Verzicht auf gelbbraune Ornament. Und Geradeaus sieht man auf steilem Södermalm Gießener Zeitung Bezugspreis 40 pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) teljährlich 1,20 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. 11bgeholt in unserer Expedition oder in den Zweiggabestellen vierteljährlich 90 Pfg.- Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: SeltersDeg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. id - - Berlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Rr. 43. Telephon: Nr. 362. Politische Rundschau. Deutschland. Der Kaiser empfing in Potsdam am 26. im Neuen Palais Fräulein Mathilde Kirschner, die ter des Oberbürgermeisters. Es handelte sich um Bau eines Erholungsheimes, das der Kaiser für tellofe Arbeiterkinder Berlins an der Ostseeküste er Ben will. Der faiserlichen Aufforderung entsprechend, Fräulein Kirschner sich bereit erklärt, die Leitung der Fall zu übernehmen. Heute vormittag begann das ungsfest des Lehrinfanterie bataillons fog. Schrippenfest, mit Gottesdienst an der Süd= ex des Neuen Palais, welchem außer dem Kaiserpaar, lk Prinzen und Prinzessinnen, dem Reichskanzler, die metalität und die fremdherrlichen Offiziere teilnahmen. sDarmstadt. Das Großherzogspaar von Hestrat von Sewastopol die Rückreise nach Deutschland Das russische Kaiserpaar begleitete sie auf der Kaijocht Standart" von Livadia bis Sewastopol. Zur hess. Besoldungsreform hat der Bach bei der Zweiten Kammer folgenden Antrag gebracht: 1. Jn allen Gemeinden ohne besonderes testatut sind die Gehalte an die Lehrer und Lehrinnen aus der Staatskasse nach den für die Beten geltenden Bestimmungen auszuzahlen. Der Staat eldt von den Gemeinden, sowie von etwaigen sonjen Trägern von Schullasten( Stiftungen, Standes= rshaften usw.) die Beträge, die von ihnen für die hergehalte aufzubringen sind. 2. Die Gehalte der Ift schullehrer in den Städten mit besonderem Ortsfur berechtigen dem Staate gegenüber nur insoweit zu en Anspruch auf Pension, als sie einschließlich der der Pensionierung in Anrechnung zu bringenden letsentschädigung das pensionsfähige Höchstgehalt an staatlichen Anstalten verwendeten seminarischen hrax( Reallehrer) nicht übersteigen( bei Lehrerinnen Betrag von 3600 Mark). 3. Die Amtszulage der hulleiter( Hauptlehrer) werde bei Festsetzung thegehalts mit ihrem vollen Betrag in Anrechnung raucht. - des " Die Reichseinnahmen an Zöllen, Steund Gebühren haben nach der„ Voss. 3tg." im April Is, dem ersten Monat des neuen Rechnungsjahres, Betrag von rund 127 Millionen Mark erreicht und gem damit um rund 1½ Millionen Mark über denen 5 April v. Js. Bei den 3 öllen hat sich im veridt zum Vorjahre ein Minderertrag herausgestellt, inmur 52,4 Millionen Mark vereinnahmt sind gegen , 00 Millionen Mark im April v. Js. Sehr erheblich rber Ausfall bei der 3ucker steuer, die nur 11,6 illionen Mark ergeben hat gegen 17,0 im Vorjahre. Unter Feinden. Roman von Karl Matthias. ( Nachdruck verboten.) Bas ist mit diesem Herrn, der in Ihrer Bcgletngan?" Mein Freund Jean Bourlier, ein ausgezeichneter fft fter," antwortete der Gefragte, seinen Begleiter vorellem. Ich stehe für seine Kenntnisse, seinen Mut nomen Patriotismus. Er ist das Ideal eines Komnine defs, wie geschaffen zu der Stelle, welche Sie mir tgeht hatter." Ser von Soumis nickte dem Nähertretenden zit. Sie gehörten wahrscheinlich auch zu den Offizieren erapitulationsarmee?" Rein," entgegnete Bourlier, ich bin nicht Soldat fen, aber ich brenne vor Begierde, dem Vaterlande teihe Dienste zu weihen. Es gibt keinen erbitterten eid der Deutschen wie ich. Ich hoffe, Großes zu leien, wenn man mich den Elenden gegenüberstellt, die tir: alles, alice geraubt haben." Das flirgt vortrefflich," meinte Herr von Soumis ühl aber da Sie bisher noch nicht gedient haben, wird ben wohl nichts übrig bleiben, als das Chassepot zu hultern." Gin Troupier? das ist Wahnsinn!" schrie Treillen zornig.„ Caffen Sie sich durch seine Bescheidenheit ich beirren, Soumis, er ist ein Genie, ein Feldherr, bürge für ihn mit meinem Ehrenwort." Na, na," meinte der Kommissar tronisch lächelnd or mochte wohl an das gebrochene Ehrenwort bet Colambe denken.„ Kennen Sie Herrn Bourlier- so enom?" Bie genau! Sahen wir uns nicht täglich in Seann und seinen Sohn, einen Leutnant der 8. annies. Auch ein Genie, der Sohn. Was der im Bas the Settrechnungen bezahlte! Es war kolossal. Samstags liegt für die Stadtabonnenten der Illustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Expedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 29. Mai 1912. Die Braust euer hat dagegen einen Mehreingang gehabt mit 8,2 Millionen Mark gegen 7,4 im Vorjahr und auch aus den Börsen steuern ergibt sich ein Ueberschuß von einer halben Million Mark( 8,3 gegen 7,8 Millionen Mark). Auch die Leuchtmittelsteuer( 1,3 gegen 0,7 Mill. Mark) und die Zünd warensteuer( 1,8 gegen 1,4 mill. Mark) haben ein Mehr erzielt, ebenso die Erbschaftssteuer, die 3,6 Millionen Mark ergeben hat gegen 2,7 im Vorjahr. Aus der Zigarettensteuer sind 2,9 Millionen Mark eingekommen gegen 2,4 Millionen Mark im Vorjahr, aus dem Frachturkundenstempel 1,4 gegen 1,4 Mill. Mt. Bei den übrigen Reichseinnahmen waren die Veränderungen ganz gering. Die Verbrauchsabgabe von Branntwein brachte. 17,3 Mill. Mark gegen 17,2 Mill. Mark im Vorjahre. * = Berlin. Am Schluß der letzten Reichstags sitzung hat sich ein Vorfall ereignet, der die soz.- dem. Parteigenossen sehr peinlich berührt. Als der Präsident das übliche Kaiserhoch ausbrachte, erhob sich auch der Sozialdemokrat Dr. Landsberg- Magdeburg. * Eydkuhnen, 27. Mai. Der Grenzkommissar Hauptmann Dreßler traf gestern abend im Bahnhof, von einer zahlreichen Menge mit Hurrarufen be grüßt, ein. Die Freilassung erfolgte auf Befehl des Kaisers von Rußland. Desterreich. Wien. Graf Berchtold, der österreichische Minister des Auswärtigen, ist nach seinem Be suche in Berlin und Dresden wohlbehalten wieder in Wien eingetroffen, wo er dem Kaiser Franz Josef als Ergebnis seiner Reise die Feststellung des vollen Einvernehmens in allen schwebenden Fragen zwischen der Berliner und Wiener Regierung berichten konnte. Besonderer Auszeichnung erfreute sich der Minister durch den Kaiser in Potsdam, wohin ihn der Botschafter Graf Szoegnenn geleitet hatte. Graf Berchtold wurde vom Kaiser ganz allein in längerer Audienz empfangen, in der er auch Gelegenheit nahm, sich für die Verleihung des Schwarzen Adler- Ordens zu bedanken. Italien. * Rom. Die italienische Kammer hat am Samstag das Wahlreform gesetz in geheimer Abstimmung mit 284 gegen 62 Stimmen ange= nommen. Die aus der Türkei ausgewiesenen Italiener werden in Italienen mit beachtenswerter Hilfsbereitschaft aufgenommen. Es werden zirka 10 000 Jtaliener die Stadt Smyrna verlassen. Er starb für Frankreich; der Vater erbte sein Talent. Sie können ihm unbedenklich eine Kompanie anvertrauen. Ich werde Bourliers Lehrmeister sein; theoretische Kenntnisse besitzte er übergenug- die praktischen sind meine Sache. Abgemacht?" „ Meinetwegen," nickte Soumis.„ Sie haben die Verantwortung dem General gegenüber. Die Zeit drängt, ich habe noch viel zu erledigen. Hier sind die Anweisunger auf das Arsenal, hier die Bestallungen. Gott befohlen und auf Wiedersehen, um einige PrivatAngelegenheiten zu ordnen." Trepillon verstand ihn. Auch Bourlier wurde es klai, daß nachträglich eine Forderung an seine Kasse ge.nacht werden würde? Was verschlug ihm das? Mit Barmitteln war er reichlich versehen, sein Ziel war erreicht: er konnte töten und töten lassen. Er war Kapitän wie Trepillon Oberst. Mit solchen Offizieren hoffte das neue Frankreich die deutschen Sieger aus dem Lande zu treiben! Bourlier war auf einem Rotterdamer Schiff, welches er reisefertig im Hafen gefunden und auf dem er | sofort Passage genommen hatte, nach Bordeaux gekommen. Hier besuchte er seinen Geschäftsfreund Malvezin, deponierte bei ihm überflüssige Gelder und erklärte, daß er vorderhand in der Stadt bleibe. In Wahrheit hatte der racheglühende Mann den Entschluß gefaßt, selbst in die Reiher der Landesverteidiger zu treten. Die allgemeine Bewegung in den Süd- Departement. tam seinen Wünschen zu statten. So reiste er geradewegs nach Tours, wo die Werbebureaux waren. Bevor sich Bourlier in dem Depot des Troupiers melden konnte, war er dem ehemaligen Kapitän Tre= pillon begegnet, der sich ohne einen Sous in der Tasche umhertrieb. Er kannte den abenteuerlichen Offizier oberflächlich. In Sedan hatte er den Mann gemieden; hier schloß er sich ihm an, obgleich Trepillon sofort setnen S.... el empfindlich erleichterte. Als er jenem seinen ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plazzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon Nr.: 362. Amerika. 24. Jabra. Washington, 25. Mai. Das Schlachtschiff ,, Nebraska" ist an der Spitze eines Geschwaders_angesichts der Wirren auf Kuba nach Kan West in See gegangen. Das Staatsdepartement erklärt wiederholt, daß dieser Schritt keineswegs eine Intervention bedeute, sondern lediglich eine Maßnahme im Interesse der Amerikaner und ihres Eigentums. * Aus Mexiko wird gemeldet, daß die Insurgenten zahlreiche Brücken und Eisenbahngeleise zerstört haben. Generalversammlung der Betriebskrankenkassen. Deutschland. Der Betriebskrankenkassenverband hielt am 20. Mai in München im Hotel„ Bayerischer Hof" unter dem Vorsitz von Justizrat Wandel- Essen, Direktor der Firma Krupp, seine diesjährige Hauptversamm lung ab, die aus allen Teilen des Reiches vor allem von einer Reihe namhafter Industrieller besucht war. Nach einigen Worten der Begrüßung erstattete der Vorsigende einen längeren Geschäftsbericht, der in mannigfacher Hinsicht bemerkenswert ist. Danach umfaßt der Verband zurzeit 2705 Kassen mit zusammen etwa 2,2 Millionen versicherten Personen. Nach den neuesten Verlautbarungen scheine es, als ob die Krankenversicherung nach der Reichsversicherungsordnung am 1. Januar Die 1914 in vollem Umfange in Kraft treten werde. amtlichen Bekanntmachungen hierzu ständen noch aus. Ueber die Frage der Grenzen der staatlichen 3 wangs= versicherung sprach sich Redner dahin aus, daß das Deutsche Reich diese Grenzen im allgemeinen erreicht habe. So sehr die Zwangsversicherung in ihren angemessenen Schranken Vorteile bewirke, in gleichem Maße wirke sie schädlich bei Ueberschreiten dieses Maßes. Auch die Frage der Belastung der heimischen Volks= wirtschaft falle bei der Zwangsversicherung erheblich in die Wagschale. Die Grenzen der staatlichen Zwangs= versicherung fämen aber nicht für den Versicherungsgedanken als solchen in Betracht. Die weitergehende Fürsorge müsse jedoch durch freiwillige Versicherungen geschehen, mehr oder minder gefördert vom Staat, von Gemeinden und Arbeitgebern. Besonders eingehend wurden dann die neuesten Vorgänge in der von dem Leipziger Verbande geleiteten Aerzte bewegung behandelt. Der Gesetzgeber habe mit guten Gründen die Grundforderungen des Leipziger Verbandes, namentlich die gesetzliche Einführung der freien Arztwahl bei der Reichsversicherungs ordnung abgelehnt. Der letzte Aerztetag habe deshalb erklärt, daß nunmehr diese Forderungen von der Koalition durch die Mittel der Selbsthilfe verwirklicht werEntschluß, sich anwerben zu lassen, mitteilte, erbot sich der Kapitän sofort, ihm eine Offiziersstelle zu verschaf= fen. Das Glück war ihm günstig genug, sein Wort halten zu können. Freilich mußte Bourlier die Charge mit einem Tausendfranksbillett bezahlen, welches wohl zum Teil in Trepillon's Händen haften blieb. Der neugebackene Oberst erwies sich noch weiterhin als getreue Freund. Er weihte seinen wohlhabenden Schüßling in die Geheimnisse des Gewehres, der De= genführung und des Ererzier- Reglements ein, so daß der Offizier von wenig Stunden nicht mehr befürchten mußte, vor seinen Leuten als Laie dazustehen. Dem 204. Regiment zugeteilt, dessen Oberst richtig Trepillon war, wurden. Herrn Bourlier 150 Leute übergeben, Tauter undisziplinierte, neu eingekleidete Bauern aus der Marche, welche man wie das Vieh herbeigetrieben. Seine Leutnants waren ehemalige Unteroffiziere, welche als Depotverwalter und Halbinvaliden gedient hatten, Menschen, die vom besten Willen beseelt, die Refruten drillten. Acht Tage später marschierte das Regiment die Loire aufwärts bis Blois, wo Truppen von Vendome fommend, sich mit ihm vereinten. Somit war das 15. französische Korps gebildet und nach Orleans dirigiert. General d'Aurelles ließ das Gebäude nördlich der Stadt besetzen. Die 204er wurden im Walde von Orleans postiert und bis Artenay vorgeschoben. Der Feind ließ nicht lange auf sich warten. Unter dem Oberbefehl des Generals von der Tann rückte das erste banerische Korps, durch die 22. preußische Division verstärkt, nach Süden. Vor Orleans angekommen, stießen die Bayern auf die französische Streitmacht. 9 Batterien beschossen diese sofort bei Artenay, zwei an dere sandten ihre pünktlich treffer den Geschosse von Assas her ir die rechte Flanke des Feindes. Ein Teil des ersten bayerischen Regiments nahm das heftig umstrittene Artenay mit Löwenmut. ( Fortsetzung solgt.) Gliederung und des ohne viel nach ihren Schöpfern zu fragen. gleich eine der großen schöpferischen Naturen der Kunst Man sieht die schönsten Bauten von Kopenhagen an, Hier fühlt man dieses Schloß neben die berühmtesten der Epoche. hervor. Königswillen, der Willen Natur ringsum paßt. Als ein ganz eigenes Werk stellt sich wonnen, eine Form, die prachtroll zu dem rauhen Ton der eines starken und sturren Volfes, hat hier seine Form ge Anstrich hebt diesen Charakter noch Königs blocks der Djurgard liegt, und ihm gegenüber die imposanten HäuserMuſeum mit seinen zierlichen Giebeln, das drüben im frischen wipfeln das Kastell grüßt, mehr links das neue Nordische schmäleren Wassers, das grüne Steppsholm, über dessen Baum der Katharinenkirche aus der Saltjö aufragen, links, jenseits. mit seinen Reihen großer Mietshäuser und der schönen Kuppel grauem Felsen Leben der tittelhandväg. Hier werden Lage und deutlich. Stockholm zeichnet sich durch seine ausgezeichnete den würden. Am 18. Februar hätte die Aerztekoalition Bedarf konnte nur zum geringen Teil gedeckt werden.| und die große Eisenbahnbrücke befindet sich in derom. Das Gerich In Mainz, Gießen, Wezlar, Fechenheim a. M. und chen Gefahr. In Ferenczfalva stürzten die Wassen von einem Jah Aus der Industrie der Nahrungs- und Genuß- ten die Straßen in reine Flüsse. Der Eisenbahnda 422 Kurgäfte Beschlüsse gefaßt, wonach zur Durchsetzung der Forderungen die örtlichen Aerzteorganisationen gleich 3 eitig, geschlossen, gleichmäßig und ein= heitlich vorgehen sollen, was trotz aller Gegenrede den ärztlichen Generalstreik bei den Krankenkassen be= deute. Die Krankenkassen könnten die Grundforderungen des Leipziger Verbandes nicht anerkennen aus Selbstachtung und in Wahrung ihres Bestandes. Der Verband bedauere ganz außerordentlich die gespannte Lage des Verhältnisses zwischen Krankenkassen und Aerzten. Es würde ihm zur größten Freude gereichen, wenn ein für beide Teile angemessener Friede zustande käme. Die Krankenkassen wollten weitestgehende Zugeständnisse machen. Der Leipziger Verband müsse aber auch Entgegenkommen zeigen. Sollte der Leipziger Verband unversöhnlich bleiben und auf Anerkennung seiner ForderunGe= gen bis zum letzten bestehen, dann könnten der setzgeber und die Behörden nicht anders, als die Träger der öffentlich- rechtlichen, im Interesse der allgemeinen Wohlfahrt geschaffenen Krankenversicherung vor den übertriebenen Forderungen und Maßnahmen des Leipziger Verbandes ausreichend zu schützen. Inbezug auf das Verhältnis der Krankenkassen zu den Apothekern erklärte Justizrat Wandel, daß der staatliche Zwangsrabatt und die amtlichen Handverkaufstaxen nach der Reichsversicherungsordnung den Krankenkassen in vollem Maße gerecht werden müßten. Die Apotheker seien nicht gesonnen, den Krankenkassen entgegenzukommen. Die Apotheker hätten ihre Monopolstellung für den wesentlichen Teil des Arzeneiverbrauchs der Kassen noch durch besondere Koalitionsverträge befestigt, die ein Entgegenkommen bei hohen Vertragsstrafen ausschließen. Redner ging dann näher auf die Einzelheiten der Tätigkeit des Verbandes ein, wobei er insbesondere die Reichsversicherungsordnung berücksichtigte. Er schloß mit dem Hinweis, daß der Verband namentlich bei der Durchführung der Reichsversicherungsordnung sein Mögliches daran setzen werde, um die Sache der Betriebs= frankenkassen zu fördern, was nicht nur den industriellen Arbeitgebern, sondern mehr noch den von diesen beschäftigten Versicherten zum Segen gereiche. - Im weiteren Verlaufe wurden die Ergebnisse der letzten Jahresrechnung und der Haushaltsplan für das laufende Jahr mitgeteilt. Vorstand und Ausschuß des Verbandes wurden mit den durch besondere Verhältnisse bedingten Aenderungen wiedergewählt. Es folgte dann noch ein eingehender Vortrag über„ Organisation des Versicherungsamts, seine Aufgaben und das Verfahren vor ihm" in dem eine Reihe wichtiger Mitteilungen über diese neue große Einrichtung gegeben wurde. An die Versammlung schloß sich ein gemeinsames Essen. Vom Arbeitsmarkt im April. Der Streik der zirka 5000 Metallarbeiter in Frankfurt a. Mk hat sich im Berichtsmonat weiter verschärft. Wenn die Arbeiterorganisation ihre Drohung, die restlichen 40 Proz. aus den Betrieben heraus zu holen, wahr macht, so würden 10-12 000 Arbeiter in Frankfurt a. M. und Umgegend teils streifen, teils ausgesperrt sein. Nach den Beobachtungen der Arbeitsvermittlungsstelle Frankfurt a. M. hat die Besserung in der Metallindustrie trotzdem weiter angehalten. Gesucht wurden besonders tüchtige Bauschlosser, Metallschleifer, Metalldrücker, Galvaniseure und Former. In Mainz herrschte hauptsächlich Nachfrage nach Gürtlern für Beleuchtungskörperfabriken, Bauschlossern und Spenglern, weniger dagegen nach Maschinenschlossern und Elektrotechnikern. In Offenbach a. M. waren infolge des Streits schon Ende April keine offenen Stellen für Schlos= ser oder Dreher mehr gemeldet. Die Beschäftigung in der Portefeuille industrie in Offenbach, a. M. ist der Saison entsprechend gegen den Vormonat weiter zurückgegangen. Für Sattler und Tapezierer war in Frankfurt a. M. reichlich Arbeitsgelegenheit vorhanden. Ebenso berichtet Kassel von einer starken Nachfrage nach Tapezierern. In der Industrie der Ho 13= und Schnitzstoffe herrschte bei der Arbeitsvermittlungsstelle Frankfurt a. M. besonders von auswärts starke Nachfrage nach Schreinern auf bessere Möbel. Der Mítteilungen der Yoghurt- Centrale yc Eine frohe Botschaft : für Korpulente!: Es klingt fast widersinnig: ,, Der Yoghurt, das exquisiteste Nährmittel, das wir kennen, mit dessen Hilfe mit Leichtigkeit Gewichtszunahmen von 20 und mehr Pfund zu erzielen sind, ist unter gewissen Modifikationen auch imstande, ebenso grosse Gewichtsabnahmen herbeizuführen." Und doch ist dies gar nicht so widersinnig, wie es auf den ersten Blick aussieht. Man denke nur Langen i. H. herrschte rege Nachfrage nach Schreinern, sen aus den Dämmen über die Ortschaft und verwan wurde teilweise hinweggerissen. Mehrere Häuser auch hier bereits eingestürzt. Die Ortschaft Resicze gle einem Meer, alles steht unter Wasser. Saaten sind vernichtet. Es wird neuerliches Steigen Wassers gemeldet. Das Schloß des Baron Banffy Valaszut ist durch das Hochwasser vom Verkehr ab Bad- Nau Sage nocy 5627 3um 23. Mai 19 Golig. D feiert am 20. nertjährig Kirche. Wo her schnitten. In Heswat ist die Eisenbahnbrücke hinuh im Jahre 8 gerissen worden. In Szamos- Ujvar hat sich der G mos ein neues Bett mitten durch die Stadt geba Zahlreiche Häuser stehen unter Wasser. Militär Feuerwehr arbeiten dort mit großer Anstrengung. Ortschaften Kaczko, Alor, Geos und Geos- Rana ste ebenfalls unter Wasser. ete Rirchlein in Balbe- Darmita in der Stadt großer Wahrsche ren Anlaßlich de einen Besuch des Galib. Se mit großer Treue London, 27. Mai. England steht wie vor einem Transportarbeiterstreik, der das ganze La umfaßt. Das Streikkomitee hat heute Abend nach me stündiger Sitzung den Beschluß veröffentlicht, daß morgen an alle Transportarbeiter der einigten Königreiche die Arbeit niederzulegen haben. Streik, der sich bisher auf London beschränkte, greift mit auch auf die Zentren des Landes über. shadt Schlik här ime 1000 Mart lichen Gemeindeh Darmstad rt radhiten Freitag Jurid mittel meldet Kassel, daß ein großer Teil der von auswärts kommenden Gesellen untergebracht werden konnte. Aus Gießen berichtet der Deutsche Ta= bakarbeiterverband, daß Aussicht vorhanden sei, daß die Lage des Arbeitsmarktes im Mai eine bessere wird, da gegen Ende des Berichtsmonates mehrere Fabriken wieder voll beschäftigt gewesen wären. Jm B e- kleidungs- und Reinigungsgewerbe war der Beschäftigungsgrad für Schuhmacher in Frankfurt a. M. sehr gut. Die Nachfrage nach Schneidern konnte fast nirgends befriedigt werden, wie Frankfurt a. M., Kassel, Gießen, Wetzlar, Fechenheim a. M. und Bad Wildungen übereinstimmend berichten. Die Nachrichten über das Baugewerbe lauten verschieden. In Kassel schreitet die Bautätigkeit sehr langsam vorwärts; in Darmstadt befindet sich die Bautätigkeit in einer Aufwärtsbewegung; in Mainz ist die Bautätigkeit sowohl in Hochbauten als Tiefbauten eine sehr rege. In Offenbach a. M. war die Bautätigkeit noch wenig befriedigend. Sehr rege war die Bautätigkeit in Hoch- u. Tiefbauten in Bad- Wildungen. Die Arbeiten an der Hemfurther Talsperre wurden in vollem Umfange wieder aufgenommen; es werden zurzeit zirka 500 Arbeiter dort beschäftigt. Dringend gewünscht wurden Anstreicher, 3immerleute waren sehr gesucht in Gießen, Anstreicher in Wetzlar. Jm graphischen Gewerbe schlechterte sich der Arbeitsmarkt. Jm Gast- und Schankwirtschaftsgewerbe haben die anhaltend gute Witterung und die damit verbundene Eröff nung einer Anzahl Saisongeschäfte auf den Arbeitsmarkt n Gießen. Kommenden Sonnabend, den 1. Jabeiten zur Ber günstig eingewirkt. Die Zahl der offenen und besetzten trifft der Zirkus May hier ein und gibt gleichwarzüglichem Stellen war bedeutend höher als im gleichen Abend seine Eröffnungsvorstellung. Ein guter Nash ujen bereits e des Vorjahres. Verlangt wurden hauptsächlich jüngere geht dem Vergnügungsinstitut voraus. Reich sind Leute. Aeltere Leute, d. h. Leute im Alter von 35 Jah- Darbietungen seines Spielplans, reich ist auch ren und darüber, sind fast nicht mehr in feste Stelluntäglich geöffnete Tierschau mit exotischen Tieren gen unterzubringen. Dem Umstand, daß Hausfrauen enormen Werten besetzt. Was alles man zu sehen nur in den seltensten Fällen sich dazu bequemen wollen, kommt im Zirkus May, das wollen wir nicht vor Mädchen anzulernen, ist der ständige Mangel an guten verraten, aber sagen dürfen wir, daß das Gebotene Dienstboten mit zuzuschreiben. Für ungelernte jeden Besucher etwas bringt. Man vergesse nicht, Arbeiter war in Frankfurt a. M. die Beschäftigungsgerechtzeitig mit Eintrittskarten zu versehen, um sich m legenheit im Berichtsmonat nicht günstig. Jm Transportgewerbe dauert der Streik der Rheinschiffer noch an. Ueber den landwirtschaftlichen Arbeitsmarkt ist nicht viel zu berichten, da die trockene Witterung ein intensives Arbeiten auf den Feldern noch nicht zuließ. Jm Rheingau haben sich die Winzer durch Zusammenschluß höhere Löhne erwirkt. Aus aller Welt. ver= Monat von * Berlin, 28. Mai. Unter Beteiligung über 8000, Lehrern aus allen Teilen des Reiches, sowie aus dem Auslande begannen gestern in der Reichshauptstadt die Verhandlungen der diesjährigen deutschen Lehrerversammlung, die vom allgemeinen deutschen Lehrerverein mit dem Sitz in Berlin veran staltet ist. Süddeutschland ist verhältnismäßig am stärksten vertreten. * Stuttgart, 27. Mai. Herzogin Amalie von Urach, geborene Herzogin in Bayern, ist gestern ge= storben. ein* Leipzig, 27. Mai. Das gestern hier getroffene Parseval- Luftschiff 6 wurde gegen 10.45 Uhr von einer Windböe erfaßt, vom Anker losgerissen und etwa 200 Meter weit geschleift. Das Luftschiff ist schwer beschädigt. Ein Soldat wurde verletzt. Aus Stadt und Land. Offenbach Deorg Rann in Gießen, 29. Mai 19 m Raub der F wa eine Million M Dieburg. When und zu d n Gießen, 27. Mai. Dr. A. Franz aus D den erhielt die venia legendi für das Fach der romantimmig die schen Philologie an der Landesuniversität. Mainz. K dar Stadt Main den Verhandlung auch starte seien au sich Bingen, hort wurde mi an den Zirkuskassen bei dem voraussichtlich erheblichung des Rhe Gedränge stoßen und drängen lassen zu müssen. kanntlich hat das Zigarrenhaus Sonntag, Sonnenstr den Vorverkauf übernommen. Die Zirkuskassen gleichfalls tagsüber geöffnet. doen. Der S dus gefaßt, fo Basbeamten ein fie besolde bferung ihrer zu lassen. ( Frankf Der Königswar n Gießen, 28. Mai. Während den Feiertag haben Einbrecher und Mordgesellen in mehreren 6 genden Deutschlands ihr Wesen getrieben. Auch G Ben ist nicht verschont geblieben von Einbrechern, die ichmittags w der Goethestraße neben 500 Mark in Papierge noch eine große Anzahl Wertpapiere im Gesamtbetra, mit einem von rund 10 000 Mark gestohlen haben. Zur G. Bom Tät deckung der Täter wurde der Polizeihund des Schu:( Wiesb mann Klös mit herangeholt, der von dem Tatort for zu erwarten. die Spur nach dem Bahnhof aufnahm. Leider ist du Wiesbadener die große Menschenmenge, die in der Halle nach strat der Stad kanntwerden des Vorfalles sich staute, dem Hunde Lijen. Der Aufdeckungsarbeit dann unmöglich gemacht worden. bei 20 Mark gestellt ist aber dennoch, daß ein Mann zirka 300 bitten. Trok vorausgeeilt war, der sich dann auf dem Klosetts Mainz in der Bahnhof eingeschlossen hat und von dort aus versch Großvieh M den ist. Auch eine Frau, die zur selben Zeit im ob er sich früher Stock des betr. Hauses gewesen ist, und nach Franfe diesbezügliche zurückfuhr, wurde von dem Hunde im Zuge geiche Viehhä Es ist also auch hier wieder bewiesen worden, dah rafe( Konven lizeihunde im Dienste der Kriminalität sehr wohl brauchen sind. Zahlung jed gandung, daß ze. Den Verk Derbieten. D die Sache geri Ronventionaltr * Budapest, 27. Mai. Große Gebiete Un- n Gießen. Vor der Strafkammer wurde garns sind durch ungeheuere Ueberschwemm u n- 108 mal vorbestrafte Bäcker K. H. von Breslau w gen heimgesucht worden. Namentlich sind die Täler Sittlichkeitsverbrechens und Bettelns in Eberstadt Ue Monaten Gefängnis, 4 Wochen Haft und zur des Szamos, Maros und Temes hart mitgenommen worden. Auch im ganzen Komitat Lugos ist infolge weisung an die Landespolizeibehörde verurteilt. des andauernden Regens Hochwasser eingetreten. In 16 Jahre alte Dienstmagd L. R. von Dauernhein Resiczabanya stehen 500 Häuser unter Wasser; ein Teil von ihnen ist bereits eingestürzt. In Ferdinandsberg Gebäulichkeiten ihrer Dienstherrschaft Brand ang Martrechte. D an zwei kurz aufeinander folgenden Tagen im Mo Kazenelnbog sind schreckliche Verwüstungen angerichtet worden. Der wodurch ihrem Dienstherrn ein Schaden von etwa 25 ein Feſt gefe Temesfluß hat in Lugos eine Brücke hinweggerissen Mark entstand. Als Grund gibt sie schlechte Behang des geschich an den hohen Nährwert der Milch und die heute so beliebt gewordenen Entfettungskuren mit einer reinen Milchdiät - W schädliche und dabei billige Kur, die ohne jede strengung und ohne Berufsstörung durchgeführt und jeder Korpulente sollte nicht nur aus kosmetischen sondern auch aus ges der lasse sich die au heitlichen Gründen tun Feder eines praktischen Arztes stammende, hochin sant geschriebene Broschüre ,, Die Entfettungskur M. Zukunft" kommen, die wir gegen Einsendung von in Briefmarken nebst einer Probe von Zehr- Maj Jeder Arzt, der die von dem russischen Leibarzt| kann, interessiert Dr. Th. Carell bereits vor ca. 40 Jahren empfohlene Milch- Kur( die sogenannte Barell- Kur), sowie auch die von Professor Dr. E. Metschnikoff, den berühmten Leiter des Pariser- Instituts Pasteur, in die ärztliche Praxis eingeführte Joghurt- Kur kennt, wird zugeben müssen, dass die Vereinigung beider Kuren, die heute unter der Bezeichnung ,, Zehr- Majamin- Kur" bekannt geworden ist, ein geradezu ideales Mittel bildet, nicht nur das überschüssige Fett zum Einschmelzen zu bringen und dadurch den starken Leib, die breiten Hüften. das hässliche Doppelkinn zu beseitigen, sondern gleichzeitig auch eine gründliche Blutreinigung und Blutverbesserung herbeizuführen, um damit in zahlreichen Fällen die Wiederkehr des Fettansatzes zu verhindern. In der Tat hat sich die Zehr- Majamin Kur im Sturme die Gunst der Aerzte erobert, und alle Korpulenten, die sie bisher anwandten, können von ihrer ebenso frappanten wie wohltuenden Wirkung nicht genug erzählen. Wer sich für die ebenso zweckmässige wie unjedem Interessenten ohne irgendwelche Kaufverpflicht zugehen lassen. Es dürfte niemand bereuen, diese tige, manches Neue bietende Broschüre aufmerksa lesen und die Probe versucht zu haben. Wenn Sie sich über, Yoghu informieren wollen, verlangen Kostenlose Zusendung von Prob und Litteraturder Yoghurt- Centrale Dr J. Schaffner Berlin- Grunewald Kazene hier ein hiſto ide befindet sich in de Iva stürzten die Wa Die Ortschaft und vera lüffe. Der Eisenbahn en. Mehrere Häufer Die Ortschaft Refice tunter Wasser wird neuerliches Steig man. Das Gericht verhängte eine Gesamtgefängnisage von einem Jahr und drei Monaten über sie. Bad Nauheim. Bis zum 23. Mai 1912 8422 Kurgäste angekommen, wovon an genann Lage noch 5627 anwesend waren. Bäder wurden Sjum 23. Mai 1912 77 747 abgegeben. 3wede hat, anderseits die reiche Vergangenheit Katzenelnbogens zur Geltung bringen soll. Auf dem Schlosse ist eine Heimatausstellung veranstaltet worden, die in reichhaltiger Zusammenstellung einen Einblick in die Kulturgeschichte des heimischen Bauernstandes gewährt. Die offizielle Eröffnung findet Festsonntag, den 21. Juli, statt. An den Festtagen kommt das Festspiel„ Edeltrud von Katzenelnbogen" auf dem Schlosse zur Aufführung. Die Dichtung,„ eine rheinische Avantüre in einem Vorarktischen Zone hervor. Zur südlichen Halbkugel der Erde führt jetzt, entsprechend dem Titel des Buches, unser Weg. Hedin steuert nach Afrika, dem Kreuzungspunkt der heutigen folonialpolitischen Bestrebungen. Ein zweites, nicht weniger gewaltiges Drama spielt sich vor den Augen des Lesers ab. Aus der dämmernden Kenntnis der Vorzeit, aus der schmachvollen Finsternis des Kannibalismus, der Sklavenjagden und des dumpfsten Aberglaubens, reckt sich der schwarze Weltteil wie ein gloß des Baron Barende feiert am 20. September dieses Jahres das elfSchlitz. Die hiesige evangelische Kirchen- Ge wasser vom Verkehr Indertjährige Jubiläum des Bestehens ie Eisenbahnbrüderer Kirche. Wo heute die Stadtkirche steht, wurde nach- gang", ist von Herrn Hofrat Dr. Spielmann- Wiesba- erwachender Riese langsam und unbeholfen dem Licht nos- Ujvar hat sich eislich im Jahre 811 unter Bischof Richolf von Mainz den verfaßt und spielt im Jahre 1227. An der Daren durch die Stadt ge nter Wasser. Militar at Walbe- Darmstadt wurden kürzlich bei Nachforsch= erste Kirchlein im Schlitzerland gebaut. Von Geh. it großer Anstrengung gen in der Stadtkirche Grundmauern festgestellt, die stellung sind etwa 90 Personen beteiligt. der Kultur entgegen.„ Von Pol zu Pol" wird bei seinem spannenden Inhalt, bei seiner prächtigen Ausstattung mit farbigen und schwarzen Vollbildern und Textfarten und seinem erstaunlich geringen Preis von 3 Mit. Lesewelt finden. Deos und Geos- Kang tut großer Wahrscheinlichkeit vom ältesten Kirchlein her- des 28. Infanterie- Regiments ermordet aufgefun-( gebunden) eine große Bewunderung bei der deutschen iren. Anläßlich des Jubiläums hofft man hier auch tai. England steht einen Besuch des Kaisers und des Großherzogs. Streit, der das ganz 。 Schlitz. Herr William Grecht aus Baltimore, hat heute Abend notes mit großer Treue an seiner alten Heimat und Geluß veröffentlicht, urtsstadt Schlitz hängt, schenkte der hiesigen Kirchengeportarbeiter inde 1000 Mark zum Zwecke der Erbauung eines beit niederzulegen habeblichen Gemeindehauses( Konfirmandensaal). London beschränkte, es Landes über. 9 s Darmstadt. Die großherzogliche Familie elt nächsten Freitag, den 31. Mai, aus Livadia hierer zurüd. und Land. Gießen, 29. Ma o Offenbach, 28. Mai. Die Dampfschreinerei Georg Kann in Rumpenheim wurde am 1. Feierein Raub der Flammen. Der Brandschaden beträgt twa eine Million Mark. Dr. A. Franz aus i für das Fach der s Dieburg. Der Kreistag des Kreises Dieburg ndesuniversität. jock einstimmig die Errichtung eines Kreiswasserwerks eschlossen und zu diesem Zwecke 30 000 Mt. für die den Sonnabend, den 1brarbeiten zur Verfügung gestellt. Eine gute Quelle hier ein und gibt glerit vorzüglichem Wasser ist im Gersprenztal bei Herrstellung. Ein guter gershausen bereits erbohrt. itut voraus. Reich plans, reich ist aut ten der Stadt Mainz einverleibt, die mit Kostheim schwe ! Mainz. Kastel- Mombach sind seit einigen Jahau mit exotischen Tanden Verhandlungen stehen vor dem Abschluß, und Bas alles man zu fest ist auch starke Aussicht vorhanden, daß der Vorort as wollen wir nicht eisenau sich an Mainz anschließen wird. wir, daß das Gebo ! Bingen, 26. Mai. In einer Versammlung in ingt. Man vergesse hrort wurde mit 118 gegen 81 Stimmen die Aufen zu versehen, um em voraussichtlich ebung des Rheinschiffer- Ausstandes be dolossen. Der Kreistag des Kreises Bingen hat den ngen laſſen zu müsseluß gefaßt, falls eine Erhöhung der Bezüge der aus Sonntag, Sonne men. Die Zirkustajille besoldeten Beamten und Bediensteten eine besserung ihrer Gehälter und Besoldungen zukomGaatsbeamten eintritt, auch den aus der Kreis= t. ai. Während den men zu lassen. rdgesellen in mehre Wefen getrieben. Au eben von Einbreche en 500 Mart in ):( Frankfurt, 28. Mai. Am zweiten Feiertag nachmittags wurde dem Dienstmädchen Frida Vester irn der Königswarterstraße, dessen Herrschaft im Bad Bertpapiere im Gesamteilt, mit einem Dolchmesser der Kopf vom Rumpfe ge= trannt. Vom Täter fehlt jede Spur. estohlen haben. ):( Wiesbaden. Ein eigenartiger Prozeß steht der Polizeihund des It, der von dem Tatier zu erwarten. Der nassauische Viehhändlerverein hat of aufnahm. Leide bun Wiesbadener Mittwochsmarkt gesperrt, weil die in der Halle magistrat der Stadt sich weigerte, den Markt eingehen fich staute, dem Hr 3 lajjen. Der Biehhändlerverein hat seinen Mitgliemöglich gemacht worde ß ein Mann zirka 3 dann auf dem Kle und von dort aus die zur felben Zeit wesen ist, und nach em Hunde im Zug er bewiesen worden, Kriminalität jehr ve in der dern bei 20 Mark Geldstrafe den Antrieb von Großvieh verboten. Trotz dieses Verbotes hat ein Viehhändler ans Mainz in der vorletzten Woche ein viertelhundert Ehid Großvieh Mittwochs in Wiesbaden abgesetzt, obutohl er sich früher mit dem Verbot einverstanden und eite diesbezügliche Erklärung unterzeichnet hatte. Der Malauische Viehhändlerverein hat ihn nun mit Geldstrafe( Konventionalstrafe) von 500 Mark belegt, beren Zahlung jedoch der Händler verweigert mit der Begründung, daß das Verbot gegen die guten Sitten Droße. Den Verkauf von Nahrungsmitteln könne niemand verbieten. Der Verein hat sich daraufhin entschlos= Join, die Sache gerichtlich zum Austrag zu bringen und Bettelns in Eber die Konventionalstrafe einzuflagen. wer Straffammer w r K. H. von Bresla Sochen Haft und zur lizeibehörde verurtei L. R. von Dauer folgenden Tagen im therrschaft Brand ein Schaden von ei d gibt sie schlechte ge Kur, die ohne störung durchgeführ jeder Korpulentes einer ):( Kazenelnbogen. Am 21. und 22. Juli Fifredet hier ein historisches Fest statt. Am 19. Juli 1312 exhielt Katzenelnbogen durch Kaiser Heinrich 7. Stadtund Marktrechte. Die 600. Wiederkehr dieses Tages wird drth ein Fest gefeiert werden, das einerseits die AnTigung des geschichtlichen Interesses in der Heimat zum sondern auch aus der lasse sich die ztes stammende, ho are ,, Die Entfettun gegen Einsendung er Probe von Zehr gendwelche Kaufver niemand bereuen, d e Broschüre aufmer cht zu haben. per Yogh len, verlang Jung von Pro Murder ale Dr J. Schal runewald ):( Koblenz. In der ersten Pfingstnacht wurde in einem Wäldchen bei Koblenz- Neuendorf ein Sergeant den. Der Getötete hielt in der einen Hand ein Taschenmesser, mit dem er sich anscheinend, nachdem ihm das Seitengewehr entrissen worden war, verteidigt hat. Neue Bücher. Griebens Reiseführer. Band 36:„ Der Schwarzwald", 17. Aufl., mit 9 Karten( Mt. 2.50). Ein gründlicher Kenner des Schwarzwaldgebietes Ed. Wöhrl e- Baden- Baden, ist der Bearbeiter dieses Führers, der in einer für den Reifegebrauch außerordentlich praktischen Darstellung und Anordnung das gesamte Gebiet des Schwarzwaldes be= handelt. Die Zusammenstellung beliebiger Touren ist durch die übersichtliche Beschreibung der verschiedenen Routen, sowie mit Hilse des vorzüglichen und vollkom men ausreichenden Kartenmaterials überaus einfach. Neben der großen Ausgabe hat der Verlag noch eine fleine Ausgabe zum Preise von Mt. 1.20 herausgegeben, die für einen kurzen Aufenthalt ausreichen dürfte. Band 112: Friedrichsroda und Um- Der in 3. Auflage erschienen Führer ist vom Verfasser gebung". 3. Auflage. Mit 2 Starten( 60 Pfennig). einer gründlichen Neubearbeitung unterzogen worden. Er enthält eine ausführliche Beschreibung von Fried= richsroda als Kurort mit seinen hygienischen Einrichtun= gen und seiner herrlichen Umgebung. Ein genau revidierter Stadtplan, sowie eine Karte der Umgebung von Friedrichsroda vervollständigen dieses Büchlein. ? Von Pol zu Pol mit Sven Hedin. Die begeisterte Aufnahme, die das jüngste Werk des berühmten Reisenden„ Von Pol zu Pol"( Rund um Asien), das im November vorigen Jahres im Brockhausschen Verlag erschien, bei dem deutschen Volke und besonders bei der deutschen Jugend gefunden hat, bestimmte den Verfasser, das Versprechen, das er am Schluß jener ersten Weltreise gab, schon jetzt wahr zu machen. Soeben erscheint im gleichen Verlag und zu demselben billigen Preise von Mt. 3.-„ Von Pol zu Po 1"( Neue Folge)„ Vom Nordpol zum Mit einer behaglichen Nordlandsreise Aequator". beginnt die neue Wanderung; sie führt uns von Slandinavien zum Nordkap, dem Ziel so zahlreicher Vergnügungsreisen. Und wenn auch das Rätsel des Nord- pols noch nicht völlig gelöst ist, wenn noch immer waghalsige Helden wie Andree neuen Versuchen zum Opfer fallen schon ist der dunkle Schleier desselben für alle Zeit gelüftet und immer klarer tritt das Bild der Neue Kräfte für Geschwächte. Jedes Gläschen Leciferrin brinat Bräfte und Eners gie. was darin zu finden ist, daß Leciferrin eine Verbindung von Lecithin und Eisen ist, welches neues Blut erzeugt, die Nerven kräftigt und die Lebensenergie hebt, sowie das Allgemeinbefi den steigert. Zugleich wird der Appetit gehoben und die Verdauung befördert. Von tausenden als das vorzüglichste Kräftigungsmittel gepriesen und mit Vorliebe von Aerzten verordnet. 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Wie ja bekannt, genießt Lucie Vierna besonders auch in Kollegenkreisen große Liebe und Verehrung wegen ihrer philantropischen Bestrebungen zu Gunsten armer Bühnenfünstler. 65 ? Aus dem Leben der Gottesanbe= terin plaudert der bekannte Insektenforscher F. Marshall im 2. Heft des neuen populärwissenschaftlichen Prachtwertes„ Die Wunder der Natur"( Deutsches Verlagshaus Bong& Co., Berlin W. 57. Lieferungen a 60 Pfg.) allerlei Interessantes. Wir hören da, daß dieses merkwürdige Insekt, daß der Laie vielleicht mit einer großen Heulchrecke verwechseln würde, besteht. So kommt es auch, daß in China die Kinder trotz seines ehrwürdigen Namens ein gefährlicher Raufbold ist, dessen ganzes Leben eigentlich nur in Kampf zwei Mantis- Weibchen( so heißt der wissenschaftliche Name für die Gottesanbeterin) in kleine Holzkästchen sperren, um sich an dem Duell der beiden Tiere zu ergötzen. Die Mantiden gehören zu den Geradflüglern. Sie vermögen sehr schön aufrecht zu schreiten, haben einen Kopf, der im Profil einem Pferdekopf ähnlich ist, und vor allen Dingen ein paar ungemein fräftige Vorderbeine, die mit starken Dornen versehen, eine gefährliche Waffe für kleinere Tiere darstellen. Die Tiere haben etwa die Länge eines Fingers. In Norddeutschland kommt die Gottesanbeterin nicht vor, wohl aber in Desterreich. In Asien und Afrika tritt sie fast allenthalben aul, vor allen Dingen in den Tropen. Pfeil dreieck- Seifen sind die besten die bes Verkaufsstellen durch dieses Plakat kenntlich. Fabrikant August Jacobi, Darmstadt. Heinrich Stern:: Wetzlar Spezialhaus für moderne Herren- und Knaben- Bekleidung sowie Arbeitskleider für jeden Beruf. Feste billige Preise. Grösste Auswahl. Es wird Zeit, ,, Gießener Zeitung" das Abonnement auf die zu erneuern. Das Abonnement fostet monatlich 40 Pig.. GlobusPutz- Extrakt der sparsame Metallputz. 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Dieselben werden mit Militärmusik im Garten, bei ungünstiger Witterung mit Streichmufit im Saal ausgeführt, wozu ein musif und funftliebendes Publikum höflichst eingeladen wird. Dec Abonnementspreis für 6 Konzerte beträgt: Ein Familienbillet für 4 Personen 8.- Mt. Ein Familienbillet für 3 Personen 7.Ein Personenbilct Kassenpreis mit Sol ft Kassenpreis ohne Solist.. " 2.40 " 1.0.75" " Die Liste zirkuliert. Wie alljährlich finden die Konzerte Donnerstags statt, das erste am 6. Juni. An. fang abends 8 Uhr. W. Löber, Obermusikmeister. Abonnement und Karten im Vorverkauf sind bet Herrn E. Challier, Neuenweg, und beim Vorzeiger der Liste zu haben. Messinghäuser Düngekalk in Stücken und Säcken. Gebrüder Dietrich, Fritzlar. Ziehung 4. und 5. Juni. Befinbert äußerst günftig beeinflußt. Ich KirchenbauDie Wachener Gichtpaftillen haben mein muß Ihnen meine volle Anerkennung aussprechen. Ordentlich wie neugeboren fühle ich mich nach der erfolgreichen Aur. Ich habe teine Beschwerden mehr. 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Der Großherzog und die Großrogin mit den beiden Prinzen und dem Gefolge sind tim Freitag mittag 2.08 Uhr mittels Sonderzuges Topa Johanna" ben ihrer Reise nach Livadia hier wieder eingetroffen. in un Empfang auf dem Bahnhof waren Staatsminister ndene Urang Utang, bei. Ewald und der preußische Gesandte v. Rücker= kart, hat einen Wert bouterrisch anwesend. Nachdem die Herrschaften den Füreigte bisher ihre Wenvialon im neuen Bahnhof besichtigt hatten, erfolgte elchen der erfte die loftbar Fahrt im offenen Zweispänner nach dem Palais. as Tierschaugelt mit fid Dresden. Der König und der Kronprinz esamte Berfonal und der Sachsen werden am Sonntag mittag dem Kaiser Neuen Palais einen Besuch abstatten. bem Tierpark Hagenbed. Reittiere benutzt. It transportiert, loden chauern an den Babnhof Berlin. Prinz Ernst August von Brauntelen tagsüber in der des abbs. in den Vorkreig- Lüneburg, der Sohn des Herzogs von Cum= eland, ist in Begleitung des Prinzen Max von bilden interessante Billaden von München kommend am Freitag vormittag ünstlerinnen Berlin eingetroffen und hat im Hotel Continental Sterne to nung genommen. Die Prinzen trafen auf Station achmittags ebenso rela Bilbpart gegen 6 Uhr abends im föniglichen Salon= den Abend Bord 16 taufende Zuschauer filaggen ein. Sie wurden um 6 Uhr vom Kaiserem. | Samstags liegt für die Stadtabonnenten der Illustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Erpedition: Seltersweg 83. Samstag, den 1. Juni 1912. rückhält. Die Kieler Zeitung meldet, daß König Alphons von Spanien seine Teilnahme an der Kieler Woche vom 20. bis 27. Juni bestimmt zuge Jagt hat. Er wird wahrscheinlich in Begleitung von 3 Kriegsschiffen nach Kiel kommen. In politischen Kreisen erzählt man sich, der Kai( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pig. die 44 mm breite Jnieratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg. Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plapvorschriften ohne Verbindlich: eit. Druck der Gießener Verlagsdruckerci. Telephon 9r.: 362. 24. Jahro. Kolonialbehörden vorgenommen werden, damit diese Vorgänge durch keinerlei unliebsame Kundgebungen gestört werden. ser habe in der Tat die Absicht gehabt, den Reichskanzlich durch die letzte Statiſtik erwiesenen Bevölkerler v. Bethmann Hollweg aus Anlaß der Verabschiedung der Wehrvorlage in den preußischen Gr a= fenstand zu erheben. Herr v. Bethmann Hollweg soll den Monarchen jedoch gebeten haben, von dieser Auszeichnung Abstand zu nehmen. Berlin, 30. Mai. Nach dem Fränkischen Kurier ist dem Bundesrat ein gleichlautender Antrag von fünf Bundesstaaten auf Einführung der Erbschaftssteuer für die Deckungsnovelle der Wehrvorlagen zugegangen. * Die Reichstagsnachwahl für den 1. mecklenburgischen Wahlkreis Hagenow Grevemühlen wurde auf den 20. Juni festgesetzt. * Saarlouis, 30. Mai. Bei der Reichs= tagsersazwahl im Wahlkreise Merzig- SaarlouisSaarburg erhielt Dr. Werr( 3tr.) 15 894 Stimmen, Sta u ch( 3tr.- Gegentkandidat) 7131 Stimmen, Pid ( Nat.) 1510 Stimmen und Kramer( S03.) 898 St. Dr. Werr ist somit gewählt. * Die Verlegung des Infanterie- Regiments Nr. 161 aus Trier erfolgt, wie dem„ BI T." berichtet wird, bestimmt am 1. April 1914. Das 1. und 3. Bataillon und der Stab kommen nach Düren, das 2. Bataillon nach Eschweiler. * England. London, 31. Mai. Die britische Admiraligen echter Birtuskanst damgen und nahmen später den Tee bei der Kai tät beabsichtigt, eine zusammenhängende Reihe von Malerle 50 Bfg., 3. Play En. Nachdem die Prinzen noch eine Reihe Besucherine- Aeroplan- Stationen an der ganzen Ostküste Groß= Blaz 1 Mr., 1. Play 18 Den in Potsdam weilenden Fürstlichkeiten gemacht britanniens von Dover bis zu den Orkney- Inseln Lope 4 Mt., Fremdenlog Sonntag, Sonnenfre Birtut faffen. hau des Zirkus ichtigung der erotischen wen, Eisbären, Panther, nas, Kamele, Striche uf. Spreis 30 Bfg. te Zierſchau des Sirkus reisermäßigung. al hhalts- Uebersicht unseres Kataloges. rader, Nähmaschinen, Kinderwagen, sowie alle und Radfahrer- Artikel in größter Auswahl. schmaschinen, Wringer, Mangeln usw., Kinderstühle, der Sportwagen, Ruhe- und Klappstühle, KastenLeiterwagen, Schlitten usw., Sprechapparate und hallplatten, Musikwaren: wie Trompeten, Trommeln, Bifen Hand- und Mundharmonikas, Zithern, ManNew! 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Ste sollen nur fomten, die Blauen und die Schwarzen, wir vernichten fle, ortsgesetzt, daß der General meinenDirettiven folgt." Alle in d'Aurelles de Paladine hatte es anders beBen als Oberst Trepillon. Die französischen Streitartiger Septe Giessen, Seller Haltbarkeit und Elastizität. zeichnen sich aus durch größte Unsere Laufmäntel u. Schläuche weltbekannt durch ihre vorzügliche Qualität. Superior- Fahrräder sind in jeder Beziehung mustergültig und zu Superior- Fahrräder Modell 1912 teilhaftesten Preisen. 32 verschiedene Modelle zu vorreichhaltiger Katalog 1912 enthält Ausstattung unübertroffen. Unser sind in Dauerhaftigkeit, Bauart und SuperiorNähmaschinen Hans Hartmann A.-G. Ausstattung und Preiswirdigkeit. liebt durch ihre Güte, gediegene sind in den weitesten Kreisen beerstklassiger Qualität. 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Er rief seine Wirtin, und diese, eine gutmütige, gefällige Person, war Paris, 30. Mai. Der Deputierte und ehe= malige Kriegsminister Messi my brachte in der Kammer einen Gesetzesantrag ein, der bezweckt, der namentungsabnahme zu steuern. Danach soll jede Mutter von vier Kindern eine Prämie von 500 Francs erhalten, die teilweise oder gänzlich zur Sicherung einer Leibrente verwendet werden kann. Der Betrag dieser Rente würde mit der Zahl der Kinder zunehmen, sodaß beispielsweise eine Mutter, die vom 20. bis 31. Lebensjahre acht Kinder hätte, mit 60 Jahren eine Leibrente von 518 Francs erhielte. Die erforder= lichen Geldmittel sollen erlangt werden durch eine besondere Besteuerung der Junggesellen und Ehepaare, die keine Kinder oder nur ein einziges Kind haben. Paris, 31. Mai. Für dte zurzeit im Pariser Lateinischen Viertel herrschende fremdenfeindliche Stimmung ist es bezeichnend, daß gestern in einem Studenten- Cafee am Boulevard St. Miqueles ein ruhig dort sitzender deutscher Student von französischen Studenten angefallen, beschimpft und mißhandelt wurde. Da er sich begreiflicherweise zur Wehr setzte, mußte Polizei einschreiten. Holland. Haag, 30. Mai. Der Bericht der königlichen Kommission zur Revision der Verfassung ist veröffentlicht worden. Kein Vorschlag betreffend das Wahlrecht hat eine Mehrheit gefunden. Nur für die Einführung der Verhältniswahl ist eine Möglichkeit geschaffen. Der Bericht fordert, daß alle Ueber= einkommen und Verträge vor der Ratifizierung die Genehmigung der Generalstaaten erhalten. Prinzessin Jution bekommt das Recht auf die Regentschaft und die Apanage wie der Prinz von Oranien. Die Apaer Königin wird um 250 000 Gulden erhöht. Rußland. Petersburg, 30. Mai. Die in Odessa einnen ausländischen Dampferweigern n Jmporteuren die Ladung auszuliefern und ver= Schadenersatz für die Wartezeit bis iedereröffnung der Dardanellen. Die Jmporteure dieses Verlangen ab, da sie dadurch kolossale e erleiden würden. Infolgedessen sind Massenunvermeidlich. te. Serbien. Belgrad, 30. Mai. Wie hier verlautet, solbereit, von ihrem Mittagsmahl herzugeben. ihrend Bourlier speiste, ging die Frau im 8tm 1 und her. Das Bild ftel ihr ins Auge. ewiß Ihre Frau Gemahlin, Herr Kapttän?* teine einstige Gatttn. Sie ist seit Jahren tot nte, ich ruhte an ihrer Sette." so dürfen Ste nicht sprechen, Herr Kapttän, die Wirtin. Ich habe auch meinen guten Mann n und wünschte mir bet seinem Begräbnis ben Jetzt lebe ich doch gern trop Not und Alter und nich meines Daseins, so gut es eben geht." urlier antwortete nicht. Sollte er dieser Frau id erzählen? Ste vermochte ihm doch nicht nachn. In trüben Gedanken saß er da, bis die DämI hereinbrach. Die Wirtin brachte ihrem Gafte jut bereiteten Kaffee. Dabei nahm sie wieder das ur Hand, und als sie es fortstellte, ftel es um m hinter einen fleinen Spiegel zu Itegen. ends wurde die Besatzung alarmiert. Die 204er n zum Appellplage; ausgerüstet, gereinigt, ge zeigten sie wieder eine stolze Haltung. Bourlier fort bet seiner Kompanie, die nach kurzer Musterung in die Vorstadt abmarschierte. Die Bayern waren nach einem tagsüber bauernden Gefecht im Walde von Orleans auf die Stadt zugerückt, während der preußische General von Wittich mit fet ner Division von Nordwesten herankam. General von der Tann hatte beschlossen, Orleans noch an demselben Tage, am 11. Oktober, au nehmen. Nachdem die Preu Ben sieben Batterien bet Bots Girard aufgefahren hat ten, gelang es ihnen, die französischen Kanonen, welche Hinter starken Verschanzungen standen, binnen kurzem zum Schweigen an bringen. Nun stürmte das 32. Infanterieregiment, dte 83er und 95er zusammen das Dor Ormes, wo die Erfolge der Bayern abgewartet wurden. Bei Angabe der Cortsegung folgt.)