Bieb 1. Js., mit Fimis um 2 8müble Der& de genes Sys ung und nd in Gle otel Kob Gießener Zeitung Bezugspreis 40 Pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) verteljährlich 1,20 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. - - Vorfall Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 90 Pfg. Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: Selters. weg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Ponenstr ekalkr. 47. lar. Telephon: Nr. 362. Politische Rundschau. Deutschland. kleid Der Präsident des preußischen Abgeordneze Kostüme c. selbst zu pauses Freiherr von Erff a ist auf Schloß Bernburg in Thüringen gestorben. Der Heimge- rn- Wangene gehörte dem Hause seit 1885 als Vertreter der ungiringischen Kreise Schleusingen- Ziegenrück an und 2 Strickar ein hervorragendes Mitglied der konservativen Frak on, in der er in den letzten Jahren das Amt des Vorelegant Benden bekleidéte. re gleichpetreffend Bermarkung des Abschnittes der deutsch- belIn Berlin wurde dieser Tage das Protokoll ishen Grenze in Ostafrika vom Nordufer des Kiwu= " es bis zu dem durch die Nordspitze des Hehu laufenen Breitenparallel ratifiziert. Sport. rik Grossist h. Altona- Ba t l. * . Vom Gewerkschaftsstreit. 3um gerich Telpe erwärtigen Stand der Gewerkschaftsbewegung wird us unterrichteten Kreisen mitgeteilt, daß unter den FühS2s der 23 christlichen Gewerkschaften Deutschlands eine mmerbindliche Besprechung darüber stattgefunden hat, ein Gewerkschaftskongreß einberufen werden soil, der ch mit den Erklärungen des Papstes beschäftigen soll. eber diese unverbindlichen Besprechungen ist man ines bisher nicht hinausgekommen. Sollte demnächst keine ie höchst beunruhigten Gewerkschaftskreise befriedigende Samstags liegt für die Stadtabonnenten der Illustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Expedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 12. Juni 1912. - lich- rechtlichen Organisationen aller anderen Stände und Berufe. Es besteht diese„ Gefahr" ob christliche Gewerkschaften bestehen oder nicht ebenso sehr in dem ganzen engen Zusammenleben, zu dem in den Städten und Industriebezirken die Katholiken aller Stände in Wohnverhäl, nissen wie Arbeit und Erholung gezwungen sind. Die christlichen Gewerkschaften sind auf dem Boden des gleichen staatlichen Rechtes und der gleichen staatliche Organisationen aller Stände und Berufe im praktischen Lebensverhältnisse erwachsen wie private, wie Deutschen Reiche. Eine Beeinträchtigung oder Verurteilung der christlichen Gewerkschaften aus dem Grunde der religiösen„ Gefahr" interkonfessionellen Zusammenlebens, wären demnach für Deutschland von ganz unüberseh barer Tragweite. In Anbetracht dieser Verhältnisse und der Tatsache, daß der Zentralverband christlicher Bauarbeiter auf seiner bisherigen Grundlage 44 000 Mitglieder gewonnen, für diese die Lohn- und Arbeitsverhältnisse tarifvertraglich geregelt hat, in den Einigungsinstanzen des Baugewerbes seine Vertretungen stellt, während die katholischen Fachabteilungen im Bauge werbe noch keine 500 Mitglieder zählen und für Verbesserung der Lage der Bauarbeiter so viel wie nichts getan haben, halten wir an der bisher bewährten Grundlage unseres Verbandes unverbrüchlich fest." = die ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 Pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon Wr.: 362. 24. Jahrg. W und Nachtschicht. Während des Ausstandes der Berg arbeiter wurde die Gesamtzahl der Streikenden vom Bergbau- Verein in Essen für jede Schicht getrennt festgestellt und durch Vermittlung des Wolff'schen Telegraphen= bureaus in der Presse veröffentlicht. Das Bochumer Volksblatt hat nun in dem fraglichen Artikel die nur für die Frühschicht des betr. Tages ermittelte Zahl( 187 943) als die vom Bergbauverein veröffentlichte Gesamtzahl der in allen 3 Schichten fehlenden Arbeiter angegeben und weiter mitgeteilt, es ergäbe sich, wenn man die Arbeitswilligen( 41,8 Proz.) hinzurechne, nur eine samtbelegschaftszahl von etwa 333 000 Mann. fehlenden 40 000 Mann seien wohl in die Luft geflogen. Es stehe fest, daß etwa 225 000 Mann streikten. In der oben erwähnten Berichtigung wurde die unrichtigkeit dieser Behauptung in überzeugender Weise dargetan; jeder hätte daraus ohne weiteres ersehen können, daß an dem fraglichen Tage etwa 194 000 und nicht 225 000 im Ausstande waren. Ge Die Selternatore Romano" erfolgen, so würde man einen" Ron Eine Reminiszenz an d. Bergarbeiterstreik zu der Einsicht gekommen sein, daß bei dem ständigen inlärung aus Rom durch Veröffentlichung im Der daß bei dem hängiger * k: - Sasare einberufen, der sich die Frage vorlegen müsse, was esehen muß, um für die Zukunft solche Zwischenfälle uperhüten. Damit soll unter keinen Umständen eine tion gegen den Papst verbunden sein, sondern man ole schon aus Rücksicht auf die evangelischen Mitglieer der Gewerkschaften Klarheit schaffen und vereden, daß ein Gefühl etwaiger Geheimnistuerei aufmime. Aus dem Rheinlande liegt die Nachricht vor, aß auf die Eingabe einer führenden Persönlichkeit im ritlich- sozialen Lager aus der Reichskanzlei am 7. ds. Rts. folgende Antwort eingegangen sei:„ Die in Ihrem efll Schreiben berührten Vorgänge werden auch vom jean Reichskanzler mit ernster Aufmerksamkeit verfolgt, ie sie der zunehmenden Bedeutung der christlich- natio al en Arbeiterorganisationen für unsere soziale, wirthaftliche und politische Entwickelung entspricht." Zum berbertschaftsstreit erläßt der christliche Verband der Baurbeiter Deutschlands eine Protesterklärung gegen das Bongehen der Berliner katholischen Fachabteilung, worin heißt: Ist das Zusammenarbeiten im wirtschaftl. wedverband mit Andersgläubigen in den christlichen jewerkschaften eine religiöse Gefahr, und zwar ot des Bestehens der mit ihnen in Verbindung steh= nd er konfessionellen Arbeitervereine, so trifft das zum indesten ebenso sehr zu bei den privaten wie öffent wal Jein ar is Mart Fernipre mit Ro uh cht am Unter Feinden. Roman von Karl Matthias. ( Nachdruck verboten.) Ste schilderte dem Grafen die Schrecknife der Belaermg, er sprach von den Gefahren der Verteidigung, em Benehmen Napoleons, der Kopflosigkeit des Marholls Wimpffen. = Ich tam nach Sedan mit einer grenzenlosen Verung für diesen Mann, den ich von Kindheit kannte," Death der Graf. Sein Wunsch attachterte mich ihm als bulanten, und dennoch muß ich bekennen, daß ich thn Men für schuldig halte, die Katastrophe bet Sedan her elgeführt zu haben. Er ist es allein, der das Katser elaht geftitrat hat." Deftree nie. Gerade so hatte der Vater gefproen. Endlich einmal ein Mann, der nicht von Verkauf and Verrat schwazte. Ste glauben doch nicht, daß der Marschall den Fall Sedans absichtlich herbeiführte?" Der ehrliche Polterer? Wo denken Sie hin?" rief ber Graf. In den Rethen unserer Armee stehen überbaupt feine Verräter. Die französischen Offiztere find alle ehrlich, wenn ihnen auch der feinere Begriff der Ebre mangelt. Zum Beispiel fene dort," sagte er, auf einige schwabende Offiziere zeigend.„ Ste kamen mit heiler Haut nach Beigten und gaben ihr Wort, nicht mehr in diesem Kriege zu dienen. Nichtsdestoweniger find sie auf dem Wege nach Frankreich. Sie täuschten eal.Fam fid mit der Ansicht, früher hätten sie dem Kaiserreich Bfb.: 80- getent, tett kämpften fie für die Republik. Gottlob, ich en, Sell bin herr meines Entschlusses, denn es gelang uns, Gallifet zu begleiten, als er sich durch die deutschen Rehen schlug und die Grenze als Privatmann überfchritt." In ganz Sedan sprach man von der Bravour je so wird uns geschrieben, findet sich in Nr. 125 des sozialdemokratischen„ Bochumer Volksblattes" vom 3. Juni, in der eine vom Verein für die bergbaulichen Interessen in Essen auf Grund der Bestimmungen des Preßgesetzes geforderte Berichtigung eines in der Streifzeit ( am 16. März) gebrachten Artikels veröffentlicht ist. Es muß den Leser befremden, daß die Berichtigung nach so langer Zeit, fast 3 Monate nach Veröffentlichung der berichtigten Notiz, erscheint, zumal das Volksblatt sie ohne jede Erklärung hierfür abdruckt und in einer redaktionellen Anmerkung den Anschein zu erwecken sucht, als ob der Einsender die Berichtigung erst jetzt verlangt habe. In Wirklichkeit ist sie schon am 16. März gefordert, sie wurde nur nicht aufgenommen, weil die Leser des Blattes sonst die Unrichtigkeit der in jener Zeit von der sozialdemokratischen Presse gebrachten Meldungen über den Stand und die Aussichten des Streiks sofort erkannt haben würden. Da die näheren Einzelheiten außerordentlich charakteristisch sind für das Verhalten und die Tätigkeit der sozialdemokratischen Zeitungen, so verdient die Angelegenheit wohl näher erörtert zu werden. In Bezug auf den Inhalt der Berichtigung sei zu nächst folgendes mitgeteilt: Bekanntlich werden im Bergbau täglich 3 Schichten verfahren, die Früh-, Mittagsner Retter, und auch die Feinde lieben ihnen volle Ge rechtigkeit widerfahren." " Ja, es war ein großer Moment," berichtete d'Alincourt mit blizenden Augen. Auf dem Hochpla teau bet Calvaire stand eine hohe Pappel, die wie eine Grabenpresse auf dem ungeheuren Kirchhof hin unb herfchwankte. Dorthin lenkte ich mein Pferd, als mich Wimpffen beurlaubt hatte, nachdem er den Parlamentär mit der weißen Fahne gesehen, der nach July hinabsprengte. Ich wußte, daß ich General Gallifet bet der Pappel treffen würde. Ich fand den Helden gemütlich eine Zigarette rauchend. An eine Mariensäule gelehnt, welche dort stand und einen erträglichen Schutz vor den umberirrenden Geschossen bot, grüßte er mich." meinem Was sollen wir tun?" fragte ich, von Ganl springend.„ Der Parlamentär reitet nach dem preußischen Hauptquartiere. Uns droht die Gefangenschaft. Nein, eher den Tod!" ,, Ste sind mein Mann," sprach Gallifet.„ Wenn Sie sterben wollen, könnten wir es in Gemeinschaft tun." „ Aber wie?" " Wir schlagen uns durch- wozu ist man Kavallerist? Sehen Sie drüben die blauen Linien? Sobald sie dünn geworden sind, lasse ich aufsitzen und reite sie mit meinen Kerlen über den Haufen. Fällt, wer fällt, der Ueberlebende kann's der Nachwelt erzählen, wie französische Kürassiere zu sterben wissen. Das ist mein Plan." Ich nickte und richtete meinen Blick auf das Kriegstheater rings herum. Ueberall tobte das vernichtende Einzelgefecht, überall wichen unsere Leute zurück und bedeckten mit ihren Leibern den Boden, der unter dem Kanonendonner wie bei einem Erdbeben schwankte. Soweit mein Auge die nahen Gebirge bestrich, sah ich brüllende Geschüße und dazwischen ununterbrochen im= mer neue Serresäulen der Deutschen auftauchen und wie die Lava eines Bultans zu Tal fließen. Endlich Daß die Berichtigung während des Streiks nicht aufgenommen wurde, läßt erkennen, daß das sozialdemokratische Blatt sich der Unrichtigkeit seiner Mitteilungen wohl bewußt war und es lieber auf eine Bestrafung wegen Vergehens gegen das Preßgesez ankommen ließ, als die aufklärenden Angaben zu veröffentlichen. Wahrscheinlich würde ein Teil der Ausständigen, wenn die Berichtigung damals erschienen wäre, noch rechtzeitig Abflauen der Bewegung an eine erfolgreiche Durchführung nicht zu denken sei; die Leute würden die Arbeit wieder aufgenommen haben, und die für Kontraltbruch einbehaltene Strafe in Höhe des Arbeitsverdienstes für 6 Schichten wäre ihnen erspart geblieben. Wegen Nichtaufnahme der Berichtigung wurde noch im März gegen den verantwortlichen Redakteur des Bochumer Volks= blattes Strafantrag gestellt und dieser durch rechtskräf= tigen Strafbefehl des Kgl. Amtsgerichts in Bochum in eine Geldstrafe von 70 Mt. genommen. Nach Erledigung dieses Verfahrens sah sich das Bochumer Volks= blatt jetzt gezwungen, die Richtigstellung aufzunehmen, wenn es eine weitere Anklage und Bestrafung vermeiden wollte. Dies alles wird den Lesern des Volksblattes natürlich verschwiegen und, um die Täuschung zu vollenden, die Forderung einer Berichtigung nach so langer 3eit als ein findliches Spiel bezeichnet, da wohl kaum noch jemand Interesse daran habe. Es mag zutreffen, daß viele Arbeiter, die den Sachverhalt nicht kennen, auch der Berichtigung jetzt nicht mehr so viel Beachtung schenken werden, als wenn sie während der Streifzeit oder gebracht wäre. Vielleicht wird aber doch dieser jener, wenn er diese Aufklärung ließt, zu der Erkenntnis gelangen. dak er mährend des 9usstandes in unmar der Moment eingetreten, den Galltfet erwartet batte: Die Gelände von jensetts waren nur von aus einandergezogenen Schüßenzügen besetzt. Drauf und dran! das Signal ertönte; die Retter, welche hinter uns gehalten, saßen mit grimmen Mienen auf, den Pallas in der Rechten, den Karabiner in der Linken.„ Vive la France!" scholl es durch die Reihen, und die Massen setzten sich in Galopp. Mit wehenden Standarten und flatternden Noßschweifen, die Offiziere weit in der Front, ich dicht neben Gallifet, der seine totgeweihten Scharen zur Attacke führte. Jede andere Truppe, un ferm Angriff, als wir wie die Windsbraut dahinstürm ten, preisgegeben, wäre wie Spreu auseinandergeflo gen. Die Deutschen hielten Stand. Aber da waren wir auch herau. Kartätschensalven forderten neue Opfer. Wetter ging's- der Pallasch machte uns Bahn. Ganze Züge stürzten in die quer vorliegenden tiefen Steinbrüche. Die Uebrigen rasten weiter, mitten in die preu Bischen Reserven hinein, welche sich uns entgegenstellten. Fast alle Offziere fielen ganze Schwadronen wälzten sich in ihrem Blut.„ Vorwärts!" rief Gallifet, falle wer fällt! Es lebe Frankreich! Mir nach!" Sein Säbel tötete wie der Blitzstrahl Gottes. Ich hieb nieder, was mir vor die Klinge tam. Durch! Durch! Jenseits der Höhen hielten wir an: Gallifet, drei Of= fiziere und sechzehn Kürafftere. Alle anderen waren auf dem Todesritt geblieben. Ich wandte mein Roß, da mie im Fieber zitterte und ganz mit Blut und weißem Gischt bedeckt war. Mein letter Blick fiel auf die Stadt. Vom Münster Sedans wehte die weiße Fahne. Kapitulation! Tränen trübten meinen Blick, aber Gallifet rief: Vorwärts, vive la France!" und wir trabten langlam ber belgischen Grenze zu. Im letzten franzö= sischen Dorfe blieben Pferde und Waffen. Der General und ich, die Leutnants Cruzat le Hereditere und Gabini traten als Zivilisten in das neutrale Land." ( ortsegung folgt.) verantwortlicher Weise von der sozialdemokratischen Presse irregeführt worden ist, und daß ihm gerade diejenigen den größten Schaden zufügen, die sich vor der Deffentlichkeit als seine Freunde und Sachwalter ausgeben. Desterreich. Amerika. * New York. Bei der Prüfung der angefochtenen Wahlen hat das republikanische Nationalkomitee in Chikago bisher keine Wahl eines für Roosevelt eintretenden Delegaten anerkannt, dagegen alle Wahlen der Taft- Delegaten. * n eine Lehrerfte n Gießen, 12. Juni. Geh. Hofrat Dr. Karl From me, ord. Honorarprofessor und Dir tuts an der Landesuniversität, beging gestern am Juni seinen 60. Geburtstag. des mathematisch- physikalischen und geodätischen alsfeld, 8. 2 mg man heute de Georg Kurz jahre. n Gießen, 12. Juni.( Löwe- Abend.) Jahre erster B Das deutsche Besuchsgeschwader auf dem Gebiete des Volksliedes, des kunstvollen nt des Hafsiaverlangt vom Parlament die schleunige Erledigung der wurde auf dem Wege nach New- York, wo es am letz- des, der Kammermusik, der Symphonie und der ender des lekterer der Welt den größten Meister geschenkt, den, wie so Darmstadt, * Wien, 11. Juni. Die österreichische Regierung Wehrreform, deren Grundsätze jetzt unter allen Umständen zur Ausführung kommen müßten. - Wie ten Sonntag angekommen ist, von vier amerikanischen so hat auch in der Balladen- Komposition Deutsch Schlachtschiffen und 5 Torpedobooten begleitet. Der in politiſchen Kreijen verlautet, soll auf bisherigen Vorgängen in Ungarn unzufrieden sein und nelius Vanderbilts Jacht„ Northstar" entgegen. Viele stammenden Karl Löwe. Und nicht nur die Ballad Brinzessin Viktor der ungarischen Regierung nahe gelegt haben, kunft derartige Szenen zu verhindern. England. in 3u* London, 10. Juni. Die Nachrichten von Kuba lauten sehr ernst. Nicht nur im östlichen Teile der Insel und in der Provinz Oriente, wo urspringlich die Negerunruhen ausbrachen, sondern auch in der Hauptstadt Havanna werden heftige Rassenkämpfe ausgefochten. Geſtern haben den ganzen Tag über Kämpfe in Havanna stattgefunden. Es soll eine wahre Schrek kensherrschaft herrschen. Die Bürger sind bewaffnet worden. In allen Stadtteilen ertönen Gewehrschüsse. Viele Familien wurden getötet, über 200 Personen verhaftet. London. Der Rücktritt des Lordgroßkanzlers und Großsiegelbewahrers Earl Loreburn und die Ernennung Lord Haldanes zu seinem Nachfolger wird amtlich bekannt gegeben. Lord Haldane hat sein neues Amt bereits angetreten. Parlaments- Untersekretär im Kriegsamt, Oberst Seely, wird der Nachfolger Haldanes. Belgien. * Brüssel, 12. Juni. Da die politische Lage eine wesentliche Besserung erfahren hat, ist die königliche Familie, die ihre Abreise aufgeschoben hatte, nach Ostende zu längerem Aufenthalt abgereist. Wie mitgeteilt wird, beabsichtigt die Regierung, am Vorabend des Wiederzusammentritts der Kammer sieben Jahresklassen der Miliztruppen einzuberufen. Diese Vorsichtsmaßregel ist in der Hauptsache angesichts der Verkündigung des Generalstreiks und in Erwartung stürmischer KammerDebatten getroffen. Spanien. Madrid. Spanien erhebe für die Frankreich im Uergatal gemachten Zugeständnisse neue Entschädig ungsansprüche, insbesondere bezüglich des Jfnigebietes und verschiedener finanzieller Fragen, so daß eine neue Verzögerung möglich sei. * Rußland. * Petersburg. Kaiser Wilhelm und der Zar werden in den finnischen Gewässern in der ersten Juliwoche zusammentreffen. Ueber den Zeitpunkt der Begegnung des Zaren Dit dem König von England ist noch keine definitive Entscheidung getroffen. Türkei. Konstantinopel, 12. Juni. Die Pforte hat den Mächten mitgeteilt, daß sie im Falle, daß Ita lien Mytilene besetzen sollte, die Dardanellen wieder absperren wolle. Gestern nachmittag stieß der französische Dampfer„ Jipahan" mit 400 ausgewiesenen Jtalienern in den Dardanellen auf eine Sandbank, konnte aber wieder flott gemacht werden. * Konstantinopel, 10. Juni. Auf der Pforte will man auf das bestimmteste wissen, daß trok aller Dementi die Mächte in Rom Schritte unternommen haben, damit Italien keine weitere Aktion gegen die Inseln im ägäischen Meer unternimmt. Unter Feinden. Roman von Karl Matthias. ( Nachdruck verboten.) Graf d'Alincourt schwieg. Desiree sah gleichfalls finnend vor sich nieder. Die Erzählung des jungen Helden stimmte sie nur noch trüber. Ste sah nicht die franBösische Großtat, sondern nur die Greuel und Schrecken des Gemezels, das Blut, das geflossen, die Schmerzen, welche die Gefallenen erlitten. Sie bebte vor dieser Schlächteret zurück, die fanatische Blutgier erzeugt, das Verständnis für das Heldentum in der Schlacht war thr in den Lazaretten verloren gegangen." " Ich habe Sie erschreckt," sagte der Graf betroffen, feln Wort der Bewunderung zu hören, indem er ihre Hand zu erhaschen suchte.„ Vielleicht habe ich durch meine Schilderung auch schmerzhafte Erinnerungen ge= weckt? Verzeihen Sie mir!" Ich habe nichts zu verzeihen," entgegnete sie schüchtern, im Gegenteil, Sie müssen mir zürnen, weil ich Ihnen den Zoll meiner Bewunderung vorenthielt. Ich tat es unabsichtlich. Meine Gedanken weilten bei dem entleßlichen Unglück, das sich allüberall zeigte. D, diese Wunden, dieses Elend! Wenn ich daran denke, daß tch es wiedersehen soll, erstarrt mir das Blut in den Adern." „ Ja, der Krieg ist schrecklich," nickte er.„ Leider ist er noch lange nicht zu Ende. Es wird noch viel Blut fließen in Frankreichs Auen, bis der letzte Preuße unser Land verlassen hat." ,, Glauben Sie wirklich, daß es gelingen wird, den Feind zu vertreiben?" " Es muß gelingen. Der Krieg bis aufs Messer wurde proklamiert. Kein Mann in ganz Frankreich wird ehrenvoll leben dürfen, der nicht die Waffe gegen die Invasion erhebt." " Da ist es freilich nicht zu verwundern, wenn mein Vater Soldat geworden ist." Tausende standen am Ufer, um der Ankunft beizuwohnen. Am Sonntag nachmittag von 4-6 Uhr war die „ Moltke" zum Besuch für das Publikum freigegeben. Tausende von Besuchern drängten sich, um das Schiff zu besichtigen. Abends besuchten die Mannschaften das Theater. Ueberall wurden die Deutschen in der herzlichsten Weise begrüßt. Konteradmiral v. Rebeur- Paschwitz erklärte, der Empfang der deutschen Flotte sei glänzend und die amerikanischen Offiziere seien unbeschreiblich liedem benswürdig. Die Stadt steht vollständig unter Zeichen des Besuchs des Deutschen Geschwaders. Nach Schätzung der Polizei drängte sich Sonntag an den der Flotte benachbarten Flußufern eine Menschenmenge von etwa einer Million. Die allgemeine Stimmung geht dahin, daß durch den Flottenbesuch die amerikanisch Etwa deutschen Beziehungen sich weiter befestigen. 10 000 Personen besuchten den„ Moltke". Auf zahlreichen Wolkenkratzern, so vom Singerturm, weht die deutsche Flagge. Postkartenwoche der Großherzogin. Wer Wir hören auf Anfrage von der Geschäftsstelle, daß Bromsilberkarten gewöhnlich für 15 bis 20 Pfg. ver= kauft werden und bemerken dazu folgendes: In der Postkartenwoche wurden Bromsilberkarten im Vorver= tauf für 8 Pfg.( später für 10 Pfg.) abgegeben. diese Karten gekauft hat, erhielt also ein vollständiges Aequivalent dafür. Da die Karten schon am zweiten Tage fast vergriffen waren, wurden sie vom Publikum manchmal mit 20 und 30 Pfg. bezahlt. Es handelt sich also hier nicht um eine Veranstaltung auf Kosten des wohltätigen Publikums. Dasselbe gilt für die F! ugpost, die abgesehen davon, daß sie die er ste ist, bei den bekannten Bedingungen des Reichspostamts, wohl kaum mehr so wohlfeil eingerichtet werden kann und bei der im übrigen die Einnahmen in Frankfurt fast denen in Hessen gleichen und zirka 2000 Bestellungen aus ganz Deutschland vorliegen, nach denen von Darmstadt aus Luftpostkarten versandt werden sollen. Der Postkartenverkauf hier in Gießen war eben falls ein sehr lebhafter. Schon am Montag nachmittag fehlten in vielen Verkaufsstellen die offiziel len Postkarten. Begehrt wurden besonders das Familienbild und die Flugpostkarte. Natürlich war die neue Flugpost ein Ereignis. Man hat eben die„ Erste deutsche Flugpostmarke" mit dem Stempel Rhein- Mainflug post unbedingt in alle Briefmarken- Sammlungen einim rangieren müssen, um der Nachwelt die Tatsache auch für dieses Gebiet schon vorwärts geht. Bilde zu erhalten, daß Hessen und damit Deutschland Aus Stadt und Land. Wetzlar,.12 Juni 1912. ):( Wetzlar. Altes Heu findet zum Preise von 3,50-4,00 mt. pro Zentner gute Abnehmer. Das erste neue Heu kann erst in 10-14 Tagen verwertet werden. Die Heuernte verspricht infolge der niedergehenden Regenschauer recht günstig zu werden. „ Berzweifen Sie deshalb nicht, teures Fräulein. Nicht jede Kugel trifft, und dann ist es ja zweifelhaft, ob man ihn unter die Kombattanten eingereiht. Aber oft will es mir scheinen, als ob noch ein anderer in den Reihen unserer Armee stände, dem Ihre Seufzer gelten." ,, Es ist nicht der Fall, Herr Graf." " So haben Sie noch niemanden diese kleine Hand zugesagt?" Desiree antwortete nicht. Die Lüge wollte nicht über ihre Lippen, doch hütete sie sich wohl, einem Franzosen ihr Herzensgeheimnis mitzuteilen. " Nun, ich habe mir in den Kopf gesetzt, daß Sie dennoch für einen anderen Franzosen als Ihren Bapa beten sollen, und deshalb will ich mir um Sie Verdienste erwerben. Ich werde Ihre Schritte leiten, wenn Sie den Vater suchen; ich werde Sie vor den Gefahren schützen- furz, ich werde alles tun, damit Sie mich ein wenig lieb gewinnen. Und da ich mit Schrecken an den Augenblick der Trennung denke, bin ich entschlos= sen, nicht eher von Ihnen zu weichen, als bis Sie Ihren Vater gefunden haben.". " Herr Graf, was tat ich, um diese Güte zu verdienen?" ,, Sie fragen? Ihre Schönheit, Ihre Liebenswürdig= feit, Ihre Hilflosigkeit haben es mir angetan. Wie habe ich Sie vermißt, als Sie trant waren, wie schlug mir das Herz, als ich Sie zuerst wieder erblickte! Ja, ich verehre Sie, Fräulein Desiree, ich liebe Ste!" „ Herr Graf," sprach Desiree, ihm langsam dte Hand entziehend, welche er während seiner Rede er= griffen hatte. Ich bitte Sie, halten Sie ein. Ich darf Ihre Worte nicht hören, denn Sie berauben mich des Schutzes, dessen ich so sehr bedürftig bin." Ste stand auf und wollte sich entfernen. Aber d'Alincourt erhob flehend die Hände. Bleiben Sie, holdes Fräulein, gehen Sie nicht im w play und wo flugzeuges 8.30 Uhr wied em Darmstadt. einer Felddienstü Interoffizier des D Meldung aus De en Spar erfchoffe auch die rein lyrischen Lieder Löwe's verdienten, weit größerem Maße dem deutschen Volke bekannt werden als sie es sind. Und endlich hat Löwe Art des deutschen Liedes gepflegt, die jetzt fast g ausgestorben ist; heitere Lieder von harmlos fröhli echt deutscher Art, die in volkstümliche Melodik gehal in der Familie und im Gesellschaftskreise gesungen den, wenn die ernsten schweren Lieder der Stimm nicht mehr angepakt waren; zweifelhafte, grobför oder sinnlich- schmalzige Lieder Wiener oder Berliner But finalem he ist ausmusit fast verdrängt. Darmstadt Löwe- Abend, den der Älldeutsche Verband am Frein arshall des Groß im 85. den 14. Juni, abends 8 Uhr, im großen Saal des rhr. Wester Arten in neuer Vortragsfolge und wird es versu diesen deutschen Tonmeister weiteren Kreisen näher bringen. Seine wundervolle, klare Melodik schmeit sich mit ihrem natürlichen Flusse in das Herz jedes sikalisch Empfindenden ein, der nicht, wie manche dernste, Unverständlichkeit für ein Kennzeichen muf scher„ Höhe" hält. Die Ausführung durch die ja Gießen wohlbekannten Künstler, den Baritonisten Müller aus Frankfurt und Frl. Stammler Gießen, bürgt für eine vollendete Wiedergabe der sänge und einen hervorragend genußreichen Abend. Programm v. n Gießen, 12. Juni. Das am letzten Som Donnerstag, 13. stattgefundene Geländespiel des hiesigen Krand abends 8-10 gervereins im Walde nach Leihgestern zu ist Kurkapelle.- Beig schön verlaufen. Gegen 60 Personen( Erwachsene Kinder) waren eifrig bemüht, die im Walde verste Fähnchen zu finden und heller Jubel erschallte jedes wenn ein„ Sieg" zu verzeichnen war. Den 4 Mit dern, die allein oder mit ihren Kindern die me Fähnchen zu finden und heller Jubel erschallte jedes wo„ das ganze sammeln" erfolgte, praktische Preise gehändigt. Ein gemütliches Beiſammenſein ſchloß dieser in ihrer Art erstmals durchgeführten Veranstal an. Bad ( Postkarten- Wo italienische Na Freitag, 14. Ju abends 8-9 Uhr kapelle.- Abends Das Glück im Win Hermann Suderman Samstag, 15. Ju auf der Terrasse 8 Uhr im Konzer kapelle unter Leitu derstein und unter sor Friedberg aus Vorlä Sonntag, 16. Ju auf der Terrasse des Gesangvereins tersaal I. Kammer 8 Uhr im Kurha Zoula de Boncza Montag, 17. Ju Operettenspielzeit Dienstag, 18. J Donnerstag, 20 ber- Soirée von Alf Samstag, 22. J n Gießen, 12. Juni.( Warnung an tern und Lehrer.) Seit einigen Tagen treibt etwa 20jähriger Mensch auf den Kinderspielplätzen den Anlagen sein Unwesen, indem er schulpflichtige chen durch allerlei Versprechungen an sich zu locken Gestern abend wäre ihm dies beinahe geglückt und einem Zufall war es zu verdanken, daß nicht viellique in Paris. D Schlimmeres passiert ist. Kurz nach 8 Uhr hatte Betreffende ein etwa 10jähriges Mädchen aus der G straße mit sich genommen. Mehrere andere Kinder ten von dem jungen Menschen das Wort„ Kinem graph" gehört und als die in großer Aufregung befindenden Eltern auf diesem Wege nach ihrem S fahndeten, fanden sie es nach 9 Uhr im Kinematog bei ihm sitzen. Er hatte dem Kind eine Tafel S lade gegeben und dadurch dasselbe gefügig gem Leider ist es nicht gelungen, seine Personalien fe stellen, vielleicht befaßt sich in diesem Sinne noch Polizei mit ihm. Die Eltern der Kinder aber und die Lehrer mögen die Kinder eindringlichst warnengl. Küche- Pr unbekannten Personen Geschenke anzunehmen oder i zu folgen. o Ulrichstein. Uebertragen wurde dem S amtsaspiranten Adolf Schultheis aus Marbu Zorn von mir. Ich will schweigen und alle Wür in meiner Brust begraben, bis eine bessere, eine haus 5. Sinfonieko tel- Resta strasse 50 Besitzer Han Besitzer: H stigere Zeit gekommen. Entziehen Sie mir Ihr wirtschaft u trauen nicht." " Ich würde mich selbst elend dadurch machen. ich müßte mich verachten, wollte ich ferner solchen den lauschen." Eigene thaus zu „ Kein Wort mehr von Liebe, teure Desiree," er, sie mit glühenden Augen betrachtend;„ ich sch bis Sie mir selbst das Recht zu sprechen geben we Ich hoffe, dies Recht durch meine Taten zu verdienstr. Bis dahin gelte für uns nur die Freundschaft. chen Sie mir die Hand, zum Beweise, daß Sie mir ständig vertrauen." 6 Besitzer B nichster Nähe der Schöner sch Anerkannt Desiree legte die Hand in seine Rechte. Er fat gepflegte Biere, lange innig an, während sie die Augen niederic risame Bedienung Beide setzten sich wieder auf ihre Plätze. Aber die tarhaltung wollte nicht fließen,- sie fanden den fachen, vertraulichen Ton nicht mehr. „ Ich möchte meine Sachen richten. In wer Stunden werden wir in Bordeaux landen," sagte siree nach einer Weile.„ Leben Sie wohl indes, wt hen uns noch vor der Landung wieder." dw. A strasse 7 tannt guten Mittags ,, Sie wollen mich allein lassen?" fragte er fd Cacao, Milch- u C - lend.„ Sie sind mir auch nicht ein bischen gut." „ Ich bin Ihre Freundin, gab ich Ihnen darauf die Hand, Herr Graf?" ,, Wie kühl der Titel klingt!" " Er gebührt Ihnen, und mir, ihn zu gebra Ich bitte Sie, bleiben Sie mein Freund." Dimmer, immer!" rief er mit Emphase und thre Hand. Ste Iteß es sich ruhig gefallen und schied mit Kopfnicken. ( Fortsetzung folgt.). ohne Familie beste ben ung auft P frat Dahn eine Lehrerſtelle an der hiesigen Gemeinde-| 24. Dezember 1906 aus dem Hofdienst, in dem er fast und De patijchen estern an Alsfeld, 8. Juni. Unter zahlreicher Beteiligrug man heute den ersten Beigeordneten der Stadt feld, Georg Kurtz 2., zu Grabe. Der Verstorbene Abenir 12 Jahre erster Beigeordneter und lange Jahre 1. unstvolle isident des Hassia- Bezirkes Alsfeld, zuletzt Ehrenund definzender des letzteren. Der Verblichene stand im 59. on Deubensjahre. en, wie Bajtore Darmstadt, 11. Juni. Nachmittags 6.30 Uhr allen sich die Großherzoglichen Herrschaften mit Prinz die& Prinzessin Viktor im Auto nach dem Darmstädter perdiente rierplatz und wohnten daselbst der Ankunft des Ife belam flugzeuges„ Gelber Hund" bei und kehrhat Lon jetzt fail. mlos fr Melodil 5 Darmstadt. Bei einem Patrouillenritt wähgesunge einer Felddienstübung hat Sonnabend vormittag der G Unteroffizier des Dragoner- Regiments Nr. 22, nach fte, grove Meldung aus Darmstadt, aus Unvorsichtigkeit den er Berlin friten Spar erschossen. perdräng sDarmstadt, 10. Juni. Der langjährige Obernd am marschall des Großherzogs, General der Infanterie, n Gaal Arhr. We sterweller von Anthoni, ist coben detern hier im 85. Lebensjahre gestorben. Er war am m 8.30 Uhr wieder nach Jagdschloß Wolfsgarten es b eisen nah elodit j Herz je wie man zeichen urch die Baritonite amml pergabe legten G Bad Daubeim chen Ab Programm v. 13. bis 15. Juni 1912. ( Postkarten- Woche der Grossherzogin.) Donnerstag, 13. Juni, nachmittags von 4-6 Uhr und abends 8-10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Bei günstiger Witterung abends grosse italienische Nacht im Park und auf der Terrasse. Freitag, 14. Juri, nachmittags von 4-6 Uhr und abends 8-9 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurhiesigen estern 3 ( Erwach Walde Schallte Den 4 dern die rschallte je ttische Pr njein j ten Veran nungo Lagen perspielpla hulpflichti ich zu lod kapelle. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater: Das Glück im Winkel, Schauspiel in 3 Akten von Hermann Sudermann. Samstag, 15. Juni, nachmittags von 4-5 Uhr Abends auf der Terrasse Kouzert der Kurkapelle. 8 Uhr im Konzerthaus 2. Künstlerkonzert der Kurkapelle unter Leitung des Kgl. Professors Hans Winderstein und unter Mitwirkung des Pianisten Professor Friedberg aus Cöln. Vorläufige Anzeigen: Sonntag, 16. Juni, vormittags 112 Uhr im Theatersaal I. Kammermusik- Matineé. Nachm. u, abends auf der Terrasse Doppelkonzert der Kurkapelle und des Gesangvereins ,, Frohsinn" Bad- Nauheim. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale: Einmaliges Gastspiel von Zoula de Boncza, erste Tänzerin an der Opéra Comique in Paris. Dazu: ,, Lottchens Geburtstag". Montag, 17. Juni, abends 8 Uhr: Eröffnung der Operettenspielzeit ,, Eine Nacht in Venedig". Dienstag, 18. Juni, abends im Kurhaussaale Zauber- Soirée von Alfred v. Kendler. Donnerstag, 20. Juni, Tanz im Konzerthaus. Wort„ Samstag, 22. Juni, abends 8 Uhr im Konzertgeglüdi aß nicht Uhr h en aus de ndere Ki Aufregu haus 5. Sinfoniekonzert der Kurkapelle. nach ihm n Kinem ne Tafel gefügig 40 Jahre lang gestanden hatte, ausgeschieden. ):( Mainz. Die Bürgermeisterei hat beschlossen, den hiesigen Wildbret- und Geflügelhändlern, die noch nach dem Erlaß des Reichsgesetzes über die Aufhebung der Oktroigebühren für Lebensmittel zur Zahlung von Oktroi für in die Stadt eingeführtes Wild und Geflügel herangezogen worden waren, auf Grund der reichsgerichtlichen Entscheidung, die zu viel bezahlten Oktroigebühren rückhaltlos zurückzuvergüten. Aus aller Welt. Berlin, 10. Juni. Heute vormittag hat sich der Direktor der Allgemeinen Elektrizitätswerke A.-G., vormals W. u. A. Böse u. Co., Emil Hartzfeld, der Berliner Kriminalpolizei zur Verfügung gestellt und ist in Haft genommen worden. Harzfeld wurde bereits seit mehreren Tagen polizeilich gesucht, da er in Verdacht steht, Wechselfälschungen vorgenommen und bei der letzten Generalversammlung der Allg. Elektrizitätswerke Stimmzettel gefälscht zu haben. Er sollte bereits vergangenen Freitag verhaftet werden, als er von einer Geschäftsreise aus Köln zurückerwartet wurde. am ::: Posen, 11. Juni. Furchtbare Hagelschläge suchten weite Strecken der Provinz Posen heim. Die Ernte in der Gnesener Gegend ist total vernichtet. Der 39. Deutsche Gastwirtetag, der dieser Tage in Chemnitz zusammentrat, hat u. a. be= schlossen, für eine gesetzliche Festlegung der dreijährigen Lehrzeit im Gastwirts gewerbe einzutreten. Eine Resolution verlangt, daß der für Heilzwecke bestimmte Spiritus durch einen Zusatz unbrauchbar zum Trinken gemacht werde und wendet sich gegen die Einführung der gesetzlichen Mindestſtärke. ::: Bonn, 11. Juni. Ein 26jähriger Privatlehrer gab sich im Juli vorigen Jahres am Königlichen Gymnasium in Münster( Eifel) für seinen 29jährigen Schüler aus und legte für diesen die schriftliche Prüfung ab. Die Prüfung fiel vorzüglich aus. Der Schüler verriet aber später aus Angst den Betrug. Die Straffammer verurteilte Schüler und Lehrer wegen gemeinschaftlicher, einfacher Urkundenfälschung zu je drei Monaten Gefängnis. * Wien. Ingenieur Hirth erhielt aus allen Teilen Deutschlands zu seinem Siege bei dem Fern= fluge Berlin- Wien zahlreiche Glückwünsche, u. a. auch ein persönliches Telegramm des Prinzen Heinrich, der ihn bereits gelegentlich des Oberrhein- Fluges kennen gelernt hatte. Der Prinz beglückwünschte ihn sehr herzlich zu diesem zweiten großen Erfolge. * Wien, 10. Juni. Aus militärischen Kreisen wird der„ Neuen Freien Presse" mitgeteilt, man vermute auf Grund der näheren Begleitumstände bei der Explosion in Wiener- Neustadt, daß die Ursache einen verbrecherischen Anschlag zurückzuführen ist. Geschäftliches. Kahlköpfige Frauen. auf Der Fall dürfte sich wohl kaum ereignen, daß wir eine Frau zu Gesicht bekommen, die total kahlköpfig cinFotel- Restaurant Germania bertolziert. Höchstens in einer jener amerikanischen Pri erfonalien arkstrasse 50 Sinne Bad Nauheim Parkstrasse 50 Besitzer: Heinrich Wagner er aber ichjt monzügl. Küche nehmen wurde de aus M Prima Weine Butzbacher u. Münchener Biere Hanauer Hof Besitzer Hartmann Langsdorf Gastwirtschaft u. Metzgerei mit elektr. Betriebe. EF Eigene Aepfelwein- Kelterei. nd alle effere, emir ch mad rner fo e Define d; i en zu Gasthaus zum Hessischen Hof. geben Füstenstr. 6 eundi aß Sier Besitzer: August Reinhardt Bad- Nauheim Fürstenstr. 6 la nächster Nähe der Trinkquellne und den Badehäusern. Schöner schattiger Garten und Speisesaal Anerkannt gute bürgerliche Küche Gut gepflegte Biere, reine Weine, prima Apfelwein, Kaffee. echte. Aufmerksame Bedienung gen ni e. Aber fanden Mässige Preise. Ludw. Aubel, Restaurant 1. 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Klug und weise handeln die Frauen, welche es gar nicht erst zu solcher Vorspiegelung falscher Tatsachen kommen lassen, denn es ist leichter, einem Uebel vorzubeugen als es zu heilen. Vor allem meide man dicht anschließende Hauben und andere Druck verursachende Licht und Luft den Eingang verwehrende Kopfbedeckungen. Diese Faktoren Luft und Licht sind das erste Erfordernis gesundheitsgemäßer Haarpflege. Den sogenannten Haarerzeugnismitteln und Haarwiederherstellern bringe man Mißtrauen entgegen. Derartige Mittel tragen zum großen Teil die Schuld des ununterbrochenen Haarausfalles ebenso wie Exzesse, namentlich alkoholischer Art. Ein weiteres Postulat rationeller Haarpflege ist eine mit pedantischer Konsequenz durchgeführte regelmäßige Reinigung des Haares mittels , Champoon mit dem schwarzen Kopf." Dieses Präparat zur rationellen Haarkultur hat lediglich durch seine qualitativen Eigenschaften eine universelle Verbreitung und natürlich ebensolche Nachahmung gefunden, deshalb wolle man beim Einkauf die Forderung„ Champoon mit dem schwarzen Kopf" apostrophieren, nur dann hat man die volle Garantie für den erstrebten Erfolg. Shampoon mit dem schwarzen Kopf" beansprucht aber auch durch seinen volkstümlichen billigen Preis das Sonderinteresse des Publikums. In allen Apotheken und Drogerien, Parfümerien und vielen Friseurgeschäften ist das Paket" Shampoon mit dem schwarzen Kopf" zu 20 Pfg.( 7 Pakete 1.20 Mt.) erhältlich. Mit Teer-, Eigelb- oder Kamillen- Zusatz fostet ein Paket 25 Pfennig ( 7 Pakete 1.50 Mt.). )( Auch Gießen gehört zu den auserwählten Städten. Bekanntlich errichteten die Bremer Abels Schokolade- Werke auch in unserer Stadt eine Fabrikniederlage, die sich im Seltersweg befindet, um den Verkehr mit dem hiesigen Publikum leichter und bequemer zu gestalten. 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