von mir sreichend mit allem ei Gießener Zeitung Bezugspreis 40 pfg. monatlich - ( Neueste Nachrichten) verteljährlich 1,20 Mr., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unierer Expedition oder in den Zweig. ausgabestellen vierteljährlich 90 Bfg.- Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: Selters. meg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. - Nr. 81. 2. Blatt. Bedeutung und Betrieb der Spiele. Von J. Wit- Wien. UTIExpedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 9. Oktober 1912. et= horsams. Die freie Betätigung seiner Kräfte gewährt ihm nur der Spielplah. Hier folgt es dem Gebote des von ihm selbst gewählten Führers und gehorcht mit ihm freiwillig dem Gesetz des Spieles. F. W. Klumpp, der das Werk J. Ch. Fr. Guts Muths Spiele zur Uebung und Erholung des Körpers und des Geistes" neu herausgegeben hat, schreibt im Vorworte zur 4. Auflages dieses Buches: Das Spiel ist die erste Poesie des Kindes, der Spielplatz das eigentümliche Gebiet der Jugend und muß ihm unverfümmert bleiben. Wie sich auf ihm die Glieder regen und dehnen und tum meln, so gewinnt ebendaselbst auch der Geist wieder neue Freudigkeit und neue Schnellfraft, strömt in aufjauchzende Lust aus und spannt sich doch in freier Tätigkeit und oft merkwürdig schaffender Kraft. Denn wie finderisch ist der rechte Knabe im frischen jugendlichen Spiele, wie umsichtig und besonnen, und doch, wenn es gilt, wie entschlossen und fühn! Wie tritt hier jede Eigentümlichkeit, jede geistige Anlage, jede moralische Kraft in aller Frische hervor, wie lernt er bei dem Spielen gebieten und zugleich gehorchen, Anstrengungen und Schmerzen, ja auch Kränkungen ertragen und doch sein Recht wahren und verteidigen. Kurz, der Spiel plate ist seine Republik! Hier gelten ihm keine fonventionellen Rücksichten, fein anderes Vorrecht, als das der körperlichen Kraft, des geistigen Talentes, des Mu tes und der sittlichen Tätigkeit. Darum ist auch der Spielplatz in seiner freien Bewegung und Entfaltung zugleich eine treffliche Vorschule für die selbständige fräf tige Entwickelung des Charakters, ein fruchtbarer Bildungsort für den fünftigen Mann. Ohne Spiel ist der Anabe tein rechter Knabe, er lebt nur halb, er In der„ Deutschen Turnkunst" schreibt Jahn:„ Chne Innspiele lann das Turnwesen nicht gedeihen, ohne Spielplatz ist ein Turnplatz gar nicht zu denken." Seinen Worten entsprach sein Tun. Auf dem Turnplake auf der Hasenheide nahmen in dem unter seiner Leitung fich entfalteten fröhlichen Treiben der Jugend die Spiele einen hervorragenden Raum ein. Jn Schnepfenal, der Wiege des Schulturnens, pflegten Salzmann und Guts Muths gar eifrig das Spiel. Wenn man in neuaer Zeit in Schule und Haus, in Vereinen und im heere den Spielen eine größere Beachtung schenkt, so bedeutet das eine Reformation, eine Rüdbildung, die Ridlehr zu alten, bewährten Grundsätzen, die man ange, viel zu lange unbeachtet ließ. Wie oft wechseln -Branche Meinungen, die Ansichten! Es gab Zeiten, wäh rend welcher die Geistesbildung die Alleinherrschaft uptsächlicht. Ein Gelehrter Dieſer Zeif jagte:„ Eine hule en Stoffen einem Gefängnisse, wo Schläge, Tränen und Geeul wohne Ende find. Hat etwas einen, seinem Wesen widersprechenden Namen, so ist es die Schule, da es nights Strengeres und allem Spiel Widerstrebenderes geben lann als sie." Wir lesen von Knaben im Puund Haarbeutel, von Mädchen im Reifrocke und Hoher Frisur, für die ein lustiges Spiel roh und didlich galt. Gesegnet sei das Wirken eines Rousseau nb ber ihm nachfolgenden Philanthropen, welche den Forderungen der Natur und Vernunft endlich zum Durchbouche verhalfen. Gibt es nicht auch heute noch Mütter, terhöhen, oll Entrüstung die Arme zusammenschlagen, wenn Fie ein frisches Mädchen in der Hose auf den Fahrwickelt sich unfrei und einseitig. Das Spiel muß für ng festene, oder eine fesche Turnerin auf dem Barren und ihn den Ernst der Schule und der sittlichen Zucht erExim fröhlichen Spiele, oder gar ein übermütiges Mäd- gänzen, es ergänzt sie aber auch vollständig zur schönen an auf den Baum flettern sehen? Nur immer schön Harmonie der Kräfte. Durch diese Worte ist der Wert farm und artig sein, wenn auch der blutarme Körper Der Spiele sehr gut gekennzeichnet. In der Gesellschaft en und mit drümmt und dahinsiecht! Auch heute noch gibt es der Spielenden gewöhnt sich das Kind gute Eigenschaf Monteile zu überwinden, aber es geht vorwärts Ueten an und schlechte ab. Es lernt die Unterordnung unche Größe berall her tönt der Ruf:„ Gönnt der Judend freie Beter ein selbst gegebenes Gesetz, die Verträglichkeit, das zugung, gebt dem Körper Gelegenheit zur freien Ent- Eintreten für eine gemeinsame Sache, es muß die etwa vorhandene Empfindlichkeit, Hochmut ablegen, Aus brüche von Rohheit unterlassen. Freilich kann das Spiel auch auf einzelne Kinder nachteilig wirken. Manche in der werden durch das Spiel flatterhaft, mutwillig, fie verlieren die Lust zu ernster Arbeit. Groß ist auch der Gewinn, den die Spiele dem Erzieher bringen. Sie geben ihm ein treffliches Mittel, die Jugend kennen zu lernen, ihre Herzen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Bei der ernsten Arbeit in der Schule steht das Kind immer unter einem gewissen 3wange, es muß seinen Bewegungstrieb zügeln, weil sonst das Arbeiten It. seither Einkäufen I und habe In ihrer ial- Damentung seiner Kräfte!" Diesen Ruf dürfen auch Turn reine nicht überhören. Sie haben sich lange genug Frischen den vier Wänden der Hallen verborgen. Nun ges, ihre Scharen, jung und alt, Männer und Frauen, mauszuführen auf den Spielplan und sie tummeln zu jer im fröhlichen Spiele. Stellen wir vor allem den Begriff des Spieles fest und denken dabei an das Spiel im allgemeinen, im leften Sinne des Wortes. In jedem Menschen lebt Trieb nach Tätigkeit. Fehlt es ihm an Gelegenheit, en natürlichen Trieb zu befriedigen, so empfindet er ung ganz geweile, dieses drückende Uebel. Er sucht sie zu homen, und fehlt es ihm an ernster Arbeit, oder ist bon solcher übermüdet, greift er zum Spiel. Dieses t ihm, indem er sich dabei frei, ohne Zwang, begem fann, nicht bloß Schutz vor Langerweile, sonnach Belustigung, Erholung. Die Mittel, welche Tätigkeit wirksam machen, bilden das Material des Ferieles, die genau bestimmten Vorschriften, welche die Sigleit ordnen, find die Spielregeln. Auch der Zufall n und bitte zu wollen. T bald mehr, bald weniger, über den Stoff herrschen, mden Spielreiz zu erhöhen und ein Ansporn zur Betätig u muß herangezogen werden, der Spielaffekt. Je boliger der Zufall im Spiele herrscht, desto größer der des Spieles; das Tarodspiel ist besser als„ Einzwanzig" Je unschuldiger der Affekt, desto wertDolier das Spiel; das Schachspiel ist weit höher zu weren als jedes Kartenspiel. So alt die Menschheit ist, so alt sind die Spiele. Weber die ganze Erde sind sie verbreitet, wir finden sie awohl bei Kultur- als auch bei Naturvölfern. Charakertigenschaften Einzelner und ganzer Völker, deren Band der Bildung, der Grad der Rohheit und Vereinerrung lassen sich an ihnen erkennen, wie sie auch anbearerseits ein wirksames Erziehungsmittel der Einzelnen ganzer Völker sein können; bei der Erziehung der gernd sind sie nicht zu entbehren. Ich denke in erster Reihe an die Jugend, wenn ich Wert der Spiele näher bespreche. Einer der wichtig06rundsätze der Erziehung ist, dem Kinde Gelegenu geben, seinem innerlichen Drange folgend, frei schaffen und zu gestalten. Im Hause und in der Sulle steht es in der Zucht seiner Erzieher, der Eltern ider Lehrer, es arbeitet unter dem Zwange des Geent- un möglich wird. Auf dem Spielplatz aber fann es seiner förperlichen und geistigen Betätigung freien Lauf lassen und so fann hier der Lehrer, wenn er nur zu beobachten versteht, jedes Kind genau fennen lernen, seine gu ten und bösen Seitent, sein Gemüt und seinen Geist. Gefördert wird noch dieses Kennenlernen der Schüler, weil sie dem Lehrer offen, unbefangen, zutraulich entgegentreten, wenn sie sehen, daß er auch an ihrer Freude Anteil nimmt; sie sehen in ihm nicht so die unnahbare Amtsperson, als vielmehr den Freund, den Spielge nossen, dem sie für seine Teilnahme an ihrer jugendlichen Lust Dankbarkeit entgegenbringen. Alle Scheu und Zu rückhaltung verschwindet, voll zutrauen und Liebe tritt das Kind dem Lehrer gegenüber, er hat sein Herz im Sturm erobert, was ihm sonst nur schwer, vielleicht gar nicht gelingt. Der Gewinn, der aus diesem Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler für die Erziehung erwächst, kann nicht hoch genug angeschlagen werden. Außerdem bringen die Jugendspiele Erholung von der geistigen Arbeit, sie erzeugen Heiterkeit und Fröhlichkeit und dazu gesellt sich noch der große Nutzen, der dem Körper zugute tommt. Weil die meisten Spiele, und gerade die besten, nur auf einem genügend großen freien Platze am wirksamsten durchgeführt werden können, zwingen sie den Leiter, dte Spieler aus den dumpfen Stuben und Hallen ins Freie zu führen. Bei dem fröhlichen Tummeln in der freien Luft arbeiten die Lungen in allen ihren Teilen, die Brust weitet sich, das Herz schlägt voller und treibt das belebende Blut frisch durch alle Teile des Körpers, Arme und Beine werden gekräftigt, Gewandtheit, Entschlossenheit und der Mut werden gefördert, Körper und Geist werden gestählt für den Lebenskampf. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pig. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plapvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon Nr.: 862. 24. Jahrg. Wie steht es nun mit dem Betrieb der Spiele? Ich denke wieder zunächst an die Schuljugend. Da muß doch unbedingt die Forderung aufgestellt werden, daß alle Schüler, mit Ausnahme der Kranken, an den Spie len teilnehmen müssen, sonst kommen die Vorteile, welche die Spiele bieten, nicht allen zugute. Läßt man die Wahl der Teilnahme an ihnen frei, so entziehen sich ihnen gerade diejenigen Schüler, die sie am notwendigsten brauchen, die schwächlichen, die bequemen, die blasierten. Soll das Jugendspiel ein wirksames Erziehungsmittel werden und cur Gesundung des Volkes führen, dann muß es allgemein werden, dann müssen für die Schuljugend verbindliche Spielnachmittage verlangt werden. In den Turnvereinen fann natürlich kein 3wang ausgeübt werden. Hier muß durch verständige Aufklärung und durch gute Beispiele die Ueberzeugung von dem Nutzen der Spiele für jung und alt geweckt werden, um nach und nach alle für sie zu gewinnen Wenn nur zuerst einzelne Spielabteilungen geschaffen werden, so werden bald die anderen mitgerisfen. Die wichtigste Vorbedingung zur Einführung der Spiele ist ein Spielplay. In der Großstadt ist die Gewinnung eines großen freien Spielplatzes schwer zu be schaffen. In Wien 3. B. ist innerhalb des engeren Stadtgebietes( mit Ausnahme des Praters, über den das Obersthofmeisteramt verfügt) fein entsprechender Spielplatz zu haben. Die Ursache davon ist die unvernünftige, mit Rücksicht auf die Gesundheit der Jugend geradezu als gemütsroh zu bezeichnende Verbauung aller freien Plätze. Die in den letzten Jahrzehnten in dieser Hinsicht begangenen Sünden sind nicht mehr gut zu machen. Wer spielen will, muß weit hinauswandern aus dem staubigen und dunstigen Häusermeer. Die paar fleinen geschotterten sogenannten Kinderspielpläge in den Parkanlagen sind unzureichend. Wie steht es in den Provinzstädten und Dörfern, wo doch freie Plätze leichter zu haben sind? Mit wenigen rühmlichen Ausnahmen viel Teilnahmslosigkeit! Tatsache ist, daß Bahnen für Pferde- Rennen und Tummelplätze für Ochsen, Kühe und Kälber leichter zu bekommen sind als Spielplage für Jungen und Mädchen. Man baut auch lieber Kranken- und Siechenhäuser und bedenkt nicht, daß durch eine bessere Vorsorge um die gesundheitliche Entwidlung der Jugend diese zwar nicht überflüssig, aber doch in geringerer Zahl notwendig sein würden. Man kann wohl auch auf fleineren Plätzen und felbst in Turnfälen spielen, ist aber dann auf die einfachsten Neckspiele angewiesen, welche bei größeren Anaben und gar bei Turnern wenig Teilnahme erweden. Die Auswahl der Spiele ist aber für die Entfaltung eines lebhaften Spielbetriebes sehr wichtig. Soll der Spielbetrieb den Nuzen schaffen, den er bringen fann, dann muß man die besten, wirksamsten, die volle Betätigung der Spielenden in Anspruch nehmenden Spiele auswählen und auch jene bevorzugen, die einen Wett bewerb ermöglichen; die Kampfspiele sind ganz beson. ders dazu geeignet, die Spiellust zu wecken und zu erhalten. Solcher Spiele haben wir eine große Menge. Nur auf eins möchte ich besonders hinweisen, auf ein rechtes deutsches Spiel, das geradezu als eine Perle der Spiele bezeichnet werden kann: den deutschen Schlagball. Dieses Spiel zu einem Volksspiel zu machen, follte als erstrebenswertes Ziel der Schulen und Ver eine betrachtet werden. Der deutsche Schlagball fann grundsätzlicher Feind des Fußballspieles, aber auch nicht jetzt alle anderen Spiele, wenigstens in den Schulen, fast zu verdrängen scheint. Es würde den Rahmen dieses Aufsatzes überschreiten, wenn ich einen Vergleich dieser beiden Spiele durchführen wollte. Ich bin kein grundläglicher Feind des Fußballlpieles, aber auch nicht sein besonderer Freund, schon deshalb, weil es gar zu leicht zu Rohheiten verleitet. Wenn ich für eine eifrige Pilege der Kampfspiele eintrete, so möchte ich doch daWichtig für Asthmatiker. Die Erfahrung des Herrn Herman van der Berg in Wesel muß ein Trost für falle Asthmatiker sein, indem ihnen ein Weg gezeigt, wodurch dieses lästige Uebel sofort gelindert werden kann. Er schreibt: ,, Astmol- Asthma- Pulver" hat bei mir vorzüglich gewirkt. Ich hatte oft schwere Anfälle von Atemnot, jobald ich aber dieses Pulver gebraucht hatte, spürte ich sofort große Erleichterung und werde es jeden Asthmaleidenden empfehlen. Aftmol- Asthma Pulver kostet die große Blechdose M. 2.50, in Apotheken erhältlich. Wo nicht vorrätig wende man sich an Engel- Apotheke, Frankfurt a. M. vor warnen, den Wettkampf zur Hauptsache zu machen; die Spiele müssen auch um ihrer selbst willen gepflegt werden. Sonst entwidelt sich leicht eine Art Berufsspieler, die von einem Wettkampf zum anderen ziehen, um einer gespannten Zuschauermenge ein Schauspiel zu bereiten, wie dies 3. B. in England schon zu beobachten ist. Da tommt es häufig genug vor, daß tausende Men schen ein paar Fußballspielern zuschauen; deshalb sind auch schon Stimmen laut geworden, es wäre weit befser, wenn die Tausende spielten, auch wenn niemand zuschaute. Es möge auch nicht auf die sogenannten Kriegsspiele hinzuweisen vergessen werden, die sich auf fröhlichen Turnfahrten so schön durchführen lassen. Als wichtiger Leitsatz beim Spielbetrieb hat zu gelten: Nicht Bielerlei durcheinander, sondern ein Spiel nach dem andern, nicht viele Spiele, die wenigen aber gründlich. Das Rennen fördert das Können. Je besser ein Spiel geübt, je genauer es die Spieler kennen, um so besser gelingt es, umso leichter tönnen alle seine Feinheiten herausgearbeitet werden, umso mehr Freude bereitet es. Beim Anlernen der Spiele heißt es, vom Einfachen zum Zusammengesetzten, vom Leichten zum Schweren fortzuschreiten; die schwierigen Spiele müssen gut vorbereitet werden. Es wäre ein vergebliches Bemühen, den Schlagball zu spielen, bevor die Spieler den Ball gut schlagen, geschickt werfen und sicher fangen tönnen. Was das Spielen der Schüler anbelangt, ist auch die Frage zu beantworten, ob der Lehrer an den Spielen mir teilnehmen, ob er mitspielen soll oder nicht. Ich bin der Meinung, daß diese Frage in bejahendem Sinne beantwortet werden muß, wenn der Lehrer in der Lage ist, als geschickter und gewandter Spieler ein muster giltiges Beispiel zu geben. Dann wird das Einlernen der Spiele nur halb so schwer; der Lehrer eifert die Schüler an, er reißt sie mit fort, gewinnt aber auch bei ihnen an Ansehen und erwirbt sich ihre Zuneigung. Jst er fein tüchtiger Spieler, dann unterlasse er lieber das Mitspielen, sonst fönnte er leicht zu einer lächerlichen Rolle kommen. Gelingt es ihm, ein Spiel gut heraus zuarbeiten, eine tüchtige Spielmannschaft heranzubilden, dann wird es gut sein, den Spielern volle Freiheit zu gewähren. Sie wählen sich dann selbst die Spielleiter und führen das Spiel selbständig durch, wobei es nicht ausgeschlossen ist, daß der Lehrer von Fall zu Fall als Berater und Schiedsrichter von den Schülern selbst in Anspruch genommen wird. Im übrigen aber hat der Erzicher immer die oberste Leitung in der Hand zu beSie, meine Damen finden Ihre berechtigten Wünsche nach einem wirklich eleganten, billigen und wetterbeständigen Schuhputz allein erfüllt beim Gebrauch von Erdal schwarz- gelb braun. Zum Nachzeichnen. Vertreter: Gebr. Jullmann, Agenturen. FAHNEN Vereinsbedarfsartikel. Mündener Fahnenfabrik HANN. MÜNDEN. Königl. und Fürstl. Hoffahnenfabrik. Grösste Fahnenfabrik Deutschlands. Preisliste frei halten und über die Spielenden Aufsicht zu führen. Er wird mit Strenge auf die Einhaltung der Spielregeln drängen, feine Rohheit, feine Bosheit und Unsittlichkeit dulden. Schüler, welche gegen die Vorschriften handeln, werden nach erfolgloser Mahnung entweder zeitweise oder für immer vom Spiele auszuschließen sein, geradeso wie jene, auf welche das Spielen einen nachteiligen Einfluß ausübt. Aehnlich ist es auch in den Turnvereinen und ihren Spielabteilungen zu halten. Die Vereinsleitungen müssen darauf bedacht sein, der Pflege des Spieles ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken, und wenn sich in den Reihen der Vereinsangehörigen Spielabteilungen bilden, sie innerhalb des Vereins gewähren lassen. Wenn es gelingt, den Spielern die Ueberzeugung beizubringen, daß auch für die Spiele eine tüchtige turnerische Ausbildung förderlich ist, dann werden sie in der Zeit, da Spiele im Freien nicht möglich sind, für den Turnplatz zu gewinnen sein. Der Explosionsberd auf der Zeche Cotbringen. ( Schluß.) Abgesehen hiervon ist als Beweis für den Querschlag als Explosionsherd an zu führen, daß die dortige Kameradschaft und der Steiger in dem Schießort mit der schießbereiten 3ündmaschine aufgefunden wurde. Die Auffindung der Leichen und der Zündeinrichtung an dieser Stelle beweisen, daß unmittelbar vorher geschossen wurde. Dies wird durch bestätigt, daß vor Ort des Querschlages die frisch abgeschossenen Berge sich fanden. Auch lagen in dem Schießort Dynamitpatronen und Zeitzünder. da= Von hier aus ist die Explosion durch die beiden Reviere dem Wetterstrom entgegengeschlagen. Wäre die Explosion von Ort 5 in Flöz G ausgegangen, so wäre die Richtung und Ausdehnung der Explosion voraussichtlich eine andere gewesen, da erfahrungsgemäß der Weg der Explosion nicht mit dem Wetterstrom, sondern in entgegengesetzter Richtung verläuft. Angesichts dieser überzeugenden Tatsachen fragt man sich erstaunt nach dem Grunde, weshalb gewisse Kreise durchaus eine andere Explosionsstelle finden wollen. Jn dieser Beziehung dürfte als ausschlaggebend darauf hinzuweisen sein, daß in dem Querschlag trotz des drücklichen Befehls, die festgestellten Schlagwetter Ersatz echien Kallee Caspectos Dinter Sammler von Ansichtskarten Künstlerkarten ernsten und heiteren Genres Verschluszmarken finden Deubeiten in grosser Auswahl in der Papier u. Anlichtskartenbandlung Albin Klein, Giessen Seltersweg$ 3 dufaensnen Seelig's kandierter Korn- Kaffee Vellstendiger edtairs and allen bryr Emil SeeligA: G Deilbronn a 222222N Seeligs Hora Kartier ausDOT Bezugsp dem Schießen durch geeignete Maßnahmen zu beseit die Sprengschüsse trotzdem und zwar sogar mit mit abgetan wurden. Durch den Querschlag war fleines Flöz freigelegt worden, sodaß hier durch polizeiliche Verordnung die Verwendung von D unbedingt verboten war. Bei dem früheren Ungli der Zeche Osterfeld ist eine genau gleiche Entstehun ursache festgestellt worden. Auch hier machte man sozialdemokratischer Seite den Versuch, eine andere plosionsstelle anzuführen. Man will eben mit dem stehungs ort die Entstehungs ursa che verſchieben.bolt in fonders bedauerlich ist es, daß sogar der sozialdem tische Sicherheitsmann der Zeche Lothringen, fro ihm die oben angeführten überzeugenden Tatsachen bei einer gemeinsamen Grubenfahrt mit dem die U suchung führenden Geheimen Bergrat Cleff darg wurden, bei seiner anderen Auffassung beharrte. J ser Sicherheitsmann unabhängig von seinem sozialde fratischen Verbande? Hier ist der Weg, auf dem Nr. 82 alte Verband die von ihm angeblich angestrebte hängigkeit der Sicherheitsmänner selbst gewährle fann. Lediglich das Bestreben, die festgestellte Ursad Explosion in Zweifel zu ziehen, gab Herrn Hue anlassung, einen anderen Explosionsherd ausfindig machen. Von der Gesamtzahl der entschädigungsp tigen Unfälle im Bergbau werden jährlich rund 30 zent als durch die Schuld der Verletzten selbst und Mitarbeiter veranlaßt nachgewiesen. Und wieviele fälle bleiben unerklärt? Hieraus ergibt sich ein tiger Fingerzeig für den Weg zur Erhöhung des terschutzes, nämlich durch eine Stärkung des person Verantwortungsgefühls und des Pflichtbewußtseins einzelnen Arbeiters. Was ist das? Ein trockener Cubus wird heiß begossen, Raum ist er ertrunken, schon ist er zerflossen, Am Morgen, am Mittag und oft am Abend Jst„ heiß“ er begehrt, weil er stärkend und labend, Es gibt keinen besseren Freund der Frauen, Doch nur wenn er„ fnorrig" ist, darf man ihm tra pang- 10uy I: Bunjo Das ganze Hau bleibt froh und frisch kommt dieser Kaffee auf den Tisch, Dab Leste feiner Olrby eneljährlich 1,20 beftellen vi woche und F 8 - verhangter Berlag der ,, 1901 Zu de Sulgar rzögern en Kriegsen alle Anzeichen berechnet i Fallanitaaten there mit ihrer fertig find. J iner mit den Gleichzeitig m ma an der öf megrinischen auf Glutari beschoß von den Stellung Podgo mn gestern di are Befestig montenegrini erland ergab Bejagung. Auf Den Montenegr Ueber tatto Einzelheiter Celti enegrmijden dem Gefed g hatte den er die Artil verbraudyt Ungnade fo Im übrigen türlijchen Ballanbrand Auch in K Rontenegro and dem ist eini esto fei nicht and die Ti irijden Op bitte auch d Privat- Lehr- Institut für Schnittzeichnen und Kleidermachen. Junge Mädchen und Damen jeden Alters erballen günbliche Eichen- Pflanzenkübel An'erung im Zeichnen, Zuschneiden und aller Art Schneiderci nach b. feat Svitem. Die Kurse babin verschiedene Zeitbouer und fann jedes Fach auch ebeln berüchichtigt werden. Beginn der Kurse am 14. Oftober Nähere Auskunft, Prospekte und Anmeldungen täglich. Marie Sack, akadem. sudete Lehrerin, bildete Schanzenstraße 22, Ecke West- Anlage. Briefpapiere in allen gangbaren Formaten lose und in Kasetten empfiehlt - Albin Klein, Papierhandlung, Seltersweg 83. 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