arten In per Zentner in Räufer er II. ( Wetteran). gelei Ton 84. chluss schaft sucht für Die Stellung e Persönlich t. Diskretion Rudolf Mosse ungs- Ges. e Volksvers) wicklungsfähig ) verbunden egenheit, sich n unter J. 6 kamp 10, DECUT migs Wilhein. Niederrhein. terlikörl nl Boonekan ungs senbau gs, Stanal iche in Alle Lieferung onsarbeiten erden. Plan ten, 3imm Telbft bezi entipcedent ags 1% a. Lda. genwart et bleibt bothe ifes Girin Perlagsdrucke Flicher. . in Gießen Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen vierteljährlich 1,50 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mt. Erscheint jeden Werktag früh. Die„ Humoristischen Blätter" Redaktion: liegen wöchentlich einmal gratis bei. Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Herausgeber: Albin Klein& Otto Fischer. Nr. 64. - Telephon: Nr. 362. Aus dem Reichstag. ( Fortsetzung.) Zu den Petitionen, die vorliegen, will ich bemerken, daß ich sowohl die Petition des Bundes der Handwerfer der Kgl. technischen Institute wie auch ganz besonders die Denkschrift des Zentralverbandes christlich- nationaler Staats- und Gemeindearbeiter Deutschlands der Heeresverwaltung empfehle. Ich glaube, die darin aufgestellten Wünsche lassen sich zu einem erheblichen Teile wohl erfüllen. Die vom Zentrum eingebrachten Resolutionen werden die Zustimmung meiner politischen Freunde finden. Wir sind der Meinung, daß, wenn wir den Staatsarbeitern eine Institution wie die Arbeitskammern infolge des Widerspruchs der Regierung vorenthalten, wir dann fordern müssen, daß diese Arbeiter eine Institution erhalten, welche ihnen bei der Eigenart ihrer Stellung die Arbeitskammern ersetzt. Ebenso wünschen wir den Ausbau und eine größere Sicherung der Arbeiterausschüsse. Von der Heeresverwaltung ist gestern eingewendet worden, daß Entlassungen von Arbeiterausschußmitgliedern nicht vorgekommen seien. Ich will das ganz dahingestellt sein lassen; jedenfalls stehen aber die Mitglieder der Arbeiterausschüsse unter dem Einfluß des Ge= dankens, daß sie, wenn sie in rückhaltloser Weise die Interessen ihrer Arbeitskollegen wahrnehmen, Gefahr laufen, aus dem Arbeitsverhältnis entlassen zu werden. Ich möchte da der Heeresverwaltung empfehlen, mit der preußischen Eisenbahnverwaltung in Verbindung zu treten. Dort können die Mitglieder der Arbeiterausschüsse nicht von ihren unmittelbaren Vorgesetzten entlassen werden, sondern nur durch die Direktionen. Wenn in den Militärbetrieben eine ähnliche Regelung Platz griffe, so würden die Arbeiter das durchaus begrüßen, und würde sich das Gefühl einer größeren Sicherheit bei ihnen geltend machen. es Ein Vorzug bei dieser Ordnung der Dinge wäre auch noch darin zu erblicken, daß dann jedenfalls eine sachgemäße Prüfung der Ursachen einer eventuellen Kündigung durch die höhere Instanz gesichert ist. In der Resolution Schirmer ist ferner gebeten worden, daß den Arbeiterausschüssen Gelegenheit gegeben werden solle, in wichtigen Fällen mit der höheren vorgesetzten Instanz in Verbindung zu treten. Darauf ist von der Heeresverwaltung geantwortet worden, daß es den Arbeitern ja unbenommen sei, den Kontrollbeamten, wenn sie ihre Kontrollgänge in den Betrieben vornähmen, ihre Wünsche vorzutragen. In der Praxis wird sich das nicht so ideal gestalten, wie es wohl die Heeresverwaltung gemeint hat. In der Praxis wird sich für den Arbeiter die Befürchtung ergeben, daß es seinem unmittelbaren Vorgesetzten unangenehm ist, wenn dem höheren Vorgesetzten irgend etwas aus dem Betriebe vorträgt, und daß ihm das dann über kurz oder lang in irgendeiner Form Nachteil bringen würde. Daher wird es sehr wünschenswert sein, daß die Heeres= verwaltung diesen Punkt der Resolution einer wohl= wollenden Berücksichtigung unterwirft. er Ich möchte auch noch ein Wort über die Pensionsfassen sagen, trotzdem das ja eigentlich nicht zu diesem Titel gehört: die Frage ist aber von fast sämtlichen meiDer ner Herren Vorredner gestern behandelt worden. Wunsch ist in Arbeiterkreisen sehr lebhaft, Pensionskas sen nach dem Beispiel der Eisenbahnverwaltung auch für die Arbeiter der Heeresverwaltung einzuführen. Das den ist mir von den verschiedensten Seiten und aus verschiedensten Betrieben der Heeresverwaltung mitgeteilt worden. Das System einer ordnungsmäßigen Pensionskasse ist entschieden dem System vorzuziehen, das heute üblich ist, nämlich dem System der Unterstützungen. Die Arbeiter sehen darin vielfach ein Geschenk; sie möchten aber lieber einen Rechtsanspruch auf das haben, was sie in ihren alten Tagen und was ihre Witwen und Waisen zu beziehen haben. Ich möchte daher bitten, daß dem Pensionskassenwunsch baldige Berücksichtigung zuteil wird. Bei dieser Gelegenheit will ich noch ein Wort über die Wohlfahrtseinrichtungen sagen. Der Herr General Wandel führte gestern aus, daß die Heeresverwaltung in der entgegenkommendsten Weise Wohlfahrtseinricht ungen getroffen hätte. Ich will das gern anerkennen. Es ist mir aber in der Petition des Bundes der Handwerker ein Passus aufgefallen, den ich hier vortragen möchte. In Spandau ist, wie in fast allen größeren Städten, wo Arbeitermassen zusammengedrängt sind, eine Die Arbeiterausschüsse ha Wohnungsnot vorhanden. ben auf diese mißlichen Wohnungsverhältnisse in Span dau hingewiesen und haben auch nachgewiesen, daß tatsächlich nicht genügend passende Wohnungen vorhanden sind. Dann ist von der Heeresverwaltung den Arbeitern der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei Amfes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Donnerstag den 16. März 1911 an= der Weg der Selbsthilfe gewiesen worden. Die Arbeiter haben sich dann zu Baugenossenschaften zusammenge= schlossen bezw. einer solchen angegliedert und nun genommen, daß die Heeresverwaltung in Spandau wahrscheinlich von dem Festungsgelände oder anderen Geländen, die geeignet sind, Grund und Boden für Bauzwecke in Erbpacht überlassen würde. Dies ist, wie hier aus der Petition hervorgeht, abgelehnt worden, weil eine gegnerische Bewegung eingesetzt hat. Meine Herren, ich glaube, daß, wenn das der Fall ist, die Heeresverwaltung nicht richtig gehandelt hat. Wenn Wohnungsnot vorhanden ist, dann können gegnerische egoistische Interessen nicht ausreichend seien, um die Bestrebungen auf die Beseitigung der Wohnungsnot zu unterstützen. Ich möchte also sehr dringend bitten, daß die Heeresverwaltung diesen Wunsch der Spandauer Militärarbeiter, durch Baugenossenschaften auf dem Wege des Erbbaurechts auf staatlichem Gelände gesunde und heimische Wohnungen zu errichten, auf das entschiedenste unterstützt. Das kann nur zur Zufriedenheit und zum Wohlstand der Arbeiter mit beitragen. Aus Stadt und Land. Gießen, den 16. März -n- Gießen, 16. März. Nach amtlicher Fest stellung sind am 10. März zur Reichstags- Ersatzwahl 29 830 gültige Stimmen abgegeben worden( 1907: 28 330), das sind 78,79 Prozent. -n Gießen, 16. März. Die hier in Gießen wohnhaften Bayern haben den 90. Geburtstag des Prinz- Regenten Luitpold recht patriotisch im Hotel Großherzog gefeiert. Universitätsprofessor van Calker hielt die Festansprache. -n= Gießen, 16. März. Fräulein M. Körner hat mit ihrem Wohltätigkeitskonzert zu Gunsten der beiden Schwesternhäuser 230 Mt. Ueberschuß erzielt. 29. -n Gießen. Unser Pferdemarkt am März ist genehmigt worden unter der Voraussetzung, daß keine Seuchenausbrüche in Oberhessen bis dahin erfolgen. Pferde aus als verseucht bezeichneten Bezirken. dürfen nicht auf den Markt gebracht werden. -n Gießen. Das hiesige Volksbad schließt sein Geschäftsjahr 1910 mit 208 524,54 Mt. ab. Das Immobilienkonto steht mit 178 354,50 Mk. zu Buch; der Gewinn in 1910 betrug 2564 Mark. un= )( Gießen, 15. März. Gestern fand hier Dekanatskonferenz statt. Durch die Menge geschäftlicher Mitteilungen, Anfragen und Verhandlungen war es möglich, die auf der Tagesordnung stehende Fortsetzung der Besprechung über die Antialkoholfrage vorzunehmen. Sie wurde auf die nächste Konferenz verschoben, die nach Pfingsten stattfindet. Anfang Mai soll eine meinsame Konferenz der Dekanate Gießen, Grünberg und Hungen stattfinden. - ge= Gießen, 16. März. Auf die in verschiedenen Gegenden umlaufenden Kettenbriefe wird jetzt von amtlicher Seite aufmerksam gemacht. Ein solcher Brief enthält die Aufforderung, an eine bestimmte Adresse 15 abgestempelte Briefmarken zu senden, deren Ertrag später zu wohltätigen Zwecken verwandt werden soll, und den Brief dreimal abzuschreiben und weiter zu verschicken. Hierdurch wächst der Umlauf solcher Briefe naturgemäß bald ins Ungeheuerliche. Um diesem Unfug zu steuern, sollte bei Empfang eines solchen Briefes sofort der Polizei Mitteilung gemacht werden, um Absender zur Rechenschaft zu ziehen. den -n= Burkhardsfelden. Wir haben demnächst Beigeordnetenwahl und da der jetzige Inhaber dieses Amtes, der seit 1875 auf diesem Posten steht, wegen seines hohen Alters eine Wiederwahl ablehnt, so werden neue Kandidaten bald auf der Bildfläche erscheinen. ):( Ernsthausen, 16. März. Vorgestern nacht wurden hier sowie in dem Nachbardorf Essershausen in die Stationsgebäude Einbrüche verübt. Nach der ganzen Sachlage zu urteilen, kann nur eine mit den Stationsverhältnissen betraute Persönlichkeit in Betracht kommen. -g= Mudersbach, 16. März. Dienstag morgen fand der Arbeiter Bastian aus Erda den 45 Jahre alten Landwirt Johannes Brück aus Erda auf dem Feldwege zwischen Mudersbach und Erda tot auf. Brück war in letzter Zeit als Erdarbeiter an der Jrren anstalt in Herborn beschäftigt. Er ist am Abend vorher zwischen 9 und 10 Uhr am Ausgange der Kreisstraße von Mudersbach nach Hohensolms in betrunkenem zu nach stande gesehen worden. Brück ist allem Anschein durch übermäßigen Alkoholgenuß zusammengesunken und ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Re flameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Ausschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Gesamtleitung: Albin Klein. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. erfroren. Wir bedauern die schwer heimgesuchte Witwe und ihre minderjährigen Kinder, die durch ein solch schreckliches Ende ihres Ernährers beraubt wurden. = w= Bieber, 16. März. Wer in den kommenden Frühlingstagen von Gießen oder Wetzlar aus seinen ge| wohnten Ausflug nach dem Dünsberg unternimmt, wird nicht wenig über die Veränderung des Landschaftsbildes bei Bieber erstaunt sein. Hat man doch im Laufe des Winters einen Teil des reizenden Wäldchens Hain genannt abgetrieben. Prächtige Eichen, Buchen und Fichten sind der Axt des Holzhauers zum Opfer gefallen; auch der noch stehende Teil soll in den nächsten 2 Jahren abgeholzt werden. Der Gemeinde Rodheim, der dieses Wäidchen gehört, wird ja unstreitig das gewonnene Land, das nach Urbarmachung verpachtet werden soll, einen größeren pekuniären Ertrag einbringen; doch jeder Naturfreund muß bedauern, daß dem Panorama des Biebertals und seiner malerischen Umgebung jenes liebliche Waldidyll verschwindet. aus Höchst a. M., 14. März. Für die Herstellung des zweiten Geleises der Strecke Höchst- Niedernhausen gingen 21 Angebote ein. Das niedrigste betrug 11 944 Mark 90 Pfg. und das höchste 37 832 Mart 75 Psg., also dreimal soviel. (:) Schenklengsfeld, 16. März. In das zwischen hier und Hersfeld verkehrende Post auto stieg Dienstag abend in Hersfeld eine Frau ein. Unterwegs fiel den Mitreisenden das eigenartige Verhalten der Frau auf. Als das Auto vor dem Postgebäude in Schenk= lengsfeld Halt machte, stiegen einige Passagiere aus, um frische Luft zu schöpfen. Als man wieder im Begriff war, einzusteigen, hielt die Frau ein zappelndes, neugeborenes Mägdlein in ihren Armen. Die sofort herbeigerufene Hebamme leistete der Frau die erste Hilfe, worauf die Fahrt fortgesetzt wurde. * Darmstadt. Zu dem Bau einer Brifett= fabrik nebst elektrischer 3entrale zur Abgabe elektrischer Energie an die Provinz Oberhes= sen auf dem staatlichen Braunkohlenbergwerk Ludwigshoffnung in Wölfersheim hat die Regierung der Zweiten Kammer eine Vorlage gemacht, wonach zum Bau eines solchen Werkes ein Betrag von 1905 000 Mark aus Mitteln des Staatskredits flüssig gemacht und die Verrechnung bis auf weiteres in der oben angege= die benen Weise vorgenommen werden muß.- Da Provinz auf baldigen Bau der elektrischen Zentrale drängt, so wird gleichzeitig um dringliche Behandlung der Vorlage ersucht. Darmstadt. Abg. Uebel hat bei der Zweiten Kammer beantragt, sie wolle an die Großherzogl. Regierung das dringende Ersuchen richten, ihren Vertreter im Bundesrat zu beauftragen, bei den bevorstehenden Verhandlungen wegen Erneuerung des sch w e- dischen Handelsvertrages mit aller Energie auf die Wiedereinführung eines 3 olles auf schwedische Pflastersteine in Höhe von mindestens 20 Pfg. pro 100 g. hinzuwirken. * Sprendlingen. Hier wurde die Tochter des Landwirts Jost, die der Beerdigung einer Tante in Vendersheim beiwohnte, am Grabe irrsinnig und mußte in die Jrrenanstalt nach Alzey verbracht werden. * Fulda, 15. März. Ein schwerer Schneesturm tobte heute Nacht über der Rhön, die aufs neue das Bild einer Winterlandschaft zeigt. * Wiesbaden. Bei dem Ministerium und bei dem Regierungspräsidenten häufen sich die anonymen Schreiben, in denen Wiesbadener Polizeibeamte in gemeiner Weise denunziert werden, derart, daß von dem Ministerium, falls der oder die Täter nicht ausfindig gemacht werden sollten, ernste Maßregeln in Aussicht genommen sind. Sollte bis zu einem gewissen Termin der Denunziant nicht ermittelt werden, so ist eine Versetzung von 20 Wiesbadener Polizeibeamten nach dem Ruhrund Saargebiet beabsichtigt, aus welcher Gegend dann entsprechender Ersatz nach Wiesbaden abkommandiert wird. * Homburg. Bad- Homburg statt Homburg v. d. H. Schon zu Zeiten des letzten Landgrafen machte sich in Homburg eine Bewegung nach Umbenennung geltend. Aber der Landgraf war dagegen, er ließ, wie berichtet wird, seine Beamten antreten und verbot ihnen bei Strafe sofortiger Entlassung die Ortsbezeichnung Bad- Homburg in Schrift- und Aktenstücken der Regierung. Seine Vorfahren hätten den Namen Homburg v. d. H. festgesetzt und dabei müsse es bleiben. Heute denkt man anders darüber. Da im Regierungsbezirk Kassel in letzter Zeit zwei Badeorten der Zusak Bad vor dem Ortsnamen gestattet worden ist, hat auch die Homburger Stadtverwaltung die Absicht, bei der Kgl. Regierung in Wiesbaden die Umbenennung von Homburg v. d. H. in Bad- Homburg zu beantragen, zumal die letztere Bezeichnung bereits vielfach angewendet wird. Deutscher Reichstag. - Der Radikale Artur Ponsonby unterstützte die Resolution und erklärte, daß alle nicht zu rechtfertigenden Rüstungen nicht nur eine Belastung der Steuerzahler, sondern eine ernste Herausforderung fremde Nationen an seien. Das Machwerk der Berechnungen Mc Kennas( des ersten Lords der Admiralität) im Jahre 1909 sei zusammengebrochen, aber die darauf begründete Politik sei geblieben. Gerade die Tatsache, daß Deutschland in so freundlichen Beziehungen mit Großbritannien geblieben set, beweise, daß Großbritanniens freundliche Beziehungen zu Deutschland tief eingewurzelt und gesund seien. Er freue sich. daß Aussicht vorhanden sei, die Beziehungen zu Deutschland auf einen besseren Fuß zu bringen. Mc Kenna erwiderte: Ponsonby hat das Bezugnehmen auf Deutschland und die deutsche Flotte in seiner Debatte gemißbilligt. Ich kann ihm die Versicherung geben, daß es absolut unmöglich ist, auf eine gelegentlich gestellte Frage zu antworten oder die Politik der Admiralität zu erläutern, wenn nicht auf fremde Flotten Bezug genommen wird. Wir haben unsere Politik nie verhüllt. Wir geben den Rat, Schiffe in solcher Anzahl zu bauen, daß die britische Flotte in den Stand gesetzt wird, in allen möglichen Fällen unsere Flotte auf der Hochstraße des Ozeans zu sichern." Und dann kam eine große Ueberraschung, wie sie im Unterhause lange nicht beobachtet worden ist. Mc Kenna erklärte: Im Falle, daß das deutsche Flottengesetz nicht geändert und der deutsche Flottenbau nicht beschleunigt werden sollte, könnten die Forderungen der Admiralität im kommenden Jahre vielleicht herabge= setzt werden." Dies rief einen solchen Sturm der Begeisterung hervor, daß der Minister selbst, einen Augenblick sprachlos, mit unverhohlenem Staunen die Wirkung seiner Mitteilungen betrachtete. Als er dann zu der Ueberzeugung tam, daß er wohl zu viel gesagt habe, fügte er mit einem Faustschlag auf den Tisch hinzu:„ Aber ich bitte, mich nicht mißzuverstehen. Ich kann mich hier nicht binden und gebe keine Versicherungen ab. Ich spreche nur eine Hoffnung aus, die unter gewissen Bedingungen sich verwirk= lichen kann." Trotz dieser Einschränkung gab es bei den Regierungsparteien abermals einen längeren BeifallsNadem in der Situng vom Dienstag, dem dritten Tage der allgemeinen Aussprache über den Etat des Reichs: ats des Innern, der Abg. Hanssen dänische Beschwerden über die Ausführung des Reichsvereinsgesetzes unter Heranziehung nicht zum Gegenstand gehöriger Einzelheiten vorgetragen hatte, war die erste Serie der Redner erschöpft. Erfahrungsgemäß pflegen sich hiernach die Redner etwas mehr auf Einzelthemata zu konzentrieren oder sich auf die Abwehr von Angriffen zit beschränken, aber der Redefluß nahm bet einigen derselben doch ungestörten Fortgang. Man muß besorgen, daß der Etat in dieser Woche noch nicht erledigt wird. Abg. Hauser( 3tr.) brachte Handwerkerwünsche zu Gehör. Er forderte die Unterdrückung des heimlichen Warenhandels, schärfere Maßnahmen gegen Wanderlager und Wanderauktionen und empfahl die Resolution seiner Partei in dieser Richtung. Graf Kauiz( kons.) ver= legte sich in der Hauptsache auf eine Untersuchung der Frage, ob angesichts der ungesunden Auswüchse des Börsen= wesens, der Bankzusammenbrüche neuester Zeit infolge be= trügerischer Manipulationen, vor allem der Niederdeutschen Bank und der Frankfurter Vereinsbank, Gesetzesänderungen angebracht erscheinen. Er wies dabei auf die Möglichkeiten sicherer Kapitalsanlagen bei den Sparkassen, in Reichs- und Staatspapieren hin und regte einen Bankbeirat, bestehend aus Reichstagsmitgliedern und anderen Sachverständigen zur Kontrolle der Banken an. Hierauf hielt der Abg. Hoch- Hanau( Soz.) eine lange Rede, in der er fich u. a. gegen die Aufhebung der sozialdemokratischen Ingendorganisationen wandte. Der Terrorismus der Bürgerlichen gegen die Arbeiter übersteige alle Grenzen. Die sozialpolitische Untätigkeit des Reichstags errege weitge= hende Erbitterung. Nach ihm nahm der Staatssekretär zum zweiten Male in dieser Debatte das Wort. Er be= tonte, daß die Arbeiterklasse ihre wirtschaftliche und kultu= relle Hebung der Fürsorge des Reichs und der Bundesstaaten verdanke- der Vorredner hatte dies Verdienst für die Sozialdemokratie in Anspruch genommen und wandte sich dann gegen die Behauptung, in der Sklaverei vom Großkapital und Großindustrie oder sonst jemand zu stehen. Die Vorschläge auf Einsetzung von Bankrevisoren nach englischem Muster oder eines Sachverständigenbeirats hielt er für unzweckmäßig, da sie kaum in der Lage wären, Unredlichkeiten sofort aufzudecken und eine Verantwortung trügen, die sie nicht übernehmen könnten. Zudem würde das Publikum schon durch die Existenz solcher Institutionen in Sicherheit gewiegt und noch leichtsinniger gemacht, als es ohnehin sei. Er behielt sich vor, den Reichsbankpräsidenten zu dieser wichtigen Frage zu Worte kommen zu lassen. Als zweiter Redner der fortschrittlichen Linken sprach der württembergische Abgeordnete und Handwerker Wieland. Bei der notwendigen Bewegungsfreiheit werde das Handwerf seinen Weg weiter finden. Den großen Befähigungsnachweis lehnte Redner ab. Die alte Streitfrage der Ab= grenzung von Fabrik und Handwerk sollte endlich erledigt werden. Als zweiter Redner der Reichspartei nahm dann der Abg Freiherr v. Gamp das Wort. Von Ausnahmege= setzen sei ihm nichts bekannt. Sollte das Gesetz zum Schutz der Arbeitswilligen damit gemeint sein, so sei dies fein Ausnahmegesetz sondern es diene dem allgemeinen Besten. Dem Terrorismus der Sozialdemokraten inüsse endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Redner glaubt, daß der Entwurf der Privatbeamten- Versicherung eine wesentliche Um= gestaltung wird erfahren müssen. Abg. Innc( natl.) stimmte der Resolution des Zentrums über die Tarifverträge zu. Es müsse darauf gesehen werden, daß die Kartelle der Regierung nicht über den Kopf wachsen wie die Trusts in Amerika. Das Vereinsgesetz ſet ein liberales Gesetz, aber die Anwendung lasse noch zu wünschen übrig. Dann be= Sprach Redner noch einmal die Frage der Tarifverträge und empfahl eine Zentralstelle. Staatssekretär Delbrück erwiderte, eine Zentralstelle, soweit sie notwendig und nüßlich fei, bestehe eigentlich schon. Es erscheine zurzeit nicht zulässig, über das hinauszugehen, was jetzt schon im Interesse der Fortentwicklung des Tarifvertragswesens geschehen sei. In der weiteren Debatte trat Abg. Strombed( 3tr.) enige= gen der Resolution seiner Partei für die Hausierer des Eichsfeldes ein. Es handle sich um ehrliche Leute, die man jetzt auf einmal aushungern wolle. Abg. Kölle( w. Vg.) be= mängelte die Auswüchse des Automobilwesens, forderte eine Denkschrift über das Asylwesen und schärfere Maßnahmen gegen Margarinevergiftung. Dann vertagte sich das Haus auf Mittwoch. sturm. Groß war auch der Eindruck, den die Rede des Ministers des Aeußern Grey machte, namentlich die Ankündigung, daß Großbritannien bereit sei, einen dauernden Schiedsgerichtsvertrag mit der Union abzuschließen. Dabei wiederholte Staatssekretär Gren die Definition vom Zweimächte- Standard inbezug auf die europäischen Mächte und betonte, bes= fer als der Zweimächtestandard sei sei der von Mc Kenna gebrauchte Satz: eine Flotte die stark genug set, ihre Uebermacht zur See gegen jede denkbare wahrscheinliche Kombination zu behaupten." Die Resolution Macdonalds könne er nicht annehmen, weil sie eine Einschränkung der Ausgaben fordere, ohne die Tatsache anzuerkennen, daß Großbritanniens Ausgaben von den Ausgaben der anderen Mächte abhängig seien. Eine englische Abrüstungsdebatte. In der gestrigen Sitzung des englischen Unterhauses entwickelte sich eine recht interessante Debatte über die Abrüstungsfrage, die erkennen läßt, wie schwer es England fällt. Hierbei eine befriedigende Lösung zu finden. Der It= berale Abgeordnete Macdonald hatte folgende Resolution beantragt: Das Haus betrachtet mit Beunruhigung das rtefige Anwachsen der Ausgaben für Heer und Flotte während der letzten Jahre und ist der Ansicht, daß diese Ausgaben vermindert werden sollten. Macdonald wies bei Begründung dieser Resolution auf das fortwährende Steigen der Ausgaben für Heer und Flotte während der lezten 16 Jahre hin und fragte, welcher Art die vom Auslände drohende Gefahr sei, daß sie jenes Weiterrüsten rechtfertige. 16) Das Familiengeheimnis. Roman von 2. Walter. Rundschau vom Cage. Politisches. eines Teils der Mandschurei, zu der alle Vorbereitungen getroffen sind, gewiß. China wird es aber nicht zure äußersten fommen lassen. Kriegsmöglichkeiten zwischen der Union und Japan? Von südamerikanischer Seite wird der Wiener Neuen Freien Presse" mitgeteilt: Die Möglichkeit eines Krieges zwischen Jaran und den Vereinigten Staaten von Nordamerita ist gewiß vorhanden, denn in Japan besteht das Verlangen nach Erwerbung der Philippinen und Hawais, und wenn Japan ernstlich an einen Krieg denkt, hat es ein Interesse daran, ihn zu führen, ehe der Panamafanal ausgebaut ist, also vor Ablauf der nächsten 5 Jahre. Denn der Panamakenal wird es den Vereinigten Staaten ermöglichen, den größeren Teil ihrer Flotte jederzeit nach dem Großen Ozean zu entsenden, während die Japaner an die Ostküste Amerikas nur auf dem bisherigen großen Umwege gelangen können. Wenn die Vereinigten Staaten tatsächlich gegen die Unabhängigkeit Merifos vorgehen wollten, würde das ganze lateinische Amerita mit seinen Sympathien auf der Seite Japans stehen. Ucker die bevorstehenden Reisen Kaiser Wilhelms sind verschiedene Gerüchte und Auffassungen im Gange, die den tatsächlichen Verhältnissen nicht entsprechen. So zeigen sich einige österreichische Blätter bestrebt, der Reise des deutschen Kaisers nach Wien zum Besuche des Kaisers Franz Josef eine besondere politische Bedeutung beizumessen. Diese Auffassung entbehrt jeglicher Begründung. Kaiser Wilhelms Besuch in Wien trägt rein persönlichen und familiären Charakter und erfolgt aus dem Bedürfnis des deutschen Kaisers, auf seiner Reise nach dem Süden den verehrungswürdigen Freund seines Hauses zu begrüßen. Es wurde ferner die Nachricht von einer Zusammenkunft zwischen Kaiser Wilhelm und dem König von Italien in Venedig verbreitet. In Berlin weiß man hierüber noch nichts. ( Nachdruck verboten.) Ich fragte sie, wo sie gewesen, sagte ihr, daß sie den Advokaten nicht gesehen, daß sie mich hintergangen habe und daß ich doppelt leide ,, Gönne mir Ruhe," bat sie; ,, was ich getan, kann ich verantworten. Ich mußte es tun, Deinetwegen. Kränke mich nicht mit Mißtrauen, sonst will ich sterben." Ach, ich konnte nichts von ihr erfahren. Als ich ihr von dem Manne erzählte, der nach ihr gefragt, flüsterte sie:„ Der Unglückliche". Nun mußte ich schweigen, um sie nicht in Aufregung zu versetzen, die ihren zustand verschlimmern mußte. Von einer schnellen Abreise hofft sie das Beste. Nun wissen Sie alles, Doktor, alles!" Der Arzt sah nachdenklich vor sich nieder. " Ihre Gattin," sagte er nach einer Pause,„ hat offenbar eine Familienangelegenheit zurückgeführt, deren Arrangement sich nicht aufschieben ließ." ,, Saben Sie feine Ahnung?" ,, Bielleicht ist jener Mann Onkel Rudolphi gewesen." ,, Nein, ich glaube nicht daran. Rudolphi hat Unterstützung von meiner Frau genossen, aber er hat durchaus feine Ansprüche an ste. Unsere Verhältnisse sind alle wohl geordnet. Cäcilie muß ein Geheimnis bergen, das ich nicht kennen lernen soll. Was sie getan, will sie meinetwegen getan haben." Das deutsche Kronprinzenpaar trifft am 4. April in Brindisi ein, wohin der König von Italien eine besondere Begrüßungsdeputation entsenden wird. Der Aufenthalt des Paares in Rom wird drei Tage dauern. Aus Anlaß des Festmahls im Quirinal zu Ehren der deutschen Gäste werden Trinksprüche gewechselt werden. Kleine Nachrichten. Gegen die Bestrebungen zur Einführung der Lateins schrift hat sich in Berlin ein Studentenausschuß gebildet, dem Studierende der verschiedensten Hochschulen und aller Richtungen, Nichtinkorporierte und Inforporierte, Studenten und Studentinnen angehören; es ist eine Masseneingabe der gesamten deutschen Studentenschaft zur Erhaltung der deutschen Schrift geplant. 75 000 Mart auf ein Freilos gewonnen. Einer der betden 75 000- Mark Gewinne der dritten Klasse preußischer Klassenlotterie( Nr. 176 702) ist in eine Kollekte nach Gü strow t. M. gefallen. Das Glückslos war als sogenanntes Freilos für die gegenwärtige Ziehung ausgegeben worden. Vier Achtellose wurden in Güstrow selbst, drei Achtellose in der Umgegend von Böhow und ein Achtellos in Berlin ge= spielt. An dem Gewinn sind in der Hauptsache durchweg Personen des Mittelstandes beteiligt. Zur Stichwahl in Gießen wird von der nationalliberalen Parteileitung mitgeteilt: Die Meldung, daß im Wahlkreise Gießen schon ein endgültiger Beschluß der Nationalliberalen über das Verhalten in der Stichwahl ge= faßt sei, ist falsch. Die entscheidende Versammlung der nationalliberalen Vertrauensmänner ist erst am Mittwoch. Voraussichtlich wird der Beschluß zugunsten des bürgerlichen Kandidaten ausfallen. Also nicht Freigabe der Stimmen! ,, So begnügen Sie sich mit dieser Versicherung, mein lieber Freund. Ihre Frau liebt Sie; tränken Sie sie nicht durch unbegründeten Verdacht. Wir müssen unser Hauptaugenmert auf ihre Genesung richten... alles Uebrige ist Nebensache. Ich fordere von Ihnen, daß Sie der ge= heimnisvollen Angelegenheit ferner nicht erwähnen und alles vermeiden, was die Ruhe der Kranten stören könnte. Jst die Gefahr vorüber, so mögen sie sich Aufklärung verSchaffen." „ Ich werde Ihren Anordnungen pünktlich nachkomEin russisches Ultimatum an China. Wie die Petersburger ,, Nowoje Wremja" mitteilt, soll eine in sehr energischen Austrüden gehaltene Antwort Rußlands nach Pefing abgegangen sein. Falls die Chinesen nicht unverzüglich die Rechte Rußlands anerkennen, sei die Besetzung ung vo nen Gel bes Geif lide gem gemäß d Raum ef Der wir: Als Jeinem 2 Truppe& gang zu burger T merite de grünem lebhaft 3 rettor di präch:„ Wie geht Töchtern jeſtät." fann, me verreise. haben Si oder Gon fa ein fa jeftät, wi habe scho fal." 20 Dann g hatte fich umgeben Kiesweg lebhafte Prin prinzliche tag vorm er zunäd fahren m tungen nahm er polizei de die photo genjdjein. Pring na von den in der fi nalistische Nebe germanija gener C A Beiten Ste cher Kra finder, da Anschluß uns die fürchten Wetterha mit jeden tung bis Vor Schreck stumm geworden ist ein Berliner Einbrecher, der in der Nacht zum Dienstag in Nixdorf auf frischer Tat abgefaßt wurde. Auf der Wache wurde er festgestellt als ein obdachloser Stallschweizer. Der Ertappte hat bis jezt seine Sprache noch nicht wiedergefunden; er antwortet auf alle Fragen nur mit Kopfschütteln und Geberden. Die ärztlichen Opfer der Pest. Ein Telegramm aus Pefing besagt, daß in einem chinesischen Orte von 19 rufftschen Aerzten des Hospitals 18 der Pest erlegen sind. Ein Siebisches Dienstmädchen ist in Berlin verhaftet worden. Das Mädchen, das bei einem Fleischermeister in Stellung war, entwendete aus dem Portemonnaie des Metsters im Laufe der Zeit 10 000 M. Das Mädchen stand seit fast drei Jahren im Dienste des Meisters. men. Doktor, um Gotteswillen, retten Sie mir die Frau! Das Geheimnis gilt mir nichts mehr; aber Cäcilie, Cäcilie, deren Leben bedroht ist... Ach, warum bin ich so nachgiebig gewesen, warum habe ich nicht gewaltsam die verhängnisvolle Reise verhindert! Stirbt meine Frau, so mag auch ich nicht leben... Doktor, wird Cäcilie der Krankheit erliegen?" Der Arzt tröstete nach Kräften. Ein tödlicher Jagdunfall wird aus Posen gemeldet. Ein Eigentümer stolperte auf der Jagd über sein Gewehr. Dieses entlud sich. Dabei ging die ganze Schrotladung dem Jäger in den Unterleib. Er starb nach wenigen Stunden. Friedhofsschänder haben in dem brandenburgischen Städtchen Havelberg in der Nacht zum Dienstag in empo render Weise gehaust. Auf den beiden Friedhöfen der Stadt sind siebenundzwanzig Grabdenkmäler umgerissen und größtenteils zerstört worden. „ Sie verlassen das Bett meiner Frau nicht!" rief der erregte Gatte.„ Fordern Sie unser ganzes Vermögen, es soll Ihnen werden. Retten Sie, retten Sie, Doktor." Er warf sich dem Arzte an die Brust. In diesem Augenblicke ward die Türe des Nebenzimmers geöffnet. Ist der Herr Doktor noch da?" fragte die Wärterin. " Ja." " Madame läßt bitten... „ Ich werde kommen." Unruhen in einem russischen Gefängnis. Im Gefäng nis zu Wilschnicz an der russisch- schlesischen Grenze entstand eine Verschwörung gegen zwei Aufseher. Bei einem Zusammenstoß wurden sechs Gefangene getötet. Mehrere Gefangene entflohen. Die übrigen versuchten das Gefängnis in Brand zu stecken. Der Anführer, ein berüchtigter Bandit, wurde verhaftet. Als die Türe geschlossen war, sagte der Arzt:„ Betreten Sie jetzt das Krankenzimmer nicht, denn ich will alle Herzensergießungen vermieden wissen, die einen nachteili gen Einfluß ausüben. Bleiben Sie!" Der verzweiflungsvolle Gatte sant auf den nächsten Sessel. Der Arzt trat in das angrenzende Gemach und schloß sorgfältig die Türe hinter sich. Wo ist Wilhelm, fragte die Kranke, die aufrecht im Bette jaẞ. Aus dem Geriebissälen. Viermal zum Tode verurteilt. Der Invalide Becker aus Jlsenburg, der angeklagt war, seine Frau, seine Schwiegertochter und seine beiden Enkelfinder mit einem Beil erschlagen zu haben, wurde, nachdem die Geschworenen alle 8 Schuldfragen, darunter vier auf Mord, mit Ja beantwortet hatten, vom Schwurgericht Halberstadt viermal zum Tode verurteilt. Der Verurteilte nahm das Urteil in stumpfsinniger Ruhe entgegen. „ Er überläßt sich auf meinen Rat einer kurzen Ruhe." ,, Das ist mir lieb " Und auch Sie, Madame, sollten jetzt nicht an Dinge denken, die zu unwichtig sind ,, Sorgen Sie, Doktor, daß Wilhelm nicht zu mir tomme." „ Warum? Warum?" Der Raubmord im Eisenbahnzuge. Vor dem Schwurgericht in Danzig begann am Dienstag der neue Raubmordprozeß gegen den Wirtschaftseleven Georg Ulrich van de Velde, den Sohn des Landschaftsmalers Adolf van de Velde in Weimar. Das erste Mal stand van de Velde im Oktober 1909 vor Gericht unter der Anklage, den Gemeindevorsteher Ehlert im Eisenbahnzuge von Bromberg nach Dirschau ermordet und beraubt zu haben. In der Voruntersuchung hatte er gestanden, daß er Ehlert erschossen und ihm das Geld abgenommen habe. Von den Einzelhei ten der Tat wollte er aber keine Erinnerung haben und ebensowenig angeben können, was ihn zu der Tat getrieben habe. In der Hauptverhandlung hatte er aber sein Geständnis widerrufen. Allerdings blieb er dabet, von der ganzen Tat keine Erinnerung zu haben. Da von den Angehörigen des Angeklagten eine Reihe von Momenten für seine getstige Unzurechnunasfähigkeit und für eine erbliche Bela,, Weil mich wirklich die schreckliche Krankheit ergrif= fen hat, die unsere Stadt verheert." ,, Wissen Sie das, Madame?" Ich möchte nicht, daß ich dieselbe auf meinen Mann übertrage." ,, Greifen Sie mir doch nicht vor!" sagte unwillig der Arzt, der sich neben dem Bette niedergelassen hatte. ,, Muß denn jeder Krankheitsfall, der jetzt eintritt, die gefürchtete Cholera sein?" Ich leide die heftigsten Schmerzen!" flüsterte Cäcilie. ,, Meine Medizin wird diese Schmerzen vertreiben, wenn Sie sich ruhig verhalten. Gestehen Sie es nur, Sie haben einen heftigen Schrecken gehabt." Cäcilie zögerte einige Augenblice, ehe sie antwortete. „ Es ist wahr!" Und wenn Sie wollen, daß ich mit meiner Wissenschaft richtig einschreiten, die Natur ihrer Krankheit ge= nau erkennen soll, so sagen Sie mir, wie und wo die ersten Symptome sich gezeigt." ,, Sind wir allein, Doktor?" Nachdem der Arzt ein Zeichen gegeben, daß die Wärz terin sich entferne, antwortete er: „ Ja, wir sind allein." „ Gehen Sie in das Hotel zur Krone." ,, Was sell ich dort?" „ Der Bruder meines Vaters liegt frank." " In dem Hotel?" " Zimmer Nummer sieben." „ Ich werde gehen. Ihr Onkel Rudolphi also " Rennen Sie seinen Namen nicht; da sie den Onkel früher gesehen, werden Sie ihn erkennen und auch er kennt Sie." ,, Dies zu glauben habe ich allen Grund." Ich habe nicht sogleich daran gedacht, Sie um einen Dienst zu bitten, er ist mir ja erst eingefallen. Wollen Sie, daß ich ganz ruhig werde, so schlagen Sie mir die Bitte nicht ab." Sie haben mein Wort, Madame, ich leiste Ihnen den Dienst." ( Forts. folgt ist nicht dern auch unablässig ses Wort des moder tur dreim heranwad impfen: weil sie n die Pflic sellschaft wir ihm, zucht den den Lebe ist sein munternt Miet Amerifar heure P moche m 200 000 ausgefchl Mart fü Auch der wohnung Krönung Der des Bez Klagen Benutu Samar den bei beit bis Bu 15 G ter Ver fen fie gen, no Soffentl ziehungs dent Ve ter Bal Bei nem tra lottenbu Dont gro anwalt es in le deuteten auf Ge reden p doch fon bachtet tenhaus derbares Unglüd gebeffen Im aufnah Don Be hinauf terhielt erregen mie ve ziehung Es ift wochen bereitungen nicht zum nd Japan? ner Neuen Tes Krieges von Nord besteht das nd Hawais, entt, hat es anamafanal ahre. Denn Staaten et Derzeit nad Japaner an großen Um en Staaten vorgehen mit feinen Der Latcins B gebildet, und aller te, Studen feneingabe altung der er der bet preußischer nach Gü ogenanntes en worden. chtellofe in Berlin ge durchweg er Einbre auf frischer festgestellt te hat bis antwortet Serden. camm aus 19 ruffl Find. verhaftet meister in des Met stand seit gemeldet. Gewehr. dung dem Stunden. burgischen in empo der Stadt und größ Gefäng e entstand inem Zu hrere Ge Befängnis gter Ban de Beder au, feine mit einem chworenen Ja beant rmal zum Trteil in Schwurue RaubUlrich van dolf van de Velflage, den Bromberg der Vorerschoffen Einzelhei aben und getrieben Geständ er ganzen gehörigen feine getche Bela en Mann villig der te. ,, Muß efürchtete terte Cas ertreiben, nut, Gie ntwortete. r Wissen theit ge die ersten die Wäre lfo en Ontel er fennt um einen Wollen mir ble te Ihnen Folg Rung vorgebracht wurde, beschloß das Gericht, ihn auf setnen Gelfteszustand untersuchen zu laffen. Die Untersuchung des Geisteszustandes des Angeklagten ist eine sehr gründliche gewesen und in der neuen Verhandlung werden demgemäß die Gutachten der Psychiater einen sehr breiten Raum einnehmen. Vermischtes. " Der Kaiser und die Schlierseer. Jm ,, B. L.-A." lesen wir: Als der Kaiser Montag nachmittag gegen 4 Uhr von seinem Ausritt im Tiergarten zurückkehrte, stand am Eingang zu dem Reitweg Unter den Linden am Brandenburger Tor der Direktor der Schlierseer, Terofal, dessen Truppe zurzeit bei Kroll auftritt. Schon von weitem be= merfte der Kaiser den in oberbayerischer Gebirgstracht mit grünem Hut und Gamsbart stehenden Direktor, winkte ihm lebhaft zu, hielt seinen Schimmel an und reichte dem Dis reftor die Hand. Und nun entspann sich folgendes Gespräch: Grüß Gott, Terofal, Sie spielen ja wieder bei mar. Wie geht's denn?"„ Guat, Majestät."„ Und Familie, Töchtern und der anderen Gesellschaft?"„ Auch guat, Majestät."„ Ich weiß noch nicht, ob ich zu Ihnen kommen tann, mein lieber Terofal, weil ich in den nächsten Tagen verreise. Aber schicken Sie doch das Repertoire ein. Was haben Sie denn?"" V'leicht Geigenmacher von Ganghofer oder Sonnenscheinen?"„ Na, Terofal, gestern haben Sie fa ein schönes Fest gefeiert bei Kroll."„ Jawohl, Majestät, wir hab'n unserem Prinzregenten gehuldigt."„ Ich habe schon gehört, das war sehr brav von Ihnen, Terofal." Und in bayrischer Mundart schloß der Kaiser: ,, Dann grüß Gott, Terofal." Eine große Menschenmenge hatte sich unterdessen angesammelt, die, als der Kaiser, umgeben von den diensttuenden Flügeladjutanten, auf dem Kiesweg Unter den Linden im Galopp davonsprengte, in lebhafte Hochrufe ausbrach. Prinz August Wilhelm im Polizeipräsidium. Der prinzliche Doktor der Staatswissenschaften besuchte Dienstag vormittag das Berliner Polizeipräsidium. Nachdem er zunächst bei dem Polizeipräsidenten von Jagow vorge fahren mar, besichtigte er alle Abteilungen und Einrichtungen der großen Behörde. Mit besonderem Interesse nahm er u. a. unter der Führung des Chefs der Kriminalpolizei den Erkennungsdienst, das Kriminalmuseum und die photographische Anstalt des Polizeipräsidiums in Augenschein. Von der Kriminalabteilung aus begab sich der Prinz nach der Theaterabteilung. Hier nahm er u. a. auch von den Einrichtungen der Zensur Kenntnis und ließ sich in der finematographischen Abteilung Films mit kriminalistischem Inhalt vorführen. Ueber den Prinzregenten Luitpold als Vorbild germanischer Kraft, heißt es in einem Artikel der Münchener Jugend": Unübertroffen in der Geschichte aller Zeiten steht unser Prinzregent da als Vorbild germanischer Kraft, als Vorbild für unsere Kinder und Kindesfinder, da wir selbst leider wie soll ich sagen- den Anschluß versäumt haben. Oder hat etwa irgendeiner von uns die Erwartung, es dem Regenten gleich zu tun? Wir fürchten uns vor den Gebrechen dieses Alters, und er, der Wetterharte, nimmt es im Bergsteigen und Schwimmen mit jedem Jüngling auf! Diese phänomenale Krafterhaltung bis in das patriarchalische Alter ist kein Zufall, sie ist nicht bloß ein Erbstüd terngesunder Abstammung, sondern auch das Resultat tüchtiger Erziehung, und vor allem unablässiger mannesmutiger, fittenreiner Selbstzucht. Dieses Wort wollen wir gegenüber den wachsenden Gefahren des modernen Lebens und der entnervenden Großstadtkultur dreimal betonen. Mögen Eltern und Lehrer es der heranwachsenden Jugend als wertvollste Lebensregel einimpfen: Die Entsagung ist die Mutter aller Tugenden, weil sie mit den Pflichten gegen uns selbst auch Raum für die Pflichten gegen unsere Mitmenschen, gegen Staat, Gesellschaft und Familie schafft. Tausendmal danken müssen wir ihm, daß er mit seiner kraftvollen, herrlichen Manneszucht den Anfechtungen und Verführungen einer glänzenden Lebensstellung siegreich standgehalten hat. Dadurch ist sein Beispiel zu einem weithin leuchtenden und aufmunternden geworden. Mietspreise während der Londoner Krönungswoche. Amerikanische Millonäre zahlen jetzt in London unge= heure Preise für Wohnungen, die sie für die Krönungswoche mieten. Ein liberaler Lord hat ein Angebot von 200 000 Mark Miete für seine Wohnung auf sechs Wochen ausgeschlagen. Einem anderen Londoner wurden 340 600 Mark für drei Monate geboten; er verlangte 400 000 Mt. Auch der Premierminister Asquith, der jetzt seine Amtswohnung bezogen hat, hat seine Privatwohnung für die Krönungszeit nermietet. Der Neger auf dem Bürgersteig. Durch Verordnung des Bezirksamtmannes ist den schon öfter laut gewordenen Klagen über Belästigung der Weißen durch unzulässige Benutzung der Bürgersteige in Swakopmund durch die Schwarzen abgeholfen worden. Die Eingeborenen werden bei Strafe bis zu 60 Mark, Gefängnis mit 3wangsatbeit bis zu 14 Tagen und im Rückfalle Prügelstrafe bis zu 15 Schlägen verpflichtet, dem Weißen, nötigenfalls unter Verlassen des Bürgersteiges, auszuweichen. Auch dürfen sie nicht auf den Bürgersteigen herumstehen oder liegen, noch ihn beim Tragen größerer Lasten benutzen. Soffentlich bewährt sich diese Verordnung auch als Erziehungsmaßregel und die Schwarzen lernen mit wachsenden Verständnis für öffentliche Ordnung ungestraft unter Palmen und auf dem Bürgersteig wandeln. Bei einem Selbstmordversuch irrfinnig geworden. Einem tragischen Schicksal ist ein 18jhriges Mädchen in Charlottenburg zum Opfer gefallen. Das junge Mädchen, das von großer Schönheit ist, war bei einem Berliner Rechtsanwalt im Bureau tätig. Freundinnen gegenüber machte es in letzter Zeit wiederholt Aeußerungen, die darauf hindeuteten, daß es unglücklich liebe. Schließlich verfiel es auf Selbstmordgedanken, die man ihm vergeblich auszureden versuchte. Die Lebensmüde sprang in die Spree, doch konnte sie von einem Schiffer, der den Vorgang beobachtet hatte, gerettet werden. Sie wurde nach dem Kranfenhaus gebracht, und dort fiel den Aerzten sofort ihr sonderbares Wesen auf. Es stellte sich bald heraus, daß die Unglückliche dem Jrrsinn verfallen war. Sie wurde infolgedessen in einer Heilanstalt untergebracht. Im italienischen Cammoristenprozeß hat die Beweisaufnahme ergeben, daß der Cammorra eine ganze Reihe Don Beamten angehören, und daß die Cammorristen bis hinauf in die höchsten Amtsstellen nahe Beziehungen unterhielten. Man schreibt dieser Tatsache auch den aufsehenerregenden Selbstmord eines Polizeikommissars zu, der, wie verlautet, aus Furcht vor der Entdeckung seiner Beziehungen zur Cammorra aus dem Leben geschieden ist. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der ganze Prozeß nach wochenlanger Dauer im Sande verlaufen wird, da die von der Anklagebehörde geladenen Zeugen aus Furcht vor der Rache der Cammorra sich weigern, belastende Aussagen zu machen, wodurch die Beweisaufnahme sehr erschwert wird. Die Geschworenen haben in den letzten Tagen zahlreiche Drohbriefe erhalten, die ebenfalls von Cammorristen herrühren. Wie die Pariser Polizei mit ihren Häftlingen um= geht. Anläßlich der Moabiter Unruhen ist manches harte Wort über die Berliner Polizei gesprochen worden. Da dürfte es von Interesse sein, zu hören, wie die republitanische Pariser Polizei mit einem Häftling umgegangen ist. Der Schriftsteller Leon Daudet vermeldet über seine wegen politischer Vergehen erfolgten Festnahme folgendes: Vor dem Cafee Univers arretiert, weil ich ,, Nieder mit Briand!" gerufen hatte, wurde ich durch Fußstöße und Fauftschläge auf den Theaterplatz gezerrt. Auf dem Wege zur Polizeistube in der Rue Villedo hielt ein uniformierter Polizist meinen rechten Arm, während ein Zivilpolizist mir meinen linten Arm auszudrehen suchte. Ein Dritter, gleichfalls in Zivil, hielt mich rüdwärts am Halse, und zwar würgte er mich derart mit meinem eigenen Halstuch ( was er übrigens behalten hat), daß ich halb erwürgt in der Wachstube ankam. Ich spreche nicht von den unzähligen Fußstößen, mit denen ich während des Transports traftiert wurde. Bei meiner Ankunft in der Wachstube mußte ich ein ,, Passage à Tabac ,,( Boltsausdruck, womit die Behandlung eines Arretierten bezeichnet wird, wenn die Polizisten mit ihren Fäusten über den Wehrlosen herfallen) über mich ergehen lassen, obgleich einige an wesende Beamte in Uniform sich dagegen erhoben. Ich wurde zuerst auf eine Holzbank geworfen und kam dann auf den Boden zu liegen. Ich wurde ,, geläutet"( wenn der Kopf des Delinquenten bei den Haaren erfaßt und auf den Boden geschlagen wird) und verlor dabei das Bewußtsein. Als ich wieder erwachte, wurde an meine Leibesvisitation geschritten, aber so brutal, daß dabei meine Taschenuhr zerschlagen wurde. Mein Ueberrod war mir herunterge= rissen worden. Als man mir auch meine Hosenträger abriß, ließ man sich auf Bitten meines Freundes Pujo herbei, mir meine Krawatte abzuschneiden, denn ich drohte zu ersticken, und mir etwas Wasser zu reichen." Die neueste Form des Warenhauses. In der Wiener Friedrichstraße, die man Mariahilfstraße nennt, wird im Märztermin ein Riesenkaufpalast eröffnet. In seinen ungeheuren Räumen wird jeder Gebrauchs- und Luxusgegenstand, jeder Bedarfsartikel für das körperliche und geistige Menschenwohl, werden Kleider und Bücher, Wohnungseinrichtungen und Musikinstrumente, Taschenuhren und Luruswagen feilgeboten werden. Das würde freilich keine Neuerung bedeuten und bliebe an Ausdehnung und Mannigfaltigkeit weit hinter Wertheim" zurück. Aber hier wird das Zentralkaufhaus mit einem einzigen Unternehmer durch eine zentralistische räumliche Verbindung vieler Spezialgeschäfte erseht, so wie es etwa im Berliner Passagetaufhaus gedacht war. Doch was hier in Wien berüdsichtigt wird, geht auch über diese Gründung hinaus und bedeutet die Schaffung einer völlig neuen Unternehmensform: denn die Geschäfte, die sich in dem Mariahilfer Zentralpalast einmieten, werden den Mietszins nicht in der üblichen Form einer fixen Summe entrichten, sondern als Mietspreis einen prozentualen Anteil von ihren Bruttoeinnahmen geben. Die sollen am Kassenapparat CashNational tontrolliert werden. Damit ist- wenigstens zum Teil das Risiko des Geschäftsmieters auf den Hausbesitzer abgewälzt: bei Geschäftsstockungen wird sich sein Mietszins automatisch verringern. Das bedeutet aber zugleich auch eine engere Verknüpfung zwischen Mieter und Vermieter: die beiden stehen einander nicht mehr als Feinde gegenüber; sie sind durch gemeinsames Interesse an der Erzielung eines möglichst großen Umsatzes ver= fnüpft. Und der Hausherr wird selber alle Mittel zu einer Umsatzsteigerung fördern; er wird die Gebäudeausstat= tung, bekömmliche Einrichtungen für Beleuchtung und Heizung, für Personen- und Warenverkehr bereitstellen; denn alle diese Werkzeuge der Annehmlichkeit locken Käufer an, fördern den Umsatz und steigern so automatisch die Zinshöhe. In dieser Begründung einer Interessengemeinschaft zwischen Mieter und Vermieter scheint ein wertvoller ökonomischer Gedanke ausgedrückt zu sein; bald wird sich zeigen, ob er in der Praxis lebendig werden kann. Amerikanische Schauergeschichten. Vom Kriegsschauplah" an der amerikanisch- merikanischen Grenze liegen bereits einige Depeschen von Spezialforrespondenten englischer und amerikanischer Blätter vor. Da lesen wir von einer Schlacht" bei Aguaprieta jenseits der mexikanischen Grenze, der Tausende von Amerikanern, die mit Fuhrwert, Automobil und Bahn gekommen waren, als Zuschauer beiwohnten. Auch einige hundert meritanische Tagediebe und anderes Gesindel ergößten sich an dem Schauspiel. Aus einer Schlucht brachen 500 Infuraenten, darunter viele Teraner, hervor. 300 merikanische Truppen warfen sich ihnen entgegen. Es erhob sich ein Höllenlärm, und als Staub und Pulverdampf sich verzogen hatten, Iagen 35 Mann tot auf dem Schlachtfelde, und die merikanischen Regierungstruppen Itefen, was fie fonnten. Die amerikanischen Buschauer flatschten Betfall, schrien„ Hurra" und überschritten die Grenze in hellen Scharen, um den Verwundeten Hilfe zu bringen und den Stegern die Hände zu schütteln. Bet Casas Grandes, das nicht so dicht an der Grenze wie Aguaprieta liegt, ereignete sich ein anderer blutiger Zusammenstoß zwischen Rebellen und Regierungstruppen, in dem die Truppen siegten. Ein Neuyorker Blatt berichtet, daß sich unter den Insurgenten viele Amerikaner befanden, die wie Tiger kämpften und Dynamitbomben gegen die Feinde schleuderten, die sie kaltblütig mit ihren Zigarren entzündet" hatten! Von einem ehemaligen Neuvorker Hotelpagen wird berichtet, daß er 22 merikanische Soldaten mit seinem grimmen Säbel niederschlug oder mit dem Revolver erschoß, ehe eine todbringende Kugel seinem heldenhaften Vordringen ein Ziel sette. Der Gegenpräsident" Madero führte die Insurgenten in dieser Schlacht. Als er seinen Säbel verloren hatte so erzählt ein begeisterter Neuyorker Kriegskorrespondent- nahm er das Gewehr eines Mannes, der eben tot hingesunken war, und kämpfte weiter. In der Hitze des Kampfes war er bis an den Feind geraten und wäre beinahe gefangen genommen worden. Der ganze Train der Insurgenten, 20 Wagen, darunter zwei, die mit Gewehren und Munition beladen wa= ren, fielen in die Hände der Regierungstruppen. Unter den getöteten Aufständischen waren 16 Amerikaner, die der Korrespondent mit Namen aufführt. Präsident Diaz hat offenbar wenig Sinn für die Romantik der Lage an der merikanisch- amerikanischen Grenze, die er in seinen Depeschen an amerikanische Zeitungen vollfomuten ignoriert. Er erklärt kurz und bündig, daß Mexiko sein Lumpengesindel selbst zu Paaren treiben kann, und duldet keine Ginmischung von irgendeiner Seite. Die ame= rifauische Mobilisierung ist doch nicht so glatt abgelaufen, fich heraus, daß es an dem öiigiten Kriegsmaterial aller Art fehlt, und um es schnell zu beschaffen, hatte man nach Manila telegraphiert, wo große Vorräte lagern sollen. Viele der ernsteren amerikanischen Zeitungen sind mit der Mobilisierung sehr unzufrieden und fordern Rechenschaft von Präsident Taft, zu welchem Zwecke fie unternommen worden set. Drahtnachrichten und neuestes. Besuch des Kronprinzenpaares in Wien. Wien, 15. März. Soeben wird vom Obersthofmars schallamt bekannt, daß am Palmsonntag, den 9. April, das deutsche Kronprinzenpaar in Wien eintrifft und den Tag bei Kaiser Franz Josef verbringt. Es sind bereits Anordnungen für einen besonders glänzenden Empfang ergangen und es soll der besondere Wunsch des Kaisers sein, daß ein ungewöhnlich reicher und schöner Blumenflor dte Kronprinzessin, die zum ersten Male nach Wien kommt. erfreut. Es wird mitgeteilt, daß der Kaiser große Freude über den angekündigten Besuch äußert. Die elsaßz- lothringische Verfassung. Berlin, 15. März. Die Reichstagskommission für die elfaz- lothringische Verfassungsreform hat den Zentrumsantrag, wonach der Statthalter Minister ernennen und absetzen soll, mit 13 gegen 13 Stimmen des Zentrums, der Sozialdemokraten und Polen abgelehnt. Die Privatbeamtenversicherung im Bundesrat. Berlin, 15. März. Die Beratungen über den GeSezentwurf betr. die Privatbeamtenversicherung werden im Bundesrat demnächst beginnen. Drohender Straßenbahnerstreit in Hamburg. Samburg, 15. März. Die Straßenbahngesellschaft hak 15 Führer und Schaffner wegen Zugehörigkeit zum Transportarbeiterverband entlassen und erklärt, daß sie auch fernerhin den Angestellten die Zugehörigkeit zum Verband unter feinen Umständen erlauben werde. Infolgedessen wird ein Ausstand der Straßenbahner als in Aussicht stehend bezeichnet. Von polnischen Wegelagerern erschossen. Schwerin, 15. März. In dem Dorfe Bretz bei Dömitz an der Elbe überfielen gestern abend zwei polnische Erdarbeiter, die am Eisenbahnbau beschäftigt waren, einen Gutsbesitzer und versuchten ihn auszurauben. Auf seine Hilferufe eilte ein benachbarter Gutsbesitzer herbei. Die Räuber griffen zu den Waffen und töteten beide. Sie wurden bald darauf verhaftet. Gattenmord. Magdeburg, 15. März. In Brandeis an der Elbe ermordete ein Zimmermann seine von ihm getrennt lebende Frau auf offenem Felde und beraubte sie. Er wurde verhaftet. Furchtbare Scharlachepidemie. Prag, 15. März. Aus Baja wird berichtet, daß infolge einer dort wütenden Scharlach epidemie in der verflossenen Woche 36 Kinder und vier Frauen gestorben sind. Aus dem Bahnzug geworfen. London, 15. März. Auf der Bahnfahrt von Breston nach Kindvall wurde eine Dame im Expreßzug von einem Unbekannten angefallen und nach heftigem Kampfe während der Fahrt aus dem Fenster geworfen. Sie erlitt verhält= nismäßig wenig Verletzungen. Der Täter sprang auf der anderen Seite aus dem Zuge und entfam. Der Kratereinsturz am Vesuv. Rom, 15. März. Wie die Blätter aus Neapel melden, dauert der Einsturz an der Krateröffnung des Vesuvs fort, begleitet von unterirdischem Getöse. Das obere Ende des Bahnhofs der Drahtseilbahn ist stark beschädigt. Der Sturm, der auf dem Vesuv wütet, verhindert wissenschaft. liche Beobachtungen. Das Erlöschen der Pest in der Mandschurei. 0 Charbin, 15. März. Die Pest ist weiter im Erlöschen begriffen. In der letzten Woche sind hier vier und in Fudsjadian, wo die Pest am furchtbarsten gewütet hatte, 14 Todesfälle vorgekommen. 17 Leichen wurden auf den Straßen aufgefunden. Die Revolution in Megito. Neurort, 15. März. Nach Privatmeldungen des Neuyork Herald aus der Stadt Merito ist gestern abend in Veracruz ein Aufstand ausgebrochen. Ein Merikaner wurde getötet, acht Polizeibeamte wurden schwer verwun det. Die Tore eines Gefängnisses wurden geöffnet, sodaß 70 Gefangene entweichen fonnten. Ein im Hafen liegendes Kriegsschiff und Marinesoldaten unterstützten die Zivil- und Militärbehörden. Die französischen Interessen wird ein französisches Kriegsschiff wahrnehmen. Bandel und Verkebr. Frankfurt, 14. März. Viehmarktspreise vom 13. März. Preise für ein Zentner: Rinder: 1. Ochsen a) vollfletschige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes höchstens 7 Jahre alt ( Lebendgewicht) M 50-54,( Schlachtgewicht) M 91-93, dte noch nicht gezogen haben,( ungefocht)( Lebendgewicht) M 50 bis 53,( Schlachtgewicht) M 91-93. b) junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete( Lebendgewicht) M 46-49,( Schlachtgewicht) M 83-89, c) mäßig genährte junge gut genährte ältere( Lebendgewicht) M 40-45,( Schlachtge= wicht) M 74-83. 2. Bullen a) vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtwertes( Lebendgewicht) M 43-47,( Schlachtgewicht) M 71-78, 6) vollfleischige jüngere( Lebendgewicht) M 38-42,( Schlachtgewicht) M 63-70. 3. Färsen und Kühe: a) vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes ( Lebendgewicht) M 44-49,( Schlachtgewicht) M 79-88, 6) vollfleischige, ausgemästete ühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren( Lebendgewicht) M 41-45,( Schlachtgewicht) M. 76-81, c) 1. wenig gut entwickelte Färsen( Lebendgewicht) M 39 43,( Schlachtgewicht) M 75-83, do. 2. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe( Lebendgewicht) M 33-39,( Schlachtgewicht M 61-72, d) mäßig genährte Kühe und Färsen( Lebendgewicht) M 28-32, ( Schlachtgewicht) M 56-64, e) gering genährte Kühe und Färsen( Lebendgewicht) M 20-26,( Schlachtgew.) M 46-59, 4. Gering genährtes Jungvieh( Fresser) Lebendgewicht) M 00-00( Schlachtgewicht) M 00-00. Kälber: a) Doppellender feinste Mast( Lebendgew.) M ( Schlachtgew.) Mb) feinste Mast-( Vollmilch- Mast)) und beste Saugfälber( Lebendgew.) M 56-60,( Schlachtgew.) M 99-100, c) geringe Saugkälber( Lebendgew.) M 45-51,( Schlachtgew.) M 76-86. Schafe. A. Stallmastschafe: a) Mastlämmer und jüngere Masthämmel( Lebendgew.) M 41,( Schlachtgew.) M 86, b) ältere Masthämmel und gut genährte Schafe( Lebendgew.) M35,( Schlachtgew.) M 83. Schweine: a) vollfleischige Schweine von 80-100 Kilogramm Lebendgewicht ( Lebendgew.) M 48-51,( Schlachtgew.) M 63-65, 6) vollfletschige Schweine unter 80 Kilogramm Lebendgewicht( Lebendgew.) 48-50,( Schlachtgew.) M 60-61, c) vollfleischige Schweine von 100-120 Kilogramm Lebendgewicht( Lebendgew.) M 49-51,( Schlachtgew.) M 61-63, d) vollfleischtge Schweine von 120-150 Kilogramm Lebendgewicht( Lebendgew.) 49.50-51,( Schlachtgew.) M 63-64. IVO PUHONNY. Wie diefe Palme das auf der Erde wandelnde Tierreich überragt, fo überragen die Pflanzenfette Palmin und Palmona( Pflanzen. Butter Margarine) die tierischen Fette durch ihre Reinheit und Güte. Das beweift am besten der Umstand, daß Palmin und Palmona tierische Fette in der feinen und bürgerlichen Küche immer mehr verdrängen. Palmin zum Kochen, Braten und Backen. Palmona als Brotaufftrich. Freiwillige Gail'sche Feuerwehr Ordentl. Hauptversammlung Geschlossen. Eine Sensation aufdem Gebiete der Möbelfabrikation! ,, Klio" Noten- u. Aktenschrank Höhe 124 cm, Tiefe 45 cm, Breite 50 cm, mit 9 ausziehbaren Schubfächern. Mit dem neuen, durch Deutsches Reic' s- Patent geschützten Rolladen mit vollständig glatter Aussenfläche. Dieser neue Patent- Rolladen ist von unbegrenzter Haltbarkelt, kann vollständig glatt und mit Intarsieneinlage geliefert werden. Keine Staubecken mehr wie bei den bisherigen Rolladen. Wer einen Schrank mit dem neuen Patent- Rolladen gesehen hat, wird keinen andern mehr kaufen.:: Lieferbar für Schränke jeder Grösse. Alleinige Fabrikanten und Patent- Inhaber: KLIO- WERK, G. m. b. H., HENNEF( Sieg), C. 51. Vergebung von Wasserleitungs-, Kanalisations- und Straßenbauarbeiten. Die bei Erweiterung der Wasserleitungs, Kanalisations- und Straßenanlage auf der Ünterbleiche in Allen dorf a. Lda. vorkommenden Arbeiten und Lieferungen und zwar: Los 1. Wasserleitungs- und Kanalisationsarbeiten. Los II. Straßenbauarbeiten. sollen durch schriftliche Angebote vergeben werden. Pläne und Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten, Zimmer Nr. 24 cinzusehen und deren Unterlagen daselbst bezieh bar. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Ausschrift versehen bis Mittwoch den 22. März ds. Js. nachmittags 1½ Uhr postfrei bet Gr. Bürgermeisteret Allendorf a. Lda. einzureichen, woselbst auch die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bieter stattfindet. Frete Auswahl unter den Bewerbern bleibt borbehalten. Zuschlagsfrist 2 Wochen. Gießen, den 14. März 1911. Samstag, den 18. März 1911, abends 9 1hr Der Großh. Kreisbaninspektor des Kreises Gießen. bei Kamerad Sauer Tagesordnung: 1. Jahresbericht. 2. Kassenbericht. 3. Verleihung von Dienstabzeichen. 4 Etwaige Anträge. 5. Ersatzwahl des Vorstandes. 6. Verschiedenes. Uniform: Arbeitsanzug volle Ausrüstung. Der Vorstand. J. V.: Knöll. Garanie fortenreine Saatkartoffeln der ertragreichsten Böhm'schen Büstung, Baffis, per Zentner 5 Mt. ab Sation Berstadt--- Wohnbach gegen Nichnahme in Käufers Säcken hat zu verkaufen Friedrich Filsinger II. Landwirt in Utphe bet Hangen( Welteran). Stein's Garten, Giessen Lignit- Flamm- Nusskohlen Ab Sonntag, den 19. März nur kurze Zeit. Täglich Gastspiele des Original- Tiroler- Gesang-, Tanz-, Musik- und Possen- Ensemble ,, D'Defregger" ( B. Pontiller.) In jedem Programm neue Possen. Anfang abends 8 Uhr. Anfang abends 8 Uhr. Sonntags: 2 Vorstellungen 4 Uhr und 8 Uhr. Entrée 75 Pfg., Vorverkauf 60 Pfg. bei Zigarrenon 30 3tr. an frei vors Haus geliefert pro 3tr. 70 Pfg. Ginzelne Zentner fret in das Haus Ginzelne 3entner( Proben) fret in das Haus, 90 " PP 175 " Ferner empfehlen zu billigsten Tagespceisen: Ruhranthrazitkohlen, Nußkohlen, Bestmelierte( gemischte Kohlen), Anthrazit- Eiformbrikets und Brannkohlenbrikets, sowie alle Sorten Gaskoks und Zechen( Hütten)-Koks, Brennholz.! Gebrüder Kahl Telephon 87. Frankfurter Str. 51. händler Sonntag, Schulstrasse und Friseur Stier, Kuverte mit Aufdruckbitat Giessener Verlagsdruckerei Neuenbäue. Klein& Fischer. Zu Hause gemacht! Welche Freude machts und wieviel kann man sparen, wenn man im Haus Nadel und Schere richtig braucht. Man kann alles schneidern von der vornehmen Toilette bis zur Wäsche u. zum einf. Kinderkleid, wenn man die vorzüglichen Favoritschnitte der Intern. Schnittmanufaktur, Dresden- N. 8 verwendet. Hunderttausende gebrauchen sie ebenso wie die Favorithandarbeitsmuster. Prospekt Nr. 20 gratis. Anleitung durch das großartig ausgestattete Favorit Modenalbum( nur 60Pf.), Jugend- Modenalbum ( nur 50 Pf.), Favorit- Handarbeitsalbum( nur 50 Pf.) Hier erhältlich bei: Alex. Salomon& Co., Schulstr. 29 elraten vermittelt reell Frau Wehner, Wiesbaden, Friedrichstrasse 55 I. Justige Halb offen. Millionen Fortpflanzen, kräftige, borzüglich bewurzelte Ware, liefert billigst, Preisliste fret Wilh. Röttgers, Würdinghausen( Westfal.) Ueber vollständige Heilung elnes selt 16 Jahren bestehendem skroph. Ekzema's durch Ihre bekannte Rino- Salbe, Rino- Tee, Rino Seife kann ich Ihnen berichten. Ich sage nicht zuviel, wenn ich behaupte, daß es gegen Ekzema keine bessere Heilsalbe geben kann, als RinoSalbe. Mit dieser Versicherung empfehle ich mich bestens dankend. M., 6. 4. 09. C. St. Diese Rino- Salbe wird mit Erfolg gegen Beinleiden, Flechten und Hautleiden angewandt und ist in Dosen à Mk. 1.15 und Mk. 2.25 in den Apotheken vorrätig; aber nur echt in Originalpackung weißgrün- rot und Firma Schubert& Co., Weinböhla- Dresden. Fälschungen weise man zurück. Existenz für Jedermann! Herr oder Dame für den Betrieb meines Kaffee- Ersatz ,, Familienwohl" ges gesch. 9 Pfund Mk. 4.franco gegen Nachnahme gesucht. Hoher Verdienst. Ueberall grosser Ueber 150 Verkaufsstellen in Rheinland u. Westfalen. Blätter Erfolg. Ly Die ustigen Blätter die unter der Redaktion von Rudolf Presber, Alex. Moszkowski, Dr. Paul Krämer und Gustav Hochstetter und unter Mitwirkung hervorragender Künstler, wie Ernst Heilemann, F. Jüttner, W. A. Wellner, Br. Gestwicki, de Bayros, H. Zille usw. im 25. Jahrgang erscheinen, sind anerkannt eines der amüsantesten Blätter Deutschlands. Sie pflegen hauptsächlich die Schilderung des eleganten und weltstädtischen Lebens in Wort und Bild und werfen satirische Streiflichter auf Politik und Zeitgeschichte. Probe- Abonnements pro Quartal 2.50 MK. pre Nummer 25 Pf. durch alle Buchhandlungen. Verlag d., Lustigen Blätter Berlin SW. 68. Joh. Albus, Elberfeld Kaffee- Gross- Rösterei und Nährmittelwerk. Ia. To: fmull, 100 k- Ballen M. 3.20 Nachn. Torf streu, Wagg. frco. bill. Kalisilikat- Peru Guano Füllhorn- Marke ,, Melasse- Torfmehl- Futter" 75 kg Sack M. 7.-. 1 Hund ( Rehpintscher) zugelaufen. 3 Abzuholen gegen Rüdersta tung dei Unkosten bei Heinrich Krämer, Werdorf. Herren und Damen können dauernd i. freier Zeit abschreib., vervielfält.( Ste 15 Pfg.). Verlag ., Globas", Lichtenrade: Berlin Wer heiraten will ohne Vermittlung sende Adresse an Ve lag Helios Elberfeld. vierte Abge ausga jeben liegen Selter night Nr. Einen fchichte b zig Jahr mune Regierun eine Sch Wirken ung dar durch die play ein lich felbi Jahre v worden unfehlba erreicht innerung jie ansch Vom zialdemo wenn ih voller M Die Pfli ichen So lich schw gen Deu den blut bar blut Augen d Toren v Landes gier un Kräfte in Sammeln nach dem ran, dur ten Krie die erste nerale d ermordet zialdemo geganger dann die friegerijd Schluß in ung des ung teilt fehlshab Goldater domesäu Kommun Franzose schen, de ung der ropa zu dieses 2 Erinner deren r Wa Volksb rannai heit, G daß sie um den gestürzt damit, Mordgie Geifeln, fen abg wandelt einen G mern ve Alfo den, wa ihre Fül macht, Partei fchen Ei Tribüne Wissenschaftliche Selbst- Unterrichts- Werke verbunden Methode Rustin mit brief. Fernunterricht. Der wissenschaftlich gebildete Mann. Das Gymnasium. Das Realgymnasium. Die Oberrealschule. DasAbiturientenexamen Die Höh.Mädohenschule. Die Studienanstalt. Das Lyzeum Die Handelschule. Einjährig- Freiwilliges Prüfung. Der Präparand. Mittelschullehrer- Prüt. Der gebildete Kaufmann. Der Militäranwärter. Der Bankbeamte. Das Lehrerinn.- Seminar Bas Konservatorium. Diese ausgezeichneten Werke bezwecken: 1. den Besuch wissenschaftl. Lehranstalten vollständig zu ersetzen; 2. eine umfassende gediegen Bildung zu vermitteln; 3. auf Examen vorzubereiten. De Zweck wird erreicht: a) dass der Unterricht wissenschaftlicher Lehranstalten auf das Sorgfältigste nachgeahmt wird; b) dass der Unterricht in so einfacher und gründlicher Weise erteilt wird, dass jeder den ehrstoff verstehen muss, c) dass durch dauernde Selbstprüfung, Kortgesetzte Wiederholungen und ständige Uebungen das Erlernte dauernd befestig wird; d) dass bei dem Fernunterricht auf die Veranlagung jedes Schülers besondere Rücksicht genommen wird. Grosse Sammlung von Dank. und Anerkennungsschreiben kostenlos, Kleine Teilzahlungen. Ansichtssendungen bereitwilligst. KnorrGrünkernmehl giebt Suppen hochfeinen aromatischen Geschmack Hahn- Maccaroni das Beste, was es in Maccaroni giebt. Nur in Originalpaketen von 1/4 u. 1/2 kg. Jedes Paket enthält einen Gutschein. Verlangen Sie die Prämienliste v. d. Firma C. H. Knorr A.-G., Heilbronn a.N. VoraGglichs Lederputz Crème Kavalier Das Beste road Besteg 70 allein steht auf der HÖHE. der Zeit. Verlangen Sie defshalb stels KAVALIER, das beste aller Lederputzmittel Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Klein& Fischer.- Verantwortlich für die Redaktion i. V.: Albin Klein, für Reklame u. Anzeigen: W. Schmidt, sämtl. in Gießen. BONNESS& HACHFELD, POTSDAM. SO. Partei Am 25. überzeug was no in der Augenbl daran, gefecht i voriteht Schlacht ften, Fr gangel" letariats