Dar mit bec udalange chemisch Stüd. effen [ 265/2 Gießen. hter. eine Toch ein Sohn. chter, Wiler, Berta Te Tochter. eine Toch Tochter, Jr eine Toch Winter, uer in Niemit Elisamit KaGießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 Pfg. monatlich cierteljährlich 1,50 Mr., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mr. Erscheint Rittags 3 Uhr. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter .. Manuskripte wird nicht garantiert... Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b.§. Nr. 164. - Zweites Blatt. täglichen Atemübungen in den preußischen Schulen. Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei des Großherzoglichen Polizei- Amfes Behörden Oberheffens sowie vieler anderer Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Samstag, den 15. Juli 1911. Erotische Musik. Die täglichen Atemübungen können ihren an und für guten 3wed nur erfüllen, wenn sie a) richtig in der sführung und Bewegung( Spannbeuge), b) mit tur- fit wissenschaft. Erst durch phonographische Aufder Strammheit und c) vollständig, d. h. in der geschriebenen Zahl und Menge geübt werden. Dazu ist es aber notwendig, a) daß sie nur von hrern( Turnlehrern), welche der Sache das nötige Infe entgegenbringen, und welche die technischen Fein en beherrschen, geleitet werden, b) daß sie von kleien Schülergruppen( einzelnen Klassen) ausgeführt rden, c) daß sie während der Zeitdauer von mindeens 10 Minuten geturnt werden. Diesen unbedingt notwendigen Forderungen stellen aber natürliche Hinternisse entgegen: a) Weil die Turnlehrer nicht immer verfügbar sind, han Zahl für diesen Zweck bei weitem nicht austhen, müssen diese Uebungen nicht selten von Nichtmern geleitet werden. b) Größere Abteilungen, in deen der einzelne Schüler, besonders der träge und tereffierte leichter verschwinden kann, müssen leider zummenturnen. un= c) Besonders beim Kurzstundenplan sieht man sich Mangel an Zeit gezwungen, die Uebungsfolgen unwesentlich, mitunter auf 5 Minuten abzukürzen. An daraus entspringenden Mißständen ergeben sich: das schädliche Haften und Drängen im heutigen chulbetriebe wird noch vermehrt. b) ein unvermeidliches aften und Drängen der Schüler auf dem Wege zum und Wirt, ungsplatz, was besonders bei engen und glatten omidoren und Treppen unheilvoll werden kann. c) sistencarzt fortgesetzte Störung des Unterrichts. d) eine meist Huhn in genügende Durcharbeitung des Körpers der Ueben und damit eine gewisse Einseitigkeit in der AusbilLng der so wichtigen Atemtechnik. e) durch die fortgeBunkorrekte und wenig angespannte Ausführung der ebungen, besonders von seiten derjenigen Schüler, welbgehilfe in hneider in r, Fabrifbeide in Bostanwär Dörr in Jarine Defthen Fischer, nna Otto, abeth Somreta Stöhr, Elisabeth Jahr alt. Jahr alt. a fich gern„ treiben“ lassen, eine Unterbrechung der auf equenter Gewöhnung basierenden turnerischen Strammil und damit eine schädliche Beeinflussung der turnerien Haltung und Disziplin. Wie gesagt, soll der betreffende ministerielle Erlaß vollem Erfolge und Segen führen, so muß hierin Weiner. erheblich Wandel geschaffen werden. Anmerkung. Die gemachten Erfahrungen des derzeichneten stützen sich auf eine fast zweijährige Beatungszeit. Restaurant Windhof. Kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit:: Täglich frisch Lafeegebäck:: Schlitzer Auerhahnbräu, hell 3/10 Ltr. 10 Pfg., Die Erfindung des Phonographen hat die Entstehung einer ganz neuen Wissenschaft zur Folge gehabt: die der vergleichenden Munahmen wurde das Material zur wissenschaftlichen Bearbeitung der musikalischen Aeußerungen primitiver und exotischer Völker zugänglich. Die ersten Phonogramme von exotischer Musik lieferte Dr. W. Fewkes, der im Jahre 1890 Gesänge der nordamerikanischen Zuni- Inder exotischen Musik zu einer selbständigen Wissenschaft dianer aufnahm; das Verdienst aber, die Erforschung gemacht zu haben, gebührt dem berühmten Berliner Philosophen und Psychologen Carl Stumpf, der zusammen mit Dr. D. Abraham und Dr. E. M. v. Hornbostel das Berliner Phonogrammarchiv gründete, dessen Bestand während der letzten Jahrzehnte von 30 auf 300 Walzen gestiegen ist. An der Hand dieses neu gewonschaft zu völlig neuen und sehr bemerkenswerten nenen Materials ist nun die vergleichende Musikwissengebnissen gelangt. Das wichtigste Ergebnis der bisherigen Untersuchungen besteht in der Feststellung, daß auch die Melodien der primitivsten Musik, die der Er( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Stellen: gesuche und Familienanzeigen 10 Pfg.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pig.- Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Playzvorschriften ohne Berbindlichkeit. Verlag der ,, Gießener Zeitung" 6. m. b. H. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. schiedene Rhythmen vor, und zwar als Begleitung zu einem Gesang, der wieder seinen ganz besonderen Takt und Rhythmus haben kann. Wenn man ein solches Musikstück in der Weise phonographisch festlegt, daß man jede Trommel mit einem besonderen Apparat aufnimmt, diese einzelnen„ Stimmen" dann transkribiert und in einer Partitur mit dem Gesang vereinigt, wird man die merkwürdigsten Formen und Wechselbeziehungen und überall eine strenge Regelmäßigkeit finden. Daß bei allen Negern das Auffassungsvermögen für komplizierte rhythmische Gefüge außerordentlich geschult ist, zeigt sich West- und Mittelafrikas besitzt jedes Dorf eine Tromauch in der sogenannten Trommelsprache. Diese bildet eine Art drahtloser Telegraphie: bei vielen Stämmen mel, die bestimmt ist, Mitteilungen auf akustischem Wege sen, falls es erforderlich ist, weitergegeben werden. Da in benachbarte Dörfer gelangen zu lassen, die von diedie hellen Töne dieser Holztrommeln besonders während der Nacht auf sehr weite Strecken vernehmbar sind, bildet dieses Meldesystem einen äußerst wichtigen Fatfor im Leben zahlreicher afrikanischer Negervölker. Es findet sich übrigens auch in der Südsee und in Südprimitiveren Völkern nicht gesprochen werden. Die Leute amerika. Von einem eigentlichen Tonsystem fann bei den kennen die Töne nur innerhalb ihrer Melodien. Wenn Phonograph bis heute aufgezeichnet hat, eine gewisse Struktur besitzen. Völlig aufgegeben ist die in früheren man einen afrikanischen Musiker auffordert, die TonReiseberichten oft auftretende Behauptung, daß die Ge- leiter zu singen, wird er nie begreifen können, was man sänge der Naturvölker in einem durchaus regellosen Gevon ihm will. Dagegen besitzen die exotischen Natur= heule bestehen. Selbst auf den niedrigsten, bisher be- völker, wie die Siamesen und Japaner, allerdings ihre fannt gewordenen Stufen musikalischer Kunst ist ein eigenen, sehr beachtenswerten Tonsysteme. Aber noch musikalischer Bau, ein System erkennbar. Vor 25 Jahweit befremdender, als das Tonsystem der Siamesen ren noch galt die immer noch weit verbreitete Annahme, mutet uns ihre Art des gemeinsamen Musizierens an. daß unser Tonsystem das einzig mögliche, das natur= In ihrem Orchester spielt nämlich jedes Instrument eine Variation des Themas, und zwar seiner Beschaffenheit notwendig entstandene sei, alles selbstverständliche Tatsache; es ist Alex 1. Ellis gewesen, der im Jahre 1885 gemäß: die Flöte z. B. gleicht vor allem Triller und durch äußerst sorgfältige Tonmessungen an fremdländifleine rasche Schmuckpassagen in die melodische Linie schen Instrumenten nachwies, daß die Siamesen die Of ein, während die tonalen Schlaginstrumente( Xylophon tave in sieben Stufen einteilen aber nicht in Halb- und und Metallophon) ihren besonderen Charakter durch Ganztöne, wie wir, sondern in Töne von stets glei- afzentuierte Läuse und zahlreiche Tremolos zum Auschem Abstande. Ein Hauptunterschied zwischen unserer drucke bringen. Es ist also viel eher ein nebeneinander und der exotischen Musik liegt darin, daß unsere Muſik als ein Zusammenmusizieren; Stumpf nennt es Hetesich unter Entartung des rhytmischen Momentes immer rophonie, und Platos Schilderung macht es wahrscheinausschließlicher auf harmonische Grundlage stellt, wählich, daß die Griechen in ähnlicher Weise musiziert rend in der exotischen Musik der Rhythmus in den mei- haben, wie es heute noch in Siam, auch auf Java, in sten Fällen einen außerordentlichen Entwickelungsgrad China, Japan 2c., geschieht. Jedenfalls muß die früher erreicht hat. Besonders, wenn die Trommel mit und auch jetzt noch vielfach übliche Verachtung der exoSpiele ist, treten häufig rhythmische Gebilde auf, die tischen Musik einer aufrichtigen Achtung weichen, aufzufassen wir vollkommen außerstande sind. Afrika hat somehr, als bei den Natur- und exotischen Völkern die es darin anscheinend am weitesten gebracht. In West- Musit fast durchweg einen wirklich bedeutenden und unafrika gibt es eine wahre Polyphonie des Rhythmus, entbehrlichen Bestandteil des ganzen öffentlichen und privaten Lebens bildet. drei oder mehr Trommeln tragen zu gleicher Zeit verim Stein's Garten.. Giessen Bes. C. Stein kel 3/10 Ltr. 12 Pfg.:: Schattig. Garten:: Herrliche Turmaussicht. Hotel Restaurant und 1. VergnügungsKorporationen und Vereinen grosse u. kleine:: Säle zur Verfügung. Auto- Garage und Pferdeställe. 2971 - - Etablissement mit großem Garten Fremdenpension Kohlheyer. Mittagstisch in und außer Abonnement. Elektr. Licht. - Telephon Nr. 5. Bad im Hause. Kaffee- Rösterei Gasthof Zur Krone Jakob Maternus empfiehlt seine anerkannt vorzüglichen[ 245/3 Kaffee- Mischungen. Campinas cand. Santos Mischung ... Pfd. 1.20 Mk. 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Juli und mache ich ergebenst darauf aufmerksam, dass meine Konfektions- Läger ausser einigen kleinen Beständen Winterware aus der Saison 1910 Nur neue Waren der Saison 1911 enthalten Blusen in baumwoll. Musseline, Kimonoform und verkaufe ich trotzdem zu folgenden Fenorm billigen Preisen Pfg. 75 Blusen Hemdform, in gestreiftem 1.90 Blusen Leinen in Seinenchiffon auf türk. Futter Blusen Hemdform, reine Seide, gestreift Mk. Blusen in baumwoll. Musseline mit Besatz Blusen form, reich gestickt in schwarz Satin, HemdMk. 38 Blusen Mk. 485 Blusen weiss Stickerei, ganz aus Einsätzen gearbeitet 365 Mk. Blusen in weiss und farbig Tüll 3.50 Blusen weiss Mull, Kimonoform, mit Stickerei Blusen weiss Mull, sehr reich mit Einsätzen garniert Mk. in Chiffon mit feiner Tüllpasse Blusen in rein seidenem Fourlard, Kimonoform mit Paspel Blusen in reinwollenem Musseline 50 mit türkischem Besatz M. 3 Blusen in rein. Wolle, Kimonoform, m. 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Neben den bisher beliebten und bekannten Waschstoffen, wie Leinen, Kattun, 3ephir, musseline, Batift ufm. macht sich der in letzter Beit etwas zurückgetretene Pikee wieder bemerkbar. Eine großze Konkurrenz erhalten diese Stoffe im Baumwoll Doile, der so duftig wirkt und sich so leicht reinigen läßt. Das Unterkleid hann aus Batist oder Satin bestehen. Empirekleid fr. 5602. Straßenkostüm. Jade Nr. 190jj. Rod Nr. 3223. 6421 Aermel. Der gleiche Streifen bildet auch den Gürtel, während ein breiter Streifen mit dem mäander. muster die leicht eingereihte Tunika des Rockes abschließt. Das schlichte Material bildete Baumwoll. Doile und gleichfarbiger Satin. Letzterer war für den unteren Rock ver. wendet, über den die Tunika aus Doile fiel. An der Kimonotaille schränken ausspringende Säumchen Sommerkleid mit Dardangerfliderei. Bluse nr. 6421. Rod Nr. 3203. Die Modefarbe ist, wie bereits erwähnt wurde, neben grün kirschrot, das fast an keiner Toilette fehlt. Es besitzt eben wie keine andere Sarbe die Eigenschaft, ein Kleid zu beleben und sei es noch so sparsam angewendet. Zu den Toilettenergänzungen gehören vor allen Dingen Schuhe und Strümpfe, Taschen, Jabots, Schirme usw. Alle diese Sachen sind ebenfalls den Gesetzen der Mode unterworfen, indem fie fich der Sorm und dem Charakter des Anzuges anpassen. Schuhe und Strümpfe werden von den Modedamen genau in der Sarbe des Kleides gewählt. Wer sich nur mit dem hellen oder schwarzen Lackschuh begnügt, kann die Sarbe des Strumpfes dem Schuh oder dem Kleid anpassen. Voraus. gesetzt wird hierbei, daß der Schuh mit dem Kleid nicht zu sehr kontrastiert. Dem dunklen Kleid Sarf fich niemals der helle Schuh gesellen; dagegen kann ein schwarzer Lackschuh zu einem hellen Kleid getragen werden, obgleich bei weißen Toiletten stets auch der weiße Schuh vorzuziehen ist. Caschen und Schirme müssen dem Charakter des Kleides angepaßt sein. Der Leinenschirm darf sich niemals einer seidenen Toilette gesellen; ebensowenig gehört der elegante Spitzenschirm zum B Schirm und pom padour mit Richelieuftideret. Shirm Wr. 31-35. Pompadour ftr. 81312. 0000000 schlichten, glatten Leinenkleid. Bei einem mehrfarbigen Kleide muß die Sarbe des Schirmes aus den vorhandenen Sarben gewählt werden. Auch die Sarbe des soutes ist mitentscheidend. Alles in einer Sarbe zu wählen, zeugt nicht von sicherem, feinsten Geschmack. Ein gutgeschulter Geschmack vermag die verschiedensten Sarben so gegeneinander abzustimmen, daß fie als ein einheitliches Ganzes erscheinen. Das gleiche gilt von den Taschen und Pompadours. Was die Jabots und Krawatten betrifft, dürfen Erscheinungen mit kurzer Taille nur lange, schmale Sormen wählen, während schlanke Siguren mit langer Taille durch kurze, dicht fallende Jabots die Sigur verbessern können. P. G. Beschreibung der Bilder. Ar. 5602. Wohl noch nie sind die Bestrebungen für Reformierung der Srauenkleidung so mit den Gesetzen der neuen Moderichtung zusammengefallen, wie in diesem Jahre. Einen Beweis dafür liefert modell nr. 5602. Dieses reizende Reformkleid zeigt die typische kurze Taille und den angeschnittenen Balbármel. Die weitere Garnitur bilden kragenähnliche Bretellen, wie die Abbildung zeigt, an deren Stelle aber auch ein hinten ab. gerundeter, vorn eckiger matrosenkragen treten kann. Als material Siente blau- grüner Wollmuffeline mit grünen Seidenblenden und etwas Stickereieinsatz. Der Schnitt hierzu ist in 44, 48, 52, 56 cm halber Oberweite für 1.25 m. erhältlich. Sommerkleid mit bardangerftiderei, Bluse Nr. 6421, Rod r. 3205. Ein apartes und in jeder Beziehung dankbares material für die Sommergarderobe bietet die leicht herzustellende Hardangerfickerei. An unferer Vorlage umgibt ein schmaler, ganz durchfichtig gearbeiteter Einsatz den viereckigen Ausschnitt, wobei er fich vorn fintsseitlich fortsetzt, und begrenzt, von Plissee begleitet, den dreiviertellangen die Weite auf der Schulter ein. Zur Taille ist der Schnitt in 44, 46, 48, 50, 52 cm halber Oberweite für 60 Pf., zum Rock in 96, 100, 108, 116, 125 cm Büftweite für 80 Pf. er. hältlich. Sür die Bar dangerstickerei ist zu dem Rockeinsatz die naturgroße Photographie des Muster faizes unter Nr. 401 für 70 Pf. zu beziehen, wäh rend der schmale Einsatz in der im gleichen Verlage erschienenen Broschüre über Hardangerstickerei naturgroß abgebildet ift. Kostüm Jade Nr. 19 011, Rod Nr. 32 23. Die 2b. bildung veranschaulicht die Mode der kurzen, flotten Jacken und die Susammen. stellung zweierlei Stoff. arten. Tuch und Seide 6412 Aufjer der Modell- nummer gebe man bei Beftellung von Schnittmustern der Internationalen Schnittmanufaktur zu Dresden- I. 8-31 als Maf an: für Taillen die Hälfte der Oberweite, für Röcke die ganze Hüffweite, die, wie die nebenitehende Abbildung zeigt, zu nehmen find. Smedbluse Nr. 6412. 11, IX. 6433 Säumchenbluse Nr. 0433. in dem modernen, dunklen Kirschrot ergaben das material; dazu Umlegekragen und Aermelaufschlag aus Irish- Guipure. Die Jacke zeigt einen aparten, vorn pattenartig geformten Teil, der im Rücken in gleicher Weise auf den mittleren Rückenteil greift. Der schmale Schalkragen, den der Spitzenkragen belegt, reicht bis zum Taillenschluß, wo die Jacke mittelst zweier Knöpfe geschlossen wird. Dreiviertellanger Aermel. Die Seide der Jache wiederholt sich als breite Blende auf dem Drei- Bahnenrock. Ju der Jacke ist der Schnitt in 42, 44, 46, 48, 50, 52 cm halber Oberweite für so Pi.. zum Rock in 96, 100, 104, 108, 112, 116, 120, 125, 135 cm süftweite für 60 Pf. zu beziehen.. Schirm und Pompadour Nr. 51315 und 31312. Schirm und Pompadour bestehen hier übereinstimmend aus weißem Leinen und sind mit einer aparten Richelieufticherei aus. gestattet. Der Schirm zeigt die immer noch beliebte 12 teilige Sorm. Der Pompadour ist mit hübscher, geschweifter Linie gearbeitet, mit der, der Ueberschlag harmoniert. Unterlegt ift der Pompadour mit zartfarbiger Waschseide, die doppelseitig, haltbar und billig ist. Die Mustervorzeichnung ist zum Schirm für 60, zum Pompadour für 50 Pf. erhältlich. Smodbluje Nr. 6412. Eine der kleidsamsten Blusen für Backfische und schlanke Er scheinungen ist die Smockbluse. Unsere Vorlage ist mit rundem Ausschnitt gearbeitet, der durch eine Passe nebst Stehkragen aus Tüll gefüllt wird. Der Tull ist auch für die Ellbogenpuffe und Bündchen verwendet. Als material für die Bluse diente heller Woll musselin. Sür die Smocharbeit ist der Smock Dorzeichner zu empfehlen, wodurch das lang wierige Einreihen fortfällt. Der Schnitt zur Bluse ist in 42, 44, 46, 48, 50 cm halber Oberweite für 70 Pf. erhältlich. Säumchenbluje Ar. 0435. Diese Bluse eignet sich ihrer Säumchen wegen besonders für schlanke Erscheinungen. Die Säumchen find in ganzer Taillenbreite ausgeführt und zwar im Rücken durchgehends, vorn in Brusthöhe ausspringend. Auch der Aermel zeigt durch. gehende Säumchen, der in ein glattes Bündchen mit etwas Soutachebesatz tritt. Der gleiche Besatz wiederholt sich auf der Ausschnittblende. Als material hönnen nur leichte Stoffe, wie Wollmuffeline, pongeeseide, Batist, Sephir und ähnliches in Betracht kommen. Zur Bluse ist der Schnitt in 40, 42, 44, 46, 48, 50, 52 cm halber Oberweite für 50 Pf. erhältlich. Empirekleid mit Rimonotaille Nr. 5611. Weißer Muffelin mit kleinen roten Punkten und roten, weißharierten Kanten diente zur Herstellung des hochmodernen, aparten Kleides. Die Kanten garnieren in effektvoller Weise den oberen und unteren Rand des fiebenteiligen, spitzen Panzerteiles, die spitz zulaufenden Kimono blusenteile und die unteren Aermelränder. Dem unteren Rand des Panzers fügt sich ein fadengerader Plisseefaltenvolant an. Der Schnitt hierzu ist in 44, 46, 48, 50, 52, 54, 56 cm halber Oberweite für 1 m. erhältlich. Bluse mit Bändchenarbeit Nr. 6444. Weißer Doile Пinon und schwarze Spitzenbändchen vereinigen fich für die elegante Dorlage die von fleißigen Bänden leicht herzustellen ist. Die Bändchen. arbeit erscheint als Taillenteil mit tiefem Ausschnitt, an den fich ein schmaler Streifen anfügt. Barmonierendes Aermelbündchen. An Stelle der Bändchenarbeit kann dieser Teil auch aus Stoff ge arbeitet werden. Der Mustervorzeichnung zum Spitzenteil, Sie unter Nr. 31285 für 2.50 m. erhältlich ist, liegt ein ausführlicher, illustrierter Technikzettel bei. Der Schnitt zur Bluse ist in 44, 48, 48, 50 cm halber Oberweite für 60 Pf. zu beziehen. 31285 Empirefleid mit Rimonotaille fr. 5011. Bale mit Bändenarbeit. 6444 Frauen! Beachtet, leset und abonniert die Empfehlt bei den Geschäftsleuten die Giessener Zeitung"