2 garten 2 gramunt ala- la gramm fritifie tore rbar Ralie eb B igidlig ebobne telplane de un Gießener Zeitung 10. ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 pig. monatlich verteljährlich 1,20 m., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 90 Pfg.- Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: Seltersmeg 83.- Für Aufbewahrung oder Müdsendung nicht verlangter Manuifripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. r. 44. - Telephon: Nr. 362. Politische Rundschau. Deutschland. Potsdam. Am Freitag um 10 Uhr fand ie Parade im Lustgarten bei fühlem und trübem Wetstatt. Die Parade befehligte Generalleutnant v. Be= Die Kaiserin und die Prinzessinnen wohnten Gelele em Schauspiel von den Fenstern des Stadtschlosses aus Gele ei. Der Kaiser wurde von dem Publikum lebhaft egrüßt. Nach dem Abreiten der Fronten erfolgte der melbigete Vorbeimarsch in Zügen; die Prinzen waren einarberetreten. Der zweite Vorbeimarsch erfolgte in Kompag= Shiefronten. Der Kaiser führte beide Male das Regiment bardes- du- Corps. efer s Darmstadt. Der Großherzog und die Großerzogin mit den beiden Prinzen und dem Gefolge sind tern Freitag mittag 2.08 Uhr mittels Sonderzuges on ihrer Reise nach Livadia hier wieder eingetroffen. Bolo Bum Empfang auf dem Bahnhof waren Staatsminister teht er. Ewald und der preußische Gesandte v. Rücker= hunder enisch anwesend. Nachdem die Herrschaften den Fürdenfalte enfalon im neuen Bahnhof besichtigt hatten, erfolgte he Fahrt im offenen Zweispänner nach dem Palais. Dresden. Der König und der Kronprinz on Sachsen werden am Sonntag mittag dem Kaiser Neuen Palais einen Besuch abstatten. ren Sie bring Daß 58 f bel Tierfta * * Berlin. Prinz Ernst August von Brauntellungen weig- Lüneburg, der Sohn des Herzogs von Cum= erland, ist in Begleitung des Prinzen Max von ertypen Baden von München kommend am Freitag vormittag nomena Berlin eingetroffen und hat im Hotel Continental itu Bohnung genommen. Die Prinzen trafen auf Station Bildpark gegen 6 Uhr abends im föniglichen Salon- agen ein. Sie wurden um 6 Uhr vom Kaiserem angen und nahmen später den Tee bei der Kaierin. Nachdem die Prinzen noch eine Reihe Besuche i den in Potsdam weilenden Fürstlichkeiten gemacht atten, begaben sie sich mit dem Automobil des Prinen von Cumberland nach Berlin zurück. an Lungen Erfreu 70 1.50 ahrräder * Hannover, 30. Mai. Die„ Deutsche Volksitung" meldet: Prinz Ernst August von Großbritan= ien und Jrland wird sich heute abend aus Gmunden ad Berlin begeben, um dem Kaiser für dessen Teilahme beim Ableben seines Bruders den Dank des Schmasc berzogs von Cumberland abzustatten. Das läßt zu Uhren ist ganz flar erkennen, daß die persönlichen Bezieh Sonstigegen, die seit 1866 fast ganz geruht haben, zwischen sich im Berlin und Gmunden wieder aufgenommen worden sind erlangt zunäch bereits einen hohen Grad von Wärme eraten aben. * Kiel, 30. Mai. Wie die Kieler Neuesten Nachd billigten melden, wird der Kronprinz der Kieler ufe de o che fernbleiben, da ihn der Dienst in Danzig zucht; ta Anerken unbe d uses. Unter Feinden. Noman von Karl Matthias. ( Nachdruck verboten.) Die Kriegsbegeisterung war verschwunden, der rräder triotismus erstickt. Sobald die Feinde in nächster Nähe erschienen und Startätschen einschlugen, hielt die junge Mannschaft Qualitat ht aus. Alle waren auf ihre Rettung bedacht; sie weltbek fen fort, Hauptmann und Unteroffizier, Leutnant und Katalog meiner, und allen voran Oberst Trepillon, der seinen ie gross unen wacker anspornte, um aus der gefährlichen StPreisstell ation zu kommen und Bourlier blieb auch nicht zurück. Mit dem kühnen Gedanken, der Rächer seines Sohzu werden, hatte er die Epauletten genommen, t mußte er weichen, ohne das Bewußtsein, auch nur - Eiseen Mann getötet zu haben. Auch seine Leute hatten -Versancha hlands und Feingefor ellersve tot viel dazu getan. Sie knallten nur so ins Blaue hein, nicht ins Blaue der bayerischen Röcke, sondern los, ungewiß, ohne Ueberlegung, nur um durch das hießen ihre Angst zu betäuben. Trepillons Regiment hatte bei Assas gestanden und urde über Creucy und Checilly zurückgedrängt. As bayerischen Kütrafftere in die fliehenden Reihen einben, gelang es der 2. Kompante der 204er unter KaNin Bourlier im Walde von Orleans Deckung zu ben, allerdings mit einem Verlust von 30 Mann, fünften Teil fämtlicher Lente. Das ist der Krieg," Iteß sich Oberst Trepillon_HBals fte im Waldesschatten endlich Zeit zum Veraufen fanden. Machen Ste sich nichts aus dieser lampe, lieber Bourlier, ste ist nur der Anfang zu em großen Stege. Wtr werden dennoch bet Orleans Brufftens in die Pfanne hanen. Ste sollen nur tomn, die Blauen und die Schwarzen, wir vernichten fle, ransgefeßt, daß der General meinenDirektiven folgt. Allein d'Aurelles de Paladine hatte es anders beoffen als Oberst Trepillon. Die französischen Streit| Samstags liegt für die Stadtabonnenten der Illustrierte Wochen- Anzeiger gratis bei. Erpedition: Seltersweg 83. Samstag, den 1. Juni 1912. rückhält. Die Kieler Zeitung meldet, daß König Alphons von Spanien seine Teilnahme an der Kieler Woche vom 20. bis 27. Juni bestimmt zuge Jagt hat. Er wird wahrscheinlich in Begleitung von 3 Kriegsschiffen nach Kiel kommen. | ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pig. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg. Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Sonkurs in Wegfall. Plapvorschriften ohne Verbindlich eit. Druck der Gießener Verlagsdruckerci. Telepbon Nr.: 362. 24. Jahre. diese Kolonialbehörden vorgenommen werden, damit Vorgänge durch keinerlei unliebsame Kundgebungen ge= stört werden. Paris, 30. Mai. Der Deputierte und ehe= malige Kriegsminister Messimy brachte in der Kammer einen Gesetzesantrag ein, der bezweckt, der namentungsabnahme zu steuern. Danach soll jede Mutter von vier Kindern eine Prämie von 500 Francs erhalten, die teilweise oder gänzlich zur Sicherung einer Leibrente verwendet werden kann. Der Betrag dieser Rente würde mit der Zahl der Kinder zunehmen, sodaß beispielsweise eine Mutter, die vom 20. bis 31. Lebensjahre acht Kinder hätte, mit 60 Jahren eine Leibrente von 518 Francs erhielte. Die erforder= lichen Geldmittel sollen erlangt werden durch eine besondere Besteuerung der Junggesellen und E h e- paare, die keine Kinder oder nur ein einziges Kind haben. In politischen Kreisen erzählt man sich, der Kaiser habe in der Tat die Absicht gehabt, den Reichskanzlich durch die letzte Statistik erwiesenen Bevölker= ler v. Bethmann Hollweg aus Anlaß der Verabschiedung der Wehrvorlage in den preußischen Gr a= fenstand zu erheben. Herr v. Bethmann Hollweg soll den Monarchen jedoch gebeten haben, von dieser | Auszeichnung Abstand zu nehmen. Berlin, 30. Mai. Nach dem Fränkischen Kurier ist dem Bundesrat ein gleichlautender Antrag von fünf Bundesstaaten auf Einführung der Erbschaftssteuer für die Deckungsnovelle der Wehrvorlagen zugegangen. Die Reichstagsnachwahl für den 1. mecklenbur gischen Wahlkreis Hagenow Greve mühlen wurde auf den 20. Juni festgesetzt. * Saarlouis, 30. Mai. Bei der Reichs= tagsersagwa h I im Wahlkreise Merzig- SaarlouisSaarburg erhielt Dr. Werr( 3tr.) 15 894 Stimmen, Stauch( 3tr.- Gegenkandidat) 7131 Stimmen, Pick ( Nat.) 1510 Stimmen und Kramer( Soz.) 898 St. Dr. Werr ist somit gewählt. Die Verlegung des Infanterie- Regiments Nr. 161 aus Trier erfolgt, wie dem„ Bl T." berichtet wird, bestimmt am 1. April 1914. Das 1. und 3. Bataillon und der Stab kommen nach Düren, das 2. Bataillon nach Eschweiler. 1 England. London, 31. Mai. Die britische Admiralität beabsichtigt, eine zusammenhängende Reihe von Marine- Aeroplan- Stationen an der ganzen Ostküste Groß= Britanniens von Dover bis zu den Orkney- Inseln zu errichten. Frankreich. コ * Paris, 31. Mai. Für dte zurzeit im Pariser Lateinischen Viertel herrschende fremdenfeindliche Stimmung ist es bezeichnend, daß gestern in einem Studenten- Cafee am Boulevard St. Miqueles ein ruhig dort sitzender deutscher Student von fran 3 ö- Lichen Studenten angefallen, beschimpft und mißhandelt wurde. Da er sich begreiflicherweise zur Wehr setzte, mußte Polizei einschreiten. Holland. Haag, 30. Mai. Der Bericht der königlichen Kommission zur Revision der Verfassung ist veröffentlicht worden. Kein Vorschlag betreffend das Wahlrecht hat eine Mehrheit gefunden. Nur für die Einführung der Verhältniswahl ist eine Möglichkeit geschaffen. Der Bericht fordert, daß alle Ueber= einkommen und Verträge vor der Ratifizierung die Genehmigung der Generalstaaten erhalten. Prinzessin Jufiana bekommt das Recht auf die Regentschaft und die gleiche Apanage wie der Prinz von Oranien. Die Apanage der Königin wird um 250 000 Gulden erhöht. Rußland. * Paris, 30. Mai. In einer französischen offiziösen Mitteilung wird erklärt: Die am 15. Juni in Petersburg, 30. Mai. Die in Odessa einBern zusammentretende deutsch- französische Rongo Kamerun Kommission wird auch getroffenen ausländischen Dampferweigern die Aufgabe haben, die Formalitäten der Gebietsüber sich, den Importeuren die Ladung auszuliefern und vergabe im Geiste gegenseitiger Versöhnlichkeit vorzuberei Tangen Schadenersatz für die Wartezeit bis zur Wiedereröffnung der Dardanellen. Die Jmporteure ten, um etwaige Reibungen hintanzuhalten. Die Tatsache, daß an der Spitze der deutschen und französischen lehnten dieses Verlangen ab, da sie dadurch kolossale Vertretung in dieser Kommission zwei so erprobte Dip-| Verluste erleiden würden. Infolgedessen sind Massenlomaten wie Freiherr v. d. Landen und Ministerial prozesse unvermeidlich. eine direktor Contŋ stehen, bietet in dieser Hinsicht Bürgschaft. Die Uebergabe der Gebiete dürfte im gemeinschaftlichen Einvernehmen von den betreffenden hohen fräfte wurden langsam auf Orleans zurückgezogen. Die 204er rückten in die Stadt ein, wo sie tn Bürgerquar= ttere gelegt wurden, da die Kasernen und öffentlichen Gebäude von Soldaten überfüllt waren. Bourlier gelangte halbtot in sein Quartter, welches ihm bei einer alten Witwe in der Nähe der Place de la Bierge angewiesen wurde. Als er eintrat, wußte er faum, wo er sich befand. Nach der Ueberanstrengung war eine entnervende Reaktion über ihn gekommen. Von der Wirtin in ein kleines, reinliches Zimmer geführt, streckte er sich in Stiefeln und Uniform auf das Bett hin und verfiel bald in Schlaf. Er träumte von seiner schönen Gattin, die ihn leider so früh verlassen hatte, und die Kinder Olivier und Desiree spielend zu setnen Füßen. Und mit dieser Erinnerung erwachte er. Das ganze Elend seiner Lage kam üder ihn. Verzweifelnd rang er die Hände und wußte sich keinen Trost. Da fühlte er seine Brieftasche. Ste barg, außer dem Gelde ,, das Bild seiner Gattin- es war das einzige Andenken, welches er aus der Villa bet Bazeilles mit sich genommen hatte. - Schwermütig befrette er das Bild von seiner Umhüllung. Es war eine Photographie, in Farben ausgemalt. Lange saß er da, die Augen innig auf die friedfeiner Toch lich holden Züge gerichtet, und gedachte- ter Desiree, ote er aufgegeben und verstoßen. Er stellte das Bildchen auf eine Kommode unweit des Tisches und begann seine Waffen nachzusehen. Dann zählte er seine Barschaft. Sie war sehr zusammengeschmolzen. Was er vorderhand brauchte, hatte er aller- bisher hatte er zwar dings und dann den Sold- nichts davon gesehen mur Geld ausgegeben, denn der gemeine Mann die Verpflegung war gleich NullIttt fast Hunger. - Dieser Gedanke brachte ihm zum Bewußtsein, daß er selbst selt 24 Stunden nüchtern war. Er rief seine Wirtin, und diese, eine gutmütige, gefällige Person, war * Serbien. Belgrad, 30. Mai. Wie hier verlautet, solsogleich bereit, von ihrem Mittagsmahl herzugeben. Während Bourlier speiste, ging die Frau im 8tm mer hin und her. Das Bild ftel thr ins Auge. " Gewiß Ihre Frau Gemahlin, Herr Kapttän?* fragte sie. Meine einstige Gatttn. Sie ist felt Jahren tot Ich wollte, ich ruhte an ihrer Sette." " O, so dürfen Ste nicht sprechen, Herr Kapitän, tröstete die Wirtin. Ich habe auch meinen guten Mann verloren und wünschte mir bet seinem Begräbnis den Tod. Jetzt lebe ich doch gern trop Not und Alter und freue mich meines Daseins, so gut es eben geht." Bourlier antwortete nicht. Sollte er dieser Frau sein Leid erzählen? Ste vermochte thm doch nicht nachzufühlen. In trüben Gedanken saß er da, bis die Dämmerung hereinbrach. Die Wirtin brachte ihrem Gaste einen gut bereiteten Kaffee. Dabei nahm sie wieder das Bild zur Hand, und als sie es fortstellte, ftel es um und kam hinter einen kleinen Spiegel zu Itegen. Abends wurde die Besayung alarmiert. Die 204er strömten zum Appellplaze; ausgerüstet, gereinigt, ge fättigt, zeigten sie wieder eine stolze Haltung. Bourlier war sofort bet seiner Kompanie, die nach kurzer Musterung in die Vorstadt abmarschierte. Die Bayern waren nach einem tagsüber bauernden Gefecht im Walde von Orleans auf die Stadt zugerückt, während der preußische General von Wittich mit fet ner Division von Nordwesten herankam. General von der Tann hatte beschlossen, Orleans noch an demselben Tage, am 11. Oktober, zu nehmen. Nachdem die Preu Ben sieben Batterien bet Bots Girard aufgefahren hat ten, gelang es ihnen, die französischen Kanonen, welche hinter starken Verschanzungen standen, binnen kurzem zum Schweigen an bringen. Nun stürmte das 32. Infanterieregiment, die 83er und 95er zusammen das Dors Ormes, wo die Erfolge der Bayern abgewartet wurden. Cortfegung folgt.) len aus dem Archiv des serbischen Kriegsministeriums wichtige Geheimakten, darunter der Mobilisierungsplan der serbischen Armee gestohlen und an eine fremde Macht verkauft worden sein. Die Sache wird sehr geheim gehalten. Spanien. * Madrid, 30. Mai. Heute fand eine Unter= redung zwischen dem Minister des Aeußeren und dem * Aus aller Welt. Anläßlich der 500jährigen Hohenzollern- Jubiläumsfeier in Brandenburg besichtigte der Kaiser auch das Modell zum Freilichtmuseum„ Das deutsche Dorf", das am Görden= see bei Brandenburg errichtet werden soll. Der Kaiser hob dabei u. a. hervor, daß es wünschenswert sei, daß der deutsche Bauer wieder zu der guten alten Bauweise doch darauf aufmerksam gemacht, daß der Zirkus May kommt! wollte, erhiel einem Flobe helm Kramer Bruder aus pf. Das Gefd Ohr wieder ):( Diez a Don Oranien eugen foll in n Gießen. Gestern wurde ein Einbrecher, der eben dabei war, in einem hiesigen Pfandgeschäft eine Uhr zu versetzen, verhaftet. Man fand bei ihm noch mehrere Uhren, Uhrketten usw., die von seinem strafbaren Handwerk herrühren. am ** Der Hess. Hauptverein der Gustav Adolf Stiftung wird seine 68. Jahresversammlung reitungen zu dem Feste sind in vollem Gange. mmlungen in englischen Botschafter statt, um die Frage der Inter- der Väter zurückkehre und bodenständig baue, anstatt 25. und 26. Juni in Laubach abhalten. Die Vorbe et werden. 2 nationalisierung Tangers zu behandeln. Da diese als sehr verwickelt betrachtet wird, rechnet man mit einer langen Dauer dieses Teiles der Unterhand= lungen über Marokko. Amerika. * Bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen neigt sich das Zünglein an der Wage immer stärker auf ge= die Seite Roosevelts. Wie aus New- York meldet wird, errang Roosevelt in New- Jersey den glänzendsten Sieg des Wahlfeldzuges. Das Wahlergebnis liegt zwar noch unvollständig vor, doch ergibt sich bereits jetzt, daß Roosevelt in allen 28 Wahlbezirken siegreich war. Der demokratische Kandidat Wilson scheint alle übrigen demokratischen Kandidaten zu schlagen; er wird von 28 demokratischen Delegierten die Stimmen von 24 erhalten. sich Häuser mit unpassenden modernen Fassaden zu leisten und dadurch das schönste Dorfbild zu verschandeln. * Dechant v. Mahling- Dessau ist zum Weihbischof in Paderborn designiert. ):( Heidelberg. Hier wurde der Student Hilmar Arjes von dem übelbeleumundeten Steinhauer Beutel aus Eberbach ermordet. ** Die Zigeuner Ebender, die bei Fulda den Förster Romanus erschossen haben, sind bei Ru= 3olstadt gesehen worden. Die Gendarmerie hat die Verfolgung aufgenommen und die Garnison ist alarmiert worden. * Halle a. S. In Sangerhausen haben nach heftigen Auseinandersetzungen mit dem ersten Bürger komme. ihre meister Knobloch sämtliche unbesoldete Stadträte Magistratsämter niedergelegt. Sie warfen dem Bürgermeister vor, er habe sich beim Kriegsminister nicht * Norfolk, 30. Mai. Das deutsche Gegenügend bemüht, daß Sangerhausen eine Garnison begenügend bemüht, daß Sangerhausen eine Garnison beIchwader und die vier begleitenden amerikanischen Torpedobootszerstörer sind vor Sunhaven vor Anker gegangen. Dort soll das Eintreffen eines größeren ame= rifanischen Begleitgeschwaders aus Hamptonroads abgewartet werden. Deutscher Lebrertag. Die in Berlin vom 27.- 29. Mai abgehaltene Lehrerversammlung war von weit über 8000 Teilnehmern besucht. Darunter befanden sich die Vertreter zahlreicher staatlicher und städtischer Behörden und die Deputierten vieler Auslandsvereine. Die preußische Unterrichtsver= waltung wurde durch den Kultusminister selbst vertreten und begrüßt. Die Verhandlungen der 1. Haupt= versammlung leitete der Vorsitzende, Lehrer Röhl- Berlin, mit einer programmatischen Erklärung über Zweck und Ziele des Deutschen Lehrervereins ein, wobei die in Broschüren, Zeitungen, Parlamenten und Synoden gegen den Verein erhobenen Angriffe bestimmt zurückwies. Dann sprach Oberlehrer Dr. Weber- München über„ Die Arbeitsschule". Durch sie soll der extreme Intellektualismus überwunden und das Interesse des Kiner * München, 30. Mai. In dem Dorfe Au bei Bad Tölzz brach in der Kirche während des Gottesdienstes auf dem Hochaltar Feuer aus, das rasch um = o Bad Nauheim. Bei einem Ladeneinbruch wurden Kleidungsstücke im Gesamtwerte von 2442 Mt. entwendet. Als Täter kommt der 20 Jahre alte Kaufmann August Weiß aus Lorbach in Betracht. ):( Bad H hiefigen Gar oldatenhe biten Tagen d Bibliothekszi das Lefezimn amat der Gold Gastwirt Heng so unglücklich von einem Geschoß ins Auge getroffen, daß dessen Sehkraft verloren ging. o Friedberg. Beim Bolzenwerfen wurde der fält ein Gesell o Schlig. Die Festtage brachten unserer Stadt in diesem Jahre den Besuch der in Frankfurt lebenden Schlitzer. Schon einmal vor zwei Jahren besuchten die dort vereinigten Schlitzer ihre alte Heimat. Verschiedene Ausflüge, ein Ball und andere Vergnügungen hatte man arrangiert. waren s Darmstadt. Der nationale Kongreß der deutschen Vereinigung für Säuglingsschutz findet Ende September in Darmstadt statt. Die letzten Tagungen( Berlin, München, Dresden) bon 2-300 Aerzten und sonstigen Interessenten besucht. Als Kongreßort ist für dieses Jahr Darmstadt gewählt worden, da die Säuglingsfürsorge in Hessen, insbeson dere soweit die Landgemeinden in Betracht kommen, Zentrale für Mutter- und Säuglingsfürsorge ist. cber Ga d so verb begrüßen sich griff und bald der ganze Altar in Flammen stand. vorbildlich geregelt und Darmstadt der Sitz der Großh. Mittel zu Eine schwere Panik brach aus. 8 Personen wurden sehr schwer verletzt, ein Kind erdrückt, 14 Personen, meist Frauen, leicht verwundet. Leipzig. Die Millionenerbschaft des Soldaten Henker zerrinnt genau wie der Juwelenschatz des Pastors Liebe allmählich in nichts. Nach einer anderen Meldung bekommt jeder der beteiligten Erben einen Anteil von 100 000 Mark. = New York, 30. Mai. Der am Typhus erfrankte Wilbur Wright ist am Donnerstag in Dayton gestorben. Er war der erste, der mit einem Apparat, schwerer als die Luft, geflogen ist. Aus Stadt und Land. Gießen, 1. Juni 1912. ' n Gießen. Die Enteignung von Gelände, das hat s Darmstadt. Wie der Internationale Bund der landwirtschaftlichen Genossenschaften mitteilt, nunmehr der„ Zentralverband der japanischen Ge nossenschaften" mit dem Sitze zu Tokio, dem von den 3663 Genossenschaften Japans etwa 4500 Genossen Tchaften angehören, seinen Beitritt zum Internationalen Bund erklärt. Außerdem sind verschiedene Genossenschaftsorganisationen Rußlands beigetreten. * Darmstadt. Der vierte Ausschuß der Zweilen Kammer, der sich heute auf Veranlassung des Kammerpräsidiums mit der Frage zu beschäftigen hatte, ob das Mandat des Abg. Jo uz noch giltig sei, entschied sich nach kurzer Prüfung der Sachlage dahin, daß für die Kammer keine Veranlassung vorliege, die Giltigkeit des Mandats in Zweifel zu ziehen. Die Regierung hatte die Ausübung des Mandats infolge pekuniärer Schwie des für das Konkrete, das förperhaft Greifbare, sein Hun vor 10-12 Jahren der Eisenbahnfiskus zur Vergrörigkeiten des Abg. Joutz und seines Wegzuges nach ger nach Wirklichkeit befriedigt werden. Dabei ist aber die Arbeitsschule nicht identisch mit Handfertigkeits-, Werk- oder gar Werkstättenunterricht. Nicht die sinnlichen, sondern die geistigen Momente sind der Arbeitsschule das Ausschlaggebende. In einer Reihe von Leitsätzen forderte die Versammlung im Sinne des Referenten eine Arbeitsschule, die die Arbeit in den Dienst der geistigen Bildung stellt und damit einen wünschenswerten Ausgleich in der Pflege der seelischen Kräfte und der Sinnesorgane herbeiführt. er Am 2. Tage beschäftigte sich die Versammlung zunächst mit der rechtlichen Stellung des Lehrers in Staat und Gemeinde( Referent Rektor Tittel- Dortmund. Seine Ausführungen gipfelten in folgenden Forderungen, die die Versammlung auch zu den ihrigen machte: 1. Der Lehrer bedarf einer gesetzlichen Regelung seiner beam tenrechtlichen Stellung in Staat und Gemeinde; 2. bedarf keiner besonderen Beschränkung in der Ausübung staatsbürgerlicher und politischer Rechte; 3. er bedarf eines wirksamen Schutzes seiner Rechte durch ein zeit gemäßes Disziplinargesetz. Darauf verbreitete sich Lehrer Menzel- Berlin über die wirtschaftliche Lage der deutschen Volksschullehrer. Bei aller Anerkennung der Fortschritte, die in der deutschen Lehrerbesoldung in den letzten Jahren herbeigeführt worden sind, stellte der Redner auf Grund überzeugender Zahlen fest, daß kein Besoldungsgesetz in Deutschland die Volksschullehrer so stellt, wie es der Wichtigkeit und Schwierigkeit des Lehramtes entspricht und die gegenwärtigen wirtschaftlichen Verhältnisse erfordern. Sieben Staaten gewähren den festangestellten Lehrern noch ein gesetzliches Anfangsgehalt von 1200 Mt., vier Staaten bemessen das gesetzliche Endgehalt auf 2400 Mt., in zehn Staaten erreichen die Volksschullehrer ein Endgehalt, das noch hinter dem Anfangsgehalt des jüngsten unter den akademisch ge= bildeten Lehrern zurückbleibt. Die Versammlung forderte deshalb in ihren Beschlüssen, daß das Diensteinkommen der Volksschullehrer dem der akademisch gebildeten Lehrer in weit höherem Maße anzunähern sei, als bisher. Die Vertreterversammlung sah sich gezwungen, in einer Resolution die ungerechtfertigten Angriffe des 5. deutschen Oberlehrertages gegen die Berufsehre der an den höheren Schulen wirkenden, seminarisch gebildeten Lehrer zurückzuweisen, und sie bedauerte in einer zweiten Erklärung die in letzter Zeit wiederholt vorgekommenen Maßregelungen von Lehrern wegen der Ausübung ihrer staatsbürgerlichen Rechte. Berung des Güterbahnhofes brauchte, ist nun durch Vergleich erledigt. Es handelt sich um einen Teil eines Grundstückes in der Nähe der Margaretenhütte. Kreisund Provinzialausschuß hatten seinerzeit für das 800 Quadratmeter große Stück als angemessenen Preis Mk. 4.50 für den Quadratmeter ihren Urteilen zu Grunde gelegt, womit die Besitzer nicht zufrieden waren und den ordentlichen Rechtsweg einschlugen. Durch den Vergleich ist den ehemaligen Eigentümern 8,75 Mt. und 5 Proz. von de rDifferenzsumme in Höhe von 3400 Mark seit Uebergabe des Grundstücks zugebilligt worden. An die Hauptversammlungen schlossen sich am letzten Abend drei große Volksversammlungen an. In ihnen wurde behandelt: Die deutsche Volksschule, was sie ist und was sie sein sollte! Spielplätze! Kinder im Kino! Eine sehr reichhaltige Schulausstellung und 28 Nebenversammlungen, die über pädagogische Spezialgebiete verhandelten, ergänzten wirkungsvoll die beiden Hauptversammlungen. Die nächste Deutsche Lehrerversamm: lung findet 1914 in Riel statt. n Gießen. Das Jahndenkmal ist nach Beschluß der Stadtverordnetenversammlung nicht, wie ursprünglich vorgeschlagen war, auf der Südanlage, son dern an dem Kreuzpunkte der Berg- und Gartenstraße, also an dem Aufgang zu dem projektierten schönsten und wärmsten Stadtteil Gießens, dem Villenviertel auf dem Nahrungsberg, errichtet worden. Es besteht aus einem unbehauenen Granitobelisken mit geschmackvoll davor angebrachter Vogeltränke. Das Reliefmedaillon Jahns wird bei dem Jubiläums gauturnfest im Juni angebracht und enthüllt werden. Frankfurt in Frage gestellt. ):( Wetzlar. Dem Oberförster Leopold Bethke wurde der Kronenorden 4. Klasse verliehen. gen in ku urfacht f agen und Gallenk e foll ftet i. Preis potheken; sich an ankfurt a Kno Supp Wür Erbse m.Spec r Wetzlar, 30. Mai. Der englische Kriegsmini ster Lord Haldane hat mit seinem Begleiter Prof. Brown diese Woche Wetzlar besucht. Die beiden englischen Herren sind von ihrem Aufenthalte und dem, was sie hier gesehen und erlebten, hochbefriedigt. Einen Beweis dieser offensichtlichen Befriedigung bildete u. a. ein Besuch, welchen Lord Haldane, geleitet von Herrn Oberlehrer Seher, gestern Vormittag Herrn Bürgermei ster von Zengen in seiner Privatwohnung in der Schleu senstraße abstattete und wobei die Goethestadt Wetzlar, insbesondere die Beziehungen Goethes zu ihr den Hauptgegenstand einer mehr wie einstündigen Unterhaltung bildeten. Besucht wurden am Mittwoch das Jerusa lemhaus, das Lottehaus und der Goethebrunnen. Da nach verweilten die Herren auf der Minneburg und setz ten ihren Spaziergang über den Bismarckturm fort, wobei die herrliche Aussicht lebhaft bewundert wurde. In Garbenheim wurde bei Herrn Henopp kurze Rast gemacht. Die Leutseligkeit, welche Lord Haldane über all an den Tag legte, zeigte sich auch bei dieser Gelegen heit wieder. Als er von der gerade im Hause statt findenden Verlobungsfeier hörte, beglückwünschte er Herrn Henopp in liebenswürdigster Weise zu diesem frohen Ereignis. Von Garbenheim wurden die drei Herren durch Herrn Bürgermeister von Zengen, der mittlerweile eine Stadtverordnetensizung abgehalten hatte, mittels Wagen abgeholt und nach der Stadt zurückgebracht. Am Abend waren Herr von Zengen und Oberlehrer Seherd ein Bo die Gäste Lord Haldane's in seinem Absteigequartiere n Gießen. 3irkus May. Noch einige Tage, dann kommt der Zirkus May in unsere Stadt. Wohl bekannt und gern gesehen in allen Städten seines Aufenthaltes, mit Freuden empfangen und ungern scheiden gesehen, zieht Zirkus Man seine Ruhmesbahn von Stadt zu Stadt, von Land zu Land. In den 54 Transportwagen des großen Zirkus Man sind außer den Requisiten, den Zeltbauten usw. 35 Löwen, Tiger, Eisbären, braune und Kragenbären, Zebras, Zebus, Panther, Leoparden, Kameele, Guanacos usw. untergebracht. Glänzende Raubtier dressuren werden gezeigt. Auch Johanna, ein lebendes Affenmädchen, ein Orang- Utang zeigt ihre Menschen- Aehnlichkeit in den Vorstellungen. Das ist eine Attraktion, welche von keinem anderen Zirtus gezeigt werden kann. Selbst die Zoologischen Gärten haben keinen lebenden Orang zu dieser Zeit auf= zuweisen. Alle Orang's sind infolge der falschen Behandlung eingegangen. Im Käfig hält sich kein Menschenaffe. Frei, wie Johanna gehalten wird, im Zimmer, umgeben von ihren Pflegern, ihren lieben Freunden, lebt Johanna. Beschäftigung und Zerstreuung wird ihr geboten. Sie ist am Tisch, fleidet sich an und aus, wäscht sich, trocknet sich ab, fämmt sich und legt sich zur Ruhe in ihr Bett. Johanna freut sich ihres Daseins aus innerstem Herzen. Sie tollt umher, spielt und schaut zu, wie es die Menschen treiben, um es ihnen gleich zu machen. Wenn in den nächsten Tagen die guten Bürger Unterhaltung suchen, wird ein Jeder dem 3irkus Man gerne einen Besuch abstatten. Im praktisch eingerichteten Zirkusbau sind die Ereignisse der Manege von jedem Platz aus günstig zu übersehen. Die Rellame- Solonne des Zirkus May wird in diesen Tagen in Gießen sein, um die wahre Reklame zu verbreiten. Auch das Gute muß sich anbieten. Von diesem Standpunkt ist die Reklame des Zirkus Man berechtigt. Wird aliflor Erzeugt rein schnell, sicher Parfümerien durch Halif Friseurim„ Herzoglichen Hause". Am Donnerstag unternah ndieand Aff men die beiden englischen Herren, begleitet von Ober lehrer Seher, eine Automobilfahrt durch's Lahntal, die sie über Braunfels, Weilburg, Limburg nach Ems führte. Licherstraße agerkeit Bi. i. Briefm. teil bie man fchöne t ):( Wißmar, 28. Mai. Gestern abend fames en erbält. Dist hier zu einer Messerstecherei. Zwei Burschen geriefen Velten, Berlin- N Streites versetzte der Zigarrenarbeiter Kraft dem Bäder siter Fe wegen eines Mädchens aneinander und im Verlaufe des gesellen Pape vier Messerstiche in den Unterleib, durc die P. lebensgefährlich verletzt wurde. Der Verletzte fam nach Gießen in die Klinik, während Kraft verhaftet und nach Wetzlar in Untersuchungshaft gebracht wurde. ):( Frankfurt a. M. Die Metallarbeiter ha ben mit der Wiederaufnahme der Arbeit begonnen. ):( Frankfurt a. M. Hier trafen 100 eng lische Arbeiter, die sich auf einer Studienreise durch Deutschland befinden, ein. Die englischen Arbeiter sind ausnahmslos bei Frankfurter Arbeitern zu Gaste um sich hier auf Grund eigener Anschauung ein Bild der deutschen Arbeiter- und Wohnungsverhältnisse zu verschaffen. Thomasstrasse Netto 9 Pfd. 5 Sievers, Kalt nigsberg, Ost Echön möbli Vermieten Ede t möbl Bimm Kaiser Al Schön obl. Zin Streit am ersten Feiertage ein Bursche mehrere Meder ohne Benko ):( Weilburg. Jn Selters erhielt bei einem erstiche; auch die Mutter, die ihren Sohn heimho Mühlgaffe 50 Weftanlage er 3irfus Einbrecher nogejchan bei ihm jeinem it ap jammlung wollte, erhielt einen Messerstich. Beim Hantieren nern Flobert schoß der 16 Jahre alte Bergmann ilhelm Kramer in Ahausen seinem 19 Jahre al 8mder aus Unvorsichtigkeit eine Kugel durch den pf Das Geschoß drang neben der Nase ein und kam Ohr wieder heraus. : Diez a. Lahn. Zum Andenken an Wilhelm vpn Oranien und seine Gemahlin Wilhelmine von fen. Die eußen soll in Diez ein Oranierbrunnen hten werden. Die Kosten sind, besonders auch durch mmlungen in Holland, bereits gedeckt. Gange. Laden er= von 24 Bad Homburg v. d. H. Den Soldaten Sabre a iesigen Garnison ist von Homburger Bürgern ein etracht. o datenheim eingerichtet worden, das in den rfen wuchten Tagen dem Betrieb übergeben wird. Das Heim Geschthalt ein Gesellschafts-, Speise-, Schreib-, Spiel-, Lesegirld Bibliothekszimmer. Neu ist die Einrichtung, daß unserer as Lesezimmer vor allem 3eitungen aus der nfurt eirnat der Soldaten ausgelegt sind. loren cen bejud at. Veri ungen ha Leber- und Rongre Säugli mitadt f resden) ereffenten beijen, ins Gallenbeschwerden ):( Bad Orb. Die Grundstückserwerbungen für den neuen Truppenübungsplatz nehmen einen guten Fortgang. Nach den Aeußerungen des Chefs der Truppenübungsplätze, Generalmajor Stabs, sollen nicht allein die Arbeiten möglichst durch Orber Geschäftsleute angefertigt werden, sondern auch die erhalten eine Entschädigung, die durch den Fortfall der Dörfer Villbach und Lettgenbrunn in ihrem Geschäft Einbuße erleiden. ge= ):( Usingen. Das Projekt der Taunus= querbahn erfährt, nachdem es in den beteiligten Gemeinden eine überraschend dünstige Aufnahme funden hat, neuerdings dadurch eine energische Förderung, indem die Vertreter der einzelnen Orte eine Audienz beim Eisenbahnminister erwirkt haben, um diesem die entsprechenden Wünsche vorzutragen. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Gicken. Sonntag, den 2. Juni, Trinitatis. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Schorlemmer. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Matthäusgemeinde. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer Schwabe. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. armstadt en so verbreitet, daß es mit Freuden etracht begrüßen ist, in Dr. Wegener's Tee Vorm. 8 Uhr: Pfarrer Adolph. jorge ist. anija Internati Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannesgemeinde. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Borm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. Katholische Gemeinde in Gießen Sonntag, den 2. Juni. Fest der heiligen Dreifaltigkeit. Sitz der im Mittel zu besitzen, welches diese Stör. nationale ugen in kurzer Beit beseitigt. Nichts mittel erarsacht so viel Unannehmlichkeit, Un- Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung im Johannesſaal. bem elhagen und Lebensüberdruß als Leber4500 Gun Gallenkrankheiten. Dr. Wegener's ene Get soll stets in jeder Familie vorrätig ten ein. 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Donnerstag, den 6. Juni. Frohnleichnamsfest. Vorm. von 6% Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt; darauf Prozession. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Militärgottesdienst. Nachm. um 2 Uhr: Festandacht mit Segen. Abends um 8½ Uhr: Versammlung im Vereinshause. Freitag um 6 Uhr ist Segensmesse. )( Eine gute Bezugsquelle für Fahr= räder und deren Zubehörteile, Nähmaschinen, Automobilmaterial, Sportartikel, Waffen, Jagdartikel u. Munition, Uhren, Gold- und Silbenwaren, Musikwaren,„ Astephon"-Sprechmaschinen und Schallplatten, Photographische Artikel, Spielwaren usw. ist die Firma August Stukenbrot, Einbed. Wir verweisen auf den der heutigen Ausgabe beigefügten Prospekt und empfehlen jedem Interessenten, sich den angebotenen reich illustrierten Katalog kommen zu lassen. Heinrich Stern:: Wetzlar Spezialhans für moderne Herren- und Knaben- Bekleidung sowie Arbeitskleider für jeden Beruf. 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Los I Ohrenklinik: rd. 1464 cbm Erdaushub, 356 cbm Bruchsteinmauerwerf, 1070 cbm Backfteinmauerwerf, 188 qm Sockelverblendung aus Lungstein usw. Los la Hautklinik: rd. 1300 cbm Erdaushub, 426 cbm Bruchsteinmauerwert, 1250 cbm Bad steinmauerwerk usw. 2. Eisenbetonarbeiten. Los II Ohrenklinik: 1585 qm Eisenbetondecken, 69 Trep penstufen. Los Ila Hautklinik: 1762 qm Eisenbetondecken, 69 Treppenstufen. 3. Steinhauerarbeiten aus Basaltlava( Lungstein). Los III Ohrenklinik: Treppenstufen, Fensterbänke u.-Stür ze, Eingangsportal pp. zuf. 18 20 cbm Los Illa Hautklinif: Treppenftufen und Lichtschachtrahmen 6,20 cbm. 4. Steinhauerarbeiten aus wetterbeständigem rotem Sandstein. Los IV Ohrenklinif: 33 cbm. 5. Zimmerarbeiten. Los V Ohrenklinik 100 cbm Tannenholz 5588 Ifdm., 122 Ifdm. Hauptgefims, 227 Ifdm. Dachbruchgefimse und fimse usw. Gaubenge. Los Va Hautflinit: 54 cbm Tannenholz 3273 Ifdm., 100 Ifdm. Hanptgefims, 46 Ifdm. Gauben pp. Gefimse usw. 6. Dachdeckerarbeit. Los VI Ohrenklinik: 1039 qm Schieferdach, 110 Ifdm. Schneefanggitter usw. 208 Vla Hauttlinit: 754 qm Schieferdach, 95 Ifdm. Schnee. fanggitter usw. 7. Spenglerarbeiten. Los VII Ohrenklinit: 126 Ifdm. Hängefandel aus Zink, 109 Ifdm. Abfallrohren, 18 qm Bint abdeckungen usw. Los Vila Hautklinik: 147 Ifdm. Hängelandel aus Bint, 153 Ifdm. Abfallrohren, 8,50 qm Zinkabdeckung usw. 8. Chaufferungsarbeiten. Los VIII Ohrenklinik: 300 qm 208 VIIIa Hautklinik: 210 " Die Verdingungsunterlagen liegen auf unserem Amte, Stephanstraße 18, zur Einsicht offen, Angebotsformulare( feine Zeichnungen) werden, soweit der Vorrat reicht, zu dem Selbstfostenpreis abgegeben. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind verschlossen und portofret bis zum Eröffnungstermin, am Montag, den 10. Juni d. 3., vorm. 11 Uhr, bet uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 17. Mai 1912. Großh. Hochbauamt Gießen Becker. 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