er amp dem imnis der Pl BREC Könige Wilhe Gießener Zeitung Bezugspreis 40 Pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) meljährlich 1,20 M., vorauszahlbar, frei ins Haus. bgeholt in unserer Expedition oder in den Zweiggabestellen vierteljährlich 90 Pfg. Erscheint Mittwoche und Samstage. Redaktion: Seltersrg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung Lidt verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Berlag der., Gießener Zeitung" G. m. b.. Dr. 90 - 1 Blatt. Expedition: Selters weg 83. Samstag, den 9. November 1912. Das Ende der europäischen Türkei. In türkischen Kreisen erinnert man daran, daß Csmanen der 500jährige Besitz Konstantinopels, dann folgende schwere Niederlage, der hierdurch beBerlust des europäischen Besitzes, sowie ein ents Massaker aller Nichtmohammedaner Konstanti beim Verlassen der Hauptstadt durch Moham geweissagt worden sei. Das Ende der Türkei uropa scheint sich zu nähern. Der Status quo auf Balfan wurde bei Kirk- Kilisse, Lüle- Burgas, Midia Muradli zerschossen. - König Ferdinand ,, Kaiser des Orients". Det römische Messagero erfährt aus Belgrad, daz Einberufung der Parlamente von bien, Bulgarien, Griechenland" nd ontenegro nach U esküb die Organisation emer inland), nonföderation bezwecke, deren fünftiger Siz wahr3. nfidh Uestüb sein werde. Informierte Belgrader Kreise behaupten, 3ar Fervon Bulgarien sei entschlossen, in Konstantinoinzuziehen und sich dort als Kaiser Symeon 2. et zu lassen. In Diplomatenkreisen verlautet, die omaaten planten einen gemeinsamen Einmarsch in cantinopel, um in der Hagia Sophia einen feier= Gesetalien Gottesdienst abzuhalten. Etterlik geschutak Wortmarke zeichen- Fabrik, ickerel, Eine hervorragende Persönlichkeit in leitender Stelderen Ausführungen allerhöchste Authentizität bereden müssen, machte in einem Interview dem zeichenter Storrespondenten des Neuen Wiener Tag= einsbedarfolgende bemerkenswerten Aeußerungen: Wegen plome, Taktens wäre zwischen Desterreich und Italien onen liefert er ständigung erzielt. Die Frage der Verbigung mit Serbien stehe im Vordergrunde.„ Ich eDie Behauptung", sagte der Gewährsmann,„ daß, nt Gerbien serbische Politik machen wird, einer Verbigung mit uns nichts entgegensteht. Man spricht en Gefahren eines Europafrieges, ich be Das eigentlich nicht recht, denn es handelt sich rum eine österreichisch- serbische Angelegenheit, die leidt vollständig gelöst werden könnte. Freilich len gewisse Kreise, Serbien möge feine serbische machen. Würde sich Serbien von solchen Bebungen, die außerhalb Serbiens gesponnen werden, inen lassen, so würde eine Verständigung mit eidh nicht zustande kommen. en und S #! Das Glückskind. Roman von Irene von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) shen ließ ihn ruhig ausreden. Ihr Gesicht war chleicher geworden und die Augen richteten sich mit rwidertem Ausdruck auf den Sprechenden, der ge= mm ihrer Antwort wariete. bitte Sie was soll ich jetzt, im Winter, dort hem? entgegnete das Mädchen langsam, doch fest. tebirdies fühle ich mich vollkommen wohl, Sie können einar Gesundheit wegen unbesorgt sein.". 28ler wandte sich ab, um seinen aufsteigenden verbergen. In das Gesicht war eine flammenSe gestiegen, es zeigte einen Haßerfüllten Ausud. 9 schwer fand er seine Gelassenheit wieder; et18ereist flang es, als er sich seinem Mündel, die swichen mit bebenden Fingern die schwarzen Handuhe zugeknöpft hatte, wieder zuwandte: solltest meinen wohlgemeinten Rat nicht so te weiteres von Dir weisen, überlege ihn doch erst, er are tight so übel." T ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Big. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon Nr. 862. 24. Jabra. bisch werden müßte. Das Schicksal Konstantinopels wellen die vier Ballan- Verbündeten gern der Entscheidung der Mächte überlassen. Friedensschalmeien. Zwischen den Balkanverbündeten besteht eine U e= Der Belgrader Korrespondent des„ Temps" hatte eine Unterredung mit dem Ministerpräsidenten Pa= sitsch, der auf die Frage, ob er an die Möglichkeit einer Verständigung mit Desterreich glaube, u. a. gesagt habe: Serbien legt der kommerziellen Aus bereinstimmung, daß Friedensverhandlungen erst dehnung Desterreich- Ungarns feine in Angriff genommen werden sollen, wenn gewisse miHindernisse in den Weg. Von einer 3011- litärische Voraussetzungen gegeben sind, und zwar wenn union zwischen Serbien und Desterreich kann jetzt, wo die Balkanstaaten ihre unabhängige Entwickelung verfolgen, nicht die Rede sein. Wenn Desterreich Serhien hilft, einen Ausgang nach der Adria zu erlangen, dann würde dies die öffentliche Meinung für eine engere Vereinigung mit Desterreich- Ungarn günstig stimmen. Diejenigen, welche glauben, daß der Frieden durch die Errichtung eines unabhängigen Albaniens gesichert werden könne, täuschen sich. Die beste Lösung wäre die, wenn Albanien wie im Mittelalter wieder zu Griechenland und Serbien gehören würde. Wien, 8. Nov. Graf Adalbert Stern= berg, dessen Beziehungen zum Thronfolger bekannt find, veröffentlicht im„ Wiener Journal" einen Artikel: Desterreichische Wünsche beim kommenden Balkanfrieden, welche in folgenden Forderungen gipfeln: 1. Banfmonopol für alle Balkanstaaten. Was die Bank Ottoman für die Türkei war, soll zufünftig die österreichisch- ungarische Kreditanstal für den Balkan werden. Die Bank hätte in allen Städten nach dem Muster des Credite Lronnais Filialen zu errichten. 2. Schiffahrts Monopol. Der Schiffahrtsdienst von und zu den Balkanhäfen müßte dem österreichischen Lloyd garantiert und dieser von den Balkanstaaten subventioniert werden. 3. Die Bahn von Belgrad nach Saloniki müsse steuerfrei österreichischen Aktiengesellschaften überlassen werden. 4. Ueberlassung der Seehäfen an Kreta, welche eine Art österreichisches Malta werden soll. Aus einer von dem serbischen Ministerpräsidenten Paschitsch dem Belgrader Korrespondenten eines französischen Blattes gegebenen Erklärung geht hervor, daß Serbien die Gründung eines eigenen Staates Albanien schon aus inneren Gründen, namentlich wegen der Verschiedenheit der religiösen Bekenntnisse, für unmöglich hält. Die Aufteilung Albaniens zwischen Serbien und Griechenland erscheint dem serbischen Ministerpräsidenten als das beste Auskunftsmit tel. Ueber die weiteren Gebietsansprüche Serbiens äuBerte sich der Ministerpräsident dahin, daß die Küste Gan Giovanni- Alesso Dura330 er um die Nähe des ihr verhaßten Menschen, die ihr immer unerträglicher wurde, nicht mehr erdulden zu müssen. Aber so die Hoffnung auf ein zufälliges Zusammentreffen, wo man einen Blick, ein Wort von dem Geliebten erhaschen konnte, war das Einzige, was sie hier zurückhielt. O, daß er so stolz und hochmütig ihr Anerbieten zurückwies, von ihrem Gelde das ihr nach Tante Aureliens Willen am Tage der Hochzeit ausbezahlt werden sollte, einstweilen seine Schulden zu be= zahlen und davon zu leben, bis seine Praxis groß ge= nug war, eine Familie zu ernähren. Röschen hatte Hermann diesen Vorschlag unlängst brieflich gemacht, doch er wollte davon nichts hören. Durch eine ihrer vertrauten Freundinnen hatte sie die Antwort erhalten, daß er nie und nimmer darauf eingehen werde, er wollte aus eigener Kraft sich emporarbeiten, nicht durch fremde Mittel. Und wer könnte die Garantie übernehmen, daß er überhaupt das werde, wonach er eifrig strebe, ein vielgesuchter, gut bezahlter Arzt? Und wenn er es nicht würde, was dann? Das hinge nicht allein von ihm ab, sondern von allerlei verschiedenen Umständen und glücklichen Zufällen. Wenn es thm nicht gelang, das Vertrauen seiner Mitbürger zu erringen, so konnte an eine Heirat nicht gedacht werden. Röschen mußte fich allerdings gestehen, daß er recht hatte. Es hieß eben geduldig ausharren, einmal mußte doch die Zeit kommen, wo er sagen würde: Nun ist ses so weit, daß ich Dich heim holen kann." gut. urz und gut, ich will jezt nicht fort," unterbrach öschen heftig den Sprechenden mir steht doch hoffent h noch die Entscheidung darüber zu, zu tun und zu enn was ich will, und wenn ich Ihnen etwa zur Last He, bitte, sagen Sie es ungeniert, dann ziehe ich aus; as is brauche, das kann ich leicht verdienen." Bas Du doch gleich auffährst! So war es tetnesegs gemeint, mein Kind," besänftigte Böhler, etwas efchr den, das Mädchen, das sich der Tür zuwandte.als 50 warte doch einen Augenblick, ich begleite Dich!" befe de Forteilenden nach. schen seufzte. Wäre nur Hermann nicht, mit reuiten würde sie von hier fortgehen, irgend wohin, Und sie würde ihm jubelnd folgen, dann war alles Das Leben im Hause Böhlers war so ungemütlich möglich. Es fehlte eben die Liebe, die alles verſchön und dem Leben erst den rechten Wert gibt. Die beiden Ehegatten gingen sich aus dem Wege, so viel sie immer konnten, das eine hier, das andere dort, jedes suchte sein eigenes Vergnügen. Aurelta besuchte viele Freun | die Serben U es füb eingenommen haben, die Griechen Saloniki, die Bulgaren Konstantino pe! und die Montenegriner Skutari. Die stark befestigte Tschataldschalinie erobert und der Widerstand der Türken ist nach zweitägigen erbitterten Kämpfen endgültig debrochen. Eine große Anzahl Fahnen soll den Bulgaren in die Hände gefallen sein. Die Bulgaren besetzten ferner Drama, Rodosto und entfalteten an den Ufern des Marmara= Meeres die bulgarische Fahne. Sofia, 7. Nov. Es verlautet, daß die bul= gerischen Truppen die Tsch ataldscha- Linien besetzt haben. Die von der dritten Armee genommenen Stellungen des rechten türkischen Flügels bei Deliumus bilden ausgezeichnete Stützpunkte für die Weiterführung des Angriffes. Auch auf den südlichen Linien drangen die bulgarischen Truppen bereits in die türkische Hauptstellung von Tschataldscha ein. Konstantinopel in größter Gefahr. In Konstantinopel ist man besorgt! Die Pforte trifft Maßregeln zum Schutz der Hauptstadt. Der greise Feldmarschall Fuad Pascha soll mit den Generalen der noch fechtenden Armee die Feldtruppen in der Tartaldschalinie entwaffnen und nach den naheliegenden Häfen senden, von wo sie in die Heimat zurüdbefördert werden. men. Die Türkei hat ihr Gesuch um Vermittelung der Mächte, das zweimal erfolgt ist, offiziell zurückgenomDie Botschafter verlangen, daß die europä= isden Truppen binnen 24 Stunden in den von Massakers bedrohten europäischen Vierteln Konstantinopels Aufst e II ung nehmen, Ein internationales Geschwader, dem die deutschen Schiffe„ Goeben“,„ Breslau“,„ Vineta", „ Hertha“ und„ Geier" angehören, liegt im Bosporus, fodan die Europäer sich im Notfalle an Bord retten för: nen. * Der deutsche Kreuzer Vineta" ist Konstantinopel angekommen. Dor dinnen, Kaffeefränzchen und dergleichen, während ihr Mann die Zeit im Klub, wo er regelmäßig jeden Abend verkehrte, bei Kartenspiel und lustigen Gelagen ver brachte. Er lieh seinen Freunden Geld gegen hoheẞinsen spekulierte auch gern an der Börse, wo er schon recht an sehnliche Summen verloren hatte, so daß das Kapital ganz bedeutend zusammengeschmolzen war. Davon hatte jedoch seine Frau teine Ahnung, da er immer mit seinem großen Verdienst prahlte. Hätte sie gewußt, daß nicht einmal mehr die Hälfte thres einge brachten Geldes vorhanden war, sie hätte nicht so ruhta dahingelebt. Böhlers hauptsächliches Sorgen ging jezt dahin, den inhaltsschweren Schein, den Röschen besaß, an fich zu bringen. War derselbe erst in seinen Händen, dann würde tein Mensch ihn zwingen können, das Geld her auszuzahlen, aber es galt, vorsichtig zu handeln, nur mit List konnte hier etwas ausgerichtet werden. Eines Tages war Böhler wiederum, mte dies oft geschah mit Röschen, ohne auf dem Wege ein Wort gewechselt zu haben, nach dem Friedhofe gegangen, wo das Mädchen einen neuen Kranz auf das Grab der Eltern legte. Auf dem Heimwege fragte Böhler fcheinbar gletth giltig, nur um etwas zu sagen:„ Du bewahrft doch Det Schmuck- und Kostbarkeiten sorgfältig auf, mein& ind Man hört heutzutage so viel von Einbruch und Dieb stahl, daß man ordentlich ängstlich wird." Ein lauernder Seitenblick streifte dabet das ruhta dahingehende Mädchen, das ebenso gleichgiltig erwiderte „ Seien Sie ohne Sorge, ich habe nicht viel aufzubewah ren; bei mir wird auch keiner etwas suchen, und wenn es der Fall wäre, er würde schwerlich etwas finden, well ich meine Schätze in der Kommode sicher verschloffen habe." Cortfehung folgt.Y Die amerikanischen Banzerfreuzer en nesse" und" Montana" werden innerhalb 24 Stunden zum Schutze der Amerikaner nach den türt schen Gewässern abgehen und am 15. November in Renstantinopel eintreffen. Paris, 8. Nov. Heute abend wird gemeldet, dah die Verwirrung in Konstantinopel geradezu Gipfel erreicht hat. Der Großwesir hat die Botschafter beschworen, unter allen Umständen den Einmarsch der Bulgaren in Konstantinopel zu verhindern. Die Botschafter haben darauf ausweich achttägigen Regenwetters sind Geschütze, Munition und Lebensmittel eifrig in das Operationsgebiet geschafft die Pallanmächte notwendig. Es liege fein Gunterftell werden. gelöst sei, ist die Aufteilung Albanien Sta Serbien einen Adriahafen zu verweigern. Ko Die Montenegriner haben Allessio bei Santinopel wird nicht der Sammelpunkt neuer Giovanni di Medua bese 33 1. der Türkei bleiben können, sondern höchstens offene Stadt. Der neue Balkanstaat. Der„ Temps" meldet aus Sofia, daß gegenwärtig zwischen den Balkanstaaten ein eifriger Meinungsaustausch stattfindet, um die durch ihre militärischen ErDarmi eriums far Fewerbe ein die Mit Von den Kriegsschauplätzen. ben Kreis Ueber die Kämpfe auf der Linie Lulungen gali gas Bunar- hissar zwischen dem verwal end geantwortet. Die Minister erklären, daß sie teine folge gerechtfertigten gemeinsamen Ansprüche ber und 2. November liegt folgender Bericht Douges und Verantwortung übernehmen für den Fall, daß die Bulgaren die türkische Hauptstadt betreten. Die Botschafter verlangten alsdann von Kiamil Pascha Sicherheitsmaß regein für die Fremden, was zugesagt wurde, doch sieht man mit Bangen dem Eintreffen der fliehenden Truppen entgegen. Man glaubt, daß die Bulgaren voraussichtlich am Montag früh vor den Toren Konstantinopels sein werden. Das Abschneiden der Wasserversorg ung bei Derkos ist eine weitere Quelle von Besorgnis. Vor allem ist hiervon das europäische Viertel betroffen. Konstantinopel, 8. Nov. Fast alle türkischen Blätter veröffentlichen in bewegten Worten einen patriotischen Aufruf, in dem alle Ottomanen aufgefordert werden, an der Verteidigung der Hauptstadt mitzuwirken. Wie in gut unterrichteten diplomatischen Kreisen verlautet, besteht bei den Balkanstaaten die Absicht, daß jedenfalls die provisorische Bese 33Konstantinopels durch Truppen der drei groBen Ballanstaaten stattfinden soll. An dem Einmarsch der Bulgaren nach dem Fall von Tschataldscha sollen auch Abteilungen der serbischen und griechischen Armee teilnehmen. Die griechischen Truppen seien im Begriff. im Golf von Xeros zu landen und sich von dort mit der bulgarischen Armee zu vereinigen. Es sei beabsichtigt, in Gegenwart der militärischen Vereinen treter Bulgariens, Griechenlands und Serbiens feierlichen Gottesdienst in der Sofienkirche abzuhalten. Bulgarien beabsichtigt aber nicht, nach dem Krie, in Konstantinopel zu bleiben. - Adrianopel gefallen. Es Adrianopel, die alte Sultansresidenz, die vor 83 Jahren schon einmal erobert worden war, und zwar von dem russischen Feldherrn Diebitsch- Sabalkansky, ist gefallen. Die Bulgaren wollen nun ihren Siegeszug nach Konstantinopel ungehindert vollenden. liegt in dem ganzen Vorgehen der bulgarischen Ober= leitung etwas man möchte sagen: Bismard- Moltkesches. Der ganze bulgarisch- türkische Krieg erinnert, im Kleinen natürlich nur, an den deutsch- französischen. Die Bulgaren haben den Fall Adrianopel geheim gehalten, denn sie wissen, daß Europa eingreifen würde, um sie zu verhindern, nach Konstantinopel einzudringen. Set Montag werden übrigens außerordentliche Anstrengungen gemacht, um alle Nachrichten vom Kriegsschau platze geheim zu halten. Der Berichterstatter der„ Reichspost" meldet vom 7. d. Mts.: In Adriano pel richtet der Typhus unter der Besatzung große Verheerungen an. Mehrere tousend Mann sind schon typhuskrank. Die Besatzung der Festung wird trotz vieler Verluste noch auf 40 000 bis 50 000 geschätzt. Einzelne Stellungen der Türken sind sehr stark. Hunger und Krankheit setzen der Besagung mehr als der Feind zu. Saloniki gefallen. Athen, 8. Nov. Nach offiziellen Berichten, die gestern nachmittag hier eingetroffen sind, ist die unter dem Kommando des Kronprinzen Ruit an= tin stehende Armee nach der Schlacht bei Yenidze über Kurdjilan gegen Saloniti vorgerudt. Das bei Saloniti konzentrierte griechische Heer besteht aus etwa 66 000 Mann und ist mit 60 Feldbatte: ien aus gerüstet. Saloniti ist vollständig von der Welt isoliert, die Bevölkerung ist äußerst aufgeregt. Mit der gewaltigen Menge der entwichenen Soldaten sind 50 000 flüchtende Muselmanen mit ihren Familien hier angelangt. Die überfüllte Stadt zittert vor einem Gemetel. Die türkische Garnison habe sich aus Salo nifi zurüd gezogen, nachdem sie die Brücken, die die Zugänge zur Stadt bilden, zerstört haben. Es wird offiziell bestätigt, daß die griechischen Truppen gestern Abend den Vardarfluß überschritten haben. Athen, 8. Nov. Die Griechen haben heute miltag Saloniti besetzt. Die Straßen Athens sind illuminiert. Vom montenegrinischen Kampsplay. Die letzten Vorbereitungen für den Hauptan griff gegen Skutari sind beendet. Trotz des Leciferrin Die türkische Armee war über 120 000 wird morg fanterie start und zählte 65 Eskadronen und ibsverfi schütze. Während der 5tägigen erbitterten Käm der türkische rechte Flügel unaufhörlich den linde garischen Flügel an. Den Bulgaren gelang es Berli Der bon fei festzusetzen. Die Grundlagen dieser Verständigung bilden die von Bulgarien mit Serbien, Griechenland und Montenegro abgeschlossenen Verträge. So sei in dem zwischen Bulgarien und Serbien im März 1912 unterzeichneten Vertrag die künftige bulgarisch- setOchridasee nach der Adria gehende Linie festgesetzt worbische Grenze durch eine von Vranja über den durd) einen tapferen Angriff und dank der mächtig heute v tillerie den Feind zum Rüdzug zu zwingen, hollweg m den. Zur Regelung etwaiger Streitigkeiten verpflichten sich die Parteien, erforderlichenfalls den Schiedsspruch dritten Tage nahm das bulgarische Zentrum, Do Warquis des Kaisers von Rußland anzurufen. In dem im Juli d. Js. abgeschlossenen griechisch bulgarischen Abkommen ließ Griechenland En= loniti außerhalb der von ihm beanspruchten Zone. von einem mörderischen Feuer verfolg " 1 Staatsjet Infanterie ging mit einem Bajonett- Angriff gegenger als ei Artillerie unterstützt, energisch die Offensive auf. Die G uneinnehmbar scheinenden Befestigungen vor. Es ihr, diese zu besetzen. Hierauf machte sie sich an Verfolgung des Feindes, der unter dem Feuer garischen Artillerie sich in Panik zerstreute. Am Tage ging der linke bulgarische Flügel, durch Truppen verstärkt, zum entscheidenden Angriff vor Stetti Greifenberg mt word Berbin( tons.) Kreuz In dem montenegrinisch- bulgarischen Abkommen sei Montenegro, wie in der angeblich zwischen Montenegro und Desterreich- Ungarn im Jahre 1910 abge- eriprengte den Feind auf der ga blok, a schlofienen Konvention, ein Teil des Sand- Linie, so daß dieser seine starken Stellungen gab und flüchtete. Die Bulgaren erbeuteten 48 G schats zugesichert worden. feuergeschütze, mehrere Fahnen. 150 Waggons bensmitteln und Munition, zwei Lokomotiven un ten 2800 Gefangene. Die bulgarischen S belaufen sich auf 15000 Tote und Verwund der Türken auf mehr als 40000. In Diese territorialen Vereinbarungen seien durch Militärfonventionen vervollständigt und die aus denselben erwachsenden Verpflichtungen für 25 Jahre übernommen worden. Aus Rücksicht auf Rußland sei die Frage von Konstantinopel beiseite gelassen, jedoch beschlossen worden, nicht zuzugeben, daß diese Frage in den Händen gewisser Mächte ein Mittel bilde, un die Empfindlichkeit Rußlands wachzurufen. Paris, 8. Nov. Der offizielle Petit Parisien“ meldet, der hiesige serbische Gesandte habe gestern dem Ministerpräsidenten Poincare mitgeteilt, daß Serbien einen 3ugang zum Adriatischen Meer verIange und sich zu diesem Zweck einige Häfen, darunter Lurraza und San Giovanni di Me dua, aneignen wolle. Von dieser Absicht hätten die Vertreter Serbiens auch noch mehrere andere Groß mächte verständigt. dak In Petersburg fritisiert man den Plan Desterreichs und Italiens über die Autonomie Albaniens. Man sträubt sich gegen jedes Programm, daß Serbien einen Teil seines Sieges entreißen würde. Anderseits will man hier die Bestätigung erhalten haben, Desterreich- Ungarn, unterstützt von Deutschland und Italien, fid) jeden Anspruchs Serbiens auf einen Zugang zum Adriatischen Meer widersetze. Die Dreibundstaaten sind in den letzten Aussprachen ihrer Staatsmänner dahin übereingekommen, daß Albanien nach Beendigung des Krieges zum Puffersta at im Orient werden solle, es soll ein autonomes Albanien werden, von einem europäischen( ohne Zweifel einem deutschen) Prinzen regiert, unter der nominellen Souveränität des Sultans. Man spricht auch schon von der angeblich bevorstehenden allgemeinen Mobilisierung in Cesterreich- Ungarn, und wenn man den mannigfachen alarmierenden Nachrichten hier keine allzu hohe Bedeutung beilegt, hält man nichts desto weniger die Situation für ernst. auch odenberg des, Pfarr andidat aufz Am 3. N Schlacht, die sich mit der bei Mukden vergleiche es wurde die türkische Armee fast völlig und der Wo nichtet. haltung des Stara Zagora, 8. Nov. Alle mi, fowie rischen Streise loben hier die vorzügliche in dem Be de: bulgarischen Artilleriegeschosse, die Do Firma Krupp geliefert worden sind. Ansiedler v Rom, Die deutschen Interessen im Orient dofe na liegen zum größten Teil in der asiatischen Einberufur obgleich auch in der wohl nunmehr bald genomein an, d deutschen Türkei erheblich viel Deutsche dort dergrund hab beit und deutsche Kultur eingeführt haben und Sapital festliegt. Die deutsche Regierung hat 5 schiffe in den Bosporus entsandt, um die deutsde teressen der Würde unseres Reiches entsprechend ren. Direkt in die Kriegs- resp. die Friedensvern Iungen einzugreifen, dazu liegt bis zur Stunde Veranlassung vor. Politische Rundschau. Der Kaiser ist heute nachmittag um 10 Minuten von Wildpark im Sonderzug nach lingen in das Hofjagdrevier abgereist. R Gieße der letzten g verfehen we den Uhren te Salagwer augstunden irenert getre rerseite des Uhr, mit anen, erfekt Normaluhr lichen Initit pelbarje au Hilfe dieser von den Saris und * Der„ Reichsanzeiger" gibt bekannt, daß Reichstag der Entwurf des neuen Post schedeit gefeßt. set es zugegangen ist. • Gieß wurde, yn des Se eine Bo Darm nicht, wie erst E if von Schül hellungslei enige feftae Hessische Verfassungs- und Verwaltungsänderunge Ein Verfassungstonflift scheint den beiden hessischen Ständelammern und der fischen Staatsministerium auszubrechen, da das gen und ministerium sich weigert, einen im Juli d. Js. vodes Institu den Kammern gemeinsam zu der Besoldun ordnung gefaßten Beschluß trotz seiner in den schüssen gegebenen Zusage auszuführen. Sowohl Budapest, 7. Nov. Im Ausschuß für Ausbauernbündlerischen wie die sozialdemokratischen wärtige Angelegenheiten, der zur Zeit in Budapest tagt, freisinnigen Abgeordneten haben deshalb an die ist offen ausgesprochen worden, daß Oesterreich den ge- mern dringende Anträge und Anfragen änderten Verhältnissen Rechnung trage, teine terri tet, zu denen auf die schriftlichen Anfragen der toriale Expansion anstrebe, aber die Interessen denten der Ersten wie der Zweiten Kammer von der Monarchie vor jeder Einbuße schützen wolle. Der des Staatsministeriums Erflärungen abgegeben Baltan solle den Balkanstaaten gehören; in wirt- den, die mit den protokollarischen Feststellungen in schaftlicher Beziehung aber müsse angestrebt wer- derspruch stehen. Die Anfragen sollen in der ersten S den, daß der Balkan mit den industriellen Produkten mersizung, die im Dezember zu erwarten ist, beha von Desterreich versorgt werde. Infolge der Erwägung, daß durch die beträchtlichen Gebiets erweiterungen der südslawischen Staaten die Forderungen der Südslawen in Desterreich ins Maklose anwachsen fönnen, durch die die Stellung der Deutschen in Dester reich uno in wiiteleuropu ocup noch schwieriger würde, und angesichts der Lebensinteressen Desterreichs an der Küste der Adria dürfe Serbien keinen Zweifel darüber lassen, dah Albanien seiner politischen Einflußsphäre entrüdt bleiben muß. Rumäniens Bestrebungen bezüglich der Dobrudscha müßten unterstützt werden. Der Delegierte Kramarsch verlangte eine definitive Regelung der Ballanfrage, weil sonst späterhin ein Weltfrieg unausbleiblich sei. Damit die Balfanfrage für alle Zeit werden. Die Abgg. Bähr und Genossen haben in Zweiten hessischen Kammer einen Antrag eingebrac dem sie die Regierung ersuchen, bei den Borsch über die Vereinfachung der Staatsverwaltung die gliederung des Staatsministerium das Ministerium des Innern vorzu Ferner sollen Beamtenstellen im Staatsministerium vorher zur Erledigung kommen, nicht mehr befekt den. Der Antrag bezweckt noch, dem in Aussicht e den Rücktritt des Geh. Staatsrats Krug von Ridd wohl die Beseitigung dieser Stelle und insbesor auch die Beseitigung der Stelle des jetzigen Legati rats, sowie endlich die ganze Beseitigung des bis ge: Staatsministeriums, das zur Vereinfachu Jedes Gläschen Leciferrin bringt neue Kräfte u. Energie! Leeiferrin dürfte in keiner Familie fehlen. Aerztlich verordnet gegen Blutarmut, Nervöse Zustände, Bleichsucht, Verdauungs- und Ernährungsstörungen. Unentbehrlich in der Rekonvaleszenz nach erschöpfenden Krankheiten. Man achte auf das Wort„, LECIFERRIN". Preis M. 3 die Flasche, überall erhältlich. 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Prinz Heinrich von Preuer, der von seiner asiatischen Reise zurückgekehrt ist, dank der mirte heute vormittag den Reichskanzler von Bethzu zwingen, n- Hollweg mit seinem Besuch. euer veril Staatssekretär v. Kiderlen- Wächter bee Worms. Das Großherzogspaar traf hier ein, um dem Verkaufstag der Großherzogin und am Sonntag der Einweihung der Lutherkirche beizuwohnen. Das Großherzogspaar nahm das Frühstück bein Oberbürgermeister Röhler ein und bezog dann Wohnung bei Frhrn. Heyl zu Herrnsheim. ):( Mainz Mombach, 7. Nov. Die Sel= lerie ernte ist gegenwärtig im Gange. Welchen Umfang die Selleriefultur hier angenommen hat, beweist die Tatsache, daß in hiesiger Gemarkung mehrere Millionen Stück Sellerie alljährlich gepflanzt werden. Die Ernte liefert diesesmal einen solch reichen Ertrag, wie er seit Jahren nicht zu verzeichnen war. ):( Wiesbaden. Der Stadt Wiesbaden ist von einem verstorbenen Rentier ein großes Vermächtnis geworden in Höhe von zirka 4 Millionen Mark. e Hanau. Der vom Schwurgericht Hanau zum Tode verurteilte Mörder Georg Koch aus Bergen hat gegen das Urteil durch seinen Rechtsanwalt Berufung he Zentrum, te Marquis di San Giuliano auf der italienischen einlegen lassen. Offensive fichaft. Die Staatsmänner hatten eine Unterredung, nett- Angriff länger als eine Stunde währte. ungen vor. G machte fie fid Stettin. Die Reichstagsersatzwahl im Wahler dem Feue eile Greifenberg- Kammin ist auf den 16. November Berstreute. beraumt worden. Kandidaten sind von Flemming Bejenthin( fons.) und Hauptmann von Buttkammer Flügel, dun Jail.). den Angriff auf der Kreuznach. Der nationalliberale Wahlausfen Stellun But beschloß, als Nachfolger des verstorbenen Abg. erbeuteten 4. Hockenberg den Vorsitzenden des Hunsrücker Baurnbundes, Pfarrer Dertel aus Neuerkird, als Landotomotive fandidat aufzustellen. 50 Waggons garischen und Verwu 40000. Rußland. Am 3. November wurde ein russisch- monifden vergleelisches Abkommen abgeschlossen. Darin sagt ast völli Rusland der Mongolei seine Unterstützung bei der Aufetterhaltung des autonomen Regimes, das sie er= Nov. Alle ihlet, zu, sowie im Recht auf ein nationales Heer, vorzügliche und in dem Bestreben, chinesische Truppen und chineschosse, die de Ansiedler von ihrem Territorium fernzuhalten. sind. Italien. Rom, 4. Nov. Der Papst beabsichtige, a II e en im Dr Bich öfe nach Rom zu berufen. Der Grund siatische tejer Einberufung sei noch nicht ermittelt. Man nimmt mehr bald oflgemein an, daß dieser Entschluß einen sehr ernsten tsche dort deth intergrund habe. haben und ierung hat um die der Aus Stadt und Land. entsprechen n Gießen. Das Universitätsgebäude ist wähdie Frieder end der letzten großen Ferien mit einer neuen Uhranzur Stuge versehen worden. In den Haupträumen sind die olctrischen Uhren aufgestellt worden; an die Stelle des odten Schlagwerkes, das Anfang und Schluß der Vorschauungsstunden ankündigte, ist ein elektrisch betriebenes autewerk getreten, und auch die große Uhr an der achmittag orderseite des Gebäudes ist durch eine elektrisch betrieSonderzugene Uhr, mit elektrischer Beleuchtung in den Abend= Ceift. fanden, ersetzt worden. Die ganze Anlage wird von bekannt, er Normaluhr des physikalischen Institutes aus in en Postigkeit gesetzt. Gleichzeitig ist auf dem Dach des phylalischen Institutes eine große Antenne in Form einer 20appelharfe aus starken Kupferdrähten errichtet worden. Hilfe dieser Vorrichtung können die Zeitsignale, die altungsände figlich von den großen funtentelegraphischen Stationen lift schei in Baris und in Norddeich ausgesandt werden, aufefangen und zur Kontrolle des Ganges der Normalhr des Instituts benutzt werden. mmern und den, δα δεν Juli d. J r Besoll 3 seiner in ihren. Go aldemokrati eshalb an und Anfrag Anfragen Kammer en abgege Fefiftellung en in der r Gießen. Der Blumenschmud unserer Stadi wurde, wie in früheren Jahren, in den ersten agen des September prämiiert, nachdem bereits im Juli eine Vorwertung erfolgt war. o Darmstadt. Die Ausstellung der„ Mensch" piro nicht, wie verschiedentlich mitgeteilt, am 20. Nov., ondern erst Ende November geschlossen. Um den Beud von Schülern noch besonders zu erleichtern, hat die Masstellungsleitung den Preis der Schülerkarte auf 20 fennige festgesetzt. ):( Fulda. Der Zigeuner Ernst bender ist nach Meiningen überführt worden, um sich auch dort wegen Mordversuchs zu verantworten. Wann er nach Mainz vor das Schwurgericht kommt, ist noch unbestimmt. Kirchliche Nachrichten. Sonntag, den 10. Novbr., 23. nach Trin. In der Stadtkirche. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus- Ge meinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. In der Johannestirche. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer Ausfeld. Berm 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Abends 5 Uhr: Professor D. Ed. Hatholische Gemeinde in Hicken. Vorm. von 6% Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: hl. Messe mit Predigt. Salem Aleikum mit Hohlmundstück Salem Gold Goldmundstück Cigaretten Etwas für Sie! N3½ 45 3½ 45 Pf. d. Stok Konsum- Qualitäten Keine Ausstattung Nur Qualität Oriental Tabaku Cigaretten Fabrik Yenidze, Dresden Nur eine Qualität - die beste- fabrizieren wir unter der Marke 6810 6810 Pf.d.Stok Lucus- Qualitäten In Original- MetallKartons von 20 Stück Sanella Mandelmilch- Pflanzen- Butter- Margarine. Job Hugo Zietx Hoflieferant Sma Königs Sachsen Nur echt mit dem Namenszuge des Erfinders Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Oskar Liebreich. Liebreich Nachahmungen weise man zurück! Sana- Gesellschaft m. b. H. 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Zur Bornahme der Handelskammerwahlen wird Termin bestimmt: 1. für den Wahlbezirk Gießen Stadt auf Donnerstag, den 14. November d. Js., nachmittags von 2-6 Uhr, im Bureau der Handelskammer, Nordanlage 15; 2. für den Wahlbezirk Gießen Land auf Don nerstag, den 14. November d. J., vormittags von 10-12 Uhr, im Bureau der Handelskammer, Nordanlage 15. Als Wahlkommissare fungieren für GießenStadt Herr Wilhelm 3urbuch, für GießenLand Herr Ludwig Rinn. Es scheiden aus: 1. Jm Wahlbezirk Gießen- Stadt: die Herren Max Friedberger und Jakob Grünewald; außerdem hat für das verstorbene Mitglied Aug. Münter eine Neuwahl stattzufinden; 2. Jm Wahlbezirk Gießen- Land: Herr W. L. Rüh l- Großen- Bused. Die Ausscheidenden sind wieder wählbar. Gießen, den 4. November 1912. Die Großherzogliche Handelskammer. Der Vorsitzende: S. Heichelheim. FÜR STOTTERER. Stammler, Lispeler und Schwachsinnige mit Sprachgebrechen. Man beachte die am Mittwoch, den 6. erschienene ausführliche Annonce. la Referenzen. 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