Thee von Mt. 2.60 sten 8, eicht! g 83 362 Wher DuMeer teur: Rud.Presber 1.4.-, pro Heft 65 Pf. Jahrgang bringt osse Romane bon org Engel sbet Dill g. Siewert Novellen, Gedichte Autoren der Gegen Broße farbige und Reproduktionen nder Kunstwerke. r Rubril der Gegenwart Enzyklopädie dernen Lebens chen Berichten erfter über Recht und auenfrage, Gefund Literatur, bildende t. Erziehung und rchitektur, Natur en, Kunstgewerbe, Mufit, Theater, rt. gehaltvolle chrift für das Bürgerhaus mer burd febe ung, auch direkt von gen Berlags- Anstalt rt. ents bet allen Buchs en und Poftanftalten. Tandtelle 6 zuverl. Pers. erb. täal: 5-15 m. Gehring& Co., üsseldorf. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 25 Pfg. monatlich viertelfährlich 75 Bfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 60 Pfg.- Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung erlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der Gießener Zeitung" G. m. b.§. night - Nr. 12. " - Telephon: Nr. 362. Fremdenlegion. Am 6. Februar ist in München ein deutscher Schutzverband gegen die Fremden legion gegründet worden. Der neue Verband will einen allgemeinen Feldzug gegen die Fremdenlegion organisieren, damit Frankreich in Zukunft seine Kolonien nicht mehr mit deutschen Söldnern erobert. Der Dienst in der Fremdenlegion hat sich fast immer als eine weit furchtbarere Strafe erwiesen, als es die für Vergehen oder Ver= brechen sein könnte, welche Deutsche zur Flucht in das Ausland und zum Eintritt in diese französische Truppe bewegen. Was auch jemand in seiner Heimat gesündigt haben mag, er tut in jedem Falle besser, im Vater lande die Schuld zu büßen, als sich dem Verhängnis preiszugeben, das ihm in der Fremdenlegion droht. Mehr als genug hat Deutschland für diese Söldnertruppe geblutet, die 1870 an der Loire gegen uns geführt worden ist und jetzt helfen soll, Marokko unter französische Herrschaft zu bringen. Man könnte beinahe versucht sein, die Legion eine deutsche Truppe zu nennen: denn die meisten Legionäre sind von jeher Deutsche gewesen. Die Behauptung, daß das deutsche Volk 1870 durch die Fremdenlegion, das Kanonenfutter für die französischen Kolonien, mehr Deutsche verloren hat als im damaligen Kriege, erscheint kaum zu fühn, wenn man bedenkt, wie unheimlich, wie unverhältnismäßig groß die Verluste in diesen Landsknechtsregimentern sind. Nach zuverlässiger französischer Berechnung gab es zum Beispiel in den Jahren 1896-97 in der Legion neben nur 1805 Franzosen nicht weniger als 5146 Deutsche; außerdem 1712 Belgier, 975 Schweizer, 353 Desterrei cher, 81 Spanier, 56 Engländer und 46 Türken. Die reichliche Hälfte der Deutschen stammte aus Elsaß- Lothringen. Dreiviertel davon gehen auf dem Schlachtfelde und an Krankheiten, unter denen die Geistes gestörtheit eine der ersten Stellen einnimmt, zugrunde. Um die Fortdauer einer solchen Truppe zu ermöglichen, unterhält Frankreich 1500 Werber, die das elende Handwerk, Menschenware so billig als möglich anzulocken, in schmählichster Weise betreiben. Wenn diese Werber nichts mehr zu tun hätten, so wäre Frankreich der größte Dienst erwiesen: denn ein Schandfleck an ihm wäre getilgt, der allem Völkerrecht Hohn spricht. Neue Das Glückskind. OSRAM Roman von Frene von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) Er strich Itebfofend über das lockige, setdenwelche Baar des Mädchens, das weinend die Hände um den Bals des biederen Alten geschlungen hatte, und in den Tränen Erleichterung fand für das gequälte Herz. - " Ach, Onkel," fuhr Röschen nach kurzer Pause fort, das war doch etwas ganz anderes damals. Stehst Du, so eine erste Liebe, die ist wie eine Kinderkrankheit, ste sitzt nicht tief und schmerzt nicht viel, aber feder erlebt es und überwindet es leicht. Aber das, was mir jezt am Herzen nagt, ich werde es nie lernen, mich da= rüber hinwegzusehen; deshalb laß mich meinen Weg, den ich als den besten für mich erwählte, ruhig und unbesorgt weiter gehen. Wie lange wird es dauern, dann sehen wir uns dort wieder, wo es nach unserer Hoffnung keine Trennung und kein Leid mehr gibt.- Da tröste Dich, meint Iteber Onkel. Steh', ich bin schon ganz ruhig, so werde ich bleiben, meine Pflicht getreu erfüllen, dann wird sich mit der Zeit ein Schein von Zufriedenheit auf den kleinen Rest meines Lebens breiten." Um den grauen Bart des guten Försters zuckte es gewaltig, wie von tiefem, verhaltenem Weh. Doch wollte er nicht zeigen, wie schmerzlich betroffen er wurde bet Sem Gedanken an das bevorstehende Scheiden von dem geliebten Kinde. Endlich aber war es um seine Fassung geschehen. Große Tränen liefen ihm über das sorgenpolle Geficht in den Bart. Heimlich fuhr er sich über Sie umflorten Augen, aber Röschen hatte es doch bemerkt. ,, Du brauchst Dich der Tränen nicht zu schämen, mein guter Alter," sagte sie mit einem Versuch zu lächeln. Dann fuhr Ke mit gebrochen flingender Stimme fort: Expedition: Seltersweg 83. Samstag, den 8. Februar 1913. Vom Balkan- Krieg. Konstantinopel, 7. Febr. Das Bombardement Adrianopels dauert fort. Die Zahl der getöteten und verwundeten Zivilisten ist anscheinend graß. 75 Personen kamen in den Flammen der brennenden Häuser um. Sofia, 6. Febr. Die Gesandten einiger Mächte schritten heute bei dem Ministerpräsidenten Geschow wegen des Verlangens der Konsuln in Adriano= pel ein, daß eine neutrale 3 one festgestellt werde, oder daß ihnen und den fremden Kolonien die Ermächtigung gegeben werde, die Stadt zu verlassen. Der Ministerpräsident antwortete, daß es keinen Präzedenzfall dafür gebe, daß Konsuln oder anderen Personen gestattet wurde, einen belagerten Platz zu verlassen, und daß auch ernste Gründe das bulgarische Generalquartier verhindern, den Konsuln und fremden Kolonien Auszug oder die Errichtung einer neutralen Zone zu gestatten. Denn niemand könne dafür bürgen, daß nicht versehentlich Granaten in diese Zone fielen, was für das Militär große Schwierigkeiten zur Folge haben würde. den Sofia, 7. Febr. Das Blatt„ Mtr" meldet, daß der Kommandant von Skutari, Essad Pascha, getötet wurde, und daß sein Nachfolger seit gestern mit den Belagerern über die Uebergabe Stutaris verhandle. Die Uebergabe sei stündlich zu erwarten. Konstantinopel, 5. Febr. Bulgarische Truppenabteilungen steckten die Ortschaften Jzzeddinkjöi, sowie einige andere in ihrer Gewalt befindliche Dörfer an der Tschataldschalinie in Brand und zogen sodann von der Tschataldschalinie wieder ab. Die Bulgaren haben sich auf die Linie von Tscherkes öj zurückgezogen. Sofia, 6. Febr. Die türkische Armee vor Gallipoli ist gestern von bulgarischen Truppen südlich vom Fluß Kawak geschlagen worden und hat sich auf Bulair zurückgezogen. Konstantinopel, 7. Febr. Kalikratia, Bachtscheköi und Tschataldscha, sowie die Höhen gegenüber dem rechten türkischen Flügel wurden heute von den Türken besetzt. Man glaubt, daß der Rückzug der Bulgaren bei Bachtscheköi den Zweck hat, der durch die geplante Landung türkischer Truppen bei Rodosto vor ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pfg. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reklame Zeile 50 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bef Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. gesehenen Flantenumgehung zu entgehen. Die Landung, die angeblich von Enver Be y vorbereitet werden soll, würde durch die aus den Dardanellen herangezogenen Linienschiffe„ Mussudije“ und„ Assar- i- Tewfik" gedeckt werden. Bukarest, B. Febr. In der gestrigen Sitzung der Kammer stellte der Konservative Mielescu an den Minister des Aeußeren die Anfrage, ob die Behauptung der Blätter, daß Rumänien auf seine Ansprüche auf Silistria verzichtete, den Tatsachen entspräche. Der Ministerpräsident erwiderte: Wir haben auf Silistria nicht verzichtet. Er glaube an die Möglichkeit eines fünstigen Bundes zwischen Rumänien, Bulgarien und der Türkei. Auf Anweisung von Bukarest hin besuchte der rumänische Gesandte Ghika den bulgarischen Ministerpräsidenten Geschow, um eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zu erwirken, die durch die Abreise Danews aus London unterbrochen worden ist. Der Friedensschluß mit der Türkei soll nicht abgewartet werden. Politische Rundschau. Der Kaiser traf vorgestern nachmittag von Königsberg kommend um 4 Uhr im Sonderzug in der Uniform der Königsjäger auf dem Posener Bahnhof ein und fuhr im Automobil sofort zum Schloß, das er eingehend besichtigte. Dann erfolgte die Weiterreise nach Berlin, wo er abends 10.13 Uhr eintraf.- Das Kronprinzenpaar ist von Königsberg nach Danzig zurückgekehrt. * Dem Reichstag ist eine Denkschrift über die Entwickelung der Schuhgebiete Afrikas und der Südsee 1911-12 zugegangen. Darin heißt es u. a.: Das Berichtsjahr( April 1911 bis April 1912) war für alle Schuhgebiete eine Zeit friedlicher Entwikfelung. Auf friedlichem Wege wurde unser Kolonialbesitz durch die Erwerbung eines Teiles der Nachbarkolonie Französisch- Kongo unter Abtretung eines Grenz= streifens von Kamerun wesentlich ausgedehnt. Berlin, 6. Febr. In der heutigen Sitzung des Bundesrates wurde über verschiedene Vorlagen über die Festsetzung des jährlichen Durchschnittsertrages an Zuwachssteuern für entschädigungsberechtigte GeOsram- Drahtlampen Unzerbrechlich Jede echte Osram- Lampe muss die Inschrift ,, OSRAM tragen. Uberall erhältlich. Auergesellschaft Berlin 0. 17 Ja, weine nur, betrübtes Herz! Wein aus dein stilles Sehnen. Gott, der da fendet Not und Schmerz, Gab gütig uns auch Tränen!" Ste htelten sich umschlungen. Dann riß Rosi fich los und eilte in den Wald, wo fie jeden Baum und jeden Strauch kannte, fetzte sich noch etnmal, zum letztenmale, auf die alte, liebe Steinbant und blickte zum Schlößchen hinüber, traumverloren, weltentrückt. Wie war doch alles, alles anders gekommen, als fie so oft gedacht, wenn sie hier gefeffen in füßem Nichtstun. Sie hatte gewähnt, einst dort drütben schalten und walten zu dürfen, als glückseltge, vergötterte Frau, Glück empfangend und Glück spendend. Nun war alles, alles aus. Röschen fröstelte. Es war schon recht fühl, HerbstItch und feucht im Walde. Dede und verlassen lag das Schlößchen drüben, öde erschten die ganze Welt. * Abschiednehmend stand das wetnende Mädchen hente vor der Försterin, welche die Nachricht von dem Schetden ebenfalls sehr überrascht hatte. Frau Therese schlich sett dem Morgen mit rotgeweinten Augen umber. Ihr Gatte Iteß fich schon gar nicht mehr bltcken. Er war schon in aller Frühe mit Flinte und Jagdtasche htnausgewandert in den HerbstItchen Wald, um dort Beruhigung für seinen herben Schmerz zu suchen, hatte aber versprochen, rechtzeitig mit dem Fuhrwerk zu kommen, um feinen Liebling selbst zur Bahn zu fahren. Der überglückliche Bräutigam war schon gestern abend mit dem Freunde abgereift, um ungefäumt die Vorbereitungen zur Hochzeit zu treffen. Er hatte sich gar nicht zu faffen vermocht bet der Nachricht, daß Röschen einwilligte, feine Frau zu wer - den; denn zu seiner Ehre miß es gefagt fetn, er Iteb das holde Mädchen wirklich von ganzem Herzen b war aufrichtig bemüht, es gfficklich zu machen. Fretlich sah die junge Braut bis jeht gar nicht B nach aus, aber das würde schon noch kommen, tröstete er sich. In seiner übergroßen Freude hatte Winter fo gar Frau Therese auf beide Wangen gefüßt, bet fetne Braut mußte er es dabet bewenden lassen, die faltem fleinen Hände inbrünstig an die Lippen zu ziehen. Gleichzeitig mit ihm und dem Vormund abzuretfen lehnte Röschen mit unerschütterlicher Energte ab, mußte er wohl oder übel dem kleinen Trontopf bem Willen tun. Im Forsthaus war es tadeß gar till geworden nachdem die beiden Freunde es verlaffen und Rost thre Sabfeltgketten in einen großen Roffer packte, der thr fpäter nachgefchickt werden follte. Das Effen blieb unberührt, niemand hatte Lust dazu. Wie einsam würde es erst werden, wenn nun Röschen ebenfalls abgereift sein wirde, nachdem fte so lange des Hauses Sonnenschein gewesen war. Langsam fuhr das eine wägelen, Bas Ber D ffer lenkte, auf der holprtgen Chauffee nad der Statton dahin. Nur hin und wieder erklang en Seufzer att beklommener Brust. Sonst überall Schweigen! Die Winterfchlaf. Die Bünme state Nature rüstete sich verstummt war der muntere Gefang den schon fast tahl, der Vögel. Dann fprühte etn fetner Stegen hernieder und hüllte die ganze Gegend wie in einen dichten Rebel schleter etn. Von den Bergen, die fich zu betben Selten bes Weges türmten, fonnte man keine Spur fehen. Röschen faß fröstelnd und Hüllte sich fester in d warme Tuch, das Frau Therese thr fltrsorglich um Schultern geschlagen. ( FortieBuna folat.) meinden Beschluß gefeht. Die Doriage über Bergütung von Branntweinsteuer- Verwaltungskontrolle und die Vorlage über den Entwurf einer Ergänzung der Ausführungsbestimmungen des Kaligejezzes gelangten zur Annahme. A Mit Unterstützung der Landwirtschaftstammer haben die Genossenschaften des Kreises Kempen( Rheinprovinz) 3 große Schweine zucht genossenschaften gegründet, die als Maßnahme gegen die Fleischnot gedacht sind. Als weitere Maß nahme empfahl der Landrat den Baugenossenschaften, Gemeinden und Bauleitern bei den Einfamilienhäusern die Errichtung von Schweineställen, um den fleinen Handwerkern und den Arbeitern mehr als bisher die Schweinezucht zu ermöglichen. 3 Altenburg, 7. Febr. Bei den gestrigen Landtagswahlen in Sachsen- Altenburg wurden gewählt: 17 Reichsparteiler, darunter 14 Landwirtsbündler, Nationalliberale, 3 Fortschrittler, 2 Parteilose und Sozialdemokraten. Die Fortschrittliche Volkspartei oberte von den Nationalliberalen einen Gizz. Holland. 7 er= Haag, 6. Febr. Die Königin Wilhelmina ist heute abend nach dem Taunus abgereist. Gie beabsichtigt am Montag zurüdzukehren. Die Köni gin gedenkt demnächst einen längeren Aufenthalt im Taunus zu nehmen, um ihrem Gemahl Gesellschaft zu leisten. Für die Prinzessin Juliane und ihre Gespielinnen ist bereits Quartier gemietet. Nord- Amerika. ::: New York. Der Polizeihauptmann Walsh, der eingestand Bestechungsgelder angenommen zu haben, wurde vom Dienst enthoben, ebenso ein Bolizei- Jnspektor und zwei andere Polizeihauptleute, die Walsh in seinem Geständnis angegeben haben soll. Aus Stadt und Land. n Gießen, 6. Febr. Der ordentliche Professor an der Universität Rostoc, Dr. Hübner, zurzeit Reftor, hat einen Ruf als Nachfolger des Geh. Justizrats Dr. Schmidt erhalten und angenommen. n Gießen. Das Vorlesungsverzeichnis der Gr. Hessischen Ludwigs- Universität zu Gießen für das Sommersemester 1913 ist erschienen. Der Beginn der Jmmatrifulation ist auf den 21. April, der Beginn der Vorlesungen auf den 28. April festgesetzt. Hessischer Jugendtag. Nach der jetzt vorliegenden Einladung zum Hessischen Jugendtage, welchen der Hessische Landesverband Jungdeutschland am Mittwoch, den 19. Februar, im städtischen Saalbau in Darmstadt in Verbindung mit seiner ersten Mitgliederversammlung abhält, beginnt derselbe um 10% Uhr vormittags mit Ansprachen des ersten Vorsitzenden, Generalmajor Frhr. v. Heyl- Darmstadt über Zweck und Ziele des Jung deutschlandbundes, des Professors Kissinger Darmstadt über die Notwendigkeit und richtige Art der Körperpflege bei der heranwachsenden männlichen Jugend und des Bürgermeisters Mueller- Darmstadt über die Aufgaben des Staates und der GemeinDie Wirkung war geradezu überraschend. Dies Worte des Herrn Valentin Krump, Bädermeister in Köln a. Rh. Friesenwall 76. Nachdem er viele Mittel angewandt den auf dem Gebiete der Jugendpflege. Sodann hält um 11% Uhr Schorn- Mainz einen Vortrag über„ Die Eigenart des jugendlichen Seelenlebens". Am Nachmittag um 3% Uhr spricht Pfarrer Mueller- Offenbach über „ Allgemeine Erfahrungen aus der praktischen Vereins= arbeit". Daran schließt sich um 4½ Uhr die Beratung der Verbandsangelegenheiten an. Zu dem Jugendtage sind alle Mitglieder des Jung deutschlandbundes und | deren Frauen sowie alle Freunde und Freundinnen der Jungdeutschlandbestrebungen eingeladen. Nach dem Ju gendtage werden verschiedene Vereine der Ortsgruppe Darmstadt des Hessischen Landesverbandes Jungdeutschland ihre praktische Arbeit in ihren Räumen zeigen. n Gießen. Die Verhandlung gegen den ehe= maligen Leutnant Jttmann vom 3. Fußartillerie- Reg. in Mainz, der im November vorigen Jahres den Fran30sen Fighera im Stadtwald in einem Pistolenduell derartig schwer verletzte, daß er seiner Wunde erlag, fin det vor dem am 3. März seinen Anfang nehmenden Schwurgericht der Provinz Oberhessen statt. n Gießen. Ueberfahren und getötet wurde im hiesigen Bahnhof der 60 Jahre alte Maschinenputzer Jdler. Er wollte die Geleise überschreiten, als plötzlich eine leere Maschine herangebraust tam, ihn erfaßte und tötete. Der Kopf war völlig zermalmt. o Lich. Der Gemeinderat von Lich hat beschlossen, für das laufende Jahr eine Anleihe von 100 000 Mart aufzunehmen, von denen die Hälfte für Straßenpilaster und der Rest für Kanalisation, elektrische Be= leuchtung, Feldbereinigung und Kleinpflaster verwendet werden soll. o Geilshausen. Bürgermeister Heinr. Wagner 4. wurde unter außerordentlich großer Beteiligung zu Grabe geleitet. Wagner stand erst im 55. Lebensjahre. o Weitershain. Hier fand zum zweitenmal Bürgermeisterwahl statt. Es standen sich 2 Kandidaten gegenüber. Wilhelm Reichert erhielt 69 und Moriz Sann 55 Stimmen. Die Wahl vom 20. November v. Js., bei der Reichert 71 und Sann 60 Stimmen halten hatten, war wegen Freibierspendens beanstandet und vom Kreisausschuß für ungültig erklärt worden. er= o Ober Ofleiden. Am Montag abend kurz nach 10 Uhr ertrank der ledige Maurer H. Röhrig von Ober- Ofleiden in der hochgehenden Ohm. Sein Vater ist vor längeren Jahren nicht weit von der Stelle, an der R. seinen Tod fand, etwa um dieselbe Zeit in der Olym ertrunken. o Weiterstadt. Die Ortschaften hiesiger Gegend werden in letzter Zeit häufig von Fechtbrüdern abgellopft. Ende Januar hatte einer dieser„ Kunden" in den Gemeinden Weiterstadt, Braunshardt, Schneppen= hausen und Klein- Gerau Kaiserbilder zur Bestellung angeboten mit dem Bemerken, er sei von der Kriegerkameradschaft„ Hassia" beauftragt. So ging er z. B. in Braunshardt mit einem Veteranen in den Häusern herum und ließ sich bei jeder Bestellung 2 Mt. anbezahlen, die restliche 1 Mt. sei bei dem Empfang des Bildes zu bezahlen. Der„ Kunde" verschwand und ward nicht mehr gesehen. o Ober- Mock st a dt. Hier fand eine seltene Beerdigung statt. Johs. Kraft und seine Frau, beide über 80 Jahre alt, starben am Sonntag furz nach- einander an Altersschwäche. Ein gemeinschaftliches Grab hat sie nun auch im Tode vereint. Der seit dem o Fränkisch- Crumbach. Sommer vorigen Jahres gesuchte Artist Blumenfeld, dessen Teilnahme an dem Einbruchs diebstahl in dem Schlosse des Freiherrn von Gemmingen in Fränkisch- Crumbach erwiesen ist, und bei dem den Einbrechern wertvolle Münzen und alte Waffen in die Hände fiewurde in Berlin festgenommen. batte und fogar das Kölner Inbalatorium besuchte, aber sein Afhmal iden ging und ging nicht weg, im Gegenteil verschlim merte sich. Er ist nun frob, daß es ein Drittel gibt in fimollen, Asthma Bulver daß sicher bilft und dessen Wirkung überraschend ist. Aftmol Asthma- Pulver, foftet W. 2.50 die große Blechbose, in Apotheken erhältlich. Gratis Mufter werden auf Verlangen von Engel Apotheke, rauffurt a. W. verfandt. [ 185 Das Glückskind. Roman von Irene von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) Das Mädchen dachte daran, wie es zum ersten Mal denselben Weg zurückgelegt an jenem Winterabend. Was lag doch alles dazwischen! Damals wohnte Verbilierung in ihrem Herzen Heute- lächelte sie darilber, Endlich kam der gefürchtete Moment des Abschiednehmens von dem alten, lieben Freunde. Aber auch dieser ging vorüber, wie alles in der Welt vorübergebt. Jetzt faß Röschen in der Ecke des Eisenbahnwaggons, die Augen von Tränen verdunkelt, und der Schnellzug führte sie der Stadt zu, die ihre Helmat bedeutete. Die Nacht fant hernieder, eine finstere, sternenlose Nacht, während der alte Förster in dem rieselnden Regen stand und dem davoneilenden Zuge nachstarrte, der ihm seinen Liebling für immer entführte. Wenn er es nun zu Hause gar nicht mehr auszubalten vermochte vor Sehnsucht nach dem lieben Mädchen, mit dem er so oft in Tauniger Unterhaltung gesessen, und an welches den guten Aften jetzt alles und alles mahnie, dann stürmte er hinaus in den Wald, um den brennenden Schmerz zu betäuben. Ja, wenn er fie glücklich gewußt hätte an der Seite eines zärtlich geliebten Gatten, dann würde er sich leichter in die Trennung gefunden haben, aber gerade das wurmte ihn am meisten, daß sein Augapfel fedenfalls unglücklich wurde mit er Liebe zu einem anderen im Herzen. Die Bu die das Mädchen benchelte, täuschte ihn nicht. , wie oft wünschte er sich in dieser Zeit, reich zu sein, um dem geliebten Kinde das Opfer zu sparen, das es dem Bruder bringen zu müssen glaubte. Aber ihn hatte ):( Marburg. Das Kurhessische Jägerbataillon Nr. 11 feiert am 9., 10. und 11. August d. Js. sein 100jähriges Bestehen. Damit auch etwas großzügiges Fortuna nie mit Glücksgütern gesegnet. Er hatte sich auch nie solche gewünscht bis jetzt.- Aber was half alles wünschen, nun war es doch zu spät! So oft der Förster auch den traurig herumschleichenden Lebrecht fragen mochte, immer schüttelte er den Kopf, er fürchtete, daß nie mehr eine Nachricht von dem geliebten Herrn fommen würde. In dieser Zeit führte der treue Diener seine Stathi als Hausfrau heim und die Försterin brauchte lange, bis sie sich an ihre neue Dienerin gewöhnte. An manchem stillen Sonntag Nachmittag fam Kathi mit ihrem Gatten zu der ehemaligen Herrin, und dann faßen sie wohl bei einer Tasse Kaffee zusammen und plauderten von den fernen Lieben: die Försterin von ihrem Röschen, Lebrecht von seinem Herrn. Der alte Förster aber fuhr sich schweigend mit der Hand über die Augen. Die alte Wunde schmerzte immer noch. XII. - Seit einigen Wochen schon war Röschen die Gattin Georg Winters. Man prtes laut und leise die gute Partie, die das Glückskind" gemacht hatte, und konnte gar nicht begreifen, warum die junge Frau so blaß und still aussah. Man rechnete ihr das vielfach falsch an, hielt sie für stolz, hochmütig, furz für eine, die sich besser dinkte als andere. Deshalb brachte man dem schönen Weibe, dessen Augen stets so falt und gleichgültig blickten, in den Kreisen, wo das Wintersche Ehepaar verkehrte, wenig Sympathie entgegen. Wie viele neidische Blicke wurden dem stattlichen Paare nachge= fandt, wo es sich zeigte. Man lebte auf großem Fuße, Hielt Pferd und Wagen, eine Dienerschaft und derlei Lurus mehr, Winter war eine der angesehensten und geehrtesten Persönlichkeiten der Stadt. Seine Frau kleidete sich auf den Wunsch ihres Mannes stets sehr elegant, nichts war ihm zu teuer, zu kostbar. Er hoffte daNajf. Bote Offenheit ze der fozialder gen fann: verfchämter Segapostel, geschaffen werden kann, ist eine gemeinsame Gabe samtlicher ehemaliger Jäger beabsichtigt. Nur zu dem Preisschießen für die ehemaligen Angehörigen des Bataillons sind möglichst viel Einzelgaben erwünscht. Im März findet in Marburg eine Zusammenkunft der Delegientert den etwa 3000 Festteilnehmer erwartet. Vorsitzender des Wohnungs- Ausschusses ist Herr John Schneider, Marburg, Steinweg 9. aller Vereinigungen ehemaliger 11- Jäger statt. Es wer= 3ymifcher Ge Fastnachtstagen ein von sozialdemokratischen Ideen anSie trug Religion if eine von d o Wirges, 5. Febr. Eine faum glaubliche Ge gegen alles, meinheit, welche die Entrüstung jedes anständig denken behen und den Menschen hervorrufen dürfte, leistete sich in den ihrer Wirtsc gestecktes Frauenzimmer. Ein Berichterstatter meldet baben. Da über den Frevel folgendes: In der Gastwirtschaft des öffnen, die Karl Schmidt, dem Lokale der Sozialdemokraten, fand verführern am Fastnachtssonntag ein Preismaskenball statt. Bei über die u diesem Maskenball spielte sich eine widerliche Szene ab. Eine Frauensperson erschien mastiert als der lei= dende kreuztragende Heiland. einen langen roten Mantel, eine Dornenkrone( nachge ahmt aus Tannenspitzen, auf dem Haupte, die Haane aufgelöst und hatte einen langen Bart. Bei dem Schil dern des folgenden blutet jedem Christen das Herz. Auf dem Rücken hatte sich nämlich das Weib ein Kreuz befestigt, das aus Brettern hergestellt und zirka 1,65 Meter groß war. Die einzelnen Balken des Kreuzes waren zirka 0,20 Meter breit. Jn großer roter Schrift stand auf dem oberen Kreuzende geschrieben: Der monum erste Sozialdemokrat." So wandelte dieses Weib eine ganze Zeit im Saale umher, bis ein Gen- und darm erschien und dem Treiben ein Ende bereitete. Der Salem Aleikum mít Hohlmundstück SalemGold Goldmundstück Cigaretten Etwas für Sie! 3% 4 956870 3½ 4 Pd.Stk. 5 6 8 10 Pd. Stck Konsum- Qualitäten, Luxus Qualitäten Keine Ausstattung In Original- Metall Nur Qualität. Kartons von 20 Stück Oriental Tabak- u Cigaretten Fabrik Yenidze Dresden Inh. Hugo Tieta Hoflieferant Smd KönigsoSachsen durch den Weg zum Herzen der Gattin am ehesten z finden. Doch nicht einmal der Schein eines Lächelns huile um den bleichen Mund, der nie ein Wort des Dantes für alle diese Aufmerksamketten fand. Röschens a fängliche Gleichgiltigkeit gegen den Gatten hatte sich in Haß verwandelt. Bald nach der Hochzeit war sie nim lich zufällig Zeugin eines mit Böhler geführten Ge spräches gewesen, infolge dessen ihr eine Ahnung au ftteg, daß die Mittel, die Winter in reichem Maße zur Verfügung zu stehen schienen, eben nicht seine eigenen waren. In wie weit ihre Vermutung zutraf, fonnte Ro chen freilich nicht übersehen, aber das Mißtrauen, daß fie von da an in die Rechtlichkeit und Ehrlichkeit thre Gatten setzen mußte, löschte auch noch die Achtung, die wenigstens bisher in ihrem Herzen gewohnt hatte, vo ständig aus. Als die junge Frau am Abend dieses Tages t an den Vormund mit der Bitte um Auszahlung ihres versprochenen Kapitals wandte, wurde ihr die lächelnde Antwort, daß es bereits geschehen set, und zwar an Winter selbst. Röschen war furchtbar erschrocken, denn an cine solche Wendung hatte sie niemals gedacht, aber glei viel, das Geld mußte in thre Hände kommen, nm fedem Preis. Sie suchte daher schleunigst ihren Gatten auf, den der Genuß des schweren Weines in die heiterste Laure versetzt hatte, und bat ihn um einige Minuten Gehör. ( Fortschung folgt.) ..Vin Daß fin sehr no Aber 34,000 u gun noch k Wir lief mehlm. S ist es in a Thomas Vor m Wi entsch einem durch Disk u. Arb kompl nebst Bestan fern. Erhöh nunge ten na Königl. and meinsame Gabe jam igen des Bataillons Offenheit zeigt dieses betrübende Vorkommnis, wie weit Antwort nicht schuldig bleiben." Nur zu dem Preis Nass. Bote" schreibt dazu mit Recht: Mit erschreckender| wird den roten Volksbeglückern bei Gelegenheit die ünscht. Im Min der sozialdemokratische Fanatismus einen Menschen brinfunft der Delegierte gen fann: Das Heiligste für jeden Christen wird mit Jäger statt. Es war zynischer Gemeinheit in den Staub gezogen und in unGeschäftliches. :: Warum soll man Suppen essen? rtet. Vorsitzender des verschämter Weise verhöhnt. Die sozialdemokratischen In manchem kleineren Haushalt wird wegen des leidiohn Schneider, Mar Hezzapostel, die unter dem Deckmantel des Grundsatzes: Religion ist Privatsache" in unverantwortlicher Weise gen Zeitmangels oder wegen der nicht geringen Umstände und Ueberlegung, die das Bereiten einer guten faum glaubliche Ge gegen alles, was mit dem Christentum zusammenhängt, Suppe verursacht, oftmals gar keine Suppe auf den Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Gießen. Sonntag, den 9. Februar, Invokavit. Kollekte zum Besten des Kirchenbaues in der evangelischen Gemeinde Rinderbügen. In der Stadtkirche. Vormittags 9½ Uhr: Professor D. Schian. Des anständig denten hetzen und agitieren, fönnen auf diese neueste Frucht Tisch gebracht. Dies ist sowohl vom Standpunkt einer Vorm. 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfr. Schwabe. OV Pfarrer Schwabe. Stratischen Jdeen an eine von den Genossen nicht gerade erwünschte Folge bedauern. Es ist nämlich eine Tatsache, daß jede MahlBerichterstatter melde haben. Das Vorkommnis wird allen jenen die Augen zeit mit Suppe sich billiger stellt und besser ernährt Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. r Gastwirtschaft des öffnen, die bisher in blindem Vertrauen den Volks ozialdemokraten, fan werführern gefolgt sind und das Westerwälder Volk, das widerliche Szene ab fiert als der lei: land. Sie trug Dornenkrone( nachge Haupte, die Haar Bart. Bei dem Sil Christen das Herz das Weib ein Kreu ellt und zirka 1,6 Balken des Kreuzes großer roter Schrif M als Mahlzeiten ohne Suppe, denn flüssige Nahrung wird vom Körper viel besser ausgenützt als feste, die meist auch viel teurer ist. Mit den bekannten St norrSuppenwürfeln stellt man übrigens die besten Suppen schnell und einfach her, nur durch Auflösen der Suppenmasse in Wasser und Kochenlassen. Knorr- Suppen- würfel sparen Zeit, Arbeit und Geld. * Die Kochweissuhe faban monban, Sonderbeilage bei, für die wohl in weiten Kreiſen In daß sich Kathreiners Malzlaffen sehr wohl ohne jeden Zusatz AOMS= geschrieben: De nonuden läßt und trefflich woll So wandelte diefes mbet, bis ein Gen und kräftig mundet." Ende bereitete. De eikum stuck Gold fuck fen rfic! 6810 6 8 10 d. Stck xus- Qualitäten Original Metall tons von 20 Stück Inh. Hugo Tieta Hoflieferant Smd Konigsa Sachsen Gattin am ehesten n etnes Lächelns huid - ein Wort des Dant fand. Röschens Sen Gatten hatte sich Hochzeit war sie van Böhler geflührten G thr eine Ahnung an in reichem Maße ben nicht seine eigen ig antraf, fonnte R r das Mißtrauen, t und Ehrlichkeit ihr noch die Achtung en gewohnt hatte, v end dieses Tages um Auszahlung ihre urde thr die lächeln sei, und zwar oden, denn an cin gedacht, aber glid de kommen, um jede hren Gatten auf, de in die heiterste Lau inige Minuten Geh olgt.) 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Zuschlagsfrist 3 Wochen. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vorbehalten. Gießen, den 29. Januar 1913. Der Großh. Kreisbaninspektør. Hechler. Holz- Submission. Nachstehendes Holz aus dem Anstaltsgelände soll auf dem Submissionswege bertauft werden: 4 Fichtenstämme IV. I. 25-29 cm Durchmesser mit 3,39 fm Sparsame Frauen Stricketour Sternwolle deren Echtheit garantiert dieser Stern von Bahrenfeld FABRIK MARKE auf jedem Etikett und Umband und die Aufschrift Fabrikat der Sternwollspinnerei Altona- Bahrenfeld Neuheit Matadorſtern Aus reiner Wolle hergestellt nicht einlaufend nicht filzend. Das Beste gegen Schweißfuß 4Qualitäten Auf Wunsch Nachweis von Bezugsquellen mit Gewandte Frau 6,15 fm zur Uebernahme des Berkaus von mit Greizer Weberet- Resten 14 Va. St. 20.24 " " 1 75 Vb. I. unt. 19 " 1 " 18,06 fm 7,79 fm 1,1 fm 114 Fichten Derbstangen mit 11 Fichten- Reisstangen mit Angebote, die getrennt zu halten find, find verschlossen und versehen mit der Aufschrift„ Holzsubmission" bis zum Eröffnungstermin Mittwoch, 19. Febr. 1. Js. vorm. 10 Uhr, hierher einzureichen. In den Angeboten sind die Bedingungen, die auf dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten offen Itegen, anzuerkennen. Das Holz kann vorher eingesehen werden. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, den 6. Februar 1913. Großherzogliche Direktion der Landes- Heil- und Pflegeanstalt bei Gießen: J. A. Loz, Großh. Hausverwalter. Holzversteigerung der Gräflichen Oberförsterei Arnsburg. Samstag, den 15. Februar, nach Zusammenkunft 9 Uhr vormittags im Kloster Arnsburg, werden versteigert: 27 Fichtenftämme IV. RI. 2,60 fm. 32 Fichtenstangen I. KI. 2,06 fm, 97 Fichtenstancen II. 1.= 4,53 fm, 199 Fichten - für eig. Rechnung fofort gesucht. gaben nicht notwend g. Angebote m Darleg.. 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Man löst Persil in kaltem oder lauwarmem Wasser durch Umrühren im Kessel auf; dann die Wäsche sofort hinein tun, zum Kochen bringen und nur einmal 14-1 Stunde unter zeitweiligem Umrühren am Kochen halten. Nach dem Kochen lässt man die Wäsche einige Zeit in der Lauge stehen und spült sie dann in klarem, möglichst in warmem Wasser sorgfältig aus. Jede Zutat von Seife, Seifenpulver oder anderen Waschmitteln ist unbedingt zu vermeiden, da diese die selbsttätige Wirkung von Persil nur beeinträchtigen und dessen Gebrauch unnütz verteuern.( Nur bei sehr schmutziger Wäsche empfiehlt sich vorheriges Einweichen in Henkel's Bleich- Soda.) Alle Schmutz-, Staub-, Schweiss-, Fett-, Kakao-, Tee-, Blut-, Tinten-, ja auch Obstflecken sind spurlos verschwunden, die Wäsche ist vollkommen rein und blendend weiss, wie auf dem Rasen gebleicht. Resultat: B. Für Wollwäsche. Persil wird hierbei nicht in kaltem, sondern bereits stark handwarmem Wasser aufgelöst und die Wäsche darin etwa 1/4 Stunde geschwenkt( also nicht gekocht); hierauf die Wäsche gut ausspülen und ausdrücken, nicht auswringen. Das Trocknen dari an nicht zu heissen Orten oder an direkter Sonne geschehen. Bei sachgemässem Waschen mit Persil wird die Resultat: Wolle nie filzig, sondern bleibt locker und griffig; Krankenwäsche wird gleichzeitig völlig keimfrei, da Persil nach bakteriologischen Feststellungen stark desinfizierend wirkt, Bakterien tötet und Krankheitskeime erstickt und zwar schon bei einer Temperatur von 30-40° C. Also die glänzendsten Erfolge bei einfachster Anwendung! Zögern Sie deshalb nicht länger und machen auch Sie einen Versuch, denn so waschen Millionen Hausfrauen seit Jahren mit bestem Erfolg und schonen dabei ihre Wäsche! Ueberall erhältlich, niemals lose, nur in Original- Paketen. 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Da rang das Angit die Hände, unionit er b mer bringender u bes au eramingen Als auch dies Whaßten Main eletbigendften 2 Saben Mammo A eine folche& Thib bog er nie, re Bergelbung Dera unb tore St Das war au mer wittenden Belb empor, un bitterter Stim Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.