esser gnügung Sarten pensio Hause. 5. werden kan reet, Lond Werk nterrich Belschule Freiwillige Hung. aparand lehrer Pr teKaufman Branwärten nkbeamte. ervatorium 1. den Bes ersetzen; 2 3. auf Exam dass der Unte as Sorgfälti So einfacher en Lehrstoff w fung, Kortgeset Erlernt daun cht auf je Ve genommen schreiben kos ereitwilligst TSDAM. S ffel Mt. bill hering ringe us Frankfurte Stron Beranda Bute Ri raße 3 mpfehlen New! emüseb on 363 7 Uhr bis a Gemüse zu Tenfter. T us. peibe in Gießen Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 Pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen oierteljährlich 1,50 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mt.- Erscheint Mittags 3 Uhr. Die„ Illuftr. Weltrundschau" liegt alle 14 Tage einmal gratis bei. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung ,, G. m. b.§. Nr. 145. - - Telephon: Nr. 362. Reichstagswahlvorbereitungen. Offenbach, 22. Juni. In einer Vertrauens= männer- Versammlung des Bundes der Landwirte für den Wahlkreis Offenbach- Dieburg wurde die Unterstützung des Kandidaten der Wirtschaftlichen Vereinigung, Lehrers Dern- Neu- Isenburg, einstimmig beschlossen. *) Wetzlar, 22. Juni. Die„ Nationalliberale Korrespondenz für die Rheinprovinz" hatte in ihrer Ausgabe vom 16. Juni geschrieben,„ daß die Einigung im Wahlkreise Wetzlar- Altenkirchen gerade durch die Fortschrittliche Volkspartei aus dem Grunde unmöglich gemacht wurde, weil sie sich vor Beginn ihrer Verhandlungen mit den Nationalliberalen bereits mit den Sozialdemokraten verständigt hätte." Der„ Nationalliberalen Korrespondenz" ging hierauf folgende Berichtigung zu: „ Mit Bezugnahme auf die in der Nr. vom 16. Juni gebrachte Mitteilung bezüglich einer Verständigung zwi schen Fortschrittlicher Volkspartei und Sozialdemokratie erklären wir:„ Es ist unwahr, daß eine Verständigung stattgefunden hat. Der Vorsitzende des Wahlkreisnerbandes Wetzlar- Altenkirchen. gez. Ernst Leitz jr. Der Vorsitzende der Fortschrittlichen Volkspartei für die Rheinprovinz. gez. Professor Schloßmann." - Die Fortschrittliche Volkspartei im Landtagswahlkreis Beerfelden- Neckarsteinach stellte den Lehrer Lang in Beerfelden als Kandidaten auf. Aus Stadt und Land. Gießen, den 23. Juni. Die Landes universität hält am 1. Juli, vormittags 11 Uhr pünktlich, in der neuen Aula die Feier ihres Jahresfestes ab. Das Programm lautet: 1. Krönungsmarsch aus der Oper:„ Der Prophet" von G. Meyerbeer. 2.„ Herr, wir trau'n auf Deine Güte" von F. Mendelssohn. 3. Festrede des Rektors. 4. Chor aus dem„ Magnificat" in D- dur von J. S. Bach. 5. Finale des 3. Aktes aus der Oper:„ Rienzi" von Rich. Wagner. * 260 Man schreibt uns: In Rothenburg a. d. Tauber tagte zum vierten Male der Rothenburger E. C. ( der Verband schlagender nichtfarbentragender Studenten- Korporationen mit Maturitätsprinzip). Seine Korporationen, von denen einige schon mehr als 50 Jahre alt sind, gehören den Universitäten und Technischen Hoch schulen in Berlin, München, Halle, Leipzig, Bonn und Gießen an. Neben alten studentischen Sitten pflegen sie die Freundschaft und huldigen der Körper- und Geistespflege, ohne jedoch in die vielen Auswüchse des Mensur- und Trinkwesens zu verfallen. Ein gesunder Fortschritt auf allen Gebieten des Studentenwesens wird von ihnen eifrig gefördert, ohne jedoch in moderne Duselei zu verfallen. Das Verbandsfest war von etwa Personen besucht, darunter viele Alte Herren aus allen Gauen Deutschlands. In der kurzen Zeit seines Bestehens hat der Verband wegen seiner gesunden Prinzipien eine überaus rasche Zunahme zu verzeichnen gehabt. * Stenographentag. Immer näher rücken die Tage heran, in denen der Hess.- Nass.( Main- Rheingau) Verband Gabelsbergerscher Steno= graphen seinen 32. Stenographentag, verbunden mit dem 50jährigen Stiftungsfest des Gabelsberger Stenographen- Vereins Gießen von 1861, in Gießens Mauern fetern wird. Zu verschiedenen Malen haben wir schon Gelegenheit gehabt, über die stenographischen und unterhaltenden Veranstaltungen des Festes, das sich sich vom 1.- 3. Juli erstreckt, zu berichten. Eingeleitet wird die diesjährige Tagung mit einer Vertreter- Versammlung am Samstag, den 1. Juli, abends 29 Uhr im Hotel Großherzog. Zahlreiche Anmeldungen für das am Sonntag, den 2. Juli, im Kollegiengebäude der Universität stattfindenden Wettschreiben in den Abteilungen von 100 bis 350 Silben in der Minute sind bereits eingelaufen, und hierzu von hiesigen Behörden und privaten Personen 36 wertvolle Ehrenpreise gestiftet worden. Dem Wettschreiben schließt sich die öffentliche Festver= lammlung mit einem Vortrag des Vorsitzenden des Stenographenbundes Gabelsberger, Herrn Professor PfaffDarmstadt, mit dem Thema„ Jm Kampfe um die Einheitsstenographie" an. Nachmittags 2 Uhr Festessen in Steins Garten, hiernach gemeinsamer Spaziergang nach Der Liebigshöhe. Die eigentliche Jubelfeier zum 50jähr. Stiftungsfest des Gabelsberger Stenographenvereins Gießen findet Sonntag abend 8 Uhr in Steins Garten statt, bei welcher Gelegenheit auch die Ergebnisse Wettschreibens verkündet werden. Auch das Programm für diese Feier ist in allen seinen Teilen bereits festgelegt, des der Großherzoglichen Bürgermeisterei des Großherzoglichen Polizei Amtes = Behörden Oberhessens sowie vieler anderer Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Freitag, den 23. Juni 1911. [ außer von der Kapelle des Infanterie- Regiments Nr. 116 ausgeführte Konzert, wird der Bauer'sche Gesangverein einige Gesangsvorträge darbieten, und schließt sich hieran der Ball an. Einen würdigen Abschluß erhält das in allen seinen Teilen großzügig angelegte Fest mit einem am Montag früh stattfindenden Frühschoppen mit darauffolgendem gemeinsamem Mittagsessen im Cafe Ebel und einem am Nachmittag 3 Uhr stattfindenden Ausflug mit Musik nach dem Schiffenberg. Nach Rückfehr vom Schiffenberg ist eine gemütliche Zusammen= funft im Hotel Einhorn geplant. * Das zweite Abonnementskonzert unserer Infanteriekapelle fand gestern abend in Steins Garten unter Mitwirkung der Pistonvirtuosin Frl. Erna Finke statt. Als erstes Stück spielte Frl. Finke die „ Fantasie brillante" von Arban, die wie der„ Hilda Polka de Bravour" von Rynand eine gute Beherrschung des Instrumentes zeigte. Der Beifall des zahlreich erschienenen Publikums selben war stürmisch, so daß zwei Zugaben erfolgten. wenigstens eines Teiles deswar stürmisch, so daß zwei Zugaben erfolgten. Wenn wir uns dem Orchester zuwenden, so wollen wir zunächst unserer Freude darüber Ausdruck geben, daß die rührige und umsichtige Direktion fein Opfer scheut, die Abonnementskonzerte so interessant als möglich zu gestalten. Daß es natürlich nicht immer gelingt, ausgereifte Künstler wie L. Kümmel aus Darmstadt für die Abende zu gewinnen, ist selbstverständlich. Wir wollen der Direktion durchaus keinen Vorwurf daraus machen; auch„ vorliegende Presseurteile"- und wenn sie durchweg günstig lauten können täuschen. - Der erste Teil des Programms enthielt die Ouverture zur Oper„ Rienzi" v. Wagner und die hier noch nicht gehörte Fantasie a. d. Oper„ La Boheme" von Puccini, deren Wiedergabe unter der temperamentvollen Leitung als fein abgestimmte bezeichnet werden kann. Leider dominierten bei dem Tutti vielfach die Blechinstrumente, sodaß die Melodienführung erdrückt wurde. Namentlich hätten sich die Tubabläser mehr Reserve auferlegen können. Die übrigen Stücke, die vorwiegend der„ leichteren" Musik angehörten, wurden trefflich wiedergegeben. Der nach jeder Nummer gespendete starke Beifall war herzlich. * Das„ goldene Kleid" der Großher 30 gin. Von dem Kleide, in dem die Großherzogin den Krönungsfeierlichkeiten in London beiwohnen wird, ist in den Zeitungen viel die Rede. Das Unterkleid ist stellt, der von weitem den Eindruck eines völlig golde aus einem durchsichtigen, gold durchwirkten Stoff hergeein nen Kleides hervorruft. Das eigentliche Kleid Prinzeßkleid ist aus weicher, malvenfarbener Liberty= Seide, eng und faltenlos, in den hinteren Bahnen in eine 1½ Meter lange Schleppe übergehend. Das Ueberkleid ist vorn geteilt und wird auf der linken Schulter durch eine Brillantagraffe zusammengehalten und geht von der Taille ab offen, nach unten und hinten in leich tem Bogen zu beiden Seiten in die Kleidschleppe über. Die vordere Rockbahn ist aus in Phantasie- Federmuster besticktem Goldstoff; Gold- und Perlenstickereien fieren den Halsausschnitt. Von der Schulter herab fällt die 3½ Meter lange Courschleppe aus schwerem, glän zendem Goldstoff mit malvenfarbenem Libertyfutter. Die Schleppe wird von doppelhandbreiten, kostbaren Spizen eingefaßt. Rüschen von Chiffon führen am Rande zur Farbe des Grundstoffes, über. mar= - Rockenberg, 23. Juni. Größere Unterschlagungen wurden bei dem hiesigen hessischen Landes zuchthaus aufgedeckt. Der Rechner L. hat seit Jahren an den Rechnungen größerer Firmen, die Waren zur Gefangenenarbeit lieferten, Unterschlagungen vorgenommen. Bis jetzt sind Unterschleife in Höhe von 12 000 Mt. festgestellt worden. Heute früh traf die Staatsanwaltschaft ein und nahm L. in Verhör, der auch die Unterschlagungen zugab, worauf er in Haft genommen wurde. Bad Nauheim, 23. Juni. Die Kur der 3arin in Bad- Nauheim hat unser Bad in Rußland einem größeren Kreise bekannt gemacht, als es die beste Reflame ermöglicht hätte. Viele russische höhere Militärpersonen sind hier zur Kur eingetroffen. *) Büdingen, 23. Juni. Wegen fortgesetzter Erpressungen an einem den ersten Ständen Berlin angehörenden Herrn wurde der 27 Jahre alte Kaufmann Karl Lahnstein aus Büdingen in Frankfurt a. M. verhaftet. Darmstadt, 22. Juni. Gegenstand der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses der 3 weiten Kammer waren die neuerlichen Beschlüsse des Ausschusses der Ersten Kammer über die Ge| ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile. Stellen: gesuche und Familienanzeigen 10 Pfg.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Berbindlichkeit. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. meinde steuervorlage. Aus diesen Beschlüssen geht hervor, daß der Ausschuß auf seinem Standpunkt beharrt daß die Grundsteuer im allgemeinen nicht nach dem gemeinen Wert, sondern nach dem Ertragswert bestimmt werden soll. Sodann wird festgehalten an der Gewerbesteuer, wie sie die Erste Kammer abgeändert hat; bezüglich der Warenhaussteuer und Filialsteuer beharrt der Ausschuß ebenfalls auf den früheren Beschlüssen der Ersten Kammer. Ueber diese dem Ausschuß gedruckt vorgelegten Beschlüsse, durch welche die endgiltige Herbeiführung einer Verständigung über diese wichtige Gesetzesmaterie nicht erleichtert wird, entspann sich zwischen den Regierungsvertretern und den Ausschußmitgliedecn eine recht lebhandlungen bildeten die Beschlüsse des anderen Ausschushafte Debatte. Den wichtigsten Punkt in diesen Verses über die Grundsteuer. Man einigte sich schließlich dahin, gerade bezüglich der Grundsteuer nochmals mit dem anderen Ausschuß in Verhandlungen einzutreten, um zu erreichen, daß dort der Standpunkt des Ertragswertes aufgegeben oder doch in wesentlichen Punkten gemildert wird. Man ging dabei allgemein von der Ansicht aus, daß die Gewerbesteuer, namentlich auch die Warenhaus- und Filialsteuer, besondere Schwierigkeiten in der Ersten Kammer trotz ihres zurzeit noch ablehnenden Standpunktes nicht verursachen werde. Die nächste Ausschußsizung findet heute nachmittag statt. -a Frankenberg, 22. Juni. Der Landwirt Rumpf aus Roddenau wurde beim Ueberschreiten des Bahngeleises von einem Rangierzuge erfaßt und getötet. *) Aus Rheinhessen, 23. Juni. Das am 9. Juni über einen großen Teil der Provinz niedergegangene Unwetter, von dem 14 Gemeinden betroffen wurden, hat nach den Ermittelungen und Abschätzungen einen Schaden von 1½ Millionen Mark ursacht. Fast alle Kornfelder und auch ein Teil der Sommerfrüchte müssen umgepflügt und neu bestellt werden. ver= Sprachecke des Allg. Deutschen Sprachvereins. ,, Literarische Straßenkehrerei" nannte fürzlich ein Herr, der es bisweilen liebt, den„ Geistreichen" zu spielen, die Sprachreinigung. Gewiß, Kehricht und Schmutz hat sich - das Gott erbarm'!- mehr als zuviel auf den Straßen und Gassen unserer Verkehrssprache aufgehäuft, und wir Sprachreiniger arbeiten an seiner Beseitigung, da mit Einheimische und Fremde sich von neuem an der Ist Sauberkeit des Straßenbildes erfreuen können; aber find wir wirklich weiter nichts als Straßenkehrer? die Muttersprache ein so geringes Ding, daß man so verächtlich von ihren Pflegern reden darf, ist die Reinigung und Hebung der Sprache eine so minderwertige Tätigkeit, daß jener Herr gar keinen edleren Vergleich hätte finden können? O daß sich doch jeder Deutsche durchdringen ließe von dem Gedanken, daß die Muttersprache mehr ist als aller Besitz an Geld und Gut! Daß jeder erkennte, daß wir sie ebenso in Ehren zu halten haben wie die leibliche Mutter! Daß doch jeder bedächte, daß die Sprache von Unrat zu befreien ebenso nötig und wichtig ist wie die Reinhaltung von Haus und Hof! Daß jeder es als seine heilige Gewissenspflicht einsehen lernte, auch an seinem Teile mitzuarbeiten an dem hohen Ziele, das den geschmähten„ Straßenfehrern" vorschwebt: dem der Wiedergeburt der deutschen Sprache zu neuer Schöne und Herrlichkeit! R. Palleste, Landeshut in Schl. - In den Thüringer Wald, den Vogelsberg und die Rhön führt das soeben neu erschienene Blatt 13 von G. Freytags Automobil u. Radfahrerfarte.( Preis Mt. 1.35, auf Leinewand Mt. 2.60), Verlag von G. Freytag& Berndt, Wien 7 und Leipzig, das sehr übersichtlich und deutlich das ganze Straßennetz des Gebietes ersehen läßt. Jede StraBenverzweigung ist leicht erkennbar, die Straßen nach ihrer Beschaffenheit unterschieden, die Bahnlinien eingetragen, zahlreiche Orte bis zu den kleinen und kleinsten herab( auch einzelne Gehöfte, Gasthöfe 2c.) aufgenom men mit Angabe der Entfernung in Kilometern von Ort zu Drt. Dabei ist der Preis für das große Blatt so billig, daß wir für den Bereich von Kassel- Paderborn Elbingerode Göttingen- Marburg- Gießen Fulda- Eisenach Langensalza- Erfurt- Meiningen Hildburghausen 2c. dieselbe als ein wirklich preiswertes, gediegenes Orientierungsmittel für Automobil- und Radfahrer empfehlen können. Sowohl das neue Blatt, wie die früher erschienenen Nummern, sind von jeder Buchhandlung, eventuell auch direkt vom Verlage gegen Einsendung des Betrages zu beziehen. Das Heer der Zukunft. Ein Wehrfyftem des französischen Sozialistenführers. schreibt die„ Nordd. Allg. 3tg.":„ Wir begrüßen in den amerikanischen Gästen die Vertreter einer nahe befreundeten großen Nation, mit der Deutschland durch mannigfache Bande der Vergangenheit und der Gegenwart vertnüpft ist, und heißen sie in den deutschen Gewässern und auf deutschem Boden herzlich willkommen."- Der Kaiser, der ebenfalls in Kiel eingetroffen ist, empfing an Bord der " Hohenzollern" den amerikanischen Botschafter Hill, welcher dem Kaiser den amerikanischen Konteradmiral Badger vorstellte, der seinerseits die Kommandanten seiner Schiffe vorstellte. Aufsehen erregender Austritt aus dem Hansabund. Wie der„ Hann. Cour." erfährt, ist der Landrat a. D. Röttger aus dem Vorstande des Hansabundes und aus dem Hansabund überhaupt ausgetreten. Er hat seinen Ausfritt in einem Schreiben an den Vorsitzenden, Geheimrat Rießer, damit motiviert, daß die Schlußrede des Herrn Rießer auf dem Hansatage es ihm unmöglich mache, länger im Hansabunde zu verharren. Röttger ist Direktor des Zentralverbandes deutscher Industrieller. Von gut unterrichteter Seite wird versichert, daß mit Röttger etwa zehn bis zwölf Großindustrielle aus Rheinland und Westfalen aus dem Hansabund ausscheiden werden. Schon oft ist nicht nur bei uns, sondern auch bei den anderen Mächten etne wettere Kürzung der aktiven Dienst jel gefordert worden. Die Forderung tst neuerdings auch von dem bekannten französischen Parlamentarier Jaures aufgestellt worden. Er hat fürzlich ein umfangreiches Buch herausgegeben, das sich mit der Organisation des zukünf ftgen Volksheeres beschäftigt. Jaures Wehrsystem gliedert fich in drei Telle: In den Vorbereitungsuntertight, die Rekrutenschule und das eigentliche Bür- gerbeer. Der Vorberettungsunterricht für Knaben und Jünglinge beginnt mit dem 10. Lebensjahr. Er wird von Offtateren gelettet und von den Zivilbehörden überwacht. Die Ausbildung erstreckt sich auf gymnastische und turnertsche Uebungen, ferner auf Marschübungen, Schießen, Rete ten und sportliche Uebungen. Im 21. Lebensjahr wird der junge Mann in die Rekrutenschule einberufen, deren Kurfus sechs Monate dauert. Die Offiziere und Unteroffiziere find Berufsfoldaten. Die Rekrutenschulen befinden sich in allen größeren Orten des Landes. In thnen werden auch die künftigen Unteroffiziere ausgebildet. Erst nach Beendigung der Rekrutenschule tritt der ausgebildete Mann in das Heer ein, in dem er bis zum 34. Lebensjahre bleibt. ( 34 bis 40 Reserve, 40 bts 45 Landsturm.) Die 14. Jahrgänge von 21 bts 84 Jahren bilden das eigentliche Feldheer, das auf Grund der territorialen Einteilung in taktische Etnhetten gegliedert ist. Die Kompanien, Bataillone usw. bilden einen engen örtlichen Verband. Die Unteroffiztere find sämtlich Bürgerunteroffiziere, dte Offiziere zu einem Drittel Berufsoffiziere. Ein eigentlich stehendes Heer gibt es bis auf die Chargen nicht, vielmehr wird jeder Mann während der 14jährigen Dienstzeit zu acht Uebungen einberufen, von denen abwechselnd je vier 21 Tage dauern und den großen Manövern gewidmet sind, während die andere Hälfte nur 11 Tage dauert und der Spezialausbildung dient. Jeder Mann hat Uniform und Ausrüstung bei fich, während Munition und Waffen in den Zeughäusern und größeren Städten lagern. Für die Grenzgarnisonen im Osten sind noch besondere Bestimmungen getroffen, um einen dauernden Schuh gegen Ueberraschungen zu sichern. Die Mobilmachung soll sich äußerst rasch und glatt vollstehen, da alle Mannschaften im Kriegsfalle nur in die nächst gelegenen größeren Ortschaften zu eilen brauchen, wo die Formierungen der territorialen Verbände erfolgen. Auf diese Weise beabsichtigt Jaures auch, das Heer immer demokratischer zu gestalten, zu dem Volksheer, wie es feinerzeit von der französischen Revolution geplant war. Er hat in seinem Buche in ausführlicher Weise gezeigt, wie er fich die demokratischen Ideen in praktischer Weise auf das Sein neues Heerwesen Heerwesen zu übertragen denkt. ähnelt in vieler Hinsicht dem der Schwetz, mit dem Unterschiede, daß sowohl die Rekrutenschulen wie die eigentltchen Uebungen viel länger andauern. Jaures meint, daß Frankreich allein sich nicht plößlich zu einer so grundstürzenden Aenderung seiner Heeresorganisation entschließen fönne; aber er nimmt an, daß durch die wachsenden Kosten für die Riesenheere die Völker doch einmal gezwungen würden, von der jetzigen Art der Heeresergänzung abzugehen. Bis Jaures System einmal durchgeführt wird, dürfte es noch lange Weile haben, denn praktisch wird es überhaupt nicht zu verwenden sein. Rundschau vom Cage. Politisches. Der Jahresabschluß der Reichshauptkasse hat, wie mitgeteilt, für das Rechnungsjahr 1910 einen Ueberschuß gent 117,7 Millionen Mark ergeben. ord. Allg. 3tg." Hauptbestandteile des Ueberschusses sind, wie wir entnehmen: ein Mehr an Zoll- und Steuereinnahmen von 57,5 und eine Einnahme aus dem Bankenwesen von 3,6 Millionen Mark, ein Mehrüberschuß der Retchspost von 19,7 Millionen Mark, der Reichseisenbahnen von 11,8 MilItonen Mart, eine Minderausgabe bei der Reichsschuld von 9,9, beim Heer von 4,7 und bei der Marine von 1,6 Millionen Mark, dazu treten erhöhte Ausgleichsbeträge mit 3,9 Millionen Mart. Ungünstiger als der Voranschlag stellt sich nur der Ueberschuß der Reichsdruckerei mit einem Minderüberschuß von 1,5 Millionen Mark. Der Papst und der Weltfrieden. Der Papst hat an hen apostolischen Legaten in Washington ein Handschreiben gerichtet, in dem er seine Freude über die Schritte herporragender amerikanischer Persönlichkeiten im Interesse des Weltfriedens ausdrückt. Kleine Nachrichten. Der Bau eines städtischen Krematoriums in Berlin soll alsbald erfolgen. Das Kuratorium für das Bestat tungswesen der Stadt Berlin hat beschloffen, sofort nach Inkrafttreten des Gesetzes über die Feuerbestattung den Gemeindebehörden bestimmte Vorschläge wegen des Baues eines Krematoriums zu machen, damit auch in Berlin die Feuerbestattung möglich ist. Auf dem Schüßenfest erschossen. In Schönewalde bet Halle wurde auf dem Königsschießen der dortigen Schüßengilde durch eine abirrende Kugel ein 5jähriges Mind er schossen. Strafmandate für Blumentag- Mädchen. Bei einem Blumentag, der in Rudolstadt veranstaltet wurde, haben junge Mädchen ohne Fahrkarte den D- Bug bestiegen, um Blumen und Postkarten an die Zuginsassen zu verkaufen, und sind bis Jena mitgefahren. Ihr Leichtsinn hat ihnen jezt Strafmandate eingetragen. Eine Verständigung Deutschlands und Frankreichs_in der Marokkofrage? Die Pariser Morgenblätter messen der jüngsten Unterredung des Staatssekretärs des Auswärtigen v. Kiderlen- Wächter mit dem früheren französtschen Minister des Aeußern Cambon, der seine Gattin nach Kissingen begleitet hatte, große Bedeutung bei und sprechen die Erwartung aus, daß die zwischen Frankreich und Spanien bestehenden Differenzen durch eine mögliche Verständigung Deutschlands und Frankreichs in gewissen schwebenden Marokkofragen an Stärke verlieren werden, weil Spanien sich dadurch seiner Isolierung immer mehr bewußt werde. Der Kaiser und die Hamburger. Auf eine Ansprache des Hamburger Bürgermeisters Burchard, die dieser bei dem Regatta- Essen an Bord der„ Amerika" am Dienstag abend an ihn richtete, erwiderte der Kaiser mit einer Rede, in der er u. a. sagte: Er sei tief bewegt von dem Empfang Hamburgs. Zu der Entwicklung, die unser Vaterland ge= nommen habe, sei der Hammer Gottes notwendig gewesen, um den Stahlblock deutscher Kraft zu schmieden. Er freue sich aber der Bestätigung, daß er, der Kaiser, Hamburg und der deutschen Schiffahrt auch mit der Aufrechterhaltung des Friedens habe von Nugen sein können. Was die Hansa gewollt, habe erst durchgesetzt werden können, nachdem des neuen Reiches schirmende Schuhwehr hinter Handel und Seefahrt stand und vor allem eine überall respektierte deutsche Kriegsflotte. Er danke den Herren allen, besonders auch dem Leiter der Hamburg- AmerikaLinie, für ihre Tatkraft, mit der sie das Vaterland zu einer machtvollen Stellung gebracht hätten. Unter dem Frieden erblühten Handel und Seefahrt und Sport. Er und die Kaiserin und seine Kinder besuchten gerne die Hamburger Rennen. Wenn er in Hannover die Ulanen besichtigt hätte und durch die schöne Heide nach Hamburg fahre, dann beginnen für ihn die Feiertage. Das nach den europäischen Gewässern entsandte ames ritanische Panzergeschwader ist am Mittwoch zum Besuch auf der Kieler Reede eingetroffen. Aus diesem Anlaß 6) Und dennoch. Novelle von Ernst Busoit. ( Nachdruck verboten.) Zum Mord in der Blumenthalstraße in Berlin. Der Kellner Josef Rumbler, geboren zu Gablonz an der Neiße, hat sich am Mittwoch der Polizei in Letpa( Böhmen) gestellt mit der Selbstbezichtigung, im vorigen Herbst den Mord an der Frau Hoffmann in Berlin begangen zu haben. Ein schwerer Fliegerunfall hat sich in Kiel ereignet. Leutnant Jahnow, der bet ziemlich bötgem Winde aufgestiegen war, wurde von einer Böe erfaßt und in die Bäume beim Schützenhause außerhalb des Flugplazes getrieben. Die Flugmaschine stürzte in einen Gartne, wobei sie schwer beschädigt wurde. Jahnow erlit bei dem Unfall eine Schulterverrenkung und einen Armbruch. Ein schweres Bauunglück ereignete sich Mittwoch abend bei einem Neubau in Hagen( Westf.). Mehrere Arbeiter führten Betonarbeiten an einem Balkon in der vierten Etage aus. Als einer der Arbeiter vier Säcke Zement, die mittelst Aufzuges hinauf befördert wurden, auf dem Balkon abwarf, brach die Verschalung durch und vier auf dem Balkon arbeitende Italiener stürzten in die Tiefe. Ale edop vier wurden tödlich verletzt.jp Die Uebersicht der bisherigen Reichsratswahlen in Desterreich zeigt folgendes Resultat: Die Deutschfreiheitlichen gewinnen 31 und verlieren 6 Mandate. Die Christlichsoziale gewinnen 4 und verlieren 24. Die zentralistischen Sozialdemokraten gewinnen 15 und verlieren 22. Die tschechischen Sozialdemokraten gewinnen 8 und ver= lieren 5. Die bürgerlichen Tschechen gewinnen 6 und ver lieren 8, die Polen gewannen bisher 4 und verlieren 3. Bei den Südslawen ist bisher keine Veränderung. Die galizischen Ruthenen verlieren bisher 1 Mandat. Die Bukowinaer Ruthenen und die Rumänen erhalten ihren frühern Besitzstand von 5 Mandaten, die Italiener ge= winnen 1 Mandat, die Alldeutschen gewinnen 1 Mandat, die Tschechisch- nationalen verlieren 2 Mandate, der Deutschnationale Verband, der früher 79 zählte, setzt sich jetzt aus 104 Mitgliedern zusammen. Adrian sfizierte eifrig. Kein Laut tönte heute zu ihm her. Nur der einförmige Ruf des Kuckucks klang aus dem Walde herüber. Ganz in seine Lieblingsbeschäftigung vertieft, hatte er auf den plöglichen Wechsel des Wetters nicht Acht gegeben. Ein Windstoß ließ ihn auffahren. Finsteres Gewölf jagte unheildrohend herauf; gischtsprühend, schwarzblau erhob sich zornbrüllend die See, kreischend flogen mit weitausgebreiteten Schwingen die Möven auf. Ein Sturm mar im Anzuge. Absturz einer bayrischen Patrouille. Am Plankenstein im Kreuthertal sind von einer Abteilung des 1. Infan= terieregiments König", die dort Kletterübungen machte, 5 Mann, darunter 1 Offizier, abgestürzt. Ein Unteroffizier wurde schwer verletzt. Eine Abteilung der Tegernseer Sanitätsfolonne Holte die Verwundeten mit Tragbahren ab und brachte sie zur Bahn. Das Streitrecht der französischen Eisenbahnbeamten wird nun doch anerkannt werden. Das Ministerium der öffentlichen Arbeiten bereitet einen Gesetzentwurf vor be= treffend das Statut der Eisenbahnbeamten. Der Entwurf erkennt das Recht zum Ausstand an und schreibt hinsicht= lich dessen Ausübung vor, daß der Streik nur nach einem Referendum mit geheimer Abstimmung erklärt werden kann. An der Abstimmung müssen Beamte teilnehmen. Obschon Adrian, so rasch es ihm nur möglich war, alles zusammenraffte, ergriff ein Wirbelwind einige Blätter und wehte sie in den Garten der kleinen Villa hinüber. Er trat rasch durch das nur von einem Riegel verschlossene Schlehdornumwucherte Pförtchen, um sie zu sammeln, allein eine so mächtige Staubwolfe brauste heran, daß er nichts mehr sah und hörte. Er hielt die Hände vor die schmerzenden Augen, als er eine heisere, alte Stimme vernahm: Bitte, mein Herr, einzutreten! Die Gnädige hat mich Ihnen entgegengeschickt." Tragischer Tod eines Reichstagskandidaten. Der konservative Reichstagskandidat für den 21. sächsischen Wahlfreis, Gärtnereibesitzer Gabriel, kam in Dresden in dem Versammlungslokal, in dem er einen Vortrag gehalten hatte, zu Fall und starb bald darauf an den erlittenen inneren Verlegungen: Pestfälle in Aegypten. In verflossener Woche sind 23 Bestfälle in Aegypten festgestellt worden, darunter einer in Kairo, 10 in Alexandrien. Seit Januar sind im ganzen etwa 1400 Fälle vorgekommen. Eine Adresse der Albanier an die Mächte. Eine halbamtliche Pariser Mitteilung besagt, daß die Anführer der aufrührerischen Albanier an die Mächte eine Adresse gerichtet haben, die der englischen Regierung zugestellt wurde, damit diese sie den verschiedenen Kabinetten übermittle. Die Albanier verlangen die Einstellung der Unterbrückungsmaßregeln und die freie Ausübung ihres Rechts, damit sie eine tätige Einheit im Schoße des ottomanischen Reiches bilden können. Adrian folgte dem greisen Diener ins Haus und wurde in ein behaglich altmodisches Zimmer mit alten, schwarzen Mahagonimöbeln, Stuzuhren, Glasschränkchen und Blumentischen geführt. Eine schlanke, lichtgekleidete Frau trat durch die geöffnete Balkontür herein. Das starre Staunen hat nur Schweigen. Der Gedanke wagt nicht, sich ins lebendige Wort zu hüllen. Adrians Gesicht zeigte im ersten Augenblicke, obschon sein Herz zum Berspringen flopft, weder große Freude noch Ueberraschung, und doch fühlt er beides in fast überwältigendem Maße. Unerwartet steht sie vor ihm, die Fee aus dem Traum seiner ersten Liebe. Aus den Gerichtssälen. and the Li verurteilt. Jahre Bud Ein B jerner Tag Briefträger fräftiger, in 16 bis 259 melfen fan teht, wird Lohn zugefi zeugniffen Michlischwa neuartige Der Pe don wetlen und Iwan riofen Miffi wertvoller odien des sein und fei baben. Die fifchen Kolle Nenorleans doner Gehei den Dieben Folgens Sächsischen Mittwoch no Spirituserp an der Unf unter den T zeichen von hat erheblich jeinem Auff ten ferner ein Feuerw fiberführt w left. Es fin Banditer rer und die then( Oberf viduen das fragte nach Herenglaube im 20. Jahrhundert. Daß auch in unserer Zeit der krasseste Aberglauben noch sein Unwesen treibt, zeigte eine Verhandlung vor dem Schwurgericht in Thorn. Ein Pferdeknecht hatte sich wegen Körperverlegung zu verantworten. Er war zu der Anschauung gekommen, daß die Witwe Borowskt, eine hochbetagte Frau, sein Kind„ verhert" habe, fodaß es erkrankte. Er begab sich in der Absicht, die Frou zur Rede zu stellen, in deren Wohnung, gertet aber alsbald in solche Erregung, daß er mit einem Stock auf die wegen Krankheit bettlägerige Frau einschlug und sie derart zurichtete, daß dieselbe an den Folgen der rohen Mißhandlung nach etwa acht Tagen starb. Der Mann gab an, er hätte durch seine Frau erfahren, daß die Witwe Borowski dem Kinde ein verhertes Stück Fleisch gegeben habe; seinem Verlangen, die Verherung" wieder zurückzunehmen, set die Frau nicht nachgekommen und deshalb set er so aufgeregt gewesen, daß er blindlings zugeschlagen habe. Das Urteil lautete auf sechs Monate Gefängnis. Grundfesten zu beben. Und als dann später sich das Wetter beruhigt hat, der gelbe Strand von Kieseln und Muscheln glänzend im bläulichen Mondlicht schimmert, kehrt Adrian zurück, glückselig und doch traurig wie sie, in deren schöne Augen er lange geschaut. Der Sturm braust, das Meer wogt. Ein Schleter von Wellenschaum umhüllt alles. Die Natur scheint in ihren Warum war sie schwermütig? Warum hatte sie nur zögernd Adrian die Erlaubnis erteilt, sie zu besuchen? Allem Anscheine nach lebte sie, Gräfin Virginia Alexandrowna Barinoff, als Witwe fret und unabhängig. Ste mußte doch froh sein, daß ein gütiges Geschick sie von einem Spieler, einem Abenteurer befreit hatte, den man versucht gewesen wäre, ohne seine guten Manieren und seinen guten Rod einfach Strolch zu nennen. Am nächsten Vormittag schlug Adrian den wohlbefannten Weg ein. Virginia saß auf der Loggia, unter dem rotgolden schimmernden Weinlaub. Er bemerkte, daß sie sich nur wenig verändert hatte; nur ihre Formen er schienen voller, ihre Bewegungen ruhiger, ihr liebliches Gesicht frauenhaft weicher. Ein für Meggerkreise interessanter Prozeß ist in Passau entschieden worden. Die dortige Meßgerinnung hat in thren Satzungen bestimmt, daß ein Meister, falls er Fleisch unter dem ortsüblichen Preise öffentlich anbietet, Strafe zu zahlen hat. Auf Grund dieser Bestimmung wurde der Meßgermeister Hausmann, da er billige Fleischtage veranstaltete, von der Junung in eine Geldstrafe von 20 Mark genommen. Der Magistrat als Berufungsinstanz entschied jedoch zugunsten Hausmanns und stellte sich auf den Standpunkt, daß es nur freudig zu begrüßen set, wenn ein Megger billiges und dabei gutes Fleisch dem Publikum Itefere. Sie reichte Adrian die weiche Hand, die, wie er bemerkte, keinen Trauring trug, und fragte, wie er heimgekommen und ob er keine Skizzen verloren. Ein ungetrener Stadtkassenbeamter. Das Schwurgericht in Bartenstein( Ostpreußen) verurteilte den Stadtkassenrendanten Kirstein aus Domnau wegen Diebstahls an der Stadtkasse, Urkundenfälschung und Unterschlagung amtItcher Gelder zu vier Jahren Zuchthaus und vier Jahren Ehrverlust. Hilje Wegen versuchten Giftmordes an ihrem Manne wurde vom Schwurgericht in Trier die Frau eines Bergmanns Geheimnis, das sie umgab, zu erforschen, ihr zu helfen, denn sie brauchte Schuh und Hilfe. Ihr Auge sagte es ihm, ihren abweisenden Worten zum Trotz. Die heimliche Träne verrtet es ihm, die er an ihrer Wimper funkeln sah. 3um zweiten Male hatten ihn freundliche Sterne zu der geführt, von der er wußte und fühlte, daß sie sein Lebens glüd ausmache. Und jetzt als reifer Mann war er nicht gesonnen, sie sich entreißen zu lassen. Und wieder saß er mit ihr auf der kleinen Loggia. Das Meer vor sich und sie ihm gegenüber, die ihm unergründlicher erschten als das Meer. Die Wärme, Schönheit und der Duft des Sommers lagen über der Erde. Leise rauschte die See, die Blätter flüsterten in der blauen Luft. " Jeht ist es schön hier," nahm Adrian das Wort, ,, allein im Winter muß es doch Stnuden geben, wo sich Ihnen die große Einsamkeit fühlbar macht." - einer der f Er ging in daß die bei diesem Aug Diese schlug Autscher, der dem fam 2 ergriffen hi Bet der Ve wurde ein Verfolgten festgenomme nalien. ,, Das Meer ist auch im Winter schön. Wenn der weiße Schnee so ruhig liegt, fein Flügelschlag durch die Welt zu gehen scheint, die starre See keine Welle, der Horizont kein Wölfchen zeigt, dann ist mir's, als stünde ich hoch über der Welt in einer reineren Atmosphäre. Jch atme diese Ruhe, glüdlich. diesen Frieden mit vollen Zügen, und ich bin Nächst Liebe ist Ruhe das Schönste auf Erden." ,, Sie sprechen, als dede Sie der Schnee des Alters, und doch sind Sie frisch und blühend, könnten glüdlich machen glücklich sein. Ein eigentümliches Geschid hat uns zusammengeführt. Darf ich als alter Freund zu Ihnen sprechen, Gräfin? Sagen Sie mir, was Sie drüdt ganzes Lebensglüd hängt von Ihrer Antwort ab. find fret?" pensi Adrian sah sie an und sog mit durstigem Auge all thre Schönheit, die unwiderstehliche Anmut ein, die sie umfloß. - Adrian antwortete ihr unter Herzpochen, indes er versuchte, in ihrer Seele zu lesen. Denn ein Geheimnis umgab sie. Das erkannte er in ihrem wehmütig verschlossenen Wesen, in ihrer selbstgewählten Einsamkeit. Und unwilltürlich hastig fam ihm die Frage, ob sie sich nicht sehr verTassen fühle in ihren Jahren, mit ihrer Schönheit wollte er hinzufügen, unterdrückte es aber noch rechtzeitig. ,, Nicht so verlassen, als Sie vielleicht glauben; ich habe meine Musik. Und dann: ich muß so allein leben, muß es und will es." In ihrer stillen, abweisenden Hal tung lag es wie eine Bitte, nicht weiter forschen zu wollen. ,, Sie lieben Musit," sagte sie nach einer Bause und nahm antisj all am Flügel Platz. Aus einzelnen Afforden ging ste bald in das„ Warum" von Schumann über. Fester als je hatte Adrian den Entschluß gefaßt. das ( Fortsetzung folgt.) Große ben Vieruh von Batte sächsisch- thüri Juni 7000 genannten nommen wi Bergleute i ter. Nach d angekündigt digt werden 30 000 bis 4 Bereitel fängnisschlie berg bei Be chungsgefang merkte er, d ften Stodes es dem Au bewußtlos z fallitation, Bei dem Fl Hand zurüc rüdgeschnellt Kinderl „ Cordoba" in den mit paares Gard Die Nachfor mit den Aus in Buenos verstorbenen über den D und hier vo Eine d in der Stad etwa 150 T sche Kranten gefchlagen m ist die Kran geschleppt w liche Milchh worden. G wirtschaften geschlossen. Steht unmitt man nicht wurden 35 Vier S gische Unter mahl durch Brown war Schon versam zum Mahle als fie aus reits feit ei gefühlt, abe davon geäu geführt, wo Blinddarmo ration, vier Jugend Find drei ju die durch ih gebung in 1 - mein - Sie Schüler aus lebten feitde merte Küh was fie nu trigen Na Tiefen fie i Ein dritter bursche in volver, wu purden ge Burlopett 20 In Berlin as Beftat fofort no attung den des Baues Berlin die ewalde bet Schülken Mind en Bei einem rde, haben tiegen, um verkaufen, hat ihnen erlin. 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Der Rhein.- Westf. 3tg." wird von einem Weiberaufstand geschrieben, der im April in Samoa stattgefunden hat. Der Pflanzer Michaelis hatte in der Sam. 3tg." neuen Ansiedlern empfohlen, sich ihre deutsche Frau gleich mitzubringen, da sie sonst gar bald in die Arme einer braunen oder halbbraunen Schönen sinken würden. Dies empörte alle die Samoanerinnen, die mit Weißen in mehr oder minder legitimer Ehe leben, und sie brachen nach Michaelis Farm auf, die ihnen angetane Schmach blutig zu rächen. Eine der racheschnaubenden Hyänen schwang voll Wut eine Reitpeitsche. Andere hatten sich mit Stöden bewaffnet. Es war aber auch schwere Montur vertreten. Die Frau eines an Lepra verstorbenen Schmiedes hatte die Schmiedezange mitgenommen. Eine besondere Abteilung trug einen groBen Teereimer und einen Korb voll Federn.„ Teils barfüBig, teils beschuht, trabte das Amazonenheer an uns vorüber." Michaelis wurde aber noch rechtzeitig von einer Schar Polizisten gewarnt und in Schutzhaft genommen. Es wurde dann sogar versucht, das Gefängnis zu stürmen und man zerstreute sich erst, als die Polizisten zu feuern drohten. Am Abend fand eine Versammlung der weißen Ehemänner und Liebhaber der mutigen Amazonen in der Markthalle statt. Man verfaßte eine Protestnote_gegen den Beleidiger der Rassenehre und verlangte die Entfernung aus dem Schutzgebiete. Michaelis wurde zwei Tage später unter polizeilicher Bedeckung auf den Australdampfer gebracht und mußte das Land verlassen.- Nach der Zuschrist hatte Michaelis gerade mit Freimut in eine offene Wunde gegriffen. Es soll in Samoa die größere Hälfte aller Weißen mit farbigen Frauen oder Wirtschafterinnen leben. Sogar von den 30 Beamten des Gouvernements hätten nur acht weiße, 12 hingegen farbige Frauen. Bereits gebe es 1100 Mischlinge bei 500 Weißen. Der Perlenschmuck der Zarin. Die gewöhnlich in London weilenden russischen Polizeiagenten Alexander Rozoff und Jwan Arwat befinden sich angeblich auf einer mysteriösen Mission in Amerika. Es soll der 3arin ein äußerst wertvoller Perlenschmuck, der zu den prächtigsten Kleinodien des Hauses Romanoff gehört, abhanden gekommen sein und seinen Weg über London nach Neuyork gefunden haben. Die Neuyorker Polizeibehörden haben ihren rusfischen Kollegen jedoch einen Wink gegeben, der sie nach Neuorleans geführt hat. Inzwischen hält auch die Lon= doner Geheimpolizei fleißig Umschau nach dem Schmuck und den Dieben. Folgenschwere Spiritusexplosion. Im Gebäude der Sächsischen Spiritusgesellschaft in Dresden entstand am Mittwoch nachmittag auf bisher unaufgeklärte Weise eine Spiritusexplosion. Die sofort herbeigeeilte Feuerwehr fand an der Unfallstelle den 31 Jahre alten Abfüller Schalm unter den Trümmern auf; er gab nur noch schwache Lebenszeichen von sich und starb bald darauf. Der Kontorist Wolf hat erhebliche Verletzungen davongetragen, so daß man an seinem Aufkommen zweifelt. Schwere Brandwunden erlit= ten ferner der Direktor Schmidt, ein Steueraufseher und ein Feuerwehrmann, die sämtlich nach dem Krankenhaus überführt wurden. Mehrere Personen wurden leicht verletzt. Es sind mindestens 40 000 Liter Spiritus ausgelaufen. Banditendreistigkeit. Als gestern nachmittag der Pfarrer und die beiden Kapläne von Eintrachthütte bet Beuthen( Oberschlesien) bei Tische saßen, betraten zwei Individuen das Pfarrhaus. Einer der Kapläne öffnete und fragte nach ihrem Begehr. Dabei wurde er gewahr, daß einer der beiden Männer einen Revolver bei sich trug. Er ging in das Zimmer zurück und meldete dem Pfarrer, daß die beiden Männer ihn zu sprechen wünschten. In diesem Augenblick schossen die beiden auf die Geistlichen. Diese schlugen die Türe zu und riefen um Hilfe. Der Kutscher, der die Rufe hörte, ließ die Hunde los. Außerdem fam Volt und Polizei herbeigeeilt. Die Banditen ergriffen hierauf die Flucht, wurden aber sofrt verfolgt. Bet der Verfolgung wurden Schüsse gewechselt. Hierbet wurde ein Polizist an der Hand verletzt und einer der Verfolgten am Kopfe. Schließlich wurden die Banditen festgenommen. Sie verweigern die Angabe ihrer Personalien. Große Arbeiteraussperrungen. Um am Sonnabend ben Vieruhrschluß zu erzwingen, streiken in der Färberei von Batte in Meerane sämtliche Arbeiter. Der Verband sächsisch- thüringischer Färbereten wird infolgedessen am 28. Juni 7000 Arbeiter aussperren, falls die Arbeit in der genannten Fabrik nicht bis zum 23. Junt wieder aufgenommen wird. Der angedrohte Streik der norwegischen Bergleute ist gestern eingetreten. Er umfaßt 4000 Arbets ter. Nach dem Ultimatum der rbeitgeber wird die früher angekündigte Riesenaussperrung am Sonnabend verkündigt werden und am 8. Jult in Kraft treten. Sie wird 30 000 bis 40 000 Arbetter betreffen. Vereitelte Flucht aus dem Gefängnis. Als ein Gefängnisschließer des Untersuchungsgefängnisses in Schöneberg bei Berlin gestern abend die Zelle eines Untersu= chungsgefangenen, eines 34jährigen Uhrmachers, betrat, be= merkte er, daß sich dieser gerade aus dem Fenster des erften Stockes schwingen wollte. Nach hartem Kampf gelang es dem Aufseher, den Gefangenen zu überwältigen, der bewußtlos zusammenbrach. Man brachte ihn nach der Unfallstation, da ihm zwei Finger der rechten Hand fehlten. Bet dem Fluchtversuch hatte er das eiserne Fenster mit der Hand zurückgebogen. Dabei war das Rahmengestell zurückgeschnellt und hatte ihm beide Finger abgeklemmt Kinderleichen im Koffer. Bei Ankunft des Dampfers , Cordoba" im Hafen von Cadiz fanden die Zollbeamten in den mit doppelten Boden versehenen Koffern des Ehepaares Garcia- Gomez die Ueberreste zweier Kinderleichen. Die Nachforschung der Behörde ergab in Uebereinstimmung mit den Aussagen des Paares, daß dieses vor der Abfahrt in Buenos Aires die Leichen seiner beiden erst vor kurzem verstorbenen Kinder hatte ausgraben lassen, um sie mit über den Ozean in das spanische Heimatland zu nehmen und hier von neuem beizusehen. Eine schwere Typhusepidemie herrscht, wie berichtet, in der Stadt Schneidemühl. Bis Mittwoch mittag waren etwa 150 Typhusfälle gemeldet worden, so daß das städtische Krankenhaus bereits überfüllt ist und Baraden aufgeschlagen werden müssen. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist die Krankheit durch Milch von verseuchten Tieren eingeschleppt worden. Gegen die Molkereien und gegen sämtliche Milchhandlungen sind sehr scharfe Maßregeln getroffen worden. Ebenso sind bereits einige Bäckereien und Gastwirtschaften geschlossen. Die Schließung weiterer Geschäfte steht unmittelbar bevor. Auch sämtliche Schulen wurden geschlossen. In der Stadt herrscht allgemeine Panik, da man nicht weiß, woher die Krankheit stammt. Gestern wurden 35 neue Typhusfälle gemeldet. Vier Stunden nach der Trauung gestorben. Eine tragische Unterbrechung fand in Philadelphia ein Hochzeitsmahl durch den plötzlichen Tod der Braut. Juanita Brown war eben ihrem Gatten angetraut worden und schon versammelte sich die fröhliche Schar der Hochzeitsgäste zum Mahle. Plötzlich fiel Frau Brown ohnmächtig um, als sie aus der Ohnmacht erwachte, erklärte sie, daß sie bereits seit einigen Tagen heftige Schmerzen im Unterleib gefühlt, aber um die Hochzeit nicht zu verzögern, nichts davon geäußert habe. Sie wurde ins Krankenhaus übergeführt, wo sich die Notwendigkeit herausstellte, sofort eine Blinddarmoperation vorzunehmen. Gleich nach der Operation, vier Stunden nach der Trauung, starb sic. Jugendliche Verbrecher. Von der Köpenicker Polizei find drei jugendliche Verbrecher dingfest gemacht worden, die durch ihre Raubzüge die Bewohner der Stadt und Umgebung in Unruhe versezt hatten. 3wet 11- und 12jährige Schüler aus Köpenick, die ihren Eltern entlaufen waren, lebten seitdem von Einbrüchen, bei denen sie eine staunenswerte Kühnheit an den Tag legten. Sie stahlen alles, was sie nur erreichen konnten. Als die beiden in der ge= strigen Nacht reich beladen von einem Beutezug kamen, liefen sie in Köpenick zwei Polizeibeamten in die Hände. Ein dritter jugendlicher Verbrecher, ein 15jähriger Laufbursche in Köpenick, zog bei seiner Festnahme einen Revolver, wurde aber überwältigt. Tegel bei Berlin purden gestern gleich vier junge Verbrecher ergriffen. Burden von 17 und 18 Jahren. Die findige Post. Zu einem Jenaer Professor tam dieser Tage ein Mann und verkaufte ihm ein Pfund Erdbeeren. Der Professor unterhielt sich mit dem Mann und erfuhr, daß er verheiratet sei, zwei erwachsene Söhne habe und in Hirschberg bei Dornburg wohne. Der Mann verSprach, am Donnerstag wieder zu kommen und dem Profesfor frische Erdbeeren bringen. Da dies nicht geschah, wollte thn der Professor schriftlich darum ersuchen und er schrieb deshalb eine Karte mit der Adresse:„ Herr?" der eine Frau und zwei erwachsene Söhne hat und am Donnerstag, Erdbeeren bringen wollte, in Hirschberg bei Dornburg. Die Postkarte kam in die richtigen Hände und der Professor bekam seine Erdbeeren. 92 Kilometer auf der Wagenachse. Eine billige Fahrgelegenheit verschaffte sich ein wandernder Handwerksbursche, der zu Fuß nach Halle gelangt war. Er löste sich dort gestern früh eine Bahnsteigtarte für zehn Pfennige, benuzte einen günstigen Augenblick, um ungesehen unter den Wagen eines zur Abfahrt bereit stehenden Zuges zu krie chen und machte dann auf der Wagenachse liegend die Fahrt von Halle nach Halberstadt, das sind 92 Kilometer, mit. In Halberstadt entdeckte man thn und übergab ihn der Polizei. Die polizeiwidrigen Hutnadeln. Das Tragen ungeschützter Hutnadeln wird jetzt in Hamburg bestraft. Die Polizeibehörde hat folgende Bekanntmachung erlassen: ,, Nachdem wiederholte Warnungen nicht den gewünschten Erfolg gehabt haben, hat die Polizeibehörde nun die Schußmannschaft angewiesen, solche Damen, die auf der Straße mit weit hervorstehenden, unverdeckten Hutnadelspizen anderen Bezsonen lästig fallen können, zur Meldung zu bringen, damit die betreffenden Damen bestraft werden. Auch ist den Straßenbahngesellschaften auferlegt, eine schärfere Kontrolle darüber auszuüben, daß Damen mit ungeschützten Hutnadeln von der Beförderung ausgeschlossen werden" Dieser Ukas ist deshalb erforderlich geworden, weil in der letzten Zeit wieder zahlreiche Fälle von Verlegungen durch ungeschütte Hutnadeln vorgekommen sind. Der Klub der Barfüßler. Es gibt noch immer selbstlose Menschen. In Worms hat sich ein„ Klub der BarfüßTer" gebildet, mit dem schönen 3wed, an jedem Sonntag in der Frühe barfuß Ausflüge in die Umgebung zu machen. Zum Präsidenten dieses Klubs ist kein anderer als der Schuhmachermeister Ludwig Ost in Worms gewählt worden, der das Amt angenommen hat und für den Verein eifrig Propaganda macht. Ihre Der Appetit der Königin Wilhelmine. Königin Wilhelmine von Holland kann wohl als die stärkste Esserin unter den gekrönten Häuptern bezeichnet werden. Lieblingsgerichte sind, wie eine französische Zeitchrift erzählt, Lammfeule und Ochsenfilet nach englischer Art. Sie nimmt nicht weniger als sechs Mahlzeiten jeden Tag ein. In der Morgenfrühe trinkt sie Kaffee und ißt dazu eine reichliche Menge mit Butter bestrichene Scheiben Schwarzbrot( Pumpernickel); um 10 Uhr frühstückt ste, und zwar werden ihr warme Pasteten und Creme double vorgesetzt, bazu trinkt sie zwei Glas süßen Rotwein. Um 2 Uhr nimmt fte wieder einen reichlichen Jmbiß; um 4% Uhr gibt es Tee mit Sandwichs; um 8 Uhr endlich die Hauptmahlzeit, die in der Regel einem Festschmaus gleicht; um 10 Uhr wird der Tag mit Wein und Biskuit beschlossen. Der Prinzgemahl hält seiner föniglichen Gattin im Essen die Stange und hat es zu seiner besonderen Aufgabe gemacht, sich um die Versorgung der königlichen Weinkeller zu kümmern, die er reichlich mit Burgunder, Champagner und köstlichem alten Tokayer der besten Art versehen läßt. Der Distanzritt der Kosakin. Alle Moskauer Zeitungen bringen ausführliche Berichte über die Kosakin Alexandra Kudaschera, die einen Distanzritt von Charbin nach Petersburg unternommen hat und bereits in der alten Kremlstadt eingetroffen ist. Frau Kudaschewa ist 36 Jahr alt. Ste stammt aus Turkestan, wo ihr Vater Kosafenoffizier war. Als im Jahre 1904 thr Man starb, begab sie sich nach dem fernen Often, wo sie seitdem gelebt hat. In der letzten Zeit bekleidete sie den Posten einer Rechnungsführerin an der Ussuri- Eisenbahn. Die Kudaschewa trägt volle Kosakenausrüstung. Ihre Haare sind kurz geschoren, und das gebräunte Gesicht zeigt eine sehr energischen Ausdruck. An ihre Weiblichkeit erinnern nur die kostbaren Ohrringe. In Moskau hat der Kommandeur der Don- Kosaken der schneidigen Dame ein Zimmer in der Kosakenkaserne anweisen lassen. Ueber ihren Ritt von Charbin nach Moskau erzählt Frau Kudaschewa folgendes: Am 13. Mai 1910 ritt ich von Charbin aus. Ich ritt ununterbrochen Sommer und Winter, meist auf der großen alten Mostauschen Straße, die oft, wie 3. B. in Irkutsk und Tobolst, sich auf 100-150 Werst von der Eisenbahnlinie entfernte. Die ganze Strecke beträgt etwa 11 000 erst. Die schlimmste Reisezeit war der Winter. So ritt ich 16 Werft bei einer Kälte von 42 Grad, wobei mir die linke Wange und die Finger erfroren. Im übrigen bin ich sehr zufrieden mit der Reise und fühle mich wohl. Abenteuer habe ich in großer Anzahl erlebt. In Irkutsk wurde ich für einen von der Regierung abgesandten Gemvolizisten gehalten; die Bauern umzingelten das Haus, in dem ich wohnte, und ich konnte sie nur dadurch vertreiben, daß ich mehrere Revolverschüsse in die Luft feuerte. In Tobolsk hielt man mich gar für den- Antichrist. Daß ich eine Frau wäre, wollte fein Mensch glauben. In Orenburg verbreitete sich das kuriose Gerücht, daß mein Pferd, mit dem ich nachts sogar das Zimmer teile, Deutsch sprechen könne. Es erschienen Händler, die mir einen enor men Preis für das„ sprechende Pferd" boten. In vielen Städten wurde ich feierlich empfangen. Während der 13 Monate, die ich unterwegs bin, habe ich etwa 4000 Rubel ausgegeben. Mein Pferd Mongolit" ist sehr klein. Ich füttere und striegele es selber. Der Zwed meiner Reise ist zu beweisen, daß die Kosakinnen ebenso ausdauernd und wi derstandsfähig sind wie die Männer, und daß sie ebenso leicht Entbehrungen aller Art ertragen können. Der Krönungstag in London. Hente werden in der altehrwürdigen Westminsterabtet zu London König Georg von England und seine Gemahlin mit den alten englischen Krönungsinfignien geschmückt werden und damit erst die offizielle Weihe erhalten. Als gesellschaftlicher Auftakt zu den Festlichkeiten der Krönungswoche fand Dienstag abend in der Albert- Hall der feit Wochen in den Kreisen der Mitwirkenden und in der Deffentlichkeit diskutierte große Shakespeare- Kostümball statt. Die weiten Räumlichkeiten der Albert Hall waren in einen Garten verwandelt, in dem einige tausend Gestalten aus Shakespeareschen Dramen sich festlich ergingen. Der streng durchgeführte Kostümzwang machte diese Zusammenkunft der vornehmsten Kreise der Hauptstadt und des Landes zu einem Bilde von selbst in London noch nicht gesehener Pracht und festlichem Glanze. Gegen Mitternacht erschienen im Festzuge Heinrich VIII., Maria Stuart und Elisabeth, von ihrem Hofstaat umgeben. Dies Gefolge wurde zumeist von den Abkömmlingen jener Staatsmänner und Hofleute dargestellt. 29 Quadrillen- Gruppen, von denen fede Gestalten eines Shakespeareschen Schauspiels vereinigte, tanzten ihren festlichen Reigen vor den Fürsten aus der Vergangenheit und vor den zur Krönungsfeier anwesenden, in drei Logen verteilten Fürstlichkeiten der Gegenwart, darunter der deutsche Kronprinz, die Kronprinzessin, der Großherzog von Hessen, die Großherzogin von Hessen, Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen u. a. Dann folgte der allgemeine Ball, der bis zum frühen Morgen dauerte. Die aus dem Erlös der Billette erzielte Summe, die bei den enormen Preisen, die für die Logen bezahlt wurden, erheblich sein dürfte, geht als Schenkung an den Fonds für das geplante Shakespeare- Nationaltheater. Der deutsche Festgruß. Zur englischen Krönungsfeier schreibt die„ Nordd. Allg. 8tg." offiziös u. a.:„ Die Krönungsfeierlichkeiten errei chen morgen mit der Zeremonie in der Westminsterabtei ihren Höhepunkt. Auch in Deutschland begleiten weite Streise die Vorgänge, deren Schauplatz die britische Hauptstadt gegenwärtig bildet, mit warmer Sympathie. Ist uns doch der herzliche Empfang, der vor Monatsfrist unserem Kaiserpaar und der Prinzessin Viktoria Luise auf englischem Boden bereitet wurde, in lieber Erinnerung. In der Anwesenheit des Kronprinzen und der Kronprinzessin bei den Londoner Feierlichkeiten spricht sich die Teilnahme unseres kaiserlichen und königlichen Hauses und des deutschen Volkes an den Londoner Festlichkeiten aus. Möge der glänzende Verlauf der Krönungsfeier von symbolischer Bedeutung werden für eine segensreiche Regierung König Georg V. zum Wohle des englischen Volkes." Bilder aus der Krönungsstadt. An die Spitze der zur Krönung befohlenen Truppen ist Feldmarschall Lord Kitchener, der bedeutende Or ganisator der englischen Armee, gestellt worden. Man hat die für England sehr große Zahl von 60 000 Mann aufgeboten. Auch eine größere Abteilung indische Kavallerie ist herüber gekommen. Diese Truppenmasse wird in fünf Sektionen geteilt, deren jede ein Generalleutnant komman diert. Die Infanterie kampiert in den Londoner Stadtparks, die sämtlich in große Zeltlager verwandelt sind. Schon vor Tagesanbruch marschierten die Truppen an ihre Standplätze. Ganz London hat eine unruhige Nacht gehabt, denn selbst die Inhaber der teuersten Plätze mußten äußerst zettig zur Stelle sein, weil ihnen niemand das Durchkommen garantiert. Trotzdem war die ganze Londoner Gesellschaft gestern abend auf Bällen, Diners und in der Oper versammelt. Die Frauen der Peers, die sehr früh im vor geschriebenen Staat in der Abtei sein mußten, mußten vielfach kurz nach Mitternacht sich schon frisieren lassen, weil selbst in London die Zahl der fashionablen Friseure zu tnapp ist. In den Straßer schiebt sich eine unermeßliche Menschenflut. Von den Menschenmassen, die in den fom menden Tagen auf den Beinen sein werden, kann sich kaum jemand eine Vorstellung machen, der nicht dabei ist. VielTeicht von wenigen der größten Völkerschlachten abgesehen, waren schwerlich schon irgendwo so viele Individuen auf einem engen Raum beisammen. Wenn man nur rechnet, daß ein Fünftel der Bevölkerung Londons in diesen zwei Tagen dem Westen zudrängt, so fommt man auf 1% Millionen. Und die Hunderttausende aus der Provinz und dem Auslande dürften die Zahl den zwei Millionen nahe bringen. Diese Massen in Schranken zu halten und den Verkehr, der freilich viele Stunden lang auf der Feststrecke vollkommen gesperrt ist, vor und nach der föniglichen Prozeffion zu regulieren, ist eine gewaltige Aufgabe für die Polizei. Der Draht meldet uns ferner: London, 22. Juni. Anläßlich des heutigen Krönungstages sind die Häuser festlich geschmückt. Sie sind mit Teppichen behangen und tragen reichen Flaggen- und Girlandenschmuck. Der Verkehr in den Straßen ist ganz gewaltig. Um 8 Uhr setzte ein leichter Regen ein. London, 22. Juni. Bei dem Zuge der fremden Fürstlichkeiten und der Vertreter der fremden Staaten nach der Westminsterabtei wurde bemerkt, daß dem deutschen Kronprinzen und der Kronprinzessin sowie dem Prinzen Heinrich von der Bevölkerung eine lebhafte und herzliche Begrüßung zuteil wurde, die einen durchaus persönlichen Charakter trug. Der Regen hat aufgehört. Drabtnachrichten und neuestes. Gerüchte über Kaiser Franz Josef. 0 Wien, 22. Juni. In Budapest waren gestern alar= mierende Gerüchte über den Gesundheitszustand Kaiser Franz Josefs verbreitet. Es hieß nämlich, der Monarch hätte nach einer aufgeregten Auseinandersetzung mit dem Erzherzog- Thronfolger, die sich darum drehte, daß sich der lettere bekanntlich geweigert hatte, zu den Krönungsfeierlichkeiten nach London zu gehen, einen leichten Schlaganfall erlitten. Die offiziöse Korrespondenz„ Wilhelm" dementiert diese Nachricht mit dem Hinzufügen, daß sich der Kaiser bei bestem Wohlsein befinde. Der Ertrag des Pariser Blumentages. Paris, 22. Juni. Der am letzten Sonntag in Paris veranstaltete Blumentag zugunsten der in Marokko verwundeten französischen Soldaten hat einen Extrag von 160 000 Francs ergeben. Anschläge gegen französische Krankenhausärzte, Paris, 22. Juni. Der Leiter des Krankenhauses Hotel du Dien erhielt in den letzten Tagen mehrere Briefe, in denen verschiedene Aerzte der Anstalt mit dem Tode bedroht werden. Da man befürchtet, daß das Attentat auf den Arzt Guinard Nachahmung finden werde, werden sämte liche Eingänge zum Krankenhaus streng bewacht. esh Süsse Pflicht sollte es jeder Mutter sein, ihren Kleinen regelmässig die so beliebten köstlichen und nahrhaften HansaPuddings zu geben, die nur allein mit dem echten Hansa- Puddingpulver hergestellt werden können. Auch die bekannten prachtvollen Hansa- Kuchen können nur allein mit dem echten Hansa- Backpulver gebacken werden. Nährmittelfabrik ,, Harsa", Hamburg 6. Neue Kartoffel billig! la gelbe ital. 10 Pfd. 0,90 Mr. la Sommer Malta 10 Bfb. 1,40 mt. billig! Neue holländische Vollheringe Stück 12 Pfg. :: Neue Matjes- Heringe Stück 10 Pfg. Jakob Maternus Telefon 337.( 245/1) Ecke Klinik und Frankfurterstraße. ! Neu eröffnet! 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Es versorgt di stollen, die durch d Speisen präpariert v 2 Es führt den zu se nötigen Sauerstoff a leinster Verteilu Sr besonderen chemi Sauerstoff an sich cht wird, wieder ab Bei der Verwan Vine und Kraft mit H chemische Verbi Organismus entfer sm schädlich sind. chafft sie durch d Nan usw. hinaus, zum in die Leber, wo s umgewandelt werd Sen im Magen und in Es vernichtet Bak eime, die in den Org e sich vermehren Wohlgemerkt gilt das len Blute. Sobald es mensetzung wesen Aufgaben entweder willen und der Or Wegen Vornahme von Straßenarbeiten wird die Goethestraße zwischen Südanlage und Wieseckbrücke von heute an bis auf weiteres für jeglichen Fuhr- und Radfahrverkehr gesperrt. Gießen, den 21. Juni 1911. Großh. Polizeiamt. Gebhardt. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Gießen. Sonntag, den 25. Juni, 2. nach Trinitatis. Kollekte für das hessische Krüppelheim. Gottesdienst In der Stadtkirche. odenbach a.d. Elbe Vorm. 8 Uhr: Pfarrer Schwabe. 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Sonntag nach Pfingsten. Vorm. von 6% Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. H.UNDERBERG- ALBRECHT Borm. um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilheim II. am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein. Gegr. 1846. Anerkannt bester Bitterlikör! Man verlange 24 Preis- Medaillen! audrcklich Underberg- Boonekamp. Vorm. 11 Uhr: hl. Messe mit Predigt. Nachm. 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Unserer heutigen Auflage liegt ein Prospekt der Firma Dr. med. H. Schröder, G. m. b. H., Berlin 35, über„, Renascin" bei. Eigentum u. Berlag der Gießener Zeitung 5. m. b. S. Berantwortlich für die Schriftleitung Otto Heinede, für Rellame und Anzeigen Robert Roller, beide in Gießen. Die ersten zeichen te Verdauung, leichte Erregbark Kopfschmerz Sosigkeit, Nachtsch ng nach dem Kopf Flechten, Picke DSW. ber die richtige ch an, die sich im Kö zuführen und von sundes, re undes, re undes, re reines Blut leidet Lösungen von E elverbindungen un en, ersetzt werden issiger, was wied icht, Rheumatismu chkeit und vorzei Blute muß die en Mineralstoffe i da sie andernfall sgeschieht mit am chenden Wirkung te empfohlen wird. dürfte kaum ein den letzten Jahren eschriften über Fäl Enige solcher Zusch stenlos selbst zu en Ihre genaue Ad r senden Ihnen da e ch das Porto trag und daß Dr. med. Portofrei fügen wir die Gebrauchsan Postka Herrn Dr. m 3456789 illerie, dem nach dem 1. mandos, für handwerker he nijonen einzu beranstaltet d furt a. M., it n m cf 1, in n atz Ueberall z haben. Weshalb stirbt man vorzeitig? Warum erreichen nur so wenige Menschen bei normaler Vollkraft das normale Lebensalter? Ein Teil der Menschen stirbt infolge von Unglücksfällen, angeborener Schwäche oder an den Einwirkungen dar Berufskrankheiten. Aber die übergroße Anzahl der Anderen? Die Tausende normaler Menschen, welche der verunglücken noch durch giftige Gase, Staub, Überanstrengung usw. vorzeitig zu Grunde gehen, warum starben sie verhältnismäßig so früh? Warum nehmen bei ihnen schon mit 40, spätestens mit 50 Jahren die Kräfte ab? Warum stellen sich bareits in diesem Alter, welches das kräftigste sein sollte, schon allerlei Gebrechen ein? Das macht das unreine Blut! Das Blut im menschlichen Organismus hat Hauptaufgaben: 1. Es versorgt die einzelnen Organe mit Nährstoffen, die durch die Verdauungsorgane aus len Speisen präpariert wurden. 2. Es führt den zur Verwertung dieser NährHolle nötigen Sauerstoff aus den Lungen herbei, die Is in feinster Verteilung durchströmt. Infolge einer besonderen chemischen Beschaffenheit reißt sden Sauerstoff an sich und gibt ihn da, wo er gebraucht wird, wieder ab. 3. Bei der Verwandlung der Nährstoffe in Nirme und Kraft mit Hilfe des Sauerstoffes entthen chemische Verbindungen, die wieder aus en Organismus entfernt werden müssen, weil ihm schädlich sind. Das Blut nimmt sie auf nd schafft sie durch den Schweiß, durch die Miren usw. hinaus, zum Teil transportiert es sie uch in die Leber, wo sie nochmals chemisch in Galle umgewandelt werden, die dazu dient, die Speisen im Magen und in den Därmen aufzulösen. 4. Es vernichtet Bakterien und andere Krankilskeime, die in den Organismus eindringen, beor sie sich vermehren können. Wohlgemerkt gilt das alles nur vom gesunden, ormalen Blute. Sobald es sich in seiner chemischen usammensetzung wesentlich verändert, kann es eine Aufgaben entweder garnicht oder nur mangelat erfüllen und der Organismus erkrankt. Die ersten Warnungszeichen sind: chlechte Verdauung, Appetitlosigkeit, Angstefühl, leichte Erregbarkeit, Mattigkeit, Energiesigkeit, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Nachtschweiße, kalte Füße, BlutDer Gesundheit Hort ndrang nach dem Kopfe, Leiden der Leber, der Nieren, der Galle oder anderer Organe, Hämorrhoiden, Beinchäden, Flechten, Pickeln, Rheumatismus, Gicht, Zuckerkrankheit, Katarrhe des Halses, der Nase oder der Ohren usw. Aber die richtige chemische Zusammensetzung ermöglicht es dem Blute, sich von Krankheitsstoffen freihalten, die sich im Körper selbst bilden resp. sie auszustoßen, den Organen genügend Nährstoffe und Sauertel zuzuführen und von außen eindringende Ansteckungskeime abzuwehren. Gesundes, reines Blut bedeutet dauernde Gesundheit! Gesundes, reines Blut bedeutet ein rüstiges Alter! Zeitung Bekanntmachungen des Großherzoglichen Polizei Amtes Behörden Oberhessens eltersweg 83. er Schmidt.) 24. Juni 1911. mm: Fackelzug, Gemeinsahellem hohen Klang", Feststoßes, Feuersprüche, Get am Rhein", Akademische Balküre". Trompetensignale dem großen Wiesengrunde, g von bald zwei Stunden ber- Bessingen hin erstreckt, en, denn die Heuernte ist rall sind Buden und Zelte chen Heumachern aus der Aufenthalt gewähren. Die en Vorjahren schlecht, aber her Wiesgrund versorgt die utter. i. Die diesjährige Pro= sstellung für Oberhestovember hier statt. Auf der Landwirtschaftjat die hiesige Molkerei mit i 1. Preis mit 19 Wert Wertmale sind das höchst g der Butter. 24. Juni. Von einer 3i: in der Nähe von Niederund derartig mißhandelt, ehreren tiefen Wunden am Gesundes, reines Blut bedeutet Verlängerung des Lebens! rie wurde mit 99 Stim Unreines Blut leidet Mangel an gewissen Mineralstoffen. Jedermann weiß, daß bei Blutarmut Eisenpräparate, wird die lich Lösungen von Eisensalzen, verordnet werden. Das Eisen allein tut es aber nicht, auch Kalk, Magnesia, Schwefelverbindungen und eine Reihe von Mineralsalzen sind im normalen Blute vorhanden und müssen, wenn dbrüde von ehlen, ersetzt werden. Geschieht das nicht, so häuft sich Harnsäure im Blute an, dasselbe wird dadurch r- und Rad swerflüssiger, was wieder eine Überanstrengung des Herzens mit allen Folgen derselben verursacht, es entwickeln sch Gicht, Rheumatismus, Wassersucht, Arterienverkalkung, dauernde Katarrhe, kurz es tritt eine allgemeine Brinklichkeit und vorzeitige Gebrechlichkeit ein. 11. initatis. eim. Firmierten aus emmer. Natthäus- b rlemmer. e. irmierten aus fasgemeinh 1 Adolph. 8 Uhr: 6 Hier muß die Hilfe einsetzen! Dem Blute muß die richtige chemische Zusammensetzung wiedergegeben werden. Es müssen ihm die fehlenden Mineralstoffe in einer aufnahmefähigen Form und in der richtigen Zusammensetzung zugeführt werden, da sie andernfalls ungenützt den Organismus passieren. Das geschieht mit am zweckmäßigsten durch Dr. med. H. Schröders Renascin, ein Präparat, bezüglich dessen erraschenden Wirkungen tausende von Anerkennungsschreiben vorliegen und welches von Ärzten aufs Waste empfohlen wird. Es dürfte kaum ein Stärkungs- und Kräftigungsmittel geben, welches so weite Anwendung gefunden hat, wein den letzten Jahren Dr. med. H. Schröders Renascin. Aus allen Kreisen der Bevölkerung gelangen an uts Zuschriften über Fälle, in denen sich Renascin glänzend bewährte. Einige solcher Zuschriften sind umstehend abgedruckt, da wir aber jedem Gelegenheit geben wollen, sich ganz kostenlos selbst zu überzeugen, so bitten wir Sie, die angefügte Postkarte auszuschneiden und uns auf derselben Ihre genaue Adresse mitzuteilen. Wir senden Ihnen dann sofort eine Probedose ganz kostenlos! Auch das Porto tragen wir selbst. Wir tun das, weil wir überzeugt sind, daß Sie sehr zufrieden sein werden und daß Dr. med. H. Schröders Renascin die Prüfung glänzend bestehen wird. 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Der Tarifvertrag für nthaltungen angenommen, gegen 36 Stimmen. ni. Der 30jährige Hausr Baufirma Phil. Forster hatte im Auftrag seines : er bei einem Bankhause och mit dem Gelde das gestern das Schicksal. Auf esigen Kriminalschutzleuten n. Bei ihm fand nimmt man an, daß er versteckt hat. man uni. Der Finanzausschuß ern seine Beratungen fort. Beginn der Beratung die nächsten Montag einbernr Finanzausschüsse beider Differenzpunkte zwischen twurfs über die Gemeinweitere Vermittlungsvor en. Im Verlauf der Sitüber die Regierungsvoring von 12 000 Mt. zu dtschaft und Bundesratsind schließlich die Vorglaubt in seiner Mehri, jetzt unmittelbar vor außerhalb des Budgetzu genehmigen. In Mitgliedern der Ersten des Gesetzes betreffend en- und Religionsgesellgt worden, daß hinter rt. 6a eine Bestimmung Iftiengesellschaften 2c. zur en sollen. Die Antragiden Tendenz, welche die Gebot der Gerechtigkeit, Mittelstand durch HeranAktiengesellschaften 2c. zu deren Staaten geschieht. e Forderung dieses JniIn der gestrigen Verwurde die Genehmigung der Techn. Hochschule ische Sammlun= bringung von Papier= Marburg, 24. Juni. Das Landgericht verurteilte einen ländlichen Handwerksmeister wegen Vergehens gegen das Krankenversicherungsgesetz unter Zubilligung mildernder Umstände zu 75 Mt. Geldstrafe oder 15 Tagen Gefängnis. Der Staatsanwalt hatte gegen den Mann, der einen Gehilfen nicht vorschrifts= mäßig zur Krankenkasse angemeldet, 6 Wochen Gefäng= nis beantragt. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Stellen: gesuche und Familienanzeigen 10 Pfg.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. Oeffentlicher Sprechsaal. Ein Bild der 3erissenheit und des Jammers bieten zur Stunde die nationalen Parteien der Provinz Oberhessen. In Alsfeld- Lauterbach bekämpfen sich die Nationalliberalen und die Anhänger des Reichstagsabgeordneten Bindewald bis aufs Messer. Die ersteren halten sich für etwas Besseres und Höheres, halten in ihrem Parteidünkel nur sich allein für maßgebend, einen Kandidaten aufzustellen, und der Landbevölkerung gestatten sie nur gnädigst, mitzuwählen. Daß die es gewagt hat, ein Wort mitzusprechen und einen besonderen Kandidaten aufzustellen, der nicht auf die nationalliberale Fahne schwört, ist ein nie wieder zu sühnendes Verbrechen. Man arbeitet so den Demokraten in die Hände. Jm Kreis Friedberg wagten es die Bauern, bei der vorjährigen Wahl einen besonderen Kandidaten zu präsentieren. Wer dagegen am meisten protestierte, waren die Nationalliberalen, vor allen ein oder zwei Führer. Sie tragen die Schuld und niemand anderes, daß als Vertreter der gesegneten Wetterau ein Sozialdoch das eine Gute, daß Klarheit über die Stärke der demokrat im Reichstag sitzt. Diese Wahl hatte aber einzelnen Parteien geschaffen wurde. Die Mittelständler verfügen über 6-7000 Stimmen, die Sationalliberalen über 2000 und die Demokraten( früher Freisinnigen) über 2000 Stimmen. Nun hat man den lieblichen Entschluß gefaßt, die bürgerlichen Parteien zu einigen. Allenthalben fand dies Anklang mit Ausnahme bei den Freisinnigen. Trotzdem standen die Sterne günstig. Man hatte vor einigen Wochen endlich einen gemeinsamen alten nationalen, bürgerlichen Kreisen genehmen, Kandidaten gefunden, den Landgerichtsrat Strack in Gießen, einen über die Maßen in jeder Richtung passende Persönlichkeit, und nun wird wieder Zwietracht von den Nationalliberalen im Kreis Gießen gesät. Hier vertritt ein nationalgesinnter Mann zur Zeit den Wahlkreis. Ihm und seinen politischen wie wirtschaftlichen Anschauungen stehen die Nationalliberalen in ihrer übergroßen Mehrheit tausendmal näher als die Linksliberalen oder Demokraten. Tut nichts. Aus Parteieigensinn oder Aerger über den Ausgang der letzten Wahl beschließt dieser Tage die nationalliberale Vertrauensmänner- Ver= sammlung, bei der nächsten Reichstagswahl wieder einmal nach links Fühlung zu nehmen. Wenn's nicht in der Zeitung gestanden hätte, würde so etwas fein vernünftig denkender Mensch glauben aber es Gott sei es geflagt wirklich Tatsache. Und die einfache Folge? Im Kreis Friedberg wollen nun mehr die Deutsch- und Christlich- Sozialen ihre Zustimmung zur gemeinsamen Kandidatur Strack zurückziehen. Wahrlich ein Bild des Jammers. Unwillkürlich fragt sich, gibts denn in der nationalen Partei nicht eine Anzahl entschlossene, ernstgesinnte Männer, die gegen die unbegreifliche Grundsahlosigkeit in ihren Parteireihen endlich einmal mutig und mannhaft auftreten und gehörigen Wandel schafft? Zeit ist es, höchste Zeit! iſt - - - - = r= man Ein schöner Ausflugsort ist der nahe gelegene Windhof. Selbst bei trübem Wetter ist er bald erreicht und man kann sich wirklich gütlich tun in den schönen Räumen. Schöne Nebenzimmer, großer Saal für Festlichkeiten und vor allem auch der Turm. Wer die Mühe nicht scheut, die vielen Stufen zu ersteigen, die auf den Turm führen, wird durch schönen und weiten Ausblick belohnt. Jm großen Saal fann man die württembergischen Burgen betrachten wie Lichtenstein, Hohenzollern, Staufen, Rechberg und wie sie alle heißen, alle naturgetreu, locken sie uns. Der sehr schöne und große Garten ist geschützt durch eine Mauer nach der Straße hin. 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Vorstehende eigenhändige Unterschrift des Herrn Bücherrevisors Wilhelm Ringewaldt zu Berlin beglaubige ich. ( L. S.) Nr. 1230 Not.- Reg. Jahr 1910. Berlin, den 6. September 1910. Berthold Timendorfer Geheimer Justizrat Notar im Bezirk des Kammergerichts. Einige von den Tausenden der Anerkennungen über Bei Magenleiden Lüdenscheid, den 11. Mai 1911. Getrieben von dem Gefühle der Hochachtung teile ich Ihnen heute mit, daß ich von meinem Magenleiden vollständig geheilt bin. Viele Jahre hindurch habe ich mich mit diesem Übel herumgeschleppt, und in den letzten Jahren nahm dasselbe eine so schlimme Form an, daß ich wiederholt Ärzte in Anspruch nehmen mußte, alles half aber nur für wenige Tage. Eines Tages lasen wir in dem Hausfreund" von Ihrem Blut- Salznahrungsmittel ,, Renascin" und ließen sofort eine Probeschachtel schicken und darauf fünf weitere Schachteln. Schon nach Gebrauch der ersten Schachtel stellte sich Besserung ein. Meinem Sohne und meiner Tochter hat es auch sehr gut geholfen. Hochachtungsvoll Karl Spratto. Bei Rheumatismus Berlin, den 13. Mai 1911, Bitte entschuldigen Sie die Verzögerung, es war mir nicht eher möglich, Ihnen zu antworten, da ich nämlich abwarten wollte, ob Ihr ,, Renascin" auch helfen würde. Zu meiner großen Freude bestätige ich, daß es mir wunderbar geholfen hat. Ich litt seit 2 Jahren an Rheumatismus, Herzklopfen und Nervosität. Bis jetzt habe ich vier Schachteln von Ihrem Renascin" verbraucht, ich fühle mich jetzt wie neugeboren. Meinen innigsten Dank. Gustav Grünheid. Bei Arm- und Beinlähmung Beaumarais, den 14. Mai 1911. Da ich Ihr Renascin" erst drei Monate verbrauche und solches bei mir so gute Besserung hervorgerufen hat, so sehe ich mich verpflichtet, Ihnen meinen wärmsten Dank auszusprechen. Bin jetzt 61 Jahre alt, habe schon viele Mittel verbraucht, hat aber noch keines die Besserung hervorgerufen, wie Ihr Renascin". Mein Leiden bestand nämlich aus Rückenschmerz, Arm- und Beinlähmung. Seit ich aber Ihr Renascin" verbrauche, ist mein Leiden gänzlich verschwunden. Werde es nicht versäumen, Ihr Renascin" in Bekanntenkreisen zu empfehlen. Also nochmals meinen wärmsten Dank und zeichne Bei Rückenschmerzen Hochachtungsvoll B. Kronenberger. Charbes, den 5. Mai 1911. Auf Ihr geehrtes Schreiben vom 23. April teile ich Ihnen ergebenst mit, daß es mit meiner Gesundheit ganz gut steht. Als ich von dem berühmten Renascin" Gebrauch machte, da fühlte ich mich auf einmal so wohl, wie noch nie. Die Rückenschmerzen verschwanden, der Schlaf war erquickend, der Appetit staunend. Ich spreche Ihnen, geehrter Herr Doktor, meinen besten Dank dafür aus. Habe auch Ihr hochgeschätztes Renascin" in bekannten Kreisen schon empfohlen. Hochachtungsvollst Schwester Albertine, Bei Asthmaleiden Burkartshain, den 7. Mai 1911. In der Zeitung habe ich gelesen über das" Renascin" von Herrn Dr. med. H. Schröder, G. m. b. H., Berlin 35, m. II. Ich habe seit Januar v. J. ein starkes Asthmaleiden und Husten nebst Blutverlust und Appetitlosigkeit. Drei Ärzte habe ich zu Rate gezogen und keiner konnte helfen. Als ich drei Schachteln von Herrn Dr. med. H. Schröders Renascin" genommen hatte, war ich mein Leiden los. Ich ließ mir noch vier Schachteln schicken, habe aber noch drei davon übrig. Überzeugt von dem wunderbaren Erfolg mit Ihrem ,, Renascin" kann und werde ich dieses Wundermittel nur bestens empfehlen. Ich spreche hiermit meinen verbindlichsten Dank aus und zugleich empfehle ich jedem dieses gute Mittel Hochachtungsvoll Ehregott Wetzig. Bei Nervenschwäche Pont, den 11. Mai 1911. Kann es vor Freude und Frohsinn nicht unterlassen, Ihnen hochachtungsvoll meinen wärmsten Dank auszusprechen. Ich war lange Zeit in Hospitälern, von einem Arzt zum andern gewandert, aber von da aus noch wenige freundliche Stündlein genossen. Ich litt heftig an Nervenschwäche, Rückenschmerz und Kopfschmerz. Wo ich aber Ihr löbliches Renascin" angewandt, bin ich in dieser kurzen Zeit vollständig von diesem Leiden befreit und wie neu geboren. Ich schließe hier mit dem herzlichsten Dank für die erwiesenen Wohltaten. Ich kann es jedem Leidenden nur aufs wärmste empfehlen. Wilh. Kaets, Gutsbesitzer Bei Herzkrankheit Gogolin( Ob.- Schl.), den 3. Mai 1911. Endlich bin ich dazu gekommen, Ihnen für das erfundene Mittel Renascin" die Dankbarkeit zu erweisen. Ich litt über 4 Jahre an innerer Herzkrankheit, hatte Herzstechen, Magenbluten und Husten mit Blutauswurf, also kurz gesagt: Schwindsucht im höchsten Grade, Abends beim Schlafengehen hatte ich kalte Füße, fortwährendes Husten mit Auswurf, Herzstechen, Schlaf- und Appetitlosigkeit, Abmagerung, Fieber und Blutarmut. Nach dem Gebrauch von 7 Schachteln ,, Renascin" fühle ich mich wie neugeboren. Fieber, Husten und Auswurf ist verschwunden, kann ruhig schlafen, habe warme Füße, Appetit und seit dem Gebrauch von ,, Renascin" um acht Pfund zugenommen, sehe frisch und rustig aus, daß sich jeder über mich wundert. Der Blutlauf ist im tadellosen Zustande und das Herzstechen hörte auf. Kein Arzt konnte mir helfen, doch Ihr Renascin" hat mir geholfen, wofür ich Ihnen Gott sei Dank sehr dankbar bin, und ich werde stets anderen Ihr ,, Renascin" empfehlen. Mit dankbarer Hochachtung zeichnet sich dankbar Vincenz Dlugos. Bei Blasenleiden 77 Renascim Cottbus, den 3. Mai 1911. Hierdurch sende Ihnen meinen herzlichsten Dank für die Hilfe durch Ihr vorzügliches Renascin", es hat an mir, sowie an meinen Bekannten Wunder gewirkt. Ich bin 64 Jahre alt, war vollständig lebensmüde, seit 10 Jahren blasenleidend, Rückenschmerzen, Blutandrang nach dem Kopf, asthmatisch, meine Beine zentnerschwer, Appetit hatte ich nicht, und sehr unruhige Nächte, schlechten Stuhlgang. Alle diese Leiden haben sich verloren, nachdem ich vier Originalschachteln Renascin" verbraucht habe, ich fühle mich munter und frisch, habe wieder Lebensmut und Lust zur Arbeit. Fortwährend habe ich Hunger, der sich vorher ganz verloren hatte. Meine gelbe Gesichtsfarbe hat sich in frische rote Backen verwandelt. Ich bin ganz glückselig über meinen jetzigen Zustand und werde es Leidenden aufs wärmste empfehlen. Denen ich es bis jetzt angeraten, sind ebenso wie ich erfreut über den Erfolg Ihres Renascin". Lohne Gott Ihnen diese Hilfe. Mit vorzüglicher Hochachtung Bei Gicht Für das mir übersandte Frau E. Kremer, Cottbus, Wilhelmstr. 1. Gorbitz, den 18. Mai 1911. Renascin" muß ich Ihnen meine größte Anerkennung aussprechen, denn es hat wahre Wunder gewirkt. Ich litt seit vorigem Herbst an Gicht, sodaß ich kaum einige Minuten gehen konnte und dann ausruhen mußte, dagegen kann ich gegenwärtig nach Verbrauch von zwei Dosen Ihres Renascin" ca. 8 bis 10 Kilometer weite Touren unternehmen, ohne Müdigkeit zu verspüren, auch das Allgemeinbefinden, als: Schlaf, Appetit ist sehr gut. Ich werde selbstverständlich dieses Wundermittel jedem Leidenden empfehlen. Nochmals meinen herzlichsten Dank. Hochachtend F. Ritschel, Kaufmann. Bei Bleichsucht und Blutarmut Riedt, den 9. Mai 1911. Jetzt, nachdem ich von der vorzüglichen Wirkung Ihres so sehr geschätzten Renascin" selbst fest überzeugt bin, fühle ich mich verpflichtet, Ihnen meinen herzlichsten Dank auszusprechen. Schon nach Gebrauch der ersten zwei Schachteln fühlte ich ein solches Wohlbehagen, wie seit langer Zeit nicht mehr und jetzt, nachdem ich nochmals zwei Schachteln vorschriftsmäßig eingenommen, bin ich von allen meinen Leiden vollständig geheilt und fühle mich wieder gesund und wohl. Schon seit zwei Jahren, also seit meinem 16. Altersjahre, litt ich an Bleichsucht und Blutarmut, deren Folgen sich in gar mancherlei So z. B. fühlte ich nach jeder auch Leiden stark bemerkbar machten. noch so geringen Anstrengung große Müdigkeit und in den Gliedern, die seit Monaten schon stark geschwollen waren, jeweils ein sehr schmerzhaftes Reißen. Auch litt ich stark an Schlaflosigkeit, Schwindelanfällen, Sehstörungen, Seitenstechen, Beklemmungen auf der Brust und vor allem auch an Verdauungsstörungen und noch vielen Appetitlosigkeit, Nervosität usw. usw. Kurz und gut, ich befand mich in einem schlimmen, trostlosen Zustande, wie ich es erst jetzt so recht einsehe, nachdem ich durch Anwendung Ihres vorzüglichen Renascin" von all meinen Leiden geheilt bin. Werde es also nicht unterlassen, Ihr geschätztes Heilmittel allen meinen Bekannten auf das wärmste zu empfehlen und danke Ihnen nochmals recht herzlich. 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