-Gambach, J. äfer- 3ell, Otto D. Stumpf nrich Weber= rg Schaaf- En Heinr. Kalten Alf. Kuhwed ach b. Nidda, eitershain, Sr. lieder- Florstadt, Suppes- Eichels gibt ihren Fee. Denn die Kinder en kleinen ende won 1 er internationalen ein medizinisches nfegung und Wir ang des Blutzu zur Stärkung der orener Kräfte. uergic. er zur Kraft un Lebensabends. schwächliche, nervo Preis M. 3.den Namen cßen. ( 28) Gießener Zeifung Bezugspreis 25 Pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) vierteljährlich 75 Big., vorauszahlbar, fret ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig. ausgabeftellen vierteljährlich 60 Pfg.- Erscheint Redaktion: Selters. Mittwoche und Samstags. 1beg 83. Für Aufbewahrung oder Mädsendung nicht verlangter Manuffripte wird nicht garantiert. Verlag der Gießener Zeitung". m. b. G. Nr. 81. " Telephon: Nr. 362. Amtlicher Ceil. Bekanntmachung. Von dem zur Deckung der Geländeerwerbskosten für den Bahnbau Grünberg- Londorf durch den Kreis Gießen im Jahre 1895 aufgenommenen Kapital von 80000 Mart sind per 1. März 1914 zur Rückzahlung ausgelost die Obligationen Lit. A Nr. 30 über 1000 Mark und Lit. D Nr. 20 und 116 über je 100 Mark. Gießen, den 29. September 1913. Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V.: Welder. Politische Rundschau. Deutschland. Der Kaiser hat sich am Montag zu mehr tägigem Jagdaufenthalt nach Hubertus stod begeben. = Herzogin Viktoria Luise zu Braunschweig und Lüneburg hat am Sonntag zum erstenmale nach ihrer Erkrankung mit ihrer Mutter, der Kaiserin, vom Reuen Palais aus einen Spazierritt unternommen. Der Gesundheitszustand der Herzogin ist so gut, daß sie beabsichtigt, an den Herbstparfocejagden teilzunehmen. Der Bundesrat beschäftigt sich gegenwärtig mit der Frage des heimlichen Warenhan dels durch Beamte. Anlaß dazu hat eine Eingabe aus den Kreisen des 3igarrenhandels gegeben. Die Reichsregierung hat wiederholt durch amtliche Erklärungen feinen Zweifel darüber gelassen, daß sie entschlossen ist, den heimlichen Warenhandel von Beamten mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln zu unterdrücken. Der Reichskanzler soll am Samstag vor seiner Abreise nach München dem Kaiser in der braun- schweigischen Angelegenheit Vortrag gehalten haben. Expedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 8. Oftober 1913. Herr v. Bethmann hatte die Audienz drahtlich nachgesucht. Man nimmt in unterrichteten Kreisen an, daß dieser Vortrag mit dem Besuch des Reichskanzlers beim bayrischen Ministerpräsidenten Frhrn. v. Hertling in Verbindung zu bringen sei, und daß ein neuer Schritt zur Entwirrung der schwierigen Welfensituation unternommen werden wird. Jn braunschweigischen Kreisen ist man der Meinung, daß der Prinzregent Herzog Albrecht von Mecklenburg die Regentschaft mit Ablauf dieses Monats niederlegen wird. Von anderer Seite wird angenommen, daß. der Termin der Uebergabe der Regierung an den Prinz Ernst August von Braun schweig- Lüneburg sidy um einige Wochen verzögern dürfte, daß aber feineswegs das Jahr 1913 zu Ende gehen werde, ohne daß der kaiserliche Schwiegersohn den Herzogsthron in Braunschweig bestiegen habe. Zum Statthalter von Elsaß- Lothringen ist nach der„ N. Pr.- Korr." bereits der Regent von Braunschweig, Herzog Johann AIbrecht von Mecklenburg, durch die Regierung designiert. Man kann damit rechnen, daß der Reichstag am 20. November seine Arbeiten wieder aufnehmen wird. Da die Session nicht geschlossen worden ist, sondern nur Vertagung eingetreten war, so nimmt der Reichstag seine Arbeiten ohne weitere Förmlichkeiten wieder auf. Zur vermehrten Sicherung der Ostgrenze des Deutschen Reiches fordert der Etat neue Mittel für 2 Luftschiffstationen für die Heeresverwaltung in den östlichen Provinzen. * Der Entwurf von Ausführungsbestimmungen über die Gewährung von Beihilfen an Krieg s= teilnehmer, der jetzt den Bundesratsausschüssen überwiesen ist, trifft im Einzelnen eine Regelung über die Bedingungen, unter denen die Auszahlung der Beihilfen erfolgen soll. Von besonderer Wichtigkeit ist die Bestimmung, daß die Zahlung an die Witwen der Beihilfenempfänger im voraus in einer Summe erfolgt, Färberei Gebr. Röver Gießen, Marktplatz 18 Frankfurt a. M. Gießeuer Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pig. dle 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg Die 90 mm breite Reklame Zeile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konturs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsbruckerei. Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. Etat die die Bezüge der Verstorbenen für die auf den Sterbemonat folgenden 3 Monate zusammenfaßt. Für die Beihilfen sind 4 Millionen in den Etat eingestellt worden, welche Summe bis zum Schluß des laufenden Rechnungsjahres ausreichen dürfte. Der nächste wird die Summe von rund acht Millionen für die Erhöhung der Beihilfen enthalten. Jm Jahre 1912 wurden im ganzen 29 Millionen füe Kriegsteilnehmer, die keine besonderen Verdienste aufzuweisen hatten, ausge= geben. Ihnen wurde diese Summe aus Dankbarkeit gewährt. Die Straßburger sozialdemokratische Freie Presse hatte eine sensationsmäßig aufgemachte, aus einem Züricher Blatt entnommene Nachricht gebracht, wonach ein Mitglied des Kaiserhauses während seiner Studienzeit in Straßburg Schuldverbindlich= keiten in der Höhe von einer halben Million Marf eingegangen sei und zur Herbeischaffung von Geldern zu ihrer Deckung Verbindung mit gewerbsmäBigen Geldvermittlern gesucht habe. Diese Nachricht entbehrt, wie die amtliche Straßburger Korrespondenz, hierzu ermächtigt, heute erklärt, jeder tatsächlichen Grund- lage und beruht von Anfang bis zu Ende auf Erfindung. Frankreich. * Der Präsident der französischen Republik, Poincaree, hat sich nach Spanien begeben, um die wieder= holten Besuche des Königs Alfons zu erwidern. Bei der Ankunft auf spanischem Boden in Jrung erhielt Poincarce ein Begrüßungstelegramm des Königs Alfons. Desterreich. * Nach einer Blättermeldung aus Cetinje habe König Nikolaus in einer Unterredung mit dem österreichischen Gesandten von der Notwendigkeit enger Beziehungen zu Desterreich- Ungarn und sogar von einer etwaigen Anstellung österreichischer Offiziere und Beamten für die Dauer von 3 Jahren gesprochen. und Färberei Hugo Luckner( Ioh. Gebr. Röver) Leipzig chemische Waschanstalten Chemisches Reinigen und Färben von Damen-, Herren- und Kindergarderobe, Vorhängen, Decken, Teppichen, Portièren Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermützen, Handschuhen etc. Zirka 1000 Angestellte. ng der Büste entwickler! ciner jeden Dame gede in dieser Hin efmütterlich bedacht s dieses Manko weiden Leuten ausgenutzt n, Pillen und Tränk den Preisen an de a; leider helfen dies mer dem Verkäufer anten hiermit, das er Käuferin. ständig wertlos is ar die Massage, welche werden muss, vo billiger. überzeugt wird, dass Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Jadwiga Ittt selbst darunter. Sie war viel zu ge= abe und offen, als daß sie nicht erkannt hätte, ste tue eth Baron unrecht. Und doch brach bei jeder Geegenheit ihre Gereiztheit durch, und je mehr sie daüber nachgrübelte, welches wohl der Grund ihrer Abneigung gegen den Baron set, desto tiefer arbeitete sie fich in dieses Gefühl hinein. Sie konnte keinen Grund dafür finden, denn sie schloß vor der letzten Erkenntnis die Augen. Schon während der Schweizer- Reise hatte sie sich war das ein sorgfältiges Prüfen, ein Vergleichen mit ch bei jeder Einrein Gedanken oft mit Baron Kappel beschäftigt. Erst Massage können Sie anderen Männern. Als sie sich aber dessen bewußt ward, Seline usw. ausüben, daß dieser fühle, stolze Mann ihr Interesse in besonde= et lich geschützt, is mit aller Macht. Aber sie konnte nicht loskommen von edeutendsten Profes dem Gefühl, daß der Baron auf sie einen sehr starken en, also Vergrösser im Wachen und Träumen, sein Urteil schien ihr immer A ne und Schuller korrektheit so fühl blieb, daß er so überlegen ruhig thre Erfolg tritt ein. W unklaren Urteile richtig stellte, daß er sich so ganz und rem Grade in Anspruch nahm, kämpfte sie dagegen an en muss. Unser Th s Blul in die Brüste d die jüngsten Mi d befriedigt, wie Chlerfolg Geld zur Apparates inklus Poio extra. Un ur einmal angesch der Dame ohne H Quacksalbereien S en Versuch. Bei Be herum um den Brust Weidmannslust. G. Z Eindruck gemacht hatte. Sein Bild drängte sich ihr auf das richtige zu sein. Daß er ihr gegenüber bei aller gar keine Mühe gab, ihre Gunst zu gewinnen, das verlette ihren Stolz, verwundete ihr Herz. Und von dieser Beit an provozierte sie den Baron bei jeder Gelegenbeit; wenn er ihre Freundschaft nicht wollte, gut, dann wollte sie ihm als Feindin gegenübertreten. Aber es war merkwürdig, fie empfand ganz und gar feine Befriedigung darüber, Manchmal drängte sich hr der Gedanke auf, daß sie nur deswegen so verstimmt und verlegt set, weil sie sich nicht eingestehen wollte, baß sie dem Baron trotz allem gut sei. Wenn Kappel fie manchmal bet Ttsch unvermutet ansah, dann leuch tete es auf in seinem Blid, dann lag etwas Wetches darin, dann hätte sie auffubeln mögen vor Glück und Seligkeit. Warum war er nicht immer so? Wollte er fie etwa zwingen, daß fte ihm entgegen kam? Nein, bas tat sie nicht! Ihre Liebe- das fühlte sie- war etwas Hohes, Großes, daß derjenige, bem fe zufallen sollte, sich diesen Preis schwer erringen mußte. Ste schenkte sie nicht weg, ste mußte verdient werden. Aber das waren nur Gedanken, Regungen, gegen die sie kämpfte mit aller Macht. Und je lauter solche Gedanken sprachen, desto kühler behandelte sie den Barc und es war nur zu bewundern, daß Kappel das all so gelassen hinnahm. Jadwiga wunderte sich selbst df= rüber. Auch der Baron dachte manchmal darüber nac aber mit der ihm eigenen Willenskraft awang er fede bitteren Gedanken nieder. Er war fest überzeugt, da auch für ihn das Glück kommen, und daß jene es ihn bringen würde, die ihm jetzt als Feinoin gegenüberstand! Eines Tages sagte der Graf zu seinen Töchtern und Fräulein Linrowski:„ Baron Kappel hat mich eingeladen, Euch die Fabrik zu zeigen. Ich habe heute in Kochanow zu tun; wenn es Euch Bergnügen macht, so könnt Ihr mich begleiten." Slarva und das Fräulein waren mit Freuden bereit, Jadwiga aber schien keine rechte Lust zu haben. Doch schließlich siegte thre Neugterde; sie hätte gar zu gern gesehen, wie es in der vielgepriesenen Fabrik aussah. So fuhren sie alle hin. Beim Baron trafen sie Dr. Sojka, der eben herausgekommen war. Graf Warminski sagte:„ Wenn Sie nach der Fabrik gehen, dann bleibe ich hier und sehe mir in aller Ruhe die betreffenden Schriftstücke durch, die ich zu unterzeichnen habe." Das geschah denn auch. Der Baron begab sich mit den Damen in die Fabrik und Dr. Sojka schloß sich ihnen an. Kappel zeigte ih= nen das Interessanteste und erklärte es ihnen sowett, ald es für Laten 8wed hat. Dr. Sojka war sehr aufmert. sam. Hier und da blieb er auch ein Weilchen zurüd und besah sich Transmissionen und Wellen, Laufriemen und Maschinentetle, sagte aber nichts. Erst als sie ben großen Maschinenraum verlassen hatten, wandte er sich an den Baron und sagte:" Nehmen Sie es mir nicht übel, Herr Baron, daß ich mir eine Bemerkung er laube: ich glaube die Sicherheitsvorrichtungen reichen nicht aus." Das klang fest und überzeugt. Auf dem Gesicht des Barons war für einen Augenblick der Unmut ausgeprägt, den die Worte des jungen Mannes in thm hervorgerufen hatten. Ein stolzer, abweisender Zug war in sein Antlig gekommen, und seine Augen sandten scharfe, falte Blicke auf den Arzt. Jai viga beobachtete das, und ihr war der Baron in diesem Augenblick unsympathisch, fast fürchtete sie sich vor ihm. Nach kurzem, peinlichen Schweigen sagte der Baron: ,, Sie können recht haben, Doktor, aber wir haben ge= tan, was in unseren Kräften stand. Das können Sie mir glauben, und Sie können versichert sein, daß mir Leib und Leben ebenso nahe gehen wie Ihnen." Er hatte das mitt leicht vibrierender Stimme gesagt. Er war verlegt, das lag auf der Hand, das em pfand auch Dr. Sojka. Um einzulenten sagte er:„ Herr Baron, ich wollte ja absolut nicht kritisieren, glauben Sie mir das, ich wollte nur aussprechen, wovon ich überzeugt war, daß es Ihnen vielleicht entgangen sein könnte. Bei einem so großen Unternehmen können nicht alle Kleinigkeiten erwogen und in möglichster Vollkommenheit sofort ausgeführt werden." Indem tam der Graf, und der Zwischenfall war erledigt. Der Bn selbst war bemüht, thn verges= sen zu machen, denn er behandelte den Arzt, als ob nichts vorgefallen wäre, vielleicht noch wärmer als vorhin. Rußland. o Bad Nauheim. Bis zum 2. Oftober 1913 Der russische Gesandte in Belgrad, Herr sind 33 998 Kurgäste angekommen. Bäder wurden bis zum 2. Oltober 1913 456 687 abgegeben. von Hartwig, ist in Wien eingetroffen und wird eine Begegnung mit dem Grajen Berchtold haben. China. Der bisherige Regierungsverweser Duan schitai wurde zum Präsidenten der chinesischen Republik gewählt. Quanschilai erhielt 507 und Liyuan= hung 179 Stimmen. Beting, 7. Oft. Liyuanhung ist mit 610 von 719 Stimmen zum Vizepräsidenten der Republit gewählt worden. Japan. Tolio, 7. Olt. Nach einem amtlichen Bulle tin ist für jt Katsura ernstlich ertrantt. Nach jeiner Rüdlehr nach Tokio trat ein rascher Kräfteverfall ein, der durch eine Apathte des Gehirns verschlimmert wird. Uom Balkan. Die 3ufpigung des griechisch- türkischen Konflifts erregt steigende Besorgnis, da in der Türkei umfangreiche Aushebungen vorgenommen werden. Die fremden Botschafter in Konstantinopel informierten ihre Kabinette, daß nach amtlicher Versicherung die Frage der Aegäischen Inseln in den jetzigen Athener Friedensverhandlungen nicht aufgeworfen wird. Nach Meldung serbischer Blätter werden sowohl seitens der Türkei als auch seitens Bulgariens Mobilisierungsvorbereitungen getroffen. Aus diesem Grunde haben sich Griechenland und auch Serbien gezwungen gesehen, entsprechende GeAuch Montenegro genmaßregeln zu verfügen. hat wegen der Ereignisse an der Ostgrenze" teilweise Mobilmachung angeordnet. Von unterrichteter Seite in Wien wird erklärt, die Wahl des Prinzen von Wied zum Fürsten von Albanien stehe unmittelbar bevor. Infolge des albanischen Aufstandes und Unterder von den Serben begonnenen blutigen drückung desselben, die unter der allgemeinen Niedermezzelung der bulgarischen und albanischen Bevölkerung, insbesondere im Gebiete von Kalkandelen, Gostiwar und Gora vor sich geht, treffen bulgarische Gruppen aus jener Gegend, die durch die Flucht über die Gebirge dem Tod entronnen sind, auf bulgarischem Gebiet ein. Die Flüchtlinge erzählen, daß ihre Heimat jetzt ein wüstes Trümmerfeld sei. * Zar Ferdinand hat eine Auslandsreise angetreten. Vorher fand ein Kronrat statt, in dem drei Minister ernannt wurden, um das Kabinett zu vervollständigen. * Hus Stadt und Land. in den Zur hess. Genossenschaftskrise. Die Spar- und Darlehenskasse in Wonsheim Rheinhessen lehnte in ihrer Generalversammlung Antrag des Vorstandes ab; den Verlust aus dem Zu sammenbruch der Darmstädter Genossenschaftsbank durch Erhöhen der Geschäftsanteile der Mitglieder zu decken. Der größte Teil der Mitglieder ist ausgetreten aus der Kaffe. Die Spar- und Darlehnskasse in Bech to I s= heim in Rheinhessen beschloß in ihrer General- Versammlung, den aus gleicher Ursache entstandenen Verlust durch Erheben von 250 Mark Haftsumme von jedem Mitgliede auszugleichen. Einstimmig aber lehnte sie einen Antrag des Moratoriumsausschusses der zufammengebrochenen Genossenschaftsbant ab, auf 50 Prozent der Forderung der Kasse zu verzichten. o Vilbel. Der im Juni zum Bürgermeister gewählte Stadtjekretär A. Berg hat noch keine Bestätig ung gefunden. Er hätte sein Amt bereits am 1. September antreten müssen. Infolgedessen versieht der bisherige Bürgermeister Mühlschwein die Amtsgeschäfte noch weiter. o Vom Vogelsberg. In einer Sandgrube bei Landenhausen wurde in einer Tiefe von etwa 5 Metern die lanzettförmige gut erhaltene bronzene Spize eines Speeres mit hohlem Schaft gefunden. Vermutlich stammt dieser Fund aus dem 13. Jahrhundert, als zur damaligen Zeit die in der Nähe gelegene, jetzt gänzlich verschwundene Burg Waterbach" belagert und zerstört wurde. Leider ist das Fundstück beim Lospitfeln der Sandmassen in drei Teile zerbrochen.- Es schweben Verhandlungen über einen Verkauf des Hotels zum Felsenmeer in Hochwaldhausen. Der Wirtschaftsbetrieb würde nach erfolgtem Verkaufe still gelegt werden. o Babenhausen. Die 68jährige Witwe Katharina Roth, die beschuldigt und geständig ist, am 1. in Oftober die Hofreite ihres Sohnes Johann Roth Babenhausen in Brand gestedt zu haben, wobei Scheune, Stall und Wohnhaus niederbrannten, ist verhaftet worden. Die Brandstifterin legte dabei auch das Geständ= nis ab, im Jahre 1909 eine andere Brandstiftung verübt zu haben. o Bad Salzhausen. In der diesjährigen Saison war unser Bad von 1891 Kurfremden besucht ( 1912: 1086). Es wurden im ganzen 11 205 Bäder ( 1912: 8793) und 1085 Inhalationen( 1912: 336) abgegeben. o Offenbach. Die hiesigen 3igarrenhändIer beabsichtigen für ihren Gewerbezweig die Herbei- führung der völligen Sonntagsruhe; den Anlaß hierzu bildet in der Hauptsache das Vorgehen des Polizeiamts gegen die Zigarrenhändler. Nach den Auslegungen des Polizeiamts dürfen die Zigarrenhändler, die an den Wochentagen außer den obengenannten Gegenständen, andere Sachen, wie Postkarten, Lotterielose usw. zum Verkauf bringen, an Sonn- und Festtagen ihre Laden nicht mehr offen halten, auch dann nicht, wenn sie alle Gegenstände, außer Tabake usw., übergehend entfernen. Um den daraus sich ergebenden Konsequenzen zu entgehen, herrscht in diesen Kreisen Stimmung für die Herbeiführung des völligen Laden schlusses an den Sonntagen und Festtagen. vor= ):( Frankfurt a. M. Die Staatseisenbahn verwaltung läßt gegenwärtig im hiesigen Direktionsbezirk eine solche Menge von Um- und Neubau- ten ausführen, daß sie zahlreiche neue Bauabteilungen einrichten mußte, eine Erscheinung, wie sie bisher noch nicht beobachtet wurde. Sämtliche Abteilungen erhielten Anweisung, die Bauten nach Möglichkeit zu fördern. ! Wiesbaden, 6. Oft. Der Direktor der Eil= boten- Gesellschaft„ Blitz", Krieger, hat heute nach mittag den 20jährigen Eilboten Ebel nach einem furzen Wortwechsel, der infolge einer Lohndifferenz von 3 Mark entstanden war, erschossen. Der Täter wurde verhaftet. Er fonnte nur mit Mühe vor der Wut des Publikums in Sicherheit gebracht werden. ! Wiesbaden. Der Verband der Geflügel- u. Kaninchenzüchtervereine des Regierungsbezirks Wiesbaden wird vom 22. bis 24. November im Saalbau " Friedrichshalle" die 4. Verbandsausstellung abhalten. ! Cronberg, 7. Oft. Die Königin von Griechenland ist mit ihren Kindern gegen 12 Uhr aus England wieder auf Schloß Friedrichshof einge= troffen. Neue Zweigvereine entstanden in Gemünden, Naunheim, Roda W. und Waldgirmes, sodaß der Klub jetzt 53 Zweigvereine umschließt. Die Zahl der Mitglieder wuchs von 2809 auf 3302. Der Stammtlub Frankfurt ver mehrte seine Mitgliederzahl von 2821 auf 2900. Jnsgesamt hatte der Gesamillub am 1. Oftober 6202 Wit glieder gegen 5630 im Vorjahr. Den Kaffen- Be= richt, den Direktor Kramer erstattete, schließt für 1913 bei 8415 Mart Einnahmen und 5039 Mark Ausgaben mit einem Bestande von 3376 Mark ab. Der Boran schlag für 1914 fieht 9630 Mart Einnahmen und 8740 Mark Ausgaben vor. Infolge dieser günstigen Finanzlage bewilligte die Versammlung alle eingelaufenen Anträge um Unterstützungen. Der Hauptausschuß ernielt 11. a. für Weganlagen 300 Mart, für Wegemartungen 1200 Mart, für Aussichtstürme 600 Mart, für Studen ten und Schülerherbergen 250 Mart, für den Lahnhöhenweg 700 Mart, für das Kluborgan 1400 Mark und die Wiederherstellung des Cleeberger Rathauses 150 Mart. Ferner bewilligte man dem Zweigverein Diez 200 Mart, Niederfelters für eine Schutzhütte 250 Mart, Niederreifenberg für die Neuherrichtung des Feldberg. weges 200 Mark und Oberursel für die Einfassung des Roten Born 200 Mart. Der Ausschuß für Wegemar fierungen hat 69 Wege neugeschaffen bezw. in Stand gesezt. Der um die Erschließung des Taunus hochver diente Schulrat a. D. Wagener- Erfurt, früher in Idstein, wurde zum Ehrenmitglied des Klubs ernannt. Zum Ort der nächstjährigen Tagung wurde Nieder. selters bestimmt. n Stadttheater Gießen. Spielplan: Freitag, 10. Oft., abends 8 Uhr:„ Kater Lampe", Komödie in 4 Alten von Emil Rosenow; Sonntag, 12. Oltober, nachm. 3½ Uhr:„ Die fünf Frankfurter", Luftspiel in 3 Alten von Carl Rözler. Abends 7% Uhr: Purppchen"( Neuheit), große Posse mit Gesang u. Tanzöffnung der Tagung durch den Klubpräsidenten Peter in 3 Aften von Kurt Kraatz und Jean Kren. Mu sif von Jean Gilbert. n Gießen. Mit dem 1. Oktober hat Geh. Hofrat Professor Dr. Elbs die Direktion des chemischen Instituts der Landesuniversität in Gießen übernommen. Er behält vorläufig auch noch die Direktion des physifaltsch chemischen Instituts, in dessen Räumen ein Teil des rein chemischen Unterrichts stattfinden muß, da in dem chemischen Institut bauliche Veränderungen nötig find. n Gießen. Oberbahnassistent Margolf, der 55 Jahre im Dienst gewesen ist, hat am Samstag aus Anlaß seiner Pensionierung den Roten Adlerorden 4. Klasse erhalten. Diese Auszeichnung wird nur ganz felten einem mittleren Beamten zuteil. Wir wünschen, dak Herr Margolf sich noch lange dieser Auszeichnung erfreuen fann. ):( Hofheimi. T., 5. Oft. Seit dem Bestehen des Taunusklubs sah Hosheim heute zum 3. Mal die Hauptversammlung des Gesamt- Taunus klubs in seinen Mauern. Böllerschüsse und überreicher Flaggenschmuck grüßten die von Lorsbach her in die Stadt marschierenden Tauniden. Von den 53 3weigvereinen waren 32 vertreten, im ganzen mochten wohl gegen 2000 Mitglieder hier weilen. Nach der ErRittel- Frankfurt entbot Hofheim durch Bürgermeister Hei der Versammlung einen warmen Willkommengruß, der hiesige Taunusklub grüßte durch seinen Vorsitzenden Schriftliche Begrüßungen lagen u. a. Engelhard. vor vom Regierungspräsidenten Dr. von Meister, Landrat Dr. Klauser- Höchst und Forstmeister Kre fel- Hofheim. Der vom Präsidenten Rittel erstattete Geschäftsbericht wies ein erfreuliches Bild rüſtiger Arbeit in nahezu allen Zweigvereinen auf; diese haben mit ihrer Gesamtmitgliederzahl die des Frankfurter Stammklubs nunmehr überflügelt. Einzelne Zweigver eine fonnten einen ganz bedeutenden Zuwachs von Mitgliedern verbuchen; so Brandoberndorf von 60 auf 100, ! Nadenheim. Beim Transport einer wild. gewordenen Ruh verunglückte der Metzger Joh. Brecht. Das Tier wurde plötzlich scheu und ging in rasendem Galopp durch. Brecht, der vergeblich das wildgewor dene Tier zu halten versuchte, wurde zu Boden geschleus dert und mehrere hundert Meter weit geschleift. Er er litt derartig schwere Verletzungen, daß er nach Main ins Krankenhaus gebracht werden mußte. FABRIK ANSIC Sal Sal & Freis No Orient Ta Venidze ! Geisenheim. Sein 50jähriges Arbeits- Ju biläum konnte der Modellschreiner Joh. RIunt von Hofliefe der Maschinenfabrik Johannisberg begehen. Von der Firma erhielt er ein Geldgeschent, von den in der Fa brik Angestellten eine goldene Uhr mit Kette. Uhr sherzogtu ortrag des s Darmstadt, 6. Oft. Der heff. nationallibe rale Abg. Dekonomierat Dr. Heidenreich ist nach kurzer Krankheit gestorben. Er vertrat seit dem Jahre 1893 den vierten Wahlkreis der Proving Starfenburg( Fürth- Waldmichelbach) und zählte zu den hervorragendsten Mitgliedern der nationalen Kammerfral tion. Heidenreich, von Geburt Katholik, mußte feinen gelijchen Wahlkreis stets in scharfem Kampfe gegen das Zen- Sundgebung trum verteidigen, welches in diesem zum großen Teile katholischen Odenwald- Kreis über eine stattliche Anhänt des k gerschaft verfügt.inted bis zur iarten Gem Am Mon helungen d Rettichen Fra im geflaggt Sigung mit Oberle Atte, Br geordneter R pundhen. Di Selen ! Von der Bergstraße. Eine eigenartige Erscheinung ist diesen Herbst an den Staren zu beobach Algem ten. Während solche sonst regelmäßig zu dieser Zeit in Scharen, die nach tausenden zählen, hier erscheinen, in den Weinbergen ihren Besuch abzustatten, ist dieses Jahr faum einer dieser Traubendiebe zu sehen, dahin gegen tun sie sich zur Zeit in den Tälern des hinteren Odenwaldes an den süßen Zwetschen qütlich, die dieses Jahr in ganzen Massen gibt. Vielleicht hält sie auch der diesjährige sehr geringe Traugenherbst zurüd; denn in vielen Weinbergen müßten sie schon lange fu chen, bis sie einen ordentlichen Trauben finden würden. ):( Wald- Michelbach. Im vierten Waldem die a freis der Provinz Startenburg, Wald- Michelbach, dessen indean Landtagsmandat infolge des Ablebens des Abg. D. wurde. Heidenreich erledigt ist, hat nach den Vorschriften des jahre geze neuen Wahlgesetzes innerhalb vier Wochen vom Staats Setändnis ministerium die Anberaumung einer Neuwahl zu folgen. Die Wahl hat, wie alle nach dem Inkrafttretungspi des Wahlgesetzes vom 3. Juni 1911, nach den Bestimreichen S mungen dieses Gesetzes, also durch direkte Wah, Dorstandes: zu erfolgen. Der Wahlkreis ist zwar bei der letzta Wahl vom Zentrum start umstritten gewesen, dürft aber auch bei der direkten Wahl bei richtiger Auswa des Kandidaten den Nationalliberalen sicher sein. D Wahl erfolgt zunächst nur für den Rest der gegempir tigen Landtagsperiode, also bis zum Herbst 1914. Fräul 1913 re garan St. grosse t 10.SL extra 65. grosse ):( Rohrbach i. D., 5. Olt. Wie stark de Bluts- und Glaubensbande der vor Jahrhunderten aus Frankreich vertriebenen Hugenotten noch heute unter biler, Neube sen in Hessen und Nassau weitverzweigt wohnendd Volksgenossen ist, bewies der überaus starle Besuch d Ita 1913 9. Hauptversammlung des deutsche Gierleger Bizeid genottendorfe. Zwei Festgottesdienste in Wembat 27 Sugenotten- Vereins in unserem ſchmucken He und Rohrbach leiteten die Tagung ein. Nach ein Vorstandssitzung fand am Waldenser Dentmal eine hebende Kundgebung statt, bei der Pfarrer Fran Rohrbach und Professor Bonin- Worms Ansprad Ein älte cht zum hielten. Später versammelte man sich zur Generalvant.- Sem. Transberg von 4 auf 21, Höchst a. M. von 260 auf sammlung, die nach der Erörterung der geschäftlichen deten Fa gelegenheiten, den Wahlen, dem Kassenbericht umb degenes, e gemeinen Besprechungen einen fesselnden Vortrag per mit vo 365, Hofheim von 210 auf 237, Kelkheim von 8 auf 77, Lorsbach von 54 auf 96, Nassau von 55 auf 78, Nied von 84 auf 108, Oberursel von 201 auf 323. Profeffor Bonin über Die Waldenser Siedlungen abgl. i.d. N bruses( Lu KZ. U. 2 Osram Nur auf ein Wort nur dann ist sie echt! müssen Sie beim Einkauf achten:„ Osram" muß auf der Lampe stehen. Dann Überall erhältlich. Auergesellschaft, Berlin O. 17 OSRAM Rudolf 60 Zen tauft ju 1396 sdi mich Glenba br Broen aunheim, Jet 53 ελετωνικής fur ver 900. Jms 6202 Skil Ten- Be Bt für 1913 f Ausgaben Der Boran und 8740 en Finan aufenen An u- erpielt martungen fi Stuben Da Lahn11400 Starf Ratgales igverein Titte 250 Sard des Feldberg Einfallung für Wegem zw. in unus rt, früh Alubs em rde Nied Ort einer r Joh. B g in rafe as wildgen Boden ge Schleift. 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Oktober, begannen die Verhandlungen der 27. Hauptversammlung des Allgem. Deutschen Frauenvereins hier, in Gießen. Die Stadt hat meid geflaggt. Vormittags ½ 10 Uhr war die erste ern des hinter sitzung mit offizieller Begrüßung durch die Behörden. Gütlich, die Frau Oberleutnant Naumann, Rektor Professor Dr. Vielleicht hätorte, Provinzialdirektor Dr. Usinger und Beigenherbst zugeordneter Seller hielten längere Begrüßungs- Anschon lange prachen. Die Vorsitzende des Hauptvorstandes, Fräu n finden wirken We in Helene Lange, erstattete den Geschäftsbericht, Te vierten in dem die Fundierung der Zentrale für GeMichelbach, ein de ämter der Frau besonders hervorgeho5 des Abg. When wurde. Es habe sich auch im abgelaufenen VerVorschriften onsjahre gezeigt, daß für die Vereinsziele überall mehr Schen vom Stad erständnis und Interesse geweckt worden sei. Danach Neuwahl zu prach Fräulein Dr. Lüders über die städtische dem Intrafte Bohnungspflege. Das Schlafgängerwesen bedürfe einer nach den Bergischen Remetur. Nach dem wurde der Antrag des irekte We Borstandes: par bei der l gewesen, richtiger Aus 1913 er Gänse! Enten! Generalvertretung. Liefere garant. lebend. Ankunft n ficher jem 1 St. grosse ausgewachs. federv. eft der geg Serbst 1914 t. Wie star Jahrhunderten och heute unter zweigt wohn 5 Starke Bend es deuts Gänse 32 M. 10 St. extra prima ausgesuchte Gänse 36 M. 16 St. grosse Enten 28 M. M.Müller, Neuberan 52 Bez. Oppeln. „ Der Allgemeine Deutsche Frauenverein möge Schritte tun für die Beseitigung derjenigen Bestimmungen in den bundesstaatlichen Beamtengesetzen beziehungsweise Verordnungen, die der Ehefrau des Beamten die Ausübung einer Erwerbstätigkeit verbieten." angenommen. Nach der Sitzung war gemeinsames Mittagessen und wurde die Frauenarbeitsschule und das Säuglingsheim besichtigt. Am Abend fand die erste öffentliche Versammlung statt. Steins Saalbau war dicht gefüllt. Die Vorsitzende, Frl. Lange, gab die an den Großherzog abgesandte Begrüßungsbepesche bekannt, die folgenden Wortlaut hatte: Strebsamer Herr findet pr. sofort hohes und sicheres Einkommen durch die Uebernahme der = Die 27. Generalversammlung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins gedenkt bei ihrer Tagung in Gießen, die sich mit der Einführung der Frauen in in in die soziale Arbeit der Kommunen beschäftigt, Dankbarkeit der Förderung, die Eure Kgl. Hoheit dem Gebiet der sozialen Fürsorge angedeihen lassen und sendet ehrerbietige Grüße. J. A.: Helene Lange, Vorsitz. Darauf lief folgende Antwort ein: Herzlichen Dank für Ihre aufmerksame Begrüß ung. Ich wünsche Ihrer Tagung reichsten Erfolg. Ernst Ludwig. Nunmehr sprach Frl. Dr. Marie. Bernays- Heidel= berg über:„ Besteht ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Frauenbewegung und dem Geburtenrückgang?" Aus aller Welt. ::: Gemünden, 6. Okt. Der Bürgermeister und Apothekenbesitzer Christin hat sich erschossen. Ein Augenleiden und große Depression soll den allseits beliebten Mann in den Tod getrieben haben. ::: Jena. Der ehemalige Lithograph F. Havelk hat sich weiter ausgebildet und mehrere wertvolle Arbeiten über Ornamentik u. Chromolithographie veröffent= licht. Er wurde dann Assistent an der fgl. Akademie in Leipzig und vor einiger Zeit berief man ihn als Professor an das Polytechnikum in Tomst. ::: Dresden. Der französische Flieger Pegoud wird seine waghalsigen Looping the Loop- Flüge am 31. Oftober auch auf dem Dresdener Flugplatze vorführen. ::: Berlin. Die Einfuhr russischen Fleisch es ist durch Erlaß des Landwirtschaftsministeriums vom 4. Oktober der Stadt Berlin auf Antrag des Magistrats unter den bisherigen Bedingungen vorläufig bis zum 1. Januar 1914 genehmigt. ::: New York. Der Befund der Leichenschau= Jurn im Fall Aumüller lautet, daß der Priester mit Namen Schmidt für den Tod der Anna Aumüller verantwortlich ist. Während der Verhandlung hatte Schmidt einen Tobsuchtsanfall; er zerriß einen Rosenfranz und schleuderte ihn unter die Zeitungsvertreter. Geschäftliches. :: Der viel besprochene, sogar gelästerte Reklame= Marken Sammelsport treibt Blüten. Unsere großen und kleinen Sammler wird die neue Erdal- Anzeige in der heutigen Nummer interessieren, die das Erscheinen einer ganzen Serie origineller ABC- Erdal- Anzeigen ankündigt. Wer 12 verschiedene von diesen der ABC- Erdal- Reflame- Marken Fabrik einsendet, erhält je einen ganzen Satz von fünstlerisch ausgeführten eingetauscht. Also Sammler, die Augen auf, jetzt heißt es: feine Erdal- Anzeige übersehen! Die Düngung des Roggens. 25 Der Roggen ist diejenige Getreideart, welche in den letzten Jahren im allgemeinen die sichersten und dabei Tausende dauernd zu verdienen! Geistige Mitarbeiter, Damen und Herren jeden Standes, Keine allerorts gesucht. 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