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Vom Herrn Reichstagsabgeordneten Behrens geht uns darüber folgendes zu: Der Versicherungsordnungskommission des Reichstages tages legter am 11. Oktober d. Js. die Wirtschaftliche Vereinigung( Behrens) und das Zentrum bei der Beratung des Abschnitts:„ Berechnung der Versicherungsleistungen" der Invaliden- und Hinterbliebenen- Versicherung folgende Anträge vor: Nr. 438. Wirtschaftliche Vereinigung: „ Hat der Empfänger der Invalidenrente Kinder unter fünfzehn Jahren, so erhöht sich für jedes Kind der Reichszuschuß um 10 Mark und der Anteil der Versicherungsanstalt um fünf Mark." Nr. 435. 3entrum: „ Hat der Empfänger der Invalidenrente Kinder unter fünfzehn Jahren, so erhöht sich die Invaliden rente für jedes Kind um ein Zehntel, bis zu dem höchstens anderthalbfachen Betrage." Beide Anträge bezwecken die Einführung einer Kinderzuschußrente in der Reichsinvalidenversicherung. Danach soll denjenigen Invaliden, die noch Kinder unter 15 Jahren zu ernähren haben, nach der Zahl der Kinder eine Zuschußrente gegeben werden. Die Invalidenrente, also die Rente derjenigen Arbeiter, die nicht mehr imstande sind,„ infolge von Krankheit oder an deren Gebrechen dauernd" ihren Kräften und Fähigtei ten" entsprechend, ein Drittel dessen zu erwerben, was förperlich und geistig gesunde Personen derselben Art mit ähnlicher Ausbildung in derselben Gegend durch Arbeit zu verdienen pflegen", beträgt in der 1. Lohnlasse im Niedrichstraße nach 10 Beitragsjahren jährlich 125,40 Mark und in der 5. Lohnklasse im Höchstsaße nach 50 Beitragsjahren jährlich 450 mt. Die Durchschnittsinvalidenrente beträgt 274,80 m. jährlich. Diese Renten genügen zweifellos nicht, um, wie es bei den Junginvaliden vorkommt, eine mit Kindern gesegnete Familie auch nur annähernd ausreichend zu ernähren. Ein Zuschuß auf jedes unmündige Kind des invaliden Familienvaters ist eine sittlich- soziale Pflicht. Die bei den Anträge suchen das Ziel auf verschiedenen Wegen zu erreichen. Sie unterscheiden sich vornehmlich dadurch, daz Antrag Nr. 438 die Hauptlast der Kinderzuschußtente auf die Schultern des Reiches legen will, nämlich auf jede Rente pro Kind einen Reichszuschuß von zehn Mark. Das ergibt eine Mehrbelastung des Reiches von sechs Millionen Mark. Dazu soll ein fester Zuschuß der Versicherungsanstalt, aufgebracht durch die Beiträge der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, von pro Kind fünf Mark treten, das ist eine Mehrbelastung der Versicherungsträger von drei Millionen Mt. Die Kinderzuschußrente würde pro Kind 16 Mark ohne Rücksicht auf Lohnklasse und Beitragsjahre des Invaliden betragen. Die Mehrbelastung der Versicherung würde meun Millionen Mark sein. Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei des Großherzoglichen Polizei Amtes sowie vieler anderer Behörden Oberhessens Erpedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Samstag den 21. Januar 1911 lediglich Billigkeits- und allgemeine soziale Gerechtig keitsgründe. Damit aber läßt sich die ausgleichende Gleichstellung aller Kinder der Reichsinvaliden sehr wohl rechtfertigen. Für die Einführung der Kinderzuschußrente wurde ins Feld geführt, daß diese von der gesamten Arbeiterschaft dringend gewünscht und sogar der Herabsetzung der Altersgrenze vorgezogen wird. Die Bergarbeiter haben diese Einrichtung von altersher in ihren Knappschaftspensionskassen gehabt. Die Beseitigung dieses Kindergeldes infolge der letzten Knappschaftsgesetzgebung habe in Bergarbeiterkreisen zu einer tiefgehenden Erbitterung geführt. Familäre und allgemeine soziale Gründe sprechen für die Einrichtung. Ferner wurde in der Begründung ausgeführt, daß nicht nur die Arbeiter, sondern vor allem die Arbeitgeber und der Staat ein großes Interess! an einer einigermaßen genügenden Ernährung der Kinder der Invaliden haben. Ein terernährtes, in Elend heranwachsendes Geschlecht sei für den Staat eine Last, das Krankenhäuser, Jrrenanstalten, Gefängnisse fülle, aber der Vaterlandsverteidigung und der Volkswirtschaft keine gesunden Männer und dem Volke keine gesunden Mütter gebe. In der Begründung zu Antrag Nr. 438 wurde noch angeführt, weil das Reich an ein gesund heranwachsendes Geschlecht ein so erhebliches Interesse habe, deshalb solle auch das Reich die Hauptkosten tragen. Dafür spreche un= ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Big.; die 90 min breite Petitzeile im teflamereit 50 Pig., auswärts 60 Pig.: Tabellen mit 50% Ausschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bet Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Berbindlichkeit. Gesamtleitung: Albin Klein. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. Lokal- Dachrichten. Gießen, den 21. Januar. * Gießen. Der städt. Verwaltungs- Bericht für 1909-10 gibt ein erfreuliches Bild der Weiterentwickelung der städtischen Verhältnisse auf allen Gebieten der Verwaltung. Der in der Betriebsrechnung eingestellte Rest aus früheren Jahren beträgt 252 094 Mark, d. i. 178 834 Mark mehr, als vorgesehen. Die Gemeindesteuern brachten mit 1 051 455 Mt. etwas weniger als erwartet, die Besitzwechselabgabe dagegen mit 43 474 Mt. und die erst in Wirksamkeit getretene Wertzuwachssteuer mit 11 730 Mt. gegen den Voranschlag Die Betriebs= zusammen 30 104 Mt. mehr. rechnung zeigt als Gesamteinnahme 3 170 680 Mt., als Ausgabe 2 797 691 Mark. Dte Rechnung im ganzen schließt ab in der Einnahme mit 7 096 642, in der Ausgabe mit 5 352 287 Mt. Diese der„ Kl. Presse" entnommenen Zeilen sagen, daß deren Berichterstatter schon mehrere Tage den gedruckten Verwaltungsbericht in Händen hat, während wir noch immer auf Zustellung warten. (*) Wetzlar. Jm Auftrage des deutschen Vereins für Volksgesundheit hat der Direktor der Kinderklinik an den Düsseldorfer städtischen Krantenanstalten, Professor Dr. Schloßmann eine Broschüre„ Die Pflege des Kindes in den zwei ersten Lebensjahren" veröffentlicht. Darin wird auch die 3 wangsimpfung besprochen und die Mahnung ausgesprochen, sich in der Ueberauch noch der Umstand, daß, während die Bundesstaaten kinderreichen Familien Steuernachlaß gewähre, belaste das Reich infolge seiner indirekten Besteuerungszeugung von deren Nützlichkeit nicht durch das Gespräch form die kinderreichen Familien stärker. Wenn also das Reich den Hauptteil der Kinderzuschußrente trage, so halb und ungebildeter Menschen irre machen zu lassen. Der Vorsitzende des Vereins der Jmpfgegner, Drsei das zugleich ein fieiner steuerlicher sozialer Ausgleich, Molenar- München, hatte daraufhin an Profeſſor der im Volke wohl empfunden würde. Die Arbeiter schaft aber würde auch, wenn der Antrag 435 ange nommen würde, die kleine, auf sie entfallende Beitragsbelastung von etwa 50 Pfg. pro Versicherten und Jahr geber dieser kleinen Belastung nicht widersetzen. gerne tragen. Zweifellos würden sich auch die ArbeitDer Antrag 435 wurde mit 17 Stimmen von 28 gegen die Stimmen der Konservativen und Nationalliberalen angenommen. Allem Anschein nach wird die Regierung ihren Widerspruch aufgeben. Damit ist ein segensreicher sozialer Fortschritt durch die Arbeiten der Kommission zu verzeichnen. Bei der erheblichen Stimmenmehrheit, mit der die Kinderzuschußrente beschlossen ist und angesichts ihres hohen sozialen Wertes und der verhältnismäßig geringen Mehrbelastung der Versicherungsträger ist es wahrscheinlich, daß die zweite Kommissionslesung und später auch der Reichstag selbst die Kinderzuschußrente nicht wieder preisgeben werden. Zu erwägen wird deshalb nur noch ihre Vervollkommnung sein. Um der Kinderzulchußrente noch mehr den Cha rakter eines Ausgleichs zu geben, würde es sich vielleicht empfehlen, die Kinderzuschußrente als festen„ Anleicht empfehlen, die Kinderzuschußrente als festen„ Anteil der Versicherungsanstalten" für jedes Kind etwa in der Höhe des zehnten Teiles der durchschnittlichen In das entspricht validenrente mit 25 Mark pro Jahr dem jährlichen Reichszuschuß für jede Waisenrente gesetzlich festzulegen. Dadurch würden die Renten - Der Antrag 435( 3entrum) will die Invalidenrente Junginvaliden in den minderen Lohntlassen eine nicht auf jedes Kind um ein Zehntel erhöhen. Die Kosten der Erhöhung sollen allein die Versicherungsträger durch die Beiträge von Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen. Das Reich soll danach zu den Kinderzuschußrenten feinen Zuschuß zahlen. Die der Versicherung dadurch entstehende Mehrbelastung wird 12,8 Millionen Mark betragen. Da dieser Antrag die Höhe der Kinderzuschußrente von der Höhe der Rente des Familienvaters abhängig macht, so würde sie im Niedrigstsatze 12,54 Mt., im Höchstsatze 45,00 Mt. und im Durch= snittssatze 27,48 Mt. pro Jahr und Kind betragen. Nach diesem System verliert die Kinderzuschußr! nte an ausgleichender Wirkung. Zweifellos bedürfen die Junginvaliden in den unteren Lohnklassen einer höheren ZuSchußrente auf jedes Kind nötiger, als die Invaliden der höheren Lohnklassen. Die Ernährung und Kleidung der Kinder ist doch schließlich für alle Invaliden gleich teuer und gleich bedürftig, ja schließlich in den niederen LohnElassen noch bedürftiger, als der Lohn des Arbeiters auch Auf in den gesunden Tagen kaum Ersparnisse zuließ. versicherungstechnische Grundsätze von Leistung und Gegenleistung fann man sich überhaupt für die KinderzuSchußrente nicht berufen. Das Prinzip der Leistung und Gegenleistung wird damit verlassen. In Frage kommen der unerhebliche Aufbesserung erhalten. Das ist jedenfalls angesichts der kleinen Beträge der Renten dieser Lohnklas= sen außerordentlich erwünscht. ** Franz Behrens, Mitglied des Reichstages. Reichstagswahlvorbereitungen. Ein Christlich und Deutsch- soziaIer Parteitag findet kommenden Sonntag, nach mittags 2 Uhr, im Kompostellhof", Dominikaner gasse, zu Frankfurt a. M. statt. Da in dieser Versammlung sehr wichtige Beschlüsse gefaßt werden sollen, auch Reichstagskandidaten für die Kreise, in denen das noch nicht geschehen, aufgestellt werden sollen, so ist eine sehr starke Beteiligung dringend erwünscht. Als Redner haben zugesagt: die Reichstagsabgeordneten Behrens und Bindewald, die Kandidaten Rippel und Dern, außerdem Pfr. Schuster- Hering, Oberlehrer Dr. Werner- Buübach und hessische Landtagsabge= ordnete. R Schloßmann unter dem 4. September ein Schreiben gerichtet, in dem er dem Verfasser„ schamlose Lügen" und „ verbrecherische Ignoranz in der Impffrage zum Verderben der Kinder" vorwarf. Wegen öffentlicher BeSchwächezustände, Unlust zur Arbeit, Mangel an Energie. Dieser Zustand beruht auf einem mangelhaft genährten Körper in dessen Blut die nötigen Bestandteile fehlen; es liegt hänfig ein Mangel an roten Bluttörperchen vor, welche unbedingt notwendig sind, um sich kräftig und frisch zu fühlen. Ein hervorragendes Mittel zur Hebung Der Körperkräfte besitzt der Arzneischatz in Leciferrin, welches die Hauptbestandteile des Blutes und der Nerveusubstanz enthält und auch sehr günstig auf die Verdauung und Assimilation wirkt, sowie den Appetit hebt.( 203) Preis der Flasche M. 3; enthält Dvo- Lecithin 0.5. Eisen als Eisenoxydhydrat an 8uder gebunden 0.75, aro matische Bestandteile in Cognac und Altohol 40.0, Rest bestilliertes Wasser. In allen Apotheken erhält. lich ganz sicher von: Universitäts- Apotheke Gießen und Engel- Apotheke in Frankfurt a. Main. Geborene. Jan. 10. Mechaniker Jean Heines ein Sohn, Otto Adam Johannes. eine " 10. Schreibgehilfen Ludwig Stroh ein Sohn. " 12. Bürgermeistereigehilfen Wilhelm Muhl Tochter, Margarete Philippine. 13. Schutzmann Adam Hahn ein Sohn, Wilhelm Erich. Karl leidigung von Professor Schloßmann angeklagt, suchte| Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Dr. Molenar in der Hauptverhandlung eine allgemeine Erörterung der Jmpffrage und deren angeblicher hoher er jedoch Gemeingefährlichkeit herbeizuführen, woran durch Gerichtsbeschluß gehindert wurde. Er beschränkte sich deshalb auf die Behauptung, daß er das System des Impfzwanges mit seinen schreck= lichen Folgen habe treffen wollen und verlas die Gutachten mehrer deutscher, englischer und französischer Aerzte, die sich in schärfsten Worten gegen die gesetzliche Schuhpocken- Impfung aussprachen. Das Gericht billigte dem Angeklagten zu, daß er aus tiefinnerster Ueberzeugung gehandelt habe, hielt indes eine formale Beleidigung für vorliegend und Der Vorverurteilte ihn zu 100 Mark Geldstrafe. gang ist insofern für den Wahlkreis Wetzlar- Altenkirchen interessant, als Herr Prof. Dr. Schloßmann, der Verteidiger des Systems der 3wangsimpfung, der Reichstags- kandidat der fortschrittlichen Volkspartei ist. Die zahlreichen Jmpfgegner im Wahlkreise werden sich bemühen müssen, den Herrn Reichstagskandidaten zu belehren. Darmstadt. Die geradezu trostlosen Aussichten auf eine dienstliche Verwendung veranlassen gegenwär= tig sehr viele hessische Lehramtsreferendare, sich um Stellen in anderen deutschen Bundesstaaten, insbesondere um solche in Preußen zu dewerben. In den letzten Wochen trat zu diesem Zwecke wieder eine ganze Anzahl junger Akademiker aus dem hessischen Staats= dienste aus. Darmstadt. Der Gesetzgebungsausschuß der Zweiten Kammer lehnte den Antrag des Abg. Noad betr. die Einführung zweijähriger BudgetperioUnter dem Vorsitz des Staatsministers den ab. Ewald tagte die Kommission zur Beratung über Vereinfachung im Staatshaushalt. die * Worms, 18. Jan. Bei den heute stattgefunde nen Wahlen zum Gewerbegericht unterlagen die Gewerkschaften mit 1424 gegen 1628 Stimmen den vereinigten nichtsozialdemokratischen Arbeitern. Geschäftliches. - 3u welcher Zeit und auf welchen B 0- denarten kann Thomasmehl ausge= streut werden? Zur bevorstehenden Frühjahrsbestellung versäume man nicht, rechtzeitig Thomasmehl zu kaufen, denn je zeitiger die Düngung ausgeführt den kann, um so sicherer ist die Wirkung. " " " " 13. Lokomotivheizer Ferdinand Hermann Kreye eine Tochter, Marie Herta. 18. Werkmeister Johann Franz Verhen ein Sohn, Wilhelm Gottfried. 20. Schneider Hermann Christoph Weiß ein Sohn, Hermann Christian. Aufgebote. Jan. 13. Wilhelm Schättler, Musiklehrer in Klagenfurt, mit Martha Rinn in Gießen. " " " " " in 14. Hermann Kuhl, Bahnarbeiter in Inheiden, mit Auguste Döpfer in Grund- Schwalheim. 14. Otto Uhlenhaut, Regierungs- Baumeister Mayen, mit Hedwig Weinlig in Gießen. 16. Heinrich Becker, Kaufmann, mit Sophie Pietsch beide in Gießen. 16. Jakob Tröster, Knecht in Kölschbansla, Pauline Schütz in Eichenſtruth. mit 18. Heinrich Jost, Schneider in Gießen, mit Katharine Krauskopf in Rosenthal, Kreis Franfenberg. „ 19. August Wilhelm Reuter, Versicherungsbeamter in Gießen, mit Adele Helene Olga Linden= berg in Frankfurt a. M. , 19. Wilhelm Saßmannshausen, Maurer in Banfe, mit Elise Schmidt in Fischelbach. Eheschließungen. Jan. 14. Otto Heußinger, Glaser, mit Luise Wahl, beide in Grünberg. " , 18. Johannes Michel, Bautechniker in Vernau in Rußland, mit Henriette Dern in Gießen. Gestorbene. " " Jan. 14. Philipp Schäfer, Rentner, 62 Jahre alt. 15. Heinrich Wilke, Privatier, 66 Jahre alt. 16. Heinrich Krug, 7 Monate alt. " " " wer" Auf dem Acker genügt jetzt das Ausstreuen auf die rauhe Furche mit später folgendem Eineggen, bezw. nicht zu tiefem Unterpflügen bei der Frühjahrsbestellung, um volle Wirksamkeit zu sichern. Steinkohlen- Bezugs- Gesellschaft Giessen. Ordentliche Hauptversammlung Montag, den 23. Januar 1911 abends 8 Uhr, im Saale des Gasthauses ,, Zum Löwen", Neuenweg 28. Tagesordnung: 1. Berichterstattung. 2. Rechnungsablage. 3. Efazwahl des Vorstandes. 5. Wahl drs Rechnungs- Prüfungs- Ausschusses. 5. Verschiedenes. Gießen, den 6. Januar 1911. Der Vorstand. Die Rechnung liegt bei dem Vorsitzenden, Herrn A. Dickoré, Schanzenstraße 8, vom 13. d8. Mts. 8 Tage zur gefl. Einsicht der Mitglieder offen. Lignit- Flamm- Nusskohlen bon 30 3tr. an fret vors Haus geliefert pro 3tr. 70 Pfg. 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Abends 5 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Abends 7% Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeinde und Versammlung der konfirmierten männlichen Jugend der Johonnesgemeinde. Mittwoch, den 25. Jan., abends 8 Uhr: Bibel: stunde im Lukassaal. Pfarrer Bechtolsheimer. Freitag, den 27. Jan., nachmittags 4 Uhr: Ver sammlung des Frauenmissionsvereins der Lukas- Ge meinde; abends 5½ Uhr: Versammlung der konfir mierten weiblichen Jugend der Johannesgemeinde. Batholische Gemeinde Samstag, den 21. Januar. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Ge legenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 22. Januar. 3. Sonntag nach Epiphanie. Fest der heiligen Familie. Vorm. von 6% Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: hl. Messe mit Predigt. Nachm. 5½ Uhr: Christenlehre; darauf Festandacht mit Segen. 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