ch Handschrift derhalter eldet schreibt schöne und ift. Zu be 20 durch Wiesbaden en, rafa und Jum Eindle denlack en Zutaten Wichsen be ( 245) bach. endes sgeschäft Der zur An ittener Mag Beschäftigung Beit. Angebote b. Zelt.[ 19/6 Existenz! en finden in 1. ein g. St nd. Einkommen. gleich Kapital ht erforderli n auch einfac melden unter Idendant, Köln ine 18 ME., 7 ..8 Wochen hen 28 M t., Jabr franko jeden Kaffa. Jede Lebende An ntiert. Dant ungsschreiben Hebrod ( 18/3 bei Herford ann rbeiten, flottter t auf la Brug 7. Bl. ASSERDICHTER HOCHGLANZ ier efte mittel lt! OHNE KONKURRENZ er Wetzlar eitung. sarbeiten wir Taße und Gle es für jeglichen elde in Gießen Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen - oierteljährlich 1,50 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mt. Erscheint Mittags 3 Uhr. Die„ Illustr. Weltrundschau" liegt alle 14 Tage einmal gratis bei. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.. Verlag der ,, Gießener Zeitung ,, G. m. b. H. Nr. 139. Telephon: Nr. 362. Die Weltportotrage. Bei der Beratung des Postetats im Deutschen Reichstage wurde auch die Frage der Weltportoreform wieder aufgerollt. Der Briesportosatz von 25 Centimes( 20 Pfg.) im Weltverkehr, der für einfache Briefe seit 36 Jahren unverändert geblieben, ist nicht bloß zu teuer; er ist auch längst wegen seiner Höhe durch die billigeren Sondertarife der zahllosen Sonderpostvereine innerhalb des Weltpostvereins durchbrochen worden, aber ganz willkürlich und ohne Regel. Nach vielen fremden Weltteilen zahlt man nur 10 Centimes oder 1 Penny oder 10 Pfg., nach angrenzenden Nachbarländern dagegen noch oft 25 Centimes oder 2½ Pence oder 20 Bfg. Manche Länder versenden die Hälfte oder gar drei Viertel ihrer Auslandsbriefe zum billigen Pennysatz, bei anderen gilt wieder nach außerhalb nur der teure Weltpostvereinstarif( 25 C.), oder gar in vielen Fällen ein doppelt so hohes Porto( z. B. aus Südamerika mit seinen Seeportozuschlägen). Und die verschiedene Gewichts. einheit, bald 15, bald 20, bald 28 Gramm( 1 Unze), schafft weitere Unterschiede, so daß ein wahrer Tarifwirrwarr herrscht. Ein und derselbe Brief von gleichem Gewicht kann so unter Umständen hier 10 Centimes( 8 Pfennig), dort 40 oder 50 Centimes und dort sogar 80 oder 100 Centimes kosten. Eine einheitliche Neuregelung des Weltbriefportos tut also aufs dringendste not. Und der neue Tarif kann nur der Penny- Tarif oder das 10- Centimes- Porto sein; das Weltporto muß allgemein bis auf den Inlandsatz ermäßigt werden, was Stephan schon vor 25 Jahren für sein Jdeal erklärte. Bei gründlicher Kenntnis der Portoverhältnisse aller Länder könnten Handel und Industrie diese Reform übrigens da durch beschleunigen, daß sie einfach ihre Massenbriefe stets von dem Lande abschicken, wo es am billigsten ist; wo sie nur 10 statt 25 oder 50 oder gar 100 Centimes bezahlen. Denn wenn der einheimischen Post der Por toertrag zu Gunsten des Auslandes ganz entgeht, würde sie schon geneigter sein, die Taxen zu verbilligen. Aber einstweilen können die Postverwaltungen noch ruhig sein, weil Handel und Industrie sich die Mühe solcher Portokriegslisten in der Regel nicht machen und die gefährlichen Reformschriften mit den Sondertaxen aller Län der, wie überhaupt die meiste Verkehrsliteratur, in weiteren Kreisen gewöhnlich unbekannt bleiben. Im Deutschen Reichstage, wo die Weltportoreform erneut zur Sprache fam, wies neulich der Abg. Eickhoff auf die außergewöhnlich günstige Finanzlage der Reichspost hin, die 1909 wegen der Gehaltsaufbesserung der Beamten mit einem Fehlbetrag abschnitt, 1911 aber schon wieder mit einem Ueberschuß von etwa 100 Millionen Mark rechnen kann, so daß das vorübergehende fleine Risiko, welches das Weltpennyporto brächte, nicht in Betracht kommt. Die interparlamentarische Konferenz in Brüssel Ende August 1910, aus Parlamentariern aller Länder zusammengesetzt, sei auch für das billige Weltporto eingetreten und habe es den Abgeordneten der verschiedenen Staaten zur Pflicht gemacht, in ihren heimischen Parlamenten dieses Problem erneut aufzurollen und die Regierungen dafür zu gewinnen. Da Deutschland schon mit Nordamerika das billige Porto eingeführt habe, wäre der nächste Schritt doch eine gleiche Verbilligung im Verkehr mit den Nachbarländern. Auf dem bevorstehenden nächsten Weltpostkongreß( 1913) sollte die Regierung darum energisch für das allgemeine Weltpennyporto, dieses Ideal Stephans, eintreten. Auch andere Abgeordnete empfahlen das internationale Pennyporto. und Recht beachtenswert war die Antwort des Reichs postministers, des Staatssekretärs Kraetke. Er wies darauf hin, daß auch andere Staaten, so Amerika England, aus finanziellen Gründen noch zögerten. Aber er sagte wörtlich:„ Was die Vereinheitlichung des Portos im Weltpostverein anbetrifft, so verstehe ich den dahingehenden Wunsch vollständig, und ich nehme nicht Anstand, zu erklären, daß mir das viele Flickwerk am Weltpostverein nicht sehr sympathisch ist." Unbedingt notwendig ist jetzt nur, daß Handel und Industrie, Presse und Publikum aller Länder das ihrige dazu beitragen, um die wissenschaftlich spruchreife Reform tatkräftig zu fördern, die bereits williger werdenden Postverwaltungen moralisch zu stützen und die fiskalischen Widerstände baldmöglichst zu überwinden. Reichstagswahlvorbereitungen. * Worms, 15. Juni. Wie die„ Wormser Vksz." mitteilt, beabsichtigen nationalliberale Kreise in Wormsder Großherzoglichen Bürgermeisterei des Großherzoglichen Polizei Amtes Behörden Oberhessens sowie vieler anderer Expedition: Seltersweg 83. | ( Haus Brüder Schmidt.) Freitag, den 16. Juni 1911. Heppenheim- Wimpfen dem Reichstagsabg. Freiherrn v. Heyl bei der nächsten Reichstagswahl einen Gegenfandidaten in der Person eines angesehenen Mitgliedes der nationalliberalen Partei gegenüberzustellen. Dieses Vorgehen erfolgte im Einverständnis mit einer größeren Anzahl von Parlamentariern der nationalliberalen Partei. * Aus Stadt und Land. Gießen, den 16. Juni. Zur Großherzoglichen Tafel im hieigen Schlosse hatten folgende Herren am Mittwoch Einladungen erhalten: der Rektor der Landes- Universität Geh. Justizrat Dr. Biermann, der Provinzialdirektor Dr. Usinger, der Präsident des Landgerichts der Provinz Oberhessen Dr. Güngerich, der Oberst von Trotta gen. Treyden, die Mitglieder der 1. Kammer der Stände Geh. Kommerzienrat Gail und Geh. Justizrat Dr. Schmidt, sowie der Oberbürgermeister Mecum. * Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Hermann Kreiling aus Heuchelheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Steinheim. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile. Stellen: gesuche und Familienanzeigen 10 Pfg.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plazzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. S. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. | ausübte. Der dritte Teil enthielt einen vom Obermusikmeister Löber komponierten Walzer:„ Auf Glückes Wogen!", der eine beachtenswerte Leistung darstellte. Alles in allem brachte der Abend den Musikfreunden volle Befriedigung, was bei der sorgfältigen Vorbereitung des Programms vorauszusehen war. Ein Kommando des Generalstabes des 18. Armeekorps, das sich aus Offizieren aller Regimenter dieses Korps zusammensetzt, befindet sich auf einer Uebungsreise durch das Manövergelände. Es besteht aus 30 Offizieren, 2 Unteroffizieren, 56 Mann und 54 Pferden. Gestern nachmittag 1½ Uhr traf das Kommando hier ein. Dem Vernehmen nach bleibt es bis Anfang der nächsten Woche hier. Bei dem Kommando befand sich auch ein Schweizer Offizier. Der Absatz 1 des§ 13 der Verordnung, den Vorbereitungsdienst und die Fachprü- fung der Finanzamtsgehilfen betr., vom 17. Juli 1907 wird durch folgende Vorschriften ersetzt: " Für die einzelnen Arbeiten, sowie für jedes Prüfungsfach wird das Ergebnis durch folgende Noten festge= stellt: 1 sehr gut, 2 gut, 3 genügend, 4 teilweise genügend, 5 ungenügend. Zwischen den aufgeführten Noten können Zwischennoten erteilt werden. Die Kommiszeichnen, wenn das durchschnittliche Ergebnis sämtlicher Prüfungsfächer die Note„ genügend" nicht erreicht. * Die Einteilung des Rheines. In einer Prozeßfache wegen unlauteren Wettbewerbes war es von Bedeutung, festzustellen, wo der„ Niederrhein" beginnt. In Schiffer- und Reeberkreisen wurde von Düsseldorf aus eine Umfrage veranlaßt. Die Mainzer Interessenten haben sich dahin ausgesprochen, daß der Niederrhein bei Düsseldorf anfange. Danach hat man also bis Mannheim von Ober-, bis Düsseldorf von Mittelund bis zur Nordsee von Niederrhein zu sprechen. * Der 3 weiten Ständekammer sind folgende Drucksachen zugegangen: 1. Bericht des Zweitension hat die Prüfung stets als nicht bestanden zu beAusschusses über den Antrag des Abg. Köhler, betr. Ausdehnung und Anwendung des revidierten Polizei strafgesetzbuches vom 10. Oktober 1871 auf den Verfehr mit Automobilen; 2. die Vorstellung des Hessi schen Automobil- klubs, betr. Antrag des Abg. Köhler, die Ausdehnung und Anwendung des revidierten Polizeistrafgesetzbuchs vom 10. Oft. 1871 auf den Verkehr mit Automobilen vom 12. August 1910. Der Ausschuß beantragt Ablehnung des Köhler schen Antrags und Annahme des 2. Antrages. 2. Bericht des Dritten Ausschusses über die Ersatzwahl eines Abgeordneten für die Provinzialhauptstadt Gießen. Da nach Prüfung der Wahlaften formell alles in Ordnung, auch innerhalb der gesetzlichen Frist keine Rekla mation gegen die Wahl eingelaufen ist, beantragt der Ausschuß: die Wahl des Abg. Grünewald für gültig zu erklären. 3. Regierungsvorlage, betr. Nachtrag zu Kapitel 15 des Hauptvoranschlags für 1911„ Auswärtige und Bundesverhältnisse. Heute sind 40 Jahre verflossen, seitdem unsere siegreichen Truppen in die Heimat zurückkehrten. Am glänzendsten gestaltete sich der Einzug der preußischen Garde und der Abordnungen des gesamten deutschen Heeres durch das Brandenburger Tor in die neue Reichshauptstadt Berlin. der vom Dem gestrigen 1. Abonnements konzert unserer Infanteriekapelle in Steins Garten fann man einen schönen Erfolg buchen. Wegen der kühlen Witterung mußte das Konzert im Saal stattfinden. An der Spitze der Vortragsordnung stand der aktuelle Marsch von Kommallein: Die Deutschen in der Luft voran! Ihm folgte die Bach'sche Fantasie„ Nachruf an Karl Maria von Weber". Eine Reihe der schönsten Melodien aus den Werken des großen Komponisten 30g am Ohr der Zuhörer vorüber. Daran schloß sich die Duverture zur Oper„ Tannhäuser". Im nun folgenden Stücke stellte sich der Solist des Abends vor: Cornet a Piston Virtuos Louis Kümmel Großh. Hoftheater in Darmstadt. Der Sprechgebrauch der Gegenwart kennt einen doppelten Begriff des„ Vir tuosen". Das Wort enthält einmal das höchste Lob, wenn es sich formell auf die technische Fertigkeit des Spielers bezieht, und zum andern den herbsten Tadel, wenn es ideell das künstlerische Empfinden oder dessen Mangel kennzeichnen soll. Die von dem Künstler zu Gehör gebrachten Stücke verrieten aber neben der p hän o= menalen technischen Beherrschung des In strumentes überall echte warme Empfindung und intuitives Erfassen des Stimmungsgehaltes. Ganz besonders gefiel neben der großen Fantasie„ Heralda", die Herr Kümmel selbst komponierte, die Cantabile a. d. Oper „ Samson und Dalila" von Saint- Saens. Ungemein weich und zart flossen die Töne durch den Saal. Leider störte ein Teil des Publikums durch seine laute Unterhaltung den Vortrag der Stücke. Hoffentlich gewöhnt man sich diese üble Angewohnheit, die auch bei den übrigen Programmnummern sehr störend empfunden wurde, bald ab. Der zweite Teil brachte die Peer Gynt Suite des trefflichen Skandinaviers Edward Grieg. Die vier kleinen Genrestücke( nach einem Jbsenschen Drama) mit ihrem musikalischen Raffinement wurden geradezu mustergiltig von unserer Infanteriekapelle zu Gehör gebracht. Namentlich war es" Anitras Tanz", diese sprudelnde pikante Erfindung, die einen eigenartigen Reiz Friedberg, 16. Juni. Am Neubau unseres Bahnhofes sind zurzeit viele Arbeiter beschäftigt, darunter eine größere Anzahl Italiener. Friedberg, 16. Juni. Gestern nacht erfroren im Burgfelde sämtliche Bohnen, Kartoffeln und Gurken. Alsfeld, 15. Juni. Der Frost in den letzten Nächten hat unsere Pflanzen in den Gärten empfindlich mitgenommen. Hauptsächlich sind die Bohnen und Gurfen fast alle erfroren. Marburg, 16. Juni. Aus den Gebirgslagen der Kreise Frankenberg, Biedenkopf und Wittgenstein laufen fortgesetzt Meldungen über Frostschäden ein. Die Bohnen-, Gusen- und Kartoffel- Pflanzungen haben schwer gelitten. Vielfach sind sogar zugedeckte Pflanzen erfroren. Man befürchtet, daß der Frost dem in Blüte stehenden Roggen gefchadet hat. -)( Frankfurt, 16. Juni. Unser Zoologischer Garten ist von einem bedauerlichen Mißgeschick betroffen worden. Das Wisentkälbchen ist nach faum achttägiger Lebensdauer der Maul- und Klauen= se u dh e zum Opfer gefallen. Sechs ältere Tiere sind leicht erkrankt. Ein kleiner Teil des Gartens mußte abgesperrt werden. - Germania, Lebensversicherungs- Aktien- Gesellschaft zu Stettin. Nach Genehmigung des Rechnungsabschlusses von der am 20. Mai d. Js. abgehaltenen Generalversammlung erhalten die mit Gewinnanteil Versicherten der Germania mehr als 95 Prozent des Ueberschusses mit fast 9,06 Millionen Mark zur fünftigen Verteilung von Dividenden. Aus den Gewinnreserven und dem Dividendenergänzungsfonds der Versicherten im Betrage von nahezu 30 Millionen Mark wird den mit Gewinnanteil Versicherten bei Plan A eine Dividende von 31 Prozent der maßgebenden Prämie gegen 20 - und bei Plan Prozent im Anfange dieses Jahrzehnts Beine Dividende bis zu 88 Proz. der einzelnen Prämien vergütet. Die neuen Anträge des Jahres 1910 liefen über 80 Millionen Mark Kapital, d. i. 8½ Millionen Mark mehr gegen das Vorjahr. Der Versicherungsbestand stellte sich Ende 1910 auf 213 096 Versicherungen über 856 907 896 Mark Kapital und 11 387 813 Mt. Leib- und Invalidenrente. Hierin eingeschlossen sind 24 143 Invaliditätsversicherungen über 126,08 Millionen Mark Kapital und rund 8,33 Mill. Mark jährliche Invalidenrente. Die Sicherheitsfonds der Germania betrugen 382,2 Millionen Mark Ende 1910. Die Germania betreibt die Lebens-, Invaliditäts-, Aussteuer-, Leibrenten-, Unfall- und Haftpflicht- Versicherung Verunter den vorteilhaftesten Bedingungen für die sicherten. Oesterreichs Wahlschlacht. Der Ausgang der Reichsratswahlen in Desterreich entspricht so ziemlich den Abschäzungen, die man schon vor dem 18. Juni, dem Tage der Wahlschlacht, mit einiger Sicherheit anzustellen vermochte. Die christlich- soziale Partet hat eine böse Niederlage erlitten, und die Deutsch- Freiheitlichen haben ihnen eine Reihe von Sihen abgerungen. Seit Luegers Tod haben sich seine Anhänger im persönlichen Kampfe zersplittert, und selbst wenn die Christlich- Sozialen noch die stärkste Partei im Reichsrat bleiben sollten, so ist fte doch in thren Grundfesten erschüttert. Für das Ministerium Bienerth kann der Ausfall der Wahlen sehr verhängnisvoll werden, denn seine Hauptanhängerschaft ist be= denklich ins Wanken geraten. Außer den Kämpfen zwischen der christlich- sozialen und der deutsch- freiheitlicher Partei stand, wie es in Desterreich nicht anders sein kann, der Streit der Nationalitäten im Vordergrund der Wahlen. Diese haben ergeben, daß weder die Deutschen noch die Slawen unterlegen sind. Es wird also die schwere Aufgabe des Ministeriums bleiben, mit etner Schaufelpolitik den Staat weiter zu regieren. An dem nationalen Kräfteverhältnis fann in Desterreich kaum viel geändert werden, denn die Wahlordnung garantiert im wesentlichen den Besitzstand der Völkerschaften. Nur innerhalb der Nationalitäten vermögen sich größere Verschiebungen zu vollziehen, wie es jetzt bei den Deutschen der Fall ist. Auch bei der Polen treten starke Veränderungen ein, so weit man bis jetzt übersehen kann. Die Volkspartel machte auf Kosten der Konservativen wie der demokratischen Altpolen erhebliche Gewinne. Damit wird sich wahrscheinlich ein Frontwechsel in der Stellung des Polenklubs vorbereiten. Es ist ein Abrücken von der Verständigung mit den Deutschen und eine Annäherung an die Tschechen zu erwarten. Aber dennoch ist nicht zu vermuten, daß die PoIen einen festen Bund mit den Tschechen schließen werden, denn jene sind zu klug, sich die Hände zu binden, sondern sie ziehen mit Vorliebe aus den schwebenden Verhältnissen thren Nußen. Die Tschechen haben darauf verzichtet, sich gegenseitig zu bekämpfen, um den Deutschen keine Einfalltore in den Besitzstand zu bieten. Alles in allem besehen, werden ziemlich so viele Deutsche, Tschechen, Polen und Italtener in das neue Haus einziehen, wie früher vorhanden waren. Eine Zusammenkunft zwischen Ministern der Dreibundmächte wird von Wien aus angekündigt. Die„ Reichspost" will aus diplomatischer Quelle erfahren haben, daß im Laufe des Sommers Graf Aehrenthal mit dem Staatssetretär v. Kiderlen- Wächter und dem italienischen Minister des Auswärtigen Grafen San Giuliano eine Zusammenfunft entweder in Salzburg oder in Ischl haben wird, während welcher die internationale politische Lage, vor allem aber die Balkan- und Orientfrage, zur Besprechung fommen soll. Ueberrascht hat die Niederlage der Sozialdemo fraten. Ihr Verlust dürfte nicht weniger als zehn Mandate tragen, obwohl bei den Stichwahlen noch Erfolge zu erringen sind. Sieben der verlorenen Sitze fallen an dte Deutsch- nationalen. Da in Ostgaltzten und Dalmatien überhaupt noch nicht gewählt ist, so vermag man das Endergebnis der Reichsratswahlen noch nicht zu übersehen. Es steht aber erfreulicherweise schon jetzt fest, daß unter den Deutschen der nationale und freiheitliche Geist siegreich vorgedrungen ist. Das gebildete Deutschtum, das im deutschen Nationalverbande die aeeignete Vertretung gefunden hat, wird durch setne Stärkung den Ausgangspunkt für eine Verbesserung in der inneren Verwaltung Desterreichs bilden können. Rundschau vom Cage. Politisches. Der internationale Seeleutestreik dürfte nach der Erflärung eines Ausschußmitgliedes der Seeleute auf Belgien und Holland beschränkt bleiben. Deutschland, Dänemark und Norwegen hätten, wenn sie sich auch nicht aktiv beteiligten, doch thre Unterstützung zugesagt. Wenn von irgendeiner Seite Arbeitswillige nach dem Ausstandsge= biet geschafft werden sollten, so würde dadurch der Stretk wahrscheinlich an Ausdehnung gewinnen. Der Streik in England würde 150 000 Mann umfassen. Abschluß der militärischen Operationen in Albanien. Da die Aufständischen vollständig umzingelt und die militärischen Operationen als abgeschlossen zu betrachten sind, hat der türkische Oberkommandierende auf Befehl seiner Regierung folgenden Aufruf erlassen:„ Gegenüber denjenigen, welche innerhalb einer Frist von 10 Tagen sich ergeben, wird von jeder gerichtlichen Verfolgung abgesehen. Seine Majestät der Sultan hat 10 000 Pfund für die ärmere Bevölkerung, die Schaden erlitten hat, gespendet, außerdem wird die Regierung zur Hebung des Wohlstandes der ärmeren Bevölkerung dieser Gegenden die nötigen Maßregeln umgehend treffen." Man erwartet, daß im Aufstandsgebiet bald Ruhe und Ordnung einkehren werden. Die Reise des Reichskanzlers nach Wiesbaden am nächsten Sonntag erfolgt lediglich zur Besichtigung der Modelle für das Bismarcdenkmal bei Bingerbrück. Der Reichstanzler wird von Wiesbaden aus in Begleitung des Oberpräsidenten Freihern v. Rheinbaben nach Elisenhöhe fahren und Montag wieder in Berlin eintreffen. Kein deutsches Wahlabkommen für die Ostmart. Die Verhandlungen zwischen den Konservativen und Liberalen in er Provinz Posen über ein Zusammengehen bei den Reichstagswahlen sind nach einer Meldung Berliner Blätter gescheitert, da die Liberalen an der Forderung festhielten, ihnen ein bisher konservatives Landtagsmandat zu überlassen. Kleine Nachrichten. Der Panzerkreuzer von der Tann" ist gestern nachmittag nach Vlissingen in See gegangen, wo sich der Kronprinz und die Kronprinzessin an Bord desselben zur Fahrt nach England zu den Krönungsfeierlichkeiten einschiffen werden. Die Gedenktafel der Stadt Berlin für den Turnvater Jahn, die jetzt an dem Hause Unterwasserstraße 7 angebracht worden ist, hat folgende Inschrift: Hier wohnte der Vater des deutschen Turn: resens, Friedrich Ludwig Jahn, geb. am 11. August 1778, gest. 15. Oktober 1852, im Jahre 1811, in dem er den ersten Turnplatz in der Hasenheide schuf. Seinem Andenken die Stadt Berlin." Die Frage, ob ein Sozialdemokrat, ohne gegen sein Programm zu verstoßen, den Bosten eines Bürgermeisters annehmen kann, wurde in der Versammlung der sozialdemokratischen Gemeindevertreter des Kreises Solingen erörtert. Anlaß zu dieser Frage gab der bevorstehende Rücktritt des Bürgermeisters Glaeßner in Höhscheid, einer Gemeinde, dessen Stadtverordnetenkollegium nur aus Sozialdemokraten besteht. Die Frage wurde von der Versamm lung verneint, selbst für den Fall, daß die Wahl genehmigt werden sollte. Der sozialdemokratische Bürgermeister würde, wie ausgeführt wurde, genötigt sein, landrätliche Verfügungen auszuführen, die sich gegen die Arbeiterschaft richteten, und das sei undenkbar. zelfall teine besondere Vereinbarung darüber getroffen if wer die Steuer tragen soll. Das Bürgerliche Gesehbud bestimmt im§ 426, daß die Gesamtschuldner im Verhältnis zu einander zu gleichen Anteilen verpflichtet sind, soweit nicht ein anderes bestimmt ist. Gelegentlich hat man nur eine solche ,, andere Bestimmung" im§ 449 B. G. B. finder wollen, der beim Fehlen einer vertraglichen Abmachung die Kosten der Auflassung und der Eintragung eines Grundstückes dem Käufer auferlegt. Man hat gemeint, daß die Steuer ebenfalls zu den Kosten" im Sinne dieser Vorschrift gehört und daß also durch§ 449 beim Grund stücksumsatz der Käufer gegenüber dem Veräußerer zur Uebernahme der Steuer verpflichtet set, auch wenn die Steuerordnung sich an beide gleichmäßig halte. Bereits früher hat das Kammergericht diese Auffassung abgelehnt, da die Steuer nicht zu den„ Kosten" im Sinne des§ 449 gehöre; das Reichsgericht hat sich jezt, wie wir der„ Jur. Wochenschrift" entnehmen, der Auffassung des Kammergerichts angeschlossen. Das Versäumen einer vertraglichen Vereinbarung kann danach also durch Berufung auf den § 449 nicht ausgeglichen werden. Ein Parseval für Rußland. Das von der russischen Regierung in Deutschland bestellte Militärluftschiff Parseval hat gestern unter Führung des deutschen Hauptmanns Dinglinger mit einer Militärkommission einen dreistündigen Probeflug von Gatschina nach Petersburg ausgeführt. Die Durchschnittshöhe betrug 500 Meter. Im Streite erstochen. In einer Stehbterhalle in Herne t. W. gerteten zwei Arbeiter wegen Geldes in Streit, in dessen Verlauf der eine dem andern in die Brust stach, so daß dieser alsbald tot zusammenbrach. Der Messerheld wurde verhaftet. Die Erträge unserer Zündholzsteuer sind niedrig im Vergleich zu dem Reingewinn, den das französische Streichholzmonopol abwirft. Nach dem fürzlich veröffentlichten Rechenschaftsberichte für 1909 beliefen sich die Einnahmen auf 40,8 Mill. Francs, die Ausgaben auf 11 Mill., so daß dem Staate aus diesem Monopol allein 29,8 Mill. Francs zuflossen. Auf jeden Einwohner kommt ein Verbrauch von 1146 Streichhölzern im Werte von 1,21 Francs. Die Monopolverwaltung beschäftigte 576 Arbeiter und 1176 Arbeiterinnen außer dem Beamtenstabe; der Durchschnittslohn war für Arbeiter ca. 7, für Frauen 3,39 Francs. Zwei Kirschen an einem Stengel. Erzherzog Karl Franz Josef von Oesterreich, der sich, wie gemeldet, mit der Prinzessin Zita von Bourbon- Parma verlobt hat, ist nach dem Thronfolger, dem Erzherzog Franz Ferdinand, der nächstberechtigte Erbe der Kaiserkrone. Er ist der älteste Sohn des im Jahre 1906 verstorbenen Erzherzogs Otto und steht im Alter von 24 Jahren. Die Braut ist am 9. Mai 1892 als 12. Kind des Herzogs Robert von Parma geboren. Ste hat noch 19 Geschwister. Roman von A. von Liliencron. ( Schluß.) ( Nachdruck verboten.) ,, Du bist halt immer so gaut zu mir," sagte sie und ich kann's nit vergelte. Aberst nu iß und laß Dir's schmecke!" Eine Kazenstener hat das Münchener Gemeindekollegium gestern mit großer Mehrheit beschloffen, nachdem es die Hundesteuer von 15 auf 20 Mark erhöht hatte. Ein Bäckerstreik ist in Mannheim ausgebrochen, nachdem die Meister den Schiedsspruch des Gewerbegerichts über die Aufhebung des Wohnungszwanges beim Meister abgelehnt haben. 43 Geschäfte haben die Forderungen bewilligt. Sie reichte ihm Topf und Löffel hin.„ Weßt, a Teil von Din Geld, das Du mi borgen tätst, kann ich Dir all wiedergebe!" Vermischtes. Obren Nach land d geftel fonder Elefan Garte Wärte D wärtig werden Meter die Ve fer To Ozean der At le Karl 2 Mit ro aus al bäude. durch f Klopfer Hauptt Herrsch Deutsch dieser der Be Hert fi Zeit. Telegr parat rat an einer Haupt ter. tm G schon rattern des ra Da ftem de Ofata, gen hat fchentud panern Und wi eine gef Acht Millionen Mark Hagel- und Wasserschäden. Das gewaltige Hagelunwetter mit nachfolgendem Wolkenbruch, das am 29. v. M. über das badische Frankenland niederging, hat, wie nunmehr festgestellt ist, einen ganz enormen Schaden angerichtet. Felder, Weinberge und Wiesen wur den vernichtet, das Wasser erreichte bald eine Höhe von mehreren Metern, schwemmte Häuser und Ställe fort und vernichtete fünfzehn Menschenleben. Eine ganze Familie von acht Personen fand in den Wasserfluten ihren Tod. Viele hundert Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen, Hühner und Tauben tamen ums Leben. Eine sofort eingesetzte Regie: rungs- Hilfskommission hat eine Bereisung der in Mitleidenschaft gezogenen Gegenden vorgenommen und schätzt den Gesamtschaden auf rund acht Millionen Mark. In den nächsten Tagen soll ein Aufruf an die deutsche Bevölkerung zwecks Schaffung eines Hilfsfonds erlassen werden. Von Bienen erstochen. Die beiden Zwillinge eines im Kanton Wallis stationierten Bahnangestellten wurden von Bienen, die ste gereizt hatten, so gestochen, daß sie bald darauf starben. Die Kleine, wie sie sah, daß die Mutter das Essen fortgab, langte mit beiden Händchen in den Kirschkorb und legte sie der Mutter in den Schoß. ,, Willst Du mir nit of was gebe?" fragte Hans und beugte sich zu ihr. Das größte Hotel der Welt. Ein Finanzsyndikat errichtet an der Ecker der 37. Straße und 7. Avenue in Neuyork ein Hotel, das das größte der Welt werden soll und 24 Stockwerke haben wird. Die jährliche Pacht für das auf 21 Jahre verpachtete Grundstück berägt 1½ mill. M. Da zog die Kleine an einer Kirsche und hielt ste ihm hin, aber sie konnte sie nicht höher heben, zwei Stiele waren zusammengewachsen, und die andere Kirsche hielt die Mutter in den Fingern. Raubmörder in einer Villa. In der Villa des Hauptmanns a. D. Freiherrn Hans von Waldenfels in Berghof bel Prien am Chiemsee haben Einbrecher in der Nacht zum Mittwoch den Diener niedergeschlagen, der mit einem schweren Schädelbruch bewußtlos aufgefunden wurde. Er fonnte noch nicht vernommen werden. Die Einbrecher, dte mehrere Kassetten aufsprengten, sind entkommen. „ Kathi, zwei Kirsche an oinem Stengel," raunte er thr zu. So war's, und gelt, so is wieder?" Sie war dunkelrot geworden. ,, Magst mi denn noch?" Da zog er sie an sich. Noch vill dusendmal lieber," versicherte er ihr und füßte ste herzhaft. Der wahnsinnige Automobilist. Vor dem Gebirgs: dorfe Ebersdorf ereignete sich, wie man aus Pirna meldet, ein schweres Automobilunglück. Zwei junge Leute nahten sich in einem Automobil dem Orte. Kurz vor dem ersten Hause machte das Automobil Halt, der Chauffeur stieg aus und prüfte die Reifen. Plötzlich zog der andere Jnsasse einen Revolver und feuerte auf den Chauffeur, der bewußtlos und blutüberströmt zusammenbrach. Der Mann fuhr jetzt in den Ort hinein und fuhr an ein Haus an, wobei das Fahrzeug in Trümmer ging. Der Täter flüch tete dann. Man nimmt an, daß er die Tat in einem Anfall von Geistesstörung begangen hat. Er konnte noch nicht aufgefunden werden. Die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. In Mannheim erklärte sich eine große, von sämtlichen kaufmännischen GeHilfenorganisationen beschickte Versammlung für die Einführung der völligen Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. Auch eine Rethe von Prinzipalen sprachen in diesem Sinne. Von den Ladenbestzern haben sich 688 für und 803 gegen den völligen Ladenschluß erklärt. Als der Herbst kam und die Heide in voller Blüte stand, hatte Hans Ruland die Militärzeit hinter sich und kam Aus den Gerichtssälen. Ein ungetreuer Gefängnisanfseher. Auf Antrag der Berliner Staatsanwaltschaft wurde im Gefängnis Moabit der Gefangenenaufseher Fröhling verhaftet, weil ihm nachgewiesen worden war, daß er Kassieber aus und in das Gefängnis geschmuggelt hatte. Der pflichtvergessene Beamte ftzt jetzt in dem gleichen Gefängnis, in dem er vorher Dienst als Aufseher tat. Fröhling hatte einen richtigen Kasstberdienst eingerichtet. Er nahm von den Gefangenen Briefe in Empfang, die er an die Freunde und Angehörige der Inhaftierten weiter beförderte, und brachte umgekehrt Briefe und Pakete, dt: unter einer Deckadresse an ihn adressiert waren, den Gefangenen mit ins Gefängnis. Er beförderte nur Kasfiber von wohlhabenden Personen, die ihn für seine Dienste genügend entlohnen konnten. Er hat von einzelnen Angehörigen Inhaftierter große Summen erhalten. Wer trägt die Umsatzsteuer? Bahlreiche Steuerordnungen lassen für die Entrichtung der Umsatzsteuer den Bewerber und Veräußerer eines Grundstücks gesamtschuldnerisch haften. Es fragt sich, wie diese Gesamtschuldner im Verhältnis zu einander verpflichtet sind, wenn im Einheim. Sein erster Gang war in das kleine Häuschen am Ende des Dorfes, vor dem die Kirschbäume standen. Oft genug hatte er dort als Junge mit der Katht die Kirschen gepflückt, und allemal, wenn sie zwei Kirschen an zwei zusammengewachsenen Stengeln gefunden, dann hatten sie gelacht und sich zugewinkt. Ein jedes hatte dann genau gewußt, was das andere gemeint. Run tam er zur Kathi, um sich die lebendige Kirsche zu holen, denn nun sollten sie Hochzeit machen und für Lebenszeit zwei Kirschen an einem Stengel werden. Ein Kampf gegen die Schülerkneipen. Das Magistratskollegium zu Bamberg beschloß, künftighin allen Wirten, die in ihren Wirtsräumlichkeiten Schülerkneipereten wissentlich dulden oder Vorschub leisten, die Wirtschaftskonzession zu entziehen. Die beiden Bezirksämter Bamberg 1 und 2 werden ersucht, in gleicher Weise gegen die Wirte auf dem Lande vorzugehen. Desgleichen werden die Direktorate der Mittelschulen gebeten, jeweils die Namen der betreffenden Wirte dem Magistrat mitzuteilen. Auch die Polizei wird zur verschärften Kontrolle in dieser Richtung angewiesen. Anlaß zu dieser Maßregel, gab eine vor furzem wiederum entdeckte neue Schülerverbindung, bei wel. cher mehrere Oberflässer dimittiert und die übrigen Beteiligten in schwere Strafen genommen wurden. Heute wollten sie den Tag festsetzen und alles nötige bereden. Kathi stand mit dem Kinde vor der Haustür. Sie war wieder das strahlende, blühende Geschöpf, wie er ste als Mädchen gekannt, nur lag auf ihrem lieben Gesicht noch ein so weicher, hingebender Ausdruck, daß er sie viel lieblicher fand als je. Stürmisch schloß er sie in seine Arme, und sie schmiegte ihren Kopf an seine Brust. Arm in Arm gingen sie dann ins Haus. Bevorstehende Flottmachung des Fünfmasters„ Preu: ßen". Im Kanal bei Dover scheiterte, wie erinnerlich, vor steben Monaten der deutsche Fünfmaster Preußen" und konnte bis jetzt trotz verschiedener Versuche nicht wieder flott gemacht werden. Um das wertvolle Schiff, das größte Segelschiff der Welt, nicht verloren gehen zu lassen, hat sich fetzt der Besitzer, der Hamburger Reeder Laeiß, entschlossen, das Schiff in zwet Hälften zerschneiden zu lassen. Dadurch wird es möglich werden, die Preußen" von den Felsen, auf denen sie festsitzt, freizumachen. Nach dieser Operation wird das Schiff wieder zusammengesetzt werden. Rann mir gar nit lasse vor Früd, wenn i dent, daß Du Sünntag min lewet, lewet Wief wirst," sagte er und schaute ihr glückselig in die geliebten Braunaugen. Und wat minst, wenn we fünnte uns en egen Hüs mit Feld köpe und a paar Staatskühe," lachte sie ihn an, ,, und a paar Swin und " „ Hör up!" unterbrach er ste.„ Dat kann doch min Lebtag nit sin!" Da sah er, daß in ihren Augen ein paar helle Tränen glänzten, und dabei lachte und strahlte doch das ganze Itebe Was ein Elefantenbad kostet. Die Direktion des 300logischen Gartens vor Cincinnati sah sich kürzlich veran laßt, thren Prachtelefanten Jumbo einer gründlichen Reinigung unterziehen zu lassen. Diese außergewöhnliche Prozedur hat 1500 Mart gekostet, ein Sümmchen, das selbst für ein Elefantenbad ganz respektabel erscheint, aber er flärlich wird, wenn man hört, daß die Elefantenwäsche acht Tage in Anspruch genommen hat. 3wölfmal wurde der ungeheure Körper des Tieres mit Seife abgescheuert, die Gesicht. Sie sagte kein Wort, sie gab ihm nur einen Brief, und er las: ,, Liebe Frau Käthe! Mein alter Freund, der verstorbene Leberecht Klein schmid, hat mir ein Vermächtnis übertragen, das ich erst heute, am 20. September d. J., an Sie aushändigen kann. Er hat für Sie 25 000 Mart bestimmt und so zwischen Ihnen und mir sein Vermögen geteilt. In seinem Testament hatte er die Klausel zugefügt, daß we der Ste noch irgend jemand erfahren dürfte bis zu dem von ihm angegeben Termin, seinem 70. Geburtstage. Er meinte, es sei besser für junge Leute, wenn sie nicht gleich wüßten, daß sie Geld zu erwarten hätten. Erst müßten sie sich ohne dem einzurichten lernen. Wenn ste sich ein bißchen gequält und tüchtig gearbeitet hätten, wüßten sie die Erbschaft besser zu schätzen und das Geld nüzlicher anzuwenden." den. D Spitze e hende L feine Ed nach den um einf die, um Schmerz türlich i Puntte gedacht,& parfümie Hans Ruland ließ das Blatt sinken. Magst mi noch, wenn Du nu so a Reiche bist?" fragte er und blinzelte thr zu. Sie legte ihm die Arme um den Hals.„ Noch vil dusendmal mehr! Hans, Hans!" jubelte ste,„ wi wulln uns' Herrgott all Tag dante, daß er uns doch noch zu sammenbracht, die zwei Kirsche an oinem Stengel! Et is a grotes, grotes Glück!" Ende. Der doner schichte v ten), der Der vielg let und f genomme Vaters hi daß sein Fleische f gerte sich, Ote Stuh Kopfe mi Ein chen Scha Vor dret einen Au auf eine Schandau vormittag johns ger ware den Herr gende St Sie in G ftelwißer ten ohne eine Kar und dad regt. Au buches fü Geldstrafe Teur besitzt zur der Univ zinstudier mußte ma fünften u geben. Schritte. der 24 it fe 200 bis gefährdet Messina. „ Die lifchen Kö Daten zusa biwafiere Lager au heuren T Die fogend ternehmer litärverm Verträgen den Name Der König Eduards, Vertrag ü Truppen Brot, tes Fleifa neue Kari ½ Pfund lung in d men die Jenfleisch tionen, de braten ist geschmort Ingwerbi Barts 15 ridtet, in andere S griff von getroffen iche Geleb m Verhältnis Find, fome hat man n 6.B. finde n Abmad tagung eine hat gemein Ginne die beim Grun räußerer uch wenn alte. Berei ang abgeleb ne des§4 wir der des Kamme vertraglid fung auf de fchäden. T Woltenbru nland niede ganz enorme Wiesen w ine Höhe v Ställe fort u Janze Famil en ihren T , Hühner un gefekte Regis er in Mitle und schätzt de art. In de e Bevölkerung werden. dem Gebirgs Birna melde Leute nahta or dem erste hauffeur fti er andere J Chauffeur, de h. Der Mam ein Haus an er Täter flü in einem An nnte noch ni uf Antrag de ingnis Moabit weil ihm nag nd in das Ge effene Beami vorher Dient tigen Kaffiber ngenen Brief hörige der J gefehrt Brief ihn adreffier Er beförderte e ihn für seine von einzelne erhalten. as Magistrat allen Wirter teipereten wi irtschaftskonze er Bamberg gen die Wirk Jerden die Di die Namen de len. Auch die diefer Richtung eine vor fur dung, bei wel e übrigen Be rden. mafters Pren erinnerlid, vo Preußen" un nicht wiede Siff, das größt laffen, hat fi eiß, entfchloffer Laffen. Dadur on den Feljen iefer Operation rden. eftion des 30 Hirzlich veran ründlichen Re ewöhnliche Br chen, das fell antenwäsche ad mal wurde de abgescheuert, heint, aber w ur einen Bri Leberecht Klei tragen, das i Ste aushändig eftimmt und en geteilt. ugefügt, daß m rfte bis zu ben 0. Geburtstag , wenn fie ni en hätten. G nen. Wenn carbeitet hatte n und das Ge Magit mi no er und blinge als. Noch vil fe, wi wul s boch noch Stengel! Et Ohren des Dickhäuters mit besonderer Sorgfalt gereinigt. Nach jedem Seifenbad wurde der Elefant mit feinem Seesand abgerieben, eine Prozedur, die Jumbo nicht besonders gefiel. Zum Schluß rieb man ihn mit einem dafür befonders präparierten Del ab. Das Bad war beendet. Der Elefant glänzte in einem Grau, das den Besuchern des Gartens ungewöhnlich erschien. Er war wie.- neu. Drei Wärter waren notwendig, um dieses Bad zu vollenden. Die größten Tore der Welt sind die, die man gegen wärtig für den Panama- Kanal in Pittsburg herstellt. Es werden 92 Tore sein, so hoch, wie sechsstöckige Häuser, 20 Meter breit, 2,50 Meter did. Ihre Herstellung erfordert die Verwendung von 60 000 Tonnen Erz. Vier Paare dieser Tore werden an dem Deich an der Küste des Stillen Ozeans aufgestellt, 12 bei Pedro Miguel bei Miraflor an der Küste des Atlantischen Ozeans. Ueber das Haupttelegraphenamt in Berlin schreibt Karl Vinnen in der Zeitschrift„ Ueber Land und Meer": Mit rasender Geschwindigkeit jagen Tag und Nacht Säbe aus allen Sprachen der Welt durch dies unscheinbare Gebäude. Nur einmal in den Morgenstunden Tag um Tag durch fünf Minuten, ruhen alle Apparate, alle Hebel, alle Klopfer. Es ist die Gnadenspanne Zeit, in der die Uhr des Haupttelegraphenamtes ihre Hochmütige und beispiellofe Herrschaft aufrichtet. Denn alle Teletraphenämter t Deutschen Reich müssen jetzt feiern, um nach den Schläget dieser einen Berliner Uhr auszuhorchen. Sie wird von der Berliner Sternwarte elektrisch gestellt, und dann diftiert fie allen Hauptstationen der deutschen Telegraphie die Zeit. Fünf Minuten vor acht Uhr sitzt an allen deutschen Telegraphenstationen der Beamte, hält sorgsam seinen Apparat im Auge und wartet. Da plöblich schlägt der Apparat an- Berlin depeschtert:„ Ach Uhr, auf den Bruchteil einer Sekunde". Und alle Uhren werden eingestellt, alle Hauptstationen geben den Nebenstationen das Beichen wetter. Im nächsten Augenblick ist das feterliche Schweigen im Saal aller kontinentalen Telegraphenpassagen auch schon wieder zerstört: von allen Windrichtungen Klopfen, rattern, dröhnen die Stimmen der Weltstadt, des Reiches, des rastlos wachen Europa. Das Taschentuch als Waffe. Das ist das neueste System der Selbstverteidigung. Der japanische Professor" Osaka, der seine Zelte gegenwärtig in London aufgeschla= gen hat, beglückt die Welt mit einer neuen Waffe, dem Ta schentuch. Nach dem Dju- Djitsu, das wir ebenfalls den Ja panern verdanken, kommt das Schnupftuch an die Reihe. Und wie Londoner Berichte melden, kann das Tüchlein eine gefährliche Waffe in den Händen eines geübten werden. Der Japaner ist imstande, durch Schnellen mit der Spitze eines zusammengedrehten Taschentuches vorübergehende Lähmungen des Gegners zu verursachen. Er richtet feine Schläge vorwiegend nach dem Kopf, den Armen oder nach dem Rücken. Osaka gebraucht auch ads Taschentuch, um einfache, aber unzerreißbare Ketten daraus zu bilden, die, um geeignete Stellen des Körpers geschlungen, einen Schmerz verursachen, dem niemand widerstehen kann. Natürlich ist es notwendig, wie der Professor alle schwachen Punkte des Muskelsystems a fennen. Wer hätte jemals gedacht, daß das galante Taschentuch soviel Tücke in seinen parfümierten Falten verbergen kann? Der entmenschte Roghi. Der Korrespondent der Londoner„ Daily Mail" in Elksar berichtet eine Schauergeschichte von dem neuen marokkanischen Roghi( Prätendenten), der vor einigen Tagen eine Niederlage erlitten hat. Der vielgenannte spanische Schutzbefohlene Hamid Ben Malek und seine beiden Söhne waren von dem Roghi gefangen genommen worden. Die Söhne wurden vor den Augen des Vaters hingerichtet. Dann versprach der Roght dem Hamid, daß sein Leben geschont werden solle, wenn er von dem Fleische seiner Kinder essen wolle. Der entsegte Vater weigerte sich, dies zu tun und wurde daraufhin sofort geköpft. Die Anhänger des Roght spielten mit dem abgeschlagenen Kopfe wie mit einem Fußball. Ein unmusikalischer Gutsvorsteher. Aus dem Elbestädtchen Schandau wird den„ Dresdener Anzeiger" berichtet: Vor drei Wochen unternahmen einige Dresdener Herren einen Ausflug in das Schrammsteingeblet und ließen sich auf einer der Schrammsteinaussichten nteder. Ein von Schandau mitgenommenes Bläserquartett blies um 11 Uhr vormittags von der Höhe einige Lieder, zunächst Mendelsohns„ Wer hat dich, dr schöner Wald". Alle Spaziergän= ger waren über diese Ueberraschung Hocherfreut. Jetzt ist den Herren von der Kg! Forstverwaltung Postelmi folgende Strafverfügung zugegangen: An. 13. Mai d. J. haber Sie in Gemeinschaft mit anderen Herren auf den im Postelwitzer Staatsforstrevier gelegenen Schrammsteinaussichten ohne Genehmigung der zuständigen Gutspolizei durch eine Kapelle mit Blasinstrumenten Musik aufführen lassen und dadurch ungebührlicherweise ruhestörenden Lärm erregt. Auf Grund von Paragraph 360 P. 11 des Strafgesetzbuches für das Deutsche Meich wird daher gegen Ste eine Geldstrafe von 10 Mart festgesetzt. Teure Studenten. Nach einer Meldung der Vol. 3tg. besitzt zurzeit die Universität Perugia einen einzigen Medizinstudierenden im vierten Semester. Dieser Hörer kostet der Universität 50 000 Lire. Bereits im vorigen Jahre mußte man dort wegen der geringen Zahl der Hörer des fünften und sechsten Semesters verschiedene Kollegien aufgeben. Die Abwenderung der Studenten macht Riesenschritte. Aehnlich liegen die Dinge an manchen anderen der 24 italienischen Universitäten. Viele freuen sich, wenn sie 200 bis 250 Studierende aufweisen können. Am meisten gefährdet erscheint zurzeit die Existenz der Universität in Messina. „ Die Speisung der 55 000". Bei der Krönung des englischen Königspaares werden in London etwa 55 000 SolDaten zusammengezogen sein, die in den öffentlichen Parks biwafieren, und die Pioniere sind schon eingetroffen, die Lager aufzuschlagen. Was die Verpflegung dieser ungeheuren Truppenzahl anbetrifft, so bekommt jeder Soldat die sogenannte„ Krönungsration", für die eine große Unternehmerfirma in London sorgt. Diese hat mit der Militärverwaltung einen Kontrakt geschlossen, ähnlich den Verträgen, die in den Geschäftsbüchern der Firma unter den Namen eingetragen sind: Vertrag über das Begräbnis der Königin Vittoria, Vertrag über die Krönung König Eduards, Vertrag über das Begräbnis König Eduards, Vertrag über die Königsproklamation König Georgs. Den Truppen wird folgendes geliefert: Zum Frühstück:% Pfd. Brot, ½ Liter Tee, 300 Gramm Butter,% Pfund gefochtes Fleisch. Zum Mittagstisch: ½ Pfund Brot, 3, Pfund neue Kartoffeln, 1 Pfund Fleisch. Zu Abend: ½ Liter Tee, ½ Pfund Brot, 300 Gramm Butter. Um einige Abwechslung in die dritte Mahlzeit des Tages zu bringen, bekommen die Truppen umschichtig zum Tee Fruchtgelee, Büchsenfleisch und Sardinen. Die Firma liefert nur die Rationen, das Kochen besorgen die Armeeköche. Backen und braten ist verboten; daher wird jedes Gericht zum Mittag geschmort sein. Jeder Mann bekommt ½ Liter Bier oder Ingwerbier je nach Wunsch. Außerdem werden in den Parts 150 bis 170 Kantinen und Erfrischungshallen errichtet, in denen die Mannschaften Kates, Schokolade und andere Kleinigkeiten kaufen können. Um sich einen Begriff von der Ausdehnung zu machen, welche die Vorberettuna dieser Snelluna der 55 000 Mann erfordert, muß - man sich vergegenwärtigen, daß gebraucht werden: Tee 1500 Kilogramm, Butter 10 000 Kilogramm, gekochtes Fleisch 10 000 Kilogramm, Kartoffeln 60 000 Kilogramm, 3wiebeln 20 000 Kilogramm, Fruchtgelee 8000 Kilogramm, Bier und Ingwerbier 110 000 Liter. Zur Ueberwachung der Lieferungen und der Verteilung ist ein Stab von über 12 000 Mann erforderlich, außerdem find 70 Aufseher und 12 Geschäftsführer der Firma dabet tätig. Das Schloß Hohenzierig, das vom Kaiserpaar am 7. Juni von Neustrelitz aus besucht worden ist, birgt eine eigenartige Autographensammlung", in der sich die meiften fürstlichen Bewohner dieses Schlosses einzuzeichnen pflegen. An dem Flügel einer Tür, die aus einem Parterresaal auf die Hintertreppe führt, haben zahlreiche fürstliche Besucher des Schlößchens ihre förperliche Größe gemessen, indem sie sich an den Türrahmen stellten und die Größe durch einen Bleistiftstrich kennzeichneten, zu dem jedesmal der Gemessene seinen Namen eigenhändig schrieb. Die Fürstenhäuser von Mecklenburg, Preußen, Dänemark, England, Rußland, Anhalt, Hessen- Nassau sind am meisten vertreten, merkwürdigerweise aber fehlt Kaiser Wilhelm L., obwohl er auch nach Anlegung dieser„ Autograrenommlung" wiederholt in Hohenzierig war. Wahrfinlich war Kaiser Wilhelm jedesmal, wenn er an der Sterbestätte seiner Mutter weilte, eingedenk der Stunde, da er selbst dort als Knabe am Sterbelager der Königin neben dem Vater und dem Bruder gestanden hatte, zu bewegt, als daß man ihn zu dem scherzhaften Treiben, dem sich die anderen Besucher unterzogen, veranlassen wollte. Von den dort gewesenen Fürstlichkeiten überragen Kaiser Friedrich, der sich als Kronprinz dort einzeichnete, und Prinz August von Württemberg, der bekannte preußische General und Sieger von Chlum, alle anderen. Uebrigens schwebte diese Sammlung mehrmals in Gefahr, vernichtet zu werden, einmal durch eine allzu reinliche Bedienstete, die in Unkenntnis über die Bedeutung der Sammlung beim Großreinemachen sie wegscheuern wollte, dann aber auch durch ,, Sammler", die sich bei den Führungen durch das Schlößchen ein Stück zum Andenken" aus dem Türrahmen herausschneiden wollten. Ja, ein bekannter englischer Sammler machte vor Jahren eine Eingabe an das Mecklenburg- Strelitzsche Ministerium, in der er eine sehr bedeutende Summe für Ueberlassung des Türrahmens bot. Die Rechnung des Diebes. Aus Paris wird der„ Inf." geschrieben: Man spricht hier allgemein von einem amüsanten Vorkommnis, das einen der bekanntesten Pariser Junggesellen in empfindlicher Weise geschädigt hat, und das trotzdem nicht das leiseste Bedauern hervorgerufen hat. Dieser Junggeselle hatte einen Diener, der ihn durch ein geringes Versehen in Zorn versetzt hatte. Der Herr ließ sich dazu hinreißen, den alten Mann zu schlagen und auf die Straße zu weisen. Hier verbrachte der Unglückliche einen Teil der Nacht, bis ihm plöglich ein junger Mensch entgegentrat, den er um einige Pfennige ansprach, da er über gar keine Barmittel verfügte. Der junge Mann ließ sich die Geschichte des Dieners erzählen und schenkte ihm zu seiner größten Ueberraschung einen Hundertfrancsschein. Er brachte ihn in ein Hotel, bezahlte Pension im voraus und verschwand, noch ehe der Diener ein Wort des Dankes zu sagen vermochte. Als der Marquis eines Morgens, einige Tage nach jenem Vorfalle aus dem Klub na chhause fam, merfte er sofort an der Unordnung, die in seinen Räumen herrschte, daß bei ihm eingebrochen worden war. Er hatte die Absicht, sofort die Polizei zu alarmieren, aber da sah er auf seinem Nachtschränkchen ein großes weißes Kouvert liegen, das er öffnete. Darin befand sich eine Rechnung folgenden Inhaltes: Ueberführung eines Dieners in ein Hotel und sonstige Ausgaben 150 Francs, Schmerzensgeld für den Mann 60 Francs, Hotelfosten im Voraus bezahlt 120 Francs, Unkosten für falsche Schlüssel 100 Francs, Unkosten für Aufwendung meiner Person 200 Francs, Summa 630 Francs. Obige Summe teils in Wertsachen, teils in barem Gelde richtig erhalten zu haben, bescheinigt Charles Gobineau, Dieb. Darunter stand noch die Adresse des Mannes, der den Einbruch verübt hatte, ganz genau angegeben. Der Marquis unterließ es aber trotzdem, die Anzeige gegen den Einbrecher zu erstatten. Er besuchte auch seinen alten treuen Diener sofort, und als er erfuhr, daß der Mann nichts von dem Diebstahl ahnte, nahm er ihn von neuem in sein Haus und setzte ihm eine hohe Summe Schmerzensgeld aus. Ueber die Rechnung des Diebes aber lacht augenblicklich ganz Paris. Wissenschaft, Kunst und Literatur. Joh. Svendsen, der bekannte dänische Komponist, ist in Kopenhagen gestorben. Svendsen hat ein Alter von 70 Jahren erreicht, und war weit über die Grenzen seines Vaterlandes bekannt. Verschwinden des Hallenschen Kometen. Der Weltenwanderer, der im vorigen Jahre so viel Aufsehen erregte, ist jetzt dem Verschwinden nahe. Die vielleicht lehten Beobachtungen in der gegnwärtigen Erscheinung dieses Himmelskörpers wurden jetzt am 40-3öller der Neuyorker Sternwarte gemacht. Er zeigte eine rasche Lichtabnahme und war schon schwächer als 15. Größe. 3arte Helligkeitsschwankungen wurden notiert, und am Ende der Beobachtungen war der Komet sehr matt geworden. Die Sichtbarkeitsverhältnisse werden immer ungünstiger. Möglicherweise wird er aber im Herbst noch einmal aufgefunden werden können, bevor er sich auf Jahre dem Auge der Erdbewohner entzieht. Der Einzug in Berlin. 16. Juni 1871. Die Waffen ruhten; heim zogen, mit Lorbeer geschmückt, die deutschen Krieger in die jubelnde Heimat. Festesrauschen, flatternde schwarz- weiß- rote Fahnen, mit Waldesgrün und Blumen geschmückte Feststraßen, jauchzende Volksmengen überall im jungen Deutschen Reiche. Aber am glänzendsten gestaltete sich vor nun 40 Jahren der Einzug der preußischen Garde und der Abordnungen des gesamten deutschen Heeres durch das Brandenburger Tor in die neue Reichshauptstadt Berlin. An der Spitze der 42 000 Mann der oberste Krieg sherr, Kaiser Wilhelm! Auf dem Tempelhofer Felde hatte er die Einzugstruppen besichtigt, dann setzte sich der Zug in Bewegung durch die Belle- Alliancestraße nach dem Brandenburger Tore. Auf dem Askanischen Plaze tönte dem Kaiser aus 10 000 jugendlichen Schülerfehlen von einer Riesenbühne herunter der begeisterte Gefang der„ Wacht am Rhein" entgegen. Und dann ging es durch das herrlich geschmückte Brandenburger Tor. Dicht vor dem Kaiser ritten die dret Paladine: Bismarck, Moltke, Roon. Graf Moltke der Schlachtendenker, zügelte sein mutiges Roß, welches vor den webenden Fahne fcheute, mit der Kraft eines Jünglings, wäh rend Fürst Vismard, der Staatsmann, feinen Braunen ge laffen gängelte und die jubelnden Zurufe mit freudestrah lendem Antlitz erwiderte. Selbst Roons schwermütige 3 ge heiterten sich auf: der Gedanke an die glänzende Probe, die die von ihm ausgestaltete Wehrordnung bestanden, übers wog den Schmerz des Vaters, der auf dem Felde der Ehre einen hoffnungsvollen Sohn verloren hatte. Dem Kaiser folgte unmittelbar der Kronpring. Unser Frig" hieß er in den Kriegszeiten und seit jener Zeit im Norden und Süden des Reiches, und alle die vielen kleinen Züge, die seines Sinnes Güte und Herzlichkeit in den ersten Monaten des Krieges ganz besonders offenbarten, waren in aller Mun de. Da folgte ferner Prinz Friedrich Karl, der„ rote Prina", der durch seine Kriegskunst, seine eiserne Tatkraft und die Unerschrockenheit, mit der er die Kriegsgefahren und die Unbilden ertrug, sich mit die erste Stelle unter den Heerfüh rern erobert hatte. Dann kamen die anderen Prinzen und deutschen Fürsten, nun die Truppen, an ihrer Spitze die eroberten Feldzeichen: 81 Fahnen und Adler. Die Musik tönte, die Glocken läuteten, das Volk beglei tete den Zug mit immer wieder schallendem tausendstimmigen Hurra- und Jubelgeschret. Am Brandenburger Tore wurde dem Kaiser von einer Ehrenjungfrau ein Lorbeerfranz überreicht. Aber kaum hatte er ihn in Empfang genommen, da fiel sein Blick auf eine Tribüne, die mit vers wundeten Offizieren besetzt war. Da wandte er sein Roß dorthin und übergab den Braven, die für ihn und das Vas terland ihr Blut vergossen hatten, mit huldvollen königltchen Worten Lorbeerkränze. Und weiter ging der Zug dte feenhaft ausgestatteten Linden entlang. Zwischen den Bäumen hatte man in unabsehbarer Reihe die mit Eichen laub bekränzten Kanonen und Mitrailleusen Napoleons aufgestellt, voran gewaltige Festungsgeschütze der Forts von Parts; Riefengeschütze waren auch an der Friedrichstraße aufgepflanzt. Dann folgten 82 erbeutete Mitrailleusen. Die Gesamtzahl der hier aufgefahrenen Geschütze und Mitrailleusen betrug 543. Dazwischen erhoben sich Kandelaber mit Feuerbecken und an Uebergängen 46 Fuß hohe Stegessäulen und die Heldenzeit verherrlichende Riesengemälde. Am Blücherstandbilde auf dem Opernplay machte Kaiser Wilhelm Halt und ließ die Truppen an sich vorbeimarschieren. An ihm zogen auch vorüber, weithin im Winde flatternd und rauschend,.die eroberten französischen Fahnen, mit stürmischem Hurra von der Menge begrüßt. Dann ordnete sich alles in weitem Kreise um das noch verhüllte Denkmal König Friedrich Wilhelm III. im Lustgarten. Die französischen Feldzeichen wurden am Fuße des Denkmals niedergelegt. Die Hülle fiel, Kaiser Wilhelm salutterte, das edle Gesicht tief ergriffen zu dem Standbilde seines Vaters hinaufwendend, mit gezogenem Degen. Die prinzlichen Feldmarschälle grüßten mit ihren Marschallstäben das Bild des Großvaters. Die Truppen präsentierten, die preußischen Fahnen senkten sich, die Trommeln wirbelten, Musikchöre spielten Heil dir im Siegerfranz", alle Glocken läuteten, und 101 Kanonenschüsse erschütterten die Luft. Dann erscholl der Choral„ Nun danket alle Gott", in den die Anwesenden tiefbewegt einstimten. Manche treffende Inschrift gab das wieder, was aller Herzen an diesem Tage bewegte, aber treffender konnte dies nicht geschehen, als am Hause Bismarcks. Dort wehte eine mächtige Fahne mit den Versen Schillers: Wir wollen sein ein einig Volk von Brübern, in feiner Not uns trennen und Gefahr! Am Abend ging es in Berlin natürlich hoch her: Alles wetteiferte, die flegreichen Truppen zu feiern und zu bewir ten. Die Reichshauptstadt erstrahlte im hellsten Lichterglanze, und auf den großen Plätzen waren Tanzböden, Eefrischungshallen und dergleichen für die heimgefehrten Steger hergerichtet. Bis in dte späte Nacht hinein wurde hier der Siegeseinzug gefeiert, und kein Mißton störte das unvergeßliche Fest des Wiedersehens. Gewitter- und Sturmschäden. Auch heute übermittelt der Draht wieder Meldungen über schwere Unwetterschäden. Leider sind auch eine Anzahl Menschenleben zu beklagen. Die Nachrichten lauten: O Triest, 15. Juni. Gestern in den Abendstunden entstand hier ein Gewitter, das in einen orfanartigen Sturm ausartete. Viele Schiffe im Hafen und auf der Reede wurden stark beschädigt. Eine Fischerbarke mit zwölf Mann Besatzung ist untergegangen. Auch ein großer Dampfer ist gefunken, jedoch konnte die Mannschaft ge rettet werden. In Triest sind zwanzig Leichen geborgen. In Santa Crucia waren vierzig Fischer auf dem offenen Meere; man befürchtet, daß sie umgekommen sind. Paris, 5. Junt. In St. Crispin wurde gestern eine Gruppe auf dem Felde arbeitender Leute vom Blizz getroffen. Ein Arbeiter war sofort tot, die übrigen trugen schwere Verlegungen davon. Die dritte Etappe des Rundfluges. Von Schwerin nach Hamburg. Von den bisher in Schwerin, dem Ziel der zweiten Etappe des deutschen Rundfluges eingefroffenen Fliegern starteten Donnerstag morgen in Gegenwart des Großherzogs zur dritten Etappe Schwerin Hamburg Wincziers, Lindpaintner, König und Büchner. Büchner ist nach telegraphischer Meldung als erster uni 6,29 Uhr mit seinem Passagier in Hamburg gelandet. Er hatte sich in dichtem Nebel verirrt und mußte eine Zwischenlandung vornehmen. Lindpaintner ging bet Seedorf nieder infolge Motordefektes, Wincziers ist bei Kirchsteinbeck wegen dichten Nebels niedergegangen. Nach Beendigung der am Mittwoch stattgefundenen Schauflüge in Schwerin erhielt Lindpaintner den Ehrenpreis des Großherzogs und des Prinzen Heinrich der Niederlande, König denjenigen der Großherzogin- Mutter und der Stadt Schwerin, Büchner den des Luftflottenvereins der Ortsgruppe Schwerin. Die Preise der ersten Etappe der mit 10 000 M dotterten Strecke Berlin- Magdeburg werden wie folgt unter die Flieger verteilt: Lindpaintner 3286 M, Büchner 1914 M, König 781 M, Schauenburg 766 M, Laitsch 768 M, Müller 609 M, Dr. Wittenstein 609 M, TheIen 575 M, Vollmöller 687 M. Drahtnachrichten und neuestes. Sturz vom Kirchturm. Frankfurt a. M., 15. Junt. An dem Dach der Kirche in Bonames werden zurzeit Ausbesserungen vorgenommen. Gestern nachmittag gegen fünf Uhr wollten Dachdecker einer Bockenheimer Firma das Turmdach neu decen und seilten sich an einem Dachsparren an. Der Hafen, der in anscheinend morschem Holz steckte, riß plötzlich los. Zwei Dachdecker stürzten zuerst auf die Schutzvorrichtung, die nicht stand hielt, und stelen dann etwa zehn Meter tief aufs Straßenpflaster hinab. Der Dachdecker Sauersein wurde schwer, sein Kollege Fechter leicht verletzt. übergreifen des Seeleutestreits auf Frankreich. Marseille, 15. Juni. Der Ausschuß der Syndikate der Hafenarbeiter und eingeschriebenen Seeleute hielt hier eine Versammlung ab, um aus Anlaß des Streiks der englischen Seeleute über den Generalstreik in den franzö fischen Häfen zu beraten. Gasthof Zur Krone Stein's Garten:: Giessen Schöner Saal mit Veranda. Schattiger Garten:: Gute Küche Wetlar, Sophienstraße 35. Bei Ausflügen sehr zu empfehlen. BABABABA ABABABABA Stettiner Germania = Lebens- Versicherungs- Aktien- Gesellschaft. = Neue Anträge 1910: 80,700,000 Mart Kapital. Versicherungsbefland Ende Februar 1911: 862,000,000 Mark Bapital. Sicherheitsfonds Ende 1910: 382,200,000 Mark. ... Unverfallbarkeit Unanfechtbarkeit... Weltpolice Ueberschuß 1910: Mehr als 10 Millionen Mart. Hiervon den Versicherten 9.6 Millionen Mk., oder rund 95,6% des Ueberschusses als Gewinnantelle überwiesen. Geschäftszweige: Lebens, Jnvaliditäts-, Ausftener, Militärdienst, Leibrentex, Unfallund Haftpflicht Versicherungen. Prospefte und jede weitere Auskunft kostenfrei durch die 20/6] Hauptagentur in Gießen: Friedr. Helm, Löberstr. 6. ! Neu eröffnet! Bes. C. Stein Hotel Restaurant und 1. VergnügungsEtablissement mit großem Garten Mittagstisch in und außer Abonnement. Elektr. Licht. Auf vielseitigen Wunsch habe ich im Solbad Salzhausen ( Promenade- Hotel), eine foschere Küche errichtet. Vorzügliches Effen.- Reelle Bedienung. 19/9 Näheres bei Markus Grünebaum, Restaurateur, Nidda. Junger Kaufmann militärfrei, 21 Jahre alt, erfahren in allen Kontorarbeiter, flottter Korreſpondent, mit füöner Handſchrift, fucht, gefüß auf la zeug nisse, bis 1. Juli Stellung. Gefl. Off. urter J. K. 120 an die Erped. d. Bl. Eine der grössten und leistungsfähigsten deutschen Lebensversicherungs- Gesellschaften hat für den hiesigen Platz ihre Hauptagentur mit grösserem Inkasso unter günstigen Bedingungen zu vergeben Geschäftsgewandte Herren, welche über gute Beziehungen zu den besseren Kreisen verfügen werden gebeten, gefl. Offerte unter L. S. 4505 an R. Mosse Frankfurt a. M. einzureichen. 285/2 - Wissenschaftliche Selbst- Unterrichts- Werke verbunden Methode Rustin mit brief Fernunterricht. Der wissenschaftlich gebildete Mann. Das Gymnasium. Das Realgymnasium. Die Oberrealschule. DasAbiturientenexamen Die Höh.Mädchenschule. Die Studienanstalt. Das Lyzeum ほう Die Handelsschule. Einjährig Freiwillige Prüfung. De Präparand. Mittelschullehrer- Prüf, Der gebildeteKaufmann. Der Militäranwärter. Der Bankbeamte. IVO PUHONNY Freibant. Heute und morgen[ 250/4 gesalz. Ochsenfleisch. 40 Pfg. Ich beabsichtige mein Grund. ftück im Alsbach, Gemarlung He Institut Bolt Ilmenau i. Thür. Einj., Fähnr-, Prim.. Abitur.-( Ex.) Schnell, sicher. Fremdenpension born, bireft an der Bahn, 265 1 - Bad im Hause. Telephon Nr. 5. Ein Sprung in's Ungewisses ift jeder Verfuch, die bewährten Marken Palmin Palmona fett) und ( Pflanzen- Butter Margarine) durch unbekannte, billige Fette zu erleben. Palmin und Palmona werden feit vielen Jahren täglich in Millionen Haushaltungen verwendet; fie find also erprobt und bewährt, fonft würden fie nicht den ausgezeichneten Ruf genießen, den fie von der feinften bis zur einfachsten Küche besitzen. Darin liegt eine Garantie, die bei unbekannten Marken nicht geboten witd. Neue Kartoffel billig! la gelbe ital. 10 fb. 0,90 Mr. la Tommer Malta 10 Pfd. 1,40 Mr. Ruten groß, mit Haus und Schup= Gesucht: Pr. frei. Spengler- Lehrling pen, zu verkaufen. Der Platz eig- 1 j. Spengler- Geselle au sofortigem Eintritt. W. Paulsen, Spenglermeister, net sich zu gewerblichen Zwecke oder auch zu Baupläb.n. 18/4 Wilh. Th. Hilk, Ballersbach. Haiger. Vorbildung zum Einjäh- Bar Geld gibt Personen jeden Standes schnellstens, rigen-, u. Abiturienten- Examen. Präparan- evt. ohne Bürgschaft Ratenrück( 270/1 zahlung. Irmler, Berlin Grossbeerenstr. 9. Kostenlose Ausden- Kursus. Schmidt, Düsseldorf, Elisabethstrasse 4. kunfterteilung. Provision erst vom Erste Referenzen. Mässige Preise. Darlehen. Hygien. Bedarfsartikel 2c. liefert - diert Abg [ 20/3 ausg Mit liegt Selt nich 2 ( 18/5 Schöne ZuchtNr hühner, 3 Mor. alt, Enten, Gänse Di [ 301 Nad feien f Die 3 ordnete Abgeor Mainz ( 2), Df gen( 1) Mandat rend da Alsfeld aufrechter zirfen ge fahren, bildete. Katalog gratis. Irrigat., Damenbinden, Sprißen M. Becker, Weidenan- Tieg. liefert Versandhaus Merkur in Hattersheim a. Main 72. Befte Ware, billigste Preise. [ 210/6 Ueber vollständige Heilung elnes selt 16 Jahren bestehendem skroph. Ekzema's durch Ihre bekannte Rino- Salbe, Rino- Tee, Rine Seife kann ich Ihnen berichten. Ich sage nicht zuviel, wenn ich behaupte, daß es gegen Ekzema keine bessere Heilsalbe geben kann, als RinoSalbe. Mit dieser Versicherung empfehle ich mich bestens dankend. M., 6. 4. 09. C. St. Diese Rino- Salbe wird mit Erfolg gegen Beinleiden, Flechten und Hautleiden angewandt und ist im Dosen à Mk. 1.15 und Mk. 2.25 In den Apotheken vorrätig; aber nur echt in Originalpackung welsgrün- rot und Firma Schubert& Co., Weinböhla- Dresden. Fälschungen weise man zurück. Schönes, möbl. Zimmer p. 1. Juli gesucht. Preis 20 Mark p. Monat. Erwünscht mögl. mit Vension. Geft. Off. u H. G. 175 an die Erp. de. Blattes. Gesucht herrschaftlicher Kutscher, Damen und Herren ist zum Heiraten gute Gelegenheit geboten durch Frau Pfeiffer Nachf., Frant furt a. M. Mainzerlandstr. 711 Ia. Torfmull, 100 k- Ballen M. 3.20 Nachn. Torf. streu, Wagg. frco. bill. Kalisilikat- Peru Guano Füllhorn- Marke. ,, Melasse- Torfmehl- Futter" 75 kg Sack M. 7.-. verheiratet, ebgl. Derfelbe muß billig ausgezeichneter Pferdepfleger, gut. Fahrer sin. Ravalleristen bevor: ugt. Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse mit Gehaltsansprüchen wenden an V W. A. Bullrich, Gutsbesitzer Westerwald, Rheinlande.[ 20/5 Neue holländische Vollheringefonnab, Altenkirchen im :: Das Lehrerinn.- Seminar Bas Konservatorium. Diese ausgezeichneten Werke bezwecken: 1. den Besuch wissenschaftl. Lehranstalten vollständig zu ersetzen; 2. eine umfassende gediegen Bildung zu vermitteln; 3. auf Examen vorzubereiten. De Zweck wird erreicht: a) dass der Unterricht wissenschaftlicher Lehranstalten auf das Sorgfältigste nachgeahmt wird; b) dass der Unterricht in so einfacher und gründlicher Weise erteilt wird, dass jeder den Lehrstoff verstehen muss, c) dass durch dauernde Selbstprüfung, Kortgesetzte Wiederholungen und ständige Uebungen das Erlernt dauernd befestigt wird; d) dass bei dem Fernunterricht auf die VerStück 12 Pfg. Neue Matjes- Heringe Stück 10 Pfg. Jakob Maternus :: Telefon 337.( 245/1) Ecke Klinik und Frankfurterstraße. D Knorr Hafer- GrünkernFlocken Mehl Hafermehl Reismehl HahnMaccaroni KätchenNudeln 000 Makulatur hat billig abzugeben anlagung jedes Schülers besondere Rücksicht genommen wird. D Die Expedition dieses Blattes. Grosse Sammlung Kleine Teilzahlungen. Ansichtssendungen bereitwilligst. von Dank- und Anerkennungsschreiben kostenlos. D BONNESS& HACHFELD, POTSDAM. SO. QQQQQQQQQQQQQ AAC Er beeilt sich, im nächsten Laden Veilchenselfenpulver ,, Goldperle" zu holen, weil solches so schöne Geschenke enthält. Achten Sie bitte beim Einkauf genau auf den Namen, Goldperle" und Schutzmarke Kaminfeger. Allein. Fabr.: Carl Gentner, Göppingen. Rheinisches' Hausbursche Technikum Bingen zum 1. Juli gesucht. [ 245/2 Jakob Maternus. Maschinenbau, Elektrotechnik, Automobilbau, Brückenbau. Chauffeurkurse. Abonnements- Konzerte. - Zuwachs die drei gen indi Kautelen vorsieht. glied de wie des Von der mer wurd Vereinigu der Bildu zufüllen f Zur der das 2 hörigkeit Helfen an Sie noch i 25jährigen und infolg erhalten in stimmung, zu gute f Lebensjah fen; dami Mehrst teresse des den Kauf lichkeit wi Schlecht be Linten v Kaiser Stimmab Die Kapelle des Infanterie- Regiments Wilhelm" 2. Großh. Hess.) Nr. 116 erlaubt sich zu einem Zyklus von Abonnements Konzerten einzuladen. Die Konzerte finden in Steins Garten statt. Dieselben werden mit Militärmusif bei ungünstiger Witterung mit Streichmusif im Saal ausgeführt, wozu ein musif- und tunstliebendes Publikum höft. eingeladen wird. Der Abonnementspreis für 6 Konzerte beträgt Ein Familienblatt für 4 Personen 8.00 Mf. 7.00 Mt. " Ein Personenbillet Kassenpreis mit Solist " ohne„ dann wä und freisi im neuen Wahlrecht ler dar, d Unterschied Die n der linksit 3 " 240 Mf. des Zentru 100 Mt. los eine t 0.75 Mt. eine gerech berige ten Jahren. 2 den die Die Liste zirkuliert. Wie alljährlich finden die Konzerte Donnerstags statt, das erste am 15. Juni. Anfang abends 8 Uhr. Wilhelm Löber, Obermusifmeister. Abonnements und Karten im Vorverkauf sind be Herrn Challier, Neuenweg und beim Vorzeiger det Viste zu haben. Underberg Boonekomp Maag Billan Sanaar A H.Under A Unentbehrlich für jede Familie! Underberg ( 20/4) Boonekamp Semper ideni, Fabrikation alleiniges Geheimniss der Firma: H.UNDERBERG- ALBRECHT Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilheim II. am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein. Gegr. 1846. Anerkannt bester Bitterlikör! 24 Preis- Medaillen! Man ve Underberg- Boonekamp ausdrücklich: Eigentum u. Berlag der Gießener Zeitung 6. m. b. S.- Berantwortlich für die Schriftleitung Otto Heinede, für Reflame und Anzeigen Robert Roller, beide in Gießen. wachsen; f viele Man Lande abg ufommt. lich nicht W der Obi Magen, d von den G die Kirschen fie nicht a das Brot feit noch e jollen jie r leichter ver Buder dur mit ungefo Verdauung fich die V brot geno ichen, abge Schaden das am