N 000 Gießener Zeitung Bezugspreis 40 pfg. monatlich - ( Neueste Nachrichten) ezeljährlich 1,20 m., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unferer Expedition oder in den Zweiggabestellen vierteljährlich 90 Pfg.- Erscheint Rittwochs und Samstags. Redaktion: Selters. cg 83. Für Aufbewahrung oder Müdiendung sicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Berlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 90. 2. Blatt. amtlichen Feststellungea über das Gruben unglück auf Beche Lothringen. Aus dem rheinisch- westfälischen Industriebezirk wird chtums geschrieben: Der„ Reichsanzeiger" hat bekanntlich unlängst den jeren des Kgl. Oberbergamts Dortmund an den Han= itwirkend edhe Lothringen" veröffentlicht. In der Presse war eine vom Wolff'schen Telegraphen- Bureau verde furze Mitteilung über den Inhalt dieses Beis erschienen, doch haben darin die wichtigen Festmgen der Bergbehörde über den Herd der Schlag- preise Explosion und im Zusammenhang damit über Se Urjache des Unglücks nicht die gebührende Beachgefunden. Da die Frage, an welcher Stelle in Grube sich der Explosionsherd befindet, in letzter wiederholt in der Presse zu Erörterungen und, wie twiesen ist, zu gänzlich ungerechtfertigten Anschulgen gegen die Bergbehörde Anlaß gegeben hat, Dirfte es wohl angebracht sein, mit einigen Worten das endgültige Ergebnis des UntersuchungsverfahZeitung zurückzukommen. minister über die Untersuchung des Grubenunglücks rk " und auf Dies- Emallia itere Geschä n anstatt Wie erinnerlich sein wird, hatte einer der Führer gegeben.ezialdemokratischen Bergarbeiter- Verbandes, der Sie nicht will re Reichstagsabgeordnete Hue, auf dem Chemht Wanne! Parteitage gegen die Bergbehörde den schweren zeige erhaltesurf erhoben, daß sie den Kaiser bei seinem Bemaille Gro auf der Unglücksstätte„ unrichtig, weil poreilig" inBeltausstelliert habe. Dieser Bericht wurde damals dem Kaitz mit der en dem Revierbeamten des Berg- Reviers BochumListenpreis in Gegenwart des Berghauptmanns und des an erechnet. Untersuchung beteiligten Dezernenten des Oberbergt, also ewig erstattet. Hue behauptete, nach den ihm gewora. 170 cm lact fachverständigen Mitteilungen hätten die später Anerkennung the fezten sorgfältigeren Untersuchungen mehrere Annte Leute punkte dafür ergeben, daß der Explosionsherd nicht r A. 3. im dem Kaiser so bestimmt bezeichneten Betriebs= eit nach Emine( in einem Querschlage der 4. Bauabteilung auf habe, hat. Sohle) zu suchen sei, sondern viel eher in einer rei Bekanne doren Bauabteilung und zwar eine halbe Sohle tiefer. n. Ich mö Nach dem im Reichsanzeiger" veröffentlichten amttig ist. Di Blaze stehen Bericht muß nunmehr jeder Zweifel darüber, von n werden trelchem Betriebspunkte die Explosion ihren Ausgang er eine schöncrmen hat, als vollkommen ausgeschlossen gelten. ich Sie, loren, allgemein verständlichen Ausführungen wird die Wanneerheugend nachgewiesen, daß der Explosionsherd sich Klempnern nach Norden noch im Auffahren befindlichen 4. cht alle blehlungsquerschlag auf der 3. Sohle befunden hat. Don Ihnenie Feststellung der Bergbehörde ist namentlich des en, dem alb von besonderer Bedeutung, weil damit auch die Per Presse bald nach dem Unglück veröffentlichten ichern, it emen Mitteilungen über die Ursache des Unglücks eben. Bertreffend bestätigt werden. Es konnte nämlich schon estellt, dies feſtgeſtellt werden, daß in dem fraglichen Querhlag trotz des ausdrücklichen Befehls, die vorhandedah nicht en Schlagwetter vor dem Schießen durch geeignete Refer dieses Raffrahmen zu beseitigen, die Sprengschüsse trotzdem war sogar mit Dynamit abgetan wurden. Bisher hatte die Bergarbeiter- Zeitung den amt- che Erklärungen als Hauptargument noch die Ausge eines Zeugen entgegengehalten, daß an dem fragche Betriebspunkte schon gegen 8 Uhr morgens, also eine Wan pnerei, Rup rden. Jor Absendu standen zu ie Wannen ft. Oederal Sad, Bade Je Gratio enst rnahme gesetzl. ikels. ebot. lie Exund brain ein, Giessen Stunde vor der Explosion, die gegen 9.20 Uhr fell, geschossen worden sei. Die Angaben des Zeuen ind zwar richtig, aber niemals ist behauptet wor en, daß die von ihm erwähnten Schüsse die Explosion erursacht hätten. Im„ Reichsanzeiger" wird mitgeteilt, aß der Betriebsführer gegen 9 Uhr den Querschlag efal ren hat und weiter wird nachgewiesen, daß nach ieser Befahrung die verhängnisvollen Schüsse abgetan ourfen. Expedition: Selters weg 83. Samstag, den 9. November 1912. Wenn man sich nun die Frage vorlegt, weshalb der sozialdemokratische Bergarbeiterverband so eifrig be müht war, einen anderen Explosionsherd ausfindig 31 madjen, so kann es wohl keinem Zweifel unterliegen, dak die festgestellte Ursache der Explosion die eigentliche Veranlassung war. Das zeigen auch deutlich die Veröffentlichungen der„ Bergarbeiter- Zeitung", des Organs des sozialdemokratischen Bergarbeiterverbandes, an dem Herr Hue noch bis vor kurzem als leitender Redakteur tätig war. Je nachdem es für die agitatorische Ausnutzung des Unglücks gerade zweckmäßig erschien, verlegte das Blatt den Explosionsherd bald hierhin bald dorthin Als einzelne Blätter in den ersten Tagen nach dem Unglück ein Gerücht verbreiteten, wonach das Unglück auf verbotswidriges Schießen an einer näher bezeichneten Arbeitsstelle zurückzuführen sei, trat die Bergarbeiler- Zeitung, deren Auslassungen von anderen sozialdemokratischen Blättern vielfach abgedruckt wurden, dieser Meldung sofort mit der Behauptung entgegen, daß nach ihren eingehenden Erkundigungen bei alten, mu den Betriebsverhältnissen genau vertrauten Bergleuten" die Explosion ihren Ausgang in einem anderen Be triebspunkt und zwar in einem Querschlagbetrieb auf der 3. Sohle genommen habe, also an derselben Stelle, die durch die Untersuchung der Bergbehörde als Explosionsherd mittelt worden ist. Aber schon bald darauf, als diese„ zuverlässige" Information mit den auf eine Beschuldigung der Zechenverwaltung und der Bergbehörde hinzielenden Bestrebungen des sozialdemokratischen Verbandes nicht mehr in Einklang zu bringen war, ließ das Blatt die für ihre erste Meldung verantwortlichen die Nach „ Sachverständigen" im Stich und verbreitete richt, daß der Explosionsherd eine halbe Sohle tiefer zu suchen sei,„ wie durch eingehende Besprechungen mit Fachleuten festgestellt worden sei". Daß alle diese Ausstreuungen einen bestimmten Zweck verfolgten und nicht ernit zu nehmen sind, bedarf keines weiteren Beweises. Dom ver= Aner= Auch das weitere Verhalten der Bergarbeiter- 3eitung läßt klar erkennen, daß sie bei ihren Angriffen auf die Bergbehörde und die Zechenverwaltung höchst leichtferrig gehandelt hat und keineswegs von der Richtigkeit ihrer Angaben selbst überzeugt sein konnte. Auf die in dem Bericht der Kgl. Bergbehörde enthaltene Wider= legung ihrer früheren Behauptungen weiß das Blatt nichts zu erwidern. Es begnügt sich in Nr. 44 2. November mit der Bemerkung, daß der amtliche Bericht nicht absolut beweiskräftig sei. Um aber den glänzenden Hereinfall in der Angelegenheit etwas zu decken, bringt das Blatt wieder eine ganz neue schuldigung, die sich gegen den Betriebsführer der Zeche richtet. Es beruft sich auf§ 150 B. P. V., wonach die Arbeiter aus der Grube entfernt werden müssen, wenn sich die Beschaffenheit der Wetter durch; Entwickelung schädlicher Gase in bedenklicherweise verschlechtert oder eine erhebliche Störung in der Wetterrersorgung eintritt. Diese Behauptung ist ebensowenig stichhaltig, wie alle früheren, denn die Voraussetzung des§ 150 hat durchaus nicht vorgelegen. In dem fraglichen Querschlag war eine Störung der Wetterversorgung ebenso wenig eingetreten, wie eine Verschlechterung der Wetter im Sinne des§ 150. Diese Verschlechterung der Wetter bezieht sich nämlich auf den die einzelnen Grubenstrecken durchziehenden Luftstrom und zwar für den Fall, daß diesem ein bedenklich hoher jm Prezentgehalt von Schlagwettern beigemischt isi. vorliegenden Falle hat es sich aber um eine Ansamm lung von Schlagwettern gehandelt, die nicht durch eine Störung in der Wetterversorgung eingetreten war, sondern auf das unvollständige Nachbauen der Lutten.( Luftzuführungsleitung) zurückzuführen ist. Es kann daher nur§154 in Frage kommen, der die Aufsichtspersonen verpflichtet, falls Ansammlungen schädlicher Gase zu ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pig. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg.- Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei leberichreitung des Zahlungs. teles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Blayzvorschriften ohne Verbindlichteit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon 9tr. 862. 24. Jabra. ihrer Kenntnis gelangen, ungefäumt die erforderlichen Anordnungen zur Beseitigung der Gefahr und zur Herstellung einer genügenden Wetterversorgung zu treffen. Der Betriebsführer hat die Anordnungen der Aufsichtspersonen( Steiger) jedesmal zu prüfen. Jm vorliegenden Falle hatte nun der Betriebsführer die Anordnungen selbst getroffen, die in dem Auftrag bestanden, die Lutien ordnungsgemäß vorzubauen. Wenn seinen Anweisungen zuwider gehandelt und dadurch die Katastrophe herbeigeführt wurde, so ist unter feinen Umständen hierfür der Betriebsführer verantwortlich zu machen. Damit können wohl die Akten über die Schuldfrage bei dem bedauernswerten Unglüd auf Zeche Lothringen geschlossen werden. Aus Stadt und Land. Das Kratzen der Kinder zu verhindern. in Bei Kindern, besonders bei ganz fleinen, ist oft das Zuheilen einer Wunde oder eines Ausschlages sehr schwer, weil das Kind durch den juckenden Reiz an der wunden Stelle zum Kratzen veranlaßt wird. Auf ganz einfache Weise kann man dies verhindern. Die Ausstellung„ Der Mensch" in Darmstadt zeigt uns ihrer Abteilung„ Kindespflege" eine Manschette, die sich jeder aus Pappe selbst herstellen und dem Kinde um den Arm legen kann. Die Manschette reicht vom Handgelenk bis zum Oberarm und ist so angelegt, daß das Kind den Arm nicht mehr beugen kann, sodaß ein Kraken an der wunden Stelle unmöglich ist. Auf diese Weise wird den Kindern das Fingerlutschen abgewöhnt. Auch das Krazen an der Impfstelle, wodurch der gute Verlauf der Impfung oft aufgehalten und gefährdet wird, ist, wie wir in der Ausstellung ebenfalls sehen, durch Auflegen einer Schutzhülle zu verhindern. Die Schutzhülle ist eine Art Pflaster, die auf der Rückseite eine erhabene Kapsel aus Marienglas trägt und einfach auf den Arm aufgeklebt wird. Die Jmpijtelle ruht nun unter der Kapsel und bleibt von jeder e- rührung mit schmutziger Wäsche oder mit den Fingern des Kindes verschont. ::: Projekt eines Riesen Zuraels durch den Niederwaldberg. Der bekannte Weinort Rüdesheim fühlt sich seit Jahren immer mehr durch den gewaltigen Eisenbahnverkehr geschädigt, der sich Tag und Nacht auf der Rheinuferstraße abDie Anwohner der Rheinallee, der schönsten widelt. Straße Rüdesheims, besonders die Gasthofbesitzer und die zahlreichen Fremden leiden sehr unter der Störung dura den starken Bahnbetrieb. Eine Verlegung des Bahnhofs Rüdesheim ist wegen der Terrainverhältnisse nicht möglich. Man erwägt daher ernsthaft den Plan eines Riesentunnels, der bei Aßmannshausen beginnen und erst vor Geisenheim enden soll, so daß der ganze Niederwaldberg durchstochen werden müßte. Die Stellungnahme der Eisenbahnverwaltung zu diesem allerdings überaus foftspieltgen Projekt bleibt abzuwarten. In Sarrasani, der Riesencircus der Fünfzehntausend, wird binnen wenigen Tagen vollendete Tatsache. der Festhalle zu Frankfurt a. M. sind hunderte von Arbeitern am Werke, um den gewaltigen Umbau des Innern vorzunehmen. Für den 16. November ist die Eröffnungsvorstellung angesetzt und bereits am 14. November wird Sarrasani in Frankfurt a. M. Einzug halten, um zwei Tage ununterbrochen die Proben vorzunehmen, die der Regiekunst die Aufgabe stellen, im tnappen Raume von 3 Stunden 200 Pferde, 200 exotische Tiere und 400 Menschen durch die Manege zu führen. Dieses Projekt, das man. für beinahe amerikanisch halten könnte, wenn es nicht in Immer größer wird die Zahl der Hausfrauen, die bei den teueren Fleischpreisen regelmäßig Knorr= Suppenwürfel verwenden, aber noch mehr Hausfrauen gibt es, die diese für jeden Haushalt nüßlichen und praktischen Knorr- Suppen Warum? noch nicht fennen. Weil viele glauben, der Fabrikant könne unmöglich für 10 Pfg. 3 Teller gute Suppe liefern. Warum fann Knorr für wenige Pfennige so viel bieten? Weil in dem großen Fabrikbetrieb alle Vorteile des Einkaufes, der Herstellungsweise und des Vertriebes sich vereinigen. Jeder, der für 10 Pfg. einen Knorr- Suppenwürfel kauft, zieht aus all diesen Vorteilen Nugen. Probieren Sie einen Kuorr- Suppenwürfel, er ist besser als andere! und in er= Literarisches. 51-52: Leitfaden der Photographie( 26 Abbildung Nr. 87: Selbstanfertigung von Bilderrahmen( bildungen); Nr. 123: Kurzes Lehrbuch der Vo funit und Nr. 131: Balkon und Fenster im Bl schmud( 19 Abbildungen). ? Die bekannte Damen- und Modenzeitung Bazar" hat in dieser Woche eine Spezial- Numm Wintersport- und Wintermoden herausgegeben, durch große Schönheit und Nützlichkeit auszeichne 28 illustrierten Seiten bietet die Nummer ihren innen u. a. eine Fülle praktischer Vorlagen zur G anfertigung für Sportmoden jeder Art, für einfade elegante Winteranzüge und Gesellschaftstoiletten, Kinderkleider, Handarbeiten usw. Der Nummer bei: ein großes farbiges Wintersporttableau, ein riertes Modenbild, ferner ein Schnittbogen mit mer ist 50 Pfg., Preis des Bazar- Abonnements Quartal 2.50 Mark. Jede Postanstalt und Bud lung nimmt Abonnements an. ? Aus den Memoiren der Prinzes Ainulf. Roman von Olga Wohlbrüd. Berlin ( Concordia Deutsche Verlags- Anstalt 6. m. b. Broschiert Mt. 5.-, gebunden Mt. 6.-. Jm • Ueber unsere soziale Versicherungsgesetzgebung, ihre Einrichtungen und Hilfsmittel sind die Versicherten sowohl als auch vielfach die Persönlichkeiten, die be ruflich oder infolge freiwilliger Liebestätigkeit in der sozialen Fürsorge arbeiten, nicht genügend unterrichtet. Um den interessierten Kreisen, vor allem auch den Aerzten, Geistlichen, Lehrern die Kenntnis des Gesetzes zu erleichtern und damit die Wirkung der Gesetzgebung fruchtbarer zu gestalten, hat der Vorstand der Landesverjidherungsanstalt Großh. Hessen sich entschlossen, einen Wegweiser durch die neu in Kraft getretene Reichsversicherungsordnung herauszuge ben. Dieser Wegweiser, der jetzt im Großh. Staatsverlag erschienen ist, bringt eine gedrängte Zusammenstellung der wichtigsten Bestimmungen der Reichsversicherten in natürlicher Größe. Der Preis der Spezial ungsordnung( Kranken-, Unfall, Invaliden- und Hinterbliebenenversicherung) und schließt daran eine Uebersicht über die von der Landesversicherungsanstalt Gr. Hessen geschaffenen oder von ihr unterstützten Hessischen Wohlfahrtseinrichtungen und Wohlfahrtsbestrebungen. Gerade dieser letztere Teil des Wegweisers dürfte mancherlei Interesse erregen und einem Bedürfnis entgegen kommen, denn er gibt die Grundsätze bekannt, die die Landesversicherungsanstalt Großh. Hessen bei Ueber= nahme und Durchführung eines Heilverfahrens beobachtet, er verbreitet sich über die Tuberkulosefürsorge mit ihren Einrichtungen wie Fürsorgestellen, Invaliden= heime usw., er unterrichtet über die Bekämpfung des Alfehclismus, über Wohnungsfürsorge, über Mutterund Säuglingsfürsorge und über Krüppelfürsorge. Als Anlagen sind in dem Wegweiser zum Schlusse noch abgedruck! das Tuberkulose- und das Alkoholmerkblatt des Ernst Reid, s- Gesundheitsamtes, das Merkblatt des Ludwig- Vereins über gutes und gesundes Wohnen, sowie 2 Säuglingsmerkblätter, das eine herausgegeben von der Hessischen Zentrale für Mutter- und Säuglingsfürsorge, das andere bearbeitet von der Reichszentrale in Berlin. Das 104 Seiten starke, mit einem ausführ lichen Sachregister versehene Büchlein kostet im Einzelverkauf 60 Pfg., bei Abnahme von mehr als 50 Stüd 50 Pfg. Der Preis ist so niedrig wie möglich gehalten, und es kann somit allen Interessenten, den Versidierten sowohl wie auch den Herren Aerzten, Geistlichen, Lebrern usw. nur empfohlen werden, den zuverlässigen belehrenden Wegweiser, der dem Laien die Uebersicht über die umfangreiche Reichsversicherungsordnung we sentlich erleichtert, zu erstehen. Das Büchlein ist dem Großh. Staatsverlag, sowie durch alle Buchhandlungen zu beziehen. den Händen des bewährtesten und erfolgreichsten deutschen Circusdirektors läge, verdient sicherlich eine außerordentliche Aufmerksamkeit schon aus dem Grunde, weil es möglich sein wird, eine durch und durch volkstümliche, auf dem Besuche der breitesten Massen basierende Circusschau zu veranstalten. Sarrajani, der während der Sommerszeit in seiner Riesenzeltstadt reist, die bereits alle bisher bekannten Rekorde an Umfang und technischer Organisation schlägt, hat sein Material an Tieren und Menschen in der letzten Zeit derartig vermehrt, daß im Winter alle bislang in Europa bestehenden Circusgebäude zu flein für ihn sind. So mußte er bereits zu dem Auswege greifen, in Berlin einen Winterbau zu errichten, der eine Uebertragung des Zeltsystemes in den festen Winterbau bedeutet Dresden seinen bekannten Monumental- Circus zu bauen, den er kommenden Weihnachten eröffnen wird. Aud in Frankfurt a. M. konnte der dort bestehende Circus als zu flein und ungeeignet für die Zwecke Sarrasanis nicht in Betracht kommen, und so reizte es den Direttor Stosch- Sarrasani, das schier Unmögliche möglid) zu machen und die Festhalle zum Circus umzugestalten. Dieser fühne und schöne Bau mußte ihn reizen, etmas zu schaffen, was völlig eigenartig ist, und was Möglichkeiten erschloß, von denen man nichts bisher wußte. Durch eine geniale Konstruktion wird es möglich sein, mehr als 15 000 Menschen gleichzeitig den Genuß einer Circusvorstellung zu verschaffen, und diese Möglichkeit bringt zwei Vorteile, die bisher noch kein Unternehmen der Welt zu bieten vermochte. Das alte Wort:„ Massenumsay, fleine Preise" wird hier wieder einmal zum Schlagwort und zur Wahrheit. Es wird möglich sein, die allergeringsten Eintrittspreise für Plätze zu fordern, wie sie gleich bequem fein zweiter Circus zu bieten vermag. Zwischen 40 Pfennigen und 2% Mark sollen sich( von den Luxuslogen abgesehen) die Preise der Plätze bewegen, womit auf jeden Fall ein Rekord aufgestellt wird. So soll es jedem ermöglicht werden, den Riesencircus mit seinen fortwährenden Abwechselungen nicht einmal, sondern mehrmals zu besuchen, und dabei nicht mehr Unkosten zu haben als beim Besuche eines Wirtshauses oder eines Kinotheaters. Als Unikum sei zu= dem erwähnt, daß hier der erste Circus der Welt sein wird, bei dem fein Zwischenpfeiler hemmend auf die Aussicht einwirkt. Auf der anderen Seite aber bietet die Größe des Circusses die Möglichkeit, mit der Zusammenstellung und Anordnung des artistischen Programmes aus dem vollen heraus zu schöpfen. Tatsäch lich hat Sarrasani für die kurze Saison in Frankfurt a. Main, die nur bis Mitte Dezember dauern wird, ein Programm zusammengestellt, das an Reichtum ein Unifum für die ganze Welt bedeutet. Es fehlt nichts, garnichts, was innerhalb einer Circusvorstellung überhaupt gezeigt werden kann, es treten außer dem Riesenmaterial an Pferden und exotischen Tieren ganze Trupps von fremdländischen Artisten in die Erscheinung, ein russisches Hofballet ist für ein Gastspiel gewonnen, das im Gegensatz zu der sonst üblichen Circustänzerei den höchsten Stil der Tanzkunst repräsen tieren soll; alles in allem hat Sarrasani für die engagierten Artisten einen Gagenetat von mehr als 80 000 Mark ausgeworfen. Ein Kunststück wird es sein, diese Riesenmassen zusammenzufügen, aber dem bedeutenden Regietalent des Direktors Stosch- Sarrasani wird auch dieie Aufgabe, an die sich bisher noch kein, anderer berangetraut hat, zweiffellos glücken. Auf jeden Fall wer den wir Gelegenheit haben, ein Unternehmen zu sehen, das ir ganz Europa einzigartig dasteht. [ 1 Hoflieferanten Titel sind, was vielfach noch unbekannt ist, als persönliche Auszeichnung aufzufassen. Wenn ein Geschäftsinhaber stirbt oder sich zurückzieht, darf der Nachfolger, falls er ein naher Verwandter ist und denselben Namen trägt, bei Hefieferanten- Diplomen ausländischer Fürsten den Titel mitübernehmen; handelt es sich um ein deutsches Diplom, so muß er die Erlaubnis besonders nachsuchen. Wird das Unternehmen aber in eine Gesellschaft m. b. H. oder in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, so fallen die Hoffieferanten- Titel stets fort, auch wenn Gesellschaft als Firma den Namen des früheren schäftsinhabers führt. Daher kommt es, daß in den letzten Jahren eine Reihe angesehener deutscher Fabrifen, deren Inhaber vor der Umwandlung in Aktienge sellschaften sich als Lieferanten einer großen Anzahl erster Höfe bezeichneten, jetzt nur noch mit dem Namen firmieren und dem Zusatz Aktiengesellschaft und alle weiteren Titel fortlassen. Gutouften No. 27854. 21 Bathreiners Malzkaffer ist gesund, bekömmlich und von euromodischem Wohlgeschmant." der Gehalt macht's! die Gevon ? Die rechtliche Sicherung der zwei1stelligen Hypothet, eine in letzter Zeit viel behandelt und namentlich für den mittleren und kleineren Hansbesitzer sehr wichtige Frage, erörtert Rechtsanwalt Dr. Heilbrunn( Frankfurt a. M.) im neuesten Heft der Zeitschrift Recht und Wirtschaft"( Carl Heymanns Verlag in Berlin W. 8). Nach einer sorgfältigen und interessanten Betrachtung der hierhergehörigen Erwägun gen, wegen deren das Heft der betreffenden Zeitschrift Verselbst nachgelesen werden möge, gelangt Dr. Heilbrunn zu der Forderung, daß der§ 1124 des BGB. eine etwas andere Fassung und einen Zusatz erhält, so daß er, was feinen Bedenken begegnen würde, folgender= maßen lauten müßte:„ Wird die Miet- oder Pachtforderung getilgt, ehe sie zugunsten des Hypothefargläubigers mit Beschlag belegt ist, so muß dieser die Tilgung gegen sich gelten lassen."„ Eine Abtretung, pfändung oder Pfändung oder die Einräumung eines Sonstigen Rechts an ihr ist dem Hypothefargläubiger gegenüber unwirksam." Eine Tilgung ist dem Hypothe fengläubiger gegenüber unwirksam insoweit, als sie sich auf eine spätere Zeit als das laufende oder das daErst durch rauffolgende Kalendervierteljahr bezieht." eine solche Abänderung des§ 1124 wäre, wie der Verfasser ausführt, der Hypothek das gegeben, was ihr von Rechts wegen gebührt und der gesamte städtische Grund- Kredit entsprechend unserer jezigen wirtschaftlichen Entwidelung ausgestaltet und gesichert. - ? Lehrmeister Bibliothef. Eine Sammlung praktischer Anleitungen für alle möglichen Bedürfnisse des täglichen Lebens. Leipzig. Verlag von Hachmeister& Thal. Preis pro Bändchen 20 Pig., Doppelbändchen 40 Pfg. Der Gedanke des Verlegers ist nicht schlecht. An Jedermann wohl fann täglich die Aufgabe herantreten, sich auf irgend einem Gebiele schnell zu informieren, dann wäre ihm ein überSichtlid, und furzgefaßter Leitfaden, der natürlich trotz= dem der Gründlichkeit nicht entbehren darf, erwünscht. Ein umfangreiches Handbuch kostet viel Stadium und Geld. Die Bändchen der Lehrmeister- Bibliothek aber sind billig. Die sehr schmud ausgestattete Bibliothek erstreckt sich zunächst auf die Gebiete Obst- und Garten= bau. Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Liebhaberkünste, häusliche Technik und Handwerkskunst, Sport, Spiel, Jugd. Soeben sind wieder neu erschienen die nach Inhalt und Ausstattung gleich empfehlenswerten Bänd chen: Nr. 49: Das Aquarium( 9 Abbildungen); Nr. Husten- Heiserkeit beseitigt man am rafcheften durch Laboda- Dragées, febr schleim. löfend, beseitigen den Reiz und flären die Stimme. Laboda. Dragées bestehen aus Tannenwaldluft und Menthol und find xxschätzbar bei allen Hals Luftröhren und Kehlkopfkatarrhen., Schuh gegen Influenza. Breis M. 1.50, in Apotheken erhältlich; wo nicht vorrätig, wende man sich an die Engel- Apotheke, Frankfurt a. Main. Ziehung d A1 G 3333 45 ewinne LOSE a Lotterie haben, be Teile des Buches huscht noch der Kobold Humor Filmm, Wall die Seiten, wenn die Bilder aus der Jugend, so Krag, W. schaulich und farbengetreu wiedergegeben, auftau und wenn sie z. B. die Porträts der fürstlichen G sicher zeichnet. Später spielt die große Zeit 70-71 wirkungsvoll hinein, dramatisch belebt werden Schilderungen vom Tode des Vaters, spannend fin vielen Folgen beschrieben. Amüsanter 3. B. fam den Aufenthalt am Hofe des verwandten Großher mit den Serenissimusallüren fein Humorist uns dern. Es folgt die Zeit in Berlin und Paris, wammler, Li so bar aller Reize und Mitgift nur mit ihrem auf den Heiratsmarkt gestellt wird, zudringliche ohrfeigt, dann die 3eit in Rußland, wo sie als steherin einer Kinderkrippe Geld verdient, bis sie London kommt, um von der Jugendliebe des eine Millionenerbschaft zu machen. In der Beſchreiderwertige dieses internationalen Wanderlebens liegt ein gut Zeit- und Kulturgeschichte. Geschäftliches. mit Sprach Abhalt einen schieht auf r der Sprachheil F tim nicht die Bea rechen heilen Apparate, welch wird auf Wunsc wurden, beko undert poli riginal- Ane ) Es gibt noch manche Hausfrau, welche dichen Perso den teuren Fleischpreisen für jeden Haushalt so behandelt v lichen und praktischen Knorr- Suppenwürfel nochelen Erkun nicht kennt. Der billige Preis ist es, welcher Hausfrauen davon abhält, einen Versuch zu mad Soler Berufss Sie können sich nicht erklären, daß es überhaupt m Ach Abendun ist, für 10 Pfennige 3 Teller gute Suppe zu fiesslich üb Nun ist aber die bekannte Nahrungsmittelfirma llche Ausku in Heilbronn tatsächlich in der Lage, für wenige ohne jegliche V nige so viel zu bieten, weil in dem großen Fabra leldende n triebe alle Vorteile bis ins Kleinste ausgenützt weten Sprec können, die sich aus dem Einkaufe und bei der wendung der Suppengemüse ergeben. Gerade bei jetzt so teuren Zeit sollte man sich nach billigen, Lebensmitteln umsehen und dabei auch einmal Knorr- Suppenwürfeln, welche in über 40 Sorten gestellt werden, einen Versuch machen. be bitte ich mir vo gratis Sprechstund Freitag, sichtlich ist; Uhr nachm den 10. Nov. SprachGiessen )( Es kann heute fein Zweifel mehr darüber stehen, daß es nicht so viel Butter gibt, wie gebr wire. Wir sind also gezwungen, uns nach Erfah zusehen. Während nun früher als Ersatz für Butter Margarine aus tierischen Fetten in Betracht fam, neuerdings die Pflanzen- Butter- Margarine Bal na", ein Produkt aus Pflanzenfetten, das in Bezugpfeble bei Geschmack und Geruch der besten Süßrahmbutter fonimen ebenbürtig ist, mit besonderer Vorliebe wendet. )( Je weiter die 3eit je stärfer m streut. Dies gilt ebensogut wie für die Saat aud die Düngung. Daß man bei späten Herbstsaaten d gängig das Aussaatquantum etwas stärfer bem soll, ist allgemein bekannt. Dagegen scheint es la noch nicht in diesem Umfange bekannt zu sein, daß gut tut, dann auch fräftiger mit Thomasmehl zu gen, wenn die Zeit schon weiter vorgeschritten ist, o mit auch die späten Saaten sich noch vor Eintritt Winters fräftig entwideln fönnen. Die Unempfindlichkeit der Metalldrahtlamp RESTAURANT TEA ROOMS RESINGRAM SALO Die große Haltbarkeit Metallfadenlampen m zogenem Draht wird das in unserer Abbil wiedergegebene Bortom das wir der Elettro nischen Zeitschrift" nehmen, treffend bewi Sie stellt die Folge des pralles eines Motor- O buffes an einen Later pfoften in Marylebone in London dar. Die Bu Stoßes war so groß, daß Pfosten entzweibrach und Laterne heruntergemo und zerbrochen wurde. dem blieb die inftalli Osram- Drahtlampe beschädigt und erftrable Wiedereinschaltung des mes in ungeschwächtert fe der Tropfo Unidabiich roll bin Bocatius, e( 26 Abbild Bilderrahmen buch der Va Fenster im Modenzeitung Spezial- Num rausgegeben, feit auszeidy Tummer ihre Vorlagen zur Art, für einfe chaftstoiletter Der Nummer orttableau, ein ittbogen mit 5 der Spezia Abonnements talt und Bu er Prinz Ibrüd. Berlin alt G. m. Ziehung den 23and 25. November 1912 Arnstädter Gield Lotterie 3333 Gewinne zus. Mark: 45.000 120000 5000 HauptLOSE a Mk Portou.Liste 25 Pfg. versendet Lotteriebank GmbH.Eisenach. 6.-. Jm sen zu haben, bei den Kgl. Pr. Lott.- Einn. Buchacker, NeuRobold Hum 11; Flimm, Walltorstr., ferner bei Jakob Dany, Johs. Faber, er Jugend, Martin Krug, W. Ruppert II. und Wilhelm Semmler egeben, auft der fürstlichen Be 3eit 70-7 Für Stotterer! belebt werde spannend 3. B. andten Sumorist uns und Paris, Stammler, Lispeler, Näseler und Schwachmit ihrem mige mit Sprachgebrechen halte ich auf Wunsch einen zudringliche sab. Da mir in acht Regierungsbezirken Deutschlands die d, wo sie als hmigung zur Abhaltung von Sprach- Heilkursen erteilt ist, kann Zöpfe Haarunterlagen, Lodendreher sow. alle sonstige Haararbeiten werden idön und bauerhaft angefertigt in d m Spezial- Damen- Frisierund Haar- Geschäft Dermann Blank Ww. Gießen, Kaplansgasse 2. Bein- und Hautleiden behandelt speziell Frau H. Dentzau seit 1895 Hannover, Wolfstrasse 9 Kein steif. Verb. Leichte Selbstbehandlung, meistens ohne Berufsstör Prospekt v. 1911 mit zahlreichen neuen Empfehl. ausHess- Nassau etc.fr.zugesandt Bin seit Jahren ein Mal monatlich in Cassel, Fulda, Giessen usw. zu sprechen. Näheres auf Nachfrage brieflich. PATENTE Gebrauchsmunter, Wareuzeichen ermi ft- verwertet schnell u. gut Conrad Köchling, Ing., Mainz, Bahnhofftr. 3, Tel. 2754. Ausführl., lesen8werte Broschüre kostenfrei. 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Universitats Es enthält leicht assimilierbare Nähr Sieg über die Krankheit! 8-19 Driftwood ma gelegenheit thaus Das aller Renascin Khachitis und Infolge seiner hat sich besonders bel Anaemic Art Erschöpfungszuständen bestens bewährt. Bestandteile, Milchzucker, Lecithin albumin und einigen Nährsalzen ist es daher bei allen diesen Erkrankungen bestens zu empfehlen. Beatrix- Bad Wien, 8. Mai 1912. 8. Bezirk, Linke Bahng- sse 9. Die Direktion des Beatrix- Bades gez.: Kais. Rat D-. von Wolr dir. Arzt der Kuranstalt. Wir haben Ihr ,, Renascin" bei auf Anaemie beruhenden Erkrankungen, ferner bei Rhachitis verwendet. Wir haben mit demselben so glänzende Erfahrungen gemacht, daß wir gerne bereit sind, es wärmstens zu empfehlen und die allgemeine Verbreitung bestens zu befürworten. Wien XIII, 12. Februar 1912. K. K. St. Rochus- Spital gez.: Dr. Pelz. Die Dr. Schrödersche Blutsalznahrung ,, Renascin" bildet eine wertvolle Bereicherung des Arzneischatzes zur Bekämpfung verschiedener Krankheiten des Blutes, der Knochen und vor allem der Nerven. Hier ist sie geradezu ein Spezifikum zur Heilung der Neurasthenie, Chlorose und anderer daraus esultierenden Krankheitsformen. Wien, 25 Mai 1912. Kolschitzkygasse 9. St. Josef- Kinderhospital gez.: Dr Hans Schmidt, Wir haben Ihr ,, Penascin" in unserem lustitute verwendet urd bestätigen gerne, daß wir mit demselben bei anaemischen Zuständen zufriedenstellenden Erfolg erzielt haben. Prag, 19. Juni 1912. Poliklinisches Inscitut dr K. K. d utschen Universität. Bitte hier abtrennen! Gegen Einsendung dieser Postkarte eine Probeschachtel umsonst! Ich bitte Herrn Dr. med. H. Schröder G. m. b. H., Berlin um eine Probeschachtel Dr. Schröders Blut- Salznahrung Renascin Die Zusendung muß portofrei u. vollständig kostenlos erfolgen. Genaue Adresse: Hochachtend STEZE SWD dab wir Ihr Fraparat Kenascin' Wir bestätigen des K. K. Ministeriums des Innern vom 21. Juni 1911 zum allgemeinen Apothekenvertriebe zugelassen wurde, auf unserer K. K. Universitätsklinik öfters verwendet haben. Es enthält leicht assimilierbare Nährsalze und hat sich bestens bewährt bei Stoffwechselkuren und rhachitischen Erkrankungen. Da dasselbe infolge seiner Bekömmlichkeit von den Patienten gerne genommen wurde, s können wir es bestens empfehlen und es mit vollem Recht als ein ausgezeichnetes Präparat bezeichnen. Graz, den 17. Mai 1912. K.K. Medizinische Universitätsklinik Graz gez.: Dr. Ferl. Über Renascin" bin ich in der Lage nur Gutes zu berichten. Ich habe mir aus der Zusammensetzung des Präparates mein eigenes Indikationsgebiet geschaffen. Dasselbe umfaßt vorwiegend jene gichtisch- rheumatischen Affektionen, bei denen das Blutbild einen anaemischen Charakter angenommen und das Zentralnervensystem in Mitleidenschaft gezogen ist( Nervengicht im Sinne der alten Schule). Dabei ist der Phenolphtaleingehalt eine reell vollkommene Beigabe. Die Kranken selbst verlangen die lange Ausdehnung dieser Therapie. Wien II, 14. Mai 1912. Untere Augartenstr. 13. gez.: Dr. Julius Flesch em. Assist. d. allg. Poliklinik( Abt. Prof. Benedikt). Die ,, Renascin"-Tabletten habe ich in erster Linie bei allgemeiner Arteriosklerose, ferner bei jenen Erkrankungen des Herzens und der Baucheingeweide angewendet, die auf einer Verkalkung der Arterien der betreffenden Organe beruhen. Es ist selbstverständlich, daß ich außer der Verordnung der ,, Renascin"-Tabletten den Patienten noch verschiedene Ratschläge hygienisch- diätetischer Natur erteilt habe, doch muß ich betonen, daß sich die Kranken viel wohler fühlten, wenn sie neben der Befolgung der ihnen empfohlenen Lebensweise auch noch täglich 5-6,, Renascin"-Tabletten einnahmen. Es besserte sich alsbald der Bitte hier abtrennen! Appetit, der Stuhlgang und das ganze Allgemeinbefinden. Wegen ihres angenehmen Geschmacks wurden die ,, Renascin"-Tabletten selbst von den empfindlichsten Patienten sehr gern genommen. gez.: Dr. J. Altmann Wien VII, Kirchgasse 30. Chefarzt. Ich bestätige Ihnen, daß das,.Renascin" mir sehr gute Dienste geleistet hat, namentlich bei Neurasthenie, Rhachitis, Skrophulose und nervösen Erschöpfungszustanden. Infolge seines Gehalts an Blutsalzen ist es ebenso in pathologischen Fällen, wie bei Diathese, Osteomalacie, Rhachitis, als der Rekonvaleszenz nach erschöpfenden Krankheiten zweckdienlich und fördernd für die Blutbildung. Wien VII, gez.: Dr. J. Allert Med Univ. Siebensterngasse 32. Teile Ihnen gerne mit, daß ich mit dem Erfolg bei Anwendung von ,, Renascin" gut zufrieden bin. ,, Renascin" wirkt stärkend und hebend auf den Gesamtorganismus, ohne die Verdauungsorgane zu belästigen. Leicht verdaulich und vorzüglich wirkend sind die Hauptvorzüge, die dem Präparate unbestritten zukommen. Ich werde ,, Renascin" gerne empfehlen wenn es gilt, die Körperkraft zu heben, ohne den Magen zu überladen. Hauptsächlich bei Nervösen, Blutarmen, Überanstrengten. ,, Renascin" ist ein Kräftigungsmittel vorzüglichst Wirkung. Mit vorzüglicher Hochachtung Meran( Südtirol), 4. Mai 1912. gez.: Dr.med. Gotth.Kleissl. ger, redegen -Ohrh risch ffee Hau Sieg über die Krankheit! Es gibt bei weitem nicht so viele Krankheiten, als es Krankheitsnamen gibt, es gibt nur für manche Krankheiten viele verschiedene Formen. Jeder Mensch hat seinen ,, schwachen Punkt", d. h. eine Stelle im Organismus, die besonders empfindlich ist und an der sich gesundheitliche Störungen zuerst und am häufigsten äußern. Mancher, der sonst kerngesund ist oder zu sein scheint, hat seinen lebenslänglichen Schnupfen, der bei jedem geringfügigen Anlasse wiederkommt, bei anderen äußert sich jede kleine Unachtsamkeit in Verdauungsstörungen, bei einem dritten in Kopfschmerzen usw. Es sind vielfach dieselben Krankheiten, sie zeigen sich nur auf verschiedene Weise, je nach der verschiedenen körperlichen Veranlagung der betreffenden Personen. Wenn man sich das vor Augen hält, dann wird man es verständlich finden, wie ein und dasselbe Mittel bei scheinbar ganz verschiedenen Leiden gute Wirkung tun kann. Das beste Mittel ist eben das, welches das Uebel bei der Wurzel packt, d. h. die eigentliche Ursache der Krankheit beseitigt, und wie wir gesehen haben, ist bei vielerlei Leiden die Ursache die gleiche, nur die äußeren Merkmale der Krankheit sind andere, je nachdem, wo bei dem Leidenden der ,, schwache Punkt" sitzt. Eine der häufigsten Krankheitsursachen ist die mangelhafte Beschaffenheit des Blutes. Das Blut hat drei Hauptaufgaben. Es soll für alle Organe des Körpers Nährstoffe aus den Verdauungsorganen Notarielle Urkunde. 1412 album Am heutigen Tage wurde mir von der Firma Dr. med. H. Schröder G. m. b. H. eine sich auf 10224 in Worten: ZehntausendZweihundert vierundzwanzig belaufende Anzahl Schreiben vorgelegt, welche Zeugnisse über die von der genannten Firma in den Handel gebrachte Blutsalznahrung" Renascin" darstellen. In diesen Schreiben bezw. Zeugnissen bezeichnen sich die Absender resp. Aussteller u. a. als Professoren, Aerzte, Geistliche, Beamte, Kaufleute, Landwirte, Lehrer, Rentiers etc. Aus der Kenntnis, welche ich von dem Inhalte dieser Zeugnisse genommen habe, kann ich auch ferner nur bestätigen, dass dieselben Anerkennungen der Wirkungen, Dankeserklärungen für dieselben und Empfehlungen für Dr. med. H. Schröders Renascin' enthalten. UELAXAL PAUL ROSENSORM 11 Berlin, den 18. September 1912. Justizrat Notar im Bezirk des Königlichen Kammergerichts. itung te ( Gießener Tageblatt) 44 mm Anzeigenpreis 20 pfg. breite Inicratenzeile. - Die Druck der Gießener Verlag ddruckerei. tonfure in Wegfall. Blagvoridriften ohne Verbindlichteit. ieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei jerechnet. Rabatt fommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe 0 mm breite Zeile im Reflameteil 50 Pfg.- Telephon r. 862. 24. Jabrụ. d und uIT S in dem aber der Kampf 3 wischen Deu.ich= weder gewollt, noch provozier. ha= Verbündeten hören sollte, ist ein Krieg, den - ein Kampf, mit dem wir für er oder später rechnen müssen. twortet. Belgrad, 11. Nov. Pasitsch ist noch heute nachmittag Besetzung Albaniens mit. Pasitsch hat ablehnend t der Monarchie in der Hafenfrage, sowie bezüglich isch einen Besuch ab und teilte ihm den Stand sche Gesandte von Ugron dem Ministerpräsidenten ehnt. Gestern abend stattete der österreichisch- unrreich ungarischen Vorschläge ab= Serbien hat die nach Berlin behufs wichtiger Konferenzen. urch Wien durch gereist; er begibt sich angeblich Belgrad, 12. Nov. Der serbische Prinz Arsen prechungen mit dem Ministerpräsidenten. tüb bleibt, über die Situation zu berichten. indten von Rußland und Frankreich hatten lange tü abgereist, um König Peter, der vorläufig in Die Desterreich rüstet? in die Demonstration durchgeführt werden soll. wirklich zu diesem Unternehmen kommen wird und läßt sich aber noch nicht mit Bestimmtheit sagen, ob azzo und San Giovanni di Medua erfolgen werde. eich- Ungarns und Italiens vor den Häfen Alessio, gleichzeitige Flotten Demonstration Deigkeit. Als sehr wahrscheinlich nimmt man an, daß ubten. Jm Kriegshafen von Pola herrscht erhöhte en getroffen. So erfolgten Einberufungen von BeJr Desterreich- Ungarn werden militärische Vorkehrderung beharren, so würde ihm Bulgarien die Un1 Meeres zu besitzen. 2. Sollte Serbien auf dieser er Macht stehe, um Serbien zu bewegen, von icht Abstand zu nehmen, einen Hafen des Adriatig gegeben: 1. Bulgarien werde alles tun, was in der österreichischen Regierung folgende VersicherAus Budapest wird bekannt, Danew habe Bulgarien mit Desterreich. mpen en. Unzerbrechlich enden Zimmern ihrer te Aureliens Zimmer hin, um Hilfe. Gleichzeitig öffneten sich die zwei, zu den getrennt und rief so laut fie fonnte, über den Flur nach Röschen hielt sich nicht lange auf. Sie eilte zur Verwandten führenden durchwühlt, ein Teil des Inhalts bedeckte den Bobe lag, befanden sich in furchtbarer Unordnung, alles , in denen sonst alles zierlich geordnet an seinem Boden, die Kommode war aufgerissen, die Schubfäes allerdings übel aus. Ein Stuhl lag umgestürzt te über und begab sich nach dem Wohnzimmer. Hier t zu machen. Sie warf rasch ein paar Kleidungsmbar, der freche Eindringling schien sich entfernt zu Nur mit Mühe gelang es den zitternden Fingern, jeimliche Stille herrschte jetzt, fein Kon war vergen. U berall erhältlich. Auergesellschaft Berlin O. 17 ent. ngen. bringling, es schien, als hätte die Erde ihn verHaus, fand jedoch nicht eine Spur von dem frechen Man durchsuchte hierauf, mit Hilfe der Dienstboten, ( Fortsetzung folgt) tlichkeit hören ließ. Stirn, sein Gesicht war erschreckend bleich. mwirsch, da er sonst immer nur Töne der tiefsten Hreist und die Leute aus dem Schlafe wedst!" rief „ Um Gotteswillen, was ist denn geschehen, daß Du haltend, ohne Schuhe, das Haar hing ihm wirr in In der einen erschien Böhler, eine flackernde Kerze erzählen fonnte, was vorgefallen war. aufgeregte Mädchen, doch dauerte es lange, bis dieges Schluchzen den zarten Körper erschütterte. tal mit aller Gewalt. Liebevoll beruhigte Aurelia Die ganze ausgestandene Angst überfiel sie noch te zu, flammerte sich angstvoll an diese, indem ein wortlos auf der Schwelle ihres Zimmers stehende Statt aller Antwort eilte Röschen auf die noch im Die not der Zeit lehrt haushalten. Niemand wird heute leichthin aus dem Vollen wirtschaften, jeder vielmehr selbst mit solchen Werten sorgsam um würden. Unterernäh gehen, die ihrer scheinbaren Geringfügigkeit halber in Tagen des Ueberflusses vielleicht achtlos rung ist praktisch Eiweißmangel Fleischteuerung. enthält durchschnittlich etwa Prozent Eiweiß, dec stark entölte übersehen infolge Reichan's Fleis 18 Da Reichardt. Kakao dagegen sogar 27 Prozent. Zudem ist das Kakao- Eiweiß sehr stickstoffreich und deshalb beStatoo im Einkauf billiger, im etwa doppelt so ergiebig ist wie der übliche Mo1genfaffee, so ist diese Eiweißquelle ohne Kostenaufwand, sogar unter Kostenverminderung, zu erschließen. Reichard- Katao zu Fabr f- preisen an Brivate abgegeben in Giessen: Frau Emma Sellheim, sonders wertvoll. Gebrauch Bismarckstraße 38. 91. Gert indem 20 aus den Lungen Sauerstoff hinzuführt, und es soll drittens die Abfalle dieser Verarbeitung durch die Hautporen, durch die Galle und Nieren wieder hinausbefördern, denn diese Abtälle haben giftige Eigenschaften, und wenn sie sich im Körper ansammeln, so erkrankt er unfehlbar. hingehören. trauen gege Ceutichland g gegen Defter Lagen der b bis zur Fi eng und b zu, daß Def pl ein großes ins baben m Gönnerjhaft ler und das G stret jei, i bei so verEs ist ohne weiteres einleuchtend, daß schiedenen und so verwickelten Vorgängen die kleinste Veränderung in der chemischen Beschaffenheit des Blutes von großer Bedeutung für die Gesundheit sein muß. Ist das Blut z. B. nicht mehr fähig, die Abfallstoffe zu entfernen, so kann das teilweise dieselben Folgen haben, als wenn die Nieren erkrankt und nicht mehr fähig wären, sie auszuscheiden. Ist das Blut durch fehlerhafte Zusammensetzung außerstande, in den Lungen genügend Sauerstoff mitzunehmen, so ist die Folge praktisch dieselbe, als wenn die Lunge erkrankt oder die Luft verdorben wäre. Alle diese Arbeiten verrichtet das Blut infolge seiner besonderen chemischen Beschaffenheit. Es schwemmt diese verschiedenen Stoffe nicht einfach herbei und hinweg, wie der Bach den Sand, sondern es verbindet sich chemisch mit ihnen und wenn es dahin gelangt, wo es die Stoffe abgeben soll, so wird diese chemische Verbindung wieder Alle sogenannten Stoffwechselkrankheiten beruhen auf mangelhafter Zusammensetzung des Blutes, sogar auch viele Krankheiten, deren Ursache man ganz wo anders sucht. Viele Leiden, die sonst keiner Behandlung weichen wollten, lassen sich durch eine mit den richtigen Mitteln betriebene Reinigung und Verbesserung des Blutes oft in kurzer Zeit beseitigen, z. B. Blutarmut Bleichsucht Entkräftung Wassersucht Nierenleiden Kopfweh Kalte Füße Appetitm ngel Zuckerkrankheit Schlechte Verdauung Rückenschmerzen Gallen- und Leberleiden Gicht und Rheumatismus Ausschläge und Flechten Neigung zu Katarrhen Entzündungen der Atmungs- u. Verdauungsorgane und viele andere. Es sind vor allem gewisse Mineralstoffe, die dem Blute in genügender Menge zugeführt werden müssen, damit es seine richtige chemische Zusammensetzung wieder erhält. Wie weit über zehntausend Zuschriften bezeugen ( darunter viele von Aerzten, Krankenhäusern, Kurverwaltungen, Universitätskliniken usw.), ist Dr. med. H. Schröders ,, RENASCIN" 99 das Mittel, welches nachweislich Zehntausenden half. Statt aller Anpreisungen lassen wir nachstehend einige Atteste von staatlichen Krankenhäusern, Universitätskliniken und bekannten Aerzten folgen, wie sie täglich eingehen. Diese Atteste sind nicht etwa von verstorbenen, in ihren Veröffentlichungen widerlegten Aerzten verfaßt, sondern sie stammen aus allerneuester Zeit und, was besonders wichtig ist, sie sind von staatlichen und städtischen Untersuchungsaastalten nach strenger eingehender wissenschaftlicher Prüfung gegeben worden. Dr. med. H. Schröders Renascin" ist von der obersten Sanitätsbehörde der Ministerien verschiedener Kaiserreiche streng geprüft, ausdrücklich als gut und den wissenschaftlichen Anforderungen entsprechend bezeichnet und zum freien Vertrieb zugelassen worden. Dr. med. H. Schröders Renascin" ist also mit den vielen nichts nützenden Quacksalbereien und Geheimmitteln, wie sie selbst hin und wieder unter dem Schutze von Apotheken vertrieben werden, nicht auf eine Stufe zu stellen, sondern es hat die wissenschaftliche Feuerprobe bestanden und ist glänzend bwährt aus ihr hervorgegangen. Nicht vicle Präparate können dies vor sich beweisen. - Jeder Leidende sollte eine Versuch mit Dr. med. H. Schröders ,, Renascin" machen, der nic s kostet und dafür leisten wir jede Garantie niemals sch. den, sondern nur nützen kann. ell aber hat G Foman por Krankenhaus verwenden und empfehlen, es würde nicht die strenge Prüfung bestanden haben, die es bestehen musste, um von Universitätskliniken benutzt und empfohlen zu werden und kein rechtlich denkender Arzt würde es seinen Patienten verordnen. Der königlich preußische Notar, Justizrat Dr. R senbohm, bestätigt in seiner umstehend abgedruckten notariellen Urkunde vom 18. September 1912, daß ihm 10224( zehntausendzweihundertvierundzwanzig) Zuschriften von Universitätskliniken und staatlichen und städtischen Krankenhäusern, Aerzten und Verbrauchern des Mittels vorgelegt worden sind, in denen sie sich übereinstimmend über die glänzenden Wirkungen, welche sie mit ,, Renascin" erzielt haben, äußerst günstig aussprechen und das Mittel allen Mitmenschen warm empfehlen. Wir behaupten nichts, was wir nicht beweisen können. Eine notarielle Urkunde ist ein Dokument, welches volle Beweiskraft für jeden besitzt. Wenn weit über 10000 Personen sich über Dr. med. H. Schröders ,, Renascin" in teilweise begeisterten Lobsprüchen äußern, so spricht dies mehr als jede Reklame für den glänzenden Erfolg, den auch Andere mit dem Mittel erzielen müssen. Um jedem, auch solchen, die jede Hoffnung aufgegeben haben, einen Versuch ohne Geldausgaben zu ermöglichen, senden wir ganz Kostenlos eine Probedose an jeden Leidenden, einerlei, ob bemittelt oder unbemittelt, der uns auf der hier angefügten Postkarte seine Adresse mitteilt. Die Sendung erfolgt portofrei, so daß also tatsächlich weiter keine Kosten entstehen, als die Freimarke für die Postkarte. Man schreibe uns aber sofort! Wir könnten viele Fälle nennen, wo Leidende den Versuch mit Renascin" aus Vergeßlichkeit verzögerten, oder weil ihnen die Adresse verloren gegangen war und sie erst nach langer Zeit wieder Gelegenheit fanden, die Probe zu machen und zwar mit bestem Erfolge. Sie hätten wahrscheinlich ihre Gesundheit jahrelang und monatelang früher wieder erlangen können, wenn sie sich früher entschlossen hätten, sofort zu schreiben! Dr. med. H. Schröder G. Berlin 35 b. H. Bitte hier abtrennen! 品 mud, 11. Dröders Kenasein" wurde bel herabgekommenen annemischen und gichtischen Kranken mit sehr gutem Erfolg wiederbolt verwendet und muß daher wärmstens empfohlen werden. Wien, 20. August 1912. Sandwirthgasse 3. Kaiser- Franz- JosephAmbulatorium Wien. Ihr Renascin"( enthaltend Milchzucker, Lecithin- Albumin und physiologische zum Aufbau des Körpers erforderlichen Nährsalze) bewährte sich in mehreren Fällen von harnsaurer Diathese und gichtischen Erkrankungen, ferner bei Rhachitis und Osteomalacie. Indem wir gerade bei letzterem Leiden die besten Erfahrungen mit Ihrem Präparat gemacht haben, ist es bestens zu empfehlen. Wien, 10. Februar 1912. II. med. Abtellung des K. K. Kaiser- Franz- Joseph- Spitals. Wir haben Ihr Präparat Renascin", das mit Erlaß des K. K. Ministeriums des Innern vom 21. Juni 1911 zum allgemeinen Apothekervertriebe zugelassen wurde, in unserem Spitale öfters verwendet. Dasselbe hat sich bestens bewährt als eine leicht absorbierbare und assimilierbare Blutsalznahrung bei verschiedenen auf Anämie beruhenden Krankheitserscheinungen. Da wir mit demselben auch bei rhachitischen Erkrankungen die besten Erfahrungen gemacht haben, können wir es bestens empfehler und es wärmstens begutachten und es als ein hervorragendes Präparat bezeichnen. Wien, 19. April 1912. Erzherzogin- Sophien- Spital, Med. Ambulatorium gez.: Dr. Reitmeyer. Ich habe Ihr ,, Renascin" bei schweren Anämien und Chlorosen mit bestem Erfolge angewendet und ersuche um weitere Proben. Wien, 13. Juni 1912. K. K. Kronprinzessir- StefanieSpital, gez.: Assist. Dr. Wildner. Bitte hier abtrennen! Verlangen Sie Postkarte sofort mit dieser Karte eine Gratisprobe Herrn 5- PfennigMarke Renascin Dr.med. H.Schröder 0.1.2.3.4.5.6.7.8.9.10. 11. 12. 13.14.15. 0.1.2.3.4.5.6. 7. 8. 9. 10. 11.12.13.14.15. 0.1.2.3.4.5.6.7.8.9.10.11.12.13.14.15. 0 1.2.3.4.5.6.7.8.9.10 11.12.13.14, G. m. b. H. f Berlin 35 Reinhardsquelle das Nierenwasser! Wirkungen einer Hauskur: Die ausserordentlich wichtige und folgenschwere Nierenarb wird erleichtert und angeregt, die Zylinder, welche die Niere kanälchen verstopfen, werden herausgespült, der Eiweissgehalt d Harns verliert sich, Beklemmungen und Atemnot nehmen ab, überschüssige Harnsäure, welche die Ursache zu allen rheum tischen und gichtischen Leiden ist, wird abgetrieben. Gries u Nierensteine gehen ohne besondere Schmerzen ab, das Drück und Brennen beim Urinieren fällt weg, der Magen, Nieren u Blase werden gereinigt und der Urin wird klar. Es tritt ein Wol befinden ein, welches früher nicht vorhanden war. Man frage den Arzt. Literatur f durch Reinhardsquelle G. m. b. H. bei Wildunge Reinhardsquelle erhältlich in Apotheken und Drogerien, wo nic Lieferung direkt ab Quelle. Deutzer OTTO Gasmotoren- Fabrik Deutz, Cöln- Deutz. MOTOREN Deutzer Diesel- Motoren stehender u. legender Bauart, für nonole aller Arl, erhielt. in Dresden 1911 den Königl. Sächs. Staatspreis. Fliale Frankfurt a. M. Taunusstr 47. Unserer heutigen Ausgabe liegt ein Prospekt d Firma Dr. med. Schröder G. m. b. H. Berlin, b worauf hierdurch besonders hingewiesen wird.