orbenen der gestorbenen. effe. geffen, a drei ik, Pofftrage ich bringt 220 tageffen. Jedes Berfon, mit geit nimmt er orge um die , schmackhaftes elung herzuschrieben, sochen fann. ießen. Fier- Uhr! eckel, ff vergoldet dieselbe Uhr, verGoldrand 550 M. ren Taschenuhr, gehend, nur 2.50M. Uhr: Eine vergoldete Nur so lange Vorrat. er, Uhrenhaus, , Ackerstrasse 20. -Derkauf bon mper. Knochen, fing, Blei, Zint, beln, Betten, Weiß und Silbersachen Antiquitäten. * berger, Giegen. versch. Grössen billig abz. Näh. d. Beigeordn. elden, Stat. Butzbach ssenpraxis in Hannover werden zte Bewerbungen u der Honorarforeten unter A. J. adolf Mosse, Gießener Zeitung tungs- Anstalt fizier- Prüfung Bezugspreis 25 Pfg. monatlich - ( Neueste Nachrichten) vierteljährlich 75 Pig., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig. ausgabestellen viertelfährlich 60 Pfg.- Erscheint Mittwoche und Samstags. Redaktion: Selters. weg 88. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. - Nr. 89. Telephon: Nr. 362. Der Einzug in Braunschweig. Am Montag morgen hat das Herzogpaar Ernst ugust die Garnisonstadt Rathenow verlassen und inen Einzug in Braunschweig gehalten. In Velpke, an der Landesgrenze, empfingen die is dorthin entgegengefahrenen Mitglieder des StaatsLinisteriums das im Lande mit großer Spannung erpartete Herzogspaar. Staatsminister Hartwig hielt me turze Ansprache, die sich jeder politischen Anspielung nthielt und dem Herzogspaar lediglich in kurzem, warten Worten den Willkomm des braunschweigischen Lanes ausdrückte. Nach wenigen Minuten setzte sich der Jug wieder in Bewegung und fuhr ohne weiteren Aufnthalt bis Braunschweig. t- Kriegsschule) stl. Zwenger g, Berliner- Strasse 41 durch Anfragen. Beld verleibt fof anerkannt ret an jedermann b. ng C. Gründler, Oranienftr. 165a. t bei Auszahlung. ntschreiben. Beding 08. In Braunschweig harrte man des neuen Herrn in Leberhafter Spannung. Ganz begeistert schreibt man uns Fus Braunschweig: 900 Jahre lang ist Braunschweigs zäher niederächsischer Menschenschlag mit dem welfischen Fürstenause in Freud und Leid verbunden. Gar mancher auhe Sturm hat das reckenhafte Geschlecht der Welfen erzaust, geknickt, gebrochen. Und in all den langen Fahrhunderten ist nicht eine Generation ohne Kampf nd Ungemach geblieben. Aber immer wieder hat sich as zähe Geschlecht erholt, immer wieder sich behauptet nd sich durchgesetzt. Wie der gewaltige Ahnherr des pauses, Heinrich der Löwe, nach Jahre langer Acht nd Bann aus der Fremde zurückkehrte in seine Burg, mbesiegt und ungebeugt, so mehr als sechs Jahrhunerte darnach der Herzog Friedrich Wilhelm von Braunhweig- Dels, der mit Recht als„ Heldenherzog" im Geächtnis jedes Braunschweiger Kindes fortlebt in Wort nd Lied und in den Herzen. An jenem urdeutschen Expedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 5. November 1913. - Recken scheiterte die Macht des Hohenstaufen, und in die sem der Uebermut des Korsen. Anders des Welfen Sieg im Jahre des Heils 1913! Nicht das Schwert, nicht blutiger Waffengang hat diesem den Erfolg gebracht; nein, Bande des Herzens waren es, die den jetzt 27 Jahre alten jugendlichen Herzog Ernst Au gust den Weg in das Schloß seiner großen Ahnen geöffnet haben. Was vor wenigen Jahren noch unmöglich schien, ist jetzt zur Tat geworden; das angestammte Herrscherhaus fehrt zurück auf den Thron, der vor 28 Jahren durch den Tod des letzten Welfen aus der älteren Linie verwaist dastand." ganz - Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. bfe 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reklame geile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht, und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plazzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. | Aufwartung erschienen. Der Herzog und die Herzogin traten unter dem Jubel der Bevölkerung ihren Der in diesen Zeilen zum Ausdruck kommenden Festesstimmung entsprach am Montag das Aeußere der herzoglichen Haupt- und Residenzstadt Braunschweig. Die alte Löwenstadt hatte ein Prachtgewand angelegt von unvergleichlicher Schönheit, würdig der alten aristofratischen, reichen Hansestadt. Alle Häuser, selbst die fleinsten in den entlegensten Straßen und Gassen trugen reichen Schmuck von Tannengrün, Girlanden, Kränzen und Fahnen, Flaggen und Wimpel in deutschen Reichs- und preußischen und braunschweigischen Landesfarben wehten lustig flatternd im Winde. Ganz besonders waren die Straßen reich und prächtig ausgeschmückt, durch die das junge Herzogspaar seinen Einzug hielt. Für die Ausschmückung der kaum anderthalb Kilometer langen Einzugsstraße sind von der Stadt 25 000 Mk. und vom Staate noch weit mehr ausgegeben worden. Um 12 Uhr 37 Min. mittags trafen der Herzog und die Herzogin Viktoria Luise zu Braum schweig und Lüneburg auf dem Hauptbahnhof in Braunschweig ein. Auf dem Bahnhof waren die Vertreter der staatlichen Behörden, die Hofstaaten usw. zur Färberei Gebr. Röver Gießen, Marktplatz 18 Frankfurt a. M. feierlichen Einzug in die neue Residenz an. Auf dem Friedrich- Wilhelmplazze wurde das junge Paar von den städtischen Körperschaften empfangen. Oberbürgermeister Retemeyer trat an den Schlag heran und hielt die Begrüßungsansprache, in der er der Freude darüber Ausdruck gab, daß Braunschweig sein angestammtes Herrscherhaus wieder in seinen Mauern begrüßen könne. Er schloß mit einem stürmisch aufgenommenen Hoch auf das Herzogspaar. Man sah, wie Herzog Ernst August einige Male beugte sich zum Oberbürgermeister, dem er leise dankte. zum Sprechen ansetzte. Schließlich faßte er sich und Dann trat, mit einem ungeheuren Rosenstrauß bewaff net, die Tochter des Bürgermeisters Meyer an die Herrschaften heran. Die Herzogin lachte und freute sich, und drückte der Kleinen die Hand. Langsam ging es dann weiter. Gegen 1 Uhr 30 Min. traf das Herzogpaar im Schlosse ein, wo die Vorstellung der Hofstaaten erfolgte. Hieran schloß sich die Verlesung der Thronrede. Es heißt darin: Mit Dank zu Gott, der aus tiefstem Herzen kommt, begrüße ich, zugleich namens der Herzogin, meiner Gemahlin, Sie, meine Herren, hier in meinem Residenz- schlosse. Den Jubel der Bevölkerung bei unserem Einzuge ins Land und die Residenz betrachten wir als sichtbares Zeichen der Liebe und des Vertrauens, welche uns die gesamte Einwohnerschaft des Landes entgegenbringt. Es wird mein ständiges Bestreben sein, die Regierung so zu führen, daß jeder, ohne Unterschied der Gebr. chemische Waschanstalten und Färberei Hugo Luckner( Inh. C Röver) Leipzig Chemisches Reinigen und Färben von Damen-, Herren- und Kindergarderobe, Vorhängen, Decken, Teppichen, Portieren Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermützen, Handschuhen etc. Zirka 1000 Angestellte.'" ritusgelicht MARLA brennt 3mal so billig wie Petroleumlicht Probelampe ohne Kaufzwang Gebr.Lauterbach Berlin S.0. 389, Oranienstr.183 t fungeren er- 6- yilfen Ritter, Suages. Ehrlich's d. Wissensch, sowie Techtskranke er Genorrhöe( Harnfluss) und Syphilis ecks., ohne Einspr., ufsst., ohne Rück 1, Brosch. 5 diskr M.1.20. Spezialarzt Thisquen's, Bionkfurta.M., Kronr. 45, Köln a. Rh, ches Heilverfahenhausen 9. Berlin eipzigerstrasse 108 46) Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Rappel vergist, daß er durch und durch naß ist, daß Basser, Schweiß und Blut ihm über das Gesicht rinnen. Hots denkt er außer das eine: Metn! Ach, war das te Seligkeit! Der Graf der die Pferde einem Diener übergeben atte, trat eben ein, als Edgar Kappel seine Tochter Bte. Erstaunt bleibt er stehen. Aber schließlich überog doch die Freude das Erstaunen. Und als die betLiebenden des Vaters Anwesenheit merkten, ließen fich los. Jadwiga blieb an des Geliebten Seite stehen. er Baron ging auf den Grafen zu. Wohl selten ist nter eigentümlicheren Umständen ein Herzensbund zuordegekommen; denn Graf Warminski sagte mit renden Ja und Amen, ging doch auf diese Weise sein Weblingswunsch in Erfüllung. Jetzt erst besah Jadwiga sich den Geliebten näher, bemerkte das rinnende Blut auf seiner Wange und tote es ihm ab. Edgar Kappel zog sich für eine Weile urid, er mußte sich umziehen, waschen. Als er wieder fam, erzählte er:„ Wir standen im hube eines Hauses, das uns ganz sicher zu sein schien. machte Dr. Sojka darauf aufmerksam, daß dieses us inmitten der Trümmer heil bleiben würde, denn asser drückte mehr nach der entgegengesetzten tte Natürlich standen wir- Dr. Sojka und ich an die Knie im Wasser, aber gegen Feuchtigkeit war allmählich mehr oder weniger unempfindlich gewor= et. Ich verließ meinen Bosten nicht, denn es gab ja uch manches zu hergen, was sonst unfehlbar vom Wasfortgespült worden wäre, und die Menschen hatten tal den Kopf verloren. Mit einemmale merkte ich, aas das Wasser stärker drückte. Es mußte wohl zuans erhalten haben. Eben wollte ich genauer prüfen, a brach auch schon das Haus zusammen. Dr. Sojka lod nieder. Ich hatte ibn instinktiv an der Hand geast, wurde aber nitgerisien. Ein Balken war neben me niedergeschlagen und hatte den Doktor getroffen. Fol bün mit einem Schmiß davongekommen. Sojka en aber mehr abbekommen. Wir zogen ihn bewußtLos aus dem Wasser und ich ließ ihn bewußtlos nach Hause tragen. Schließlich machte ich mich auch fort. Es gab nichts mehr zu retten. Dreiundzwanzig alte Häuser im Unterdorf sind zusammengefallen, die neuen find fest. Die armen Leute!" Der Morgen dämmerte. Baron Kappel Iteß den Wagen anspannen und brachte den Grafen und Jadwiga selbst nach Schloß Krzemien. Er wollte bei dieser Gelegenheit nach dem Doktor sehen, denn in dem Tumult und in dem ersten Schrecken hatte er sich da= mit begnügt, aus der nächsten Stadt den Arzt zu berufen. Der Graf und Jadwiga gingen mit in das Haus des Verwalters. Der tam ihnen mit fummervollem Gesicht entgegen. Er las in ihren Augen die Frage nach dem Befinden seines Sohnes und sagte:„ Ich glaube, es geht schlecht. Er ist noch immer bewußtlos." Ste gingen alle in das Krankenzimemr. Der Doktor war bleich; durch eine weiße Binde, die um die Stirn geschlungen war, sickerte Blut. Baron Kappel flüsterte dem Verwalter zu, daß er telephonisch den Arzt aus Siedlec bestellt habe. Sojka blickte ihn dankbar an. Schon wollten sie sich entfernen, da schlug der Doktor die Augen auf. Er blickte erstaunt von einem zum an= dern. Als er Jadwiga an der Seite des Barons sah, huschte ein feines Lächeln um seinen Mund.„ Doch“ flüsterte er, dann schloß er die Augen, und schon in furzer Zeit merkte man an den gleichmäßigen Atemzügen, daß er schlief. " Ich glaube nicht," meinte der Baron,„ daß die Verlegung gefährlich ist, er war sehr erschöpft und der Schlag war ziemlich schwer. Aber er hat eine träftige Konstitution. Wir kommen jedenfalls bald wieder." Sie verließen das Haus. Der Tag war da. Zerrissene Wolkenfeßen flogen, vom Sturm getrieben, über den düsteren Himmelsgrund. Die Bäume bogen sich unter der Gewalt des Windes und ächzten, als empfänden sie Schmerzen. Aber der Regen hatte nachgelassen und der Wind fam von Osten. „ Ich glaube, es gibt anderes Wetter," meinte der Graf, und Baron Kappel nickte zu. Er war unsäglich müde und manchmal war es ihm, als ginge ein läh= mender Strabl durch seinen Körper. Mit seiner eisernen uskreft awana er die Müdigkeit nieder. Jadwiga hatte gebeten, eine Tasse Kaffee mit ihnen zu nken, und er war so glücklich, in ihrer Nähe sein zu diti fen. Slawa war voll Angst im Schloß zurückgeblieben. Der Schreckensschret der Schwester, die Schilderungen der Diener hatten sie im höchsten Grade erregt. Der Schlaf war wie weggewischt. Rastlos wanderte sie in dem großen Gemach auf und ab. Ihre Gedanken bewegten sich in seltsamen Kreisen. Seit fenem Septemberfest hatte sie mit Wladimir nicht mehr unter vier Augen gesprochen, und hatte die Empfindung, als weiche er ihr aus. Sie konnte doch unmöglich die Gelegenheit zu einer Aussprache, wie sie nach dem Ereignis im Park doch unvermeidlich war, herbeiführen. Wladimir war liebenswürdig, lustig, aber er plauderte mit Fräulein Linrowsta geradeso häufig wie mit ihr. Sollte die Szene im Bark etwa nur ein Scherz gewesen sein? Immer und immer mußte sie daran denken: sie hatte an seiner Brust geruht, er hatte sie gefüßt und von Liebe gesprochen, und sie- hatte sich geziert und gesträubt wie ein Kind. Und da= bei liebte sie ihn doch, o, sie wußte das erst jetzt so ganz genau. Warum in aller Welt gab er sich auf einmal feine Mühe, sich Gewißheit zu verschaffen? D, wenn sie sich doch vor irgend jemand hätte aussprechen können. Aber sie schämte sich. Jadwiga hatte so ein eigenes Lächeln, sie lachte sie aus, und auf Fräulein Linrowska war sie ein wenig eifersüchtig. Sie wußte ja nicht, daß auch Marias Herz in Liebe glühte, allerdings nicht für Wladimir. So trug sie allein ihre Last, thre Zweifel und lernte erfahren, daß es keine Liebe ohne Leiden gibt. Diese Gedanken zogen auch in der Schreckensnacht durch ihre Seele. Fräulein Maria hatte sich früh zu Bett begeben müssen, denn sie war erfältet, Jadwiga und der Vater hatten Hals über Kopf Krzemien ver= lassen, um trotz Sturm und Wogendrang nach Kochanow zu reiten. Die Einsamkeit ängstigte sie, das Heulen des Sturmes machte sie bange. Sie trat ans Fenster und blickte binaus in den dämmernden Tag, in das Heulen und Toben der entfesselten Gemente. ( Schluß folat.) nach der„ Igl. Rich.", schon seit längerer Zeit Verhandlungen zwischen den Höfen in Strelitz und in Gmunden schweben, die aller Wahrscheinlichkeit nach zu einer Verlobung führen werden. Der Erbgroßherzog steht im 31. Lebensjahre. Die ältere Schwester der Prinzessin Olga ist die Gemahlin des Großherzogs von Mecklenburg- Schwerin. Person, die Ueberzeugung gewinnen wird, tatkräftige Fürsorge für das Gedeihen des Landes und das Glüd der Braunschweiger sei der Leitstern alles meines Han delns und Luns. Dazu, meine Herren, bedarf ich insbesondere Jhres vollen Vertrauens und Ihrer treuen Mitarbeit. Der Herzogin, meiner Gemahlin, wird es eine große Freude und eine ihr zur lebhaften Befriedigung gereichende Aufgabe sein, alle auf dem Gebiete der Frau und Fürstin liegenden Bestrebungen zu fördern und zu unterstützen. Nachdem ich den Thron meiner Vorfahren bestiegen habe, entbiete ich allen meinen Braunschweigern, mich selbst in jeder Beziehung als Braunschweiger fühlend, meinen landesfürstlichen Grußtimatum zugestellt, Huerta müsse sofort die Präund spreche die zuversichtliche Hoffnung aus, daß das Band zwischen Fürst und Volk ein immer festeres und innigeres werden wird. Dazu wolle Gott der Allmäch tige seinen reichen Segen geben. Hierauf hielt der Präsident der Landes- Verwaltung eine Ansprache an das Herzogspaar, in der er sagte: Heute klingt heller, sonniger Jubel durch die Lande, daß der erlauchte Sprosse des angestammten Herrscher hauses endlich einzieht in die Stadt Heinrich des Löwen. Möge dieser ersehnte, so hochbedeutungsvolle Tag der Ausgangspunkt einer langen Reihe gesegneter Jahre sein. Später fand im Schlosse Galata fel statt, an der Damen nicht teilnahmen. Abends war die Stadt festlich illuminiert, besonders prächtig aber das Theater. Am Abend fand im Herzoglichen Hoftheater Galavorstellung statt. Gegeben wurde das Vorspiel zum ersten Akte und der dritte Akt der„ Meistersinger v. Nürnberg". Während der Festvorstellung im Hoftheater stürzte hinter der Szene ein Feuerwerker vom Schnürboden auf die Bühne herab und zog sich schwere, doch, wie es heißt, nicht lebensgefährliche Verletzungen zu. Nach der Vorstellung machten der Herzog und die Herzogin eine Rundfahrt durch die Stadt zur Besichtigung der Jllumination. Die nationalen Vereine ,, studentischen Horporationen usw. veranstalte ten zu Ehren des Herzogspaares einen Fadel zug. Unter Leitung des Hofmusikdirektors Clarus brachte die Sängerschaft Braunschweigs die Chöre:„ Mein Herz, tu dich auf" und den Weihegesang" von Abt zum Vortrage. Hierauf hielt Bürgermeister v. Frankenberg folgende Ansprache an das Herzogspaar: „ Wir bauen zuversichtlich darauf, daß Eure Kgl. Hoheit die Regierung als deutscher Fürst mit den edelsten, besten Absichten angetreten haben, und wir Bürger geloben, stets in Untertanentreue diese Absichten mit besten Kräften zu unterstützen. Das braunschweigische Land, alter deutscher Boden, ist bereit, aus der Hand des Herzogs gute Saat zu empfangen. Möge sie unter der Sonne des Friedens, dessen sich das ganze Deutsche Reich erfreut, aufgehen, blühen und gedeihen... Auch Ihnen, durchlauchtigste Frau Herzogin, schlagen unsere Herzen mit Vertrauen und Verehrung entgegen. Wir erblicken in Jhrer Kal. Hoheit den zukünftigen Hort aller Bestrebungen menschenfreundlicher Für sorge, wie dies von Ihrer Majestät der Kaiserin, Ihrer erlauchten Mutter, überall in deutschen Gauen bekannt ist. Wir wünschen Ihnen an der Seite Ihres Hohen Gemahls eine glückliche, reich gesegnete Zukunft." Kriegsgefahr in Amerika. Rußland. Petersburg, 4. Nov. Die in der Nähe: der oſtpreußischen Grenze gelegene Stadt Grodno soll zu einer modernen Fest ung ersten Ranges ausgebaut werden. angenommen. Vom Balkan. * Aus Köln, 3. No derungsamies ift eine Sanfenfassen und den Tereben außerdem zwi Exadtvertretungen West ien zu erzielen, bevor Prinz Wilhelm zu Wied hat die Kan Randentaffen und Aerz didatur für den albanischen Fürstenthron ein Einvernehmen 3 Die Verhandlungen zwischen Serbien umb gestellte Frist abgel Geschäftsträger hat dem Präsidenten Huerta ein ul- Montenegro über die Grenzlinie haben zu einem Bädten haben gestern New York, 4. Nov. Der amerikanische aus sidentschaft niederlegen und dürfe weder den Kriegsminister Blanquet noch irgend ein anderes Mitglied seines Kabinetts als Nachfolger hinterlassen. Das Ultimatum wurde am Sonntag abgesandt und ist noch nicht beantwortet worden. Der Vorsitzende der Senats= kommission für auswärtige Angelegenheiten Baconerflärte gestern im Senat, er glaube versichern zu können, daß der Regierung und dem Volke der Vereinigten Staaten nichts ferner liege als der Gedanke der Eroberung oder des Erwerbs mexikanischen Gebiets. Es sei noch nicht an der Zeit, die Frage zu diskutieren, doch sei die Zeit nicht mehr fern, in der dies geschehen müsse. London, 4. Nov.„ Daily Mail" erfährt New- York: Die Regierung der Vereinigten Staaten bereitet einen plöblichen Angriff gegen Metifo vor, der den General Huerta mit einem Schlage seiner ganzen Macht als Diktator berauben soll. Sieben Schlachtschiffe sind bereits in der Nähe von Veracruz angekommen, und die militärischen Pläne sind vollständig ausgearbeitet, sodaß die ganze amerikanische Armee und Million Miliztruppen sofort in Bewegung gesezt werden können. Nach einer weiteren Meldung des„ Daily Expreß" aus Washington sieht der amerikanische Generalstab dem kommenden Feldzug mit größter Zuversicht entgegen. Er ist der Ansicht, die Opfer an Menschenleben würden sehr gering und der Kampf so furz sein, daß es allgemeines Erstaunen hervorrufen dürfte. Politische Rundschau. Deutschland. Heute Mittwoch vormittag ist in München die Erklärung über die Beendigung der Regentschaft in Bayern, am Nachmittage die ZuStimmung des Landtags zu den Gründen, nämlich den irrenärztlichen Gutachten über die Unheilbarkeit König Ottos, zu erwarten. Der Regent wird den Eid als König am Freitag oder Samstag leisten. * Berlin, 4. Nov. Wie die„ Tgl. Rundschau" erfährt, beabsichtigt der französische Botschafter Jules Cambon, am 1. Januar 1914 von seinem Berliner Posten zurück zutreten. * Der Großherzog von Oldenburg, der sich zurzeit auf seinem Gute Lensahn in Holstein befindet, ist an seinem alten Gesichtsnervenleiden heftig erkrankt. * Die Kommission für Rüstungsliefer ungen ist von dem Staatssekretär Dr. Delbrück auf Freitag, den 14. November, einberufen worden. Die Kommission wird zuerst ein Arbeitsprogramm aufstel len. Es sind Vorträge von Sachverständigen geplant. * Der Gesetzentwurf über die Errichtung eines Nie- Kolonialgerichtshofes ist dem Reichstag jetzt zugegangen. Er gleicht dem früheren Entwurse, doch ist diesmal von der Einbeziehung der Konsulargerichtsbar feit abgesehen worden. Entgegen dem Wunsche Hamburgs ist als Sitz des Kolonialgerichtshofes wiederum Berlin vorgeschlagen worden. In das Hoch auf das Herzogpaar stimmte die zahlreich versammelte Menge stürmisch ein. Mit dem derländischen Dankgebet schloß die Feier. Anläßlich der Thronbesteigung des Herzogs Ernst August zu Braunschweig und Lüneburg fand am Montag im Schloß Cumberland zu Gmunden in Anwesenheit des Hofstaates eine große Feier statt. Braunschweig, 4. Nov. Um 10.30 Uhr begann der Fest gottesdienst im Dom, zu dem die Geistlichkeit, die Spitzen der Behörden, die Hofstaaten und das Offizierkorps erschienen waren. Das Herzogspaar wurde am Portal des Domes vom Hofprediger von Schwartz und den Hofstaaten empfangen und nach den vor dem Altar aufgestellten Stühlen geleitet. Die Festpredigt hielt Hofprediger von Schwartz. Nach dem Gottesdienst fehrte das Herzogspaar nach dem Schloß zurüd. Eine Stiftung. Die amtlichen„ Braunschweigischen Anzeigen" melden, daß Herzog Ernst August unter dem Namen„ Herzog Ernst August- Stiftung für gemeinnützige Zwede" eine milde Stiftung errichtet und dieser Stiftung als Grundstod ihres Vermögens 50 000 Mark überwiesen hat. Noch eine Welfen Hochzeit. Die jüngste Tochter des Herzogs von Cumberland, die im Jahre 1884 geborene Prinzessin Olga, soll, wie in Hoffreisen erzählt wird, die Gemahlin des Erbgroßherzogs Adolf Friedrich von Medlenburg- Strelik werden. Es sollen, Der Reichstagsabgeordnete Bassermann hielt in Saarbrüden eine große politische Rede, in der er eingehend die äußere und innere Lage beleuchtete. Eine Prüfungsordnung für Lehrer und Lehrerinnen an Hilfsschulen ist vom preußischen Unterrichtsminister erlassen worden. Sie tritt mit dem 1. Oktober 1914 in Kraft. Spanien. In Londoner Hoffreisen verlautet heute neuer dings, daß der König und die Königin von Spanien zwischen dem 14. und dem 20. November in Wien zum Besuche des Kaiserhofes eintreffen und dort eine Woche verweilen werden. Italien. • Die Stich wahlen in Italien lassen, obschon die Ergebnisse noch nicht vollständig vorliegen, erkennen, daß die bisher in Rom herrschende Blockgemeinschaft eine Niederlage erlitten hat. Das katholische Blatt" Corriere d'Italia" versichert, daß Bürgermeister Nathan nebst den Beigeordneten a b- danken werde. Die Geschäfte des Bürgermeisters werde ein föniglicher Kommissar führen. Osram Nur auf ein Wort endgültigen Abkommen geführt. Wien, 4. Nov. Der Abschluß des griechisch- tür fischen Friedens wird von türkischer Seite geffiffentlich verzögert, da die Türkei hofft, daß Griechenland Albaniens wegen in einen offenen Konflikt zu Italien geraten werde, und sich für diesen Fall vorbereitet. Aus Stadt und Cand. n Gießen. Heute Mittwoch wurden die Re. fruten des hiesigen Infanterie- Regiments Der eidigt. n Gießen. Nächsten Samstag begeht der bie sige Turnverein Gießen 1846 sein diesjähriges Wintervergnügen. Das Programm ist sehr reichhaltig o Friedberg. Unter zahlreicher Beteiligun wurde im„ Hotel Trapp" in Friedberg die Kreis. lehrenkonferenz des Kreises Friedberg abgehal ten. Es erschienen die Mitglieder der Kreisschulfommi sion, die geladenen Gäste und 250 Lehrer und Lehre innen. Kreisrat Frhr. v. Schenk hielt die Begrüßungs ansprache, darauf sprach Schulrat Süß über„ Die wahn Bildung", Lehrer Burt- Vilbel über Deutschlands tief Erniedrigung, seine Befreiung vom Joche Napoleons und sein glorreiches Werden nach 1870". Den Schl der Feier bildete ein Festmahl mit 220 Gedecken. " o Friedberg. Die Rekrutenvereidigung der hie sigen Garnison findet morgen Donnerstag statt. Wi hier verlautet, wird voraussichtlich am 1. Januar da Regimentsstab von Offenbach hierher verlegt, was i bei der zentralen Lage von Friedberg, das zweite Ba taillon des Regiments 168 liegt bekanntlich in Bußba nur natürlich wäre. o Ober- Widdersheim. Bürgermeister un Brauereibesitzer Weiß ist plötzlich gestorben. G war seit 27 Jahren als Bürgermeister tätig und wurd vor einigen Wochen einstimmig zum 4. Male wiederge wählt. o Schotten. Durch die anhaltende trockene Herbstwitterung ist auf den Höhen des Vogelsberges ein erheblicher Wassermangel entstanden der sich in dem Versiegen zahlreicher bekannter Brunne äußert. So führen der Michelbacher Born zwischen de Hoherodskopf und Schotten, der Landgrafenborn b Breungesheim, der Ludwigsbrunnen in der Nähe richsteins u. a. m. fast gar fein Wasser mehr zutage eine Erscheinung, die seit langem nicht mehr beobachte wurde. Neuerdings beginnt sich auch der Wassermange in den Dörfern, die Leitung haben, bemerkbar zu macher o Offenbach a. M., 3. Nov. Zu einer se schweren Messer stecherei fam es heute Nad zwischen 2 und 3 Uhr in der Glockengasse nach eine vorausgegangenen Wirtshausstreit. Die 5 Arbeiter, an den Köpfen schwere Stich- und Hiebwunden dav trugen, mußten von der Sanitätswache ins Krante haus gebracht werden. s Darmstadt. Jm besten Alter auf eigenti liche Art gestorben ist ein hiesiger Zahnarzt. Er etwas leidend, erfitt einen Ohnmachtsanfall, und fand ihn einige Stunden später tot in seinem Zim Der Arzt hat festgestellt, daß der noch ledige Mann so eigentümlicher Lage auf den Boden gefallen ist. der hohe Stehfragen ihm die Luftatmung schwerte und er infolgedessen erst idt iſt. ):( Kassel, A. Nov. Die Kaiserin wird kommenden Freitag nachmittag in Kassel eintreffen sich zu einem längeren Herbstaufenthalt nach Schl Wilhelmsbö he begeben, wo auch der Rail im Laufe dieses Monats der Kaiserin einen läng Besuch abstatten wird. ):( Kassel. Die 12000. Henschelchine wird voraussichtlich am 12. Dezember ferti stellt. Aus diesem Anlaß ist eine größere Feier plant. Henschel hat einen Auftrag zum Bau von größeren Anzahl vierachsiger Personenzugsmaschine sonderer Größe von der indischen Zentralbahn erta ):( Kassel, 3. Nov. Demnächst wird de Rajfseler Sängerfreisen durch seinen hervorragendes geschätzte Schlosser Bachmann der Henschelscher brif, der gegenwärtig zum Opernsänger ausge wird, im hiesigen Kgl. Theater ein Gastspiel absolvi Auf Grund dieses Auftretens soll gegebenenfalls Engagement des Sängers für unsere Hofbühne näh treten werden. müssen Sie beim Einkauf achten: ,, Osram" muß auf nur dann ist sie echt! der Lampe stehen. Dann Überall erhältlich. Auergesellschaft, Berlin O. 17 OSRAM WINT gehalten und sich auf ri den Krankenkassen u ellen. ::: Rio de Jan zweier Schnellzüge Den etwa fünfzig Berlegte wurden nach Wichtig Ein grosses entschlossen inne einem ganz ne durch Boten, Diskretion, za u u. Arbeitern einz komplette Zimme nebst allen zur Bestandteilen au liefern. Zahlungse Erhöhung der w Anzahlun Vertreterges nungen kann jed nach Käufer belie Glessen Verlässlicher m der auch wirklich strebsa welchen Standes, wi Leitung einer Engros- Versand Refudit Reine Berufsaufg. 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Die 5 Arbeiter und Hiebwunden da nitätswache ins Krank Aus aller Welt. Köln, 3. Nov. Unter Vermittelung des Verherungsamtes ist eine Einigung zwischen den Kölner tankenkassen und den Aerzten zustande gekommen. Es weben außerdem zwischen einer ganzen Anzahl von Stadtvertretungen Westdeutschlands einerseits und den Krankentajien und Aerzten andererseits Verhandlungen, mein Einvernehmen zwischen den Aerzten u. Krankenlassen zu erzielen, bevor die für den Beginn des Kampfes gestellte Frist abgelaufen ist. Die Vertreter von 9 Städten haben gestern in Koblenz eine Konferenz abgehalten und sich auf gemeinsame Grundsätze geeinigt, die den Krankenkassen und Aerzten vorgelegt werden jollen. ::: Rio de Janeiro. Bei einem Zusammentoß zweier Schnellzüge der Nognana- Etsenbahn wurben etwa fünfzig Personen getötet. 3ahlreiche Verletzte wurden nach Sao Paulo gebracht. Wie das Futter, Go die Butter. Manchem Bauer Wird fie fauer! Iſt ſie felt und iſt fie füß, Ift fie teuer ganz gewiß! Nimmt man sie von hundert Orten, hat man ficher hundert Corten! Oeffentlicher Sprecblaal. Für die unter dieser Rubrif erscheinenden Veröffentlichungen übernimmt die Redaktion keine Verantwortung. Schon oft mukte ich die Wahrnehmung machen, dazz besonders bei den Sonntagsvorstellungen im Theater hauptsächlich während des ersten Aktes unliebsame Störungen dadurch entstehen, daß Zuspätkommende wenig rüchsichtsvoll auf das übrige Bublifum sich auf ihren Platz begeben. Im Interesse des Publikums als auch der Schauspieler würde es doch liegen, solche Störumgen zu vermeiden. Das kann aber nur geschehen, wenn jeder das, was er selbst nicht gern hat, andern gegenüber unterläßt. Es würde sich empfehlen, solche Nachzügler dadurch an Ordnung zu gewöhnen, indem sie einfach für den ersten Aft nicht mehr zugelassen werden. Einer für Viele. Doch im gangen, weiten Reich, Sft Palmona immer gleich! DrSchlinck's Palmona flangen Butter Margarine IVO PUHONNÝ Wichtig für Möbelkäufer besten Alter auf eigen efiger Zahnarzt. Gr hnmachtsanfall, und ter tot in feinem 3 der noch ledige Ma Den Boden gefallen i ihm die Luftatmung essen enstidt ist Die Kaiserin wi ag in Staffel eintreffer taufenthalt nach 66 en, wo auch der Ko der Kaiferin einen lag 2000. Henschel am 12. Dezember f ift eine größere Feie Auftrag zum Bau vo er Perfonenzugsmaid dischen Zentralbahn e . Demnächst wird d feinen hervorragend hmann der Henschel m Opernfänger aus cater ein Gastspiel abja ns foll gegebenenfalls ür unsere Hofbühnen AM Ein grosses Möbelversandhaus hat sich entschlossen innerhalb ganz Deutschland, nach einem ganz neuen System ohne kassieren durch Boten, unter Wahrung strengster Diskretion, zahlungsfähig. Bürgern, Beamten u. Arbeitern einzelne Möbelstücke, sowie auch komplette Zimmer- u. Wohnungseinrichtungen nebst allen zur Innendekoration gehörenden Bestandteilen auf bequeme Teilzahlung zu liefern. 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