U= e! i. Ο Ο re inträgannten astin Kaufs RealExamen. 10. Die Tüfung. anstalt. Höhere nzende nungsreit m.so. Ueberall zu haben. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen Erscheint Redaktion: oierteljährlich 1,20 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 90 Pfg. Dienstags, Donnerstags, Samstags. Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 213.( 1. Blatt.) Mittelstandskongress des Hansabund. Darüber wird uns folgendes geschrieben mit der Bitte um Veröffentlichung: der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei Amfes = Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Samstag, den 21. Oftober 1911. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Stellen: gesuche und Familienanzeigen 10 Pfg. Die 90 mm breite Zeile im Neklameteil 50 Pfg..Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Bettreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plazzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b.§. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. einigen einleitenden Worten des Vorsitzenden, Justizrat| Nachdem Landtagsabgeordneter Justizrat Grüne- wald noch einige Ausführungen allgemeiner Natur und Prof. Urstadt einige Schlußworte gesprochen hatten, schloß gegen 12 Uhr Justizrat Metz die Versammlung mit einem Hoch auf Gießen und das Hessenland. | Me 13, ergriff Professor Dr. Ur stadt, der Kandidat der Freisinnigen für Gießen in den kommenden Landtagswahlen, das Wort, um in längerer Rede den Wählern seine politischen Anschauungen und Pläne vorzutragen. Er begann, so wird Buhörer geschrieben, mit der Kennzeichnung des reakuns von einem tionären Kurses der letzten Jahre, der bedingt sei durch das Erstarken der 1. Kammer und die Schwachheit der 2. Kammer. Diese Reaktion wäre sogar soweit getrieben, daß sie neben ihren Erfolgen wie Pluralwahlrecht, Rautelen, Wahlkreiseinteilung, Hintertreibung der Gewährung des passiven Wahlrechts an Lehrer und Geistwährung des passiven Wahlrechts an Lehrer und Geist- wendung der psychologischen Untersuchungsmethoden auf Am 5. und 6. November findet zu Berlin ein Mittelstandskongreß statt, den der Hansabund einberufen hat, um mit den Angehörigen der zum Mittelstande zählenden Berufsgruppen jene wichtigen gewerblichen und wirtschaftlichen Fragen zu besprechen, die für das Erwerbsleben der breiten Schichten des deutschen Volkes von großer Bedeutung sind. Es wird sich dabei Gelegenheit finden, den Mittelständnern Aufklärung zu geben über ihre wahren Freunde. Bekanntlich drängen sich aus den Lagern aller politischen Parteien geschäfliche usw, selbst das absolute Budget- Verwerfungsrecht tige Agitatoren und wirtschaftliche Heuchler an den Mittelstand heran, um ihn einzufangen für die nackten und ost sehr egoistischen politischen Interessen. Ein Meisterstücklein war der Kongreß in Dresden, um den Mittelstand dem Hansabunde zu entfremden. Es hat sich aber gezeigt, daß alle Versuche dem Hansabunde, der heute gefestigter dasteht als früher, feinen Abbruch tun können und der anfangs November in Berlin zusammentretende Mittelstandskongreß des Hansabundes wird dafür erneut den Beweis erbringen. Auch der Landesverband Nassau des Hansabundes hat, wie bekannt, beschlossen, zahlreiche Handwerker und Detaillisten auf Kosten des Landesverbandes nach Berlin zu senden, denen sich viele Mitglieder des Landes= verbandes anschließen, die auf eigene Kosten dem Kongresse beiwohnen werden. Die Vertretung des Landesverbandes wird deshalb seiner Stellung im Hansabunde und der Bedeutung des Kongresses angemessen sein. Außerordentlich wichtig sind die einzelnen Beratungsgegenstände. Neben den Fragen über die Hebung des fleingewerblichen Kredits( Referent Direktor Knob I o ch) wird die Diskontierung von Buchforderungen ( Referent Stadtrat Jung aus Neisse) besprochen werden. Herr Neddermann aus Bremen wird über das Verhältnis des Hansabundes zu den Konsumvereinen und Beamten- Konsumvereinen sprechen. Ueber die verschieden gestalteten Fragen des Detaillhandels wird Dr. Köthner aus Berlin referieren, indessen Herr Partsch at aus Königsberg die ernstesten Fragen des Handwerks sachkundig und weitausholend behandeln wird. Direktor Knobloch wird ein Referat über das Submissionswesen erstatten, dessen Studium er befanntlich schon lange zu seiner Aufgabe gemacht hat. Kommerzienrat Schmahl aus Mainz wird ausführlich das gewerbliche Bildungswesen behandeln und schließlich Direktor Knobloch in einem Schlußvor trage einen Ausblick tun in die Entwickelung des deutschen Mittelstandes. Parteipolitisches. Hessische Landtagswahlen 1911. von s Offenbach. Der hiesige Verein der Fortschrittlichen Volkspartei hat gestern abend beschlossen, der Aufstellung eines eigenen Kandidaten abzusehen und feinen Mitgliedern die Abstimmung freizugeben. § Die Christlichsoziale und Deutschsoziale Parteileit ung beschloß, in dem Landtagswahlkreise Darmstadt sowie in den Reichstagswahlkreisen Darmstadt und Mainz eigene Kandidaten aufzustellen. = § Ueber das für die bevorstehende Landtagswahl in Mainz zwischen der Fortschrittlichen Volkspartei und den Nationalliberalen abgeschlossene Wahlbündnis erfährt die„ Frks. 3tg." noch nachträglich, daß zwischen den beiden Parteileitungen vereinbart wurde, daß bei der diesmaligen Landtagswahl die Nationalliberalen für den Kandidaten der Fortschrittlichen Volkspartei eintreten, während diese sich verpflichtet, bei der in drei Jahren stattfindenden Landtagswahl für den Kandidaten der Nationalliberalen Partei einzutreten. § In Alzey hat die Zentrumspartei den Oberpostassistenten Neundörfer in Worms als Landtagskandidaten aufgestellt. Aus Stadt und Cand. Gießen, 21. Oktober 1911. * Die vierte Reihe der Darmstädter SchloßfreiheitsGeldlotterie wird bestimmt am 15. November dieses Jahres in Darmstadt gezogen. n Der Verein der Fortschrittlichen Volfs= partei zu Gießen hatte für gestern Abend nach Steins Garten eine öffentliche Versammlung einberufen, die sich eines zahlreichen Besuches erfreuen konnte. Nach der 2. Kammer, bestritten habe. Redner kritisiert dann das Verhalten der„ hohen Herren" gegenüber Steuern, die nicht nur die Allgemeinheit, sondern auch sie selbst treffen könnten( Gemeindesteuer nach dem gemeinen Wert, und auf Dekonomiegebäude). Die Reaktion macht selbst vor den Schulen nicht halt und bedrohe sogar die Universität, der man einen Kurator aufoktropieren wollte. Redner wandte sich alsdann der riesigen Schuldenlast zu. Trotz ihrer Höhe seien neue Ausgaben unerläßlich, so für Erhöhung der Beamtengehälter, Pensionen der Witwen und Waisen, besonders der unteren Beamten. Es müsse gespart werden am Verwaltungsapparat, aber nicht an den unteren Beamten mit den kleinen, sondern an den oberen mit den großen Gehältern. Eine größere Einnahmequelle müsse durch Revision des Eisenbahnvertrages mit Hessen beschafft werden. Der Redner kam auf das Handwerk zu sprechen und führte aus, daß der kleine Befähigungsnachweis wohl, der große aber schon wegen seiner technischen Undurchführbarkeit nicht annehmbar sei. Eine Besteuerung der Konsumvereine halte er für gerecht, ebenso eine Filialsteuer, obgleich diese Schwierigkeiten bereiten würde. Die Warenhaussteuer trüge die Gefahr in sich, daß sie auf die fleinen Leute abgewälzt werden könnte, auch wäre ihr Ertrag sehr problematisch. Forderungen seiner Partei seien die Förderung der allgemeinen Fachausbildung, den Gewerbeschulen und Fachschulen müsse die Erteilung des Einjährigen- Scheins zugestanden werden, Aenderung des Submissionswesens, Beschränkung oder Abschaffung der gewerblichen Arbeit beim Militär und in Gefäng nissen, wo sie mit dem Handwerk in Wettbewerb tritt. Zum Schluß äußerte sich der Redner über sein Ver= halten im Falle seiner Wahl, wobei er betonte, daß er durch öffentliche Aussprachen usw. stets mit allen Kreisen seiner Wähler in ständiger Berührung bleiben Nach ihm ergriff Pfarrer Korell das Wort und erläuterte zunächst, mit welcher Berechtigung und aus welchen Gründen er erschienen sei. Dann schilderte er die Einigungsverhandlungen und ihr Scheitern. In längeren Ausführungen beleuchtete er das Verhältnis zwischen den Freisinnigen und den Nationalliberalen, welch letzteren der Reaktion Vorspanndienste leisteten. Das geschlossene Zusammengehen der linken Front sei durch die Schuld der Sozialdemokratie verhindert worden. Redner forderte zum Schluß die Wähler auf, ihre Stimme dem freisinnigen Kandidaten zu geben. Zur Debatte über das eigentliche Thema ergriff nur Stadtverordneter Krumm das Wort. Er wandte sich scharf gegen die Nationalliberalen, denen seine Partei keine Stimme geben würde. Sollte der sozialdemokratische Kandidat nicht in die Stichwahl gelangen, würde die Partei geschlossen für den Freisinnstimmen. Im übrigen erklärte der Redner seine Zustimmung zu den meisten der Ausführungen des Vorredners. werde. - Kartheniums Marlykoffun n Malermeister E. Aßmann und Frau konnten gestern das Fest der Silbernen Hochzeit begehen. n Der 7. Internationale Kongreß für Kriminal- Anthropologie wurde durch einen Besuch der Gießener Klinik für psychische und nervöse Krankheiten beschlossen. Professor Sommer hielt einen Vortrag über die Andem Gebiet der Kriminalpsychologie. Die Laboratorien und Unterrichtseinrichtungen wurden eingehend be= sichtigt. n Militärisch e s. Zum Fähnrich befördert wurde der Unteroffizier v. Specht im Inf.- Rgt. Kaiser Wilhelm( 2. Gr. Hess.) Nr. 116. Dr. Lehr, Div.-Pfarrer der 14. Div. in Wesel, ist in gleicher Eigenschaft zur 21. Div. nach Mainz versetzt. n Der hiesige Gesangverein„ Harmonie" feiert heute sein 65. Stiftungsfest. n Stadttheater. Bei der Aufführung von Aristophanes„ Fröschen" am 31. Oktober sollen die Schüler der oberen Klassen gleiche Ermäßigung wie die Studierenden genießen. n Das Programm der Anlage- Musik morgen Sonntag, mittags 12 Uhr, ist folgendes: 1. Schäfers Sonntagslied v. C. Kreutzer, 2. Duverture zur Oper. Fantasie aus G. Verdis Oper„ Trovatore" von W. ,, Das Glöckchen des Eremiten" von A. Maillart, 3. Große, Löber, 4. Kinderlieder- Marsch von M. Ziehrer. o Alsfeld. In dem Holzlager der Firma Steuernagel brach am Mittwoch abend Feuer aus, das in Vorstellung bald eine Panik hervorgerufen hätte. einer gleichzeitig in der Nähe stattfindenden Theater= o Bernsburg. Hier wurde durch Fertigstellung der neuen Verbindungskreisstraße zwischen Ruhlkirchen und Bernsburg ein fürzerer Weg nach Alsfeld geschaffen. o Ockstadt. Seit Mittwoch dürfen die hiesigen Landwirte wegen der in der Nähe herrschenden Maulfahren; auch dürfen sie nicht die restlichen Feldfrüchte von und Klauenseuche ihr Vieh nicht mehr nach Friedberg ihren Friedberger Feldern holen oder dort ihre Aecker versehen. o Darmstadt, 20. Okt. Die Fürstin zu SolmsLich, sowie Prinz Hermann zu Stolberg- Wernigerode sind gestern im Jagdschloß Wolfsgarten eingetroffen und reisten heute mit der Prinzessin Hermann zu Stolberg= Wernigerode wieder ab. Prinz Heinrich von Preußen ist im Auto zum Besuch in Wolfsgarten eingetroffen. Der König von Preußen hat dem Garnisonverwaltungsdirektor i. P. Adolf Dörr den Kgl. Kronen- Orden 3. Klasse verliehen. - - ! Bodenheim. Die Firma Krafft begeht morgen Sonntag das Fest ihres 100jährigen Bestehens als Weingutsbesitzerin von Bodenheim. ! Viernheim. Der Arbeiter Ignaz Riehl geriet beim Abspringen von der fahrenden Nebenbahn unter die Räder, wodurch ihm beide Beine abgefahren wurden. bahnhof Bischofsheim bei Mainz der Rangierer Heinr. ! Mainz. Letzten Freitag wurde im Rangier= Gimbel von einem Rangierzug erfaßt, überfahren und sofort getötet. ! Mainz. Ein Bäckergeselle bedrohte den Geistlichen Prof. Dr. Anton Kirstein, weil er ihm auf seine Frage, wie er sich die Stellung des Papstes denke, keine genügende Auskunft geben konnte. Der anscheinend Geisteskranke wurde verhaftet. ! Höchst a. M. Die Stadtverordnetensizung bewilligte die Erweiterung des städtischen Krankenhauses, schmeckt gut, ist gesund die ungefähr 700 000 Mart beanspruchen wird. und- billig. ! Worms. In der Dampfmühle der Firma L. Landsberg brach Mittwoch früh Feuer aus, das sehr rasch um sich griff. Der Schaden wird auf über 300 000 Mark geschätzt. Magenstörungen, Verstopfung. Es ist allgemein anerkannt, das durch eine mehrwöchentlich e beseitigt werden. Das Gehalt mocht' 6! Behandlung mit Dr. Wegeners Tee bie hartnäckigften Fälle Dr. Wegener's Tee wirkt sehr mild, dennoch gründlich und sollte in keiner Familie fehlen. Preis Mt. 1.50, in Apotheken erhältlich; wo nicht vorrätig wende man sich an die Ferromanganingesellschaft, Kronprinzenftrake 55, Frankfurt a/ M. Aus den Parlamenten. Deutscher Reichstag. Am Mittwoch standen verschiedene Interpellatio nen auf der Tagesordnung. Reichskanzler von Bethmann Hollweg gab eine furze Erklärung ab, in der er sich eine Aussprache über die auswärtige Bolttik für einen späteren Zeitpunkt vorbehtelt. Nach seiner Absicht werde der Reichstag nicht auseinandergehen, ohne daß hier zuvor über die auswärtige Bolttik verhandelt worden set. Dann wurde über die sozialdemo fratische Interpellation betreffend das Netchsvereinsgesetz verhandelt, die Staatssekretär Dr. Delbrück sofort beantwortete. Er wies ruhig und klar die Angriffe zurück und wurde hierin von einigen bürgerlichen Abgeordneten kräftig unterstützt. Am Donnerstag wurde bte Besprechung der Interpellation beendet und in die erste Lesung des Privatbeamtenversicherungsgesetzes eingetreten. Satatssekretär Delbrite leitete die Verhandlungen ein. Der Entwurf beruht auf zwet Dentschriften, die das Reichsamt des Innern dem Reichstag bereits frither vorgelegt hat. Die Angliederung der Privatbeamtenversicherung an die Arbeiterversicherung ist verneint worden. Der Staatsjefretär gab eine eingehende Begründung für die Schaffung einer Privatangestelltenversicherung als Zwangseinrichtung überhaupt und für die bisher nach oben und unten gezogenen Grenzen. Der in der Vorlage festgesetzte Betrag von 8 Prozent je zur Hälfte für Arbeitgeber und Arbettnehmer ist das äußerste, was man nach Lage der Dinge den Versicherten auferlegen kann. Durch völlige Zulaffung aller Ersatzkassen würde man nur die schlechten Risiken für die allgemeine Versicherung behalten. Wir werden uns hoffentlich in der Scommission einigen, noch ehe der Reichstag auseinandergeht. Hierauf erfolgte Bertagung. Die Kompensationen. Der faure Kongoapfel und die süße Marokkobirne. sehr zuvorkommend. Den General Heimburger soll er wiederholt ins Gespräch gezogen und zu ihm geäußert haben: Belgien hat in letzter Beit start gerüstet." Der General antwortete: Jawohl Majestät, obgleich wir Vertrauen hatten." Worauf der Kaiser zur Antwort gab: Sie hatten recht, Vertrauen zu ha= ben. Der Kaiser soll sich dann noch des längeren über bte belgische Armterung der Festungen unterhalten has ben. Durchaus unwahrscheinlich klingt die Meldung belgischer Blätter, wonach der Kaiser dem General Heimburger gegenüber gesagt haben soll:„ Wir benußen die füngsten Ereignisse, um zu erlangen, was wir in gewöhnlichen Betten nur unter großen Schwierigkeiten hätten erlangen können." Die Kölnische Zeitung", die bekanntlich mit dem Berliner Auswärtigen gute Fühlung unterhält, verbreitet sich in einem längeren Artikel über die gegenwärttge auswärtige Lage und erklärt die englischen Meldungen, wonach durch die mannhafte Haltung Englands in der marokkanischen Frage der Friede gerettet wurde, als erlogen. Bezüglich der gegenwärtigen Marokkoverhandlungen erklärt das Blatt, daß bei den augenbltcklichen Verhandlungen angesichts der Haltung Frankreichs es wohl geschehen könne, daß Cambon noch manchmal zwischen dem Pariser Platz und der Wilhelmstraße hin und her wandern müsse, bevor das zweite Abkommen paraphiert und schließlich der ganze Vertrag unterzeichnet set. In Frankreich müsse man sich flar darüber sein, daß Frankreich in den fauren Kongoapfel betßen müsse, wenn es die sit ße Maroffobtrne verzehren wolle. Die Erklärungen der deutschen Regierung dürften hierüber keinen Zweifel gelassen haben. Cambon dürfte als scharffinniger Beobachter zweifellos auch seiner Regierung berichtet haben, daß in dieser Frage die gesamte öffent= Itche Meinung Deutschlands auf einen solchen Son gestimmt fet, daß die deutsche Regierung, wenn sie es wollte, gar nicht daran denken könnte, dem Bolte mit einer unwichtigen Abfindung zu kommen. Pessimistisch gestimmt? Rundschau vom Cage. Politisches. Der Kaiser in der Eifel. Der Katser hat am Donnerstag früh von Bonn aus eine Fahrt in die Etfel angetreten. Außer dem Gefolge begleiteten den Kaiser das Prinzenpaar Adolf zu Schaumburg- Lippe, der preußische Landwirtschaftsminister Freiherr von Schorlemer und Oberpräsident Freiherr von Rheinbaben. Die Fahrt erfolgte über Brühl nach Zülpich, wo die Kirche besichtigt wurde, dann nach Altenahr, wo ein Frühstück stattfand. Später nach Manen und Schloß Bürresheim. Abends erfolgte die Rückfahrt nach Bonn, wo die dortige Studentenschaft dem Seatser einen Fackelzug dar= brachte. Ein mit dem gegenwärtigen Stand der deutschfranzösischen Verhandlungen angeblich vertrauter Diplomat, der Cöln berührte, äußerte sich einem JournaItsten gegenüber sehr peffimist tsch über den Fortgang der Berliner Besprechungen und meinte, es würde notwendig sein, daß Cambon in den nächsten Tagen wieder nach Paris reise, um mit dem französischen Mtnisterium persönlich über die bestehenden Differenzen zu verhandeln. Die Differenzen zwischen Forderung und Angebot, die sich schon am ersten Tage der Ver= handlungen bemerkbar machten, beständen unverändert fort. Es sei vorläufig noch nicht abzusehen, auf welche Weise der zweite Teil des Maroffoübereinkommens zu einem fitr beide Tetle chrenvollen Abschluß gelangen solle. Aeußerungen des Kaisers? Die Petitionskommission des Reichstags hat in der laufenden Session bis test rund 1500 Petitionen bearbeitet. Dem Reichskanzler zur weiteren Veranlas= sung wurden 378 Petitionen überwiesen, über 63 Pe= titionen wurde zur Tagesordnung übergegangen, 15 wurden anderen Kommissionen überwiesen, die gleiche Zahl wurde fitr erledigt erklärt, 518 Petitionen wurden für ungeeignet zur Erörterung im Plenum erachtet. Abgeordneter von Kröcher verzichtet. Der Präsident des preußischen Abgeordnetenhauses von Kröcher hat endgültig auf seine Wiederwahl zum Präsidenten verzichtet. Ueber seinen Nachfolger schweben Verhandlungen unter den Parteien. Wie Brüsseler Blätter aus Aachen berichten, dankte der deutsche Kaiser angeblich in französischer Sprache auf die Ansprache des Generals Heimburger, der den Kaiser in Aachen namens des Königs Albert begrüßte. Der Katser soll sich zunächst nach dem Befinden der Königin erfundigt und an den guten Eindruck erinnert haben, den er von seinem füngsten Besuche in Britsset erhalten habe. Hierauf soll der Seatser zu dem General ges wandt, gesagt haben: Sie sind Militärkommandant etner Provinz, mit welcher wir immer in guter Freundschaft gelebt haben. Sie habent in letzter Zeit, wie tch glaube, in Ihrem Lande Befürchtungen gehabt. Glauben Sie mir, diese Befürchtungen waren grundlos." Während des Festessens im Rathause zeigte sich der Kaiser den belgischen Gästen gegenüber 18) Aus Eifersucht. Moman von Mar Hoffmann. ( Nachdruck verboten.) Das Schicksal der Strafprozeßnovelle ist im Seniorenkonvent des Reichstages dahin entschieden worden, daß von einer Weiterberatung abgesehen wird, obwohl die Regierung nach wie vor den größten Wert auf das Zustandekommen der Strafprozeßreform leat. Notstandsmaßnahmen. Der Verband füdwestdentscher Industrieller hat an den Reichskanzler eine Eingabe gerichtet, in der er geeignete Maßnahmen zur Beseltigung der drohenden Verteuerung der Lebenshaltung und ihrer für unser ganzes Wirtschafts- und Voltsleben nachteiligen Folgen fordert. Auch mehrere Handelskammern haben in Eingaben an den Reichsfanzler Stellung zur Teuerungsfrage genommen und Vorschläge zu einer Milderung der Teuerung unterbrettet. Der diesjährige Nobelpreis für Medizin ist dem Profeffor an der Universität Upsala Allvar Gullstrand für seine Arbett über die Optik des Auges verliehen worden. Rückgang der franzöfifchen Rekruteneinstellung. Die in diesem Herbst in das Heer eingestellten französischen Rekruten weisen wieder eine Verminderung von 11 400 Mann gegen das Vorjahr auf. Es wurden eingestellt 208 000 tanti degett 219 409 Mann im Fahre 1910. 9fm metsten hat wieder die Infanterie, nämlich 7265 Mann, verloren. Das Verlangen nach einer Errichtung einer schwarzen Armee zur Verstärkung der europäischen Truppen wird immer stärker. „ Ich kenne ihn gar nicht. Das sind lediglich Kombinationen, die ganz einfach sind. Ein Mann, der sich als Tischler ausgab, war an dem Tage, als Sie beim Beatricenheim anklingelten, dort als Hilfesuchender. Er wurde mir als groß und blond beschrieben. Große Füße muß er gehabt haben, wie ich aus den Fußspuren schließe, falls er es gewesen ist, der hier eingebrochen ist. Und wenn die Füße groß sind, so sind es gewöhn Itch auch die Hände. War er aber Tischler- und es tst fein Grund, daran zu zweifeln- so wird er auch von der Hobelarbett träftig entwickelte Schultern haben. Besaß er Familienähnlichkeit mit der falschen Magdalene?" ,, Soviel ich bemerkt habe, war es nicht der Fall." " Sie war ta eine hübsche, rotblonde Person mit frischem Gesicht. Wie war seine Gesichtsfarbe?" Einige hundert stellenlose franzöfifche Kellner drangen bis zu dem Hause im Pariser Stadtzentrum, wo fich das Hauptbureau für Stellenvermittlung nichtfran zösischer Kellner befindet. Die Fensterschetben wurden eingeschlagen und nach Vertreibung von vier Beamten hausten die Kellner in den Bureaus wie Vandalen. Folgenschwerer Deckeneinsturz. In einem Bartser Restaurant filtrzte plötzlich ein Teil der Decke ein. Dret Damen und ein Herr wurden schwer verlegt. Die PoItzet traf umfassende Maßregeln, um ein weiteres Einstürzen des alten Baues zu verhindern. Japan will sparen. Das neue tapanische Budget hat die Forderungen zur Vermehrung von Heer und Flotte zurückgestellt, ebenso den Kredit von 17 Millionen Men für einen Barlamentsbau. Die geplante Ausstellung ist auf unbestimmte Reit verschoben worden. Dadurch werden wettere 20 Millionen Yen gespart. " Ste kam mir fahl vor. Ich hielt das für eine Wirkung fetner frommen Stimmung, denn er kniete gerade vor dem Krustfir und betete." „ Sehr gut! Könnte ich das Dienstmädchen spreDen?" „ Bitte sehr!" Kleine Nachrichten." Ballonlandung auf dem Meere. Einige Kilometer von Brighton wurde ein Ballon aufgefunden. Er war in Paris aufgestiegen und auf halbem Wege nach NewHaven in das Meer gefallen. Die Schiffbriichtgen waren von einem Küstenboot aufgenommen worden. Der Militärluftfrenzer 2. 3. 9" hat die vor der Abnahme gestellte Bedingung einer zwanzigstundenfahrt glatt erfüllt. Er stieg Mittwoch abend in BadenBaden um 7 Uhr 15 Minuten abends auf und landete dort wieder Donnerstag nachmittag 3 Uhr 18 Minuten. Die herbeigerufene Auguste hatte, wie sie versicherte, nichts von dem fremden Menschen gesehen; sie batte gerade eine kleine Besorgung zu machen gehabt. Sie wurde wieder entlassen, kam aber gleich zuruck und meldete den Justizrat Hetnroth. Die diesjährige Hauptversammlung der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft ist auf Sonnabend, den 21. bis Donnerstag, den 26. Oftober anberaumt und umfaßt 46 Sigungen der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft, unter diesen 6 größere Versammlungen. Im Vordergrunde des Interesses stehen die Verhandlun gen, die sich mit der Dürre dieses Jahres befassen. Todessturz ans dem Fenster. In Dortmund stürzte die Frant eines Bergmanns aus dem Fenster threr im Dachgeschoß gelegenen Wohnung auf die Straße, wo sie tot tegen blieb. Da fie vorher mit ihrem Manne einen Heftigen Streit gehabt hatte, besteht der dringende Verdacht, daß dieser sie aus dem Fenster geworfen hat. Das runde Antlig bes lovtalen alten Herrn zeigte btesmal nichts von seiner sonstigen Heiterkeit. Er war ernst und musterte die beiden Herren bedenklich. Wissenschaft, Kunst und Eiteratur. Ein Hygienemuseum in Dresden. Der Präsident der Internationalen Hygiene- Ausstellung, Lingner, hat dem Oberbitrgermeister von Dresden seinen Entschluß mitgeteilt, die populärwissenschaftlich so außerordentlich bedeutende Abteilung„ Der Mensch" die Hygiene- Ausstellung, ihren Hauptanziehungspunkt, ebenso die gleichfalls bedeutende historisch- wissenschaftliche und die etnographische Abteilung zu einem großen Hygienemuseum in Dresden zu vereinigen. Es wird dabet vorausge= setzt, daß Staat und Stadt gleichfalls Entgegenkommen zeigen. Nach Schluß der Ausstellung soll den zuständtgen Behörden ein Finanz- und Verwaltungsplan vorgelegt werden. Der Nestor der Aerzte Deutschlands, Dr. Getto in Deidesheim, ist nach kurzem Krankenlager im Alter von 98 Jahren gestorben. Seine Prarts hat er bis vor etwa einem Jahre ausgeübt. ,, Das ist ja eine schauderhafte Geschichte!" rief er, nachdem er Fritz begrüßt hatte und mit dem Kriminaltommissar bekannt gemacht worden war." Jetzt hat Drei Kinder verbrannt. Beim Brande eines Arbetterwohnhauses in Lindau im westfältschen Kretse Kulm sind drei Kinder eines Arbeiters ums Leben ge= tomment. Todessturz eines amerikanischen Flieners. Der Flieger Ely ist in Georgia während eines Schaufluges ab= gestürzt und erlag bald darauf seinen Verletzungen. Vermischtes. Ministers Tochter an der Hobelbank. In Kopenhagen etablierte sich vor zwei Jahren nach abgelaufener Gefellenzeit und abgelegter Meisterprüfung ein Fräulein Horsböl in dem Fach der Kunsttischleret. Sie gewann durch hervorragende Tüchtigkeit bald einen vornehmen Kundenkreis. Ihr Betspiel hat nun auf andere junge dänische Damen anregend gewirkt. Wie die Sieler Rettung" berichtet, hat sich fetzt auch die 17jährige Tochter des dänischen Premierministers, des Herrn Klaus Berntsen, der Tischlerei gewidmet. Ste wird bei Fräulein Horsböl in die Lehre gehen; die Lehrzeit ist auf fünf Jahre festgesetzt. Dann erst darf sie ihre Gesellenprüfung ablegen. Der Minister soll den Entschluß seiner Tochter durchaus aebilligt haben, da„ lede nützliche Arbeit veredelnd, Müßiggang aber demoralisierend wirke". man den Doktor Waldom nicht bloß in die Sache verwickelt, man will ihm sogar an Kopf und Kragen." „ Wer will das?" fragte Weide. ,, Nun, die Zeitungen! Weisen sie nicht seit gestern mit aller Energie, die diesen Pressemenschen eigen ist, auf den Täter hin?" " Die Zeitungen!" sagte der Kommissar geringschätzig. Durch Gärungsgase erstickt. Im Keller einer Weinwirtschaft in Bingen wurden zwei Arbeiter durch Weingase betäubt. Nachdem alle Rettungsversiche unmögli waren, gelang es schließlich dem Rohrmeister des Wasfermerfs unter Benuzung eines Schutzhelmes, in den Keller einzubringen. Zunächst konnte einer der Ver= unglückten gekorgen werden. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche maren von Erfola. Der Verunglückte befindet sich auf dem Wege der Besserung, Heat Jedoch vorläufig im dortigen Hospital. Der zweite Arbetter konnte nur als Leiche geborgen werden. Es ist dies übrigens der zweite Unglücksfall, der durch Gärungsgase hervorgerufen wurde. Gin allgemeines Abflanen der Feuerung wird aus dem Westen des Reiches gemeldet. Wie in Westfalen, ist auch am Niederrhein die Kartoffelernte ganz erheblich besser ausgefallen, als man ursprünglich angenommen hatte. Ueberall aibt es Kartoffel in Hille und Fülle. Bet dieser verhältnismäßig guten Ernte und bet den ungewöhnlich starken Zufuhren aus den östlichen Provinzen und aus Holland lassen sich die hohen Preise nicht aufrecht erhalten. Die Preise für Kartoffel werden voraussichtlich in der nächsten Zeit noch weiter fallen. Im Ruhrorter Hafen wurde eine aus 2000 Bentnern bestehende Schiffsladung holländischer Kartoffeln binnen drei Tagen verkauft, und zwar waren die Abnehmer feine Großhändler, sondern Private. Der Preis stellte fich auf 3,50 Mart pro Zentner. Das Eingreifen der Städte, der großen industriellen Werke und der Genossenschaften hat gleichfalls auf die Preisbildung einen Einfluß ausgeübt. Die Händler im Rheinland und Westfalen fetzten aus eigenem Antrieb die Breise herab. Auch in den Gemüsepreisen hat ein Rückgang begonnen. Gleich günstige Meldungen tegen aus anderen Landesteilen vor, so daß mit einem Nachlassen der Teuerung im Reiche für die nächsten Wochen zu rechnen ist. „ Erlauben Ste! Ihre Macht darf durchaus nicht unterschätzt werden; denn sie machen doch tatsächlich die öffentliche Meinung und können mit Leichtigkeit einen Menschen ins Unglück stürzen, ebenso wie ste ihn bei anderen Gelegenhetten bis über die Wolfen erheben können. Und ich habe meine sicheren Anzeichen, daß die Polizei diesen Fingerzetgen durchaus nicht skeptisch gegenübersteht. Ste mitsfen nämlich wissen, meine Herren, daß dieser Doktor Waldow ein lieber junger Freund von mir ist. Bald nachdem er sich hier niedergelassen hatte, hat er meine schwer erkrankte Frau, die von Autoritäten bereits aufgegeben war, durch seine geradezu aufopfernde Behandlung von dem Tode errettet und verkehrt seitdem ständig in meinem Hause. Ich habe thn durch und durch als Ehrenmann kennen und schätzen gelernt und müßte darüber lachen, ihn mit dieser Tat in Verbindung zu bringen, wenn es nicht so furchtbar traurig und von so folgenschwerer Bedeutung für setnen Beruf wäre." " Sie haben Familie, Herr Justizrat?" fragte der Kommissar wie nebenbet. ,, Nur eine Tochter." " " In welchem Alter ist sie, wenn ich fragen darf?" " Ste steht jetzt im einundzwanzigsten Jahr- Der Kommissar nickte.„ Hm!" " Ich kann mir denken, was Sie vermuten," sagte ber Justizrat rasch, und will deshalb auch gar kein Hehl daraus machen, daß ich es nicht ungern gesehen hätte, wenn sich die beiden jungen Leute ernstlich für einander interessiert hätten. In der letzten Zeit schten mir leider eine kleine Entfremdung zwischen ihnen eingetreten zu sein." Der Kommissar wurde sehr aufmerksam.„ Seit wann ungefähr?" ,, Seit einigen Monaten." " Seitdem Doktor Waldow den Regierungsrat be. Handelte?" ,, Ungefähr seitdem." 1. vier wir Fil Tuft fchif Bat peli fang növ Wo epfi ME Ste net bet Kr in nal tun geg bew Ang die Abl gert Fach gun Aro M ter " Und haben Ste nie mit Ihrem Fräulein Tochter darüber gesprochen, welchen Grund diese wie soll ich fagen? Verstimmung zwischen den beiden jungen Leuten hatte?" doch, ich habe sie direkt gefragt, aber es war nichts aus ihr herauszubekommen, sie leugnete sogar die Verstimmung." „ Und Sie selbst haben sich keine besonderen Gedanken darüber gemacht?" Wenn ich es Ihnen offen gestehen soll, so muß ich allerdings sagen, daß ich das veränderte Verhalten der beiden zueinander mit der Tätigkeit des Doktors im Hause Marleben in Verbindung gebracht habe. Die Frau Regterungsrat von Marleben war, was man als. eine falte Schönheit zu bezeichnen pflegt. In ihrem ganzen Benehmen lag immer eine berechnende Zurückhaltung, und eine solche Dame ist natürlich bet ihren Mitschwestern nicht beliebt. Sie hatten ihr den Beinamen ,, Circe" gegeben. Trotzdem wurde sie von manchen Männern natürlich in allen Ehren!- geradezu umschwärmt, und so konnte ich es mir wohl denken, daß es meiner Tochter nicht angenehm war, wenn Doktor Waldow nun als Arzt öfters in dies Haus kam." ,, Noch dazu," fügte Weide, der durch diese Aufklärungen befriedigt zu sein schten, hinzu,„ noch dazu, da dies auf Wunsch der Frau Regierungsrat selbst geschah wie mir seine Wirtschafterin, die treffliche Frau Schul ze, gestanden hat." gen wär Sta flin bill erfe pich bent befo Alt Ber nie fent ben dorf und In ag das mitr Stre fama rufe auf ein Flu thre Nad Oon mei den eine me vor mai Bere gent ዝሰነ am Bir fpic gen 11110 Ber ficht ein das aelt Ste fibe Nte 3116 vor. forg der nehr dow diefer frithe Get th funde treffer Jahr tann daß er nä fragte de tit meine andere Obet hält Sand Tonu erite em nd Jen can wo ant den ten tier Oret Bo Sin eter war em ren hent 21. 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Anfang nächster Woche werden dann voraussichtlich Manöver aller drei Luftschiffe beginnen und mehrere Wochen dauern. Die Typhusepidemie in Duisburg. Die Typhusepidemie hat in den letzten Tagen in Duisburg und Mülheim einen derartigen Umfang angenommen, daß die Krankenhäuser keine Kranten mehr annehmen können. In zwei Tagen wurden in Duisburg 13, in Mülheim 15 Typhusfälle gemeldet. Die Unterbringung der Kranten erfolgt jetzt im städtischen Seuchenhaus. Auch in Mülheim find die Krankenhäuser nicht mehr aufnahmefähig. Die Ursachen liegen in keimhaltigem Lettungswasser. Geld statt Effen. Eine eigenartige Folge hat die gegenwärtige Teuerung in Berlin gezeigt. Sie hat es bewirkt, daß diejenigen Gewerbetreibenden, die ihre Angestellten noch ganz oder teilweise beköstigen, und die bisher von einer Abschaffung der Kost und deren Ablösung durch bares Gelb nichts wissen wollten, jetzt gern dazu bereit sind. Selbst Gastwirte führen vielfach, auf Wunsch der Kellner, den Ersatz der Beföſtigung durch Lohnerhöhung ein. 1. a. hat der Wirt eines aroßen Braueretausschantes in der Friedrichstraße den Monatslohn seiner Kellner von 10 auf 50 Mark, unt= ter Wegfall der Kost, erhöht. Aus den Gerichtssälen. Im Prozeß gegen den Ritternutsbesiker Becker wegen Beleidigung des Grimmer Landrats, der gegen= wärtig in Stettin verhandelt wird, beantragte der Staatsanwalt am Donnerstag gegen den Angeklagten ffinf Monate Gefängnis. Strafmildernd set ihm zuzubilligen, daß die Angriffe aus parteipolitischen Motiven erfolgten und daß der Angeklagte seine Behauptungen Jalfächlich für wahr gehalten habe. Das genüge aber icht, um nur auf eine Geldstrafe zu erkennen, die zudem der Angeklagte bet feinen guten Berhältnissen nicht besonders spüren würde. Außerdem seten die Beleidtgungen sehr schwere. Es handele sich um eine systemaliche Hetze gegen einen Beamten, um ihn unmöoltch zu machen. Außerdem habe er die beleidigenden AeuBerungen nicht im Wahlkampfe gebraucht, wo manches unbedachte Wort fällt, sondern habe sie sogar schriftlich niedergelegt. Daher set auf eine Freiheitsstrafe zu ertennen. Die„, Swaben" in Berlin. Nach zwölfstündiger Fart ist das Luftschiff„ Schwaben", das am Donnerstag morgen% 5 Uhr in Düsseldorf aufgestiegen war und seinen Weg über Hamburg und Bremen genommen hatte, in Johannistal bet BerIn gelandet. Am Morgen schon hatten große Plakate an den Bitfassäulen die Ankunft der„ Schwaben anges Findlat, und die Mittagsblätter taten das übrige, um das Interesse der großen Bevölkerung für das denkwürdige Ereignis wachzurufen. Ueberall, an allen Straßenecken sah man die Menschen gruppenweise zusammenstehen, die mit Tücherschwenken und Hurrarufen die Voritberfahrt des Luftschiffes begrüßten. Wer es aber irgend ermöglichen konnte, der setzte sich jedoch auf die Bahn und fuhr nach Johannistal hinaus, wo ein feder Bug neue Taufende brachte. Bald war das Fluafels, dessen neue Luftschiffhalle zum ersten Male ihren Beruf erfüllen sollte, von allen Seiten umlagert. Nach Westen waren die Augen gerichtet, denn von dort, von Berlin her, mußte der Kreuzer fommen. Einstmeilen war er aber noch nicht zu sehen, und so wird es denn dankbar begrüßt, als Oberingenieur Hirth auf einem neuen Rumplertyp, der in der Form noch mehr einer Taube ähnlich, die waghalsigsten Glettflüge vorführte, bis plötzlich oben von der Halle her, auf der man einen Auslug postiert hat, eine mächtige Stimme herabrief:„ Er kommt! Er kommt!" und im Augenblick stürmte affes hinter die Tribüne, von wo aus man den besten Blick hat. 1nd richtta. Aus dem Nebel am Horizont löfte sich dort hinten etwas geheimnisvolles Granes ab. Bunächst nur in der Größe eines Kinderspielzenges, um aber rasch zu wachsen, und nach wentgen Minuten konnte man den plumpen Kopf des Luft= ingetimes erkennen. Schon drama auch das summende Geräusch der Motore herüber. Die Gordeln wurden sichtbar, und aus der Mittelfabine leuchtete zum Gruß ein mehendes Taschentuch Hernor. Langfam fenfte fich das Schiff und steuerte, von stiirmischem Jubel empfanaen, auf den Landungsplatz zu. Aber so einfach mar die Landuna nicht, da der Weg des Gegenwindes halber über die Trtbitnen gehen mußte und der Raum zum Niedergehen dadurch sehr furz bemessen ist. 3weimal mona der Verfuch. Aweimal mukte der Coloẞ mtevor. „ Aber doch eigentlich ganz zufällig!" hielt ihm Friz ,, Das ist gleich, auch der Zufall wird bei uns aufs sorgfältigste berücksichtigt." " Das war doch wohl selbstverständlich," versetzte der Justizrat. Und sie hat doch jedenfalls im Einvernehmen mit ihrem Gemahl gehandelt, als Doktor Waldow zu seinem Arzt erkoren wurde." Dann war sie aber vermutlich der leitende Geist bet dieser Wahl. Denn sie kannte ta den Doktor schon von früher her." „ Wer sagt das?" „ Niemand! Aber ich muß es daraus schließen, daß bet ihm eine Photographte der Frau von Marleben gefunden wurde, die, wie wir durch Nachfrage bet dem betreffenden Photographen festgestellt haben, bereits fünf Jahre alt ist, also aus threr Mädchenzeit stammt. Er kann das Bild doch nur von ihr selbst erhalten haben." " Hat er sich noch nicht darüber geäußert?." „ Nein wir sind gespannt darauf und wünschen sehr, daß es recht bald geschehen könne. Augenblicklich liegt er nämlich an einem schweren Nervenfteber darnieder." „ Sie haben also den Doktor ernstlich im Verdacht?" fragte Frizz ungläubig. ,, Verdacht müssen wir immer haben," versetzte Wetde tn entschuldigendem Ton.„ Aber ich muß hinzusehen meine Herren, daß ich selber in diesem Falle eine ganz andere Spur verfolge." ,, und welche tst das?" fragte der Justizrat lebhaft. „ Es ist die, welche auf die falsche Diakonissin führt, über die sie Herr von Marleben noch aufklären wird." " Und sind alle thre Kollegen dieser Meinung?" " Allerdings nicht. Herr von Bardekow besonders hält mit Zähigkett daran fest, daß Doktor Waldow seine Hand dabei im Spiele gehabt haben müsse. Und man tann ihm das eigentlich nicht verdenken; denn er ist der erste gewesen, der diese Spur gefunden hat." der emporsteigen, um in großem Bogen den Anlauf zu erneuern. Beim dritten Male endlich gelang es, auf 20 Meter herabzukommen. Die Piontere ergriffen das Seil und zogen langsam den mächtigen Rumpf herab, der von der sinkenden Abendsonne in einen goldenen Schein getaucht war. Gellende Kommandopfiffe ertönten und allmählich verschwand das Schiff. Gerade zwölf Stunden, nachdem es von Düsseldorf abgeflogen war, fonnte es sich von der langen Reise zu neuen Taten erholen. Die Revolution in China. Das Regierungsblatt in Peking fündigt an, daß die Aufständischen bei Hankau gestern geschlagen worden sind. Fünf mit Truppen aus dem Norden be= setzte Eisenbahnzüge find in Hantau eingetroffen. Kaiferliche Edikte befehlen, daß die Anführer der Aufständischen streng bestraft werden sollen, fordern die Mißleiteten und diejenigen, die sich dem Aufstande nur gezwungen angeschlossen haben, auf, zur Botmäßigkeit zurückzukehren, und warnen die Bevölkerung wie die Soldaten, an dem Aufstande teilzunehmen. Bei der Beschießung Hankaus sind auch Häuser der Deutschen beschädigt worden, doch liegen nähere Nachrichten über den angerichteten Schaden noch nicht vor. Die Stadt Hantau ist jetzt übrigens von den Kaiserlichen einge= schlossen und es steht die uebergabe zu erwarten. Ein Telegramm meldet uns: London, 20. Oktober. Die Blätter melden aus Beting: General Jintschang, der Befehlshaber der katferlichen Truppen, hat in der vergangenen Nacht mit acht Bataillonen Infanterie und sechs Batterien Artillerte den Jangse überschritten, wodurch die Stadt völlig umzingelt ist. Man hegt die Hoffnung, das gemeinsame Bombardement durch die Land- und Seestreitkräfte vermeiden zu können. Man glaubt ferner, daß die Aufständischen den Widerstand bald aufgeben werden. Die 3taliener in Tripolis. Trotz aller italienischer Siegesnachrichten ist bisher auf dem Kriegsschauplaß nichts vorgefallen, das die gleich nach dem Falle von Tripolis geäußerte Ansicht, Baß diefer feinen friegerischen Erfolg bedeute, da erst in Hinterlande der Krieg beginne, auch nur um matte Nuancen abschwächte. Im Gegenteil. Die Scharmützel, dte dicht hinter dem Stadtbezirke einfeßten, haben trotz umfassender Gegenmaßregeln der Italiener bisher fortgedauert. Und das schönste Feuerwerk mit Stegesnachrichten kann nicht den Bulverdampf rosenrot färben, der Zeugnis davon ablegt, daß die Türken an der Idee der Gegenwehr im Hinterlande allen Ernstes festhalten. Auch den Meldungen über die italienfreundliche Stimmung der Araber steht die Drapierung mit Lorbeerfränzchen und Friedensfähnchen schlecht. Was sollen diese Araber in den Küstenstädten denn anders tun, als gute Miene zum bösen Spiel machen? Nun, das haben sie getan. Nichts deutet aber bisher darauf hin, daß die Araberstämme im Hinterlande, die gerade krtegerische Leistungsfähigkeit von den in den Küstenstädten seßhaft und träge gewordenen unterscheidet, den Italienern Frieden oder gar Waffengemeinschaft anbieten merden. So Weibt es denn tross allen Feuerwerts dabet: Gelingt es nicht vor der Fortsetzung des Krieges im Hinterlande eine Verständigung zu erzielen, dann steht ein schweres Ringen bevor, in dem die Italiener in Land und Leuten größte Schwierigkeiten überwinden müssen. Ueber die 3ugeständnisse, welche Jtalten der Türket für die Abtretung von Tripolis zu machen bereit wäre, erfährt der Bariser Temps" folgendes: ItaIten will sie für die Krondomänen und gewisse Anttquitäten durch Geld entschädigen. Ferner will Italten der Bevölkerung gestatten, den Sultan als reliatlife Oberhaupt anzuerkennen. Endlich verspricht Italien die von der Pforte geplante Kopfstexer für Ausländer somie 4% Rollerhöhung anzunehmen, falls auch die anderen Großmächte sich damit einverstanden erklären. Wenn auf dieser Grundlage bold Friede geschlossen wird, so will talten der forte bei der Erhaltung des Status quo auf dem Balkan gute Dienste Tetsten. Das türkische Ministerium. Der Großvesir Satd Pascha erhielt in der gestrigen Kammerstzung mit 125 gegen 60 Stimmen ein Vertrauensvotum. Said erklärte, daß er die Regelung me= der durch Gelbentschädigung noch durch Verzicht auf die Rechte der Türkei in Tripolis autheiße. Reichstagserfazwahl in Konstanz. Für den am 13. August d. J. verstorbenen Abgeordneten Geh. Finansrat Friedrich Hug fand am Donnerstag im Reichstagswahlkreise Konstanz- MeßkirchStockach die Ersabwahl statt. Der Wahlkreis war feit 1890 ununterbrochen im Besitze des Zentrums, während er vorher stets durch einen Nationalliberalen im Reichstage vertreten war. Zwischen diesen beiden Barteten spielte sich im wesentlichen auch der gestrige Wahl= tampf ab. Kandidat des Zentrums war Landgerichtsrat So verteidigte Weide seinen Kollegen und ließ sich nichts anmerken, daß zwischen ihm und Herrn von Bardekow schon lange eine Nebenbuhlerschaft bestand, die fett einiger Bett zu ehrgeiziger Eifersucht, ähnlich der bet einem Wettrennen, entbrannt war. 5. Kaptter. Mehrere Wochen waren verstrichen, der Dezember war mit Schnee und Frost gekommen, und mit ihm rückte das liebe Wethnachtfest immer näher. Auf allen Gefichtern lag es wie eine frohe Erwartung kommenderfroher Ereignisse, in den Auslagen der Schaufenster häuften sich reizende und kostbare Gegenstände und schienen den draußen stehenden zuzurufen: Seht wie schön wir sind! Kauft uns! Kauft uns zu Geschenken für eure Lieben! Und da gingen auch überall Leute mit geheimnisvollen Paketen, den Vorgeschmack jenes herrlichen Gefühls im Herzen, daß Geben seliger ist denn Nehmen Gab es wirklich Menschen, die solchem fröhlichen Treiben fern standen und nicht mitschwammen in dem lachenden Strom, der schließlich in den allgemetnen Jubel des Festes mündete? O ja! Das waren die Armen und Elenden, die Ausgestoßenen, die niemand und nichts hatten, um sich und anderen eine Freude zu beretten. Aber auch unter denen, die durchaus nicht zu diesen Bedauernswerten gehörten, gab es solche trübseligen Wesen, und unter ihnen war Herr von Scharffenstein. Was ging ihn das Fest, was gingen ihn die vergnügten Menschen an? Er hatte sein hübsches Junggesellenheim und das, was ihm alles ersetzet, Weib und Kind und das Glück im Schoß der eigenen Familie: setn Amt! Sein Amt als gerechter Priester fener unFrhr. v. Rüpplin, der der Nationalliberalen Gärtnereibefizer Schmidt, der auch von den Freifinnigen unterstützt wurde. Als fozialdemokratischer Mitbewer ber trat der Buchdrucker Großhans in die Schranken. Ueber das Resultat der Wahl meldet uns ein Telegramm: Konstanz, 20. Oktober. Bei der gestrigen Reichstagsersatzwahl im ersten badischen Wahlkreise erhielt Landgerichtsrat v. Ripplin( 3tr.) 13 410 Stimmen, Gärtner Schmidt( liberaler Block) 11 234 und Buchdrucker Großhans( Soz.) 3026 Stimmen. Es ist somit Stichwahl zwischen den beiden erstgenannten erforderlich. Im Jahre 1907 erhielt von 25 527 abgegebenen Stimmen der Zentrumskandidat 14 327, der Nationalliberale 8596 und der Sozialdemokrat 2565 Stimmen. Eine Stichwahl war also nicht nötig. Drabtnachrichten und neuestes. Nachklang zum Metternich- Prozeß. Berlin, 20. Oktober. Der Vorstand der Berliner Anwaltskammer hat bei der Oberstaatsanwaltschaft von Amtswegen die Einleitung des ehrengerichtlichen Verfahrens gegen die beiden Verteidiger im MetternichProzeß beantragt. Die Tragödie in Rudolstadt. Rudolstadt, 20. Oktober. Der Brief, den der Obersekundaner von Necker an seine Mutter hinterließ, enthält die folgende bezeichnende Stelle:" Ich habe schon seit Wochen Harry( Dießen, dessen Rufname übrigens Rudolf tst) das Ehrenwort abgenommen, daß er mir jeden Liebesdienst tut, den ich von ihm verlange." Wetfer wird ausgeführt, daß eben der Wunsch, durch Dießens Hand zu sterben, der Lieblingswunsch gewesen ist, und daß die Beleidigungsszene nur Mittel zum Zweck ge= wefen fei. Die Staatsanwaltschaft hat alle Briefe von Schülern, die mit der Angelegenheit in Verbindung ste= hen, an sich genommen. Explosionsunglüd in einem russischen Erziehungsheim. Warschau, 20. Oktober. Gestern explodierte in dem Erziehunasheim Zum heiligen Herzen Jesu" ein Kessel, wodurch fünf Personen tödlich und einige andere leichter verletzt wurden. Berliner Getreides und Schlachtviehmarkt. Wie es meist im Oktober der Fall ist, verkehrte der Getreidemarkt in der am 18. Oktober beendeten Berichtswoche in fester Haltung. Die Landwirtschaft ist in diefer Zeit durch Feldarbeiten in Anspruch genommen und aus diesem Grunde nicht in der Lage, dem Markt viel Ware zuzuführen. Infolgedessen zeigt das Angebot eine Verringerung, und gleichzeitig erwies sich der Konsum fauflustiger, well die kälter gewordene Witterung Anlaß gibt, an die notwendige Versorgung für den Winter zu denken. Dazu kam die unbefriedigende Beschaf= fenheit des diesjährigen Frühjahrsweizens der nordamerikanischen Union und des kanadischen Wetzens. AlTerdings steht diesen Einflüssen das ständige beträchtliche Anwachsen der sichtbaren nordamerikanischen Wetzenvorräte als abschwächendes Moment gegenüber. Hafer hob sich im Breise infolge der Abnahme des inländischen Angebots, die sich det diesem Artikel noch schärfer bemerkbar macht als bei Brotgetreide. Gerste wurde ztemlich rege gehandelt. Mais wurde vielfach von Nordamerika zurückgekauft und zog gleichfalls an. Für Lte= ferung im Dezember stellten sich schließlich die Preise wie folgt: Weizen 211,75 M, Roggen 189,50 M., Hafer 187. Mark, Mais 168,50 M.. Breise des städtischen Schlachtvich- Marktes. 1. Och sen: a) vollfleischig, ausgemästete höchsten Schlachtwertes, ungejocht 78-86 M., b) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 73 bis 80 M, c) mäßig genährte junge und gut genährte ältere 58 bis 72 M. 2. Bullen: a) vollfleischige, ausgewachsene höch= sten Schlachtwertes 73-80 M., b) vollfleischige jüngere 70-76 M., c) mäßig genährte füngere und gut genährte ältere 60-72 M. 3. Färfen und Kühe: a) vollfleischtge, ausgemästete höchsten Schlachtwertes 613 M., 6) vollfleischiae, ausgemästete ühe hächsten Schlachtwertes, bis zu 7 Jahren 65-68 M., c) ältere ausgemästete und wenig gut entwickelte füngere Kühe und Färsen 58-65 Mark, d) mäßig genährte ühe und Färfen 51-57 M., e) gering genährte Kühe und Färsen bts 58 M., f) ge= ring genährtes Tunavieh( reffer- M. 5. Kälber: a) Doppellender feinster Mast 100-136 M., b) feine Mastkälber 100-107 M., c) mittlere Mast- und beste Saugfälber 87-97 M, b) geringere Mast- und gute Saugfälber 77-84 M, e) geringe Saugtälber 65-75 M. 5. Schafe: a) Mastlämmer und füngere Masthammel 70-80 M., 6) ältere Masthammel, geringere Maitlamund gut genährte junge Schafe 60-68. c) mäßig genährte Hammel und Schafe 44-64 M. 4. Schmeine: a) Fettschweine über 3 2tr. Lebendgewicht 60-62 M, b) vollfleischige Schweine 250 bis 300 fund 58-68 M. c) vollfleischige 200 bis 240 fund 56-60 M., d) vollfleischige Schweine 160 bis 200 Bfund 52-57 M., e) vollfleischige Schweine unter 160 Bfund 50-57 M., f) Sauen 51-53 M mer erbittlichen, ernsten und strengen Frau, die mit der Wage in der Hand dte Taten der Sterblichen abwägt und eine Binde vor thre Augen gelegt hat, um nicht sehen zu können, ob arm oder reich, jung oder alt, schön oder häßlich vor thr steht: der furchtbaren Göttin Themis. So saß er auch heute wieder wie immer in seinem Büro vor seinen Aften, als ihm der Gerichtsdiener eine Dame meldete, die ihm eine wichtige Mitteilung zu machen habe. " Emmi Heinroth" las er auf der Visitenkarte. „ Heinroth? Hetnroth?" murmelte er sinnend vor sich hin. „ Ich lasse die Dame bitten!" sagte er laut. Eine mittelgroße. verschleierte Dame trat ein. Als ste den Schleter zurückschlug, sah er, daß sie ein geistvolles Geficht hatte, daß sie sehr blaß war und daß thr dunkles Pelzbarett auf prächtigem, goldblondem Haar faß. Ste schaute ihn mit ihren großen braunen Augen forschend an, als ob sie sich vergewissern wollte, was für einen Mann sie vor sich habe. Ste hatte offenbar etwas auf dem Herzen und schien nicht gleich die richtigen Worte zu finden. Er wies zuvorkommend auf einen Stuhl. wünschen, gnädiges Fräulein?" „ Ste „ Ich komme," sagte sie, nachdem sie dankend Platz genommen hatte, in jener Angelegenheit zu Ihnen, die Ste in der letzten Bett, wie ich erfahren habe, besonders beschäftigt hat, mein Herr. Ich meine den Fall Mar= leben." Ste blickte verlegen zu Boden. Wissen Ste etwas Neues darüber?" fragte er ruhig. ( Fortsetzung folgt.) Stein's Garten.. Giessen Ankauf- Derkauf Bes. C. Stein von Alteisen, Lumpen, Kuochen, Hotel Restaurant und 1. Vergnügungs- Kupfer, Weffing, Blet, Zink, Etablissement mit großem Garten Zinn, 2c. Möbeln, Betten, Weißzeug, Gold und Silbersachen Münzen und Antiquitäten. Mittagstisch Fremdenpension zouis Rothenberger, Gießen. in und außer Abonnement. Bad im Hause. Elektr. Licht. Telephou Nr. 5. SparsameFrauen stricket nur Sternwolle Beste Strumpf and Sockengarne für Hand und Maschine! 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Nach Gebrauch der dritten Schachtel kann eilen, daß mein Bei Blutarmut Dahmsdorf, den 5. April 1911. Teile Ihnen hierdurch mit, daß Ihr Renascin( Blutsalznahrung) bei sende! Bei Kopfschmerzen. Erbrechen, Magenleiden. Buchwald, den 27. Februar 1910. Notarielle Urkunde. urteilen Ich bitte Her Prob schachte Schr Zusendung ve Adresse:... EN 21 L= Bei Appetitlosigkeit. ammen urteren viele Tausende! Deckenpfronn, den 13. Mai 1911. Nach Gebrauch der dritten Schachtel kann ich Ihnen mitteilen, daß mein Sohn wieder vollständig gesund ist, derselbe hatte wenig Appetit und hatte deshalb auch eine schlechte Farbe. Schon nach der ersten Schachtel Ihres wirkenden Renascin" bekam er bessere Eẞlust und ist jetzt wieder so frisch und gesund wie zuvor. Somit kann ich aber jedem, der ein Leiden an sich hat, oder sonst sich unwohl fühlt," Renascin" aufs wärmste empfehlen. Friedrich Köhler. Blutarmut, Katarrh und Appetitlosigkeit. Flögeln, den 27. Januar 1911. Ihr ,, Renascin" hat mir sehr gute Dienste geleistet. Schon seit einem Jahr litt ich an Blutarmut, Katarrh und hatte schlechten Appetit. Habe schon sehr viele ärztliche Hilfe angewendet, aber alles vergebens. Da las ich eines Tages von Ihrer berühmten Blutsalznahrung Renascin“. Da entschloß ich mich sofort, dieses Mittel anzuwenden. Jetzt nach Verbrauch Ihres Renascin"( 5 Schachteln) fühle ich mich wieder woh! und gesund. Ich spreche Ihnen daher meinen besten Dank aus und werde Ihr Präparat in meinen Bekanntenkreisen stets empfehlen. Johann Wilkens. Seit 13 Jahren Magengeschwür, Kopf- und Kreuzschmerzen, Gliederreißen. Kemberg, den 13. Januar 1911. Endlich muß ich mal ein paar Zeilen schreiben und sage meinen beste! Dank für Ihr Renascin". Ich habe schon seit 13 Jahren ein Magengeschwür, Kopfschmerzen, Kreuzschmerzen, Gliederreißen und kann keinen Schlaf finden. Nach der ersten Schachtel Ihres Renascin" merkte ich schon Besserung. Ich sage nun meinen besten Dank. Frau Backhaus. Bei Kopf- u. Rückenschmerzen, Regelstörungen. Klel, den 14. November 1910. Die seiner Zeit von Ihnen bezogenen 2 Schachteln Blutsalznahrung " Renascin" haben meiner Frau, die an Kopf- und Rückenschmerzen sowie häufigen Regelstörungen litt, so gute Dienste geleistet, daß sie bis jetzt, die Anwendung erfolgte im Juni dieses Jahres, von obigen Leiden vollkommen verschont geblieben ist. Ich habe Sie daher in meinem Bekanntenkreise empfohlen und hat einer meiner Freunde, dessen Frau auch dauernd an den Folgen einer Operation kränklich war, ebenso gute Erfahrungen damit gemacht. Seine Frau ist jetzt auch vollkommen wieder hergestellt. Ich habe Sie nun einem anderen Bekannten in Hamburg empfohlen und bitte ich Sie, demselben eine Probesendung zukoinmen zu lassen. C. Fillberner. Bei Blutarmut. Dahmsdorf, den 5. April 1911. Teile Ihnen hierdurch mit, daß Ihr Renascin"( Blutsalznahrung) bei mir wunderbar gewirkt hat. Ich litt seit mehreren Jahren an furchtbaren Magen- und Rückenschmerzen, auch Reißen, welches den ganzen Körper durchzog. Erst legte ich meinen Leiden keine Bedeutung bei, aber es wurde doch von einer Zeit zur andern immer schlimmer. Da wandte ich mich zum Arzt und mein Arzt stellte fest, das Leiden käme von Blutarmut. Es wurden verschiedene Mittel angewandt, welche aber doch immer ohne Erfolg blieben. Da las ich eines Tages Ihr Inserat in der Zeitung, ich faßte Zutrauen und es täuschte mich auch nicht. Ich bezog von Ihnen 5 und nach den von Ihrem berühmten Renascin" Blutsalznahrung Gebrauch von 3 Schachteln ist mein Leiden vollständig geschwunden. Die beiden Schachteln, welche ich noch habe, werde ich noch zur Nachhilfe nehmen, wofür ich Ihnen meinen herzlichsten Dank ausspreche. Auch kann ich Ihr ,, Renascin" in meinen Bekanntenkreisen jedem aufs wärmste empfehlen. Sollte mein Leiden in ähnlichen Fällen nochmals wiederkehren, dann werde ich sofort schreiben. Also Herr Dr. Schröder, ich sage Ihnen nochmals meinen besten Dank. Bei Magenleiden. Martha Schipke. Kirchheim, den 13. September 1910. Ich kann Ihnen nun mitteilen, das Ihr, Renascin" bei mir seine Wirkung getan hat. Ich verspürte am ersten Tage schon Besserung und darf ich sagen, daß ich von 1 Schachteln Einnehmen von meinem Magenleiden befreit war. Ich danke Ihnen bestens für Ihre zweite Sendung, welche ich nun als Vorrat habe. Ich werde Sie empfehlen wo ich kann. Bei Kopfschmerzen, Magendrücken, Nervenschwäche. Frau Holzheu. Buchholz, den 4. Januar 1911. Zu meiner größten Freude kann ich Ihnen schon jetzt mitteilen, daß das bei Ihnen bestellte Renascin" schon von dem dritten Tage an vortrefflich schön gewirkt hat. Denn meine Mutter klagte schon 9 Wochen über Kopfschmerzen, Magendrücken und Nervenschwäche, Appetitlosigkeit, kalte Füße. Alle ärztliche Hilfe war erfolglos. Nun aber nach Gebrauch von 3 Tagen von Ihrem werten Renascin" ist schon Besserung eingetreten; wofür ich nochmals meinen innigsten Dank ausspreche. Auch werde ich Ihr wertes Renascin" Jallen Freunden und Bekannten aufs innigste empfehlen. Ich wünsche Ihnen, daß Sie noch recht lange leben und manchen Hoffnungslosen von all' den vielen Schmerzen befreien. Ihr wertes " Renascin" geht über alles. Auch behalten wir Sie in guten Andenken. Frl. W. Honeich. Bei Kopfschmerzen, Erbrechen, Magenleiden. Buchwald, den 27. Februar 1910. Zu unserer Freude telle ich Ihnen mit, dass Ihr Renascin", welches ich für meine Mutter, welche oft an heftigen Kopfschmerzen, Erbrechen, Magenlelden, Gliederschmerzen zu leiden hatte, ohne Ihr Wissen von Ihnen schicken ließ, nach dem Verbrauch Ihres vorzüglichen Präparates bis jetzt von ihren Leiden befreit und sich mit neuen Kräften gestärkt fühlt, wofür wir Ihnen unseren wärmsten Dank aussprechen. Auch werde ich wo ich nur weiß und kann ausgezeichnetes Renascin" gern Jedermann aufs Beste empfehlen. Bei Appetitlosigkeit. Alfred Adam. Klenberg, den 23. Februar 1911. Ich fühle mich verpflichtet, Ihnen zu danken für die Dienste, die Sie mir erwiesen haben mit dem Mittel Blutsalznahrung Renascin". Ich habe jetzt wieder guten Appetit und bin auch sonst wieder mehr gekräftigt. Ich bin jetzt über 70 Jahre alt und doch hat dieses vortreffliche Mittel mir gute Dienste geleistet. Ich werde mich bemühen, dieses Mittel auch anderen zu empfehlen. Sebastian Maler. Bei Magen- und Brustschmerzen. Klel- Gaarden, den 26. März 1911. Heute werde ich mir nun die Zeit nehmen und Ihnen benachrichtigen, wie es mit mein Befinden ist, ich stehe im 61. Lebensjahre und leide schon seit 1897 an Magen- und Brustschmerzen, ich habe nun schon viele Mittel angewendet und habe es mir schon viel Geld kosten lassen aber nichts hat geholfen, nun traten in letzter Zeit die Schmerzen wieder so heftig auf, daß ich schon ganz verzweifelt war, und ich wußte nicht, was ich anfangen sollte, nun las ich wieder von Ihrem Renascin" und ich griff nun aus Verzweiflung zu diesem Mittel und ich muß nun offen gestehen, daß ich schon nach Gebrauch der ersten Schachtel eine Besserung verspürte, nun habe ich drei Schachteln verbraucht und fühle mich nun so wohl, daß ich garnicht weiß, was mit mir vorgegangen ist, ich habe nun wieder guten Appetit zum Essen, was sonst nicht der Fall war, wenn ich Mittags was essen sollte, denn war ich schon immer vorher satt. Ich dachte dann schon immer an die Schmerzen, die darauf folgten. Schlafen konnte ich auch nicht, aber jetzt schlafe ich schon die Nacht durch. Geehrter Herr Doktor, hiermit spreche ich Ihnen meinen innigsten Dank aus, für Ihr ausgezeichnetes Renascin" ich hätte es nie geglaubt, daß es so ausgezeichnet wirkt, sonst hätte ich schon längst einen Gebrauch davon gemacht, ich werde aber nun bemüht sein, Ihr Mittel so zu empfehlen nochmals herzl. Dank. A. Neumann. viel wie möglich in bekannten Kreisen Notarielle Urkunde. Am heutigen Tage wurde mir von der Firma Dr. med. H. Schröder, G. m. b. H., eine sich auf 7442 in Worten: Siebentausend vierhundert und zweiundvierzig belaufende Anzahl Schreiben vorgelegt, welche sich als Zeugnisse über die von der genannten Firma in den Handel gebrachte Blutsalznahrung Renascin darstellen. In diesen Schreiben bezw. Zeugnissen bezeichnen sich die Absender resp. Aussteller u. a. als Professoren, Aerzte, Geistliche, Beamte, Kaufleute, Landwirte, Lehrer, Rentiers usw. usw. Aus der Kenntnis, welche ich von dem Inhalte dieser Zeugnisse genommen habe, kann ich auch ferner nur bestätigen, daß dieselben Anerkennungen der Wirkungen, Dankeserklärungen für dieselben und Empfehlungen für Dr. med. H. Schröder's;, Renascin" enthalten. Berlin, den 6. September 1911. ( L. S.) Justizrat Vaul Roventibus Notar Im Bezirk des Königlichen Kammergerichts. Bitte hier abtrennen! eine Probeschachtel umsonst! Gegen Rückgabe dieser Karte beschachtel th bitte Herrn Dr. med. H. Schröder, G. m. b. H., in Berlin um eine Zusendung muß portofrei und vollständig kostenlos erfolgen. r. Schröder's Blut- Salznahrung ,, Renascin" maue Adresse:.. Hochachtend r Zeitung jen ion: Seltersweg 83. Behörden Oberhessens Polizei- Amfes des Großherzoglichen amil. Bekanntmachungen rei erer paus Brüder Schmidt.) Den 21. Oftober 1911. 390 Gottesdienst en 22. Oftbr., 19. nach Trin. ber Stadtkirche. ten weiblichen Jugend der Matthäusn 23. Oft., abends 8 Uhr: Vereinigtissionar Spaich. lhr: Professor D. Schian. inderkirche für die Markusgemeinde. Militärgottesdienst. Pfr. Schwabe. Pfarrer Schwabe. hliche Nachrichten. ische Gemeinde in Gießen. Aufnahme gefunden haben. kszählung im Deutschen Reiche vom 1910 stattgefunden haben, darunter szählungen, die in einer Reihe von urch ausgezeichnet, daß in ihm die Erdiegenheit und Billigkeit. Der Jahrden Eigenschaften: Uebersichtlichkeit, hnen, dessen Vorzüge sich zusammengeben und können das Werk als ein besen usw., welche fast täglich vorden die notwendigsten Daten über BeEs ist bewundernswert, ein wie reiches jung, Finanzen, Heerwesen, Flotte, m zugängig zu machen, in überaus großen Publikum die wichtigsten sta60 Pfennig ord. Das Werkchen löst litter v. Schullern zu Schrattenhofen. geringen Raume dieser Tabelle geklarer, übersichtlicher und dabei mögonniert Preis Mark 1.50, ord. WandPfarrer Ausfeld. r Johanneskirche. stunde.( Ausgewählte Psalmen.) 1 g, den 26. Okt., abends 8 Uhr im Pfarrer Schwabe. tessaal. den 25. Okt., abends 8 Uhr: BibelPfarrer Ausfeld. ereins. Versammlung der konfirmierten weibt zur Feier des Stiftungsfestes des mstag, den 21. Oktober. sche Gemeinde in Gießen 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Geereins der Johannesgemeinde. n 23. Oft., abends 8 Uhr: Versammder Lukasgemeinde. ibelbesprechung im Johannessaal. farrassistent Schorlemmer. inderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. hl. Beicht. Sonntag nach Pfingsten. nntag, den 22. Oktober. Ihr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. e erste hl. Messe. Hochamt mit Predigt. steilung der hl. Kommunion. fennung gepriesen worden. rzten und Laien, die es anwandten, mit u gab. Seine frappanten Wirkungen sind Basteur- Instituts in Paris, Professor Dr. ezeichnete Bakteriologe und Arzt, der Leiter ir seine wissenschaftlichen Forschungen mit ber erst seit ganz guter Zeit durch die Anr russische Leibarzt Dr. Th. 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Oft. 11. Kaufmann Martha Käthe. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. " " " " " " Heinrich Schmitz eine Tochter, ter, Luise. 13. Fuhrmann Karl Philipp Müller eine Toch12. Monteur Hugo Herbert ein Sohn, Ludwig. Otto Hans. 12. Reisenden Otto Reinhold Uhlenhaut ein Sohn, Oft. 14. Karl Wagner, Kernmacher, 18. Prediger an der Baptistengemeinde Heinrich Aufgebote. Valentin Euler eine Tochter, Luise Berta. helm. 13. Taglöhner Gotthilf Höß ein Sohn, Karl Wil13. Bahnhofsrestaurateur Ernst Wilhelm Heinrich Niemann eine Tochter, Marie Elisabeth Erna. " " " " " 19. Konrad Becker, Taglöhner, mit Karoline Margarete Röhrig, beide in Gießen. 18. Johann Becker, Metalldreher in Gießen, mit Elisabethe Heuser in Erdhausen. 14. Joseph Linder, Hausdiener in Bad- Nauheim, mit Anna Maria Theis in Nomborn. cer, beide in Gießen. 14. Max Bertram, Schußmann, mit Anna Krö14. Heinrich Martin Westbrock, Friseur in GieBen, mit Elisabethe Repp in Staufenberg. Schneider, beide in Wetzlar- Niedergirmes. mit Katharine " beide in Gießen. 19. Kaspar Müller, Privatier, mit Maria Hosch, " Recha Grünewald in Gießen. 19. Sally Liebmann, Reisender in Hamburg, mit " Eheschließungen. 20. Wilhelm Graf, Maschinenpuzzer in Götzenhain, mit Magdalene Wieth in Eschersheim. mit in Gießen. Oft. 14. Heinrich Hahn, Kaufmann in Gießen, 14. Franz von Holly und Ponienziez, Leutnant Johanna Neuhaus in Oberlahnstein. und Adjutant, mit Theodore Schirmer, beide " " ner, beide in Gießen. 14. Emil Goß, Installateur, mit Marie Wag" Wagner in Gießen. 14. Karl Peter, Buchhalter in Lich, mit Anna " 18. Johann Bornemann, Oberkellner " in RoOft. 15. Katharine Stief, 50 Jahre alt. 18. Dr. Hermann Ambach, Rechtsanwalt in Würzburg, mit Erna Siesel in Gießen. Gestorbene. mena Renner in Vichy in Frankreich. landseck, Gemeinde Oberwinter, mit Philo" " " 18. Wilhelm Hahn, Wagenwärter, 39 Jahre alt. 17. Marie Elisabeth Vonseel, geb. 3änger, 61 J. 16. Margarete Schneider, geb. 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Schlesien, P Wenn Sie sich nicht ganz gesund fühlen wenn Sie eines der nachstehend angeführter Symptome oder Leiden bemerken, so müsse Sie für die Verbesserung Ihres Blutes sorgen Fühlen Sie sich ganz gesund? Leiden Sie nicht öfter z. B. a schlechter Verdauung, Appetit otecte Abgel ausgab Diens Selten night losigkeit, Angstgefühl, leichter E regbarkeit, Mattigkeit, Energie losigkeit, Kopfschmerzen, Rücken schmerzen, Schlaflosigkeit, Nacht schweißen, kalten Füßen, Blu andrang nach dem Kopfe usw Sind Sie korpulent oder blutar oder neigen Sie zu Leiden de Herzens, der Leber, der Nieren der Galle oder anderer Organe zu Hämorrhoiden, Beinschäder Flechten, Pickeln, Rheumatismus Gicht, Zuckerkrankheit, Katarrhe des Halses, der Nase oder de Ohren? Wie steht es mit Ihre Verdauung und den sonstige Funktionen? Sind Sie für I Alter noch so kräftig, wie Sie zu sein wünschen? Ve Nr. ? D k feres herannah jedem Be ganzen T Es gibt einen Zustand, in welche man nicht gerade krank, aber er recht nicht ganz gesund ist. Dies Zustand ist gewöhnlich der Vo und dieser bote eines ernsteren Leider damerstra welches man oft jahrelang mit si herumtragen kann, bis es plötzli zum Ausbruche kommt. fein. D einem fel Kaiser ko Durchgan position mehreren ? E Prag. Fehlerhafte chemische Beschaffenheit des Blutes hindert dasselbe an der richtigen füllung seiner Funktionen. Es kann sich nicht so, wie normales Blut, in den Lung mit Sauerstoff sättigen und diesen den einzelnen Organen des Körpers zuführen. folgedessen findet eine ungenügende Verarbeitung der Nährsäfte statt, dieselben häuf sich in halbverbrauchtem Zustande im Körper an und das fehlerhafte Blut ist auch ni imstande, diese Restprodukte wieder hinauszuschaffen, wie es geschehen müßte. giftige Produkte, vor allem Harnsäure an, die das Blut schwerflüssig machen und durch das Herz übermäßig belasten. Ideal folgedessen findet eine Störung des Stoffwechsels statt, es häufen sich im Organism schöne 1 form d pulver, Durchai lich, in geradezu Erf. ärzt len. Garantieſchein. einen Versuch, es nicht leid tun. Kart. Kart. zur Kur erf. 5 extra; diskreter Versa Rhein. Schuckert- Gesellschaft. Möner, Berli Baubüro Nieder- Olm ( Rheinhessen). Frankfurter A¤ Damen fiber Aufn. Vogelnistkäst., Futterhäuschen bamme. Sir. Distr. in grosser Auswahl. Wilh. Streck, Bonn. Rat in allen Fällen. F Ceintuurbanu 121, ist z stet: Umsonst reichhaltiges Muster- Damen u. Herren buch Nr. 10. Eine von meinen beiden Oldenburg. Zuchtstuten g.be ich preiswert ab. Dieselben sind ein- u. zweispännig gefahren. Hermann Velten, Göbelusod. Bildbübscher Knabe legenheit geboten di Frau Pfeiffer Frankfurt a. M., Mainze Selbstgeber verleiht gegen Ratenzahl. v 1 Mauthe, Wie baden, S Rückporto erb 11/2 Jahr, vergibt als eig. Eraleh Für die Wa ungsgelder 4000 m. 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Da aber alle Empfehlungen anderer nicht so überzeugend sind, wie die eigene fahrung, so senden wir an jeden, der selbst einen Versuch machen will, eine Probedose ganz grati deutsche jrinen G Der 7. J. Bens Me berg und des ? L Selbstver 45 Pfg., Weihn The ben Kl und mit ? F Dr. Fr. Machen Sie von diesem kostenlosen Anerbieten sofort Gebrauch! Sie werden es bereuen, sondern uns dankbar sein! Sie sind es Ihrer Gesundheit schuldig. daß Sie diesen wichtigen Versuch, der Ihnen ja keinerlei Geldausgabe verursach bellen fort machen. Jeder Tag kann eine schlimmere Wendung bringen und je eher Sie etwas dak. Stat tun, desto eher wird eine gute eintreten. Schreiben Sie deshalb heute noch unter die unten angefügte Karte Ihre Adress kostenlose Probe geht Ihnen dann sofort mit Gebrauchsanweisung zu. Dr. med. H. Schröder G. m. b. H., Berlin 35 Postkarte Herrn Bitte hier abtrennen. fir 1911. 233 Bolle 5- Pippellinn Ma Beife wiede ist nur un Dr. med. H. 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