e und Eis. e grenzen Ce ihnen e von Gd bei Eisgla nach Beend Cend der Na ormittags o der Fuß dyneefrei Reinigung ee auf d t, mindeste bestreuen u meibung befeitigen en Befolg trafanzeig Cabri ser- Wilhelm Passage. shaus r.129. rgültigen chster bis dungen. dung le olle liegen leitung ratis bei rtkleidung der! engarne e billigsten! Anzeige genannt Bahrenfeld. plab, und eem m Krone! hmaschine Kronel in nicht aufgehen Jacobsohn, Jahren Lieferant hn- Beamten- Verinen, versendet die II mit hygienisch 45, 48, 50 Mark ubiläums- Katalog rzugspreise. d stopft. Cohlen 3tr. 70% 90 " 18 75 " Spreifen: melierte sund Bran sund Zedh hl ter Str. 15 gel eschäft lephon 82 chtungen. nfache lack u.Matratze alter Polster ng reeller fach olstermöbe Verlagsdruck & Fischer. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 Pfg. monatlich viertel jährlich 1,50 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mr. Erscheint jeden Werktag früh. Die„ Humoristischen Blätter" Redaktion: liegen wöchentlich einmal gratis bei. Seltersweg 83.- Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Herausgeber: Albin Klein& Otto Fischer. Nr. 13. - - Telephon: Nr. 362. Zur kommenden Reichstagswahl. * Jm Reichstagswahlkreis Hofgeismar haben die nationalliberalen Vertrauensmänner die Kandidatur als Abgeordneter für den Reichstag Herrn Professor Hebel- Rassel angeboten, der sich zur Annahme bereit er= flärt hat. Die Freisinnigen treten, laut Abkommen, für Professor Hebel ein. Lokal nachrichten. Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei Amtes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Montag den 16. Januar 1911 Heilkunde als gemeinschaftliche Sitzung beider Abteilungen statt. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Gesamtleitung: Albin Klein. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. beim 1. Leibgarde Dragoner- Regiment Nr. 23 gestellt. Seinen Wohnsitz hatte Herr v. Rabenau vor einigen Jahren in Gießen, bis ihn Verhältnisse zwangen, in sein inzwischen von Frau von Fechenbach in Dieburg ( eine Schwester des Geschiedenen) erworbenes Stammschloß hier überzusiedeln. Gießen. In der letzten Mitgliederversammlung des Gewerbevereins stellte Stadtv. Petri den neuen Vorsitzenden Prof. Dr. Krausmüller vor, der in längerer Rede des verdienstvollen Vorgängers in seinem Amte, Kommerzienrats Heyligenstädt, gedachte. 3ur Beerdigung Philipp Köhler- jährigen Land- und Reichstagswahlen haben wir Langsdorf sei noch nachträglich berichtet, daß auch die Landtagsabgeordneten Bach, Bähr, Brauer, Breidenbach, Erk, Hauck, Korell, Leun, Pennrich, Senßfelder, Stöpler, Dr. Weber und Lutz, zahlreiche Beamte, Gelehrte und Freunde, darunter Professor Dr. Gise viu's- Gießen dem Dahingegangenen das letzte Geleite gegeben haben. Abg. Bähr bezeichnete in bewegten Worten diese Stunde als die schwerste seines Lebens, die ihm den treuesten Freund, mit dem er lange Jahre gestritten und gekämpft, dahingeführt habe. Er pries Köhler besonders als den Vater der Landwirtschaftsfammer. Abg. Brauer sprach unter Widmung eines Kranzes für die Fraktion des hess. Bauernbundes, der er zwar zuletzt nicht mehr angehört, deren Bestrebungen zur Hebung des Bauernstandes er aber alle Zeit unterstützt habe. Weiter sprachen noch Landwirt Hensel Dortelweil für den Bund der Landwirte, Landwirt Fenchel Ober- Hörgern für den Wahlkreisvorstand des Bundes der Landwirte, Redakteur Hirschel für die Aktien- Gesellschaft„ Neue Tageszeitung" in Friedberg, deren Mitbegründer Köhler war, Postassistenten Rö h- rig- Gießen für die Reichspost- und Telegraphenbeamten; ferner ließen u. a. Kränze niederlegen noch der Bezirkslehrerverein Lich und Hungen, Langsdorf, der Ziegenzuchtverein Langsdorf, der Bauernverein GroßenLinden, und die Gemeinde Bettenhausen. § Bad Nauheim, 15. Jan. Neben den diesdiesem Sommer auch das Vergnügen, Ergänz ungswahlen zum Stadtverordneten- Kollegium vorzunehmen. Bei Einführung der Städteordnung 1903 wurde die Zahl der Stadtverordneten von 12 auf 15, die Zahl der Beigeordneten von 1 auf 2 erhöht. Von diesen scheiden nun in diesem Jahre 5 aus, eine Ersatzwahl für den Beigeordneten Lentz muß stattfinden, sodaß jetzt 6 Stadtverordnete zu wählen sind. Bei der politischen Verschiebung, welche in den letzten Jahren hier stattgefunden hat, ist es nicht ausgeschlossen, daß mehrere Sozialisten in das Stadtparlament einziehen. Bis jetzt hat man Parteistellungen auf dem Nauheimer Rathause noch nicht gekannt. Gießen, den 16. Januar. -n= Ueber die Festsetzung der von den Trägern der staatlichen Unfallversicherung zu gewährenden Entschädigungen herrschen in den Kreisen der Versicherungsnehmer vielfach noch irrige Ansichten, zu denen der Vorstand der land- und Forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großherzogtum Hessen zu Darmstadt uns das Nachstehende mitteilt. Die Höhe einer Rente wird in jedem Fall unter Berücksichtigung der körperlichen Verhältnisse eines Verletzten festgestellt. Eine Rente soll kein Schmerzensgeld darstellen, vielmehr nur einen Ausgleich für den Verlust an Erwerbsfähigkeit bilden. Schönheitsfehler oder geringfügige Verletzungen, die einen wirtschaftlich meßbaren Schaden nicht zur Folge haben, können nach den Entscheidungen des Reichsversicherungsamtes zur Gewährung einer Rente nicht führen. Dahin gehören alle Verlegungen, welche die Erwerbsfähigkeit um weniger als 10 Prozent schädigen. Durch den Verlust einzelner Fingerglieder wird die Erwerbsfähigkeit in der Regel nach Abheilung der Wunde und Eintritt der Gewöhnung nicht gemindert, ebenso nicht durch eine geringe Herabsetzung des Sehvermögens auf einem Auge oder durch geringe Steifigkeit einer Hand oder eines Fußes. Damit die Erwerbsbeschränkung auf 10 Prozent eingeschätzt werden kann, muß die Arbeitsfähigkeit eines Verletzten wegen der Unfallfolgen gegen diejenige eines gesunden Arbeiters im Jahre ungefähr um 30 volle Arbeitstage zurück stehen. Dementsprechend hat das Reichsversicherungs= amt erkannt, daß die Behinderung bei einzelnen Arbeiten, wie z. B. Säen oder Melken, wegen Versteifung oder Fehlens einiger Fingerglieder nicht als wesentlich beeinträchtigt anzusehen ist. Was den Jahresarbeitsver dienst, nach welchem eine Rente zu berechnen ist, angeht, so bleibt derselbe oft hinter dem tatsächlichen Verdienst des Verletzten zurück, weil der Jahresarbeitsverdienst, wie er der Rentenberechnung zugrunde gelegt wird, ein durchschnittlicher ist, indem bei seiner Festsetzung auch die Erwerbsverhältnisse älterer und jüngerer Arbeiter mit= berücksichtigt werden müssen. * Eine interessante Mäusevergift= ung. Der Provinzialausschuß für Oberhessen der hess. Landwirtschaftskammer versuchte, die Mäuse auf den Feldern mit Hilfe eines Mäusebazillus auszurotten. Der Erfolg war jedoch mäßig. Assistent Dr. Schmidt vom Veterinärpathologischen Institut der Universität Gießen riet nun zum Versuche einer direkten Impfung lebender Mäuse auf dem Felde selbst und erklärte sich bereit, diese Impfungen auszuführen. So impfte er 150 Mäuse, die dann auf dem 27 Morgen großen Grundstück überall ausgesetzt wurden. Wenige Tage nach dem Impfen waren die geimpften Mäuse, die man furze Zeit sich noch mühsam auf dem Felde herumschleppen sah, verschwunden und nach Verlauf von acht Tagen war das ganze Feld mit verendeten Mäusen bedeckt. Die Mäuse waren fast sämtlich vernichtet. Nach diesen Erfahrungen ist also das Verfahren der direkten Impfung von Mäusen mit dem Typhusbazillus auf dem Felde entschieden dem alten Verfahren des Auslegens infizierter Brotwürfel, dessen Erfolg von zahlreichen äußeren Einflüssen abhängig ist, vorzuziehen. Die Schwierigkeit der Ausführung besteht einzig darin, daß eine direkte Jmpfung lebender Mäuse nur durch den Tierarzt ausgeführt werden kann. die (*) Gießen, 16. Jan. Die noch lebenden Mitfämpfer von Briare( Dezember 1870 und 1871), zum damaligen Detachement von Rantzau gehörig, waren gestern Mittag 12 Uhr zu einem Appell auf dem Trieb angetreten. In der„ Liebigshöhe" blieben alten verdienstvollen Veteranen dann noch lange in fameradschaftlichster Weise beisammen. Oberst 3. D. Wei mer- Nidda war mit anwesend. Manche stille Träne wurde der vor 40 Jahren überstandenen Gefahren ge= weint. Die Reihen werden wohl lichter unter unseren alten Kriegern, aber die Treue halten sie untereinander umsomehr. Möge man allen ihr Verdienst um die Einigung Deutschlands nie verkümmern. Gießen. Heute Montag abend findet im Hörsaale des physikalischen Instituts die Generalversamm= lung der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und n Gießen.. Die gestrige Feier zum Gedächtnis an die 40jährige Wiederkehr der Errichtung des Deutschen Reiches hat einen glanzvollen wür11 Uhr im Neuen Stadttheater war sehr eindrucksvoll. digen Verlauf genommen. Der Festakt vormittags Die beiden Lieder des Akademischen Gesangvereins und des Kronbauer'schen Quartettvereins unter Professor Trautmanns Leitung waren treffend, die Festansprache des Professor Roloff tief durchdacht. Der Fest tommers am Abend in Steins Saalbau zeigte, daß der Deutsche seine idealen Güter doch zu schätzen weiß. Die Stadt hatte reich geflaggt und auch das darf lobend erwähnt werden. - * Darmstadt. Der Zentralvorstand des RheinMain- Gastwirteverbandes hat eine Denkschrift über die jetzige Lage des Wirtegewerbes veröffentlicht. Darin heißt es:" Wesentlich mit zur Proletarisierung des Gewerbes trägt auch der Staat durch die dem Gewerbe aufgedrungene schwere steuerliche Belastung bei. Es darf hier in erster Linie auf den Konzessions stempel hingewiesen werden. Unangenehm empfunden wird es heute noch, daß bei Wechsel eines Lokales oder bei Uebergang auf Witwe oder Kinder die Hälfte des Konzessionsstempels neu bezahlt werden muß. Ebenso unangenehm empfunden wird aber auch, wenn bei der geringsten Vergrößerung von bestehenden Wirtschaften gleich bis zu 200 Mark Konzessionsstempel neu bezahlt werden soll." Angeregt wird, bei den Verhandlungen über Konzessionsgesuche vor den Verwaltungsbehörden den Gastwirtevereinen das Recht zuzugestehen, in die öffentliche Verhandlung einen Vertreter zu entsenden, wie in Baden. Ferner möge die steuerliche Belastung in gerechtere Bahnen geleitet und eine wesentliche Erleichterung bezüglich des Konzessionsstempels herbeigeführt werden. Schließlich wird die amtliche Vertretung des Gewerbes durch Errichtung von Gastwirtekam mern gefordert. - * Die Großh. 3entrale für M. und S. in Hessen hat bekanntlich sämtliche Aerzte Hessens und die Aerztlichen Kreisvereine um ihre tätige Mitarbeit gebeten. Dieses Ersuchen wird offenbar sehr freundlich aufgenommen. Die Aerztlichen Kreisvereine, die zu der Frage bereits Stellung genommen haben, billigen die vorgeschlagene Regelung, die den Aerzten eine ausschlaggebende Stellung in der Organisation einräumt. == Hungen, 15. Jan. Beigeordneter Chr. Jo= tel, Zementwaren- Fabrikant, ist heute 58 Jahre alt gestorben. § Ober- Mörlen, 15. Jan. Jm Alter von 71 Jahren verschied in der Nacht von Freitag auf Samstag Freiherr Viktor Nordeck zu Rabenau, ehemals hessischer Standesherr in Ober- Mörlen. Der Verstorbene, ein noch äußerst rüstiger Mann, war nur wenige Tage frank. Er hatte den 66er Feldzug mitgemacht, trat dann nach Beendigung desselben in den Ruhestand und wurde vom Großherzog Ludwig 4., welchem persönlich sehr nahe stand, zum Rittmeister à la suite er = § Bad Nauheim. Gastwirt und Fuhrhalter Georg Lampert, welcher am Samstag vor 8 Tagen in Nieder- Mörlen auf einer Geschäftsreise durch das Aus= reißen der Pferde aus dem Schlitten geschleudert und schwer verletzt wurde, sogar in verschiedenen auswärtigen Zeitungen schon für tot erklärt wurde, befindet sich auf dem Wege der Besserung. Doch dürfte es noch Wochen dauern, bis er wieder arbeitsfähig wird. § Dutenhofen, 16. Jan. Die gestern hier stattgefundene Behrens- Versammlung hat einen famosen Verlauf genommen. Der große Saal des„ Jagdschlößchen" war dicht vollbesetzt; zahlreiche zu spät ge= tommene Zuhörer mußten stehen. Das Referat unseres Reichstagsabgeordneten Behrens zeigte, wie eingehend er die tatsächlichen Vorkommnisse in den Verhandlungen der Reichsfinanzreform geprüft hat und jeder Partei sachlich ihre Verdienste zugestand. Ebenso eindrucksvoll war das zweite Referat des Stadtverordneten Rippel- Hagen, der im Wahlkreis Erbach= Bensheim kandidiert. Die drei Diskussionsredner, der Sozialdemokrat Habicht- Frankfurt, der freisinnige Pfeiffer- Wetzlar und der nationalliberale Rechtsanwalt Dorman n- Wetzlar konnten tatsächlich nichts für sich Gewinnendes anführen. Wir berichten morgen eingehend über den Verlauf der Versammlung. Wetzlar. Die Geschäftsräume der hiesigen Güterabfertigung befinden sich von heute ab in dem neu errichteten Abfertigungsgebäude. und Wetzlar. Infolge Ausbruch der MaulKlauenseuche im hessischen Kreis Friedberg wird, laut Verfügung des Regierungspräsidenten, we gen der großen Gefahr der Einschleppung dieser Seuche in den Kreis Wetzlar, die Abhaltung von Klauenviehmärkten im Kreise Wetzlar bis auf weiteres untersagt. * Wetzlar. Landwirt Johannes Krill zu GroßRechtenbach ist zum Gemeindevorsteher für die Gemeinde Groß- Rechtenbach auf die gesetzliche 6jährige Amtsdauer bestätigt worden. Weilburg. Die Großherzogin- Regentin von Luxemburg, Herzogin zu Nassau, hat dem Verleger des Kreisblattes", Buchdruckereibesitzer A. Cramer dahier, den Titel„ Großherzoglich Luxemburgischer Hoflieferant" verliehen. Weilburg. Vorläufiges Ergebnis der Volks= zählung im Kreise Oberlahn am 1. Dez. 1910: 40 904 Personen, d. i. gegen 1905 mehr 674. Aus dem Obertaunustreis. Nach der vorläufigen Feststellung der Volkszählung vom 1. Dez. 1910 beträgt die Einwohnerzahl 54 020 gegen 49 108 der letzten Volkszählung. * Höch st. Nach der letzten Volkszählung zählte unser Kreis 76 806 Einwohner. Zunahme 11 174 Personen. Probenummern der„ Gießener Zeitung" stehen unseren Lesern in beliebiger Anzahl jederzeit kostenlos und portofrei zur Verfügung. Wir bitten unsere Leser und alle Freunde unseres Blattes wo nur möglich für dasselbe zu werben, solches in Bekannten- und Freundeskreisen zu empfehlen und uns freundl. Adressen aufzugeben, welche sich für unsere Zeitung interessieren dürften. Der Schutz der Jugendlichen. Die fleine Strafgefeßreform vor dem Reichstag. Es war am Schlusse der Donnerstagssitzung zu schnell gegangen. Das Haus hatte die Bestimmungen über die Beleidigung in der Fassung der Regierungsvorlage ohne Wortmeldung angenommen. Die Annahme erfolgte auf Grund eines Antrages Wagner- Sachfen( konf.), der von Mitgliedern mehrerer Parteien unterschrieben war und dabin geht, die Lücke, die die Kommission durch die Ablehnung aller Anträge gerissen hatte, durch Wiederherstellung der Regierungsvorlage größtenteils wieder auszufüllen. Redner verschiedener Parteizugehörigkeit stellten nun am Freitag fest, daß ihre Fraktionsgenossen nicht durchweg gewußt hätten, worum es sich handle. Das kann einmal vorkommen, ohne daß diese Mitglieder ein besonders schwerer Tadel trifft. Aber eine beschließende Körperschaft muß nun einmal die formalen Regeln, die sie sich selbst gegeben hat, einhalten. Die Sozialdemokraten Stadthagen und Gen. überreichten einen Antrag, dem betr. Paragraphen einen anderen Wortlaut als den beschlossenen zu geben. Bei der Abstimmung erklärten sich die Rechte, das Zentrum und einige nationalliberale Abgeordnete gegen die Beratung des Antrages des Abg. Stadthagen. Man unterhielt sich also nicht darüber, ob der Schuß der Wahrung berechtigter Intereffen" auszudehnen sei, sondern über den Schutz der Jugendlichen und der gebrechlichen Personen gegen Mißhandlung. ein. Bis zu einem gewissen Grade sei es gelungen, Abhilfe zu schaffen. Die Heranziehung weiblicher Arbeitskräfte habe einen sehr wohltätigen Einfluß ausgeübt, aber die Rücksicht auf die Militäranwärter set etn Hindernis. Vont fortschrittlicher Seite wurde als Konsequenz der Diskussion der Antrag gestellt, die neu geforderten Stellen zu streichen. Das Zentrum beantragte eine Resolution, die die Einführung einer einheitlichen Arbeitszeit in den Reichsämtern und Reformierung der ganzen Büreauarbeit fordert. Der Antrag der Volkspartei wurde gegen eine Stimme, die Zentrumsresolution einstimmig angenommen. Ueber die Lage der Heimarbeiter wurden auf dem gegenwärtig in Berlin tagenden deutschen Heimarbeiterkongreß allerlei bemerkenswerte Einzelheiten mitgeteilt So wurde z. B. erwähnt, daß in der Heimarbeit der Berliner Herrenkonfektion nach Abzug der notwendigen Unkosten bei 12- bis 16stündiger Arbeitszeit, wobei auch die Frau an der Arbeit teilnimmt, ein Wochenlohn von etwa 29 Mark der Durchschnitt ist. In einem Bezirk Sachsens verdienen nach gewerkschaftlicher Feststelluna 80 Prozent der Heimarbeiter weniger als 12 M wöchentlich. Die Handweber im Erzgebirge bringen es bei täglicher Arbeitszeit von 12 bis 13 Stunden auf 8 bis 15 M die Woche An diesem Rohn aber arbeiten Frau und Kinder mit, es sind also vier bis sechs Personen daran beteiligt, die Kinder bis zu einem Alter von 5 und 4 Jahren herab. Ein Spiel warenhetmarbeiter aus Steinhübel im Erzgebirge zeigte verschiedene Sorten von dort hergestelltem Spielzeug aller billigster Sorte in je einem Exemplare vor und fügte die Löhne hinzu, die dafür bezahlt werden. Eine kleine Windmühle aus Holz wird dem Heimarbeiter das Schock( 60 St.) mit 2 M 80 bezahlt. Drei Personen können bei 13- bis 14stündiger Arbeitszeit 12 Schock in der Woche herstellen. Das ergibt nach Abzug der Unkosten einen Wochenverdienst von 8 M50 3. Eine Familie von 5 Personen fertigt in Heimarbeit sogenannte Stockaffen das Schock für 30 3. Davon gehen für Rohmaterial 26 Pf. ab, so daß der Reinverdienst am Schock 4 s beträgt. Da die Familie wöchentlich bei 14- bts 15stündiger Tagesarbeit 70 Schock herstellt, so be= trägt ihr wöchentlicher Gesamtverdienst 2 M 80 für 4200 Stück.(?) Der Mann, der von Haus aus Schuhmacher ist, hindurch mit Hammer und Leisten. Eine andere Rednerin berichtete von einer Frau, die im letzten Jahre 221 M 60 S verdient hat, gleich 4 27 3 wöchentlich. Die Regierungsvorlage hat in diesen Sachen die StraJen gegenüber dem jetzigen Zustande verschärft; die Kommission hat das Schubalter von 14 auf 18 Jahre erhöht, die Begriffsbestimmung anders getroffen und die Duldung der Täterschaft eines anderen der eigenen Täterschaft des Fürforgeträgers gleichgestellt. Man erkannte, daß sich alle Barteien über einen möglichst weitgehenden Schutz einig waren, aber die Formulierung, die schon in der Kommission ganz erhebliche Schwierigkeiten bereitet hatte, erwies sich auch hter wieder als außerordentlich diffizil. Die Juristen des Hauses, wie die Abgg. Stadthagen( Soz.), Gröber( Zentr.), Dr. Heinze( natl.), Dr. Müller- Meiningen( frs. Vp.), von Dziembowski( Pole) u. a. stellten ziemlich intime Betrachtungen darüber an, ob durch diese oder jene Fassung, durch| den Ausdruck rohe oder boshafte, wiederholte oder grausamehantiert nach Vollendung seiner Tagesarbeit noch die Nächte Weißhandlung dieser oder jener Fall mitgetroffen werden tönnte, ob die Duldungsfrage genügend geregelt sei, oder ob man dabei schon zu weit gegriffen habe, usw. Das Schutzalter, das die Kommission auf 18 Jahre festgesetzt hatte, verfuchte ein Kompromißantrag, welchen Dr. Faßbender( 3.) begründete, auf 16 Jahre herabzusetzen, während er anderer= setts für besonders schwere Fälle Zuchthausstrafe einführen wollte. Der letztere Antrag fand den Widerspruch der Verbündeten Regierungen, für die Staatssekretär Lisco und Geheimrat v. Tischendorf das Wort ergriffen. Die Schwierigkeit, die richtige Form für allerseits gebilligte Gedanken zu finden, machte sich in dieser Kinderschutzdebatte immer wieder geltend. Bet der Abstimmung wurde der Kompromißantrag in der Hauptsache in folgenden Punkten geändert: Die Altersgrenze wird auf das 18. Lebensjahr heraufgesetzt. Als Tatbestand des Deliktes wird Körperverlegung durch grausame oder boshafte Behandlung bezeichnet. Die Zuchthausstrafe in besonders schweren Fällen fällt fort. Die Büroarbeit in den Reichsämtern wurde am Freitag in der Budgetkommission des Reichstags bei der Beratung des Marineetats einer scharfen Kritif unterzogen Ein Vertreter des Zentrums fragte an, ob es richtig sei, daß die Marine für einen Bogen Schreibmaschinenarbeit 5 M Abschreibelohn zahle. Die Bureaubeamten würden viel zu hoch bezahlt. Der Vertreter des Reichsschaamtes bestätigte unter„ Hört! Hört- Rufen diese Angabe, während der Vertreter der Marine erkläre, daß dies beim Reichsmarineamt nicht der Fall sei. Auf die Frage, wie hoch denn jetzt das Bogenabschreiben bezahlt werde, erklärte der Schatzsekretär, es handle sich um Vorgänge beim Reichsamt des Junern, über die er jetzt nicht sprechen könne. Richtig set, daß die Schreibarbeit dem Reich sehr teuer komme. Der Satz von 5 Mark sei der höchste, teilweise set er auch niedriger. Es werde in Zukunft eine Ermäßigung der Sätze eintreten. Die Ursache der hohen Sätze liege im festen Personalsystem. Ein Privatunternehmer fünne allerdings solche Sätze nicht bezahlen. Ein na= tionalliberales Kommissionsmitglied erklärte es für unerhört, daß für stenographische Berichte aus der Kommission Extrahonorare in Höhe von 600 bis 700 Mark bezahlt wor= den seien. Von sozialdemokratischer Seite wandte man sich scharf gegen solche Verausgabung von Reichsmitteln. Im Gegensatz dazu stehe die Entlohnung eines Familienvaters in Kiel mit 2,50 Mark, der dadurch auf die Bahn des Verbrechens gedrängt worden sei, während die Lohnschreiber der Marine mindestens 100 Mart monatlich bezögen. Von der Marineverwaltung wurde demgegenüber ausgeführt: Es sei noch nicht möglich gewesen, die Bureauzeit einheitlich zu regeln. Inbezug auf die modernen Hilfsmittel, Schreibmaschine, Stenographie, sei der Bureaubetrieb auf der Höhe. Was man mit Streif bezeichnet habe, seien Diffe= renzen darüber, ob die Beamten auch Hausarbeit zu leisten hätten. Regelmäßige Hausarbeit wird angenommen, wenn bei Zentralbehörden sechs Bogen täglich abgeschrieben worden feien. Bei Nachtzeit trete eine Erhöhung des Preises Der Familienschmuck der Wallutjeffs. 6) Nachdruck verboten. Kriminalroman von Freifrau G. v. Schlippenbach. Die Gräfin trug ein blaues, loses Morgenkleid aus weicher Seide, das reich mit gelblichen echten Spitzen ver ziert war. Ihr wundervolles, lockiges Haar wallte frei bis über ihre Taille hernieder. So sah ihr Gatte sie am liebsten bei ihrer ersten Mahlzeit. Angesichts dieser Tatsachen wurde die gesetzliche Regelung der Lohnfrage der Heimarbeiter auf dem Kongreß als eine der dringendsten Forderungen bezeichnet. Rundschau vom Cage. Politisches. Ueber den Zeitpunkt der Reichstagswahlen will die „ Neue Gesellsch. Corr." aus absolut zuverlässiger Quelle erfahren haben, daß die Reichstagswahlen in keinem Falle vor dem Herbst und entweder in der zweiten Hälfte des Monats Oktober oder in der ersten Hälfte des November stattfinden werden. sache, sich über die deutsch- russischen Abmachungen zu be unruhigen. Frankreich habe gegen niemand irgend weiche aggressive Gedanken, und die Erhaltung der Ruhe auf dem Balkan und im Orient sei einer der Grundsätze der französischen Politik. Was die Vereinbarungen über Persien betreffe, so sei auch damit erfreulicherweise eine Ursache der Unruhen und Schwierigkeiten aus der Welt verschwunden. Nach dem lauten Beifall, den Pichon mit seiner Rede in der Kammer geerntet hat, scheint es ihm gelungen zu sein, alle Besorgnisse der französischen Volksvertretung zu zerstreuen und ihr die Ueberzeugung beizubringen, daß hinsichtlich Rußlands und Englands noch alles beim alten ist. Der geplante Kolonialgerichtshof soll nach einem gestern gefaßten Beschluß der mit den Vorberatungen be= trauten Reichstagskommission in Hamburg errichtet werden. Staatssekretär v. Lindequist erklärte die Wahl Hamburgs als für die Regierung unannehmbar. Von konservativer Seite war Leipzig als Sitz des Gerichtshofes vorgeschlagen worden, dessen Wahl nicht ausgeschlossen ist, falls die Regierung an der Ablehnung Hamburgs festhält. Einen auffallenden Gegensatz zu seiner zierlichen Frau bildete Graf Jegor Alexejewitsch. Er war groß und breitschulterig. Seine blonde nordische Schönheit verriet sich durch die lebhaften blauen Augen, das goldig glänzende Haar. Ein etwas dunkler, langer Schnurrbart zierte feine Oberlippe, die Züge waren scharf geschnitten und edel; sie sprachen von Willenskraft und Kühnheit. Heute trug Jegor Wallutjefs trotz der für Petersburg frühen Morgenstunde schon die Galauniform der kaiserlichen Garde, den weißen Waffenrock, die enganliegenden weißledernen Beinkleider und die hohen Stiefel aus weichem Glanzleder. Man konnte es sich gut vorstellen, wie stattlich der Offizier im goldschimmernden Helm und Küraß aussehen mußte. Wahrlich. Jegor Alexejewitsch war nicht aus der Art geschlagen. Von jeher waren die Wallutjeffs durch ihre äußeren Vorzüge berühmt gewesen, davon sprachen noch die Ahnenbilder, die im Schloß zu Walkowa im Banfettsaale hingen. Eine Million Beamte in Frankreich. Diese angenehme Ueberraschung steht den französischen Steuerzahlern in absehbarer Zeit bevor. Die Eins mit sechs Nullen ist zwar noch nicht erreicht. nach dem Bericht der Budgetkommission, auf den sich ein Aufsatz des„ Gaulois" stützt, sind es gegenwärtig 968 121, aber wenn das Beamtenheer in dem= selben Maße weiter wächst wie bisher, wird sie das bald. In den Jahren von 1846 bis 1896 sind in Frankreid 228 000 neue Beamte angestellt und gleichzeitig ist der Betrag ihrer Gehälter von 245 Millionen auf 627 Millionen gestiegen. Die Bevölkerung hat sich in dieser Zeit um etwa 10 v. H. vermehrt, das Beamtenheer aber um 110 v.. Der württembergische Landtag ist Freitag mittag mit einer Thronrede eröffnet worden. Beherrscht wird die Thronrede von der Ankündigung einer großen Gehaltsaufbesserung für sämtliche Staatsbeamte und Staatsdiener, Geistliche und Volksschullehrer, die einen Mehraufwand von acht bis neun Millionen Mark zur Folge hat. Angesichts der Knappheit der Mittel, und um kein allzu starkes Anzichen der Steuerschraube anzuwenden, wird zur teilweisen Deckung des Mehrbedarfes die Einführung einer württembergischen Staatslotterie geplant. Auch eine Vereinfachung der Staatsverwaltung ist in Aussicht genommen. Innigste Liebe verband das junge, gräfliche Ehepaar, das erst seit zwei Jahren verheiratet war. Ihr Glück hatte seit der Geburt ihres Söhnchens Alexei den Höhe= punkt erreicht, nur die überhandnehmende Kränklichkeit seiner geliebten Mutter breitete einen dunklen Schatten über das Leben des überaus zärtlichen Sohnes aus, und auch seine Gattin Maria Nicolajewna war darüber sehr betrübt. Schlug doch ihr Herz fast ebenso warm für ihre Schwiegermutter, wie das ihres Gatten, des einzig noch am Leben gebliebenen Kindes Anastasia Vawlownas. Der erste Versuch praktischer staatsbürgerlicher Erziehung von Schülern höherer Lehranstalten wurde in Hamm i. W. gemacht. Der Leiter der Oberrealschule hat im Interesse der staatsbürgerlichen Erziehung der Schüler bei der Regierung die Genehmigung zur Teilnahme der Schüler der Oberklassen an den Stadtverordnetensizungen beantragt und erhalten. Am Donnerstag wohnten die Schüler in Begleitung des Rektors den Verhandlungen des Stadtverordnetenkollegiums als Zuhörer bei. Alarmmeldungen aus Lissabon liefen bei einer rheinischen Exportfirma ein, in denen übereinstimmend der Befürchtung Ausdruck gegeben wird, daß angesichts des weiter sich ausdehnenden Ausstandes in Lissabon in den nächsten Tagen mit einem Putsch zu rechnen sei. In den portugiesischen Grenzorten sammeln sich bereits ungeheure Mengen von Gütern an, so daß man davon abrät, vorläufig Sendungen nach Portugal zu machen. Die Zahl der Ausständigen ist bereits auf 45 000 angewachsen. In Lissabon herrsche ungeheure Erregung. Alle öffentlichen Gebäude werden Tag und Nacht scharf bewacht. In der französischen Deputiertentammer hat Minister Pichon eine große Rede über die auswärtige Politik Frankreichs gehalten. Er sagte dabei u. a.: Was die im deutschen Reichstage vom Reichskanzler über die Potsdamer Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit dem Zaren abgegebenen Erklärungen anbelange, so habe Frankreich keinerlei Ur„ Ein Brief von Mutter!" rief die junge Frau an jenem Oktobermorgen.„ Ach, Jegor, lies schnell, schnell! Wie mag es ihr gehen?" Und neugierig fehrten die weißen Finger der jungen Gräfin das längliche Kuvert mit der Grafenkrone und dem Monogramm um.„ Aus Luzern" sagte sie, die Postmarke näher betrachtend." Gib her, Maria", sagte Jegor, indem er einen Kuß auf die zarte Hand drückte, die den Brief hielt. Er las laut vor, was die Mutter ihm schrieb. Kleine Nachrichten. Heftige Streiffrawalle fanden Freitag nachmittag in Berlin im Anschluß an den Streit der Fensterreiniger statt. Die Streifenden griffen die Arbeitenden an. Die Polizet mußte mehrmals einschreiten und nahm mehrere Verhaftungen vor. Mehr als 200 Personen hatten sich zusammengerottet. An der Admiralsstraße kam es zu besonders heftigen Zusammenstößen, bet denen Verwundungen erfolgten. Schwere Rodelunfälle werden auch heute wieder gemeldet. Bei Blankenhain i. Th. erlitt ein Drogist aus Eisleben schwere innere Verletzungen, ein dreizehnjähriger Schüler, Sohn des Superintendenten in Sangerhausen, einen Schenkelbruch. In Neuweiler bei Sulzbach fuhren zwei junge Bergleute und ein zwölfjähriger Schüler gegen einen Baum; der Knabe wurde lebensgefährlich, der eine Bergmann schwer und der andere leichter verletzt. Bei Eger wurde einem Eisenbahner beim Rodeln der rechte Fuß fast vollständig abgerissen. Maria Nicolajewna hörte stumm zu. Sie wußte, daß ihr Gatte feine Unterbrechung liebte, aber sie atmete einigemale tief auf; es war, als ob sie dadurch eine schwere Last von sich wälzen zu können hoffte. Seltsam, seitdem Jegor das gelesen, was seine Mutter ihm geschrieben, schien es der junge ngrau, als lauere etwas unbestimmtes, etwas Verhängnisvolles in den Ecken des großen Raumes. Kroch es nicht heran wie ein Reptil? Drohte ihr und ihren Lieben ein Unglück? Vielleicht hegte der Graf ähnliche Gedanken. Sein frisches Gesicht erschien um eine Schattierung bleicher. Stumm legte er den Brief zusammen und schob ihn me= chanisch in den Umschlag zurück. Lichterloh brennend wurde in Aschersleben in der Wohnung ihres Vaters, eines Arbeiters, die 8 Jahre alte Tochter desselben aufgefunden. Von den Knien ab ist das Mädchen am ganzen Körper schwer verbrannt. Es wird faum mit dem Leben davonkommen. Vermutlich hat die Kleine mit Streichhölzern gespielt. „ Heute abend- heute abend wird der Familienschmuck der Grafen Wallutjeff in unserem Hause sein," sagte Maria leise, und es lag etwas in ihrer Stimme, das wie Angst flang. Du scheinst Dich nicht sonderlich darauf zu freuen, Liebste," versette Jegor Alerejewitsch erstaunt. en Berf Als man gebaut u chloß fi Dentich delt es tritt, fo Feuchtig nun be 1500 Au diefe un fähr 20 werden weldje g nen hab awei Mi fich diefe det dent Fiz in in der tannten lich, daß In frühe befonder hinsichtli lichen im Ein seltsamer Unglücksfall hat sich in der Nähe von Antwerpen ereignet. In Eckeren waren in einem Hause 12 Personen um das Sterbelager einer eben verschiedenen Angehörigen versammelt, als der Fußboden mit allen Anwesenden, der Leiche und den Möbeln in den darunter liegenden tiefen Keller versank. Fast alle Personen wurden erheblich verletzt. Sollte sein junges Weib dasselbe fühlen wie er? Er durfte es ihr jedenfalls nicht zeigen. Er mußte der ganz unbegründeten Beklemmnug, die ihn zu seinem Aerger in Aufregung versetzte, Herr werden. Hotelbrand in Montreux. Im großen Hotel Continen tal in Montreux das augenblicklich 150 Gäste beherbergt, brach Freitag morgen Feuer aus, das so rasch um sich griff, daß viele Fremde über das Dach gerettet werden mußten. Zwei Angestellte erlitten Verlegungen. Ein großer Teil des Gepäcks ist verbrannt. Gräfin Maria brach in Tränen aus. Sie warf sich schluchzend in die Arme ihres Mannes und barg den Kopf an seiner Brust. Eine schwere Eisenbahnkatastrophe hat sich auf der Neuyorker Zentralbahn ereignet. Ein Personenzug fuhr mit voller Wucht auf einen anderen auf. Bisher sind 6 Leichen und 18 Schwerverletzte geborgen. Aus dem Reiche der Technik. Kältemaschinen in Hüttenwerken. Aus Technikerkreisen wird der„ Frff. 3tg." geschrieben: Eine große Gewerkschaft errichtet gegenwärtig am Niederrhein eine technische Anlage, die auf dem Kontinent bis jetzt noch nirgends zu finden ist und schon deshalb allgemeines Interesse verdient. Ez handelt sich dabei um die Anwendung einer Erfindung des amerikanischen Hütteningenieurs Gayley, wonach die in die Hochöfen eingeblasene Luft durch vorherige starke Abkühlung von aller Feuchtigkeit befreit wird. Gayley erzielte damit einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil, einmal eine Ersparnis an Brennmaterial, dann aber auch eine größere Ausbeute an Roheisen. Trotz der günstigen Berichte Gayleys verhielten sich die europäischen Ingenieure dem neuAber, so weine doch nicht," bat Jegor,„ erkläre mir bitte, die Ursache Deines Schnierzes." Der Schmuckich möchte ihn nicht tragen! O! weshalb schiat Mama ihn uns," so kam es leise über Marias Lippen.„ Ich ich fürchte mich vor der alten Sage." Jegor zwang sich zum Lachen. - Wer glaubt denn heutzutage noch an solche Ammenmärchen," versetzte er, ich hätte nicht gedacht, daß meine fluge Frau so einfältig sein könnte." ,, Schilt nicht," flehte Maria ,,, es ist gewiß recht kindisch von mir. Aber als Du Mamas Brief zu Ende gelesen hattest, lief mir ein eisiger Schauder über den Rücken, es war mir, als streife mich das Verderben, als öffne sich ein Abgrund vor mir, in den wir hinabgezogen würden." Jegor legte den Arm um sein vor Angst bebendes Weib. Seine Stimme flang traurig, als er sagte: ,, Du tust mir weh, Maria, wenn Du Dich solchen Hirngespinsten hingibst, mir zuliebe überwinde sie." „ Ich wiß es in Zukunft tun, Liebster," rersprach sie. ,, Du wirst Deine Freude an dem Schmuck haben," fuhr Jegor fort. Uebrigens kannst Du ihn hier auf dem Bilde meiner Mutter sehen. Komm her, wir wollen ihn zusammen betrachten! ich sehne mich, nach dem Brief, den sie mir schrieb, die Züge derjenigen zu sehen, die mir ebenso nahe steht, wie Du." Es war inzwischen heller im Speisesaal geworden. Der Graf stand mit seiner Gattin vom Tische auf. An der Längswand des Zimmers hingen zwei große Deiges mälde, von der Meisterhand eines russischen Porträtmas Ters angefertigt, stellten sie die Eltern Jegor Alexejes witschs vor. ( Fortsetzung folgt.) Gine vorschrif gegen de Geptemb herrschte nem Be heimlich wirtschaf zu drei Der lauter, b gen und nommier menen S benen he Dragene Rittmeif rend der hörte, d burch di Scher an Stallupo zu Emili bis 1902 Er fagte ständnis meister zu verda ließ Kro Dabei fa Schwadr Am näch Schachtm Ja, ich darauf, Hand de Transpo Gendarm es nicht jedhs and bei seiner Cine wurde g Nachtwac Der Täte rine nam Radhe ge einer är den sei. zu könne Sehen sein Reid Fürzlid; celli. der wefer if Giersber den Be erhält. und Ang für jedes 1500 M denheim Mart b stimmun verwalte Wie be von Sch 23: Wäsche w wie wis von seine angeblich Rubeln Der Krai Bestheid eingelief einige m gentümer Pantou bereits a ob der W des Jur ftritten fi binierte foftbaren heimnist Soundsd daß der ganz der, der wegen fe nights, ab Charlotte Tra Dedung A feit einig ich in h räumte Selbitmo zu be meide if dem fran Berfien Irfache hwun Rede gen zu ng zu B hin en ist. nehme n abzwar Liffion, 25 ge= dem= bald. treich er Be fionen Et um 110 thei: d der weinäch= 1 por= heure Täufig Aus Lissa1 Ge g in statt. Bolizet rhaft nmen- hef= Olgten. gemel Eishriger en, ei1 zwei einen BergEger Fuß WohTochdas wird at die e von use 12 n Annwetegenen er= tinen bergt, griff, ußten. Teil Neur mit Zeichen treifen rtschaft Inlage, finden t. E8 ng des in die Abfüherzielte al eine rößere Gayneu Te mir ! wesMarias ge." mmenmeine indisch gelejen Rüden, öffne gezogen bendes Sirn ach fie. Jaben," uf dem en ihn ef, den r eben= worden. f. An Deiges trätmas Ilereje en Verfahren gegenüber lange sehr zurückhaltend, und erst Als man auch in England eine solche Windtrocknungsanlage gebaut und sehr gute Erfahrungen damit gemacht hatte, entSchloß fich die erwähnte Gewerkschaft als erste Hütte in Deutschland, das Verfahren zu erproben. Wie erwähnt, handelt es sich darum, die Luft, ehe sie in den Hochofen eintritt, so stark abzukühlen, daß sich die in ihr enthaltene Feuchtigkeit als Tau oder Reif ausscheidet. Wenn man nun bedenkt, daß ein moderner Hochofen eine Zufuhr von 1500 Rubikmetern Luft in jeder Minute erfordert, und daß diese ungeheuere Luftmenge in so furzer Zeit von ungefähr 20 Grad Celsius auf einige Grad unter Null gebracht werden muß, so fann man sich schon ungefähr vorstellen. welche gewaltige Anlage hierzu nötig ist. Die Kältemaschinen haben der in die Hochöfen zu blasenden Luft stündlich zwei Millionen Wärmeeinheiten zu entziehen. Wenn man sich diese Arbeitsleistung zur Fabrikation von Eis verwendet denkt, so ergäbe dies eine Menge von 16 600 Kilogramm Eis in der Stunde oder etwa viereinhalb Kilogramm Eis in der Sekunde. Diese Riesenanlage wird von einer betannten süddeutschen Gesellschaft ausgeführt. Es ist erfreu= lich, daß wir für dieses gewaltige Wert nicht mehr, wie in früheren Jahren, ausländischer Maschinen bedürfen, ganz besonders aber ist es anzuerkennen, daß diese Anlage auch hinsichtlich ihres Kraftverbrauches gegenüber anderen ähnlichen im Vorteil ist. Aus den Gerichtssälen. Eine strenge Strafe wegen Nichtbeachtens der Choleravorschriften verhängte das Schöffengericht in Marienburg gegen den Zimmergesellen Martin Stangenberg. Als im September des Vorjahres die Cholera in Marienburg herrschte und Stangenberg wegen Choleraverdachts in ei= nem Beobachtungslokal untergebracht war, hatte er sich heimlich daraus entfernt und war in eine benachbarte Gastwirtschaft gegangen. Das Schöffengericht verurteilte ihn ju drei Monaten Gefängnis. Vermischtes. Der Mord an dem Rittmeister von Krosigt. Wie verlauter, bleibt Fischer dabei, daß er den Mord nicht begangen und nur in der Trunkenheit am Mittwoch abend renommiert habe. Bei einer in seiner Wohnung vorgenom menen Haussuchung fand man seine Militärpapiere, aus denen hervorgeht, daß er zwar im Jahre 1901 bei den 11. Dragenern gedient hat, aber in der ersten Eskadron beim Rittmeister von Gustorf, die in Stallupönen stand, während der Rittmeister von Krosigk der 4. Eskadron angehörte, die in Gumbinnen garnisonierte. Es soll ferner durch die Militärbehörde bereits festgestellt sein, daß Fischer an dem Mordtage während des ganzen Tages in Stallupönen war. Der Arbeiter Fischer ist im Jahre 1879 zu Emilienruh bei Gumbinnen geboren und hat von 1899 bis 1902 bei den 11. Dragonern in Gumbinnen gedient. Er sagte bei seinem ersten, inzwischen widerrufenen Geständnis aus:„ Ich hatte einen tödlichen Haß auf den Rittmeister von Krosigk, weil ich diesem verschiedene Strafen zu verdanken hatte. Eines Abends, als ich Posten stand, ließ Krosigk mich sechsmal heraustreten und präsentieren. Dabei sagte er:„ Du Schweinehund, Du solltest bei meiner Schwadron stehen." Dafür habe ich ihm Rache geschworen. Am nächsten Tage bekam ich dret Tage Arrest." Zu dem Schachtmeister Böhning hat Fischer wiederholt geäußert: Ja, ich habe ihn erschossen, aber geben Sie mir die Hand darauf, daß Sie mich nicht verraten." Dann ergriff er die Hand des Schachtmeisters und füßte sie wiederholt. Beim Transport zum Gefängnis hat er den Mord haarklein dem Gendarmeriewachtmeister erzählt, dazu aber gesagt, er wäre es nicht gewesen. Der Bürgermeister von Rodenberg und sechs andere glaubwürdige Zeugen sagen aus, daß Fischer bei seiner Verhaftung nicht betrunken gewesen ist. die Dame in die Missionshalle und sah dort den Missionär mit auf den Pult gebeugtem Kopfe, anscheinend in tiefem Schlaf befindlich, sihen. Sie hob den Kopf auf und sah, daß der Prediger tot war. Als die Dame am Morgen erwachte, stand sie noch unter der unmittelbaren Wirkung des Traumes und bat ihren Gatten, sich doch sofort in die Lutoner Missionshalle zu begeben. Der Gatte fam ihrer Aufforde rung nach und fand die Halle verschlossen. Nun wurde die Polizei verständigt, die sich Eintritt erzwang, und richtig, in der Halle wurde der Missionär erhängt aufgefunden. Man fand ein paar Zeilen des Verstorbenen vor, der die Mitglieder der Mission um Verzeihung für das Geschehene bat. Eine Bandalentat. Im Reichsmuseum zu Amsterdam wurde gestern das berühmte Gemälde Rembrandts„ Die Nachtwache" durch mehrere Messerstiche schwer beschädigt. Ter Täter, ein 28jähriger ehemaliger Schiffskoch der Marine namens Sigrist, wurde verhaftet. Er gibt an, aus Rache gegen den Staat gehandelt zu haben, weil er nach einer ärztlichen Untersuchung nicht wieder eingestellt wor= den sei. Man hofft, das Gemälde so gut wieder herstellen zu können, daß von der schweren Beschädigung nichts zu sehen sein dürfte. - Der Streif der Schulkinder.„ Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen". Die französischen Kinder vermögen nicht mehr tatenlos mitanzusehen, wie die Großen durch Streiks ihre Wünsche durchzusetzen suchen, schon mehrfach ist mit Schulstreiks gedroht worden, aber nun ist es Wahrheit geworden: die Schuljungen von Toulon streiken und wollen erst dann wieder die Arbeit aufnehmen, wenn ihre Forderungen erfüllt sind. Die Forderungen sind im= merhin bescheiden, die Kinder möchten in falten Wintertagen nicht in ungeheizten Räumen vor Kälte zittern, sie verlangen Ofen und Heizung in den Klassenzimmern. Die Schüler von Rouvière haben die Bewegung eröffnet mit einer Proflamation, die von der allgemeinen Arbeitergenossenschaft Frankreichs herrühren könnte. Die Zöglinge der Schule von Rouvière sind sich einig in ihrer Empörung darüber, daß ihre berechtigten Forderungen von Defen nicht erfüllt worden sind, und werden Montag, den 9. Januar, in den Streit treten zum Proteste gegen diese Behandlung. Sie versprechen sich, sich gegenseitig beizustehen in Eintracht und Solidarität, bis ihnen Satisfaktion gewährt ist." Der Gedanke wurde sofort von den Zöglingen der Volksschule aufgenommen, die nun ihrerseits einen flammenden Protest unterzeichneten:„ Wir wollen am Montag und den folgenden Tagen den Kameraden uns anschlie= ßen, um unsere Unzufriedenheit zu zeigen, und wir werden sehen, ob die geehrten Herren vom Rathause sich herbetlassen werden, darauf zu achten. Werden sie nicht auf Kosten der Steuerzahler bezahlt? Warum sollen wir ausgeschloffen sein, wo alle Steuern von unseren Eltern bezahlt werden? Kameraden, geht nicht zur Schule. Laßt uns einig sein und unser Recht erzwingen." Und kaum, daß die Volksschüler diese Sympathiekundgebung beschlossen hatten, da kamen auch die Mädchen, um sich dem Streit anzuschlieBen. Und der Vorsatz wurde wirklich ausgeführt. Die Schüler von Rouvière zogen vors Rathaus, entsandten eine Deputation an den Bürgermeister. Sie wurde von dem Stellvertreter des Stadtgewaltigen empfangen, der sich bereit erklärte, die Angelegenheit dem Stadtrat vorzutragen. Aber die jugendlichen Herren Deputierten erklärten kategorisch, daß sie nicht eher die Schule wieder betreten würden, als die Klassenzimmer mit Defen versehen und angemessen geheizt wären. Was doch im freien Frankreich alles mögReiche Stiftungen und Legate. Das Testament des fürzlid; in Bingen verstorbenen Kommerzienrates Puricelli, der einer der reichsten Leute des Rheinlandes ge= wesen ist, bestimmt, daß der Direktor des Blindenheims Giersberg, der schon seit Jahren die großen Werke und den Besitz Puicellis leitet, ein Kapital von 200 000 Mark erhält. Im Testament sind ferner auch die Bediensteten und Angestellten des Verstorbenen bedacht. Sie erhalten für jedes Jahr, das sie sich im Dienste Puricellis befanden, 1500 M bis zum Höchstbetrage von 20 000 M. Das Blindenheim in Bingen wurde mit einem Legate von 750 000 Mark bedacht. Außerdem hat der Verstorbene die Bestimmung getroffen, daß sein Vermögen noch 30 Jahre lang verwaltet wird und nicht zur Verteilung gelangen soll. Wie bereits gemeldet, ist der Landwirtschaftsminister von Schorlemer mit einer Tochter Puricellis verheiratet. Wie aus Rubeln und Schmucksachen schmutzige Wäsche wurde. Der Berliner Chauffeur Kugelmann hatte, wie wir seinerzeit meldeten, in einer Kraftdroschke eine von seinem Besizer vergessen gewesene Handtasche mit dem angeblichen Inhalte von 40 000 Rubeln in bar und 50 000 Rubeln in Schmucksachen gefunden. Jetzt hat der Besitzer der Kraftdroschte auf Anfrage vom Polizeipräsidium den Bescheid erhalten, daß die verschlossen auf dem Fundbureau eingelieferte Tasche weiter nichts als schmutzige Wäsche und einige mertlose russische Papiere enthalten habe. Der Eigentümer sei ein Herr Holz aus dem Parksanatorium in Bankou An den vermeintlichen reichen Fund waren bereits allerlei Kommentare darüber angeknüpft worden, ob der Mammon dem ehrlichen Chauffeur oder dem Besitzer des Juhrwerts zufallen werde; auch um die Fundsteuer stritten sich bereits Berlin und Charlottenburg. Man kom= binierte ferner, daß russische Nihilisten die Tasche mit dem fostbaren Inhalte verloren hätten, und brachte den geheimnisvollen Fund sogar mit den Anarchisten von Houndsditch in Verbindung. Jetzt hat sich herausgestellt, daß der„ ehrliche Finder" die Gemüter vor allem seines ganz umsonst beunruhigt hat. Der vielbeneidete Finder, der sich jetzt als Erfinder entpuppt hat, der höchstens wegen seiner Phantasie zu beneiden ist, bekommt zwar nichts, aber er braucht es wenigstens auch nicht mit Berlin, Charlottenburg und seinem Fuhrherrn zu teilen! Traum und Wahrheit. Ein Traum führte zur Entdedung des Selbstmordes eines Missionars in London, der seit einigen Tagen vermißt worden war. Eine Dame, die sich in hervorragender Weise am Missionswerke beteiligte, träumte nämlich, daß der Leiter der Luton Eastend Mission Selbstmord verübt habe. Im Traume begab sich nämlich - lich ist! Immer vornehm. Ein kleines Erlebnis, das recht bezeichnend für die in manchen Kreisen noch anzutreffende Denkweise ist. berichtet der Frff. 3tg." ein Volkszähler aus einer rheinischen Großstadt. Er kam da in ein vornehmes Haus im Villenviertel. Die Papiere waren noch nicht ausgefüllt wie denn das in den Palästen ebenso häufig vorkommt wie in den Hütten, und unser Zähler machte sich, unter Assistenz der Dame des Hauses, an die erforderlichen Eintragungen. Nachdem er, wie sich's gehörte, für jede Einzelperson eine Karte ausgefüllt, schritt er zur Ausführung des Gesamtverzeichnisses, der Zählfarte B. auf der noch einmal alle zum Haushalte gehörenden Personen verzeichnet werden müssen. Als er im Begriff stand, die dienenden Geister einzuzeichnen, protestierte die Hausfrau indigniert: Ich möchte doch nicht, daß meine Dienstboten auf dieselbe Karte fommen; das gehört sich nicht!" fiel jenseits der Bahnlinie den umherschweifenden räuberischen Tschuntschufen in die Hände und wurde erbarmungsIos getötet. Die Eisenbahnabteile waren in den Zügen von Flüchtigen überfüllt. Statt der vorgeschriebenen zehn füllten zwanzig den Raum. Trat unter diesen tagelang zu= sammengepferchten ein verdächtiger Fall auf, so wurden außer dem Erkrankten auch die übrigen 19 gefunden ins Gefängnis geschleppt. Bei dem Mangel an Gefängnissen wurde die Sache auch für die russischen Behörden unhaltbar.Es war ihnen daher wohl nicht angenehm, daß schließ= lich Peking eingriff. Die chinesische Regierung beauftragte einen europäischen Sachverständigen, den Arzt Dr. And= rews, mit der Nachprüfung der russischen und der chinesischen Abwehrmaßregeln. Dr. Andrews sprach sich rückhaltlos gegen das russische und für das chinesische Verfahren aus. Nach den neuesten Nachrichten haben die Russen im Eisenbahnbezirk das chinesische Verfahren angenommen. Kindermund. Aus dem Leben erzählt man den„ M. N. N." folgende Geschichtchen: Der kleine ABC- Schüße Heinz ist mit schweren rechnerischen Problemen beschäftigt. Wieviel ist 100: 100? Ist das nun eins oder null? In seiner Not geht er zu Tante Hella. Die Tante sucht ihm das Erempel an einem Beispiel klarzumachen. ,, Steh mal Heinz: Wenn du 100 Aepfel hast und du sollst die Aepfel an 100 Kinder verteilen- wieviel Bekommt dann fjedes Kind?" Das leuchtet Heinz ein und prompt antwortet er:„ Einen". „ Na also!" Aber dieses Beispiel verursacht dem kleinen Mann neue Kopfschmerzen. Eine ganze Weile verharrt er in tiefem Nachdenken. Dann sagt er tiefsinntg: Du, Tante, ich glaube, ich werde nie hundert Kinder bekommen!" Wir sind zu Besuch bei Bekannten. An der festlich geschmückten Tafel darf der jüngste Sproß der Familie Platz nehmen. Beim Anblick all der Leckerbissen leuchten die Augen, um dann mißtrautsch von einem zum anderen der ungewohnten Gäste zu wandern. Weiß ich, warum es der Mutter einfällt, dem kleinen Mann ausgerechnet an diesem Tage das Tischgebet beizubringen! Kurz und gut, sie sagt ihm vor: Komm, Herr Jesus, set unser Gast..." Jolgsam wiederholt der kleine Kerl die Worte, dann aber schießt ihm ein schrecklicher Gedanke durch den Kopf und flehend die Mutter anblickend, plappert er fort: Mutter, kommt denn der Herr Jesus auch noch? Dann haben wir ja nicht ge= nug!" Die Pest in Charbin. Jm Ballon in Kanadas Wildnissen. Einer der Teilnehmer am letzten Gordon- Bennett- Rennen der Lüfte, das bekanntlich in Amerika ausgefochten wurde, veröffentlichte in einem Neuyorker Blatte seine Erlebnisse in den Wildnissen Kanadas. Augustus Post, so ist sein Name, fuhr mit seinem Gefährten Hawley von St.Louis ab und landete nach fünftägiger Fahrt an den Ufern des Tschitagema- Sees in einer entlegenen Waldregion. Meilen von jeder Zivilisation entfernt. Während der nächsten sieben Tage waren die beiden Aeronauten von der Außenwelt abgeschlossen und die kanadische sowohl wie die ame= rikanische Regierung sandten Mannschaften auf die Suche nach den Luftschiffern. Post schreibt: Kein Hahnenschrei oder das Rufen irgendeines unseren Ohren bekannten Vogels war zu hören, nur ab und zu das heisere Krächzen einer Eule. Kein Rauch aus einem Kamin, noch irgendein Zeichen von Zivilisation war zu bemerken in dieser trostlofen Wildnis. Als der Tag heranbrach, konnten wir, so weit wie unsere Augen reichten, kein einziges Lebewesen bemerken, nichts als Seen, von Wäldern unterbrochen, und es ist keine lebertreibung in der Behauptung, daß wir Tausende von ihnen sahen." Die Aeronauten landeten in der Nähe des Periboukaflusses und des Tschitagama- Sees.„ Alz wir im Moment der Landung", so fuhr Post fort, uns ge= genseitig die Hände reichten, waren wir voller Freude, weil wir in Sicherheit waren und auch wußten, daß wir alle bisherigen Rekorde geschlagen hatten. Wir breiteten unsere Decken aus, erfrischten uns und machten es uns so bequem, wie es nur möglich war. Bald brach ein heftiger Sturm aus, begleitet von zischenden Blißen, die den Ballon in magisches Licht hüllten." Hierauf folgt eine lebhafte Beschreibung der viertägigen Wanderung in der Wildnis mit geringem Proviant und der noch geringeren Hoffnung, auf irgendein menschliches Lebewesen zu stoßen. Schließlich stießen sie auf ein verlassenes Zelt und Hawlen bemerkte: „ Post. hter ist eine Schaufel und da ein Zelt. Das bedeutet Rettung." Wir zündeten schnell ein Feuer an, legten uns auf unsere Decken und fingen an zu träumen. Hawley meinte, wenn ihn jemand fragen würde, wie der Himmel wohl aussehen möge, so würde er sagen, wie eines Trappers Zelt nach einer viertägigen schrecklichen Wanderung." Zwei Tage später wurden sie zufällig von zwei Trappern in verhungertem und leidendem Zustande aufgefunden. Die„ Korrespondenz des äußersten Ostens" verbreitet Telegramme aus Charbin und Peking vom 4. d. M., denen wir das folgende entnehmen: Im Hochgebirge der Nordmandschurei stirbt die Lungenpest unter den Tieren nicht aus. Jüngst ist sie auch unter den Pelzjägern ausgebrochen, die dort zu Tausenden auf Biber jagen. In kurzer Zeit hatte sie ihrer 1300 hingerafft. Die durch die Seuche bedrohten Städte trafen ihre Maßregeln. Die Chinesen räumten die Viertel, in denen sich ein Pestfall ereignet hatte, sperr= ten die Gebäude gruppenweise ab und umgaben sie mit haushohen Stacheldrahtzäunen, die elektrisch stark geladen wurden. Dann wurden die Häuser vom Dach bis in die Keller hinein gründlich ausgeräuchert und sonst desinfiziert. Die Ratten verließen infolgedessen in Scharen die Häuser, verfingen sich in den Stacheldrähten und wurden entweder durch den elektrischen Strom oder durch die hinter dem Zaun eigens dafür aufgestellten Arbeiter getötet. Die Russen verfuhren nach ihrer Ansicht gründlicher. Sie brannten die Häuser, in denen die Seuche aufgetreten war, bis auf den Grund nieder. In der Eisenbahnstadt Charbin waren in einigen Tagen gegen 300 Personen erfrankt. Ihre Wohnungen wurden unter dem Jubel der Rus= sen, aber unter Wehklagen und Einspruch der Besizer vernichtet. Da die Umgebung der niedergebrannten Häuser aber nicht abgesperrt gewesen war, entfamen die Ratten in Massen, um die Pest anderswo hinzutragen. Unter den abgebrannten Häusern waren auch acht von den elf Gasthöfen Charbins. Natürlich weigerten sich nun die Inhaber der verschonten drei Gasthöfe, überhaupt noch Fremde aufzunehmen. Da Privatpersonen noch weniger dazu geneigt waren, lagen die Fremden, meist arme Chinesen, buchstäblich auf der Straße. Dort wurden sie von der chinesischen Boltzei ausgegriffen und in Ermangelung ausreichender Kranfenanstalten furzweg in die Gefängnisse geworfen. In Monatsfrist füllten 1200 arme Chinesen solchergestalt die Gefängnisse Charbins. Bei Ausbruch der Seuche waren die Chinesen der Umgebung massenhaft nach Charbin hineingeflohen. Aber die ankommenden Züge wurden gesperrt. Niemand durfte aussteigen. Die Züge fuhren aber auch nicht weiter. Wer zu Fuß durch die Sperre entwischte, Drabtnachrichten und Deuestes. Das Verfahren gegen Eulenburg. Berlin, 14. Januar. Eine hiesige Korrespondenz verbreitet die Nachricht, daß, nachdem sich der Zustand des Fürsten Eulenburg ganz erheblich gebessert habe, von der Staatsanwaltschaft beabsichtigt werde, das Hauptverfahren wegen Meineids wieder zu betreiben. Auf eine Anfrage erklärte der Verteidiger des Fürsten Eulenburg, Juftiarat Wronker, daß ihm von dieser Absicht der Staatsanwaltschaft nichts befannt sei. Der Gesundheitszustand des Fürsten verschlechtere fich täglich. Bestverdächtige Natten. Hamburg, 14. Januar. An Bord des aus Buenos Atres eingetroffenen Dampfers Hydaspes find pestverdächtige Ratten gefunden worden. Das Schiff wird einer Ausga fung unterzogen. Die Löschung wird unter Vorsichtsmaßregeln gestattet werden. Pistolenduell zwischen zwei Studierenden. Köln, 14. Januar. Zwischen einem Schüler der Kölnischen Maschinenbauschule und einem Bonner Studenten der Medizin fand im Marienhorster Walde bei Godesberg ein Pistolenduell statt, bei dem der Maschinenbauschüler verwundet wurde. Sein Gegner ist geflüchtet. Große Erdbewegung in der Pfalz. Ludwigshafen, 14. Januar. In dem Weinort Zell und der Umgegend ist ein Erdrutsch im Gange. Das Rebgelände ist in ständiger Bewegung. Die Erdrisse sind so groß, daß sie einen Menschen aufnehmen können. Rebpfähle und schwere Steine werden durch die Bewegung des Erdrutsches auf weite Strecken fortgeschleudert. Der Ort bietet ein Bild der Verwüstung. Der Schaden ist sehr groß. Die Wege und Straßen in der Umgebung müssen gesperrt werden. Drohender Generalstreit in der gesamten belgischen Montanindustrie. Brüssel, 14. Januar. Der Ausstand im Lütticher, Kohlenrevier hat sich auch auf diejenigen Gruben ausgedehnt, wo bisher noch gearbeitet wurde. Von 32 000 BergIeuten streifen jetzt 25 500. Der Ausschuß der Bergarbeiter und die Delegierten der Syndikate beschlossen eine allge= meine Arbeitseinstellung in der gesamten Montanindustrie Belgiens, falls die Antwort der Bergwerksbesitzer auf den Vermittelungsvorschlag des Arbeitsministers ablehnend lauten sollte. Telephonverbindung Rom- Berlin. Rom, 14. Januar. Der Ministerrat beschloß in setner gestrigen Sitzung, der Kammer eine Vorlage zu unters breiten, die die Einrichtung einer telephonischen Verbindung zwischen Rom und Berlin fordert. Die hierfür nöttgen Kosten werden auf 3 Millionen veranschlagt. Die KreSite zur Einrichtung der Telephonverbindung wurden bereits vom Ministerrat bewilligt. Opfer der letzten Stürme. Dünkirchen, 14. Januar. Infolge der gestrigen und vorgestrigen heftigen Stürme sind zwei Fischerboote an der Küste mit je sechs Mann Besabung gesunken. Verheerungen durch den Bruch eines Wasserbehälters. Madrid, 14. Januar. Durch den Bruch des Dammes eines Wasserreservoirs, das sich in der Nähe einer Kupfermine bei Huelva befindet, sind 11 Personen umgekommen. Die ausströmenden Wassermassen überfluteten die ganze Umgebung und zerstörten auf eine Entfernung von acht Stlometern einen großen Teil der Eisenbahnlinie. Ein Mtnenzug entgleiste und stürzte aus beträchtlicher Höhe den Eisenbahndamm hinunter. Der Heizer wurde getötet. Dem Lokomotivführer wurden beide Beine abgerissen. Mehrere Bersonen, die in der Nähe des Wasserreservoirs übernachteten, wurden fortgeschwemmt. Die Ausbreitung der Pest in der Mandschurei. London, 14. Januar. Wie ein hiesiges Blatt ant Beking meldet, ruft dort das Umsichgreifen der Lungenpest in der Mandschurei große Beunruhigung hervor. In Pe fing soll ein Ausschuß zur Bekämpfung der Best gebildet werden. In Charbin beträgt die Zahl der Todesfälle täglich über 100 aft sämtliche Erkrankungen nehmen einen tödlichen Beugen Warenhaus M. Kahn& Co., Wetzlar Große Auswahl. Billige Preise. Modewaren, Costümröcke, Blusen Kurz-, WeissWollwaren Wäsche Teppiche, Gardinen ManufacturLäuferstoffe Tischdecken Glas-, Porzellan-, Emaillewaren Geschenkartikel Schwarze nnd farbige Kleiderstoffe für Konfirmandinnen. Bekanntmachung. Mit der Schnatenvertilgung wird in den nächsten Tagen durch Ausbrennen der Keller begonnen werden. Gießen, den 14. Jan. 1911. Großh. Bürgermeisterei. Mecum. Bekanntmachung. In der Zeit vom 31. Dezember 1910 bis 14. Januar 1911 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 seidenes Handtäschchen, 1 Kopftuch, 1 Damengürtel, 2 Portemonnaies mit Inhalt und 1 Halskettchen; verloren: 1 Portemonnaie mit zirka 3 Mark Inhalt, 7 Mark in Silber, 1 Patentkapsel von einem Federwagen, 1 dreieckiges großes Kopftuch gez. B. W., 1 schwarzer Muff, 1 grauer Militärmantel mit schwarzen Knöpfen, 1 Haarzopf, 1 silberne Remontoier- Uhr mit Kette, 1 schwarzes Handtäschchen mit schwarzem Beschlag und Inhalt 64-65 Mk., 1 Abmeldeschein, verschiedene Briefe und 1 Schlüssel. Entlaufen: 1 Jagdhund( Hündin). Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen= stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Die Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wochentage von 11 bis 12 Uhr vormittags und 4 bis 5 Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörde, Zimmer Nr. 1, erfolgen. Gießen, den 14. Jan. 1911. Großh. Polizeiamt. Gebhardt. Heinrich Stern, Wetzlar Spezialhaus für moderne Herren und Knaben- Bekleidung, sowie Arbeitskleider für jeden Beruf. Grösste Auswahl. Arena OKTAV AUSGABE VON ÜBER LAND UND MEER Jährlich erscheinen 13 Hefte à 1 Mark Abonnements in allen Buchhandlungen und Postan' stalten. Billige feste Preise. Der neue Jahrgang dieser in gutem Sinne modernen, dabei billigsten Monatschrift bringt zunächst den grossen, humorvollen Roman Die bunte Kuh v.Rudolf Presber, ferner den stark und temperamentvoll geschrie benen Roman Freiheit - von Liesbet Dill, sow. Beiträge erzähl. Art von Hans Bethge. Georg Busse Palma Karl Busse- Hugo von Hoffensthal John Henry Mackay u. a. Jedes Heft bringt überdies eine Fülle von Artikeln unterhaltender und belehrender Art Darstellung der Zeitereignisse in Wort und Bild zahlreiche Kunstblätter in Probeheft durch jede Buchhandlung Farben- und Tondruck. Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. ( Forstwartet Gießen I. Forstwart Brück, Rödgen.) Donnerstag, den 19. Jan. 1911, vorm. 9 Uhr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen in den Abteilungen Lerchenfang, Hain, Wüftung, Altetisch und Mühlberg( 34, 37b, 41, 42, 45 a und 48) versteigert: 19 Fichtenderbftaugen mit 1,94 fm 4 Eichenderbstangen 0,38" 6 Rmtr. Eichen Nutknüpp I Hainbuchenscheitholz Erlenscheitholz Kiefernscheitholz Buchen- Knüppelholz " " " 18 " 61 " Eichens heitholz 1 " 12 " 3,6 " 84,7 " Eichen: 74 Kiefern " 1 Fichten4 38,4 Eichen" 1 46,7 " Kiefern: " " & chen= Kiefern: " " Buchen- Stockholz " 200 Wellen Buchen Reisig 1870 1320 Die Zusamenkunft ist auf dem alten Anneröder Weg am Waldeingang. Gießen, den 12. Januar 1911. Bürgermeisterei J. V. Keller. Mütter geht euern Kindern Zalewski's Deutsche LebertranEmulsion. AEMULSION Dieselbe ist garantiert wool: schmeckend und rein, fördert das Befinden der Kleinen im höchsten Make. Preis für die große Flasche 2 M. Man verlange ausdrücklich Marke Dorschkopf. Bahnhofs- Drogerie, Wetzlar Hermann Sircoulomb. Für Vereine u. Gesellschaften Komplette Theaterbühne zu verleihen. Anfertigung von Dekorationen und Lieferung ganzer Bühnen. Carl Hollmann, Dekorationsmaler, Roouftrake 32. Stehende und liegende Motoren für alle Brennstoffe. Billigste Preise. Geringe Tourenzahl. Sehr günstige Zahlungsbedingungen. Weitgehendste Garantie. kostenlos! Dünn säen, aber stark düngen! Auch für die Frühjarsbestellung mache sich jeder Landwirt diesen von Wissenschaft und Praxis als richtig anerkannten Ratschlag zur Regel Als beste und vorteilhafteste Phosphorsäure- Düngung empfehlen wir eine A. Collin, Frankfurt a. M. starke Chomasmehldüngung. Schillerstr. 28. Vertreter überall gesucht. Damen und Herren aus erften u. bürgerl. Kreisen, welche fich wirklich gut und glücklich zu berheiraten wünschen, wenden sich nur vert auensvoll an Frau Pfeiffer, Frankfurt a. M., Mainzerland str. 71 I. Wie mein Vater von der Zuckerkrankheit befreit wurde, so daß er wieder alle Speisen genießen tonnte und neuen Lebensmut befam, teile i dem auf Verlangen unentg. mit. Frau Otto Schädel, Lübeck UNUBERTROFFENT Waschen und Putzen WASCHET NUR MIT NAUMANNIA SEIFE CNVIRIANN HG Einfach OFFENBACHE möbl. Zimmer to der Nähe des Binhofs Näheres Albiuifte. 4, I. Etage Vertreter Ein Hamburger Commissionshaus sucht tüchtigen Vertreter für Waaren- Termin- Geschäfte. Offerten unter H. N. 5876 bef. Rudolf Mosse, Hamburg. Eine vorzügliche Waffe Im Konkurrenz- Kampf Ist ein wirkungsvoll abgefasstes Inserat am richtigen Platze. Derartige Vorschläge hat für Sie kostenlos die Firma Haasenstein& Vogler A. 8., Frankfurt a. M., Zell 48, I. Garantiert reines und vollwertiges Thomasmehl liefert nachbenannte Firma nur in plombierten Säcken mit Schutzmarke nnd mit Gehaltsangabe versehen. Stern Thomasphosphatfabriken Mark G. m. b. H. Berlin W. 35. Starn viertel Abgel ausgab jeden liegen Selters nicht 5 Nr Marks Stim Am 1 Arbeiten pellation hebung Diese In Wahlma Wegen Offerte wende man sich an die bekannten Verkaufsstellen oder direkt an die vorgenannte Firma. Eine wahre Goldgrube ist und bleibt der Verkauf von Fahrrädern Nähmaschinen und Zubehörteilen der ganz hervorragenden Marke Sturmvogel Leichte Tourenräder schnelle Rennräder, schicke Damenräder, vorzügliche Jugendräder. Alle Räder mit neuem, leichtem, verblüffend einfachen Doppelglockenlager. Nähmaschinen in allen Systemen und Ausführungen, Katalog steht gern zur Verfügung. Vertreter zu sehr günstigen Bedingungen gesucht Deutsche Fahrradw. Sturmvogel Gebr. Grüttner Berlin- Halensee 226. Kalk- u. Marmor- Werke u. Dampfziegelei Telefon 84. Aug. Gabriel jr. Giessen, Telefon 84. la. Qualitäten Massenfabrikationen Bahnanschluss ·> · Konzessionierte Pfandleih- Anstalt Inh. Hans Kratz Brandgasse 8, II. Etage Rhein weine Eigene Gewächse bester und allerbester Weinbergslagen bersendet in Fässern von 25 Ltr. u. in Kisten v. 12 Fl. an Paul Christian Saalwächter Weingutsbesitzer, NIEDER- INGELHEIM a. Rh. Spezialität: Ingelheimer Rotweine. F. Kalbreine's Kneipp affee Maiz But bold, wann oce Daher und machen. der Bund nötig. A Reichstag dringend, die Indu dige als Freijinnig tion ein Steuer gef tete die 2 der Liber Für die mann. lich kam ung des ten Blend Vereinigu In dem Straftaten Hausfried Entführun terfchlagu von Schl Rindersch bigung). Berichtes fagt, daß dieser Vo nicht gelu tig liegent Materie tommt da gabe. gefähr Schächten Polizeibeb ten des die Frage sichtspunkt logisch, w fidh ledigl belte. Di Freifinnig Schächten, barkeit in daß das zialdemok bräuchliche weil sie Die um die lanten be Kalareners Matkalle Fabriken Die gemein Friedrich Heyl, Darmstadt Maschinenfabrik, Kessel- u.Kupferschmiede baut als Spezialität ausser Brennereien Trockenanlagen Ansicht einer Trockenanlage für Kartoffel und Rübenblätter durch beise Luft und indicecte Ausnützung Ser Heizgase. Geislucht- Chen. Trommel. Trockner. Schnitzler u Züführung. Stempel aller Art für Behörden, Vereine, Geschäftsleute und Private besorgt rasch und preiswert die Knorr HaferFlocken GrünkernMehl Hafermehl Reismehl Das billigste Getränk! Kathreiners Malzkaffee. Seit 20 Jahren bewährt. Noch ist ler verlang der die w Die rot Die Wa auf der S neuen Sa sich die G len Ar Wirtschafts der Parole halb muß nalgejinnte landsf Alfo mag flar gepra die 3011 Die Wahlp = Aerztlich empfohlen.= Mittelftan HahnMaccaroni KätchenNudeln Der Gehalt macht's!" teien beftin vativen, ung( Chri und die S Wirtschafts Gießener Verlagsdruckerei Klein& Fischer Seltersweg 83 ( Haus Brüder Schmidt.) Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Klein& Fischer. Verantwortlich für die Redaktion i. V.: Albin Klein, für Reflame u. Anzeigen: W. Schmidt, sämtl. in Gießen. - Landwirt Arbeiter.