and gründlich einen verbindlichsten robutte, id tann s Dr. B. in 3. eines Patetchen von wie wohlschmedend diefer Zeit nur no für möglich gehalten, auch auf die Dauer t und billig! usfrau aus Leipzig. dierten Korntaffees. billiger Erfah des Dr. S. in 8. ich bin entschlossen, R., Oberarzt in W. rauch sehr sparsam, nn empfehlen, reich F. H. in KL. X. ins Haus gebracht Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 25 Pfg. monatlich vierteljährlich 75 Bfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig. ausgabestellen vierteljährlich 60 Pfg.- Erscheint Mittwoche und Samstags. Redaktion: Selters. weg 83. Für Aufbewahrung oder Rüdiendung nicht verlangter Manuskripte wird nid: garantiert. Verlag der Gießener Zeitung" G. m. b.. - Nr. 63. " - Telephon: Nr. 362. Vom Balkan. In Wien hört man, daß derzeit seltsamerweise zum erstenmale Deitschland und Desterreich auseinander seien. Während Desterreich und Italien energisch dafür eintreten, daß Kawalla an Bulgarien fällt, und selbst Rußland scheinbar den österreichischen Standpunkt einnimmt, sind Deutschland, Frankreich und England auf griechischer Seite. Bukarest, 5. Aug. Heute herrscht hier allgemein die Auffassung, daß der Friedensschluß sehr nahe beglich und täuschend vorsteht. Man glaubt, Bulgarien werde morgen auf entmeister P. in 3. Kawalla verzichten. Es wird das Gebiet um Kawalla bekommen. Bulgarien hat auch auf Uestüb, Kotschana gut und medt, und Radowista zu Gunsten Serbiens verzichtet, will aber Strumiza behalten. Man hofft, daß morgen oder Saumeister H. in B. übermorgen der Frieden geschlossen wird. Bukarest, 4. Aug. Die Konferenz verlängerte Kornkaffee tennen, den Waffenstillstand auf Vorschlag des Vorsitzenden Majorescu um drei Tage. .usw. potheker K. in Sch. ets fteigende eweift! zieden sein! tes tut man je J. Caffen. abrifen von ma. 00000 Bulgarien schlägt vor, Adrianopel als autonome Stadt zu neutralisieren. Dafür soll die Türkei Kirkilisse erhalten. Die Türkei werde das Anerbieten erst nach dem Kollektivschritt der Mächte, der wegen mangelnder Instruktion des englischen Botschaf ters nody immer nicht erfolgen konnte, beantworten. Der türkische Minister des Innern Talaad Bei hat bestimmt erklärt: Ein letztes Mal wiederhole ich es und ist dies eine Erklärung, die ich im Namen aller Minister abgebe, nur um den Preis von Blut ist Adrianopel zu nehmen, das unsere Armee beteit ist, für seine Verteidigung zu vergießen. Paris, 4. August. Aus Bukarest wird telegraphiert, daß der Friede voraussichtlich am Donnerstag zustande kommen werde. Politische Rundschau. Deutschland. zur Wie die„ Tägliche Rundschau", allerdings noch umbestätigt, zu melden weiß, ist die Bildung eines fliegenden Geschwaders, das jederzeit Verfügung steht, um gefährdete deutsche Interessen im Ausland zu schützen, jetzt endlich in Aussicht genommen worden. Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. 16) ( Nachdruck verboten.) In diesem Augenblic brach ein Tier, ein fapitaler Bock durch das Unterholz. Die Pferde erschraken und wollten zur Seite springen. Aber der alte Kutscher Eannte solche Künste. Ihm machten die Rappen nichts Dor. Mit seinen Fäusten machte er noch ganz andere Stere fromm. Jeßt griffen sie noch mehr aus. Aus Busch und Bäumen sah man Schloß Tulnow ragen, und Graf Warminsti setzte sich bequem zurecht. Noch vor der Rampe sprang er ab und eilte ins Haus. Was war das hier stil! Schier unbegreiflich! Da tam ihm auch schon ein Diener entgegen. Der lächelte verlegen and sagte unter fortwährenden Verbeugungen:„ Die nadigen Herrschaften sind aufs Eis nach dem Blark gefahren, der Herr Graf möchten nachkommen." So, so," meinte Graf Warminski,„ na, dann los!" prachs und wandte sich zum Gehen. Er dachte: das ist er wieder eine Idee von Else Testerska, die liebt olhe Improvisationen. Warminskis Kutscher stand noch vor dem portal and war in eregtem Disput mit einem Diener, der ihm Elar machen wollte, daß er noch nicht ausspannen dürfte. Der Kutscher hielt das für einen schlechten Witz, den sich das leichtsinnige Dienervolk mit ihm machen wollte. Da fam der Graf an und nun sah er ein, daß jener nicht gelogen hatte. Nach dem Blart," sagte Graf Warmisti furz, die Exkursion war nicht nach seinem Gechmack. Wieder fauste der Schlitten dahin, aber von störenden Gedanken blieb Warminski verschont. Da lag der Blark, ein kleiner buchtenartiger Sce. Seut e machte er seinem Namen alle Ehre, denn die glatte Sisfläche den Schnee hatten Leute vom Schloß fortgetefort blitzte und gleißte; fleine Funken und Peren Gitpften auf dem Eispiegel. Eine fufige Cofeffchaft Erpedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 6. August 1913. Deutschland sei auf der Hut! Obwohl die gegen die Fremdenlegion organisierte Bewegung erst vor wenigen Monaten eingesetzt hat und von den Franzosen mit einem mitleidigen Achselzucken scheinbar ignoriert wurde, so scheint der rastlose Kampf, mit welchem der internationale Völkerrechtsbund zur Befämpfung der Fremdenlegion, der Legion etrangere, auf den Leib rückt, den Herren Franzosen schon einiges Unbehagen zu bereiten. Der französische Kriegsminister gedenkt nun intensivere Werbetätigkeit in Deutschland zu entfalten. Die Werbebureaus sollen nun new organisiert werden, denen noch bedeutendere Geldmittel als bisher zur Verfügung gestellt werden sollen. Sehr interessant ist der Hinweis der Werbebehörden, daß es sich in Zu funft empfehlen würde, nicht mehr Franzosen, welche zu leicht auffallen, sondern Deutsche, mit guten Umgangsformen, als Werber einzustellen. Die Werbetätigfeit soll fernerhin von drei Hauptzentren, in Verdun, Paris und Lyon aus geleitet und zentralisiert werden. Dadurch hofft das französische Kriegsministerium sein Unwesen in unserem Vaterlande treiben zu können, und die segensreiche Arbeit unseres Internationalen Völker= rechtsbundes wirkungslos zu machen. u'm Der Internationale Völkerrechtsbund zur Bekämpfung der Fremdenlegion, unter dem Präsidenten des Herrn Landtagsabgeordneten Dr. Georg 3öphel, hat nun die energischesten Maßnahmen getroffen, um unser deutsches Vaterland vor dieser neuen Gefahr zu schützen, und von tausenden von Familien Elend und Jammer abzuwenden. Er wendet sich an das gesamte deutsche feinen Beijſtand! Das neue, uns breherpe Unglud und die unerhörte Schmach kann, wenn wir es wollen, leicht vermieden werden. Wir brauchen uns bloß zusammen zu schließen und zu zeigen, daß der deutsche Patriotis mus nicht nur in unserem Munde, sondern auch in unserem Herzen liegt. Die Organisation der Werbebureaus, sowie die bedeutende Vermehrung der Werber hat sich übrigens bereits unangenehm bemerkbar gemacht, denn es steht außer Zweifel, daß die jüngsten Meldungen von zahlreichem Auftauchen französischer Werber in Deutschland als Wirkung dieser Neuorganisation anzulehen ist. Der Internationale Völkerrechtsbund zur Bekämpfung der Fremdenlegion entwickelt eine fieberhafte Tätigkeit, um den Herren Franzosen ihr Spiel zu verderben. Er sezt Prämien für diejenigen aus, denen es gelingt, einen Werber zu überführen. Nach den Ferien wird er Protestversammlungen im ganzen deutschen Reiche ver anstalten, in welchen ehemalige Fremdenlegionäre über die Greuel der Fremdenlegion aufklären, und Abenteuerlustige vom Eintritt in diese Hölle warnen werden. An belebte die Stätte des Friedens. Am User hatte man ein Zelt aufgeschlagen, und vom Zelt aus fuhren Damen und Herren auf blizenden Stahlschuhen über die prachtvolle Bahn. Warminstt stieg rasch aus und eilte zum Zelt. Schwellende Teppiche lagen auf dem Boden und hingen an den Wänden, und in einer Ecke flackerte in einem improvisierten Kamin ein lustiges Holzfeuer. An der Längsward des Zeltes befand sich ein Büffett mit Gläsern und Gläschen, Flaschen und Fläschchen. Neben dem Kamin stand Else Lesierska. Wie er sie erblickte, war es ihm, als riesele ein Strom von LebensLust durch seine Seele. Vergessen war alles, was thn druckie, das anfängliche Unbehagen über die seiner Metnung nach extravagante Eistour war verflogen. Er fühlte sich heimisch und behaglich, etwas von der Stimmung früherer Jahre fam über ihn, vielleicht war das auch eines der vielen psychologischen Rätsel, die noch gelöst werden sollen. Warmi uud herzlich begrüßte er sie, er sah ihr lächelnd in die dunklen Augen und sprach von Verspätung, schlechtem Fahren. Auf seine Begrüßung erwiderte fie:„ Na, Graf, ich dachte schon, Ste hätten Hausarrest! Schön, daß Sie tommen," sie trat noch näher an ihn heran,„ es ist hier nämlich furchtbar langweilig," flüsterte sie und sah den Grafen mit eigenem Blick an. Dem Grafen war es falt. Die lange Fahrt in der Kälte wirkte jetzt nach. Darum trat er ans Büfett und trank ein Gläschen Kognak. Else Tesierska stand noch immer an seiner Seite.„ Hu, wie fühl," sprach sie mit fomischem Entsetzen;„ Sie fommen wohl vom Nordpol? Nun, Scherz beseite. Wollen Sie mit mir fahren?" Der Graf sah sie erstaunt an. „ Ich fahren," meinte er topfschüttelnd,„ erstens habe ich feine Schlittschuhe, und zweitens bin ich schon seit Jahr und Tag nicht mehr gefahren." Das lick Elie aber nicht gelten. # 2.9. on, mein lieber Ritter, erstens haben wir ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pfg. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reflame 3eile 50 Pfennig Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegial. Playzvorschriften ohne Verbindlichteit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 862. 25. Jabra. uns aber tritt nun die sehr ernste Pflicht heran, dem Bunde die Durchführung seiner schweren Aufgabe zu ermöglichen, und diesen durch einen Massenbeitritt derart zu stärken, daß seine patriotischen Bemühungen auch von Erfolg gekrönt werden. Da der Mindestbeitrag pro Jahr nur 1 Mark, mit Bundeszeitung 3 Mart, beträgt, also fein großes Opfer mit sich bringt, so ist zu hoffen, daß keiner sich ausschließen wird. Natürlich sind höhere Beiträge sehr willkommen, umsomehr, da den Franzosen bedeutende Mittel zur Verseuchung unseres Landes durch ihre Werber zur Verfügung stehen. Anmeldungen nimmt entgegen: Das Generalsekre= tariat des Internationalen Völkerrechtsbundes, Leipzig, Johannisplatz 8. Köln. In der Versammlung ehemaliger Fremdenlegionäre dahier wurde festgestellt, daß die Legionäre in den ersten 2 Jahren einen Lohn von 4 Pfg. den Tag erhalten. Die Zahl der Selbstmorde ist enorm gestiegen. Ein immerhin beachtenswerter Vorschlag wurde aus der Mitte der Versammlung gemacht: man möge für den abenteuerlustigen Teil der deutschen Jugend doch ein Freikorps in unseren Kolonien errichten. Kell. Ein glücklich der Fremdenlegion entronnener Hausbursche hat hier im Krankenhaus Aufnahme gefunden. Er erzählte, beim Münster in Straßburg habe ihn ein Fremder, der sich als Hotelier ausgab, gefragt, ob er eine Stelle suche; der Fremde habe ihn auf seine bejahende Antwort mitgenommen und ihm zu effen und zu trinken gegeben. Sodann sei der Fremde mit ihm nach Nancy gefahren und habe ihn dort betrunken gemacht; in der Betrunkenheit habe er dann den Vertrag unterschrieben, wonach er sich für die Fremdenlegion anwerben lassen wolle. Später sei er auf das Rekrutierungsbureau gebracht und zusammen mit zehn Deutschen scharf untersucht worden. Man legte ihm nochmals einen Schein zur Unterschrift vor, den zu unterzeichnen er sich weigerte, worauf man ihm sagte, er hätte ja schon unterschrieben. Mit zwei Schweizern wurde er dann in einem Raume in der Kaserne untergebracht. In der Nacht sei er mit deren Hilfe entwichen. Der Mann stammt aus Lahr. Aus Stadt und Land. Keine Unfallrente bei Trunkenheit, so lautet eine beachtenswerte Entscheidung des Reichsversicherungsamtes, die von allgemeinem Interesse ist. Ein Arbeiter hatte unerlaubt seine Arbeitsstätte verhier eine ganze Kollektion Schlittschuhe liegen, und zweitens habe ich es noch ganz deutlich in der Erinnerung, daß Sie ganz brillant fahren. Also kommen Sie!" Warminski ließ sich ein paar Schlittschuhe anschnal= Ien, nachdem er auch Else die blizenden Stahlstreifen befestigt hatte. Erst machte er einen kleinen Versuch. Der fiel nicht gerade glänzend aus, aber bald hatte er seine frühere Sicherheit erlangt und nun fuhren sie Arm in Arm über die spiegelglatte Eisfläche, die im Glanz der Nachmittagssonne feenhaft leuchtete und blitzte. Sie fuhren wortlos und hielten sich nur immer fest umschlungen. Weit vor ihnen schwärmte die übrige Gesellschaft. Man konnte ihr Lachen und Scherzen hö= ren; das war wie Vogelgezwitscher und das Rauschen plätschernden Wassers. Die beiden fuhren langsamer. Dann blieben sie plötzlich stehen, jahen sich in die Augen und lachten. ,, Sehen Sie," meinte Else,„ daß Sie noch fahren können! Wissen Sie was? Wir wollen die Sache ganz romantisch machen! Sehen Sie dort die tiese Bucht? Schön! Torthin wollen wir fahren, und wer zuerst eintrifft, erhält einen Preis! Abgemacht! Allons!" Warminsti war einverstanden. Um die Romantik zu erhöhen, fuhr der Graf noch einmal zum Zelt zurück, steckie etwas ein und fam ungesäumt wieder. Else war unterdessen hin und herge= fahren. " Nun gehts los, eins, zwei, dret!" rief sie aus Sie nahmen Anlauf, und dann sausten sie ab. Else hatte sich einen kleinen Vorsprung erobert und schien nicht gewillt zu sein, ihren Vorteil aufzugeben. Sie fuhr brillant, das mußle Graf Warminski gestehen. Aber er hatte auch nicht Lust, zurückzustehen, nur um des Vergnügens willen, ihre elegante Gestalt zu bewun= dern. ( Fortsetzung folgt.) lassen und sie erst nach längerer Zeit der Abwesenheit im Zustande völliger Trunkenheit wieder betreten. Er war völlig unfähig zur Arbeit und erlitt infolge seines Zustandes einen Unfall, auf Grund dessen er Ansprüche auf Zahlung einer Unfallrente machte. Der Arbeitgeber, eine Behörde, lehnte den Anspruch ab, und das Reichsversicherungsamt trat ihrer Auffassung bei. Da der Arbeiter infolge von Trunkenheit unfähig zur Arbeit war, sei der Unfall nicht als Betriebsunfall anzusehen. Der Mann habe durch die verbotene Entfernung von seiner Arbeitsstelle und den Alkoholgenuß, der ihn zur Erfüllung seiner Pflichten unfähig machte, jeden Zusammen- hang zwischen seiner Person und dem Betriebe gelöst. Dieser sei auch durch die Rückkehr nicht wieder hergestellt worden, da er weder tatsächlich gearbeitet hatte noch dazu imstande gewesen wäre. Gewerbeausstellung Gießen 1914 für Oberheffen und an grenzende Gebiete( Mai- August). Das Preisgericht für den Wettbewerb zur Erlangung eines Ausstellungsplatates hat unter den eingegan genen 28 Entwürfen die folgenden Preisgekrönt: Mit dem ersten Preis den Entwurf„ Annemarie"( Verfajser: Herr Hermann Keil- Gießen, 3. 3t. Kelsterbach); mit dem zweiten Preis den Entwurf„ Jwerrasching" ( Verfasser: Herr Gewerbe- und Zeichenlehrer L. Garnon- Gießen); mit dem dritten Preis den Entwurf„ Kunst und Gewerbe"( Verfasser: Herr Architekt Ernst Schmidt- Gießen). Außerdem wurden angefauft die Entwürfe Quelle der Arbeit“( Verfasser: Herr Architekt Ernst Schmidt- Gießen) und„ Geist, Arbeit, Leben“( Verfasser: Herr Willi Woelfe- Gießen). Die sämtlichen Entwürfe sind nächsten Sonntag, den 10. August, von 10-1 Uhr, öffentlich ausgestellt. n Gießen. Zwischen der Universität und der Stadt ist eine Vereinbarung getroffen worden, wonach das später zu errichtende Denkmal des Landgrafen Ludwig 5.( 1596-1626), des Begründers der Universität, für das die Stadt bereits über 12 000 Mark geſtiftetes Kapital verfügt, während die Universität für den gleichen Zwed 1000 Mark als Geschenk erhalten hat, am Philippsschlößchen an der Sendenbergstraße seinen Platz erhalten soll. Der Denkmalsfonds der Hochschule geht an die Stadt über, dagegen wird die Stadt rund 2500 Mart, den gleichen Betrag wie der Staat, hergeben, um den Platz vor dem Kollegienhause an der Ludwigstraße als vornehmen Schmuckplatz anlegen zu fönnen. Zu dem gleichen Zwecke steht noch ein von den Dozenten der Hochschule gesammelter Betrag von 1400 Mark zur Verfügung. Die Stadtverordneten erklärten ihre Bereitwilligkeit, das Abkommen zu genehmigen. n Gießen. Der ordentliche Professor der Universität Marburg, Dr. Karl Kalbfleisch, hat den Ruf als Nachfolger des Professors Dr. Jmmisch angenommen. Der außerordentliche Professor Dr. Hans Gmelin von der Universität Kiel, hat den Ruf als Nachfolger des Professors Dr. van Calfer angenommen. n Gießen. Die Sitzungen des Schwurgerichts beginnen am 29. September für das 3. Vierteljahr. n Gießen. In der Kunsthandlung von J. Hirz auf dem Seltersweg sind zur Zeit zwei in französischer Sprache abgefaßte Briefe ausgestellt, die aus den Jahren 1782 und 1783 stammen. Die Briese sind mit der eigenhändigen Unterschrift Friedrich des Großen versehen. n Gießen. Auf dem gestrigen Wochenmarkte kostete die Butter das Pfund 110-1,15 Mt., Hühner eier das Stück 8-9 Pfennig. o Grüningen. Pfarrverwalter Haupt wurde als Militär Hilfsgeistlicher in Darmstadt angestellt. 17) Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Es reizte ihn, Else zu besiegen, und er mußte sich ganz gewaltig anstrengen, denn Else flog dahin wie ein Pfeil; er fühlte wie sem Herz rascher schlug, wie sein Blut wallte. Jetzt war er an Ihrer Seite. Sie ließ ihr belles, übermütiges Lachen hören und wollte sich nicht besiegt erklären. Doch es half nichts mehr, schon war Warminskt ihr voraus, und dort war die Bucht eine Wendung er batte gesiegt. Freilich fuhr er ein bischen unsanft in die Büsche, aber das fümmerte ihn nicht. Eine ausgelassene Stimmung fam über thn. So war es ihm smute gewesen als junger Leutnant, da hatten sie ihn den tollen Grafen genannt. In dieser Stimmung og er aus den Taschen seines Ueberrocks eine Flasche und zwei Kelche. Die hatte er vorhin im Zelt eingesteckt. Rasch öffnete er. Else fam inzwischen langsam beran, der Sieg war doch entschieden. Erstaunt blickte sie auf. Er reichte ihr den gefüllten Seftfelch hin; sie setzte das Glas an die Lippen und schlürfte den perlenden, prickelnden Trank. Er trant mit. Dann sagte sie:„ Und nun bestimmen Sie den Preis des Sieges." Da trat er dicht an sie heran, sab ihr tief in die Augen und sprach ganz leise:„ Es set, ich be= gebre einen Ruß von Ihren Lippen!" o Lauterbach. Bei schönem Wetter und zahl reicher Beteiligung wurde am 3. August das Hainigfest durch den Turnverein abgehalten. o Schotten. Am 24. August hält der Landesverband des Deutschen Flottenvereins seine Hauptver= sammlung hier ab. sind 1470 Kurgäste angekommen. Die Gesamtfrequenz o Bad Nauheim. In der abgelaufenen Woche beträgt bis zum 31. Juli d. Js. 25 168 Personen. Bäder wurden bis zum 31. Juli 310 643 abgegeben. o Bad Nauheim. Für die Kanalisation des Kurviertels bewilligt die Stadt als zweite Rate 359 500 Mart. Mit den Arbeiten soll unmittelbar nach dem Schluß der diesjährigen Kurzeit begonnen werden. Sie beugte ihr Haupt ein wenig zurück, sab ihn mit einem feinen Lächeln an und erwiderte:„ Herr Eisfönig, Sie überschreiten ihre Machtbefugnisse! Das ist fein Preis für Sie!" ):( Schwalheim. Aus der Haft entlassen wurde der wegen Sittlichkeitsvergehen vor einigen Tagen festgenommene Arbeiter W., da sich dessen Schuld lojigleit herausgestellt hat. Aber diese Worte entfachten seinen Eigenwillen, feine:: Trotz. Lockte sie ihn nicht wie eine Sirene? Und schon wollte er seine Arme ausstrecken, sie an sich reißen, sie füssen da börte er jenseits der Bucht Stimmen einen Namen hört er nennen seinen Namen und dann hörte er sagen: Sein Sohn soll ja so schwer o Friedberg. Herr K. K. Müller legte sein Amt als Feuerwehrkommandant, persönlicher Differenzen wegen, nieder. o Nieder- Rosbach. Beim Arbeiten fam ein hiesiger Maurer der elektrischen Ortsleitung zu nahe. Er mußte von 3 Leuten mit Gewalt losgerissen werden. An den Händen hat er Brandwunden davongetragen, auch sind ganze Fleischsetzen beim Losreißen von der Leitung von den Händen abgerissen worden. Wäre er an die Fernleitung gekommen, so hätte ihn der Strom sofort getötet. o Vilbel. Der Gemeinderat beschloß die Herabsetzung des Gaspreises von 18 auf 10 Pfg. für das Kubikmeter. Das Gaswerk erbrachte im soeben abge laufenen Geschäftsjahr einen Ueberschuß von 6000 Mt. s Darmstadt, 2. Aug. In Anwesenheit der Großherzogin fand heute im Rathaussaale die Mitgliederversammlung der Großherzoglich hessischen Zen= trale für Mutter- und Säuglingsfürsorge statt. Den Vorsitz führte Finanzminister Dr. Braun. Regierungsrat Bistor gab einen Ueberblick über die Tätigkeit der Zentrale im letzten Jahre. Hieran schlossen sich die Berichte der Kreisschwestern über die Arbeit in den verschiedenen Landesteilen. Prof. Dr. Koepp e- Gießen sprach über die Anstaltsfürsorge, insbesondere über die Kinderklinik, die an die Universität Gießen angeschlossen ist. Schlippe- Darmstadt und Oberin v. Gordon berichteten über die Tätigkeit im Eleonorenheim in Darmstadt. Gerichtsassessor Dr. Melior verbreitete sich über die Berufsvormundschaft. Den Rechenschaftsbericht erstattete i nanzassessor Mekger. Zum Schluß überreichte die Großherzogin an drei Schwestern die Anstellungsurkunde als Kreispflegerinnen. Dr. ):( Bad Homburg, 3. Aug. Einen außeror dentlichen Verbandstag hielt heute der Provinzialverband der Haus- und Grundbesitzervereine von Hessen- Nassau im Saale des Hotels Zum Schützenhof" ab. Es wird die Errichtung eines Pfandbrief- Instituts für 2. Hypotheken für die Provinz Hessen- Nassau angestrebt. ):( Homburg v. d. H. Zu der Ankunft des Kaisers auf Schloß Homburg am 13. August werden große Vorbereitungen getroffen, da während des Aufenthaltes des Kaisers in Homburg eine Anzahl größere Feste geplant ist. ! Main 3. Unter dem Verdacht des Mädchenhandels wurde auf der Station Hambern der Main- Nahebahn ein Mann verhaftet, der in Begleitung von zwei Mädchen im Alter von 15 und 17 Jahren nach Bingerbrück reiste. Der Schaffner des durchgehenden WaMädchen ständig weinten, worauf er Anzeige erstattete. gens hatte dadurch Verdacht geschöpft, daß die beiden Der Verhaftete verweigerte jede Auskunft. ! Marienborn b. Mainz. Ein Fuhrmann ließ auf der Pariserstraße sein Fuhrwerk stehen, um Frucht frank sein. Da war es ihm, als hätte ihn jemand vor den Kopf geschlagen. Wieder stand jenes Bild vor ihm, das während der ganzen Fahrt ihn verfolgt der röchelnde Knabe sein Liebling, der die angsterfüllten Blicke auf ihn den Vaterrichtete, als wollte er ihr festhalten, nich: fortlossen, weil er Angst hatte vor dem greisen Knochenmann, der die Arme nach ihm ausstreckte, um ihn fortzunehmen von der schönen Erde. Und er, der Vater er hatte sich nicht halten lassen, war nicht geblieben an der Seite seines Weibes und Kindes, ein erbärmitches Fest hatte ihn fortgelockt, und er war gegangen wie ein sind, das über den quarrenden Dudelsacf alle Ermahnungen von Vater und Mutter vergißt. Und jetzt, in diesem Augenblick, während sein Kind litt und sich quälte, hatte er ein frevles Spiel getrieben, hatte er ehr- und pflichivergesser: Augen und Arme erhoben zu einem Weib, das nicht sein war, nicht sein werden konnte, weil er gebunden war. Eine tiefe Scham über seine eigene Erbärmlichkeit, über die Abgründe in seiner Seele überfam ihn. Wüterd schlenderte er Flaschen und Gläser for, und flirrend zerbrachen sie auf dem Eis. Erstaunt blickte Else ihn an. „ Baronesse. ich stebe zu Ihrer Verfügung," sagte er fühl und bot ihr galant den Arm. Schweigend fuhren sie aus der Bucht. Da tamen auch schon Menschen. Dem Grafen war es eine Erleichterung. Sie mischten sich unter den Schwarm, beide hatten zwar eigene, seltsame Gedanken, aber sie waren weltgewandt genug, um nicht sogleich in den beherrschenden Ton einstimmen zu fönnen, und der war auf Lust und Freude gestellt. Troßdem glaubte Else Testerska, die sich damit begnügte, den Grafen aus einiger Entfernung zu beobachten, ab und zu Wolfen und Schatten auf seinem Gesicht wahrzunehmen. Das schrieb sie der Art und Weise zu, mit der sie den Grafen in der Bucht abgefertigt batte. Sie ahnte ja nicht, daß jene Szene ein innerliches Nachspiel ge= habt, dachte nicht daran, daß Graf Warminski so urplötzzu stehlen. Er wurde dabei von dem Flurschützen der Gemeinde ertappt. Beide gerieten ins Handgemenge, wobei sich der Revolver des Flurschützen entlud und ihn selbst so unglücklich traf, daß er auf der Stelle tot war. Der Fuhrmann fonnte faum vor der Lynchjuſtiz wahrt werden. Er wurde in Haft genommen. De sischen Eisenbahngemeinschaft beabsichtigt, ein Invali ! Bingen. Die Pensionskasse der Preußisch- Hesdenheim für Eisenbahnarbeiter zu errichten, das nach hier tommen soll. Die Stadt hat 15 200 Mark zur Erbau ung des Heims bewilligt. Kö te, daß auf wegen der f ter entlajien Lei Stober wird pa stattfinden emilchen Tur Ns Boller armerijchen S Laber mit ein bohloffen. Teich Aufitel also an der ung geweiht bei den Kan ):( Kassel, 4. Aug. Von dem D- Zug BerlinBebra- Frankfurt wurden im Tunnel bei Hönebach vier Bahnarbeiter überfahren und getötet. ):( Oberstein. Rudolf Falz hat auf dem Leipziger Turnfest einen Preis errungen. Aus diesem Anlaß veranstaltete man eine Sammlung mit dem ErBetrag von 550 Mt. überreichen konnte. folg, daß man jetzt dem Turner Falz den ansehnlichen Aus aller Welt. ::: Berlin, 4. Aug. Der Anklagevertreter im Krupp- Prozeß beantragte in der heutigen Sitzung gegen den Angeklagten Tilian 9 Monate Gefängnis und Dienstentlassung, gegen Hinst 9 Monate Gefäng nis und Dienstentlassung, gegen Schleuder 8 Monate Gefängnis und Dienstentlassung, Schmidt 6 Monate Gefängnis und Degradation, Droese 3 Mo nate Gefängnis, Hoge 3 Monate Gefängnis, Pfeif fer 1 Jahr Gefängnis und Amtsverlust. Die Untersuchungshaft soll feinem der Angeklagten angerechnet werden. Die Beträge, die die Angeklagten vom Zeugen Brandt erhalten haben, sollen eingezogen werden, und zwar von Tilian 300 Mart, von Schleuder 250 Mart, von Hinst 400 Mark und von Pfeiffer 900 Mark. Nach fast vierstündiger Beratung wurde nachmit tags 4.45 Uhr im Krupp- Prozeß das Urteil verkündet. Es erhielten Tilian 2 Monate Gefängnis und Dienstentlassung; Schleuder 4 Monate Gefängnis und Dienstentlassung; Hinst 4 Monate Gefängnis und Dienstentlassung; Schmidt 24 Monat Gefängnis und Degradation; Dröse 3 Wochen gelinden Arrest; Hoge 43 Tage Festungshaft; Pfeiffer 6 Monate Gefängnis und Unfähigkeit zur Bekleidung eines öffentlichen Amtes für die Dauer eines Jahres. Die festgestellten Beträge, die der Zeuge Brandt den Angeklagten zuteil werden ließ, ha ben die Angeklagten zurüdzuerstatten, Tilian 50, Schleu der 250, Hinst 200, Schmidt 90 und Pfeiffer 140 Mt. Pfeiffer legte Berufung ein, die übrigen Angeklagten behielten sich das Recht der Berufungseinlegung vor. ::: Jlmenau. Eine Frau dahier inserierte, daß sie ein bildhübsches Mädchen von 14 Jahren, ein bildhübsches Mädchen von 5 Jahren und einen bildhübschen Bubi von einem Jahr zu eigen vergeben wollte und dafür 3000 Mark fordere. Die Frau, der das Unmoralische ihrer Handlungsweise wohl nicht zum Bewußtfein gekommen war, gab an, daß sie das Geld zum Unterhalt und zur Erziehung des bei dem Verkauf übrig bleibenden Kindes verwenden wolle. tam es gestern zu stürmischen Szenen. Einige Männer ::: Köln, 5. Aug. Jm hiesigen städt. Strandbad sen, als sie über die Umzäunung hinweg zu ihren Anwurden von den Badewärtern gewaltsam zurückgewiegehörigen ins Damenbad flettern wollten. Die Zahl derer, die sich an dem Trennungsgitter aufhielten, wuchs derart, daß dieses dem Drucke nachgab und zum Teil niedergerissen wurde. Das Aufsichtspersonal war machtlos. Der Ansturm auf das Damenbad kam nicht überraschend, da die Trennung des Frauen- und Männer bades schon seit Wochen böses Blut gemacht hat. lich aus aller Romantit in die raube, traurige Wirklichfeit versetzt worden war, daß er sich vor sich selbst schämte und daß sich sein 3orn auch gegen sie richtete, die den Anlaß zu diesem Auftritt gegeben hatte. In diesem Augenblick wäre er am liebsten nach Hause gefahren. Ihm war durchaus nicht festlich zumute, aber er wollte jedes unnötige Aufsehen vermeiden. Eigentlich wollte Else Tesierska den Grafen für seine Empfindlichkeit strafen, indem sie ihn links liegen ließ. An Ersatz fehlte es nicht. Aber der Graf schien das zu ahnen, oder er war nach jener Gefühlssteigerung wesent lich ernichtert; nur so fonnte man es sich erklären, daß er sich um seine Partnerin auf jener merkwürdigen Fahrt gar nicht bekümmerte. Bei der Heimfahrt lud er einige Herren zu sich in den Schlitten und überließ Elfe einem langweiligen Herrn aus der Nachbarschaft. Es war eine wundervolle Fahrt. Der Mond goß eine Fülle silbernen Lichtes auf die in weiße Tücher gehüllte Erde aus; jeder Baum, jedes winzige Sträuchlein gleißte und glänzte, und die weißen Schneefappen auf ihren Köpfen schienen ein Gewebe von flimmernden Stristallen, Perlen und Diamanten zu sein. Durch einen tief verschneiten Schlieg sausten die Schlitten. Hoch oben auf dem Damm waren ganze Echneeschanzen auf gehäuft. Zwingburgen, die der Winter zum Schutz gegen den anstürmenden Lenz gebaut hatte. Da, wo sonst table Wurzelenden traurig niederhingen, leuchteten und blitzten Eiszapfen von gigantischer Form in allen Größen: vom fleinen Zäpfchen bis zum baumdicken Koloß. Endlich war die Höhe erreicht. Die Pferde dampften, der Schnee knirschte unter ihren Hufen, vielstimmig flingelten die Schellen der Schlitten, und dazwischen flang frohes Jauchzen und Lachen. Das war ja nur die Einleitung des Festes gewesen, der rechte Frohsinn, der Gipfel des Vergnügens, waren noch lange nicht erreicht. ( Fortseyung folgt.) ? Ein der Aufruf dem am Den 3. R gu. a. h eines Reidh Verhandlung Whittelstandst Beichs deutsch Stands- Berein nach der 3 Handwerk in besteht jedoc eilter Gründ Die unentbeh aus wierige großen Schade Mizerfolg hangnisvoll and garnicht ist die G dern die in G Berfügung Ser Einrichtur Erfahrungen elle nirgends Begen des wenn das ge 3ufumit geich Mittelstandsv Seutschen M machtvollen 2 11s. Die alterial bis jetzt schon Hehr lebhafte Peiche wie au Mebit von u es Ozeans Man abonn fchönfte Famili Meg München Diertelja Abonner Poftanfta nummer Kein Be follte es verfau Theatinertrale Cellung von Or Täglich 9 Hotel S mpfiehlt seine Ra rühlingsaufenthal duken de and gemenge lub und ib elle tot rdiuitia be Ten. reußijde ::: Köln, 5. Aug. Hier ist die Nachricht verbreinahme an der Festfeier ein. So hat soeben des deutut, daß auf dem Stahlwert Thyssen in Hagendingen schen Reiches höchster Gerichtshof, das Reichsgericht in vegen der schlechten Konjunktur 340 Beamte und Arbei- Leipzig, seine Beteiligung mit insgesamt 150 Mitglie r entlassen worden seien. ::: Leipzig. In den Tagen vom 17. bis 19. grottober wird in Leipzig ein at a demisches Lamm das nach bie zur Erbau Bug Berlin onebach vie at auf dem Aus diesem mit dem E pia stattfinden. Bei dieser Gelegenheit werden die afademischen Turner am 18. Oftober auch der Einweihung des Völkerschlachtdenkmals beiwohnen. Die turnerischen Kampf- und Festspiele werden am 19. Ottober mit einem Fadelzug nach dem Denkmal würdig beschlossen. Dabei werden die Fadelträger rings um den Teich Aufstellung nehmen, während vor dem Denkmal, also an der denkbar würdigsten und durch die Erinnerdern angemeldet. Lebhaft zu begrüßen ist es, daß auch Vertreter der gesamten deutschen Studentenschaft zu der Feier zu erwarten sind. Etwa 2000 Studierende, da runter 260 Chargierte mit 86 Fahnen, haben bisher ihre Teilnahme zugesagt. Eine große Anzahl weiterer Anmeldungen aus diesen Kreisen steht noch in nächster Zeit in Aussicht. Zu den deutschen Vereinen, die sich beteiligen werden, gehören u. a. eine große Anzahl von Militärvereinen in Desterreich. Aus Amerika wird u. a. der deutsche Kameraden- und Patriotenbund mit 70 Mann zu der Feier herüberkommen. Weitere Anmeldansehnlicherung geweihten Stätte, die Preisverteilung für die Sieger ungen zur Einweihungsfeier, an der jeder Deutsche teil250 Mar bei den Kampfspielen stattfinden wird. M Wie = ? Ein Reichs Submissionsamt. der Aufruf des Reichsdeutschen Mittelstands- Verbandes zu idem am 23. und 24. August in Leipzig stattfinden vertreter in ben 3. Reichsdeutschen Mittelstand statigen Sitzung u. a. hervorhebt, wird die Frage der Errichtung e Gefängnis eines Reichs- Submissionsamtes ein überaus wichtiger nate Gefäng Berhandlungsgegenstand des Dritten Reichs deutschen der 8 Me Mittelstandstages sein. Durch die vorbildliche Arbeit des chmidt Reichsdeutschen Mittelstandsverbandes und der Mittel- oese 3 Mo stands- Vereinigung im Königreiche Sachsen ist die Frage nis, Pfei nach der Zweckmäßigkeit der Submissionsämter für das Die Unter handwerk im bejahenden Sinne entschieden worden. Es angerechne befte ht jedoch schon jetzt die Gefahr, daß infolge übervom Zeuger ilter Gründungen neuer Aemter durch Stellen, denen verden, und die nunentbehrliche prattische Erfahrung auf diesem überaus schwierigen Gebiete abgeht, der gute Gedanke zum grof en Schaden für das Handwerk in einem allgemei nen Mizerfolg endet. Um einem solchen Unglücke, dessen verhängnisvolle Folgen für den selbständigen Mitteljland garnicht abzusehen wären, wirkungsvoll zu begegnen, ist die Errichtung eines Reichs- Submissionsamtes, und Dienst dem die in Sachsen gemachten wertvollen Erfahrungen 18 Dienſtent zur Verfügung stehen, ein Gebot der Notwendigkeit. Bei nd Degrada der Einrichtung der Einzelämter darf die auf praktische oge 43 Tage Erfahrungen gestützte Beihilfe durch eine Reichszentralis und Un telle nirgends fehlen. Diese Frage kann nur dann zum Segen des gewerblichen Mittelstandes gelöst werden, wenn das gesamte Handwerk ebenso wie bisher auch in utunft geschlossen die Forderungen des Reichsdeutschen Mittelstandsverbandes unterstützt. Auf dem 3. Reichs deutschen Mittelstandstage muß dies öffentlich zum machvollen Ausdrucke gelangen. Mark. rde nachmit eil verkündet und Dienst Imtes für die äge, die der en ließ, ha 150, Schlen iffer 140 M. ngeklagten be ing vor. V nehmen kann, nimmt der Deutsche Patriotenbund in Leipzig, Blücherstraße 11, entgegen. | Abänderungen der bereits bestehenden Reichssteuergesetze, also der Zuderſteuergesetzgebung, des Reichserbschaftsstempelgesetzes und endlich eine ausführliche Aufklärung und des Reichszuwachssteuergesetzes, sowie des Reichsüber die neuen Gesetze, betreffend den einmaligen Wehrbeitrag und über das Vermögenszuwachssteuer- Gesetz, sodaß darnach die von einem jeden zu übernehmenden Lasten genau berechnet werden fönnen. Das Buch foet fartoniert 1 M.. und ist bei Carl Heymanns Verlag, Berlin W. 8, erschienen. ::: Rom. Der„ Schiefe Turm" von Pisa befindet Rom. Der„ Schie sich in Gefahr, einzustürzen. Es sind Maßnahmen getroffen, um ihn zu stützen. ?„ Deutschlands Wehr und Waffen." Mit zahlreichen textlichen Beiträgen hervorragender Militärschriftsteller und außerordentlich reichem Bilderſchmuck, darunter mehrere farbige Kunstblätter nach Originalen erster Künstler. Mit vierfarbigem Titelbild nach einem Gemälde von Angelo Jant. Preis 1.20 Mt.- Das 44 Seiten starte Werk in Großfolio ist als eine der bedeutendsten populären Erscheinungen über das deutsche Heer anzusprechen. Es bietet eine überreiche Fülle von schwarzen und farbigen Abbildungen und interessanten, allgemeinverständlichen Artikeln berufener Persönlichkeiten, die den vielgestaltigen Organismus unserer Wehrkraft nach allen Richtungen eingehend erläutern. Die Anschaf* Aus Amerika kommen Nachrichten über ernste fung sei deshalb allen Offizieren und Mannschaften des Folgen einer Hitzwelle. 82 Literarisches. ?„ Schwer erziehbare Kinder." Heeres und der Marine, Mitgliedern der Militär- und Kriegervereine, Pfadfindern, kurz allen jungen und alten Deutschen aufs wärmste empfohlen. Der volkstümliche Preis von Mt. 1.20 ist bei der außerordentlichen Reichhaltigkeit Ratgeber für alle, die es angeht. Bon Guſtav Major, et des Gebotenen gewiß als mäßig zu bezeichnen. ms. Die Beteiligung an der Einweihung des mferierte, daß lterschlachtdenkmals verspricht, nach den en, ein bild Bis jetzt schon vorliegenden Meldungen zu urteilen, eine bildhübschen Fehr lebhafte zu werden. Sowohl aus dem deutschen wollte und Beiche wie aus den deutschen Gebieten Desterreichs und das Ummo abst von unseren deuischen Stammesbrüdern jenseits um Bewußt Des Ozeans gehen fortgesetzt neue Zusagen zur Teil Geld zum Verkauf üb Strandbad ige Männer zurüdgewie u ihren An Die Zahl ielten, wuds d zum Teil war macht nicht über nd Männer ht hat. e Wirklich lbst schämte Berlin. Verlag Carl Marhold Verlagsbuchhandlung, Halle a. E. 143 S. Preis Mt. 2.50. Nicht nur die moralisch schwererziehbaren Kinder geben uns Rätsel und und kaum zu lösende Aufgaben auf, sondern auch die körperlich und geistig sich nicht normal entwickelnden Kinder sind schwer erziehbar, auch sie stellen oft große, ja nicht selten größere Anforderungen an die Geduld, Liebe, Konsequenz, Umsicht und an den psychologischen Scharfblick des Erziehers als die andern. Wenn man die Anfänge der anormalen oder ungesunden körperlichen, geistigen oder sittlichen Entwicklung der Kinder über= wohl gut pflegt oder als tüchtige Besonderheiten oder sieht, wenn man die krankhaften und ungesunden Keime Eigenheiten sogar hegt und zum Gedeihen bringt, so ist es später unmöglich, helfend, regulierend und befreiend einzugreifen. Je früher aber die ungesunde oder anormale Entwicklung erkannt und behandelt wird, desto sicherer ist der Erfolg. Und in dieser Richtung will vorliegendes Buch ein Ratgeber sein. - ?„ Die neuen Steuer- und Stempel gesetze Wehrbeitrag Besitzsteuer." Von R.-A. Rieß. Das kleine Buch bringt eine praktische und übersichtliche Zusammenstellung der neuen aus Anlaß der Wehrvorlage angenommenen Steuergesetze. Die Interessenten dieser Schrift sind die breiten, durch die neuen Gesetze betroffenen Bevölkerungskreise. Sie finden in dem Buche eine Uebersicht über die bisherige Steuergesetzgebung, daran anschließend eine Darstellung der Pfeildreieck Seifen sind die Reklamemarken in den Verkaufsstellen erhältlich. A besten GGGG ? Im Herentessel". Roman aus der grozen Welt von D. D. Swidania. Broschiert 4 Mt., gebunden 5 Mk. Verlag von Dr. Basch u. Co., G. m. b. H., Berlin- Wilmersdorf. Die packende Handlung spielt zum großen Teil in deutschen Offizierskreisen. Der Held, ein stiller, starkerer Eroberer plaudert rückhaltlos über seine Erlebnisse, er nimmt seinen Abschied vom Militär und zieht den Sprung ins Ungewisse der bürafrikanischen Kampf gegen die Eingeborenen, das Leben gerlichen Eheversorgung vor. Packende Bilder aus einem im Camp der Goldsucher, wechseln mit prunkvollen gesellschaftlichen Schilderungen ab.- Ein Abenteuerroden Derbheit und Realistik, die das wirkliche Erleben man im besten Sinne des Wortes, mit einer verblüffenwiederspiegelt, ein Buch, das Niemanden mehr losläßt, der es zu lesen begann. ?„ Württemberg und Hohenzollern." Dieser unentgeltlich durch das Internationale öffentliche Verkehrsbureau, Abt. Württemberg, Berlin W. 8, Unter den Linden 14, erhältliche Reisebegleiter durch das schöne Schwabenland mit den prächtigen Farbenphotographien wird sicher viele Freunde finden. Das Büchlein gibt einen kurzen Ueberblick über die schwäbische Alb, den württ. Schwarzwald, das Neckar- und Hohenloher Land, den Schwäbischen Wald und Oberschwaben bis zum Bodensee und Allgäu, grundverschiedene Landschaftsgebiete, wie sie in seltener Mannigfaltigkeit gerade in Württemberg und Hohenzollern sich zusammenfinden. Fabrikant: Aug. Jacobi, Darmstadt. Hilfe+ bei Blutstedung. 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