abou Gießener Zeitung elle Erfunde Bezugspreis 40 Pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) e wurde mir von de bgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigerteljährlich 1,20 m., vorauszahlbar, frei ins Haus. Schröder ch auf : Neuntausend undachtzig Schreiben vorge. Deg 83. - - musgabeste len vierteljährlich 90 Pfg.- Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: SeltersFür Aufbewahrung oder Rücksendung icht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. isse über die vor. 37. in den Handel ge hrung" Renasci sen Schreiben ben nen sich die Ab Telephon: Nr. 362. missstände im Bergbau. Bei der Besprechung der im Reichstage eingebracheller u. a. als Interpellation betr. den Streit im rheinisch- westfäliet Kohlenrevier bezeichnete der sozialdemokratische Abordnete Sachse als besonderen Mißstand die von e, Geistliche, Landwirte, Lehren führte. u einigen Zechen die Beträge an, die in der Zeit s, welche ich von 1. Oftober 1910 bis 1. Oktober 1911 den Belegeugnisse genom jaiten abgenommen" seien. Hierzu äußert sich eine ferner nur best in Frage kommenden Zechenverwaltungen wie folgt: Von der angegebenen Summe entfallen auf willer's, Renasci en Anerkennung liches Feiern 18048 Mt. und der Rest von 4274 eserklärungen auf auf Bestrafungen für sonstige Ordnungswidrig ehlungen für itan. In der Zeit vom 1. Oktober 1910 bis 1. Oftoer 1911 wurden auf hiesiger Zeche 96 783 Schichten il fürlich gefeiert. Würden wir von dem uns nach er Arbeitsordnung zustehenden Rechte regelmäßig Gecaach gemacht und jedes willkürliche Feiern bestraft Dezember 1911.aben, jo würde eine erheblich höhere, mindestens 3 is 4fache Strafsumme zu verzeichnen gewesen sein. Wir aben unseren Arbeitsausschuß schon häufig auf diese ohe Zahl willkürlicher Feierschichten aufmerksam ge= Bezirk des Königtagt und ihn ersucht, auf die Arbeitskollegen dahin mergerichts. nuwirken, daß das Bummeln aufhöre; aber auch nach iefir Richtung hin haben wir bisher einen Erfolg nicht u verzeichnen gehabt. Vielleicht aber macht der Herr lbgeordnete Sachse seinen Einfluß geltend, daß das Bummeln aufhört, oder nimmt wenigstens bei nächster belgenheit Veranlassung, auf die hohe Zahl der willtürlich Feiernden auf hiesiger Zeche aufmerksam zu macher uns selbst würde es viel lieber sein, wenn wir für willkürliches Feiern keine Strafe zu verhängen brauchjen цег, потшес reue Werbe 8 muß im Konsumen nt werden: ein Fabrikat, elswürdigkeit gleidtommt. 9 leines Haus Sokolade stellt menheit dar, wird Verkauf na Sellheim, 238. rdoppelt! 31,- von 10000 kg mebl mehl ,, Sternmarke" Diese Antwort der Zechenverwaltung auf die Anchuldigungen des Abg. Sachse weist auf einen recht bellligenswerten Uebelstand im Bergbau hin. Das willürliche Feiern der Bergleute nach Festlichkeiten, Feierunde Lohntagen ist, wie aus vorstehenden Auslassungen hervorgeht, auf einzelnen Zechen schon zu einer wahren Rallimität geworden, unter der in der Kohlenindustrie, wie: in feiner anderen Industrie, sowohl Arbeitgeber wie Arbeitnehmer zu leiden haben. Der sozialdemokratische Abgeordnete hat es unterlassen, bei den Angaben über die von den Zechenverwaltungen verhängten Strafen zu bemerken, daß ein großer Teil der Strafen, auf einer Bedre jogar mehr als vier Fünftel der Gesammtsumme wegen willkürlichen Feierns einbehalten wurde. Seine Ausführungen hätten sonst wahrscheinlich das Gegenteil Der beabsichtigten Wirkung erzielt. Welche Summen den Bergleuten durch das unentschuldigte Feiern verloren gehen, fann man nach den oben erwähnten Angaben, wonach allein auf einer Zeche 96 783 Schichten ohne Erlaubnis gefeiert wurden, ungefähr errechnen. Unter Feinden. Unter Roman von Karl Matthtas. ( Nachdruck verboten.) Wen er das Zimmer verließ, legte er den Finget auf den Mund und deutete auf den Kranken, zum Belchen, daß sie ihn nicht sprechen lassen sollte. Waldenar tam gar nicht in Versuchung, die ärztliche Voricht zu brechen, ihm genügte, der Musik ihrer Rede zulaufchen. Nach drei Tagen kam Bourlier's Brief aus Sedan. Er ersuchte die Frauen, sogleich zu ihm zu kommo Tante Nataly legte dieses Schreiben ihrer Nichte Dor. Aber Desiree hatte statt der Einwilligung nur ein Kupffchütteln. Schon machte sich Frau von Tarandal, Gehaltsangabe und dem Zorn thres Bruders fürchtend, damit vertraut, algeliefert und ist Teih nach Sedan zu fahren, als dieser selbst unerwartet en Veukaufsstellen antam und, von Laurence geführt, in das Zimmer der Damen eintrat. Bourlier sah elend aus. Seine Züge waren verFrost bestreut. Aber seine Haltung war aufrecht und stoz. Er setzte dem Unglück starren Mannesmut enttfabriken Hauptbaar W. 35. ird gewarnt! h.Gebr. Röver stalten elite. geggen. Schließe die Tür, Laurence," sagte er grimmig, nadem er seine Schwester flüchtig begrüßt hatte. emand von den Prussiens, die mein Haus widerrecttlich in Besitz genommen haben, soll sagen, er habe mil gesehen. Halte draußen Wache, laß niemand zu uns!" Der Gärtner tat nach seinem Befehl, und Bourlier tes fich schwerfällig auf einen Sessel niedersinken. Wo ist Desiree?" fragte er, mißtrauisch um sich Blilfenb. Ich will nicht hoffen, daß sie allein im Hause un Garten umherschweift." Beruhige Dich, Deine Tochter wird gleich zur Sulle sein," entgegnete die Dame in tödlicher Verlegen Samstags liegt für die Stadtabonnenten der Illustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Expedition: Selters weg 83. Mittwoch, den 8. Mai 1912. Zugrundelegung eines durchschnittlichen Schichtverdienstes von 4,60 Mt.( heute wird der Schichtverdienst wahr= scheinlich etwa 5 Mark betragen) würde dies für die betreffenden Leute einen Lohnausfall von annähernd 450 000 Mark bedeuten. Auf rund 300 Arbeitstage kommt somit täglich ein Lohnausfall von 1500 Mart. willig verzichtet haben, in gar keinem Verhältnis der Summe, die den Arbeitern für Strafen an ihrem Lohn gekürzt worden ist. Zu bemerken ist noch, daß die Strafgelder in eine Unterstützungskasse fließen, zu der auch die Zechenverwaltungen in der Regel nicht un31 erhebliche Beiträge leisten. Auf einer der von dem Abgeordneten Sachse erwähnten Zechen wurden in der Zeit vom 1. Oktober 1910 bis 1. Oftober 1911 20 953 Mt. Unterstützungen gezahlt, während in der gleichen Zeit die Gesamtsumme der einbehaltenen Strafen 16 356 M. betrug. Wenn nun auch das unentschuldigte Fortbleiben von der Arbeit, das auf einen bedauerlichen Mangel an Ordnungsliebe und Pflichtgefühl bei den in Frage kommenden Leuten schließen läßt, auf's schärfste zu verurteilen ist, so wäre es doch gänzlich unangebracht, hier aus nun etwa einen Vorwurf gegen die gesamte Bergarbeiterschaft herleiten zu wollen. Es kann gar keinem Zweifel unterliegen, daß der weitaus größte Teil der Bergarbeiter selbst das ordnungswidrige Verhalten ihrer Kameraden durchaus mißbilligt. Kein vernünftiger Arbeiter wird es auch den Zechenverwaltungen verdenken, wenn sie von der ihnen nach der Arbeitsordnung zustehenden Befugnis, die Leute zu bestrafen, Gebrauch machen, denn die Bekämpfung dieser Unsitte liegt nicht nur im Interesse der Zechenbesitzer, sondern namentlich auch im Interesse der Arbeiterfamilien und der arbeitswilligen Kameraden in der Grube, die durch das unerwartete Wegbleiben unter Umständen sogar ernster Gefährdung an Gesundheit und Leben ausgesetzt sind. Politische Rundschau. Deutschland. * Berlin, 6. Mai. Der Reichskanzler begibt sich Ende der Woche nach Karlsruhe, wo er dem Kaiser Vortrag über schwebende wichtige Fragen halten wird. * Berlin. Der Staatssekretär von Tirpik gab bekannt, daß es in der Absicht der Marineverwaltung liege, die Zahl der deutschen Unterseeboote auf 72 Boote mit großer Seeausdauer zu bringen. Graf Posadowsky hat vor wenigen Tagen beantragt, daß die nicht durch mindestens 15 Mitglieder und Hospitanten im Parlament vertretenen Parteien nicht mehr als Fraktionen anerkannt werden, infolge= dessen auch über die Geschäfte des Hauses nichts mehr heit. Du bist selbst hergekommen? Ich war im Begriff, nach der Stadt zu fahren." " Nun, und Desiree? Was hältst Du hinter( m Berge? Was verbirgst Du mir? Du willst allein to men, das Mädchen schußlos hier zurücklassen? O meit Gott!" rief er plößlich in verändertem Tone,„ ich ahne Desiree ist tot!" - " Nein, nein, um Gotteswillen, wie kommst Du auf diesen Gedanken," wehrte die Schwester.„ Sie ist ge= sund und glücklicher als je.“ " Ich will sie sehen, und dann fort von hier!" " Das ist nicht so leicht," wandte Nataly angstbebend ein,„ habe doch ein wenig Geduld, lieber Jean, laß mich Dir erklären, weshalb wir nicht sofort Deinem Befehle folgten. Es ist wie Gottes Fügung. Hier in diesem Hause befindet sich ein Mann, der als Verwundeter hergekommen. Ein unglücklicher Zufall führte nun will sie Desiree mit ihm zusammen, und nun ihn nicht verlossen." „ Waldemar Tyrolt!" fuhr der Hausherr wild auf. " Derselbe," antwortete Nataly tonlos. „ Tyrolt, und meine Tochter ist bei ihm, dem Mörder meines Sohnes? Sie pflegt ihn, und er wird ge= nesen unter ihrer Hand, während ihr Bruder ungerächt in der Erde liegt, schmählich umgebracht von dem Schurken, den ich mit Wohltaten überhäufte!" „ Aber Jean, Du tust ihm Unrecht, schmähe den Unglücklichen nicht." " Schweige! Du littest es, daß Deftree zu ihm ging, zu ihm, den sie hassen, verabscheuen sollte! Schande Dir, verächtliches Weib! Aber ich will der Schmach ein Ende machen. Mit meinen Fäusten will ich die Liebestolle von seinem Bette reißen und ihn würgen, wie er meinen Sohn gewürgt hat." „ Du bist von Sinnen," sprach Frau von Tarandal, welche gegenüber der ungerechten Wut ihres Bruders ihre ganze Kaltblütigkeit wiedergefunden hatte. So ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pig. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerci. Telephon Nr.: 362. 24. Jahrg. zu sagen und auch keine rechtlichen, sondern nur noch moralische Ansprüche auf Kommissionsvertretung haben sollen. Das Fraktionsverzeichnis des neuen Reichstages zählt heute dreizehn Namen auf: Konservative, Reichspartei, Wirtschaftliche Vereinigung, Reformpartei, Zentrum, Polen, Elsaß- Lothringer, Welfen, Dänen, Bauernzialdemokraten. Wenn nicht alles täuscht, wird in der heutigen Abstimmung der Antrag angenommen und damit das Schicksal der Reichspartei als Fraktion be siegelt werden. ende Berliner Oberbürgermeisterkriſe ſteht nun unmittel* Berlin. Die sich seit einem Jahre hinziehbar vor der Lösung. Der Oberbürgermeister Kirschner wird sein vor einigen Wochen eingereichtes Abschiedsgesuch demnächst erneuern. Zu seinem Nachfolger ist von den Fraktionen der Berliner Stadtverordnetenversammlung in den gestrigen Fraktionssizungen mit großer Mehrheit der frühere Staatssekretär des Reichsschatzamtes, Exz. Adolf Wermuth, ausersehen. Wermuth will dem Anerbieten entsprechen. Damit erübrigen sich alle Kombinationen, die an eine Kandidatur Wermuths für den Frankfurter Oberbürgermeisterposten geknüpft wurden. * Berlin 7. Mai. Der deutsche Botschafter in Konstantinopel, Frhr. v. Marschall, ist heute morgen hier eingetroffen. Noch im Laufe des Vormittags stattete er dem Reichskanzler einen Besuch ab. Es wird angenommen, daß Frhr. v. Marschall für den Londoner Botschafterposten in Betracht kommt, es fragt sich nur, ob er nicht zunächst eine Spezialmission erhält, ähnlich wie Lord Haldane sie für englische Seite zu erfüllen hatte, in London den Faden der deutsch= englischen Verhandlungen neu anzuknüpfen und fort zuspinnen. * Berlin, 7. Mai. Aus Tanger wird gemeldet: Die der deutschen Firma Renschhausen gehörende große Ansiedelung bei El Ksar im Nordwesten Marokkos soll von 16 Reitern der in der Nähe lagernden und von französischen Offizieren be fehligten Truppen überfallen und in Brand gesteckt worden sein. 20 Feldarbeiter der Firma wurden hierbei gefangen genommen. Herr Renschhausen, der 3. 31. in Nieder- Lößnitz bei Dresden weilt, hat bisher noch keine Nachricht von dem Ueberfall erhalten und glaubt, daß die Meldung jedenfalls übertrieben sei. Der deutsche Gesandte hat bei der französischen Gesandtschaft sofort energische Vorstellungen erhoben. Die französischen Behörden haben daraufhin die sofortige Untersuchung des Vorfalles zugesagt. Der Vorfall stellt einen der zahlreichen Fälle systematischer Belästigungen deutscher Schutzgenossen zum Schaden deutscher Interessen dar. lange Du nicht Vernunft annimmst, führe ich Dich nicht zu dem Kranken und nicht zu Deiner Tochter. Was Du gegen Tyrolt vorbringst, sind unwahrheiten. Ich kenne den unseligen Konflikt zwischen ihm und Olivier ganz genau. Den Mann trifft keine Schuld, im Gegenteil, er wurde heimtückisch von Olivier angefallen und zu Tode verwundet. Tyrolt's Hand ist rein von Deines Sohnes Blut." " Lug und Trug! Ich glaube dem Zeugnis feines Prussiens. Nicht einen Augenblick dürfen sie länger zusammenbleiben. Führe mich zu ihr!" " Versprichst Du mir, ganz ruhig zu sein?" " Ich werde mich bezwingen, auch ohne dieses Versprechen. Ich denke nicht daran, den Barbaren Gelegenheit zu geben, mich bei Seite zu bringen." „ Das ist vernünftig. Aber noch eins höre. Ich fürchte, Desiree wird Dir Widerstand leisten." „ Meine Tochter, mir? O, glaube es nicht. Aber würde sie es wagen, ich wüßte sie zu zwingen." ,, Keine Gewalt, Jean. Bedenke das Aufsehen. Bedenke auch die Aufregung des Verwundeten. Man würde ihm zur Seite stehen, Desiree schützen „ Ich bedenke alles. Ich werde meine Tochter durch Güte zum Gehorsam bringen. Aber komm nun, ich er= trage das Zögern nicht länger." Er hatte seine Worte fast zu einem Flüstern herabgedämpft und schien äußerlich ganz ruhig. Nur aus seinen Augen sprühte die unheimliche Glut des Fanatismus, der Rachsucht, der Tücke. Frau von Tarandal streifte seine Büge mit furchtsamem Blick. Bourlier sah schrecklich aus. Das Gesicht war erdfahl, dunkle Ringe zogen sich um die Augen; die Lippen schienen blau, als ob sie in Frost erstarrt seien. Frau von Tarandal seufzte tief; eine Schwäche kam über sie; sie hätte vor Schmerz aufschreien und den Tränen freien Lauf lassen mögen. Aber sie bezwang sich. Langsam öffnete sie die Tür. Cortsegung folgt.) dem die Handelskammer die Gewähr für die Einnahmen in einer bestimmten Höhe übernimmt. Diesem Antrage ist entsprochen worden. Wie die„ Braunschw. Landesztg." aus zuverlässiger| telungsstelle dauernd eingerichtet wird, auch ohne daß Quelle erfährt, sind im Auswärtigen Amt von deutschen Konsulat in Marokko seit etwa 8 Tagen ernste Beschwerden über die Zunahme der Ueberfälle auf deutsche Niederlassungen eingelaufen. Desterreich. * Wien, 7. Mai. Die politische Korrespondenz meldet: Der russische Gesandte in Sofia Nekludow habe im Auftrage seiner Regierung dem Premierminister Geschow erklärt, daß die Gerüchte über ein besonderes Einvernehmen zwischen Rußland und Italien der Wahrheit nicht entsprechen und geeignet seien, zu falschen An= nahmen zu führen und unzutreffende Erwartungen zu wecken. * Wien, 6. Mai. Die Neuwahlen in den Wiener Gemeinderat haben ihren Abschluß gefunden. Die christlich- soziale Partei hat 8 Mandate verloren, nämlich 3 an die Sozialdemokraten und 5 an die Freisinnigen. Die Opposition im 165 Mitglieder zählenden Wiener Gemeinderat wird fünftig aus 20 Freisinnigen( bisher 15) und 10 Sozialdemokraten( bisher 7) bestehen. Italien. * Rom. Am 4. Mai soll auch die kleine, zwischen Rhodos und Samos belegene Insel Kali mno von einer italienischen Abteilung besetzt worden sein. Die Insel Chios sei von italienischen Kriegsschiffen Ein aus vier umgeben, ihre Besetzung stehe bevor. Schiffen bestehendes italienisches Geschwader kreuzt beständig zwischen Athos und Enos und nimmt Erfundungen der Küste vor. Die türkischen Behörden untersagten den Kohlenhändlern in Saloniki bis auf weiteres Steinkohlen nach anderen Küstenplätzen zu verkaufen. Spanien. * Madrid. Nach der Zeitung Mundo" geht in Tanger hartnäckig das Gerücht um, daß die spanischen Truppen Arsila besetzt haben. Ein Teil der Eingeborenen empfing die Spanier mit Jubel und erklärten, daß sie gern die Spanier als Herren anerkennten, dagegen den Franzosen ewige Fehde schwören. Hessischer Landtag. s Darmstadt. Zu der hessischen Besoldungsvorlage nahmen im Laufe des Dienstag Nachmittag die einzelnen Fraktionen des hessischen Landtages Stellung. Man hört, daß fast sämtliche Abgeordnete gegen die Vorlage in der jetzigen Form sich aussprachen, insbesondere soweit es eine Steuererhöhung sowie eine weitere Belastung der Landgemeinden betrifft. Es ist wahrscheinlich, daß die für Mittwoch vorgesehene Beratung nochmals vertagt wird. * Die 3 weite Kammer hat am Dienstag nach mehrwöchiger Pause ihre Beratungen wieder auf genommen. Eine eingehende Besprechung veranlaßten die Anfragen der Abgg. Dr. Boxheimer und Dr. Winkler betr. die Bekämpfung der Rebschädlinge und Tierseuchen. Minister von Hombergk hält die von dem Kreisamt Worms getroffenen Maßnahmen für nötig. Wünschenswert sei die Durchführung in ganz Rheinhessen. Einer Milderung des Strafmaßes könne die Regierung ohne Grund nicht näher treten. Die Schärfe der Strafen wurde von mehreren Seiten angegriffen und deren Erlaß gefordert. Ueber die Notlage der Eisenbahnarbeiter und die Wasserschäden in Ober- und Untersensbach soll weiter verhandelt den. Handelskammer Gießen. werProtokoll Auszug. Gießen, 23. April 1912. Anwesend sind die Herren: Geh. Kommerzienrat Heichelheim als Vorsitzender, Kommerzienrat Schirmer als 1. stellvertretender, Kommerzienrat Grünewald als 2. stellvertretender Vorsitzender, Dürbeck, Friedberger, Grünewald, Kommerzienrat Hoos, Noll, Röhr, Rühl, Stammler, Zurbuch und der Syndikus. 1. Hinterlandbahn Gießen- Lohra. Nachdem die Handelskammer bereits in einer Petition an das Gr. Ministerium des Innern dahin vorstellig geworden ist, daß die Bestrebungen der Stadt Gießen auf Erbauung einer Hinterlandbahn Gießen- Lohra seitens der Gr. Regierung die tatkräftigste Förderung erfahren, hat sich weiter die Handelskammer bereit er= flärt, in Unterstützung eine Eingabe der Großh. Bürgermeisterei an den Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten Unterlagen über das wirtschaftliche Interesse von Handel und Industrie der Stadt Gießen an der projektierten Bahn zu beschaffen. 2. Fernsprechverkehr Gießen- Ber= Iin. Schon im Jahre 1910 hatte die Handelskammer in einer Eingabe an die Kaiserliche Oberpostdirektion in Darmstadt auf die unzulängliche Fernsprechverbindung zwischen Gießen und Berlin hingewiesen und aus diesem Grunde die Herstellung einer direkten Fernsprech= leitung Gießen- Berlin beantragt. Der Antrag war jedoch abgelehnt worden. Nunmehr hat die Handelskam mer, indem sie die Bedürfnisfrage von neuem bejahte, beschlossen, ihren Antrag zu wiederholen. 3. Fernsprech nachtdienst in Gießen. An das hiesige Kaiserliche Telegraphenamt hatte die Handelskammer das Ersuchen gerichtet, bei der Kaiserl. Oberpostdirektion in Darmstadt zu beantragen, daß der beschränkte Nachtdienst bei der hiesigen Fernsprechpermit 4. Beschädigung von Postpaketen. Klagen über Beschädigung von Postpaketen mit Zigarren als Inhalt hatten der Handelskammer Veranlassung gegeben, bei dem Reichspostamt dahin vorstellig zu werden, daß künftig diesen Paketen eine sorgfältigere Behandlung zuteil werde. Diesem Ersuchen entsprechend hat das Reichspostamt den Postanstalten die sorgsame Behandlung von Paketen mit Zigarren erneut zur Pflicht gemacht. 5. Postpatetverkehr zwischen Leipzig und Gießen. Die auf Grund von Klagen über die zu langsame Beförderung von Postpaketen zwischen Leipzig und Gießen mit der Post- und Eisenbahnverwaltung geführten Verhandlungen haben zu einem befriedigenden Ergebnis nicht geführt, nachdem sich herausgestellt hat, daß die durch das Umsetzen der Postwagen verkürzte Umladezeit auf dem Bahnhof Bebra eine schnellere Beförderung ausschließt. 6. Eisenbahnangelegenheiten. a) Für die beantragte Herstellung des Anschlusses zwischen dem Personenzug 519 Alsfeld- Fulda und dem Schnellzug D 88 Fulda- Elm- Würzburg- München konnte eisenbahnseitig ein Bedürfnis für die Zeit Beit vom 1. Oktober bis 30. April nicht anerkannt werden. b) Die beantragte Herstellung eines Anschlusses zwischen dem in Alsfeld um 1.40 abgehenden Zug 525 an den Schnellzug D 90, welcher 2.24 nachmittags in Fulda abgeht und in Elm den Anschluß nach Bayern vermittelt, konnte nicht erreicht werden, weil der Personenzug 525( Fulda an 2.45 nachm.) wegen seiner Anschlüsse in Gießen festliegt und nicht früher in Fulda angebracht werden kann. c) Vom 1. Mai d. Js. ab soll ein neuer Eilzug von Kassel über Nordhausen- Halle nach Berlin eingelegt werden; der Zug soll in Kassel 6.35 Uhr vormittags abfahren und in Berlin 12.53 Uhr nachmittags ankommen. Die Handelskammer hatte den Wunsch ausBuseck und Reiskirchen an das Fernsprechnet beantragt worden. 1) Der Eisenbahndirektion Altona ist nach Anhör: anges von ein fehr unangene Laut Mitteil über die Beiladung von Gütern in Privatgüterwagen, orden, vom 1. ung der beteiligten Kreise ein ausführliches Gutachten ut a. M. find insbesondere Privatbierwagen, erstattet worden. m) Die Einführung des Frankaturzwanges für baden beantragt und diesseitig befürwortet worden rift des Absend Kleinbahnftatione nicht angegeben leere Emballagen, welche von der Handelskammer Wiesen Ausdrud„ B ist mit der Begründung abgelehnt worden, daß die Aus: beförderung zu war alio im Intereff dehnung des Frankaturzwanges auf alle leeren Emm Eingang de ſten mit leeren Flaschen der Eisenbahnverkehrsordnung nach Kleinbah ballagen oder auf leere Weinfässer, oder auf alle Ki widersprechen und außerdem die Ausdehnung des Fran Aufruf! Nachdem bereits in den verschiedensten Orten 1. Bestellun Raufmännische B Ammer das Erfu in Alsfeld ein el, Kartoffeln u werde. Unfere die Herren Geo feld am 19. M Deutschlands Geldsammlungen eingeleitet worden sind, in Alsfeld als um für die Förderung des deutschen Flugwesens private de, Mehl, Karto Mittel aufzubringen, ist nunmehr, wie bekannt, unter beeidigt worde - unter dem Protektorat Seiner Kgl. Hoheit des Prinzen Heinrich von Preußen ein Deutsches Reichskomitee zusammengetreten, das sich zur Aufgabe gestellt hat, die zur Zeit im Gang befindlichen Veranstaltungen zu einer einheitlichen Spende der Bezeichnung„ Nationalflugspende"- fassen und zu erweitern. Das Reichskomitee ist bereits mit einem Aufruf in die Oeffentlichkeit getreten, der schon in der lokalen Presse - zusammenzu Aus S Der Geburts m Sohnes unse Städten festlich den hatten aud Flaggenschmud an 3ur Bott Gießener Anzeiger Nr. 93 vom gemeinden des 20. April 1912 und Nr. 94 vom 22. April 1912, imie Organiſation Grünberger Anzeiger und in der Hungener Landpost- in. Obwohl zum Abdruck gekommen ist. die Bestellung Wegen des V Bei der hohen Bedeutung, welche die Entwickelungen Verhandlung des Flugwesens für die deutschen Interessen, sowohl im gesprochen, daß dieser neue Eilzug seinen Ausgangs- Frieden wie im Kriegsfall, besitzt, hat sich, wie in punkt schon in Gießen nehmen möge. Die Eisenbahn verwaltung konnte diesem Antrag nicht näher treten, weil bei der notwendigen frühen Abfahrtszeit in Gießen ( spätestens um 4 Uhr vorm.) von vornherein eine ausreichende Besetzung auf der Strecke Gießen- Marburg ausgeschlossen wäre. d) Der schon wiederholt gestellte Antrag auf Herstellung einer späteren Abend verbindung von Kassel nach Frankfurt a. M. soll daraufhin geprüft werden, ob und in welcher Weile einem etwa vorliegenden Verkehrsbedürfnisse entsprochen könne. werden e) Die Handelskammer hatte die Einstellung eines direkten Wagens 2. und 3. Klasse nach Thürin gen in den von Gießen 1.29 Uhr nachm. abgehenden Schnellzug D 45 beantragt. Da aber der Schnellzug D 45 durch die Aufnahme des Zugteils von der Lahn in Gießen vollständig ausgelastet ist, so ist auch mit Rücksicht auf die erhöhte Fahrgeschwindigkeit des 3uges im Bezirk Kassel die Führung weiterer Kurs= wagen ausgeschlossen. f) Einem Antrage auf Einführung von Sonntagsfarten von Wetzlar nach Gießen konnte nicht stattgegeben werden, da Sonntagskarten grundsätzlich nur den Bewohnern größerer Städte Gelegenheit zur Erholung in freier Luft geben sollen und außerdem durch die in Wetzlar seit jeher bestehenden Sonntagskarten noch Bad- Nauheim, Braunfels, Bad= Ems, Krofdorf, Gleiberg, Limburg und Weilburg dem Ausflugsverkehr in ausreichendem Maße Rechnung getragen sei. - g) Die Reisenden der Main- Weserbahn mit ihren unter Anschlußlinien haben seit dem 1. Mai v. Js. einer erheblichen Verschlechterung des Verkehrs mit Bayern zu leiden. Während bis zu dem genannten Termin in Frankfurt a. M. ein Uebergang von D 180 auf den D 160 nach Würzburg- München bezw. Gemünden Kissingen möglich war, so ist ein solcher durch die an sich unbedeutende Früherlegung von D 160 um 4 Min. ( früher ab Frankfurt 7.10, jetzt 7.06) bezw. Späterlegung von D 180 um 12 Minuten( früher an Frankfurt 7.06 jetzt 7.18) seit dem 1. Mai v. Js. nicht mehr zu erreichen. In Gemeinschaft mit der Handelskammer in Wezlar hat deshalb aie Handelskammer bei der Kgl. Eisenbahndirektion in Frankfurt a. M. eine Wiederherstellung der seitherigen guten Verbindung nach Bayern beantragt und zwar entweder durch eine Verschiebung der Abfahrtszeit von D 160 um ½ Stunde oder eine Späterlegung des D 44 um 14 Stunde. - h) 3ugvermehrung auf der Strecke Fulda Gießen. Vom 1. Mai ds. Js. ab werden auf der Strecke Fulda- Gießen zwei neue Personenzüge eingelegt und zwar ein Personenzug 528( Fulda 7.01 vorm., Gießen an 9.45 vorm.) und ein Personencug 527( Gießen ab 3.35 nachm., Fulda an 6.12 nachm.). Die Züge erhalten in Fulda und Gießen gute Anschlüsse Die Züge erhalten in Fulda und Gießen gute Anschlüsse und vermitteln auch einen günstigen Anschluß nach und von den anschließenden Nebenbahnen. Mit dieser Zugkehrsbedürfnis, welches der Handelskammer wiederholt vermehrung ist einem schon längst empfundenen VerVeranlassung zu Vorstellungen bei der Eisenbahnver= Veranlassung zu Vorstellungen bei der Eisenbahnver waltung gegeben hat, entsprochen worden. i) Zum Sommerfahrplan der Biebertalbahn sind eine Reihe von Wünschen geäußert worden, welche jedoch nur zum Teil Berücksichtigung gefunden haben. k) Bei der Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. ist der Anschluß der Güterabfertigungsstellen GroßenGießen. 2 misher Lehrer ka Geographie an ers zurüblid hu habilitierte sich horaphie. 3wei berufen, 1891 zu sämtlichen übrigen Teilen des Landes, auch für den hier sigen Bezirk das unterzeichnete Kreis komitee zu dem Zweck gebildet, die bereits im Großherzogtum eröffne ten Geldsammlungen mit Nachdruck zu fördern und die Entrichtung der Geldspenden durch eine genügend große Anzahl von Sammelstellen zu erleichtern. Als Samarias ernannt. melstellen werden, wie in dem allgemeinen Aufruf bereits hervorgehoben, tätig sein: Die Geschäftsstellen des„ Gießener Anzeigers", der„ Gießener Zeitung", des Grünberger Anzeigers" und der„ Hungener Landpost", die Postanstalten innerhalb des Kreises, die hiesige Reichsbankneben stelle, die Filialen der Bank für Handel und In dustrie sowie der Mitteldeutschen Kreditbank zu Gießen und schließlich die Bürgermeistereien des Kreises. Der Tag, an dem die Sammlung als geschlos sen angesehen werden soll, sowie diejenige Stelle, an welche die bis zum Schluß der Sammlung einge gangenen Gelder abzuführen sind, vom Kreiskomitee demnächst öffentlich bekannt gegeben werden. Das Kreiskomitee: werden geographischen U Gießen. 2 Kreis von Aft der Grund jes statt. Na direttor Praeto gegründeten S Bügen ein a der Berbindung Shudolf Rijjinger- Dar jungin Adelphen, d sein und eine Qu dern sprach no hic, Stud. phi Stsanwalt Mendel biedenen anderen der Adelphia in igt wurde. Al erichläge durch das Farbenli ber Feierlichkeit Brantritt der M tommers stattf Der Vorstand ervereine Seine Durchlaucht Fürst Carl zu Solms- Hohen: folms- Lich, Lich. Seine Erlaucht Graf Wilhelm zu Solms- Laubach, Arnsburg. Bayer, Dekan. Bremer Buchdruckereibesitzer, Hungen. Dr. Dickoré, Sanitätsai eine Gizz rat, Lollar. Diet, Bankdirektor. Dörmer, Bürger meister, Lich. Kommerzienrat Emmelius, Beigeord neter. Fenchel, Landtagsabgeordneter, Ober- Hörgern. Fendt, Bürgermeister, Hungen. Dr. Georg Gail Dr. Wilh. Gail, Geh. Kommerzienrat. Beh. Justiz rat Gebhardt, Ober- Amtsrichter. Grießbauer, Bank Gießen d direktor. Justizrat Grünewald, Landtagsabgeordneter. Dr. Güngerich, Landgerichtspräsident. Heichelheim, Bankdirektor. Heichelheim, Geheim. Kommerzienrat. Dr. Hensell, Beh. Schulrat. Dr. Hirschfeld, Proder Wasser theffermiete Duren die Stä brilant Rüd Ebs Offenbach Gießen. D g auf ihrer& Gießen. In vinzialrabbiner. Hofmann, Oberstaatsanwalt. Hoffmlung des G mann, Dekonomierat, Hof- Güll. Ihring, Brauereibe fizer, Lich. Klein, Buchdruckereibefizer. Professor Dr. König, Rektor der Landesuniversität. Lange, Buch druckereibesitzer. Bürgermeister Leun, Landtagsabgeord neter, Großen- Linden. Mecum, Oberbürgermeister. Müller, Bankvorstand. Ranft, Bürgermeister, Grünboje Sto Stes find feine berg. Dr. Rausch, Geheim. Schulrat. Neinewald, angen infolge Zahnarzt. Robert, Buchdruckereibesitzer, Grünberg. Dr. Rosenberg, Rechtsanwalt. Dr. Sander, Pro vinzialrabbiner. Schäfer, Postdirektor. D. Schlosser, Kirchenrat. Professor Dr. Schmidt, Geh. Justizrat. Schneider, Hauptlehrer, Heuchelheim. Sievers, Pro fessor. Steding, Direktor. Dr. Stoeriko, Geh. Schulrat. Kirchenrat Strack, Dekan, Leihgestern. v. Trotta, Oberst und Regimentskommandeur. Professor Urstadt, Landtagsabgeordneter. Geheimerat Dr. Ufinger, Pro vinzialdirektor. Beigeordneter Welcker, Apotheker, lendorf a. d. Lda. Welcker, Regierungsrat. Weyl, Hauptlehrer, Wieseck. Zimmermann, Eisenbahndirektor. Luftfahrerverein Gießen. Luftflottenverein, Ortsgruppe Gießen. Oberhessischer Automo bilklub. elen gewiffe B enügend vorha nigend gespeist Cigungsmittel to Linderung bri er Birtung auf lungen eine Be Sellen, welche bo onnt wird und rin, welches angenehmen Gef Bum Laufenden higlos blieben. ferrin( Obo- B Beim Gintau Clin. In Apoth its- Apothele an das Fernipre Altona ist nach endeen sehr unangenehm empfunden werden würde, tunzwanges von einem großen Teile der Verkehrstrei11 ausführliches Gutch in Brivatguter rstattet worden. Frantaturzwanges Handelstammer efürwortet worden it worden, daß die auf alle leeren fer, oder auf all jenbahnverkehrsord Ausdehnung des t) Laut Mitteilung der Kgl. Eisenbahndirektion ranfurt a. M. sind die Uebergangsstationen angewieworden, vom 1. Juni d. Js. ab ohne ausdrückliche orshrift des Absenders oder Empfängers Sendungen ach Kleinbahnstationen, bei denen im Frachtbriefe unHem Ausdruc„ Bestimmungsort" eine Kleinbahnstaon nicht angegeben ist, der Kleinbahn nicht mehr zur Beiterbeförderung zu übergeben, sondern die Empfän= rom Eingang der Güter zu benachrichtigen. Es egt also im Interesse der Absender, die Weiterbeförrung nach Kleinbahnen im Frachtbriefe vorzuschreiben. 7. Bestellung von Sachverständigen. er Raufmännische Verein in Alsfeld hatte an die Hanelsummer das Ersuchen gerichtet, darauf hinzuwirken, aß in Alsfeld ein beeidigter Sachverständiger für Futrmittel, Kartoffeln usw. und ein Ersatzmann für ihn estelt werde. Unserem Antrage entsprechend sind denn verschiedensten such die Herren Georg Zinn und Josef Rothschild 3. sfeld am 19. März d. Js. vom Großh. Amtsgecht in Alsfeld als Sachverständige für Gutachten über af! ingeleitet worden en Flugwesens phetribe, Mehl, Startoffeln, Futter- und Düngemittel ger, wie bekannt, chtlich beeidigt worden. oheit des Prin n ein Deutst getreten, das sich - . Aus Stadt und Land. Gießen, 8. Mai 1912. it im Gang befind Der Geburtstag des Kronprinzen, des lichen Spende tes en Sohnes unseres Kaiserpaares, wurde gestern in ielen Städten festlich begangen. Neben den öffentlichen zufamme Seb inden hatten auch in Gießen zahlreiche Privathäuende" Reichskomitee ist ber Flaggenschmuck angelegt. ichfeit getreten, der be= 3ur Postkartenwoche. Auch in den r Anzeiger Nr. 88 and gemeinden des Kreises Darmstadt bildet sich m 22. April 1912 beru die Organisation für die Postkartenwoche der GroßHungener Landpa erz egin. Obwohl Proben noch nicht vorliegen, ägt die Bestellung aus 11 Gemeinden bereits 15 000 Stüt. Wegen des Vertriebes in der Stadt Darmstadt welche die Entwideweben Verhandlungen mit dem Papierhändlerverband. en Interessen, sowo n. Gießen. Auf eine 25jährige Tätigkeit als zt, hat sich, wie kadumischer Lehrer kann heute am 7. Mai der Vertreandes, auch für dener der Geographie an der hiesigen Universität Dr. W. eistomitee pipers zurückblicken. Sievers( geb. 1860 zu HamGroßherzogtum er habilitierte sich am 7. Mai 1887 zu Würzburg ür бeographie. Zwei Jahre später wurde er nach Gierud zu fördern men berufen, 1891 zum a. o. Professor und Direktor rch eine genügend pes geographischen Universitätsinstituts und 1903 zum erleichtern. Als Grdinarius ernannt. dem allgemeinen n. Gießen. Am Samstag abend fand in einem ein: nge Kreis von Aktiven, Alten Herren und Gästen die Feier der Grund steinlegung des Adelphen „ Gießener Anzei a 1 ses statt. Nach einem Musikstück sprach LandgeGrünberger Anzichtsdirektor Praetorius als Vorsitzender des im Jahre post", die Postan 90 gegründeten Vereins Adelphenhaus, indem er in iejige Reichsba urzen Zügen ein anschauliches Bild von der Entwickelfür Handel und ng der Verbindung und des Hausbaues gab. Prof. Rudolf Kissinger- Darmstadt gedachte der alten und der tschen Kreditbart ingen Adelphen, denen das Haus nun ein eigenes Bürgermeistereien ein und eine Quelle der Gemütlichkeit sein möge. lußerdem sprach noch der erste Chargierte der Jungmlung als gesadelhia, Stud. phil. Karl Mathes. Danach verlas Rechtsanwalt Mendelssohn die Bauurkunde, die mit wie diejenige Ste erschiedenen anderen Gegenständen und dem Burschender Sammlung ando der Adelphia in kupferner Hülle dem Grundstein hren sind, wingerügt wurde. Alsdann erfolgten die üblichen drei entlich bekannt gammerschläge durch die verschiedenen Bevollmächtigten, mitee: vorauf das Farbenlied der Adelphia gesungen wurde. Nach der Feierlichkeit marschierten die Anwesenden uner Worantritt der Musik nach dem Hotel Einhorn, wo Der Vorstand des Landesverbandes der Ha u s- rl zu Solms: Holler etfommers stattfand. ht Graf Wilhel Bayer, Dekan. Beer vereine im Großherzogtum Hessen hielt Dr. Dickoré, Sam. Mai eine Sigung in Darmstadt ab, in der die for. Dörmer, age der Wassergelderhebung und WasVerVolk eordneter, Ober- foeten waren die Städte Mainz durch Direktor Dr. Georg Fabrikant Rückert, Darmstadt durch Architekten Schemmbs, Offenbach a. M. durch Geschäftsführer WinM eins erstattete Oberlehrer Dr. Klein den Geschäfts bericht, nachdem der Verein zurzeit 95 Mitglieder stark ist. Der erste Vorsitzende des Vorstandes, Geschäfts führer Fourier, ergänzte den Bericht noch, indem er eingehend die Verhandlungen zwischen Stadt Verein wegen Erwerb von Gelände, Aufstellung Bebauungsplänen usw. schilderte und weiter mitteilte, daß hoffentlich bald mit Erstellung der ersten Häuschen begonnen werden kann. = und von o Bad Nauheim. Die Kur der Kaiserin erreicht für dieses Jahr am kommenden Samstag ihr Ende. Von hier aus wird die Kaiserin zu einer kurzen Nachkur nach Homburg übersiedeln. o Aus dem Dekanat Schotten. Vor furzem hat Herr Pfarrer Repp von Mittel- Seemen unser Dekanat verlassen und seine neue Pfarrstelle in Nieder- Flörsheim übernommen. Im Bezirk unseres De= fanats war er besonders bekannt geworden durch seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Erziehungs= vereins im Dekanat Schotten um seine Fürsorge für dessen Pfleglinge. Dieses Amt ist jetzt an Herrn Pfarrer Repp in Ober- Seemen übergegangen, worauf die Pflegeeltern und Pfleglinge besonders hingewiesen werden. ):( Frankfurt a. M. Die Errichtung eines Heinrich Heine Denkmals fann nunmehr als völlig gesichert gelten, da der Denkmalsfonds bereits eine Höhe von mehr als 25 000 Mark erreicht hat. Sobald die Platzfrage gelöst ist, soll mit den Vorarbeiten begonnen werden. wurde s Darmstadt. Ein starkes Erdbeben von der Erdbebenwarte Jugenheim vorgestern abend um 8 Uhr 4 Minuten mit einer schäzungsweisen Entfernung von 2500 Kilometern registriert. Der seit etwa 8 Wochen in der Darmstädter Möbelfabrik herrschende Ausstand der Schreiner ist beigelegt worden. ):( Erbach. In unserem Kreise bilden sich eben die Komitees für die Postkartenwoche der Großherzogin. Das Interesse ist rege. Es sind bis jetzt schon etwa 11 000 Postkarten fest bestellt. Mainz. Der Provinzialausschuß beantragte in seiner jüngsten Sizung:„ Der Provinzialtag der Provinz Rheinhessen wolle beschließen, sich nur für die Zuteilung von Ober- Hilbersheim zum Kreise Bingen, übrigen aber gegen jede Aenderung in der Einteilung der Kreise der Provinz Rheinhessen auszusprechen." im ):( Mainz, 3. Mai. In der gestrigen Stadt= verordnetenversammlung in Berlin wurde der hiesige Beigeordnete Berndt mit 94 von 96 Stimmen zum besoldeten Stadtrat gewählt. Der Anfangs= gehalt beträgt 9500 Mt. steigend bis zu 13 000 mark. In Mainz bezog Berndt 8000 Mark. Der Eintritt in Berlin soll alsbald erfolgen. ):( Mainz. Die Eingemeindung von Kostheim, das über 6000 Einwohner hat, soll mit dem 1. Juli perfekt werden. Zu Ehren des hier anwesenden kommandierenden Generals des 18. Armeekorps Exzellenz von Eichhorn fand gestern abend ein großer militärischer 3apfenstreich statt. ):( Bingen. Die streikenden Schiffer sind entschlossen, ihre Forderungen durchzusetzen Im Laufe der letzten Nacht ist die Temperatur wieder außerordentlich heruntergegangen. Gefäße, die mit Wasser im Freien ſtanden, waren heute morgen von einer Eisschicht überzogen. ):( Monzernheim. In der Nacht auf den 1. Mai kamen mehrere Burschen wegen des sogenannten Die Kölnische Beitung bringt folgende beachtenswerte Ausführungen: Das kleine Zeitungsgewerbe hat heute wirtschaftlich einen so schweren Stand, daß der Verleger eines Heinen Lokalblattes sich mit einem sehr geringen Gewinn zufrieden geben muß. Die Inseratenpreise sind aufs äußertebrückt, die Abonnements müſſen billig sein, er. Grießbauer, ser und Gießen durch Fabrikanten Jnderthal. die Konkurrenz der billigen Generalanzeigerpresse der am Gießen. Die„ Viktoria Luise" überfuhr Ponntag auf ihrer Fahrt nach Marburg zweimal Gieen. merzienrat. Beh. , Landtagsabgeor Dräfident. Seichel Geheim. Kommerzi Dr. Hirschfeld Oberstaatsanwalt. Ihring, Brau Gießen. In der gestern stattgefundenen HauptBersammlung des Gemeinnütigen Bauvereibefizer. Profe Nervöse Kopfschmerzen, iversität. Lange, Leun, Landtagsab um, Oberbürgerm Schulrat. Reine ein die Selbstkosten sind gestiegen. Erschwerend wirkt dazu Provinzialhauptstädte. Nun ist es aber durchaus sehrwünschenswert, daß die kleinen Zeitungen erhalten bleiben, und daß ihnen die wirtschaftliche Existenz nicht noch mehr erschwert wird. Die kleine Zeitung ist so ganz der Ausdruck der Bedürfnisse, Meinungen und Stimmungen dés Erdenwinkels, in dem sie erscheint, sie stellt bodenständiges Stück Provinzkultur dar, das seine eigne Farbe und seinen eigenen Charakter hat. Für den Ort, in dem sie erscheint, hat auch die unscheinbarste Provinzund so viele Familien am Orte, während der von der schaftlich für den Ort gar keine Bedeutung hat. Schlaflosigkeit. zeitung ihre lofalgewerbliche Bedeutung, sie ernährt so Dieses find feine Krankheiten an sich, sondern nur welchem gewisse Bestandteile, wie Lecithin und Eisen Aus ft, Bürgermeister, erscheinungen infolge eines mangelhaften Blutzustandes nächsten Großstadt hereingeworfene Generalanzeiger wirtckereibefizer, Gnicht genügend vorhanden sind und dadurch die Nerven diesen verschiedenen Gesichtspunkten ist es durchaus wünIt. Dr. Cande icht genügend gespeißt werden. Die so oft angewandten schenswert und notwendig, daß die kleinen Lokalzeitundirektor. D. Schl chmidt, Beh. Ju Berulligungsmittel fönnen im besten Falle nur vorüber. ehemb Linderung bringen, sind aber auch sehr oft von Stoerifo, Gehun gelungen eine Verbindung von Lecithin und Eisen gen bestehen und gedeihen. Die„ Gießener 3eitung" ladet, unter Bener Kollegin, zum Abonnement ergebenst ein. elheim. Sievers, hädlicher Wirkung auf den Gesammtorganismus Es ist zugnahme auf obige Ausführungen seiner großen KölLeihgeftern. v. erzustellen, welche von Autoritäten als die wertvollste Eur. Profeffor erfonnt wird und dieses glückliche Präparat haben wir Belder, Apothenes angenehmen Geschmades allgemein Anwendung findet. rat Dr. Ufinger, a Letiferrin, welches wegen seiner prompten Wirkung und Uni Regierungsrat mann, Eisenbahn Luftflottenve rbeffifcher Aut Bon Tausenden mit Erfolg erprobt wenn andere Mit erfolglos blieben. Letiferrin( Ovo- Lecithin- Eisen) lostet Mt. 3.- die las. Beim Einkauf achte man genau auf das Wort ecifenrin. In Apotheken erhältlich, ganz sicher von: Uniwersitäts- Apotheke und Hirsch- Apotheke in Gießen. Der Preis für einen Monat beträgt nur 40 Pfg. Heinrich Stern :: Wetzlar Spezialhaus für moderne Herren- und Knaben- Bekleidung sowie Arbeitskleider for jeden Beruf. Feste billige Preise. Grösste Auswahl. aus Maiensteckens in Streit, wobei der Dienstknecht M. Mumm aus Ober- Olm und der Heinrich März Burstadt den Taglöhner Peter Lang aus Monzernheim mit einem Handbeil derart schlugen, daß er gestern seinen Verletzungen erlegen ist. Eine gerichtliche Kommission weilte bereits gestern nacht am Tatort. Aus aller Welt. Potsdam, 3. Mai. Das Schöffengericht fällte heute das Urteil in dem Prozeß wegen Beleidigung der Kirche, den der Pastor Reinhold Luther in Stahnsdorf gegen den praktischen Arzt Dr. Edertangestrengt hatte. Dr. Eckert bezichtigte den Pastor öffentlich der unglaublichsten Aeußerungen über Religion und Glauben. Luther soll gesagt haben, die ganze Religion und alles, was in der Bibel stehe, sei„ Quatsch". In das Konsistorium fämen nur Halunken, die eine Probe von Diebstahl schon abgelegt hätten. Auf Grund der Beweisaufnahme kam das Gericht zu der Ueberzeugung, daß dem Angeklagten der Wahrheitsbeweis gelungen ist. Es erfolgte demgemäß die Freisprechung des Angeklagten. Lübeck, 6. Mai. Der ehemalige Senator und Bürgermeister von Lübeck, Dr. Klug, ist im Alter von 75 Jahren gestorben. = New York, 6. Mai. Der Mississippi ist weiter im Steigen begriffen und bedroht jetzt NewOrleans. Alle Bemühungen, die Deiche zu schützen, werden gemacht, aber man befürchtet trotzdem, daß die Deiche nicht standhalten werden und einen Einbruch der Fluten in die Stadt zu verhindern. In Baton Rouge wurden die Gefangenen freigelassen, um sich an den Rettungsarbeiten zu beteiligen. In einer 20 Meilen von New- Orleans gelegenen Stadt stehen die Straßen 7 Meter unter Wasser. Viele Häuser sind eingestürzt. Der Kongreß hat eine Summe von 12 Millionen für die Opfer der Ueberschwemmung ausgeworfen. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Gießen. Jeden Mittwoch, nachmittags, Handarbeitsunterricht und zwar von 2-4 Uhr für die Kinder der Lufasgemeinde im Lukassaal, von 4-6 Uhr für die Kinder der Johannesgemeinde im Johannessaal. Montag Dienstag Mittwoch Bekanntmachung. Es wird empfohlen zu kochen: Knorr- Kartoffelsuppe " Eiersternlesuppe Knorr- Frühlingssuppe Donnerstag Freitag Sonnabend Sonntag " Weibertreusuppe Knorr- Königinsuppe " Pilzsuppe Knorr- Grünfernsuppe Jeden Tag eine andere Suppe mit Knorr Suppenwürfel jeden Tag für 10 Pfennig 3 Teller feine Suppe nur mit Knorr Suppenwürfel. Dauerhaft, elegante, billige Einfriedigung nur mit Eichen- Gitterwänden. Wilh. Streck, Bonn. Umsonst reichhaltiges Musterbuch Nr. 10. Geehrter Herr Apotheker! Radu Gott dante ich Ihnen für ble gute Rino Salbe, die sich an meinen Händen, feit 4 Jabren naffe, freffende Flechte, gut bewährt hat. Indem to Ihnen nochmals meinen herzlichsten Dant entgegenbringe, be grüße ich Ste Hochachtungsvoll Wwe. H. Bismart, 1./11. 1905. 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Volksinstrument, dessen Klangwirkungen geradezu entzü- die Gießener Stadtverordneten- Versammlung zugest ckend wirken. Es kann von jeder- wurde, unter der Bedingung, daß die Gemeinde mann ohne Notenkenntnis gespielt dorf- Gleiberg einen Zuschuß zu diesem Bahnbau werden, nach der gratis beige- 150 000 Mart zahlen soll, scheinen die Stadtväfer fügten Schule. 20 Stimmen, 6 Bass- und Begleitungsstimmen. einem merkwürdigen Gesichtspunkt ausgegangen zu Das neue Volksintrument hat das Wollte man den altpreußischen Gemeinden Kros Aussehen einer Klarinette, ist sebr Gleiberg, Launsbach, Wißmar, sowie den im hübsch aufgemacht und dauerhaft 1866 verloren gegangenen früheren hessischen Do gearbeitet. Preis per Stck. nur 3,50 M. gegen Nachn. bei franko Crumbach, Frankenbach, Fellingshausen, Wilsbad Zusendung als Postpaket. vielleicht einen Gefallen erweisen? Wenn die Gie Stadtväter vorher einen Sachverständigen gehört un von diesem einen Voranschlag hätten aufstellen l so würden sie wohl gefunden haben, selbst wenn faufmännischen Grundsätze als Richtschnur gedient ten, daß diese Bahn in den ersten 10 Jahren nicht tieren kann. Die Strecke ist ungefähr 6 Kilometer und erfordert ein Anlagekapital von 450 bis 500 Mart, somit eine Verzinsung mit 5 Prozent( ohne An tisation) im Betrage von Man adressiere: Heinz Drabert, Berlin- Wilmersdorf. ,, Magnet" de: beste und billigste Fliegenfänger der Welt. Jakob Loeb, Neuwied a. Rhein. Stehe m bemusterter Offerte gerne zu Diensten. Ungefähre Angabe des Quantum8 erwünscht. Bohnenstangen! 3-4 m lang, in la. Ware, alles Fichten- Starmenden, liefert billight jedes Quantum und nach jeder Station Wilhelm Eguer, Alsfeld( Holzhandlung). nt möbl. Zimmer zu verm. Welltorftrabe 77 I. 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Demgegenüber würden an Einnahmeposten gegenüberstehen: Eine zweimalige tägliche Benutzung der elektrischen Bahn von Krofdorf nach Gießen und zurück von hoch gerechnet 200 Personen a 24 Pfennig gleich 48 Mt., also an 300 Arbeitstagen 48 mal 300 gleich Benutzung von ungefähr 50 Personen pro Tag aus Gleiberg a 24 Pfg. mal 300 Arbeitstage, mithin Einnahme für Erwachsene und Kinder, wäsche, Handarbetten, pratiche Beförderung von ungefähr 50 Personen 3u allen Abbildungen der Mode. Seiten werden gebrauchsfertige Gratisschnitte geliefert. Jeder Abonnent ist mit 1000 m. bei Todesfall durch Unfall versichert und auch mitglied des Belsebundes.= Probehefte gratis durch jede Buchhandlung und E Hermann Hillger Derlag, Berlin W9 1000 Pfund blutfrische Seefische!! täglich in den Monaten Oktober bis 1. 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Habe Ihre Stoffe erhalten und war erkennungsschreiben einzurücken. beziehen, bitte ich, mich in Ihre AnDa wir jetzt 7 Jahre von Ihnen Stoff Carl Apfelbacher, Generalagent. wie ich es Spremberg rz Tuchrabrik und Versand vige, eine halbe St igen Polizeirevier Bayardt setzte sic dotis die Sit das Ersuchen des 14 400 emotenmeister en fagriftlichen A gegeringbahm und 3600 Der weigerte fi Job der Polize 2160 lofer Aufforderun her Borchardt Alls sich hie Borchardt 20 160 madhen, 30gen mihn dort freizu lautloser Sti mersuchte ein elatschen, wu nem durch Fe Es müßten also bei 55 000 Mark Ausgaben Stadt resp. die Gießener Steuerzahler dieses elektrische Bähnchen die Summe von 34 840 zuzahlen, wobei natürlich wieder die Gewerbetreiben und Hausbesitzer vier Fünftel, die übrigen Steuert Präsident vielleicht ein Fünftel von obiger Summe nach dem Bedauern Gießen üblichen Steuermodus aufzubringen hätten till sich ereigner bin der Meinung, daß bei der immer mehr überang fortgefahre in verschiedenen Sorten lasse ich Donnerstag auf dem hiesigen nehmenden Verschuldung der Stadt Gießen manm Staunen Wochenmarkt zu stanzend billigen Preisen verkaufen. pelt vorsichtig bei solchen kostspieligen und unrent im Saal un Die Fische gelangen dir.k: aus Fischdampfern, ohne Zwischen: Plänen sein sollte und es ist Pflicht eines jeden en Bolizeibeam bandel, in forgfältiger Gispadung nach hier, und ist dadurch die beste wissenhaften Stadtverordneten, die Rentabilität werden. 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Firma Spremberg N Schwetasch& Seidel Tuchfabrik und Versand 그 N weil Postkarte 5 Pfg.Marke ige, worauf der pranden die Sizung uff eine halbe Stunde vertagte und von dem zustänigm Polizeirevier polizeiliche Hilfe anforderte. Bo chardt setzte sich nun auf seinen Platz und verblieb Heer ort, bis die Sitzung wieder aufgenommen wurde. Auf ass Ersuchen des Präsidenten erschien nun, begleitet von Henn Botenmeister des Hauses, ein Polizeileutnant, der 50 Personen pro en schriftlichen Ausweisungsbefehl vom Präsidenten ent4 Pig. mal 300 gegumam und ihn dem Abg. Borchardt überreichte. nahme Dieser weigerte sich auch jetzt, den Saal zu verlassen, 50 Personen odß der Polizeileutnant nach dreimaliger ergebnisOktober bis 1. oser Aufforderung mehrere Schutzleute herbeiwinkte, die würde eine Ein Herrn Borchardt geradezu aus dem Saale schleifen mußen. Als sich hierbei der Abg. Leinert, der neben dem Gesamtein Ib. Borchardt saß, weigerte, den Schuhleuten Platz 20 machen, zogen ihn diese hinter den Regierungstisch, im ihn dort freizulassen. Der ganze Vorgang spielte sich 55 000 Mark Ausfor lautloser Stille des Hauses ab, nur auf der TriTer Steuerzahn versuchte eine Dame eine Kundgebung durch die Summe von ärrbellatschen, wurde aber von den neben ihr sitzenden wieder die Gewerbeßer tonen durch Festhalten der Hände an weiterem veriftel, die übrigen indent. Präsident Freiherr v. Erffa gab seinem lebobiger Summe notlaft In Bedauern Ausdruck, daß dieser unangenehme dus aufzubringen Borrall sich ereignen mußte. Als dann in der Weiterei der immer mehr eroring fortgefahren werden sollte, erschien zu allgeder Stadt Gießen einem Staunen Herr Julian Borchardt wie= fostspieligen und er im Saal und mußte von den erneut herbeigeeten, die Rentabilntfernt werden. Damit sich das nicht wiederhole, damit die Bürger Steuerzahler nicht ten überrascht werde ng des Aftienbrauen -Nähmaschine Unter Feinden. Roman von Karl Matthias. be( Nachdruck verboten.) Romm," sprach fie, Gott schüße uns alle!" Bourlier folgte thr scheu. Er schauderte vor der BeKonfektion und Scheng mit irgend einem Deutschen. Doch sollte ihm botrag Reuerung, rid tefe Marter nicht erspart bleiben. elt zugleich febe Rabt am ning durch eine abread Be Beiden durch den Korridor nach der Erkereg. fines Grekfirmale retten wollten, vertrat ihnen der Krankenwärter . 24, Linienftr. 196. e, derselbe, welcher die Damen empfangen hatte, fine& rone II mit bauberwelsch, pas du chemin, tci, Civilisten haben hier ebr. Gelt 80 Jahren B Reichseifenbahn- Beamten Arieger- Bereine, berfenbel Bordon, Monfieur!" rief er in seinem komischen jebe art Snelberei, 40 tsant aut fuchen." liche Brobezelt 5 J ume Ratalog, Belobig agebretle. Febe Maider volle. bireften Kauf, ohne alt, nem bas a: te, bet Fuß abre Al Beftig entgegnete Bourlier, daß er zu seiner TochAh, votre fille, oh, je comprend famose," sagte Piete, der den Inhalt von Bourlters Rede gewandt efanit hatte. Bon Bon! Restez tct, ich ole: en peu Monsieur le docteur superieur.„ Aujust," ief er über die Treppe,„ komm mal rauf, Wache halten, bert en bischen plößlich!" Da aber August nicht tam, gtng Kieze, ohne thn baumarten und ließ den Weg fret. Bourlter öffnete verzüglich die Tür und trat in das Krankenzimmer. Defiree faß an der Seite des Bettes. In ihren Hugim ruhte die Hand des Geliebten, den fte zärtlich bude. Sie mochten gerade von ihrer Liebe gesproben baben, denn auf seinen Zügen glänzte der Ausnd wonnigen Entzückens. Als Bourlier die Tür öffonnte sich den Grund thres Erbebens nicht erfläen, da er von feinem Bette aus den Eintretenden nicht gen 8.80,100,120,16te erbleichte fie und schwieg. Auch Waldemar stuzte. Fin Jilb rb ag Berlang in unfer a setben vermochte. Gratisquali Der Vater," flüsterte Destree Ieise, während thr Giessen, era in der Brust ſtockte. in gießen. Wir erhielten folgende Zuschrift mit der Bitte um Veröffentlichung: An die Redaktion der„ Gießener Zeitung" Seltersweg 83. Unterzeichnete ärztliche Kreisvereine Oberhessens und die benachbarten ärztlichen Vereine der Provinz Hessen( Gießener Tageblatt) Schwetasch& Seidel, Spremberg Tuchfabrik für feine Herrenkleiderstoffe und Damentuche. Modernsles Fabrik- Etablissement. Dampfmaschine. 120- pferdige Zwirnerei, Dekatur. Weberel, Elektrizitätswerk. Eigenes Grösste Musterschneldemaschine der Neuzeit! ( 2 m Schnittbreite). N [ e. —. Die ! 50 Pfg. und Größe es Zahlungsing oder bei erbindlichkeit. ferei. Jahrg. Anstalt enorme allen Dingen e sein werden. us der UmgeJahren errichzu ihrem Leid= ju, gegen die nehmens unsere Idung des Unrste Hilfe ge= thaus eingelieVertrauen der cztes zu diesem e aus diesem fenden Berufseit des Arztes, selbstverständ= tikel, der vor h einen Jurijetzt schon unise klipp und Aerzte von der Deyandrung unvererer mus versehen"! Daß solche Beeinträchtigung der Ausübung des Berufs auf das Verhalten auch der Nichtangehörigen der Berufsgenossenschaften 2c. einen wesentlichen Einfluß ausüben wird, liegt auf der Hand. Wie sehr darunter die so notwendige Berufsfreudigkeit des Arztes leiden muß, braucht nicht betont zu werden. Wenn als einer der Gründe für die Krankenhauserrichtung angeführt wird, daß in ihm die jungen Mediziner für die Behandlung der Unfallverletzten ganz besonders gut vorgebildet werden sollen, so ist dem entgegenzuhalten, daß dies einerseits durch gesteigerte AufNassau gestatten sich, Ihnen folgendes zu unterbreiten: " In der Errichtung eines Unfallfrankenhauses sehen sie nach ihren Erfahrungen an anderen Stellen eine gefährliche Schädigung des ärzt- nahme Unfallverletzter und an Unfallfolgen Leidender in lichen Standes, sowohl in ethischer, wie materieller Hinsicht. Es ist ferner ihre sichere Ueberzeugung, daß die medizinische Fakultät durch ein Unfallkrankenhaus erhebliche Einbuße erleiden wird". Aerztlicher Kreisverein Gießen, Aerztlicher Kreisverein Friedberg, Aerztlicher Kreisverein Alsfeld. Aerztlicher Kreisverein Schotten, Aerztlicher Kreisverein Lauterbach, Aerztlicher Kreisverein Büdingen, Verein der Aerzte des Kreises Wetzlar. In der Begründung heißt es: Die in Gießen geplante Errichtung eines Unfall= frankenhauſes gibt den unterzeichneten ärztlichen Vereinen Anlaß zu den schwersten Bedenken, da für die praktischen Der Verwundete verstand ihre Furcht nicht, er glaubte der Hausherr set in friedlicher Absicht zu ihm gekommen. " D, Herr Bourlter," rief er bewegt, Ste besuchen mich? Wahrlich ein Glück, das ich nicht zu erhoffen wagte. Seien Sie mir willkommen, reichen Sie mir Ihre Hand." Er streckte dem Herrn die Rechte entgegen. Aber dteser schien es nicht zu bemerken. Langsam trat er an das Bett und berührte die Schulter seiner Tochter mit elsfalter Hand. Komm," sagte er tonlos. Willst Du nicht Waldemar begrüßen, Papa? Steh, wie leidend er ist, wie er sich freut, daß Du bet thm erschienen. Reiche ihm die Hand zum Gruße, Papa!" " Nein, an seiner Hand flebt Oliviers Blut." „ Ste irren, Herr Bourlier, ich schwöre es Ihnen!" rief Tyrolt mit sichtlicher Anstrengung. Ich habe Oltvter retten wollen und es wäre mir gelungen, hätte er mich nicht heimtückisch angefallen. Hat er seine Tat mit dem Leben büßen müssen, so ist es nicht meine Schuld. Ich war bewußtlos und konnte ihn nicht vor der Rache meiner Leute schützen." Bab, Spitfinbigkeiten, um mich an betören," unterbrach ihn Bourlter mit aufloderndem Born. Ntemand ist an dem Morde meines Sohnes schuld, als Ste, mein Herr! Wer führte die Prufftens auf Schleichwegen nach der Fabrik? Ste! Ber verriet thnen die schwachen Stellen der Verteidigung? Ste! Wer trieb unsere Menge in die Enge, daß sie sich mtt Olivier an der Spize Treppe für Treppe, Stufe für Stufe verteldigen mußten? Sie! As Spion wellten Sie in meinem Hause, als Verrä ter fehrten Sie dahin zurkd. Ein Mörber And Sie hier geworden, fett möchten te auch noch ein Dieb werden, indem Sie meine Tochter stehlen. Aber bas gelingt ghnen nicht! Rie wird Destree Ihr Belb! Jede Beziehung zwischen uns Bat aufgehört, Sie selbst haben ble legten die Universitätskliniken in erforderlichem Maße geschieht, es andererseits bei Bestehen eines Unfallfrankenhauses für die Folge aber geradezu zwecklos wäre, da ihnen ja später die Verletzten doch sofort entzogen werden. Ja es wird dann dem Arzte sogar die Möglichkeit der in jedem Falle( besonders im Kriegsfalle) unbedingt erforderlichen Uebung im Behandeln von Wunden, Knochenbrüchen, Verrenkungen und anderen Verletzungen geradezu unterbunden. Sicherlich ist für die Ausbildung der jungen Mediziner der Unterricht in der Universitätsklinik der beste und geeignetste. Nicht minder schwer geschädigt werden weiterhin die in größerer Zahl bestehenden kleineren Krankenhäuser in unserer näheren oder weiteren Umgebung( Friedberg, Büdingen, Niederwei| sel, Hungen, Lauterbach, Laubach, Alsfeld, Vilbel, NauFäden zerrissen, welche uns noch verbanden. Komm, Desiree!" Er ergriff rauh seiner Tochter Hand, um diese ge waltsam mit sich zu ziehen. Aber Desiree ent schlüpfte ihm. Papa ich kann nicht mit Dir gehen. Laß mich bei Waldemar, den ich liebe und den Du so ungerecht gefränft." „ Du wagst es?!" rief Bourlier in unbändigem Zorne. „ Ich muß Dir ungehorsam sein, weil Du Dich der besseren Einsicht verschließt. Waldemar braucht mich, wenn er genesen soll." Was tümmert das mich? Sum letzten Mal forbere ich Dich auf, tomm!" " Jean, Du versprachst mir Mäßigung“, mischte sich Nataly in den Streit, ihren Bruder zurückhaltend, der fich wutschnaubend auf sein Kind stürzen wollte, um dieses gewaltsam an sich zu reißen. " Laß mich," donnerte der Sinnlose sich fretmachend. Ich will die Ungehorsame zum Gehorsam zwingen. Wenn Worte nichts ausrichten, muß Gewalt sprechen. Und sollte ich sie mit meinen Fäusten aus diesem 8tmmer tragen, hter bleibt die Schändliche nicht!" Er ergriff die Hand seiner Tochter, die einen letsen Schmerzensschrei ausstieß. Vergeblich bemühte sich der Verwundete, fte zu schützen. „ Herr Bourlier, erbarmen Ste fich!" rief er verzwel felnd aus. Erbarmen mtt Ihnen," hohnlachte dieser,„ ober mit dieser Ehrlosen? Lächerlich! Ehe ich mein Kind hterLaffe, erdroffele ich es; tch wollte, ich könnte auch Ihnen an den Hals, elender Verräter!" Ich benke, bas werden Ste bletben laffen", unter brach der Oberarzt den Rafenden. Endigen Sie diesen Auftritt, verlassen Ste ben Ort, ben Ste ohne Erlaubnis Betraten." ( FortseBuna folat.) Millionen von Hausfrauen verwenden nur Pfeildreieck- Seifen. Ueberzeugen auch Sie sich durch einen Versuch von der grossen Waschkraft und dem sparsamen und be: New Fluta Neul Gießener Großstadtpläne. Bei dem Plan der Errichtung der elektrischen genannt Bass- Flöte, ein neues Gießen- Haardt- Krofdorf, welchem am 17. April originell. Volksinstrument, dessen Klangwirkungen geradezu entzü- die Gießener Stadtverordneten- Versammlung zugest ckend wirken. Es kann von jeder- wurde, unter der Bedingung, daß die Gemeinde mann ohne Notenkenntnis gespielt dorf- Gleiberg einen Zuschuß zu diesem Bahnbau werden, nach der gratis beige- 150 000 Mark zahlen soll, scheinen die Stadtväter fügten Schule. 20 Stimmen, 6 markwürdivan Ghalichtanunkt ausasaannon 21 Telegr.-Adr.:,,Tuchindustrie Spremberglausitz". Fernspr. 71. - Eigene Postpaket- Abfertigung. 9 on a Die ben Präm Schwetasch& Seidel, Spremberg die einzige Tuchfabrik Deutschlands -WO By add a pop up a pan y a un welche nachverzeichnete erstklassige Herren- Anzug- und Paletotstoffe sowie Damentuche zu erstaunlich billigen Vorzugspreisen zum Verkauf bringt: ( Aus der großen Auswahl nur ein kleiner Auszug) Deutsch Cheviot( beste haltbarste AnzugWare auf dem Markte Meltons, modern gemusterte Lodenstoffe, kräftige Ware ( a.best.engl.Wollen hergest., 130 cm breit per Mtr. M.2,25 140 " 140 " Triumph- Cheviot( feinst. Anzug- u. 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