rr oder Dam meines Ersata ges gesch Mk. 4 hme gesucht berall grosse 0) Verkauls u. Westfale Elberfel -Röstere elwerk. ten huppenflechte autausschläge, üsse chwüre, Aderalte Wundes artnäckig; blich hoffte che noch elas tens bewährte ALBE Mk.1.15,2. in alpackung d mit Firm Co., Weinböhla Man surück. Walrat 20, Bes mplerpil., Per B5, Chrysar. 0, Apotheken. tige tter e Blätter tion von Rudol er und Gustar Moszkowsk unter Mitwirkung nstler, wie Er wer, W. A. Wellner yros, H. Zille as erscheinen, sind er amüsantesten s. Sie pfleg Schilderung des städtischen Leben und werfen su r auf Politik d chichte. onnements al 2.50 MK. mer 25 Pf. chhandlungen. stigen Blätter SW. 68. proppend chen andarb. für It p. 20. Wan 8, Offenbad mil. in Gieße Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 Pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen oterteljährlich 1,50 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den ZweigErscheint ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mr. jeden Werktag früh.- Die„ Humoristischen Blätter" Redaktion: liegen wöchentlich einmal gratis bei. Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Herausgeber: Albin Klein& Otto Fischer. Nr. 69. - - ( 1. Blett.) Oberlebrer Dr. Ferdinand Werner gewählt! Dr. Werner Beckmann Gießen, 22. März 1911. 12 569 Stimmen. 11 622 Stimmen. Das Zünglein der Wage hat sich bei der gestern stattgefundenen Stichwahl für den bürgerlichen Kandidaten Dr. Werner entschieden! Diese frohe Botschaft heute am Geburtstage des ersten Hohenzollernfaisers Wilhelm 1. vernehmen zu können, muß jeden echten Deutschen mit hehrer Freude erfüllen. Neben den Reserven, die der Wirtschaftlichen Vereinig ung nach der Hauptwahl am 10. März zur Verfügung standen, haben auch viele Nationalliberale und sogar Freisinnige Schulter an Schulter gekämpft, um die Sozialdemokratie niederzuringen. Sie haben das Vater land über die Partei gestellt. Unser nunmehriger Reichstagsabgeordneter Dr. Werner hat gestern abend im großen Kreise seiner Mitstreiter und zahlreich versammelten Freunde auch diesen Mitkämpfern aus dem nationalliberalen und freisinnigen Lager aufrichtig gedankt. Er hat weiter erneut versprochen, für das Wohl aller ehrlich schaffenden Stände in Stadt und Land und für das Gesamtwohl des deutschen Volkes mit treuer Pflichterfüllung einzutreten. Treue um Treue will er vergelten, und darum fönnen alle, denen deutsche Art und deutsche Sitte lieb und wert sind, mit dem Ausgang der Stichwahl zufrieden sein. Der hinter uns liegende Wahlkampf hat gezeigt, daß die Sozialdemokratie sehr wohl noch bezwungen werden fann, wenn sich alle bürgerlichen Parteien ihrer vaterländischen Pflichten bewußt bleiben. Geradezu glänzend ist auf dem Lande die Abstimmung für Dr. Werner gewesen, nicht zu vergessen sind die kleinen Landstädte Grünberg, Nidda, Gedern. Und auch in Gießen selbst ist ein Zuwachs der bürgerlichen Stimmen um 200 Prozent zu fonstatieren.( Alle näheren Angaben über das Resultat finden unsere Leser in der tabellarischen Uebersicht auf Seite 4.) Reichstagsabgeordneter Oberlehrer Dr. Werner- Buzzbach wurde am 27. Oftober 1876 zu Weidenhausen( Kr. Biedenkopf) als Sohn eines Schlossermeisters geboren. In Gießen hat er seine Jugend verlebt, besuchte Realschule und Gymnasium und widmete sich dem Studium der neueren Sprachen und der Deutschen Geschichte. Ne ben der Erfüllung seiner Lehramtspflichten hat er sich und auch schriftstellerisch betätigt. Zahlreiche Aufsätze Schriften u. a.„ Königtum und Lehnswesen"," Die Bedeutung einer zeitgemäßen Gedichtssammlung für die sind aus Schule",„ Zum Wesen des altfranz. Epos" seiner Feder hervorgegangen. Möge dem Reichstagsabgeordneten Dr. Werner auch in den kommenden Hauptwahlen ein gleicher Sieg beschieden sein. Das ist der sehnlichste Wunsch aller aufrichtigen Vaterlandsfreunde. len: der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei- Amtes = Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Mittwoch den 22. März 1911 Das Wahlresultat aus der Stadt Gießen ist den Bezirken nach folgendes: 1. Wahlbezirk.( Wahllokal: Altes Rathaus) Marktplatz, Kirchenplay, Burggraben, Auf der Bach, Lindenplatz, Lindengasse, Wetzsteingasse, Kirchstraße, Hundsgasse, 30zelsgasse, Dammstraße, Walltorstraße, Asterweg, Landgrafenstraße, Braugasse:( 670 Wahlberechtigte) für Dr. Werner 117, für Beckmann 388 St. 2. Wahlbezirk.( Wahllokal: Alte Gewerbeschule, Asterweg 25.) Marburgerstraße, Wiesecker Weg, Am Rodberg, Nord- Anlage, Schottstraße, Steinstraße, Ederstraße, Weserstraße, Schillerstraße:( 688 Wahlberechtigte) für Dr. Werner 162, für Beckmann 374 St. 3. Wahlbezirk.( Wahllokal: Schulhaus in der Neustadt.) Hammstraße, Lahnstraße, Rodheimer Straße, An der Hardt, Krofdorfer Straße, Schützenstraße, Gr. Mühlgasse, Sandgasse, Tiefenweg, Neustadt, In Löbers Hof, Kornblumengasse, West- Anlage, Hinter der WestAnlage:( 715 Wahlberechtigte) für Dr. Werner 25, für Beckmann 420 St. 4. Wahlbezirk.( Wahllokal: Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 7.) Marktstraße, Wettergasse, Rittergasse, Seltersweg, Johannesstraße, Kreuzplaz, Kaplansgasse, Katharinengasse, Mäusburg, Wagengasse, Kanzleiberg, Blockstraße, Maigasse, Schanzenstraße, Grabenstraße, Neuenweg:( 652 Wahlberechtigte) für Dr. Werner 130, für Beckmann 372 St. 5. Wahlbezirk.( Wahllokal: Frankfurterstr. 20, Eisenbahnverkehrsamt.) Hofmannstraße, Friedrichstraße, Crednerstraße, Glaubrechtstraße, Wetzlarer Weg, Hille brandstraße, Am Steg, Buchnerstraße, Mittelweg, An den Bahnhöfen, Bahnhofstraße, Löwengasse, Wolken gasse:( 741 Wahlberechtigte) für Dr. Werner 214, für Beckmann 311 St. 6. Wahlbezirk.( Wahllokal: Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 11.) Weidengasse, Erlengasse, Diezstraße, Neuen Bäue, Gartenstraße, Bergstraße Nr. 11 bis 22., Gutenbergstraße, Löberstraße, Süd- Anlage, Sonnenstr., Schulstraße, Drethäusergasse, Brandgasse, Brandplay, Landgraf Philipp- Platz, Schloßgasse, Kaplaneigasse, Teu felslustgärtchen, Goethestraße:( 620 Wahlberechtigte) für Dr. Werner 145, für Beckmann 300 St. 7. Wahlbezirk.( Wahllokal: Frankfurterstr. 36, Hotel Prinz Heinrich.) Leihgesterner Weg, Erdkauter= weg, Bergwerk, Frankfurterstraße, Klinikstraße, Buddestraße, Wilhelmstraße, Ebelstraße, Wilsonstraße, Liebig straße Nr. 31 bis 35:( 695 Wahlberechtigte) für Dr. Werner 206, für Beckmann 297 St. 8. Wahlbezirk.( Wahllokal: ( Wahllokal: Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 12.) Am Riegelpfad, Schiffenbergerweg, Hessenstraße, Gemarkung Schiffenberg, Liebigstraße( mit Ausnahme von Nr. 31 bis 35), Ludwigstraße, Alicestraße, Bismarckstraße, Keplerstraße:( 695 Wahlberechtigte) für Dr. Werner 194, für Beckmann 291 St. 9. Wahlbezirk.( Wahllokal: Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15.) Roonstraße, Großer Steinweg, Kaiser- Allee Nr. 1 bis 10, Moltkestraße, Ost- Anlage, WieEin Leser unserer Zeitung sendet uns folgende 3ei- enstraße, Senkenbergstraße, Licher Straße, LandmannHeil den Siegern! Nach schwerem Ringen ein herrlicher Sieg, ein herzerfrischender Frühlingsanfang! „ Mit uns das Volk, Mit uns der Sieg!" so jubelte am Tage nach der Hauptwahl. die„ Oberh. Volksztg." und„ daß er gewählt wird, der Beckmann", fonnte man in protzigem Tone von seinen Freunden in den Cafes tagtäglich hören.„ Frankfurter Zeitung" und ,, Kleine Presse" sangen Jubellieder und waren aus dem Häuschen, denn der Wahlkreis Gießen schien ihnen zweifellos reif für die Sozialdemokratie. Aber sie alle hatten die Rechnung gemacht, ohne den Fond nationaler Gesinnung der Oberhessen in Betracht zu ziehen. Wenn wir kürzlich dem Gedanken Ausdruck gaben, daß das Hessenland einer jener Felsen sei, auf sein denen das deutsche Volk seine heiligsten Güter, Deutschtum und sein Christentum bewahren würde, der gestrige Tag hat uns Recht gegeben. Nicht nur die Kämpfer in der Feuerlinie haben sich tapfer gehalten, auch die Reserven und der Landsturm haben ihr möglichstes getan. Ganz Deutschland schaut auf den Wahlkreis GießenGrünberg- Nidda, denn er hat den Ehrenplatz errungen und dem von allen Seiten heranbrechenden Ansturm tapfer Stand gehalten. Tausend Dank allen Mitstreitern! Für den neuen Abgeordneten ist es eine doppelte Ehre gleich bei seiner ersten Kandidatur den Sieg zu erringen, wir zweifeln nicht, daß er sich allezeit dieser Ehre würdig erweist. In Treue fest! straße, Am Nahrungsberg, Bleichstraße, Longstraße, Henselstraße, Zeughaustaserne:( 572 Wahlberechtigte) für Dr. Werner 161, für Beckmann 239 St. 10. Wahlbezirk.( Wahllokal: Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 8) Ludwigsplatz, Bergstraße Nr. 1-9, Stephanstraße, Bruchstraße, Kaiser- Allee Nr. 12-122, Eichgärten, Eichweg, Wolfstraße, Neue Kaserne:( 438 Wahlberechtigte) für Dr. Werner 126, für Beckmann 188 St. Es haben also in der Stadt Gießen( 31 056 Einwohner) von 6486 Wahlberechtigten 1580 für Dr. Werner und 3180 für Beckmann gestimmt. Aus Stadt und Land. Gießen, deu 22. März 1911. Die Zahl der Erhöhte Belohnung. Fälle, in denen auf Eisenbahnzüge geschossen oder geworfen wurde, hat sich in der letzten Zeit verdoppelt, ohne daß es gelungen wäre, der Täter habhaft zu werden. Die Eisenbahnverwaltung hat sich entschlossen, die auf Ergreifung der Täter ausgesetzte Belohnung zu erhöhen. Von jetzt an soll" demjenigen, der die Täter so bezeichnet, daß ihre gerichtliche Bestrafung herbeigeführt werden kann, eine Belohnung bis zu 300 Mark gewährt werden. Gießen, 22. März. Die Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. hat auf dem vom Handelsverein Lauterbach angeregten Antrag der hiesigen Handelskammer auf Einlegung eines weiteren Zugpaares auf der Strecke Gießen- Fulda der Handelskammer Gießen einen ablehnenden Bescheid gegeben. Der Handelsverein Lauterbach hat nun eine weitere Eingabe ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Gesamtleitung: Albin Klein. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. nach Frankfurt eingereicht, in der die Eisenbahndirektion wiederholt gebeten wird, die Aufnahme des weiteren 3ugpaares schon für den diesjährigen Fahrplan zu beschließen. *) Wetzlar, 20. März. Am vergangenen Sonntag fand hier im„ Hotel Kessel", Bahnhofstraße, die Bezirksversammlung des Bundes der Landwirte statt. Außer den 46 Bundesmitgliedern bemerkten wir auch noch eine Anzahl Herren, welche der konservativen Partei angehörten, sowie zwei Parteisekretäre vom Bunde und zwei Parteisekretäre der konservativen Partei. Herr Bundessekretär Pe ch aus Köln hatte das einleitende Referat übernommen. Seine flaren, sachlichen Ausführungen über die Organisation des Bundes der Landwirte, dabei die einzelnen politischen Parteien streifend, fanden in der Versammlung den wohlverdienten Beifall. Herr Grund, Parteisekretär der konservativen Partei, ergänzte als nachfolgender Redner noch die Ausführungen des ersten Redners. Die Diskussion war sehr lebhaft. Das anwesende Bundesmitglied, Landwirt Schmidt aus Azzbach, nannte den Beschluß des Bundes der Landwirte im hiesigen Kreise, welcher dahin geht, bei der kommenden Wahl den Herrn Rittergutsbesitzer v. Eichel zu unterstützen, einen traurigen Beschluß. Weiter sagte Herr Schmidt, daß durch diesen Beschluß eine große Verwirrung in die Kreise der Bundesmitglieder im hiesigen Kreise hineingetragen worden sei. Eine große Anzahl Bundesmitglieder würden dieser Parole nicht folgen, sondern würden dem verdienten Abgeordne= ten Behrens ihre Stimme geben. Dadurch, daß Herr Behrens für die Erbanfallsteuer gestimmt hätte, würde er( Herr Behrens) sein Vertrauen nicht verlieren. Weiter sprachen noch der konservative Parteisekretär Reinhar d t- Wetzlar, Prof. Prenze I- Wetzlar, Ortsvorsteher Tesch- Azbach, Gewerkschaftssekretär Sch I a ba ch- Wetzlar und andere. Gegen 8½ Uhr fand die Versammlung ihr Ende. = w= Fellingshausen, 22. März. Mit Beginn des neuen Schuljahres soll auch in unserer Gemeinde der Kochunterricht für die Mädchen des obersten Jahrgangs der hiesigen dreiklassigen Schule eingeführt werden. Der Schulvorstand hat Frl. Luise Weber, die an einem achtwöchigen Ausbildungskursus in Buchenau teilgenommen hat, mit der Leitung desselben beauftragt. Da unsere Frauen und Mädchen größtenteils in den Zigarrenfabriken ihre Beschäftigung finden, ihnen also gar wenig Zeit bleibt, sich in den häuslichen Verrichtungen, speziell Kochen, zu üben und auszubilden, muß es als besonders wertvoll gelten, daß unsere Schulmädchen in diesem wichtigen Zweige der Hauswirtschaft angelernt werden. Die Gemeinde hat demnach allen Grund, diese Einrichtung zu begrüßen, insonderheit der Kreisver= waltung zu danken, die sämtliche Unkosten bestreiten will. -w- Fellingshausen, 22. März. Der hiesige, jetzt 43 Mitglieder zählende Kriegerverein hat bei der Geburtstagsfeier Sr. Majestät die 7 Veteranen und den Kameraden Georg Klös zu Ehrenmitgliedern ernannt. Landwirt Klös, der nun mittlerweile unser Dorf verlassen hat, um ein Bauerngut in Groß- Elsingen( Posen) zu übernehmen, erhielt ferner als Anerkennung für feine 25jährige treue Mitgliedschaft das entsprechende Abzeichen mit Diplom vom Vorstande des Preußischen Landeskriegerverbandes. In der nächsten Versammlung des Vereins, die nach Ostern stattfindet, hält Lehrer Feix einen Vortrag über unseren Altreichskanzler Fürst Bismard. * Von der Bergstraße. In der Gemeinde Ilvesheim streikt der Gänsehirt, und zwar deswegen, weil der dortige Gemeinderat eine Erhöhung des seitherigen Jahreslohnes ablehnte. * Frankfurt. Montag nacht brach in EschersZeit heim ein großes Schadenfeuer aus. Zu gleicher Ge= standen vier Scheunen in vollen Flammen. Der samtschaden beläuft sich auf 20 bis 25 000 Mark. * Darmstadt, 22. März. Die am 1. April 1911 fälligen Zinsen der in das Hessische Staatsschuldbuch eingetragenen Forderungen werden bei allen in Betracht kommenden hessischen Kassen und bei den Reichsbankanstalten vom 18. März 1911 ab gezahlt. * Mainz. Gegenwärtig wird in der hiesigen Garnison ein neues Kommißbrot versucht. Wenn das Brot geeigneter als das alte befunden wird, soll es in der ganzen deutschen Armee eingeführt werden. Viele Säuglinge schreien oft Tage und Nächte, weil sie durch Blähungen gestört werden, welche Darme der Kinder verursacht. Gibt man als Nahrung durch die in groben Klumpen gerinnende Kuhmilch im einen Zusatz von„ Kufek e" zur Milch, so wird deren Gerinnung feinflockiger und die Kinder erfreuen sich wieder eines ruhigen Schlafes und gedeihen vorzüglich. nicht 25 Juni grö räfin aufte rifer ter im n8H ahn Gine lets Sta anch, das ihn 10= in art. ichen | liu= nen, der un= nter erde nen in in Sas hett und wet nen dem eine Am Die Säuglinge in der Tat zu dem 3wede, den Richter milde ju stimmen, von guten Bekannten ,, entliehen". Ein neuer Souffleurkasten. In den Petersburger Theatern ist ein neuer Soffleurkasten eingeführt worden, ber den Vorteil bieten soll, daß das Publikum auch nicht einen Ton von dem vernimmt, was der Souffleur spricht, während der Schauspieler auf der Bühne das Wort seines Helfers, wenn er auch noch so leise spricht, mit auffallender Klarheit hört. Der neue Bühnen- ,, Gedächtnisbehalter", die Erfindung eines Moskauer Schauspielers, stellt eine Art Muschel dar, die in ein großes Gehäuse eingebaut ist. Die Wände sind aus trodenem Holz, das mit einer be= sonderen Lackart überzogen und von zwei übereinanderHegenden Schichten Filz und gepreßtem Papier bedeckt ist. Der Souffleur, der in diesm Kasten sitt, befindet sich in einem Versted von viel beträchtlicherer Tiefe als sonst, er geniert deshalb die Zuschauer nicht im mindesten. 24-36 Aerztliche Beobachtungen an einem Verschütteten. Ein junger Italiener wurde zusammen mit anderen Arbeitern bei einem Tunneleinsturz verschüttet und kam so zwischen Balfen zu liegen, daß er fast unbeweglich eingeklemmt war. Sofort nach dem Einsturz sammelte sich Wasser an bis an die Achsel. Der Verschüttete blieb in diesem Dauerbad von 11-15° ohne Nahrung, aber bei genügender Luft und der Möglichkeit, Wasser zu schöpfen, zehn Tage unter der Erde. Bei der Rettung half er mit, jedoch war der Körper von den Hüften an vollständig starr, unbeweglich, falt, empfindungslos, intensiv grün gefärbt, mit teilweise unter der Haut liegenden Schorfen. Nach einem Aufenthalt von 20 Etunden im Hospital war der Mann bei vollem Bewußtsein, er sprach fortwährend und gab an, er fühle sich sehr wohl. Füße und Beine waren tief rot, doch konnten nach Stunden die Beine wieder vollständig bewegt wer= den. Merkwürdig waren aber die geistigen Störungen, die auftraten. Eo wußte der Kranke nicht, in welcher Jahreszeit er lebte, er glaubte, er habe ein Jahr unter dem Schutt gelegen. An den folgenden Tagen traten große Blasen und Schmerzen an den Beinen auf. Dann stellte sich auch wieder die Orientierungsfähigkeit ein, doch machte der Kranke auch jetzt noch sehr lückenhafte Angaben über seine Erlebnisse. Nach 50 Tagen ging er strammen und elastischen Schrittes und das Erinnerungsvermögen war wieder völ lig vorhanden. Bemerkenswert ist in dem Falle der riesige zehn Tage lang dauernde Wärmeentzug; man muß bedenfen, daß letzterer im Wasser achtmal so groß ist wie beim unbekleideten Körper in der gleich temperierten Luft. Bemerkenswert ist ferner, daß die Funktionsfähigkeit der Nerven nach einer so langen Kältewirkung und Unterernährung sich nach wenigen Stunden wieder eingestellt hat, nach 24-36 Stunden auch wieder die Beweglichkeit der Muskeln. Leo gis: leue Ber ots: Aart Die iner nte. wird der er ünfe natt be: der Krönungsgeschenke für Königin Mary. Einige Londoner Handwertergilden werden der Königin Mary zur Krönungsfeier Geschenke überreichen. Am Krönungstage die Königin z. B. Handschuhe tragen, die natürlich völlig englisches Erzeugnis von der Handschuhmachergilde eigens hergestellt werden. Was für eine Art HandSchuhe angefertigt werden, steht noch nicht fest; vielleicht ähneln sie den Krönungshandschuhen der Königin Alexandra, - Familie mit viel weniger als hundert Kronen, vielleicht sehr mäßiger Verpflegung und nicht immer sehr anständiger Behandlung unterschlüpfen fann. Die Sache wäre also nach Wunsch verlaufen, wenn nicht ein Protest des Rektors ge= fommen wäre, der am schwarzen Brett der Universität auf den Konflikt zwischen Kellnerberuf und studentischer Ehre aufmerksam gemacht hat. Es fragt sich nur, wer aus dem Kampf zwischen Hunger und Stolz als Steger hervorgehen wird. Der Besizer des Hotels ist sicher in Amerika ge= wesen, sonst hätte er nicht den Mut zu seiner Aufforderung gehabt. Er weiß, daß die gute Hälfte aller amerikanischen Studenten sich Brot und Unterrichtsgeld durch schwere Arbeit verdient und im Sommer nach allen Badeorten strömt, um ohne Bedenken Gäste zu bedienen, die vielleicht ein paar Jahre später wieder sie bedienen werden. Tragödie eines Tauchers. Aus Petersburg wird der " Inf." geschrieben: Bei den Iwanowski- Stromschnellen der Newa, die einer Reinigung unterzogen werden sollten, ereignete sich vor einigen Tagen eine entsetzliche Katastrophe, bet der ein Taucher durch eigenartige Umstände sein Leben lassen mußte. Der Taucher Alexander Nekrassow war gemietet worden, um die Iwanowski- Stromschnellen von den vielen Steinen auf dem Grunde der Newa zu reinigen. Er begab sich mit der vorschriftsmäßigen Taucherkleidung ausgerüstet, an sein gefahrvolles Werk. Kaum war er auf dem Boden des reißenden Stromes angelangt, als sich eine eiserne Kette, mit der er einen schweren Stein befestigen wollte, um sein Luftrohr schlang und ihm die Luft abschnitt. Der Taucher machte in seiner Todesangst die größten Anstrengungen, die Kette von dem Luftrohr fret zu bekommen. Er zerrte en ihr heftig und riß an der Signalleine, um den Leuten oben das Zeichen zu geben, daß er sich in Gefahr befinde. Sein heftiges Zerren wurde aber von den Arbeitern im Kahne als Zeichen angesehen, daß der Stein schon befestigt sei und von ihnen hochgezogen werden sollte. Sie zogen daher die Kette an. Erst als der Taucher unten gar fein Lebenszeichen von sich gab, wurde er herausgezogen. Ein entsetzlicher Anblick bot sich den Leuten dar. Das Luftrohr war völlig durchgeschnitten und an der Kette hing der leblose Körper des Tauchers. Man löste ihm sofort den Taucherhelm, aber es war vergebens, der Tod war schon eingetreten. die damals von einer Privatfirma angefertigt wor= den waren. Es war ein Paar bis über die Ellbogen reichender Musketierhandschuhe, die anstelle der gewöhnlichen Raupen auf dem Handrücken die königliche Krone und den Anfangsbuchstaben des Namens der Königin trugen. Durch den Rand war ein goldener Faden geschlungen, der an den Enden in Quasten auslief. Eine andere Zunft, die der Ehre teilhaftig geworden ist, die Königin zur Krönung zu beschenken, ist die der Nadler. Ihr Geschenk wird, wie bereits feststeht, in einem goldenen Nadelkästchen be= tehen, das auf der einen Seite die königliche Krone und den Anfangsbuchstaben des Namens der Königin trägt, während die andere das Abzeichen der Gilde zeigt. Weitere burch die gleiche Gunst ausgezeichnete Gilden sind die Fächermacher und die der Gärtner. Kaufmannsdeutsch. Von einem Juristen wird der Frts. 3tg. geschrieben: Immer und immer wieder kann man, und mit Recht, Klagen über das Juristendeutsch finden; und gerade der Kaufmann pflegt mit scharfer Kritik über ein sprachlich schlecht abgefaßtes Urteil herzufallen. ber, ins sie nge nen arti nge= izeiauf rin ens urde inte Ben, leich ens rug Aber un ben ging Doch efer len, und aus: sich nut Ди etät daß ohl= Ber ollte Unlic icht das ich nzu. ern; hen. Daß de. mir Da eine Ди Ba Du talt ). Wissenschaft, Kunst und Literatur. beschrieb Verunglückte deutsche Ballons. Der am Sonntag in Düsseldorf aufgestiegene Ballon „ Düsseldorf 4" wurde, wie schon telegraphisch gemeldet, in die Zuidersee getrieben. Der Ballonführer, Metallwarenfabrikant Paul Kayser vom Niederrheinischen Verein für Luftschiffahrt, ertrank. Der Mitfahrer Otto Schröder wurde schwer verletzt. Der Ballon war am Sonntag morgen bei günstigem Wetter in Krefeld aufgestiegen, um einen Ausflug nach Holland zu machen. Alles ging gut bis Harderwijk, wo man, anstatt zu landen, auf die unselige Idee, wie Herr Schröder sich ausdrückte, tam, noch weiter zu gehen und vielleicht in der Nähe von Amsterdam zu landen. Der Vorrat an Ballast, 3½ Sack, wurde ausgeworfen, und der Ballon stieg bis zu 1600 Metern. In dieser Höhe angelangt, bemerkten die Insassen, daß die Windrichtung sich geändert hatte. Der Ballon wurde in nordwestlicher Richtung über die Zuidersee getrieben. Allmählich ging er nieder, so daß er während furzer Zeit ganz in der Nähe eines der Zuiderseeboote blieb. Die Luftschiffer meinten, daß das Boot ihnen folge. Gegen 24 Uhr nachmittags war man östlich von der Insel Wieringen an= gelangt. Den Ballon konnte man aber nicht lange halten, der Ballonkorb wurde dann und wann durch das Wasser geschleift. Alles wurde über Bord geworfen, mit Ausnahme der Instrumente. Dadurch stieg der Ballon einige Meter, ging aber bald wieder nieder. Die Luftschiffer beschlossen nun, als sie Land in der Nähe erblickten, die Seile, die den Ballon mit dem Korb verbinden, zu durchschneiden. Well sie aber von der Kälte erstarrt waren, gelang ihnen das nicht. Sie wurden schließlich vom heftigen Wind gegen einen Basaltdamm geworfen. Schröder, der auf dem Rande des Korbes stand, wurde durch den Stoß hinausgeschleudert und fiel auf den Deich, wobei er am Kopf verwundet wur de. Kayser überschlug sich mit dem Ballon über die Deiche und gelangte in das Dudeveer, ein Binnenwasser, nicht breiter als 200 Meter. Obwohl er in dieser einsamen Umgebung bemerkt wurde, war es bei der vollkommenen Abwesenheit von Hilfsmitteln unmöglich, ihm zu helfen und er ertrant. Schröder fand Aufnahme in einem Landhaus, wurde hier mit Kleidung versehen und verpflegt. Photographische Aufnahmen des Meeresbodens vom Ballon aus. Ein niederländisch- indisches Blatt fürzlich eine mit dem Ballon Batavia" an der Küste des Javameeres und entlang den Mündungen der sich darin ergießenden Flüsse gemachte Fahrt, bei der man vom Ballon aus durch das Wasser eine genaue Aufnahme der Beschaffenheit des Meeresbodens mit seinen Erhöhungen und Tiefen, Klippen usw. machen konnte. Es war, als ob die Luftschtffer eine Karte des Meeresbodens vor oder vielmehr unter sich ausgebreitet gesehen hätten. Ein indischer Marineoffizier hat nun in einer Schrift auf diesen Umstand aufmerksam gemacht und die Regierung aufgefordert, diese Erfahrung für die Untersuchung des Fahrwassers der indischen Meere auszunüßen, die bis jetzt noch in sehr ungenügender Weise untersucht seien; denn abgesehen davon, daß mit dieser Methode viel Zeit, Geld und Mühe erspart werden könne, dürfe man auch auf eine größere Sicherheit und Zuverlässigkeit der Ergebnisse der Tieffeeforschung rechnen. Dieser Gedanke scheint an maßgebender Stelle auf empfänglichen Boden gefallen zu sein: das indische Marinedepartement hat beschlossen, mit einem solchen" Ballonschiff" einen Versuch zu machen. auch in den kaufmännischen Briefwechsel hat sich, wie man wohl weiß, allmählich ein Stil eingeschlichen, der jenem vielgeschmähten Juristendeutsch an Falschheit und Sprachwidrigkeit nichts nachgibt. Vcr mir liegt der Begleitbrief einer Filiale einer unserer ersten Großbanken, mit dem sie ihren Kunden Rechnungsauszüge übersendet. Wir überreichen Ihnen einliegend" den Auszug Ihrer Rechnung." Wer liegt denn ein? Die Filiale der X- Bank iny? Würde das Schreiben unverständlicher, wenn man dieses ganz überflüssige„ einliegend" einfach wegließe? ,, Belieben sie solchen zu prüfer und„ rechtfindend" unter gefälliger Anzeige gleichlautenden Vortrag zu machen." Der rechtfindende Jurist könnte das„ rechtfindend" nicht sprachlich schlechter anwenden, als es hier ge= schieht. Und nun der Gipfelpunkt:„ Wir begleiten Ihnen anbei ein Verzeichnis Ihrer bei uns guthabenden Effetten." Seit wann ist denn„ begleiten" gleichbedeutend mitbeilegen", als Beilage senden"?" Ihrer bei uns guthabenden Effekten." Diese schöne Floskel steht auf einer Stufe mit dem in Todesanzeigen vielfach zu lesenden ,, uns betroffenen Unglüd". Der ganze legte Saz ließe sich doch durch folgenden ersehen: ,, Gleichzeitig übersenden wir Ihnen ein Verzeichnis Ihrer bei uns hinterlegten Wertpapiere", wobei noch das Fremdwort„ Effekten" durch ein deutsches Wort ersetzt wäre. Gerade Banten, die an der Spitze des deutschen Wirtschaftslebens stehen, sollten es als eine Ehrenpflicht betrachten, auch ein sprachlich richtiges und reines Deutsch zu schreiben. Richterhumor. Eine Perle des Humors vor Gericht Johann Orths Todeserklärung. VerAuch der Ballon„ Reuß" des Düsseldorfer Luftschifffahrtvereins hatte Sonntag nachmittag in Holland eine wenig glückliche Landung. Er war mit vier Insassen unter Führung des Dr. Mumm in Düsseldorf aufgestiegen. Bei Degstgeest, unweit Leiden, riß das Schlepptan einen Schornstein um und der Ballon wäre fast in den Rhein gefallen, erreichte aber noch glücklich das andere Ufer. Vor der Landung prallte der Ballon gegen eine Telegraphenstange. Einer der Luftschiffer erlitt eine leichte Verlegung. betraf, ereignete sich Sonntag nachmittag. In Ravestein ( Nord- Brabant) landete ein Ballon aus Deutschland mit Noch ein drittes Unglück, das einen deutschen Ballon zwei Insassen, die einer großen Gefahr entrannen. Der Ballon streifte bei großer Schnelligkeit den Turm der fa= tholischen Kirche und gelangte dann noch zur rechten Zeit über die Maas hinüber. Der Ballon blieb schließlich in einem Baum hängen und die Luftreisenden mußten aus ihrer gefährlichen Lage befreit werden. Der Ballon ist schwer beschädigt. Die Frist, die den Gegnern der Todeserklärung Johann Orths, des ehemaligen Erzherzogs Johann Nepomuk Salvator, Prinzen von Toskana, zur Erbringung eines Gegenbeweises eingeräumt war, ist verstrichen. Der treter des Erzherzogs Josef, des Neffen und Erben des Verschollenen, hat dem österreichischen Oberhofmarschallamt den Antrag unterbreitet, nunmehr auszusprechen, daß der verschollene Erzherzog den 21. Juli 1890 nicht überlebt und daher dieser Tag als sein Todestag zu gelten habe. Um die Person Johann Orths hat sich im Laufe der 20 Jahre seit seinem Verschwinden ein dichter Sagenkreis gewoben. Immer wieder flatterten Gerüchte in alle Welt hinaus, die von persönlichen Begegnungen mit dem Erzherzog, bald in diesem, bald in jenem Winkel der Erde, zu melden wußten, doch niemals konnte eine einzige konkrete Tatsache vorgebracht werden. Die letzte von Johann Orth selbst herstammende Nachricht ist ein vom 12. Juli 1890 aus Porto La Plata datiertes Schreiben an seinen Rechtsfreund Haberer in Wien, aus dem unzweifelhaft hervorgeht, daß er an diesem Tage seine Seereise wirklich angetreten hat. Auch der letzte Brief seiner Lebensgefährtin Milly Stubel an ihre Mutter in Berlin und ein solcher eines seiner Schiffsoffiziere sind an diesem Tage geschrieben. Daß die Margarete" am fraglichen Tage in See gegangen ist, wird auch bestätigt durch die einwandfreie Bekundun geines feiner Schiffsoffiziere, der erst am Tage vor der Abfahrt aus den Diensten Johann Orths geschieden war, weil er vor der tollkühnen Fahrt um das Kap Horn gewarnt hatte. Johann Orth wies die Zumutung, die Fahrt aufzugeben, entrüstet zurück und gab sein Ehrenwort daß er doch segeln findet sich in einer englischen Gesellschaftszeitschrift. Vor dem Richter John Day, der augenscheinlich eine Abneig= ung gegen die Aerzte hatte, kam ein Fall zur Verhandlung, wo ein Arzt einen Herrn auf Bezahlung einer Rechnung pon 170 Guineen für Behandlung seiner Frau verklagt hatte. Ter Arzt sollte nachweisen, daß diese außerordentlich hohe Forderung berechtigt sei und der Richter fragte:„ Wie oft haben Sie die Dame während ihrer Krankheit besucht?" ,, 170mal", lautete die Antwort.„ Lebt sie noch?" fragte Der Richter weiter, und als der Arzt„ Ja, gewiß", antworBete, meinte er:„ Das wundert mich außerordentlich." Studenten als Kellner. Der Besißer eines Hotels am hönen Plattensee hat auf der Budapester Universität anAndigen laffen, daß er für den Sommer Studenten als Rellner engagieren will. Eine Menge Studenten ging auf as Anerbieten sofort ein, was gar nicht wundern darf, da bnen hundert Kronen monatlich mit ganzer Verpflegung und sicher auch anständiger Behandlung zugesichert wurden. man weiß, wie froh so ein armer Student ist, wenn er für den Sommer irgendwo bei einer hochherrschaftlichen Und ,, St. und sein Schiff selbst führen werde. Die Umsegelung von Kap Horn ist aber bekanntlich selbst bei normalen Witterungsverhältnissen äußerst gefährlich und bietet dem erfahrensten Schiffer große Schwierigkeiten. Für Johann Orth und sein Schiff war die Gefahr noch größer, denn es war die erste Fahrt, die er als Kapitän auf offener See unternahm, und sie erfolgte unter einer geradezu verhängnisvollen Wetterkonstellation. Aus den wissenschaftlichen Feststellungen der Seewarte in Hamburg geht hervor, daß die St. Margarete" ein Opfer eines in Seefahrerkreisen als der Kambysessturm bekannten Orkans geworden ist, der in seiner außerordentlichen Plöblichkeit und Stärke in der Geschichte der Meteorologie fast einzig dasteht. Die sofort nach dem Verschwinden des Schiffes eingeleiteten und oft wiederholten Hilfexpeditionen haben niemals ein Resultat ergeben, und die Versicherungsgesellschaften, bei denen die ,, St. Margarete" versichert war, haben sich daher auch be= reit erklärt, die Versicherungssumme auszubezahlen. Von allen Personen ferner, die die Unglücksfahrt am Kap Horn mitangetreten haben, hat keine einzige jemals mehr eine Nachricht gegeben, während der Teil der Besatzung, die in Buenos Aires aus Johann Orths Diensten getreten war, bis auf einen wieder in seine Heimat zurückgekehrt ist. Drabtnachrichten und neuestes. Das Kaiserpaar in Kiel. Berlin, 21. März. Der Kaiser und die Kaiserin sind heute vormittag 8,34 Uhr vom Lehrter Bahnhof nach Kiel abgereist, wo die Ankunft nachmittags erfolgte. Der Stapellauf des Linienschiffes„ Ersatz Hildebrand", dem das Kaiserpaar beiwohnen wird, findet morgen vormittag statt. Ueberzeichnung einer Anleihe. 0 Berlin, 21. März. Auf die heute zur Zeichnung aufgelegten 160 Millionen Francs 4% ottomanische Anleihe sind die Anmeldungen in so großer Zahl eingegangen, daß die Subskription gleich nach Eröffnung wieder geschlos= sen wurde. Auch wenn man nach den Motiven sucht, die Johann Orth bewogen haben sollten, sich bis auf den heutigen Tag verborgen zu halten, steht man vor einem Rätsel. Aus seinen Briefen geht vielmehr hervor, daß er wieder. heimtommen wollte; seine Lebensfreude, seine Energie und sein Ehrgeiz, seine tiefwurzelnde Liebe zu Vaterland und Mutter zeugen ebenfalls wider die Absicht, sich für immer von der Heimat loszusagen. Eine Interpellation über den Modernisteneid. Berlin, 21. März. Im preußischen Herrenhause haben die beiden Universitätsprofessoren Reinke- Kiel und KüsterMarburg eine Interpellation über den Modernisteneid eingebracht, in der es heißt: Was gedenkt die Königliche Staatsregierung zu tun, um die auch ihr anvertraute Würde der preußischen Universitäten, die durch die erfolgte oder auch nur mögliche Ablehnung des Modernisteneides seitens einer Anzahl ihrer Mitglieder gefährdet erscheint, zu wahren. Prinz Georg und die serbische Nation. Das Wiener Oberhofmarschallamt wird jetzt, unbeeinflußt von aller phantastischen Legendenbildung, die Gestalt des verschollenen Erzherzogs in die rauhe Wirklichkeit zurückverseßen und die mit seinem Verschwinden im Zusammenhang stehenden Tatsachen und Geschehnisse zu einer fe= Beweisfette zusammenfügen müssen, so daß es den Besten weis für den Tod Johann Orths als erbracht erklären kann. aber auch der Spruch ausfällt, die Phantasie wird sich Wie zur Wehr sehen gegen die Wirklichkeit, und mit der Todeserklärung Johann Orths wird sein Geheimnis feineswegs eine Lösung erfahren. Der Glaube, daß er lebt, wird bet unendlich vielen fortbestehen. Belgrad, 21. März. Das Blatt" Politika" richtet ant den König einen Appell, die Schulden des ehemaligen Kronprinzen Georg im Interesse des Ansehens und der Würde des Königshauses zu begleichen. Das Blatt führt hierbei an, daß die Erben eines fürzlich verstorbenen Bürgers, der dem Prinzen Georg 12 000 Francs ohne Zinsen vorgestreckt hatte, sich bisher vergeblich bemühten, zu ihrem Erbe zu ge langen. Die Angelegenheit ruft allgemein einen peinlichen Eindruck hervor. Ermordung des russischen Gesandten in Befing? Wien, 21. März. Eine bisher noch nicht bestätigte Meldung der„ N. Fr. Presse" aus Petersburg besagt, daß der russische Gesandte in Peking ermordet worden sei. Brand eines Lehrerinnenseminars. O Coblenz, 21. März. Ein Brand in dem neuerbauten Lehrerinnenseminar auf der Rheininsel Oberwerth zer= störte in der vergangenen Nacht die Aula, die Kapelle und den Dachstuhl mit der dort befindlichen Habe der Schülerinnen. Heute vormittag dauerte der Brand noch an. Verletzt wurde niemand. Der Unterricht wurde eingestellt und die Zöglinge in die Heimat entlassen. Ein Unfall des Aviatikers Grade. Magdeburg, 21. März. Der Flug des Aviatifers Grade, der um das Kyffhäuserdenkmal stattfinden sollte, hatte eine nach Tausenden zählende Menschenmenge nach Frankenhau fen gelockt. Grade blieb eine Minute in der Luft. Dann überschlug sich der Apparat und stürzte zu Boden. Grade blieb unverletzt, während die Maschine beschädigt wurde. Ueberfallen und beraubt. Schleiz( Reuß), 21. März. Gestern vormittag wurde int benachbarten Möschlitz ein 50jähriger Ortseinwohner namens 3schäschner von einem Unbekannten durch Hiebe auf den Kopf zu Boden geschlagen und seiner Barschaft beraubt. 3schäschner ist seinen Verlegungen erlegen. Gattenmord im Irrsinn. wirt Neiße, 21. März. Im Irrsinn ermordete ein Gastseine Frau durch Beilhiebe und Messerstiche und öffnete sich dann mit einem Rasiermesser die Pulsadern. Dynamitlager in die Luft geflogen. Ein Zürich, 21. März. Für den Bau einer neuen Straße war in der Nähe von Bellinzona ein großes Dynamitlager errichtet worden. Dieses flog gestern in die Luft. Es bes steht der Verdacht, daß Rachsucht im Spiel ist. Roheitsakt eines ungarischen Feldwebels. Budapest, 21. März. Ein Aft großer Roheit hat sich nächtlicher Weile vor dem hiesigen Artilleriezeugdepot abge= spielt. Der dort postierte Pionier Jessenovics forderte den Feldwebel Rudolf vorschriftsmäßig zur Legitimation auf schoß, als diese nicht erfolgte, dreimal, ohne zu treffen, und auf den Feldwebel. Dieser ließ nun den Mann ablösen und von dem neuen Posten an einen Baum binden, worauf er Befahl gab, Jessenovics zu erschießen. Der Ablösungsposten kam, wie das Neue Pester Journal" meldet, dem Befehl zum Feuern nach: Jessenovics wurde mitten durch die Brust geschossen und dann viele Stunden lang in dieser Lage belassen. Rudolf wurde verhaftet. folge ein anderer englischer Spion bereits vor einigen Tagen nach England abgereist sein soll. Bisher ist von dieser neuen Persönlichkeit, die angeblich die Führung in der Spionageaffäre gehabt haben soll, noch nichts befannt geworden. Man ist im Gegenteil davon überzeugt, daß der verhaftete Engländer allein seine Pläne durchgeführt hat, da er unauffällig arbeiten wollte und wegen seiner Verbindungen mit deutschen Werftarbeitern irgend einen auffälligen Verkehr mit einem englischen Landsmann nicht unterhalten durfte. Dagegen ist zu bemerken, daß die Spionageversuche anscheinend auch auf die Wilhelmshavener Werft übergegriffen haben, wo der Ersatz für den klei= nen Kreuzer„ Condor" sich im Bau befindet. Alle weiteren positiven Mitteilungen, die über die Spionageaffäre gemacht werden oder gemacht wurden, sind aber, wie uns mitge= teilt wird, lediglich Kombinationen, da weder von der Untersuchungsbehörde noch von den Direktionen der in Frage tommenden Schiffswerften irgend eine Mitteilung gemacht morden ist. Deutscher Reichstag. Die fortgesette Beratung des Etats des Reichsamts des Innern brachte am Montag fast ausschließlich Reden der Linken und Einzelbeschwerden, die vom Regierungstisch Ihre Beantwortung fanden. Zunächst wurden solche beim Reichsversicherungsamt von dem Abg. Eickhoff( fr. Vv.) wegen einer Entscheidung über die Versicherungspflicht der Heimarbeiter in der Solinger Stahlindustrie, vom Abg. Hanken( Däne) wegen der Rentenverhältnisse ausländischer Arbeiter und vom Abg. Sachse( Soz.) wegen Verwendung der Mittel der Landesversicherungsanstalten zum Vortrag gebracht. Der Ministerialdirektor sagte wegen der Heimarbeiter Prüfung zu, erwiderte dem zweiten Redner, daß die ausländischen Rentenempfänger entsprechend dem jezigen Rechtszustand, der durch die Reichsversicherungsordnung zu ihren Gunsten geändert werde, behandelt würden. Eine lebersicht über die einzelnen Empfänger von Darlehn der 30 Landesversicherungsanstalten würde etwa 900 Seiten umfassen. Beim Kanalamt fanden Beschwerden des Abg. Severing( Soz.) über die Beschäftigung ausländischer Arbeiter ihre Erledigung durch Ausführungen des Ministerialdirektors. Trotz der Schwierigkeiten der Kanalarbeiten ist es gelungen, 70 Prozent deutsche Arbeiter zu beschäfti= gen. Der Abg. Dr. Hahn( f.) trat sehr nachdrücklich und lebhaft für den Schutz der Förderung der Kleinschiffahrt im Nordostseekanal ein. Spethmann( f. Vp.) und Wommels= dorf( natl.) befürworteten eine Resolution auf Einsetzung einer Kommission von 14 Mitgliedern, zur Prüfung der Frage, wie der projektierte Eckernförder Kanal im ReichsInteresse am besten zu fördern sei. Der Ministerialdirektor äußerte sich jedoch ablehnend. Die Millionen würden ins Wasser geworfen sein. Auch die Hamburger Reeder stän den diesem Projekt sehr fühl geenüber. Die Resolution zugunsten des Eckernförder Projekts wurde schließlich abge= lehnt. Dann kam eine die Presse start interessierende Frage zur Verhandlung, nämlich die Abonnentenversiche= rung. Das Zentrum wünscht das gesetzliche Verbot schlankweg, während eine Resolution Bassermann vorerst eine amtliche Denkschrift über den Umfang der Abonnentenverficherung durch Zeitungen fordert. Den Zentrumsantrag begründete der Koblenzer Chefredakteur Marcour und für den nationalliberalen Antrag sprach Abg. Junck, der die Frage, ob Mißstände in dem behaupteten Umfange tatsäch lich vorhanden sind, noch nicht für so geklärt hielt, daß ein grundsätzliches Verbot gerechtfertigt sei. Auch die Regierung gehört nicht zu den Gegnern der Abonnentenversiche= rung. Direktor Caspar wies auf die hohen Summen hin, die auf diesem Wege schon dem Publikum zugute gekommen sind. Die meisten Versicherungen stünden unter Kontrolle des Aufsichtsbeamten. Von der Sozialdemokratie, die der Sache recht fühl gegenübersteht, sprach der Abg. Schwarz- Lübeck. Abg. Potthoff( fortschr. Vp.) warnte vor allzu optimistischen Auffassungen, lehnte aber den Zentrumsantrag als zuweitgehend ab. Weiter tadelte er den neuen Standpunkt der Regierung zu den Werkpensionskassen, worauf der Staatssekretär antwortete. Er bezweifelte int ber Frage ber Abonnentenversicherung, ob mant mit Preßgesetzen etwas gegen Auswüchse des Konkurrenzkampfes erreicht. Die allgemeine Moral und die Gesinnung der Presse könne man nicht durch Gesetz in Ordnung halten. Die Resolution Hahn wurde abgelehnt, die beiden Resolutionen über Abonnentenversicherung wurden ange= nommen. Am Dienstag geht die Etatsberatung weiter. Weiteres über die Hamburger Spione. Wie der Korrespondenz Heer und Politik" von maßgebender Marinejeite mitgeteilt wird, bestätigt sich die Mitteilung, daß in Hamburg umfassende Spionageversuche, unSere Marine betreffend, festgestellt wurden, in vollem Umfange. Es hat den Anschein, als ob es sich dabei um ernste Vorgänge handelt. Von der Persönlichkeit des verhafteten englischen Spions wird angenommen, daß es fich um einen Offizier handelt. In Marinefreisen hegt man den Verdacht, daß es nicht ein einzelner, völlig für fich unabhängiger Fall, set, sondern nur ein Glied eines umfangreichen Spionagesystems, zu dem auch die jüngst ab= geurteilten Spionageversuche der beiden englischen Offiziere French und Brandon gehören. Es dürfte sich also nach der in Marinekreisen weit verbreiteten Anschauung um einen intimen 3usammenhang zwischen diesen beiden Spionageversuchen handeln. Die intensivere Spionage scheint in Hamburg getrieben worden zu sein, wo auf zwei Werften mehrere große Kriegsschiffe sich im Bau be= finden, nämlich auf der Werft von Blohm& Voß der Panzerkreuzer Moltke" und", der fast fertig ist, sodaß sein Stapellauf voraussichtlich noch in diesem Jahre erfolgen wird. Auf der Vulkan- Werft befindet sich der Ersatzbau für das Linienschiff Heimdall". In Bremen dürfte es sich bei den Spionageversuchen um die beiden Ersatzbauten für " Bussard“ und„ Cormoran" handeln. Diese beiden klei= nen Kreuzer liegen bekanntlich auf der Weserwerft und stehen kurz vor ihrer Fertigstellung. In welchem Umfange die Spione, unter denen sich vier deutsche Verräter Rundschau vom Cage. auf Politisches. Ausschußßigungen der liberalen Parteien haben vorgestern in Berlin stattgefunden. In der Sigung des Zentralvorstandes der nationalliberalen Partei erstat tete Reichstagsabgeordn. Bassermann das Referat über die Borbereitungen zu den nächsten Reichstagswahlen, das eine eingehende Aussprache hervorrief. Schließlich wurde mit allen gegen fünf Stimmen folgende Resolution beschlossen: „ Der Zentralvorstand ist überzeugt, daß die Parteifreunde im Lande sich des Ernstes der politischen Lage und der Verantwortung bewußt sind, die der bevorstehende Wahlkampf ihnen zuweist, und spricht die Erwartung aus, daß die Wahltreisorganisationen vor der endgültigen Aufstellung von Kandidaten und vor dem Eingehen taktischer Wahlabkommen sich mit dem geschäftsführenden Ausschuß des Zentralvorstandes ins Einvernehmen sehen. Wird Wunsch oder im Einverständnis von Landesorganisationen oder, wo sie schit, von Wahlkreisen eine Verständigung mit anderen Gejomtparteien vom geschäftsführenden Ausschuß herbeigeführt, so sind die hierbei getroffenen Vereinbarungen von den betreffenden Wahlkreisen oder Landesorganisationen als verbindlich anzuerkennen." In der Zentralausschußsitzung der Fortschrittlichen Volks partei sprach Abg. Naumann über die nächsten Wahlen, insbesondere über das Verhältnis zu den Nationalliberalen. Redner betonte, daß sich die Einigung der Linksliberalen so gut bewährt habe, wie es auch die größten Optimisten nicht geglaubt hätten. Der Eindruck wirklicher Geschlossenheit sei da. Aus allgemeinen politischen Gründen trat Scaun ann für eine parteitaktische Verständigung mit den Nationalliberalen bei den nächsten Mahlen ein und erklärte eine größere Zentralisation in der Kandidatenaufstellung für nötig. Abg. Fischbeck teilte mit, daß vorläufig von der Fortschrittspartei 132 Kandidaturen aufgestellt seien. befinden, von den Plänen der betreffenden Kriegsschiffe Kenntnis genommen haben, ist augenblicklich noch nicht be= kannt, da sich der Fall noch im Stadium der Untersuchung befindet und Einzelheiten darüber nicht verlautbar werden. Es ist fraglich, ob eine Zeitungsmeldung zutrifft, der zu21) Das Familiengeheimnis. Roman von L. Walter. ( Nachdruck verboten.) ,, D, ich denke nicht daran, sie dem Geschäfte entziehen zu wollen!" rief Selma.„ Aber bei der Veränderung, die eingetreten, muß ich doch auf meine Sicherstellung bedacht sein." " Und ich muß bedacht sein auf den ehrenvollen Fortbestand der Firma, der durch Deine Forderung in Frage gestellt wird. Glaube mir, liebe Tante, ich würde wahrlich nicht auf Vorlage eines Dokuments dringen, wenn die Pflicht der Selbsterhaltung mich nicht dazu zwänge. Bei der Redlichkeit und Ordnungsliebe meines verstorbenen Vaters ist es kaum begreiflich, wie ein solcher Posten in den Büchern hat unberücksichtigt bleiben können. Leider habe ich keine Notierung gefunden ich bin erbötig, Dir die Bücher vorzulegen. Der Verstorbene hat diese Angelegenheit nirgends erwähnt es liegt darin eine Bestätigung, die mir ebenso wichtig erscheint als Deine Behauptung. Du stehst nicht mir, Du stehst dem Vater gegenüber. Ich kann nur die Verpflichtungen erfüllen, die geschäftsmäßig verzeichnet stehen. Ebenso wenig werde ich Forderungen eintreiben, die nicht gebucht sind. Sezen wir nun den Fall, daß Du nun zu dem letzten Mittel greifst und einen Prozeß gegen mich anstrengst...“ ,, Dahin wird es doch nicht kommen!" ,, Dann muß ich auf Befragen den Einwand geltend machen; ich glaube nicht, daß Tante Selma im Besitze einer so großen Summe je gewesen ist..." ,, Karl! Karl!" - Zur nationalliberalen Stichwahlparole in GießenGrünberg- Nidda erfährt die„ Freisinnige Zeitung", der Entschluß der Nationalliberalen, für Werner einzutreten, sei dadurch zustande gebracht worden, daß zu der Sitzung nicht alle Mitglieder des nationalliberalen Wahlausschusses eingeladen worden seien, sondern nur diejenigen, von denen man von vornherein annahm, daß sie für Werner zu haben wären. Ob diese Behauptung den Tatsachen entspricht, wird sich ja bald herausstellen. Die Ortsgruppe des Hansabundes in Gießen hat beschlossen, in der Frage der Stichwahlparole sich jeder Stellungnahme zu enthalten. " Und der Richter wird fragen: wie ist die Klägerin zu dem Gelde gekommen, das sie dem bedrängten Bruder geliehen haben will! Die Familie Halling ist von jeher nur arm gewesen; das Vermögen hat meine verstorbene Mutter eingebracht... Du hast nun, Tante, die Beweise zu liefern, daß Du erstens die Summe wirklich besessen - pro Stück zu haben. An eine Neuauflage ist jetzt nicht zu denken. Dagegen wird neuerdings beabsichtigt, zum 25 Regierungsjubiläum des Regenten, das auf den 10. Junt fällt, doch noch Jubiläumsmarken zu 5 und 10 Bfg. in größerer Auflage herzustellen. Verlorener deutscher Boden. Die geschiedene Gräfin Ella v. Schlieffen in Groß- Lichterfelde bei Berlin verkaufte die von ihr vor Monatsfrist von dem ehemaligen Pariser Botschafter Fürsten Radolin für 2 Millionen Mark erworbene, 3500 Hektar große Waldherrschaft Ponoschau im Kreise Lubliniß an den polnischen Grafen Max Mielzynski im Kreise Lissa. An den chinesischen Prinzregenten hat der deutsche Kaiser eine lange und warm gehaltene Depesche gesandt, worin er sein tiefstes Bedauern darüber ausdrückt, daß die Reise des Kronprinzen abgebrochen und der Besuch in Pefing aufgeschoben werden mußte. Der Regent antwortete mit der gleichen Herzlichkeit und drückte die Hoffnung aus, daß der Kronprinz im nächsten Jahre nach China kommen werde. Die japanische Presse erklärt, daß der Abbruch der Reise des Kronprinzen inbezug auf Japan nicht ge= rechtfertigt sei, da Japan in keiner Weise durch die Pest berührt worden sei. Das Aufgeben der Reise erscheint der japanischen Presse als Beweis für den Willen des Kaisers, sich das Vertrauen Chinas zu erwerben, und mehrere japanische Blätter bedauern, daß Deutschland so sehr zu China hinneige, während doch Japan so große Fortschritte auf dem Gebiete der Zivilisation gemacht habe. Kleine Nachrichten. Ein Opfer treuefter Pflichterfüllung ist auf einem Bahnhof in Rouen in Frankreich ein Beamter geworden. Eine Frau wollte mit einem Knaben auf dem Arm das Glets überschreiten. Plötzlich brauste ein Zug heran. Der Sta tionsvorsteher Guerin stürzte hinzu. Es gelang ihm auch, die Frau rechtzeitig vom Gleise wegzureißen, er stürzte dabet jedoch, und die Räder der Maschine gingen über ihn hinweg. Zu einer formlosen Masse zermalmt, war er sofort tot. Die bayrischen Jubiläumskarten, die noch in der letzten Woche den ziemlich festen Preis von 1 Mark pro Stück im Straßenhandel erzielten, während in Geschäften 5 Mark und mehr dafür verlangt wurden, sind jetzt um 50 Pfg. und zweitens, daß Du sie dem Bruder geliehen hast. Dann wird das Geschäft auch ohne Weiteres zur Rückzahlung verurteilt." Selma hatte den Ring an ihrem Finger malitiös lächelnd betrachtet. He Gäuglinge Rimmen, o Ein neue Cheatern ift er den Vorte nen Ton po ihrend der belfers, wenn larbeit hört he Erfindung Art Muschel Die Wände F nderen Lad genben Ech Couffleu em Berited niert desha Merztliche ger Stalie einem Zu Fallen zu lieg fort nach b Hajfel. De -15° ohne Noglichkeit, 2 Rider Rett Süften ar ngslos, int at liegende Der amerikanische Silberkönig" David Moffat ist in Neuyork gestorben. Er hinterläßt 240 Millionen Mark. Moffat verdankte seinen Reichtum hauptsächlich den reichen Silberminen Kolorados und Merikos. Die Einwohnerzahl Indiens beträgt nach dem vorläu figen Ergebnis der letzten Volkszählung 315 Millionen, etwa fünfmal so viel als die des Deutschen Reiches. Aus Geiz ließ der Ackerer Hirsch in Limbach in der Pfalz seine Pferde und sein Rindvieh buchstäblich verhungern. Was noch am Leben ist, steht bis auf weiteres unter polizeilichem Schutz. Bei einem eingegangenen Pferde wurde festgestellt, daß das Tier Sand und seinen eigenen Kot verzehrt hatte. Ein schweres Brandunglück hat sich Montag früh in der Manteuffelstraße in Berlin zugetragen. Dort brach in der Kellerwohnung des Klempners Bleß Feuer aus, das die Möbel und Betten erfaßte. Nur zwei Personen konnten sich rechtzeitig durch ein Kellerfenster in Sicherheit bringen. Bleß selber vermochte nicht mehr zu flüchten und verbrannte. ,, Du verfährst raffiniert, auch ich muß so verfahren. Deine Auseinandersetzungen, die wirklich klar und bündig sind, erwecken in mir den Verdacht, daß Du nicht ganz unvorbereitet bist. Gestehe es nur: Du hast über diese Angelegenheit nachgedacht, sie ist Dir nicht fremd! Ach, wie Du errötest! Karl, vergiß nicht, daß ich die Schwester Deines Vaters bin, sonst müßte auch ich vergessen, daß Du der Sohn meines Bruders bist! Wähnst Du denn, Vater hätte mich in dem Hause geduldet, wenn er nicht triftige Gründe dazu gehabt hätte? Würde er freiwillig mit mir Geschäftsangelegenheiten beraten haben? Ich bin sehr leichtsinnig gewesen und habe dem Bruder rückhaltlos vertraut: Karl schände den Vater nicht im Grabe!" Dein Streifende Dodarbeiter mißhandelten in Toulon zwei aus Marseille eingetroffene Hafenarbeiter und warfen einen von ihnen ins Meer. Er wurde von Matrosen aus deur Wasser gezogen lehnte es aber ab, Strafanzeige gegen seine Angreifer zu erstatten. Vermischtes. Bunden im S er prad Füße in -36 Stund n. Merkwü afttaten. Ec it er lebte, e plegen. And merzen an die Orien jest nod Nach 5 Sittes und vorhanden Am Lage lar daß legte belleideten erfenswert Automobilunfall des Prinzen Friedrich Karl. Sonnabend fuhr ein Automobil des Prinzen Friedrich Leopold, in dem sich seine Söhne, die Prinzen Friedrich Sigismund und Friedrich Karl, mit ihrem militärischen Begleiter Oberleutnant v. Steuben befanden, durch die Neue Königstraße in Potsdam nach der Kriegsschule. Am Berliner Tor rannte das Auto mit einem Wagen der Pots= damer Straßenbahn zusammen, wobei Prinz Friedrich Kart eine Quetschung am Ellenbogengelenk davontrug. Die Verlegung war so unerheblich, daß der Prinz in einer Droschke die Fahrt nach der Kriegsschule fortsetzen konnte. Der junge Mann fühlte eine brennende Glut auf seinen Wangen. Selma hatte den rechten Fleck getroffen. Er mußte sich doch sagen, daß er nicht ganz auf rechtem Wege sich befand, daß er listig zu erstreben suchte, was voller Offenheit zu erlangen seine Pflicht gewesen. Die Lüge, die er gesprochen, fiel ihm schwer auf das Herz. er vermochte kaum seine Verwirrung zu verbergen. Der des alten Kassieres stand ihm zu hoch, als daß er mit Rat ihn nicht hätte befolgen sollen; Horn war ein ehrlicher, ein erfahrener Mann, der kein unbedachtes Wort äußerte. Und wie er, der junge Mann, so würde der alte Kassierer gehandelt haben. Dazu kam der Gedanke: Das Geschäft steht auf dem Spiele und Auguste ist verloren, wenn die Von der Galerie ins Parkett gestürzt. Während der Nachmittagsvorstellung im Ambigutheater in Paris ereignete sich am Sonntag ein schwerer Unfall. Ein fünfzehnjähriger Schlosserlehrling, der nach einem Zwischenakt auf seinen in der obersten Galerie in der ersten Reihe belegenen Platz zurückkehren wollte, sprang aus einer der hinteren Bankreihen auf seinen Play, verfehlte diesen aber, schlug auf die Brüstung auf, tippte über und fiel ins Parkett hinunter auf eine junge Dame, die dort saß; sie fam mit einigen leichten Kontusionen davon. Der junge Mensch blieb bewußtlos liegen; ein Arzt konstatierte einen Bruch des rechten Oberschenkels. Firma nicht fortbesteht. Zum ersten Male in seinem Leben befleißigte sich Karl der Verstellung, die er bis dahin gehaßt hatte. Es handelte sich um seine Existenz, um sein Lebensglüd, um die Ehre der Firma, um alles, was ihm heilig war. Auch lagen ja der Gründe genug vor, der schlauen Selma zu mißtrauen. Die Baby- Komödie im Gerichtshof. Einem eigenarti gen Trick, der wohl schon häufig mit bestem Erfolg ange= wendet worden ist, kam dieser Tage ein Dubliner Polizeirichter auf die Spur. Wegen Feilbietens von Fischen auf offener Straße wurde eine größere Anzahl von Händlerinnen vor Gericht zitiert. Der erste Trupp junger Frauenspersonen erschien mit Säuglingen auf dem Arm und wurde mit einer Verwarnung entlassen.„ Merkwürdig", meinte der Richter lächelnd, als die Frauen den Saal verließen, ,, daß alle fast gleichaltrige kleine Kinder hatten." Gleich darauf kam der zweite Schub wegen desselben Vergehens notierter Fischweiber herein. Auf dem linken Arm trug jede der Vorgeladenen ein Baby. Es dünfte dem erstaunten Richter, als hätte er manches dieser Kleinen nur eben erst auf einem anderen Arm erblickt. Und plötzlich ging ihm ein Licht auf. Salt!" rief er, das geht denn doch nicht an. Ich werde es verhindern, daß man mich in dieser Weise täuscht. Jede von Euch muß einen Schilling zahlen, oder bis 4 Uhr hier inhaftiert bleiben." Sprach es und ließ die jammernden Frauen abführen. Wie es sich herausstellte, hatten die meisten dieser Fischverkäuferinnen sich ,, Du deutest mein Erröten zu Deinem Vorteile," murmelte er betroffen;„ wahrlich, ich muß erröten, daß Du eine Mahnung an mich richtest, die bei meiner Pietät für den Vater überflüssig ist. Ich wiederhole Dir, daß ich mein Geschäft zum Opfer bringe, wenn es gilt, wohlbegründete Ansprüche zu befriedigen. Ich stehe als VerWollte mittler zwischen Dir und dem Verstorbenen ich Dir ohne weiteres glauben, so fonstatiere ich eine Unredlichkeit des Vaters, und wahrlich, es ist eine Unredlichfeit, die Summe von fünfundsiebzigtausend Talern nicht zu buchen, zumal wenn die einzige Schwester sie in das Geschäft gegeben. Ich nenne dies nicht Nachlässigkeit, ich nenne es geradezu Betrügerei!" fügte er entrüstet hinzu. Der ehrliche Kaufmann hält Ordnung in seinen Büchern; der Schuft schafft Unordnung, um daraus Nugen zu ziehen. Vermagst Du es, so gib mir einen Fingerzeig, Tante, daß ich den Weg aus diesem schrecklichen Labyrinthe finde." Jetzt ward Selma betroffen. " Ja, es ist ein Labyrinth!" flüsterte sie.„ Laß mir „ Wozu?" Beit!" „ Ich werde überlegen." „ Gut, Tante!" Aber glaube nicht, daß ich einen Fingerbreit zurüc weiche. " ,, Wie Du willst." ,, Mein Entschluß steht fest, ich fordere Sicherheit. Da rüber, wie ich zu dem Gelde gekommen bin, brauche ich keine Rechenschaft abzulegen." ,, Der Richter wird bestimmen." " Willst Du mich wirklich an das Gericht verweisen?" „ Ich weiß kein anderes Auskunftsmittel, wenn Du feine Dokumente aufweisen kannst." ,, Karl, ich bedauere, daß ich es sagen muß: Dein Va ter war zu rechtlich, um eine Schuld zu ignorieren, Du hast die Beweise vernichtet!" „ Ich werde Dir die Bücher vorlegen!" entgegnete falt der junge Mann. ( Fortsetzung folgt.) even nach frung fich 1 24-36 stein. Krönungs mer Handw onungsfeie td die Kön ig englis de eigens the angefer eln sie der die dam waren. ender M en Raupe den Anfe Durch de an den E der Ehre ag zu befch f bereits hen, das am Anfangs ihrend die c die glei macher un Raujman 3tg. ge n, und mi und ger er ein fpr raud) ir man wol vielge adhwidrig tbrief ein dem fie Sir überre nung." at ing? S dieses ? Belie er gefällig nicht ht. Und ei ein V - Gein beilegen habenden mit der offenen U folgent en ein V iere", wo deutsches e des de Ehrenpf reines D Richterh Det fich in Richter gegen die ein Arzt 170 Gu Ter A Forderu baben Gie 170mal" Righter t meinte Studenter men Platt bigen Taff ner engag Unerbiet en hunder ficher au a man we für den Reichstagswahl- Ergebnisse von 1907 und 1911 Hauptwahl am 25. Januar 1907 im Wahlkreise Gießen- Grünberg- Midda. Stichwahl am 5. Febr. 1907 Hauptwahl am 10. März 1911 Stichwahl am 21. März 1911 Hauptwahl Stichwahl am 5. Febr. am 25. Januar 1907 1907 Hauptwahl am 1911 diertelf 10. März Stichwahl Abgeh am 21. März ausgab 1911 jeden liegen Selters Gemeinde Heyligenstaedt Phil. Köhler Krumm Heyligenstaedt Phil. Köhler Beckmann Prof. Gisevius Pfarrer Korell Dr. Werner Beckmann Dr. Werner Gemeinde Heyligenstaedt Phil. Köhler Krumm Heyligenstaedt Phil. Köhler Beckmann Prof. Gisevius Pfarrer Korell Dr. Werner Beckmann 1) Kreis Gießen. Albach Allendorf an der Lahn Utphe Allendorf an der Lumda Allertshausen Alten- Buseck Annerod Bellersheim Beltershain Bersrod mit Winnerod Bettenhausen. Beuern FERRER2711 36 14 18 53 20 57 56 27 77 73 48 65 159 16 82 172 51 20 18 11 23 42 65 158. 86 33 23 13 84 159 15 46 56 42 65 58 14 100 20 17 133 15 51 2 10 60 1 46 33 26 64 35 102 1 1 101 41 84 71 57 125 75 Birklar 3 78 22 13 89 53 Burkhardsfelden 18 80 33 25 89 32 Climbach 7 23 12 4 27 15 Daubringen- Heibershausen 64 60 95 14 52 Dorf- Gill 10 5 88 4 Eberstadt mit Arnsburg 11 117 7 10 129 Ettingshausen 11 111 14 12 135 14 Garbenteich 36 54 75 93 62 107 Geilshausen 26 50 16 46 50 27 58659955218260232498 2 57 26 68 Villingen 9 58 58 95 Watzenborn mit Steinberg 49 133 31 149 54 220 Weichartshain 31 13 15 26 26 Weitershain 12 85 35 35 56 191 78 Wieseck 149 533122 1 67 33 18 100 34 24 123 23 45 150 59 197 133 177 249 37 40 37 13 60 4 16 103 15 393 283 33 368 25 478-6188 134968 14 44 71 60 2) Kreis Alsfeld. 11 109 21 123 13 40 8 52 Atzenhain 12 87 6 20 11 33 40 49 Bernsfeld 6 58 11 9 3 96 103 Ermenrod 15 64 9 23 101 95 130 Flensungen 28 47 6 33 44 43 70 Ilsdorf 6 24 8 10 60 49 71 Lehnheim 14 62 5 18 SCREE 97 18 13 69 28 4 73 56 31 29 25 16 53 8 18 16 17 25 Merlau mit Kirschgarten 26 63 13 36 69 26 91 4 107 111 Gießen mit Schiffenberg 2829 325 1673 3978 503 1686 899 2081 118 14 46 12 41 917161 120 34 Nieder- Ohmen 130 80 46 150 95 104 124 24 16 41 42 1 97 Ober- Ohmen 10 97 30 15 118 50 16 126 Ruppertenrod 35 76 20 58 79 35 24 20 122 Wettsaasen 4 28 9 6 38 4 120 57 Zeilbach 23 22 12 32 22 6 10 232513650551 13 58 22 91 45 29 63 67 Dr. Werner Nr. 59 42 74 113 65 152 72 286 106 12 49 74 20 91 20 509 50 • Da gin für jorge i manche, e Biele hier night 8 46 27 14 4 23 43 11 73 Die M fter Linie 40 61 fie will ge 45 42 153 106 die gef 8 10 55 68 76 Gie forgt 41 46 89 23 12 24 Gefahr fi 23 1 42 Kinder, d 44 63 3) Kreis Schotten. leiden un 505 3180 1580 Das Gäu Göbelnrod 21 36 21 40 6 10 7 35 9 49 Eichelsdorf 15 56 38 55 78 58 Großen- Buseck 80 134 130 147 184 169 22 64 Großen- Linden 73 120 122 167 154 165 18 94 Grünberg 255 49 73 339 78 103 127 89 Grüningen 17 102 35 35 26 141 34 13 Harbach 53 19 13 54 23 22 11 Hattenrod 10 47 27 40 50 30 6 Hausen 41 15 50 50 46 76 9 618538 109 229 170 Gedern 158 113 99 150 193 111 124 225 176 Glashütten 6 47 21 14 54 28 63342 50 179 193 Groß- Eichen 5 124 15 28 138 15 83 63 110 Klein- Eichen 6 27 5 30 27 62 Mittel- Seemen 10 29 7 44 10 21741T 267701 25 48 85 50 10+ 85 178 177 öffnet wir 17 57 35 gebietes 94 21 132 24 40 33 22 32 liegt nicht sen des 45 31 63 Nieder- Seemen 6 35 1 43 1 20 79 35 Ober- Vais 9 55 28 75 62 Heuchelheim 143 43 296 184 137 318 32 87 92 398 131 Ober- Seemen 60 28 53 129 75 Holzheim Hungen 126 Inheiden Kesselbach Klein- Linden 135 Langd Lang- Göns Langsdorf Lauter Leihgestern Lich mit Hof Albach, Colnhausen und Mühlsachsen 191 Lindenstruth Lollar 115 Londorf 122 Lumda Mainzlar Münster Muschenheim mit Hof- Güll Nieder- Bessingen Nonnenrod Obbornhofen. Ober- Bessingen Ober- Hörgern Odenhausen mit Appenborn Oppenrod Queckborn Rabertshausen- Ringelshausen Reinhardshain Reiskirchen Rodheim mit Hof- Graß Rödgen Röthges Rüddingshausen Ruttershausen mit Kirchberg Saasen mit Bollbach, Veitsberg und Wirrberg Stangenrod Staufenberg- Friedelhausen Steinbach Steinheim Stockhausen Trais- Horloff Treis an der Lumda #BRECEN 322222222222222 44 248 6 34 266 5 1 15 280 9 295 Ober- Schmitten 51 10 19 61 23 27 75 13 48 43 15 37 5 142 30 283 68 105 2 78 69 81 90 176 34 9 59 177 23 6 50 16 66 3 59 33 75 5 25 45 105 20 17 21 27 94 40 19 36 85 12 68 8 78 42 29 49 18 84 21 48 46 26 61 21 42 62 123 8 78 24 322332233221803122132142 35 168 127 71 43 149 73 168 168 Steinberg 28 29 11 35 40 31 25 56 30 6 11 35 42 48 Unter- Seibertenrod 1 77 75 5 66 21 31 3 40 13 58 31 Volfartshain 8 28 2 25 16 3 773411 29 8235 43 20 1 PR253 35 jamte Geb 69 47 terftügung 6 124 46 60 27 3weigstell 27 46 Zentrale i 3 63 lingsfürjo 1 35 dem La 6 195 70 116 28 120 71 204 128 4) Kreis Büdingen. die Stillp 4 148 9 4 117 5 154 50 325 57 20 21 265 50 345 Bad- Salzhausen 12 1 52 76 135 33 17 63 108 64 150 Bellmuth 3 20 10 6 85 10 10 61 12 87 Bergheim 36 34 152 96 153 24 32 113 177 152 Berstadt 20 139 34 Bingenheim 14 89 28 184 214 176 37 158 62 267 146 Bisses m. Berstädter Markw. 8 11 30 25 28 27 6 8 23 37 41 Bleichenbach 19 90 59 190 85 208 54 154 34 331 113 Blofeld mit Reichelsheimer 26 158 26 60 11 73 26 115 57 Waldanteil a. d. Bingenh. M. 3 10 64 27 20 3 27 41 53 Bobenhausen 18 27 22 87 24 2 64 17 17 100 16 72 26 20 49 3 26 80 50 3 78 2 104 33 25 12 12 42 19 45 97 51 3 46 33 31 79 2 2 102 50 91 3 83 11 73 69 43 85 49 2 36 87 71 29 60 35 14320 24163 4186407231267432421 11 12 89 32 100 Borsdorf mit Harbwald 3 11 88 37 12 59 Dauernheim mit Dauern15 57 71 31 101 heimer Hof und Schleifeld 17 94 29 20 49 Echzell- Echzeller Markwald 42 195 12 54 6 78 Ecardsborn 11 58 7 31 58 59 Effolderbach 9 50 12 44 83 Fauerbach bei Nidda 79 21 99 1 105 Geis- Nidda 72 97 15 19 28 31 Gelnhaar( Isenb. u. Dom) 41 47 21 19 44 Gettenau 12 94 50 107 Heuchelheim 30 3 46 Hirzenhain 67 19 10 52 Kohden 30 39 29 48 117 76 Leidhecken 2 39 2 58 8 74 Lißberg 19 23 14 31 100 53 Michelnau 1 54 33 48 Nidda 340 47 15 39 65 69 Ober- Widdersheim 10 69 40 16 47 58 Ortenberg 114 16 Ranstadt 20 64 53 26 63 39 49 70 13 38 51 89 46 39 143 84 25 94 22 3 24 10 8 28 47 32 48 38 52 144 48 80 170 57 Trohe 10 4 30 15 8 31 669633313 3 17 60 42 Schwickartshausen 43 13 49 Selters mit Conradsdorf 18 36 20 21 109 52 Unter- Schmitten 23 32 21 90 108 120 Unter- Widdersheim mit 5 78 17 103 Grund Schwalheim 2 63 14 3 26 Usenborn 2 75 16 24 49 35 Wallernhausen 18 128 27 177 74 80 198 Wippenbach 33 10 Versandfiliale Uberzeugen Sie sich, daß de Deutschland- Fahrräder foll ftrebs. Mann, gleich welchen Berufes, ob in Stadt oder Dorf wohnhaft, übertragen werden. Einkommen p. Monat 400 Mt. Kapital und Laden nicht nötig. Haupt- oder Nebenbeschäftigung. Deutsche SpezialitätenJndustrie, Cöln- Rhein. 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