000 t a.Bergitt. f Bunid: t. 750.-, teferenzen. 000 erke erricht Idete KaufDas Realen- Examen. le. 10. Die n- Prüfung. Die Studienyzeum oder um. Glanz. erkennungsschaftlichen Schnelle. . Ersparnis cht. Bestes ng auf allen ereitwilligst gen. am. So el mäft hon 828 ungen. che lack. Matratzen Eer Polsterreeller fachtermöbel hlen 3tr. 70 Big " 90 75 reifen: melierte( ge und Braunund Bechen er Str. 151. Te befter und inbergslagen ffern von 25 b. 12 l. an chter EIM a. Rh. veine kere Pfd. 80 90 100 dhen Mr. 1.05 2.00 " 4.75 " Pfd. 70 P 65 " Ditello. böl Ltr. 90 P 0 Stüd 75, 0 Stüd 85, and- Butter. nus Frankf. St inigung. famil. in Gießen Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 Pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen - der Großherzoglichen Erscheint Bürgermeisterei vierteljährlich 1,50 Mit., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mr. jeden Werktag früh.- Die„ Humoristischen Blätter" liegen wöchentlich einmal gratis bei. Redaktion: Seltersweg 83.- Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Herausgeber: Albin Klein& Otto Fischer. Nr. 39. - - Telephon: Nr. 362. Aus Stadt und Land. Gießen, den 15. Februar. - !! Neue Hundertmarkscheine. Das Reichsbankdirektorium macht bekannt, daß in nächster Zeit eine neue Art von Reichsbanknoten zu 100 Mark zur Ausgabe gelangen. Die in der Hauptsache in bläulichem Kupferdruck ausgeführten Noten sind aus geschöpftem Papier hergestellt. Sie zeigen in einem Nebenteil von der Vorderseite aus gesehen links als Wasser= zeichen das Brustbild Kaiser Wilhelms 1. in eigener Art und darunter ein von lichten Punkten umgebenes, dunfel umrandetes Oval mit der hellen Zahl 100. Auf der linken Hälfte der Rückseite befindet sich ein Streifen aus purpurroten und grünen Pflanzenfasern. Die Nummer erscheint auf jeder Note fünfmal, und zwar zweimal auf der Vorderseite, dreimal auf der Rückseite. !! Die Kohlen werden billiger. Der Braunkohlenbrikett- Verkaufsverein, G. m. b. H. in Köln, hat eine erhebliche, am 1. Mai in Kraft tretende Preisermäßigung beschlossen. Dieselbe beträgt in einzelnen Bezirken bis zu 18 Mark für den Doppelwagen. Gießen. Der Bombenattentäter We r= ner wurde zur Verbüßung seiner Strafe nach dem Landeszuchthaus Marienschloß verbracht. Auf seine an die Staatsanwaltschaft gerichtete Bitte wird der noch junge Mensch von älteren Gefangenen abgesondert gehalten und auch in einer seinen Fähigkeiten entsprechenden Weise beschäftigt werden. Gießen. Die 19jährige Veronika Brezzig= heimer aus Heubach bei Miltenberg, die im Kreis Wetzlar als Magd tätig war, gebar in der Gießener Frauenklinik ein Mädchen. Dieses wurde dem Säug= lingsheim zur Pflege übergeben. Gestern holte die Mutter ihr Kind dort ab unter dem Vorgeben, sie wolle daund mit in ihre Heimat gehen. Man rüstete Mutter Kind für die weite Reise gut aus, doch begab sich die Mutter gleich darauf nach dem Schiffenbergertal, wo sie das Kind vollständig entblößt auf einen zugefrorenen Graben abseits von allem Verkehr aussetzte. Einige Frauen hatten aus der Ferne das auffällige Treiben der Person bemerkt, begaben sich etwas später an Ort und Stelle und fanden das vollkommen erstarrte Wesen, welches erst 14 Tage alt war, und brachten es zur Klinik zurück. Die in Haft genommene Mutter erklärte, es sei ihre Absicht gewesen, ihr Kind totfrieren zu lassen, um sich seiner zu entledigen. Gießen. Der 1. Hauptgewinn 2. Klasse der 224. Preuß. Klassenlotterie fiel mit 60 000 Mart auf die Nummer 143 157 nach Darmstadt. Gießen, 14. Febr. Das Wahlbureau für die Kandidatur Dr. Werner befindet sich von heute ab hier im Eisenbahn- Hotel( Hopfeld), Friedrichstraße 4. Alle weiteren Angaben erfahren unsere Leser aus dem Anzeigenteil der heutigen Nummer. Gießen. Die vereinigte medizinische Fakultät der hiesigen Universität hat den Oberregierungsrat Fr. Hafner in Karlsruhe ehrenhalber zum Dr. med. vet. promoviert. * Gießen. Fräulein Fränzi Koch wurde nach einem Gastspiel als Helene in„ Taifun", das sie vor 8 Tagen im Schauspielhaus in Leipzig erledigte, unter günstigen Bedingungen auf 2 Jahre engagiert. Gießen. Das Buff'sche Grundstück, Frankfur terstraße 10, ging für 98 000 Mt. in den Besitz des Dr. med. Reinewald über. *) Gießen. Die eingesetzte gelindere Witterung In veranlaßt die Gartenbesitzer wieder zur Tätigkeit. unseren schönen Anlagen ist man mit dem Frühjahresschnitt der Bäume und Sträucher beschäftigt. * Lollar. Der hiesige Geflügelzuchtver ein veranstaltete am Samstag und Sonntag im Saale der„ Germania" im Verein mit dem Landwirtschafts= fammer- Ausschuß seine erste Bezirksausstell ung für den Bezirk Alten- Buseck- Lollar. Die Ausstellung war aus etwa 12 Dörfern des Bezirkes reich beschickt. Grünberg. Der Weichensteller in der HessischPreußischen Eisenbahngemeinschaft Konrad Wah I hier wurde in den Ruhestand versetzt. - Butzbach, 12. Febr. In der Geflügel- und Kaninchen- Ausstellung des hiesigen Zucht vereins waren 600 Zuchttiere ausgestellt. Schlitz. In dem Prozeß gegen den ehemaligen Gräflich Görtz'schen Revierförster Adolph, welcher, in erster Instanz vor der Strafkammer Gießen verhandelt und in dem Adolph freigesprochen wurde, ist Revision beim Reichsgericht eingelegt worden. -m Ober- Mörlen, 14. Febr. Für Vernichtung der Mäuse und Hamster hat unsere Gemeinde im Herbst v. J. über 7000 Mt. aufgewendet. Um diesem Uebelstand auch im Frühjahr wirksam entgegenzutreten, sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei Amfes = Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Mittwoch den 15. Februar 1911 müssen abermals einige tausend Mark aufgewendet werden, sonst bleibt von der Aussaat nichts übrig. NiederMörlen hat für Vernichtung dieser Landplage über 3000 Mark, Bad- Nauheim beinahe 4000 Mart, Steinfurth über 3000 Mt. aufgewendet und trotzdem macht sich allenthalben keine Verminderung dieser Plage bemerkbar. Lich. Da der Plan der Lißberger Ueberland= zentrale aufgegeben wurde, wird unsere Gemeinde ein eigenes Elektrizitätswerk errichten. Groß- Gerau, 13. Febr. Mit Hilfe eines Polizeihundes gelang es, die Spuren einer hiesigen Dame, die in einer Nervenheilanstalt bei Neckargemünd untergebracht und dort entwichen war, bis an den Necar bei Schlierbach verfolgen zu können. Dort verloren sich die Spuren im Wasser, und man nahm deshalb an, daß die Kranke sich im Neckar ertränkt habe. Das wies sich auch als richtig, denn die Leiche wurde bald darauf in der Nähe von Schlierbach aus dem Neckar geländet. er= Wetzlar. Die am Sonntag stattgefundene nat.lib. Vertrauensmänner- Versammlung hat Defone mierat Kreuz- Bonn, den Vorsitzenden der Landwirtschaftskammer für die Rheinprovinz, vorbehaltlich der Zustimmung der Altenkirchener Nationalliberalen, einstimmig als Reichstagskandidat für Wetlar- Altenkirchen aufgestellt. Jetzt wird der Wahlkampf noch verwirrter. * Wetzlar, 14. Febr. Die Metzger- Innung hat die Fleisch- und Wurstpreise um 10 Pfennig pro Pfund herabgesetzt. *) Braunfels. Unser früherer Beigeordneter Hofapotheker Pickhardt ist am Sonntag im Alter von 80 Jahren gestorben. Es war eine weit und breit be liebte Persönlichkeit; um unsere Stadt hat er sich sehr verdient gemacht. *) Leun. Dr. med. Ulmer, bisher in Sachsenberg( Waldeck) hat sich hier als Arzt niedergelassen. Er ist ein Sohn des Lehrer Ulmer in Niederbiel. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Re flameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bet Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichteit. Gesamtleitung: Albin Klein. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. Ortenberg. Jm Nachbardorfe Usenborn starb der älteste Einwohner des Ortes und der Umgegend, der 91jährige Joh. Pfeifer. -m Steinfurth, 14. Febr. Die Grund- und Bodenpreise haben durch die Rosenkulturen eine Höhe er= reicht, wie sie in der ganzen Wetterau nicht mehr vorhanden sind. Ein Eigentümer verkaufte fürzlich 24 Normalmorgen Land für über 80 000 Mt. und hat trotzdem den Zuschlag nicht erteilt. Die Pachtsumme für den Normalmorgen ist von 35 Mt. auf 55-60 Mark gestiegen und dabei ist noch nicht einmal Gelände zu bekommen. Siegen, 13. Febr. Vor einiger Zeit wurde bekanntlich der Kassierer der Baugenossenschaft„ Siegerland" und Geschäftsführer des nationalliberalen Kreisvereins, Kaufmann Gustav Höpfner, wegen Unterschlagung von zirka 12 000 Mt. Baugenossenschaftsgeldern in Untersuchungshaft genommen, nach wenigen Tagen aber wieder auf freien Fuß gesetzt, da der Beschuldigte seine Verfehlungen eingestand und kein Fluchtverdacht vorlag. Jetzt ist Höpfner aufs neue verhaftet worden, und zwar wegen Unterschlagung von mehreren tausend Mark, die aus einer Erbschaftsangelegenheit stammen. Auch in diesem Falle ist Höpfner geständig. * Griesheim a. M., 13. Febr. Der„ Mittelrh. Verband evang. Arbeitervereine" beschloß in seiner gestrigen hier abgehaltenen Delegiertenversammlung der Anstellung eines Verbandssekretärs näher zu treten. Das Verbands- Stiftungsfest 1911 wird in Höchst a. M. gefeiert. * Frankfurt a. M. Die Reichstagskommission, der das Schiffahrtsabgabengesetz zur Vorberatung überwiesen ist, wird heute Mittwoch die Häfen von Frankfurt, Mannheim, Mainz, Köln und Duisburg besichtigen, um die Verhältnisse an Ort und Stelle kennen zu Ternen. Darmstadt. In dem Streitfalle des Professor v. Soxhlet gegen den Geh. Rat Professor Wagner hat auf Strafantrag des letzteren die hiesige Staatsanwalt*) Herborn. Der Bau der Strecke Weide- schaft beantragt, die Voruntersuchung gegen Professor v. nau Dillenburg beginnt im März. Diese neue Soxhlet zu eröffnen. Bahnstrecke kürzt den jetzigen Weg von Siegen bis Dillenburg um rund 20 Kilometer. = *) Haßfeld. Eine am letzten Donnerstag hier tagende, von Bürgermeister Brühl- Eifa, einberufene Versammlung hat sich einmütig mit dem Projekt, eine Verbindungsbahn zwischen Lahntal und Edertal( von Biedenkopf nach hier) zu erstreben, befaßt. Von sämtlichen Rednern wurde das dringende Bedürfnis, den Norden des Kreises Biedenkopf und die benachbarten Wittgen= steiner Orte mit der Kreisstadt durch eine Eisenbahn zu verbinden, treffend geschildert. Liegt doch zur Zeit die Kreisstadt auf dem Eisenbahnwege 80 Kilometer von uns entfernt, während eine direkte Bahnverbindung nur 12-13 Kilometer betragen würde. Für uns ist es auch sehr wichtig, auf fürzerem Wege ärztliche Hilfe und die Kliniken in Marburg und Gießen erreichen zu fönnen. Das Komitee wird sich mit dem in Biedentopf bestehenden Komitee verständigen, um in gemein samer Arbeit das wichtige Werk zu fördern. = Marburg. Als Nachfolger des verstorbenen Professors der Geographie, Geh. Rat Fischer, wurde Geheimer Rat Professor Krümmel aus Kiel, und als Direktor des zahnärztlichen Instituts Professor Dr. Fischer aus Greifswald nach hier berufen. Marburg. Die Wahl des Abg. Dr. Böhme, unseres derzeitigen Vertreters im Reichstage, ist für gültig erklärt worden. * Biedenkopf. In einer Sonntag für den hiesigen Kreis einberufenen Metzgerversammlung wurde beschlossen, beim Einkauf von Schlachtvieh nach Lebendgewicht 5 Prozent abzuziehen. Frankenberg. Am letzten Samstag haben der 14jährige Heinrich Gerhold und der 12jährige Arthur Marx zwei andere Schulknaben, die auf dem Eise der Edder eingebrochen waren und zweifellos verloren gewesen wären, mit eigener Lebensgefahr ge= rettet. *) Fulda, 14. Febr. Die am Sonntag stattge fundene Generalversammlung der hiesigen Ortsgruppe des christlich- sozialen Metallarbeiterverban des war stark besucht. Aus dem Jahresbericht ging hervor, daß sich in der letzten Hälfte vergangenen Jah res die Mitgliederzahl verdoppelte, jetzt über 200 be trägt. Die Kassenverhältnisse sind ebenfalls günstige. Die Montag stattgefundene Generalversammlung der Ortsgruppe der christl. Textilarbeiter war eben falls gut besucht. Die Mitgliederzahl ist laut Jahresbertcht von 99 auf 187 gestiegen. Die Kassenverhältnisse sind gute. - * Dieburg. Ein„ Verein für Heimatpflege im Kreise Dieburg" wurde hier gegründet. Etwa 100 Personen waren zur grundlegenden Versammlung erschienen. Eltville, 13. Febr. Die Ortskrankenkasse hat den Anschluß einer Kinderversicherung beschlossen. Den Mitgliedern soll auf Wunsch gegen Zahlung von 1 Mt. monatlich jedem im Haushalt befindlichen Kind bis zum 14. Lebensjahre freie ärztliche Behandlung zuteil werden. * Mainz, 12. Febr. Das sinnvolle urgelungene Gedicht, welches bei der Herrensizung des Karnevalvereins dem Großherzog bei Ueberreichung der Kappen für seine zwei Söhne durch den Karnevalspräsidenten Rechtsanwalt Dr. Reen vorgetragen wurde, fand bei dem Landesherrn freudige Aufnahme, sodaß er den Wunsch aussprach, man möge es ihm nach Darmstadt schicken, damit es seine Gemahlin auch lesen könne. Dem Wunsche des hohen Herrn wurde am Samstag entsprochen. Das Gedicht stammt von dem Komiteemitglied Herrn P. T. Keßler, Hilfskonservator am römisch- germanischen Museum hier. Mainz. Der Verein für Säuglingsschutz in Mainz hat nach dem in der Hauptversammlung erstatteten Jahresberichte im Jahre 1910 645 bedürftigen jungen Müttern Aufklärung und Rat erteilt, also einem Viertel des ganzen Jahrganges bei 2217 standesamtlich gemeldeten Geburten. Die gesamten Ausgaben für Stillprämien betrugen 4637,50 Mt., für Säuglingsmilch 1057,28 Mark. * Oeffentlicher Sprechsaal. Ronstitutionelle Fabrikverfass= ung. Sehr wichtig für die Handwerker und überhaupt alle Gewerbetreibende ist die Erklärung des Herrn Pfarrers Korell, daß er als Volksparteiler für eine konstitutionelle Fabrikverfassung eintritt. Was heißt das und von welcher Tragweite ist das? Die erste Frage ist leicht zu beantworten; die zweite nicht. Man will ſtatt der jetzigen Betriebsformen, wo der Inhaber eines Geschäftes allein als Eigentümer und Herr die nötigen Anordnungen über die Arbeit, die Arbeitszeit, den Lohn, den Verkauf der Waren 2c. trifft, ein Wirtschaftssystem, ähnlich dem politischen Parlamentarismus, wonach die Gehilfen und Untergebenen, überhaupt alles Dienstpersonal in den Geschäften, den Fabriken, Handwerksstätten und Familien über die erwähnten Gegenstände mitzusprechen, mitzuraten, mitzubestimmen haben. Der Dienst herr soll also in Sull seiner Selbständigkeit beschränkt werden, bei allen Dienstobliegenheiten sein Dienstpersonal refragen, ob es damit einverstanden ist, man operiert also sozusagen bis zu einem gewissen Grad gemeinsam, das Personal ist, so sagt Pfarrer Korell am Geschäft mehr oder weniger beteiligt und wird dadurch auch be' rechtigt, am Betriebsgewinn teilzunehmen. - er Deutscher Reichstag. Im Nu waren alle Dächer leer," erzählte Hamilton, Soldaten und Bürger flohen etligst in die Häufer. Ich ging auf 400 Fuß herab und begann die Stadt nochmals zu umkreisen. Jezt merkten sie wohl, daß ich kein Feind war, denn die Soldaten kamen wieder aus ihren Schlupfwinkeln hervor, und die Bewohner strömten auf die Gassen. Eine Gruppe von Offizteren auf einem Dache rief mir etwas zu, aber ich konnte wegen des Geräusches, das mein Motor machte, nichts verstehen. Leicht hätte ich Bomben auf die Stadt herabwerfen können; ich glaube indes nicht, daß man mich von unten mit einer Kugel hätte tref= fen können. Auf der Rückfahrt gewahrte Hamilton einen amerikanischen Wachtposten. Der Mann mußte wohl ge= schlafen haben. Als er erwachte und die riesige Maschine gewahrte flog das Gewehr an seine Backe. Hamilton kam aus einer Höhe von 1000 Fuß direkt auf den Soldaten zu, dem plötzlich so angst zumute wurde, daß er einen lauten Schrei ausstieß und in den Strom sprang. Andere Flie= ger haben weniger zu berichten, weil, wie ste selbst be= kennen, sie so sehr mit ihren Maschinen beschäftigt waren, daß sie teine Beit zur Beobachtung hatten. Es bestätigt dieser Bericht, daß nur unter ganz günstigen Umständen ein Flieger außer der Bedienung seiner Maschine auch noch beobachten kann. Die„ Bomben" des Herrn Hamilton find wohl Flunkerei. Klugerweise hatte er feine hei sich. Am Montag begann im Reichstage die zweite Resung bes Etats, zunächst desjenigen der Marineverwaltung. Eine längere Geschäftsordnungsdebatte verzögerte den Beginn der cigentlichen Beratungen trotz des späteren Sizungsanfanges noch um etwa eine Stunde. Der Zentrumsredner Abg. Erzberger übte eine durchweg günstige Kritik am Etat und an der Politik der Marineverwaltung. Er bezeichnete das Jahr 1911 als einen Wende- und Höhepunkt der Entwicklung unserer maritimen Streitkräfte, indem es den Abschluß der Neubauten nach dem Flottengesetz bringe und nun die Zeit der inneren Ausgestaltung und der Ersatzbauten gekommen sei. Das Anlethebedürfnis set, da seit 1900 dte Armierungskosten nicht mehr auf Anleihe, sondern aus den laufenden Reichseinnahmen bestritten würden, ständig herabgegangen und würde 1917 ganz aufhören. Die Kosten für die Landesverteidigung seien auf den Kopf der Bevöl terung geringer als in Frankreich und England. Letztere bemühten sich, ein dem Deutschen gleiches Flottengeset zu schaffen, einer der besten Beweise für die Richtigkeit der deutschen Flottenpolitik. Für die Konservativen sprach der Abg. Dröscher im gleichen Sinne. Er verwies besonders darauf, daß die Kommission von Reichstagsmitgliedern, die im Sommer den Werftbetrieb praktisch studiert haben, von desfen Zweckmäßigkeit und davon sich haben überzeugen kön nen, daß es sich bei den Kieler Werftvorgängen um Ausnahmefälle gehandelt habe. Der sparsamen Wirtschaft der Marineverwaltung, die trotz Lohn- und Preissteigerungen das Flottenprogramm ohne Ueberschreitung innegehalten hat, wurde uneingeschränktes Lob zuteil. Dann nahm Staatssekretär v. Tirpitz das Wort. Er tst dafür dankbar, daß das Vorgehen der Marineverwaltung als richtig bezeichnet wurde, und kann bestätigen, daß unser Flottenausbau von Beginn an niemals einen aggressiven Zweck gehabt hat. Tas sei für jeden Deutschen so selbstverständlich, daß ein weiterer Beweis nicht notwendig set. In der Begründung des Gesetzes sei es flar ausgesprochen, die Flotte solle zum Schutz unseres Handels und der Kolonien zur Sicherung Dazu brauche die unseres Friedens mit Ehren dienen. Flotte nicht so groß zu sein wie die Englands. Ihre Bestimmung als Verteidigungsmittel sei damit klar ausgesprochen. Die Einzelheiten über das Unglück mit dem Unterseeboot, 3" würden besser in der Kommission besprochen. Der Bericht des Stationschefs an den Kaiser habe bestätigt, daß auf dem Boote und auch bei der Rettung der Mannschaft vollkommen richtig verfahren worden set. Die faufmännische Organisation auf den Werften lasse sich nicht ohne weiteres einführen. Man werde deshalb die Organisation allmählich zu verbessern suchen. Der Abg. Ledebour( Soz.) betonte zunächst, daß die Anerkennung der Disziplin der Seeleute auf dem Unterseeboot U 3 im Hause allgemein sei. Die Streichung der Zulagen für die Heizer hält Redner für ungerechtfertigt. Dann sagte er weiter: Großadmiral Prinz Heinrich hat neulich eine Wahlrede gehalten. Läßt der Dienst ihm Zeit dazu? Wir verlangen, daß kein diensttuender Admiral solche Reden hält, ohne daß der Staatssekretär im Interesse des Dienstes dagegen einschreitet.( Lärm rechts. Beifall bei den Sozialdemokraten.) Staatssekretär v. Tirpiz protestierte entschieden gegen die Art und Weise, mit der Abg. Ledebour über den Prinzen Heinrich gesprochen hatte. In dessen Rede sei nichts enthalten, was er nicht hätte sagen können. Es sei eine Ansprache im engsten kameradschaftlichen Kreise von früheren Regimentsfameraden gewesen. Prinz Heinrich erhalte weder Pension noch Gehalt von der Marine und die Darstellung des Abg. Ledebour sei vollkommen unrichtig. Darauf vertagte das Haus die Weiterberatung auf Dienstag. Der erste Kundschafterflug. Zur Sicherung der Grenze gegen ein Uebergreifen der merikanischen Revolution hat, wie gemeldet, die amerikantsche Regierung in der Nähe der von den Insurgenten bedrohten Stadt Juarez einige Flugzeuge ausgerüstet. Ueber die Erfolge eines Erfundigungsfluges über die Grenze berichten nun Londoner Zeitungen nach amerikanischen Depeschen: Rundschau vom Tage. Politisches. Ueber das Befinden des Kaisers sind ungünstige Nachrichten in Umlauf gesetzt worden. Man hat gesagt, der Monarch fühle sich entkräftet", und auch von einer Beränderung seiner Reisedispositionen gesprochen. Wie eine Berliner Nachrichtenstelle durch Erkundigung an zuverlässiger Stelle erfährt, entbehren diese Gerüchte jeg= licher Begründung. Der Kaiser hat eine Erkältung dadurch überwunden, daß er sich sofort, wie er es in solchen Fällen zu tun pflegt, zu Bett legte, und hütet zu seiner vollständigen Erholung noch einige Tage das Zimmer. Von einer„ Entkräftung" ist gar keine Rede, und was die Reisedispositionen betrifft, so bleibt es dabei, daß Kaiser Wilhelm Ende dieses Monats oder Anfang März die Fahrt nach Korfu antritt. " tommission einzuleiten. 3. Für die Entscheidung werden als allgemeine brauchbare Merkmale in erster Linie ems pfohlen: die Art der Betriebsentwicklung und Richtung und Form des Warenabsages. 4. Die obigen Vorschläge schließen die Aufstellung von Branchemerkmalen und eine spätere gesetzliche Regelung nicht aus. Eine bemerkenswerte Einrichtung wird der Oberbay erische Kreisverein des Zentralverbandes bayerischer Ges meindebeamten demnächst einführen. Es handelt sich um die Aufstellung von Familienbeiräten, die den Witwen und Waisen verstorbener Gemeindebeamten mit Rat und Tat bei der Geltendmachung von Ansprüchen( Lebens-, Krans fen-, Unfallversicherung), bei der Regelung von Vermö gensauseinandersehungen, bei Verlassenschaftsverhandlun gen, bei der Bestellung eines tüchtigen Vormundes usw. an die Hand gehen sollen. Neue Unruhen in Südwestafrika? Aus Deutsch- Südwestafrika wird amtlich gemeldet, daß nach einer Mitteilung der englischen Grenzpolizei ein Teil der Simon Kopperleute bei Bella und Ramansdrift die deutsche Grenze zu überschreiten suchte. Der Polizeiposten in Ramansdrift hörte am Abend des 7. Februar Gewehrfeuer. Da auch auf deutschem Gebiet eine bewaffnete Bande festgestellt worden ist und sämtliche Eingeborenen und Viehwächter in der Gegend von Steinkopf verschwunden sind, ist das Kommando des Südbezirks angewiesen worden, die Bande energisch zu verfolgen und die Bondels zu überwachen. Eine Verbindung zwischen den Simon Kopperleuten und den Bondels bei Steinkopf erschint nicht als ausgeschlossen. Der Flieger Charles Hamilton hatte von dem Führer der Insurgenten die Versicherung erhalten, er werde seinen Leuten verbieten, auf ihn zu schießen, aber es war fraglich, wie sich die Regierungstruppen in der belagerten Stadt benehmen würden. In einer Höhe von 1000 Fuß( etwa 300 Meter) näherte sich Hamilton dem Ring der Belagerer, deren Bajonette er schon auf weite Entfernung in der Sonne glänzen sah; er hörte die Kommandos der Offizieve und Zurufe, konnte sie aber wegen des Geräusches, das seine Maschine machte, nicht verstehen. Ein kleines Vorpostengefecht wurde bei seiner Annäherung plötzlich abgebrochen. Voller Staunen blickten Freund und Feind zu dem kühnen Flieger auf. Dicht vor der Stadt glizerte etwas im Grün der üppigen Vegetation, das wie riesiges Spinnengewebe aussah. Mit dem Fernglas erfannte Hamilton, daß es Stacheldrahthindernisse waren, hinter denen fich die Verschanzungen erstreckten, die jedoch leer waren. Auf den Dächern der Kirchen, auf dem Theater, der Stierkampf- Arena und anderen öffentlichen Gebäuden waren Wachtposten aufgestellt, aber sie bemerkten die Flugmaschine erst, als sie fast über der Stadt dahinflog. Der Familienschmuck der Wallutjeffs. Kriminalroman von Freifrau G. v. Schlippenbach. ( Nachdruck verboten.) 32) Ihr Mann trat zu ihr. Darling," sagte er besorgt, übertreibe das Vergnügen nicht. Du weißt, daß Du Dich schonen mußt." Abten die häfte au meliten ben und von den Ein Nähe von Aviatifer Strede vo geriffen, Fin Sonntag berges fu etwas it walt gege Sarante. legungen, be mit le Selb 10. Romp bronn ha nenmaga wurden Eine Saarbrü fache ftür Fenster i mettert Der Vorstand der Pensionskasse für die Arbeiter der preußisch- hessischen Eisenbahngemeinschaft, die dem Königs lichen Eisenbahnzentralamt in Berlin angegliedert ist, hat beschlossen, für 1912 wiederum drei Millionen Mark zum Bau gesunder Wohnungen zu niedrigem 3ins sage bereit zu stellen. Für das laufende Jahr hatte die Kasse gemeinnützigen Baugenossenschaften 2,900,000 M für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Die österreichische Sozialdemokratie gegen die Militärs forderungen. Wie aus Ofen- Best gemeldet wird, veran staltete die sozialdemokratische Partei am Sonntag eine große Volfsversammlung als Einspruch gegen die Regies rungspolitik. Der Redner, Reichstagsabgeordneter Ellens bogen, führte aus, daß sich die ungarische und österreichische Sozialdemokratie im Kampf gegen die Militärforderungen die Hände reichen müßten. Die geradezu unerhörten Rüs stungen seien eine Folge der Annexion Bosniens. Sos dann betonte Ellenbogen die Notwendigkeit der Einfüh, rung des allgemeinen Wahlrechts, das für Ungarn eine Eristenzfrage sei. Am Schluß der Versammlung wurde eine Entschließung angenommen, die gegen die Militäre forderungen der Regierung Einspruch erhebt und der Opposition die weitgehendste Unterstützung der Sozialdemo= tratie zusichert. Gegen den verstorbenen Führer der nationalliberalen Partei Rudolf von Bennigsen soll nach Zeitungsberichten der frühere preußische Landwirtschaftsminister von Hammerstein in einer in Badbergen gehaltenen Rede den Vorwurf erhoben haben, daß er seine amtliche Stellung dazu benutte, das ihm unterstellte Beamtenheer für seine Partei dienstbar zu machen. Dieser Vorwurf, so schreibt dazu die parteiamtliche„ Natl. Korr.", der allem widerspricht, was bisher über Rudolf v. Bennigsens amtliche Tätigkeit bekannt war, hat den Vorsitzenden des geschäftsführenden Ausschusses unserer Partei veranlaßt, sich sofort schriftlich an Freiherrn von Hammerstein mit der Bitte zu wenden, ihm zu bestätigen, ob die fragliche Aeußerung wirklich ge= fallen sei und ihm eventuell mitzuteilen, auf welche Tatsachen sie sich eventuell stütze. Staatsminister v. Hammerstein hat dem Vorsitzenden des geschäftsführenden Ausschusses darauf schriftlich eine Unterredung behufs Aufklärung des Sachverhalts in Aussicht gestellt. He nod „ Ach, Fred, ich fühle mich so wohl!" rief die junge Frau, gönne mir doch das Vergnügen." Und wieder flog sie in schnellem Tanz davon. Das Souper bildete eine Pause des Balles. White führte Miß Lionel. Sie saßen neben Amy und ihrem Tischherrn, einem jungen Diplomaten, mit dem sie sich lebhaft unterhielt. Blöklich fühlte sie wieder jenen Stich in der Brust. Sie trank schnell ihr Glas Champagner aus; danach verschwand das beängstigende Gefühl.„ Fred darf es nicht wissen; er würde mir sonst das Tanzen ver= bieten," dachte Mrs. Brook mit dem Eigensinn eines verwöhnten Kindes. Eine nationalliberale Arbeiterkandidatur im Indus striegebiet. Die nationalliberale Partei hat im Reichstagswahllreise Bochum- Gelsenkirchen den Bergmann Karl Heckmann in Bochum als Kandidaten für die kommende Reichstagswahl aufgestellt. Heckmann ist Mitglied einer christlichen Gewerkschaft und gehört seit einiger Zeit dem Bochumer Etadtverordnetenkollegium an. 19 Die lockenden Töne eines feurigen Galopps riefen die Tafelnden in den Ballsaal zurück. Der Tischnachbar Amys bot ritterlich der jungen Frau seinen Arm; durch den genossenen Wein erregt, stürmte er im schnellsten Tempo über das Parkett. Da, mit einem Male fühlte er, daß der elastische Körper seiner Tänzerin schwerer und schwe= rer wurde. Ein leiser Wehlaut drang über ihre Lippen sie sank zu Boden. - Die Musik schwieg. Eine große Bestürzung hatte sich aller Anwesenden bemächtigt; alles drängte herzu. Gegen die allgemeine Wehrpflicht für England hat sich der englische Kriegsminister Haldane ausgesprochen. Der Minister sagte: ,, Wenn ich Franzose, Deutscher oder Schweizer wäre, würde ich allerdings für dieses System eintreten. Allein England, das in erster Linie eine großartige Verteidigung zur See und Truppen in seinen KoIonien besitzt, hat eine von den übrigen Ländern vers schidene geographische Lage und bedarf deshalb der allges meinen Wehrpflicht teineswegs." Der englische Generalfeldmarschall Lord Roberts dagegen gehört bekanntlich zu den Anhängern der allgemeinen Wehrpflicht. Im Hinblick auf die bevorstehende Handwerker- Konferenz im Reichsamt des Innern sind die Ergebnisse einer Untersuchung über die Abgrenzung zwischen Fabrik und Handwerk von den beiden Hannoverschen Praktikern Schütze und Wienbed von besonderem Werte. Diese gipfeln in folgenden Leitsätzen:„ 1. Die Entscheidung der Frage Fabrik oder Handwerk" kann sich nur darauf beziehen, ob der strittige Betrieb handwerksmäßig ist oder nicht. 2. Die Entscheidung ist durch eine lokale GutachterNeben seiner Frau kniete Fred Brook; er hielt die Sterbende umfangen. Aus Amys Mund sickerte ein feiner, toter Streifen. Er floß über das Perlenkollier und den weißen Hals und färbte das Kleid mit Purpurflecken. Eine Arzt eine berühmte Autorität war als Gast auf dem Ballfest; er beugte sich über die junge Frau. te ist gestorben", sagte er letse,„ ein Blutsturz hat ih- rem Leben ein Ende gemacht; ein Gefäß scheint infolge des Tanzens gesprungen zu sein." id Kleine Nachrichten. Der Haushaltsetat der Stadt Berlin für 1911 schließt in Einnahme und Ausgabe mit 313 485 000 Mart ab. Die Kämmerei, Grundeigentum und Berechtigungen bringen eine Mehreinnahme von 12 377 000 Mart, die Werke 8 618 000 Mark und verschiedene Einnahmen 2449 000 Mark. Durch Steuern werden gedeckt 93 478 000 Marf.pl Ueber die Goldfunde in der Eifel wird gemeldet: Bet Jveldingen wird zurzeit auf dem Gebiete der Gewerkschaft " August" gebohrt, um die Gesteinsproben nach Gold untersuchen zu lassen. Auf zwölf verschiedenen Stellen ist man bis jetzt auf 15 Meter Tiefe gekommen. Sachkundige sagen für das nächste Frühjahr einen außerordentlich regen Be trieb voraus. Die Bohrversuche werden noch Monate hindurch fortgesetzt. Reiche Vermächtnisse sind der Stadt Halle zugefallen. Der in der vorigen Woche verstorbene Geheimrat Ludwig Bethcke hinterließ der Stadt Halle 1½ Millionen Mark, sowie zwei schuldenfreie Grundstücke im Werte von 250 000 Mark. Auf den Grundstücken sollen Kinderbewahranstaltem und Knaben- und Mädchenhorte errichtet werden, und von den Zinsen des Kapitals sollen begabten Kindern Beihilfen zur Ausbildung auf höheren Schulen und Universitäten geleistet werden. 12 Millionen für wohltätige Stiftungen. Wiener Blät ter melden, daß der verstorbene Baron Albert Rothschild testamentarisch 12 Millionen Kronen für wohltätige Stif tungen vermacht hat, wodurch sich die Spenden, die er schon bei Lebzeiten für ähnliche Zwecke hergegeben hat, auf 50 Millionen Kronen erhöhen. Der Plan einer Pariser Weltausstellung im Jahre 1920 ist von den meisten französischen Handelskammern verwor fen worden. Unter solchen Umständen wird die französische Regierung schwerlich geneigt sein, ihn weiter zu fördern. Achtjährige Gauner. Zwei achtjährige Knaben in Ber Iin spekulierten auf das Mitleid der Menschen. Sie hatten sich ein Schreiben angefertigt folgenden Inhalts:" Gute Lente helft mir, ich bin Witwe und leide mit acht Kindern große Not. Mein Mann ist im Krankenhaus, meine armen Kinder müssen hungern." Mit Hilfe dieses Schreibens vers der Spieler eines Tages zu White.„ Wozu raten Sie mir, lieber Freund?" Er brüdte hie sebrochenet, eben noch so lebenslusti- liet gen Augen der Mrs. Brooks zu. Durch den Balsaal klang ein Ton, der alle packte, der auch den kältesten Menschen ergreifen mußte. Fred Brook weinte um sein verlorenes Lebensglück. In einiger Entfernung stand Robert White. Er stützte die zitternde Mabel, die Freundin der Toten. Die nunmehr von fein wird von Gin Titel„ S war fein Wahrhei flage, di verhande Hannov Rebaften nierten daß der Beziehun Ehre al Oberft C einzureid die Priv Geldstraf wegen B war, daf die Tat an die Abschied „ Legen Sie Ihr Geld bei uns an," entgegnete White, die Gesellschaft Equitable ist bombensicher und zahlt hohe Zinsen. Ich reise in einigen Wochen nach London zurüd und kann Ihnen versprechen, daß Sie, sobald ich dort Chef derselben Gesellschaft bin, noch höhere Prozente beziehen werden, als sonst irgendwo." Sarner spitte die Ohren ,. Der Familienschmuck der Grafen Wallutjeff", dachte er ging erfreut auf den Borschlag ein. der Detektiv, und ein geheimes Grausen schüttelte ihn; ,, die alte Sage hat angefangen, sich zu erfüllen." VIII. Baron Sarner hatte es denn doch für besser befunden, sein Quartier zu wechseln. Jetzt, wo er im Klub verkehrte, nahm er in einem in der Nähe liegenden Hotel Wohnung. Den ganzen Morgen verschloß er sein Zimmer und ließ niemanden ein. Welcher geheimnisvollen Beschäftigung mechte er wohl obliegen? Briefe erhielt er nie, er mußte ganz allein dastehen. Am Nachmittag besuchten ihn einige Bekannte. Auch White fam oft, und der Baron schien eine ganz besondere Vorliebe für ihn zu hegen. Man sah sic fast alle Tage zusammen. Entweder führen sie spazieren, oder sie besuchter: die Variététheater und ähnliche Bergnügungslokale, für die Sarner eine ausgesprochene Vorliebe zeigte. White war dadurch angewidert, aber er überwand sich. Es lag ihm daran, das Vertrauen des Mannes zu gewinnen, den er in tiefster Seele verachtete, und dessen wahres Gesicht er allein fannte. Einige Nächte in der Woche verlebte der Baron immer am Spieltisch. Er gewann meistenteils große Summen, die Verluste waren geringfügig. Es schien, als habe der Spielteufel sich Roberts ben ächtigt, er verspielte große Summen, die Sarner einheimste. Dadurch war der Baron eifrig be= müht, sich die Freundschaft" des reichen Engländers, wofür er White hielt, zu erhalten. „ Ich möchte gern mein Kapital sicher anlegen," ſagte Der Karlstu Baumfr Föhren wurden gestellt ber tür Schaute Frenler hörndje verschle tanden Di gericht. handelt partie t Unfugs einen S fie ein An den toffeln. machen an diefe nehmer Reidso zeiliche dem sei verübt Lerhan puntt, zutreffe Sprechu Di fidh ein Gin 3 feine Lebens Schön die T fehr. und b Berhä liebe feuerte eine S gebrad S anlaffu wifche offisier te, da 1 Du Schuft", dacht White, als er das Geschäft zum Abschluß gebracht hatte ,,, nicht einen Heller bekommst Du wieder. Es ist das Eigentum des Grafen Wallutjeff, das Blutgeld für den Schmuck, den Du gestohlen hast." Miß Lionel war tief betrübt über den jähen Tod ihrer Freundin; sie folgte dem Sarge, und auch der Geheimpolizist fehlte nicht bei der Trauerfeier. Brook war ganz gebrochen. Fred will das Verlenkollier wieder an Hunter u. Co. verkaufen“, erzählte Mabel. Finden Sie es nicht auch begreiflich, Mr. White? Es knüpfen sich zu traurige Erinnerungen daran." „ Ja, ich finde es natürlich," entgegnete Robert gelassen, aber innerlich jubelnd. Er war entschlossen, das verhängnisvolle Halsband um jeden Preis zu erstehen. Aber nicht er dürfte es tun. Jim bekam den Auftrag, als er sich wieder einmal mit ihm in der Gravenstreet verabredete. „ Ich dachte schon, daß Sie mit mir unzufrieden seien, Mr. White, sagte der junge Geheimpolizist, weil Sie das verabredete Zeichen, das mich hierher beschied, lange nicht einrüden ließen." Nein, Jim, hören Sie, was ich Ihnen zu sagen habe." Und White teilte ihm das Nötige mit. Wird alles pünktlich besorgt werden", versprach Knight ,,, morgen abend können Sie das Kollier befom( Forts. folgt.) men." Jeine weshal war e fultatl bis 31 wollte Ber S tüdte dem e Ofen 3weit ten G greifer refter nen f blieb baum wurd des Staa Rom Jahr werden nie em Richtung richläge nd eine Oberbay her Ge fich um ven und and Tat Kran Vermö andlun es usm iter der König ift, hat art zum 3ins atte die DM film Militärs veran Cag eine Regie Ellens reichische erungen ten Rü 5. Gos Einfüh, rn eine wurde Militär Der Opialdemo hat sich en. Der er oder System ne groß nen Ko In ver er allges General tanntlich 1 schließt ab. Die bringen 8 618 000 f. Durch Idet: Bet werkschaft Id unter ist man Sige fagen regen Be Onate hin Sugefallen. t Ludwig en Mart, on 250 000 ranstalten und von Beihilfen iversitäten ener Blät Rothschild Sitige Stif ie er schon at, auf 50 Jahre 1920 n verwor französische fördern. en in Bera Sie hatten ts: Gute t Kindern gine armen eibens ver n Sie mir, ete White, zahlt hohe don zurüd dort Chef te beziehen die Ohren, eschäft zum tommst Du Tutjeff, das haft." jähen Tod uch der Ge Brook war nter u. Co. nicht auch aurige Er Robert ge hloffen, das zu erstehen. Gravenstreet en Auftrag, rieden feien, ... weil Gie fchied, lange fagen habe." versprach ollier befom rt). folgt.) abten die frechen Jungen Schwindeleien. Sie suchten Gefchäfte auf und zeigten heulend den Zettel vor. In den meisten Fällen ließen sich die Geschäftsinhaber auch erweithen und gaben Geld. Die erschwindelten Beträge wurden von den Knaben sofort vernascht. Ein Kind durch einen Flugapparat verletzt. Im der Nähe von Paris streifte der niedergehende Eindecker eines Aviatifers ein neunjähriges Kind und schleifte es eine Strecke von mehreren Metern mit. Das rechte Ohr war abgerissen, und der Unterleib zeigte Schürf- und Nißwunden. Ein tödlicher Unfall beim Rodeln ereignete sich am Sonntag in der Nähe von Pirna. Am Abhange des Hirschberges fuhr ein mit einem 11jährigen Mädchne und einem etwas jüngeren Anaben besetzter Schlitten mit voller Gewalt gegen eine am Bahnwärterhaus angebrachte eiserne Schranke. Das Mädchen erlitt hierbei so schwere Verlegungen, daß es furze Zeit darauf starb, während der Knabe mit leichteren Verlegungen davonfam. Selbstmord zweier Sergeanten. Zwei Sergeanten der 10. Kompante des Infanterieregiments Nr. 122 in Heilbronn haben sich in der Nacht zum Montag am BlabpatroSte nenmagazin aus unbekannten Ursachen erschossen. wurden morgens nebeneinander sigend tot aufgefunden. Eine aufregende Szene spielte sich am Sonntag in der Saarbrüder Straße in Berlin ab. Aus unbekannter Urfache stürzte sich dort eine 40jährige Schneiderin aus einem Fenster ihrer Wohnung auf den Hof hinab, wo sie mit zerSchmettertem Schädel liegen blieb. Aus den Gerichtssälen. Die Verhandlung gegen den Berliner Rektor Bock ist nunmehr auf den 4. März festgesetzt. Der Angeklagte ist von seiner schweren Erkrankung wiederhergestellt. Bock wird von zwei Rechtsanwälten verteidigt. Unter dem Ein sensationeller Beleidigungsprozeh. Titel„ Harden und seine Freunde moralisch geohrfeigt", war feinerzeit ein Artikel in der in Berlin erscheinenden " Wahrheit" erschienen. Dieser gab Anlaß zu einer Privatflage, die am Montag vor einem Berliner Schöffengericht verhandelt wurde. Privatkläger war der Verleger des Hannoverschen Couriers", Dr. Jänice. Angeklagt war der Redakteur der Wahrheit", Otto Weber. In dem inkrimt= nierten Artikel war die Behauptung aufgestellt worden, daß der Privatkläger, der Reserveoffizier war, durch setne Beziehungen zu dem Schriftsteller Maximilian Harden feine Ehre als Offizier verloren habe und deshalb durch den Oberst Engelbrecht veranlaßt worden set, seinen Abschted einzureichen. Auf Grund dieses Artikels hat Dr. Jäntde die Privatklage angestrengt. Das Urteil lautete auf 900 M Geldstrafe und Publikation. Die Verurteilung erfolgte wegen Beleidigung und weil das Gericht der Ueberzeugung war, daß von allen Behauptungen der Wahrheit" lediglich die Tatsache erwiesen sei, daß Dr. Jänicke im Anschluß an die Unterredung mit dem Obersten Engelbrecht seinen Abschied eingereicht habe. Alles andere sei unwahr. Vermischtes. Der Polizeihund als Ehrenretter. In Stafforth bet Karlsruhe in Baden standen vier Bürger im Verdacht des Baumfrevels. Sie sollten an mehreren hundert jungen Föhren die Knospen böswillig weggebrochen haben und wurden deshalb im Walde an verschiedenen Plägen aufgestellt und ein Polizeihund trat in Tätigkeit. Allein, ber fümmerte sich gar nicht um die Männer, sondern schaute immer nur an den Bäumen hinauf, um dort die Frevler zu suchen. So kam man dahinter, daß es Eichhörnchen waren, welche die Baumfnospen weggebissen und verschleppt hatten, und die vier unschuldig Verdächtigten standen glänzend gerechtfertigt da. Die Heringspartie nach„ Kletemal" vor dem Schöffengericht. Das Schöffengericht Tempelhof bei Berlin verhandelte am Montag gegen die Teilnehmer einer Landpartie wegen Webertretung des Vereinsgesetzes und groben Unfugs. Mehrere junge Leute hatten eines Sonntags einen Ausflug nach, Kiefemal" unternommen, bei dem sie ein großes Pappschild wie eine Fahne voraustrugen. An dem Schilde hingen mehrere Heringe und rohe Kartoffeln. Das Schild selbst trug die Aufschrift:„ Etsch, wir machen eine Landpartie!" Die Staatsanwaltschaft nahm an dieser Heringspartie Anstoß und erhob gegen die Teilnehmer Anklage, da eine Veranstaltung im Sinne des Reichsvereinsgesetzes vorgelegen habe und dazu die polizeiliche Genehmigung nicht eingeholt worden sei. Außerdem sei durch den öffentlichen Aufzug ein grober Unfug verübt worden. Das Schöffengericht stellte sich nach kurzer Berhandlung auf den vom Verteidiger vertretenen Standpunkt, daß die Auffassung der Staatsanwaltschaft nicht zutreffe, und erkannte gegen die Angeklagten auf Freisprechung. Die Entführung auf dem Zweideder. In Lyon spielte fich ein Eifersuchtsdrama ab, das großes Aufsehen erregte. Ein zwanzigjähriger Student liebte eine Verkäuferin, die seine Leidenschaft erwiderte, bis ein Aviatiker in ihre Lebensfreise trat. Der„ flüchtige" Gast entführte die Schöne auf seinem Zweidecker, und aus der Ferne meldete die Treulose dem verlassenen Liebhaber ihre baldige Rückfehr. Nach fünf Monaten erblidte er sie plötzlich wieder und beschwor sie in neu erwachter Leidenschaft, das alte Verhältnis wiede: aufzunehmen, fand jedoch keine Gegenliebe mehr. Mun beschloß er, sie und sich zu töten. Er feuerte zwei Revolverschüsse auf sie ab und schoß sich dann eine Kugel in den Kopf. Beide wurden nach dem Spital gebracht. Offiziersduell in Budapest. Aus geringfügiger Veranlassung wurde gestern in Budapest ein schweres Duell zwischen dem Honvedleutnant Benzen und dem Kanzleioffizier Losonczy ausgefochten. Der Kanzleioffizier glaubte, daß der Leutnant in einem Kinematographentheater seine Frau fixiert und ihr einige Worte zugeflüstert habe, weshalb er dem Leutnant eine Ohrfeige gab. Die Folge war eine Tuellforderung. Das Pistolenduell verlief resultatlos, und die Duellanten griffen, da sie unbedingt bis zur Kampfunfähigkeit des einen Gegners kämpfen wollten, zu ihren Säbeln. Beide Gegner gingen mit großer Heftigkeit aufeinander los, und der Honvedleutnant rückte gegen Losonczy derart vor, daß dieser schließlich mit dem enthlößten Rüden gegen einen stark geheizten eisernen Ofen gedrückt wurde und dabei Brandwunden erlitt. Der Zweikampf wurde trotzdem fortgesetzt, aber erst beim achten Gange gelang es dem Honvedleutnant, seinen Angreifer fampfunfähig zu machen. Losonczy erlitt an der rechten Kopfseite und auf der Brust Verlegungen und ei= nen schweren Hieb auf die Schulter. Der Honvedleutnant blieb unverleht Ein Streich amerikanischer Spekulanten. In dem baumwollzüchtenden Süden der Vereinigten Staaten wurde eine ungeheure Sensation durch eine Erklärung des Mr. Smith, des kürzlich gewählten Gouverneurs des Staates Georgia, hervorgerufen. Smith sagte, es sei ein Komplott geschmiedet worden, die Baumwollernte dieses Jahres vellständig zu vernichten, und zwar wollen Spe= fulanten aus Neuŋort Taufende von Insekten einführen, um damit Georgia und Südtarolina, welche beide Staaten bisher von diesen die Baumwollzucht vernichtenden Insetten nicht befallen waren, zu überschwemmen. Wie Smith weiter behauptet, beabsichtigen die Spekulanten, Oftoberbaumwollernte aufzukaufen und sie zu Riesenpreisen loszuschlagen, sobald der Fehlschlag der letzten Ernte bekannt wird. Smith versicherte, daß er diese ungeheure Anschuldigung auf Grund ganz genauer Erkundigungen erhebe und sie bereits dem Bundesdepartement für Landwirtschaft mitgeteilt habe. Ein feiner Kunde. Einen Blid in das Kreditunwesen, unter dem namentlich Handwerker und kleine Kaufleute zu leiden haben, gestattet ein Vorfall, der sich dieser Tage in Röllinghausen abspielte. Ein Bergmann hatte bei einem Kolonialwarenhändler Waren auf Kredit entnom= men, so daß schließlich eine Schuld von 17 M aufgelaufen war. Da der Kaufmann auf gütlichem Wege nicht zu setnem Gelde kommen fonnte, sah er sich veranlaßt, den säumigen Schuldner zu verklagen. Vor Gericht erklärte sich der Bergmann bereit, die Schuld in Raten abzutragen, und zwar monatlich je eine Mart. Nach dem Termin befam der Kaufmann nun folgenden drastischen Brief: ,, Betreffs der 17 M wissen Sie bereits, daß Ste pro Monat 1 M triegen. Die vereinbarte Mart muß aber bei mir im Hause abgeholt werden, und zwar am Abschlag( dem Tage der Vorschußzahlung an die Bergleute) 50 Pfg. und am Lohntag 50 Pfg., oder jeden Abschlag 1 M. Wie ich Ihnen vor Gericht bemerkt habe, werden Sie nun auch angezeigt, weil Sie die polizeilichen Vorschriften übertreten haben, und zwar öfters, was ich Ihnen beweisen fowie beschwören kann und werde. Ich will Sie trotzdem nicht ins Unglüd und sonstige Unannehmlichkeiten hineinstürzen, weil ich davon keinen Nutzen und auch keinen Schaden habe. Aber Sie müssen mir schriftlich geben, daß Sie mir die Kosten, zu denen ich gestern verurteilt wurde, wieder zurückzahlen wollen." Dieser Gemütsmensch von Schuldner ist aber mit seinem Schreiben an den Unrechten gefommen. Der Kaufmann hat ihn wegen des in dem Briefe offenbar vorliegenden Erpressungsversuches der Staatsanwaltschaft angezeigt, so daß die etgenartige Methode, seine Schulden oder wenigstens die Gerichtskosten loszuwerden, noch das Gericht beschäftigen dürfte. „ M. 3" im Schulaufsaz. Aus Eisenach wird der Frants. 3tg." geschrieben: Die Bewohner der Wartburgstadt hatten, als M. 3" in Gotha verankert lag, tagtäglich nach dem fühnen Segler sehnsüchtig ausgeschaut, und als dann endlich am Dienstag früh der Luftriese in herrlichem Fluge über der Wartburg erschien, da kannte die Begeisterung der Eisenacher keine Grenzen. Natürlich besprach man das denkwürdige Ereignis auch in den Schulen, und manchem Lehrer schien es ein passendes Aufsazthema. In einer hiesigen Bürgerschule lieferte ein achtjähriger Schüler folgende in Briefform gehaltene Beschreibung des Luftschiffs:„ Liebe Tante. Entschuldige Tante, daß ich heute morgen den Luftballong von Gota aus gesehen hatte. Das hatte so eine Form wie'n Schwein oder wie ne Zigarre, nur die Ohren nich so lang raus, es stätte inein Nätz mit Striden und unten hörte man den Mongtar schnurren. Die Pubiller machten allen Wind hintenraus es fuhr mit die Hörschel( gemeint ist ein Flüßchen) und bei der Wartburg hat es sich geduct. Von Städtfäld fährt es nach Metz und wird dann frischgebumpt. Härzlichen Grus von Karle." Einer, der vergessen wurde. In dem Hause Leipzigerstraße Nr. 130 zu Berlin, das von der Firma Wertheim für einen Vergrößerungsbau angekauft worden ist, wohnt ein Mieter mit dem schönen Namen Männchen, der jetzt, um die Bedeutung seines Namens zu verwirklichen, vor dem Warenhaus und dem Verkäufer des Hauses ganz tüchtig seine Männchen macht. Er hat einen mehrjährigen Mietvertrag, dessen Auflösung von dem Verkäufer vergessen wurde, und er besteht nunmehr, obschon die Abbrucharbeiten an mitverkauften Häusern schon vollendet sind, auf der Wahrung seines Rechtes, so daß er förmlich in einem Meer von Trümmern wie auf einem einsamen Eiland wohnt. Es sind ihm bis jetzt bereits eine Viertelmillion Mark geboten worden, aber er ist immer noch nicht mit der Ablösungssumme zufrieden. Aus dem Reiche der Technit. Ein Ein Tunnel unter dem Kaiser Wilhelm- Kanal. interessanter Tiefbau wird im Laufe diefes Sommers in Angriff genommen werden, der eimen der wichtigsten, aber auch schwierigsten Teil der Kieler Kanalisation bilden wird: der Bau eines drei Meter weiten, und 180 Meter langen Kanalisationstunnels, der 50 Meter östlich von der neuen Holtenauer Hochbrücke in einer Tiefe von 6 Meter unter der jetzigen und 4 Meter unter der neuen Kanalsohle des Wilhelm- Kanals hindurchzuführen ist, um die Abwässer der Stadt Kiel unter dem Kanal hindurchdrücken zu können; von dort werden sie dann durch einen weiteren, 1500 Meter langen Drudkanal weiterbefördert, bis sie durch einen Kanal mit natürlichem Gefälle in die Ostsee bei Bülk abgeleitet werden können. Da durch den auf 1½ Jahre berechneten Bau des Kanaltunnels der Verkehr im Kaiser Wilhelm- Kanal feine Beeinträchtigung erfahren darf, wird beim Bau Preßluft zur Anwendung gebracht, ebenso für das Trockenhalten der Baugrube sowie für das Zurückdrängen von Grund- und Kanalwasser. Die Kosten der Tunnelamlage allein sind auf rund eine halbe Million M veranschlagt. Wissenschaft, Kunst und Literatur. Hermann Sudermann hat, wie die Nationalzeitung" erfährt, soeben ein neues Werf vollendet. Es ist eine fünfaltige Tragödie. Sie führt den Titel:„ Der Bettler von Syrakus". Die Handlung des Stückes spielt im Altertum. Ein Fall der Heilung von Malaria durch das Ehrlich: Hata wird in Breslau viel besprochen. Ein dortiger Kaufmann, der in Kamerun an chronischer Malaria erkrankt war und deshalb nach Breslau zurückkehren mußte, fonnte sich hier nur gegen Verwendung großer Mengen Chinin aufrecht erhalten. Ein Breslauer Spezialarzt machte nun einen Versuch mit Salvarjan. Es wurde dem Kranken eine Lösung von 800 Gramm( 400 Gramm des Mittels mit 400 Gramm Salzlösung) in eine Vene des rechten Armes eingeführt. Nach mehrmaliger Wiederholung der Injektion fühlt sich der Patient jetzt völlig malariafrei und ist auch durchaus gesund. Hundert- Millionen- Erbschaften. Die holländischen und russischen Millionenerbschaften, dte nach Deutschland fallen sollen, schießen icht wie Pilze nach dem Regenwetter aus der Erde. Und merkwürdig, es finden sich immer Leute, die diese Phantasie für Ernst nehmen und Geld und Zeit opfern, um diese Millionen" seim flüssig zu machen. Schon seit mehreren Wochen wurde, wke berichtet, in einer Anzahl Taunusorte eifrig über eine neue Millionenerbschaft disputiert, die von Holland nach Deutschland kommen soll. Es hat damit folgende Bewandtnis: Am 1. März 1719 wurde in dem Taunusdorf Oberio 8- bach ein Mann namens Johann Christoph Kilp geboren, der in späteren Lebensjahren nach Holland auswanderte. Hier rettete er einem reichen holländischen Grafen das Leben und wurde von diesem dafür zum Universalerben eingesetzt. Kilp ist unverheiratet gestorben und hat großes Vermögen einer wohltätigen Anstalf in Amsterdam vermacht mit der Bestimmung, daß der Zinsgenuß dieser Anstalt hundert Jahre zufalle und nach dieser Zeit das Ka pitalvermögen nebst den inzwischen auflaufenden Zinsen unter seine Verwandten zu verteilen sei. Um das Jahr 1860 sollen die hundert Jahre verflossen und die Erbschaft soll fünf Jahre ausgeschrieben gewesen sein. Sie soll jetzt dte Höhe von 159 Millionen Mark erreicht haben. Erst in den letzten Jahren haben sich einige der Erben um die Sache gekümmert und auf eigene Faust Recherchen ange stellt, die aber noch kein positives Ergebnis geseitigt haben. Es wurde ihnen aus Holland mitgeteilt, daß zu einer ge nauen Nachforschung bei den holländischen Behörden Gelder flüssig gemacht werden müßten. Darauf wurde von den Hauptinteressenten zu einer Versammlung aller Erbberech tigten eingeladen, die Sonntag nachmittag um 3 Uhr in dem Taunusstädtchen Kelkheim stattfand und die von etwa 250 Personen besucht war. Vertreten waren Erbberechtigte aus zweiundfünfzig Orten. Nach längerer Besprechung über die bisherigen Schritte bestimmte die Versammlung 47 Vertrauensleute, die wiederum unter sich einen geschäftsführenden Ausschuß von 17 Mitgliedern wählten, an deffen Spitze als Umparteiischer Rechtsanwalt Hosbach, Frankfurt a. M.- Rödelheim steht. Dieser Ausschuß wird jetzt die weiteren Recherchen nach der Millionenerbschaft in die Hand nehmen Von der Versammlung wurde ihm für die ersten laufenden Ausgaben ein größerer Betrag zur Verfügung gestellt Seit einigen Tagen befindet sich auch die Bevölkerung in Niederhausen bei Weilburg in einer gewaltigen freudigen Erregung wegen einer Erbschaft von über hundert Millionen Gulden holländischer Währung, von denen man fest und sicher behauptet, daß sie dem Ort, in welchem fast sämtliche Einwohner näher oder weiter miteinander verwandt sind, zufallen müssen Es handelt sich um die Hinterlassenschaft des im vergangenen Jahrhundert verstorbe nen Admirals der holländischen Flotte. Würz, der ein Deutscher war. Dessen Niesenvermögen ist vom holländischen Staate in Verwaltung genommen, weil sich bei seinem Ableben legitimierte Erben nicht meldeten. Nun hat eine Familie Georg in Niedershausen seit Urgroßväterzeiten in einer Ecke auf dem Boden eine alte verschlossene Truhe stehen, vor der man annahm, daß sie leer set. Der fetzige Eigentümer wurde von der Neugter geplagt, er Iteß einen Schlosser kommen, der das alte Kunstschloß der altertumlichen Kiste öffnete, worin man einen Stammbaum des Admtrals Würz vorfand, der 1828 auf Grund der Kirchenbücher vom Pfarrer aufgestellt ist und der klipp und klar den Nachweis bringt, daß der berühmte holländische Seemann in Niedershausen geboren ist, und daß dessen nächste Ver wandte 1828 noch dort gelebt haben, deren Nachkommen sich jetzt als Erben betrachten. Der Stammbaum ist betreffe feiner Richtigkeit 1828 vom damaligen holländischen Konsul in Frankfurt a. M. amtlich beglaubigt. Auf Grund des wohlerhaltenen Dokumentes sollen nun die Erbansprüche durch einen Rechtsanwalt geltend gemacht werden. Drabtnachrichten und neuestes. Zusammentritt des Deutschen Landwirtschaftsrates. O Berlin, 14. Februar. Heute begann im Herrenhause dte 29. Plenarversammlung des Deutschen Landwirtschaftsrates, an der auch der Herzogregent von Braunschweig, ferner Staatssekretär Delbrück und der preußische Landwirts schaftsminister von Schorlemer teilnahmen. Nach seiner Bea" grüßungsansprache, die mit einem Hoch auf den Kaiser, die deutschen Bundesfürsten und die freien Städte schloß, teilte Graf Schwerin- Lömitz mit, daß der Kaiser seinen Besuch für Freitag in Aussicht gestellt habe. Staatssekretär Delbrüc überbrachte die Grüße der Reichsregierung. Zum Vorsitzenden wurde Reichstagspräsident Graf Schwerin- Löwitz ge-, wählt. Keine Beteiligung der Flotte an den Kaisermanövern. Berlin, 14. Februar. Von der in der Presse ges meldeten Beteiligung der Hochseeflotte an den diesjährigen Kaisermanövern der Armee ist an unterrichteter Stelle nichts bekannt. Flugapparate für die Militärverwaltung. Berlin, 14. Februar. Eine Militärkommission erschien gestern auf dem Flugplatz Johannistal und besichtigte zwei Farmanapparate des Aviatikers Frey. Beide Apparate werden in den nächsten Tagen nach Döberitz transportiert werden. Verhaftung eines Postdefraudanten. Bonn, 14. Februar. Wie der Bonner Generalanzeiger mitteilt, ist der Obertelgraphenassistent Hutanus, der, wie gemeldet, nach Unterschlagung von über 90 000 Mark flüchtig geworden war, in Marseille verhaftet worden. Mißhandlung eines Polizisten. 3oppot, 14. Februar. Bu schweren Ausschreitungen gegen einen Polizeibeamten fam es gestern hier. Eine Schar radaulustiger Arbeiter begegnete dem auf einem Patrouil lengange befindlichen Polizeisergeanten Rirmann, der die Leute zur Ruhe verwies. Sofort wurde er von den Burschen umzingelt und tätlich angegriffen. Er versuchte sich mit seinem Säbel zu verteidigen, fiel aber dabei zu Boden und nun bearbeiteten ihn die Burschen mit Steinen, Knüppeln und seinem eigenen Säbel so lange, bis er besinnungsIos aus vielen Wunden blutend liegen blieb. Der Beamte liegt im Krankenhause schwer darnieder. Die Erzedenten wurden später in ihren Wohnungen verhaftet. Die russischen Studenten. Petersburg, 14. Februar. Die heutigen Vorlesun gen an der Universität standen unter polizeilicher Bewachung. Etwa 1500 Studenten wurden von der Polizei abgesperrt und 380 in Haft genommen, jedoch bis auf einige Nädelsführer wieder freigelassen. Auch die Höheren Frauenfurse wie die anderen fünf hiesigen Hochschulen wurden tagsüber von der Polizei bewacht. In anderen Universitätsstädten sind die Versuche, die Hochschulvorlesungen zu stören, fehlgeschlagen. Ein Wohltäter der Armen. Wien, 14. Februar. Am Tage der Beerdigung des Ba rons von Rothschild werden in Wien 200 000 kronen und in Budapest 100 000 kronen an die Armen verteilt werden. Schwerer Rodelunfall. Bern, 14. Februar. In Geigenhof im Kanton Thurgau fuhren drei junge Leute mit einem Rodelschlitten derart gegen einen Baum, daß ein junger Mann auf der Stelle tot blieb und die beiden anderen lebensgefährlich verletzt wurden. Schneejälle in Italien. Mailand, 14. Februar. In Oberitalien sind neuerdings starfe Schneefälle eingetreten. Der Eisenbahnverkehr ist dadurch sehr erschwert. Drohender Generalausstand in Italicu. Parma, 14. Februar. Hier fand ein Kongreß der im Synsifat vereinigten Arbeiterorganisationen Italiens statt. 63 waren eine viertel Million Arbeiter vertreten. Man beschloß, im Falle eines Versuchs der Regierung, den Eisens bahnerausstand gewaltsam zu unterdrücken, in ganz Itas Iten den allgemeinen Ausstand zu erklären. Das Wahlbüro für die Kandidatur Dr. Werner befindet sich im Eisenbahn- Hotel, Giessen, Friedrichstrasse 4 und hat eigenen Anschluss an den Fernsprecher unter Nr. 888. Wir bitten alle Mitteilungen über Versammlungen der Gegner und sonstige Meldungen,( Wünsche über eigene Versammlungen usw.) von jetzt ab mündlich, brieflich oder durch Fernsprecher, nicht an einzelne Personen, sondern an das Wahlbüro gelangen zu lassen. Meldungen vertraulicher Natur bitten wir an den Leiter des Wahlbüros, Herrn Generalsekretär Henningsen, persönlich richten. Der Wahlausschuss Zu für die Kandidatur Dr. Werner. Gratis schöteb die bekannte grosse Dose Hansa- Bons des echten Hansa- Backpulver ff. Kakes für 50 ausgeschnittene Wie süss Stehende und liegende Motoren für alle Brennstoffe. Billigste Preise. Geringe Tourenzahl. Sehr günstige Zahlungsbedingungen. Weitgehendste Garantie. Ingenieurbesuch kostenlos! A. Collin, Frankfurt a. M. Schillerstr. 28. Vertreter überall gesucht. Wer Geschlossen. Eine Sensation auf dem Gebiete der Möbelfabrikation! 35 Klio" Noten- u. Aktenschrank Höhe 124 cm, Tiefe 45 cm, Breite 50 cm, mit 9 ausziehbaren Schubfächern. Mit dem neuen, durch Deutsches Reichs- Patent geschützten Rolladen mit volfständig glatter Aussenfläche. Dieser neue Patent- Rolladen ist von unbegrenzter Haltbarkelt, kann vollständig glatt und mit Intarsieneinlage geliefert werden. Keine Staubecken mehr wie bei den bisherigen Rolladen. Wer einen Schrank mit dem neuen Patent- Rolladen gesehen hat, wird keinen andern mehr kaufen.:: Lieferbar für Schränke jeder Grösse. Alleinige Fabrikanten und Patent- Inhaber: KLIO- WERK, G. m. b. H., HENNEF( Sieg), C. 51. Persi! eignet sich hervorragend für Kinderwäsche, deren oft scharfen Geruch es beseitigt, ebenso für Krankenwäsche, da es stark desinfizierend wirkt, Blut, Eiter und sonstige hartnäckige Flecken beseitigt. Garantiert unschädlich Erhältlich nur in Original- Paketen. HENKEL& Co., DÜSSELDORF Alleinige Fabrikanten auch der weltberühmten Henkel's Bleich Soda Er beeilt sich, im nächsten Laden Vellohenselfenpulver ,, Goldperle" zu holen, weil solches so schöne Geschenke enthält. Achten Sie bitte beim Einkauf genau auf den Namen„ Goldperle" und Schutzmarke Kaminfeger. Allein. Fabr.: Carl Gentner, Göppingen. Handelsger. eingetr. Darlehens 1 Lauterbacher Wagen tann sicherer Per- firma w. bereits ca. Mk. 150.000 Darlehen ausgez. hat, vergibt solsönlichkeit so fort che von Mk. 100 aufw. g Raten4-5000 mt. leihen gegen rückzahlg. a. solv. Leute. Anfraund 1 Schlitten gute Zinsen und 6-800 Mt.gen a. d. Bankgeschäft, Cöln, Ru- 1 n. 2 fpännig zu verkaufen bet sieht ein rosiges, jugendfrisches Ant Ertraverdienst in 4 Mouaten. bensstr. 31. Tüchtige Vermittler lih und ein reiner, zarter, schönes Diskretion verlangt. Offerten werden gesucht. Heiur. Mühlich, Wagnermeister Teint. Alles dies erzeugt: Gießen. Steckenpferd- Lilienmilch- Seife unter D. 473 von Bergmann& Co., Radebeul Preis à St. 50 Pf., ferner macht der Lilienmilch Cream Dada vote und spröde Haut in einer Nach weiß u. fammetweich. Tube 5 ẞfg J. P. Mibs, Carl Seibel. Emil Karn" Krofdorf: Apotheker Ruhl. Eine Fortiigliche Waffe Im Konkurrenz- Kampf ist ein wirkungsvoll abgefasstes Inserat am richtigen Platze. Derartige Vorschläge hat für Sie kostenlos die Firma Haasenstein& Vogler A. 8., Frankfurt a. M., Zell 48, I. Underberg Bongkomp Meng BIN an den Invalidendank, Frankfurt a. M. Käufer und Teilhaber Stadtgut. in Bah., 130 Morgen, prachtvoll Objekt, vorz. Rentabilität, da an Miete u. Chalsenfuhrwerk 6000 Mr. Nebeneinnahme! P eis compl. nur 90,000 mr. bei mind. 20,000 mr Baranz Beauftragt ist H. Böhm Offenbach a M., Bismarckstr. 101, 1. Wer verkauft sein Haus mit Mt. 10000 bis 300000 suchen Kauf oder Beteiligung durch A.Müller, Cassel. Große Roser traße 11. Besuche und Rücksprache kostenfrei. eiraten vermittelt reell Frau Wehner, Wiesbaden, Friedrichstrasse 55 I. eventl' mit gutem Geſchäft od. font. Ankauf- Verkauf günstiges Objekt? Off. nur vom Bes. u. K. J. 1560 an Rudolf Moffe, Limburg a. d. Lahn. UNUBERTROFFERI Waschen und Putzen WASCHET zum NUR MIT NAUMANNIA SEIFE CHAUMANN CHUR bon Alteisen, Lumpen, Knochen, Kupfer, Messing, Blei, Binf, Zius c. Möbeln, Betten, WeißFarberer Gebr.Röver Chem Waschanstalt. Giessen, Marktplatz 18. Reinigung von Damen, Herrenu. Kinder- Garderobe, Spitzen, Handschuhen, Decken, Vorhängen, Teppichen etc. Jedweder Art An- und Verkauf Geschäfts- od Grundstüc s- sowie Teilhaber oder Beteiligung still oder tätig vermittelt rasch u. verschwiegen zeug, Gold- und Silberfachen. E. Kommen Nachf. Köln a. Rh., Kreuzgasse 8, I., auch Dresden- A., Hannover, Leipzig. Mürzen und Antiquitäten. Louis Rothenberger, Gießer OFFENBOOK Die Patentanwalt Sack- Leipzig Unentbehrlich für jede Familie! Underberg Boonekamp Semper.idem. Fabrikaflon alleiniges Geheimniss der Firma: H.UNDERBERG- ALBRECHT Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm II. am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein. Gegr. 1846. Anerkannt bester Bitterlikör! Man verlange 24 Preis- Medaillen! ausdrücklich Underberg- Boonekamp. Krone Neueste Singert- Nähmaschine Krone Achtung! verriegelt die Naht am Ende, auch vor- und rückwärts nähend Seit 80 Jahren Lieferant v. Post-, Preuß. Staats- u. Reichseisenverbahn- Beamten, Lehrer-, Millt. Vereinen, sendot dle deutsche hocharmige Singer- Nähmaschine ,, Krone" mit hygienischer Fußrube für alle Arten Schneiderei, 40, 45, 48, 50 Mk., 4 wöchentl. Probezelt. 5 Jahre Garantie. Patent Waschmaschine. Bollmaschine mit Platte billigst. Jubl Eums Katalog, Anerkennungen gratis. Achtung! Milchverwertung Suche in milchreichen Gegenden Sammelstellen zum Einkauf von Vollmilch zu errichten und bitte geeignete Leute, die sich ev. mit dem Zusammenfahren befassen wollten um Angabe Ihrer Adresse, sowie näherer Details über vorhandene Kuhzahl, Preise u. s. w. an Haasenstein& Vogler Die weltbekannte Nähmaschinen-. Fahrrad- A.- G Frankfurt a. M. unter B. 1684. Großfirma M. Jacobsohn, Berlin N. 24, Linienstr. 126. Vereinsbedarfsartikel. FAHNEN Mündener Fahnenfabrik HANN. MÜNDEN. Königl. und Fürstl. Hoffahnenfabrik. Grösste Fahnenfabrik Deutschlands Preisliste frei Halb offen. Motorenfabrik Darmstadt A. G. liefert selbstfahrende Darmstädter Holz-, Säge- und Spaltmaschinen Garmstach AG mit verschiedenen Geschwindigkeiten auch für die grössten vorkommenden Steigerungen. Hunderte dieser Sägen im Betrieb. Hoher Verdienst gesichert. Vollständiger Ersatz für den Unterricht an wissen schaftlichen Lehranstalten durch die Methode Rustin verbunden m Fernunterricht eingehendem in 1. Deutsch, 2. Französisch. 8. Englisch. 4. Lateinisch. 5. Griechisch. 6. Mathematik. 7. Geographie. 8. Geschichte. 9. Literaturgeschichte. 10. Handelskorrespondenz. 11. Handelslehre. 12. Bankwesen, 18. Kontokorrentlehre. 14. Buchführung. 15, Kunstgeschichte. 16. Philosophie. 17. Physik, 18. Chemie. 19 Naturgeschichte. 20. Evangelische u. Katholische Religion. 21. Pädagogik. 22 Musiktheorie. 23. Stenographie. 24. Höheres kaufmännisches Rechnen. 25. Anthropologie. 26. Geologie. 27. Mineralogie. Glänz. Erfolge. Specialprospekte u. Anerkennungsschreibon gratis u. franko. Rustinsches Lehrinstitut. Potsdam.so. Arena OKTAV AUSGABE VON ÜBER LAND UND MEER Jährlich erscheinen 13 Hefte à 1 Mark Abonnements In allen Buchhandlungen und Postanstalten. Der neue Jahrgang dieser in gutem Sinne modernen, dabei billigsten Monatschrift bringt zunächst den grossen, humorvollen Roman .Die bunte Kuh v.Rudolf Presber, erner den stark und temperamentvoll geschriebenenRoman Freiheit von Liesbet Dill, sow. Beiträge erzähl. Art von Hans Bethge Georg Busse Busse Palma pie A au jed lie nt !! bankdi neue gabe Kupfe Papie von zeicher und d fel un linten purpu erschei der !! Brau hat e ermä Bezir lib. mie wirt der einsti larnoch die * her = 0 Drts ten ung Benb aller Scha migu soll * apoth 80 liebte verdi * berg ist ei nai Bah lenb Karl tage fam bind den Re des Stein verb Krei น ทะ nur Hugo von Hoffens thal John Hnry Mackay u. a. Jedes Heft bringt überdis eine Fülle von Artikeln unterhaltener und belehrder Art Darstellung der Zeitereig nisse in Wort und Bild zahlreiche Kunstblatter in Tondruk Probeheft durch jede Buchhandlung Farbenund Dünn säen, aber stark düngen! Auch für die Frühjarsbestellung mache sich jeder Landwirt diesen von Wissenschaft und Praxis als richtig anerkannten Ratschlag zur Regel Als beste und vorteilhafteste Phosphorsäure- Düngung empfehlen wir eine starke Chomasmehldüngung. Garantiert reines und vollwertiges Thomasmehl liefert nachbenannte Firma nur in plombierten Säcken mit Schutzmarke nnd mit Gehaltsangabe versehen. Kalk- u. Marmor- Werke u. Dampfziegelei 哭 Stern Telefon 84. Aug. Gabriel jr. Giessen, Telefon 84. Kuverte mit Aufdruck bigft Giessener Verlagsdruckerei, la. Qualitäten Massenfabrikationen Bahnanschluss 4 Klein& Fischer. Thomasphosphatfabriken G. m b. H. Berlin W. 35. StarMarke Wegen Offerte wende man sich an die bekannten Verkaufsstellen oder direkt an die vorgenannte Firma. billigst Drud der Gießener Berlagsdruderei, Klein& Fischer.- Verantwortlich für die Redaktion i. V.: Albin Klein, für Reflame u. Anzeigen: W. Schmidt, sämtl. in Gießen. es a und 34 f fopf fame Prof heim refto aus * unfe gül ligen chlo wich " der Arth Gife lore Tet Die heu