steh ergnügen im us putz meine 드 VI VUS ster hputz C Dosen à 10 und 20 P 0., Berlin- Licha Düngekalk d Säcken. ich, Fritzlar. -Essenz Redaktion Gießener Zeitung Bezugspreis 40 Pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) verteljährlich 12.. cornuszahlbar, irei ins Haus. Abgeholt in umierer Expedition oder in den Zweig ausgabeitellen vierteljährlich 90 Pig- Erscheint Mittwoche und Samstags. Redaktion: Selters= eg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manusfriste wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. - Nr. 42 Telephon: Nr. 362. Pfingsten. Run schmücket mit Maien die Tür und das Haus, Run pflücket den Flieder zum duftenden Strauß! Run eilt in die Wälder, die Gärten und Au'n, Den Frühling in seiner Vollendung zu schau'n! Erfüllt die Hoffnung der sehnenden Brust, Denn alles ist Schönheit und alles ist Lust; Es jauchzt in den Zweigen, es prangt in der Flur, D öffnet die Sinne dem Geist der Natur; Die Vögel, sie singen's von jeglichem Baum: hr Herzen, ihr Seelen, der Hoffnung gebt Raum! Die Blüten, die Dolden, sie duften's euch zu: erzagt nicht, auf Stürme folgt Frieden und Ruh! as siegte der Lenz nach erbittertem Streit, un glänzt hold die Erde im Brautgeschmeid', Sie vermählt sich dem Frühling zur festlichen Stund'. Die Sonn' ist der Priester, sie segnet den Bund! rum freut euch ihr Menschen, im wechselnden Spiel Des Lebens winkt euch das köstlichste Ziel! Madh Sorgen und Stürmen erblüht euch der Mai, Tie Tage der Rosen, sie kommen herbei! Strassenunruben in Oesterr.- Ungarn. In den Straßen von Budapest tobten irr= estoren blutige Straßenkämpfe, bei denen es ne: Anzahl Tote und viele Verwundete gegeen hat. Den Anlaß der Unruhen bildet der von der Sozgaldemokratie organisierte Massenstreik, der aus Anaß der Wahlrechtsreform begonnen war. Die Polizei hätzte die Zahl der Kundgeber auf 50000. er erste Zusammenstoß erfolgte vormittags. Dabei gaen Arbeiter etwa 70 Schüsse ab. Die Polizei erwiderte is Feuer. Am Freiheitsplatz fanden mehrere Attacken att. Die Menge floh und zertrümmerte die Fenster= Jeilien, Anlagen und die Straßenlaternen. Auf meh= ren Linien wurde die Einstellung des Straßenbahn= tribes erzwungen. Auf den Straßen standen über 0 beschädigte Wagen. In der Waiznergasse bemächgte sich die Menge der Wasserleitung und richtete Wasritrahlen auf vorübergehende Geistliche. An der Ecke Jainerring und Fischmannscasse wurden aus umgeirzen Lastwagen eine Barrikade errichtet. Alle .30 Flaschen 6,50 M. por ANN, THORN, Junkerstra Ge= haben ihre Läden geschlossen. Unzählige Fensterenförmliche Straßenkämpfe statt. Stellenweise war le Renge stärker als das Militär. Gegen Mittag nah10 Stüd 75 Pie en die Straßenkrawalle eine gefährliche Wendung. Es piert, daß die Führer die Herrschaft über die Massen rlotten hatten. Arbeiter durchzonen die Strakon Prima Landba ver Bjund 1.85 ellen sind zertrümmert. In mehreren Stadtteilen fanogelsberg. Lante Prima Siede 10 Stüd 68 Big mpfiehlt Dampfmolkerei Tel. 636 Gebr. Grieb Verkaufsstellen: Plodf Bismartstraße 11, Schan Bohnenstang -4 m lang, in la. War a Unter den. Roman von Karl Mattbtas. ( Nachdruck verboten.) mit un durfte Laurence den Wagen aus dem Schupen ziehen und zur Fahrt nach Sedan zurechtmachen. ihm gelungen war, ein Roß aufzutreiben, wurent Sm die Schlüssel des Herrenhauses übergeben, und rfekt futschterte die Damen nach der Stadt. bler besorgte thnen Herr Prevendaur die nötigen Fichten- Stammenben, lisap tete, un: über die Grenze zu kommen, und den folaft jedes Quantum#enter Tag waren die Damen auf dem Wege nach ber Station Wilhelm nimeen. Alsfeld( Holzhandla die Bahnverbindungen sowohl nach Süden wie Erstklass. Molkerei Anglertäg Postk. v. 9 Pfd. lief. and billigst Johs. M kebergkrug pr. Uelbsby( vig- Holstein.) ach Borden unterbrochen waren, fuhren sie nach Libamant mit einem Wagen. Ohne Fährnisse gelangten en die Lüttich- Luxemburger Fahrstrecke. Als die Ite Dame die französische Grenze hinter sich hatte, umrmte sie Desiree mit einem„ Gelobt set Gott!" und wr einen Eid, nicht mehr in thr Vaterland zurückuteren, bis dort und in ihrem Herzen der Friede einefert wäre. Aben XVI. achdem Gambetta in dem Korbe eines Luftballons lücklich aus dem belagerten Paris entkommen und in Eours gelandet war, übernahm er das Kriegsministe tum und die Verteidigung des Landes. Krieg bis auf's Reffer hieß die Barole, welche er ausgegeben hatte, und site geschickten Manifesten beugte sich ganz Frankreich. Te regre Armee des Kaiserreichs war gefangen Der getötet. Um den Boden des gedemütigten Frankelch won der Invasion zu befreien, galt es, neue Ralal streinträfte zu schaffen. Da bis zur Stunde die Einrichmüffen Sie redt balb wal berfuchen. Er if unb babei qualitatio Haffig. Pro f. 80-240 Giessen, Sellersway ang des Luskaufs und die Stellvertretung in Franteich gegolten hatte, war an Menschenmaterial durchus ein Mangel. In wenigen Wochen waren zehn eue Armeekorps aufgestellt. Die Arsenale rüsteten die Samstags liegt für die Stadtabonnenten der Illustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Erpedition: Seltersweg 83. Samstag, den 25. Mai 1912. dem Ruf: Es gibt kein Gesetz, es lebe die Revolution! Auf den Straßen befanden sich ungefähr 50 000 Arbeiter und 10 000 Soldaten und Polizisten. Am Mittag wurde verfügt, daß nötigenfalls die ganze Garnison zur Wiederherstellung der Ordnung ausrücken soll. Zum Ministerrat, der 12 Uhr begann, wurde auch der Oberstadthauptmann zugezogen. 140 Personen wurden verhaftet. Die Zahl der Verwundeten wird sehr verschieden angegeben; sie schwankt zwischen 70 und 200. Die Polizei gibt 4 Todesfälle und 81 schwere Verletz ungen zu. Die Krawalle dauern fort, jedoch mehr in den entlegenen Stadtteilen. Das Gaswerk machte die größten Anstrengungen, um wenigstens einen Teil der ausgerissenen Gaslampen wieder aufzustellen, damit Best nicht ohne Beleuchtung bleibt. Es heißt, daß von 5 Uhr ab der Belagerungszustand über Best verhängt werden wird. Die Demonstrationen dauerten den ganzen Tag in großem Umfange fort. Die Stadt gewinnt das Aussehen eines Feldlagers, da zahlreiche Abteilungen Militär an verschiedenen Punkten aufgestellt sind. Im Abgeordnetenhaus for derten die oppositionellen Redner mit Rücksicht auf die Demonstrationen die Aufhebung der Sitzung. Der Präsident Tisza erklärte, man müsse weiter arbeiten, das Barlament dürfe sich nicht wie ein hysterisches altes Weib gebärden. Budapest, 24. Mai. Um 10 Uhr abends wurden Flugblätter verteilt, in denen die sozialde mokratische Parteileitung ankündigt, daß der Streik mit dem gestrigen Tage sein Ende gefunden habe. Politische Rundschau. Deutschland. * Kaiser Wilhelm traf vorgestern früh 8% Uhr im Sonderzug in Hamburg ein und begab sich sogleich nach der Vulkanwerft, um dort an dem Sta= pellauf des größten Dampfer der Welt, des„ Im= perators", teilzunehmen. Der Kaiser fuhr mit dem Bürgermeister Burchard im offenen Staatsautomobil vom Bahnhof nach den Landungsbrücken, auf dem ganzen Wege von einem zahlreichen Publikum freudig begrüßt. An der Landungsbrücke im Hafen hatten sich Herzog Albrecht von Württemberg und der Chef der Hochseeflotte Admiral von Holzendorff eingefunden. Dann wurde der Staatsdampfer bestiegen und begleitet von einem nach Hamburg beorderten Torpedoboote, wurde die Fahrt zur Vulkanwerft zum Stapellauf des „ Imperator" angetreten. Der„ Imperator" ist um 9.45 Uhr alücklich von Stapel gelaufen; nachdem Bürgermeister Burchard die Taufrede gehalten, taufte der Kaiser neuen Truppen mit den vorhandenen Waffen und Monturen aus; wo diese nicht ausreichten, traten Privatwerkstätten in die Bresche. Es herrschte ein fieberhafter Eifer unier den Lieferanten, bedeutete doch die Ausrüstung der neuen Bataillone, Eskadrons und Batte= rien die Befretung des Handels von der alles hindernden Invasion. So mangelte es den neuen Korps an nichts als an Offizieren, man nahm sie, wo man sie fand. In Gesellschaft eines Kompaniechefs der alten kaiserlichen Armee erschien auf dem Werbebureau zu Tours ein Mann von stattlicher Figur mit seltsam ste= chenden Augen. Setne Haltung war nicht militärisch, aber sein Gang fest und sein Nacken ungebeugt. Er mochte in der Mitte der vierziger Jahre stehen. Das Haupthaar, welches furz geschoren war, war ergraut; der Bart schien wie mit Asche bestreut; nur die buschigen Augenbrauen zeigten tiefes Schwarz. Dieser Mann trat scheu in das Bureau ein, in welchem die Offiziere der neuen Armee placiert wurden, und schob sich hinter den jüngeren Kompaniechef. „ Monsieur de Soumis," redete letzterer den Kriegskommissar von Gambetta's und der Republik Gnaden an, welcher eben die Matrikel eines blutjungen Kadetten prüfte, der zum Fähnrich ernannt war ,,, erlauben Sie einem alten Kameraden, Ihnen die Hand zu drücken." Der Kommissar blickte erstaunt auf. Er ließ den Fähnrich zurücktreten und streckte dem Sprecher die Rechte entgegen. " Trepillon, alter Freund, ist es denn möglich," rief er mit Wärme.„ Gehörten Sie nicht zum 104. Regiment, das mit Sack und Pack in die Kriegsgefangenschaft wanderte? Ich glaubie Sie tot oder eingesperrt in Preußen." ecider war ich auf dem Wege dahin," entgegnete der Rapliän mit theatralischem Pathos.„ Mit dem ge( Mickener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pig. die 44 mm breite nierarenzeile. – Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Bin.- Erirabeilagen werden nam Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberichreitung des Zahlungssieles( 30 age), bei gerichtlicher Beinreibung oder bei Koufurs in Wegfall. Blavvoridurtiten ohne Verbindlichten. Druck der Gießener Verlaced: ncker.i. Telephon Nr.: 362. 24. Jabra. das Schiff mit den Worten: Jch taufe dich„ Imperator". Der Kaiser reiste am Nachmittag nach Wildpark zurück. München. Der Prinzregent von Bayern hat den Stadtpfarrer von St. Elisabeth in Nürnberg, Delan Saud, zum Erzbischof von Bamberg ernannt. Zur Deckung der Wehrvorlagen hat der Kompromißantrag Bassermann- Erzberger bekanntlich die Vorlage einer Besitzsteuer gefordert, worunter e Vermögens oder Nachlaßsteuer verstanden werden soll, während die Freisinnigen direkt die erweiterte Erban= fallsteuer forderten. Da beide Anträge vom Reichs= tag angenommen wurden, so besteht ein offener Widerspruch, denn der erste läßt der Regierung die Wahl zwischen den verschiedenen Besitzsteuern, der zweite beschränkt sie auf die Erbanfallsteuer. Die Worte vom Regierungstisch ließen die Frage offen, zu welchen Besitzsteuern man greifen wird. Und um diese Frage wird nun in der nächsten Zeit sich wesentlich der Streit drehen. s Darmstadt. Der Finanz ausschuß der meinsame Beratung mit der Regierung über die BeZweiten hessischen Kammer setzte vorgestern seine geamten und Lehrerbesoldungsreform fort. Es wurde wiederum eingehend über die Auf= bringung der Deckungsmittel, Urkundenstempel, Beteilig= ung der Gemeinden an den Lehrermehrausgaben verhandelt, wobei allseitig das Bestreben zu einer baldigen. endgültigen Verständigung zu Tage trat. Da jedoch seitens der Regierung noch verschiedene nähere Aufschlüsse der ganzen Situation vorgelegt werden sollen, konnte irgend eine bestimmte Entscheidung über die einzelnen Positionen noch nicht getroffen werden. Die in weiten Kreisen gehegte Hoffnung, daß der Ausschuß noch vor dem Pfingstfest mit bestimmten Beschlüssen hinsichtlich der Gehaltsaufbesserung an die Oeffentlichkeit treten würde, hat sich also nicht erfüllt. Der Ausschuß wird seine Beratungen am Dienstag, den 4. Juni, fortsetzen. Berlin, 24. Mai. Als Nachfolger des Botschafters in Konstantinopel, Frhrn. Marschall v. Bieberstein, ist der Gesandte in Athen, Frhr. v. Wangenheim, in Aussicht genommen. * Hannover, 23. Mai. Jn hiesigen politischen Kreisen ist es allgemein mit Genugtuung aufge= nommen worden, daß der Kaiser nach Erhalt der Todesnachricht durch das Herzogspaar von Cumberland sofort seine beiden Söhne, die Prinzen Eitel Friedrich und August Wilhelm, als seine Vertreter an der Trauerfeier in Nakel bestimmte und ferner Befehl gab, daß die Rathenower Husaren, sowie eine Abordnung des Neu- Ruppiner Infanterie- Regimentst die Ehrenwache stellen und den Trauerzug eskortierten. * Straßburg i. E., 21. Mai. Wie es heißt, will die Zweite reichsländische Kammer in besonderem samten Regiment, soweit es nicht in den Schlachten dezimiert, wanderte ich von Sedan nach der Grenze. 80 000 Mann, in Staffeln von 3000, wurden wir nach Deutschland abgeschoben. Mir war es leider nicht vergönnt, in der Mitte meiner Truppe au sterben: aber es gelang mir, durchzugehen." " Wie war das möglich?" ,, Ungehever einfach. Die guten Deutschen nahmen uns Offizieren das Ehrenwort ab, keinen Fluchtversuch zu machen. Wer das Wort verweigerte, wurde bewacht wie der gemeine Mann; wer es gab, erhielt die Freiheit, sich in den Quartieren zu bewegen, wie er wollte. Ich verpfändete mein Wort und versteckte mich in Colombe, als der Transport weitermarschierte. Dann vertauschte ich meine Uniform mit einem Zivilanzug und entfam glücklich durch die Cote d'or nach Nevers." „ Und Ihr Ehrenwort?" fragte Herr von Soumis ganz erschrocken. „ Ich gab es den Prussiens, das verpflichtet zu nichts. Die Hauptsache ist, daß ich hier bin und bereit, in den Tienst des Vaterlandes wieder einzutreten." " Sie haben Recht," entschied der Kommissar;„ den Verwüstern Frankreichs gegenüber fällt jeder Skrupel fort. Sie wünschen jedenfalls eine neue Kapitänstelle?" „ Eine Obristenstelle gebührt mir, lieber Freund!" rief Trepillon, sich in die Brust werfend.„ Ich habe sie verdient durch meine Bravour vor dem Feinde, durch meinen strategisch geistvollen Seitenzug, als ich den Prussiens entwischte." Soumis, verschmitt lächelnd. " Nun wohl," sagte de Soumis, verschmitt lächelnd. " Ihr Eifer ist anerkennenswert; ich hoffe, General d' Aurelles schätzt Ste hoch genug, um meine Disposition, weiche Ihnen das 204. Regiment anvertraut, nicht zu mißbiüigen." mie Stepil ToEr wird entzückt sein, einen Offizier wie TrepilIon in seiner Armee zu wissen." ( Fortsetzung folgt.) A Antrage eine eigene Landesflagge, volle Selbständigkeit des Landes und die Strafaufhebung der„ aufrührerischen Rufe und Zeichen" fordern. ( Zu diesen Wünschen ist nach den Ereignissen der letzten Wochen gerade jetzt der geeignete Moment!) Königsberg, 23. Mai. Die Tagung des Gesamtverbandes der evangelischen Arbeitervereine von Deutschland( 120 000 Mitglieder) findet am 29. und 30. Mai in Königsberg statt. Es wird verhandelt über die ländliche Arbeiterfrage und über Arbeiter- Urlaub. Frankreich. * Paris, 23. Mai. Bei der Wahl zum Kammerpräsidenten entfielen im ersten Wahlgang auf Deschanel 210, auf Etienne 138, auf Cochery 98, auf den Sozialisten Vaillant 67 Stimmen. Im zweiten Wahlgang erhielt Deschanel 292 Stimmen, Etienne 208 St. Deschanel ist somit zum Kammerpräsidenten gewählt. Von französischer offiziöser Seite wird gemeldet, daß als Datum für den Zusammentritt der deutsch- französischen Kommission zur Feststellung der neuen Grenzen zwischen Französisch- Kongo und Kamerun der 10. Juni bestimmt wurde. * Marseille, 23. Mai. Der Prinz von Wales, der der Sanzösischen Mittelmeerflotte einen Besuch abitet, hat gestern in Begleitung des Admirals Bouce de Lapeyrere an einer Tauchübung eines Unterfeebootes teilgenommen. Unterwegs begegnete die Flotte dem deutschen Wörmann- Dampfer„ Gertrud Wörmann", der von Durban fam. Flaggengrüße wurden ausgetauscht und die Musik der„ Gertrud Wörmann" spielte die Marseillaise, die von Bord der Flotte applaudiert wurde. * England. London, 23. Mai. Vom Transportarbeiterverband wurde beschlossen, den Generalstreik zu proklamieren. Nötigenfalls wird der Generalstreit später auf das ganze Land ausgedehnt. Dänemark. Kopenhagen, 23. Mai. Das deutsche Kronprinzenpaar ist um 7 Uhr abends hier eingetroffen. Im Palais Christian 7. auf der Amalien borg empfingen das Königspaar die eingetroffenen Vertreter der fremden Fürsten und Sondermission der Militärdeputationen. Der verstorbene König Frederik hat in seinem Test a ment, das bereits aus dem Jahre 1906 datiert ist, insgesamt anderthalb Millionen Kronen für Legate und wohltätige Zwecke hinterlassen. Belgien. Brüssel. Die Stadt ist in begreiflicher Aufregung. Seit einiger Zeit geht nämlich das Gerücht von einem Skandal am belgischen Königshofe von Mund zu Mund, obgleich bestimmte Anhaltspunkte für die Richtigkeit der Sensationsmeldungen fehlen. Die Königin soll, so heißt es, von zärtlichen Beziehungen ihres Gemahls zu einer ihrer Kammerzofen Kenntnis bekommen und dem König aufgelauert haben. Am 4. Mai habe sie die beiden überrascht und die Kammerzofe durch zwei Revolverschüsse getötet. Auf Veranlassung des Königs, der von diesen Gerüchten hörte, ist eine Unter= suchung im Gange, um die Urheber der Skandalge schichte zu ermitteln und zu bestrafen. Der Hausminister teilte den Vertretern der Presse mit, daß das Königspaar nicht wünsche, daß die Angelegenheit vertuscht werde. Die Staatsanwaltschaft sei beauftragt, die Urheber der verleumderischen Geschichte zu verfolgen. Aus Stadt und Land. Gießen, 25. Mai 1912. Vogelschuh! Die Brutzeit der lieblichsten und nützlichsten Singvögel hat bereits begonnen. Immermehr bricht sich in den Kreisen unserer Landwirte die Ueberzeugung Bahn, daß nur mit Hilfe der Vogel welt dem Schaden gesteuert werden kann, den die Insetten- Schädlinge jahraus jahrein an den Obstbaumblüten verursachen. So ist es ein einfaches Gebot der Obstbaumpflege und des wirtschaftlichen Nutzens, die brütenden Vögel gegen ihre Feinde zu schützen. Ihr furchtbarster Feind ist aber die umherstreichende Hauskaze. Mag sie in Haus und Scheuer vielleicht als Mäusevertilgerin manchen Nutzen stiften, sobald sie hinausgeht in die Gärten und Felder, hat sie ihren Beruf verfehlt, und der handelt gegen sein eigenes Inte resse, der seine Katze ungehindert den Vögeln nachstellen läßt. Es ergeht daher an alle Katzenhalter die eindringliche Mahnung zum Schutz der lieblichsten und nützlichsten Singvögel, wenigstens bis Ende August, die Razen zu beaufsichtigen und nicht außerhalb der Gehöste umherstreifen zu lassen. Neue OSRAM Handelskammer Gießen. rrender Weife tourden, wobei vermeiden Vis 31 rifmaßna st d be utiden tbewerbsve argen des preuzi März d. Js. F Arbeiten der füd Resultat besonders hervorgetreten. Dort war die Sterb- bezüglichen Paragraphen der Reichs- Gewerbeordnung fälischen Eifen Sommerhitze und Sterblichkeit. In Fachkreisen erwartet man auch dieses Jahr einen heißen Sommer. Der verderbliche Einfluß der Sommerhitze auf den Gesundheitszustand der Säuglinge ist bekannt. Trotz der großen Hize des vorigen Sommers sind von den Säuglingen, die regelmäßig an die ärztlichen Mutter- Beratungsstellen gebracht wurden, nur verhältnismäßig wenige der Hitze und ihren Folgen erlegen. In Darmstadt und Mainz, wo die Mehrzahl der Mütter die Beratungsstellen besuchen, ist dieses günstige lichkeit geringer als im Durchschnitt der kühlen Vorjahre. Da jetzt 45 ärztliche Beratungsstel len in Hessen bestehen, so kann den Müttern nur dringend geraten werden, diese zu besuchen. Wie bekannt, ist diese Einrichtung so wenig eine Sache der Armenunterstützung wie der Schularzt oder die Unfallversicherung. Befolgt die Mutter die Ratschläge des Arztes der Beratungsstelle, dann wird sie auch bei großer Hitze ihr gesund geborenes Kind durch den heißen Sommer bringen. Es ist viel leichter, ein Kind vor Krankheit und insbesondere vor den gefährlichen Verdauungsstörungen zu bewahren, als es, wenn es bereits erkrankt ist, zu heilen. Der Erkrankung vorzubeugen, ist der Hauptzweck der ärztlichen Beratungsstellen der Gr. Zentrale für Mutter- und Säuglingsfürsorge, die jetzt in fast allen Gemeinden mit mehr als 3000 Einwohnern bestehen. Auch in den kleineren Landgemeinden werden bald ähnliche Einrichtungen getroffen sein oder sind es bereits. Der Ertrag der Postkartenwoche der Großherzogin wird dazu verwandt. :: Vom Kalenderjahr 1913. Die früheste Fastnacht des 20. Jahrhunderts fällt auf das Jahr 1913, sie ist bereits am 8. Februar; erst das Jahr 2008 bringt wieder eine so kurze Faschingszeit. dessen n Gießen. Die Festnahme eines 30jährigen fremden kräftigen Mannes durch den Schuhmann Klos gestern nachmittag hätte, wie ein Augenzeuge uns mitteilt, recht unangenehm werden können, wenn Hund den Arrestanten, der auf den Beamten unverhofft einschlagen wollte, nicht mit gefaßt hätte. Der Jerhaf tete soll zu später Abendstunde Damen unangenehm belästigt haben. n Gießen. Der große 3irkus May wird nicht auf dem Juxplatz seine Zeltanlagen errichten. Dem bedeutenden Unternehmen ist nach neuerlichen Verhandlungen der Oswaldsgarten eingeräumt worden. Es Auch beginnt das Gastspiel nicht zum Pfingstfest. sind vielmehr die weiteren Bekanntmachungen abzuwarten, nach welchen das Gastspiel demnächst seinen Anfang nehmen wird. 3LU 1, gen in Aussicht ich bald erfolge das Wettber gewerbe zu ungu b Dillgebietes ertiprechende Ta egebiet bewilligt di Handelskamm eru in Weglar, und hüttenmänni beadbarten Revi Fliegen Arbeiten vo Postverbind De beteiligten Ve Ditand empfund 486 von mittags do während ei feine Ba Endem glen mburg hatte d Gnitellung eines byn beantragt. Roften in fein 5. Sitzung am 10. Mai 1912. Aus den Verhandlungen sei folgendes berichtet: Arbeitszeit der Arbeiterinnen. Da 15 zurzeit im Reiche an einer Einheitlichkeit der Bedingu gen fehlt, unter welchen die Ueberarbeit der weiblichen Arbeiter seitens der unteren Verwaltungsbehörde zu be willigen ist, hat der Ausschuß des Deutschen Handelstages folgende Abänderung bezw. Ergänzung der dies (§§ 138a und 139a) vorgeschlagen: Dem Arbeitgeber soll gestattet sein, in besonders dringenden Fällen für die Dauer von drei Tagen sofort Ueberarbeit leisten u lassen unter der Bedingung, daß er gleich am ersten Tage der zuständigen Verwaltungsbehörde davon Kennt nis gibt und die Erlaubnis nachträglich einholt. Es soll unzulässig sein, daß die Behörde die Erlaubnis von hängig macht. Für Gewerbe zweige, in denen Ueberarbeit von der Zahlung eines höheren Lohnes ab an einzelnen Tagen ein vermehrtes Arbeitsbedürfnis auf Ausnahmen von den Bestimmungen des§ 137 Abs. tritt, sollen auf höchstens 50 Tage im Kalenderjahr 2, 4 mit der Maßgabe zugelassen werden können, daß die tägliche Arbeitszeit zwölf Stunden, an Sonnaben den und Vorabenden von Festtagen acht Stunden nich überschreitet und die zu gewährende ununterbrochene Ruhezeit nicht weniger als zehn Stunden beträgt. In der ununterbrochenen Ruhezeit müssen die, Stunden schen 10 Uhr abends und 5 Uhr morgens liegen. Diemeinsam mit Wahl der Ausnahmetage soll dem Arbeitgeber freistehen Gewerbetreibende, die Arbeiterinnen über 16 Jahre au Grund solcher Bestimmungen über die gesetzlich festge Inte jedoch ei letzte Zeit hinaus beschäftigen, sollen dies nicht vorhe anzuzeigen brauchen; sie sollen verpflichtet sein, an eine ffrer- Bahnpoft in in die Augen fallenden Stelle der Werkstätte eine Tafe bizen 3.13 nach auszuhängen, auf der jeder Tag, an dem Ueberarbei den gemachten stattfindet, vor Beginn der Ueberarbeit einzutragen i cuch nicht an Gesezentwurf betr. die Beseitigung des Brannd zu erzielend weinkontingents. Die Stellungnahme zu den vorliegenden Gesetzentwurfe vollzieht die Handelskammerkehrsbedürfni wie folgt. Von der Aufhebung der sog. Liebesgab Brieftartenschlüs Wermittlung dürfte das in der Spirituszentrale vereinigte Brennere gewerbe durchaus nicht betroffen werden, denn diese wir ang gelangen, unschwer in der Lage sein, den ihr entgehenden Betra Briefposten n des Kontingents durch eine entsprechende Preiserhöhun auszugleichen. Die Liebesgabe wird also nach wie va 3mgverfeh fortbestehen, nur mit dem Unterschiede, daß sie künfti- Weserdirekt von den Konsumenten erhoben wird, während f rug D 47 au seither von der Regierung für die Brenner eingezoge wurde. Soll die Aufhebung der Liebesgabe nicht ein seitig als Konsumsteuer wirken, sondern gleichmäßig Produktion und Konsumtion belasten und dem Reide die erhofften Einnahmen bringen, dann sind gleichzeitig mit ihr die Bestimmungen des Branntweinsteuergesetzes vom Jahre 1909 über den Durchschnittsbrand und den Vergällungszwang zu beseitigen. Diese Vorschriften üb den Durchschnittsbrand und den Vergällungszwang, a denen einzig und allein die Macht der Spirituszentede beruht, werden aber durch den Gesetzentwurf in feins Weise berührt; der Gesetzentwurf ist deshalb in der ve In diesem Gin liegenden Form unannehmbar. soll an den deutschen Reichstag berichtet werden. Einrichtung von Bank u. Post sed konten. Das Reichsbankdirektorium bat zur Förd rung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs eine Anord nung an seine Bau- und Verwaltungskostenabtala erlassen, zukünftig bei Anschaffungen aller Art nur no mit solchen Lieferanten in Geschäftsverbindung zu bl ben oder zu treten, die sich zur Einrichtung eines Ba oder Postscheckkontos bereit erklären und dies durch ein Ausdruck auf ihren Rechnungen ersichtlich machen. hat ferner den Vorständen der Reichsverwaltung jo dem preußischen Herrn Finanzminister von seiner Ma nahme Mitteilung gemacht und auch der Erwägungmoderne Herr Herrn Reichskanzlers anheimgestellt, ob nicht auch Sen anderen bundesstaatlichen Verwaltungen ein gleid Vorgehen anzuregen sei. Das hessische Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel Gewerbe hat nunmehr in einem Rundschreiben die he Handelskammern um ihre Ansicht besragi. Es ist sein nerseits der Meinung, daß, so sehr man den barge losen Zahlungsverkehr fördern solle, es doch sehr s felhaft sein könne, ob so weitgehende Anforderungen, sie von der Reichsbank gestellt würden, bei den he ):( Nierstein. Die benachbarte Rhein- Insel schen Verhältnissen am Blaze seien. Die Handelsla „ Oberau" dürfte demnächst zu einer erstklassigen mer Gießen hat sich unter Zustimmung zu diesen Pferdezucht station umgewandelt werden. Die denken der Großh. Ministerialabteilung dahin aus 220 hessische Morgen umfassende Insel ging durch Kaufsprochen, daß sie solche weitgehende Forderungen, aus den Händen des bisherigen Besitzers Alex. Hinkel fie von der Reichsbank an Handwerker und Lieferant in den Besitz des Gutsbesitzers Wilh. Lübsen aus D bezüglich der Anlage eines Postscheck- oder Banton denburg über, der als einer der größten Pferdezüchter gestellt worden sind, nicht then um ein analo Oldenburgs weit über die Grenzen dieses Landes hin- Vorgehen seitens der hessischen Straisbehörden ni aus bestens bekannt ist. Der neue Besitzer beabsichtigt, befürworten könne. Dagegen würde sie es begri die Einrichtung einer größeren Pferdezuchtstation auf der wenn die betreffenden Kreise auf die Zweckmäßig Au alsbald vorzunehmen. einer solchen Einrichtung bei passender Gelegenheit o Bad Nauheim. Großherzog Friedrich von Mecklenburg- Strelitz mit Adjutant Hauptmann v. Bülow und Gefolge ist zur Kur im Carltonhotel hier abgestiegen. ):( Höchst. Wie das„ Höchster Kreisblatt" schreibt, besuchen schon seit geraumer Zeit gewisse Händler die Metzger der ganzen Frankfurter Umgebung und kaufen sämtliche Roastbeefs und Lenden auf, die sie bekommen können. Das Fleisch wandert sofort in die großen Gefrieranlagen einer Geflügelhandlung in Frankfurt, es bis zum Schützenfest, das im Juli stattfindet, aufbewahrt wird. Nur durch solche vorsorgliche Maßnahmen ist es möglich, die gewaltigen Ansprüche, welche während der Festwoche an die Küche gestellt werden, zu befriedigen. wo ):( Frankfurt a. M., 24. Mai. Bei dem gestrigen Geſteſſen im Römer brachte der Oberprsident von Hengstenberg zur Kenntnis, daß der Kaiser während seines Aufenthaltes in Homburg die Stiftungsurkunde für die Universität Frankfurt unterzeichnet, hat. ):( Frankfurt a. M. Auf der Maininsel fand gestern vormittag die feierliche Grundsteinlegung der neuen Kaiserbrücke statt. Oberbürgermeister Adickes hielt eine kurze Ansprache und verlas die einzumauernde Urkunde. Dann folgten die üblichen Hammerschläge. ):( Frankfurt a. M. Die„ Viktoria Luise", die gestern früh 5.19 Uhr zur Fahrt nach Düsseldorf aufgestiegen war, ist dort um 9.40 Uhr glatt gelandet. ):( Vom Westerwald. Bienenschwärme im Mai sind auf dem Westerwald sehr selten. Dieses Jahr macht eine Ausnahme, denn schon sind in Westerburg 4 Schwärme gefallen. - Osram Drahtlampen Unzerbrechlich Jede echte Osram- Lampe muss die Inschrift ,, OSRAM" tragen. - Ueberall erhältlich. Auerges DA Heinrich Bowie Arb Grousste Auswal Montag Bef Stenstag Mittwoch Sonnerstag Scritag Connabend Sonntag $ Beden Tag ein S eden Tag für S uur mit Bicidaite er Gießen. . Mai 1912. ewehrender Weise durch die Behörden selbst hingeert würden, wobei jedoch selbst der Schein eines sei folgendes beridle ages zu vermeiden sei. Salbe in Dosen a Mt. 1.15 und 2.25 in den Apothe ken, achte aber auf die Original- Packung weiß- grün- rot und Firma Rich. Schubert u. Co., chem. Fabrik, Weinsollte deshalb in keinem Haushalt fehlen. beiterinnen arifmaßnahmen zwecks Aufrechterhaltung nicht möglich. Aber auch von Hanau über Bruchköbel- böhla- Dresden. Dieses so ausgezeichnete Hausmittel theitlichkeit der Beding leberarbeit der meih, it deutschen Eisen gewerbe im west deutschen Erzbergbau und im bestehenden Verwaltungsbehördettbewerbsverhältnisses. Bei den Verein und Zug D 27a nach Gießen- Kassel- Berlin verläßt Frankfurt ebenfalls um 9.55 Uhr. Es ist sonach ein Uebergang von dem einen auf den anderen Zug Friedberg kann man den Zug D 27a nicht erreichen, da Zug D 47 in Hanau um 9.22 Uhr eintrifft, während der Zug nach Friedberg bereits um 9.11 Uhr dort abdes Deutschen Handlungen des preußischen Abgeordnetenhauses am 8. geht. Durch Kürzung des Zwischenaufenthaltes und der D 47 doch wohl so beschleunigen, daß ein Uebergang )( Maccaroni einfach als Zuspeise zu Tunken und Gemüse. 250 Gr. Knorr- Macheiß auf eine Platte. Dann läßt man Butter heiß werröstet es hellbraun und gießt sie über die Knorr- Maccaroni. zw. Ergänzung der 1. März d. Js. hat der Herr Minister der öffent Fahrzeit von Aschaffenburg nach Frankfurt ließe sich Zug caroni focht man in Salzwasser ab und gibt sie noch chlagen: Dem Arbestfälischen Eiſenindustrie weitgehende Tarifermä- auf den Zug D 27a in Frankfurt möglich wäre. Eine den, gibt einen Eklöffel voll Knorr- Paniermehl hinein, Reichs- Gewerbeoren Arbeiten der südwestdeutschen wie der niederrhei dringenden Fällen urgen in Aussicht gestellt, deren Einführung fort Ueberarbeit leifihlich bald erfolgen wird und welche geeignet er= eines höheren Lohm dahingehende Eingabe der Handelskammer Würzburg an die Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. ist von Aus aller Welt. - daß er gleich am inen, das Wettbewerbsverhältnis im westdeutschen der Handelskammer unterstützt worden. ungsbehörde davon emgewerbe zu ungunsten der Hochofenstationen des nachträglich einholt hr und Dillgebietes zu verschieben, sofern nicht gleichBehörde die Erlaubnis ig entsprechende Tarifermäßigungen für dieses Intriegebiet bewilligt werden. In diesem Sinne ist desb die Handelskammer gemeinsam mit den Handelsmen in Wetzlar, Limburg, Dillenburg und dem 0 Tage im Kalenbeg und hüttenmännischen Verein für die Lahn, Dill ungen des§ 137d benachbarten Reviere bei dem Herrn Minister der Cassen werden könne endlichen Arbeiten vorstellig geworden. bezweige, in hrtes Arbeitsbedürfnis Stunden, an Go Post verbindung auf der Lahnbahn. efttagen acht Stunde den beteiligten Verkehrskreisen wird es als ein gro= währende ununterbrißstand empfunden, daß zwischen den Zügen 410 ehn Stunden beträg id 416 von mittags gegen 12 Uhr bis abends 9% müssen die, Stunder also während eines Zeitraumes von mehr als 9 Uhr morgens liegelunden, feine Bahnpost lahnabwärts verdem Arbeitgeber fer Gemeinsam mit den Handelskammern in Wetzlar rinnen über 16 Jade Limburg hatte daher die Handelskammer die balüber die gesetzlich gez Einstellung eines Postwagens in den Zug 412 der , sollen dies nicht albahn beantragt. Seitens der Kaiserl. PostverwalEn verpflichtet sein, o fonnte jedoch ein Bedürfnis zur Einrichtung einer e der Werkstätte ein ffner- Bahnpost im Zuge 412 Gießen- Koblenz nicht anerkannt werden, da Tag, an dem Uebe Gießen 3.13 nachm. Ueberarbeit einzutrage ach den gemachten Feststellungen die Schaffner- BahnBeseitigung des Bri oft auch nicht annähernd ausgenutzt werden könnte ie Stellungnahme ndo der zu erzielende Vorteil zu den aufzuwendenden ollzieht die Handelsohen Kosten in keinem Verhältnis stehen würde. Um emi Verkehrsbedürfnis Rechnung zu tragen, sollen außer en Brieffartenschlüssen, welche schon jetzt im Zug 412 urh Vermittlung des Eisenbahnpersonals zur Befärerung gelangen, vom 1. Mai ab von Gießen aus od Briefposten nach Limburg und Diez abgesandt ebung der sog. Lieb entrale vereinigte Br ffen werden, denn die den ihr entgehenden Entsprechende Preise peren. be wird also nach 3ugverkehr zwischen Bayern und der Interschiede, daß sie in Weser- Bahn. Nach dem neuen Fahrplan erhoben wird, wi riff Zug D 47 aus Würzburg 9.55 Uhr in Frankfurt ür die Brenner eim der Liebesgabe mit virken, sondern glei nbelasten und dem ngen, dann sind g es Branntweinste Durchschnittsbrand gen. Diese Vorschrif den Bergällungszw Macht der Spiritus Den Gesetzentwurf in wurf ist deshalb in bar. In diesem stag berichtet werden Bank u. Post fdirektorium bat zur hlungsverfehrs ce S Verwaltungsfojte Saffungen aller Art Geschäftsverbindung zur Einrichtung eine erklären und dies du ngen ersichtlich mad der Reichsverwaltu den echten Kathreiners Malzhoffen Peinen! odmie gour ):( Leipzig. Der Musketier Henker in der 11. Kompagnie des 107. Infanterie- Regiments erhielt die Mitteilung, daß er als Erbe eines in Südamerika verstorbenen Ontels in Betracht komme. Die Militärbe= hörde ermittelte, daß es sich um einen Anteil von 6 Millionen handelt, auf den der Musketier rechnen fönne. Die ganze Erbschaft beträgt 25 Millionen, in die sich etwa 20 Erben teilen. ):( Nürnberg. Auf Antrag des geschäftsfüh= renden Ausschusses für das 8. Deutsche Sänger bundesfest in Nürnberg 1912( 27.- 31. Juli) hat der preußische Minister der öffentlichen Arbeiten die Eisenbahndirektionen ermächtigt, den Beamten, Hilfsbeames ten und Arbeitern der preußisch- hessischen Staatseisen= zur bahnen, die Mitglieder von Gesangvereinen sind, Teilnahme am Deutschen Sängerbundesfest, soweit die dienstlichen Rücksichten zulassen, Urlaub und auf den genannten Bahnen freie Fahrt zu gewähren. Rom, 24. Mai. Hier ereignete sich eine Straßenbahn- Statastrophe. Von 103 Passagieren sind 64 verwundet, darunter 15 tötlich. Der Führer ist verhaftet, der Bremser ist entflohen. Griebens Reiseführer. Verlag von Albert Goldschmidt, Verlagsbuchhandlung, Berlin W. 35, Lützowstraße 28. D Band 19:„ München und die Königs schlösser", mit 2 Karten und 2 Grundrissen, 29. Auflage( Mt. 1.-). 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Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Schorlemmer. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer Schwabe. Beichte u. hl. Abendmahl für die Matthäus- u. Marfusgemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Siehe Stadtkirche. Vorm. 9% Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Katholische Gemeinde in Gießen Sonntag, den 26. Mai, Pfingstsonntag. Vorm. 6½ Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: hl. Messe mit Predigt. Nachm. um 2 Uhr: Feierliche Vesper mit Segen. Montag, den 27. Mai, Pfingstmontag. Vorm. von 6½ Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachm. 2 Uhr: Festandacht mit Segen. Dienstag und Freitag abend ist Mai- Andacht. 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Mai 1912. Der Großh. Kreisbauinspektor. Hechler. Die Fleischverdingung für den Standort Gießen für die Zeit vom 1. Juli 1912 bis 31. Dezember 1912 findet am 3. Juni 1912 9 Uhr vorm., im Geschäftszimmer der Garnisonverwaltung, Kaserne I statt. Die Lieferungsbedingungen liegen im Geschäftszimmer der Garnisonderwaltung aus, fönnen auch gegen Bezahlung der Selbsttoften bezogen werden. Versiegelte Angebote mit der Aufschrift:., Angebot auf Fleischlieferung" find im Geschäftszimmer der Garnisonverwaltung vor Beginn des Termins abzugeben. Garnisonverwaltung Giessen. Abonnements- Konzerte. - Die Kapelle des Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm"( 2. Großh. Hess) Nr. 116 erlaubt sich zu einem Zyklus von Abonnements Konzerten einzuladen. Die Konzerte finden in Steins Garten statt. Dieselben werden mit Militärmusif im Garten, bei ungünstiger Witterung mit Streichmufif im Saal ausaeführt, wozu ein musik und kunstliebendes Publikum höflichst eingeladen wird. 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Seitdem diese den Touristen Pionierdienste geleistet haben und gewisse Vorurteile hinsichtlich des Klimas in jenen Breiten beseitigt worden sind, wächst die Zahl der Besucher Spizbergens von Jahr zu Jahr. Nicht zum wenigsten haben die verschiedenen Versuche zur Entdeckung des Nordpols die Aufmerksamkeit auf das Land des ewigen Eises gelenkt. Der Norddeutsche LoydDampfer ,, Großer Kurfürst" der alljährlich eine Nordlandreise unternimmt, hat uns von Bremerhaven über Edinburgh nach Reykjavik auf Island geführt. zehn Fünfverschie= dene Nationen hatten ihre Vertreter zu dieser Fahrt ins Mär chenland entsandt. Aber trotz der Ver34. Mai 1912 L.d Inserate die 44 mm breite Petitzeile 25 Pfg.; Reklame die 90 mm breite Petitzeile 50 Pfg. Extra- Beilagen nach Uebereinkunft. Bald kam das Südkap in Sicht mit der höchsten Erhebung des Landes, der 4560 Fuß hohen Hornspize. Bei flarem, sonnigem Wetter liefen wir in den Icefjord ein und gingen in der Adventbai vor Anfer. Tausende und Abertausende von Vögeln umflattern schreiend unser Schiff, wie wenn sie uns bewillkommen wollten. Geradezu überwältigend war der Eindruck, den wir von Spitzbergen empfingen. Wildzerrissene Berge mit zahllosen scharffantigen Spißen und Zinnen, an die zerflüfteten Dolomiten Tirols erinnernd, ragten in den tiefblauen Himmel hinein; dazwischen erstreckten sich Gletscher von enormen Dimensionen, wie man sie in + Am See Torneträff in Lappland. schiedenheit der Sprachen fand bald eine Verständigung zwischen den Mitgliedern der Reisegesellschaft statt, die sich für fast 3 Wochen hier auf schwankendem Boden zusammengefunden hatte. Von Island geht's Spipbergen entgegen. Bald versinken die letzten Ausläufer hinter uns und wir schwammen Europas auf dem offenen Eismeer. Unsere treuen Begleiter, die Möwen, verlassen uns und an ihre Stelle treten die graubraunen Eisturmvögel, denen man nur im höchsten Norden begegnet. Auch Alfen und Lummen zeigten sich. Einige Stunden später bekommen wir den ersten Walfisch zu sehen. Wie während der ganzen Reise, so ist uns auch jetzt das Wetter- Glück hold. Mittlerweile hat die Spannung an Bord ihren Höhe punkt erreicht; alle sind begierig, das noch der Eisperiode angehörende Wunderland Spitzbergen zu sehen. - den Alpen nicht annähernd so groß borfindet. Daß diese Gletscher bis ins Meer hineinhängen, verleiht ihnen einen besonderen Reiz. Ueberall spiegelten sich die starren, gänzlich bereisten Gebirgsmassen in der fast regungslofen, bläulichen Meeres. flut. Nur hin und wieder trat ein grüngrauer Landstreifen, von spärlichen gelblichen Moosen und rötlichen Flechten bewachsen, hervor. Weiße Wolfen lagerten über den fernen Gipfeln des noch unerforschten Binnenlandes und warfen selt. same Schatten auf die steilen Schneewände. Von Zeit zu Zeit verschwand die Sonne für wenige Minuten; die lichten Farben waren wie weggewischt, Eiseshauch strömte uns entgegen, bis die Sonne wieder leuchtend hervortrat und Lichtfülle alles berklärte. Noch größere Eindrücke empfingen wir in der Redbai im Virgohafen, in der Magdalenenbai, am Nordcap usw. Wir sahen dort die Bergwelt in ihrer Erhabenheit rings um uns ausgebreitet, und wenn uns nicht das Meer daran erinnert hätte, wo wir uns be fanden, so würden wir uns in eine Hochalpenlandschaft versekt geglaubt haben mit deren charakteristischen Schön möbl Wohn- und Se 2 zu vermieten. Gut er, au bermieten. bil möbl. Zi Z Mömieten Land 1. Sted Schi and- möbl. 3 Gr. Mühlgaffe mit oder ohne Be Weftanl stets Kräftige Si für Kasernen, Barack Umsonst reichhal Wilh. Streek Kantinen, W Gesindest buch N en AW Beo- br.380,100,120,16 | บาน H. unferer Filiale qualitätsp Verlangen& 59. Giessen, Sell 8 Pub Quυαι 2425 индив ( puu 1908 Σ - aB13g] Bof อา g bus in e qun!( pбou pu изии น อ ไอ เ g a v alpli gun Bunga uv zza slauan +1405 the quiz a อ เด S ne ла әрәшлә น อ ว ม i sva v u( PE" 1 l que a pod voor збvдy D pe na ali v sv" извал st svo ләшіші? Gul qun de boos SUL BBQ g 2 Zum höchsten Norden. Einzelheiten, den blau und grün schillernden Gletschern, den blendenden Schnee- und Firnfeldern, den verschneiten Graten und zackigen Spißen. Wie nirgends sonst beschleicht den Menschen an diesen weltfernen Gestaden ein Gefühl der Einsamkeit. Während der Tage, die wir auf Spißbergen weilten, besuchten wir die interessantesten Punkte des Landes: die Sassen-, Tempel-, Groß- und Kingsbai mit ihren Gletschern, die Walfischstation Green- Harbour und die malerischen Vogelsanginseln. Das größte Ereignis aber war die Fahrt zum ewigen Eise. Bald kamen die ersten Eisschollen in Sicht, seltsame Gebilde von den verschiedenartigsten Formen, die phantastischen Tiergestalten, Segelschiffen, Burgruinen usw. glichen. Die größten Eisblöcke zeigten eine Höhe von etwa 6 m. Ein weißer Schein am Meeresrande zeigte uns endlich die Nähe des festen Polareises an, das wir bei 80,7 Grad erreichten. Auch die Rückfahrt brachte uns noch eine Fülle unvergeßlicher Eindrücke. Wir gewahren die gewaltigen Eismassen des Gletschers Svartisen und Molde. Wir passierten die prachtvolle Berggruppe der 7 Schwestern und die phantastischen Zacken und Spitzen der Threnen und überschritten den Polarfreis bei der seltsam gestalteten Insel Hestmandö, von der die Sage erzählt, daß es Wodan sei, der zu Stein gewordene Göttervater, der mit flatterndem Mantel dahinreitet. Von dem eigenartigen Charakter der Schärenlandschaft, die wir nun tagelang durchfuhren, fann sich derjenige, welcher sie nie gesehen, schwer einen Begriff machen. Es ist ein wildes Gewirr großer und kleiner Felseninseln, vom grauen, den Wasserspiegel faum überragenden Felsblock an bis zu den zackigen, wildzerrissenen, schneebedeckten Hochgebirgskämmen. Meist ist den Felsenfolossen freundliches, grünes Gelände vorgelagert, auf dem Blumen blühen und niedrige Birken gedeihen; häufig aber stürzen die düstern Wände schroff ins Meer ab. Zahllose Wasserfälle hängen wie Silberbänder von den Bergen herunter und erfüllen die Luft mit ihrem Rauschen. Dann wieder herrscht stundenlang feierliche Stille ringsumher, die nur bisweilen durch das Geschrei der Möwen unterbrochen wird, welche beutegierig dem Schiffe folgen. Wie in einem Wandelpanorama ziehen Tausende von Inseln an uns vorüber, von denen jede anders geformt ist und Norwegische Kirche. Die alte Stavekirche in Borgund( das besterhaltene Beispiel alter norwegischer Holzkirchen im Stavestil).. Der Mesnafossen- Fall bei Lillehammer. keine der andern gleicht. Immer wieder tauchen am Horizont mattblaue Bergesspißen auf, zauberhaft verschwimmende Gebilde, von unendlich weichem, silberweißem Licht umflutet. Die Farben im hohen Norden haben etwas unbeschreiblich Zartes, Durchsichtiges, Gedämpftes, ich möchte sagen Traumhaftes, Sehnsüchtiges. Bisweilen verschwinden die Berge ganz und vor den entzückten Augen liegt der Atlantische zean. Nachdem wir uns in Tromsö einige Zeit aufgehalten hatten, durchfuhren wir eine der wundervollsten Gegenden des Nordens, den unvergleichlich schönen Lyngenfjord, und warfen vor Lyngseidet Anker, wo ein Lappenlager besichtigt wurde. Der an einem grünen Abhang gelegene, von hohen, teils bewaldeten Bergen umgebene Ort mit seiner weißen Kirche mutet wie ein schweizerisches Gebirgsdorf an. Alle waren erstaunt, plöglich wieder eine derartig üppige Vegetation zu finden. Diese verdankt Lyngseidet einzig seiner geschützten Lage. Nachdem wir den Lehmhütten der Lappen einen Besuch abgestattet und allerlei Gegenstände, wie Rentierfälle, geschnigte Löffel, Messer usw.. eingehandelt hatten, gingen wir aufs Schiff zurück. Es folgte Naes, Die, Hellesylt und Mark, sowie Balholmen, Gudrangen und last not least das reizend gelegene Bergen. Dann zurück nach Bremerhaven und Bremen. Fisch, Vogel und Mensch, diese Dreieinigkeit des Lebens im Nordlande, findet sich überall wieder vereint. Der Fisch ist die Quelle alles Lebens. Wo seine Bänke sich befinden, sammln sich die Vögel zu Zehntausenden oder Hunderttausenden an, und den Vögeln folgt der Mensch. In Ansiedlungen, wenn es die Küstenbildung gestattet, oder als Gast. Aber die Vogelschaaren sind für ihn die Wegweiser zu den Fischbänken. In den Inseln und Küstenstellen im freien Meere, wo eine Das lustige Stopenhagen. kann dieser herrliche Garten als einzig in seiner Art bezeichnet werden, nicht am wenigsten deshalb, weil er- was man in von allen Ständen besucht wird teiner andern Stadt findet und alle möglichen Vergnügungen für den niedrigen Eintritts= preis von 50 Dere bietet. Das„ Tivoli" ist das älteste Vergnügungs- Etablissement der Stadt. Seit 69 Jahren hat sich hier das muntere Sommerleben Kopenhagens abgespielt. Was ihm auch für den Kopenhagener einen immer neuen Reiz verleiht, ist, daß es jedes Jahr erneuert nnd verjüngt wird. Neben den bekannten festen Institutionen und Vergnügungen, die ihr großes Publifum haben, bereitet es jeden Sommer neue Ueberraschungen. bald eine Ausstellung, bald ein Diorama, bald eine phantasievolle Schöpfung aus der Welt der Märchen. Endlich bietet das ,, Tivoli" seine berühmten Feste, wo sich eine gewaltige Menschenmenge nicht selten bis zu 30 000 in der größten Gemüt lichkeit unter festlich beleuchteten grünen Bäumen hin und her bewegt. Die Gebäude und Alleen erstrahlen in tausend farbigen Lichtern; die Musik ertönt hinaus in den milden Sommerabend und Feuerwerksraketen werfen ihren goldenen Schimmer über den Dunklen Himmel. An einem solchen Abend scheint die Stimmung und die Poesie des Märchens über dem Garten zu liegen! 7 Trottoir", welches die beiden Ufer des Sees verbindet; ferner ein neues großes Festarrangement, von dem Meister der dänischen Dekorationskunst, Carl Lund, erschaffen; weiter eine Art von Luft- Karussell, sogenannte Aeroplane, eine höchst moderne und nerventigelnde Belustigung, welche auf den legten großen europäischen Ausstellungen viel Erfolg gehabt hat. Im Juni finden die großen Stt. Hans- Feste statt, im Juli die Kinderfeste, von August bis September die Blumen-, Herbst- und Illuminationsfeste usw. Daß die kulinarischen Genüsse eine nicht geringe Rolle im ,, Tivoli" spielen, beweisen, die vielen Restaurants und Schank. lokale. Es findet sich hier etwas für jedes Portemonnaie und für jeden Geschmack. Einer besonde ren Beliebtheit bei den Fremden erfreut sich das berühmte dänische Smörrebröd( Butterbrot) mit dem Zubehör von Schnaps und Bier. Man kann hier auch, z. B. im neuen Konzertsaal- Restaurant und in Myginds Pavillon, vorzügliche billige Diners erhalten. Ein vornehmes und gleichzeitig von echtem feinem Kopenhagener Leben ausgeprägtes Restaurant befindet sich in dem neuen „ Tivoli"-Bazar, welcher eine ganz dem ideale Lage gegenüber Haupteingang hat. Das Restaurant„ Nimb"- der Name dieser mondainen Attraktion des„ Tivoli" ist mit französischem Geschick und Geschmack eingerichtet. Sämtliche Gourmands wissen Fräulein Nimbs berühmte pikante falte Gerichte hoch zu schätzen! Man speist nur á la carte. Von der großen, festlich beleuchteten Ve randa, welche von munterem Stimmengewirr und fröhlichem Lachen widerhallt, genießt man eine prachtvolle Aussicht über Das neue Bazar- Restaurant sammelt das mondaine Publikum Kopenhagens. Dagegen hat Wivels große Veranda mit ihrem brausenden Leben ein mehr internales Gepräge. Auf der Veranda, die nach dem„ Tivoli" zu vollständig offen ist, wogt das Leben oft, bis die ersten rötlichen Streifen am östlichen Himmel durch das grüne Laub der Bäume schimmern. Rutschbahn im Tivoli. Schlag auf Schlag geht es von 6 Uhr abends mit Vorstellungen und Konzerten bis Mitternacht, ja an Sonn- und Festtagen noch länger. Unter den Vorstellungen sind ,, Kunstnerplänen"( Luftgymnastik, Akrobatik, Dressur usw.) und die alten, fast klassischen Pantomimen, die allabendlich auf dem offenen " Pfauentheater" vor einem stehenden Parkett von vielen Tausenden von Zuschauern aufgeführt werden, unter denen die Kinder das Hauptkontingent bilden, nach dem Geschmack des großen Publikums. Der Mittelpunkt der„ Tivoli"-Vergnügungen ist der große neue Konzertsaal, dessen 3-4 Abteilungen im Laufe des Abends ein kunstliebendes Publikum füllt. Unter der tüchtigen und energischen Leitung des Kapellmeisters Fr. Schnedler- Petersen erfreut sich das große Orchester der ganz besonderen Gunst der„ Tivoli"-Besucher. Außerdem treten hier berühmte dänische und ausländische Solisten auf. Ein mehr volkstüm= liches Gepräge hat das andere Orchester des Gartens, das sogenannte Harmonie- Orchester Es ſpielt in dem der großen und sehr besuchten Sommer- Veranda des Wivelschen Restaurants gegenüberliegenden offenen Pavillon. Die unter freiem Himmel sitzenden Zuhörer gehören der breiten Schicht das bunte Leben im„ Tivoli". Konzerthaus im Tivoli. der Bevölkerung an, die nach des Tages Laft und Mühen den leichten, einschmeichelnden Tönen des von Carl Gott schalkson geleiteten Orchesters lauscht. Der frühere, am Stadtgraben gelegene Konzertsaal wird Seit einigen Jahren als Operettentheater benutzt. Unter der Leitung des jungen, vorteilhaft bekannten Direktors Knud Lumbye finden jeden Abend hübsche Operetten- und Revue: Aufführungen statt. Das„ Tivoli" bietet noch andere Ueberraschungen, so ein „ Teufels- Rad", eine Wasser- Rutschbahn und ein„ rollendes Eine andere, zur schö= nen Sommerzeit sehr ge= suchte und gemütliche Ecke des„ Tivoli" heißt„ The Continental Bodega Company's". Wenn die festliche Illumination beginnt und der Bazar im Hintergrund seine elektrisch strahlenden morgenländischen Linien entfaltet, fulminiert Leben und Stimmung an Bodegas Tonnen. Zum Tivoli" gehört auch das schöne Konzertlokal„ Olympia", wo im Sommer Festlichkeiten mit Tanz stattfinden. Von Mitte September bis Mitte Mai ist„ Olympia" Kopenhagens elegantestes Fa milien- Varieté. Auch das„ Tivoli- Varieté“(„ Kisten"), das alte, aber kürzlich renovierte Lokal, ist das ganze Jahr stark besucht. Ein großes internationales Künstlerpersonal sorgt für die Unterhaltung des Publikums. Im„ Tivoli" verkörpert sich sozusagen das eigent= liche lustige Leben von Kopenhagen. Groß und Klein zieht gegen Abend in dichten Scharen nach dem so populären Ver= gnügungsetablissement, um sich von des Tages Mühen und Lasten zu erholen und die heiteren Stunden in des Lebens Ernst zur Geltung kommen zu lassen. 1111 statis pu อาจ !!! u3D แ ap| avu] n} aq NUT ali suoins qun na sig nunua a - ฺ รุ vq งุ qvHaB BaaD] 3a uaBunyay| sn| u3p[ ivdaan) น อ Yaab นิ ออ But the gun 13 S quu фләнзилә aqv saga sa ga ne sunday tag and no i sve suбßvquad - 69 a bol vynz un pa we als quiz an 33Q 3113 laq uaa“ รุน จน แอ BuvivlaZ saga18 sanaul ula an a pay з 09 шa saad be and usßunßuqun qam play a plan a big p sve p pill lg gun anogabg- p 1vqsBuy gun doa id not av лизлар- әршил 1 uv squ -лда puol изроди илиәәр! диф gul unas que นอก 6 Das Tuftige Stopenhagen. Eine Minute später trat der Wirt ins Honoratiorenzimmer und sah das Portemonnaie Abels auf dem Tische liegen. " Das hat dieser vergeßliche Duſe wieder zurückgelassen", dachte er, nun wird er kein Reisegeld haben," Er öffnete das Fenster und rief dem Hausknecht, der gerade mit einem Revolver die Spatzen von den Kirschbäumen schoß, zu, er solle Duse nachlaufen und ihm das Portemonnaie -bringen. Der Hausknecht lief, wie er da ging und stand, in Hemdsärmeln und roter Weste, den Waldweg hinab und hatte endlich die Genugtuung, den Kaufmann in einiger Entfernung zu erblicken. " Heda, Ihr Geld!" rief er. Duse wandte sich um, und als er den verwildert aussehenden Menschen mit dem Revolver erblickte, der scheinbar drohende Bewegungen machte und beständig den Ruf: Ihr Geld!" ausstieß, befiel ihn ein furchtbarer Schreck und er begann aus Leibeskräften zu laufen. Der Hausknecht aber keuchend und fluchend hinter ihm her. Als Herr Spitz, der Kommis, gerade im Begriff war, seinen Mund auf Lottchens rote Lippen zu drücken, tat sich die Wohnstubentür auf und Frau Duse trat mit einem Päckchen ein. Das Paar stob auseinander, und die Dame, welche eine solche Ueberraschung geahnt haben mochte, begnügte sich, Lottchen vorwurfsvoll anzusehen. " Herr Spig". sagte sie, mein Mann hat die Proben liegen lassen." ,, Es wäre auch furios, wenn er nichts vergessen hätte". " Solche Bemerkungen verbitte ich mir. Ohne die Proben wäre die Reise wohl verfehlt. Wo ist der Lehrling?" " In einer wichtigen Geschäftsangelegenheit zu einem Kunden gegangen." Ich kann mir denten, wie wichtig es für Sie sein wird. Aber da wird nichts übrig bleiben, als daß Sie selbst mit dem Päckchen sofort nach dem Bahnhof gehen. Ich werde so lange im Laden bleiben." Der Kommis trottete davon. Glücklich überwand er die Versuchung, im Wirtshaus einzukehren. Wie er durch den Wald schritt, hörte er plöglich Stimmen und einen Schrei, der ihm aus der Kehle seines Prinzipals zu kommen schien. Er eilte nach der Richtung vorwärts und bemerkte endlich den laufenden Herrn Duse und seinen Verfolger. Auch er Das lustige Die Kopenhagener sind weit und breit als sehr lebenslustig bekannt. Der Lebensfrohsinn des dänischen Volkes findet seine Ursache in der berühmten dänischen Gemütlichkeit einer der National: tugenden dieses skan dinavischen Volkes. We gen dieser Eigenschaft, dem Leben die frohen Seiten abzugewinnen, ist Kopenhagen auch eine Touristenstadt par excellence. Es dürfte fast ausgeschlossen sein, daß ein Fremder der die Hauptstadt am Derefund besucht, sich auch nur einen Augenblick lang weilt, besonders nicht abends. Kopenhagen besitzt einen Ueberfluß an Abendvergnügungen. Außer dem National theater( am Kongens Nytorv) faßte die Situation so auf, wie sein Chef, packte den Räuber am Kragen und rief Herrn Duse zu: „ Ich halte ihn. Laufen Sie, was Sie können. Der ermüdete Hausknecht benutzte die Gelegenheit, stehen zu bleiben und sich zu erholen. Mit einem Rud schüttelte er den Kommis von sich ab, so daß dieser ins Gras flog. ,, Verehrter Räuberhauptmann", sagte Herr Spitz, sich erhebend, schonen Sie mich. Ich bin Vater von acht uner: zogenen Kindern und habe auch nicht mehr als eine Mark fünfundzwanzig Pfennige bei mir, die ich Ihnen geben will, obwohl ich mir dafür eine Kuh kaufen wollte. Ich bin kein Räuber", erwiderte der Hausknecht. Und weshalb laufen sie denn Leuten, die Ihnen nichts getan haben, im Walde mit dem Revolver nach. Der Gefragte klärte nun das Mißverständnis auf, und als Spitz mit Bestimmtheit versicherte, das fragliche Portemonnaie gehöre nicht seinem Prinzipal, kehrte der Haus= knecht mit demselben zurück. Der Kommis aber ging nach dem Bahnhof, wo er Herrn Duse noch antraf. Mit größerer Liebenswürdigkeit, als er sie je seinem Kommis erwiesen hatte, kam jener ihm entgegen und drückte ihm die Hand, die er wiederholt schüttelte. " Wie sind Sie mit dem Räuber fertig geworden?" fragte er. Seien Sie unbesorgt Herr Duse, der wird Sie nie mehr belästigen. Wie? Um Himmelswillen, Sie haben ihn doch nicht getötet?" " Nicht ganz, aber beinahe. Ich warf ihn zu Boden und er mußte mir schwören, daß er sein ganzes bisheriges Leben bereue und daß er von nun an ein treuer Kunde unseres Geschäftes sein werde." ,, Wie soll ich Ihnen danken, lieber Freund! Wie leicht hätte es um mich geschehen sein können?" " Das ist wahr, Herr Duse, und das wäre sogar mein Vorteil gewesen, dann hätte mir Niemand mehr Lottchen streitig gemacht." „ Das will ich auch nicht tun, lieber Spitz." Wenn Sie nur bei ihrer Vergeßlichkeit " Nein, nein," lachte Duse, sobald ich zurückkomme, dürfen Sie sich als Lottchens Bräutigam betrachten." Herr Duse hielt Wort. Und wenn auch die Windbeuteleien seines Kommis später offenbar wurden, so änderte dies nichts an dem Glück des jungen Paares. Kopenhagen. Theater( Lustspiele und Operetten). Außerdem beſißt es drei Vorstadttheater - Nörrebros, Sönderbros- und Frederiks berg- Theater, wo das Publikum zu der leichten dramatischen Kunst sein Butterbrot und sein Pilsner ge= nießen kann. Wer sich mit dem spezifisch Kopenhagener Revue- Genremit seinen zahlreichen, auf lokale Personen und Berhältnisse anspielen= den wizigen Kuplets bekannt machen will, dem kann in den Sommermonaten das Frede riksberg Theater empfohlen werden. 104 Das frohe dänische Sommerleben konzen triert sich um Vesterbros Passage. Hier ist es das„ Tivoli", der weltberühmte schöne Som mergarten im Herzen der Stadt, der sich der größten Popularität erfreut. Das„ Tivoli" bildet in den Sommer monaten den Hauptvergnügungsort der Fremden wie der Kopenhagener. Im letzten Sommer besuchten nicht weniger als 830 000 Personen den Vergnügungsort. das neben dem Drama auch die Eingang zum Tivoli. Oper und das Ballet pflegt und für das vornehmste Theater des Nordens gilt( Saison von September bis Juni) besitzt die dänische Hauptstadt vier große Privattheater, das Kasino( großes Operettentheater), das Dagmartheater( für moderne fremde und dänische Dramen) das Folketheater( für Lustspiele und Farcen) und das neue Jeder, der Kopenhagen auch nur dem Namen nach kennt, weiß, daß es hier ein Tivoli" gibt. Und mit vollem Rechte Im nordischen Venedig. menschliche Ansiedlung nicht möglich ist und die Vögel und Fische daher weniger systematisch gefangen werden können, an diesen Stellen, die Vogelberge genannt werden, ist ihre Zahl nach Hunderttausenden. Man fönnte glauben, daß diese Ziffer eine Uebertreibung ist, aber das ist sie ganz gewiß nicht. Der berühmteste dieser Vogelberge ist der Hjelminosostauren". Nähert man sich diesem, so sieht man schon von Weitem große weiße Flächen erscheinen, die wie Schneefelder aussehen. Aber es sind Vögel, Eidervögel, Möben usw., die hier zusammengefauert nisten. Ist das Touristenschiff bei diesem Felsen angelangt, so wird ein Böllerschuß abgegeben und zu den tausenden Vögeln, die in der Luft schwirren, gesellen sich aufgeschreckt Zehntausende und Zehntausende. Nach einem zweiten Böllerschusse schwirren abermals freischend ungeheure Massen auf und noch immer ist der Felsen weiß von den Vögeln, die dort mutiger ausharren. Ostvärts vom Nordkap am Beginn des Layenfjordes ist ein anderer„ Vogelberg", der ,, Spaerholdtklubben", der in einer ungeheuren Ausdehnung sich hinzieht und sicherlich Millionen von Vögeln beherbergt. Wenn die Sirene des Dampfschiffes im Borbeifahren bläst, schwirrt es auf 4-5 km. weit von dem Berge auf wie unzählige dichte Mückenschwärme. Und das ist noch nicht der bevölkertste der Vogelberge. Den findet man noch weiter östlich, dort, wo die Küste schon wirklich eine Felsenwüste" ist, am Beginne des Syltefjords. Jeder Vergleich, den man hier für die Vogelschaar benußt, würde wie eine Uebertreibung flingen und bleibt doch weit hinter der Wirklichkeit zurück. Bei dem ersten Pfiffe der Dampfschiffsirene hebt es sich von der Meeresküste ab, wie eine filometerlange gewaltige und dichte Sandhose. Unglaublich ist diese Vogelschaar, unübersehbar, unschätzbar. Und wie ge waltig muß Der Fisch reichtum dieser Gewässer sein, die wenn Millionen und Millionen Secvögel hier Nahrung finden! Aber nicht nur für die festen FischIm norwegischen Hochgebirge. 3 bänke sind die Vögel den Menschen Wegweiser, sondern auch für die im Meere hinziehenden Fischschwärme, namentlich für die Häringszüge. Wenn diese aus dem freien Meere zur Laichzeit die Buchten aufsuchen, folgen ihnen die Vögelschwärme in ungeheuren Massen. Im nordischen Venedig. Eine tiefe Bucht der Ostsee, die Saltsjö, die Salzsee, schneidet in die felsige Ostküste Schwedens hinein. Fast zehn Meilen lang ist sie von bewaldeten Höhen umgeben und mit granitenen Schären, kahlen und Fichten tragenden, besät. An ihrem inneren Ende ist sie mit dem Mälarsee verbunden, der heute süßes Wasser führt, aber ursprünglich auch zu der Seebucht gehörte und denselben Charakter hat, nur daß seine Ufer niedriger sind und seine Schären größer und reicher. Dort, wo Saltsjö und Mälar sich berühren, liegt über Inseln, Halbinseln und Ufer, über Ebenen und Höhen ausgebreitet Stockholm. Die Stadt ist vom rauhen Boden sozusagen abgetrott worden: jede neue Straße muß in den Granit hineingesprengt werden. So harte Arbeit übernimmt man nur, wo die Not zwingt. Und so trumpft überall dicht an der Grenze der Stadt, oft sogar mitten in ihrem Häuserhausen, die unbe zwungene Natur mit steilen und kahlen Klippen. Man sieht Auf der Bleiche in Schweden. über die breite Wasserfläche hinüber und sieht einen Stadtteil drüben hoch auf jähem kahlem Felsabhang liegen. Man biegt um eine Straßenecke, und die neue Straße läuft sich an einer unüberwindlichen Klippe tot. Mitten auf einem freundlichen Square springt der Granit durch den wohlgepflegten Rasen hindurch. Und so wenig der Fels überwunden ist, so wenig ist es das Wasser. Nur an wenigen Stellen sind die beiden Seen schmal genug, um überbrüdt werden zu können. Auch mitten in der Stadt vermitteln Dampfschaluppen den Verkehr zwischen den Ufern. Und diese weiten Flächen, die hier den Hauch des Meeres, dort den der mächtigen Waldgebiete bis in das Herz der Großstadt tragen, trennen ihr Bild von denen anderer Städte ebenso scharf wie der überall durchbrechende Granit. An der Stelle, wo Saltsjö und Mälar, Salzwasser und Süßwasser, zusammenfließen, ist der Mittelpunkt Stockholms, die Norrbro, die Nordbrücke, die Nordstadt und Altstadt miteinander verbindet. Dies ist der Play, an dem man Stockholm erkennt und seinen gewaltigen Eindruck immer von neuem genießt. Wendet man den Blick der Altstadt zu, so trifft er geradeaus das könig: liche Schloß, daß große Baulunstwerk der Stadt. Der ungeheure Bau erhebt sich auf einem Hügel, zu dessen Höhe an dieser Seite große Terrassen hinausführen. An den vier Ecken der quadratischen Masse wachsen nach den Seiten zu Flügel heraus, die also mit ihren Außenmauern die Fassaden der Vorderund Rückseite fortsegen, mit ihren Innenmauern Vorhöfe für die Seitenfronten bilden. Gradlinig und fast schmudlos zieht sich die Fassade hin, nur die Mitte, in der das Portal liegt, ist nach Sitte und Art der Barockzeit durch Pilaster und Giebel betont, um sie durch ein solches Zentrum zu einer Einheit zusammenzufassen. Die Masse ist grandios gerade durch ihre Schmudlosigkeit. Es liegt etwas unsagbar Herrisches in Der Räuber. Bezugsprei teljährlich 1,20 m Chebolt in uniere gabeftellen vierte Datwoche und S Berlag der ,, Gie on 83.- Für idgt verlangter Dr. 43. Politisc Der Kaiser im Neuen Palais te des Oberbürg Sau eines Erhol ellofe Arbeiterfinde en will. Der fail Faulein Kirschner lal zu übernehmer ogsfeit des Le fung. Schrippenfef Das Neuen Palai Brinzen und B Darmstadt tet von Gewasto erlität und die f Standart" o 3ur heff. B Slach bei der Sans russische K bmcht: 1. Jn taut sind die G inen aus de nageltenden Bei it won den Ger Trägern von hften usw.) d rehalte aufzu faullehrer in loerechtigen de Anspruch auf Der Pensionie sentschädigung ( Reallehrer leiter( Hauptl Bitrag von 36 a itaatlichen ghalts mit i d. Die Reich Gebühren h trag von run sdem ersten diesem Verzicht auf Gliederung und Ornament. Und der gelbbraune Anstrich hebt diesen Charakter noch mehr hervor. Königswillen, der Willen des Königs eines starken und sturren Volkes, hat hier seine Form gewonnen, eine Form, die prachtroll zu dem rauhen Ton der Natur ringsum paßt. Als ein ganz eigenes Werk stellt sich dieses Schloß neben die berühmtesten der Epoche. Man sieht die schönsten Bauten von Kopenhagen an, ohne viel nach ihren Schöpfern zu fragen. Hier fühlt man gleich eine der großen schöpferischen Naturen der Kunstgeschichte, die man kennen will. Und Nicodemus Tessin tritt für uns als Gleichbürtiger neben unsern Schlüter. Dies, cmpfindet man, ist der Stil, in dem diese Stadt gebant werden mußte, um alle Möglichkeiten ihrer außerordentlichen Lage zu erschöpfen. Und alles, was man sonst von Schlössern, Land- und Stadthäusern von ihm sieht, bestätigt dieses Gefühl. Aber keiner nach ihm ist dem illustren Führer gefolgt, ebensowenig wie man in Berlin Schlüter gefolgt ist. Der Blick ist nicht auf diese unmittelbare Nachbarschaft beschränkt. Die Lage Stockholms, die Wasserläufe und die Hügel bringen es mit sich, daß man weite Perspektiven hat, und daß Bauten, die in erheblichen Entfernungen stehen, dennoch in dem Stadtbilde, das sich an der Nordbrücke und in ihrer Nähe eröffnet, mitsprechen. Wenn man wenige Echritte links um das Schloß herumgeht, an dem hier in einen Garten verwandelten Vorhof vorüber, so steht man auf der Skeppsbro, der Schifferbrücke, dem belebtesten Kai der Stadt, dessen lautes Hafentreiben in der unmittelbaren Nähe des feierlich hohen Schlosses um so stärker wirkt. Der Blick von hier aus ergänzt den Blick von der Norrbro. Geradeaus sieht man auf steilem grauem Felsen Södermalm mit seinen Reihen großer Miietshäuser und der schönen Kuppel der Katharinenkirche aus der Saltjö aufragen, links, jenseits. schmäleren Wassers, das grüne Skeppsholm, über dessen Baum= wipfeln das Kastell grüßt, mehr links das neue Nordische Museum mit seinen zierlichen Giebeln, das drüben im frischen Djurgard liegt, und ihm gegenüber die imposanten Häuserblocks der neugebauten Strandväg. Hier werden Lage und Leben der Stadt unmittelbar deutlich. Stockholm zeichnet sich durch seine ausgezeichnete Telephonverbindung aus. Dank einer wohltätigen Konkurrenz zwischen der„ Almänna" und dem königlichen Rikstelefon era freuen sich die Bewohner der schwedischen Hauptstadt einer Fernsprechverbindung, die den um so vieles schlechter gestellten Berliner ,, Teilnehmer" mit Neid erfüllen muß. Es gibt aber auch kaum eine Wohnung, sicherlich keinen Laden in Stocks holm, wo nicht Apparate beider Linien vorhanden wären. Unsere Marktfrauen würden sicherlich vor Erstaunen ihre Redseligkeit einbüßen, wenn sie ihre Stockholmer Genossinnent. sehen würden, die auch auf ihrem Stand sich des Telephons. bedienen. Die Zahl der Telephone wird womöglich noch übertroffen durch die der Fischer. Dicht besät sind die zahlreichen Uferstraßen und Brücken Stockholms mit fischenden Einwohnern. Besonders die Schuljugend stellt ein starkes Kontingent, aber auch die zahlreiche Arbeiterbevölkerung holt ihr tägliches Abendbrot aus den vielen Wasserstraßen der Stadt. Von den übrigen Sehenswürdigkeiten der wunderbaren Stadt braucht nicht gesprochen zu werden, denn Stockholms Schöns heiten bedürfen des„ Entdeckers" nicht mehr. Der Räuber. Mitten im Dorfe befand sich der Manufakturwarenladen des Herrn Tuse, und wenn der Laden auch klein war, so war er doch der größte im Dorfe. In eine Berechnung vert eft, saß Herr Duse an einem Sommertage über seinem Hauptbuch im Laden, in welchem sich nur der Kommis befand, Herr Spitz, der vor dem Ladentisch stand und Knöpfe sortierte. Der Lehrling war zum Essen gegangen. Bums! Bums! ,, Aber, Herr Spitz, was soll das heißen?" " Ich schlage nur die Fliegen tot, Herr Duse, die Biester sind jetzt gar nicht zu ertragen. Uebrigens, da ich einmal ihre Aufmerksamkeit erregt habe, dürfte ich mir eine Frage erlauben?" Da wird gewiß nichts gescheidtes herauskommen. Ich kann mich wenigstens nicht erinnern, von Ihnen je etwas..." „ Erlauben Sie, Herr Duse, wenn Sie sich nicht erinnern fönnen, so liegt das an Ihrer weltbekannten großen Zerstrentheit und Vergeßlichkeit." Lassen Sie mich mit meiner Vergeßlichkeit in Ruhe", rief Herr Duse ärgerlich, während er hei sich dachte: Darüber höre ich schon von allen Seiten genug! „ Um nun zur Sache zu kommen, Herr Duse, so darf ich wohl als bekannt voraussetzen, daß ich Ihr Fräulein Tochter liebe." " Dummheit!" " Nein, im Ernst, Fräulein Lottchen ist das schönste weibliche Wesen, das ich je gesehen habe, und da sie auch mir geneigt ist, so habe ich die Ehre, um Fräulein Lottchens Hand zu bitten." ,, Herr, Sie sind unverschämt." " Mag sein, das liegt in meiner Familie. Jedoch wäre mir eine direkte Antwort erwünscht." " Was Ihnen erwünscht ist, darum schere ich mich den Kuckuck." „ Ich glaubte", seufzte der Kommis,„ da Sie mich stets als tüchtige Kraft geschäzt haben, würden Sie über meinen Antrag Vergnügen empfinden." „ Wenn ich solche dumme Liebesgeschichten hören und sehen will, wo einer, der nichts ist und nichts hat, gern in ein Geschäft hineinheiraten möchte, und wo die Eltern sagen: Nur zu, da habt ihr unsern Segen zu solchem Unsinn jahre ich in die Stadt und gehe ins Theater. Und um überhaupt auf ein vernünftiges Thema zu kommen, morgen muß ich in die Stadt, um neue Stoffe zu bestellen. Schneiden Sie also Proben von den Reſten der gangbarsten Baums wollstoffe ab und packen Sie mir das zusammen." Am andern Tage stand Herr Duse reisefertig im Laden. Er wollte gerade hinaus, dem Bahnhofe zugehen, als er sich noch besann. Ich habe von meiner Tochter noch nicht Abschied genommen. 1. Rufen Sie sie her", wandte er sich an den Lehrling. „ Aber wollen Sie sich denn wirklich selbst bemühen?" rief der Kommis." Ich könnte ja den Abschiedsgruß überbringen." „ Lassen Sie Ihre Possen, Herr Spitz. Ich rate Ihnen überhaupt, tun Sie, als ob meine Tochter für Sie nicht existiere, sonst würden wir bald uns trennen müssen." Das hübsche Lottchen erschien im Laden und der Vater zog es vor die Türe, um mit ihm im Flüstertone eine kleine Unterredung zu führen, bei welcher das Mädchen mehrmals errötete und scheue Seitenblicke in den L.den warf. Die Warnungen des Herrn Duse waren leider in den Wind gesprochen, denn kaum war Lottchen in den Laden zurückgekehrt und Herr Duse um die nächste Ecke verschwunden, als Herr Spitz hastig zum Lehrling sagte: " Friz, gehen Sie doch mal hinaus auf die Wiese zum Schäfer und fragen Sie ihn, was heute Abend für Wetter sein wird." Der Lehrling trollte vergnügt von dannen, da er den Aufenthalt auf der Wiese dem in dem dumpfen Laden vorzog. Herr Spitz aber verwickelte Lottchen in eine tiefsinnige Unterredung. Um auf den Bahnhof zu gelangen mußte man vom Laden aus das Dorf entlang und dann eine Strecke durch dichten Wald gehen. Am Waldeingang stand ein Wirtshaus. und in dieses beschloß Herr Duse, von Durst und Hitze ge plagt, einzutreten, um sich an einem Glase Bier zu erfrischen. Der Wirt brachte das Getränk in die Honoratiorenstube, in welcher bereits eine Person Platz genommen hatte, nämlich Herr Abel, der Konkurrent Duses. Der letztere, im Bewußt sein seiner Ueberlegenheit, nahm keine Notiz von dem Ge schäftsfeinde. Herr Abel aber ergriff sein Glas mit Aplomb, ging hinaus und setzte sich auf die Veranda. Jedoch vergaß er sein Portemonnaie, das er auf dem Honoratiorentische liegen ließ. Als Duse sein Bier ausgetrunken hatte, warf er die Reisetasche um die Schulter und schritt den Waldweg hinab. DASE 2 1. Königliches Opernhaus. 2. Linné: Denkmal. 3. Die Königliche Opernsängerin Nelly Markett. 5 Die Kunst in Stockholm. 4. Berzelius: Denkmal. 5. Königliches Schauspielhaus. 3 BERZELIUS Joamit um run vril v. Js. B pum Vorjahre TAT 52,4 Milli Millionen Mar r Ausfall bei Die Kunst in Stockholm. men Mart erge Unt Roman vo Bas ist mit die Balam?" Mein Freund S Beantwortete Hemen Batriotis edh stehe wie geicha edefs, wie gefch act batter" kert et von Soum gehörtent at Rein entgegne 119 ty lyc en, aber ich bre der Deutichen enn man mi Cles, alice ger as flirgt vor mi сл 5 aber da Sie b nichts Troupiers Bornig. Laffe irren, Soun ge für ihn n modhte wohl be denten. ta, ma mein Bie genau! Shri und fe hers, And et o the Geftred