unserer 50 dlichst, wird es ng die Vogler waiger The auf KosGießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Pfg. monatlich verteljährlich 1,20 Mt., vorauszahlbar, frei ins Saus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 90 Pfg.- Erscheint Mittwochs und Samstage. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Nücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. - Nr. 28. Telephon: Nr. 362. Ostern! nur Als christliches Fest feiern wir Ostern, nicht alk Fest der Auferstehung der Natur. Gewiß wollen pr uns in der Osterzeit auch des Frühlings freuen und die Losung:„ Fröhliche Ostern!" wahr machen. fer christliches Ostern aber bedeutet weit mehr als ein les Frühlings- und Freudenfest. Die Osterbotschaft rudhält die höchsten Gedanken, die über den beständigen Wandel auf Erden, über das Sterben und Wiedererlehen in der Natur emporheben, Wahrheiten von blei erdem Werte fünden und kräfte zu sittlichem, ewigem Beben spenden. Ostern ist das Fest des Lebens, des it lichen, christlichen Lebens, das fest und unlöslich das Diesseits unseres Daseins mit dem Jenseits verknüpft, nem es unser irdisches Werden und Wirken durch den 51auben an die sittliche Weltordnung weiht, läutert und je Tigt. Der Geist und das Leben des Auferstandenen ollen alle irdischen Verhältnisse durchdringen. Alle Areit in der Familie, in der Gemeinde, im Staat, für as Vaterland soll sich mit dem Willen erfüllen, den as Christentum verleiht, nur das Christentum vereilen tann. Das Christentum hat das Leben, das nonschliche Streben und Wollen am höchsten gefaßt. Es fordert ein Leben voll Tatkraft, Vertrauen und hoff mungsfrohen Ausblick in die Zukunft, die in Gottes and sieht; es will von jedem einzelnen treue Arbeit m: Dienste des Ganzen, der Gemeinschaft, in die er ineingestellt ist; es verlangt vor allem opferfreudige jingabe für das Vaterland. Das Christentum adelt in beseligt die Arbeit für das Vaterland, indem es e zu einer sittlichen Pflicht, zu einer gottgegebenen Aufalte erhebt. In diesem echt christlichen Sinne hat Bismarck sein Belden und Schaffen für sein Boll und Vaterland aufeft. Christlicher Wille war seines Wirkens Kern und Siebtraft. Der 1. April, Bismards Geburtstag, ging iesmal Ostern vorauf. Christliche Gedanken verbinden em 1. April mit dem Osterfest. Bismards politischer 5lobe floß aus seiner christlichen Zuversicht. In der inwandelbaren Gewißheit der christlichen Heilswahrheien wurzelte seine Kraft im Kampf um Deutschlands Firtheit und Größe. Der eiserne Kanzler vermochte er tum zu sein, weil er niemand als Gott allein fürchtete. Behrend des Krieges gegen Frankreich, im Schlosse zu Ferrieres, bekannte er:„ Ich habe die Standhaftigkeit, ie i 10 Jahre lang an den Tag gelegt habe, uss einem entschlossenen Glauben. Nehmen Sie mir olden Glauben, und Sie nehmen mir das Vaterland." Ius seinem christlichen Glauben leitete Bismarck die Creme zu seinem Könige ab:„ Wenn ich nicht mehr Christ päre, diente ich dem Könige feine Stunde mehr. Wenn Unter Feinden. Roman von Karl Matthias. ( Nachdruck verboten.) nur Deftree tüßte thn Itebevoll und folgte der Tante, elche vorsorglich alles Entbehrliche an Bettzeug, Leien und Wäsche zusammenraffte. Dann stiegen die beten binob und stellten sich dem Arzt zur Verfügung. rau von Tarandal blieb bet den Kranken, Desiree beab ih in die Küche, Tee und Weinsuppe zu bereiten. as Schluchzen und Jammern der Verwundeten flang ühr herüber und erregte ihre Nerven auf's Aeußerste, ß sie selbst heiße Tränen vergoß. Aber sie wurde Hernihrer Schwäche; der Gedanke an Waldemar und den ruder, die rielleicht jetzt auch der Pflege bedurften, ählte sie. Als die Erzeugnisse ihrer Küche fertig waren, hufte sie Efel und Angstgefühl hinunter, speiste die itroen, tränkte die Schwachen und Lechzenden, tröete die Verzweifelnden. Ueberall fand sie einen Blick Dankbarkeit. Sie ging mutig threr Tante zur Hand, elche mit fundiger Hand die Verbände erneuerte und e tranten unterstüßte. Der Arzt, welcher im Vorgarten sein trauriges Bert beendet hatte, betrachtete das Walten der Damen it Bohlgefallen. a find wir ja ins Paradies gekommen," sagte er enem verwundeten Reiteroffizier. Unsere Leute ha= tur noch Augen für die beiden guten Feen und ft und dem spartin gar nicht mehr an ihre Schmerzen. schäumen leicht enehmen Geruch bl. 3im leter Afterweg 201 Ja, der Franzose ist galant," antwortete der Katant, die Zähne aufeinander beißend, die ihm eine KuIilbrig gelassen hatte.„ Wenn die Prussiens mir nicht einlade zerschossen hätten, tch würde der Klemen gen, daß ich fie anbete." as Tor des Vorgartens war offen geblieben. Miärches Gesindel, welches beutelustig und trunksüchtig honingen wollte, guckte unaufhörlich von de. Straße Samstags liegt für die Stadtabonnenten der 3llustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Expedition: Seltersweg 83. Samstag, den 6. April 1912. - ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pig. Die die 44 mm breite Inseratenzeile. 90 mm breite Zeile im Reklametei! 50 Pfg. Extrabetlagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Bettreibung oder bel Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon: Nr. 362. 24. Jahrg. nach aufzustellende Gesetzentwurf zur Abänderung der Kontingents bestimmungen des Branntweinsteuergesetzes wird binnen kurzem seine formale Ausgestaltung eraufhalten, und es ist mit Sicherheit zu erwarten, daß er dem Reichstag bei seinem Wiederzusammentritt nach Ostern gleichzeitig mit den Wehrvorlagen zugehen wird. ich nicht meinem Gotte gehorchte und auf ihn rechnete, so gäbe ich gewiß nichts auf irdische Herren." Denselben Gedanken enthält sein Bekenntnis:„ Meine Treue und mein Gehorsam gegen den Herrn, den Gott mir Erden gesetzt hat, beruhen auf derselben festen Grundlage, wie mein Glaube." Alles irdische Regiment hatte für Bismard nur Bestand und Wert in dem Glauben an die ewige sittliche Weltordnung:„ Wie man ohne Glauben an eine, geoffenbarte Religion, an Gott, der das Gute will, an einen höheren Richter und ein zu fünftiges Leben zusammenleben kann in geordneter Weise das Seine tun und jedem das Seine lassen, begreife ich nicht." Die Vaterlandsliebe und das Pflicht gefühl Bismards hatten ihren Ursprung in seinen religiösen Ueberzeugungen:„ Wenn ich nicht an eine gött liche Ordnung glaubte, welche diese deutsche Nation zu etwas Großem und Gutem bestimmt hätte, so würde ich das Diplomatengewerbe gleich an den Nagel hängen oder das Geschäft gar nicht übernommen haben. Ich weiß nicht, wo ich mein Pflichtgefühl hernehmen soll, wenn nicht aus Gott." Und ein andermal sagte er: „ Warum soll ich mich angreifen und unverdrossen_ar= beiten in dieser Welt, mich Verlegenheiten und Behandlung aussehen, wenn ich nicht das Gefühl habe, Gottes wegen meine Schuldigkeit tun zu müssen." Politische Rundschau. Deutschland. übler Berlin. Prinz Heinrich von Preußen ist im Berliner Königl. Schlosse eingetroffen und hat dort Woh mung genommen. Der Reichskanzler hat in Beglettung feines Adjutanten von Berlin die Reise nach Korfu angetreten. * Berlin. Der Bericht der Wahlprüfungskommission des Reichstages über die Wahl in AlzeyBingen ging dem Reichstag zu. Die Kommission beantragt, die Wahl des nationalliberalen Abgeordne ten Dr. Becker im 8. Wahlkreis des Großherzogtums Hessen zu bean standen und den Reichskanzler zu ersuchen, durch Vermittlung der Großherzoglich hessischen Regierung eine Reihe von Beweiserhebungen anstellen zu lassen.jon Der Zentrumsabgeordnete Roeren hat seine beiden Mandate niedergelegt und ist auch aus dem Provinzialausschuß der rheinischen Zentrumspartei und damit aus dessen Beirat a usgetreten. * Der Bundesrat ist zu einem Einverständnis auch über die Dedungsvorlage für die neuen Wehrforderungen gelangt. Der hierherein. Wenn es aber das chirurgische Walten des Arztes gesehen, welches den Boden mit Blut getränkt hatte, wich es scheu zurück und suchte anderswo Beute. Aber Kranke und Verwundete blieben, wenn sie der Zufall oder der Kranfenträger herbeiführte. Der Arzt nahm alle auf, bis die Lokalitäten gänzlich gefüllt waren, dann erst gebot er, das Tor zu schließen. Prevendaur hatte das Haus verlassen. Bourlier saß verzweiflungsvoll brütend in einer Fensternische des oberen Salons. Das Schicksal seines Sohnes beunruhigte ihn aufs Schmerzlichste. Seine Phantaste malte thm die peinlichsten Schreckbilder aus. Was wird unser Schicksal sein?" fragte er sich, was wird geschehen, wenn das Bombardement erst stärker, der Brand allgemeiner, die eingeschlossenen Krieger entmenschter werden? Wird die Belagerung längern dauern, woher wird Hilfe kommen, die uns von Hungersnot, Seuche, Mord und Bestalttät bewahrt?" Er schloß die Augen mit beiden Händen und verIteß den Platz, um eine Ruhe heucheln zu können, die Desiree, welche heraufgekommen war, über den grausamen Ernst des Augenblicks forttäuschen sollte. Die Nacht brach herein. Auf den Straßen der Stadt herrschte ein furchtbares Durcheinander. Keine Gasflamme brannte. Der Widerschein der zahlreichen Feuersbrünste allein erhellte das Dunkel. Ihre ungewisse Glut zeigte den Menschenmassen die Wege durch Sedans Straßen. Schreiend, tobend, jauchzend, klagend und heulend wälzten sie sich auf und nieder. Nur in der abgelegenen Rue d'Espagne herrschte verhältnismäßig Ruhe. Der Arzt hatte seine Arbeit eingestellt; die Wärter schliefen, von der Tagesarbeit überanstrengt; die Kranken lagen im schmerzhaften Halbschlummer; thre Pflegertnnen hatten sich leise zurückgezogen. Wieder saß Bourlier in seiner Fensternische, Deftree ihm zu Füßen, den Kopf an seine Knie geschmiegt. * Die Aufhebung der Branntwein. Liebesgabe zur Deckung der Wehrvorlagen wird von den Blättern der Linken, die sie seit Jahrzehnten fordert, begrüßt. Das„ B.-T." behauptet, daß die Gesellschaft für Spiritusfabrikation Sinner in Grünwinkel dieser mehr als 7 Millionen Mark erhielt. Das Kontinin den 25 Jahren des Bestehens der Liebesgabe aus gällungszwange, sodaß sie weit größere Mengen Trinkgent befreite überdies die alten Brenner von dem Verbranntwein herstellen konnten, als die Brenner ohne Feststellung neuer Preise ab. Kontingent. Die Spirituszentrale hielt eine Sitzung zur s Darmstadt. Die hessische Beamten- Besoldungsvorlage ist der Kammer der Abgeordneten zugegangen. * * Das Hamburger Kolonial institut schas erworben. Es handelt sich um 6 Bände Tagebühat den gesamten schriftlichen Nachlah Dr. Emin Pacher vom 15. Oftober 1874, also von der ersten Aus= reise nach Afrika an bis zum 23. Oftober 1892, dem Tage der Ermordung des Forschers. Das Kolonialinstitut beabsichtigt die Veröffentlichung des Nachlasses. Aus einer bemerkenswerten Uebersicht über die finanzielle Entwickelung der deutschen Kolonien( im Märzheft der Kolonialen Rundschau", die im Verlag von Dietrich Reimer in Berlin erscheint) geht hervor, daß die eigenen Einnahmen der Schutzgebiete 38 051 000 Mt., die Ausgaben 64 174 000 Mark, der Reichszuschuß 21 268 000 Mark betrugen. Der Reichszuschuß entfällt lediglich auf Ausgaben für die Zwecke der Militärverwaltung; abgesehen von diesen unterhalten die Kolonien sich selber. To go und Samo a beanspruchen überhaupt keine Unterstützung. Togo hat sogar einen Ueberschuß von 721 000 Mark; ein Grund mehr zur Genugtuung darüber, daß uns diese Kolonie im letztsommerlichen Länderaustausch nicht verloren gegangen ist. Von dem Reichszuschuß entfällt der Löwenanteil mit 14 426 000 Mark Südwestafrika; Ostafrif a.erhält 3 585 000 Mark, Kamerun 2 383 000 Mark, die Südseeinseln zusammen nur 874 000 Mark. Geht die Entwidelung im bisherigen Schritt weiter, so darf man damit rechnen, daß in absehbarer Zeit alle Kolonien, mit Ausnahme von Südwestafrika, ihre sämtlichen Ausgaben felber aufbringen. für das Mut- auf Frau von Tarandal hatte auf dem Sofa Vergessenhett der traurigen Gegenwart gefunden. Auch sie war über alle Maßen ermüdet und schnell in einen tiefen Schlum mer gesunken. Man hatte kein Licht im Zimmer angezlindet, nur der blutigrote, von tausend Bränden wtderstrahlende Wolkenhimmel der Nacht erfüllte das Ge mach mit ungewissem Schein. Vater und Tochter schwie gen, sie wußten sich nichts tröstliches zu sagen, da thre Gedanken nicht dieselbe Richtung nehmen konnten. Es verband sie Sympathie, nicht Gleichhett der Ueberzeu gungen. Der Mann dachte an seinen Sohn und dis Schmach des Vaterlandes, das Mädchen an den Ge Itebten, der bei dem feindlichen Heere stand. So saßen die beiden bis gegen Mitternacht. Da geschah ein Bliz, ein knall, eine Explosion, die sie jäh aufriß. Eine Bombe war in die Rue d'Espagne gefallen und jenseits der Straßenmauer geborsten. Dte Mauer brach zusammen, das Dach des Nebenhauses polterte auf das Pflaster nieder. Ein Heulen erhob sich auf der Gasse und im Hause; die Verwundeten schrieen in nervenzerreißenden Tönen um Hilfe; die aufgeweckten Wärter schimpften; auf der Straße setzten sie ihre Verwünschungen fort. Desiree hatte bei dem blendenden Pulverblitz die Augen mit der Hand verhüllt und ihr Antlitz an der Brust ihres Vaters geborgen, der selbst vor Schreck zitternd dasaß, als die Explosion ertönte und die Fensterscheiben flirrend in den Vorgarten fielen. Ach, Vater, es ist zu schrecklich," jammerte das Mädchen, ich vergehe vor Angst!" Du armes Kind," tröstefe der Mann, der selbst des Trostes bedurfte. D, wären wir weit weit von hier. Klammere Dich an mich, muß es doch gestorben setn, so möchte ich mit Dir zusammensterben." Nein, Papa," flüsterte Deftree, sprich nicht vom Sterben. Ich möchte leben und glücklich sein- glücklich mit ihm mit meinem Waldemar." ( Bortfegung folgt.) | miter auf, dafür einzutreten, daß die Schlägermensuro Aus Oberhessen. In Bad Nauheim Rindfleisch ein Stück altdeutschen Rittertums- nicht als Zwei ist der neue Bahnhof soweit fertiggestellt, daß die sämt in Diez ist fahren, doß Frankreich für Marokko allein im vergan- fampf mit tötlichen Waffen angesehen wird und straffrei lichen Geleise befahren werden können. Der Land. Pig. per Pfu bleibt. Das studentische Leben Deutschlands soll übrigens im kommenden Sommer von einer Gruppe sechzig genschein genommen werden. Die einmonatige Studenwirt Wilh. Kraft von Bobenhausen 2 geriet un ter einen schwer beladenen Wagen; er wurde derart ver läßt eine Frau mit drei kleinen Kindern. 10 feld eingetreten. :( Weilb für denselben Zweck vorsieht, von denen 50 Millionen englischer Studenten aus Oxford und Cambridge in Au- letzt, daß er seinen Verletzungen erlegen ist. Er hintereit dem Mini terland also keinerlei Belastung mehr bedeuten werden. Im Zusammenhang damit ist es auch interessant zu ergenen Jahre 61,5 Millionen Franken aufgewendet hat und für das Jahr 1912 etwa 80 Millionen Franken Franken allein auf militärische Ausgaben entfallen. Diesen Aufwendungen steht nur eine Einnahme von 10 Millionen gegenüber. Wenn Frankreich für eine einzige seiner Besitzungen eine solche Summe verausgabt, so fann man in Deutschland bei einem Reichszuschuß von 21 Millionen Mark für unsere gesamten Kolonien wirklich nicht von einer übermäßigen kolonialen Belastung reden. Frankreich. * Die Grundlagen für eine Verständigung zwischen Frankreich und Sponien sollen, nach dem offiziösen Madrider Blatt„ Mundro", gefunden worden sein. Danach würde Spanien auf das Gebiet am Uerga- Flusse verzichten und an Frankreich einen breiten Landstreifen abtreten, durch den die Bahn von Tanger nach Fez geführt werden soll. Dafür würden die Spanier weitere Gelände im Norden erhalten, so daß sich die spanische Zone bis Tetuan erstrecken würde. * Schweden. Dem schwedischen Reichstage wurde der Gesetzentwurf der Regierung über das politische Wahlrecht der Frauen vorgelegt. Der Gesetzentwurf bezweckt die Verleihung des aktiven und passiven Wahlrechts an die Frauen in gleichem Maße wie an die Männer. Verheiratete Frauen, deren Männer in den letzten Jahren feine Steuern bezahlten, sollen kein Wahlrecht haben. Amerika. * Dem amerikanischen Repräsentan tenhaus ist eine Gesetzesvorlage zugegangen, durch die dem Präsidenten gestattet wird, die Miliz der Einzelstaaten im Notfalle in das Ausland zu senden. Dem Vernehmen nach wird beabsichtigt, die Miliz im Falle einer Intervention nach Mexiko zu entsenden. Rach einer Meldung aus der Stadt Mexiko organisierten sich die dortigen Amerikaner militärisch, wählten ihre Befehlshaber und verteilten die aus den Vereinigten Staaten bezogenen Waffen unter sich. - - Aus aller Welt. Aus Schlesien. Die älteste Person von Schlesien vielleicht auch diejenige von ganz Deutsch land dürfte die in Zabrze- Nord wohnhafte Witwe Marie Hunger sein. Am Montag beging die Greisin ihren 106. Geburtstag. :: Von einem Kater zerfleischt. In Malzleinsdorf bei Wien ließ die Ehefrau des Privatbeamten Nagler, während sie Einkäufe besorgte, ihren vierjährigen Sohn Franz allein zu Hause. Als sie heim. kehrte, fand sie den Knaben bewußtlos in einer großen Blutlache liegend. Sein Gesicht war völlig zerfleischt. Es stellte sich heraus, daß ein Kater der Familie über das Kind hergefallen war und es in so furchtbarer Weise zugerichtet hatte. An dem Aufkommen des Knaben wird gezweifelt. ::: Für die Bestimmungsmensuren brechen die„ Hamb. Nachr." eine Lanze, indem sie darauf hinweisen, daß dieselben auf alter Ueberlieferung beruhen und mit dem deutschen Studenten- und Volkstum eng verwachsen sind. Eine kleine Universitätsstadt ohne Couleurstudenten könne man sich gar nicht stellen. Das genannte Blatt fordert daher alle AkadeSALEM ALEIKUM Ne 5-10 St 50 Pfs Cigarette des Fiaschachers 1004014melkum Salem Aleikum Jalem Gold ( Goldmundstück) vor= Cigaretten Feinschmecker No 3½ 4 5 Luxus- No 6 8 10 Preis 3½ 4 5 Qualitäten 6 8 10 Pf.d.Stck Echt mit Firma: Orient. Tabak- u. Cigaretten- Fabrik " Yenidze" Inh: Hugo Zietz, Dresden. berühren. Am ver 1 handelt sich um di tenfahrt wird u. a. Kiel, Berlin, Ina und München gangenen Samstag beging der Vogelsberger Höhenklub hule angestellte seine erste Bismarckfeier auf dem Hoherodskopf. ezen müsse. D New York. Der Mississippi hat weite Ge- Trotz Nebel, Schnee und Regen waren Gäste aus fernig Frage der biete überflutet, Tausende von Menschen sind obdachlos, und nah herbeigeeilt, um teilzunehmen an der Ehrung Begutachtung Tausende leiden Hunger. Von Cairo( Illinois) bis Helena( Arkansas) verlassen die Bewohner der Niederungen die Häuser und schaffen ihr Hab und Gut auf die Höhen. Der Materialschaden ist groß. Bisher sind 2 Todesfälle zu verzeichnen. Auch der Missouri und Ohio sind über ihre Ufer getreten und haben weithin Verheerungen angerichtet. Aus Stadt und Land. Wetzlar, 6. April 1912. n Gießen. Der Großherzog hat den Direktor der Frauenklinik an der Akademie für praktische Medizin in Düsseldorf, Professor Dr. Erich Opih, zum ordentlichen Professor der Gynäkologie und Geburtshilfe in der medizinischen Fakultät der Landesuniversität Giehen und zum Direktor der Universitätsfrauenklinik mit Wirkung vom 1. April 1912 an ernannt. n Gießen. Oberleutnant Soldan, seither im 116. Inf.- Reg., jetzt im 4. Thür. Inf.- Rgt. Nr. 72, erhielt vom Großherzog von Hessen das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, n Gießen. Als Ordinarius für alte Geschichte ist an Stelle des nach Kiel gehenden Dr. M. L. Strad der Ordinarius Dr. Walter Otto in Greifswald in Aussicht genommen. n Gießen. Das hiesige Kreisamt hat folgende Bekanntmachung veröffentlicht: Die Firma„ Bänninger, 6. m. b. H." zu Gießen beabsichtigt am Erdkauterweg in hiesiger Gemarkung einen Kupolofen zu errichten als Anbau an die bestehende Gießerei. Pläne und Beschreibung hierüber liegen 14 Tage lang auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Gießen zur Einsicht der Interessenten offen. Etwaige Einwendungen sind dort binnen dieser Frist bei Meidung des Ausschlusses vorzubringen. n Gießen. Beim Abbruch des Nollschen Hauses in der Neustadt hat man einen Türbalken mit einem Wappen des Jahres 1605 und den Namen Georg Wormbser gefunden, der in seiner sauberen Arbeit mit den schönen gothischen Buchstaben den Beweis liefert, daß man vor 300 Jahren in Gießen tüchtige Holzschnitzer gehabt hat. n Gießen. Auf Grund des Paragraphen 795 des Bürgerlichen Gesetzbuches und des Artikels 67 des hessischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch vom 17. Juli 1899 ist der Stadt Gießen vom Staatsministerium unterm 23. März 1912 die Geneh Staatsministerium unterm 23. März 1912 die Genehmigung zur Ausgabe von Schuldverschreibungen auf den Inhaber nebst den zugehörigen Zinsscheinen bis Betrage von 3 500 000 Mt. erteilt, um die Mittel für Grundstückserwerbungen, Errichtung von Gebäuden und baulichen Anlagen, Neuherstellung und Verbesserung von Straßen und Wegen, Kanal- und Wasserbauten, Ankauf von Aktien des Volksbades, Friedhofserweiterung, Verstärkung des Stadterweiterungsfonds, Ausbau und Erweiterung des Gaswerks, des Wasserwerks und des Elektrizitätswerkes, Neuanschaffungen und Neuherstellungen für die elektrische Straßenbahn, Hingabe eines Darlehens an den Ortsgewerbeverein in Gießen sowie für Stempelabgabe und Druckkosten zu beschaffen. Die Schuldverschreibungen sind mit jährlich 4 Prozent, fällig in halbjährigen Raten am 1. April und 1. Oktober jeden Jahres zu verzinsen. Das Anlehen ist zum ersten Male am 1. April 1917 mit jährlikh 1.33 Prozent des Kapitals unter Zuwachs der ersparten Zinsen zu tilgen. Der Stadt bleibt aber das Recht vorbehalten, vom 1. April 1922 ab eine stärkere Tilgung eintreten zu lassen. n Gießen. Für das in diesem Jahre in Gießen stattfindende goldene Jubelfest des Turngaues Hessen ist die allgemeine Festordnung nunmehr aufgestellt. Danach findet am Sonntag, 30. Juni, eine Vorfeier statt, die aus einem allgemeinen Schülerturnen, Konzert und turnerischen Aufführungen in der Festhalle bestehen wird. Für die Hauptfeier ist folgende Festordnung vorgesehen: Samstag, 6. Juli, nachmittags Empfang der auswärtigen Turner, abends Begrüßungsfeier, Feier des 50jährigen Bestehens des Gaues, Festaufführungen in der Festhalle und auf dem Festplak. Sonntag, 7. Juli, vormittags 6 Uhr Weckruf, Beginn des Einzelwettur nens( Sechskampf), nachmittags Festzug, Festrede, allgemeine Freiübungen, Musterriegen- und Vereinswettturnen, abends Festaufführungen und gesangliche Aufführungen in der Festhalle. Montag, 8. Juli, vormittags Einzelwetturnen( Fünfkampf), Jubiläumsturnen für die älteren Turner, Wettfechten; mittags Festessen, nachmittags Volksfest, abends Konzert, Feuerwerk usw. An allen Tagen finden Wettspiele statt, außerdem ist Wettschwimmen für Schüler und Erwachsene vorgesehen. auf dem Feſtplatz ist jeden Tag Konzert und Tanz. fp Von der Post. Es werden ausgeführt: Briefbestellung je eine am 1. Oster- und 2. Osterfeiertag wie an Sonntagen; die Paketbestellung geschieht am 2. Osterfeiertag vormittags( am 1. Osterfeiertag nicht), ebenso werden Geldbestellungen nur am 2. Osterfeiertag vormittags erledigt( am 1. Osterfeiertag teine Geldbe stellung). des großen Kanzlers. Gegen ½ 10 Uhr begann der ): Giege Kommers im neuen, urgemütlichen Klubhaus, geleitet erbung entstand von Zahnarzt Jäger- Gießen. Nach einem Lied auf„ un behälter anschein seren Bismarck" hielt Professor Allendorf eine Rede, die feriet. Der In dem Andenken Bismarcks geweiht war.- Hier herrschte üler wurden bei heftigen Stürmen eine empfindliche Kälte. Im Vo.. gelsberg war zeitweise lebhaftes Schneegestöber, wäh ( Raffel rend in der Wetterau und der Gießener Gegend kalte beglob, gemeinsc Meljungen, berg, Regenschauer, untermischt mit etwas Schnee, nieder. gingen. Bei Ulrichstein, Lauterbach, Groß- Felda, Hart 5, und Göttinge mannshain und im oberen Vogelsberg ist eine leichte er, die vom pr Schneedede liegen geblieben. jeugung von bei He o Bad Nauheim. Es sind jetzt umfangreiche taatlichen Wass Der Sprudelhof erhält eine sinnige, farbenprächtige Aus. Selminghau gestaltung. Der Bahnhof wurde dieser Tage, obwohl Brise von 6 B das Dach noch nicht fertig ist, dem Verkehr übergeben. auf einer Start o Bad Nauheim. Der Assistent bei der Gr. die einzelnen G Bade- und Kurverwaltung, Herr Forstassessor Eggers, sent werden 19 wurde zum Oberförster in Kirtorf ernannt. o Bad Nauheim. Die vereinigten gemein nüßigen Körperschaften beschlossen, wieder ein großzü giges Verkehrsfest im Juni 1912 abzuhalten. Der Reingewinn aus dem letzten beträgt 460 Mark. o Offenbach. Drillinge( 2 Knaben und 1 Mädchen) wurden dem Hüttenarbeiter Heinrich Paul hierselbst geboren. Die zwei Knaben starben kurz nach der Gebur ,. s Darmstadt. Der Großherzog hat zu Mitgliedern des Verwaltungsgerichtshofes für die Dauer des von ihnen bekleideten Amtes u. a. ernannt: die or dentlichen Professoren in der juristischen Fakultät der Landesuniversität, Geheimen Justizrat Dr. Arthur B. Schmidt und Dr. Wilhelm van Calfer in Gie Ben. Dem Faßeichmeister Heinrich Becker in Gie ßen und dem Eichmeister Heinrich Rettberg in Nidda wurde das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift„ Für langjährige treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Ernannt wurde der Finanzaspirant A. Küm mel aus Wieseck zum Hauptsteueramtsassistenten. s Darmstadt. Die Wahlen der Vertrauens. männer zu den Landwirtschaftskammerwahlen finden am 13. April lf. Js. statt. s Darmstadt. Der Kreisamtmann bei dem Kreisamt Lauterbach, Heinrich Herberg, wurde zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Friedberg, der Feld bereinigungskommissär zu Friedberg, Kreisamtmann& Kirnberger zum Kreisamtmann bei dem Kreisam Offenbach, der Regierungsassessor Dr. Karl Jann 3 Darmstadt zum Feldbereinigungskommissär in Fried berg ernannt. s Darmstadt. Die Handwerkskammer wird in der Zeit vom 9. bis 14. April eine Reihe vor Versammlungen im Kammerbezirk abhalten, in dener die Durchführung der Gesellenprüfungen in gemeinsamer Aussprache behandelt werden soll. Die ge setzlichen Prüfungen wurden im Jahre 1901 eingerich tet. Auf Grund der im Laufe der Jahre erworbene Erfahrungen wurden durch Anträge Verbesserungen un Aenderungen angestrebt, sodaß nunmehr ein Ueberblic über eventuelle weitere zweckmäßige Ausgestaltung des Prüfungswesens gegeben werden kann. Zu diesen Zweck soll in den erwähnten Versammlungen zunäch ein kurzes Referat über die Prüfungen stattfinden, a das sich dann eine gemeinsame Aussprache der Ansichte über etwaige Aenderungen anschließen wird, wie auc die verschiedenen Auffassungen in der oder jener Frag vorgebracht und beraten werden sollen. Die Versamm lungen finden am 9. April in Darmstadt und Offenbach am 10. in Mainz, Bingen und Alzen, am 11. Worms und Bensheim, am 12. in Erbach, am 13. i Friedberg und Nidda und am 14. April in Gießer und Lauterbach statt. Die Vorstände der gewerbliche Korporationen der in Betracht kommenden Prüfungs ausschüsse, sowie sonstige sich für die Prüfungen inte ressierende Personen sind zu diesen Sitzungen einge saden. ):( Kinzenbach, 2. April. Die Lehrers wit Weckmüller, geb. Colnot, vollendete gestern in feltene Frische ihr 92. Lebensjahr. Die hochbetagte Greifin deren Nachkommenschaft( Enkel und Urenkel) die Za 60 bereits überschritten hat, besorgt noch aufs beste ihre einfachen Haushalt. Lehrer Weckmüller amtierte i nahen Azzbach und trat 1884 in den Ruhestand. r Wetzlar. Der Firma M. Hensoldt Söhne, Optische Werke, hierselbst wurde aus Anl daille in Silber verliehen und durch Landrat Dr. Sa thres 60jährigen Bestehens die Preußische Staatsm torius mit einer ehrenden Ansprache überreicht. ):( Limburg. Der Kreistag hat einstimmig d Beschluß gefaßt, den von der Elektrizitäts- Aft.- Ges. vo mals W. Lahmeyer u. Co. vorgelegten Vertrag über d Versorgung des Kreises Limburg mit elektrischer Ene gie, anzunehmen. ):( Limburg. Die hiesigen Metzger haben d Preis für Ochsenfleisch um 6-10 Pfg., für de mit Elektrizität Teisen im Inte dem Lande. ):( Massa des Lahntalverb de Sebung des Verband zählt g zemitglieder. G ter Tagen herau Generalversamm ):( Fran sangprobe im der Musikdirekto Hübner, in betroffen, als e Stelle tot. Er ):( Im Kälte und Sch fönig liegt der ):( Mo 3entrale d gierungsbezirk westerwald u mit Elektrizitä Tung zu fomm und wird jetzt gehen. ! Vom warme Wetter Hüte überaus hon in voller ingen jekt an ):( Wies genfchwalbach 30 Jahre an 1.5. verpachte ):( Wies femtvorstandes laden des a der Behörden, gen die Gründ fen und Stel mit Genugtuun Renntnis genon bestehe, die In Brivate weiter Heinri for proderme Grösste d- Nauhei llt, daß die jam Der La jen 2 geriet wurde derart en ist. Er hinte m. - Am berger Höhent herodstop Gäste aus f an der Ehru Ihr begann Alubhaus, gele Tem Lied auf, orf eine Rede, - Hier herri e Kälte. Jm eegeftober, ener Gegend h Schnee, niede Groß- Felda, g ist eine lei jekt umfangre Terinim Gam tbenprächtige er Lage, obm Rindfleisch um 5 Pfg. das Pfund erhöht. Auch in Diez ist eine Erhöhung des Fleischpreises um 10 Pfg. per Pfund für Ochsen-, Rind- und SchweineTeich eingetreten. ):( Weilburg. Ein eigenartiger Schulstreit liegt Es zurzeit dem Ministerium zur Entscheidung vor. handelt sich um die Frage, ob die an einer Wirtschaftsfoule angestellte Hauslehrerin Kenntnis in der Physik bejizen müsse. Das Ministerium hat nun diese schwierige Frage der Landwirtschaftskammer in Wiesbaden zur Begutachtung vorgelegt. ):( Siegen. In der Dynamitfabrik von Wei Benburg entstand eine schwere Explosion, daß ein Säurebehälter anscheinend durch Selbstentzündung in Brand geriet. Der Ingenieur Fluhr und der Schlagmeister Schüler wurden getötet, das Gebäude vollständig zertört. ):( Kassel. Der Kreistag des Landkreises Kassel beschloß, gemeinsam mit den Kreisen Hofgeismar, Homberg, Melsungen, Frizlar, Warburg i. W., Münden i. 5. und Göttingen eine Gesellschaft m. b. H. zu begründen, die vom preußischen Staat die gesamte Erzeugung von elektrischem Strom an den faatlichen Wasserkraftwerken an der Eddertal Sperre bei Hemfurt und der Diemeltalsperre bei Helminghausen insgesamt 40 000 Volt zu einem Preise von 6 Pfg. pro Kilowattstunde pachtet und dann Berfehr übergeh auf einer Startstromleitung und Transformatoren istent bei der annt. an die einzelnen Gemeinden der Kreise weitergibt. Insge ſtaffeffor Eggesamt werden 19 Kreise durch dieses staatliche Kraftwerk mit Elektrizität versorgt werden und zwar zu billigsten Breisen im Interesse der Entwickelung der Industrie auf dem Lande. einigten gem ieder ein gro 12 abzuhalten. 460 Marf. ( 2 Anaben iter Heinrich starben furz Jerzog hat hofes für die D a. ernannt: die hen Fakultät at Dr. Arthur Calfer in Beder in Rettberg zeichen mit fte" am Bande mütigen verli pirant A. Ri mtsassistenten. 7 der Vertran rwahlen finder ntmann bei y berg, wurde Friedberg, der Kreisamtman bei dem Kreis T. Karl Jan mmiffär in werfsfam pril eine Reih bhalten, in prüfungen werden soll. Di re 1901 eing Jahre erwor Berbefferungen mehr ein Uebe Ausgestaltung tann. Zu ammlungen 3 gen stattfinden Sprache der An en wird, wie der oder jener llen. Die Ver nstadt und Offe Alzen, am 11 Erbach, am April in Gi nde der gewer mmenden Prüf die Prüfungen fen Gigungen 1. Die Lehrers te gestern in hochbetagte d Urenkel) die noch aufs bef müller amtier ven Ruhestand . Hensold oft wurde aus Preußische Sta ch Landrat Dr che überreicht. ag hat einstimm trizitäts- At- Ge legten Vertrag J mit elettricher en Megger hab 6-10 Pig, ):( Nassau. Hier fand die Generalversammlung des Lahntalverbandes statt, der seine Hauptaufgabe in der Hebung des Fremdenverkehrs im Lahntal sieht. Der Verband zählt gegenwärtig 23 forporative und 97 Einzelmitglieder. Ein neuer Lahntalführer ist in den letz ten Tagen herausgegeben worden. Als Ort der nächsten Generalversammlung wurde Wetzlar gewählt. ):( Frankfurt a. M., 2. April. Bei einer GeJangprobe im Dom wurde gestern abend um 8.45 Uhr der Musikdirektor und Dirigent des Domchores, Georg Hübner, in dem Augenblick von einem Schlaganfall betroffen, als er ein Lied dirigierte. Er war auf der Stelle tot. Er ist nur 30 Jahre alt geworden. ):( Im Taunus hat der Witterungsumschlag Kälte und Schnee gebracht. Auf dem Feldberg und Altfönig liegt der Schnee mehrere Zentimeter hoch. Unter= In der Johanneskirche. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Im Anschluß an den Gottesdienst Beichte. In der alten Friedhofstapelle. Vormittags 9½ Uhr: Pfarrassistent Schorlemmer. 2. Osterfeiertag, den 8. April. In der Stadtkirche. Vorm. 9% Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfir manden aus der Matthäusgemeinde. D. Schlosser. Nächstkünftigen Sonntag, den 14. April, findet im Hauptgottesdienst die Konfirmation der Kinder aus der Matthäusgemeinde statt. Die Beichte zu der mit der Konfirmation verbundenen Abendmahlsfeier wird am Samstag, den 13. April, nachmittags 2 Uhr, gehalten werden. von Gaskochern und Beleuchtungskörpern seitens der Stadt nicht die Rede sei. Nach einem sehr eingehenden Referat des Herrn Stadtrat Meier über die Re form des Verdingungswesens, wurde einstimmig eine Resolution beschlossen, in der mit Genugtuung davon Kenntnis genommen wird, daß die Fraktion des Reichstages und des Abgeordnetenhauses sich für Verbesserungen auf dem Gebiete des Verdingungswesens ausgesprochen habe. Die Ortsgruppe Wiesbaden sieht den Weg zu der unerläßlichen Reform nicht in dem Erlaß von neuen ministeriellen Verordnungen, sondern nur in dem Erlaß eines Reichsgesetzes wie es der Hansabund aufgestellt und gefordert hat, und welches Gesetz bereits durch eine Fraktion des Reichstages eingebracht worden ist. Ueber dem Wechsel im Direktorium des Hansabundes wurde berichtet, daß zwischen Herrn Oberbürgermeister Knobloch und den übrigen Herren des Direktoriums feine Differenzen bestanden haben, sondern daß sein Ausscheiden nur infolge seines angegriffenen Gesundheitszustandes bedingt wurde. Die 3uwahl des Herrn Oberbürgermeister Knobloch in das Direktorium des Hansabundes ist bereits beim Gesamtausschuß des Hansabundes beantragt und er wird auch fernerhin in den ihm besonders naheliegenden Fragen dem Hansabunde zur Verfügung stehen. Noch fürzlich bei dem Handwerkertage zu Berlin im November v. J. hat sich Herr Oberbürgermeister Knobloch große Ver dienste speziell um Mittelstandsfragen erworben, wie allen Besuchern dieser denkwürdigen und imposanten Versammlung in lebhafter Erinnerung sein wird. Ge genüber den in der gegnerischen Presse verbreiteten Nachrichten von einer großen Abfindungssumme, die seitens des Hansabundes an seinen Geschäftsführer gezahlt wor den sei, teilt das Präsidium mit, daß Herrn Knobloch in Anerkennung der von ihm geleisteten Dienste, die Weiterzahlung des Gehaltes für zwei Quartale aus Anlaß seines Ausscheidens bewilligt worden ist. Wenn bedenkt, daß dieser hochverdiente Beamte durch seinen Nachm. von 2-10 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Eintritt in die Dienste des Hansabundes sein Pensionsrecht vorloren hat, so ist diese Entschädigung als eine durchaus billige und angemessene zu erachten. man Nach einem Referat über den Beschluß des Direktoriums zu den Wehrvorlagen und Deckungsfragen und zu der interessanten Denkschrift über die neuen Steuervorlagen, welche demnächst sämtlichen Mitgliedern des Vorstandes und Ausschusses der Ortsgruppe Wiesbaden zugehen wird, wurde beschlossen, die sazungsgemäße General- versammlung in diesem Jahre am Montag, den 22. April, abzuhalten, bei welcher Gelegenheit ein Vortrag ):( Montabaur. Die große Ueberland= über afute wirtschaftliche Fragen gehalten werden soll. zentrale auf dem Westerwald, die den ganzen ReDie Zentrale in Berlin hat in der Person des Herrn R. gierungsbezirk Koblenz, die Kreise Ober- und Goerrig einem geborenen Rheinländer- einen neuen westerwald und die Gegend bis hinauf ins Siegerland Syndikus für Frankfurt gewonnen, welcher auch gleichmit Elektrizität versorgen sollte, scheint nicht zur Ausfühzeitig im Landesverband Nassau tättg sein wird. Un rung zu kommen. Die Stadt Koblenz ist zurückgetreten fere Mitglieder werden bei der nächsten Generalversamm und wird jetzt in der Elektrizitätsfrage selbständig vorlung bereits Gelegenheit haben, Herrn Goerrig kennen gehen. zu lernen. Nach einer weiteren Anregung, daß der ! Vom Mittelrhein. Durch das sonnig Sansabund sich jetzt vornehmlich mit wirtschaft warme Wetter der letzten Woche hat sich die Kirschen- lichen Fragen, wie z. B. die Beschaffung zweiter Hyblüte überaus rasch entwickelt. Die Frühkirschen stehen potheken und andere Handwerk und Gewerbe interessierschon in voller Blüte und auch die späteren Sorten ende Sachen intensiv beschäftigen werde, schloß die Verfangen jetzt an, ihre Blütenpracht zu entfalten. sammlung, welche einen sehr anregenden und interessanten Verlauf genommen hat und der auch zum ersten Mal ein Abgeordneter des Gewerbevereins hier, als Mitglied der neugegründeten Kommission für Handwerferfragen beiwohnte. ):( Wiesbaden. Die fiskalischen Bäder Langenschwalbach und Ems, sowie Schlangenbad sind auf 30 Jahre an die Gesellschaft für Bäderverwertung m. b. H. verpachtet worden. ):( Wiesbaden. In der letzten Sitzung des samtvorstandes und Ausschusses der Ortsgruppe Wies baden des Hansabundes, wurden die Antworten der Behörden, auf die Eingabe des Hansabundes gegen die Gründung eines Beamten- Ronsumvereins, verlesen und Stellung dazu genommen. Sodann wurde mit Genugtuung von dem Schreiben des Magistrats Kenntnis genommen, dahingehend, daß nicht die Absicht bestehe, die Installationsarbeiten der Verwaltung für Private weiter auszudehnen und von einem Verkauf, Ueberbrüfen Sie Korthweiners Malzlaffen mit kochender Mili. nonum Ihren Kindes Anime Milch nicht mehr mögum. Dow, Infalt mocht 6! Heinrich Stern:: Wetzlar Speziathans für moderne Berren- und Knaben- Bekleidung Arbeitskleider a jeden- Berd Feats billige Preise. Grösste Amwa.hi. Literarisches. ? Ostergaben. Der immer mehr aufkommende Brauch, den Kindern zum Osterfeste nicht ausschließlich Leckereien zu schenken, die mit mehr oder weniger üblen Folgen schnell dahin sind wie der Schnee in der Frühlingssonne, hat in diesem Jahre auf dem Gebiete des Künstler- Bilderbuchs recht Erfreuliches hervorgebracht. Der durch seine wertvollen Erzeugnisse rühmlichst befannte Verlag von Jos. Scholz in Mainz legt uns nachstehende, ganz entzückende Neuheiten vor, mit denen In der Johanneskirche. Vorm. 9½ Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Lufasgemeinde. Feier des hl. Abendmahls. Pfarrer Bechtolsheimer. Nachm. 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfir manden aus der Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Abends 6 Uhr: Pfarrassistent Schorlemmer. Nächstfünftigen Sonntag, den 14. April, findet im Hauptgottesdienst die Konfirmation der Kinder aus der Johannesgemeinde statt. Die Beichte zu der mit der Konfirmation verbundenen Abendmahlsfeier wird am Samstag, den 13. April, nachmittags 2 Uhr, gehalten werden. Batholische Gemeinde in Gießen Samstag, 6. April. Sonntag, den 7. April. Oster Sonntag.. Vorm. von 5%-12 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Borm. 9 Uhr: Hochamt mit Missionspredigt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Missions predig ,. Nachm. von 2-7 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Nachm. 4 Uhr: Feierliche Vesper. Nachm. um 4% Uhr: Missionspredigt, Abends um 8% Uhr: Missionspredigt mit Weihe der Gemeinde an die Mutter Gottes. Montag, 8. April. Ostermontag. Vorm. von 5½- 12 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Missionspredigt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Missionspredigt. Nachm. von 2-7 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Nachm. um 4 Uhr: Festandacht mit Segen. Nachm. um 4% Uhr: Missionspredigt. Abends um 8% Uhr: Feierlicher Schluß der heiligen Mission. Erteilung des pästlichen Segens. Dienstag, den 9. April. Osterdienstag. Vorm. von 5%-12 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. um 6%, 7 und 7½ Uhr: hl. Messen. Vorm. 9 Uhr: Feierliches Amt für die Verstorbenen der Pfarrei Gießen mit Predigt. Vor dem Amt, sowie vor und in jeder hl. Messe wird die heilige Kommunion ausgeteilt. Zur Blutreinigung. Jeder Mensch bedarf eine man bei allen Jungen und Mädchen, kleineren und grö- Bintreinigungsfur im Frühjahr Der Beren, sicher mit hellem Jubel rechnen kann. Frühling tbmmt! Ein Oster- und FrühlingsBilderbuch von Eugen Oswald mit Versen von Adolf Holst. Mit 8 großen farbigen Vollbildern( 22:29) und zahlreichen Zeichnungen im Text für nur 1 Mart. Ver lag Jos. Scholz, Mainz. Ein wunderschönes Buch poller Frühlings- und Osterfreude mit herzigen, innigen Versen und farbenprächtigen Bildern. Eine entzückende Die bereits leſen fönnen, bis zum 4. Schuljahre etwa. Osterpoftfarten Malbuch von Arpad Schmidhammer. 16 zum Abtrennen perforierte Poftfarten mit Festgabe für alle Kinder, Knaben und Mädchen, Hasen- und anderen Osterbildern( 8 farbige Vorlagen und 8 Karten mit vorgedruckten Konturzeichnungen zum Ausmalen) zu einem Heft vereinigt. Preis des Heftes mit 16 versandfähigen Künſtlerkarten nur 50 Pfg. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Gießen, 1. Osterfeiertag, den 7. April. 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