zu, rma auf erche ten en ich roufInann e- esgen 11. richts. spricht raucht! ? t. Auserklärt rt, en h ch nicht ch überMittel enutzen! Costenlos gebracht st, diese Ar sie seine kannt mehr ngender lin 35 enden! en tc. Gießener Zeitung Bezugspreis 40 pfg. monailich ( Neueste Nachrichten) verteljährlich 1,20 M., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 90 Pig Mittwochs und Samstags. weg 83. - - Erscheint Redaktion: SeltersFür Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 12.( 1. Blatt.) Neueste Nachrichten. Berlin, 9. Febr. In der heutigen Reichstags= Sizung wurde das Präsidium gewählt. 1. Präsident ist Dr. Spahn( 3entr.), 1. Vizepräsident Scheide mann( Soz.) und 2. Vizepräsident Dr. Paasche ( Natlib.). Es ist das erste Mal, daß ein Sozialdemokrat dem Präsidium angehört. Scheidemann ist 1865 in Kassel geboren. Er erlernte die Buchdruckerei. 1895 gab er seinen Beruf auf und übernahm die Redaktion eines sozialdemokratischen Parteiorgans in Gießen. 1902 wurde er Chefredakteur des„ Offenbacher Abendblattes", 1905 trat er zum„ Kasseler Volksblatt" über. Scheidemann ist seit 1903 Reichstagsabgeordne ter, seit 1908 Stadtverordneter in Kassel. Frankfurt a. M., 9. Febr. Der Raubmörder Pöllmann ist heute früh im Hof der Strafanstalt Preungesheim hingerichtet worden. P. hatte seiner zeit den Agenten Biener bei Frankfurt meuchlings mordet. Cafè Herr - - er= Samstags liegt für die Stadtabonnenten der Illustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Expedition: Seltersweg 83. Samstag, den 10. Februar 1912. durch Humor!", hat derselbe den Reinertrag des Kappen- und Liederverkaufs der beiden Festsitzungen an die Wohltätigkeitsvereine der 3 großen Religionsgemein schaften abgeführt mit der Bestimmung, diese Gelder am Fastnachtssonntag zu verteilen. * = Gießener Kläpperbube. Als solche können sich alle Jungens beteiligen, die im Besitz eines sogenannten Schnitzelanzuges sind, der für weniges Geld ( denn es handelt sich ja nur um rot- weiß- blau- gelbes Papier) herzustellen ist. Die Kopfbedeckung wird den Im Kläpperbuben bei der Zugaufstellung geschenkt. Schaufenster der Firma Heilbronner ist ein Musteranzug ausgestellt, wo auch gerne Auskunft über Anfertigung erteilt wird. * Karnevalzug am Fastnachtsonntag! In diesem Zug soll bei Gruppe:„ Sommer" ein K na ben- Trommlertorps Verwendung finden. Die Jacken, Hüte und Gürtel werden den Knab! n gestellt, hingegen sind die Trommeln selbst zu beschaffen. Das Trommeln wird den Knaben im Laufe der Woche gelernt. Auch eine Clowngarde soll verwendet Giess. Rester- Lager Brandmalerei und Schnittkunst Gemütlicher Hildebrandt, Sonnenstrasse 31 Carl Zimmermann, Neue Bäue 15. Bahnhofstrasse 62 Aufenthalt. Kaffee 15 Pfg. Bügel- und Reparatur- Anstalt. Rechtskonsulent Stappel Giessen, Sonnenstr. 31. Tel. 634. Drogen, Chemikal., Hermes Lehr- Institut Korbwaren Parfümerien und Farben. Löwen- für Dam. u. Herren, Bahnhofstr. 39. Bürstenmacher Einzige u. Spez.- Ausbild. in all kaufm. Fächern. Eintritt jed. Zeit Drogerie W. Kilbinger, Giessen, Seltersweg 79a. + Aus Stadt und Land. Gießen, den 10. Februar 1912. n Gießen. Der Großherzog hat dem Pfarrer Dr. Jakob Batteiger zu Jlbeshausen die evangelische Pfarrstelle zu Dittelsheim und dem Pfarrer Otto Repp 34 Mittel- Seemen die evangelische Pfarrstelle zu NiederFlörsheim übertragen. n Gießen. Der Finanz ausschuß der Zweiten Kammer wird sich am Montag, den 12. Febr., nach Gießen begeben, um die Pläne für die neuen Klinikbauten an der Landesuniversität und das im Bau begriffene neue Amtsgerichtsgebäude einer Augenscheinnahme zu unterziehen. Für das letztere wird im Vermögensteil des Budgets als zweite Baurate eine Summe von 166 000 Mark angefordert und von der Regierung die Ermächtigung gewünscht, die früher im Anschluß an die Einrichtung des Provinzial- Arresthauses zu Mainz für die Herstellung von 16 mittleren und fleineren Beamtenwohnungen bewilligten 43 000 Mark für den Neubau in Gießen mit zu verwenden, da sich inzwischen die Ausführung jenes Projektes als unzweck mäßig erwiesen hat." n Gießen. Am 26. Januar waren 50 Jahre verflossen, daß Major a. D. Freiherr Friedrich Joseph Röder von Diersburg als Freiwilliger in das 1. Großherzogliche Infanterie- Regiment( Leibgarde) Nr. 115 eingetreten war; er wurde mit einem Patent als Leutnant vom 30. 6. 1866 am 2. 5. 1869 in das jetzige Infanterie- Regiment Kaiser Wilhelm versetzt, in dem er am 11. 3. 1873 zum Oberleutnant und am 22. 3. 1881 zum Hauptmann und Kompagnie- Chef aufrückte. Bis zu seiner am 22. 3. 1889 erfolgten Verabschiedung aus dem aktiven Dienst mit dem Charakter als Major hat der Jubilar an der Spitze der 10. Kompagnie des hiesigen Regiments gestanden. 311 n Gießen. Die Mathilden sttftung für die Provinz Oberhessen hat beschlossen, 1800 Mt. wohltätigen Zwecken, in erster Linie zur Unterstützung bedürftiger Kleinkinderschulen zu verteilen. n Gießen. Das goldene Jubelfest des Turngaues Hessen findet vom 6. bis 8. Juli hier auf dem Trieb statt. n Gießen. Die 4. Sänger Versamm= Heinrich Kuhl, Wolkengasse 21. Die Erd: und Maurerarbeiten zur Herstellung des Personentunnels auf Bahnhof Fiedberg i. H. sollen berbungen werden. Zeichnungen und Angebotsmufter tegen in Geschäftsgebäude der Bauabteilung zur Einsicht aus, lettere fönnen, solange der Vorrat reicht, gegen portofreie Einsendung von Die 1.80 mt. bezogen werden. Angebote werden am 23. Febr. 1912 vormittags 10 Uhr geöffnet. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Großh. Seff. Eisenbah- VanAbteilung I Friedberg. Die Herstellung von 15 000 qm Pflaster und das Versehen von 3260 Ifdm. Bordsteine soll in einem Lose vergeben werden Zeichnunger u. Angebotsmuster liegen im Geschäftsgebäude der Bauabteilung I zur Einsicht aus. Leßtere törnen solange der Vorrat reicht, gegen portofreie Einsendung von 1 MI. ( nicht in Briefmarken) bezog. werd. Die Angebote werd. am 21. Febr. 1912 vormittags 10 Uhr geöffnet. Buschlagsfrist 4 Wochen. Großh. Seff. Eisenbahn- BauAbteilung I Friedberg. Wagenverkauf. Empfehle mein reichhalt. Lager: Eleg Landauer. Mylords, Halbverdecke, Breaks, Geschäfts- und [ 21/3 Amerikanerwagen aller Art, neu und gebraucht. Fr. Grauer, Butzbach. Für Aufführungen empfehle feine Theater- Kostüme, für Maskenbälle elegante Masken- Garderobe, leihweise billigst. Fr. Jacobi, Warburg i. Westf., Verleihinstitut. + Frauen+ I ung zur Bekämpfung der Unlauterkeiten bei Gesang= wettstreiten findet hier morgen Sonntag, den 11. Febr., mungen, welche immer wieder aufnachmittags 2 Uhr, im Hotel Schütz statt. Die drei vor- hüten sich vor nɩplosen Nachah ausgegangenen Versammlungen in Frankfurt a. M., in tauchen, und nehmen b. Störungen Limburg und Wiesbaden haben gezeigt, daß diese Be- nur noch die echten Cito Tropfen wegung, die in ganz Mittel- und Westdeutschland gro- Nr. 1 Nr. 4.50 Stä fe 2 Mt. 6.50 Ber Sympathie begegnet und zahlreiche Anhänger besitzt, unschädl. b. Garantie cheine. Diskr. eine croße Berechtigung hat. Mehrere Gesangwettstreite werden schon jetzt weit vorsichtiger und reeller vorbereitet. Die Gesangvereine und Sänger, welche im kommenden Sommer auf Gesangwettstreite gehen, sollten sich darum auch zu dieser Versammlung einfinden. n Gießen. Der Bund der Karnevalve r= eine Deutschlands hat seine direkte Tätigkeit in Gießen nun beendet. Getreu seinem Motto:„ Wohltun per Nachnahme Chem. Laborat. With Lehmann, Berlin 149 . W. Lindenstraße 1.6. Vereinsgelder weiden in flein. Beträgen bis zu ohne Bürge ausgelieher. monatl. 1000 mr. an jedermann eventl. Rüfzahl. gestattet Näher. durch: P. Thum, Köln, Chlodwigpl. 11. | ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pig. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg. Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon: Nr. 362. 24. Jahrg. werden. Knaben, die im Besize solcher Clownanzüge sind und Mundharmonifa spielen fönnen, mögen sich in der Geschäftsstelle, Seltersweg 50, melden. s Darmstadt. In einer Kuranstalt zu Wiesbaden erlag der ev. Pfarrer der Petrusgemeinde, Ludwig Wal 3, im Alter von 59 Jahren einem Schlaganfall. Mit ihm ist ein sehr verdienter evangelischer Geistlicher Hessens aus dem Leben geschieden. Geboren zu Lich am 13. Januar 1853, trat Walz am 28. Novbr. 1875 als Pfarrverwalter zu Güttersbach in den Dienst der hessischen Landeskirche, wurde dann am 17. Mai 1876 Vilar in Langsdorf und Lehrer an der erweiterten Volksschule in Lich, am 9. Januar 1881 Pfarrer in Grüningen, am 17. November 1890 Pfarrer in Lang göns, von wo er am 23. Juni 1899 als Pfarrer nach Bessungen fam. ):( Dillenburg. In die Geschäftsräume des Herrn Justizrats Blitz hier wurde ein Einbruch verübt, wobei ein paar hundert Mark und aus dem Schreib= pult des Bureauvorstehers etwas Kleingeld und Anzahl Postwertzeichen gestohlen wurden. Rote Radler Art. Tel 616. Neuenweg 28. Ausführung von Bestellungen jeder Pension ,, Bellevue" Neue Bäue 22. Mod. Haus am eine Annoncen- Annahme 1. alle Zeitungen, Kähler, Charlottenburg I. billigste Berechnung. ReklameWeissnäh- Unterricht Frau Schott, Kaiser- Allee 7 I. Stadttheater, Zimmer in jeder Zigarren u. Tabake Preislage. Privat- Mittagstisch. Martin Krug, Schulstr. 5. 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Nur der Sigungssaal blteb noch leer. Die Fraktionen hielten noch sämtlich Sibungen ab, in denen man sich über die Präsidentenfrage bte Köpfe zerbrach. Diefe Beschäftigung hatte of= fenbar ansteckend gewirkt. Ueberall, wo auf den Jour nalistentribünen und in den Gängen zwet oder dret beisammen standen, drehte sich die Unterhaltung nur um die eine Frage: Wer wird Präsident? Die verschtebensten Vermutunget wurden aufgestellt, doch neigte fich die überwiegende Mehrheit der Meinung zu, daß die Nationalliberalen den Präsidenten stellen würden. Borfizenden Freiherrn von Wangenheim- Klein- Spie gel; Geschäftsbericht für 1911, erffattet vom Direttor des Bundes, Dr. Diederich Hahn; Die Reichstagswah Jen, Referent: Rittergutsbesizer von Oldenburg- Januschau; Die Wirtschaftspolitik der Zukunft, Referent: Pfarrer Heckenroth; Diskussion. Völlig im Dunkeln tappte man aber bet der Frage, welche Parteien die Vizepräsidenten stellen würden. Die Frage spizte sich schließlich dahin zu, ob das Bentrum oder die Sozialdemokratie den ersten Bizepräfidenten präsentieren werde. Beide Parteten tonnten gleich gute Ansprüche auf Berücksichtigung erheben: die Sozialdemokratie hätte sich als stärkste Partet durch Verzicht auf den Präsidenten ein gewisses Anrecht auf die erste Vizepräsidentenstelle erworben, das Zentrum aber fonnte sich auf den Standpunkt stellen, daß ein Verzicht der Sozialdemokratie auf das Präsidium fetnesfalls auf Kosten des Zentrums erfolgen dürfe. Als awettstärkste Partet ist aber, rein rechnerisch, das Bentrum in erster Linie zur Stellung des ersten Vizepräsidenten befugt. Dazu kommt dann noch die Erwägung, daß bei der fast gleich starten Besetzung der betben großen Parteigruppen des Hauses es im Interesse einer ordnungsmäßigen Geschäftsführung zweckmäßig erscheinen mußte, einem Präsidenten der Linken einen Vizepräsidenten der Rechten zur Seite zu stellen. Bu der geplanten Nenregelung der Sonn- und Feiertagsruhe im Handelsgewerbe wird der Tgl. Rdsch." von eingeweihter Seite mitgeteilt: Die gefeßliche Neuregelung erfolgt nicht als Novelle zur Gewerbeordnung, sondern als sebständiges Gesez, entsprechend der in den lezten Jahren entstandenen Uebung, gewisse Materien aus der Gewerbeordnung herauszunehmen und durch eigene gefeßliche Bestimmungen zu regeln. Die wichtigste Neuerung ist die Herabsetzung des gefeßlichen Arbeitsmaximums ar Sonntagen von fünf auf zwei Stun= den. Unberührt bleiben die Bestimmungen, die den Gemeinden das Recht verleihen, durch Ortsstatut die Sonntagsarbeit im Handelsgewerbe überhaupt zu verbieten. So standen die Chancen völlig gleich und mit Spannung sah man den Dingen, die da kommen sollten, entgegen. Natürlich tauchten hier und da auch noch andere Kombinationen auf. So wurde auch Graf Schwe rin- Löwiz als Präsidentschaftskandidat genannt, und der Abgeordnete Kampf für den Posten des zweiten Bizepräsidenten. Die Schwierigkeiten wurden dadurch noch gesteigert, daß auch die Personenfrage noch nicht ganz gelöst schien. Das Zentrum verfügte über zwei Kandidaten, den Freiherrn von Hertling, und den Abg. Spahn. Der erstere galt als Favorit. Seine plöbliche Berufung nach München, wo er das Kabinett bilden soll, brachte deshalb noch ein neues Moment der Unficherheit in die Verhandlungen hinein. Die englische Kritik über den Spionageprozeß Stewart ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, unfreundlich gegenüber Deutschland, sucht die tatsächliche Lage falsch zu schildern und spricht in erregten Tönen von einem falschen Urteilsspruch. Bemerkenswert ist die aus thr hervorgehende Tatsache, daß troß aller Annäherungsversuche und geheimen Andeutungen die englische Feindschaft in threr ganzen Unversöhnlichkeit fortbesteht. Das preußische Landesökonomiekollegium hat am Donnerstag in Berlin seine Beratungen begonnen. Der preußische Landwirtschaftsminister Frhr. v. Schorlemer- Liefer dankte den preußischen Landwirtschaftsfammern dafür, daß sie dazu beigetragen hätten, auch threrseits den unbegründeten und übertriebenen Ge= rüchten und Behauptungen über eine Teuerung und über eine mangelrde Versorgung des Vaterlandes mit Fleisch und Brotgetreide entschieden entgegenzutreten. Bwischen all diesen Mutmaßungen platte furz vor 8 Uhr das Gerlicht hinein, der Reichstag werde sich als= bald nach Eröffnung der Sizung wieder vertagen. Anfangs wurde es mit einem halb ungläubigen Lächeln aufgenommen. Bald trat es indessen mit größerer Beftimmtheit auf, und als um 3% Uhr der Alterspräsi dent Traeger die Sibung eröffnete, wußte man bereits mit Gewißheit, was die Glocke geschlagen. Nach Verlesung einiger geschäftlicher Mitteilungen durch einen der provisorischen Schriftführer erklärte der Präsident Traeger:" Wir treten nunmehr in die Tagesordnung ein. Es liegt hierzu ein Vertagungsantrag vor." Abg. Baffermann, der Führer der nationallibe= ralen Partei begründete diesen Antrag kurz mit dem inaria da Die Behan Wegen der Bräfidentschaftswahl noch nicht völlig zum Abschluß gelangt seten. Nachdem der Abg. Gröber diesen Ausführungen beigepflichtet hatte, schritt man zur Abstimmung, bei der sich faft das gesamte Haus, das übrigens gut besetzt war, für den Antrag erhob. Dann vertagte sich das Haus auf Freitag mittag 2 Uhr. Italienische Berlufte in Benghaft. Nach einer De pesche des Kommandanten von Benghasi, die das tur fische Kriegsministerium veröffentlicht, sollen die Ita Itener in den letzten Gefechten zu Ende des Monats Januar mehr als 1300 Tote gehabt haben, die auf die Kriegsschiffe gebracht worden jefen. Die Stadt set voll von Verwundeten. Einige italienische Kompanien seien vollständig vernichtet. Die Türken und Araber hätten im ganzen nur 28 Tote und 89 Verwundete gehabt. Die Berliner Stadtverordnetenversammlung hat die Verstadtlichung des Rettungswesens beschlos fen, dagegen die Uebernahme des Arbeitsnachweises in städtische Regte abgelehrt. Im Schacht begraben. In Californien wurden 65 Mann in der Buncer- Hill- Grube durch Einsturz eines Schachtes infolge morsch gewordener Balfen lebendig begraben. Man ist bemüht, die Verunglückten zu retten. Der Fürst zur Lippe hat aus seiner Privatschatulle die wirtschaftliche Sicherstellung der durch den Theaterbrand in Detmold engagementslos gewordenen Mitglieder des Hoftheaters bewilligt. Ein sozialdemokratischer Wahlrechtsantrag ist im preußischen Abgeordnetenhause eingegangen. Die Abgeordneten Borchardt( Berlin) und Genossen haben Abänderungsanträge zu den bürgerlichen Anträgen auf Reform des Wahlrechtes eingebracht, die das gleiche, direkte und geheime Wahlrecht für alle großfährigen Einwohne: ohne Unterschied des Geschlechts fordern. Auf den Tribünen wurde dieser etwas klägliche Ausgang des großen Tages" mit einiger Heiterkeit aufgenommen. Rundschau vom Cage. Politisches. Eine neue Drohung Italiens. Londoner Blättern wird aus Konstantinopel telegraphiert, Italten habe, des langen Krieges müde, die Mächte davon in Kennt= nis geseßt, daß, wenn die Türkei sich nicht bald zum Friedensschluß bequemen werde, die Operationen bis nach Konstantinopel ausgedehnt werden müßten. Die Pforte hat infolgedessen beschlossen, alle italienischen Banken, Versicherungsgesellschaften und andere italtenische Institute in der Türkei zu schließen. Wie wird sich das Reichstagspräsidium zusammen fezen? Von maßgebender Seite wurde nach der„ Voss. Big." der Vorschlag gemacht, zum ersten Reichstagspräfidenten einen Nationalliberalen, zum ersten Vizepräfidenten ein Mitglied des Zentrums und zum zweiten Bizepräsidenten einen Freisinnigen zu machen, doch ist dieser Vorschag bisher von den Fraktionen nicht ange= nommen worden. Die Polen haben die Erklärung abgegeben, daß sie für feinen Präsidenten aus der nationalliberalen oder der Reichspartei zu haben wären. Die Generalversammlung des Bundes der Landwirte, die, wie mitgeteilt, am 19. Februar im Sportpalast in Berlin stattfindet, wird nach folgender Tagesordnung abgehalten werden: Ansprache des BundesDie Herren von Dieskaut. 20) Original- Roman von Franz Treller. ( Nachdruck verboten.) Seine Mutter seine Mutter! Kleine Nachrichten. Brinzessin Viktoria Luise von Brenßen reist am Samstag nachmittag zu längerem Erholungsaufenthalt nach St. Morit bezw. Celerina, wo auch das deutsche Kronprinzenpaar weilt. Ein Denkmal für Scharnhorst. Auf dem Schlachtfelde bet Groß- Görschen soll dem Helden der Befreiungstrieoe Scharnhorst zur hundertsten Wiederkehr des Schlachttages am 2. Mat 1913 ein Denkmal errich= tet werden. Leipzig als dritte unter den deutschen Großstädten. Mit dem gestern gefaßten Beschluß der Leipziger Stadtverordneten, die beiden großen Vororte Leusch und Schönfeld mit über 30 000 Einwohnern einzuverleiben, tritt Leipzig an die dritte Stelle unter den deutschen Großstädten. Aus den Gerichts älen. Be truges Gefellfah nen Spi und er Epielflu Aluflöfur ber früh mehrere ligt war 40jährige bewegte Städtische Studien „ Klubs Linden, Man fe lichkett scheins, Dr. Schulden holländi Vaals, im Turf darauf a ter fam gleich m wurde a fellschaft tellt"; e Für die Wie leb Immer worden, FrettagDer Dr Berl Sämtliche fprechung gebnis Die B interfrat ftändigu vorausfi gehen. dung in gang we liberaler partet de liberaler wählt w eine Be Wahl de Ein bemerkenswertes Urteil hat dieser Tage das Oberlandesgericht in Celle gefällt. Ein dreifähriges Mädchen war von dem Hofhund der Pflegeanstalt, in der man die Watie untergebracht hatte, an der Wange verletzt worden und hatte eine dauernde Narbe davon= getragen. Nun klagte der Vormund nicht nur auf das übliche Schmerzensgeld gegen den Tierhalter, sondern um eine größere Entschädigungssumme wegen Verminderung der Heiratsfähigkeit. Tatsächlich wurde dieser Anspruch in Höhe von 2500 Mark anerkannt, die bet dem zarten Altec der fraglichen Ehekandidatin mit Bins und Zinsesains in fünfzehn Jahren schon eine leidliche Mitgift abgeben. Reine Zeppelinluftschiffe mehr? Vor wenigen Wochen taqte in Friedrichshafen die Generalversammlung der Zeppelin- Bau- A.- G. Bei der Rechnungslegung sollen auch die Aussichten des kommenden Jahres dargelegt und angedeutet worden sein, daß die Heeresverwaltung vorerst keine neuen Zeppelinluftschiffe anzuschaffen geoenft. Er las nun den beiliegenden Brief seiner wirklichen Mutter mit unendlicher Rührung. Welche Unschuld, welche Liebe, welch ein edler Sinn sprach aus den vergilbten Zeilen. Bwei russische Flieger tödlich verunglückt. Zwei Flieger der Luftschiffschule in Sewastopol sind auf einem Farman- Zweidecker abgestürzt. Es erfolgte eine Benzinexplosion, bei der die tödlich verwundeten Flieger verbrannten. Die Vorliebe für alles Ausländische scheint leider in Deutschland schier unausrottvar zu sein. Einen neuen Beweis für diese traurige Tatsache bildet folgende Geschichte: Ein bekanntes Berliner Geschäft bot sehr hübsche Blusen unter dem Namen„ Berliner Blusen" an, aber ohne Erfolg. Da nannte es diese Kleidungsstücke Wiener Blusen". Und siehe da: bald war der ganze Vorrat verkauft. Mit Tränen legte er ihn aus den Händen. Der Familienname seines Vaters war überall sorgfältig ausradtert. Dann las er die Briefe seines Vaters an seine Mutter. Es lag eine so tiefe männliche Zärtlichkeit darin, eine solch frohe Hoffnung auf eine glückliche Zukunft, baß ihm bet dem Gedanken an das herbe Schicksal dieser beiden thm so nahe stehenden Menschen das Herz erschauerte. Ein sensationeller Diebstahl. Diplomatische Geheimakten im Expreßzug geraubt? Londoner Blättern wird aus Genf gemeldet: Ein geheimnisvoller und fühner Raub einer Depeschentasche, die wertvolle diplomatischen Dokumente enthielt, trug sich Mittwoch abend im Expreßzuge RomBerlin zu. Die Tasche befand sich in der Obhut eines hervorragenden Diplomaten, der Mitglied der deutschen Botschaft in Rom ist. Als sich der Expreßzug noch innerhalb der Schweizer Grenzen be fand, entdeckte der Diplomat plöblich seinen Verlust. Man fuchte das Coupé ab, ohne eine Spur zu ent decken. Es zeigte sich jedoch, daß einige Schmucksachen und andere wertvolle Gegenstände nicht berührt waren, woraus man schloß, daß der Die tahl wahrscheinlich das Werk etnes politischen Agenten sei. Da alles Nachsuchen fruchtlos blieb, wurde der Zug in Göschenen angehalten. Nun fand eine gründliche Untersuchung statt. Die Passagiere, darunter viele Amerikaner und Engländer, wurden einem scharfen Verhör unterzogen und ihr Gepäck wurde viel gründlicher untersucht, als es die Zollbeamten zu tun pflegen. Koffer mußten geöffnet werden, Retsedecken wurden befühlt und die Bassagiere ersucht, von ihren Sitzen aufzustehen. Alles war umsonst. Die Depeschentasche war und blieb verschwunden. Nach einer halben Stunde fruchtlosen Sucens jegie der expreßzug feine Nette aut Geschichte klingt sehr geheimnisvoll und unwahrscheine Itch, weshalb man gut fut, sie mit einem Fragezeichen zu versehen. Aus Furcht vor Strafe wegen einer Unart erhängte sich in Neumünster der neunjährige Sohn eines Arbeiters entkleidet auf dem Boden der elterlichen Wohnung. Lange faß er in tiefer Bewegung vor diesen redenben Zeugen einer fernen Vergangenheit. Ein militärischer Erkundungsflug Berlin- Hamburg ist am Donnerstag ohne Zwischenlandung ausgeführt worden. Oberleutnant Barends als Führer und Leutnant Solniz als Beobachter flogen auf einem Militärflugzeug( Taube) von Berlin- Döberitz nach HamburgWandsbeck in 24 Stunden( 240 Kilometer). Frau Toselli in Wilmersdorf? Ein Berliner Blatt bringt die Nachricht, daß Frau Toselli in Wilmersdorf bet Berlin thr Quartier aufgeschlagen habe. Ste soll in der Xantener Straße eine Wohnung gemietet haben. Die Bestätigung der Nachricht dürfte abzuwarten sein. Sein Blick ftet auf die Unterschrift des Briefes. „ Mutter! Ja, das wirst du mir bleiben, du warst die beste und zärtlichste der Mutter. An dem Grabe, das die beiden uns so teuren Reste umschließt, will ich in ehrfurchtsvoller Liebe jener Frau gedenken, die mir einst das Leben gab, ihrer und deiner, die an thre Stelle trat. Ach, arme, arme Mutter." Es dauerte lange, ehe die erregten Wogen seiner Seele sich einigermaßen glätteten. Tatsache nichts, daß er Hermann Holtau war und bleiben werde. Am anderen Morgen verabschtebete er sich auf Meerholz und reiste zu Hilda, um ihr seinen Mißerfolg auf Dieskau zu melden und sich auch von ihr zu ver abschieden. Sie vernahm von dem ihm auf Dieskau zuteil ge= wordenen Empfang mit Entrüstung. Harald hatte thr geschrieben, sie habe sich sofort auf dem Schlosse und ohne Frau von Herstell einzufinden, da sie sonst kein Geld erhalten werde. Ihr das Gehetmnts, das sein Leben umgab, zu of< fenbaren, sparte er sich für später auf, es änderte an der " „ Und denke Dir," fügte sie hinzu, fast gleichzeitig werden mir zweitausend Mark von unbekannter Hand zugestellt Du Böser, haft mir gewiß das Geld geschickt-" Holtau war sehr überrascht. „ Sicher nicht, obgletch ich Dir bereits einen Kredit bei einem Bankhause eröffnet habe; ich hoffe, daß Du thn fleißig benutzen wirst." „ Aber wer kann das Geld geschickt haben?" " Das wird sich ja aufklären." Die Geheimnisse der Spielhölle. Ein der offt Meldun minister Linie te bte Gel renden will im getroft enthalt den. D Dom A 河 ng: s als V versität um Er den de aber vi ift, wir bie po Länder D fächlich Deutfd Ein Spielerprozeß, der intereffante Einblicke in das Treiben einer Spielhölle gewährt, beginnt am nächsten Montag vor der Straffammer zu Düsseldorf. Im Oktober v. J. wurde von der Polizei ein Spielklub in der Hohenzollernstraße aufgehoben. Die Leiter dieses erst im April 1911 unter dem Namen„ Casino- Gesellschaft" ge= gründeten Spielklubs waren der in dem harmlofen"= Prozeß vielgenannte und in den Spielerkretsen des Inund Auslandes hinlänglich bekannte frühere Gerichtsreferendar Dr. Schröder aus Berlin, die Brüder Freiherr Georg von Wrede und Kapitän August von Wrede und der Kaufmann Gustav Löwen aus Cöln. Bet der Schließung der Spielhölle wurden außer einem Noulettespiel mehrere tausend Mark bares Geld beschlagnahmt, auch bei den Verhafteten eine Anzahl sie sehr stark belastender Briefe vorgefunden. Es wurde festgestellt, daß recht erhebliche Beträge am Roulettetisch gemacht und daß die Mitspieler tüchtig geschröpft wurden, so daß manche in ihrer wirtschaftlichen Existenz arg bedrängt sind. Daß Hilda nicht nach Dieskau gehen würde, war selbstverständlich, Frau von Herstell und sie blieben zusammen. Es wurde fest vereinbart, wenn die Einwilligung des Freiherrn nicht zu erlangen set, daß dieHochzett nach Hildas erlangier Volljährigkeit auch ohne des Vaters Willen stattfinden sollte. Bis dahin mußten noch acht Monate vergehen. Bärtlich verabschiedeten sich die Liebenden. Holtau mußte einige Tage dringenden Geschäften in Berlin widmen, um dann nach England zurückzukehren. * Still wie immer lag der Kirchhof in Breitenbach da. Es war herbstlich geworden. Gräser und Blätter verrieten es deutlich, daß die Natur sich zu langem Schlafe anschickte. den, sauste durch die Salten der Harfe, die zum Spiel für ihn am Baume hing, entlockte ihr dumpfe, geisterhafte Akkorde und trug ste weit dahin auf seinen Schwingen. Der Wind rauschte durch bte 8welge und fandte raschelnd welkes Laub zur Erde nieder, er schüttelte rauh bte spärlichen Blitten, die noch auf den Gräbern stans In die absterbende Natur paßte als Staffage das alte Weib mit dem runzeivollen Gesicht; sie saß wie fast täglich, auch heute wieder auf einem Grabstein, vor sich htustierend oder aus Gras, welken Blättern und den letzten Blüten des Jahres Totenkränze flechtend. Ein hochgewachsener junger Mann betrat den Kirchhof. Langsam schritt er auf den schmalen Pfaden entlang und schaute suchend umher. Bald ftel sein Blick auf das hohe Marmorkreuz. Er ging darauf zu, stand vor ihm still und las die Inschrift, den Namen„ Marie". In der Hand trug er einen Strauß von weißen Rosen; er legte ihn auf das Grab nieder, faltete die Hände und seine Lippen bewegten sich in letsem Gebet. Ernst und feierlich war der Ausdruck seines Angefichts. Er war so in sich versunken, daß er das alte Weth nicht gewahrte, das nicht weit von ihm saß und thn mit großen Augen anstarrte, auch nicht den Herrn, der langsami zwischen den Gräbern zu ihm heranschritt. ,, Arme Mutter, arme Mutter, wie früh entführte Dich der Todesengel dieser Erde. Arme Eltern, die ein neidisches Geschick nach kurzem Glück so grausam trennte und so weit entfernt von einander zum letzten Schlafe bettete. Könnt ihr herniederschauen zu diefer Stätte, thr Teuren, so sehet euren Sohn in liebevoller Ehrfurcht eurer gedenken! So lange ich atme, will ich eurer nicht vergessen!" So stiegen die Gedanken empor aus seiner Seele Tiefe, als er mit gefalteten Händen dastand. Wethe volle Stimmung lag über thm. tig ger gen lä fischen betzule Kamp Deutic auch n wirde Aufme Die Große D Immer Er unweit beobach Let Hang e 23 Web wegte unbeschr Freude " In E freudige von den Nad daß Holl Hoßend, Brabe Fahren! Sie gendDet Er einem G an des Lang Rein standen ben Män Beelen e Dies mischen Kaffen, fe ten nun t Flärungi Aangenbe De tit gla mate fdie voll jeten ätten abt. lung chlof 28 in n 65 eines endig etten. Catulle caterMit Broß Leip rorte einden dad riges Bange von= das dern minSiefer bet mit etne bt? 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Dieser hat auch schon eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Als Sohn eines städtischen Beamten wurde er nach Beendigung seiner Studien Referendar in Berlin. Er wurde Mitglied des Klubs der Harmlosen" im Hotel Viktoria, Unter den Linden, und wurde schließlich als Falschspieler entlarvt. Man ließ ihn jedoch, um nicht Aufsehen in der DeffentItchfett zu erregen, nach Unterzeichnung eines Ehrenscheins, daß er nie wieder falsch spielen wolle, laufen. Dr. Schröder quittterte dann wegen großer Spielschulden den Staatsdienst und versuchte fein Glück in holländischen Seebädern und auf den Rennbahnen in Vaals, wo er bet seinen betrügerischen Manipulationen im Turfflub erwischt wurde. Die Behörden wiesen ihn darauf aus und schoben ihn nach Deutschland ab. Später tam Dr. Schröder. nach Düsseldorf; er brachte zugleich mehrere Croupiers und Roulettespieler mit und wurde als Leiter des Roulettespiels von der„ Caftno- Gesellschaft" mit einem Monatsgehalt von 500 Mange= tellt"; er follte sich aber nicht an dem Spiel beteiligen. Für die Verhandlung sind mehrere Tage angesetzt. Wie stehts um die Präsidentenwahl? Ueber die Präsidentenwahl im Reichstage ist noch immer feine Einigung innerhalb der Parteien erzielt worden, und es scheint fast, als wenn sich auch in der Freitag- Sitzung noch Schwierigkeiten ergeben werden. Der Draht meldet uns: Berlin, 9. Februar. Gestern nachmittag hielten sämtliche Fraktionen des Reichstages wiederum Be= sprechungen in der Präsidentenfrage ab. Bu einem Ergebnis haben die Verhandlungen noch nicht geführt. Die Voff. 3tg." schreibt: Kommt es bei den neuen interfraktionellen Besprechungen morgen zu keiner Verständigung, so werden in der heutigen Plenarsizung voraussichtlich die einzelnen Parteten lede für sich vor-gehen. Es ist dann ausgeschlossen, daß eine Entschetbung im ersten Wahlgang fällt. Im zweiten Wahlgang werden die Sozialdemokraten für einen national liberalen Präsidenten stimmen, die fortschrittliche Volkspartet desgleichen. Sollte schließlich nicht ein Nationalliberaler, sondern ein Konservativer als Präsident ge= wählt werden, so dürfte die fortschrittliche Volkspartet eine Beteiliguna am Präsidium sowie an der weiteren Wahl der Vizepräsidenten ablehnen. Haldanes Mission in Berlin. Einen so ganz privaten Charakter, wie noch gestern der offiziöse Draht behauptete, hat nach den neuesten Meldungen die Berliner Reise des enalischen Kriegsministers doch nicht. Zwar gilt seine Mission in erster Linie feinem polttischen Zweck, aber Haldane wird doch ble Gelegenheit zu politischen Unterhaltungen mit füth= renden Männern in Deutschland wahrnehmen. Das will immerhin etwas bedeuten, und man kann deshalb getrost annehmen, daß sich an Haldanes Berliner Aufenthalt wichtige politische Unterredungen Inüpfen werden. Der Draht meldet dazu: London, 9. Februar. Daily Telegraph" ist vom Auswärtigen Amt au folgende Gretärung ermächng seriegsminner baldane ist in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Königlichen Kommission für Untversitätsbildung in Begleitung nach Berlin abgeretst, um Erhebungen über die wissenschaftliche Bildung cn den deutschen Universitäten festzustellen. Da Haldane aber vielen führenden Männern in Deutschland bekannt ist, wird er gelegentlich allgemeine Unterhaltungen über die politische Lage und die Beziehungen zwischen belden Ländern herbeiführen. Die Franzosen fürchten, daß Haldanes Reise tat sächlich zu näheren Beziehungen zwischen England und Deutschland führen könnte und sie halten diese für wichtig genug, um auf der Hut zu sein. Der Draht meldet: O Paris, 9. Februar. Die hiesigen Blätter bringen längere Berichte über die Berliner Reife des engfischen Kriegsministers, der sie eine große Bedeutung betzulegen scheinen. So schreibt der„ Gaulois": Die Kampagne für die Annäherung zwischen England und Deutschland macht offensichtlich Fortschritte und wenn auch nur eine Entspannung herbeigeführt werden sollte, würde dies Grund genug für uns sein, diese mit größter Aufmerksamkeit zu verfolgen. Die Ueberschwemmungs- Katastrophe in Spanien. Großes Elend im Lande. Viele Menschen ertrunken. Die Ueberschwemmungsgefahr in Spanien wird Immer größer. Die elektrischen Kraftwerke in Sevilla Er bemerkte auch jetzt den Herrn noch nicht, der unweit von ihm stand und ihn mit seltener Erregung beobachtete. Letse, in bebenden Tönen, doch wohl verständlich Ilang es an das Ohr des still Betenden: " Was führt Sie zu diesem Grabe, Herr Holtau?" Ueberrascht wandte sich dieser um und sah in das bewegte Gesicht Mr. Warthons, dessen Auge mit einem unbeschreiblichen Ausdruck von Furcht, Hoffnung und Freude an ihm haftete. " In diesem Grabe schläft meine liebe Mutter." " Ah!" Ein Schret- ein Ton- bebend von freudigem Schreck, aus tiefster seelischer Bewegung flang von den Gräbern wieder, daß Holtaus Herz erschütterte. Nach Atem ringend, mit einem Antlib, so bleich, daß Holtau erschrak, und nur mühsam die Laute hervor= stoßend, sagte Hermann von Dieskau:„ In diesem Grabe schläft mein tueres Weib sett sechsundzwanzig Fahren!" Männe Sie sahen sich an, die beiden Männer, stumm, fragend auch Holtau zitterte " Deine Mutter dann btst Dut mein Sohn." Er breitete die Arme aus, und stummt, und mit einen Gefühle unwiderstehlicher Macht warf sich Holtau an des Mannes Brust. Lange hielt der Vater den Sohn umschlungen. Ketner von ihnen sah dte alte Frau, die aufge= standen war und mit geisterhaften Augen auf die betden Männer starrte. Es verging lange Bett, bis thre Seelen einigermaßen Ruhe finden und bis fte den stürmischen Empfindungen Worte verleihen konnten. Dieskau mußte sich auf etnen Grabstein niederJassen, sein Sohn sezte sich zu thm. Erklärungen folgten nun in fast fieberhafter Etle und brachten rasche Aufflärung über die seltsamen Berwicklunaen ferner Veraangenbett. find zerstört. Die Stadt ft in Finsternis gehüllt. Auch In anderen Gegenden hat sich die Lage verschlimmert. Der Draht meldet weiter: Madrid, 9. Februar. Die Ueberschwemmungen nehmen im ganzen Lande einen immer größeren Umfang an. Der Manzanares ist über die Ufer getreten und hat die umliegenden Gebiete metlenwett überschwemmt. In Valladolid find viele Menschen in den Fluten ertrunken. In Sevilla ist die Lage besonders ernst. Die Bevölkerung arbeitet angestrengt, um gegen die heranbrausenden Wassermassen Dämme zu errich ten. 15 000 Arbeiter feiern. Das Elend ist furchtbar. Der Zugverkehr ist unterbrochen und das Schicksal zweier Züge auf der Strecke nach Cadiz ist unbekannt. Der Regen hält immer noch an. Ein Teil der Gendarmeriefaserne in Sevilla ist eingestürzt. Die Familien fonnten sich nur mit Mühe retten. Vermischtes. Die Junioren des neuen Reichstages. Zahlreich find im neuen Reichstage junge Kräfte vertreten, wie fa überhaupt diesmal das Parlament eine sehr starke Blutauffrischung erfahren hat. Den Benjamin stellt die sozialdemokratische Fraktion in der Person des Frankfurter Redakteurs Hermann Wendel, der am 2. März 1884 geboren ist, gegenwärtig also 27 Jahre zählt. Er verdrängte in Freiberg i. S. den Konservativen Wag= ner. Das nächsttüngste Mitglied ist der Zentrumsabgeordnete Roßmann. Er ist im Wahlkreise Ottweiler- St.Wendel gewählt, wo er den bisherigen Abgeordneten General von Schubert, der Schwiegersohn des FretHerrn von Stumma, aus dem Sattel hob. Dann folgte fm Alter wieder etr Sozialist, der in Mez gewählte Dr. Weill. Die Kette setzt dann der Zentrumsane Bolz fort; er ist 30 Jahre alt und in Aalen- Ellwangen gewählt worden. Den nächstjüngsten Abgeordneten stellt die nationalliberale Fraktion in der Person des 82jährigen Schriftstellers Reinath, des neuen Vertreters von Böblingen. Im Boot erfroren. Bet Spilsby in der Nähe von Stegneß an der englischen Küste strandete gestern ein Ruderboot, in dem zwei Männer faßen. Fischer und Strandbewohner ellten herbei und wunderten sich, daß die beiden fremden Bootsleute ohne sich zu rühren sigen blteben und auch auf zurufe nicht antworteten. Als einige Neugierige durch das feichte Waffer bis zu dem Boote wateten, fanden sie, daß die Insassen auf ihren Sigen festgefroren und tot waren. Sie wurden später als Kapitän Hunter und ein Matrose von dem Küstenbampfer Gertrud identifiziert, der auf der Reise untergegangen zu sein scheint. Die Kaninchenstener". Einem neuen Gaunertrick find in Birna mehrere Kaninchenbesizer zum Opfer gefallen. Ein Mann von Aussehen einer Amtsperson fuchte fie auf, nahm den Karnickelstall in Augenschein und verlangte alsbald eine Steuer, denn es set teßt die " Kaninchensteuer" eingeführt worden. Und er fand genug Gläubige! Die armen Kaninchenbesitzer haben jetzt zum Schaden noch den Spott. Der Gauner aber, das elgentliche Karnickel", das an allem schuld ist, entfam Spurlos. Der Rach 70jähriger Ehe gemeinsam begraben. außerordentlich seltene Fall, daß ein Ehepaar die Feier seiner eisernen" Hochzeit noch fast um ein halbes Jahrzehnt fiberlebt und dann gemeinsam zur letzten Rube gebettet wird, ereignete sich, wie eine Londoner Betfung berichtet, in dem englischen Stadtchen Charlton. Am Montag vor acht Tagen starb die 92jährige Frau King an Altersschwäche. wet Tage darauf erzählte der untröstliche Witwer, er häfte im Traum gefehen, wie an der Siene des Friedhofes, die man für Jeine freue Lebensgefährtin bestimmt habe, zwet Gräber vorbereitet würden. Das eine davon set für ihn selber, fügte er glücklich lächelnd hinzu. Und in der Tat schlief der 94fährige Greis faum 36 Stunden später gleichfalls für immer ein. Die Bestattung der Frau war auf flehentItches Bitten des alten Mannes noch aufgeschoben worden, und so konnten nun beide zusammen der Erde übergeben werden. Löwe nud Bär im Offizierskafino. In den Kasinofreisen der Potsdamer Garde amüsiert man sich über die neuen Bassionen zweter Herrenreiter, die seft furzem thre Dreffurgeschicklichkeit an Raubtieren erproben. Den Anfang machte der Favorit zahlreicher Rennen, Leutnant Graf von Hold, der us Hamburg als Ge schenf einen jungen Löwen erhielt. Der fleine König der Tiere wird vom Burschen des Leutnants mit Fleisch und Milch aufgepäppelt und hat so zahme Anüren, daß er aus seinem Käfigbeschlag befreit und in das Offtzterskasino gebracht werden Tonnte, wo thu sein Herr, in Frethett drefftert, zum Gaudium der Regimentsta meraden vorführte. Nun hat sich der Leutnant Graf von Hohberg noch einen jungen Bären zugelegt, der auch im Kasino der 3. Garde- Ulanen seine Kunststücke zeigt. Der nene Zeppelin. Der Zeppelin- Lenkballon L. 8. 11" wird Mitte Februar seine Probefahrten beginnen. Er unterscheidet sich von der„ Schwaben" durch ,, Erst seit wenigen Tagen weiß ich, daß in diesem Grabe meine Mutter schläft", sagte Holtau nach einer längeren Pause. Er gab Dieskau den Brief seiner Mutter. Mit Tränen in den Augen las dieser ihn, ihm dünkte, die so heiß Geltebte spräche aus dem Grabe zu thm. Dann sagte er:" Seit ich wußte, daß die Nachricht von meines Kindes Tod eine Lüge war, suchte ich Dich mit allen Mitteln, die mir zu Gebote standen. Wie famst Du zu dem Namen Holtau? Alle unsere Ermittelungen stellen fest, daß die Schwester Deiner Mutter, Elisabeth Steger, einen Professor Gehrmann geheiratet habe." ,, Holtau war meiner Tante erster Gatte und er adoptterte das vaterlose Kind. Rasch trennte der Tob diese Che, ich war damals noch sehr klein und später wurde dann Professor Gehrmann mein Erzieher und mein treuer Pflegevater. Ich führte selbstverständlich den Namen, den mir Holtau verlieh." ,, Da war freilich all mein Bemühen und Suchen vergeblich." „ Aber welchen Namen führe ich nun, nachdem ein gütiges Geschick mich in meines Vaters Arme geführt?" ,, Du wirst Dich entschließen müssen, fortan Hermann von Dieskau zu sein mit der Anwartschaft auf das Majorat, wenn ich meine Augen schließe." BL Dies war eine für Holtau sehr überraschende Wendung, aber sein Vater ließ ihm keine Zeit zu Etnwendungen: Komm, mein Sohn," sagte Dieskau, der, obwohl noch etwas schwach, doch jetzt Kraft und Leben zeigte,„ laß uns zum Pfarrer gehen, er muß wissen, daß auch noch heute Wunder geschehen." Er neigte sich zu dem Grabe. Du Teure, haft uns vereint. Als sich die Männer dann wandten, sland die alte Renner vor ihnen, die verstörten Blicke auf sie gerichtet. verbefferte Steuereinrichtungen und Einbau einer wek teren Abteilung von 8 Metern. Bei einer Gesamtlänge von 148 Metern hat das Schiff einen Rauminhalt von 19 000 Kubikmetern und 18 Gaszellen. In der Vordergondel befindet sich ein 145pferdiger Maybach- Motor, in der hinteren Gondel sind zwet gleichstarke Motoren eingebaut. Der Luftkreuzer erhält bet awei Motoren eine Stundengeschwindigkeit von 61, bei dret Motoren 72 Kilometer gleich 17 beam. 20 Sekundenmeter. Die volle Tragkraft beträgt 22 000 Kilogramm. In Meeres höhe, nach Abzug des Eigengewichtes, verbleibt eine nußbare Tragkraft von 5500 Kilogramm. Die Passagierkabine faßt 20 Personen. Der höfliche Berliner. In einem Berliner Jugend hort ist so erzählt eine Leserin der Tgl. Rosch." während der Spielstunde eine Gönnerin dieses Horts anwesend; sibend schaut sie den Kindern zu. Ein Junge tritt fie im Eifer des Umbertollens ganz gehörig auf thre etwas vorgestreckten Füße. Ostar, was fagst Du denn nun?" mahnt aus erziehlichen Gründen die Hortletterin den kleinen Burschen. Da kommt die völlig un erwartete Antwort:„ Aber Fräulein! Ziehen Se doch de Beene weg!" Ein verschrobener Schornstein. Ein englischer Fabrikbefizer in Bradford hat den verschrobenen Einfall gehabt, einen verschrobenen Schornstein zu bauen, um ein Fabrikgebäude zu haben, wie es fein anderer Fa brifbesizer hot. Er hat deswegen bei dem Neubau seiner Fabrik einen 45 Meter hohen, viereckigen Schornstein errichten lassen, der verschroben" ist. Er stellt eine rechtsgewundene Schraube dar, die dadurch entstanden ist, daß jede Lage von 8tegelsteinen um etwa 4,5 Millimeter gegen die darunterliegende gedreht gelegt ist. Auf diese Weise ist jede Kante des viereckigen Schornsteins zu einer Schraubenlinte geworden, die einer Vierfeldrehung entspricht. Die Festigkeit des Gebäudes dürfte durch die merkwürdige Anordnung weder gewon nen noch verloren haben, und seine Absicht, den mertwürdigsten Schornstein der Welt sein eigen zu nennen, hat der Fabrikbefizer gewiß erreicht. Ein Optimist. Prinzipal( zu einem Reisenden): " Da tommen Sie auch noch! Hören Ste: dret Ihrer Kollegen habe ich heute bereits abgewiesen!"-Reifender:" Gott, wie nett! Da werden Sie sicher alle Ihre Aufträge für mich aufgehoben haben!?" Berliner Getreide und Schlachtvichmarkt. In Deutschland ist infolge der. scharfen Kälte die Nachfrage nach Futtermitteln wetter beträchtlich gestiegen, was auch auf Brotgetreide befestigend eingewirkt hat. Anderfeits wurde aber die Ausfuhr start durch schwierige Eisverhältnisse in den Häfen behindert. Wetzen hat im Anschluß an höhere Auslandsnotterungen im Preise etwa 2 bis 3 Mart angezogen, Italien blieb als Käufer im Markt. Noggen erhielt die hauptsächlichste Anregung durch die außerordentliche Höhe der Futterpreise, aber zuletzt wirkte dite milder gewordene Witterung etwas abschwächend. Die UnternehmungsJust hält sich zurück. Hafer ist noch teurer geworden, die Provtantämter haben viel getauft. Der Wetterumschlag blteb aber auf die Preisgestaltung nicht ganz ohne brückenden Einfluß. Mais wurde auch von Brennern viel getauft und ist weiter gestiegen. Am letzten Tage der Berichtswoche stellten sich die Preise für Lieferung im Mai wie folgt: Weizen 220,00, Roggen 199,00, Safer 196,00, Mais 172,50 M Breise des städtischen Schlachtvieh- Marktes. 1. Ochsen: a) vollfleischige, ausgemäftete höchsten Schlachtmertes ungeing 8188 M,& funge, fieywige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 75-80 M., c) mäßig genährte junge und gut genährte ältere 68-72 M. 2. Bullen: a) vollfleischige, ausgewachsene höchsten Schlachtwertes 75-81 Mb) vollfletschige, jüngere 73 bis 81 M., c) mäßig genährte junge und gut genährte ältere 66-74 M. 3. Färsen und ühe: a) vollfleischige, ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes, b) vollfleischige, ausgemästete ühe höchsten Schlachtwertes, bis zu 7 Jahren 66-75 M., c) altere ausgemästete und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen 64 bis 69 M. b) mäßig genährte Kühe und Färsen 55-62 M, e) gering genährte Kühe und Färfen bis 62 M., f) ge ring genährtes Jungvieh( reffer) 52-64 M. 4. Kälber: a) Doppellender feinster Mast 114-143 M., b) feinste Mastfälber 100-108 M. c) mittlere Mafte und beste Saugtälber 83-97 M., b) geringere Mast- und gute Saugfälber 79-84 M., e) geringe Saugtälber 62 bis 73 M. 5. Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Masthammel 72-80 M., b) ältere Masthammel, gerin= gere Mastlämmer und gut genährte junge Schafe 62 bts 72 M., c) mäßig genährte Hammel und Schafe 58 bts 68 M. 6. Schweine: a) Fettschweine über 3 Bentner Lebendgewicht 64 M., b) vollfletschige Schweine 250 bis 300 Pfd. 61-63 M., c) vollfleischige 200 bis 240 fd. 60-62 M., D) vollfleischige Schweine 160 bis 200 16. 57-60 M., e) vollfleischige Schweine unter 160 Pfd. 52 bis 55 M., f) Sauen 57-59 M. „ Uber Du bist thr Mann, Du mußt es sein!" " Ja, gute Alte " Und das ist ihr seind?" 09 " Ihr und mein Sohn mengeführt." - Gott hat uns hter aufam" ja-v ja- Gott ist gut - faer ist gerecht." Sie schlug die Hände vors Gesicht und ging topfschüttelnd davon. Als die beiden Herren den Kirchhof verlteßen, schaute sie ihnen nach mit stieren Augen, so lange sie konnte. 90 Der Pfarrer empfing die Fremden sehr freundlich und war Hef ergriffen von dem, was er von Dieskau erfuhr. " Und da zweifeln die Menschen noch an Gottes Fügungen!" sagte er. Noch war die Unterredung nicht zu Ende, als der Pfarrer zur alten Zenner gerufen wurde: fie läge im Sterben. Der Geistliche folgte sofort dem Rufe und die beiden Dieskaus begleiteten thn, Vater Dieskau hatte ta ein hohes Interesse für die arme, unglückliche Alte. Alle dret traten in die ärmliche Kammer, in der sie auf dem Lager ruhte. Sie sah erschreckend, fast gespenstisch aus. - und - Ich muß etwas sagen, ich sterbe, Herr Pfarrer, - fie ich hatte sie Iteb sie war so herzensgut tich war auch verheiratet o, wird Gott es verzeiben? Ich habe den Trauscheln gestohlen." - Ef studied( Schluß folgt.) 8 to 0 08 Persil Gesetzliche Meisterprüfungen für Handwerker. Die Gesuche um Zulassung zur diesjährigen Meisterprüfung(§ 133 der Gewerbeordnung) sind mit den er. forderlichen Unterlagen bis spätestens am 31. Mai ds. Js. an den unterzeichneten Vorsitzenden einzureichen Die Prüfungsgebühr von 35 Mt. ist an die Handwerks fammer in Darmstadt einzusenden und die Quittung dem Besuche beizulegen. Gießen, am 10. Januar 1912. Die Meisterprüfungskommission für die Provinz Oberhessen. Traber, Vorsitzender. Bekanntmachung. Die am 1. Januar Ifd. Js. fällig gewesenen Zinsen pro II. Semester 1911 f. fönnen nur noch in den nächsten acht Tagen ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 2. Februar 1912. Bezirkssparkasse Gießen. Wärter das selbsttätige Waschmittel gibt schöne fette Lauge, ist frei von minderwertigen Beimischungen, insbesondere Chlor und sonstigen scharfen Stoffen, deshalb garantiert unschädlich. Billig im Gebrauch! Erhältlich nur in Original- Paketen, niemals lose. HENKEL& Co., DÜSSELDORF. Alleinige Fabrikapten auch der allbeliebten Henkel's Bleich- Soda. Große Gießen. Karnevalgesellschaft 1911. Wir veraustalten als 1. farnevalistische Unterhaltung am Montag, den 12. d. 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