1. n gstes angt ungen ke. kraft und dem sparhe, schäumen leicht genehmen Geruch. schäftsverhältnife, fcheidungs- und Gießener Zeitung Bezugspreis 40 Pfg. monatlich - ( Renefte Nachrichten) ertelfährlich 1,20 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den ZweigErscheint sgabestellen vierteljährlich 90 Pfg.- Rittwoche und Samstags. Redaktion: Selters. Für Aufbewahrung oder Rücksendung peg 83. it verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Berlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b.$. Nr. 69. Telephon: Nr. 362. Politische Rundschau. Deutschland. Die Erkrankung des Kaisers ist bewieder behoben, sodaß die geplante Beteiligung Monarchen an der Berliner Herbstparade und an Schweizer Manövern nicht abgesagt ben brauchte. зи Kassel, 26. Aug. Der Kaiser verließ gemauf den Rat seines zweiten Leibarztes, OberstabsDr. Niedner nicht das Bett, um das Schnupfen= ber, das bei ihm zum Ausbruch gekommen ist, wirkgsvoll zu bekämpfen. Der Erkältung hat sich ein lustel Rheumatismus zugesellt, der es dem Monarvorläufig unmöglich macht, sich längere Zeit im attel zu bewegen. Der Kaiser hat daher anordnen en, den einzelnen Armeekorps mitzuteilen, daß er an Teilnahme der Parade bei Zeithain und Merseburg hindert ist. Der Kaiser wird bis Donnerstag in ilhelmshöhe bleiben und sich von dort direkt nach tilin begeben, um wenn irgend möglich, die Parade das Garde- Korps und das 3. Armeekorps abzumen und mit der Kaiserin den großen Manöverfestpleiten im Schloß zu Berlin beizuwohnen. Kassel, 26. Aug. Die beiden Aerzte, LeibOberstabsarzt Dr. Niedner und Generalarzt gallenz 3 under haben dem Raiser nahelegen Expedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 27. August 1912. In Merseburg begannen mit dem Einzug des Kronprinzenpaares die diesjährigen Kaisermanöverfestlichkeiten. Desterreich. Wien. Der französische Botschafter Dumaine erschien im Ministerium des Auswärtigen und teilte im Auftrage der französischen Regierung mit, daß sie sich gern an dem vom Grafen Berchtold angeregten Meinungsaustausch beteiligen werde. Da nunmehr die Kabinette aller europäischen Mächte zugestimmt haben, wird schon demnächst der Meinungsaustausch beginnen. Schweiz. * Das sozialistische Organ ,, Voix du peuple" in der Westschweiz meldet, daß die Schweizer Arbeiterverbände und Syndikate vom Parteiausschuß ersucht wurden, gelegentlich des deutschen Kaiserbesuches Gegen demonstration einzuleiten. ter Frankreich. eine * Paris. Nach Pariser Blättern ist die U n= terzeichnung des französisch- spanischen Ueberein tommens infolge eines Einspruchs aufgeschoben worden, der von Deutschland und England gegen die Zollabgrenzung zwischen dem spanischen und dem französischen Protektionsgebiete gerichtet worden ist. Italien. Mailand. Aus Rom wird gemeldet, daß der Generalstab die Wiederaufnahme der Kriegstätigkeit in der Cyrenaita beschlossen habe und zwar unabhänEngland. en, mit Rücksicht auf sein Befinden sich in der näch- gig von dem geplanten Vormarsch in Tripolitanien. Zeit die allergrößte Ruhe aufzuerlegen und vor Dingen zu vermeiden, bei dem jetzigen ungünstiWetter längere Zeit im Freien zu bleiben. Ingdessen ist es noch fraglich, ob es dem Kaiser mögfein wird, die Parade über das Gardekorps und 3. Korps auf dem Tempelhofer Felde persönlich nehmen. Die Raiserin weilt ununterbrochen in Nähe des Kaisers. Dresden. Der Kaiser sandte an den Kövon Sachsen ein Telegramm, worin er seinem Ben Ausdruck verleiht, den Festlichkeiten in Sachwegen seiner Erfrankung fernbleiben zu müssen. ahzeitig hat der Kaiser den König gebeten, die PaMe bei Zeithain selbst abhalten zu wollen. Die Abdes Kaisers hat in Dresden, wo der Monarch seit Jahren nicht mehr gewesen ist, großes Bedauern hergerufen. Unter einden. Roman von Karl Mattbtas. ( Nachdruck verboten.) Barten wir es ab. Des Menschen Herz ist wandelGott lenkt es nach seinem Entschluß, und wir nen auf ihn. Mut und Vertrauen beseligen uns in eber Weise, wir sind noch jung, wir fönnen warten. the wohl, Desiree, auf Wiedersehen! Mache Deinen Bar glücklich. Er braucht Dich in seiner Herzensnacht et als ich. Leben Sie wohl!" Mett höflichem Gruß gegen Bourlier, der sich grolabwandte, schritt Bourlier hinaus. Der Kutscher ble Desirees Köfferchen in die Stube und bestieg über seinen Bock. Desiree stand am Fenster, bis Salde mar abgefahren war; dann wandte sie sich zu rem Vater. Zahlreiche Empfehle Traure nicht, Papa," sagte sie mitleidig, es kommt e G. m. b Telef. I. 435 artikel. labrik DEN. ohlands. 16, wie es fommen soll. Ueber die Freude, daß wir wiedergefunden haben, können wir leicht alles anvergessen, was doch einmal nicht zu ändern ist. Du mohtest es ja in Sedan, versuch es en: mal hier. Noch ich ja bei Dir und will Dich pfleger und lieb haben, mich mein Herz dazu treibt." XXVI. Das Zusammenleben mit seiner Lochter verfehlte en Einfluß auf Bourlier's Stimmung nicht. Allen schen fam er näher, nur Waldemar blieb er fern, ablich, er wollte sich der besseren Ueberzeugung nicht Fern. Der Geliebte Desirees war für ihn die VerförChung der deutschen Nation, die zu hassen seine Pflicht Mißmutig ging er ihm aus dem Wege, wenn er seine Besuche machte, denen Bourlier selbst Een dienstlichen Anstrich gab. Sie Wortplänkeleien ten aufgehört, weil sie gegenstandslos geworden wa* Die diesjährigen Manöver der englischen Garderegimenter mußten infolge heftiger dauernder Regengüsse eingestellt werden. Bulgarien. an= * Sofia, 27. Aug. Der„ Mir" schreibt:„ Wenn es rich gelingen sollte, durch friedliche Vermittelungen eine gerechte Verwaltung der europäischen Türkei herbeizuführen, so wird sich die Aufteilung der europäischen Besitzungen der Türkei als notwen dig erweisen." * Marokko. Die Lage in Marokko ist überall ernst geworden. Die Vorgänge in der südmarokkanischen Haupt ren, nu. ab uns zu spraa) ex jein weißfallen über den vertrauten Umgang der Liebesleute aus. Ich habe Desiree erlaubt, mit unserer Wirtin, Frau Petzold, das Hoftheater zu besuchen, finde es aber sehr überflüssig, daß Sie sich an den Theaterabenden regelmäßig einstellen, Herr Leutnant. Sie kompromittteren damit mein Kind und sich selber, da Sie so frei vor aller Blicken mit der Tochter eines Franzosen verkehren. Ste werden Ihrer Karriere schaden, und ich kann Ihnen keinen Ersatz dafür bieten." Waldemar haite für diese Ausfälle nur ein Lächeln. Er plauderte ungestört mit Desiree fort, bis Herr Bourlier wütend das Zimmer verließ. Wie sich Desiree an Frau Pezold angeschlossen hatte, so verkehrte Bourlier mit dem Wirte, welcher ihm als ein gebildeter, vielgereister Mann sehr symphatisch war. Herr Pezold hatte längere Zeit in Paris gelebt, sprach gut französisch und war ein Bewunderer französischer Kunst und Gewerbetätigkeit. Das schmeichelte Bourlier. und er schwaßte mit dem Manne, ohne je den politischen Boden zu betreten. Er interessierte sich auch für das jetzige Schaffen Pezold's, der bei einem großen fartographischen Institut angestellt war. Als Soldat hatte er den Besitz guter Spezialkarten schäßen gelernt. Jezt fing er wieder an, sich regelmäßig geistig zu beschätigen, und Desiree bemerkte mit großer Genugtuung, daß die aufregende Zettungslettüre nicht mehr den Lebenszwed ihres Vaters bildete. So verflossen die Tage in Ruhe ohne viel Abwechselung dahin. Bourlier verließ das Haus nie, Desirée fam oft in die Stadt, wo sich stets Waldemar zu ihr ge= sellte, doch war sie jederzeit in Gesellschaft der Frau Pezold. Zu dreien durchstreiften sie die Sammlungen, die Theater. Bissige Bemerkungen wurden stillschwetend in Kauf genommen, sonst war das Verhältnis zwischen Vater und Tochter das liebevollste Indessen hatten die Weltereignisse einen überra( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pig. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 fg.. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Blazvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon Nr.: 362. 24. Jahrg. stadt Marrakesch, in welcher der erbitterte Franzosenfeind und Gegenfultan El Hiba die unbeschränkte Herrschaft ausübt, haben in Paris eine große Erregung hervorgerufen. El Hiba hält mit seinen 6000 Mann gut bewaffneter und ausgebildeter Truppen die 4 in Marratesch zurückgebliebenen Franzosen als Geiseln. Der Fezer Generalresident Liauten wagt daher auch nicht, Truppen gegen den Mächtigen zu entsenden, aus Furcht, ihr Erscheinen fönnte die Ermordung der vier Gefangenent zur Folge haben. Mit den ihm zur Verfügung stegenden Truppen kann Liauten auch so wie so nicht an einer Feldzug gegen den Sultan des Südens denken. Es wird der französischen Regierung daher nichts anderes übrig bleiben, als sehr bald weitere erhebliche Verstärkungen nach Marokko zu entsenden. Rußland. Petersburg. Der Minister des Aeußern, Sassenow, tritt seine Reise nach England am 18. September an. Auf der Rückreise wird Sassenow einige Tage in Paris und einen oder zwei Tage in Berlin verweilen. Petersburg, 27. Aug. Prinz Heinrich von Preußen passierte auf seiner Reise nach Japan heute Irkutſt. Türkei. Konstantinopel, 27. Aug. einer sehr energischen Note verlangte der türkische Geschäfts= träger in Cetinje die Demobilisation der montenegrinischen Armee. Die Montenegriner griffen die Ortschaft Bodrafie an, wo sich ein heftiges Feuergefecht entwidelte. Der Kampf dauert noch an. Amerika. zur Roosevelt wurde erneut beschuldigt, Durchführung seiner Wahlkampagne von Trust Bestechungsgelder angenommen zu haben. Der Wert der französisch- russischen Marinekonvention. Seit Wochen bewegt die französisch- russische Marinekonvention die deutsche, wie die ausländische Presse. Der Besuch des französischen Ministerpräsidenten Boincaree am 3arenhose sollte die in Paris bei der Anwesenheit der russischen Admiralsstab- und General= stabschefs in die Wege geleiteten Verhandlungen zum Abschluß bringen, und alle Welt beschäftigte sich mit der Frage, ob der Vertrag eine bestimmte Spitze gegen schend schnellen Verlauf genommen. Mit dem schon lange erwarteten Fall von Paris am 29. Januar waren die Bedingungen zum Frieden gegeben, und als während des Waffenstillstandes am 2. Februar die von diesem ausgeschlossene Südarmee der Franzosen in einer Stärke von 80 000 Mann über die Schweizer Grenze ge= drängt worden war, hörte der französische Widerstand auf, und die Diplomaten begannen zu ordnen, was dte Soldaten erworben hatten. Am 26. Februar 1871 er= folgte der Friedensschluß. Frankreich trat Elsaß und Lothringen ab, übernahm die Zahlung von fünf MilItarden Franken als Kriegsentschädigung und fügte sich in die demütigende Bedingung, daß 30 000 Mann deutscher Truppen in das eroberte Paris einrücken sollten. Am ersten März zog der neue deutsche Katser bet dem Arc de Triomphe in Paris ein. Behn Tage spä= ter wurden die ersten französischen Gefangenen nach ih= rem Vaterlande zurückgeschickt. Aus allen Gauen und Festungen Deutschlands wälzte sich eine neue Invasion dem triegsentvölkerten Lande zu, diesmal eine friedliche. Väter, Söhne, Ehemänner und Ledige, denen keine Träne nachgeweirt worden war, tehrten zurück und wurden, obwohl sie nicht mit Lorbeeren getrönt waren, mit offenen Armen empfangen; nur an einer Stelle harrte des Zurückkehrenden Lieblosigkeit und Enttäuschung. Olivier saß wieder im Haufe des Vaters, der, wie er mit Schrecken erfahren hatte, feineswegs gestorben, sondern mit Desiree zusammen in Dresden, wenn auch in milder Kriegsgefangenschaft, lebte. Wohl oder übel mußte er sich auf das liche Eintreffen des Totgeglaubten gefaßt machen, mit Mißmut sah er der Habe er in sorgAbrechnung mit ihm entgegen, Loser Verschwendung vergeudet hane. ( Fortsetzung folgt.) eine betreffende Macht hätte, ob er für die Gewässer des baltischen Meeres, oder nach einer bei einem italienischtürkischen Friedensschluß auszuwirkenden Aufhebung der Dardanellensperre für das Mittelländische Meer in Be tracht zu ziehen sei. die als Während sich die französische Presse darin gefici, die Ronvention als politisches Ereignis von weltbewe gender Bedeutung hinzustellen, das dazu berufen sei, im Ernstfalle der deutschen Flotte das Lebenslicht auszublajen, wintte man auf russischer Seite solchen Deutungen teilweise sehr entschieden ab, und beteuerte Harmlosigkeit des Abkommens, indem man dies rein formelle Ergänzung des russisch- französischen Bündnisvertrages hinstellte. Ob die Marinekonvention rigens während des Poincaree- Besuches wirklich rechtsfräftig geworden ist, d. h. beiderseits unterzeichnet wurde, ist bisher noch nicht in die Deffentlichkeit gedrungen. Von verschiedenen Seiten wird behauptet, daß dies erst bei dem Gegenbesuch des russischen Marineministers in Baris erfolgen würde. die Briketterzeugung 1,63 Mill. gegen 1,54 Mill. T. Die Braunfohlenförderung in Oesterreich hob sich von 25,13 Mill. T. auf 25,27 Mill. T. und hatte einen Wert von 114 Mill. Mr.- Die Steinkohlenför - Ver. Staaten, dem Hauptgewinnungsland, von 28 seiner Gewinnung( 8,9 Mill. T.) um rund mit Danteswo Serteljahr 40,90 wurde durch Die Petroleumgewinnung stieg 97,21 M., di Ilioner auf 29 Mill. T. Rußland weist einen Riddergab im 1. T. auf. Die Gewinnung aller übrigen in Frage einen besond Mill T. hergestellt im Werte von 32,8 Mill. Mart. nisse( 3. B. Niederl. Indien 1,6 Mill., Rumänie Lehrer Daa Mill. und Galizien 1,3 Mill. T.). Eine ganz Großen- Lin I ordentliche Zunahme hat Merifo zu verzeichnen, Schriftführ Ueber die Ergebnisse des Kohlenbergbaues in Un Gewinnung von 0,44 Mill. auf 1,6 Mill. T. fibrer Reilderung betrug 14,38 Mill. T. im Werte von 121 drei Viertel Mill. Mrk. An Steinkohlenfoks wurden 2,06 - - . im Werte von 3,5 Mill. Mt. Die Brifettproduktion stieg von 334 000 auf 349 000 - Don garn liegen die Angaben erst bis 1910 vor. In die sem Jahre betrug die Braunfohlengewinnung 7,73 M. T. im Werte von 60,8 Mill. Mt. Die Steinkohlen üb- förderung belief sich auf 1,3 Mill. T. im Werte 14,2 Mill. Mt. An Rots wurden 156 000 T. im Werte von 3,77 Mill. Mt. hergestellt, an Briketts T. 109 000, im Werte von 1,71 Mill. Mt. Wert Wie dem alles auch sei, wir Deutsche können die ganze Frage mit größter Ruhe behandeln und brau chen ihr feine übertriebene Wichtigkeit beizulegen. Denn einmal werden von der deutschen Regierung alle Vorgänge auf dem Welttheater mit größter Aufmerksamkeit verfolgt, so daß jeder drohenden Gefahr rechtzeitig und vollkommen vorgebeugt und jeder gegnerische Schachzug bei uns stritte beantwortet werden würde, um allen Situationen gewachsen zu sein, und dann ist der des Abkommens zwischen Frankreich und Rußland, selbst wenn es sich im geheimen gegen uns richten sollte, recht illusorisch, so lange auf der einen Seite wenig Geld und wenig Schiffe, auf der anderen kein Pulver handen ist und so lange die Besatzungen der beiderseitigen Kriegsmarine wie das die Vorgänge der leßten Woche und Tage bewiesen so große Mängel an Disziplin und Ordnung aufweisen, daß man sie beim besten Willen nicht als uns ebenbürtige und gewachsene Gegner ansprechen fann. - Vom Bergbau. II. Dor= Don Die Kohlengewinnung der Vereinig ten Staaten von Amerif a belief sich im letzten Jahr bei einer Arbeiterzahl von 722 322 auf 450 Millionen Tonnen und hat sich gegen das Vorjahr um rund 5 Mill. T. vermindert. Entsprechend dem 5,81 auf 5,84 Mt. gestiegenen Tonnenwert zeigt der Gesamtwert der Förderung einen weniger starken Rüdgang( 2629 Mill. gegen 2644 Mill. Mt.). Der Wert der Kofsproduktion, die bei 32 Mill. T. eine Abnahme von 5% Mill. T. erfuhr, fiel von 419 Mill. auf 353 Mill. k.; der Wert einer Tonne sant von 11,07 auf 10,95 t. An Briketts wurden im Berichtsjahr in der Union 198 000 T. hergestellt im Werte von 3,4 Mill. Mt. In Großbritannien und Irland wurden im letzten Jahre 276 Mill. T. Steinkohle gefördert; die Belegschaftsziffer belief sich auf 1 067 213. Der Förderanteil eines Arbeiters stellte sich auf 259 T. ge= gen 256 in 1910; die Koksproduktion betrug 1910: 19,6 Mill. T. gegen 19,2 Mill. T. im Jahre vorher, Neue Unter Feinden. OSRAM Roman von Karl Mattbtas. Nachdruck verboten.) - rant. Die letztjährige Steinfohlengewinnung reichs hob sich um rund 1 Mill. auf 38,6 Mill. T. Der Braunkohlenbergbau Frankreichs ist unbedeutend uno zeigt seit Jahren eine Fortentwidelung; im Be richtsjahre fiel die Förderung um 9000 auf 706 000 An Kols und Briketts wurden 1911 2,9 Mill. und 3,3 Mill. I. hergestellt, gegen 2,7 Mill. und 3,1 Mill. T. im Jahre vorher. T. - von Die Steinkohlenförderung Belgiens in Höhe von 23 Mill. T. ist im Berichtsjahre um fast 1 Mill. T. gefallen. Die Belegschaftsziffer stieg dagegen 143 701 auf 144 350; der auf einen Arbeiter entfallende Förderanteil sant demgemäß von 166 auf 160 T. Die Stotsproduktion stellte sich auf 3,16 Mill. I. im Werte von 59,8 Mill. Mt., die Brikettherstellung auf 2,78 Mill. T. und 38,6 Mill. Mt. Holland erhöhte seine Steinkohlenförderung von 1,29 Mill. auf 1,48 Mill. T. im Werte von 16 Mill. Mt., gegen 13,9 Mill. Mt. in 1910. Die Zahl der im holländischen Kohlenbergbau beschäftigten Arbeiter betrug 7477. Vom Bergwerksbetrieb Rußlands liegen mur Angaben über die in Europa liegenden Reviere( auf die allerdings über 90 Proz. der gesamten Förderung entfallen) vor. Danach ist die Kohlenförderung dieser ( 26,6 Mill. T.) um etwa 3½ Mill. T. gegen 1910 gestiegen. An Eisenerz wurden im letzten Jahr u. a. ge= wonnen 42% Mill. T. in den Vereinigten Staaten von Amerika, 30 Mill. T. im Deutschen Zollgebiet, 15 drei Viertel Mill. T. in Großbritannien, 16% Mill. T. in Frankreich und über 10 Mill. T. in Spanien. Die genannten Länder liefern zusammen etwa 82,33 Prozent der Weltproduktion( 139 Mill. T.). Olivier war bei dem Ueberfall durch die Bayern mit fabelhafter Behendigkeit nach dem Zimmer MadeIons gerannt, unter deren Bett er sich versteckt hatte. Dadurch wurde er gerettet. Der zurückgelassene Posten genierte ihn nicht. Er hatte das Gebäude nicht verlassen, brauchte also dorthin nicht zurückzukehren. Endlich, nach Verlauf einer Woche rückte die ganze Befazzung von Sedan ab, und preußische Landwehrmänner traten an ihre Stelle. Dem neuen Kommando waren die Umtriebe in der Bazeillet Villa nicht bekannt, Olivier konnte unangefochten steder zum Vorschein tommen. Aber er hütete sich wohl, neue Franttireurs Verschwörungen anzuzetteln. Still lebte er mit seiner Madelon dahin, nur effrig bemüht, möglichst viel der deponierten Gelder an sich zu stehen, mit denen er nach dem Kriege in Paris seinen Bergnügungen und sonsti gen Plänen nachgeben wollte. Da erhielt er die Nachricht über Brüssel, daß sein Bater lebe, und durch Prevendaux, daß Desiree bet diefem eingetroffen set. Das zerstörte alle Hoffnungen mit einem Schlage, und der bisherige Schloßherr machte et faures, wenig festliches Gesicht, als Bourlier mit feiner Tochter am 17. März vor seiner Viña vorfuhr Die Roheisenerzeugung der Welt( 65 Mill. T.) zeigt gegen 1910 einen Abfall von 2 Mill. T. Die Ver. Staaten waren an der Weltproduktion mit 24 Mill., Deutschland mit 15% Mill. und Großbritannien mit 10 Mill. T. beteiligt. menden Länder verzeichnet wesentlich geringere G 13 in Höhe v Bezirtsfe Es find für mendinite geple lege wird befch Mitglied beitri Berlefung des her, Landtags 5och auf den Vom La periode dehnt sich bat das Unwe Auch über den Kohlenverbrauch in hauptsächlichsten Ländern macht der Bericht Ang Den größten absoluten Verbrauch zeigen im letzten die Ver. Staaten mit 432 ein Drittel Mill. T., folgen Deutschland mit 217% Mill. T.( einschli Braunkohle) und Großbritannien mit 187 drei Mill. T. Der Rohlenverbrauch auf den Kopf der völkerung fiel in Amerika von 5,78 T. in 1910 4,50 T. Am nächsten lommt ihm Großbritannien 4,14 T.; Deutschland hat einen Kopfanteil von T.( 3,25 T. im Vorjahr). Die Stahlindustrie zeigt in den einzelnen Staaten im allgemeinen eine Aufwärtsbewegung. In den Ver. Staaten wurden 24 Mill. T., im Deutschen Zollgebiet 15 Mill. T. hergestellt. In weitem Abstand folgt mit 6% Mill. T. Großbritannien. Die Weltproduktion schätzt der Verein für 1911 auf 61 Mill. T. Olivier begrüßte fie Effhl. Er batte seine Freude Aber ihre Rettung notgedranger schon brieflich ausspre chen müssen; prüfend flog fein Blick über die Heimfehrenden. Daß der Vater übermäßig gealtert hatte, be rührte ihn nicht, ihn ärgerte das gute Aussehen Deftsee's, die, mit dem Papa und dem Geltebten wieder pereint, gleich einer Rose aufgehlüht war. Judem er seinem Vater, der, auf Deftree's Hand gestützt, den Wagen verlassen, die äußersten Finger den Kohlenabsatz des Ruhrbezirks, der falterte ausgeld In einem weiteren Abschnitt wird ausführli ber unsere G schließlich durch das Rheinisch- Westfälische Kohlen dikat erfolgt, berichtet. Von den durch das Sp hehr nachteilig berall auf angefau ins Ausland versandten 19 Mill. T.( Roks und Tage erwü fetts auf Rohle zurückgerechnet) wurden 5,7 Mill oder 29,39 Proz. der Gesamtmenge nach Holland leht Garbent men, mit der ei hunden ist. für die Ruhrkohle sind Frankreich und Belgien, geführt. Die nächstgroßen ausländischen Absatzben Bergwerfs letzten Jahre 4,9 Mill. T.( 25,62 Proz. des gej Auslandsabsatzes) und 4,4 Mill. T.( 22,95 Pro bezogen haben. Großen 21450 ammende P Thebes Fachwerth tellungsarbeiten beiten wurde 1 Ober- Ge permeerwahl, aus Rübl als Ge als ungu Friedbe zwischen Fr Herbst begonne In Zusammenstellungen über den Kohlenverte Hamburg, Bremen und Berlin gibt der Bericht ein teressantes Bild über den Wettbewerb fremder und heimischer Kohle auf dem innern Markt. Nach burg gelangten( einschl. der nach Eröffnung des burger Seehafens dorthin versandten Mengen) Mill. T., von denen 40,6 Proz. auf rheinisch- westfäu die restlichen 59,4 Proz. auf englische Rohle enj Im Jahre 1910 war das entsprechende Verhältnis und 61,9 Proz. Auf den Bremer Kohlenmarkt ge ten im Berichtsjahr 1,35 Mill. T. Kohle( gegen Mill. T. in 1910), denen eine Ausfuhr von 675 ( 707 000). gegenübersteht. Der Kohlenverb Groß- Berlins ging von 5,74 Mill. T. in 1910 5,72 Mill. T. im Berichtsjahr zurüd; von diesen stederversammlung ten u. a. 24,7 Proz. aus Großbritannien, 41,2 entfielen auf deutsche Steinkohle; die deutsche Br tohle war mit über 34 Pro3. an dem Berliner brauch beteiligt. Aus Stadt und Land. Gießen, 28. Auguft n Gießen, 25. Aug. Der 58. Beziris des Hassiabezirks Gießen fand heute Lenzschen Felsenkeller statt; sämtliche 39 Krieger waren vertreten. Der Bezirksvorsteher Daaberöffnete die Verhandlungen mit einem Hoch au Kaiser. Die Jahresrechnung für 1911-12 wurde Rechner Volkmann- Heuchelheim verlesen. Die Ein Osram Drahtlampen Unzerbrechlich Jede echte Osram- Lampe muss die Inschrift ,, OSRAM' tragen. Ueberall erhältlich. Auergesellschaft Berlis spitzen der biederen Rechte bot, sprach er mit mürrischem Tone: ,, Willkommen in der Heimat, Papa, tapferer Held willkommen! Und auch Du, Schwester. Du bist ja auch so etwas wie eine Jeanne d'Arc gewesen." " Du hast Recht, Bruder; ich war wie die Jungfrau von Orleans, welche von ihren Verwandten für irrsinnig erklärt wurde." " Ah, der Prufften hat geplaudert," lachte Olivier. Wie befindest Du Dich, Papa?" " Nicht zum Besten. Der stürmische Empfang hat mich alteriert," antwortete Bourlter sarkastisch.„ Aber wollen wir nicht ins Haus gehen und dort das Wortgefecht fortsetzen?" " Du hast Recht, droben ist's bequemer, sagte der Sohn ungerührt und bot dem Vater den Arm. Aber Bourlter nahm thn nicht, sondern stieg, auf feinen Stock gestützt, die Stufen hinan. " Der Papa ist wohlauf," meinte Olivier spötttsch zu Desiree. Die Gefängnisluft hat ihn nicht geschwächt." „ Gottlob, nein. Die Luft von Dresden hat etwas Herzerquickendes, das fehlt hter ganz," entgegnete Defiree und folgte dem Vater mit leichten Schritten. „ Das kann hübsch werden," lachte Olivier und ging Hinterbrein. ALS Bourlier in den Saal trat, bolte er tief Atem, als wollte er seine Brust von einem Alp befreien. Nun war er wieder zu Hause, und doch vermißte er etwas. Die Zufriedenheit mit sich selbst, und den Mann, den er so innig baßte, von dem er sich in Unfrieden getrennt und ohne den er doch nicht leben konnte. Sein Mißmut wuchs, als er in seinem Heim um fich sah. - Man fpirt das ehemalige Lazarett," sprach er, fich in einen Seffel werfend. Eine entsegliche Luft, rlecht nach Karbol und Patchoult." Du hast eine feine Safe, Bapa, der Karbol kommt von mir, mein Arm ist noch nicht in Ordnung, das chouli von Madelon." „ Madelon, die Haushälterin?" fragte Defiree. " Nein, Madelon, meine Braut," entgegnete Bruder herausfordernd. " Deine Braut, eine verheiratete Frau? Du wahrscheinlich nicht, daß Pumarquet lebt?" " Ich glaube nicht daran. Aber wenn das wäre, Gott weiß, wo er ist, ich denke nicht daran, von Madelon zu trennen." " Dann hast Du wahrscheinlich die Absicht, ein a res Logis zu bezieben? Desiree und Madelon einem Dache. Das geht wohl nicht." „ Weshalb nicht?" Die Weiber werden sich vertragen." „ Der Krieg bat Dich verroht," unterbrach th Bater empört. Es ist unmöglich, die Frau muß „ Stcher nicht! Wenn es Euch nicht bei mir so tönnt Ihr in Gottes Namen gehen, woher J tommen seid." Breite von 22 bahn zwischen o Bad Na Großherzogtum balten. o Romto idstafel im Schl Romrod un Die Großherzogli und das Gefolge arten juridgefeh Bilbel. ill ein Bolts Einen Gaal mit Rhein- Maini Lezimmer, Bibl um enthalten. riverbunden m ( Wezlo hende Bahn G us fichtlich an ben werden. unbedeutend bis jetzt 4 Das Berlehrsgel 000 Bewohne ( Wetzl Mamenjendhe bej s Araiger i dag dami He der Lie bem freien ): Durch Ernie in We Leil für v rtal mußten ebene beutid ): Mar 11. Armeekorp pfe das zu ei ommene Gela bei dem Dorfe Bied Dilltal im Mit Ehren hat i Berbunden mit mahlt und i gelegt worde „ Unverschämter," brauste Bourlier auf, macht nod nicht, mit wem Du sprichst. Jetzt bin ich hier bet im Hause und in der Fabrik!" Brin berichten wil Dte babe Dorfes auf en Staufees g Bab, in der Fabrik hast Du schon gar nichts au fagen, teurer Papa," lachte Olivier. längst verkauft." " Vertouft ohne meine Einwilligung?" frogit Bater starr vor Ueberraschung und Born. Du warst ja tot, vergiß das nicht, tch aber b Geld. Ich hatte die Sammetvorräte in der Rue pagne versilbert und einen Tell bes Rapttals a Beds zehn von burch Unter 31ber i- leiningid Bank erhoben, aber Deveraug wollte tetne Sopot ges utjehen verkaufen, da fie fett gar so schlecht stehen, ba must Fabrit springen." Metne Borräte, meine Fabrit, metne Raptia Olivier, bist Du rasend geworden?" ortlegung folgt.] er des Grajen mtb beffen volle Serverpachtunge brend in die innung lieg rug 97,21 Mt., die Ausgabe 47 Mt. Dem Rechner nungsland, von 2urde mit Dankesworten Entlastung erteilt. Das Samd weist einen Relwert ergab im 1. Vierteljahr 1912 50,75 Mt., im .) um rund Vierteljahr 40,90 Mt. Das Sammelwesen wurde übrigen in Fragt Vereinen besonders empfohlen. Der bisherige Vor6 Mill., Ruminer Lehrer Da a b, Stellvertreter Landtagsabgeordn. entlich geringere .). Eine ganz eun- Großen- Linden, Rechner Volkmann- Heu und wurde durch Zuruf wiedergewählt: Bezirks- Vor3u verzeichnen heim, Schriftführer Kanzleirat Schiffnie- Gießen träge abgeliefert wurden. Die gerichtliche Untersuchung ist im Gange. ):( Hanau. Die von dem in Untersuchungshaft befindlichen Direktor Gg. Schönberger zum Nachteile der Giothschen Seifenfabril, 6. m. b. H., unterschlagene Summe ist, nachdem die Bücherrevision abgeschlossen ist, auf 58 200 Mart festgestellt worden. † 1,6 mill. I. Lehrer Reil- Klein- Linden. Der Voranschlag für während des Schützenfestes hier abgefaßt wurden, stan1912-13 in Höhe von 206,71 Mt. wurde genehmigt. ):( Frankfurt a. M. 3wei Taschendiebinnen namens Johanna Zerjav und Amalie Simmerl, die den am 23. Aug. vor der Straffammer. Die zuerst genannte Angeklagte erhielt 1½ Jahre, die andere 1 Jahr = der Bericht immt. Es sind für die Folge alljährlich Veteranenzu verbrauch in Zum Bezirksfeste 1913 wird Garbenteich be zeigen im leke jammenfünfte geplant. Bezüglich der Jugend. 3uchthaus. Drittel Mill. pflege wird beschlossen, daß der Bezirk als forporaMill. T.( einf tives Mitglied beitritt und das Verbandsorgan hält. Rady Verleſung des Protokolls schloß der 2. Bezirksvorsteher, Landtagsabg. Leun, den Bezirkstag mit In mit 187 auf den Stopf 5,78. in 191 einem Hoch auf den Großherzog. . hm Großbritann Vom Land e. Infolge der fortgesetzten Ren Kopfanteil von gentperiode dehnt sich die Fruchternte sehr in die Länge, dazu hat das Unwetter, welches am Dienstag nachmit itt wird ausführlag über unsere Gegend herniederging, vielfach Safer ezirks, der fa und Gerste ausgeschlagen. Die anhaltende Nässe wirkt Westfälische Rohle auch sehr nachteilig auf die Kartoffeln, man stößt schon Den durch das überall auf angefaulte Knollen. Gerade jetzt sind noch Mill. T.( Rots ir sonnige Tage erwünscht, zumal auch die Grummeternte wurden 5,7 m bevorsteht. menge nach Hollan o Garbenteich. Hier treten am 5. Oktober die Sländischen Absa hessischen Bergwerks- Betriebsleiter zu einer Konferenz zu ich und Belgien, sammen, mit der eine Besichtigung des Kreidekalfwerkes 62 Proz. des ge verbunden ist. II. T.( 22,95 o Großen Linden. Das aus dem Jahre 1450 stammende Pfarrhaus, ein charakteristisches ober= ber den Kohlemes hessisches Fachwerkhaus, bleibt erhalten. Die WiederGeherstellungsarbeiten werden jetzt begonnen. Die gibt der Bericht bewerb fremder famtarbeiten wurden für rund 14 000 Mark vergeben. n Markt. Nach o Ober Seibertenrod. Die zweite Bür ch Eröffnung des germeisterwahl, aus der mit knapper Mehrheit der Landandten Mengen) wirt Rühl als Gewählter hervorging, ist vom Kreisaus schuß als ungültig erklärt worden. auf rheinisch- west englische Kohle en o Friedberg. Mit dem Bau der neuen Kreisrechende Verhältn straße zwischen Friedberg und Bad- Nauheim soll noch ner Kohlenmarkt im Herbst begonnen werden. Die Straße erhält eine T. Kohle( gegen Breite von 22 Metern und soll die projektierte Stra= Ausfuhr von 6 ßenbahn zwischen beiden Städten aufnehmen. Der Kohlenver o Bad Nauheim. Der Vogelschutzverein für Mill. T. in 1910 bas Großherzogtum Hessen wird seine diesjährige Mitzurück; von diesen gliederversammlung am Montag, den 9. September, hier ßbritannien, 412 abhalten. e; die deutsche o Romrod. An der Großherzoglichen Früh an dem Berliner stückstafel im Schloß nahmen die Forstmeister Hoffmann von Romrod und Mettenheimer von Windhausen teil. Die Großherzoglichen Herrschaften, die beiden Prinzen und das Gefolge sind wieder nach Jagdschloß Wolfs= garten zurüdgefehrt. nd Cand. Bießen, 28. Auguft o Vilbel. Der Ausschuß für Voltsvorlesungen Der 58. Bezit will ein Voltshaus errichten. Das Gebäude soll eßen fand heute einen Saal mit Theaterbühne für die Veranstaltungen mtliche 39 Kriegen des Rhein- Mainischen Verbandstheaters erhalten, ferner orsteher Da a b Lesezimmer, Bibliotheksräume und einen Museums it einem Hochtaum enthalten. Zugleich soll ein Volksbad daür 1911-12 wurde mit verbunden werden. verlesen. Die Ein chlich ):( Wetzlar. Die ihrer Vollendung entgegen= gehende Bahn Grävenwiesbach- Alsbach- Wetzlar wird boraussichtlich am 1. November d. Js. in Betrieb gegeben werden. Die vollendete Bahn wird sicher eine nicht unbedeutende Industrie von 111 Grubenfeldern find bis jetzt 40 ausgebeutet worden hervorrufen. Das Verkehrsgebiet umfaßt 220 Quadratkilometer mit 28 000 Bewohnern. Der gesamte von der ):( Wetzlar. Der gesamte von der Maul- und Klauenfeuche befallene Viehstand des Gehöftes des Landwirts Kraiger ist sofort geschlachtet worden und man Auergesellschaft Berhofft, daß damit die Sache erledigt sein wird. Das Fleisch der Tiere wurde als voll genußtauglich erklärt ht in Ordnung, da und dem freien Verkehr übergeben. ):( Durch das andauernd schlechte Wetter wird die nach ):( Wiesbaden, 25. Aug. Hier starb längerem Leiden im 79. Lebensjahre Kommerzienrat Jos. Krayer, früher Teilhaber der Maschinenfabrik Johannisberg im Rheingau. Kraner war lange Jahre Mitglied der hiesigen Handelskammer. ! Mainz. Nach Abmachungen zwischen dem Verein für Flugwesen und dem Geradepiloten Stöphasius- Berlin wird am 1. Oftober auf dem Mainzer Flugplatz auf dem„ Großen Sand“ eine Grade- Fliegerschule eröffnet. ! Bingen. Außer dem in der Weinbergslage Eisel gefundenen Reblausherde sind in der näheren Umgebung noch fleinere Reblausherde, sogenannte Spritz infektionen gefunden worden. Dem Beispiele an= derer Gemeinden von Rheinhessen und der Rheinpfalz ein= folgend, will Bingen auch einen Ob st martt richten. ! Bingen. Am 25. August fand hier der Verbandstag der gemeinnützigen Bauvereine im Großher30gtum Hessen unter dem Vorsitz des Landeswohnungsinspektors Gretschel- Darmstadt statt. Zum Verbands vorstande mit einer dreijährigen Amtsdauer wurden die Herren Gretzschel- Darmstadt, Doering- Gießen und wieBürgermeister Dr. Frenan- Bensheim einstimmig dergewählt. ! Rüsselsheim. Ein Dienstmädchen wollte sich dieser Tage im Main ertränken, wurde aber im letzten Augenblick von dem Hunde seiner Herrschaft aus dem Fluß gerissen und ans Ufer gezogen. Aus aller Welt. ::: Köln a. Rh. Das Reichsgericht verwarf die Revision des Taglöhners Knopp, der vom Schwurgericht Köln am 10. Juli wegen Mordes zum Tode verurteilt worden ist. Knopp erhängte in betrunfenem Zustand sein Kind in einem Schrank. ::: Köln. In einem Goldwarenladen versuchte ein Käufer die ihn bedienende Tochter des Inhabers mit einem Schlagring zu erschlagen. Das Mädchen sprang schnell beiseite und holte aus dem Neben zimmer einen Revolver, diesen dem Fremden vorhaltendl Der Mann, der sich an dem Geldschrank zu schaf= fen machte, flüchtete. ::: Me 1, 26. Aug. In dem Lothringer Ort Ober- Homburg wurden während eines Gewitters drei Persenen, die in einem Garbenhaufen vor dem Regen Schutz gesucht hatten, durch Blizzschlag getötet. ::: neuttingen( Lothr.), 25. Aug. Ein Arbeiter verschluckte beim Biertrinken eine We spe, die ihm im Schlund einen Stich versetzte, der den Tod des Mannes herbeiführte. ::: München, 25. Aug. Die Oberrangiermeister im Hauptbahnhof Möller und Schottenhamml, sowie ihre Angehörtgen, sind nach dem Genuß von selbstge= pflüdten Bil 3 e'n erkrankt. Die beiden Ehefrauen find bereits gestorben. Gestern abend starben auch Schottenhamiml und dessen Schwiegersohn an den Folgen der Pilzrergiftung. Der Zustand seines 18jährigen Sohnes ist bedenklich. Bisher sind 4 Personen gestorben. n?" fragte Defire Ernte in Westfalen und im Rheinlande als zum größ- Wasser gefallenen Personen wurden alle gerettet. Braut," entgegneten Teil für völlig vernichtet angesehen. ratete Frau? Du Aber wenn d rquet Tebt?" Im brtal mußten die Weinberge geschlossen werden. Verschiedene deutsche Flüsse führen Hochwasser. ):( Marburg. Der kommandierende General des ::: In dem medlenburgischen Badeorte Mal cho w stürzte die Landungsbrüde eines Hotels ein, auf der sich gerade eine größere Gesellschaft befand. Von 12 ins ::: Der„ Held" des Czebstochauprozesses, der Paulaner Mönch Maczoch wurde in eine Jrrenanstalt überführt. dente nicht dann 11. Armeekorps, Exzellenz v. Scheffer- Boyadel, besich warf die Revision des Malers Hofer, der am lich die Absicht, ein ree und Madelon icht." Beiber werden fi fiate das zu einem Truppenübungsplatz in Aussicht getommene Gelände im westlichen Teile unseres Kreises bei dem Dorfe Cyriaxweimar. ):( Biedenkopf. Der Bezirk Oberhessen mit Dilltal im Mittelwest- Deutschen Stenographenbund Stolcoht," unterbrad Schren hat für seine diesjährige Herbstversammlung, lich, die Frau mu Such nicht bet mit en gehen, woher Bourlter auf, fest bin ich hier be Du schon gar nich e Ditvter. Die inwilligung?" f g und Born. Das nicht, to aber Dorritte in der S Cell bes Raptials verbunden mit öffentlichem Wettschreiben unsere Stadt gewählt und ist für die Tagung der 6. Oktober 1912 wird festgesetzt worden. Das ausführliche Programm dermnächst noch bekannt gegeben werden. ): Bringhausen. Wie die Waldecker Blätter zu berichten wissen, ist die Gründung eines fleinen Dorfes auf dem Daudenberge oberhalb des fünftiger Stausees gesichert. Vor einigen Tagen haben bereits zehn von den noch vorhandenen Gemeindebürgern fich durch Unterschrift zur Ansiedelung verpflichtet. ):( Jlbenst a dt. Die plötzliche Entlassung des graflich- leiningischen Rentmeisters Kullmann hat wollte teine Stoßes Aufsehen erregt, zumal er lange Jahre die Gülecht fleben, da m ter des Grafen von Leiningen- Westerburg verwaltete und dessen volles Vertrauen genoß. Es sollen bei 6. ::: Leipzig, 27. Aug. Das Reichsgericht verJuli vom Schwurgericht Mannheim wegen Mordes zum Tode verurteilt worden ist. Hofer hatte am 17. März in Heidelberg seine Geliebte in den Neckar geworfen, um sich ihrer zu entledigen. ::: Charlottenburg, 25. Aug. Heute mittag brannte das„ Theater des Westens" in der Kantstraße nieder. ::: Berlin, 25. Aug. In der Nacht zum Sonntag wurde der Schuhmann Gabbert von einem 25jährigen Burschen angefallen und zu Boden geworfen. Er gab dann in der höchsten Not auf den Angreifer einen Schuß ab. Die Menge entfloh. Der Getroffene brach Vor 20 Jahren nach wenigen Schritt tot zusammen. wurde beim Aufräumen der Brandtrümmer einer Windmühle in der Priegnitz eine vollständig verkohlte Leiche gefunden. Heute hat einer der damaligen Käufer der Mühle auf dem Totenbett gebeichtet, er und sein Kompagnon hätten die Mühle in Brand gesteckt und seien dabei von Jemanden, wahrscheinlich einem Müllergesellen, überrascht worden. Sie hätten in der Aufregung auf den Mann eingeschlagen und ihn Don Fabrit, metme Adferverpachtungen höhere Erträge erzielt worden sein, in die lodernden Flammen geworfen. Der Kompagnon orben?" folgt während in die gräfliche Rentkasse nur die alten Be des Beichtenden wurde auf der Stelle verhaftet. = ::: Kattowiz. Hier wurde der Polizeisergeant Lorat von einem Kontoristen, der verhaftet werden sollte, erschossen. London, 24. Aug. Heute abend gegen 7 Uhr brach in der vierten Etage des Haupttelegraphenamtes ein Brand aus. In furzer Zeit standen mehr als tausend Drähte in Flammen. Die Verbindung mit dem Kontinent ist bereits teilweise wieder hergestellt. ::: Mailand. Ein Expreßzug fuhr in der Nähe auf der Stelle getötet und viele schwerer und leichter verMailands in einen Personenzug. 8 Personen wurden letzt. Der schuldige Zugführer des Zuges wurde wahnfinnig. Neapel. Nach einem Festessen, das der Bürgermeister einer Stadt bei Neapel gab, ertranften sämtliche Teilnehmer. Sechzig von ihnen starben unter schweren Vergiftungserscheinungen, die übrigen befin= den sich zum Teil in Lebensgefahr. Literarisches. ? Ravensteins Wegebezeichnungskarte f. V 0- gelsberg und Wetterau, offizielle Starte des Vogelsberger Höhen- Clubs, Maßstab 1: 120 000 ist soebent, rechtzeitig für Ferienwanderungen erschienen und zum Preise von Mt. 1.50 aufgezogen in allen Buch= handlungen oder Ludwig Ravensteins Verlag, Frankfurt a. M., zu haben. 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Stets wenn das Korn zu reifen beginnt, tritt der„ Lahrer Hinkende Bote" seine Wanderung an zu den Deutschen in der Heimat, aber auch zu denen in der Ferne, selbst in jene Länder, wo unsere Stammesgenossen zwischen Fremdvölkern, wenn nicht gar zwischen Wilden leben. Ob er noch der Alte ist, spaßig und ernst, unterhaltsam und lehrreich, je nach den Gegenständen, womit er sich beschäftigt, mögen seine Freunde beurteilen. Ein deutscher Dichter hat gesagt: wer Vieles bringt, wird manchem etwas bringen. Wer den Lahrer Hinkenden Boten genau prüft, wird das Sprüchlein auch auf ihn passend finden. Großen Aufwands braucht es nicht, den Lahrer Kalender, der auf den 113. Jahrgang blicken fann, eigens zu erwerben. Das beliebte Volksbuch erscheint in drei Ausgaben: Billige Ausgabe 30 Pfg., Erweiterte Ausgabe 50 Pfg., Großer Volkskalender 1 Mark. Häuslicher Ratgeber Hermann Hillger Derlag Berlin W9. C Juftrierte Samillen und Modenzeitung Preis 15 Pf. wochentlich. 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