Cognac en Weinen MACHOLL CONN. marke. Überall erhältlich. & Seid N.-L. Gießener Zeitung ( Neneste Nachrichten) Bezugspreis 25 Pfg. monatlich vierteljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 60 Pig. Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag ber, Gießener Zeitung" G. m. b. H. - Nr. 36. " - 2. Blatt. Leipzig. Von Otto Voigt. Vor nun fast 50 Jahren, vom 2. bis 5. August 863, wurde in Leipzig das 3. Deutsche Turnfest ge int, ein Fest, wie es auf deutschem Boden vordem h nicht erlebt worden war. Die alten Turner uner ältesten Vereine, die zumeist als junge, neubackene hnjünger an dem Feste teilgenommen haben, erzäh= noch heute mit glänzenden Augen und mit glühen Begeisterung von den herrlichen Leipziger Tagen, dem Freudenrausche, der die Einwohnerschaft der stadt und die vielen Tausende der Besucher gleich= Big ergriffen hatte und von dem überaus herzlichen Sowie Damentupiange, ber neben den zu damaliger Zeit vielum enen Schleswig- Holsteinern insbesondere auch den Deutschlan tklassige zum Verkauf bringt: erreichern bereitet wurde. leiner Auszug) em net en130 cm br. p. Mfr. Mk. 2,25 .140,„ : 140, 140, st. 140, in. er, od. " " " " " " " 999 " " .140", 140, se 140, atte 140, " "" " " 99.99 5999" "" " 37 gn." 999"" 9999" " " 3,50 4.75 4,00 Wie bei keinem anderen Feste vor und nach Leipbelebte und durchgeistigte ein Gedanke die ganze 20 000 Turner umfassende Festgemeinde, der Ge e an die deutsche Einheit, das Sehnen nach einem jen, einigen Deutschland, das Hoffen auf eine dau 4,00 e Berbrüderung aller deutschen Stämme, ein Ge4,00- le, dem der berühmte Festredner, Professor Dr. von 4.75fchte, in folgenden Worten beredten Ausdruck ver3,90 oliv und modelar mittlere Dies große nationale Fest, das Deutsche von Meinung friedlich vereinigt, ist nicht die Stätte, 4,00-6 die Pläne der politischen Parteien zu reden. Doch 2,50 diese Feier fann und soll die Wege bahnen für kst 145, 8,75 te politische Arbeit.„ Saaten des Wohlwollens hlen wir unsern altbewährten uſtreuren für künftige Zeiten", das schien den alten S& S in schwarz, had het die Absicht der volkstümlichen Feste und Wett kostüme geeignet fe, das gelte auch uns als ihr edelster Zweck. Für Meter( rechend monen unseres Blutes ist der Name„ Deutsche Einmur ein großes, wohltönendes Wort, nicht eine senden Haupt- Kollektion alle terte Ueberzeugung, die jeden Entschluß des Manen und Aussteuer- Aurchdringt und heiligt. So gehet denn hin, Ihr teste Geschmack findel hier Befriere lieben Gäste, und verkündet daheim, was Ihr meister, welche tadellos sitze geldaut. Verkündet, wie Ihr im bewegten Ausu zivilen Preisen anfertigen, der Gedanken und Gefühle, in der Uebung der Stoff von denselben geliefert einsamen deutschen Turnfunst empfunden und im vir in jedem größeren Orten Herzen erlebt habt, daß wir zu einander gehönehmen wir baß wir ein Fleisch und ein Blut. Erzählet, wie hafzüchtern sunde Wolleann aus dem Norden dem Manne aus dem Sühsten Tagespreisen in Zahlas Wort von den Lippen nahm, und wenn Ihr wisset, ob die Wirte oder die Gäste, ob die SchwaGeld voll zurück, ohne Kürzuber die Niedersachsen das meiste getan für die e dieses Festes, so gedenket: Das ist ein Bild der hen Geschichte. Seit Jahrhunderten haben unsere me im Wetteifer gewirkt für die Herrlichkeit unBolles, und fein Weiser hat ergründet, welcher m das Edelste gab, welcher das Größte empfing. erbannet sie denn für immer, jene schnöde Scheelwelche mäfelt an dem unzweifelhaften Ruhme eddurchstreiche Licher Stämme, welche neidisch bestreitet, daß die ken in dem Freiheitskriege uns allen glorreich vormten, oder den Süddeutschen die Ehre erküm daß sie früher als wir alle, doch zum Frommen hs alle, die schweren ersten Lehrjahre des parlarischen Lebens durchmessen haben. Und Eure härBerachtung treffe jene Pharisäer, die, wenn irgend er Jon schwarzem Tuch, crab einem deutschen Staate das Recht gebrochen ende Waren tauschen um od Vertrauen zu schenken, sehr zufrieden sein! d Knaben.usw.- e aller Art Nicht Gewünschte bitten zu Erpedition: Seltersweg 83. Samstag, den 3. Mai 1913. zen wie eine Wunde an unserem eigenen Leibe. Der ärgste Feind, der uns hindert, ein mächtiges Volk zu werden, der sind wir selber mit unserem häuslichen Hader. Eine lange Arbeit nationaler Erziehung liegt noch vor uns, und sie ist auch deshalb unendlich schwer, weil Tausende, die sich geistreich dünken, es eitles Phrasenwerk schelten, wenn einer durch redliches Mahnen zur nationalen Eintracht mithilft an diesem großen Werke unserer politischen Erziehung." Auch in dem wahrhaft großartigen Festschmucke der Stadt kam dieser Gedanke zum Ausdruck, denn allüberall behielt Schwarz- rot- gold die Vorherrschaft, eine Tatsache, die in den„ Grenzboten", Jahrgang 1863, Nr. 32, mit Befriedigung wie folgt festgestellt wurde:„ Leipzig war mit einer Eigentümlichkeit seiner Fahnenpracht für uns ein Wunder und Zeichen der Zeit. Vor 20 Jahren religierte das Universitätsgericht noch Studenten, welche sich des Verbrechens schuldig gemacht haben sollten, einer Verbindung anzugehören, die in dringendem| Verdacht stand, Schwarz, Rot und Gold für gut neben| einander passende Farben zu halten. Vor vier Jahren noch, als wir das Schillerfest feierten, wagte, obwohl damals von oben nur die Weisung ergangen sein soll, ,, zu hindern, nicht zu verbieten", von allen Häusern der Stadt nur ein einziges- dem Vernehmen nach von einem tapferen Bürger und Schneidermeister bewohnt die deutsche Trikolore, das Symbol des deutschen Bundesstaates, zu zeigen. Jetzt war keine Gasse, in der die deutschen Farben nicht die bei weitem überwiegenden gewesen wären. Auf dem Markte zählten wir deren nicht weniger als einundsechzig, auf der Hainstraße zweiundfünfzig der größten, und ganz das gleiche Verhältnis herrschte auf dem Brühl, in der Grimmaischen, der Reichs- und der Nikolaistraße, sowie in anderen Hauptgassen. Viele Häuser schmückten nur deutsche Fah nen, andere hatten neben diesen, wie billig, den Farben der Stadt und denen der Turnerschaft eine Stelle geaus= gönnt. Die Fahne des„ engeren Vaterlandes" so hübsch sie sich malerisch neben der schwarz- rot- goldenen nimmt, war nur sporadisch vertreten, und dann mit seltenen Ausnahmen unter dieser oder zur Linken und in fleinerem Format. Die Stadtbehörde war bei folcher Verteilung in richtiger Beurteilung des Wesens der Feier vorangegangen. Auf dem Rathause wie auf den anderen städtischen Gebäuden wehten allenthalben deutsche Trifoloren in weit überwiegender Zahl und allenthalben über Weiß und Grün und der blau und gelben Fahne Leipzigs." Deutschösterreich, das anfangs der Sechzigerjahre des norigen Jahrhunderts erst mit der allgemeinen Gründung von Turnvereinen begonnen hatte, war trokdem überaus zahlreich vertreten, denn beinahe ein Zehn tel sämtlicher Vereinsmitglieder des damaligen 15. Lrei ses soll am Feste teilgenommen haben. Glaubhaft wird das erst, wenn man erfährt, welche Turnerscharen einzelne österreichische Städte nach Leipzig entsandt hatten. Weit über 1000 Mann, 1100 bis 1200 sind es sicher gewesen, denn auch der Berichterstatter der„ Blätter für das dritte deutsche Turnfest" schreibt über den Festzug, nachdem er die verhältnismäßig schwache Beteiligung des Niederrheines, Westfalens und Schwabens erwähnt hatte:„ Desto zahlreicher war der 15. Kreis, Desterreich, dem die vierte Stelle im Zuge zugefallen war, aufge= hester, Wasch- und Jagdlein behaglich lächeln:„ Solches fönnte nicht geschehen treten, und lauter Jubel tönte diesen Jüngern der Turheviot, Kammgarn schwarz jerem Lande." Was der fernste unserer Stämme durch Unrecht und Gewalttat, das soll uns schmerter von schwarzen und farbig en, Halbtuchen, Damentuch , Satins, Waschkleiderstoff ster von welßen Barchenten, He -Stoffen, Handtüchern, Hemde auskleider und Schürzenstoll sehr billigen Preisen. nerschaft entgegen." Das war vor 50 Jahren. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reklame Zeile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bef Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. Und heute stehen wir wiederum vor einem Leipziger Turnfeste, das noch viel großartiger, noch viel bedeutender werden soll! Blut und Eisen zusammengeschweißten Deutschen Reiche Die im glücklich geeinten, vom großen Kanzler mit zur Millionengemeinde emporgeblühte Deutsche Turnerschaft wird im Juli dieses Jahres das 12. Deutsche Turnfest in Leipzigs Mauern abhalten, eine gewaltige Heerschau über ihre Mannen, bei der sie auf 60 000 bis 70 000 Besucher rechnet. Alle etwa noch bestehenden Meinungsverschiedenheiten beiseite lassend, hat der Ausschuß der Deutschen Turnerschaft in dem Bestreben, fest eine Verbrüderung aller deutschen Stämme herwie beim dritten so auch beim zwölften Deutschen Turnbeizuführen, die Einladung an den Turnkreis Deutschösterreich ergehen lassen. Weist doch auch die gegenwärtige Weltlage zwingend darauf hin, daß sich die Germanen aller Länder immer fester zusammenschließen, immer inniger befreunden und immer tatkräftiger unterstützen müssen. Zu dem bietet das vielbesungene, infolge seiner Messen und seines Buchhandels in aller Welt bekannte, mächtig aufstrebende Leipzig so viel Sehenswertes, daß sich für jedermann ein Besuch der größten„ Turnerstadt" Deutschlands reichlich lohnen wird. Außer den erst jüngst erstandenen Sehenswürdigkeiten, dem Völker- schlachtdenkmal, dem Hauptbahnhof und der noch im Bau befindlichen neuen, großert Turnhalle, besitzt die Stadt reiche Kunst- und wissenschaftliche Sammlungen, prächtige Schauspiel- und Musikhäuser( Gewandhaus), einen herrlichen Palmengarten, das berühmte( oder berüchtigte?) Rosental mit dem Tiergarten, mustergültige Sport- und Spielpläge( Schrebergärten) und hat sogar durch Anlegung des sogenannten„ Scherbelberges" einen Erholungs- und Belustigungsort" für Bergsteiger geschaffen. Als weiterer Anziehungspunkt ist die Inter= nationale Baufachausstellung zu nennen, die, vom Mai bis Oktober geöffnet, eine Weltausstellung für Bau- und Wohnwesen zu werden verspricht, und es sind vom Hauptausschusse für das 12. Deutsche Turnfest umfassende Vorkehrungen getroffen worden, daß die deutschen Turner auf Grund ihrer gestempelten Festkarte ermäßigten Eintritt während der ganzen Festwoche erhalten, so daß sich auch nach den anstrengenden Turnfesttagen noch genügend Zeit und Gelegenheit bieten wird, die Ausstellung zu besuchen, und die gewaltigen Ausstellungsgegenstände je nach Zeit, Lust und Neigung in Augenschein zu nehmen. Nach alledem kann wohl als sicher angenommen werden, daß eine Turnfahrt auf den blutgetränkten, geschichtlich denkwürdigen Boden Leipzigs jedem unserer Kreisangehörigen nicht nur reichen turnerischen, sondern auch mancherlei anderen Gewinn bringen wird und ich schließe meinen Werbebrief mit einem Gedichte, das vor dem 3. Deutschen Turnfeste 1863 ein Weimaraner seinen Turnbrüdern widmete und das mir auch auf die heutigen Verhältnisse wunderbar passend erscheint: So wollen wir denn nach Leipzig zieh'n, Die festliche Zeit ist gekommen; Laßt alle Grillen und Sorgen flieh'n, Den Stab in die Hände genommen! Laßt uns ein jubelndes Juchhe schrei'n, Werfet die Hüt' in die Luft hinein, Rühret die Trommein, schwenket die Fahn'! Hin zu den Spielen auf Leipzigs Plan! e glich mehr verlangt. and große Ausgiebigkeit d die Vorzüge. 99 Kornfranck 66 das neuzeitliche Kaffeegetränk( kein Bohnenkaffee) kräftig nahrhaft, jedem bekömmlich,( auch Kranken und Kindern). 4E zu haben! Es ruft zum Feste das Jubeljahr Des Heldengesangs und der Schlachten, Wo auf des Vaterlandes Altar Die Deutschen ihr Opfer brachten; Wo sich erprobt frisch, froh und frei Auch in dem Kampfe die Turnerei. Rühret die Trommeln, schwenket die Fah'n! Hin zu den Spielen auf Leipzigs Plan! Bei Leipzig tobte die Völkerschlacht: Die blutige Schmach ward gerochen, Des fremden Unterdrüders Macht, Das lastende Joch zerbrochen. Brüder, kein Joch Frei sei das Vaterland, ewig frei! Brüder, an Leipzigs Tage gedenkt! Rühret die Trommeln, die Fahne schwenkt! - es sei wie es ſei! Und Leipzig sei das neue Korinth, Das Deutschlands Stämme vereinigt, Wo man die isthmischen Spiele beginnt, Bon Sondergelüften sich reinigt; Wo man zu heiligem Dienste sich weiht. Vaterland, wachse zur Herrlichkeit! Hörst du die Trommeln? Die Turner nah'n; Turner, die rufen:„ Freie Bahn!" Lokales. n Die Versendung mehrerer Pakete mit einer Postpaketadresse ist für die Zeit vom 5. bis 10. Mat weder im inneren deutschen Verkehr uoch im Verkehr mit dem Ausland- ausgenommen Argentinien ge= stattet. d Bad Nauheim. Ferid Pascha aus dem albanischen Fürstenhause Vlora ist zur Kur hier eingetroffen. Ferid Pascha, ein begeisterter Freund Deutschlands, war zur Zeit der jungtürkischen Revalution 6 Jahre Großwesir. nd! Honnef Hier sind 80 Morgen Fichtenwald abgebrannt. Das Feuer entstand durch Abkochen. o Büdingen. Sein 50jähriges Dienstjubiläum bei dem Grafen Wilhelm von Laubach feierte der 70 Jahre alte Revierjäger Franziskus aus Wernings. Der Großherzog sandte einen Orden, Graf Wilhelm schenkte eine goldene Uhr. Aus der amtlichen Unfallstatistik. unfähigkeit im Gefolge gehabt haben. Nach den amt= lichen Ermittelungen nimmt hier die Tiefbau- B.- G., die im Jahre 1911 auf 1000 Bollarbeiter 0,21 völlig Erwerbsunfähige und 3,89 dauernd teilweise Erwerbsunfähige zu verzeichnen hatte, die erste Stelle ein. Bei der Straßen- und Kleinbahn- B.- G. stellten sich diese Zahlen auf 0,17 und 3,04, bei der Steinbruchs- B.- G. auf 0,13 und 3,84, bei der Binnenschiffahrt auf 0,10 und 2,59, bei der Lederindustrie- B.- G. auf 0,09 und 2,84, bei der Gruppe„ Eisen und Stahl" auf 0,08 und 4,25, bei der Knappschafts- B.- 6. auf 0,07 und 3,41, bei der Brauerei- und Mälzerei- B.- G. auf 0,07 und 3,33. Beachtenswert ist auch das von der KnappschaftsBerufs- Genossenschaft veröffentlichte Ergebnis der amt lichen Untersuchung über die Ursache der Unfälle im Bergwerbsbetrieb e. Jm Jahre 1911 entfielen von der Gesamtzahl der entschädigungspflichtigen Unfälle 69,55( 69,01) Prozent auf die Gefährlichkeit des Betriebes an sich, 25,53( 26,01) Prozent auf die Schuld der Verletzten, 3,86( 3,75) Prozent auf die Schuld der Mitarbeiter und 1,06( 1,23) Prozent auf Mängel des Betriebes. Der Anteil der durch eigene Schuld oder Schuld der Mitarbeiter verursachten Unfälle an der Gesamtzahl ist im Berichtsjahre etwas zurückge gangen( von 29,76 auf 29,39 Proz.). Die hohe Zahl dieser Unfälle( annähernd 30 Proz.) weist aber darauf hin, daß durch Erziehung der Arbeiterschaft zu größerer Verantwortlichkeit die Sicherheit des Betriebes noch wesentlich erhöht werden kann. Literarisches. ? Quentin- Mahlau's grauer Taschenfahrplan für Sommer 1913 ist soeben im Verlage von Mahlau & Waldschmidt, Frankfurt a. M., Gr. Gallusstraße 3, in der bekannten reichhaltigen und gediegenen Ausstatt ung erschienen. - ? Unser Körper, Handbuch der Anatomie, Physiologie und Hygiene der Leibesübungen. Von Sa nitätsrat Professor Dr. med. F. A. Schmid t. Vierte neu bearbeitete Auflage mit 576 Abbildungen und einem Anhang: Erste Hilfe bei plötzlichen Unglüdsfällen. G. 8. 661 Seiten. 1913. Ungeb. Mt. 12.50, geb. 14 Mt. Ein R. Voigtländers Verlag in Leipzig. schönes Zeugnis für das Interesse, das heute den Leibesübungen und dem Studium unseres Körpers entgegengebracht wird, legt die Tatsache ab, daß das Handbuch von F. A. Schmidt nun bereits zum vierten Male eine Auferstehung begehen kann. In einem einleitenden Kapitel orientiert der Verfasser über das Wichäußere und innere Formverhältnisse, Körperproportionen, Wuchsformen 2c. in raschen Zügen. Der erste Hauptteil befaßt sich sodann mit der Knochen, Gelenk- und Mustellehre, während der zweite Herz und Kreislauf des Blutes, Lunge und Atmung, Haut, Verdauung und Ernährung, Harnorgane und das Nervensystem behandelt. Jedes Organ des menschlichen Körpers wird im Spiegel der Anatomie, Physiologie und, soweit es die Leibesübungen verlangen, auch der Pathologie be| trachtet, wobei der Schulhygiene die gebührende Beachtung geschenkt wird. Dieser Darstellung des Baues und Lebens unseres Körpers schließt sich in einem dritten Abschnitt als„ Bewegungslehre der Leibesübungen" der in allen Beziehungen gelungene Versuch an, nicht nur die Mechanit der verschiedenen Uebungsarten, sowie deren physiologische und gesundheitliche Einwirkun. gen zu erörtern, sondern auch Itete Hinweise auf den praktischen Betrieb zu geben. Die Neubearbeitung des Buches erstreckt sich auf alle Abschnitte. Kein Kapitel ist ohne Aenderung und größere Zusätze geblieben; manche Abschnitte sind gänzlich umgeschrieben; einzelne neue hinzugesetzt worden. Alle Ergebnisse auf dem engeren Gebiete der Leibesübungen sowohl, wie auf dem der Anatomie und Physiologie sind bis in die jüngste 3eit hinein berücksichtigt worden. Eine wesentliche Bereicherung hat das Buch durch einen Anhang über„ Die ersten Hilfen bei Unglüdsfällen", die im Betrieb Leibesübungen sich ereignen fönnen, erfahren. Die gute Ausstattung mit mustergültigen Illustrationen, feils Skizzen von der Hand des Verfassers, die das Wesentliche vorzüglich wiedergeben, ohne hierbei das fünstler Ueber die Unfallgefahr in den verschiedenen Berufszweigen gibt eine vom Reichsversicherungsamt alljährtigste aus der menschlichen Entwidelung und bespricht lich veröffentlichte Uebersicht Auskunft, die vor kurzem für das Jahr 1911 erschienen ist. Nach den amtlichen Feststellungen steht die Fuhrwerts- Berufsgenossenschaft mit einer Unfallziffer( 3ahl der verletzten Personen, für die im Laufe des Rechnungsjahres zum ersten Mal eine Entschädigung gezahlt wurde) von 19,32( im Vorjahre 19,38) an erster Stelle. Jn ziemlich weitem Abstande folgt die Knappschafts B. G. mit einer Unfallziffer von 14,55( 14,67), doch reichen an diese die Müllerei B.-G. mit 14,11( 13,80), die Steinbruchs- B.- G. mit 13,54( 13,60), die Binnenschiffahrt mit 12,44 ( 13,67) und die Tiefbau- B.- G. mit 12,30( 13,88) Unfällen auf 1000 Vollarbeiter nahe heran. Von den gedie fährlicheren Gewerbegruppen seien noch erwähnt Holzgruppe mit einer Unfallziffer von 10,86( 11,03), die Zucker- B.- G. 9,88( 8,51), die Eisen- und Stahl= gruppe 9,58( 9,80), die Gruppe Bauwesen 9,44( 9,99), die Papiermacher- B.- G. 9,18( 8,97), die Lagerei- B.- G. 8,55( 8,20). Wie diese Zahlen zeigen, ist die Zahl der schwereren Unfälle bei den meisten gewerblichen Berufsgenossenschaften gegen das Vorjahr zurückgegangen. In dem Verwaltungsbericht der Knappschafts- B.- G. wird besonders darauf hingewiesen, daß im Bergbau schon seit dem Jahre 1908, in dem auf 1000 Versicherte 16,03 entschädigungspflichtige Unfälle zu verzeichnen waren, ein langsamer Rückgang eingetreten ist, was zu der Annahme berechtige, daß der Höhepunkt in der Zahl der entschädigungspflichtigen Unfälle überschritten sei. Ein wesentlich anderes Aussehen gewinnt die Statistit, wenn man nur die Unfälle in Betracht zieht, die eine dauernd völlige oder dauernd teilweise Erwerbs= von ische Auge zu verletzen, teils Photographien, Reis aufnahmen oder chromo- photographische Aufnahm verleihen dem Buch einen ganz besonderen Wert. alle Männer und Frauen, die sich durch Leibesübu gesund, stark, frisch und froh erhalten wollen, insb dere für Turner und Turnlehrer, Schulmänner un zieher, Aerzte, Offiziere, Künstler, Sportfreunde Art, ist das Buch wohl geradezu als unentbehrlic bezeichnen. Keinen besseren Hausfreund fann sich wünschen, als seinen„ Schmidt", der ihm ein treuer rater, ein Hüter seiner Gesundheit ist und ihn lehr so häufig nur gewohnheitsmäßig betriebenen Uebu Bezugspi unter den höheren Gesichtspunkt planmäßiger Kö vierteljährlich 75 9 Das und damit auch Geistespflege zu bringen. ist auch vom Verlag dieser Zeitung zu beziehen. Geschäftliches. Geb :: Wer stets elegant gefleidet sein sollte den der heutigen Ausgabe unseres Blattes liegenden Prospekt der Firma Schwetasch& del in Spremberg N.-L. beachten und nicht gern, von dem Ausnahme- Angebot derselben zu machen. Vollkommen portofrei und ohne jede verpflichtung erhält jedermann eine außerordentlich haltige Kollektion von neuen Mustern in DamenHerren- Stoffen der Frühjahrsmode 1913 und fam so selbst überzeugen, welche Vorteile der direkte aus dieser weltberühmten Fabrik bietet, die über 11 Abgeholt in uni ausgabeftellen vi Mittwochs und weg 83. Fi idt verlangter Berlag der ,, G Nr. 37. Mont Die Nord d. Familien bereits zu ihren ständigen Kunden zählt ihrer Wochenrun wird überrascht sein von der vorzüglichen Qualite der letzten Bo Stoffe und den billigen Preisen und wird sich die inische Mitteilun ma Schwetasch& Seidel, Spremberg N.- daß Montenegr vorteilhafteste Bezugsquelle für alle Zeiten merken willigen Einlenter Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Gießen. In der Stadtkirche. Sonntag, den 4. Mai. Exaudi. Vorm. 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. hließen fönnte. Grund diefer M dak den Mont abgeben eingeräu er Mächte in Ceti eleitet. Die Komman Zugleich Christenlehre für die Neufonfirmierten Blodadeflotte h der Matthäusgemeinde. montenegrinischen Vorm. 9% Uhr: Professor D. Ed. zug der montene Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeiner die Besetzung Pfarrer D. Schlosser. alsbald mit D Am 1. Pfingstfeiertag wird im Hauptgottes Stadt einzuri Beichte und hl. Abendmahl für die Matthäus- u. Buaris soll solar fusgemeinde gemeinsam gehalten werden. Anmeldbartischen Behörd dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemgenisiert sind. erbeten. Cetinje. C Ergebnisse die De infchen Kabinetts ungen vor, daß f aris entfchloffen ha Slutari wi Pfarrer Ausfeld. Montenegrinern ge Truppen soll e Rady erfolgter adade aufgehober In der Johanneskirche. Abends 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Zugleich Christebilehre für die Neulonfirmierten der Lukasgemeinde. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgem Am 1. Pfingstfeiertage wird in beiden Kirche alljährliche Rollefte für die hessische Lutherstiftung ben werden. Am 2. Pfingstfeiertage wird im Hauptgottes Beichte und hl. Abendmahl für die Lukas- und hannesgemeinde gehalten werden. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde er Batholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 3. Mai. zur hl Beicht. Zu dem so u nigs Nikita dürft erfolgte Ein Festihlands Nachm. um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Geleg Einer der Dr 6. Sonntag nadychiedenheit erklä Sonntag, den 4. Mai. Vorm. 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: HI. Messe mit Predigt. Nachm. 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Nachmittags 4% Uhr: Versammlung der Jungfr Kongregation. Dienstag und Freitag, abends 6% Uhr ist Maian Rom dem Ma rei Berechtigung venieren. Wen müffe fie inte Fale jei es zulä Die Nad Rom 20) Che der Mo Gottesdienst in der Diaspora am 4. nem Kopfniden n Laubach: 10 Uhr hl. Messe mit Predigt. Lich: 9% Uhr hl. Messe mit Predigt. Hefe- gehört zum Backen! das sollte jede Hausfrau bei allen felftgebackenen Sachen beherzigen. Jeder Bäder verwendet Hefe, und alle Hausfrauen, die bisher als Triebmittel noch nicht Hefe benutzten, sollten bei dem nächsten Gebäd einen Bersuch damit machen. Wer das Baden mit Hefe noch nicht kennt, lasse sich sofort vom Berband Deutscher Breßbefefabrikanten, Berlin SW 11, die Broschüre Der Deutschen Hausfrau" kommen, die eine leicht faßliche Anleitung für die Gefebäderei nebst 199 verschiedenen Rezepten enthält und gratis und franko abgegeben wird. Hefe ist jetzt auch in dauernd haltbarer Form unter dem Name Dauerhefe Florylin" in 10 Pfennig Bädchen erhältlich; beste Hefe fann also im Haushalt vorrätig gehalten werden. Man verwende daher nur Hefe, fie gibt schmackhaftes, wohlbekömmliches Gebäck! icon wieder zug et noch verstande uste er fich eber Foute in den Saufe! Die lette Tubem Hauch he wirbelten. Auch fr Blatt. Gero talles herunter ng mit den B . und dabei ta ber genug, daß fie teht falte Nächte Awei volle G Sporo heraus, ele Chandichuhe au die Luft. Er id nette, als derfel in betontrat. , Sie hier 1016?" Dwie häßlich Lagen aus. Es ams darin. Ele- wijfen as denn? con le einidylo fit trapp!" Die Schwein zu nigt auftreibe nac Cognac en Weinen MACHOLL ONN. marke. Überall erhältlich. um Spa( Belg anges. tsch, Französisch, Englis elswissenschaften. rs Einjährige. eule, auch bessere Han Gießener Zeitung Bezugspreis 25 Pfg. monatlich ( Neneste Nachrichten) vierteljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 60 Pfg. 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Johann Sieben. rfolglos angewandt, bringt habe vor mehreren Jahren Anzugschen auch anderweitig bekommen, Dankschre waren Ihre Stoffe die besten. ng. Ueberraschend. Erfolg, näck, Fällen. ädlichkeit gar. M. 3,50, ex sche. Diskr. Nachnahmever sburg. Chr. Jochimsen. Jer Stoff zu meinem Kleide ist ganz meiner Zufriedenheit ausgefallen. Ogist Bocatius, Berlin behain, 16. 11. 12. Minna Hänsch. Drucksache. Firma Bei Angabe der Adresse des Absenders 3 Pig.- Marke, bei weiteren schriftlichen Mitteilungen 5 Pig.- Marke. Schwetasch& Seidel Tuchfabrik und Versand Spremberg tr O. E. S 13. 5. n wahrhaft großartigen Festschmucke der Schwarz- rot- gold die Vorherrschaft, eine den„ Grenzboten", Jahrgang 1863, Nr. Jung wie folgt festgestellt wurde:„ Leiper Eigentümlichkeit seiner Fahnenpracht inder und Zeichen der Zeit. Vor 20 das Universitätsgericht noch Studenten, Berbrechens schuldig gemacht haben sollidung anzugehören, die in dringendem Schwarz, Rot und Gold für gut neben Farben zu halten. Vor vier Jahren as Schillerfest feierten, wagte, obwohl nnur die Weisung ergangen sein soll, t zu verbieten", von allen Häusern der nziges dem Vernehmen nach von Bürger und Schneidermeister bewohnt Trikolore, das Symbol des deutschen 1 zeigen. Jetzt war keine Gasse, in der ben nicht die bei weitem überwiegenen. Auf dem Markte zählten wir deren s einundsechzig, auf der Hainstraße r größten, und ganz das gleiche Veruf dem Brühl, in der Grimmaischen, uf dem Brühl, in der Grimmaischen, der Nikolaistraße, sowie in anderen le Häuser schmückten nur deutsche Fahneben diesen, wie billig, den Farben enen der Turnerschaft eine Stelle ge: des„ engeren Vaterlandes" so hübsch neben der schwarz- rot- goldenen aussporadisch vertreten, und dann mit n unter dieser oder zur Linken und tat. Die Stadtbehörde war bei solrichtiger Beurteilung des Wesens der en. Auf dem Rathause wie auf den Gebäuden wehten allenthalben deutweit überwiegender Zahl und allentiß und Grün und der blau und gel15." h, das anfangs der Sechzigerjahre rhunderts erst mit der allgemeiner urnvereinen begonnen hatte, war trok eich vertreten, denn beinahe ein Zehn nsmitglieder des damaligen 15. Lrei teilgenommen haben. Glaubhaft wird in erfährt, welche Turnerscharen einStädte nach Leipzig entsandt hatten. tann, 1100 bis 1200 sind es sicher ) der Berichterstatter der„ Blätter für Turnfest" schreibt über den Festzug, ältnismäßig schwache Beteiligung des stfalens und Schwabens erwähnt icher war der 15. Kreis, Desterreich, lle im Zuge zugefallen war, aufge= Jubel tönte diesen Jüngern der Tur50 Jahren. | ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pig. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reklame 3eile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bef Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. Und heute stehen wir wiederum vor einem Leipziger Turnfeste, das noch viel großartiger, noch viel bedeutender werden soll! Die im glücklich geeinten, vom großen Kanzler mit Blut und Eisen zusammengeschweißten Deutschen Reiche zur Millionengemeinde emporgeblühte Deutsche Turnerschaft wird im Juli dieses Jahres das 12. Deutsche Turnfest in Leipzigs Mauern abhalten, eine gewaltige Heerschau über ihre Mannen, bei der sie auf 60 000 bis 70 000 Besucher rechnet. Alle etwa noch bestehenden Meinungsverschiedenheiten beiseite lassend, hat der Ausschuß der Deutschen Turnerschaft in dem Bestreben, wie beim dritten so auch beim zwölften Deutschen Turnfest eine Verbrüderung aller deutschen Stämme herbeizuführen, die Einladung an den Turnkreis Deutschösterreich ergehen lassen. Weist doch auch die gegen- wärtige Weltlage zwingend darauf hin, daß sich die Germanen aller Länder immer fester zusammenschließen, immer inniger befreunden und immer tatkräftiger unterstützen müssen. Zu dem bietet das vielbesungene, infolge seiner Messen und seines Buchhandels in aller Welt bekannte, mächtig aufstrebende Leipzig so viel Sehenswertes, daß sich für jedermann ein Besuch der größten„ Turnerstadt" Deutschlands reichlich lohnen wird. Außer den erst jüngst erstandenen Sehenswürdigkeiten, dem Völker- schlachtdenkmal, dem Hauptbahnhof und der noch im Bau befindlichen neuen, großert Turnhalle, besitzt die Stadt reiche Kunst- und wissenschaftliche Sammlungen, prächtige Schauspiel- und Musikhäuser( Gewandhaus), einen herrlichen Palmengarten, das berühmte( oder berüchtigte?) Rosental mit dem Tiergarten, mustergültige Sport- und Spielplätze( Schrebergärten) und hat sogar durch Anlegung des sogenannten„ Scherbelberges" einen Erholungs- und Belustigungsort für Bergsteiger ge= schaffen. Als weiterer Anziehungspunkt ist die Inter= nationale Baufachausstellung zu nennen, die, vom Mai bis Oktober geöffnet, eine Weltausstellung für Bau- und Wohnwesen zu werden verspricht, und es sind vom Hauptausschusse für das 12. Deutsche Turnfest umfassende Vorkehrungen getroffen worden, daß die deutschen Turner auf Grund ihrer gestempelten Festkarte ermäßigten Eintritt während der ganzen Festwoche erhalten, so daß sich auch nach den anstrengenden Turnfesttagen noch genügend Zeit und Gelegenheit bieten wird, die Ausstellung zu besuchen, und die gewaltigen Ausstellungsgegenstände je nach Zeit, Lust und Neigung in Augenschein zu nehmen. Nach alledem kann wohl als sicher angenommen werden, daß eine Turnfahrt auf den blutgetränkten, geschichtlich denkwürdigen Boden Leipzigs jedem unserer Kreisangehörigen nicht nur reichen turnerischen, sondern auch mancherlei anderen Gewinn bringen wird und ich schließe meinen Werbebrief mit einem Gedichte, das vor dem 3. Deutschen Turnfeste 1863 ein Weimaraner seinen Turnbrüdern widmete und das mir auch auf die heutigen Verhältnisse wunderbar passend erscheint: So wollen wir denn nach Leipzig zieh'n, Die festliche Zeit ist gekommen; Laßt alle Grillen und Sorgen flich'n, Den Stab in die Hände genommen! Laßt uns ein jubelndes Juchhe schrei'n, Werfet die Hüt' in die Luft hinein, Rühret die Trommein, schwenket die Fahn'! Hin zu den Spielen auf Leipzigs Plan! e täglich mehr verlangt. und große Ausgiebigkeit ind die Vorzüge. Il zu haben! 99 Kornfranck 66 das neuzeitliche Kaffeegetränk( kein Bohnenkaffee) kräftig nahrhaft, jedem bekömmlich,( auch Kranken und Kindern). bid 4E Springmanns Schuhwarenhaus Würzburg Aschaffenburg Fulda Schweinfurt Giessen, Bahnhofstrasse 58 Weitere grosse Frühjahrs- Sendungen sind eingetroffen. 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