en, ein Gutn vom Kgl. h wie folgt or der frag ist teines= ern abjichterbeigeführt rud wider= Bigem 3u eit der Män flar hervor, En gemacht Grund die e Kläger tot, von der eine Besse n und BergBerhandlung ichen Sicher gen. 1. mmer. Schwabe. sgemeinde. wabe. r: Versamm er Matthäus 8 Uhr im jalmen.) pabe. nesgemeinde. eld. mierten weibnnesjaal. Uhr: Bibel- Id. 4 Uhr: Verikasgemeinde. 1. 8 Uhr: Ge hl. Beicht. nion. Andacht mit ie Ersatz. ! haben. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 ptg. monatlich vertetjäl 1,20., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer pedition eder in den Zweigausgabeiteten wie 90 fg.- Erscheint Nedaktion: SeltersMittwoche und Samstage. meg 83, Für Aufbewahrung oder Rücksendung uicht verlangter Manuskripte wirb nicht garantiert. Berlag ber ,, Gießener Zeitung" 6. m. b.. Nr. 5. - - Telephon: Nr. 362. Reichstagswahl 1912. Amtliche Wahlresultate in Hessen. Gießen Nid da: Oberlehrer Dr. Werner- Butzbach, Wirtsch. Vereinigung 9784, Krankenkassen- Kontrolleur Bedmann- Gießen, S03., 7954, Verbandssekretär A. Erkelenz- Berlin, Fortschr. Volkspartei, 6967, zersplittert 7; Stichwahl zwischen Dr. Werner und Beckmann. Friedberg- Büdingen: Busold- Friedberg, S03., 9248, Landgerichtsrat Strack- Gießen, Nationall., 7367, Seminarlehrer Leuchtgens- Friedberg, Fortschrittl. Volksp., 2557, Rechtsanwalt Schröder- Friedberg, 3tr., 2105, zersplittert 9; Stichwahl zwischen Busold und Strad. 2 Ge Lauterbach Alsfeld- Schotten: samtzahl der abgegebenen gültigen Stimmen: 15 216; Maler Bindewald- Wilmersdorf, Wirtsch. Wgg., 6174, Landwirtschaftslehrer Heck- Alsfeld, Natl., 3214, evang. Pfarrer Möbus- Udenhausen, Fortschr. Volksp., 2799, Stadtv. Vetters- Gießen, Soz., 3029; Stichwahl zwi schen Bindewald und Heck. Darmstadt- Groß- Gerau: Rechtsanwalt Dr. Osann- Darmstadt, Nail., 11 169, Oberlehrer Dr. Strecker- Bad- Nauheim, Fortschr. Wollsp., 7268, Redak teur Dr. Quessel- Darmstadt, So3., 18 323; Stichwahl zwischen Dr. Osann und Dr. Quessel. Offenbach Dieburg: Buchdrudereibesitzer Ulrich- Offenbach, Soz., 24 721, Oberbürgermeister in P. Brink, Natl., 8299, Schneidermeister Nessel- Offenbach, 3tr., 7317, Rechtsanwalt Carnier- Darmstadt, Fortschr. Volkspartei, 3141, Volksschullehrer Dern- Neu- Isenburg, Wirtsch. Vereinigung, 1574, zersplittert 10; Ulrich gewählt. A Erbach Bensheim: Graveur Hasenzahl- Erbach i. D., S03., 8530, Buchbinder Rippel- Hagen, W. Bgg., 4587, Liförfabrikant Scior- Erbady i. O., Natlib., 4378, Fabrikant Dr. Sauer- 3wingenberg, Fortschrittl. Volkspartei, 3621, 3ersplittert 17; Stichwahl zwischen Hasenzahl und Rippel. A Worms Heppenheim: Fabrikant Freiherr Arbeiter Heyl zu Herrnsheim- Worms, Natl., 11 324, fefretär Engelmann- Mainz, S03., 6645, Stadtrechner Uebel- Dieburg, 3tr., 6347, Gutsbesitzer Becker- Bensheim, Fortschr. Volksp., 3959; Stichwahl zwischen Fr. v. Heyl und Engelmann. A B Mainz Oppenheim: Schriftsteller Dr. David- Mainz, So3., 17 272, Kommerzienrat MolthanMainz, Zentrum, 9510, Cberlehrer Dr. Keller, Natlib., 7118, Dekonomierat Dettweiler, Bund d. Landwirte, 494; zersplittert 6. Dr. David gewählt. Samstags liegt für die Stadtabonnenten der Illustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Expedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 17. Januar 1912. Frankfurt a. M. Die christlich- soziale Bartei will für die Frankfurter Stichwahl die Parole Stimmenenthaltung ausgeben, wodurch die Wahl des Sozialdemokraten sicher ist, wenn nicht die Fortschr. Volkspartei sich bis dahin für den christlich- sozialen Kandidaten in Erbach- Bensheim, Stadtv. Rippel- Hagen, erklärt habe. Eschwege. Die Stichwahlparole der fortschrittlichen Volkspartei für unseren Wahlkreis lautet dahin, daß die Entscheidung einem jeder Wähler anheimgegeben wird. heimgegeben wird. Die Nationalliberalen lollen sich noch nicht endgültig entschieden haben. Zur Stichwahl noch nicht endgültig entschieden haben. Zur Stichwahl steht ein Sozialdemokrat mit dem Antisemiten Raab. Aus Stadt und Land. Gießen, den 17. Januar 1912. n Gießen. Unsere Handelskammer wählte den Geh. Kommerzienrat Heichel heim wieder zum Vorsitzenden, sowie Kommerzienrat Schirmer- Gießen und Kommerzienrat Grünewald- Alsfeld zu stellvertretende Vorsitzende und Kaufmann Röhr zum Rechner. n Gießen. Das Wohltätigkeitsfest des Automobilklubs für unser Säuglingsheim soll einen Betrag von 1200 bis 1500 Mt. gebracht haben. - ( Gießeuer Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zelle im Reklameteil 50 Pig.- Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Mabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Bettreibung oder bet Konkurs in Wegfall. Platvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Berlag sdruckerei. Telephon: Nr. 362. 24. Jahre. um Mitwirkung ergehen wird. Die Bundesverwaltung reich an langjährigen und bewährten Erfahrungen bietet die Hand, nun heißt es Kräfte und Mittel zur Verfügung stellen, damit eine große Sache, die in selbstlosester Weise im Interesse unserer Stadt vorbereitet, auch durchgeführt werden kann und hierzu rufen wir heute schon:„ Auf ein fröhlich Gelingen!"- Die Geschäftsstelle befindet sich im Laden Seltersweg, Ecke Wolkengasse. n Gießen. In der„ Bad- Nauheimer Zeitung" lesen wir: Welche Urteile manchmal der Haß gegen die Landwirtschaft zeitigt, beweist folgendes Vorkommnis: Saß da am Montag, den 8. Januar, abends gegen 10 Uhr im Hotel Schütz- Gießen an verschiedenen Tischen eine Anzahl Gäste. Unter anderem ein Viehhändler, Jsidor Katz aus Heimbach bei Melsungen und ein Gutsbesitzer aus Franken. Wie bei allen derartigen Gelegenheiten in der Wahlzeit dreht sich das Gespräch fast ausschließWährend der lich um die Begehrlichkeit der Agrarier. Gutsbesitzer aus Franken der Meinung ist, daß eine frischmelkende Kuh 350-400 Mark kostet, und nur täglich im Durchschnitt 10 Liter Milch gebe, sodaß der Selbstkostenpreis pro Liter Milch für den Landwirt 14 Pfennig betrage, behauptet der Händler Katz gerade das Gegenteil. Eine Milchkuh gebe mindestens bei cinem Futterwert pro Tag von 60 Pfg. 20 Liter Milch im Durchschnitt und der Selbstkostenpreis botrage 5 Pfg. pro Liter für den Landwirt. Der Gutsbesitzer aus Franfen versteht keinen Spaß und verlangt von dem Händler Lieferung von 100 Milchkühen zu 450 Mk. Jedes Tier müsse aber 20 Liter Milch pro Tag geben bei einem Futterverbrauch von 60 Pfennig pro Tag. Katz willigt ein, die schriftliche Vereinbarung soll aber erst am nächführen, oder einen alten wieder aufleben zu lassen, durchsten Morgen 9 Uhr fertiggestellt werden. Als der Gutshat Neugründung eines würdigen Karnevalvereins bereits im Spätsommer vorigen Jahres beschlossen, in Gießen, den vor zirka 33 Jahren bestandenen großen Karneval wieder zum Leben zurück zu rufen. Da nun Gießen durchy Koblenz und Kassel gute tarnevalistische Vororte hat, hofft die Bundesverwaltung ihr Festlager n Gießen. Die Silberne Hochzeit feiern heute die Eheleute Konrad Bonarius und Frau, geb. Wigandt. n Allgemeine Karnevalfeier Gießens. Der Gießener Karneval soll heuer eine großzügische AusDer Bund der Karnevalvereine gestaltung erhalten. dessen Hauptzweck darin besteht, Deutschlands allüberall einen allgemeinen" Karneval einzu - - mit gutem Erfolg hier aufschlagen zu können. Die festlichen Veranstaltungen in dieser Saison werden allgemeine Arrangierungen bilden unter dem Motto: " Ob wir arm sind oder reich, die Schellenkapp' macht alle gleich" und daß es gerade dadurch an Sympathien nicht fehlen wird, dürfte wohl heute schon mit aller Bestimmtheit zu sagen sein. In vielen Kreisen der Stadt Bingen Alzey: Dr. med. Becker- Sprendlin- bespricht man schon lange das Kommende, das Interesse gen( Kr. Offenbach), Natl., 10 871, Pfarrer Korell- Kösteigert sich ständig und selbst die maßgebenden öffent= nigstädten, Fortschr. Volksp., 9403, Redakteur Adelung- lichen Körperschaften stehen dem Ganzen nur sympatisch Matnz, Soz., 2349, zersplittert 16; Stichwahl zwischen und unterstützend zur Seite. Wenn man nun vielleicht Dr. Becker und Korell. sagen möchte: ja, die heutigen wirtschaftlichen Verhältnisse sind für Karneval wenig zugeschnitten, so müßte dem doch entgegen gehalten werden, daß die gesamte Geschäftswelt nur Nuzzen durch wirklich großzügische Veranstaltungen hat, besonders aber durch einen allge= meinen Fastnachtszug, der nachgewiesenermaßen einen kolosalen Fremdenbesuch zeitigt, andererseits aber auch durch benötigende Arbeiten zu demselben, weiterhin durch Abhaltung von festlichen Da mensizungen usw. Geld wie man zu sagen pflegt-in's Rollen fommt, mithin für alle Schichten der Bevölkerung sich Vorteile geltend machen. Gießen hat sich als Feststadt schon oft bewährt, warum sollte dem Prinzen Karneval nicht durch Gründung eines würdigen Stätte errichtet werden, auch eine schöne Karnevalvereins bleibende ganz besonders noch, wenn hier die Bundesfahne unter dem Motto:„ Wohltun durch Humor!" gehißt wird, wodurch im Laufe der Jahre schon manche Träne wirklich Armer und Notleidender getrocknet wurde, wovon viele Städte den besten und dankbarsten Beweis antreten können. Seitens der Bundesverwaltung ist hier eine Geschäftsstelle errichtet, von wo aus alle Vorarbeiten des bereits schon aufgestellten Programms erfolgen. Bedingung für das Gelingen ist frei= lich die Mitwirkung aller dazu Beru= fenen, insbesondere zum Fastnachtszug seitens serer zahlreichen Vereine, an welche wohl bald der Ruf Müde, Unpäßlich, Ueber die von der Nationalliberalen Partei auszu gebende Stichwahlparole wird in einer besonderen Konferenz beraten. Es heißt, daß die Reichsregierung auf die Führer der liberalen Parteien, namentlich der Nationalliberalen, im Sinne der vom Reichskanzler ausgegebenen Stichwahlparole einzuwirken sucht, um eine Unterstützung der Sozialdemokratie gegen das Zentrum oder die Konservativen zu verhindern. Von einem solchen Wechsel in der Frontstellung gegen Rechts erhofft die Regierung einen günstigen Ausfall der Stichwahlen. Auf Grund der jetzt vorliegenden Ziffern ist die Leitung des Hansa- Bundes von dem Wahlergebnis befriedigt, da von den Mitgliedern des Hansa- Bundes sich in aussichtsreicher Stichwahl befinden 34 Nationalliberale, 51 Fortschrittler, Freikonservativer. Dazu kommen von den Nationalliberalen, Fortschrittlern und Freikonservativen noch 30 Kandidaten, die auf dem Boden der Richtlinien des Hansa- Bundes stehen. Bei dieser Zahl von Kandidaten besteht die Hoffnung, daß die Bestrebungen des Hansa- Bundes im fünftigen Reichstage eine sachgemäße Vertretung finden werden. Jetzt gilt es, für alle Mitglieder und Freunde des HansaBundes zur Durchsetzung dieses Zieles von Neuem mit aller Kraft zu arbeiten. Marburg. Der Vorstand des fonservativen Wahlvereins fordert die konservativen Wähler zur Unterstützung des Kandidaten Rupp gegen den Demokraten v. Gerlach auf. - - un= Blaß, Bleichsüchtig, Abspannung, Schloflosigkeit, Nervosität, find sichere Zeichen, daß Leciferrin notwendig ist, die Kräfte zu heben, Bebensfrische herzustellen, das Blut zu bereichern und wieder gute Farbe und Aussehen herzustellen. Leciferrin ist sehr angenehm von Geschmack und der Erfolg ist ein prompter und nachhaltiger. Allgemein gepriesen und von Aerzten verordnet. Preis. 3.-, in Apotheken erhältlich, sicher bon: Universitäts- Apotheke und Hirsch- Apotheke in Gießen. besitzer sich am nächsten Tage einfindet, erfährt er auf Anfrage bei dem Händler Schüß, daß Katz schon morgens um 7 Uhr abgereist sei. Da der Käufer auf Lieferung besteht, wird die Angelegenheit noch die Gerichte beschäftigen. n Gießen. Auf der Eisbahn des Eisvereins finden Frettag nachmittag Wettläufe statt, zu denen Preise ausgesetzt sind. n Gießen. Infolge verschiedener Unfälle ist die Benutzung der Rodelbahn am Schiffenberg vorläufig eingestellt worden. ver= n Gießen. Am Samstag abend schlug ein gröBeres Mädchen aus dem Neuenweg der 10jährig. Tochter des Fuhrmanns J. mit einem Blecheimer derart gegen den Kopf, daß über dem linken Auge eine große, flaffende Wunde entstand, die in der Verbandsstelle von Kraushaar, Seltersweg( freiw. Sanitätskolonne) näht und verbunden wurde. Wäre der Schlag etwas tiefer gekommen, konnte das Auge unrettbar verloren sein. o Vilbel. Hier wurde ein 3 willingspaar ( Mädchen) geboren, das an der Oberseite des Kopfes an der Schädeldecke zusammengewachsen ist, sodaß die beiden Mädchen längs gegeneinander liegen müssen. An der Atmung stellten die Aerzte fest, daß jedes Hirn einzeln für sich besteht. Die Kinder befinden sich den Umständen nach wohl. KnorrHafermehl und Reismehl sind bei Ärzten u. Müttern beliebt wegen ihres Wohlgeschmacks, hohen Nährwerts und ihrer leichten Verdaulichkeit. Bor den Stichwahlen. Regierung und Stichwahlen, Die Nordb. Allgem. Sig." schreibt zu den Stich wahlen: Der Vorwärts veröffentlicht eine ganze Spalte von Gludwünschen der internationalen Sozialbemotratte. Ste hofft, daß die Sozialdemokraten thren Steg bet ben Stichwahlen noch vervollständigen werden. Der Steg bes Sozialismus in Deutschland set auch der Steg ber internationalen Sozialdemokratie. Diese Gludwünsche zeigen mit aller Deutlichkeit die Kluft awischen den nationalen Barteten und den Sozialisten. Der deutsche Reichstag ist die Vertretung des deutschen Boltes; die Sozialdemokratie aber macht ihn zum Tummelplay threr internationalen Interessen. Welcher bürgerliche Wähler will ihr babet behilflich fein?" Nach der Nationalztg." soll die Reichsregierung fich mit der Abficht tragen, auf dte maßgebenden Führer ber maßgebenden Parteten, namentlich ber nationallibe ralen im Sinne der vom Reichskanzler ausgegebenen Stichwahlparole einzuwirken, um eine direkte oder inbirette Unterstübung der Sozialdemokratte zuungunsten bes Bentrums im Rheinland und in Westfalen oder der Konservativen zu verhindern. Von einem Wechsel in der Stellung gegen rechts erhoffe die Regierung einen günstigen Ausfall der Stichwahl und eine Verminde= rung der sozialdemokratischen Mandate. Stichwahlparole des Bundes der Landwirte. Der Bund der Landwirte gibt für die Reichstags= Stichwahlen folgende Leitfäße aus: Unfer Grundsatz bleibt unverändert: Gegen die Sozialdemokratie. Unter ftübung anderer bürgerlicher Bartelen selbstverständlich unter Voraussetzung gleichwertiger Gegenleistungen. Biernach ist die Stichwahl einzurichten. Die Auffassung der Nationalliberalen. zu den Stichwahlen schildert die parteiamtliche„ NaHonalliberale Korrespondenz". Es heißt darin u. a.: Schon ein Biertel siegreicher Stichwahlkreise würde ihr ( der Sozialdemokratic) eine Gesamtmandatszahl von nahezu 100 bringen! Es muß deshalb von neuem an die Wahlfäumigen und Wahlfaulen, die ia in aller Hauptsache zu den bürgerlichen, staatserhaltenden Parfeien gehören, der dringende Appell gerichtet werden, durch Erfüllung ihrer Wahlpflicht wenigstens in der Stichwahl ein weiteres Ansteigen der roten Flut auf Jede Weise zu verhindern. Die Stichwahlparole der Sozialdemokratie. Im Vorwärts" veröffentlichte der Parteivorstand der Sozialdemokratie einen Aufruf für die Stichwahlen, der auf die Beschliffe des Jenaer Partettages von 1911 verweist. Diese Beschliffe lauteten:" Die Genossen dürfen nur denjenigen standidaten ihre Stimme zuwenden, die sich vor Zeugen oder schriftlich verpflichten: 1. für Aufrechterhaltung des bestehenden Wahlrechts für den Reichstag; 2. gegen eine Beschränkung des Vereinsund Versammlungs- und des Koalitionsrechts; 3. ge= gen eine Verschärfung der sogenannten politischen Paragraphen des Strafrechts; 4. gegen ein wie immer geartetes Ausnahmegefeß; 5. gegen jede Erhöhung oder Neueinführung indirefter Steuern auf Verbrauchsartifel der großen Maffe; 6. gegen jede Neueinführung oder Erhöhung indirekter Steuern auf Verbrauchsartikel der großen Maffe einzutreten und zu stimmen. Stehen in der engeren Wahl zwei Kandidaten, die beide bereit sind, die aufgestellten Bedingungen zu erfüllen, so ist der Liberale dem Nichtliberalen vorzuziehen. In jedem antderen Falle ist stritte Stimmenenthaltung zu problamieren. Englische Admiralität gegen Kriegsamt. Als die englische Reaterung im Juli ernstlich mit der Möglichkeit rechnete, Frankreich in einem serieg ge= gen Deutschland Waffenhilfe leisten zu müssen, kam es zwischen der Admiralität und dem Kriegsamt zu einem erbitterten Streit über den Reitpunkt, in dem Frankreich die versprochenen fechs Divisionen gestellt werden fönnten. Das Kriensamt verlangte ihre Entfendung im Augenblick des Kriegsbeginns. die Admiralität er= flärte sie für urmöglich. so lange England nicht im unbedingten Besiße der Seeherrschaft set, mit anderen Worten, so lange Deutschland nicht geschlagen oder blockiert set. Es ist charakteristisch für cnalische Wehrverhältniffe, daß eine Frage von so grundlegender Bedeutung hat unentschieden bleiben können, bis man dicht vor etnem Kriege stand, und es ist ebenso charakteristisch für sie, daß auch hente feine Entscheidung darüber gefällt ift. Der Marinemitarbeiter der Londoner Times" hat eben festgestellt, daß die Admiralttät durchaus an dem Standpunti festhält, den sie diesen Sommer einnahm, und sagt mit vollem Recht.„ daß alle verantwortlichen Secoffiziere die Ansicht teilen, daß die Entsendung etner Expeditionsarmee nach dem Festlande sofort nach Kriegsbeginn unmöglich ist". Diese Ansicht hat ohne Zweifel auch die aroße Majorität der Nation hinter sich. Die Herren von Dieskaut. 10) Original- Roman von Franz Treller. ( Nachdruck verboten.) Vor allem wundere tch mich, daß ein Edelmann von so altem Hause seine Tochter diesem reich geworbenen Spekulanten geben will." So tief gesunken Dieskau durch sein nur den materiellen Geniffen gewidmetes Leben in moralischer Beziehung auch war, die Berufung auf seine alte Abstammung übte doch ihre Wirkung aus und er verftummte für einen Augenblick, denn er taxierte Sakal nach seinem wahren Werte. Aber das Bild des Elends, das der Justizrat und Harald von der Zukunft der Dieskaus entworfen hatten, stieg vor seiner schwachen, genußsichtigen Seele auf, die 500 000 art, die allem Jammer abhelfen sollten, erschienen in verlockender Mähe, und der Stolz des Edelmannes tauchte unter, ebenso rasch wie er aufgestiegen war. " Du verstehst das nicht, Kind," erwiderte er ge= schmetbig, heutzutage muß man über Standesvorurteile erhaben fein." „ Aber nicht über das Gefühl der Verachtung, des Cfels." So wirdest Du Dich wirklich ernstlich weigern?" " Ich glaube, ich habe mich deutlich genug ausgesprochen." " Und wenn ich Dir befehlen wirde, diesen treffItchen Mann, gegen den Du ganz unbegründete Vorurtelle hegst, den Freund Deines ritterlichen Bruders zu heiraten, zu Deinem eigenen Besten, was dann?" " So witrde ich mich Iteber von dem alten Turm Dieskaus herabststrzen, als diesem Befehle folgen." Das kleine, sterliche Wesen stand da mit einem solchen Ausdruck von Entschlossenhett auf dem fast kindlichen Antlitz, daß selbst thr Vater fühlte, daß ein furchtWir empfehlen den Franzosen, die etwa für die erste Entscheidungsschlacht immer noch auf 160 000 Engländer rechnen, folgende Erklärung des recht autoritaHiven Mitarbeiters der Times", die tatsächlich nur ein Echo der Admialttätserklärung ist, zu eingehender Beachtung: England kann teine Truppen nach dem Montinent schiden, so lange mit der feindlichen Flotte nicht abgerechnet worden ist, d. h., so lange ste nicht entweder blockiert oder vernichtet worden ist. Das mag viel oder wenig Zeit in Anspruch nehmen, kann aber nicht im Handumdrehen geschehen, und so lange es nicht gescheben tit, tit es nublos, fa fchädlich, von der Entsendung eines Expeditionstorps zu reden." Die Haltung der englischen Admiralität entspricht übrigens durchaus den Grundfäßen, wie sie die moberne Kricaführung für überfeetsche Expeditionen als zweckmäßig erachtet und wie sie auch in der Praxis, so 8. B. tm ruffisch- japantschen Sertege, mit vollem Erfolge zur Anwendung gelangt sind. Rundschau oom Cage: Politisches. Der Kaiser hörte am Sonntag mittag im KönigItchen Schloffe zu Berlin den Vortrag des Reichsfanzlers v. Bethmann Hollweg und Montag vormittag den des Chefs des 3iviltabinetts, wirkt. Geh. Rats v. Valentint. Am Montag fand im Reichsfanzlerpalais eine Konferenz zwischen dem Satser und dem Reichskanzler statt, die etwa eine Stunde dauerte. Der Kaiser war um 1 Uhr bet dem Reichskanzlerpalais vorgefahren und verließ das Balais kurz nach 2 Uhr. Das faiserItche Hoflager ist am Montag von Potsdam nach Berlin verlegt worden. Ein Besuch Kaiser Wilhelms in der Schweiz. Am Sonnabend hat der deutsche Gesandte in Bern, von Bülow, dem schweizerischen Bundespräsidenten mitgeteilt, daß der deutsche Statfer der Schwetz im September dieses Jahres einen Besuch abzustatten gedente. Der Bundespräsident hat dem Gesandten seine Freude über den Entschluß mitgeteilt. Das englische Königspaar wird auf seiner Besuchs= reise auf dem Kontinent in der ersten Maiwoche nach Wien kommen, um feinen Antrittsbesuch bei Satser Franz Josef zu machen. Der Aufenthalt in Wien wird zwei oder dret Tage dauern. Der Versuch einer Bergewaltigung der Türket. Nach der Pforte zugegangenen Mitteilungen hat Nußland den Signatarmächten des Berliner Vertrages elnen Vorschlag zur Beilegung der Feindseligkeiten zwtschen Stalten und der Türket unterbreitet. Erst wenn die Signatarmächte ihn angenommen haben, soll der russische Vorschlag der Türkei unterbreitet werden. Da im wesentlichen die russische Vermittlung auf einen vollständigen Verzicht der Türkei auf ihre afrikanischen Provinzen ausgeht, so ist die Möglichkeit einer Annahme derselben durch die Pforte von vornherein ausgeschaltet. 1teber die Revolution in China meldet das Neutersche Bureau aus Beting: Eine Rettungsabteilung mit 19 englischen und 13 schwedischen Missionären aus Sianfu, der Hauptstadt von Schenfi ist in Senanfu eingetroffen. Die Provinz Schenfi befindet sich in vollständigem Aufruhr. Viele Städte find geplündert und verlassen. Die Niedermeßelung von 10 000 Mandschus wird bestätigt Die an der transsibirischen Eisenbahn gelegene mandschutrische Stadt Chatlar wurde von bewaffneten Monavlen besetzt. Die chinesischen Behörden und die chineftfche Garnison find in die russischen Anftedlungen geflohen. Die Mongolen haben neue Behörden eingesetzt und ihre unabhängigkeit erklärt. Kleine Nachrichten. Prinz Waldemar von Prenßen, ein Sohn des Brinzen Heinrich von Preußen, hat am Kieler Oberlandesgericht das Referendareramen abgelegt. Dienstag vormittag wurde der Bring in einem feterlichen Art für den Justizdienst veretdigt. Mit einer halben Minion Schulden geflüchtet. Wte ans Posen gemeldet wird, ist der Hotelbestier Hüttner in Schroda, nachdem er zahlreiche dortige Kaufleute, Großgrundbesitzer der Umgegend, höhere Beamte um etwa 500 000. gefchädigt hat, flüchtig geworden. Man hielt thn irrtitmlicherweise für einen vermögenden Mann. Hüttner hat das ganze Geld besonders in ausländischen Papieren verfpefultert. Wegen Schulden in den Tod gegangen. Wie jetzt erst bekannt wird. ist sett Donnerstag der Großkaufmann und Fabrikbesitzer Ernst Heuer in Magdeburg unter Hinterlassung einer Schuldenlast von 400 000 M verschwunden. Es sollen Wechselfälschungen in Höhe von 300 000 M. vorliegen. Nach einem an seine Familie gerichteten Schreiben hat er den Tod in der Elbe gesucht. Kustmord an einem Schulmädchen. Bet Litten an der Elbe wurde ein Schulmädchen unwett der Stadt entkleidet mit zahlreichen Wunden sterbend aufgefunden. Es ist das Opfer eines Lustmordes, den ein flüchtiger barer Ernst hinter diesen Worten sich barg. Was war das für ein Mädchen? Dieses stille Geschöpf war fa trotziger als seine wilden Söhne. Moralischer Mut war nie seine starke Sette gewesen und er fithlte ihn dieser Entschlossenheit gegenAber wanken. Einlenkend sagte er: Nur. Du wirst Dir die Sache überdenken und zu der Einsteit kommen, daß Dein alter Vater es gut mit Dir gemeint hat." Mit demselben starren Gesichtsausdruck sagte sie: ,, Befiehlst Du sonst noch etwas?" Geh in Dich, geh in Dich, Du liebes Kind! Guter Rat kommt itber Nacht. Morgen wirst Du anders denken." Hilda ging. Bewegt von einem Sturmt von Gefühlen, dte thre Seele erschittterten, schritt sie zu dem Flitgel des Schlofses hinüber, den sie mit Frau von Herstell bewohnte. - Ein tiefer Abscheu vor dem Treiben auf Dieskaut, wenn die männlichen Mitglieder der Famille anwesend waren, hatte sie längst Harald und auch dem Vater ent= fremdet. Hugo hielt sich meist fern von der Heimat so stand sie allein mit ihrem Fühlen und Denken. Also das wagte man thr zu bieten? Ste sollte ihre Hand einem Menschen retchen, der thr persönlich widerwärtig war und nach den gelegentlichen Aeußerungen thres Bruders trotz feines erkauften Abelswappens keine ehrenwerte Vergangenhett hinter sich hatte. Und Harald steckte dahinter, ihr Bruder, der ihr unheimlicher war als te. Wahrscheinlich steckte er bet dem Millionär in Schulden, und die Hand eines Fräulein von Dieskau sollte sie bezahlen. Daneben stleg wieder das Bild des Mannes auf, der, allein im Leben stehend, den Kampf mit diesem aufgenommen und in diesem Kampfe gestegt hatte. Zum ersten Male fühlte sie fetzt mit ungeabnter Handwerksbursche verttbte, nachdem er beretts eine Frau überfallen hatte. Diebstahl als Sport. Wie aus Paris gemeldet wird, wurde in Tours ein reicher Privatmann, der öffentliche Ehrenstellen bekleidet, verhaftet. Es stellte sich heraus, daß er sett einem Jahrzehnt im Departement Loire zahl reiche Diebstähle, bet dem thm Hunderttausende in die Hände flelen, verübt hatte. Er behauptet, aus den Diebstählen einen Sport gemacht zit haben. Der Nachlaß des Philofophen von Randa". In der Wohnung des verstorbenen Bauerngelehrten Thell in Rauda,( Altenburg), der unter dem Namen„ Philosoph von Rauda" bekannt war, ist eine große Menge vollendeter Werke sowie von ihm verfaßter Gedichte vor gefunden worden; ebenso hat Theil feine Lebensbeschrei bung verfaßt, über deren Drucklegung bereits Berhandlungen mit Verlegern im Gange find. Bur Anlegung eines Naturschuhparfes in der Lütz neburger Heide ist dem Naturschußpartverein Stuttgart die Ausspielung einer Geldlotterie für den Umfang der preußischen Monarchte mit einem Spieltapital von 1 380 000 Mart und einem Reinertrag von 460 000 Mart gestattet worden. pla fon Fre por wel бол met ter, djel beng nute eign 15gege tot, in in e aus fron eine run bis ein. hoff wur Met feit wohn wird Mar wur verh MI Stelle Min be Gefc gen, zu d wuß feine Dur fahte Nach mir letd Glei „ Um Schi felbft Gebe Ein Selbstmordversuch des englischen Spions Trench. Ju Glaß wird die Nachricht verbreitet, daß der englische Kapitän Trench, der als Gefangener auf der Festung wellt, einen Selbstmordversuch verübt habe. Man habe Trench an einer Schnur am Ofen hängend, aber lebend aufgefunden. Man glaubt in Glaß, daß es sich um einen fingierten Selbstmordversuch handelt, den Trench verlibte, um in das Lazarett zu kommen. Aus den Gerichtssalen. Bum Tode verurteilte Giftmischerin. Vor eini gen Monaten hatte in Olmüß ein zwanzigjähriges Dienstmädchen feine Schwester durch vergiftetes Backwerk zu ermorden versucht, um sich in den ungeteilten Besitz einer kleinen Erbschaft zu setzen. Der Anschlag mißallickte zwar in dieser Richtung, forderte aber das Leben zweter Knaben zum Opfer, denen die Schwester das Backwert überlassen hatte. Das Dienstmädchen wurde gestern von den Geschworenen mit zehn en zwei Stimmen zum Tode durch den Strang verurteilt. Wermischtes. Der Jagowlche Schießerlaß, wonach die Schußleute früh von ihrer Waffe Gebrauch machen sollen, wird in der nächsten Berliner Stadtverordnetenversammlung besprochen werden, um möglichst seine Zurücknahme zu erzielen. Der Polizeipräsident hat dagegen betont, daß seine Verfügung durchaus gesetzlich sei daß die Stadtverordnetenverfommlung mit dem jebigen Vorgehen ihre Zuständigkeit überschreite, denn der Waffenge= brauch der Schußmannschaft sei keine gemeindliche, sondern eine staatliche Dienstangelegenhett. Es seten hier nur Herrenhaus und Haus der Abgeordneten zustän dia. Seine, des Polizeipräsidenten, persönliche Auffassung gehe dahin, daß nur durch schärfstes Einschreiten der Schußmannschaft Berlin vor Apachenzuständen bewahrt bleiben könne. Der Verbrecher, der die Hand gegen fremdes Leben erhebe, feße eben sein eigenes Leben aufs Spiel. An die unsozialen Teile der Bevölke= rung möge auch aus der Stadtverordnetenversammlung die Mahnung ergehen, bei polizeilicher Festnahme etnes Verbrechers sich nicht einzumifchen und selbst zum Verbrecher zu werden. Der Ausschuß der Stadtverordneten, der sich mit der Angelegenheit beschäftigte, hat eine Protestrefolution gefaßt, ble in der nächsten Sitzung der Versammlung am Donnerstag beraten mird. Die Kälte in Amerita. Sett Jahren ist in den Vereinigten Staaten feine so außergewöhnlich falte Temperatur zu verzeichnen gewesen, wie sie fich fetzt in einem großen Teil des amerikanischen Festlands, namentlich an der Küste des Atlantischen Ozeans, bemerkbar macht. In Washington, das auf demselben Breitegrad wie Palermo Iteat, ging das Thermometer in der Nacht zum Montag auf dreizehn Grad unter Null zurück. In der Nacht vom Freitag auf Sonnabend zeigte es zwanzig Grad Kälte. Heftige Schneestirme sind die unangenehmste Begleiterscheinung der sett zehn Tagen herrschenden eiftaen Witteruna, da sie den Rugverkehr in einigen Teilen des Landes lahmlegen. Im Neuvorfer Hafen fängt das Eis an, die Schiffahrt zu hindern. Die Zahl der Todesopfer, die das Frostwetter fordert, wächst von Tag zu Tag. In den Hofpitälern Neuvorks liegen insgesamt über 100 Personen mit erfrorenen Gliedern Ein Wahltrick. Der englische Bolitiker R. G. Webster hat vor einiger Zeit ein amüsantes Büchlein über Wahltricks und Wablerfahrungen erscheinen lassen, in dem er soralosen Wählern allerlei nittliche Winke gibt. Dabei erzählt er auch folgende fleine Geschichte: Eine Viertelstunde vor Schluß der Wahlen marschiert ein behäbiger Bürger zu seinem Wahllokal. Unmittelbar vor dem Einaana tommt ein sehr eleaanter Herr auf den phlegmattschen Wähler zu. ein Anhänger der Ge= genpartet, und beginnt. dem Wähler allerlei sensattonelle politische Mentafetten zu erzählen. Der feine Herr Stärke, daß dieses Bild sich stets zwischen sie und jeden anderen drängen würde, dem man sie zum Weibe geben wollte. Und er? Hatte ste nicht seinen Blick tief im Herzen empfunden feinen Blick. deffent Leuchten das innige Fühlen einer teilnahmsvollen Seefe barg? Aeußerlich ruhig, doch in einem Aufruhr ihrer SeeIe, wie ste thn nie zuvor gekannt hatte, betrat sie das 3immer threr mütterlichen Pflegerin und Freundin. Frau von Herstell, etne Dame von feinen durchgeistigten Zitgen und güttgem Gesichtsausdruck, die in dent Antlitz ihres Lieblings wie in einem Buche las, erkannte sofort, daß Hildas Zusammenkunft mit ihremt Vater eine schwerwiegende Bedeutung gehabt habe, und die Starrheit in dem Gesicht Hildas erschreckte sie. Die Mehrzahl aller jungen Mädchen würde nach einem solchen Sturme in threm Innern sich an die Brust einer mütterlichen Freundin geworfen und ihrer Seelenqual in einem Sturm von Tränen Luft gemacht haben. Nicht so Hilda. Ihre Seele war durch die Notwen digkeit, sich auf sich selbst zu verlassen und die nötige Kraft aus dem ergenen Innern zu schöpfen, frlih gefesttgt worden. So sehr sie auch ihre mütterliche Freundin liebte, sv nab es doch Gebiete in ihrem Innern, die auch vor dieser verschloffen blieben. Nicht immer verstand Frau von Herstell thr Pflegekind. " Was gab es. Liebling?" fragte ste besorgt. " Ach, nicht viel. Allein es drängt mich, Dieskaut fo fort zu verlassen und nach der Stadt überzusiedeln, ich hätte überhaupt nicht so lange hter bletben sollen. Bitte, lassen Ste packen, ich werde den Wagen bestellen". Es war ein ernster Blid, mit dem die alte Dame Hildas verschloffenes Gesicht durchforschte. " Bast Du kein Vertrauen mehr zu mir, Silda? Warum reifen wir so plötzlich?" neue mach Steri gem Tod Nach drud einer then tem rung wie terta Veri Wer chen Ret bun fchin Ma Jab Hur ang M So Ma ord jab Jetzt der ( alt tout fpte Sen Der Bu Ital Ch bar M Ba der Ehr Ser aber fe fam fem Bra me wall Ged 28t Kop ber Ein faut trete fer ber recht Abe und femm beretta ete emeldet wird, Der öffentliche fich heraus t Loire zabl fende in die tet, aus den Rauda". In lehrten Thell men Philo roße Menge Gedichte vor bensbefchrel bereits Ber d. in der Lita erein Stutt Für den Um Spieltapital von 460 000 hen Spions breitet, daß angener auf verübt habe. en hängend, Glaz, daß uch handelt, fommen. 1. Vor eini nzigjähriges ftetes Backungeteilten Der Anschlag te aber das te Schwester ienstmädchen zehnt gen g verurteilt. Schußleute len, wird in ersammlung ücknahme zu betont, daß 3 die Stadte En Vorgehen Waffenge= ndliche, son seien hier eten zustän liche AuffafEinschreiten tständen ber die Hand eigenes Leer Bevölkeerfammlung estnahme etfelbst zum Stadtverord häftigte, hal ächsten Sitgraten mrd. in den Verfalte Tem fest in etds, nament bemerkbar Breitegrad in der Nacht zurück. In te es zwan= d die unanTagen herr gverkehr in Neuvorfer indern. Die ter fordert, rn Neuyorts erfrorenen R. G. Webüchlein über n laffen, in Winke nibt. hichte: Eine rschiert ein Unmittelbar er Herr auf aer der Gelet fenfatioer feine Herr ie und jeden Weibe geben Blid tief im Leuchten das barg? jr ihrer Seeetrat sie das Freundin. ten durchgei, die in dem Je las, ert mit ihrem bt habe, und edte fie. würde nach ich an die en und ihrer Luft gemacht die Notwen die nötige n, frlih gefeundin lebte, dte auch vor erstand& rau eforgt. Dieskaut fo zufiebeln, ich follen. Bitte, eftellen". e alte Dame Gilda? Wa plaudert getstreich, es tommt zu einer langen Diskus fton, bie fchließlich damit endet, daß der vornehme Fremde erklärt: Nun fa, Sie haben recht, Sie find ein vortrefflicher politischer Denker." Aber, ich bitte Sie," wehrt bescheiden der geschmeichelte Steuerzahler ab; doch Sie entschuldigen mich schon, ich muß noch schnell meine Stimme abgeben."" Bemühen Sie sich nicht weiter, verehrter Freund," erwidert mit fardonischem Lächein der Fremde, mit einer spöttischen Abschiedsverbeugung, Sie fommen zu spät, es ist gerade eine Minute nach sechs..." Schwere Rodelnufälle haben sich am Sonntag ereignet. In Lengenfeld in Oberbayern sind die beiden 15- bezw. 16jährigen Töchter eines Klempnermeisters gegen einen Baum gerannt. Ein Mädchen war sofort fot, die andere ist schwer verletzt. Wippensbach in Bayerisch- Schwaben sind zwet Mädchen beim Rodeln in einen Weiher geraten und ertrunken. Welter wird aus Görlitz gemeldet: Auf der Rodelbahn der LandesDer frone verunglückten zwet Maschinenbauschüler. eine brach beide Beine und trug eine Gehirnerschütterung davon; der andere erlitt eine Sehnenzerreißung. Bet Etfenbrod in der Nähe von Brüty fuhren zwei bisher unbekannte Rodler in einen Personenzug hinein. Einer der Rodler war sofort tot, etn zweiter Itegt Hoffnungslos im Krankenhause. Berhafteter Patentschwindler. Auf der Durchreise wurde in Berlin am Montag der Kaufmann Benno Metsel verhaftet, den die Staatsanwaltschaft Hannover feit einem Jahr sucht. Metsel stamnit aus Rußland, wohnt in London und treibt allerhand Geschäfte. Er wird beschuldigt, von einem Jahre in Hannover 15 000 Mark durch Batentschroindel erbeutet zu haben. Meisel. wurde in einem vornehmen Hotel der Friedrichstraße verhaftet, er trug an Geld und Geldeswert etwa 1% Million Mark bei sich. Sein Anerbieten, Kaution zu stellen, wurde abgewiesen. Auch ein Minister. Die Demiffion des französischen Ministeriums im Anschluß an den Rücktritt des Herrn de Selves erinnert den„ Gaulois" an die merkwürdige Geschichte von einem früheren Minister des Auswärtt= gen, Philibert Buchot, der während der Revolution auch zu diesem Amt gekommen war, ohne daß er es recht wußte, mie. Sechs Monate hatte er schlecht und recht feine Tätigkeit ausgeübt, als er eines Morgens beim Durchblättern der Zeitung bemerkte, daß er feinen AbIchted erhalten babc. Alsbald begab er sich zu seinem Nachfolger. Ich erfahre," sagte er zu ihm, daß Sie mir im Amte nachfolgen werden." a, das tut mir sehr leld für Sie," antwortete der neue Minister.„ Darf ich Sie dann um etwas bitten?"" Gewiß, und um was?" Um einen Schreiberposten im Ministerium Schön. Und wer ist Ihr Schüßling?"" Das bin ich felbst."„ Sie scherzen."" Wie? Sollte das" zu viel fein? Geben Sie mir einen noch einfacheren Bosten." Der neue Minister hatte die größte Mühe, ihm begreiflich zu machen, daß das nicht ginge. Buchot verließ das Mintsterium auch nicht, ohne eine Kollefte in den Bureaus gemacht zu haben. Schließlich erhielt er bis zu seinem Tode im Jahre 1813 eine Pension von 6000 Francs. Täglich zwanzig Millionen in der Neichsdrnceret. Nach dem Durchschnitt der letzten Jahre stellt die Reichsdruckeret täglich 19 Millionen geldwerte Drucksachen in einem Werte von 20 Millionen Mark her. Bostwertzetthen fertigt sie nicht nur für die Reichspost und Württemberg, sondern auch für die Dominikanische Regierung. Zu finnländischen und dänischen Banknoten so= wie zu rumänischen Briefmarken hat fte die Druckma= tertalten geliefert. Außer Bostwertzeichen druckt sie Versicherungsmarken, Wechselstempelzeichen, stattstische Wertzeichen Reichsstempelmarfen, 3igarettensteuerzeichen, Schaumweinsteuerzeichen, Frachtstempelmarfen, Reichsbanknoten, Reichskaffenscheinte, Schuldverschreibungen. Wertpapiere, Sparmarfen. Die Rotationsmafchine für Freimarken fann in einem Tage eine Million Marken drucken und periforieren. In den letzten fünf Jahren hat die Druckeret allein 15 Millionen Stitc Hundertmarkscheine und 9 millionen Zehnmarkscheine angefertigt. Die Reichsdruckeret vereinnahmt etwa 11% Millionen Mark im Jahr und gibt 8% Millionen aus, so daß ein Ueberschuß von etwas über 3% Millionen Mart verbleibt. Das Kriegsjubiläum 1912 in Rukland. Die Feftordnung für die in diesem Jahr bevorstehende Hundertfabrfeter des russisch- franzöfifchen Krieges von 1812 tst feßt, wie mitgeteilt wird, bestimmt worden. Die Zeit der Jubiläumsfeier ist der August. da am 26. August ( alten Stils) die Schlacht bei Borodino geschlagen wurde. An diefem Tage findet ein historisches Kriegssptel auf dem Schlachtfelde statt. In den darauffolgenden Tagen wird die Feter voraussichtlich in Gegenwart der gesamter. fatferlichen Famille in Moskau fortgesetzt. Zunächst wird eine große Parade der Moskauer Garnison abgehalten. Danach werden die wetteren Veranstaltungen stattfinden, die einen wentoer militärischen Charakter tragen, da sich Adel, Landschaft und Stadtver= haltung daran beteiligen. Das große Fest der Stadt Moskaut wird wahrscheinlich ant 11. Oktober gefetert ,, Die Herren von Dieskau haben mich dem Herrn Baron Sakal zur Gattin bestimmt, und ich möchte mich der Nähe dieses Gentleman und der mir zugedachten Ehre entziehen." Dte alte Dame erschraf, denn dieser zweifelhafte Herr war thr ebenso widerwärtig als Hilda, zugleich aber überraschte sie diese Mittellung um so mehr, als fte das kräftige Standesbewußtsein des alten Herrn kann. Wie schlimm mußte es um die Vermögensverhält= nisse bestellt sein, wenn er sich entschloß, sein Kind diefem Emporkömmling zu geben, sagte sich die erfahrene Frau. men?" Sollte Dein Entschluß nicht etwas übereilt fomNein, Mütterchen, ich fürchte die Noheit und Gewalttätigkeit Haralds, der unzweifelhaft der Vater des Gedankens ist, mich zur Frau von Sakal zu machen. Wir müssen schleunigst den Rückzug antreten. Dann schoß thr allerdings der Gedanke durch den Kopf, daß ste mit der Entfernung von Dieskau auch ber Möglichkeit beraubt wurde," thn" wiederzusehen. Ein gütiges Gefchick hatte ihn in die Wälder von Diesfaut geführt, warum sollte er jest trennend zwischen ste treten? Welche widerwärtige Erscheinung bildete diefer Safal neben Soltau? Selbst Sarald, der einst in ber Uniform etne rttterliche Figur bot, nahm sich jetzt recht unvorteilhaft neben dem vornehmen Holtau aus. Aber was halfen die Grübeleten. Hilda sagte resolut: " Wir müssen retsen". " Doch nicht, ohne vorher Deinen Vater von Deiner Absicht in Kenntnis zu setzen?" „ Es wird das Beste fein, nicht zu fragen, wir setzen und sonst Unannehmlichkeiten aus". " Nein Kind, das wäre gegen meine Pflicht". So gehe ich fofort und allein nach der Station, Du tennst Harald nicht wie ich". Die alte Dame fab sehr besorgt aus. werden, an dem Tage, an dem die Franzosen abzogen. Im übrigen Reich folt überall feierlicher Gottesdienst abgehalten, ebenso follen alle Boltsschichten durch öffentliche Vorträge über die Bedeutung des Jubiläums aufgeklärt werden. Ferner wird eine Erinnerungsme daille geprägt, die an alle Chargen verliehen wird, die am Feldzug feilgenommen haben. Die Tragfähigkeit des Elfes. Eine Eisfläche von 2% 3tm. Dicke ist bereits fähig, das Gewicht eines Men schen zu tragen. Eine Dice von 10 3tm. gestattet das Passieren einer Kavallerieabteilung, während für den gefahrlosen Transport von Artillerie über das Eis eine Dicke von 13 3tm. erforderlich ist. Bei einer Stärke von 25 8tm. fann eine Menschenmenge getrost auf dem Etse Aufstellung nehmen und bet 45 8tm. ist es für einen Eisenbahnzug befahrbar. Diese Erkenntnis hat in Stbtrien lange Zeit praktische Bedeutung. Vor der Fertigstellung der den riesigen Baifalsee umfahrenden Strede der sibirischen Bahn wurden im Winter alljährlich Gleise über das meterdicke Ets des viele Monate gefrorenen Sees gelegt und so die belden Endpuntie der Bahn verbunden, zwischen denen im Sommer Dampfer die Verbindung unterhielten. Die Lebensdauer der Schwindfüchtigen. Die wis senschaftliche Forschung und die Kunst der Aerzte hat bem Gespenst der Lungenschwindfucht viel von seinem Schrecken genommen. Die Fälle, in denen eine zwet fellos festgestellte Erkrankung volta geheilt wird, find fehr viel häufiger geworden, und auch die Kranken, bel benen dieses Ziel nicht erreicht wird, könne mit einer Verlängerung ihres Lebens rechnen. Inwieweit dies der Fall ist, darüber kann jedoch nur die Uebersicht Aber eine große Zahl von Fällen Aufschluß geben. Eine solche hat Professor Saugmann im Jahresbericht der Seilstätte am Vellefjord in Dänemart auf Grund von Beobachtungen an 1359 Schwindfiichtinen erstattet, die im Zeitraum von neun Jahren in diesem Sanatorium behandelt morden waren. Es stellte fich heraus, daß von all diesen Kranken etwa zwei Fünftel gestorben waren. Nur 3½ v. H. befanden sich Ende 1910 noch im Zustande der Arbeitsunfähigkeit, während über die Hälfte( genauer 51 v. 5.) um diese Reit arbetsfäbig waren. Dieser Erfolg ist besonders hoch zu veranschlagen, da sich 63 v. H. der Kranken bei der Aufnahme in die Hellstätte bereits im dritten Stadium der Schwindsucht be= funden hatten. Bet so meit fortgeschrittener Krankheit ist die Arbeitsfähigkeit überhaupt nur noch bet etwa etnem Drittel der Kranken vorhanden. Unter den Folge davon?.... Ale Fenster fliegen auf und aus hundert Kehlen tönt es ihm entgegen: Wo?.. wo? wo?" Ein neues Wunder der Chirurgie. Dr. Alexis Carrel, der Chirurge des Rockefeller Instituts in Neuport, fritt foeben wieder mit einer neuen verblüffenden Operation hervor. Es ist ihm nämlich gelungen, auf chirurgischem Wege eine nene Schlagader wachsen zu lassen. Die Verfuche darüber hat er zunächst en Hunden gemacht. Sie wurden in der Weffe angestellt, daß aus einer Schlagader, die während der Bett der Operation aus dem Blutkreislaufe ausgefchaltet wurde, ein Stick herausgeschnitten und durch etne fünstliche Röhre ersetzt wurde. Der erste Verfuch mißglückte eftas, da Carrel ein Glasröhrchen verwen dete, das infolge der Bewegungen des Versuchshundes eine Woche nach der Operation zerbrach. Hierdurch fedoch bekam Carrel Gelegenheit, den Gr folg der Operation fogleich zu untersuchen. An dem Glasröhrchen, das zwischen den beiden Adertellen ein genäht war, fonnte bei der Untersuchung mit dem Auge allein und mit dem Mikroskop eine Membrane festge stellt werden, die als der neugewachsene Teil der in nerften Schlagaderfchicht erkannt wurde. Der zweite Versuch erstreckte fich über eine Zeit von mehr als dret Monaten. Dieses Mal wurde bet elnem Hunde aus der Aorta im Unterleibe ein Stick herausoeschnitten und durch einen Gummifchlauch erfest. Die Operation dan erte etwa 24 Minuten. Die Kreislaufstörungen, die burch die Unterbrechung hervorgerufen waren, überwand der Hund rasch, bald war ihm nichts mehr anz merken, und als nach Ablauf von etwas über drei Mo naten der Erfolg der Operation festgestellt werden follte, war der Hund längst wieder wie ein normaler Sunb. Im Inneren des Gummischlauches fand ich mum neugewachsenes Gewebe, das der inneren Wandung der Schlagader entsprach, während auken um den Gummb schlauch herum die äußere Bekleidung der Schlaaader nachgewachsen war. Wegen des eingeführten Gummistitches war der Tell der Ader verdicft, aber er arbeitete aenau so wie die unverändert gebliebenen Telle der Schlaander. Carrel glaubt, diese fitnstliche Neubildung von Schlagaderteilen auch beim Menschen erfolgreich herbeiführen zu können. Schwindfüchtigen des zweiten Stadiums vormochten Große Fenersbrlinste in In- und Ausland. noch drei Viertel zu arbetten, von den Schwindsüchtigen des ersten Stadiums neun Zehntel. Im ganzen zieht Dr. Saugmann den Schluß aus feinen Erhebungen, daß von den Schwindfitchttaen tm ersten Stadium 90, im zweiten 60 und im dritten 22 v. H. darauf rech nen dürfen nach etwa zehn Jahren noch am Leben und erbeitsfähig zu sein. Ein ergögliches Jänerstücklein eretanete fich fürz= lich, so erzählen die teler Neuesten Nachrichten", bet eine Treiblagd auf einer Feldmark im Kretse Rendsburg. Stehen da in der Schützenkette zwei Nimrode beisammen, von denen der eine gut, der andere wentger gut treffen kann, und zwar hat dieser feinen Blaz auf einem Wall. Plöblich kommt ein aufgescheuchter Hase wie toll dabergerannt und gerade auf den weniger funstgerechten Schüßen- Jochen wollen wir ihn nennen Io8. Dat is een rör di." ruft Jörn. fein Nachbar, ihm zu, und Jochen fendet belde Schiffe Meister Lamve ale Willkommengruß entgegen, ohne thn dadurch freilich irgendwie von seinem Wege abzubringen oder gar zit töten, denn mit eine fühnen Sake springt er auf den Wall und Jochen gerade vor die Füße. Diefer packt mit einem schnellen Griffe das Tter. Konnte er es mit der Flinte auch nicht erschießen. so will er es mit der Flinte doch erschlagen: schwer fällt der etferne Lauf dem Hafen auf den Kopf, und triumphierend zeiat Jochen seine Yaadbeute Nörn, der aber warnend meint: " Jochen, nimm dt in acht, der Bruder simuleert."" I mo", ruft Jochen, de ts maufedot". und wirft ihn vom Walle hinunter. Da aber gefchteht das Unglaubliche: faum fühlt sich der Safe von den Händen feines Beiniaers befreit, da rafft er sich auf und rennt davon, und Jochen muß thn laufen laffen. denn er hat nichts in der Flinte. Aber sein Nachbar Jörn ist auf dem Vosten: So Jörn, nu is dat een vor mi, ruft er, schießt, und tot Itegt der Hafe auf dem Acker. Natürlich hatte Jochen nachher viel auszuhalten ob setnes Mikaefchicks. Aber er soll sich im stillen gelobt haben, möglichst beffer zu schießen, bestimmt aber beffer zu fchlagen, falls ein Lampe ihm einmal wieder lebendig follte in die Finger geraten. Bom Fenerbrill in der Schule. Um das ordnungsmäßige Räumen der Klassenzimmer bet Feuersgefahr zu gewährleisten, sind dann und wann in den Schulen entsprechende Uebungen zu veranstalten. An einem Tage erscheint der gestrenge Herr Schulinspektor und will sich unter anderm auch von der Befolgung dieser Anordnung überzeugen. Er stellt sich vor das Schulhous und ruft so laut mte müalich: enter! ener!" Die " Du siehst vielleicht zu schwarz, Hilda. Laß mich mit Deinem Vater reden, er wird Detnem festen Entschluß gegenüber nicht auf seinem Willen bestehen; Herr von Dieskaut ist immer ein Kavalter." Es ist vergeblich, er steht ganz unter dem Einfluß Haralds". In diesem Augenblick riß der, deffen Name sle nannte, die Tür auf und trat in foroffer Weise ein. Sein Vater hatte thn nach der Unterredung mit Hilda sofort rufen lassen und ihm das Ergebnis mitgeteilt. Das Gesicht des jungen Mannes zeigte einen wittenden Ausdrud, hervorgerufen durch seines Vaters Mitteilungen und verstärkt durch ärgerliche Verluste im Spiel und retchlichen Weingenuß. Frau von Herstell, die ihn nie so gesehen hatte, erschraf nicht wenig; nicht so Hilda, die ihn ruhig und fest ansah. " Ich wünsche mit meiner Schwester allein zu spre= chen", fagte er rauh. " Du wirst die Güte haben, Mütterchen, und hler bleiben. In welcher Weise wagft Du es hier einzutreten!" „ Du hast Dich unterstanden, die Hand metnes Freundes, des Barons Sakal, in fchroffer und beletdigender Wetse auszuschlagen". " Ich bin Dir über mein Tun und Lassen keine Rechenschaft schuldig und bitte Dich, uns zu verlassen". " Nimm Dich in acht! Der Vater ist schwach und gutmütig, aber ich lasse nicht mit mir spielen, Was kannst Du Bettelprinzessin denn mehr wünschen als einen so reichen und einflußretchen Gatten zu gewinnen? In unserem Hause verfügt der Vater über die Hand der Tochter zu deren eigenem Besten." Hilda wandte thm den Rücken zu.„ Ich glaube, es tst besser, wir gehen," wandte fte sich an die sehr erregte alte Dame. Der Draht melde heute eine ganze Anzahl verHeerender Feuersbritnste, wobet es sich nicht nur um großen Materialschaden handelt, sondern auch Men schenleben zu Grunde gegangen find. Die Meldungen Tauten: Hamburg. 16. Januar. Geftern nachmittag wurde bas Fabrikgebäude der Lederfabrik A. D. Winter in Burtehude zum größten Teil ein Raub einer verhee renden Feuersbrunst, die im Dachstuhl des Wohnhauses ausgekommen war. Christianta, 16. Januar. Eines der hedeutendster Holzlager Norwegens, dem Großhändler Mathiessen in Frederickstadt gehörta. brannte gestern nieder. Amet Menschen find verunglückt. Der Schaden beträgt eine Million Neapel, 16. Nantuar. Im Palazzo San Glaconto, in dem die Finanzverwaltund untergebracht tft, brach am Montag spät abends ein ener ana das bald großen Umfang annahm. Um 2.20 Uhr nachts war es gelungen, den Brand einzudämmen. 8 tft nur ein Teil der Räume der Vermaltung verbrannt, so daß der Schaden nicht allzu groß ist. oofio, 16. Nanuar. In der Stadt Ofafa-hat in der vergangenen Nacht eine unaehere ener8brunt aemittet. Bis 5 1hr morgens waren 1300 Säufer nies dergebrannt. Die Feuersbrunft mittet melter, da heftaer Sturrt herrscht. Man befürchtet, daß auch Menschenleben zu beklagen sind. not, 16. Januar. Yn der vergangenen Nacht brach im Sveifefaal eines Hotels enter ana, bas fich schnell über das ganze Gebäude verbreitete. tefe Gäfte konnten nur notdirftta befleidet mit Siffe non Pettern gerettet werden. Die Boltzet alaubt, daß Menschen in ben Flammen umgekommen sind. Katastrophe auf einem Hochofen. Ein folgenschweres Unglück hat sich in der vergan genen Nacht auf einer Gemertschaft im Ruhrfohlennebtet eretanet. Eine nanze Anzahl Menschen sind dabet umgekommen. Der Draht berichtet darüber: " Duishura. 16. Januar. Auf her Gewerkschaft Bhönir" in der Nähe von Duisbura i in her veraans genen Nacht her nofen Mr. 7 genfakt. Die Kofoen waren entfekliche. Acht Nerfonen wurden fofort netötet, eine schwer und zwei Jelter nerlegt. Die Ursache der Grnnfinn ist noch nicht fastnettofft. ,, Du willst Dich weigern, Dein Glück aus unserer Hand anzunehmen? Aus welchen Gründen? Stedt Dir vielleicht der Bursche im Kopfe, mit dem Du fitt= fame Jungfrau Dir ein Rendezvous im Walde gegeben hatteft?" Zu der hoch aufhorchenden Frau von Herstell fagte das Mädchen erflärend:„ Ich habe noch keine Gelegen= hett gehabt, Dir zu sagen, Mütterchen, daß ich die Freude hatte, unseren lieben Reisegefährten, Herrn Holtau, wie= derzusehen. Er wird morgen kommen und Dir seinen Besuch machen." ,, Er soll nur fommen, wenn er mit der Heßpeitsche bavon gefagt sein will." ,, Willst Du uns jetzt verlaffen oder soll ich zum Fenfter hinaus um Hilfe rufen?" Diese Worte, Hildas drohendes Gesicht und ihre ihn zornig anblickenden Augen Iteßen den wilden und da zu angetrunkenen Menschen doch einlenten. Du wirst Vernunft annehmen und um fünf Uhr zu Tisch kommen." Nicht ohne Spott erwiderte Hilda:„ Du wirst die Freundlichkeit haben, mein Ausbleiben zu entschuldtgen; ich ziehe es vor, mit Frau von Herstell hier zu fpetfen." Harald fühlte die Ueberlegenheit seiner Schwester und fuhr, von neuem zur Wut geretzt, fort:„ Hüte Dich, es gibt Mittel, auch den wildesten Troz zu bändigen. Du kommst zu Tische oder Du sollst erfahren, was es heißt, dem Willen des Vaters zu widerstreben." ,, Sollte ein so vollendeter Gentleman wie Herr von Safal nicht alsbald seine für ein armes Landedelfräulein so schmeichelhaften Absichten aufgeben, wenn er erfährt, daß fte einen instinftiven Widerwillen gegen alles Gemeine hat?" ( Fortfehung folgt.) Die moderne Medizin erblickt ihre Hauptaufgabe darin, Krankheiten zu verhindern. Dieses Ziel wird in erster Linie durch sachgemässe Ernährung erreicht. Wer Schädliches meidet, Nützliches geniesst, macht seinen Körper widerstands. fähig. Schon bei Beginn des Tages geniesse man zum Frühstück, statt nervenaufregender Getränke, guten reinen Kakao. Dieser sättigt, ohne zu beschweren, regt an, ohne zu schaden und ist der beste Blutund Muskelbildner für jedermann. Oa Kakao unverpackt leicht fremden Geruch annimmt, kaufe man ihn nur in luftdichter Original packung, die gleichmässigen Geschmack und frisches, volles Aroma gewährleistet. Stollwerck- Kakao ADLER 14 kg- Paket M 1.25 GOLD M 1.SILBER M 0.80 Alle drei Marken, gleich rein und nährkräftig, unterscheiden sich, wie die deutschen Edelweine, nur durch ihr Aroma, Phoenix Wasser MotorWaschmaschine Anerkannt geringster Wasserverbrauch. 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Jult neten, Regierungsgebäude Zimmer Nr. 18, während der 1912 ausgelost: Dienststunden zur Einsicht offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, sind verschlossen und postfrei, spätestens bis zum 1 Stück 2000 Mt. Lit. A. Nr. 48 3 Stück 1000 Mt. Lit. B. Nr. 7, 8, 121 6 Stück 500 Mt. Lit. C. Nr. 4, 14, 30, 31, 83, 100 3 Stück 200 Mt. Lit. D. Nr. 63, 228 u. 339. Mittwoch, den 31. Jan. 1912 vormittags 91 Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Stangenrod einzureichen, woDie Einlösung der Stücke erfolgt ab 1. Juli d. Js. selbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Be- bet der hiesigen Stadtkasse sowie bei dem Bankwerber erfolgt. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vorbehalten. hans Baruch Strauß in Marburg u. Frankf. a/ Mt. Gießen, den 16. Januar 1912. Der Großh. Kreisbauinspektor. Hechler. Neu- Isenburg, den 3. Januar 1912. Großherzogliche Bürgermeisterei. Pons. Carnevalfeier Gießen's 1912. Rheumatismusfranfe erhalt. geg. 20 Pfg. Brief= mart. Aufklärung zur Selbsthilfe. 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Neell. Kaufmann Kollmann, Marburg, Hirsberg 15( Baden). Kontorstühle Ladentritte Leitern aller Art. Wih. Streck, Bonn. Umsonst reichhaltiges Musterbuch Nr. 10. Eigentum und Verlag der Gießener Zeitung G. m. b. H., Verantwortlich: Albin Klein. 109 Gewinne Mk. 14000 11000 25000 Originallose 3 M. 10 Lose 28 M. 900 Gewinne Mk. 5000 Gewinne Mk. 5 Lose 14 M. Porto u. Liste 30 Pfg. Zu beziehen durch alle Verkaufsstellen und Generaldebit: J. Schweickert, Stuttgart, Marktstr. 6 Hier bei Richard Buchacker, Jakob Dany& Wilhelm Semmler. $ Off Pr Ba D Pa Anleihe bon ger per 1. Just 121 0,31,83, 100 8 u. 339. Juli d. J. dem Bankraukf. a. 2. terei. ismus 20 Pfa. Brief: zur Selbsthilfe. ftfach 185, 3.203. aschinen Otto Müller, neburg. Str. 19. immer zu verm. -Allee 31 p. on Bimmer enfon zu berm. 50 p. nächst d. nlage. ut Bimmer Liebigftr. 75. Bimmer Straße 21. mmer zu berm. 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Samstags liegt für die Stadtabonnenten der Illustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Expedition: Seltersweg 83. Gießener Faß- Nachts- Anzeigerchen Offizielles Amis: und Bundesblatt für die 1912 wieder erwachte große Narrengemeinde in Gießae. Erscheint vor dem 31 Februar jeden Jahres unter Unverantwortlichkeit Johannes Tipographicus. Preis 11 Pfennig. Auf alte. Taler wird nicht herausgegeben Die Kritik. Zur Ein- und' nausführung dieses Weltblattes. Faschingszeit ist die Zeit, Auf die männiglich sich freut Auch die holde Weiblichkeit Jst zu Schabernad bereit; Alle groß' und kleinen Leute Huld'gen dann der Götter Freude. Freude ist ein Götterfunken, ( Wers nicht glaubt, ließ Goe, he nach) Kommt der Gatte angetrunken, Grollt die Frau im Schlafgemach. Funkt der Petrus von dem Himmel, Senkt der Wellmann Motorduft: Freude, Wellblech, Menschgerimmel Feind sind der Gewitterluft. Wie wenn gereinigt ist die Luft, Es noch etwas pflegt nachzublitzen, So ist wahrhaftig doch kein Schuß Wer noch beim Henteltopp will sitzen. Nachdem es bent lators Cansen Den Hecht gebannt den dicken ganzen. Wünschen wir, daß das Eheweib hold Auch nicht länger als ein Gewitter grollt. Preis 11 Pfennig. Allergrößte Gießener Carneval: Gesellschaft 1912. - 3ug Unordnung. Unser großer imposanter Zug mit 62 Prunkwagen, 6 Musikkorps, 300 Aläpperbuwe, 150 Trommler, stellt sich Dienstag mittag präzis 1½ Uhr 61 Min. 15 Sef. im verstorbenen Rentier H. Oswald seinem Garten auf und nimmt folgenden Weg: Vom Garten durch die neu projektierte Fahrstraße der Westanlage, die neue Mühlstraße, Löwenstraße, Teufelslustgarten, Selters, Markt- und Walltorstraße, 30zels-, Hund- und Lindenstraße, Brand-, Senkenberg, Dostanlage, Neuenweg, Sonn- und Kaplaneistraße, Kirch, Bach, Markt- und Wetterstraße, Südanlage, Stefan, Löber, Ludwig-, Lony-, Bleich, Goethe, Gartenstraße und hierauf zum Brandplatz. un Daselbst Festrede vom Münchener Professor„ Bi e r- nude t", sodann Vortrag von Dr. Lügeschnut über das städtische Pfandhaus resp. die Notwendigkeit desselben zur Karnevalszeit. Nach dem Vortrag Choral aus Zartmoos:„ Keinen Heller im Beutel mehr, mei Zung die lechzt so sehr, nach em Trunt em frische." Ferner Absingen des Liedes Nr. 1:.. ,, Ein Sperling uff dem Dache saß, der hüpfte hin und her, und neben ihm Frau Sperling war, die freut das Hüpfen sehr"; fomponiert von enem hiesigen Musiker. Text und Melodie ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile. Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg.- Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Bettreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plazzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Berlagsdruckerei. phon: Nr. 362. 24. Jahrg. erbach. Hier traf ein Waggon mit 106 is Schleswig- Holstein ein, drei davon waEs wurde festgestellt, daß die drei veran der Maul- und Klauenseuche einge= : 11. Auf Anordnung des hess. Ministers brigen 103 Schweine, nachdem ein Schlachtisiert war, auf dem Bahnhof abgeschlachtet zu verhüten, daß die Seuche in unserem neuf zum Ausbruch kommen sollte. Die dieser Tiere ergab, daß sie von der Seuche fallen waren. m st a dt. Die nationalliberale Partei in eschlossen, ihren Parteifreunden zu empfehWahlkreisen, in denen ein sozialdemokratieinen bürgerlichen Kandidaten steht, mit It für letzteren einzutreten. m st a dt. Auf eine Eingabe des VerbanBürgervereine bezüglich Aufhebung ibendstunde ging dem Vorstand von g eine ablehnende Antwort zu. Den und Bürgermeistereien ist aber in der Handbetr. Vorschriften ein weiter Spielraum und it gegeben, allen Verhältnissen Rechnung zu en. Donnerstag nacht ist das katholische der frühere Mainzer Hof, einer FeuersOpfer gefallen. Ein ersuch überzeugt! Perlka ester Kaffee- Ersatz. gesündeste Haus- und Familienränk für Erwachsene und Kinder. Sehr ausgiebig und billig! Perlka" ist überall zu haben. Cafè Herr strung της κυτταριτι wo nicht vorrätig wende man sich an die Ferromanganinge jeu schaft, Kronprinzenftrake 55, Frankfurt a/ M. Giess. Rester- Lager Brandmalerei und Schnittkunst Rote Radler Annoncen- Annahme 1. alle Zeitungen, Bahnhofstrasse 62- Gemütlicher Hildebrandt, Sonnenstrasse 31 Carl Zimmermann, Neue Bäue 15. Ausführung von Bestellungen jeder billigste Berechnung. ReklameAufenthalt. Kaffee 15 Pfg. - Drogen, Chemikal., Bügel- und Reparatur- Anstalt. Hermes Lehr- Institut Parfümerien und Farben Löwen- für Dam. u. Herren, Bahnhofstr. 39. Drogerie W. Kilbinger, Giessen, Seltersweg 79a. Einzige u. Spez.- Ausbild. in all. kaufm. Fächern. Eintritt jed. Zeit. Rechtskonsulent Stappel Tel. 634. Bürstenmacher Korbwaren Heinrich Kuhl, Wolkengasse 21. Giessen, Sonnenstr. 31. Tel. 634. 4 Art. Tel 616. Neuenweg 28. Kähler, Charlottenburg I. Pension ,, Bellevue" 99 Neue Bäue 22. Mod. Haus am Stadttheater, Zimmer in jeder Zigarren u. Tabake Preislage. Privat- Mittagstisch. 4. Weissnäh- Unterricht Frau Schott, Kaiser- Allee 7 I. Martin Krug, Schulstr. 5. Die moderne Medizin erblickt ihre Hauptaufgabe darin, Krankheiten zu verhindern. Dieses Ziel wird in erster Linie durch sachgemässe Ernährung erreicht. Wer Schädliches meidet, Nützliches geniesst, macht seinen Körper widerstandsfähig. Schon bei Beginn des Tages geniesse man zum Frühstück, statt nervenaufregender Getränke, guten reinen Kakao. Dieser sättigt, ohne zu beschwe ren, regt an, ohne zu schaden und ist der beste Blutund Muskelbildner für jedermann. Da Kakao unverpackt leicht fremden Geruch annimmt, kaufe man ihn nur in luftdichter Original packung, die gleichmässigen Geschmack und frisches, volles Arom gewährleistet. Stollwerck- Kal ADLER 1/4 kg- Paket M 1.25 GOLD M 1.SI Alle drei Marken, gleich re kräftig, unterscheiden sich, schen Edelweine, nur durc Phoenix Wasser MotorWaschmaschin ATTLEDARE Anerkannt geringster Wasserverbrauch. Weitgehendste Garantie. Phoenix ARP 199969 QRAM 406209 Zu haben in allen erstklassige und Küchengeräte- Geschäf Kopf- stel muss ich vor Vergnügen wenn ich mit Servus putz m 37 Vergebung von Bauarbeiten. Die beim Instandsegen des Schulhauses zu Stangen. rod erforderlichen Maurer-, Zimmer-, Spengler-, Schloffer-, Glaser-, Schreiner-, Schindler-, Weißbinder- und Tapeziererarbeiten sollen öffentlich ver geben werden. 3% Neu- Isenburger Stadt- Anleihe von 1903. Bei der heute stattgehabten Verlosung von Mk. 8600-32% Neu- Isenburger Stadt- Anleihe von 1903 Die Angebotsunterlagen, Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Amtszimmer d& Unterzeich- wurden folgende Nummern zur Rückzahlung per 1. Just neten, Regierungsgebäude Zimmer Nr. 18, während der 1912 ausgeloft: Dienststunden zur Einsicht offen. 1 Stück 2000 Mt. Lit. A. Nr. 48 3 Stück 1000 Mt. Lit. B. Nr. 7, 8, 121 6 Stück 500 Mt. Lit. C. Nr. 4, 14, 30, 31, 83, 100 Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, sind berschlossen und postfret, spätestens bis zum Mittwoch, den 31. Jan. 1912 vormittags 9½ Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Stangenrod einzureichen, wo selbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Be- bei der hiesigen Stadtkasse sowie bei dem Bankwerber erfolgt. 3 Stück 200 Mt. Lit. D. Nr. 63, 228 u. 339. Die Einlösung der Stücke erfolgt ab 1. Juli d. Js. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vorbehalten. haus Baruch Strauß in Marburg u. Franks. a/ M. mit Klavierbegleitung für den billigen Preis von 15 Pfennig in allen Musikalienhandlungen des In- und Auslandes zu haben. Hierauf Auflösung des Zuges. Etwaige Aenderungen behalten wir uns vor bis nächstes Jahr. Das närrische Ministerium. Der neue Reichstag. ( Nachdruck verboten.) Mancher alte Reichstagsrede Blieb im Kampfe auf der Strecke, Viele waren hart bedroht, Retteten sich nur mit Not, Andere siegten glatt und schnell Gleich im ersten Wahlduell." Flott gewählt seh'n wir auf's neu Bebel, den ergrimmten Leu, Der bald mit dem Zungenschweif Wieder schlägt gewalt'gen Reif, Ferner Vollmar, Frank und Thiele, Südek um und sonst noch viele Führer vom Genossenheer. Mächtig stieg das rote Meer; Röter als das alte Haus, Sieht slag aus, Minder minder bläulich! Viele finden das abscheulich, Viele Andere erfreulich. Mustert man die bunten Namen, Die teils neu, teils wieder kamen, Nach dem Wortsinn, so enthüllt Sich ein vielversprechend Bild: Steinreich ist das Parlament, Denn die Namensliste nennt Löwen, Bieber, Feuerstein Und noch Bernstein obendrein! Keine Geldsorg' greift mehr Platz Denn bereit ist stets ein Sch ah! Feld sowohl, wie Dorf und Stadt, Auch der Reichstag in sich hat: Thünefeld und Oppersdorff Oldenburg, Kiel, Stubbendorff. Männlich ist des Reichstag Sinn, Denn es sind viel Männer drin: und Hoff- und Bassermann, aus- und Hauß- und Hestermann, Leh, Nor, Gleits-, Thu, Scheide= Einen König hat das Haus, Auch ein Herzog zieht voraus! Und ein Held in alter Treu Steht zu Diensten ihm auf's neu. Dichter gibt es, und zwar feine: Nämlich Hebel, Putliz, Heine! David kann die Harfe schlagen, Auf den Bock fann Jaeger jagen, Pfeiffer fann ein Liedchen pfeifen, Durch's Revier der Förster streifen, Fischer kann den Salm sich fangen, Richter in der Robe prangen; mann! Bauer, Müller fehlen nicht, Leser übt die Lesepflicht. Handwerksleute hat man auch: Löscher für den Brand und Rauch; Schmid und Metzger gibts, sodann Träger, Pfleger, 3immermann. Wieder hat der Reichstag Hitze, Spahn und Roehren im Besitze. Tiere auch in reichem Maße: Wolf, Fuchs, Geyer, Wurm, Krebs, Zu solenner Schmauserei Haase. Sind bereit stets Quark und Brey, Pfannkuch, Hähnle, Kohl und Sped, Und für Brot sorgt wohl der Bed! Pichler ist nur einer da, Den man auch schon früher sah. Einer zog als Frommer ein, Einer nur will Rother sein! Kämpf' gibt's auch im Reichstag heute, Doch der Sieg ist gleich zur Seite; Wenn auch einschob sich ein Keil, Blüht dem Parlament doch- Heyl! Ausgezeichnet auch durch List Dieser neue Reichstag ist! Daß in ihm herrscht seiner Ton, Dafür sorgt wohl Knigge schon! - Das Kometenjahr. W. Widmann. Ja ja Kometenjahre haben was zu bestellen! Anfangs sollen sie wenigstens gute Weinjahre gewesen sein. Das ist dieses Jahr( natürlich!) höchstens nach Qualität der Fall. Aber was hat der Hallen'sche Komet sonst noch alles auf dem Gewissen? Freilich der Glanz seines Schweifes, der seinerzeit nicht sehr imponierte, hat sich jetzt nach einem halben Jahr erneut und besser präsentiert. Neben einigen Irrlichtern am Rhein, in Wetzlar und auf einem einsamen Hose Oberhessens hat sich um Eriedberg herum ein wichtiger Sternschnuppenfall eingestellt, der sich, wenn nicht alle Berechnungen der Astrologen trügen, in diesem Jahre wiederholen dürfte. Goldene und silberne, sowie diamanten ähnliche Sterne, Kreuze und Steine sind in die Menge gefallen und wer sich oft und schnell genug bückte, fonnte eines dieser glitzernden Dinger erwischen. Manchem fielen sie auch ohne sein Zutun auf die Brust, die Nase, oder in die Augen. Und die Zeitungen meldeten, daß bereits eine große Anzahl der Betroffenen sich beim Zaren, den man für den Urheber dieser Himmelserscheinung hält, be= schweren wollen. Unter den also zu Ehren gekommenen befindet sich auch ein Arzt. Und das tst immerhinn! rfreulich, wenn er auch kein Deutscher ist. Denn bei uns pflegen die Aerzte erst nach einem Vierteljahrhundert oder einem Menschenalter konfliktloser Tätigkeit in den Besitz einer Auszeichnung zu kommen, die dann als Quittung auf die reichlich überschrittenen 50 nicht immer freudig entS geger Ständ So be Allge menit ruhig felfor ijt, G hand ohne biet, jelben Blätt enden funde mag bahn den. Häus zum Char тив Schein fuds braun fud e geben herum Streid fort. die F unten mur ift me nen, qui p wohne bruch Ihnen die B Jahre Szene Telegr eine F Was auszui den ba rieren. Aermit ihm di fronten gewöh Scho t r, Jakob Dany& Wilhelm Semmler. Servus bester Schuhputz Ueberall zu haben in Dosen à 10 und 20 Pfg. Fabrik: Lubszynski@ Co., Berlin- Lichtenberg. Waren übernimmt, darunter legte Neubeiten und konkurrenz: lose Massenartikel. Ich erbringe die Beweise durch Orginalbe. stellungen, daß viele meiner Vertreter, wo die Wacen bis jetzt eingeführt waren, mehr als 30 Mark pro Tag ver: dienten. Hauptsaison ist am beginnen. Auskunft gratis Vertretung wird als Haupt- sowte auch als Nebenbeschäftigung über trageu. Anfr. per Poftfarte genügt. Poft Eibach im Westerwald. Schilderfabrik 2 möbl. Zimmer zu vermieten. Steinstraße 30 I. Rudersdorf, Kreis Siegen. Grehrter Herr Apotheker! Nächst Gott danke ich Ihnen für ble gute Rino- Salbe, die sich an meinen Händen, feit 4 Jahren naffe, fressende lechte, gut bewährt hat. Indem ich Ihnen nochmals meinen herzlichsten Dank entgegenbringe, be grüße ich Ste Hochachtungsvoll Wwe. H. Bismart, 1./11. 1905. Diese Rino Salbe wird mitt erfolg gegen Beinleiden, Flechten und Haut letben angewandt, ist in Dosen à Mt. 1.15 und. 2.25 in den Apotheken vorrätig; aber nur echt in Driginal padtung weiß grün- rot und Firma Schubert& Co., Welnböhla- Dresden. Fälschungen welse man surild. UGIU! UDIU Besorge Darlehen an sichere Leute, von Mark 50 bis Mr. 2000. Neell. Kaufmann Kollmann, Marburg, Hirsberg 15( Laden). Kontorstühle Ladentritte Leitern aller Art. Wih. Streck, Bonn. Umsonst reichhaltiges Musterbuch Nr. 10. Eigentum und Verlag der Gießener Zeitung G. m. b. H., Verantwortlich: Albin Klein. 2 Hauptgewinne Mk. 109 Gewinne Mk. 20000 14000 11000 25000 Originallose 3 M. 10Lose 28 M. 900 Gewinne Mk. 5000 Gewinne Mk. 5 Lose 14 M. Porto u. Liste 30 Pfg. Zu beziehen durch alle Verkaufsstellen und Generaldebit: J. Schweickert, Stuttgart, Marktstr. 6 Ba P Anleihe bor ger per 1. Juft 21 0,31,83, 100 Bu. 339. .Jull d. Js. dem Bankaukf. a. uch; == ht 11. Arebs, ase. ! nd Sped, eute, ! Widmann. zu bestellen! hre geweien hstens nach allen'sche RoFreilich der sehr impor erneut und am Rhein, Oberheffens Sternschnup Berechnungen wiederholen nten ähnliche enge gefallen fonnte eines em fielen sie ase, oder in 3 bereits eine Cen, den man g hält, be befindet sich reulich, wenn pflegen die oder einem Besitz einer Quittung auf freudig entr, Jakob Dany& Wilhelm Semmler ewinne Mk. 000 winne Mk. 000 winne Mk. 00 ewinne Mk. 000 Lose 14 M 10Lose 28 M 30 Pfg. Zu be7 alle VerkaufsGeneraldebit: Stuttgart, Marktstr. 6 Redaktion. Gießener Zeitung Bezugspreis 40 Pfg. monatlich - ( Neueste Nachrichten) verteljährlich 1,20 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen viertelfährlich 90 Pfg.- Erscheint Redaktion: SeltersMittwochs und Samstags. weg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. - gegengenommen wird. Da sind alle anderen Berufs= stände viel besser daran. Die Aerzte sind eben oben nicht so beliebt. Sie leisten nichts für den Staat, d. h. die Allgemeinheit, wollen nicht einmal neben der Einkommensteuer Gewerbesteuer zahlen und lassen sich auch noch ruhig die Konkurrenz unbesoldeter außerordentlicher Professoren, u. a. Staatsdiener, gefallen, sodaß es schwer ist, Gründe zu finden, unter welchen man diesen allerhand zuweisen kann. Aber es geht ja auch ohne Grund. Das ist eben ein engeres wichtiges Ge= biet, die soziale Frage. Die Aerzte aber haben mi, der selben gar nichts zu tun, i Gott bewahre. Und manche Blätter gehen schon heute so weit, daß sie als Vorsitzenden der oberhessischen Gesellschaft für Natur- u. Heilfunde einen Theologen ausgeben. Komme was kommen mag! Jst doch gar ein Jurist und seitheriger Eisenbahndezernent Leiter des hessischen Schulwesens gewor den. Frische Treber aus der presse, von Justinus Barnabas. Die Naturgeschichte lehrt, daß der Kuckuck eigner Häuslichkeit abhold, sogar die eigenen Eier gern anderen zum Bebruten unterschiebt. Und nun hat einmal in Charlottenburg ein Rudud ein eigenes Nest gebaut, da muß ihm natürlich ein loser Vogel einen TausendmarkDer aber fucks durch Did und Dünn angenommen und hat den braunen Lappen, mit welchem weder es, noch der Kukfuck etwas anzufangen wußte, dem Staatsanwalt übergeben. Ob dieser den Täter fassen wird? Um Bereich herum spielen die Menschen den Polizisten manche Streiche und laufen sogar nicht selten über die Dächer fort. Wieviel eher werden die Vögel ankommen! Und die Fluchttechnik ist bei uns noch nicht so hoch entwickelt. Wir leben überhaupt in einer schlimmen 3eit. Da unten am Balkan frachts wieder allenthalben. Nicht nur von Kometen und Pistolenschüssen, denn das - ist man nach und nach gewöhnt. Wohl aber von Thronen, Palästen und Häusern, die zusammenbrechen. Lauve qui pent! heißt da die Losung. Sie befolgten den Bewohner des Hauses Bragranza bei dessen Zusammenbruch und begaben sich lieber auf schwankende Schiffe. Ihnen folgte jetzt die Mandschus nach. So dachten auch die Bewohner des von der Götter Neide in den letzten Jahren so hart heimgesuchten Süditaliens. Gräßliche Szenen haben sich einem hier ausgehängt gewesenen Telegramm zufolge zugetragen. Unter anderem fand man eine Frau mit 5 Tausendlirenoten in der Hand tot vor. Was mag sie mit dem Papier vorgehabt haben? Nicht auszudenken! Die Summe hätte gerade hingereicht, um den baufälligen Palast des Königs der Hellenen zu reparieren, aber der hat sie eben nicht. Hoffentlich kommt der Aermste wenigstens heil aus seinen vier Wänden, ehe ihm die Etache auf's Dach fallen.( Der Palast eines gefrönten Haupts muß natürlich anders fallen, als eines gewöhnlichen Sterblichen.) Schorsch Gießener Allerlei. Sag emal Christian, hast de aach schon so was erlebt, daß mer jetzt sogar aus em GottesCafè Herr Samstags liegt für die Stadtabonnenten der Illustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Expedition: Seltersweg 83. haus e Wertshaus will mache. Geh mer fort, das gibts ja gar net. Das wär denn doch zu stark, wo soll denn das sei. Hast des dann net gelese im Wocheblatt, in die katholisch Kerch soll Wertschaft komme, da drüwer hawe sich sogar zwaa Stadtverordnete ganz gehörig dispetiert, ich glawe die Sach fimmt aber noch emal vor, von wegen der ,, Bedürfnisfrag", weil neben dran, der Russische Hof" is. Der Zar un sei Fraa hawen allerdings noch net mit ihrem Besuch geehrt. Christian: Das is ja mei erscht Wort, waaste, ich lese net mehr viel, mei Aaage wern immer schlechter, ich bin froh, daß ich bei Tag noch sehn, de Awend kann ich üwerhaupt nix lese, und wann mer allaan uff der Welt herumstolpert, wer soll aam da die Neuigkeite erzähle, na ich sage dir, es werd immer schöner. Ich wohne jetzt in der Hundsstraße, früher Hundsgasse genannt, weil doch Gieße Großstadt is', deshalb gibts nur noch Straße. Gegen Awend gehe ich dann in„ blaue Engel", trink mei Vertelche und dann leg ich mich in mein Korb. Schorsch Was sägst de da, in„ blauen Engel", den fenn ich awer noch net, wo is dann der. Ei, in der Branntstraße, un da kriegste en feine Schnaps, Kümmel, Bittern, Frucht, Ordinäre das is mei Sort. Na, da geh ich awer Morgen am Tag mal hin, dann fimmst de liewer gegen Awend, dann sehn mer uns, da triffst de de ganze Tag Gesellschaft un fannst aach stets das Neueste hörn, was in der Stadt vorgeht. Christian: Hör mal Schorsch von dere Ueberbrückung von wege dem Anbau an de Justizpalast, was maanst de denn dazu. Ich hawe die Strich, d. h. die Skizze im Wocheblatt geseh'n, ich hawe mich für das Projekt a un b interessiert, das is mein Fall, un tann aach nur de Advokate recht gewe, wann se die Gerichter verbinden wolle, ich tät mich selbst bedanke, bei Wind un Wetter mit dem dünnen Kittelche von aam Gericht ins annere über die Gaß zu laafe. Schorsch Ich kann der sage, das Gericht mit samt de Advokate interessiert mich net mehr, denn ich hat aan Prozeß in meim Lewe, weil das Regenwasser von meim Kennel in mein Nachbar sein's lief un haw, trotzdem daß ich Recht hat, verloren. Später haw ich emol e Buch gelese. Die Dachtraufe nach Beurteilung im bürgerlichen Gesetzbuch, un wann das damals schon gedruckt war, hätt ich mei 200 Mark, die mich's gekost hat, behalte könne, deshalb sei mer jetzt still von der Ueberbrückung. Christian: No ja, also rede mer emal von de Poletik. Ich hab mich gefreut, daß der Scheidemann de Vogel abgeschosse hat, un aach emol, wenn aach net von langer Dauer, als Reichstagspräsident fungiert hat, das is em an seiner Wieg net gesunge worde, aber er hat die Schell geschwunge, als wann er schon in seiner Jugend damit umgange wär, un Wirrung wo nicht vorrätig wende man sich an die Ferromanganinge jeu schaft, Kronprinzenftrake 55, Frankfurt a/ M. Giess. Rester- Lager Brandmalerei und Schnittkunst ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. Die die 44 mm breite Inseratenzeile. 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg.- Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Bettreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Berlagsdruckerei. phon: Nr. 362. 24. Jahrg. rbach. Hier traf ein Waggon mit 106 s Schleswig- Holstein ein, drei davon waEs wurde festgestellt, daß die drei veran der Maul- und Klauenseuche einge= n. Auf Anordnung des hess. Ministers brigen 103 Schweine, nachdem ein Schlachtisiert war, auf dem Bahnhof abgeschlachtet zu verhüten, daß die Seuche in unserem teut zum Ausbruch kommen sollte. Die dieser Tiere ergab, daß sie von der Seuche fallen waren. m st a dt. Die nationalliberale Partei in eschlossen, ihren Parteifreunden zu empfehWahlkreisen, in denen ein sozialdemokratieinen bürgerlichen Kandidaten steht, mit it für letzteren einzutreten. : m st a dt. Auf eine Eingabe des Verbanr Bürgervereine bezüglich Aufhebung abendstunde ging dem Vorstand von ng eine ablehnende Antwort zu. 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Just neten, Regierungsgebäude Zimmer Nr. 18, während der 1912 ausgelost: Dienfistunden zur Einsicht offen. 1 Stück 2000 Mt. Lit. A. Nr. 48 3 Stück 1000 Mt. Lit. B. Nr. 7, 8, 121 Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, sind verschlossen und postfret, spätestens bis zum 6 Stück 500 Mt. Lit. C. Nr. 4, 14, 30, 31, 83, 100 Mittwoch, den 31. Jan. 1912 vormittags 9½ Uhr, 3 Stück 200 Mt. Lit. D. Nr. 63, 228 u. 339. bei Großh. Bürgermeisteret Stangenrod einzureichen, wo Die Einlösung der Stücke erfolgt ab 1. Juli d. Js. selbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Be- bet der hiesigen Stadtkasse sowie bei dem Bankwerber erfolgt. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vorbehalten. haus Baruch Strauß in Marburg u. Frankf. a/ Mt. dann hat er gered wie e Alex. Jetzt hat er allerdings dem Kaempfer der Fortschrittujen Volkspartei Platz müsse mache. Schorsch Ich danke der vor dei Uffflärung, ich hab aber an nix mehr viel Interesse, abgestumpft bin ich wie en aale Besen for die neue Welt. Ich sag der, früher war's doch schöner, wie noch die Küh un Schaaf uff die Gänsäcker ginge, un mir Buwe hinner drinn, un wie der alt' Moll ausgeschellt hat, ach, da möcht mer heut noch mitsinge:„ O Jugendzcit, o schöne Zeit, du leist mer nah un doch so weit". Also dann„ Gut Nacht" lieber Christian, ich kaaf mer jetzt mei Vertelche un dann uff Wiedersehn bis Salzstenge!. Schlaf und Schießgesellschaft. Für Sonntag nachmittag suchen wir zirka 20 bis 30 junge kräftige Leute für unseren äußeren Dienst, um etwaigen Einbrechern und Dieben das Handwerk zu legen. NB. Militäranwärter bevorzugt. Pfandhaus. Von Dienstag, den 20. Ifd. Mts. bis Aschermittwoch ist unsere konzessionierte Pfandleihanstalt auch Nachts geöffnet. feld. Ich bin ein loser Bäckerbub Ich schlaf im Backtrog in der Stub Jm Dienst bei Bäcker Knatscher. Und eß' die alten Datscher. Da kommt mir manches in den Sinn Und manches vor die Augen, Das schrieb ich stets in's Hauptbuch hin, Jetzt kann ich's endlich brauchen. Jch wickel das Gebäck hinein Bevor ich aus es trage. Salz muß dabei recht reichlich sein, Das scheint mir keine Frage. So nehmt, ich bitt' die Stengel hin, Die ich sie Euch kann bieten. Herr Gießener, Frau Gießnerin Bedenkt: S' ist Krieg im Frieden. Ich hoff', Ihr werdet Spaß versteh'n Und mich nicht gleich erschießen, Dann werden wir uns wiedersehn, Bis alle Knospen spriesen. Bekanntmachung. Wir machen hiermit bekannt, daß Fastnachtsdienstag 3 Extra züge nach Gießen gehn werden und zwar morgens 11 Uhr 62 Min. 11 S., nachmittags 1 Uhr 61 Min. 12 Sek. und nachts 11 Uhr 57% Min. Durch unsere neuen Schutzvorrichtungen: Schaufeln und Rechen, an beiden Seiten( D. R. G. M. Nr. 1 068 299) ist es gänzlich ausgeschlossen, daß jemand abstürzen oder überfahren werden kann. Bieberliesche. Verein der Gastwirte. Wegen allzugroßem Andrang des Zuges am Dienstag, haben wir beschlossen, bei entstehender Streitigkeit, dah Stuhl und Tischbeine hierbei keine Verwendung finden dürfen. NB. Knüppel und sonstiges Material sind an unserem Büffees unentgeltlich zu haben. D 21 M 2 10 11 Nid jucht bring ung, die Gefa desh am für Mitt Schlauberger& Co. Philipp- Landgrafplatz. demo ten δας halt ding bera liber Wer der zwis Fib Als in unte Wohnungsveränderung. Von jetzt an wohne ich, wie seither, im GartP. Möpper, Mater, Weißbinder und Lackier. Ernstgemeint. Welcher edeldenkende Mann leiht einer durch sehr schlechte Wirtschaft im Haushalt in Not geratenen Frau 200 Mark. Rückzahlung nach Uebereinkunft. Näheres Lieb mich straße 215. Aus der Seufzer- Allee. Uff ewig dei, sagt der Soldat zu der Marie, Als nach em Kuß er fester sie umschlang. Uff ewig? seufzte sie, ach Frizz, das wär zu lang. Zu verkau en. 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