örungen schon vieles anangewandt, bringt mein atachtetes Mittel schnelle Derraschend. Erfolg, selbst ällen. Dankschreiben. eit gar. M. 3.50, extra Diskr. Nachnahmeversand Bocatius, Berlin N., r- Blätter Humor und Kunst nnur M. 3.handlungen and zine Gratis- Probe , Cheatinerfir. 41 tadt München Räumen der Redaktion uferft interellante Auser Meggendorfer- Blätter 1. r jedermann frei! 15555 Einfach öbl. Zimmer mieten. Schottie. 7 I Treichbass. u kaufen gesucht W. Befort Wetzlar, Neustadt 110. eschäftsverhältnisse, Ben efcheidungs- und Alimen Zahlreiche Empfehlungen G. m. b. H. Telef. I. 4359 erg amp dem LBRECHT heimnis der Firma: d Könige Wilhelm II. einland). 46. itterlikör! Gesetzlich geschtitate Wortmarke 17 828. Gießener Zeitung Bezugspreis 40 pfg. monatlich - ( Neueste Nachrichten) verteljährlich 1,20 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 90 Pfg.- Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 2. - Telephon: Nr. 362. Säuglingsfürsorge im Reichstag. Der Reichskanzler hat im Oktober v. Js. dem Reid; stag den vom Bundesrat beschlossenen Entwurf eines Gesetzes über Kindersaugflaschen vorgelegt. Nach §1 des Entwurfes dürfen Kindersaugflaschen mit Rohr oder Schlauch, sowie Teile zu solchen Flaschen weder gewerbstmäßig hergestellt, noch zum Verkauf vorrätig gel; alten, verkauft oder sonst in Verkehr gebracht oder aus dem Ausland eingeführt werden. Zuwiderhand= lungen werden nach§ 2 mit Geld- oder Haftstrafe und mit Einziehung der Gegenstände bestraft. Aus der Begründung des Entwurfes sei folgendes mingeteilt: Unter den Ursachen des Todes der Kinder im ersten Lebensjahr stehen die Krankheiten der Verdauungsorgane an erster Stelle. So entfielen nach der amtlichen Statistik der Todesursachen beispielsweise während des Jahres 1907 auf je 100 gestorbene Säuglinge 28 Todesfälle im ersten Lebensjahr allein auf Magen-, Durmtatarrh und Brechdurchfall. Es muß mithin nahezu der dritte Teil aller Todesfälle der Säuglinge auf Krankheiten der Verdauungsorgane zurückgeführt werden, und es ergibt sich ohne weiteres die Wichtigkeit der Aufgabe, dem zartesten Kindesalter alle schädigenden Einflüsse fernzuhalten, die mit der Ernährung im Zusanimenhang stehen. Als ein Gegenstand, der solche Schädigungen zu veranlassen besonders geeignet ist, werden von den Aerzten allgemein die Kindersaugfla schen mit Rohr oder Schlauch angesehen. Es sind das Flaschen von verschiedener Form und Einrichtung, denen das gemeinsam ist, daß den Kindern die Nahrung beim Saugen durch eine Leitung zufließt, die aus starren Rehren oder Gummischläuchen oder einer Verbindung beider besteht. Die starren Rohre werden meist Glas oder Metall, seltener aus anderen Stoffen, wie Knochen, gefertigt. Diese Flaschen sind anerkannter= maßen schwer zu reinigen und feimfrei zu halten. Die Gefahr, die sich hieraus für die mit solchen Flaschen aufgezogenen Kinder ergibt, besteht darin, daß Milch erst in den Rohren und Schläuchen haften bleibt, hier gerinnt und zur Sammelstätte von Mikroben verschie dener Art wird. Diese zersetzen die Milch, die ein leicht veränderliches Nahrungsmittel ist, und wirken, da sie mit der Milch beim Saugen fortgeschwemmt wer= den und in den kindlichen Organismus gelangen, auch unmittelbar schädigend auf diesen ein. Auch sterilisierte Milch ist solcher 3ersetzung ausgesetzt. aus Die Begründung des Entwurfes gibt zweifellos die Notwendigkeit reichsgesetzlicher Maßnahmen, als Er gänzung der sonstigen Bestrebungen, die namentlich durch eine unermüdliche Aufklärungsarbeit die Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit zum Ziel hat. Es ist ein erfreuliches Zeichen für das wachsende Verständnis für Das Glückskind. Roman von Frene von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) „ D, bitte, bitte," unterbrach sie der Angeredete mit einer Stimme, wie sie Röschen noch selten gehört zu baben glaubte, ich bin es, der um Entschuldigung zu bitten hat. Ich habe Sie gestört und verspreche Ihnen, daß es nie wieder geschehen soll, ich bin ungeschickt ge= wesen,- nicht Ste!" Um der Mund spielte nun doch ein Lächeln, welches Das Gesicht ungemein verschönte, so daß Röschen jezt hon gar nicht mehr begriff, warum sie vorhin davongelaufen. . - - - verWenn Sie, woran ich nicht mehr zweifle, der neue Bestzer jenes Schlößchens find," begann sie nach kurzer Pause, so habe ich mir noch obendrein etwas ange= eignet, was Ihnen gehörte, und dann habe ich vorhin-", ste stockte verlegen, ,, meinem Onkel gegenüber auch noch Andeutungen über Ste gemacht, Die Sie wohl gehört haben, und die ich zu zeihen bitte." Nun streckte die Sprecherin die Hand aus, die jener Haftig ergriff und mit letsem Drucke wieder Iosließ. Rost wußte nicht, wie es geschah, aber plößlich saß sie auf der Bank neben dem Manne und plauderte mit thm, wie mit einem alten Bekannten. - Sie erzählte von dem geliebten Onkel, von Tante Therese, von allen möglichen Dingen. Er lauschte wte ein wißbegieriges Kind, nur selten unterbrach er die Erzählerin durch eine Frage. Doch mit einem male wurde das liebliche Gesicht ganz blaß, den Waldweg daher kam der Förster- Onkel und da fiel Röschen ein, es mußte ja längst Mittag vorüber sein. O, wie hatte sie das nur vergessen können! Nun fürchtete fie, Tante Therese, die nichts so sehr haßte, als die Unpünktlichkeit, würde wohl sehr böse sein und schelten. Expedition: Seltersweg 83. Samstag, den 4. Januar 1913. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pig. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg.- Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon Nr. 362. - 25. Jahrg. zu verschaffen. Nach einem Gebet wurde der Sarg in das Grab gesenkt. Desterreich. * Wien, 3. Jan. Staatsminister Dr. Sydow die Bedeutung der Säuglingsfürsorge, daß sämtliche Redner, die im Reichstag zu der Vorlage das Wort ergriffen, die Notwendigkeit eingreifender Maßnahmen betenten. Es wurde sogar scharf gerügt, daß der Entwurf erst jetzt dem Reichstag vorgelegt worden ist, während das in der sozialpolitischen Gesetzgebung im all ist hier eingetroffen. gemeinen so rückständige Frankreich ein Gesetz ähnlichen Inhalts bereits seit einigen Jahren hat. Die Vorlage ist zunächst einer aus 14 Mitgliedern bestehenden Kommission zur Beratung überwiesen worden. Hoffentlich werden die Arbeiten dieser Kommission schnell vorwärts schreiten, so daß das Gesetz bald in Kraft treten und sterblichkeit werden kann. zu einer guten Waffe im Kampf gegen die SäuglingsPolitische Rundschau Deutschland. * Der Großherzog von Baden mußte wegen eines Influenza- Anfalles dem Neujahrsempfang fernbleiben. Karlsruhe, 3. Jan. Der Großherzog verlieh dem preußischen Staats- und Finanzminister Dr. Lenze das Großkreuz mit Eichenlaub des Ordens vom Zähringer Löwen. * Die Finanzminister Bayerns, Sachsens, Württembergs, Badens und Hessens, die zu den am Samstag stattfindenden Beratungen über die Gestaltung eines Besizsteuergesetzes nach Berlin kamen, hielten eine Vorbesprechung ab. Italien. Die italienische Nationalshigspende hat die ansehnliche Summe von vier Millionen Mark erge= ben. Dieselbe soll fast ausschließlich zum Bau von Militärflugzeugen verwendet werden. Frankreich. In diesem Jahre wird Paris mindestens 3 offizielle Besuche von Monarchen erhalten. Das Datum des Besuches des Königs von Spanien wird sofort nach der Präsidentenwahl festgesetzt. Dann werden der König und die Königin von England und endlich noch der König von Dänemark nach Paris kommen. Letztere machen ihre offizielle Antritts visite. Der neue Präsident wird seinen Gegenbesuch in Madrid im Laufe des Jahres 1913 und die beiden andecen Besuche im Laufe des Jahres 1914 erwidern. Rußland. Ein von Rußland an die österreichisch- ungarische Regierung gestelltes Ersuchen, beiderseits eine Demo= bilisierung vorzunehmen, hat nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Seitens der Wiener Regierung soll erklärt worden sein, daß man an eine Demobilisierung nicht eher herantreten könne, bis die Frage der albanischen Grenzregulierung erledigt sei. Rußlano wird daher die augenblicklich zurückgehaltenen Resernen noch weiter unter den Fahnen belassen. Rumänien. * Stuttgart, 2. Jan. Unter zahlreicher Beteiligung des Publikums wurde heute vormittag der Staatssekretär v. Ki derlen- Wächter zu Grabe getragen. Hinter dem Leichenwagen schritt zu= nächst der Reichskanzler mit seinem Adjutanten, ihm foigte der bayerische Ministerpräsident Freiherr v. Hertling als Vertreter des Prinz- Regenten, dann eine Reihe von Staatssekretären und Ministern sowie Vertretern Rumänien hat, wie in Regierungskreisen verder Diplomatie, dann viele aktive und Reserve- Offiziere sichert wird, seine ersten Forderungen von der hier garnisonierenden Regimenter. Die Angehörigen Bulgarien für seine Neutralität während des Krieges selbst waren mit dem Prediger nach dem Friedhofe ge- bedeutend ermäßigt. Während es anfangs fahren. Vor Ankunft des Leichenzuges waren schon der einen Hafen am Schwarzen Meere, Varna, von BulKönig, die Herzöge Philipp Albrecht, Rogarien haben wollte, fordert es jetzt nur eine gering= bert, Ulrich, und der Herzog von Ura ch auf fügige Grenzregulierung und den Besitz von Sili= dem Friedhofe erschienen. Von acht Unteroffizieren wurde tria. Diese Stadt hält es zum Schuße des Dobrudder Sarg in die Kapelle getragen. Hier hielt Prälat scho- Tales für unbedingt notwendig, nachdem milliovon Kolb die Leichenrede über den 90. Psalm( Herr, nen rumänischen Geldes und rumänischer Arbeitskräfte du bisi meine Zuflucht für und für). Er hob hervor, dieses Tal in eine fruchtbare Ebene verwandelt haben, daß es dem Verewigten nur kurze Zeit vergönnt war, und in dem reiche Petroleumquellen rumänischer Ge= sein verantwortungsvolles Amt zu bekleiden, aber diese sellschaften liegen. Sodann verlangt Rumänien noch Zeit habe genügt, das Vertrauen auf ihn zu rechtferti- die Sicherstellung der Freiheiten der Kuzogen und seinem Namen Achtung und hohe Schätzung wallachen in dem von den Verbündeten eroberten - " Ja, Du Wettermädel, wo bleibst Du denn eigentItch?" hub der Alte denn auch schon von ferne an, wtr warten mit dem Essen, Suppe und Braten, alles wird talt, und die Tante brummt, so daß ich fortgelaufen bin, Dich zu holen, und Du sizest richtig noch da." „ Ich ich wußte gar nicht, daß es bereits so spät ist," stotterte Röschen, indes die Männer sich mit einander bekannt machten. - Es verging fast noch eine Viertelstunde, ehe man fich trennte. Das junge Mädchen schritt schweigend neben dem Onkel hin, den Hut in der Hand tragend. Es tat Röschen ordentlich leid, die gute Lante ernstlich erzurnt zu haben, und doch war dies nicht ihre Schuld. Onkel Franz schien indessen sehr heiter, hin und wieder streifte setn lächelnder Blick setne stille Beglettertn, um den Mund zuckte es wie Schelmeret. er " Nun kannst Du essen, was übrig ist," sagte der Alte in scheinbar ernstem Ton, und Tante Therese na, die wird Dir eine Strafpredigt halten," graute sich hinter den Ohren und erst, wenn ich ihr sage, daß Du mit dem, mit einem ganz fremden Manne im Walde saßest, pas mal auf, die wird Augen machen, schickt sich übrigens auch gar nicht für ein junges Mädel.“ - Röschen traten die Tränen in die Augen, während der Förster nur mühsam das Lachen verbiß. - 4 - " Ach, Onkel," stammelte Röschen, völlig verschüchdte tert, ich, ich kann wirklich nichts dafür, Zeit verging so schnell, und der Mann tat mir leid, er sah so traurig aus, und außerdem- „ Schon gut, schon gut, fleine Here," platzte der Förster heraus, was habt ihr denn auch so Wichtiges verhandelt, daß Du das Heimgehen darüber vergessen hast?" „ Er sprach nicht viel, aber ich um so mehr; ich habe Dich such tüchtig bei ihm angeschwärzt, Onkel. Herr Malljär hält Dich test für das, was Du in Wirklichkeit bist für einen ganz großen Bösewicht, der seine arme, tletne Rosi gar nicht mehr Iteb hat." „ Mädel-, Du Du- Weiter tam der Alte nicht. Nasch hatte Röschen die Arme um seinen Hals geschlungen; dabet mußte fie sich auf die Behenspizen stellen, weil sie dem stattlichen Mann nicht einmal bis an die Schultern reichte. Er hob das leichte Ding wie etne Feder empor und tüßte den kleinen Mund, dann sagte er in nedendem Lon:' 8 ist auch Besuch gekommen heute." - Befuch?" fragte Roft verwundert, und welcher, Ontel?" Wird nichts verraten, Kleine, denn Strafe muß fetn." „ Du bist wirklich abscheulich heute," schmollte Roft, der plöglich ein Schrecken durch die Glieder fuhr. Doch nicht etwa mein- Vormund?" fragte sie stockend. Etne finstere Falte lag auf der cetnen Stirn. Ich sage nichte, Du wirst ja jehen." " Ontel, nur seine sage mir, ist es Böhler?" Nein." Röschen atmete auf.„ Aber wer denn sonst?" Als die beider am Forsthause ankamen, hörten Re von der Laube her eine frische Stimme und filberhelles Lachen, aber beides war Röschen nicht bekannt. In der Haustür stand Frau Therese, die sich ohne Erfolg bemühte, böse auszuschauen. Ste begnügte sich, dem auf sie zustürmenden Liebling mit dem Finger zu drohen. Das Mädchen flog ihr an den Hals. Bürne mtr nicht, liebe Tante, daß ich mich so versäumt habe, ich wills gewiß nicht wieder tun." Die Stimme tlang so wetch, so zärtlich bittend, wer konnte da wohl widerstehen? Therese nahm das Mädchen an der Hand.„ Komm und sieh, was wir für lieben Besuch haben." ( kortfeBuna folat.) türkischen Gebiet. Es wünscht ein Abkommen, durch das den Kuzowallachen dieselben unter der türkischen Herr schaft gebotenen Freiheiten, vor allem der Gebrauch ihrer Heiniatsprache und die Religionsfreiheit auch durch die Ballanverbündeten gewährleistet werden. geworfen an Belöstigungsgeld je 42 Pfg. und für die Fleischportion rund 26 Pig. Das geringste Beföstig ungsgeld mit 41 Pfennigen für den Mann und Tag und 25 Pfennigen für die Fleischportion wird in den Garnisonen Biebrich, Wiesbaden und Worms gewährt. Bularest, 3. Jan. Anläßlich der Beisetzungen Garnijonsorte im Bereiche des 18. Armeekorps, des Staatssekretärs v. Riderken Wächter wurde gestern ein feierliches Requiem abgehalten, wozu auch der König und der Thronfolger Bertreter entfandt hat ten. Aukerdem war die Regierung und das diplomatische Korps vertreten. Vom Balkan. Konstantinopel, 2. Jan. Die Blätter mel den einen neuen Erfolg der Türfen vor Glutari. Die Montenegriner wurden danach mit gro Ben Verlusten zurüdgeworjen; 300 Montenegriner wurden zu Gefangenen gemacht. Auf türkischer Seite sind 3 Goldaten getötet und 45 verwundet worden. Ronstantinopel, 3. Jan. Hiesige türkische Blätter berichten, daß der Kommandant von Adria nopel erflärt habe, er werde die Frage der Berpro piantierung der Festung auf einfache Weise lösen. Er habe die Bulgaren aufgefordert, ihm einen Teil des Prorients, der mit der Eisenbahn über die Station Adrianopel befördert wurde, zu überlassen. Andernfalls würde er den Bahnhof und die Strede durch Artillerie befdießen lassen. Daraufhin sollen die Bulgaren seinem Ersuchen stattgegeben haben. 21hen. Die aus 2000 Mann bestehende türkische Besatzung der Insel Chios hat sich ergebent. Aus Stadt und Land. n Gießen. Nach den vorläufigen Reisedisposi tionen des Kaisers wird Raiser Wilhelm an der vom 13.- 15. Juni in Gießen stattfindenden Zentenar feier des Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116 teilnehmen und zu diesem Behuse am Morgen des 16. Juni in Gießen eintreffen und am Abend desselben Tages nach Potsdam zurüdlehren. n Gießen. Der ordentliche Professor der Wathematik an der Technischen Hochschule zu Darm stadt, Dr. Jafob Horn, hat einen Ruf in gleicher Eigenschaft an die Universität Gießen als Nachfolger von Geh. Hofrat Professor Dr. Netto erhalten. Dr. Horn( geb. 1867 zu Rehbach im Odenwald) siedelte mit Beginn des Wintersemesters 1907-08 nach Darm stadt als Nachfolger des Geh. Hofrates Professor Dr. Gundelfinger über. Gießen. Der Großherzog hat am 28. Dezbr. 1912 den Bauinspektor Karl Schön zu Gießen auf Nachiuchen mit Wirfung vom 1. Januar 1913 aus dem Staatsdienste entlassen. wenn nicht für die Standorte Homburg v. d. H. und Offenbach, für welche die Feststellung des Belöstigungsgewährt werden sollte. Es sei noch angeführt, daß in gelves vorbehalten worden ist, eine höhere Vergütung den Rosten der Tagesbeföstigungsportion der Betrag für die Fleischportion mitenthalten ist. Bestellung nur gegen Gegenbe stellung. Der Ausschuß des Deutschen Handelsta ges gab am 12. Dezember folgende Erklärung ab:„ Der Ausschuß des Deutschen Handelstages erblickt in dem von ihm namentlich in der Eisenindustrie, der Maschmerindustrie und dem Baugewerbe festgestellten Ge brauch der Gegenbezugsverpflichtungen, welcher immer betentlichere Formen anzunehmen droht, einen im Intereise eines soliden und moralischen Geschäftsverkehrs auf das schärffte zu bekämpfenden Mißstand. Von dem durchaus zu billigenden Brauch ausgehend, bei Dedung des eigenen Bedarfs freiwillig zunächst die Kunden zu berüdjichtigen, gehen diese, vor allem bei schärferen Ronkurrenzverhältnissen, bedauerlicherweise immer mehr dazu über, Aufträge nur gegen vertraglich gebundene Geçenbestellungen bei ihnen oder befreundeten und fi nanziell jie interessierenden Unternehmungen zu erteilen, welche oft den Betrag der von ihnen vergebenen Lieferungen erreichen oder sogar noch überschreiten. Die ses Verhalten der Kunden wird nicht selten auch durch die sich anbietenden konkurrierenden Lieferanten selbst veronlaßt und verstärkt. Dazu kommt noch, daß häufig difierten Preis ohne Rücksicht auf die gleichwertige und der Gegenbesteller zum Bezug für einen bestimmten, ihm billigere Konkurrenz verpflichtet wird, daß er in einer bestimmten Zeit annehmen muß, während der andere Teil bezüglich der Lieferzeit entsprechende Verpflichtunfolge solcher oder ähnlicher Machenschaften namentlich gen nicht übernimmt. Es liegt auf der Hand, daß intleinere und mittlere, weniger fapitalfräftigere Betriebe zur Webernahme von Verpflichtungen verleitet werden, welchen sie mindestens nicht ohne empfindliche Entschä digung nachkommen fönnen. Auch im Hinblick hierauf, bejenders aber aus den Erwägungen grundsätzlicher Art hält es der Ausschuß des Deutschen Handelstages für eine unabweisbare Pflicht der gesetzlichen und sonstigen Vertretungen von Handel und Industrie, die betciligten Kreise, soweit es irgend in ihrer Macht steht, zur Ausmerzung der gekennzeichneten Unjitte im Wege der Selbsthilfe aufzufordern." Ernannt wurde der Sekretär der Land- u. forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großherzogtum Hessen W. Pieper zum Generalsekretär der Berufsgenossenschaft und Haftpflichtversicherungsangen wandern, ausgerüstet mit umfangreichen Schlüsselstalt, der Assistent und Buchhalter K. Weis zum Se kretär und Abteilungsvorsteher. Das Belöstigungsgeld für die Gar nist nen des 18. Armeekorps für die Zeit vom 1. Ja muar bis 30. Juni 1913 ist vom Kriegsministerium wie folgt festgesetzt worden: Als höchster Satz mit 44 Pfg. für Mann und Tag lommen die Garnisonen Gie hen, Hanau und Weilburg in Betracht. Für die täg liche Fleischportion des Mannes sind für diese drei Standerte rund je 28 Pfennige angesetzt. Für die Garnijouserte Babenhausen, Darmstadt und Frankfurt sind an Beföftigungsgeld für den Mann und Tag 43 Pig., für die Fleischportion rund 27 Pfg. berechnet. Für die Standorte Butzbach und Mainz sind für den Tag ausDas Glückskind. Noman von Irene von Hellmutb. ( Nachdruck verboten.) Auf dem sonnenbeschienenen Wege, der vom Garten zum Hause führte, wandelte eben ein junger Mann im grauen Sommeranzug, den Strobbut well aus der Stirn nach hinten geschoben. Mit einem Jubelruf stitrate Röschen auf denselben au.„ Waldemar, Du hier, ist das eine freudige Heberraschung!" Bruder und Schwester bletten sich eng um schlungen. Dann begann der erstere mit glücklichem Gesicht: " Ich babe noch jemanden initgebracht, den Du recht lieb baben sollst." Dabei zog er die Schwefe nach der Laube, wo ein junges, ljebliches Mädchen jaß, das beim Naben der Geschwister von der Bank aufsprang. -Bier, Fräulein Leonore Frant, meine Braut," - stellte Waldemar vor. Röschen war sprachlos. Sie vergaß sogar auch den üblichen Glückwunsch, und der Bruder weidete sich an dem Staunen, das sich so dentlich auf dem Gesicht der Schwester malte. „ Deine Deine Braut, sagst Du davon wußte ich ja gar niches," kam es endlich zögernd von ihren Lippen. " Ja, ich bin gekommen, Dir selbst die Mitteilung von dem, wie ich boffe, glitcklichen Umschwung meiner Verhältnisse zu machen," begann der junge Mann, nachdem alle Plas genommen. „ Aber lieber Waldemar," unterbrach ihn Röschen, „ Du bist noch viel au jung zum Verloben, Du- ein armer, fast mittellofer Student, wie fonntest Du nur Der Bruder fiel ihr in die Rede:„ Das ist's ja eben, der menschlichen Bergeßlichkeit predigt der 5 Gießen, 2. Jan. Ein Kapitel von soehen erschienene Jahresbericht des Gießener Wachund Schließ Instituts, dessen Wächter nun schon seit fast 7 Jehren zu Nutz und Frommen der Geschäftsleute u. Hausbesitzer in Gießen nächtlicher Weile durch die Strabrnden, Seitengewehre, Hunden und Kontrolluhren. Laut Rapportzettel wurden nicht weniger als 8998 offene Haustüren vorgefunden, von denen 8566 sofort geschlossen, bei den übrigen das Schließen veranlaßt winde. 7758 offene Hof- und Gartentore, sowie 223 offene Waschküchen und 63 offene Kellertüren wurden geschlossen. Bei 158 offenen Lagerräumen, Werkstätten, Fobrilen 2c., sowie bei 37 offenen Läden und offenen Fenstern wurde das Schließen sofort veranlaßt. Ferner wurde in 712 Fällen das Auslöschen brennender Lichter veranlaßt, oder teils gelöscht, 3 offene Gashähne vorgefunden, 138 stedengebliebene Schlüssel fonn ten den Abonnenten sofort wieder zurückgegeben werden. In 4 Fällen wurde Feuer von den Wächtern selbst gelöscht. Ferner wurden noch 34 offene Wasserleitungen bezw. Rohrbrüche, 4 offene Schaufästen und 49 losge= leppelte Pferde in den Ställen vorgefunden. Daß die Wachter des Wach- und Schließ- Instituts auch eine Ergänzung der Schutzmannschaft bilden, geht daraus hervor, daß sie 23 Personen bei Sachbeschädigungen tarpten, 6 Personen aus den Häusern entfernten, 6 Diebe festnahmen und 4 Einbrüche vereitelten. Jm gan zen hatten die 7 Wächter 27 178 Fälle von vorgefun denen Unforrektheiten zu erledigen. er fonders erfreul die Polizei lei einige Anzeig wurden erstatt Protektorat der enden Vereins Oberit von B Januar, einen Aussichten der n Gieß ter, der währe weife beschäftig unterfchlu n Gießen, 2. Jan. Dle Neujahrsnacht ist hier, wie in den letzten Jahren recht friedlich verlaufen. BeJedem Rauher Cmoill Pomunanb Präsent! 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Ich batte mich mit Eifer dem Studium der fremden Sprachen gewidmet, so daß ich nach und nach englisch, französisch und spanisch so welt beherrschte, um andere darin unterrichten zu fönnen. Da lernte ich einen jungen Mann namens Robert Buchholz fennen, der ein großes Material- und Farbwarengeschäft befigt, und feine Waren vorwiegend nach dem Ausland verschickt. Derfelbe nabut bei mir franzö fifchen Unterricht und wir wurden Freunde. Unser Ver balinis geftaltele sich immer inniger und berzlicher. Robert lud mich oft zu einem Glafe Wein ein, was ich dankend annahm, weil ich selbst mir ein solches„ Bene" nicht leisten konnte. Da mein Freund stets mit Arbetten überhäuft ist, so übernahm ich zuweilen die auswärtige Korrespon dena, um ibn ein wenig zu entlasten. Robert hatte sich nun so an mich gewöbut, daß er mir vor einiger Zeit anbot, ganz und gar in fein Geschäft einzutreten und mich zu bestimmen fuchte, meine Studien aufzugeben. Ich trug natürlich Bedenken, und die Sache schien nach und nach in Vergessenheit geraten zu sein. Ich sprach nicht mehr darüber bis beute vor acht Tagen. Da eröff nete mir Robert, daß er entschloffen set, mich zu seinem Kompagnon und Geschäftsteilbaber zu machen, sofern ich nie wollte. Daß ich mich nun nicht mehr lange befonnen babe, ist flar. Das großmütige Anerbieten wurde mit Freuden argenommen und ein paar FlaSeltersweg 83 Giessener AnsichtskartenZentrale 3 Wiederverkäufer Ausnahmepreise. schen Selt zur Feier des Tages geleert. Es ist alles notariell geregelt, fünfzig Prozent des Reingewinns flieBen in meine Tasche, ich führe alle schriftlichen Arbeiten, Robert besorgt die Einkäufe und gedenkt dadurch das Geschäft noch viel weiter auszudehnen. In etlichen Jahren hofft er die Einkünfte auf das Doppelte des jetzigen Standes gebrach zu haben, weil gerade diejenigen auswärtiger Staat' n, mit denen er wegen seiner Unfenntnis der Sprache bis jetzt nicht in geschäftliche Be ziehungen treten tonnte, ein großes Abjabgebiet bilden werden. Na, Schwesterchen, was sagst Du dazu?" " Daß wir ein paar ausgemachte Gilidslinder find, Waldemar!" rief Röschen, die mit freudigem Etaunen dem Bericht des Bruders getauscht hatte. Caß ich mich sehr freue, branche ich Dir ja wohl nicht erst zu ver fichern." „ Nein, das ist auf Deinem lachenden Geficht deut lich genug ausgedrückt." " Natürlich," fuhr Waldemar nach furzer Pause fort, gibt es nun wieder sehr viele, die mir mein Glüd nicht gönnen, und die doch selbst mit beiden Händen zugreifen würden, sobald sich ihnen was ähnliches böte; diese sogenannten guten Freunde rieten mir dringend ab, auf Roberts Vorschläge einzugehen, sie mißtrauten ihm und dichten ihm allerlei Falschheiten und Hinter listigkeiten an, die Robert nach meiner Ueberzeugung vollständig fern liegen, denn er gab mir schon so viele Beweise seiner Anhänglichkeit und Treue, daß es Sünde wäre, in diesen Menschen Zweifel zu feyen, die durd nichts gerechtfertigt werden fönnten. Den besten Be weis feiner Liebe aber gab er mir damit, daß er fogar auf den Besitz Lorchens verzichtete, die er sehr liebte als er aber merkte, daß sie ihn nicht wollte, tra' er fre willig zurüd." ( Fortsetzung folgt.r o Go am 6. Jamu feinen 70. Ge olen eine junge Fr verlegte jich lichen Hilfe na ! Main für das Großh furius für praff Januar in Ma Mainz Mainz ist in ei Main 3 Dr. Gurge verschwund jekt festgestellt tommen lassen. 5 Darmi Gohn eines höh mero den mit ein der einen Bolzer daß die Feder war und legte in dem der Bolzen o Nieder fiel in die hochg Fluten fortgeriffe wirt Hofmann Er sprang in d unter eigener Le *** Bortfu ift ein on Dhanmoine 0 34.000 sind beim Kein Ru G 1 Bensheim. Der Kreisamtmann beim Kreis= einstimmig zum Bürgermeister der Stadt Bensheim geCen und 49 losge: die Polizei feine Festnahme vorzunehmen hatte. Nur amt Bensheim, Regierungsrat Dr. Lo eslein, wurde ne Wasserleitungen sonders erfreulich ist es, daß fein Unfall vorkam und efunden. Daß die tuts auch eine Er einige Anzeigen wegen Abbrennens von Feuerwerk Auf Einladung des unter dem wurden erstattet. - , geht daraus her- Protektorat der Fürstin zu Solms- Hohensolms- Lich stehDeschädigungen er jern entfernten, 6 ereitelten. Jm gan enden Vereins„ Oberhessisches Domenheim" wird Frau Oberit von Bardeleben aus Kassel Samstag, den 4. Januar, einen Vortrag halten über„ Erfahrungen und -älle von vorgefun Aussichten der Damenheime". ujahrsnacht ist hier, olich verlaufen. Be infer! 44! eikum Gold Tick en 6810 68109fd Stok Luxus- Qualitäten In Original Metall Cartons von 20 Stück mern in 0 Stck Inhalt, Inh. Hugo Zietz Hoftieferant& md Konigs Sachsen chöne Karten It! n Gießen. Verhaftet wurde ein hiesiger Arbeiter, der während der Feiertage bei der Post aushilfs weise beschäftigt war und eine große Anzahl Briefe unterschlug, deren Inhalt er für sich verwandte. o Schotten. Bürgermeister Kromm am 6. Januar in förperlicher und geistiger Rüstigkeit seinen 70. Geburtstag feiern. fann o Flensungen. An ihrem Hochzeitstage stürzte eine junge Frau durch einen Fehltritt zu Boden und verletzte sich dabei so schwer, daß sie trotz aller ärzt lichen Hilfe nach wenigen Stunden verschied. ! Mainz. Der von der Landwirtschaftskammer für das Großherzogtum Hessen eingerichtete Vortragsfurjus für praktische Landwirte findet vom 7. bis 10. Januar in Mainz im Kötherhof statt. ! Mainz. Die Eingemeindung von Kostheim in Mainz ist in einem feierlichen Akt vollzogen worden. Mainz. Der Direktor des Brauerei- Verbandes, Dr. Schurgens, ist seit letzten Freitag aus Mainz verschwunden. Er hat, wie aus den Büchern bis jetzt festgestellt ist, sich Unregelmäßigkeiten zuschulden kommen lassen. s Darmstadt. Ein Auge ausgeschossen hat der Sohn eines höheren Beamten einem gleichaltrigen Kameroden mit einem Kindergewehr, das durch eine Feder einen Bolzen fortschießt. Der Knabe wußte nicht, daß die Feder gespannt und ein Bolzen eingeschoben war und legte im Scherz auf seinen Spielkameraden an, dem der Bolzen unglücklicherweise ins Auge flog. wählt. ):( Frankfurt a. M., 2. Jan. Bei der heutigen Wahl des Vorstandes der Stadtverordneten- Ver sammlung wurde der bisherige Vorsitzende, Geheimer Justizrat Dr. Friedleben( Fortschr. V.), durch Zuruf wiedergewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung mit 39 gegen 15 Stimmen den Arbeitersekretär Eduard Gräf( S03.). Dagegen stimmten die Nationalliberalen, der Mittelstand und das 3entrun!. ):( Frankfurt a. M. Durch Magistratsbeschluk sind den nachbezeichneten Eisenbahn- Mainbrücken, die auch für den öffentlichen Fußgängerverkehr bestimmt sind, folgende Benennungen beigelegt worden: 1. der Brücke am Schlachthof im Zuge der Verbindungsbahn Frankfurt a. M. Ost- Süd: Deutschherrn- Brücke, 2. der Brücke am Frankfurter Wehr: Main- Neckar- Brücke, der Brücke bei Niederrad: Niederräder Brücke. o Nieder- Dorfelden. Ein 11jähriger Junge fiel in die hochgehende Nidda und wurde von den Fluten fortgerissen. Im letzten Augenblick wurde Landwirt Hofmann des dahintreibenden Knaben gewahr., Er sprang in den Fluß und rettete den Ertrinkenden unter eigener Lebensgefahr. Kathreiners Malzhoffen ist ein ausgezeichnetes Shinegungs- und Ohrmußmittel." uedsie3 Der 34,000 houten te nerfernungen! 3. ):( Frankfurt a. M. Ein Frankfurter Bürger, der ungenannt sein will, stellte dem Magistrat Mt. 50000 für die Universität Frankfurt zur Verfügung. ):( Hanau. Der Krankenstand beim 1. Bataillon des Hanauer Eisenbahnregiments beträgt 191, davon sind 12 Schwertrante. Die Zahl der sehr Schwerkranken hat sich seit gestern um 4 erhöht. Von den 191 Kranken befinden sich 185 im Lazarett, 6 im Hilfslazarett. Genesen sind 43 Mann. Aus aller Welt. ::: Das Befinden Paul Heys es gibt neuer= dings zu Bedenken Anlaß. Die von Herzschwäche herrührende Atemnot macht dem 83jährigen Dichter große Beschwerden. ::: Lübeck, 2. Jan. Infolge einer bei der Ope= ratien eines Soldaten erhaltenen Blutvergiftung starb der Oberstabsarzt Dr. Brill vom hiesigen Militär- Lazarett. er:: Das Bankhaus E. Calmann in Hamburg bringt seinen altbekannten Kalender für Besitzer von Wertpapieren von 1913 zur Ausgabe, worauf wir un sere Leser hinweisen. Dieses praktische, wesentlich weiterte Handbuch enthält die Verlosungspläne und Zichungsdaten aller Prämien- Anleihen, welche in Deutsch land gehandelt werden, ferner genaue Angaben der Auslesungen von Renten, Pfandbriefen, Eisenbahnprioritäten 2c. 2c. Eine besondere Annehmlichkeit des Kalenders ist die mit großer Sorgfalt ausgearbeitete Uebericht über die Papiere, welche gegen Kursverlust versichert werden müssen. Auch sonst enthält das Buch viele wissenswerte Notizen, Kursangaben 2c. 2c. für Besitzer von Wertpapieren. Der Kalender wird Jedem von obigem Bankhause auf Wunsch gratis und kostenfrei übersandt. Spielplan. Stadt- Theater Gießen. ( Direktion: Hermann Steingoetter.) Sonntag, den 5. Januar, nachmittags 3% Uhr: „ Rosenmontag". Abends 7½ Uhr:„ Autolieb- chen". Dienstag, den 7. Januar, abends 8 Uhr:„ Magdalena". Mittwoch, den 8. Januar, abends 7 Uhr:„ Herodes und Mariamne". Feitag, den 10. Januar, abends 8 Uhr:„ Hedda Gabler". Sonntag, den 12. Januar, nachmittags 3½ Uhr: ( Kindervorstellung)„ Der gestiefelte Kater". Abends 7½ Uhr: Parkettsitz Nr. 10". Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Gießen. Sonntag nach Neujahr, den 5. Januar. In der Stadtkirche. Pfarrer D. Schlosser. hr: Kinderkirche für die Matthäus- Gemeinde. Pfarrassistent Hoffmann. Aberids 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Vorm. 9½ Vormittags 11 ::: Saarbrücken. Als vor 5 Wochen die in ternationale Spannung ihren Höhepunkt erreicht hatte, wurden auf Befehl der Eisenbahndirektion Saarbrücken sämtliche Tunnels, Eisenbahnbrücken und Uebergänge im westlichen Teile des Direktionsbezirks bei Tag und Nacht mit Doppelposten besetzt. Man darf es wohl als ein Zeichen der politischen Entspannung betrachten, daß dieser Befehl jetzt wieder aufgehoben worden ist. ::: Nürnberg, 2. Jan. zu schweren Aus= Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. schreitungen fam es in der Silvesternacht in den StraBen der Stadt. Es wurden 600 Verhaftungen vorgenommen. Der Bäckerlehrling Chuch wurde getötet. In der Johanneskirch e. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Paris. Wie aus Lorient gemeldet wird, werden durch die Betriebseinstellungen der Sardinen tonservenfabriken an der bretonischen Küste an 50000 Fischer, Spengler, Fabrikarbeiter -Arbeiterinnen betroffen. Smyrna. Das Segelschiff„ Theodoros" ist innerhalb der Minensperre auf eine Mine gestoßen und sofort spurlos versunken. Batholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 4. Januar. Nachm. um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen- heit zur hl. Beicht. Sonntag, den 5. Januar. Vorm. 6½ Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: hl. Messe mit Predigt. roffen IN, 83 Giessener AnsichtskartenZentrale snahmepreise. geleert. Es ist alles nodes Reingewinns fliele schriftlichen Arbeiten, d gedenkt dadurch das hnen. In etligen Jah& Doppelte des jetzigen seil gerade diejenigen er wegen feiner Unucht in geschäftliche BeBes Abiazgebiet bilden sagst Du dazu?" ahte Gidslinder find, nit freudigem Staunen ht hatte.„ Daß ich mich wohl nicht erst zu ver lachenden Geficht deutr nach furzer Pause ele, die mir mein Glüc ſt mit beiden Händen en was ähnliches böte; De rieten mir dringend zugehen, fie mißtrauten alschheiten und hinter meiner Ueberzeugung gab mir schon so viele Treue, daß es Sinde fel zu setzen, die durd nten. Den besten Be ir damit, daß er fogat ete, die er sehr liebte icht wollte, tra er fre olgt.f Fabelbaf sind die Vorteile beim Gebrauch von * NOINN* Union- Brikets! 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