Hofschauspieler, München. Sonntag, 17. August, nachmittags und abends auf der Terrasse Doppel- Konzert der Kurkapelle und des Bauerschen Gesangvereins Gießen. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater:„ Majolika". Tüchtige Maschinenformer und Kernmacher bei 50 u. 55 Pfg. 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