-Ha se 34 rasse) Dezembe zug 18 in Russland 18 Schicks oldine Konstanti der Hauptrolle eue Progra g der Bilder du Shinda en( Herr, Hof er Sadh mach er Tür denkt dentt. ießen. djief d dun Gießener Zeitung Bezugspreis 40 Pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) Berteljährlich 1,20 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 90 Pfg.- Erscheint Redaktion: SeltersMittwochs und Samstags. weg 83. - Für Aufbewahrung oder Rücksendung night verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Berlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 103 Telephon: Nr. 362. Weihnachten! Weihnachten! du Fest der Freude, Rehre fröhlich bei uns ein; Deine frohe Botschaft heute Dring' in alle Herzen ein. „ Christ, der Retter- er ist da, Lobsinget ihm: Halleluja!" Weihnachten, o bring' uns Frieden In dem großen Weltenraum. Laß' die Völker all' hinieden Freuen sich am Weihnachtsbaum. „ Und in Liebe, Eintracht wohnen Bis zu den entfernsten 3onen." Weihnachten! du Tag der Hoffnung Und der Wünsche ohne Zahl; Allen Kranken bring' Genesung, Lind're jede Not und Qual. „ In des Aermsten Kämmerlein Zieh' auch heute Freude ein!" Weihnachtsklänge- Weihnachtslieder, Wie erstrahlt der Eltern Blick. Nur Erinnerung ist es wieder, Die im Herzen kehrt zurück. - „ Mutterglück der Enkel Freude, Rufen wach sie wieder heute." Weihnachten! o bring' uns Frieden, Schlinge fester stets das Band. Laß' die Völker all' hinieden Reichen sich die Bruderhand! „ Dann wird es allhier auf Erden Wieder„ Frohe Weihnacht" werden." Louis Roloff. Ein nordischer Dreibund. Aus der Hauptstadt Schwedens kommt eine hochrundutsame Meldung, deren Tragweite vorläufig noch Kleeb nicht abgesehen werden kann. Die Meldung lautet: Stodholm, 23. Dezember. der Der sch wie dische Minister des Aeußern, hochtünftlerinische und der norwegische Gesandte unterlithographlet neten am 21. Dezember folgende Deklaration: und luftigen Bände 3- für Groß Jeber Band Del Nachdem die dänische, die norwegische und die wedische Regierung zu dem Zwede Verhandlungen einleiteten, einheitliche, mit den im Haag unterzeichottenburg en vertragsmäßigen Bestimmungen übereinstimTende Neutralitätsmaßregeln festzusetzen Hausfra n Saatlartof fordern. ffel bemi orde altijd. 1 E Die Horden und erhalte den zum rfteller Gebr treter, erbitte Das Glückskind. Roman von Irene von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) Kein Mensch weiß, wie es da drinnen aussieht, und eitdem gar die alte Holzbrücke so wacklig geworden ist, magt sich vollends niemand mehr hinüber, aus Furcht, Waffer zu fallen, denn dieser verwünschte See gibt Fines feiner Opfer mehr heraus."- Atemlos lauschte Röschen dieser Erzählung des Sifters. Ste faßen dabei auf einer alten, moosbefenen Steinbank, um die dichtes Haselgebitsch stand. Gegenüber lag das Schlößchen traumverloren und still. its regte und bewegte sich im wetten Umkrets, nur bie Blätter der Erlen flüsterten letse, als wüßten ste och mehr zu erzählen von der schönen Adeline und threm Gemahl. Sinnend blickte Nöschen hinauf zu dem Türmchen, Beffen Fleine Fenster in der Sonne funkelten. Wie lange mag das wohl schon her sein, Onkel?" mgte sie endlich, wie aus tiefem Sinnen heraus. Benau tann ich es nicht sagen, Kind, aber so an undert Jahre werden's wohl sein." Ach, und so lange hat niemand in dem reizenden Elößchen gewohnt?" Niemand." Weiß man denn nicht, wem es eigentlich gehört?" Den Namen tenne ich nicht, aber es sollen Verwandte von dem ehemaligen Besizer leben. Dieselben Tollen einer Settenlinie des uralten Geschlechts angeren. Die Hauptkinie soll ausgestorben sein. Diese igen Eigentümer aber befizen ungezählte Reichmer und mögen wohl das einsame, verfallende Chlößchen vergessen haben. Anders ist die Sache nicht Mertlären fagte einmal der Amtmann, mit dem ich pon sprach." Ich gäbe was drum, wenn ich einmal in dem alten Expedition: Seltersweg 83. Dienstag, den 24. Dezember 1912. und diese Verhandlungen in allen prinzipiellen Punt ten zu einer Einigkeit führten, sind sie in richtiger Einschätzung der Bedeutung der Tatsache, daß die so glücklich bestehende Einigkeit auch in 3 u funft erhalten wird, übereingekommen, daß feine der drei Regierungen an den von ihnen gutge heikenen Regeln eine Aenderung vornehme, ohne vorher die beiden anderen zeitig genug davon zu unterrichten, so daß ein Meinungsaustausch über die Angelegenheit stattfinden kann.n Die nordischen Staaten werden in einem europäischen Kriege eine ähnliche wichtige Rolle spielen, wie die fleinen Staaten im Westen des europäischen Festlondes, Belgien und Holland. Auch von ihnen ging fürzlich die Nachricht durch die Blätter, daß sie sich enger aneinander anschließen und die Aufhebung ihrer Neutralität beantragen wollten. Dänemark wird von England bedroht, Schweden fürchtet den russischen Bären noch mehr als Norwegen; untereinander verbündet und in Interessensolidarität mit Deutschland und seinen Verbündeten vermögen die nordischen Staaten, sofern sie Land- und Seestreitkräfte auf eine angemessene Höhe bringen, allen englischen und russischen Gelüsten zu trot zen. Das scheint der Sinn des in Stockholm geschlos= senen Vertrages zu sein. Von der Friedenskonferenz. London, 23. Dez. Wie das Reutersche Bureau erfähit, umfassen die Forderungen der Verbündeten solgende Punkte: 1. Abtretung des gesamten Gebietes westlich der Linie, die von dem Punkte östlich R 0- dost o am Marmarameer bis zur Bai von Ma= latra im Schwarzen Meer sich erstreckt mit Ausschluß der Halbinsel Galipoli; 2. Abtret ng der Inseln des ägäischen Meers; die Insel 3. Verzicht der Türkei auf alle Rechte auf Kreta. Die Albanien betreffende Frage will man der Entscheidung der Mächte überlassen. Die Forderungen der Verbündeten machten einen peinlichen Eindrud auf die türkischen Delegierten, gleichwohl aber hofft man zu einer befriedigenden Lösung zu kommen. In der heutigen Sizung zogen die Türken endgültig ihre Einwendungen gegen die griechischer Delegierten zurüd. London, 22. Dez. Ein bulgarischer Delegierter erklärte heute:„ Wir können unter feinen um= Haus nach Herzenslust herumstreifen könnte," begann Waldemar, der bisher schweigend dagesessen hatte. „ Wenn sich die Sache wirklich so verhält, wie Du sagst, Onkel, so müßte ja drinnen alles noch liegen und stehen, wie die schöne Adeline es verlassen hat!" „ So ist es auch, falls nicht diebische Dienstbotenhände sich die Sachen angeeignet und gründlich aufgeräumt haben." Der Abend war inzwischen angebrochen, eine milde wetche Luft wehte durch den Wald. Am blauen Himmel zogen Stern um Stern auf. Leise, leise kam ein sanfter Wind geflogen und strich fosend durch die Blätter; sptelend schlugen leichte Wellen an das Ufer des Kleinen Sees drüben, so daß die ungezählten Seerofen, die ihre zarten Blütenköpfchen auf der Oberfläche des Waffers wiegten, in letse schaukelnde Bewegung gerieten. Hier und da klang noch vereinzelt das Lied eines Vögelchens, sonst herrschte ttefe, traumhafte Stille. VII. Schon mehr als ein Jahr weilte Rost in dem traulichen Forsthause. Zum zweitenmal zog jezt der Frühling ins Land. Immer inniger, immer fester schloffen sich die alten Förstersleute an ihr„ ltebes Kind" an, das des Hauses Sonnenschein geworden war. „ Ich tann mir gar nicht denken," sagte der Förster öfters zu seiner Frau, wie wir vorher ohne unser Mädel gelebt haben, und was wir täten, wenn sie fortginge." Frau Therese ntate lächelnd: D, die denkt gar nicht daran, täglich wiederholt sie, daß es thr niemals einfallen würde, nach der Stadt zurückzukehren, oder uns zu verlassen." Ja, ja, so lange, bis einmal der Rechte tommt und uns das Mädel entführt." ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pig. Die die 44 mm breite Inseratenzeile. 90 mm breite Zeile im Reflameteil 50 Pfg. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon Nr. 862. 24. Jahrg. ständen in der Frage Adrianopels nachgeben, das würde bei uns in Bulgarien eine Revolution geben. Wenn die türkischen Delegierten ihrer= seits daraus eine Conditio sine qua non machen wollen, so werden wir die Verhandlungen abbrechen. Was die Inseln im Aegäischen Meere anbelangt, verlautet, daß wahrscheinlich Italien der Londoner Konferenz folgende Lösung vorschlagen wird: Kreta soll einfach von Griechenland annektiert werden, Imbres, Tenedos, Lemnos und Samothracien, die vor den Dardanellen gelegen sind, können nur derjenigen Macht gehören, die die Dardanellen beherrscht, d. h. sie müssen der Türkei gelassen werden. Alle anderen Inseln des Aegäischen Meeres und auch-diejenigen, die gegenwärtig von den Italienern besetzt sind, würden unter ein autonomes Regime mit einem lokalen Fürsten gestellt werden unter der Souveränität des Sultans. Es wird selbstverständlich sein, daß auf feiner der Inseln es irgend einer Macht erlaubt werden würde, eine militärische Basis zu er= richten. Der Londoner Sonderberichterstatter des„ Matin" meldet, in den Kreisen der Balkanvertreter sei man der Ansicht, daß die Frage der Abgrenzung Albaniens eine viel ernstere Lage herbeiführen könnte, wie die Frage von Adrianopel. Vom Balkan. Konstantinopel, 23. Dez.„ Jkdam" meldet, daß 40 000 Kurden, die sich als Freiwillige gemeldet haben, nach der Tschataldscha- Linie abgegangen sind. Die Blätter fordern nachdrücklichst, daß die Feind= seligkeiten wieder aufgenommen werden, denn an der Tschataldscha- Linie stände jetzt eine so gewaltige Truppenmacht, daß die Bulgaren beim ersten Zusammenstoß eine endgültige Niederlage erleiden würden. Sofia, 23. Dez. Die Abgeordneten verfolgen mit Interesse die Friedensverhandlungen in der Hoffnung, daß der abzuschließende Vertrag Bulgarien ge= rechte Genugtuung verschaffen werde, und wenn zur Erreichung dieses Resultats die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten unausweichlich erscheinen, so wird die nationale Vertretung die Fortſetzung des Krieges vorbereiten. Saloniki, 23. Dez. Das 13, bulgarische Regiment erhielt den Befehl, nach Serres abzugehen. Mit dem Abmarsch wurde bereits begonnen. Wie es heißt, wird auch der Rest der bulgarischen Truppen Saloniki bald verlassen. „ D, und wo sollte der wohl herkommen?" „ Das weiß ich vorläufig selbst nicht." „ Na also, darüber mache Dir teine Sorgen." Der Alte trat ans Fenster und beobachtete Röschen, die eben die Hühner fütterte. Das Mädchen bot in dem hellen, leichten Sommerkleide einen herzerfreuenben Anblick. Von allen Seiten fam das gackernde Hühnervolk gelaufen und picte eifrig die Körner auf. In diesem Augenblick trat kathi, die Magd, aus dem Hause, und rief, lachend nach der Straße deutend: Ja, was tommt denn da für einer daher, der ist auch nicht aus unserer Gegend!" Röschen schaute nach der angegebenen Richtung und erblickte einen Mann, der auf das Forsthaus zuschritt. Er mochte etwa 40 Jahre alt sein, das Gesicht war duntel gebräunt, auf dem gelblichen Haar saß ein großmächHiger Filzhut mit brettem Raud. Die Kleidung war nicht eben elegant, doch modisch, über der Achsel hing an einem Stock eine anscheinend schwere Reisetasche. „ Sie entschuldigen," begann der Fremde, nähertommend,„ hier herum muß doch ein Schlößchen Itegen, ists noch weit bis dahin? Ich bin in die Irre gelaufen, sollte schon längst dort sein." ,, Sie meinen doch nicht das Erlengründer Seeschlößchen?" fiel die Magd verwundert ein. „ Ja, dasselbe." „ Um aller Heiligen willen, was wollen Sie denn dort machen?" Der Fremde traute sich hinter dem Ohr. Ja, das Schlößchen wird in Zukunft wieder bewohnt sein, es find schon Arbeiter bestellt, die es wieder in Stand sehen sollen und ich muß die Aufsicht über diefelben führen." In mürrischent, unfreundlichem Zon wurde diese Auskunft erteilt, während Kathi in namenloser Verwunderung die Hände zusammenschlug. ( FortieBuna folat.) Rom, 23. Dez. Prinz Achmed Fuad notifizierte offiziell feine Kandidatur auf den Thron Albaniens der italienischen Regierung gegenüber. Vom griechisch- türkischen Kriegsschauplatz. A, hen, 22. Dez. Nach Mitteilung des Kriegsministers besetzte ein Teil der griechischen Armee unter dem Befehl des Generals Damianos am 19. Dezember nach einem Kampfe Gorizza. Drei Divisionen des Gencials rückten auf drei Straßen vor und schlugen die türkische Armee nach dem Süden zurück. Athen, 22. Dez. Der Marineminister erhielt aus Chios die drahtliche Mitteilung, daß sich die türkischen Truppen auf Mytilene den Griechen ergeben haben, und daß 1700 türkische Gefangene in dem Hafen von Moliv eingeschifft worden sind. Politische Rundschau. Der Nachtragsetat für die Verstärkung der deutschen Luftflotte wird dem Bundesrat schon im Januar zugehen. Es wird jedenfalls eine einmalige Ausgabe von 18 Millionen Mark gefordert werden. Es verlautet, daß von dieser Summe 10 Millionen Mark für den Ankauf von 3 eppelin- Luft schiffen und der Rest für den Ankauf von Luftschif fen anderer Systeme verwendet werden soll. In der Begründung wird hervorgehoben, daß außer der Verstärkung der nationalen Wehrkraft, die Beschäf tigungsnot der großen Luftschiffswerke dringend Bereitstellung einer außerordentlichen Summe für den Luftschiffbau erfordert. die Prinzregent Ludwig hat die Geheimkan 3- lei des verstorbenen Prinzregenten Luitpold aufge= hoben; alle militärischen Angelegenheiten sind künftig tem vortragenden Adjutanten zu unterbreiten und die Besorgung der übrigen Kanzleigeschäfte werden seinem Kabinett übertragen. Zum Chef seines Kabinetts wurde Ministerialdirektor im Staatsministerium der Justiz, Ritter von Dandl, bestimmt. Desterreich. Amtlich wird gemeldet: Da nach dem Standpunkt der österreichisch- ungarischen Regierung, wie er in dem offiziellen Communique zum Ausdruck kam, die Frage bezüglich der Angelegenheit der Konsuln als eine leichte Verletzung der Prinzipien des Völkerrechts betrachtet wurde, drückte der Ministerpräsident zugleich als Minister des Aeußern, um dazu beizutragen, daß die Angelegenheit endgültig geregelt werde, dem österreichisch ungarischen Gesandten in Belgrad namens der Regierung sein Bedauern über die Gesetzesverlez¡ ungen subalterner Militärbehörden den Konjuln gegen über aus. Er erklärte jich zu einer Genugtuung in folgender Weise bereit: Sobald die österreichisch- unAus Stadt und Cand. Mainz. Na Waing gegemo ni Gießen. Der hiesige Bauer'sche Marburg garischen Konjuln nach Prizrend und Mitrowiza zu- sang- Verein hat die Sängerzahl 100 erreien unferer Un rüdgekehrt sind, wird die österreichisch- ungarische Fahne gehißt und es werden ihnen die üblichen Ehren erwieen werden. Wien. Am Montag fand die Bürgermeisterwayl statt. Von 155 abgegebenen Stimmen fielen 126 auf Dr. Weiskirchner, 12 Stimmen tamen auf den Liberalen und 7 auf den sozialdemokratischen Kandidaten. 10 Stimmzettel waren leer. * Rußland. Petersburg. Am Mittwoch werden 380 Duma- Abgeordnete im Winterpalais vom Zaren empsanger werden. Es sind sehr starke Sicherheitsmaß regeln getroffen worden, um zu verhindern, daß mit den vielen Deputierten unberufene Personen in das Palais dringen. England. • Aus Delhi, der neuen Hauptstadt Indiens, tommt die Nachricht, daß während des Einzuges des Vizekönigs Hardinge in die Stadt von dem Dache eines Hauses eine Bombe geworfen wurde, die den Howdah auf dem Elefanten des Vizekönigs traf und einen Diener tötete. Der Vizekönig wurde an der Schulter verletzt ins Hospital gebracht. Lady Hardinge, die Gattin des Vizekönigs, blieb unverleht. Hessisches. Die Abgeordneten Brauer und Genossen der Zweiten Kammer der Stände haben an die Großher30gliche Regierung folgende dringliche Anfrage eingereicht:„ Wir fragen die Großherzogliche Regierung, ist es richtig, daß sie entgegen den gesetzlichen Fortschritten und zum Schaden den Großherzoglichen Hauptstaatskasse, Gerüchte veranlaßt hat, Beurkundungen, um die sie angegangen wurden, abzulehnen, oder doch die Beurkundungen durch Notare zu begünstigen?" Weiter fragen dieselben Abgeordneten bei der Regierung an:„ Aus Oppenheim und Mainz kommt die Nachricht, daß die kürzlich erfolgte Entlassung eines Nctars in Rhein- Hessen auf sehr erhebliche Ver= fe h I ungen zurückzuführen ist. Sind diese Werfehlungen der Großherzoglichen Regierung bekannt und wie hoch, belaufen sich diese Unterschlagungen?" Dieselben Abgeordneten richten an die Großherzogliche Regierung die weitere dringliche Anfrage, im Anschluk an ein Ersuchen des Finanzausschusses der Ersten Kammer:„ 1. Welche Gebühren bezogen die sämtlichen Notare des Großherzogtums in den Jahren 1909-11? 2. Wieviel Immobilienverträge, Sype= thelcrrichtungen Wunderschöne Ansichts- ritungen usw. find in dieſer Zeit von jeden NcWeihnachts- Karten ( Handgemalt! soeben eingetroffen Giessener tar beurkundet worden? 3. Welcher Betrag der Einnahmen entfällt auf die unter 2. aufgeführten Immo= biliengeschäfte? bitendate? 4. Wie hoch beläuft sich die von jedem Notar in dem einzelnen der drei Jahren vereinnahmten Schreibgebühren? 5. Welcher Betrag ist in jedem Jahr von 1909 und 1910 von den Amtsgerichten Darm= stadt 1, Gießen und Offenbach an Notariatsgebühren( Stempelzuschlag) für ortsgerichtlich beurkundete ALBIN KLEIN Ansichtskarten- Immobilienverkaufsverträge und altrechtliche Hypotheken , Zentrale Seltersweg 83 Wiederverkäufer Ausnahmepreise. Das Glückskind. Roman von Irene von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) „ Ste- Ste flunfern wohl; das glaube, wer mag," sagte sie endlich. „ Ich flunkere nie, am allerwenigsten mit einem Frauenzimmer," flang es erbost. '03" Sie mögen die Frauenzimmer wohl nicht Ielden." rief Kathi dagegen. Nein, das fag ich offen einem jeden ins Gesicht - ich weiß nicht. wozu so viele berumlaufen auf Gottes weiter Welf; überall, wohin man nur den Fuß ſetzt, muß man gleich auf ein Frauenzimmer stoßen, die taugen miteinander nicht viel, fch inach immer drei Kreuze, wenn mir eines begegnet." " Da schau mir einer den Grobian an. Na, hören Sie, so etwas gibts Gott sei Dank nicht oft. Was haben Ihnen denn die Frauenzimmer getan, daß Sie so erbost sind. es hat sie wohl feine haben wollen?" „ Kathi. Du Naseweis." mahnte die Försterin, die eben aus dem Hause trat und die letzten Worte gehört batte, indes der Fremde, ehrlich erschrocken, einen Schritt zurückwich und in komischem Entsetzen die Hand gegen den Himmel reckte:„ Gott steh mir bet, nun noch eine Weibsperson! Sa, wieviel Frauenzimmer sind eigentlich noch da drinnen?" Kathi stemmte die runden Arme fampflustig in die Sitften, indem sie sich an ihre Herrin wandte, lachte sie höhnisch:„ Das ist einer, der die Weiber nicht leiden fann, weil ihn noch feine gemocht hat." " Ha- ha, ha,- gemocht hat, ich sage Ihnen, zehn an jedem Finger bätt' ich haben können noch mehr, aber wer nicht wollte, war ich und ich." Das Gesicht des erzitrnten Mannes hatte eine dunkelrote Färbung angenommen, die Stimme flang troßig und feindselig. vereinnahmt worden?" Wir bitten die Auskunft bis spätestens Mitte Jaar 1913 zu erteilen. Sollte dies für 2. nicht möglich sein, so erbitten wir dies unter möglichster Beschleunigung und späterer Mitteilung. Sämtliche Anfragen tragen 30 Unterschriften. Aber plötzlich änderte sich sein Zon, fast wehmütig begann er von neuem:„ Ich habs miterlebt und durchgemacht, wie eine Eures Geschlechts meinen guten, sanften Herrn, den besten der Menschen, fast zu Grunde richtete durch ihre Falschheit und Untreue, wie sie ihn Hinaustrieb, fort von der Heimat, vom Vaterlande, wie er lange Jahre franfte an der Herzenswunde, die nim= mer heilen wollte, und darum hasse ich sie alle,- alle, wie er, mein Gebieter, sie haßt." - " Ihr habt fein Recht. wegen einer Einzigen das ganze Geschlecht zu verachten," mischte sich Röschen, die bisher belustigt dem kleinen Streit gefolgt war, sehr ernst in das Gespräch. leberrascht wandie der Bremde sein gebräuntes Gesicht der Sprecherin zu:„ Das, was fene Eine getan, ist wohl hinreichend and Grund genug, alle andern zut hassen. 8: 0 „ Nun, und Enter Gebieter, der fann doch auch mit schuld sein." Das Gesicht des jungen Mädchens war febr bleich, die Erinnerung an das Leid, welches Giner ihr zugefügt, fam mächtig über sie, indes der feidenschaftliche Kleine Mann drüben eine so beftige ng machte, daß die Reisetasche, die er noch imme. der Achsel trug, zu Boden fiel. „ Mein Herr-- sollte schuld sein, ob Sie wissen nicht, was Sie da sprechen.-- Er mit dem warmen, edien Herzen, ich sagte es schon, es gibt keinen besseren." In diesem Augenblick trat der Förster aus dem Hause, Gewehr und Jagdtasche um die Schultern geHangen; er pfiff seinem Hunde, der knurrend und brummend um den Fremden herumschnüffelte. „ Na, Gott sei Dant, endlich ein Mann," atmete der letztere auf. und einen giftigen Blick zu Kathi hinüberwerfend wandte er sich an den Förfter: Jetzt stehe ich da und vertrödle meine schöne Zeit, und was ich wissen 100. Sänger( Herr Heinrich Hahn, Inhaber der H. Hahn, Samenhandlung en gros) soll gelegen Weihnachtsfeier des Vereins am 1. Feiertag in Turnhalle des Turnvereins eine besondere Ehre werden. n Gießen. Der flüchtige Leopold Bom ist in Cuxhaven verhaftet worden. Man ve dak er eine größere Summe auf die Seite g hat, und hofft, diese jetzt, wo er dingfest gemad für die Gläubiger weniger empfindlich werden en Ruf nach on Prof. Rie dichte, Kirche Marburg ng der verlän bahnhof. Dod Bahn, wo halten efie hielt, ɓanau. Biter erlojchen. Der Gefreite wiederzubekommen, sodaß der Zusammenbruch der Genbahnregime 65 Jahre alte Taglöhner Kaspar Balser aus n Gießen. In der Frankfurterstraße wurder legten Na 222 Go Sanau. von einem Automobil angefahren und umge Der Chauffeur brachte den Verletzten sofort nad gestcil: wurde. Den Wagenführer trifft anscheinen Verschulden. Klinik, woselbst eine Verrenkung des Schulterblatam Tode veru findet vor d am 4. Janua Raffel bas brefige La Grant aus 6 er 46jährigen e Büdingen. Der Gemeinderat von Bü hat nach Blättermeldungen die finanzielle Betei an dem geplanten Bahnbau Hanau- Büdingen lehnt, da sich die Gesellschaft für Bahnbau unnis. trieb in Frankfurt a. M., die das Bahnprojekt a ren wird, nicht dazu verstehen will, die spätere terführung der Bahn bis in das Seemental in zu stellen. Kaffel. manns Röper mber der an d. Er stellte si nipeltor als biefen, beim da er eine& müffe. Die fich mit die für verhaft mten des Schli Der fragliche P Jedem Raunser noillkommenes Präsent! Salem Aleikum Salem Gold 3½ 45 Goldmundstück Cigaretten 3% 45 Pfd Stok Konsum- Qualitäten Keine Ausstattung Nur Qualität 6810 68109dSt Lucus- Qualitäten In Original Metal Kartons von 20 Sti Sämtliche Nummern in Geschenkkartons v. 50 Stck Inhalt Oriental Tabaku Cigaretten Fabrik Yenidze, Dresden U Inh Hugo Zieb Hoflieferant SM Konigs o.Sachs wollte, hab ich bis jetzt noch nicht erfahren fönnen, lich, wo die Straße nach dem Seeschlößchen geht." „ Mein Weg führt dort vorbei, Herr. Wenns G recht ist, gehen wir zusammen," erwiderte der r redete. " Das ist vernünftig. ich sags ja immer, mit Weibern ist eben gar nichts ausgerichtet." „ Aber ohne dieselben kommen wir balt auch m durch," meinte der Förster und strich liebkosend Röschens lockigen Edheitel. Indem er ihr die zum Abschied reichte, frante er:„ Kommst Du mir d Stücken entgegen beute abend?" " Ich warte auf Dich bei meinem Lieblingsplät der alten Steinbant, Onfe!." Als die beiden Männer sich entfernt hatten, er sich die etwas neugierige Kathi in Vermutungen, wohl der neue Besitzer des spukhaften Schlößchens id fönnte Ich möchte ganz gewiß nicht drinnen wohnen, gruselt schon wenn ich da vorbei gebe, pub" fagte sich schüttelnd. " Dummes, abergläubisches Ding Du," fchalt Försterin, während die drei ina Saus traten. Kaum eine Stunde später fand sich Nöschen, Buch in der Hand trageud. dem Wege nach moosbewachsenen Ruheort, Eging langfam de auf dem weichen Waldboden, die Sonne stand hoch blauen Himmel, und ehe sie sich zum Untergange neg pflegte Onkel Franz nicht zurückzukehren. Das junge Mädchen dachte daran, daß die f traumhafte Stille, die hier immer herrschte, nun no bald einem geräuschvollen Leben und Ereiben weid mußte, und das tat ihr im Herzen leid. Gortjeßung folgt.) mann entlary er habe die Richter Prov Beren Geite, w chre, zugejiche Wer ein ehmer's R la Mt. 3.90, 1 miges Aroma außerit ange hind. Proben die Zentrale Sr a Rheumat Hexensc P N MAN F.A Park Chem. Reinige Land. Baueri c Mainz. Nach der statistischen Aufnahme gibt in Mainz gegenwärtig 86 praftische Aerzte. ahl 100 erree an unserer Universität, Prof. Dr. Heymann, Inhaber deinen Ruf nach Tübingen erhalten. Er soll an die ) foll gelege elle von Prof. Rietschel treten und wird über deutsche ):( Marburg. Der ordentliche Professor der Feiertagsgeschichte, Kirchenrecht und bürgerliches Recht lesen. besondere E ):( Marburg. Letzten Samstag erfolgte die finung der verlängerten Straßenbahn Wilhelmsplatz Südbahnhof. Doch vor dem alten Wirtshaus Leopold B Lahn, wo halten alle Fuhrleut an", da versagte die letrische; sie hielt, ebenso wie die Fuhrleute, an und Lichter erloschen. den. Man Die Geite an dingfest gem):( Hanau. Die Typhus Epidem'e bei mmenbruch der Eisenbahnregiment hat leider das erste Opfer gedlich werde orbert. Der Gefreite 3 eller von der 4. Kompagnie terstraße win der letzten Nacht gestorben. Gegenwärtig lieBalser an noch 222 Soldaten frank, davon 12 sehr en und um wer. en fofort n ):( Hanau. Die Revision des am 5. Novem5 Schulterbleber zum Tode verurteilten Kindesmörders Koch aus trifft anschei Bergen findet vor dem ersten Straffenat des Reichsgeidts am 4. Januar vormittags statt. derat von S ):( Kassel. Wegen fahrlässiger Tötung verurnanzielle Be eilte das hiesige Landgericht den 13jährigen bertertiaau- Büdingen nec rant aus Göttingen zu einer Woche, dessen VaBahnbauer, der 46jährigen Apotheker Frank, zu zwei Wochen Bahnprojekt bejengnis. Il, die später ):( Kassel. Einen Streich nach der Art des Seemental in Hauptmanns Köpenik vollführte in der Nacht zum 15. November der angebliche Privatdetektiv Krause aus Raffel. Er stellte sich einem Wach- und Schließ- Instihuts Jnspektor als Polizei- Kommissar vor und beauf= tragte diesen, beim Polizeirevier 2 Schutzleute einzuforbern, da er eine Frau Richter in der Schäfergasse verbaften müsse. Die beiden Beamten erschienen auch, worauf er sich mit diesen zu der erwähnten Frau begab und fic für verhaftet erklärte. Inzwischen waren dem Beamten des Schließ- Instituts doch Zweifel entstanden, 06 der fragliche Polizei- Kommissar auch echt sei Sdukmann entlarvte schließlich den Schwindler, der erflätte, er habe die Tat deshalb begangen, um von der info ikun Gold k n 6810 58109d cus- Qualifa Original tons von 20 ern in tck Inhalt ah Kugo Zi fieferant nigs o.Sad hren fönnen ößchen geht." Derr. Wenn widerte der g ja immer, mi ichtet." wir halt aud ich liebfofend er ihr die mmst Du mi Lieblingspl Fernt hatten, Bermutungen n Schlößchen innen wohner puh"-f Du," fall 3 traten. d fich Roeder m Wege na ng langfam mne ftand bo Untergange bren. mn, daß die errichte, num 6 Treiben to. Ein Frau Richter Provision zu erhalten, die ihm von der anderen Seite, wenn er Frau Richter des Diebstahls überführe, zugesichert war. Geschäftliches. : Wer einen milden Tee liebt, probiere Mehmer's Russische Mischung( 500 Gr.Batet Mt. 3.90, 100 Gr.- Paket mit. 0.90). Liebliches blumiges Aroma macht diese hochseine Mischung zu einen äußerst angenehmen, Groß und Klein zuträqihen Getränk. Proben und Angabe der M. T.- Niederlagen durch die Zentrale Frankfurt a. M. Salit das Einreibemittel Rheumatische Schmerzen. Reissen, Hexenschuss. In Apotheken Flasche M 1,30. i Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Gießen. 1. Weihnachtsfeiertag, den 25. Dezember. Kollekte für die Kleinkinder- Bewahranstalt. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vorm. 9% Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Beichte u. hl. Abendmahl für die Matthäus u. Marfusgemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 5 Uhr: Pfarrassistent Hoffmann. In der Johanneskirche. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Adolph. 2. Weihnachtsfeiertag, den 26. Dezember. In der Stadtkirche. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Liturgischer Gottesdienst. Pfarrer Bechtolsheimer. In der Johanneskirche. Vorm. 9% Uhr: Pfarrer Ausfeld. Beichte und hl. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. Katholische Gemeinde in Gießen. Dienstag, den 24. Dezember. Nachm. um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen- heit zur hl. Beicht. Mittwoch, den 25. Dezember. Missions erneuerung. Vorm. von 5 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. um 5 Uhr: Christmette; Missions predigt. Vorm. um 6, 7, 7, 8 Uhr: Heilige Messen. Vorm. um 9 Uhr: Hochamt mit Missionspredigt Vorm. um 11 Uhr: Hl. Messe mit Missions predigt. Nadm um 4 Uhr: Feierliche Vesper mit Segen. Dachm. um 4% Uhr: Missionspredigt. Abends 8 Uhr: Missions predigt. Nachmittags 5-10 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Donnerstag, den 26. Dezember. Fest des hl. Stephano. Vorm. von 6½ Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Verm. 9 Uhr: Hochamt mit Missionspredigt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Missionspredigt. Nachm um 4 Uhr: Andacht mit Segen. Nachm. um 4% Uhr: Missions predigt. Abends um 8½ Uhr: ist Missions predigt. Nachm. von 5-10 Uhr ist Beichtgelegenheit. Freitag, den 27. Dezember. Vorm. 6½ Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. um 6, 7, 7, 8, 8: Hl. Messen. Vorm. um 9 Uhr: Missionspredigt. Nachm. 5-10 Uhr: Beichtgelegenheit. Abends um 8½ Uhr: Missionspredigt. Samstag, den 28. Dezember. Vorni. von 6½ Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorni. um 6%, 7, 7, 8, 8: HI. Messen. Vormi. um 9 Uhr: Missions predigt. Nachm. 5-10 Uhr: Beichtgelegenheit. FÜR DIE FREUNDE VON RICHTERS ANKER- STEINBAUKASTEN PREIS- AUSSCHREIBEN FÜR BAUTEN NACH EIGENEN ENTWÜRFEN ÜBER 200 PREISE UND PRÄMIEN MAN VERLANGE DEN PROSPEKT ZUM WETTBEWERB VON F. AD. RICHTER& CIE., RUDOLSTADT( THÜR.) Persil Allg. Deutsch. Frauenverein Ortsgruppe Gießer. Auskunftstelle für Frauenberufe. Frauen und Mädden erbalten wuentg Itlich Rat urd Auskunft für alle Bes rufe im alten Rathaus, Marktpl. 14. Diensteg nachmit: ape von 2 b. 7 Uhr. 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