1: H! el Waschmaterial, rauch! ****** er allbeliebten den er und koble, efs! ungen! обородея т Abzeichen Theaterdekorationen liefert wie Fahnen, Schärpen, Diplome, Taktierstöcke, und allen Vereinsbedarf Fahnen- u. Abzeichen- Fabrik, Wilhelm Hammann, Kunststickerel, Düsseldorf. Ankaufbon Altelfen, Lumpen, Tupfer, Meffing, Gießener Zeitung Bezugspreis 40 pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) verteljährlich 1,20 m., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 90 fg. Mittwoche und Samstags. weg 83, - - Erscheint Redaktion: Selters. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. 6. H. Nr. 75. Telephon: Nr. 362. Deuer Skandal im ungar. Parlament. Das ungarische Parlament ist vorgestern nach einer Bause von drei Monaten wieder zur Arbeit zusammenetreter und gleich ist es wieder zu stürmischen Radauszenen gekommen. Man wird sich noch der eftigen Kämpfe während der letzten Tagung des unjerischen Abgeordnetenhauses erinnern. Man erinnert i wohl der damaligen Standalszenen, die sogar zu inen: Revolver- Attentat gegen den Grafen Tisza führlen. Der Attentäter, der Abg. Julius Kovatsch, befinbd fich noch in Saft. Er war der einzige, der vorgestern en der Eröffnungssigung nicht teilnehmen konnte. Die Oppofition fordert geschlossen, den Ministerpräsidenten Bulacs und den Präsidenten des Abgeordnetenhauses, den Grafen Tisza, als Opfer und sie verkündete laut ren Willen, den Kampf mit allen Mitteln bis zum ußersten zu führen. Um 10 Uhr erschien Lukacs im Abgeordnetenhause. Em 10 Uhr begab sich Präsident Tisza auf die Prädentenestrade. Die Opposition setzte sofort mit einem pollen spektakel ein. Es wurde gerufen: Bezahlter chuft, Schurke und ähnliches, gepfiffen, mit Trometen geblasen, geschrien und mit Pultdeckeln geschlamen Tisza versuchte, sich Gehör zu verschaffen, doch gelang ihm dies nicht. Einige Abgeordnete der Linken Vingen ein Schmählied auf die Deutschen. 11.45 Uhr erhob sich Graf Tisza und verließ unte hürmischen Beifallsrufen der Rechten und Pfui- und dmährufen der Linken den Saal. Vizepräsident 23 to eth y übernahm nunmehr das Präsidium. Er e ununterbrochen die Glocke in Bewegung, um sich Chehör zu verschaffen, was ihm aber niemals gelang. alle Mittel, die Ruhe wieder herzustellen, vergebblieben, ordnete Graf Tisza die Ausweisung berffandalmachenden Abgeordneten an. Um 5 Uhr er= bienen im Sitzungssaale 5 Polizisten unter Führung Des Wilderers Rache. Erzählung aus dem bayrischen Hochland von Otto Landsmann. ( Nachdruck verboten.) III. Förster Lebrecht war längst außer Sichtweite, als feine Frau un Renata immer noch nachblickten. Bute waren fie D. vers besorgt um ihn, denn wie er te, galt fein Suszug diesen Morgen dem„ roten Ber", dem pfiffigsten und verwegensten Wilderer seiReviers. Keiner kannte so gut wie er jeden Weg Berge, jeden Schlupfwinkel hinter Felsen oder im egsamen Tannendickicht. Keiner verstand so wie bte Rehe und Hirsche zu„ bladen", das heißt in der igersprache, durch die Nachahmung des Geschreis der Mbricken oder Hirschkühe die männlichen Tiere herbetocten. Seine Kugel fehlte nie, seine Hand kannte fein Bittern, er war ein unübertrefflicher Jäger, der Sinn, 2c. Möbeln, das Schulterblatt des Wildes fehlte, dem seit Jaheug, Gold- und Münzen und Antiqui Louis Rothenberge Boullon beste Kraftbrühe tein angeschossener Hirsch entgangen war. Vergebens bot Lebrecht alles auf, um des Wilderers babbaft zu werden, dessen Schlauheiten er kannte. Ohne Furcht ging er in den Bergwald, blieb oft Nächte lang barin, aber immer umsonst, der Rote hatte stets Wind von bekommen und war dann doppelt auf seiner Hut. Baite war der Förster später als je ins Revier gekommen, aber das Glück war ihm näher und günstiger, als erhoffte. Er war eben aus dem Hochwald herausge100 Stelen und stand an einem Abhang, der sich in sanfter Hühnerbrühe 100 St. F.B. Alzahn, Ber Schreinerstrasse Institut Boltz Ilmenau i. Thür. Kontorstible Leilern alle Wilh. Streck Umsonst reichhalti buch Nr. bdachung in einen schmalen Talkessel verlor, da traf Fein spähender Blick auf eine männliche Gestalt, die ten am Talrand lauernd hinter einem Fichtengebüsch and. Kein Zweifel, er ist's! Wart, Kerl, Du sollst ir nicht entgehen!" Dieser Gedanke fuhr wie ein Blitz durch seine Seele. Borsichtig, damit nicht etwa ein Knistern zertretener Neue OSRAM Expedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 18. September 1912. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg.- Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon Nr.: 362. 24. Jabra. des Oberinspektors Pawlik, der die skandalmachenden über die an dem Manöver teilnehmenden Seestreit Mitglieder der Oppositionellen aufforderte, den Saal zu verlassen. Da mit Gutmütigkeit nichts zu erzielen war, begann um 46 Uhr die 3 wangsweise Entfernung der Abgeordneten aus dem Saal. Jeder Einzelne mußte von den Polizisten aus dem Saale getragen werden. Bald darauf erschien auch der Stadt hauptmann, um den Verfügungen des Grafen Tisza Geltung zu verschaffen. Um ½ 7 Uhr trafen weitere 2 Inspektoren und zahlreiche Schuhmannschaften ein. Graf Tisza forderte darauf sämtliche Mitglieder der oppositionellen Partei auf, den Saal zu verlassen. Es kam zu einem wahnsinnigen Handgemenge. Die in den ersten Reihen stehenden Abgeordneten stellten sich mit Gewalt zur Wehr und schlugen auf die Wachleute los, die ihrerseits auf die Abgeordneten einschlugen. Es spielten sich unbeschreibliche wüste Szenen ab. Graf Julius Andrassy flüchtete auf den Ministertisch. Graf Apponyi wurde aufgefordert, freiwillig den Saal zu verlassen. Er gab jedoch keine Antwort. Die Oppositionellen bereiteten ihm lebhafte Ovationen. Rufe wurden laut. Rühren Sie ihn nicht an! Es ist eine Schande, daß dieser Mann, vor dem ganz Europa und Amerika den Hut zieht, hier von Polizisten hinausgeführt werden soll. Jn Regierungsfreisen verlautet, daß man die Absicht hat, die Sigung bis Mitternacht fortzusetzen. Auf jeden Fall sollen aber die Delegationswahlen noch beendet werden. Politische Rundschau. Deutschland. Der Kaiser begab sich vorgestern vormittag in Wilhelmshaven an Bord der„ Deutschland", die um 9 Uhr zur Flottenparade in See ging. Mittags begann in der Helgoländer Bucht die große Parade Zweige seine Gegenwart verrate, schlich er sich von Gebüsch zu Gebüsch dem Talgrunde zu und blieb in einer Entfernung von etwa dreißig Schritten wartend stehen. Er lehnte sich hinter eine mächtige Kiefer. Vor den Blicken seines Gegners war er sicher. Aber noch war er nicht am Ziel. Der Wilddieb mußte auf frischer Tat ertappt werden. Es galt also geduldig abzupassen, bis der Wilderer sein Gewehr abfeuerte. Eine halbe Stunde mochte er in solch lauernder Stellung zugebracht haben, als es im Walde leise knackte und zwischen den den Wald einsäumenden Sträuchern ein Rehbock sich zeigte. Nach allen Seiten sorgfältig äugend, trat er auf die fleine Waldwiese und zog äſend dem Jungholz näher. Leidenschaftliches Feuer Loderte aus den Augen des Wilddiebes, auf seinen Wangen zeigte sich eine intenfive Röte. Mit schnellem Griff riß er, als der Rehbock sich ihm in Schußweite genähert hatte, das Gewehr an die Wange, ein Schuß hallte durch Berg und Tal, und im Feuer brach der Bock zusammen. Der Rote- denn dieser war es- stürzte sich voll Freude auf seine Beute. Ein solches Exemplar war ihm schon lange nicht mehr in den Schuß gelaufen. Er nahm einen Strick aus der Tasche, band dem Bock die Füße zusammen und wollte ihn eben mit nicht geringer Anstrengung über seine Schulter werfen, als der Förster vor ihm stand, als wäre er aus der Erde herausgewachsen, thn am Rucksack ergriff und sagte:„ Wart', Bursche, hab ich Dich mal gefangen?" Anfangs blieb der Wilderer, außer Fassung, in Verwirrung stehen. Aber dieser währte nur einen Augenblick. Im nächsten Augenblick war er schon wieder der schlaue, entschlossene Mann. Ein kräftiger Ruck, ein plötzliches Bücken, und der Rucksack war über den Kopf abgestreift; ein paar mächtige Sprünge, und der Wilderer hatte fast den Gipfel des Avhangs erreicht, den der Förster vor Stunden passiert yaite. träfte. Bei Beginn der Parade wurde zwischen Wangetnoge und Helgoland der Luftkr! uzer„ Hansa" ge= seeflotte nach einem besonderen Programm. Gestern belichtet. Auf die Parade folgten die Uebungen der Hochganner die Manöver der Hochseeflotte. * Berlin, 17. Sept. Dem Reichs- Anzeiger" zufolge ist dem deutschen Botschafter in Pe, ersburg, Grafen v. Pourtales, das Großkreuz des Roten Adler= ordens mit Eichenlaub verliehen worden. * Berlin, 17. Sept. Die Ratifikationsurfunden zum deutsch- französischen Abkommen vom 2. Februar 1912, betreffend die Staatsangehörigkeit der Personen, die in den zwischen Deutschland und Frankreich ausgetauschten Gebieten von A equa= torial afrika wohnen, sind heute hier ausgetauscht worden. hat, Die deutsche Nationalflugspend wie aus bester Quelle berichtet wird, die Höhe von Mt. 6 150 000 erreicht. Damit ist die französische Flugspende, die eine Höhe von 2 136 708 Mt. erreicht hat, um das Dreifa che übertroffen worden. Preußisch- Stargard, 17. Sept. Bei der heutigen Landtags- Ersazwahl im Wahlkreis Berentstorbenen Abgeordneten Hobrecht der Kandidat der Dirschau- Preußisch- Stargard wurde an Stelle des verDeutschen, Rechtsanwalt Men 3 e Dirschau( Natlib.), mit 334 Stimmen gewählt. Der Kandidat der Polen Probst Wroblewski erhielt 208 Stimmen. ** Chemniz, 17. Sept. In dem Vorort Schönau, der von der Stadt etwa eine halbe Stunde entFerni ist, trat gestern vormittag der sozialdemo fratische Parteitag zu seinen diesjährigen Verhandlungen zusammen. Der große Saal im Winter= garien war fast gefüllt, als gegen 9½ Uhr der Vorsitzende des Parteivorstandes, Rechtsanwalt Haase, den Parteitag für eröffnet erklärte. August Be bel erDer schien erst später und wurde stürmisch begrüßt. Saal war mit den Büsten von Liebknecht, Singer und Lassalle geschmückt. * Gegen die Fleischteuerung hat nunmehr auch die Stadt Berlin Maßnahmen getroffen. Schon in der ersten Stadtverordnetensizung, der der neue ,, Steh, oder ich schieß'!" brüllte mit vor Wut betserer Stimme der Förster, und als beim dritten Anruf der Rote noch nicht stand, sondern nur um so eiliger lief, riß der Förster das Gewehr an die Wange, und gleich darauf trachte ein Schuß, den der Gegner sofort erwiderte. Des ersteren Kugel hatte ihr Biel verfehlt, die des letzteren das linke Ohr des Försters leicht gestreift. Bis sich der Förster von seiner momentanen Betäubung erholte, war der rote Peter verschwunden. Im Innern des Försters lohte es vor Verdruß, der sich endlich in einem tüchtigen Fluche Luft machte. „ Wenn doch ein Donnerwetter den verdammten Spitzbuben zehntausend Meter tief in den Erdboden hineinschlüge!" so schrie er wie ein wütender, indem er mit dem Gewehrkolben den Boden stampfte. Aber damit brachte er den Entflohenen nicht wieder zurück. Bald richtete er sein Rasen gegen sich selbst." Dumm= kopf, der ich bin! Hab' ich darum Tage und Nächte lang den Wald durchforscht, bin im Sturm und Wetter dem Schelm nachgegangen, um mich beim ersten Busammentreffen mit ihm wie ein Schuljunge übertölpeln zu lassen? Doch was schadets am Ende?" fuhr er, sich beruhigend, fort, seinem Schicksal entlaufen kann der Kerl doch nicht. Hier hab' ich seinen Rucksack, und obendrein ist noch ein Hase drin. Was will man mehr? Die Beweise dafür, daß ich ihn auf frischer Tat ertappt habe, sind in meiner Hand. Zudem kann ich ihn des Mordversuches beschuldigen. Denn wenn die Wunde auch leichter Natur ist, so ist sie doch ein Bewets dafür, und das alles zusammen reicht hin, um dem elenden Schurken für längere Zeit ein Freiquartier im Gefängnis zu besorgen. Allerdings haben wir ihn noch nicht, dank meiner Unbesonnenheit, aber ich frieg' ihn schon noch, und es i af alle Fälle gut sein, wenn ich einstweilen A: ( Fortsetzung folgt.) Osram Drahtlampen Jede echte Osram- Lampe muss die Inschrift ,, OSRAM" tragen. Unzerbrechlich - Ueberall erhältlich. Auergesellschaft Berlin 0. 17 P Oberbürgermeister beiwohnte, war angekündigt worden, daß an die Regierung eine Eingabe gerichtet wurde, in der dringend die Zulassung von Gefrierfleisch gefordert werden sollte. Die eingesetzte gemischte Deputation, die am Dienstag verhandelte, war der Ansicht, daß die deutsche Landwirtschaft nicht in der Lage sei, den Bedarf an Fleisch für unsere Nation zu decken. Auch die Einfuhr aus europäischen Ländern reiche nicht aus, sodaß man sein Hauptaugenmerk auf die Einführung gefrorenen Fleisches aus überseeischen Ländern etwa aus Argentinien und Australien richten müsse. Die in die sem Sinne an die Regierung zu richtende Resolution foil gemeinsam von den Groß- Berliner Gemeinden gemacht werden. Schweiz. • Aus Lausanne wird gemeldet, man habe den Eindruck, daß die Verständigung über die meisten Punkte des letzten, ürkischen Vorschlags als erfolgt angesehen werden können. Frankreich. * In Frankreich wird man immer deutlicher; offen spricht man es aus, daß es sich bei der Zusam menziehung der französischen Flotte im Mittelmeer und der Konzentration der englischen Flotte in der Nordsee um einen Aufmarsch der Seestreitkräfte der Westmächte gegen den Dreibund handelt. Klarer läßt sich bas faum aussprechen, als es jetzt mehrere französische Admirale getan haben. daß der wickelt haben, ergibt sich aus folgender Zusammenst66lig, 12. beitet eifrig daran, Rußland zu überzeugen, Augenblid günstig sei, um ein weiteres Bordringen Defterreich- Ungarns auf der Ballan- Halbinsel, das man als beabsichtigt ansieht, zu verhindern. Bulgarien. Die Nachrichten aus Sofia, Belgradund Cetinje mehren sich, wonach ein Krieg mit der Türfei nur noch eine Frage von Wochen, ja von Tagen sei. Sicher ist, daß große Teile der Bevölkerung von einera heftigen Kriegsfieber befallen sind, das in den letzten Tagen besonders heftig in Bulgarien auftritt. Anderseits muß aber betont werden, daß die bulgarische Regierung bislang den Kriegsschürern noch nicht nachgegeben hat. Türkei. ung: a) Oberbergamtsbezirk Gesamtbelegschaft Sameinde Schlitz weihung. Die fte find in vol des Kai erretung Bertretern der ihr Erscheinen in Wallenrod vor. Eine Fe Für auswär daß vorausfi ichluß an die fahrenden Züg Gotten. 5,33 5,37 Hau Mk. Mk Dortmund Jahresmittel 1909 4,49 1910 4,54 1911 4,69 5,55 1. Biertelj. 1912 04 4,83 5,74 2. " 5,00 5,97 b) Oberschlesien Jahresmittel 1909 3,48 3,97 1 1910 3,44 " 1911 3,48 1. Viertelj. 1912 3,53 2. 3,64 Jahresmittel 1909 3,96 1910 3,97 1911 4,06 1. Viertelj. 1912 4,60 Ludwig von B 4,17 2. 4,21 " Konstantinopel. Dem Ministerrat ist der Bericht der türkischen Friedensunterhändler vorgelegt c) Saarbezirk werden. Es verlautet, daß die Friedens- Besprechungen zur Erzielung einer Einigung bereits abgeschlossen seien. Andere wollen wissen, der Bericht der Unterhändler betree den italienischen Gegenvorschlag. Nachrichten aus authentischer türkischer Quelle besagen, der letzte italienische Vorschlag bei den Friedensverhandlungen sei dahin gegangen, die Türkei erkläre die Unabhängigkeit Libyens und gebe ihre dortigen Interessen dadurch auf. Italien werde sich dann mit den Eingeborenen verständigen. Die Pforte soll diesen Vorschlag für unannehmbar erklärt haben. Es verlautet, daß die ottomanischen Delegierten Lausanne verlassen haben. Japan. dem Gefolge alsbald in See. von • Die Konzentration der franzö= sischen Flotte im Mittelmeer. Eine strategisch wie politisch sehr wichtige Aenderung teilt halb offiziös der " Matin" mit. Danach hat sich die französische Regierung auf den Vorschlag des Marineministers Del: aisee Prinz Heinrich von Preußen empfing vor hin entschlossen, alle Linienschiffgeschwader Frankreichs seiner Abreise von Tokio das Stadtoberhaupt im Mittelmeer zu tonzentrieren. Die Zusammenziehung Tokio zur Entgegennahme einer Adresse mit fünstlerider Flotte soll bis spätestens zum 15. Oktober erfolgt scher Widmung. Der Prinz spendete eine Geldsumme sein. Was Delcassee mit der Vereinigung des franzöfür die Armen Tokios. Die Ankunft des Sonderzuges sischen Geschwaders im Mittelmeer bezweckt, läuft auf in Yokohama war für Dienstag mittag vorgesehen. Der nichts anderes als eine Rüdenstärkung Englands hin- Banzerfreuzer„ Scharnhorst" geht mit dem Prinzen und aus. Bekanntlich wurde erst im Mai d. Js. von der englischen Regierung beschlossen, die britische Flotte im Mittelmeer auf ein Mindestmaß zu reduzieren und den Flettenstützpunkt von Malta nach Gibraltar zu verlegen. Die englische Presse und englische Parlamentarier griffen deswegen ihre Regierung heftig an, indem sie behaupteten, Britannien entziehe den Mittelmeerländern seinen Einfluß. Aus dem Munde der englischen Admiralität vernahm man darauf, daß die britische Flotte im Mittelmeer in der Zukunft vereint mit der Flotte Frankreichs stärker sein werde, als jede Kombination von Gegnern." Mit anderen Worten wurde erklärt, daß Frankreich für England den Wachtdienst übernehme, während die britische Flotte genügend in der Nordsee zu tun habe. Frankreich verstand den Wink und beeilt sich nun, dem Wunsch Englands zu entsprechen. Holland. * Dem gestrigen Dienstag, den der Volksmund in Holland den roten Dienstag" nannte, saly man, wie aus dem Haag gemeldet wird, mit lebhafter Spannung entgegen. Die Sozialdemokratie wollte nämlich den Tag der feierlichen Eröffnung der General taaten zu einer Rundgebung für das allgemeine gleiche Stimmrecht benützen, doch ist alles ruhig laufen Dte Königin Wilhelmine nahm die Eröffnung der Generalstaaten persönlich vor.. Serbien. verDas Jerbisch- bulgarische Abommen ist auf Betreiben der russischen Diplomatie zustande gekommen. Ein ähnliches Abkommen soll mit Griechenland getreffen worden sein und kann sich nur auf den süd lichen Teil von Mazedonien beziehen. Danach stellt sich das Abkommen dar als eine Einigung der flei nen Ballanstaaten, welche die türkische Provinz in ein serbisches, bulgarisches, griechisches und interna tionales Gebiet zerlegen. Die slavische Diplomatie arMitteilungen der Yoghurt- Centrale C yc Eine frohe Botschaft : für Korpulente! Es klingt fast widersinnig: ,, Der Yoghurt, das exquisiteste Nährmittel, das wir kennen, mit dessen Hilfe mit Leichtigkeit Gewichtszunahmen von 20 und mehr Pfund zu erzielen sind, ist unter gewissen Modifikationen auch imstande, ebenso grosse Gewichtsabnahmen herbeizuführen." Und doch ist dies gar nicht so widersinnig, wie es auf den ersten Blick aussieht. Man denke nur Tokio, 16. Sept. Prinz Heinrich von Preus Ben machte heute seinen Abschiedsbesuch beim Kaiser und nahm darnach an der faiserlichen Frühstücstafel teil, wozu auch Staatssekretär Knox und der französische Spezialgesandte General Lebon geladen waren. * Tokio. Das Testament des Generals Nogi läßt darauf schließen, daß der Tod seiner Frau zur Zeit der Abfassung des Testaments noch nicht beschlossen war. Nogi erklärt in seinem Testament, daß er seinem Kaiser folge, da seine Dienste nicht mehr notwendig seien. Er habe oft daran gedacht zu sterben und die jetzige Gelegenheit gewählt, wo das Land von der großen nationalen Trauer betroffen sei. Er vermache seine Güter seiner Frau, seinen Freunden und öffent lichen Anstalten. Seinen Leichnam vermache er der ärztlichen Hochschule, nur seine Zähne, Haare und Nägel sollten beerdigt werden. Amerika. Das Marineamt in Washington fündigte offiziell an, der Panamakanal werde im Herbst 1913 dem Verkehr übergeben werden. Bergarbeiterlöhne. Nach der im„ Deutschen Reichsanzeiger" erschienenen Lohnnachweisung über die in den preußischen Hauptbergbaubezirken im 2. Vierteljahr 1912 verdienten Be.o arbeiterlöhne ist in allen Revieren eine erhebliche Steigerung zu verzeichnen. Wie sich die Schichtlöhne der Gesamtbelegschaft und der unterirdisch beschäftigten eigentlichen Bergarbeiter, der Hauer,( etwa 50 Prozent der Gesamtbelegschaft) in den drei wichtigsten Steinkohlen- revieren, im Oberbergamtsbezirk Dortmund, in Oberschlesien und im Saarbezirk in den letzten Jahren entan den hohen Nährwert der Milch und die heute so be3,91 enten R. Schlä 3,98 enge verfagte ar 4,00 anen Baum, d 4,22 fein Sohn die beiden Tö 4,51 Darmstadt, 4,50 baften begaben fi ermin 4,73 Ludwig Franz i 4,79 Division. Die Uhr nachmittags. Darmstadt. zum ersten Bu mir hören, fielen Geh. Oberfi Im Vergleich zu dem für das Jahr 1909 ten Durchschnittslohn ist hiernach im Ruhrrevier Erhöhung um 51 Big. für die Schicht der Geſami legschaft und um 64 Pfg. für die Hauerfchicht eingeh ten; in Oberschlesien beträgt die Steigerung 16 beim nächsten W 25 Pfg. und im Saarbezirf 25 bezw. 28 Pfg. 2 Darmstadt. Durchschnittslöhne der Gesamtbelegschaft haben nummer und Darleh in sämtlichen Revieren auch den Durchschnittslohn ich außerorden letzten Hochkonjunkturjahres überschritten. Die Steibeendigt. Es rung beträgt im Oberbergamtsbezirk Dortmund( 190 m Urlaub zur 4,87) 13 Pfg., im Oberschlesischen Revier( 1908: 3, 6, das große 12 Pfg., im Saarbezirt( 1908: 4,04) 17 Pig. Dan Mainz, 17 den von einzelnen größeren Zechen vorliegenden Razogin von He per Stadttheater richten auch in den letzten Monaten die Löhne gemar mit Krän gen sind, so ist für das laufende Quartal ein weiter 10 herzogi Anziehen des Gesamtdurchschnittslohnes zu erwartenloge betrete Zu bemerken ist, daß die angegebenen Löhne reim, Herr Kuhn Nettologne find; sämtliche Arbeitskosten sowie Beiträge für die Knappschaftskasse sind bereits in zug gebracht. Aus Stadt und Land. Spielte. aus einfiel, Wiesbad helen Jahre hier bexagt zirfa 100 o Ufingen. n Gießen. Direktor Dr. Mod de vom sinnung der La schen Schlachthof hat in Köln das dort angelomme des Kreijes Gefrierfleisch einer Prüfung unterzogen, um aus der Linie Gewig ner Anschauung die Behandlung des Fleisches bis zu der Milch u Verkauf kennen zu lernen. ichen Geräte n Gießen, 18. Sept. Gestern haben für die Wiesbad Jahr mit den theoretischen Examinas die meisten Gemahlini prüfungen für die Provinz Oberheffen ihr Effen und im erreicht, nachdem vorher in wochenlangen ernsten ogiftrat hat be beiten die Prüflinge durch die Praris haben zeig einzurichten un müssen, was sie gelernt haben und wissen. Kommen. Die Fische m Sonntag vormittag 11 Uhr werden 84 Jungmeister. Von einem feierlicher Weise den Meisterbrief entgegennehmen fönn foll mit Rüdlic n Gießen. An der Fahrt nach Jnheide zur Besichtigung des Provinzialwafferwertes beteiligingen. D sich von den Gas- und Wasserfachmännern etwa Begrüßt wurden die Herren am Tor des Wasserwer erblichene hat von Herrn Provinzialdirektor Usinger; die Her Oberingenieur Müller und Bergrat Schöpfen Friedberg hielten entsprechende kurze Borträge. fel- Ernte Abstan Fingen ist im 6 er bei dem mitgemacht wohnte er der Jahre Stand in Bingen n Gießen. Große Schau- und Passagier Js. und hat dazu bereits die Flieger Curt v. Sto sius und Fräulein Charlotte Möhring verpflichtet. haben unter dem Protektorat des Großherzoglich schen Verbandes für Flugwesen eine Fliegerschule Mainz gegründet und bereits in Tilfit und Stallupi yrmont. wohlgelungene Flugfeste veranstaltet. beabsichtigt der Luftfahrer- Verein Gießen im Ottobe Ruhestand Aus nb wurde in Spielende S liebt gewordenen Entfettungskuren mit einer reinen Milch- strengung und ohne Berufsstörung durchgeführt werd 1800 Gtüd. diät. Jeder Arzt, der die von dem russischen Leibarzt schädliche und dabei billige Kur, die ohne jede opf voll alter kann, interessiert und jeder Korpulente sollte und 17. Ja - London, Dr. Th. Carell bereits vor ca. 40 Jahren empfohlene nicht nur aus kosmetischen sondern auch aus gese Hochfit in Milch- Kur( die sogenannte Barell- Kur), sowie auch die von Professor Dr. E. Metschnikoff, den berühmten Leiter des Pariser- Instituts Pasteur, in die ärztliche Praxis eingeführte Joghurt- Kur kennt, wird zugeben müssen, dass die Vereinigung beider Kuren, die heute unter der Bezeichnung ,, Zehr- Majamin- Kur" bekannt geworden ist, ein geradezu ideales Mittel bildet, nicht nur das überschüssige Fett zum Einschmelzen zu bringen und dadurch den starken Leib, die breiten Hüften. das hässliche Doppelkinn zu beseitigen, sondern gleichzeitig auch eine gründliche Blutreinigung und Blutverbesserung herbeizuführen, um damit in zahlreichen Fällen die Wiederkehr des Fettansatzes zu verhindern. In der Tat hat sich die Zehr- Majamin Kur im Sturme die Gunst der Aerzte erobert, und alle Korpulenten, die sie bisher anwandten, können von ihrer ebenso frappanten wie wohltuenden Wirkung nicht genug erzählen. - heitlichen Gründen tun der lasse sich die aus Feder eines praktischen Arztes stammende, hochinter sant geschriebene Broschüre ,, Die Entfettungskur Zukunft" kommen, die wir gegen Einsendung von M. in Briefmarken nebst einer Probe von Zehr- Maja jedem Interessenten ohne irgendwelche Kaufverpflicht zugehen lassen. Es dürfte niemand bereuen, diese wi lige, manches Neue bietende Broschüre aufmerksam lesen und die Probe versucht zu haben. Wenn Sie sich über, Yoghur informieren wollen, verlangenfi Kostenlose Zusendung von Proben und Litteraturder panten wie wohltuenden Wirkung nicht genug erzählen yoghurt- Centrale Dr J. Schaffner Wer sich für die ebenso zweckmässige wie unBerlin- Grunwald eu! Lierund gender 3ujamm ntbelegschaft Mk. 4,49 44445 4,54 4,69 4,83 5,00 3,48 3,44 3,48 3333 3,53 3,64 3,96 3,97 4,06 4,17 4,21 Schlitz, 12. Sept. Am 20. September begeht ie Gemeinde Schlitz das 1100jährige Jubiläum der Salidzinweihung. Die Vorbereitungen zu diesem felte Feste find in vollem Gang. Der Großherzog und Bertretung des Kaisers ein föniglicher Prinz haben yen Vertretern der obersten Staats- und Kirchenbe ben ihr Erscheinen in Aussicht gestellt. Ein von Pfr. To in Wallenrod verfaßtes Festspiel liegt bereits im de vor. Eine Festschrift wird in diesen Tagen er iren. Für auswärtige Teilnehmer sei darauf hingefen, daß voraussichtlich am Abend ein Sonderzug Anschluß an die gegen 11 Uhr nach Gießen und lda fahrenden Züge eingelegt werden wird. Schotten. Ein Automobilunglüd stieß dem Die abrilanten R. Schlägel aus Frankfurt hier zu. anfange versagte an einer Kurve, das Fahrzeug fuhr en einen Baum, die Insassen flogen heraus. Schläund sein Sohn wurden erheblich, der Fahrer leicht elegt, die beiden Töchter Schlägels blieben unversehrt. s Darmstadt, 17. Sept. Die Großherzoglichen arichaften begaben sich gestern in Begleitung der Prin in Ludwig von Battenberg mit den Prinzen Georg Ludwig Franz im Auto in das Manövergelände 25. Division. Die Rückkehr nach Mainz erfolgte um s Jahr 1909 e0 Uhr nachmittags. im Ruhrrevier s Darmstadt. Geh. Oberfinanzvat Dr. Fuchs Schicht der Gerde zum ersten Bürgermeister von Jena gewählt; i wir hören, fielen die Stimmen sämtlicher Parteien thn. Geh. Oberfinanzrat Dr. Fuchs wird vorausditlid im nächsten Monat sein neues Amt antreten. e Hauerschicht ein Steigerung 16 bezw. 28 Pfg. gichaft haben mu s Darmstadt. Die aus dem Zusammenbruch Spar- und Darlehnskasse Nieder- Modau erwachsene, Durchschnittslohn danntlich außerordentlich umfangreiche Voruntersuchrschritten. Die Grg ist beendigt. Es liegt nun dem am 15. ds. Mts. zirk Dortmund( 15 dem Urlaub zurückkehrenden Staatsanwalt Dr. n Revier( 1908: rag ob, das große Material zu prüfen. 4,04) 17 Pfg. D:( Mainz, 17. Sept. Zum Geburtstag der chen vorliegenden whherzogin von Hessen fand gestern am Dienstag im Mainzer Stadttheater eine Festvorstellung statt. Das aten die Löhne s war mit Kränzen und Schleifen geschmückt. Als Quartal ein Großherzogin in Begleitung thres Gemahls tslohnes zu erwin Fürstenloge betreten hatte, brachte der zweite Bürebenen Löhne rermeister, Herr Kuhn, ein Hoch aus, in das das dichtArbeitskosten sowete Haus einfiel, während das Orchester die Jubelberine spielte. se find bereits in ):( Wiesbaden. Der 50 000. Sturgast ist diesem Jahre hier eingetroffen; die Zahl der Passanbeträgt zirka 100 000, also doppelt so viel. d Cand. o Usingen. Im kommenden Winter sollen auf Mod de vom esanlassung der Landwirtschaftskammer in zahlreichen Orren des Kreises Molkerei- Lehrkurse für das dort angelo rge Mädchen abgehalten werden. In den Kursen wird rzogen, um aus erster Linie Gewicht auf eine zweckmäßigere Verdes Fleisches wortung der Milch und bessere Handhabung der mildDuttaftlichen Geräte gelegt. Sestern haben für:( Wiesbaden. Staatsminister von Breitenminas die Meia und Gemahlin sind zu längerem Aufenthalte hier Oberheffen ihr introffen und im Hotel Wilhelma" abgestiegen. henlangen ernſter der Magistrat hat beschlossen, einen Seefisch- VerPraxis haben an einzurichten um der gegenwärtigen Fleis.hnct zu and wissen. Kommentem. Die Fische werden zum Selbstkostenpras ab rden 84 Jungm geken. Von einem Verkauf von Kartoffeln durch die entgegennehmend soll mit Rücksicht auf die zu erwartende bessere taffel- Ernte Abstand genommen werden. hrt nach In heil Iwafferwertes bet fachmännern etw ! Bingen. Der Oberbahnmetster Joh. Gepp u Bingen ist im 67. Lebensjahre plötzlich gestorben. Det Tor des Wassen Berblichene hat die Kriege 1866 und 1870-71 als singer; die Bergrat Schöp furze Vorträge. Interoffizier bei dem 11. Pionierbataillon mit Auseinung mitgemacht und das Eiserne Kreuz erhalten. ( uh wohnte er der Kaiser- Proklamation in Versailles eil 37 Jahre stand er im Eisenbahndienst, davon 40 Jau- und Passagain in Bingen. Am 1. Januar n. J. beabsichtigte n Gießen im D in den Ruhestand zu treten. Flieger Curt v. G Töhring verpflichtet es Großherzoglich n eine Fliegerid Tilfit und Stall altet. Kur, die ohne jed Aus aller Welt. Pyrmont. Ein großer und seltener Mün= efund wurde in dem benachbarten Dorfe Grießen enragt. Spielende Kinder fanden in dichtem Gestrüpp mon Topf voll alter Münzen, im ganzen nicht wenirals 1800 Stüd. Die Münzen stammen aus dem ng durchgeführt 5., 16. und 17. Jahrhundert und sind sehr wertvoll. er Korpulente sol :: London, 17. Sept. Carden Hall, der teton ist gestern Nacht durch Feuer vollständig zerstört werden. Der Schaden wird, abgesehen von den im Schloß aufbewahrten Kunstwerken, auf 1 Million Mart veranschlagt. ::: Konstantinopel. Infolge des jüngsten Erdbebens in Konstantinopel wurde ein Teil der Pforte und das Finanzministerium so schwer beschädigt, daß einzelne Bureaus wahrscheinlich geräumt werden müssen Mostau brennt! Ein Gedenkblatt an den 15. Septbr. 1812. Von Alwin Römer. Nachdruck verboten. Heimlich ein Flüstern und Raunen.. Nirgend ward laut es fund; Scheu, doch voll freudigem Staunen, Flog es von Mund zu Mund. Horchte in Schänken und Krügen Lauernd doch manch ein Ohr! Aber trotz aller Lügen Drang es durch Mauer und Tor: Jhn, der uns alle geknechtet, Hat ein Verhängnis geächtet... Moskau brennt!... Durch die germanischen Gauen Endlos bei Tag und Nacht Wälzte sich, bunt wie die Pfauen, Stolz des Erobers Macht. Pulverwagen, Kanonen, Jäger voll Ruhmesgier, Kühne Reiterschwadronen: 199 Sagt nun, wo ward euch Quartier? Ueber die Firste und Dächer Tanzen die Flammen als Rächer: Moskau brennt!... Rückwärts! scholl die Parole, Rüdwärts in eiliger Flucht! Nackt bald war manche Sohle, Locker die eiserne Zucht; Hunger, Kälte, Rosaken Lichteten grausam die Reih'n; Rummergebeugt die Naden, 3ogen die Reste landein. Jrr aus den bettelnden Sippen Rang sich's von zitternden Lippen: Moskau brennt!... Unter den gierigen Flammen Rachelodernden Brands Brach deine Weltmacht zusammen, Blich deines Ruhmes Glanz. Kein gigantisches Ringen Wahrte dir Purpur und Thron, Deine Sterne vergingen, Großer Napoleon! Doch noch im Wogenbrausen Helenas träumst du voll Grausen: Moskau brennt!... Deutschland, von dir auch Kinder Schlummern im Steppenland, Die der Weltüberwinder Rauh an sein Schicksal band. In der Schneeflur verschollen, Bleichte manch junges Gebein: Opfer der Willfür, wir wollen Euch ein Gedenken heut weih'n! Mag euer Schicksal uns lehren, Deutschlands Trutzkraft zu mehren, Nicht erst, wenn Moskau brennt!... - Gründung einer Reichsanstalt für Milchwirtschaft. Hierzu schreibt man uns: In allen Kreisen, die für milchwirtschaftliche Fragen irgendwie interessiert sind, und zwar bei Laien wie bei Fachleuten, werden mehr und mehr Wünsche nach Man einer„ Reichsanstalt für Milchwirtschaft" laut. möchte vielleicht im ersten Augenblicke versucht sein, zu fragen, ob ein so spezielles Gebiet, wie das milchwirtschaftliche eine derartige Berücksichtigung verlangen Ondern auch aus fibonteste Hochsitz in Cheshire in der Nähe von Bror- fönne; wie sie durch Gründung und Unterhaltung einer r lasse sich die leu! stammende, hoch ,, Die Entfettungsk en Einsendung von Probe von Zehr- M dwelche Kaufverp and bereuen, diese Groschüre aufmerks zu haben. Yoghu verlangen ng von Prob e Dr. J. Schaff der Effektvolle eigenen diesem Zwecke dienenden Reichsanstalt gefordert wäre. Aber wer auch nur einiges Verständnis hat für den Umfang und die Tragweite der einschlägigen Probleme, der wird den hier als Echo von vielen Stimmen aufgenommenen Wunsch nicht nur begreifen, sondern aus tiefster Ueberzeugung weitergeben an andere. Allein in der Frage der Ernährung unserer Säug linge und Kinder gilt es, noch so viele Beobachtungen und Versuche anzustellen und Wege zu weisen, die auf grund eingehender Forschungen und Untersuchungen als wirklich gesund und vernünftig empfohlen werden können, daß schon um ihretwillen bedeutende Kosten nicht gescheut werden dürften; handelt es sich doch letzten Endes um die Zukunft des ganzen Volkes. Es kann in einer so hoch bedeutsamen Angelegenheit nicht als genügend erscheinen, wenn Interessenten, um sich Rat zu erholen, die bisher immer nur an private Instanzeit gewiesen waren, wie beispielsweise an die„ Kuchler Gesellschaft für hygienische Milchversorgung" in München die ja, wie nicht geleugnet werden soll, durch ihren „ Wegweiser", den sie auf Wunsch gratis zusendet, viel fach aufklärend gewirkt hat. Hier muß eine offizielle Stelle geschaffen werden und daß hierzu von entspre chender Seite in Bälde die nötigen Schritte getan werden, das ist die stille, aber sichere Hoffnung nicht Eines, sondern Vieler. Literarisches. ? Der Herbstwind weht und die Tage werden kürzer. Die Familie sammelt sich abends beim Lampenschein im Haus. Da pflegt sich dann das Bedürfnis nach einer guten Lektüre einzustellen, die Jung und Alt gleichmäßig befriedigt, und die über die langen Stunden der Dämmerung freundlich hinweghilft. Wir wollen unsere Leser auf die Meggendorfer Blätter hinweisen, die allen Anforderungen, die man an eine gute Familienlektüre stellt, gerecht werden. Sie sind im Inhalt überraschend manigfaltig; fein pointierte Scherze, heitere Erzählungen und lyrische Gedichte bieten sie in bunter Fülle, und außerdem glossieren sie die Ereignisse des Tages in Kunst, Theater, Literatur und Mode in liebenswürdigster Art. Alles, was verletzen könnte, bleibt ausgeschlossen. Der Bildschmuck der einzelnen Nummern präsentiert sich in fünstlerischer Vollendung. Die Meggendorfer- Blätter bringen vierteljährlich 13 reich illustrierte Nummern und kosten ohne Porto Mt. 3.-. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen und alle Postanstalten entgegen. Der Verlag in München, Berusastraße 5 versendet Probenummern gerne kostenfrei. Geschäftliches. :: Wirkleiden uns alle nach UllsteinSchnittmustern. Man beachte den unserer heutigen Ausgabe beiliegenden Prospekt des im Verlage Ullstein erscheinenden modernen Familienblattes„ Dies Blatt gehört der Hausfrau". Das Blut und die Nerven. Hervorragende Mediziner berichten, daß Leciferrin nicht nur die Fähigkeit befißt in hohem Maße Blutbildend zu wirken, sondern infolge seines Lecithingehaltes und anderer nährkräftiger Bu fäße auch noch außerordentlich roborierende Eigenschaften befißt, die besonders für den Aufbau und die Ernährung der Gehirn und Nervensubstanz von Wichtigkeit sind. Auch auf die Allge meinernährung wirft Leciferrin günstig ein, speziell bei Ner: vosität und in der Rekonvaleszenz leistet es große Dienste. Preis M. 3.- bie Flasche, überall erhältlich.„ Galenus" Chem. Industrie, G. m. b. S., Frankfurt a/ M. Haliflor- Sommersprossen- Crême Erzeugt reinen Teint und entfernt Sommersprossen schnell, sicher u. billig. Dose 1 Mk. 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Abends letzte Theater- Vorstellung: Die fünf Frankfurter. 4 Samstag, 21. Sept., nachmittags von 4-5% Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Konzerthaus 11. Sinfoniekonzert der Kurkapelle unter Leitung des Kapellmeisters Alfred Steinmann. Abels 09-0 Bezugsp erteljährlich 1,20 Abgeholt in uni gabestellen vi Mittwochs und weg 83 richt verlangter Berlag der ,, Nr. 76. Politi Borgeftern ers die strategi indet worden. anover wird die andere 3uja Stiffe werden entf zen wird der Winterhalbjahr inter 13 Dread Dem Adn Schwarze Adle ans wurde zum dreadmiral Gra waders ernann Wilhel 1% Uhr bega Para detafel Eladungen ergan Großadmiral Admiral Mi Admiralen Gr eraber von dem dts von diesem f Bruz Christian v Benz Adalbert u PATENTE Rod 3 Uhr reift Ibpart ab. . Prinz en mit jiebenta Bord des Pa jurid, wo die De Geschwaderche des Kreuzerg Gebrauchsmuster, Waren, soweit es berte zeichen erwirft onell u. gut Conrad Köchin Ing., Mainz, Bahnboffit. Tel. 2754. 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