Den, Stat ent= alt Der wie der 000 Cuis iter ahr Iten von -0.0 1 ing Die gen Ten= ts= be ern jo= all -gdide= Serz urch unolle its= Jen. die Ent sich zu, men den lich 61 ng s noelge: Moben Drattile Jrleffojten W9, Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 pfg. monatlich verteljährlich 1,20 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 90 Pfg.- Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garakkert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. - Nr. 11. Telephon: Nr. 362. Aus Stadt und Land. Gießen, den 7. Februar 1912. n Gießen. Provinzialdirektor Geheimerat Dr. Usinger hat heute einen zwölftägigen Urlaub ange= treten. n Gießen. Der Provinzialausschuß der Provinz Oberhessen hat beschlossen, die Hochspannungsleitungen für die Versorgung der Provinz mit elektrischer Energie nach den Vorschlägen von Geheimrat Kittler- Darmstadt dem Vernehmen nach an mehrere größere Firmen nunmehr zu vergeben. Die Einrichtung der Transformationshäuser und der Ortsnetze soll Ende Februar vergeben werden. Die Dispositionen sollen so getroffen werden, daß die Stromlieferung Ende Herbst dieses Jahres beginnen kann. n Gießen. Der Großherzog empfing am Sams= tag den Geh. Kommerzienrat Dr. phil. h. c. W. Gail und den Landgerichtssekretär Weidemann von GieBen. n Gießen. Im Vorjahre zählte man hier im Ganzen 183 Wirtschaften und außerdem 30 BranntweinAusschankstellen zum Verkauf über die Straße. Hiernach entfallen bei rund 31 000 Einwohner auf 214,5 je eine Ausschankstelle. n Gießen. Das Wohltätigkeitsfest des Auto- mobilklubs Gießen und Umgebung hat 832,06 Mark Reinertrag gebracht. n Gießen. Wegen Krankheitsfall des Herrn Kaiser muß die Vorstellung„ Die Haubenlerche" im Stadttheater ausfallen, dafür wird„ Der Herr Senator", Lustspiel in 3 Akten, gegeben. in n Gießen. Die 2. Sizung, die der Bund der Karneval- Vereine Deutschlands am Montag abend Steins Garten abhielt, war sehr gut besucht. Demgemäß war auch die Stimmung recht fidel. Sehr zahlreich waren wieder die Damen erschienen. Kurz nach 29 Uhr zog das närrische Ministerium, unter den Klängen des Narrhalla- Marsches in die„ gut Stubb" und nahm mit den beiden Vorsitzenden des geschäftsführenden Ausschusses der Großen Gießener KarnevalGesellschaft 1911 den Herren Wilhelm Homberger und R.-A. Kaufmann an dem Präsidiumstisch Platz. Nach der Begrüßung und Bekanntgabe des poetischen Protokolls stieg Lied Nr. 1, das Herrn Noll zum Verfasser hatte. Herr Kaufmann plädierte als Schnakenvertilger" über Gießener Verhältnisse. Herr Pfaffenholz aus Köln zeigte sich als wijzige Köchin. Der Bundespräsident Heidecker verlas die eingegangenen Briefe der Behörden und sprach der Presse seinen Dank für ihre Mitwirkung aus. Nach der Pause trug Frl. Lona Schmidt einige humoristische Gedichte vor und Herr Neurath trat als Gießener Dienstmann auf. Die von Herrn Grosser vorgetragenen Lieder schlugen mächtig ein, er mußte sich zu einer Zugabe verstehen. Das Lied Nr. 4, das außerordentlichen Beifall fand, hatte Herrn Neurath zum Verfasser. Herr Schlotter aus Würzburg ,, debattierte" als Pfälzer Bauer und der lustige Ver= gleich des Herrn Weidig zwischen Liebe und Ehe famos. Der kleine Trinkaus fand mit seinen Dialektvorträgen ebenfalls, wie alle Redner und Mitwirkenden, großen Beifall. Außerordentlichen Erfolg hatte Herrn Schwedlers Vortrag über Gießener Verhältnisse, die er an Hand eines riesigen Tableaus unter Mitwirkung der anwesenden Narrhallesen erörterte. war Die zu Gunsten des Karnevalzuges am Fastnachtsonn tag im Saal veranstaltete Sammlung ergab nahezu 400 Mark. Etwa 200 neue Mitglieder traten im Laufe des Abends der Großen Gießener Karneval- Gesellschaft 1911 bei. n Gießen. Am 18. Februar( Fastnachtssonntag), wird seit einem Menschenalter in Gießen wieder einmal ein Karnevals zug zu sehen sein. Die Leitung des Die mystischen Kranken. Samstags liegt für die Stadtabonnenten der Illustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Expedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 7. Februar 1912. Bundes Deutscher Karnevalvereine, deren Geschäftsstelle sich bekanntlich seit einigen Wochen hier in Gießen, Seltersweg 50, befindet, gibt dazu wohlbewährte Direktiven. Eine gestern abend im Hotel Einhorn stattgefundene Versammlung des Geschäftsführenden Ausschusses des Großen Gießener Karnevalvereins in Gemeinschaft mit Vereinsvertretern hat einen guten Verlauf genomViele kostümierte Gruppen und Wagen werden im Zug zu sehen sein. men. Es gehen unter uns tausende Menschen mit gebeugtem Kopfe, blaßem Gesichte, zitterndem Körper, die nicht wissen was ihnen eigentlich fehlt? Der Arzt findet sofort die Ursache dieser unerträglichen Symptone, denn 90% dieser mystischen Kranken leiden an Nervenfchlaff heit und Verdauungsstörung, gegen die mit Vorliebe Leci: ferrin berordnet wird. Dieses Präparat hat eine spez'fische Wirkung, daß es neues Blut in den Körper bringt, die Blutkörperchen bereichert, jedes Teilchen des Orga. nismus stärkt, und die geschwächten, erschlafften Nerven wieder arbeitsfähig macht. Es benüßen daher blutarme, nerbenschwächliche Menschen mit vollem Vertrauen ge ciferrin. Preis M. 3.- die Flasche, zu haben in Apothefen, ganz sicher von: Universitäts- Apotheke und Hirsch- Apotheke in Gießen. D n Gießen. Wilhelm Eyles Leipziger Quartett und Konzert- Sänger geben am kommenden Montag in Steins Garten einen humoristischen Abend. Es ist das ein Quartett, das des Beifalls verdient; es sind vier prächtige, harmonische Männerstimmen. Ueber einen ungemein ansprechenden Inrischen Tenor verfügt Herr Quecke, während Herr Haars als seriöser Baß Triumphe feiert. Neben diesen rein künstlerischen Darbietungen kommt auch der lachende Humor zu seinem Recht. Zwerchfellerschütternd wirkt Herr Kunze als„ Schusterfritze" und weiter als„ Seesoldat", beide natürlich aus„ Leibzg" stammend. Herr Waldon ist ein selten feiner Humorist und als phänomenaler Damenimitator präsentiert sich Christa Jebben, der in Maske und Mimik vortrefflich die holde Weiblichkeit zu verkörpern und zu karrikieren weiß. Bei den Gesamt= spielen kommt das Publikum aus der Heiterkeit nicht heraus. Wer also nach des Tages Mühen einige frohe Stunden genießen will, dem bietet sie das Gastspiel der Leipziger Sänger. o Alten- Bused. Ein Automobil- Omnibusvertehr von hier nach Wieseck und Gießen soll im Frühjahr hier in Tätigkeit treten. Der hiesige Ortsvorstand steht mit einem Unternehmer in Unterhandlungen. o Bobenhausen( Kr. Büdingen). Aus Milwaukee wird gemeldet, daß der von hier nach Unter= schlagung von 17 000 Mark Schulgeldern flüchtig gegangene Schulrendant W. Potthaft sich dort den Behörden freiwillig gestellt hat. Er gab an, er sei zu= nächst mit den veruntreuten Geldern nach Monte Carlo gefahren, um in dem dortigen Kasino sein Glück зи versuchen, habe aber den größten Teil des Geldes verloren. Mit dem Rest seiner Barschaft sei er als 3wi schendeckspassagier nach der Neuen Welt gefahren. In New- York habe er sich nicht sicher gefühlt und sich deshalb nach dem Westen gewandt. In Chicaco sei ihm dann der letzte Rest seines Geldes von Bauernfängern abgenommen worden. Unter bitteren Entbehrungen sei er dann nach Milwaukee weiter gewandert, da er gehofft habe, in dieser zum größten Teil deutschen Stadt Arbeit zu finden. Aber auch diese letzte Hoffnung sei fehlgeschlagen und er ziehe es vor, sich freiwillig zu stellen, nachdem er wochenlang gehungert und alle Entbehrungen durchgemacht habe. Seine Auslieferung an Deutschland infolge des hinter ihm erlassenen Steckbriefes steht zu erwarten. o Albig. Die Maul- und Klauenseuche tritt hier in solch schrecklichem Umfange auf, daß nahezu das ganze Dorf verseucht ist. Nur noch 8 Häuser sind verschont von der Krankheit. Der Schaden ist sehr bedeutend. o Alsfeld. In feierlicher Weise wurde am Sonntag das renovierte, altehrwürdige Rathaus eingeweiht. Gerade 400 Jahre sind jetzt vorüber, seit der Bau des Rathauses begonnen wurde, 1516 konnte seine erste Einweihung erfolgen. o Alsfeld. Die Tabaffabrik von Theodor Köster feiert im Laufe dieses Jahres ihr 100jähriges Bestehen. Der Leiter der Firma feierte bereits vor zwei Jahren sein 50jähriges Dienstjubiläum. o Offenbach. Eine eigenartige le twillige Bestimmung hat der vorige Woche verstorbene Oberbürgermeister Brink getroffen. Er bestimmte Einäscherung seiner Leiche und Ueberbringung der Aschen= reste in die Taunuswälder, wo sie ausgestreut werden sollen. Dementsprechend wurden die Aschenreste auf dem Altfönig ausgestreut. ):( Krofdorf. In der abgelaufenen Woche fanden hierselbst zwei große Holzversteigerungen statt. Trotz der großen Quantitäten haben wir gegen das Vorjahr erhöhte Preise. Buchenscheitholz kostete per durchschnittlich 10 Mt. und Reifig- Holz 1.50 Mt. Raummeter. Aus dem Biebertal und den angrenzenden hessischen Gemeinden stellen sich regelmäßig viele Käufer ein. Heinrich Stern:: Wetzlar Spezialhaus für moderne Herren- und Knaben- Bekleidung sowie Arbeitskleider für jeden Beruf. Feste billige Preise. Grösste Auswahl. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon: Nr. 362. 24. Jahrg. ):( Marburg. Mit Rücksicht auf die Gefahr der weiteren Verbreitung der Maul- und Klauenseuche sind die für die Monate Februar und März in den Kreisen Marburg und Kirchhain anstehenden Viehmärkte( mit Ausnahme der Schweinemärkte) untersagt worden. ):( Marburg. In der Nähe des Gaswerkes beabsichtigt die Stadt ein städtisches Eiswerk zu errichten. Die Kosten dieses Werkes werden auf rund 16 000 M. und die Einnahmen auf zirka 21 000 Mart geschätzt. ):( Wißmar. Auf Anregung der Schulaufsichtsbehörde ist mit Monat Januar hierselbst eine Schulspartasse ins Leben gerufen worden, welche bei Jung und Alt großen Anklang gefunden hat. Sie ist an unsere Spar- und Darlehenskasse angegliedert und sucht letztere das junge Institut aufs beste zu fördern. ):( Rodheim a. B. Von einem plötzlichen Tode wurde die Ehefrau W. Friek getroffen. Kaum von einem Gang in ihre Wohnung zurückgekehrt, fiel sie zur Erde und war tot. Als ihr Mann von der Arbeitsstätte, der Kinzenbacher Ziegelei, heimkam, fand er seine Frau als Leiche, ein Herzschlag hatte ihrem Leben ein Ende gemacht. :( Kirchhain. Mit dem Bau der Bahn Gemünden Kirchhain wird in den nächsten Tagen begonnen werden. ):( Dillenburg. Wie aus sicherer Quelle verlautet, soll die Wahl Dr. Burckhardts angefochten werden, und zwar deshalb, weil viele Bergleute des oberen Westerwaldes, die im Kreise Altenkirchen beschäf= tigt waren, dort im ersten Gang Behrens, und solche, die im Kreise Siegen in Arbeit sind, dort Mumm gewählt haben, in ihrem Wohnort aber Burckhardt in der Stichwahi zum Siege verholfen haben. ):( Frankfurt. Sonntag früh traf mit der Bahn lebendes ungarisches Wild hier ein. Die Tiere wurden nach Cronberg und Homburg verladen, um in den dortigen Wäldern ausgesetzt zu werden. ):( Wiesbaden. Am 19. Februar beginnt vor der hiesigen Strafkammer ein Monstre prozeß gegen den früheren Direktor Werner der verkrachten Zentralvertaufsgenossenschaft Deutscher Winzervereine in Eltville. ):( Ems. Ein Kur- und Verkehrsverein zur Hebung des Bades ist hier ins Leben gerufen worden. Seine Grundsätze beziehen sich im wesentlichen auf die Reklame. ):( Siegen. Am Sonntag, den 11. Februar, findet in Erndtebrück der Parteitag des nationalliberalen Kreisvereins für Siegen- Wittgenstein- Biedenkopf statt. ! Mainz. In der Nacht zum 5. Februar brach infolge der Kälte ein Gasrohr vor dem Eingange des dem Kohlenhändler Reitz gehörigen Hauses. R. schickte nach dem Gasamte, wo man ihm sagen ließ, er solle bis morgen warten, aber bei offenem Fenster schlafen. Am anderen Morgen hörten vorübergehende ein eigentümliches Bellen des Hundes. Es ergab sich bei der näheren Untersuchung, daß der Mann, die Frau und das Dienstmädchen dem Erstickungstode nahe waren; Wiederbelebungsversuche hatten Erfolg. Die Mainzer Blätter äußern sich entrüstet über das Verhalten des Gasamtes. KnorrHafermehl und Reismehl danken ihren Weltruf dem hohen Nährgehalt, der leichten Verdaulichkeit und der gewissenhaften Auswahl des Rohmaterials. Ein deutsch- englisches Abkommen? Es scheint in London jetzt tatsächlich ein Umschwung ber öffentlichen Meinung gegenüber Deutschland einge= treten zu sein. Die Engländer mögen wohl eingesehen haben, daß sie mit Deutschland als Feind erst recht nichts anfangen fönnen und lenken deshalb ein. Der Voss. 3tg." in Berlin wird nämlich aus angeblich guter Quelle mitgeteilt, daß zwischen Berlin und London zurzeit wichtige Verhandlungen schweben, und daß sich die Veröf fentlichung der Ergebnisse zu einem politischen Ereignis ersten Ranges gestalten werden. Auch Londoner Blätter bringen heute bemerkenswerte Ausführungen über die Möglichkeit einer Besserung der deutsch- engltschen Beziehungen, denen folgendes zu entnehmen ist: " Der gegenwärtige Augenblick verspricht große politische Möglichkeiten. Das deutsche Volt hat in einer überwälttgenden Kundgebung in den Wahlen seine friedfertigen Absichten dokumentiert. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß auch das offizielle Deutschland die gleiche Friedensbereitschaft hat wie das demokratische. Es ist notorisch, daß der Kaiser den Frieden wünscht. Der Wunsch des Reichskanzlers, an dessen politischer Aufrichtigkeit man nicht zweifeln darf, geht auf eine Verständigung mit England. Die Sympathien der deutschen Finanzwelt liegen in der gleichen Richtung. Beide Staaten schreiben einander agressive Ziele zu, obwohl beide in Wirklichkeit nur eine defensive Stellung einnehmen. Deutschland und England sind heute einer freund= schaftlichen Verständigung mehr geneigt, als sie es je während der letzten zehn Jahre gewesen sind. Zwei Punkte sind es in Sonderheit, in denen sich Deutschland über unsere Haltung beklagt. Das ist zunächst die Frage der Bagdadbahn. Ferner würde es viel zur Beseitigung der bestehenden deutschen Mißstimmung beitragen, wenn sich England mit einer deutschen kolonialen Expansion einverstanden erklärt. England würde einen Besizwechsel, der die westafrikanischen Kolonien Portugals an Deutschland brächte, nicht nur geduldig hinnehmen, sondern geradezu begrüßen. Schließlich liegt eine gemeinsame deutsch- englische Balkanpolitik angesichts der plötzlichen Krisen, die infolge des türkisch- italienischen Kerteges jeden Augenblick im nahen Osten ausbrechen können, im Interesse beider Mächte. Die Gegengabe Deutschlands könnte in einer Anerkennung des englt= schen Rechtes auf maritime Ueberlegenheit bestehen. Die Zeit ist reif zu einer Tat. Wir glauben, daß der Augenblick nicht unbenutzt vorübergeht, daß wir vielmehr in beiden Lagern das Kapitel der Mißverständnisse, der Panik und des gegenseitigen Wettrüstens schließen, und daß wir ausschauen dürfen auf eine neue Aera freundschaftlicher Beziehungen und gemeinschaft= Itchen Strebens." Der entscheidende Fattor im Kampfe der Millionenheere. Generalleutnant der Kavallerie z. D. von Bern= hardt bekämpft im Februarheft der Deutschen Revue" die Auffassung, daß die Massen der entscheidende Fattor im Kampfe der Millionenheere seien. Gewiß spiele auch die Zahl insofern eine Rolle, als man einem MilItonenheer mit einer annähernd gleich starken Heeresmacht entgegentreten müsse. Aber die Verschiedenheit des Truppenwertes( der ein anderer set bet den Linientruppen, ein anderer bet den Neuformationen, bei lezteren wiederum je nach den Altersklassen schwanke) und die unmöglichkeit, das Gesamtheer einheitlich als Ganzes für den entscheidenden Kampf zu vereinigen, zwängen zu der Erkenntnis, daß man vor allem die besten Truppen des Gegners schlagen und in der entscheidenden Richtung fiegreich sein müsse, d. h. da, wo die Verbindungen mit der Heimat am wirksamsten bedroht werden können. Set die Hauptmasse der gegnerischen Linientruppen unter solchen Umständen überwunden, dann werde die Masse sich selbst zum Verderben, weil die Verpflegung stocke, die Rückzugsstraßen bedroht wären und große Mengen locker formierter Scharen auf engem Raum zusammengedrängt würden. Diese Verhältnisse eröffneten einer genialen Heerführung Erfolgsaussichten, wie sie bisher kaum bestanden hätten. Die jüngsten friegerischen Erfahrungen hätten gezeigt, daß die bessere Truppe die entschlossenere Führung und die größere operative Beweglichkeit auch der überlege= nen Zahl Herr wurden. Mit allen Mitteln müsse man also bestrebt sein, schon im Frieden so viele festgefügte Truppenförper wie möglich auszustellen und ihnen durch eine litckenlose Gestaltung der Trains und der rückwärtigen Verbindungen die höchste Aktionsfähig= zu verleihen, damit auf dem Entscheidungsfelde eine faktisch überlegene Truppe fechte, Neuformationen nur in Nebenrichtungen verwendet zu werden brauchten. Das fet die unabweisbare Vorbedingung des Steges. Auch die Führung eines Millionenheeres aber müsse im Frieden vorbereitet werden, weil nur der den Ereignissen des zukünftigen Krieges gewachsen set, der die Bedingungen des Massenkrieges schon im Frieden beHerrschen gelernt habe. Die Herren von Dieskaut. Original- Roman von Franz Treller. 19) ( Nachdruck verboten.) Hermann von Dieskau, der Bürger der Vereinigten Staaten, wußte dies mannhafte Selbstbewußtsein durchaus zu würdigen. Nach einiger Bett sagte er mit sanfter, teilnahms= voller Freundlichkeit: Lassen Ste sich das nicht zu Herzen gehen, Herr Holtau, diese kleine Verwirrung wird sich wohl harmonisch lösen lassen." „ Nach allem, was ich vom alten Klaus, dem stets das Herz aufgeht, wenn er von Fräulein von Dieskau spricht, von dieser weiß, ist sie der vollen Liebe eines ehrenwerten Mannes würdig. Trösten Sie sich, mein junger Freund, ich vermag manchmal Blicke in die Zufunft zu tun, und ich glaube wahr zu sagen, wenn ich Ihnen die Versicherung gebe, daß man Ste auf Dieskau noch sehr willkommen heißen wird." Er sagte das mit einigem Nachdruck. Durch Klaus wußte er mehr von allen Vorgängen auf Dieskau, als Holtau ahnte, und die Seele des jungen Mannes lag offen vor ihm da. Der Anschauungen seiner einstigen Standesgenossen über ebenbürtige Ehen war Dieskau, genannt Mr. Warthon, längst entwöhnt. So romantisch die Aeußerung des alten Herrn auch lang, so tröstete sich Holtaut doch, und mit seinem gewinnenden Lächeln erwiderte er: Ist hoffe, in Ihnen einen echten Propheten gefunden zu haben." Nach einer Weile fragte er:" Sie werden nach Ihrer völligen Wiederherstellung Ihre Heimat wieder aufsuchen, Herr Warthon?" Das Gesicht des Angeredeten nahm einen ernsten, fast traurigen Ausdruck an. " Ja," sagte er dann. Eine ernste Pflicht, eine beilige Aufgabe, trieb mich, nachdem ich lange deutschem Wesen und deutschem Lande entfremdet war, über das Rundschau vom Cage. Politisches. Die erste Sigung des Reichstags wird am Mittwoch nach der Eröffnung im Schloffe um 2 Uhr nachmittags stattfinden. In dieser Sizung, die der Alterspräsident Abg. Traeger leitet, wird sich das Haus fonstituieren und durch Namensaufruf die Beschlußfähig= teit feststellen. Die Präsidentenwahl wird am Donnerstag oder Freitag stattfinden. Die Fraktionen des Reichstags halten größtenteils am Mittwoch bereits Fraktionssitungen ab, in denen auch die Präsidentenfrage zur Besprechung gelangen wird. Der neue Reichsetat und das Staatsangehörigkeitsgeseß werden dem Reichstage am Eröffnungstage zugehen. Ueber die nenen Stenerpläne des Reiches macht das B. T." Mitteilungen, die natürlich nur mit Vorbehalt wiedergegeben werden können: Von den zur Deckung in Aussicht genommenen neuen Steuern steht nur so viel fest, daß einige Steuern, deren Einbringung noch vor einiger Zeit ernsthaft erwogen worden ist, bestimmt nicht eingebracht werden sollen. Hierzu gehört vor allem der Plan, die zurzeit bestehende Malzsteuer in eine Fabrikationssteuer ohne Rücksicht auf den Malzgehalt des Bieres umzuwandeln. Ebenso scheint man den Gedanken an eine Weinsteuer fallen gelassen zu haben. Unter das Kapitel neue Getränkesteuern würde eventuell die Sonderbesteuerung von Hotels, Gastwirtschaften und anderen dem Publikum Stenenden Einrichtungen zu rechnen sein. Diese Sonderbesteueruna soll in sehr weitgehender Abstufung alle diejenigen Unternehmungen treffen, die mit einer täglichen großen Boreinnahme und mit einer verhältnismäßig hohen Verzinsung thres Betriebsfapitals rech= nen können. Eine Ministerkrisis in Bayern ist gerade an dem Tage zum Ausbruch gekommen, an dem die Wahlen zum bayerischen Landtag stattfanden. Die offiziöse Kor= respondenz Hoffmann meldet: Das Gesamtministerium hat Montag nachmittag seine Demission eingereicht. Ueber die voraussichtliche Neubildung des Kabinetts meldet der Münchener Korrespondent der Köln. 3tg.": Am wahrscheinlichsten ist es, daß die Neubildung des Ministeriums durch den Grafen Podewils erfolgen wird unter Ausscheidung der dem Zentrum nicht ge= nehmen Minister von Frauendorfer und von Pfaff, als deren Nachfolger der Nürnberger Eisenbahnpräsident Seidlein und Herr von Breunta genannt werden. Der Brinzregent hatte eine lange Besprechung mit dem Thronfolger Prinz Ludwig. Der Prinzregent hat an den Vorsitzenden des Gesamtministeriums, den Grafen Bodewills, ein Handschreiben gerichtet, in welchem er sich seine Entscheidung über die Demission des Kabinetts noch vorbehält und das Kabinett ersucht, die Geschäfte vorläufig fortzuführen. Das Gesamtergebnis der bayerischen Landtags= wahlen ist folgendes: Gewählt wurden 87 Zentrum, 35 Liberale und deutscher Bauernbund, 30 Sozialdemokra= ten, 4 bayerischer Bauernbund, 7 Konservative und Bund der Landwirte. Das Zentrum gewinnt 2 und verfiert 13, die Liberalen gewinnen 13 und verlieren 2, die Sozialdemokraten gewinnen 9, bayerischer Bauernbund gewinnt 3 und verliert 2, die Konservativen und Bund der Landwirte gewinnen 2 und verlieren 12. Unter den Gewählten befinden sich Hufnagel( fons.), Schöndorf( 3tr.), Dirr( deutscher Bauernbund), Beckh, der Führer der Konservativen. Von bekannten Parlamentariern sind gewählt bezw. wiedergewählt Pichler und Finke, beide Zentrum, v. Drterer, Gerstenberger, Held, Casselmann, Müller- Hof, Thoma, Wörle und v. Vollmar. Arbeiter- Kranken- und Unfallversicherung in der Schweiz. Das schweizer Volt hat das Bundesgesetz betreffend Einführung der Versicherung der Arbeiter gegen Krankheit und Unfall mit 284 000 gegen 236 000 Stimmen angenommen. Alle deutschsprechenden Kantone, außer Appenzell und Thurgau, stimmten dafür, alle französischsprechenden dagegen. Die erste Vorlage war im Mai 1900 von allen Kantonen mit einer Mehrheit von nahezu 200 000 Stimmen abgelehnt worden. Die Unzufriedenheit mit den bisherigen Ergebnisfen des Tripolistrieges greift in Italien rasch um sich. Die Regierung gibt zu, daß der Krieg bereits 315 Milltonen verschlurgen habe, es heißt aber, daß die Kriegsfosten noch viel größer seien. Man spricht von täglich fünf Millionen, was zu den mageren Resultaten allerdings in keinem Verhältnis steht. Auch die Rückberufung des Generals Caneva zur Beratung mit dem Ministerpräsidenten Giolitti über die Lage in Tripolis 1acht einen ungünstigen Eindruck. Die Lage in Meriko sieht das amerikanische Kriegsamt in Washington als sehr ernst an. Infanterte und Artillerie sind nach der Grenze abgegangen, um ein Uebergreifen der Revolution auf amerikanisches Staatsgebiet zu verhindern. Andere Truppen werden in Bereitschaft gehalten, um nöttgenfalls auch an die Grenze abgehen zu können. Meer hierher. Es ist mir nicht beschieden gewesen, diese Aufgabe zu erfüllen. Hoffnungsfreudig setzte ich meinen Fuß an Deutschlands Küste und mit Trauer im Herzen kehre ich zu der Stätte langjährigen Wirkens zurück." ,, So werde ich mich von Ihnen verabschieden müssen, Mr. Warthon, ohne die Hoffnung, Ihnen im Leben noch einmal zu begegnen." O, müssen Sie so etlig fort?" Mich ruft meine Pflicht zunächst nach England." Ernst sah Dieskau vor sich hin. ,, Es tut mir weh, vo Ihnen scheiden zu müssen. Ich habe hter noch einiges zu ordnen und kehre dann zurück zu meinen farbigen Kindern, um einsam mein Leben zu beschließen. Daß ich Ihr Freund, Ihr dankbarer Freund bin, Herr Holtau, davon werden Sie, auch wenn ich fern bin, Beweise erhalten. So muß es also geschieden sein? Alles Glück dieses Lebens sei mit Ihnen." Er schüttelte ihm die Hände. Holtau fühlte, daß er von einem Manne schied, der thm mit aufrichtiger Freundschaft zugetan war, auch ihm ging dieser Abschied, der wohl ein Abschied für dieses Leben war, nahe. Draußen begegnete thm Klaus mit Herrn von Felseck. Der Oberstleutnant sah die elegante Erscheinung, die da aus der Waldhütte trat, überrascht an. Dann fragte er:„ Ist er's, Klaus?" Dieser nickte. Felbeck saßte ohne weiteres Holtaus Hand. ,, Ste haben meinem alten Freunde das Leben ge= rettet, Herr, das lohne Ihnen Gott!" Ehe noch der überraschte Holtau etwas erwidern fonnte, Iteß Felsed thn stehen und Itef ins Haus, von wo er Dieskaus Stimme vernahm. Ohne neugierig nach dem Fremden zu fragen, verKleine Nachrichten. Erkrankung der Prinzessin Bittoria Luife. Prin zessin Vittoria Lutse von Preußen hat wegen eines Bronchialfatarrhs in der letzten Zeit mehrere Einla dungen zu Ballfestlichkeiten ablehnen müssen. Die Prinzessin wird demnächst einen kurzen Aufenthalt im Gebirge nehmen. Das Fürstliche Theater in Detmold ist niedegebrannt. Das Feuer brach Montag abend während der Vorstellung von Sudermanns„ Der Bettler von Syratus" aus, wodurch das Theater vollständig niederbrannte. Inmitten der Vorstellung ertönte plöblich das Wort Feuer, die Besucher konnten jedoch das Theater noch ohne Gefahr verlassen. Das Feuer soll durch einen Schoruſteindefekt entstanden sein. Das französische Fiegerkorps, so empfiehlt der„ Ftgaz in einer Besprechung des deutschen Kaiserpretfes für Flugzeuginotore, müsse unverzüglich auf 2000 bis 3000 Flugzeuge gebracht werden, damit Deutschland es nicht überflügle. Der Aetna in Tätigkeit. Aus Taormina auf Siztlien wird gedrahtet: Ein ungeheurer Ausbruch. des Aetna begann Sonntag morgen um 2 Uhr. Rauch und Asche wurden hoch emporgeschleudert. Einer furchtbaren Tod fand in Kosten( Provinz Bosen) eine 36jährige Dienerfrau. Als sie, an Influenza ertranft, ihren Kopf über eine auf einem Ofenblech liegende glühende Kohle hielt, fiel sie in einem Schwächeanfall mit dem Gesicht auf die Kohle, wobei thr die Augen fast gänzlich ausbrannten. Die Frau starb an den erlittenen furchtbaren Verletzungen. Kesselerplosion infolge der Kälte. Infolge Einfrterens der Ableitungsrohre explodierte in der Spinneret Busch in München- Gladbach ein Dampfkessel. Hierbei wurde ein junger Arbeiter getötet, zwei Arbeiterinnen wurden schwer verletzt. Selbstmordversuch eines Zwölffährigen. Sonntag mittag hat sich der zwölffährige Sohn eines Schiffsta= pitäns in Stettin wegen Verseßungsschwierigkeiten durch einen Schuß in die Brust schwer verletzt. Er wurde in berenflichem Zustande in das Krankenhaus geschafft. Ein nicht alltäglicher Fall von Uneigennütigkeit wird aus Clermont- Ferrand( Frankreich) gemeldet: Dort hat der Schuhfabrikant Delatour den Arbeitern seiner Fabrik die gesamten Fabrikanlagen nebst Vorräten und Materialien zum Geschenk gemacht, da er sich in das Privatleben zurückziehen will. Der Wert des Geschenkes mird auf über eine Million Mart geschätzt. Zwischen den französischen Winzern und ihren Arbeitern herrschen einer Drahtmeldung aus Reims zufolge heftige 3wistigkeiten wegen der Frage der Lohnerhöhung. In der Ortschaft Rilly la Montagne wurden von den unzufriedenen Arbeitern 800 Quadratmeter eines Weinberges verwüstet. Ein brutaler Krankenwärter. In dem Asyl zu Terre- Negre bei Bordeaux wurde ein Krantenwärter verhaftet, der einen Kranken derart geknebelt hatte, daß er am nächsten Morgen in seinem Bette erstickt aufge= funden wurde. Eine blutige Familientragödie hat sich gestern abend in Reichenberg in Böhmen abgespielt. Nach etnem Strette mit seiner Frau gab der Wäschereibefizer Hondl gegen diese, sein 2% lähriges Töchterchen und sich selbst mehrere Revolverschüsse ab. Das Kind war sofort tot. Hondt ist tödlich verletzt, während die Frau unversehrt geblieben ist. In geistiger Umnachtung hat der Apotheker Mehl in Stuttgart, der seit einiger Zeit leidend ist, ge= stern abend seine Frau erschossen. Mehl war eine in Luftschifferkreisen bekannte Persönchlifett. Verkauf chinesischer Kaiserschätze. In Mutden_fin= det der Verkauf von Schmucksachen des kaiserlich chinesischen Schatzes statt. Rahlreiche Antiquare fauften große Seltenheiten zu billigen Preisen. Aus den Gerichtssälen. Glazer Festungshaft. Interessante Einzelheiten förderte eine Verhandlung vor der Posener Straffammer gegen den polnischen Redakteur Ziolkowski zutage. 3. war der Beleidigung der Glazer Festungsverwaltung angeklagt, weil er einen Artikel veröffentlicht hatte, in dem es u. a. hieß, der Propst Gryglewicz, der seinerzeit von der Gnesener Straffammer wegen Vergehens ge= gen den Kanzelparagraphen zu Festungshaft verurteilt worden war, set im Festungsgefängnis drangsaltert worden, weil er Pole set. Um allen Schikanen aus dem Wege zu gehen, habe er seine Bersetzung nach Weichselmünde beantragt und auch erreicht. Der als Zeuge vernommene Glazer Festungskommandant Generalmajor von Gregort bekundete die Unrichtigkeit dieser Ausführungen; der Probst set im Gegenteil jederzeit auf das Zuvorkommendste behandelt worden. Fünfmal habe er in der Woche in die Stadtkirche zur Messe gehen dürfen, auch sehr viele Besuche empfangen, und seine Verfebung nach Weichselmünde set lediglich aus dienstlichen Gründen erfolgt. Der Kommandant habe ihn lediglich abschiedete Holtau sich von dem alten Jäger und schritt dann eilig nach Meerho.6 zu. Seine Gedanken weilten bald bei Hilda, bald bet dem alten Herrn, den er im Waldhause zurückgelassen hatte. Auf Meerholz angelangt, sagte ihm sogleich sein Freund:„ Es ist ein dicker Brief für Dich angekommen, Hermann." An mich?" fragte der erstaunt. Wer konnte ihm hterherschreiben? Sollte Hilda? Er ging rasch nach feinem Zimmer und fand den Brief, der den Poststempel„ Charlottenburg" trug. Er riß den Umschlag auf und ein kleines Schreiben lag auf einem Päckchen eingeschlagener Papiere. Mit nicht geringer Ueberraschung las Holtau: " Der Gattin meines verstorbenen Freundes Gehrmann habe ich in ihrer Todesstunde versprochen, Ihnen die beiliegenden Papiere mit Vollendung Ihres 25. Lebensjahres zuzustellen. Bis jetzt war es mir unmöglich, dieses Versprechen zu halten, weil ich Ihr Domizil nicht kannte. Ein zufälliges Zusammentreffen mit einem Reserveoffizier Ihres Regiments, Iteß mich von Ihrer Anwesenheit in Deutschland und Ihrem derzeitigen Aufenthalt erfahren, und ich erfülle nunmehr unverweilt meine Pflicht. Ste werden die Güte haben, mich von dem Eintreffen der Papiere in Kenntnis zu setzen. Ihr ergebener Werner, Gymnasialprofessor. Was bedeutet das? Er erbrach das Siegel des Umschlags. Auf einem Päckchen zusammengefalteter Briefe lag ein Schreiben seiner Mutter, oder besser gesagt, jener Frau, die er Mutter nannte, die aber, wie wir erfahren werden, nicht seine rechte Mutter war. Beb bein fen, Bri tete Iffch Tre tom An wer rich mer her BO her erf rid nem wei fehe nem Flä Rei fach Gif hin Mi Ver er Erl Pla fein mu fir fetr ma du Sob ten Tr Au fcht Ka En fich fer der ne de de fal De R Brin eines Einla Die alt im iebeges nd der Syra nieder löblich Thea durch erpret f 2000 DeutschSizi h.des ch und roving In Ofen einem bei thr starb Einfrie inneret Sierbei rinnen onntag iffsta teiten nhous . Er Bigkeit meldet: Seitern Vorer sich rt des Schäßt. thren ms zus Lohn burden tmeter liyl zit wärter te, daß aufge Jestern ch et befiber nd sich ar fo Frau thefer st, ge= ine in En fins chineauften -Theiten affamzutage. altung tte, in nerzett ns ge= rurteilt faltert 18 dem Seichfelge ver Imajor usfüh uf das habe en dür e Ver stlichen ediglich schritt ald bet gelaffen ch sein ommen, te ihm h nach OftstemGreiben ut: GehrIhnen 25. Le= unmögDomizil Referve Anwe Aufents meine n Eine Tefe lag fener rfahren gebeten, fich Postkarten nur in deutscher Sprache schicken au laffen. Erwiesen sei hingegen, daß sich der Probst des Entgegenkommens wenig würdig gezeigt habe. Er sei heimlich mit dem Spion Trench in Verbindung getrefen, habe, wie Trench selbst zugab, für diesen heimlich Briefe zur Post besorgt und in einem an Trench gerich= teten Briefe sich bereit erklärt, diesem Material für eng lische Zeitungen zu liefern, auch dafür zu sorgen, daß Trenchs Sache im Abgeordnetenhause zur Sprache tomme. Der( abgefangene) Brief befinde sich bei den Anstaltsaften. Diese Darlegungen erregten großes Aufsehen. Der Probst soll noch besonders vorgeladen werden, weshalb die Sache vertagt wurde. Ein Absturz vom Eiffelturm. Einen schrecklichen Tod fand, wie wir schon kurz berichteten, in Paris ein Fallschirmkonstrukteur, der Damenschneider Franz Reichelt, ein gebürtiger Desterretther, der nicht davor zurückschreckte, sich von dem etwa 80 Meter hohen ersten Stockwerke des Eiffelturmes herabzustürzen, um die Zuverlässigkeit eines von ihm erfundenen Aeroplan- Fallschirmes dazutun. Die Vorrichtung bestand, so wird des näheren mitgeteilt, in etnem originellen Kostüm mit auf dem Rücken gefalteter weißer, seidener Kapuze, die mit einem Gestänge versehen war und sich durch Bugschnüre automatisch zu etnem Schirme von nicht weniger als 32 Quadratmetern Fläche und sechs Metern Durchmesser öffnen sollte. Reichelt hatte mit diesem Fallschirmfostilm schon mehrfach Versuche unternommen, indem er damit bekleidete Gliederpuppen von Dache feines Hauses in den Hof hinabschleuderte. Schüttelten seine Freunde und die Mitbewohner über diese Versuche den Kopf, so war das Vertrauen Reichelts zu feiner Erfindung so groß, daß er schon seti einem Jahre den Bolizeipräfekten um die Erlaubnie gebeten hatte, das Experiment von der Plattform des ersten Stockwerts des Eiffelturmes mit feiner eigenen Berson anzustellen. Am Sonnabend murde ihm endlich die ersehnte Bewilligung zuteil, und flir Sonntag frith bereits fündigte Reichelt der Presse sein waghalsiges Unternehmen an. Wohl mißtraute man der Einladung, aber der Erfinder ließ sich nicht durch Spott einschüchtern. Um 8 Uhr morgens erschien er in seinem Kostüm am Fuße des Eiffelturmes, und sobald man ihm Rutritt gewährte, stieg er trotz der lezzten dringenden Warnungen seiner Freunde die schmale Treppe eines der vier Pfeiler des Eiffelturmes hinan. Auf der Plattform des ersten Stockwerkes angelangt, schwang er sich auf einen Tisch, und nachdem er die Kapuze entfaltet hatte, setzte er mit einem weiten Sprunge über das Geländer. Aber der Schirm öffnete sich nicht, und statt in einer Art Gleitflua niederzusinfen, wie er es vorher verkündet hatte, stürzte der Unglückliche senkrecht in die Tiefe. Nach faum vier Sefunden fiel der Körper vor den entfesten Ruschauern dröhnend auf den hartgefrorenen Boden auf. Die Journa= listen und die Wachleute eilten herbet und befreiten den Abgestürzten von den ihn umgebenden Stoffen, doch der Erfinder war bereits tot. Er war auf die Füße gefallen und haite die Arme, die Beine, das Becken und vermutlich auch die Wirbelsäule gebrochen. Seine Freunde brachten die Leiche zunächst zur Untersuchung in ein Spital und später in die Wohnung Reichelts. Reichelt war 30 Jahre alt, unverheiratet und besaß ein gutgehendes Geschäft. Er hatte in Baris feine Berwandten; zwet Schwestern von ihm wohnen in Wien. Folgen der ffrengen Kälte. Wie bei uns in Deutschland, herrscht zurzeit auch in ganz Europa große Kälte mit ihren Begleiterschei nungen. Der Sonnabend war der kälteste Tag in Eng= land seit fünfundvierzig Jahren. Auch in ester= reich ist jetzt starker Frost eingetreten. Das Thermo= meter fant in Wien auf 11 Grad unter Null. Auch aus Frankreich kommen Nachrichten über große Kälte. In Berlin herrschte Montag früh die größte diesfährige Kälte von zwanzig Grad bei scharfem Ostwind. Der größte Tiefstand der Temperatur in der Umgebung der Reichshauptstadt wurde in Grünau registriert. Dort zeigte das Thermometer 25 Grad Celsius unter Null. Indessen sind gerade dort die Bedingungen für die Kälteausstrahlungen besonders günstig, so daß man die 25 Grad als allgemein gültig nicht annehmen darf. In den Mauern der Stadt war es bedeutend wärmer", und man fann den Durchschnitt der Stadttemperatur in den Straßen und auf den Plätzen wohl mit 16% Grad angeben. Die starte Kälte hat im ganzen Reiche schwere Schäden verursacht. Insbesondere ist der Schiffahrts= verkehr in der Ostsee durch Eisbildung sehr behinbert. Zwar hat sich das Eis bet Swinemünde etwa eine Meile abgesetzt; ein breiter Streifen offenes Wasser ist zwischen Binnowiß und Misdron entstanden. Das unfer dem Einfluß des Ostsüdostwindes von der Küste sich loslösende Eis hat sich jedoch zu einem festen Gürtel zufammengedrängt und blockiert förmlich die ganze Strecke Mit Rührung erblickte er die ihm so wohlbekannten Schriftzüge. Mit einem ahnungsvollen Schauer entfaltete er den Brief. Liebes Herzenskind! Wen diese Zeilen vor deine Augen kommen, wetle Ich längst nicht mehr im Reiche des Lichts, auf das wir alle hoffen. Lange habe ich geschwankt, ob ich dich im Dunkel lassen, oder ob ich dir die Vergangenheit aufhellen sollte. Zwei Gründe bestimmten mich zu letzterem. Ich wollte deine rechte Mutter nicht für immer des ehrfurchtsvollen Andenkens eines Kindes berauben. Und dann dünft es mich Pflicht, dir die Wahrheit, soweit sie heilsam für dich sein kann, nicht vorzuent= halten, obgleich ich es bis jetzt deines Seelenfriedens wegen getan habe, denn wunderbar sind oft die Erscheinungen dieses Lebens, die Gottes Wege sind. Deine rechtliche Stellung hast du als Adoptivsohn Holtaus und diese kann durch nichts erschüttert werden. Ich wollte dir alles sagen, lieber Hermann, sobald du ins männliche Alter getreten wärest, aber meine Stunde, zu scheiden, ist gekommen, so muß ich diesen schriftlichen Weg wählen. Mit immer steigenderer Erregung las Holtau diese Bellen. Das Papier zitterte in seiner Hand. Ich hatte eine Schwester, Marie, oh, ste wußte nicht, wie Iteb ich sie hatte. Ste war viel jünger als tch, spät geboren, der verhätschelte Liebling des Hauses, während ich im Schatten stand. Das trieb mich früh hinaus in die Welt und entfremdete mich dem elterlichen Hause. Marie war gut, schön, rein, ein Mädchen mit sellenen Gaben des Geistes und des Herzens. Unsere Eltern starben und auch sie mußte gleich mtr thr Brot in der Fremde als Lehrerin verdienen. Ich war damals schon mit Holtau verheiratet, schen einander nahen wichtigen Orten außerordentlich erschweren. So brauchen beispielsweise die heutigen Botenposten für eine Strecke 23 Tage, eine Strecke, die mit dem Flugzeug in wenigen Stunden zurückzulegen ist, und für eine der Entfernung zwischen Berlin und Frankfurt a. D. entsprechende Strecke, die das Flugzeug in einer halben Stunde durchmißt, reichlich einen Tag. Welche Bedeutung einem Flugzeugverkehr demnach in jeder Beziehung, besonders aber im Falle von Unruhen der Eingeborenen usw., zufäme, liegt klar auf der Hand. von Rugen bis über Swtnemünde hinaus. Das Eisländeverhältnisse gegenwärtig den Verkehr selbst zwi ist so dicht, daß zwei Dampfer aus Kopenhagen nicht nach Swinemünde gelangen konnten und unverrichteter Eache umkehrten. Dem Eisbrecher" Pommern" ist es gelun= gen, zwet dänische Dampfer in den Hafen zu bringen. Der englische Dampfer" Sultan", der in der Revaler Bucht im Eise festgeklemmt war, ist in der Richtung auf die schwedische Küste abgetrieben; er hat nur für zwei Tage Proviant und Kohlen an Bord. Von Swinemünde ist ein Rettungsdampfer abgegangen. Auch der Kolberger Hafen ist von einem dichten Eisgürtel eingeschlossen. Der mit Vieh nach Lübeck bestimmte Dampfer Kappeln wurde in der Nähe von Grömitz vom Eis aufgeschnitten und fant. Die Mannschaft fonnte gerettet werden. Andere Dampfer wurden rechtzeitig von Lübecker Eisbrechern befreit. Der Eisenbahnverkehr hat infolge der strengen Kälte mehrfach Störungen erlitten. Die Züge trafen teilweise mit mehrstündigen Verspätungen ein. Bet einigen waren die Heizvorrichtungen eingefroren und die Verbindungsrohre geplaßt. Berlin, 6. Februar. Während in Berlin gestern morgen als niedrigste Temperatur 17 Grad unter Null zu verzeichnen waren, sind in der Mark als niedrigste Temperatur 26 Grad minus in Pyrit gemessen worden. Bremen hatte gestern früh 28 minus und Neumünster in Holstein 30,3 minus. Am Ausgang der Elbe ist durch den anhaltenden Frost der Eisgang so schwer geworden, daß selbst große Seedampfer nur mit Mühe verkehren können. Der Rhein, Neckar und Mofel sind in der ganzen Breite mit Treibeis bedeckt. Sämtliche Schiffsbrücken mußten abgebrochen werden. Heute wird aus verschiedenen Gegenden Tauwetter gemeldet. Petersburg, 6. Februar. Aus verschiedenen Teilen des Reiches werden heftige Schneestürme ge= meldet. Die Züge bleiben stecken und die Straßen sind unpassierbar. Eine große Anzahl Menschen ist infolge des starten Frostes umgekommen, ebenso eine große Menge Vieh. Vermischtes. Luftreise des Grafen Zeppelin nach Wien. Die wiederholt angekündigte, dann aber verschobene Luftreise des Grafen Zeppelin nach Wien soll nun, wie es heißt, doch noch stattfinden. Der Direktor der ZeppelinLuftschiffbau- Gesellschaft Dr. Eckener, der vor einigen Tagen gelegentlich seines Vortrages über die militarische Brauchbarkeit der Lenkballons in Wien weilte, machte bei einer zwanglosen Zusammenkunft mit Mitgliedern des österreichischen flugtechnischen Vereins die Mitteilung, daß der Besuch des Grafen Zeppelin in der nächsten Zeit bei Eintritt wärmerer Witterung zu erwarten set. Der Frrinm eines Standesbeamten hat für einen französischen Bürger unangenehme Folgen gehabt. Monsieur Blaise, der in Moyenmoutier seit vielen Jahren ansässig ist, hatte sich vor achtundzwanzig Jahren ordnungsgemäß gestellt und hatte auch seinen Militärdienst abgeleistet. Später hatte er geheiratet, und der Ehe waren mehrere Kinder entsprossen. Dann starb seine Frau. Vor einigen Tagen wollte er eine neue Ehe eingehen und forderte zu diesem Zwecke seine Papiere von seiner Heimatgemeinde. Dort erfuhr er aber zu seinem Staunen, daß er selbst eine Frau set und daher nie die Erlaubnis bekommen könne, eine Ehe mit einer anderen Frau einzugehen. Durch einen Irrtum hatte der Beamte ihn als die Frau eingetragen und da zu seiner ersten Eheschließung die Militärpapiere genügt hatten, war dieser Umstand nicht weiter verfolgt worden. Monsieur Blaise hat nun schleunigst um die Erlaubnis gebeten, ein Mann werden zu dür= fen und seine Kinder für legitimt zu erklären; das sind fie nämlich so lange nicht, als dieser Irrtum nicht richtig gestellt wird. Eine gesegwidrige Hinrichtung. Am Sonnabend fand in Paris die Hinrichtung des Mörders Rosa statt. Als die Aerzte eine Untersuchung des Körpers des Delinquenten vornahmen, wurde festgestellt, daß der Verbrecher eine Gehirnverlegung hatte und infolgedes= sen für seine Straftaten nicht verantwortlich gemacht werden konnte. Somit war, wie die Meldung sagt, der Aft der Hinrichtung, wie überhaupt die Verurteilung des Verbrechers gefezwidrig erfolgt. Flugpost in Deutsch- Ostafrita. Wie mitgeteilt wird, ist von drei Sachverständigen ein Plan für die Einrichtung eines regelmäßigen Post- und Nachrichtenverkehrs mit Flugzeugen in Deutsch- Ostafrika ausgearbeitet worden, der als" Denkschrift zur Verbesserung der Vertehrsverhältnisse in Deutsch- Ostafrika" dem Deutschen Kolonialwirtschaftlichen Komitee vorgelegen hat, und als dessen erste Frucht das vom Kolonialwirtschaftlichen Komitee gegebene Stipendium zur Ausbildung von Schußtruppenoffizieren als Flugzeugführer zu betrachten ist. Der Plan geht davon aus, daß in Ostafrika die Einführung eines Flugdienstes in postalischer, militärischer und kolonialwirtschaftlicher Hinsicht von großem Vorteil wäre, da die schwierigen ostafrikanischen Ge Da empfing ich eines Tages nach langer Trennung einen Brief von thr. In diesem schrieb sie, daß sie heimlich vermählt set mit einem Offizier aus altaðligem Geschlecht, und daß diese Ehe vorläufig noch geheim gehalten werden müsse. Nicht allein der Wunsch, mit der ihr so fremd gewordenen Schwester wiederum in den natürlichen in= nigen Verkehr zu treten, trieb sie an, mir zu schreiben, vor allem eine düstere Ahnung, daß der Todesengel sich thr nahen werde. Ihr edler Gatte weile in Ame= rifa und fämpfe in hervorragender Stelle im Heere der Sezesstonisten, allen Gefahren des Krieges ausgesetzt. Ste bat mich, sie aufzusuchen und wenn Gott sie zu sich rufen sollte, mich ihres Kindes anzunehmen. Spät, spät erhielt ich den Brief, der lange in Deutschland herumgetirt war, ehe er mich erreichte. Ich machte mich sofort auf den Weg nach dem Dorfe Breitenbach bei C. Ach, ich fand deine Mutter nur im Grabe ruhend und dich in der Pflege einer Bauernfrau. Das schlimmste für deine Zukunft war, daß kein Beweis einer Eheschließung sich vorfand. Der Pfarrer verlangte den Trauschein, um dich als legitimen Sprößling deines Vaters in die Kirchenregister eintragen zu können, und der war nicht zu beschaffen, da es unbekannt war, wo und in welchem Bundesstaate die Trauung stattgefunden hatte. Ich schrieb an deinen Vater nach Amerika, doch feine Antwort erfolgte. Bald darauf lief die Nachricht durch die Blätter, daß er in einer der blutigen Schlachten jenes Krieges den Tod gefunden habe. Da schrieb ich an seinen Bruder, der der Trauung als Zeuge belgewohnt hatte, mit der Bitte, sein Zeugnis zu wiederholen und dich als rechtmäßigen Sohn detnes Vaters anzuerkennen. Er Heß mir mitteilen, thm set nichts von einer Ehe, dte fetn verstorbener BruDes Pfarrers Heiratsklub. Die Jugend von Kansas City scheint an gefährlicher Ehescheu zu leiden, denn der Reverend Dalton, der Pastor der Volkskirche, hat sich veranlaßt gesehen, eine Eheschule" zu gründen, deren Zweck es ist, in der Gemeinde das Heiraten zu fördern und populär zu machen. Vor einigen Tagen berief er die jungen Damen und Herren zu einer Kir chenversammlung und erklärte, daß seiner Meinung nach jeder Junggeselle von 24 Jahren, der 300M im Monat verdient, heiraten müsse, ebenso wie jedes Mädchen von mehr als 18 Jahren. Und er, der Reverend Dalton, wolle dafür sorgen, daß dies auch geschehe. Er begründete dann zu diesem Zwecke einen Heiratsklub und setzte 50 Paare auf die Liste. Den Mitgliedern des Klubs hält er jetzt wöchentlich Vorlesung über„ Brautwerbung"," Liebe"," Einkauf der Möbel", über„ Kochen", über" Sparen und über Kindererziehung", wobei jeder Vortrag mit einer eindringlichen Beweisfüthrung schließt, daß man nie schnell genug in den Hafen der Ehe einlufen könne. Und je eher die 50 Paare des Heiratsklubs von Kansas City den Mut zu diesem Entschluß aufbringen, te besser set es für sie, fa bei der Ehefchließung gilt nach der Ueberzeugung des Pastors als erste Regel der alte Rat:„ Was du heute kannst befor= gen, das verschiebe nicht auf morgen." Unter Hinterlassung von 150 000 Mart Schulden verschwunden sind seit einigen Tagen die Inhaber einer in Schöneberg bei Berlin ansässigen Schwindelfirma, der Kosmos- ReklameGesellschaft, deren Geschäftslokal sich in dem Prachtbau Hauptstraße 24 befand. Im Otfober 1910 gründeten der 45jährige Kaufmann Hadrian und der 27jährige Kaufmann Treumannt die genannte Gesellschaft. Sie beiden Herren traten als vermögende Leute auf und mieteten in dem erwähnten Hause itber der Nebenstelle der Reichsbank und dem Grand Cafee Schönberg die ganze Etage. Sie bestellten bei Berliner Möbelfirmen eine Wohnungseinrichtung zum Preise von 40 000 Mark und gaben als Anzahlung Wechsel. Das Firmenschild" Kosmos- Reklame- Gesellschaft" diente nur als Deckmantel für die unlauteren Geschäfte Hadrians und Treumanns, die darin bestanden, daß fie Waren in Kommission nahmen, und die ihnen überlassenen, zum Teil wertvollen Gegenstände schleunigst Iombardieren. So fauften sie durch eine Berliner Kom missionsfirma für 31 000 Mark Beize, die sie alsbald verschleuderten. Einem Kaufmann S. nahmen sie 18 000 Mark ab, indem sie ihm für diefe Summe Akzepte gaben, und ihm zur Sicherheit die Bureaueinrichtung verpfändeten, die sie bereits mehreren anderen Firmen verschrieben hatten. Die Schwindler suchten ihre Opfer in allen Kreisen und schädigten auch kleinere Leute um Be träge von 200 bis 300 Mart. Bet Ausübung ihrer Betrugsmanöver bedienten sie sich eines Agenten, der die Opfer heranschleppte und dafür eine angemessene Provtfion erhielt. 3wei Berliner Firmen, die durch schwindelhafte Hypothefen und Wechsel schwer geschädigt sind, stellten vor einigen Tagen Strafantrag. Hadrian und Treumann merkten jedoch, daß etwas gegen sie im Gange war, und verschwanden vor einigen Tagen anscheinend nach Frankreich. Der Als der alte Fritz die Schulen besichtigte " Tgl. Rdsch." schreibt ein Leser: In meinem Besitze be findet sich ein altes schönes filbernes Sechsgroschenstüd aus dem Jahre 1750 mit dem Bildnis Friedrichs des Großen. Mein Großvater, der das hohe Alter von 94 Jahren erreicht und unter Haydn und Beethoven in Wien als Musiker gewirkt hat, war geborener Berliner und bekam jenes Silberstück als fleiner Junge vom alten Frizz geschenkt. Es hat sich darüber folgendes Geschichtchen in unserer Familie erhalten: Der alte Friz pflegte von Zeit zu Zeit mit seinem Adjutanten die Berliner Schulen zu besuchen, um sich von dem Wissensstand der heranwachsenden Jugend zu überzeugen; bei folchen Besuchen befamen die dret ersten Schüler aus jeder Klasse in Anerkennung ihrer guten Leistungen, die ihnen die oberen Plätze eingebracht hatten, ein blankes Silberstück vom Könige geschenkt. Ob nun mein Großvater zu den drei ersten" gehörte, weiß ich nicht; das Sechsgroschenstück hat er jedenfalls erhalten; vielleicht fitr eine treffende Antwort, die er dem prüfenden Könige gab. Denn als dieser ihn fragte nach den Grenzen des preußischen Königreichs, hat der kleine Traugott geantwortet:" Det fann feener jenau sagen, König Friz, denn Du machst sie ja alle Tage weiter!" Da hat der König dem Jungen recht derb mit dem Krückstock auf die Schulter geklopft, und der Adjutant hat ihm das blanke Silberstück überreicht. der geschlossen habe, bekannt, er müsse es mir überlassen, den Beweis zu führen. Den zu führen war uns unmöglich und du warst einzig das Kind Marie Stegers. Hierauf adoptterte dich mein lieber Holtau, und als er starb, gab ich dir in seinem Freunde einen zweiten Vater und Beschützer. Alles weitere lebt in deinem Gedächtnis. Dir den Namen deines verstorbenen Vaters zu nennen, halte ich nicht für richttg. Beweisen kannst du deine Abkunft nicht, seine Verwandten würden in dir nur den Bastard sehen so mußt du Holtau bleiben vor der Welt unser teures Kind. Aber du sollst am Grave deiner Mutter beten, lieber Hermann, sie wird Freude im Himmel darüber empfinden. Ihr sterblicher Teil ruht unter dem Kreuze, das tch ihr in Brettenbach sezen ließ und auf dem der Name " Marie" zu lesen steht. Ihr Brief an mich und Briefe deines Vaters an deine Mutter, die ich in Breitenbach vorfand, Itegen bet. Und nun, Hermann, wünsche ich dir, wenn du diesen Gruß, wie aus dem Grabe heraus erhalten solltest, alles Gute für dein Leben. Du hast mir, mein teures Kind, wie ein Kind meines eigenen Herzens, stets nur Freude bereitet. Deine Stief- und Pflegemutter, bie sich, ach so gern, wirkliche Mutter nennen möchte. Ich nahm dich mit mir, Hermann, als teures Verej mächtnis meiner Schwester. Mit immer steigender Erschütterung las Hermany Holtau diese Zeilen der so lange Entschlafenen. Aus Gräbern stteg die Vergangenheit empor. ( Fortsetzung folgt.) Literarisches. Am Donnerstag, den 15. Februar 1912, vorm. 10 Uhr soll bei der unterzeichneten Verwaltung die Lie?„ Von deutsch nationaler Art, ein Büch- ferung von etwa 100 cbm Holz, 100 kg Soda, 30 kg lein für die Mitglieder und Freunde des Deutschnatio- weiße Seife, 100 kg Samterseife, 30 kg Mandelseife und - nennt sich ein die Anfuhr von Steinkohlen für das Rechnungsjahr 1912 nalen Handlungsgehilfen- Verbandes" bergeben werden. im Verlag dieses Verbandes erschienenes Büchlein. ( Preis 50 Pfg.) Das Schriftchen enthält auf 80 Seiten - eine Reihe von Aufsätzen, die den Werdegang, die Arbeit, den Standpunkt und die Bestrebungen des deutschnationalen Verbandes behandeln. Recht interessant sind die beiden ersten Abhandlungen, die die Entstehung und die ersten Kämpfe des Verbandes schildern, während der dritte Aufsatz„ Ein breiter Strom" eine Uebersicht über das heutige Tätigkeitsgebiet des Verbandes gibt. Wir erfahren da, daß der Verband, der 1895 nur 570 Mitglieder hatte, heute in über 1350 Ortsgruppen im Inund Auslande mehr als 120 000 Mitglieder zählt, daß er 21 Geschäftsstellen unterhält, daß er bei den Kaufmannsgerichten nicht weniger als 1050 Beisizer stellt. Sein Vermögen( ohne Nebenkassen) stieg von 62 Mark im Jahre 1895 auf 1 060 000 Mark im Jahre 1911. Seine Versicherung gegen Stellenlosigkeit zahlt jährlich rund 100 000 Mark Renten an stellenlose Mitglieder aus. Seine Darlehenskasse, die Stellenvermittlung, der Rechtsschutz, die Auskünftei warten sehr erheblichen Zahlen auf. Das Büchlein zeigt und beweist, daß der Deutschnationale Handlungsgehilfenverband eine tatkräftige, einheitlich geleitete und doch vielseitige Organisation darstellt. Geschäftliches. 2 mit Auf nicht einmal 1%, Pfennig stellt sich 1 Tasse Meßmer's„ Englische Misch= ung"( Mt. 3.20 per Pfd., 100 Gr.- Paket Mi. 0.70). Trotzdem ergibt diese Mischung einen feinen kräftigen Tee von vorzüglichem Geschmack und findet das Lob aller Kenner. Der heutigen Nummer liegt eine Extrabeilage der Firma Dr. med. H. Schröder G. m. b. H., Berlin 35, bei. Staatlich geprüfter übernimmt Massagen, auch Die Verdingungsunterlagen fönnen bei der unterzeichneten Stelle eingesehen od. gegen Zahlung der Selbst foften von 40 Pfg. von da bezogen werden. Garnisonverwaltung Gießen. Gießzen, Steins Garten Montag, den 12. Februar Nur ein Humoristischer Abend Wilh. Eyle's altrenommierter Leipziger Quartett- u. Konzert- Sänger 8 Herren!! Direktion Eyle- Schmidt. Gesellschaft gegründet 1863. Feinste und leistungsfähigste Gesellschaft Deutschlands!! Neuestes streng decentes Familien- Programm!! Billete im Vorverkauf: à 80 in d. Challier'schen Buchhandlung bis zum 12. 2. Abends 72 Uhr Kassenpreis: à 1.Anfang 82 Uhr In Giessen selt vielen Jahren bellebteste Gesellschaft. Billiges Fleisch! Achtung! Vereinsgelder werden in klein. Beträgen bis zu 10 Bfd.- Paket für 6,50 Mr. franko 1000 Mt. an febermann event!. Nachnahme, enthaltend Rind- u. ohne Bürge ausgeltehen. monatl. Schweinefleisch ohne Knochen. Rüdzahl. gestattet. Näher. durch: R. Grübel sen., Cabarz, P. Thum, Köln, Chlodwigpl. 11. bei Waltershausen 73. 1 schwerer und 1 mittelschwerer Wagen, sowie 2 vollständ. Pferdegeschirre wegen Aufgabe des Fuhrwerks zu verkaufen bet M. Weinberg, Holzheim ( Kr. Gießen). MasseurWilmersdorfer Kredit- Verein Elektrische Massage. E. G. m. b. H., Aerztl. Zeugnisse über gute Erfolge. Näher. Ernst Ludwig- Hospiz. eren Personen Kredite zu coul. Telefon 378. Telefon 378 Für Frauen + Ich empfehle bei Störungen sofort meine sich. wirkend. Pulver Mt. 3.- oder Tropfen Mt. 3.50, extra start Mt. 5.50 per Fasche zu nehmen. Unschädlich. Ga antieschein. Viele Anerkennung. Distr. Vers. überall hin. Drogist Bocatius, Berlin N., Schönhauseralle 134a. Dunn gesät und stark gedungt Reichen ErnteSegen bringt! Eine starke Frühjahrsdüngung mit Thomasmehl Stern Marke für Halm- und Hackfrüchte, Wlesen, Weiden u. Futterfelder ist in Anbetracht der bis Ende April gültigen Frachtermässigung, sowie des allgemeinen Preis- Abschlages ganz besonders vorteilhaft. Thomasmehl ,, Sternmarke" ist erhältlich in jeder durch Plakate kenntlichen Verkaufsstelle. Thomasphosphatfabriken G. m. b. H., Berlin W 35. Vor minderwertiger Ware wird gewarnt. Kuverte mit Aufdruck big Verlag der Giessener Der Israelit 52. Jahrgang. Zeitung. Aeltestes, angesehenstes Organ der religiös gesinnten Kreise des Judentums. Erscheint jeden Donnerstag, 16-24 Seiten stark in GrossFolio. Anerkannt Politische Leitartikel und Wochenrundschau. prompter und zuverlässiger Nachrichtendienst aus allen jüdischen Gemeinden des Erdballs. Belehrende und unterhaltende Aufsätze; reichhaltiges Feuilleton, Romane und Erzählungen, religiöse Belehrung und Erbauung Der neue Jahrgang bringt einen spannenden, modernen Roman von Schachnowitz( Verfasser von ,, Merelaika"): Luftmenschen". Beilagen: دوو 1. Litterarische Warte, 2. Aus Weit und Leben( illustr.), 3. Erziehung und Lehre, 4. Jüdischer Volksfreund Abonnementspreis: Mk. 1.50 pro Vierteljahr. Man abonnier bei allen Postanstalten, Buchhandlungen, sowie direkt beim Verlag des Israelit, G. m b. H., Frankfurt a. M. Stielengesuche die für ein israelitisches Publikum Interesse haben, übergibt man Preis 80 Pfennig Stellenangebot. am besten dem Israelit Kleine Anzeigen die 6 gespaltene Colonelzeile Probenummern unentgeltlich vom Bedingungen. Anträge erbeten. Seit 25 Jahr. liefert Geflügelhof ,, Westfalen" Elferfeld- Steg ein wirkt. gut. Legehuhn. Katalog gratis. in Deutsch- Wilmersdorf, gibt fid Feuer- und Volks- Versicherung. Vertreter aus allen Ständen u. Berufen werden angestellt gegen Provision und evtl. Gehalt. Off. dant, Frankfurt a. M. 250 mk. monatlich unt. G. 9680 an Invalidenverdient jedermann, auch als Nes benverdienst, garantiert pro Std. 2 Mt. Näher. gratis und franko. Glaser, Pforzheim, Göthestraße 43. Geehrter Herr Apotheker! Rächst Gott dante i Shnen für ble gule Rino- Salbe, ble fich an meinen Qanben, feit 4 Jahren naffe, fressende Flechte, gut bewährt hat Budem ich Ihnen nochmals meinen Berglichsten Dant entgegenbringe, be grüße i Gle Hochachtungsvoll Wwe. H. Bismart, 1./11. 1905. Diese Sino- Salbe wird mit folg gegen Beluleiden, Flechten und aut toen angewandt, t in Dosen& 1.15 l. 3.25 Jüngere Verkäuferin für Manuf. u. Kurzwaren f. bald gef. Off. mit Gehaltsanspr. bei freier Station und Bild erbeten. W. Margraf, Montabaur. Brauchen Sie Geld? Auch ohne Bürgen. Ratenzahlung Schreib. Ste fof. an F. Schubert, Berlin C. 2. Bürohans Börse Burgstraße 30. borchilg; aber nur scht in Originals Möbl. Zimmer badung wet grin- vot und Firma Schubert& Co., Weinböhla- Dresden. Fälschungen welse man juriid. zu vermieter. Afterweg 26 I. Etg. Friedberger Kopfstehen muss ich vor Vergnügen immerzu, wenn ich mit Servus putz meine Schuh U Servus bester Schuhputz Ueberall zu haben in Dosen à 10 und 20 Pfg. Fabrik Lubszynski& Co., Berlin- Lichtenberg. Bekanntmachung. Die am 1. Januar Ifd. Js. fällig gewesenen Binfen pro II. Semester 1911 f. fönnen nur noch in den nächsten acht Tagen ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 2. Februar 1912. Bezirkssparkasse Gießen. Kartoffelbehälter„ Ideal" D au 20 10 11 Jus Wie S an Kraf daß an ihres L dauern 2 schöne große unmöblierte Zimmer Alter j zu vermieten. Norbanlage 12 1. Neuge Die f nachprüfe darauf di Von an Sie Ihnen m sehr gu Mühe gut, bl lassen. kann i Er hat ermöglicht saubere Aufbewahrung. Wilh. Streck, Bonn. Umsonst reichhaltiges Muster- nt möbl. Zimmer zu verm. buch Nr. 10 Frühjahrs- Pferdemarkt find. Dienstag den 20. u. Mittwoch den 21. Febr. 1912 statt. Dienstag den 20. Februar findet Prämiierung selbstgezüchteter Fohlen statt und werden hierzu von dem Landes- Pferd zuchtverein, dem Landw.- Kammer- Ausschuß, dem PferdemarktKomitee u. der Stadt Friedberg ansehnliche Beträge bewilligt. Zur Benutzung unserer Pferdeställe wolle man sich rechtzeitig an dos unterzeichnete Komitee wenden. Futter und Streu wird zu ermäßigten Preisen abgegeben. Am 21. Februar, nachmittags 4 Uhr, Verlosung von 5 schönen Arbeits- Pferden ( auf dem Markte angekauft), sowie von sonstigen Haus- und landw. Gegenständen, im gauzen 200 Gewinne. Lose á 1 M. fi d zu beziehen durch die Herren I Hirsch und Wilh. Trapp in Friedberg. Das Pferdemarkt- Komitee. Die neue Walltorstraße 77 I. Schön möbl. Zimmer mit oder ohne Penfion zu verm. Gr. Mühlgaffe 50 p. nächst d. Weftanlage. Gut möbl. Zimmer zu vermieten. Liebigftr. 75. Einfach möbl. Zimmer zu vermieten. Schottstr. 10. But möbl. Simmer zu verm. Kaiser- Allee 31p. Schön möbliertes Wohn- und Schlafzimmer, zu vermieten. Ederstraße 1, Ecke Norbanlage. But möbl. Zimmer zu verm. Landmannfraße 4| Kreditverein Reichelsdorf i. B. gewährt jedem neu zugelassenen Mitgl. ohne Unterschieb d. Stan des. Darlehen auf Möbel etc. Prospekt gratis. Schokolade GOLD Verlag des ,, Israelit", G. m. b. H, Frankfurt a. M. GOLD STOLLWERCK Deutsches Fabrikat beherrscht die Welt. Fabriken: Köln, Berlin, Wien, Pressburg( Pozsony). London Stamford: New York. Eigentum und Verlag der Gießener Zeitung G. m. b. H., Verantwortlich: Albin Klein. von He geplagt. In kurze Ihr ausg gabe wi empfehle Mann H daß der Ursache lich, selb Er kan Nochmo [ n a e 6 erg. Zinnoch ahlt 21 berm. I. er berm. bft b. er t. 75. er r. 10. berm. 31p. mer, mge 1, Danlage. berm. B. laffenen Stan bel etc. n erzu, chuh Gießener Zeitung Bezugspreis 40 pfg. monailich - ( Neueste Nachrichten) verteljährlich 1,20 M., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig ausgabestellen vierteljährlich 90 Pig- Erscheint Redaktion: SeltersMittwochs und Samstags. weg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. ന 19 11 EST Samstags liegt für die Stadtabonnenten der Illustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Expedition: Seltersweg 83. Samstag den 10. Februar 1912. Jugendkraft im Greisenalter! Wie Aum Tie kommt es, daß manche scheinbar gesunde Menschen im besten Alter schon an Kraft und Ausdauer Einbuße erleiden und daß andere im ersten halben Jahrhunderte ihres Lebens immer noch zäher und ausdauernder werden und sich bis in das hohe Alter jugendliche Kraft und Feuer bewahren? Neugeboren mit 75 Jahren! Die folgende Krankengeschichte, deren Richtigkeit jeder nachprüfen kann, da Ort und Name angegeben sind, gibt darauf die richtige Antwort: Vom innigsten Dank erfüllt, erlaube ich mir, einige Zeilen an Sie zu senden. Zu meiner größten Freude kann ich Ihnen mitteilen, daß das Allgemeinbefinden meines Mannes sehr gut ist. Das Schnaufen, mit welchem er zuerst soviel Mühe hatte, ist ganz normal. Appetit und Stuhlgang gut, bloß Kopfschmerzen wollen noch nicht recht nachlassen. Nun, bei so hohem Alter, im 75. Jahre stehend, kann ich Ihnen nur meinen wärmsten Dank aussprechen. Er hat oft 4-5 Monate im Bett zubringen müssen, von Hexenschuß und Rheumatismus zum Verzweifeln geplagt. Am Vormittag hatte er oft 5-6 mal Stuhlgang. In kurzer Zeit ist dies nun alles verschwunden durch Ihr ausgezeichnetes Mittel Renascin". Meine Hauptaufgabe wird sein, lhr so vorzügliches Mittel aufs beste zu empfehlen, da ich erfahren habe, was leiden heißt. Mein Mann hat oft so laut schreien müssen vor Schmerzen, daß der ganze Hauseingang voll Nachbarn stand, um die Ursache zu erfahren. Dieses nur anzusehen, war schrecklich, selbst meine Nerven wurden dadurch sehr angegriffen. Er kann jetzt schon seinem Berufe wieder vorstehen. Nochmals meinen besten Dank. Familie Hof, Augsburg, Volckhartstr. 18 ungs Bitte hier abtrennen! Seit 18 Jahren krank und hinfällig gewesen, jetzt wieder gesund und kräftig! Nicht nur bei Gicht und Rheumatismus sind solche Erfolge zu verMan lese zeichnen, sondern auch bei zahlreichen anderen Uebeln. folgende Krankheitsgeschichte: zu Ich bin jetzt ein ganz gesunder, lustiger und fideler Mann, habe wieder Lust zum Leben, bin unermüdet, kurz und gut, wieder wie neugeboren. Meine frühere Beschäftigung war Tafelglasmacher, welche ich 10 Jahre verrichtet habe, und mußte ich wegen sehr heftigen Magenleidens, mitunter Magenkrämpfen, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, hauptsächlich Kreuzschmerzen, Brechreiz, mitunter auch Erbrechen, Durchfall, Mattigkeit und Hinfälligkeit, öfters Herzaufregung und Schlaflosigkeit, AbDa ich magerung und Nervenschwäche diesen Beruf aufgeben. diesen Beruf seit 1904 aufgegeben habe und als Hüttenmeister der Fensterglasfabrikation fungiere, glaubte ich, wenn ich nicht mehr so blasen brauche wie bei meiner angestrengt bin, nicht mehr früheren Profession, wird es mir besser gehen, aber es kam immer wieder und mit jedesmaligem Erscheinen immer heftiger und von längerer Dauer. Alles war umsonst, hätte überhaupt kein Mittel mehr eingenommen, wenn nicht zufällig meine Frau in der Münchener Zeitung" Ihre werte Annonce gelesen und die Tabletten ohne mein Wissen hätte schicken lassen, und segne und vergelte es Ihnen Gott tausendmal, daß Sie mich von meinem qualvollen Leiden durch Ihre sehr empfehlenswerten und nicht mit Geld zu bezahlenden Mittel von meinem 18 jährigen Leiden erlöst haben. Wzl. Schuster, Weiden Mit 67 Jahren in acht Tagen von Hämorrhoidial- Blutungen befreit! Wer dieses schmerzhafte und lästige Leiden kennt, der wird nachfolgenden Bericht zu würdigen wissen: Ich teile Ihnen mit, daß sich das„ Renascin" gut bewährt hat. In 8 Tagen war das Hämorrhoidalleiden gänzlich zurückgegangen und die furchtbaren Blutungen hatten ganz aufgehört. Ich bin viel in frischer Luft, aber wenn ich zuviel laufe und mich ermüde, so kommt dies Leiden doch wieder etwas hervor, aber keine Blutungen. Ich bin bei meinem Alter von 67 Jahren sehr zufrieden mit den Tabletten, man kann aber schließlich doch nicht mehr ganz jung werden, ich habe das Mittel schon mehrmals empfohlen. Ella Trapphiel, Düsseldorf Was hat in allen diesen und in den vielen Tausenden ähnlicher erstaunlicher Fälle so wunderbar gewirkt? Die Antwort steht bereits in vorstehenden Berichten. Aber in welcher Weise wirkt das Mittel? Wie kann es bei so verschiedenen Leiden solche Erfolge bringen? Verjüngung und Reinigung des Blutes durch Renascin! Postkarte Verlangen Sie Herrn sofort mit dieser :: Karte eine Gratisprobe Renascin J = 0123456789 0123456789 0123456789 0123456789 3 Bitte wenden! 5- PfennigMarke Dr. med. H. Schröder 1.Ա 0 I- I ung zur Bekämpfung der Unlauterkeiten bei Gesang wettstreiten findet hier morgen Sonntag, den 11. Febr., nachmittags 2 Uhr, im Hotel Schütz statt. Die drei vor- hüten sich vor nɩzlosen Nachah mungen, welche immer wieder aufausgegangenen Versammlungen in Frankfurt a. M., in tauchen, und nehmen b. Störungen Limburg und Wiesbaden haben gezeigt, daß diese Be- nur noch die echten Cito Tropfen wegung, die in ganz Mittel- und Westdeutschland gro- Nr. 1. 4.50 Stä fe 2 Mt. 6.50 per Nachnahme Chem. Laborat. Ber Sympathie begegnet und zahlreiche Anhänger besitzt, unschädl. b. Garantie cheine. Disfr. eine croße Berechtigung hat. Mehrere Gesangwettstreite tüy Lehmann, Berlin 149 werden schon jetzt weit vorsichtiger und reeller vorbereitet. Die Gesangvereine und Sänger, welche im kommenden Sommer auf Gesangwettstreite gehen, sollten sich darum auch zu dieser Versammlung einfinden. n Gießen. Der Bund der Karnevalvereine Deutschlands hat seine direkte Tätigkeit in Gießen nun beendet. Getreu seinem Motto:„ Wohltun 8. W. Lindenstraße 1.6. Vereinsgelder weiden in klein. Beträgen bis zu 1000 mr. en jebermann eventl. ohne Bürge ausgelieher. monatl. Rüfzabl. geftattet Näher. durch: P. Thum, Köln, Chlodwigpl. 11. G. m. b. H. Berlin 35. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 Pig. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg.- Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon: Nr. 362. 24. Jahrg. naben, die im Besize solcher Clownanzüge Rundharmonifa spielen fönnen, möder Geschäftsstelle, Seltersweg 50, melden. mst a dt. In einer Kuranstalt zu Wiesder ev. Pfarrer der Petrusgemeinde, Lud3, im Alter von 59 Jahren einem Schlaganhm ist ein sehr verdienter evangelischer Geistis aus dem Leben geschieden. Geboren zu 13. Januar 1853, trat Walz am 28. Novbr. ẞfarrverwalter zu Güttersbach in den Dienst in Landeskirche, wurde dann am 17. Mai in Langsdorf und Lehrer an der erolksschule in Lich, am 9. Januar 1881 Pfarüningen, am 17. November 1890 farnggons, von wo er am 23. Juni 1899 : nach Bessungen fam. Ilenburg. In die Geschäftsräume des tizrats Blitz hier wurde ein Einbruch verübt, paar hundert Mark und aus dem Schreib Bureauvorstehers etwas Kleingeld und > stwertzeichen gestohlen wurden. ler eine Annoncen- Annahme 1. alle Zeitungen, Reklameingen jeder billigste Berechnung. enweg 28. Kähler, Charlottenburg I. Weissnäh- Unterricht levue" Haus am Frau Schott, Kaiser- Allee 7 1. in jeder Zigarren u. Tabake Mittagstisch. Martin Krug, Schulstr. 5. lka bigster -Ersatz " odukt, aus bestem patentiertem Vertellt. rei von Koffein Hauseste ink. und ftig- kaffeeähnlich, chmack. nes Produkt, son( örner, aber ohne ülsen. big, man braucht wenig zu nehmem. Jeder Zusatz ist überflüssig. 1 Pfundpaket 35 Pfg. Fabrikat der 1/2 Pfundpaket 18 Pfg. Allgemeinen Nahrungsmittel- Gesellschaft m.b.H. Berlin W. 9. Literarisches. Am Donnerstag, den 15. Februar 1912, vorm. 10 Uhr soll bei der unterzeichneten Verwaltung die Lie?„ Von deutsch nationaler Art, ein Büch- ferung von etwa 100 cbm Holz, 100 kg Soda, 30 kg lein für die Mitglieder und Freunde des Deutschnatio- weiße Seife, 100 kg Samterseife, 30 kg Mandelseife und nalen Handlungsgehilfen- Verbandes" nennt sich ein die Anfuhr von Steinkohlen für das Rechnungsjahr 1912 bergeben werden. im Verlag dieses Verbandes erschienenes Büchlein. ( Preis 50 Pfg.) Das Schriftchen enthält auf 80 Seiten - - bei eine Reihe von Aufsätzen, die den Werdegang, die Arbeit, den Standpunkt und die Bestrebungen des deutschnationalen Verbandes behandeln. Recht interessant sind die beiden ersten Abhandlungen, die die Entstehung und die ersten Kämpfe des Verbandes schildern, während der dritte Aufsatz„ Ein breiter Strom" eine Uebersicht über das heutige Tätigkeitsgebiet des Verbandes gibt. Wir erfahren da, daß der Verband, der 1895 nur 570 Mitglieder hatte, heute in über 1350 Ortsgruppen im Inund Auslande mehr als 120 000 Mitglieder zählt, er бав daß er 21 Geschäftsstellen unterhält, den Kaufmannsgerichten nicht weniger als 100 sitzer stellt. Sein Vermögen( ohne Nebenkasse von 62 Mark im Jahre 1895 auf 1 060 000 Jahre 1911. Seine Versicherung gegen Stell zahlt jährlich rund 100 000 Mark Renten an Mitglieder aus. Seine Darlehenskasse, die mittlung, der Rechtsschutz, die Auskunftei wa sehr erheblichen Zahlen auf. Das Büchlein zei weist, daß der Deutschnationale Handlungsg band eine tatkräftige, einheitlich geleitete und seitige Organisation darstellt. Geschäftliches. Auf nicht einmal 1½ Pfennig stellt sich 1 Tasse Meßmer's„ Englische ung"( Mt. 3.20 per Pfd., 100 Gr.- Paket X Trotzdem ergibt diese Mischung einen feinen Tee von vorzüglichem Geschmack und findet i aller Kenner. Der heutigen Nummer liegt eine Extrabei Firma Dr. med. H. Schröder G. m. b. 35, bei. Staatlich geprüfter Ma übernimmt Massagen, auch Elektrische Massage. Aerztl. Zeugnisse über gute Erfolge. Näher. Ernst Ludw Telefon 378. + Für Frauen + Ich empfehle bei Störungen soort meine sich. wirk Mt. 3.- oder Tropfen Mt. 3.50, ertra ftark Mr. 5.5( zu nehmen. Unschädlich. Ga antieschein. Viele Anerkenni Vers. überall hin. Drogist Bocatius, Berlin N., Schönhauseral Dünn gesät und eichen ErnteReiche Segen bringt! stark gedüngt Eine starke Frühjahrsdüngu Thomasmehl Stern mit Marke für Halm- und Hackfrüchte, Wiesen, Weiden u. Futi ist in Anbetracht der bis Ende A gültigen Frachtermässigung, sowie allgemeinen Preis- Abschlages ganz besonders vorteilhaft Thomasmehl ,, Sternmarke" ist erhältlich in jede Plakate kenntlichen Verkaufsstelle. Thomasphosphatfabriken G. m. b. H., Berlin W 35. Vor minderwertiger Ware wird gewarnt. Verlag der Zeitu Kuverte mit Aufdruckt Der Israelit 52. Jahrgang. Aeltestes, angesehe gan der religiös Kreise des Judent Erscheint jeden Do 16-24 Seiten stark Folio. - Belehre Mai Die Verdingungsunterlagen fönnen bei der unterzeichneten Stelle eingesehen od. gegen Zahlung der Selbst: foften von 40 Pfg. von da bezogen werden. Garnisonverwaltung Gießen. Gießen, Steins Garten Montag, den 12. Februar Nur ein humoristischer Abend Gesundes, frisches Blut ist gleichbedeutend mit einem gesunden, frischen Körper. Das Blut ist der Träger der Lebenskraft. Es hat alle Teile des Körpers mit Nahrungssäften zu versorgen und Krankheitsstoffe hinauszuschwemmen. Ihm kommt dieselbe Aufgabe zu, wie in einer großen Stadt der Wasserleitung. Enthält die Wasserleitung verdorbenes Wasser oder funktioniert sie schlecht, so entstehen in der Stadt durch die Anhäufung von Unrat und Krankheitsgiften Seuchen. Geradeso ergeht es dem menschlichen Körper, dessen Blut verunreinigt ist und infolgedessen nicht normal zirkuliert. Welche Krankheiten sind es, die hauptsächlich durch eine Blutreinigungskur beeinflußt werden? Vor allem die sogenannten Stoffwechselkrankheiten, als: Gicht, Rheumatismus, Korpulenz, Zuckerkrankheit, Ausschläge usw. Ferner alle, die mit Zirkulationstörungen zusammenhängen, denn Störungen in der Blutz kulation und schlechte Beschaffenheit des Blutes stehen in engster Beziehung zueinander. Hierher gehören: Appetitlosigkeit, schlechte Verdauung, leichte Erregbarkeit, Blutandrang nach dem Kopfe, Energielosigkeit, Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen, sogenannte Blutarmut, die meisten Hautkrankheiten, Gallen- und Leberleiden, Herzleiden, Wassersucht, Nierenkrankheiten, Knochenschwund, Hämorrhoiden, Asthma, Beklemmungen, Kopfweh, kalte Füsse, Neigung zu Katarrhen, Entzündungen der Atmungs- und Verdauungsorgane und viele andere Leiden. Wie vortrefflich Renascin die Blutreinigung besorgt, dafür enthält die Vorderseite dieses Blattes einige weitere Beweise, doch ist dies nur ein kaum nennenswerter Teil der zahlreichen Dankschreiben, wie solche täglich eingehen. Wenn von Blutreinigungsmitteln die Rede ist, so versteht man darunter gewöhnlich Abführmittel, oft recht scharfe. Diese Art Blutreinigung, wenn man es überhaupt so nennen kann, ist aber recht roh, eine Art Pferdekur, die manche Leidende garnicht aushalten. Dr. med. H. Schröders Renascin ist aber kein Abführmittel, sondern wirkt direkt aufs Blut. Es bringt in diesem ganz feine chemische Veränderungen hervor, die es befähigen, die Krankheitsstoffe auszustoßen, mehr Sauerstoff aufzunehmen und infolgedessen die Nährsäfte im Körper besser zu verwerten. Renascin kann deshalb selbst von den schwächsten Personen ohne die allergeringsten unangenehmen Folgen genommen werden. Renascin besteht aus kleinen wohlschmeckenden Tabletten und ist bequem und angenehm einzunehmen. Die Packung ist eine sehr praktische in Westentaschen- Format. Wenn es noch eines weiteren Beweises für die vielen Vorzüge von Dr. Schröders Blutsalznahrung Renascin bedarf, so erbringen wir diesen durch die nebenstehend abgedruckte notarielle Urkunde, laut welcher Herr Notar Justizrat Dr. Rosenbohm, Berlin W., beurkundet, daß ihm von unserer Firma am 6. September 1911 7442 Zuschriften von Professoren, Aerzten und Leuten aus allen Berufsschichten vorgelegen haben, in denen sich diese teilweise in begeisterten Worten über die mit Renascin erreichten großartigen Resultate aussprechen. Bitte hier abtrennen! Gegen Einsendung dieser Postkarte eine Probeschachtel umsonst! Kopfstehen muss ich vor Vergnügen immerzu, wenn ich mit Servus putz meine Schuh KSL PR 25 BMKA Notarielle Urkunde. Am heutigen Tage wurde mir von der Firma Dr. med. H. Schröder G.m. b. H. eine sich auf 7442 in Worten: siebentausendvierhundert und zwei und vierzig- belaufende Anzahl Schreibenvorgelegt, welche sich als Zeugnisse über die von der genannten Firma in den Handel gebrachte Blutsalznahrung" Renascin" darstellen. In diesen Schreiben bezw. Zeugnissen bezeichnen sich die Absender resp. Aussteller u. a. als Professoren, Aerzte, Geistliche, Beamte, Kaufleute, Landwirte, Lehrer, Rentiers etc. Aus der Kenntnis, welche ich von dem Inhalte dieser Zeugnisse genommen habe, kann ich auch ferner nur bestätigen, dass dieselben Anerkennungen der Wirkungen, Dankeserklärungen für dieselben und Empfehlungen Dr. med. H. Schröders" Renascin" enthalten. für RIBEZ.D.KGL NOTAR D PAUL PRA KAMMERGERIC MERGERICHTS ROSENBOIIM Berlin, den 6. September 1911. Justizrat Mitant Ren Notar im Bezirk des Königlichen Kammergerichts. Was ein Kgl. preußischer Notar beurkundet, entspricht unbedingt der Wahrheit. Hunderttausende haben Renascin mit Erfolg gebraucht! Sind Sie noch nicht überzeugt, daß es auch Ihnen hilft? In welcher Weise es wirkt, haben wir bereits angedeutet. Ausführlicher kann das hier des knappen Raumes halber nicht erklärt werden, aber wir senden an jeden, der sich dafür interessiert, kostenlos als Geschenk ein interessantes Buch, welches auch über alle oben erwähnten Leiden interessanten Aufschluß gibt. Ferner fügen wir Ich bitte Herrn Dr. med. H. Schröder G. m. b. H., Berlin um eine Probeschachtel Dr. Schröders Blut- Salznahrung» Renascin" Die Zusendung muss portofrei und vollständig kostenlos erfolgen. Genaue Adresse: Politische Leitartikel und Wochenrundschau. prompter und zuverlässiger Nachrichtendienst: jüdischen Gemeinden des Erdballs. unterhaltende Aufsätze; reichhaltiges Feuilleton, und Erzählungen, religiöse Belehrung und Erbau neue Jahrgang bringt einen spannenden, modernen Roman von Schachnowitz( Verfasser von ,, Merelaika"): ,, Luftmenschen". Beilagen: 1. Litterarische Warte, 2. Aus Weit und Leben( illustr.), 3. Erziehung und Lehre, 4. Jüdischer Volksfreund. Abonnementspreis: Mk. 1.50 pro Vierteljahr. Man abonnier bei allen Postanstalten, Buchhandlungen, sowie direkt beim Verlag des Israelit, G. m b. H., Frankfurt a. M. die für ein israelitisches Pubman Stielengesuche likum Interesse haben, übergibt Stellenangebot. am besten dem Israelit Kleine Anzeigen die 6 gespaltene Colonelzeile Probenummern unentgeltlich vom Preis 30 Pfennig Verlag des ,, Israelit", G. m. b. H, Frankfurt a. M. Hochachtend ebenfalls kostenlos eine Probedose Renascin bei, damit niemand, der das Mittel noch nicht kennt, Geld dafür auszugeben braucht, bevor er sich überzeugt hat. Jeder Leidende, auch wer schon alle anderen Mittel erfolglos versucht hat, sollte diese Gelegenheit benutzen! Der Versuch kostet nichts und wenn man kostenlos ein Mittel probieren kann, welches solche Erfolge gebracht hat, so hat man die Verpflichtung gegen sich selbst, diese Gelegenheit zu ergreifen! Es ist das letzte Mal, daß wir sie bieten, da nunmehr Renascin und seine wunderbaren Wirkungen so bekannt sind, daß wir später keine Proben mehr verschenken wollen. Man schreibe deshalb sofort an uns auf anhängender Postkarte. Angabe der genauen Adresse genügt. Dr. med. H. Schröder G. m. b. H., Berlin 35 Bitte wenden! Wilh. Trapp in Friedberg. Das Pferdemarkt- Komitee. Die neue GOLD Schokolade gewährt jedem neu zugelassenen Mitgl. ohne Unterschieb d. Stan des. Darlehen auf Möbel etc. Prospekt gratis. STOLLWERCK GOLD Deutsches Fabrikat beherrscht die Welt. Fabriken: Köln, Berlin, Wien, Pressburg( Pozsony). London Stamford: New York. Eigentum und Verlag der Gießener Zeitung 6. m. b. H., Verantwortlich: Albin Klein. U erte Abge ausga Mitt weg nigh V N Be Gigung ift Dr. mann ( Natlib frat de 1865 in 1895 g daktion Ben. Abendb über. ter, jeit Pöll Breung zeit der mordet Bahnh Auf Dr Parfü Dro Sel 11 Jatob Pfarri 34 M Flörs 1 3we nach Klin begr nahr mög me ung schlu 34 neren den zwisc mäßi n floffe Rö 1. G 115 Leut Inic er a 1881 Bis aus hat hiefi die wo bed Se tatt Tur wett nach aus Lim wed Ber ein We tet. der da ei Gie