beiten. 16. Juni 1893 ten zur Ver 1. as in Blei Türen, 100 Ifverfleidung, t. Geländer pp. Itegen auf e 106 offen; on dort ohne ften bezogen trennt in be echender Auf 8 m. 11 Uhr 1 Termin er bote. mt 254/1 Otto ONE Kriser Gill& Kallon Magdeburg u haben. bin UNA BING ZIG mittel r we eder v Sten Hochgle Gold Med LEGES putz überall erhältlich. schinen nzahlg. Illustr. P.Kirsch, Döbeln. tige tter ie Blätter ן ktion von Radolf Moszkowski, er und Gustav unter Mitwirkung ünstler, wie Ernst er, W. A. Wellner, ayros, H. Zille usw. erscheinen, sind der amüsantesten ds. Sle pflegen Schilderung des städtischen Lebens und werfen satir auf Politik und chichte. onnements al 2.50 MK. ner 25 Pf. chhandlungen. stigen Blätter SW. 68. in Gießen. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 Pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen oierteljährlich 1,50 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig. ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mr. Mittage 3 Uhr. - der Großherzoglichen Erscheint Bürgermeisterei Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter ... Manuskripte wird nicht garantiert... Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 162. Telephone Nr. 362. des Großherzoglichen Bolizei Amfes Behörden Oberheffens sowie vieler anderer Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Donnerstag, den 13. Juli 1911. Kriegervereine und Reichstagswahlen. fchloffen, für die feitherigen Gewerbeschulen die BenenDie Wahlprüfungskommission des Retchstages hatte bekanntlich im vorigen Jahre einige Wahlen beanstandet in der irrigen Meinung, daß die Kriegervereine amtliche, halbamtliche oder amtlichem Einflusse unterliegende Vereine seien, daß es deshalb als unzulässige Wahlbeeinflussung anzusehen sei, wenn Vorstände von Kriegervereinen oder Kriegerverbänden bei Wahlen zu gesetzgebenden Körperschaften sich in Form von Aufrufen an ihre Mitglieder wendeten, und daß infolgedessen Wahlen, bei denen dies festgestellt worden sei, für ungültig erklärt werden müßten. Wenn auch das Plenum des Reichstages sich die Anschauungen seiner Kommission nicht zu eigen machte, so geht doch aus den Verhandlungen hervor, daß das Wesen der Kriegervereine selbst in bürgerlichen Kreisen noch immer nicht so bekannt ist, wie es im beiderseitigen Vorteil wünschenswert wäre. Zur Aufklärung heißt es deshalb im Jahresberichte des Kreis- Kriegerveraandes Quedlinburg: Die Kriegervereine sind freie Vereine, wie andere auch, gebildet von freien Männern, die aber alle beseelt sind von dem gleichen Gedanken, daß Gott, König und Vaterland über alles zu stellen seien, die auch im Bür gerkleide den gelobten Fahneneid halten wollen und die bemüht sind, die Kameradschaft, die sie während ihrer Dienstzeit geübt haben, auch über diese hinaus zu pfle= gen. Sie haben sich ihre Satzungen selbst gegeben und fönnen, selbstverständlich im Rahmen derselben, frei schalWer einem Kriegervereine beitritt, ten und walten. übernimmt damit die Verpflichtung, nach seinen Satzungen zu handeln und ihre Bestimmungen stets zu beobachten. Das ist der einzige Zwang, den die Kriegervereine auf ihre Mitglieder ausüben, ein 3wang, der auch von jedem anderen Vereine, welcher Art er auch immer sein mag, auf seine Angehörigen ausgeübt wird. Wenn die Kriegervereine trotzdem eine gewisse Sonderstellung einnehmen, so ist diese in ihrer Eigenart und Zusammensetzung begründet. Von ihren Gegnern wird immer und immer wieder behaupte ,, die Kriegervereine trieben Politik, wenn sie nach ihren Sagungen verfahren und die Umsturz= partei bekämpfen. Kein Vorwurf ist lächerlicher als dieser. Das Politisieren ist den Kriegervereinen als solchen aufs strengste untersagt, und der würde bald der behördlichen Auflösung verfallen, der sich um dieses Verbot nicht fümmern wollte. Aber niemand kann es ihnen verwehren, wenn sie gegen die Sozialdemokratie vor= gehen und zur Zei, der Wahlen ihre Mitglieder auffordern, einmütig gegen sie ihre Stimmzettel abzuge ben. Das zu tun, ist nicht nur ihr gutes Recht, sondern die Erfüllung ihrervaterländischen Pflicht, die jedes einzelne Mitglied eines Kriegervereines bei seinem Eintritt in diesen freiwillig übernommen hat. Wie es jedes Soldaten Ehrenpflicht ist, den König und das Vaterland gegen den äußeren Feind zu schützen und zu verteidigen, so ist es jedes nationalgesinnten Mannes und vor allen Dingen jedes alten Solda ten Ehrenpflicht, den Kampf gegen den inneren Feind zu führen, der noch weit gefährlicher ist als jener. Der äußere Feind stellt sich zu ehrlichem Kampfe in offener, freier Schlacht und fämpft mit ehrlichen Waffen. Des inneren Feindes Waffen aber sind Falschheit und Hinterlist, Verleumdung und Lüge, Waffen, die um so gefährlicher sind, als ihnen schwer beizukommen ist. Darum muß der Kampf der Kriegervereine gegen die UmSturzpartei ununterbrochen und mit Nachdruck geführ, werden, und darum ist es die Pflicht jedes einzelnen Mitgliedes, bei deff Wahlen seinen Stimmzettel gegen die Umsturzpartei abzugeben. Wen ein Kriegervereins mitglied sonst wählen will, das bleibt ihm vollständig frei überlassen; dafür müssen ihm seine politische Ueberzeugung und sein Gewissesi die Richtschnur sein. Für alle Kriegervereine aber muß die gemeinsame Parole lauten: gegen den Umsturz! Reichstagswahlvorbereitungen. - Das Zentrum hat für den Reichstagswahlfreis Schweinfurt den Landtagsabgeordneten Arbeitersekretär Schwarz als Kandidaten aufgestellt. Aus Stadt und Cand. Gießen, den 13. Juli. In einer fürzlich stattgehabten gemeinsamen Besprechung der Leiter der hessischen Gewerbe= schulen wurde nach einer eingehenden Beratung benung Bau- und gewerbliche Fachschule" in Vorschlag zu bringen. Es war u. a. diese neue Benennung auch deshalb in Vorschlag gebracht, weil durch öffentliche Ankündigungen„ Arbeiterinnen Flickkurse, Blusenkurse, Unterweisungen im Maschinennähen, im Schneidern, Bügeln, im Kunstwaschen 2c. als Gewerbeschulen bezeichnet worden waren. Auch wurde hervorgehoben, daß, wenn die Schüler einer Baugewerkschule, sofern es Maurer oder Zimmerer seien, sich als Bauschüler bezeichnen durften, diese Bezeichnung auch den. Maurerund Zimmererschülern der Gewerbeschulen, die doch dieselbe Ausbildung erhielten, gestattet werden müsse. hier fürzlich gegründete Gesellschaft hat zum Zwed die Liebig Museum Gesellschaft. Die Erwerbung, Erhaltung, Wiederherstellung des LiebigErwerbung, Erhaltung, Wiederherstellung des Liebig Laboratoriums und Einrichtung eines Liebig- Museums. Der Jahresbeitrag für persönliche Mitglieder ist auf 2 Mark festgesetzt. = = * Von der Lahn. Einen seltenen Fang machte der Fischer Oskar Schnabel von Wieseck auf dem Wasser des Louis Hellmold- Gießen, oberhalb der Badenburg; er fing nämlich einen Hecht im Gewicht von 32 Pfund. | ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pig. die 44 mm breite Inseraten zeile.- Stellen: gesuche und Familienanzeigen 10 fs. Die 90 mm breite Zeile im eklameteil 50 Pig.- Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt komunt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Playserschriften shue Berbindlichkeit. Verlag ber ,, Gießener Zeitung" G. m. b.§. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. gen, die unter seiner Aufsicht in einer von ihm ausgewählten Familie oder Anstalt erzogen werden. Bei unehelichen Minderjährigen, die im Wege der öffentlichen Armenpflege unterstützt werden, stehen dem Berufsvor= mund die Rechte und Pflichten eines Vormundes auch dann zu, wenn diese unter seiner Aufsicht in der mütterlichen Familie erzogen und verpflegt werden. Frankfurt, 13. Juli. Einem Postdirektor unseres Bezirkes ging unlängst die Aufforderung zu, zu prüfen, ob es nicht möglich sei, einige Unterbeamtenstellen in seinem Postamte eingehen zu lassen. Kurzerhand schrieb der wackere Beamte der höheren Instanz zurück:„ Unterbeamten kann ich keine entbehren; aber Drei Inspektoren können Sie haben." Darmstadt, 12. Juli. Der Großherzog begab sich gestern nachmittag 4 Uhr im Auto nach dem Feldberg im Taunus und kehrte abends wieder nach Wolfsgarten zurück. )(= Köln, 13. Juli.( Christlicher BergMangel an Volksschullehrern. Wäh- arbeitertag.) Im Verlaufe der Kölner Verhandrend an akademischen Lehrern in Hessen so große lungen wurde über die Abänderung der Satzungen und Ueberfüllung herrscht, so daß seit dem 1. Nov. v. J. die eingelaufenen Anträge beraten. Einer dieser Anträge bis zum 20. Mai d. Js. 32 Mitglieder des Hessischen ging dahin, den Lokalbeitrag von 5 auf 10 Pfennig Oberlehrervereins in andere Bundesstaaten übergetreten pro Mitglied und Monat zu erhöhen, um die Lokal= find, zeigt sich an den Volksschulen Lehrermanorganisationen zu kräftigen. Ferner war beantragt, den gel. Sämtliche Schulamtsaspiranten, die Ostern 1911 Beratungsausschuß aufzuheben und dafür mehr Deledie hessischen Seminare und den pädagogischen Kursus giertenversammlungen einzuberufen. Schließlich wurde in Darmstadt verlassen haben, sind verwendet; bereits gewünscht, die in staatlichen Bergwerksbezirken arbeitenerledigte Schulstellen mußten von anderen Lehrern mitden jugendlichen Arbeiter erst statt nach dem 20. nach verwaltet werden. Von dem im Frühjahre so nachdrückdem 22. Lebensjahr die Beiträge zahlen zu lassen. lich verkündeten Lehrerüberfluß in Hessen kann demnach Sämtliche Anträge wurden einer Kommission überwiefeine Rede sein, wenn auch noch einige junge LehrerSen. Reichstagsabg. Behrens- Essen sprach über„ Soinnen auf Anstellung warten, weil sie nicht für jede zialpolitik in den Parlamenten" und sagte, daß man Stelle verwendbar sind. von der Gesetzgebung nicht die Regelung aller Berufsfragen erwarten könne; vieles müsse der Selbsthilfe vorbehalten bleiben, und dazu benötigen die Arbeiter die Organisationsfreiheit und die Aktionsfreiheit. Landtags= abgeordneter Imbusch sprach über die Berggesetzge bung in den Landesparlamenten. Der Kongreẞ nahm eine Entschließung an, in der zu den Beratungen des preußischen Abgeordnetenhauses über die Steigerung der Rentabilität des staatlichen Bergbaues Stellung genommen wird. Es heißt darin, die Arbeiter des Saarrebiers könnten nicht für den Rückgang der Ueberschüsse verantwortlich gemacht werden. Bei der Aussprache über das Referat Imbusch brachte Ollmers- Saarbrücken eine zweite Resolution ein, die einstimmig angenommen wurde und in der es heißt:„ Die Generalverlammlung fordert die endgültige Beseitigung der in dem jetzigen Tauschmännersystem auf den staatlichen Gruben an der Saar beruhenden Uebelstände. Sie erwartet, daß die fönigliche Bergverwaltung recht bald von den bestehenden, die Freizügigkeit der Arbeiter beschränkenden Abmachungen zurücktritt." Die Beratungen werden fortge= ezt und wohl am Donnerstag endigen. * Gießen. Mit dem Bau einer elektrischen U e- berlandzentrale nach Krofdorf, den das städt. Werk in eigener Regie ausführen wird, wird noch in diesem Monat begonnen werden, wogegen der Bau des Ortsnetzes durch eine größere Unternehmerfirma ausgeführt wird. Holzheim, 13. Juli. Auch die Nachbarortschaften haben sehr durch die in unserem Orte herrschende Maul- und Klauenseuche zu leiden. So klagen die Landabsetzen können. Die Tiere liegen massenhaft in den wirte in Lang- Göns, daß sie ihre Ferkel nicht Ställen zum Verkauf. * Laubach. Die Vorbereitungen für die diesjährige Hessische Landesversammlung des Ev. Bundes ind begonnen. Das diesjährige Hauptfest soll in Butzbach am 10. und 11. September stattfinden. Es soll eröffnet werden durch Festgottesdienste in Butzbach und den Nachbargemeinden. Für den Mittag und Abend des ersten Tages sind evangelische Volksversammlungen, für den Morgen des 2. Tages ist die geschlos= sene Mitglieder- und Abgeordneten- Versammlung vorgesehen. Vilbel. Der Gasvertrag mit der Stadt Frankfurt sieht einen Engros- Preis von 10 Pfennig pro Rubikmeter bei einem Jahreskonsum von 100 000. vor. Die Gaslieferung soll Anfang nächsten Jahren beginnen. Der Vertrag läuft 30 Jahre. *) Schlik, 12. Juli. Das 38. Gauturnfest des Gaues Hessen nahm einen guten Verlauf. In der Oberstufe erhielten von 36 Wetturnern u. a. 1. Preise: Hch. Blank- Wetzlar, G. Schab- Butzbach, K. Loos- GieBen, H. Thöt- Gießen, E. Schmidt- Gießen, Dav. OttoWetzlar. In der Unterstufe erhielten von 230 Turnern erste Preise: P. Langer- Gießen, Gärtner- Steinberg, H. Röhrsheim- Krofdorf, G. Reiz- Leihgestern, H. Rühl- Gießen, G. Albold- Gießen, W. Gerhardt- Gießen, Jakob Fischbach- Wetzlar- Nieder- Girmes, K. Schmidt- Krofdorf. Jm Wettfechten erhielten Preise: Kurt KaufmannGießen, Chr. Weeg- Gießen, Wilh. Noll- Gießen, Karl Noll Gießen. Offenbach, 11. Juli. Zur Einführung der General vormundschaft, die seinerzeit in einer Stadtverordnetensitzung beschlossen wurde, hat die Bürgermeisterei nunmehr eine Ortssagung ausgearbeitet. Danach wird den Armenwaisen in Offenbach durch die Bürgermeisterei auf Beschluß der Stadtverordneten- Versammlung ein Berufsvormund bestellt. Dieser hat alle Rechte und Pflichten eines Vormundes für die im Wege der öffentlichen Armenpflege unterstützten Minderjähri* Selters, 12. Juli. Jm besten Mannesalter starb unser langjähriger Geistlicher Pfarrer Büchner am Herzschlag. Er ist ein Sohn des früheren Schulrats Büchner in Gießen. Herborn. Ein großes Dynamit- Unglück hat sich heute vormittag in Würgendorf ereignet. Dort find infolge Explosion mehrere Gebäude der Sprengstoff- Fabrik in die Luft geflogen, wobei 10 Tote und 18 Verwundete zu beklagen sind. Das Filtrierhaus, das Delhaus sowie das Menghaus sind vollständig zerstört. Wollen Sie etwas feines rauchen dann empfehlen wir Jhnen: Salem Gold Cigaretten. 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Die Unzufriedenheit fm amerikanischen Wolfe ist so groß geworden, daß ungefäumt Mittel zur Besunftigung angewandt werden müssen. Die hohen Preise für alle Lebensmittel und die Bedürfnisse des täglichen Lebens baben die Mißstimmung erzeugt, an der, wie es allge mein heißt, lediglich der Bolltarif schuld ist. Das mert würdigste ist nun, daß selbst diejenigen Parteien, die bte hohen Bölle erst vor drei Jahren durchgesetzt haben, fich gleichfalls als Gegner der neuen Tarife gebärden und nach Reformen rufen. Taft, dem es um seine Präsidentenherrlichkeit bet ben immer näher rückenden Wahlen bange wird, hat foeben eine neue Rundgebung erlassen, die aus den Sturmzeichen entstanden ist, die sich ringsum in den Staaten der großen Union zeigen. Es heißt in dem Erlaß:„ Wir müssen uns mit der Tatsache abfinden, daß die Zeit der chinesischen Maner endgültig vorüber ist, ebenso die Zeit, in der eine Inbustrie einen höheren Grad von Schutz verlangen durfte, als unbedingt für ihr Bestehen notwendig war.„ Wenn man in Erwägung zieht, daß Taft der Erwählte derjenigen Bartet war, die in den Hochschutzöllen das ganze Heil der Vereinigten Staaten erblickte, tann man fich dem Eindrucke nicht mehr entziehen, daß ein gewaltiger Umschwung im Land Dollarifa eingetreten sein muß. Die Führer der Demofratte, die eine allgemeine Tarifreform angeregt haben, find so flug, daß sie feine übertriebene Herabsetzung der Schutzölle verlangen; nur ganz allmählich wollen sie mit der Verringerung beginnen, damit wirtschaftliche Krisen vermieden werden. Durch den Umstand, daß sich die Demokraten auf der Mittellinie bewegen, gelingt es ihnen, große Gruppen der Republikaner zu sich berüberzuziehen, die einem gemäßigten Schutzzoll das Wort reden. Wenn Taft jetzt erklärt, daß fein wirtschaftlicher Zweig einen höheren Schutz erhalten soll, als unbedingt für das Besteben notwendig ist, so nähert er sich den Forderungen der Demokraten. Ob er diese damit für feine Kandidatur gewinnen wird, erscheint mehr als fraglich, denn es wird ihm sein Rückzug vor den Trusts yon Anregungen technischer Fortschritte und eine Anbahnung von internationalen Beziehungen der Beamten beabsichtigt war. In Desterreich wurde den Beamten allerdings im Gegensatz zu Deutschland die BetetItgung an dem Rongreß von der Regierung untersagt. Wenn auch unter Beteiligung von England ein Organisationsfomitee geschaffen worden ist, so fann man boch sagen, daß die Idee des Weltbeamtenbundes besonders wie er den französischen Arbeitersyndikaten vorschwebte gescheitert ist. Wenn jetzt ein Weltbeamtenbund zustande kommt, dann fann es fich nur um ein Unternehmen handeln, das sich über wenige Länder erstrect, und dem jede Anteilnahme an wirtschaftItchen Bewegungen, wie z. B. internationale Beamtenstretts, unmöglich ist. nicht vergessen werden. Die Spiegelfechterei ist ihm zu sehr veriibelt worden. Die Tarifreform, die von Roosevelt unter dem Leitwort begonnen war, allzu hohe Zollfäße zu ermäßigen, gestaltete sich unter Tafts Präfidentschaft zu einer maßlosen Bollerhöhung, die das Deutsche Retch fast zu einem Bollfrieg herausforderte, der nur durch die größte Nachgiebigkeit von unserer Sette verhindert wurde. Nach außen hin gab Taft sich den Anschein, als ob er eine Antitrustpoltiif tretbe, in Wahrheit aber leitete er den Rückzug zugunsten der Trusts ein, die die republikanischen Parteikassen dafür mit Riesenbeiträgen füllten. Die Kongreßwahlen haben Taft aber doch die Ueberzeugung beigebracht, daß das Bolt sich nicht mehr täuschen lassen will, sondern mit Ungestüm eine ehrliche Tarifreform forciert. Jetzt will auch Taft die chinesische Mauer einreißen helfen. Die deutsche Beamtenschaft und der Weltbeamtenbund. Rundschau vom Cage. Politisches. Ueber die Reisedispositionen des Kaisers nach der Rückkehr von seiner Nordlandfahrt verlautet, die Nordlandreise werde in den ersten Augusttagen ihr Ende finden. Falls die Rückkehr des Kaisers bis zum 2. Auguft erfolgt, wird der Kaiser am 4. August den großen Kavallerieübungen in Altengrabow beiwohnen und bann seinen Aufenthalt in Wilhelmshöhe nehmen. Voraussichtlich wird der Kaiser der Parade des 9. Korps bet Altona am 26. August und des 2. Korps bei Stettin am 29. August beiwohnen und sich am 30. August nach Berlin begeben, um hier am 1. September die Herbstparade über das Gardeforps abzunehmen. An den Kaisermanövern, die am 11. September beginnen, nimmt der Kaiser wie stets teil. Auch wird er einer großen Festungsübung bet Thorn als Zuschauer beiwohnen, die am 16. September beginnt und bis 20. September bauert. Ueber die Beziehungen der deutschen Beamtenschaft aut der beabsichtigten Gründung eines Weltbeamtenbundes wird der Inf." folgendes mitgeteilt: Der Verband mittlerer Reichs Post- und Telegraphenbeamfen batte von dem Verband der französischen Post- und Telegraphenbeamten mehrfach Einladungen erhalten, sich an den Beratungen zum Zweck der Gründung eines Weltbeamtenbundes zu beteiligen. Die Einladung wurde von den deutschen Beamten aber abgelehnt, nicht, weil ein Verbot von höherer Seite erfolgt wäre, sondern um allen Mißdeutungen vorzubeugen, da die Auffassung der deutschen Beamtenschaft von ihren Plich ten sich mit der Beteiligung an dieser Konferenz nicht verträgt. Von dem Vertreter des französischen Arbet tersunditats war ein Vorschlag geplant, eine internaHonale Organisation wirtschaftlicher Natur zu schaffen. Dieser Vorschlag wurde von der Kongreßlet tung aber nicht zugelassen, da nur die Schaffung eines Internationalen Auskunftsbüros, sowie der Austausch 13) Jugendfreundschaft. Der Zentralverband deutscher Industrieller hat der Reichsregierung Material über Streikausschreitungen unterbreitet mit dem Verlangen, dem§ 241 des Entwurfs eines Strafgesetzbuches folgende Fassung zu ge= ben:„ Wer durch gefährliche Drohung einen anderen in seinem Frieden stört, wird mit Gefängnis oder Haft bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 1000 M bestraft. Einer gefährlichen Drohung im Sinne des ersten Absatzes macht sich auch derjenige schuldig, der es unternimmt, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsstätten, Wege, Straßen, Pläße, Bahnhöfe, Wasserstraßen, Häfen oder sonstige Verkehrsanlagen planmäßig zu überwachen." Roman von G. v. Schlippenbach. ( Nachdruck verboten.) Zahlreiche Equipagen und Spaziergänger belebten die breiten Wege, der Großstadtlärm verhallte. Frau Grotenbach atmete tief und wohlig, sie war heute in gehobener Stimmung, fie trug in der Tasche die erste Ratenzahlung für ibre treue Jugendfreundin, tausend Mark, die der Ueberschuß ergeben hatte. In Gedanken durchlebte Thekla dieses letzte Jahr, es hatte oft Ermüdung und anstrengende Arbeit gebracht, aber auch Stunden der Befriedigung und des Glückes. Adam und Surt waren in Berlin in verschiedene Schulen eingetreten und lernten fleißig. Auf Alfreds Rat besuchte sein jüngster, sehr begabter Bruder das Prinz HeinrichGymnasium, Adam eine Realschule. Den Eingaben von Altpensionären um Unterstützungen wird jetzt seitens der preußischen Finanzverwaltung möglichst entgegengekommen. Diese Gesuche von Alterspensionären werden im allgemeinen infolge der erhöhten Unterstützungsfonds befürwortet, wobei die Anforderungen für die Gewährung einer Unterstützung gemindert worden sind. So wird bet Erledigung der Eingaben nicht mehr in die persönlichen Verhältnisse der Bittsteller so wie bisher eingedrungen werden, von der Anrechnung privater und sonstiger Nebeneinkünfte wird in weitem Umfang abgesehen werden, für die Unterstützungen gelten feine bestimmten Höchstgrenzen mehr und eine einmal bewilligte Unterstützung wird bis auf weiters fortgezahlt, ohne daß es einer Erneuerung des Gesuches im nächsten Jahre bedarf. Im Weitergeben tauschte Frau Grotenbach Grüße aus, sie war nicht mehr fremd in der großen Stadt, etwas wie ein Heimatsgefühl durchflutete ihr Herz, die Sorgen traten in den Hintergrund, lohnende Arbeit erhebt immer. Dankbar blickte sie aum blauen Früthlingshimmel. empor, die fummervollen Jahre, die ihre Spuren mit scharfem Griffel auf das Antlitz Theklas gegraben, lagen hinter ihr. Sie erreichte das Haus ihrer Freundin, ehe sie es selbst gedacht. Leichte Schritte eilten über den marmorgetäfelten Flur, Eva parf sich halb jubelnd, halb weinend in der Mutter Arme. „ Endlich habe ich Dich wieder, Mutti," rief das retzende Mädchen, ich hielt es vor Sehnsucht fast nicht mehr aus!" So sprudelte es über die jungen Lippen, zärtlich tußte die Tochter Hände und Gesicht der Langentbehrten. " Wie stürmisch Du immer bist," sagte Frau Groten rungsverträge nach Tarifstelle 32 des preußischen Stem pelsteuergesetzes handelt, und daß demgemäß von den Steuerbehörden ein jährlicher Stempel von%% des Preises der Lieferung nicht erhoben werden darf. Die Apothekerverträge mit Krankenkassen erfordern nach der Entscheidung des Finanzministers nur den 3 Markstempel der Tarifstelle 71. Das Verbot des Waffentragens. Nach Meldungen Berliner Blätter besteht an maßgebenden Stellen die Absicht, eine allgemeine Neuerung des Waffentragens erst im neuen Strafgesetzbuche durchzuführen. Der Vorentwurf hat allerdings die Regelung der Frage der Landesgesetzgebung überlassen; doch will man, wie es heißt, sie im endgültigen Entwurf verhandeln. In Eine deutsch- englisch- französische Aussprache? Wiener gut unterrichteten Kreisen verlautet, England wolle eine allgemeine Aussprache zwischen Deutschland, England und Frankreich herbeiführen. Erörtert wer den soll zwischen Deutschland und Frankreich die Abgrenzung zwischen Kamerun und Französisch- Kongo, zwischen England und Deutschland die persische Frage und zwischen allen dreten die Marokkofrage und die Bagdadbahn. Die Studienreise Frankfurter und Düsseldorfer Arbeiter nach England, durch die gleichzeitig die Friedensbestrebungen zwischen beiden Ländern gestärkt und gekräftigt werden sollen, verläuft äußerst glanzvoll. Am Samstag wurden die deutschen Gäste in London durch Parlamentsmitglieder im Parlamentsgebäude empfangen. Nachdem die Hafenanlagen und der Hyde- Park besichtigt worden waren, ging die Reise wetter nach Birmingham. Beim dortigen Bürgermeister waren die Gäste zum Tee geladen. Am Abend wurde in der Stadthalle eine große öffentliche Versammlung für die Friedensbestrebungen abgehalten. Auch in York und Stratford, dem Zentrum der Baumwollverarbeitung, wurden die Deutschen von den Bürgermeistern willkommen geheißen und Versammlungen abgehalten, die der Friedensidee dienten. Ende nächster Woche werden die Englandreisenden wieder in ihrer Heimat eintreffen. Eine prinzipielle Entscheidung über die Verträge der Krankenkassen mit Apothekern und die hier notwendigen Stempelsteuern ist jüngst vom preußischen Finanzminister ergangen. Der Finanzminister hat entschieden, daß es sich bei den Verträgen, welche die Krankenkassen mit Apothekern abgeschlossen haben, nicht um LiefeDem französischen Ministerpräsidenten Caillaug stehen böse Tage bevor. Die Sozialisten wollen das Nationalfest am 14. Juli benußen, um eine große Kundgebung gegen die Regierung zu veranstalten. 3000 entlassene Bahnarbeiter, deren von den Sozialisten beantragte Wiederanstellung am Montag in der Kammer zu stürmischen Szenen führte, sollen mit Frauen und Kin dern der Pariser Bevölkerung in einem Straßenumzug vorgeführt werden. Die Regierung trifft umfassende Maßnahmen, um diese Demonstrationen zu verhindern, doch ist man wegen des Verlaufes des Tages nicht ohne Besorgnisse. bach mit leisem Tadel.„ Du mußt Dich nicht so gehen Tassen, Itebes Kind!" " Ich bin außer mir vor Freude, Mutti! Schnell nimm Deinen Hut ab, Deinen Umhang, fomm in mein Bimmer, Tante Anna ist ausgefahren!" Eva zog die Mutter durch die hohen, prächtig möbHerten Zimmer, die reich an schönen Statuen, Gemäl den und Reiseerinnerungen waren. ,, Hier ist meine Kemnate," sagte Eva, den blauen Plüschvorhang fortschiebend, es ist dasselbe reizende Nest, das Karla vor ihrer Verheiratung mit mir bewohnte." Kleine Nachrichten. Die Zahl der Innungen in Breußen beträgt jetzt 4962, die in 41 Jnnungsverbänden zusammengeschlos sen sind; den Verbänden gehören weiter 4565 Einzelmitglieder an, mit denen sich die Gesamtzahl der Innungsmitglieder auf 245 684 beläuft. Eva drückte die Mutter in die schwellenden Bolster eines Lehnsessels und setzte sich zu ihren Füßen, sie lehnte den lockigen Kopf mit den braunen Haaren an die Schulter Theklas. „ Nun erzähle mir von allen Geschwistern," bat das funge Mädchen, acht lange Monate war ich mit Tante Anna auf Reisen und von Euch getrennt." Esperanto in der Schule. Wie dem„ B. L.-A." gemeldet wird, soll im Augsburger Realgymnasium die Weltsprache Esperanto als Wahlfach eingeführt werden. Ein alter Kriegsveteran in Freinsheim in der Rheinpfalz sollte seinen Anteil von 10 Mart an der Prinzregentenspende erhalten, der Betrag wurde jedoch vom Steueramt zur Deckung von Rückständen gepfän det. Eine Verlegung katholischer Festtage. Die„ Köln. Volksztg." meldet aus Rom: Der Papst hat angeordnet, auf Wochentage fallende Feste wie den Josefstag, Fron leichnam, Johannistag und noch einige andere fünftighin am darauffolgenden Sonntag zu feiern. Mutter und Tochter plauderten über eine Stunde ausammen. Frau Grotenbach berichtete, daß Alfred in Moskau weile, wo er Assistent an der großen Nervenheilanstalt des Professors Keramsin war, daß er aber bald über Berlin nach Paris reisen werde, um dort feine Kenntnisse zu erweitern. Lina war in Berlin in einer Klinik für Kinder angestellt und besuchte die Jhrigen in der Pension, sobald sie frei war. Nachdem auch von Klara und den beiden Jüngsten berichtet worden war, sagte Frau Grotenbach: Jetzt erzähle Du mir von Deiner Reise, mein Tiebes Kind." Das 50 000. Geschüßrohr ist vor einigen Tagen von der Firma Krupp in Essen fertiggestellt und an das Deutsche Reich abgeliefert worden. Aus diesem Anlaß hat der Kaiser an eine Reihe von Angestellten der Kruppschen Werte Ordensauszeichnungen verliehen. Die Zahl der Brände in Berlin erreichte im letzten Jahre die Höhe von 15 326. Die Brände haben sich gegen das Vorjahr fast verdoppelt. Zum Löschen wurden über acht Millionen Liter Wasser verbraucht. Bei dem Benzinbrand in Rummelsburg wurde allein eine Million Liter Wasser verspritzt. Eva besaß die Gabe, alles hübsch und poetisch au schildern, sie brachte Mappen und Ansichten und erklärte die Bilder. In Italien waren sie am längsten gewesen, in Nizza zuletzt; dort lebten Frau Haldeck und ihre Pflegetochter sehr gesellig, Blumentorso, Bälle und Konzerte folgten aufeinander. Es fiel der Lauschenden Danzig- Konstantinopel zu Pferd. Leutnant von Braun vom 2. Leibhusarenregiment in Danzig, der, wie berichtet, vor einiger Zeit einen Distanzritt von Danzig nach Konstantinopel antrat, ist dem Ziel seines Rittes nahe. Er ist am Montag in Adrianopel angekommen und wird heute in Konstantinopel erwartet. Die Sitwelle in Amerika ist zurückgekehrt; bisher find 19 Todesfälle und ungefähr 100 Ohnmachtsanfälle in Neuvort, 17 Todesfälle in Philadelphia und zahlreiche Unglücksfälle in anderen großen Städten zu verzeichnen. Mit schweren Brandwunden in ihrer Wohnung tot aufgefunden wurde in Buer in Westfalen eine Arbet terfrau. Da die Leiche außerdem Anzeichen von Ge walttätigkeiten aufwies, wurde der Ehemann verhaf tet. Der Mörder beging unmittelbar nach seiner Einlieferung Selbstmord. Ein Schatz von 2400 Mark wurde in Landshaus an der bayerisch- württembergischen Grenze in einem Grabhügel auf dem Friedhofe gefunden. Ein Fabrikant aus Württemberg hat vor seiner Konkurserklärung auf dem Friedhofe des Ortes das Geld vergraben und den Offenbarungseid verweigert. Er wurde sechs Monate in Saft gefeßt, bis er sich endlich zu einem Geständnis und zur Angabe des Versteces verstand. Einen schrecklichen Tod erlitt in Königsberg i. Pr. ein Matrose. Ein mit Holz hochbeladener Stahn passierte auf, daß Eva von sich persönlich nichts erzählte; unter dem fragenden Blick der Mutter senkten sich die langen Wimpern, immer mehr gewann Frau Grotenbach den Eindruck, daß ihr Kind etwas erlebt hatte, was sie verheimlichte. Das Rollen von Wagenrädern auf Kiesplatz vor der Villa zeigte Frau Haideds Heimkehr alt. Die Jugendfreundinnen begrüßten sich sehr herzlich. STU4 BEQEQRE! di da 111 1111 re ba ALE fch der La J fie gr 100 Tä Au auf Jur thr Di fert tag ftit bat 36 hat Ma bot die aun Ber gelu gun met dam tag Reg des guto nach alt tisch des riche der des herr bes 12 1 gler Auff Statt ein Bor des Pien und dem gena als wad meti binn Nach Lebi foner „ Wie wohl und glücklich Du aussiehst," sagte Anna, „ ich finde Dich um Jahre verjüngt, das freut mich, so war mein Rat doch ein guter!" „ Täglich danke ich Dir dafür," versetzte Frau Grotenbach, es geht mir in jeder Beziehung gut." " Thetla ist ein anderer Mensch geworden," diesen Eindruck gewann ihre Jugendfreundin schon in dieser ersten Stunde. " Hier meine erste Abzahlung," sagte Frau Groten bach, die Scheine auf den Tisch legend, ich hoffe, Dir nächstes Jahr mehr zu geben, da meine Pension flo riert, sie ist jetzt bekannt geworden." „ Es hat ja feine Eile," meinte Frau Haideck lächelnd. Eva hatte den Tee bereitet, die dret Damen ver lebten ein gemütliches Plauderstündchen. Es fiel Frau Grotenbach auf, daß ihre Freundin recht gealtert war, ein sorgenvoller Ausdruck lag auf ihrem Gesicht, unt willkürlich brachte Thekla Karla damit in Verbindung. Zwei große Bilder des jungen Paares hingen im SaLon; aus fostbaren Rahmen blickten die Gesichter Karlas und ihres Mannes hernieder, zwei schöne Menfchen, aber Uchatscheffs Züge hatten einen Ausdruck von Genußsucht, es lag etwas Frivoles im Lächeln der Lippen, im Blick der Augen. Konstantin true die reiche Uniform eines Garderegiments. ( Fortsetzung folgt.) Mar fünf Dam Die getre erba Näh der beuti fächfi batter nehm winf ratun es ma mit 2 baufic lodier ausz Stellm Bert figun Jahre hen Stems von den ½% des darf. Die n nach der Markstem Neldungen Stellen die Fentragens Der Vor Frage der n, wie es 1. che? In England eutschland, rtert wer die Abch- Kongo, che Frage und die Gaillaug ollen das oße Kund3000 ent ten bean ammer zu und Kin Benumzug imfassende erhindern, nicht ohne trägt jetzt engeschlos 5 Einzel der In C.-A." geasium die t werden. I in der t an der rde jedoch I gepfän Ote„ Köln. ngeordnet, ag, Fron e fünftigagen von d an das m Anlaß aten der rltehen. im letzten It sich ge= nt wurden Bet dem eine Milnant von , der, wie On Danzig es Rittes gekommen rt; bisher chtsanfälle und zahlnt zu verhnung tot ne Arbeivon GeIn verhafiner Gindshaus an em Grabrifant aus g auf dem den OfMonate in Beständnis erg t. Pr. n passierte Ite; unter dte langen nbach den as sie verauf dem Heimkehr sehr herzgte Anna, t mich, so ßte Frau gut." n," diesen in dieser ut Grotenhoffe, Dir nsion flos Hatdeck läamen vers fter Situ altert war, Beficht, un erbindung. en im Gaichter Karöne Mensdruck von In der Lipdie reiche bte gefchloffene Kaiserbrücke in Königsberg. Der auf Der Ladung liegende Matrose wurde vom eisernen Brudenjoch erfaßt und sein Körper vollständig zerriffen. Bei der Rückkehr eines Trupps Zöglinge der Bwangserziehungsanstalt Ohlsdorf bet Hamburg vom Baden scheuten die Pferde eines Wagens und rasten in den Trupp hinein. Als das Gefährt vorüber war, lagen sieben Knaben am Boden. Zwei waren tot und bte anderen mehr oder weniger schwer verletzt. Ein Kindesmord regte gestern die Bewohner des Weinbergwegs in Berlin auf. Die Frau eines Schutzmannes hatte ihren einjährigen Sohn angeblich mit Optum vergiftet und war flüchtig geworden. Das Kind wurde von dem heimkehrenden Vater tot aufgefunden. Ob eine Vergiftung mit Vorbedacht oder eine Verwechslung von Arzneimitteln vorliegt, muß die Unterfuchung ergeben. Vermischtes. Bu Tode mißhandelt. In Waldkirch( bayr. Schwaben) hat ein Bauer unter Bethilfe seines 16jährigen Sohnes seine 26jährige Stieftochter wenige Tage vor threr Niederkunft in einer grausamen Wetse mißhanbelt. Die Aermste wurde an den Gartenzaun gebunden und so lange mit den Füßen auf den Leib getreten, bis fle bewußtlos war. Junge Burschen des Dorfes befretten sie. Das mit blauen Flecken bedeckte neuge= borene Kind starb sofort nach der Geburt. Die Seftion ergab, daß die Mißhandlungen, die das Kind erlitt, dte Todesursache gewesen sind. Die Mutter starb bald darauf unter furchtbaren Schmerzen. Eine gerichtliche Untersuchung ist im Gange. Das Ende einer Weltreise". Einen etwas ungemütlichen Abschluß fand gestern in Berlin eine„ Welt= reise", die kürzlich die Schlosserlehrlinge Franz Schuckmann und Emil Münz von Dortmund aus angetreten hatten. Nick- Carter und ähnliche Geschichten hatten ihre Abenteuerlust geweckt und so gesteigert, daß sie sic schließlich, nachdem einer von ihnen dem Vater 50 M. aus der Kasse genommen hatte, auf den Weg machten. Auf Lastkähnen und zu Fuß ging es zunächst nach Berlin. Im Wartesaale des Stettiner Bahnhofes übernachteten fie. Gegen Morgen entstand unter den Reisenden ein großer Skandal. Polnische Arbeiter waren bestohlen worden. Als ste thr Mißgeschick entdeckten, waren die Täter längst verschwunden; ste hielten aber die beiden " Weltreisenden" für die Täter und ließen sie festnehmen. Auf dem Polizeipräsidium klärte sich dann die Geschichte auf. Mit der Reise aber war es nun zu Ende. Jungen Abenteurer wurden in Schutzhaft behalten, um thren Angehörtgen zugeführt zu werden. Die Ein Backverbot für die Sonntage in Groß- Berlin. Die Berliner Bäckerinnung hatte beim Polizeipräsidenten von Berlin ein Backverbot für die Zeit von Sonntag früh 8 Uhr bis Montag früh 6 Uhr, also ein 22= stündiges, beantragt. Die organisierten Bäckergesellen hatten dem Antrag widersprochen und eine wöchentliche 36stündige Ruhepause beantragt. Der Polizeipräsident hat den Antrag der Gewerbedeputation des Berliner Magistrats unterbrettet. Diese hat sich gegen die 22= stündige Sonntagsruhe und damit gegen das Backverbot ausgesprochen, weil die Meinung besteht, daß sofort die Bäckereien der wetteren Umgebung sich die Sache zunuze machen und am Montag frische Backwaren nach Berlin liefern würden. Um zu einer einheitlichen Regelung zu gelangen, haben nun auch andere Vereintgungen, unter anderen der Zweckverband der Bäckermetster von Groß- Berlin, bet der Regierung in Potsdam beantragt, ein Backverbot für die Zeit von Sonntag frith 8 Uhr bis Montag 6 Uhr zu erlassen. Der Regierungspräsident hat test sämtliche Bäckermeister des Bezirks aufgefordert, in der nächsten Woche ihre gutachtlichen Aeußerungen zu Protokoll zu geben. Danach scheint das allgemeine Backverbot in greifbare Nähe zu rücken. Die türkischen Gäste in Friedrichshafen. Die türtischen Gäste besichtigten am Dienstag unter Führung des Grafen Zeppelin die Luftschiffbauanstalt in Friedrichshafen. Sodann bestiegen zunächst 15 Mitglieder der türkischen Studienkommission die Passagierkabine des Luftschiffes Schwaben", das Punkt 12 Uhr bet Herrlichem, aber etwas windigem Wetter unter Führung des Grafen Zeppelin einen Aufstieg unternahm. Um 12 Uhr 40 Minuten erfolgte die Landung zwecks Passagterwechsel. Um 1 Uhr 30 Minuten fand ein neuer Aufstieg, um 1 Uhr 50 Minuten die zweite Landung statt. Das Mädchen als Knabe. Großes Aufsehen erregt ein Fall, der sich in der Familie eines Architekten in Borbeck bet Essen ereignet hat. Die 15jährige Tochter des Architekten erwies sich plötzlich als Knabe. Bet dem Pseudomädchen war seit einiger Zeit die rauhe Stimme und ein merklicher Schnurrbartwuchs aufgefallen. Die genaue ärztliche Untersuchung ergab, daß sich das bisher als Mädchen erzogene Kind zu einem Jüngling ausge= wachsen hatte. Die Umwandlung erregt natürlich das metste Aufsehen in dem Kreise der bisherigen Freundinnen. Die Errichtung eines Wohnhauses für Ledige. Der Nachbarort von Berlin, Weißensee, hat beschlossen, ein Ledigenheim für 34 männliche und 15 weibliche Personen zu erbauen. Die Miete für 1 3immer soll dret Mark pro Woche, für ein Zimmer mit zwei Betten fünf Mark betragen. Im ersten Stockwert werden die Damen wohnen, im zweiten und dritten die Herren. Die Restaurationsräume für beide Geschlechter werden getrennt sein. Das Grundstück, auf welchem das Haus erbaut werden soll, kostet 210 000 Mart und liegt in der Nähe der Gemeindebadeanstalt, der Volksbibliothek und der Gemeindeturnhalle. Das kanonische Alter der Kellnerinnen. In dem deutsch- böhmischen Städtchen Schluckenau, das an der sächsischen Grenze Itegt und etwa 5000 Einwohner zählt, hatten die vorsorglichen Behörden die betrübliche Wahr= nehmung gemacht, daß es mit der Sittlichkeit nicht in wünschenswerter Weise bergauf gehe. Nach langen Beratungen hatte man des Uebels Kern auch richtig erfaßt: es waren die jungen Kellnerinnen in den Wirtschaften mit Damenbedienung, die die Jugend des Städtchens häufiger als den Stadtvätern lieb war, in die Kneipen lockten, man beschloß deshalb, das Uebel mit der Wurzel auszurotten und setzte ein bestimmtes Alter für die Kellnerinnen fest. Dabei ging man sehr drakonisch zu Werke. Sie setzten sich hin und verfaßten eine Verfügung, laut der nur Kellnerinnen im Alter von 50 Jahren und darüber in den Gastwirtschaften bedienen dfirfen. Damit find alle Grazten von der Ausübung des Kellnerinnenberufes in Schluckenau wenigstens ausgeschlossen. Auf die Resultate der Verfügung darf man gespannt sein. Im Alter von 117 Jahren ist gestern in der ungarischen Gemeinde Szamostrasso der frühere Rabbiner J. Reich nach kurzer Krankheit gestorben. Reich galt als eine Art„ Wundermann", zu dem seine Glaubensgenossen in hellen Scharen pilgerten, um von ihm in Glaubens- und anderen Lebensfragen Rat zu holen. Reich, der sich mit seinen Ratschlägen ein ziemlich be= deutendes Vermögen erwarb, war auch schriftstellerisch tätig. Er war viermal verheiratet und seine letzte Frau starb im Vorjahre im 93. Lebensjahr. Den Verstorbenen betrauern fünf bereits ziemlich bejahrte Kinder. Um 7000 Mark geprellt. Die zum Gemeingut der Hochstapler gewordene Redensart:" Vertrauen gegen Vertrauen" hat gestern einem Amerikaner in Berlin 7000 Mart gekostet. Dieser, ein amerikanischer Zigarrenhändler, kam vor einigen Wochen nach Berlin und nahm hier in einem der ersten Hotels Unter den Linden Wohnung. Am 6. d. M. lernte er auf dem Schloßzplatz einen Mann kennen, der sich als Grant Allent aus Amertfa bezeichnete und angab, dort große Besitzungen zu haben. Beide kamen wiederholt in Restaurants zu= sammen. Auch gestern mittag fand wieder ein Rendezvous unter den Linden statt. Vor ihnen ging ein Mann, der plötzlich einen Geldbeutel verlor. Der Amerikaner hob ihn auf und reichte ihn dem„ Unbekannten". Dieser war über die Ehrlichkeit scheinbar außerordent= lich erfreut und erklärte sich bereit, die Ehrlichkeit des Finders mit einem kostbaren Brillantring zu belohnen. Zugleich übergab der angebliche Grant Allent dem Ame= rikaner eine kleine Ledertasche mit der Versicherung, daß ste für einige underttausend Mark Werte in Papier enthalte, die Wohltätigkeitsanstalten in Amerika zugute kommen sollten. Da es sich hier um Vertrauen gegen Vertrauen handle, möge der Amerikaner für die ihm übergebene große Summe ein Aequivalent aushändigen. Der vertrauensselige Bigarrenhändler gab denn auch seine Brieftasche mit 7000 Mark Inhalt her und wartete dann stundenlang auf die Rückkehr der beiden. Selbstverständlich hatten die Gauner unterdessen längst das Weite gesucht. Der Geprellte erstattete Anzeige, und die Poltzet schnitt die ominöse Ledertasche auf, wobei lediglich Papierschnitzel zum Vorschein kamen. Dte Gauner scheinen dieselben zu sein, die das gleiche Manöver von Zeit zu Zeit in anderen Großstädten ausführen. Margarine- Konkurrenz. In Eberswalde hatte etn Kaufmann, um den Absatz der von ihm vertriebenen Margarinesorte zu heben, ein großes Probebacken angekündigt. Bald darauf Iteß ein Konkurrent der sich badurch benachteiligt fühlte, folgendes Inserat erschetnen:„ Herrlichste Margarine der Welt. Marke Bauernfänger. Naturbutter ist nichts dagegen. Prämitert in allen Kulturstaaten des Nord- und Südpols.- Auf drei Pfund als Zugabe ein Freifahrtschein zu einer JtaItenretse. Auf vter Pfund etn Prachtautomobil( Marte Adler) oder ein Kinderwagen mit Inhalt. Auf fünf Pfund ein Anteilschein fürs Jenseits. Auf sechs Pfund ein Freibtllett tach Dalldorf.- Rellmann u. Co., Eberswalde." Ein falscher Gerichtsvollzieher, der sett längerer Zeit Berlin und die Vororte unsicher machte, wurde gestern endlich erwischt und hinter Schloß und Riegel gesetzt. Er entpuppte sich als der 33 Jahre alte Schretber Behr, der zulegt bei einem Gerichtsvollzieher in Schöneberg angestellt war. Behr nahm bet seiner Entlassung gestempelte Formulare beimlich mit, füllte sie richtig aus, legte sie Geschäftsleuten, die mit dem Gericht zu tun hatten, mit Gebührenrechnungen von sechs bis acht Mark vor und erhtelt auch überall Geld. Gestern aber kam er endlich an ein Geschäft, das keine Zahlung zu leisten hatte. Hier schöpfte man Verdacht und ließ den Schwindler festnehmen. Bet dem Verhafteten fand man noch eine ganze Mer je Formulare, die auch schon ausgefüllt waren. Er hatte also ohne Zwetfel noch wettere Streifzüge vor. Das Fazit des Rundfluges. Der deutsche Rundflug ist zu Ende, und wenn man das Fazit daraus zieht, so wird man sagen müssen, daß die Sache besser abgelaufen ist, als die Pessimisten befürchteten, wenn sich auch die Erwartungen der Optimisten nicht annähernd erfüllt haben. Das rein ziffernmäßige Ergebnis ist in der Tat etwas deprimierend: 24 Nennungen waren erfolgt, tatsächlich geflogen sind 11; mehr als 1000 Kilometer haben 4 zurückgelegt, mehr als 500 nur die acht Pretsträger; die ganze Strecke hat aber fein einziger Flieger zurückgelegt. Das Ergebnis wäre noch weit ungünstiger, wenn man nicht die Flugbedingungen etwas gewaltsam interpretiert hätte. Es war sicherlich nicht der Sinn dieser Bestimmungen, daß eine einmalige Runde um den Flugplatz als Start zu gelten habe. In der Zulassung dieser rein formellen Starts liegt eine schwere Benachteiligung derjenigen Flieger, die sich nicht diefer unreellen Manöver bedienten. Aber auch der Eindruck nach außen hin wurde wesentlich dadurch beeinträchtigt, daß sich der Start an den einzelnen Etappenpunkten tnfolge dieser weitherzigen Auslegung auf 48 Stunden verteilte. Der Hauptfehler an dem ganzen Unternehmen war eben, daß man von vornherein viel zu hohe Anforderungen an die Maschinen und vielleicht mehr noch an die Nerven der Teilnehmer gestellt hatte. Will man zu einer richtigen Würdigung der Flugleistungen kommen, so muß man sie rein absolut betrachten und da muß man doch sagen, daß die deutschen Flieger und die deutschen Flugmaschinen gezeigt haben, daß fie im Begriffe sind, den Vorsprung der Franzosen einzuholen. Chauvinismus wäre es fretlich, wollte man aus dem Umstand, daß die drei ersten Preisträger deutsche Maschinen benutzt haben, eine Ueberlegenheit des deutschen Fabrikats folgern. Man braucht demgegenüber nur darauf hinzuweisen, daß Lindpaintner, der während des ersten Teiles des Fluges die Führung hatte, eine Original- Farman- Maschine benutte. Daß er nachher ins Hintertreffen fam, darf man sicherlich nicht einem Mangel der Maschine zuschreiben. Dieses plöbliche Versagen Lindpaintners ist überhaupt noch ein dunkler Punkt, der noch dringend der Aufklärung bedarf. Jedenfalls haben die glänzenden Leistungen Lindpaintners auf dem ersten Teil des Fluges bewiesen, daß er unter die ersten deutschen Flieger gerechnet werden muß, und daß er den drei ersten deutschen Preisträgern zum mindesten ebenbürtig ist. Als besonders erfreulich muß man hervorheben, daß sich während des Rundfluges fein tödlicher Unfall ereignet hat, obwohl die Flieger während des größten Teils des Fluges start unter der ungunst der Witterung zu leiden hatten. Endlich muß man den Rundflug auch als Verdienst anrechnen, daß er das Interesse des Publikums an der Flugkunst mächtig gehoben hat. Die drei ersten Preisträger. Benno König ist ein Schüler Brunnhubers. Selt November vorigen Jahres ist er Albatros- Fluglehrer, und hat bereits eine ganze Reihe von Schülern ausgebildet. Vor zirka zwei Monaten trat er in die Dienste der Luftverkehrs- Gesellschaft. König hatte schon vor Beginn des Rundfluges sehr schöne Flüge ausges führt, mehrere Stunden mit seinem Fahrzeug in den Liften geweilt, und besonders im Passagterflug nennenswerte Leistungen zu verzeichnen. Eine Reihe von Fliegern verdankt ihm ihre Ausbildung. Hans Vollmöller tst geborener Stuttgarter und 22 Jahre alt. Schon vor längerer Zeit wandte er sich aus Interesse der Aviatik zu. Anfang dieses Jahres fam er nach Johannisthal und wurde von Helmuth Hirth auf Etrich- Rumpler- Eindecker ausgebildet. Am 21. April bestand er die Flugzeugführerprüfung. Vollmöller ist Pilot und Fluglehrer der Rumpler- Luftfahrzeuge G. m. b. H. Bruno Bitch iter, geboren 1872 zu Ebersbach, ( Oberlausitz), von Beruf Techniker, war, bevor er Luftflieger wurde, einer der bekanntesten Radflieger, der mehrfache Meisterschaften gewann. 1900 zog er sich vont Radsport zurück und gründete in Friedenau ein Restaurant. das er aufgab, um sich dem Automobilismus zuzuwenden, bet dem ihm ebenfalls schöne Erfolge blith= fen. Am 29. Januar 1911 erwarb er in Habsheim das Fliegerzeugnis und übernahm dann die Leitung der " Aviatik"-Fliegerschule. Eisenbahnkatastrophe in Amerika. 30 Tote, 70 Verletzte. In Amerika hat sich gestern eine schwere Eisenbahns fatastrophe ereignet. Ein Schnellzug der Newhavenbahn entgleiste, als er auf der Fahrt von Washington nach Boston die Stadt Bridgeport( Connecticut) durch= fuhr und stürzte von einer dreißig Fuß hohen Böschung auf die Straße hinab. Die Pullmanwagen gerieten in Brand. Bisher wurden zwanzig Tote aus den Trimmern gezogen und über sechzig Verletzte, von denen etne Anzahl tödlich verletzt sind. Die Ursache der Bahntatastrophe war eine offene Weiche. Sechs von den neun Waggons sind derart demoliert, daß noch zwethundert Fuß vom Geleise Trümmer gefunden wurden. 150 Personen waren im Zug, von welchem nur wenige unversehrt sind. Nach neueren Meldungen war die Ursache der Katastrophe bei Bridgeport nicht, wie man zuerst annahm, eine offene Weiche, sondern, wie die Untersuchung der Bahnverwaltung ergab. vorschriftswidrige Geschwindig keit. Der Lokomotivführer versuchte versäumte zett einzuholen und ließ den Bug 80 kilometer per Stunde fahren, statt, wie die Vorschrift lautet, an der betreffenden Stelle nur 25. Dadurch wurden die Lokomotive und sechs Waggons vom Gletſe geworfen. Der Lokomotiv= führer, welcher nebst dem Heizer getötet wurde, hatte übrigens nte etnen Passaaterzug gefahren, sondern nur Frachtzüge. Furchtbare Minuten hatten die Passagiere etnes Waggons durchzuleben, der nicht mit hinabgestürzt war, sondern feilweise vom Viadukt herabhing; fte glaubten feden Augenblick in die Tiefe stürzen zu müssen. Das Rettungswert war mit großen Gefahren verknüpft, da die Waggons beim Herabftitrzen mehrere Drähte für elektrisches Licht durchschnitten, welche herabhingen, einen Funkenregen aussandten und die Trümmer in Brand setzten, der aber bald gelöscht wurde. Genaueres über die Zahl der Toten und Verletzten ist noch nicht ermittelt. Erstere werden bis auf 30 ge= schäßt, Tetztere auf 70. Drahtnachrichten und Deuestes. Abfahrt des amerikanischen Schulfchiffgeschwaders von Kiel. Atel, 12. Juli. Das amerikanische Schulschiffgeschwader hat heute früh den hiesigen Hafen verlassen und ist nach Norwegen abgedampft. Bei der Abfahrt tauschten die amerikanischen und deutschen Schiffe den üblichen Salut aus. Vier Kinder in einer Sandgrube verschüttet. Göln, 12. Jult. Gestern abend wurden in der Vorstadt Poll vter spielende Kinder durch nachstürzende Sandmassen verschüttet. Ein Kind wurde getötet, die drei anderen schwer verlett. Neues über die Tuberkulose. London, 12. Juli. Die fönigliche Tuberkulosetommission hat tu einer Schrift die Ergebnisse ihrer Untersuchungen während eines Bettraumes von zehn Jahren veröffentlicht. Es wird darin betont, daß die Tuberfeln des Menschen und des Rindes praktisch nicht zu unterscheiden sind. Tter und Mensch können sich gegenseitia anstecken, da der Tuberfel des Kindes auf den Menschen übertragbar ist, und zwar vornehmlich durch die Milch, welche für die Tuberkulose der Kinder verantwortlich gemacht werden müsse. Die Kommission fordert deshalb eine verstärkte Nahrungsmittelfontrolle. Die Size in Amerika. Nenyork, 12. ult. Der gestrige Tag begann bedeutend heißer noch als der vorgestrige. Die Wetterwarte sagt noch steigende Temperatur voraus. Gegenwärtig zeigt das Thermometer 96 Grad. In der letzten Nacht erlagen 25 Personen der Hize. Biele halten sich Tag und Nacht in Parts und am Seestrand auf, wo nachts Tausende von Schläfern den Ufern entlang hingestreckt sind. Der Bürgermeister ordnete an, alle Kutscher, welche schwere Ladungen fahren, wegen Tierquälerei zu verhaften. Tote Pferde sieht man überall, namentlich solche von Eiswagen, welche gegenwärtig feine Ruhe haben. Im nördlichen Michigan sind Waldbrände ausgebrochen, die bereits drei Dörfer zerstört haben und eine Reihe anderer Ortschaften bedrohen. Handel und Verkehr. Gaffel, 11. Jult. Schlachtviehpreise: 1. Rinder. Al Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes, die noch nicht gezogen haben( ungefocht Schlacht gewicht 85-88 M., b) vollfleischige ausgemästete im Alfer von 4 bis 7 Jahren 80-83 M., B. Bullen: a) vollfleischige, ausgewachsene höchsten Schlachtwertes 84-86 M., b) vollfleischige junge 78-82 M. C. Järsen und Kühe: a) vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes 83-84 M., b) vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 81-82 M., c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen 78-80 M., d) mäßig genährte Kühe und Färsen 70-75 M. 2. Kälber. a) fg., Dopellender, feinster Mast Lebendgewicht Pfg., c) mittlere Mast- und b) feinste Mastfälber beste Saugfälber 50-53 Bfg., d) geringere Mast- und gute Saugfälber 48-49 fg., e) geringere Saugfälber 45-48 Pig. 3. Schafe. A. Stallmastschafe: a) Mast lämmer und füngere Masthamel Schlachtgewicht 85-88 Mart, b) ältere Masthammel, geringere Mastlämmer und gut genährte junge Schafe 80-83 M. IV. Schweine. a) Fettschweine über 150 lgr.( Schlachtgewicht) Mart b) vollfleischige von 120-150 gr. 56-57 M c) vollfleischige von 100-120 lgr. 55-56 M., b) voll fleischige von 80-100 lar. 53-54 M. AM Unzerreissbar Dankfagung! find die Seit 1 Jahren wurde ich von einem Magen- und Nervenleiden geplagt, Magenschmerz., Blähung., Aufstossen, Schmerzen im Rücken, Zuckung., Missstimmung, Lebensüberdruss usw. bereiteten mir unerträgliche Zustände. Ich wandte mich an Herrn A. Pfister, Dresden, Ostraallee 2, welcher mich durch seine einfachen schriftlichen Anordnungen dem von Leiden befreite, wofür ich .. Erntestricken Marke„ Fortschritt" Heinrich Bender, Techniker in Bauschheim bei Mainz. feurig violett gefärbt, 6 mm stark mit ber meinen Dank ausspreche.[ 280/5 senttem Holzverschluß, 170 cm Gebrauchslänge infl. Stnoten, gegen Mäuseft aß chemisch imprägniert in Bündeln zu 500 Stüd. Preis per 1000 Stück M. 14.franko allen Stationen. Landw. Hauptgenossenschaft für Oberhessen Friedberg i. H. Telefon 47. Restaurant Windhof. Kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit:: Täglich frisch Kaffeegebäck:: Schlitzer Auerhahnbräu, hell 3/10 Ltr. 10 Pfg., dunkel 10 Ltr. 12 Pfg.:: Schattig. 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J V.: Schön. gbt zahllo lichen Körp steht, weil andung trot rschwinden xt, so werden lematischem dem Zusam nd doch bes nden auf de Mesucht. Man ate und bela Norven gar lolgenden S richrendes der, Taubwer seelische V he ohne beso sten Aufreg ders morge kichte Err Gliedern, Alp Borders das körperliche kenlosigkeit nschwäche an Zustandes Nervenl unter chst Epilepsic uch nichts a achlässigung ke Beeinträc in usw. dur seltenes. selbst w inungen bl in das Ve aglichkeiten schaft und be rule, wie ka Ceschältsm erenüber, d tes im Nac hger Siche legt oder z eener das inliche un Statt mit lossenen Si wird er ungen beher kranken Ne selbst unb irt kommen. Was ist einzige, wa hift, ist ein lung 3728 30 0 reich die hat, [ 254/1 Eigentum u. Berlag der Gießener Zeitung 5. m. b. S. Berantwortlich für die Schriftleitung Otto Heinede, für Reklame und Anzeigen Robert Roller, beide in Gießen. e währte, beste ur und efen inzend. nt nicht! 1 Kontor18. hränke" e gegen nen etc. eisen wenig gegeben nd aus: lett mit nitzerei ,, Eiche" en. ortieren, ferner Korridor vorleger. verlange orlegung Angabe nnungen. b. H. belbig. en wolle P kendare ine! llen ollen Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Cuthält alla amil Robanntmachungen NERVENSCHWÄCHE je Ursache vieler und hartnäckiger Krankheiten. ' s gibt zahllose große und kleine Störungen im menschlichen Körper, bei denen man wie vor einem Rätsel steht, weil sie mit einer merkwürdigen Zähigkeit jeder bandlung trotzen. Verschwinden sie dann nach längerer Zeit scheinbar von bst, so werden sie häufig von irgend einem anderen ebenso oblematischem Übel abgelöst, ohne daß sich auf den ersten xk ein Zusammenhang zwischen beiden nachweisen läßt. Und doch besteht er! Man findet ihn, wenn man den denden auf den allgemeinen Zustand seines Nervensystems ersucht. Man wird dann fast immer erkennen, daß Leute, altet und belastet mit Übeln und Leiden, die scheinbar mit Nerven garnichts zu tun haben, eines oder mehrere nfolgenden Symptomen aufweisen: Anhaltendes, täglich derkehrendes Kopfweh, Händezittern, Ziehen in den adern, Taubwerden einzelner Hautstellen, Zucken der Augen, seelische Verstimmungen oder Angstzustände, innere The ohne besonderen Grund, Verdauungsstörungen bei der insten Aufregung, Reizbarkeit und ärgerliche Stimmung, euzplatz und anders morgens nach dem Aufstehen, Hautjucken, Impom. Schmidt 1 ,, leichte Erregbarkeit, Zuckungen im Gesicht oder in Gliedern, Alpdrücken, schwere Träume usw. usw. nberg) esonders das immer wiederkehrende Kopfweh, VerstimmMen, körperliche und geistige Schlaffheit, resp. Müdigkeit und ankenlosigkeit sind ganz ausgeprägte Merkmale von wenschwäche und Kennzeichen eines außerordentlich saten Zustandes. Denn ge genannt. enfeld. pad 15, Mai. aft Salzquelle. Nervenleiden zehren am Leben, untergraben seine Wurzel! Erfolge. erlichen BauGute Gast elbst Epilepsie, Geisteskrankheiten, nervöse Lähmungen auch nichts anderes, als besonders schwere resp. durch 1: Städtische nachlässigung verschlimmerte Nervenstörungen. 180/12 arke Beeinträchtigungen der Sehkraft, des ors usw. durch Nervenstörungen sind s seltenes. eiten. Her selbst wenn es bei ganz leichten cheinungen bleibt, so verursacht doch erhin das Versagen der Nerven soviel zur Verhaglichkeiten in der Familie und in der Junt 1893 ellschaft und besonders soviele Störungen Berufe, wie kaum ein anderes Leiden. eer Geschäftsmann, der nervös ist, wird Sin Bleis gegenüber, der seine gesunden Nerven stets im Nachteile sein. Er wird nicht ruhiger Sicherheit, sondern zerfahren, berlegt oder zaghaft handeln, wird also Türen, 100 seltener das richtige, die geeignete, verkleidung, Beländer pp. liegen auf 106 offen dort ohne en bezogen ennt in becxdienliche und zielbewußte Maßregel feen. Statt mit ruhiger Überlegung und schlossenen Sinnes seinen Vorteil zu 10en, wird er sich von Launen und mungen beherrschen und abirren lassen. 16 kranken Nerven sind ein gewaltiges, ihm selbst unbewußtes Hindernis für sein wärtskommen. hender Auf n. 11 Uhr Termin er ote. t Was ist da zu tun? a: s einzige, was da hilft, aber auch ganz er hilft, ist eine genügende Stärkung der Steigerung. wayitnom Jur Nerven. Ob sie gelingt, das kommt auf verschiedene Umstände an. Stärken kann man die Nerven wie jedes andere durch Überanstrengung ermattete Organ, durch Ruhe und bessere Ernährung. Aber Ruhe für die Nerven läßt sich nicht immer schaffen. Wenn jemand durch Überarbeitung nervös geworden ist, so müßte er für lange Zeit aufhören, zu arbeiten. Sind die Nerven durch Kummer und Sorgen angegriffen, so müssen Kummer und Sorgen beseitigt werden, was beides natürlich nur selten möglich ist. Bleibt also in den meisten Fällen nur die bessere Ernährung der Nerven als der einzige Weg zur Rettung! Jedes Organ, welches arbeitet, verbraucht bestimmte Nährstoffe. Auch das Nervensystem, zu welchem auch Gehirn- und Rückenmark gehören, arbeitet ununterbrochen. Der Nährstoff, den es dabei verbraucht, ist eine organische Phosphorsäureverbindung und heißt Lecithin. Unter normalen Verhältnissen ist es in der täglichen Nahrung in einigermaßen genügender Menge vorhanden, zur Stärkung überanstrengter Nerven, die wieder einen Vorrat an Kraft sammeln sollen, genügt das aber nicht. Ihnen muß das Lecithin in größeren Mengen zugeführt werden. Es ist nun gelungen, das Lecithin in ziemlich konzentrierter Form zu gewinnen und es bildet den hauptsächlich wirkenden Bestandteil von Dr. Arthur Erhards VISNERVIN. Sorgfältige Versuche, welche Arzte anstellten, haben gezeigt, daß Dr. Erhards VISNERVIN ein ganz ausgezeichnetes Mittel zur Kräftigung der Nerven ist und es wurden da mit in Tausenden Fällen so großartige Erfolge erzielt, wie sie in den umseitig abgedruckten Zuschriften attestiert sind. Diese gewaltige Menge von Briefen liegt in unserem Bureau zur Prüfung auf ihre Echtheit bereit, jedermann kann sie einsehen. Was Tausenden geholfen hat, kann doch wohl auch Ihnen helfen! Wir sind davon überzeugt und wollen es Ihnen ermöglichen, daß Sie sich auch selbst kostenlos überzeugen. Füllen Sie die anhängende Postkarte mit Ihrer genauen Adresse aus und wir senden Ihnen ganz gratis und portofrel eine Probedose. Versuchen Sie dieselbe und entschließen Sie sich dann, ob Sie das Mittel weiter gebrauchen wollen. Senden Sie weder Geld noch Briefmarken mit, sondern erproben Sie VISNERVIN erst gratis! Es wird Ihnen vorzüglich bekommen und Sie werden uns dankbar sein, daß wir Ihnen durch die kostenlose Überlassung einer Probe Gelegenheit gegeben haben, unser gutes und reelles Mittel kennen zu lernen, weil dasselbe keine Prüfung zu scheuen hat. Wir garantieren, daß es keinerlei Reizmittel oder schädliche Substanzen enthält, sondern unter allen Umständen gut vertragen wird. Der Geschmack ist angenehm, die Anwendung einfach. Ebenfalls gratis und portofrei fügen wir jeder Sendung noch ein interessantes und lehrreiches Buch bei, welches in klarer, allgemein verständlicher Form Aufschluß über das Nervensystem und über Nervenleiden gibt. Jede Krankheit zehrt an der Lebenskraft und man kann sagen, daß jeder Monat Krankheit eine Verkürzung des Lebens um eine unberechenbare Zeit bedeutet. Bestellen Sie deshalb die Gratisprobe sofort, damit Ihnen sofort geholfen werden kann! Dr. Arthur Erhard, G. m. b. H., Berlin W. 35. Postkarte Herrn jen les lens D. 15 er b= ift on Jt. ' e= ig ei= Je= N= ich ze= eit Dei ich ng es 15= 5= nd ter n= er= e 1= en ) a= me Je= er= cht Af= ri= em 15. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Stellen gesuche und Familienanzeigen 10 fs. Die 90 mm breite Zeile im efla meteil 50 fg. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Sahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plasvorschriften ohne Berbindlichkeit. Berlag der ,, Gießeuer Zeitung". m. b. S. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. | eines weiteren Gemeindebackhauses Bedürfnis geworden. Hierbei kam der Bürgermeister, der Landtagsabgeordnete Leun auf den Gedanken, eine von ihm schon bei Bäckern beobachtete Einrichtung zu verwerten, indem er im zweiten Stock des Backhauses eine Ba= deeinrichtung mit verschiedenen Badezellen, in denen Brause', Wannenbäder 2c. verabreicht werden, herstellen zu lassen. Die über den Zügen des Ofens eingebauten Beulen sind an die Wasserleitung angeschlos sen und da das warme Wasser in die Höhe steigt, während das kalte fällt, wird durch den Druck der Wasserleitung das erwärmte Wasser in den zweiten Stock in die Höhe getrieben, so daß man bei jeder Badewanne je nach Wunsch faltes oder warmes Wasser zur Ver= fügung hat. *) Bad Nauheim, 14. Juli. Der Maharadja von Pudukota in Indien ist mit Gefolge im Hotel Kaiserhof zur Kur abgestiegen. -d- Büdingen, 14. Juli. Eine schwere Bluttat trug sich auf dem Erbacher Hof zu. Als der Vorar= beiter Feierabend bot, widersetzte sich ein Kuhschweizer, 30g das Messer und brachte dem Vorarbeiter lebensgefährliche Verletzungen bei. Der Täter wurde verhaftet. * Aus dem Kreise Wetzlar. Mit dem " Wetzlarer Ochsenfest" tritt Regen ein, dies hat sich zur Freude aller Landwirte und Gartenbesitzer diesmal wieder bestätigt. Die gesamte Vegetation draußen, die durch die Trockenheit der letzten Wochen sich nicht recht entfalten konnte, atmet jetzt wieder freier auf. Die Zeit der Kornernte ist da, an welche sich unmittelbar die gesamte Fruchternte anreihen dürfte. Dazu gibt es noch viele Gemüsefelder mit Kraut und Kohlrabi zu bestellen. Da reicht für den Bauersmann ein achtstündiger Arbeitstag nicht aus, da heißt es Ueberstunden machen, und wie gerne tut er dies, wenn ihm nur die Witterung hold ist. -n= Rodheim a. d. Bieber, 13. Juli. Jm Kreise Biedenkopf bestehen bis jetzt 9 freiwillige Feuerwehren, die nächsten Sonntag hier in Rodheim ihren Bezirksfeuerwehrtag abhalten, wozu die Vorbereitungen im Gange sind. Da auch aus Hessen und dem Kreise ich Wetzlar mehrere Wehren ihr Erscheinen zugesagt haben, so wird sich die Veranstaltung zu einem großen Fest gestalten. Der Festplaß, in unmittelbarer Nähe der Haltestelle gelegen, erhält elektrische Beleuchtung und als th Festmusik wurde eine Gießener Kapelle angeworben. n,= m= Limburg, 14. Juli. Hier kommen am nächsten Sonntag Vereine aus Frankfurt mit den Lahnvereinen und der Mainzer Rudergesellschaft zusammen. Im 1. Vierer sind die stärksten Gegner Frankfurter Germanta, Mainzer Rudergesellschaft und Homberger Germania. Jm Lahnvierer wird Gießen sein Rennen gewinnen können. Der Gastvierer bringt eine Wiederholung des Großen Vierers und im Zweiten Vierer hat der Frankfurter Ruderklub Aussichten, seinen stärksten Gegner, die Düsseldorfer Germania, matt zu setzen. Die Vorrennen sollen um 7 Uhr beginnen und um 11 Uhr beendet sein. Im Je= ' m ) er nd il m= Die r., .en 5- PfennigMarke 11= en in= In= ark on et. ag f= nd ter nd Dr. Arthur Erhard K 012345678 lungen stattfanden, erfolgten im Jahre 1910 deren 3728. In dem ganzen Jahrzehnt wurden beinahe 30 000 Bauernfamilien angesiedelt, außerdem noch zahlreiche Arbeiter. Das ist gewiß ein schöner Erfolg, den die Arbeit der inneren Kolonisation bisher aufzuweisen hat, und es ist zu wünschen, daß sie auch fernerhin rüstig vorwärtsschreitet. tober. G. m. b. H. Berlin W. 35 ien ) er is ien Of= - Rödgen b. Gießen, 14. Juli. Das gestrige hat Gewitter, welches mit Hagel begleitet war, strichweise in den Fluren viel Schaden angerichtet. Der Bliz schlug in eine Schafherde und tötete 40 Tiere. Der Schäfer blieb unverletzt. ) Großen Linden, 14. Juli. Durch das stete Anwachsen der Bevölkerungszahl ist die Errichtung *) Frankfurt, 14. Juli. Die Maul- und Klauenseuche wurde gestern wiederum bei einem Antrieb von Großvieh im Biehhof festgestellt. Der Viehhof wurde gesperrt, das verseuchte Vieh sofort abgeschlachtet. *) Frankfurt, 14. Juli. Der Kaiser hat das für Müller, früherer Zeugfeldwebel bei der Hanauer Pulverfabrik, von seinem Vater und seinem früheren Pfarrer eingereichte Gnadengesuch abschlägig beschieden und das am 1. April vom Oberkriegsgericht über Müller wegen Mordes verhängte Todesurteil bestätigt. Geschäftliches. Die Fabrikate der Adlerwerke, vorm. Heinr. Kleyer A.-G., Frankfurt a. M., haben auf der Ge= werbe, Industrie- und Kunstausstellung, die seit dem 24. Mai 1911 in Krefeld stattfindet, dadurch gebührende Anerkennung gefunden, daß den ausgestellten Erzeugnissen, Fahrrädern und Schreibmaschinen die höchste Auszeichnung, nämlich die Goldene Medaille, verliehen wurde. Während die Adlerbrikat teilen, blieb die Adler- Schreibmaschine Fahrräder diese Prämie noch mit einem Konkurrenzfaunter sieben wetteifernden Marken die einzige, die von dem Spezial- Preisrichter- Kollegium mit dieser Auszeichnung bedacht wurde. [ 254/1 Gießen. AM Unzerreissbar Dank fagung! find die Erntestricko Marke feurig biolett gefär senttem Holzverschlu infl. Stnoten, gege imprägniert in! Preis per 10 franko a Landw. Hauptgenossenschaft fi Friedberg i. H. Telefon 47 Restaurant Windhof. Kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit:: Täglich frisch Kaffeegebäck:: Schlitzer Auerhahnbräu, hell 3/10 Ltr. 10 Pfg., dunkel/ 10 Ltr. 12 Pfg.:: Schattig. Garten: Herrliche Turmaussicht. Korporationen und Vereinen grosse u. kleine:: Säle zur Verfügung. Auto- Garage und Pferdeställe. 297/1 - - Kohlheyer. Stein's Garten.. Giessen Bes. C. Stein Hotel Restaurant und 1. BergnügungsEtablissement mit großem Garten Mittagstisch Fremdenpension in und außer Abonnement. Elektr. Licht. - Bab im Hause. 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Ich war seit mehr als 6 Jahren in beiden Armen zeltweise sehr gelähmt, dachte immer es wäre Rheumatismus, konnte wenig, last garnicht nähen und stricken, und wenn ich das mußte, dann hatte ich starke Zuckungen, hauptsächlich in den Muskeln, sodaß ich jeden Augenblick die Arme sinken lassen mußte. Hausarbeit machte ich nur unter großen Schmerzen, aber das nicht allein, stets war ich gequält mit Kopfschmerzen, hauptsächlich morgens, da war ich einige Stunden schwindlig, hatte Flimmern vor den Augen und so mit Müdigkeit geschlagen, als wenn ich die ganze Nacht gearbeitet hätte. Hatte dabei stets Magen- und Herzbeklemmungen, und war die meiste Zeit so mißmutig, daß ich von der Welt nichts mehr wissen wollte. Da fand ich eines Tages in der„ Berliner Morgenzeitung" eine Nervositätsbeschreibung und setzte sofort meine ganze Hoffnung auf dieses Mittel, also Ihr wertes ,, Visnervin". Ich ließ mir eine Probe schicken, und siehe da, die zweite und dritte Woche waren die Kopfschmerzen und Müdigkeit geschwunden, ich bekam Lust zum Leben und zur Arbeit, und habe, seitdem ich die Pastillen, und zwar 5 Stück täglich einnehme, ungefähr 3 Monate hindurch alle meine Leiden verloren. Ich habe Ihr wertes Tonikum schon vielen Bekannten empfohlen und werden in Kürze mehrere Bestellungen einlaufen. Mit dankbarem Herzen empfiehlt sich Ihnen Frau Bertha Klein. Gänzlich von Kopfschmerzen geheilt. Schönberg, den 30. April 1911. Da ich noch eine Gratisschachtel von Ihnen erhalten habe, wofür ich meinen herzlichsten Dank ausspreche, so kann ich Ihnen auch mitteilen, daß ich jetzt gänzlich von meinem Übel erlöst bin. Ich habe von Kindheit an mit Kopfschmerzen zu tun gehabt, und schon so lange, da ich jetzt schon das 50. Lebensjahr erreicht habe. Ich habe alles angewandt, aber nichts wollte helfen, bis ich nun von Ihrem Visnervin" zu hören bekam. Ich habe nun mehrere Schachteln desselben verbraucht und bin jetzt gänzlich von dem Übel befreit, wofür ich Ihnen meinen verbindlichsten Dank erstatte. Da ich mich für Ihr Präparat sehr interessiere, so werde ich immer bereit sein, Ihr Präparat weiterzuempfehlen. Hochachtend Frau M. Wilms, Schönberg L. Mecklbg. Fühlt sich wie neugeboren. Berlin, den 2. Mai 1911. Nachdem ich 5 Schachteln Ihres vorzüglichen ,, Visnervin" gebraucht habe, kann ich Ihnen mitteilen, daß es mir wirklich geholfen hat. Ich litt an furchtbaren Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Zucken der Augenlider, Druck in der Magen- und Herzgegend, auch hatte ich keinen Appetit und fühlte mich furchtbar matt, was wohl von meiner Blutarmut kommen mußte. Alle diese Uebel hat Ihr Visnervin" beseitigt, ich fühle mich wie neugeboren. Jetzt kann ich auch wieder gut schlafen, wogegen ich früher nach schrecklichen Träumen, immer wie in Schweiß gebadet erwachte. Das Essen schmeckt mir vorzüglich, und bin ich auch schon sehr stark geworden. Alles dieses habe ich Ihnen Herr Doktor und Ihrem Visnervin" zu danken und werde es auch allen Bekannten, wo sich nur Gelegenheit bietet, empfehlen. Anna Bönsch, Augsburger Str. 29. 99 , Visnervin" besitzt wunderbare Wirkungskraft. Wasseralfingen, den 27. Apri Nachdem ich Ihr Nervenkräftigungsmittel ,, Visnervin" 1ängere Zeit habe, kann ich Ihnen die freudige Mitteilung machen, daß Ihr Nerven eine wunderbare Wirkungskraft besitzt. Ich litt schon jahrelang an gefühl, schreckliche Träume, Händezittern und Gedächtnisschwäch ich die drei ersten Schachteln verbraucht hatte und noch keine Bessere getreten, war meine Hoffnung dahin, doch siehe nach Verwendung de 5. Schachtel trat Besserung ein, daß ich mich vollständig gesund fühle. Ich fühle mich von Tag zu Tag lebenslustiger, die Arbeit, die ich nur schwermütig und halb verrichtete, geht jetzt nach Herzenslust. Id Ihnen herzlich dafür, verehrter Herr Doktor, werde Ihr Präparat Bekannten bestens empfehlen, sobald ich in meine Heimat zurückkehn Hochachtungsvoll! R. E War stets müde und abgespannt. Graudenz, den 28. April Ich habe Ihr Nervenkräftigungsmittel nun längere Zeit ausproblem alle die nervösen Beschwerden, von denen ich selt längerer Zeit hel worden bin, denn ich hatte immer Kopfschmerzen und einen unruhigen und noch andere Leiden. Ich war immer müde und abgespannt, a nach dem Gebrauch von mehreren Dosen, Visnervin" bin Ich wie von geboren, und kann meinem Dienst wieder mit frischen Kräften nachgehe mit sage ich Ihnen für Ihre werten Bemühungen meinen besten Da werde Ihr ,, Visnervin" bei meinen Freunden und Bekannten bestens em Hochachtungsvoll! J. Arians, Bahnwin War gelähmt am ganzen Körper. Elberfeld, den 6. Ma Ich kann Ihnen zu meiner Freude mittellen, daß mir das Vis welches Sie mir geschickt haben, ganz gut geholfen hat. Ich leide sch 14 Jahren an Rückenmarkle'den und war gelähmt am ganzen Körpe schmerzen, Schwindel und Gedächtnisschwäche waren so groß, daß Ich a noch ertragen konnte. Seitdem ich nun Ihr Visnervin" gebraucht habe, wie von neuem geboren. Die Kopfschmerzen und der Schwindel sind w Mein Gedächtnis wird immer klarer, kann jetzt die ganze Nacht Jahrelang hatte ich schlaflose Nächte. Sage Ihnen hiermit nebst Gott besten Dank. Werde jeden leidenden Mitmenschen Ihr Visnervin empfehlen. Mit aller Hochachtung Elberfeld, Winkelstraße 7 II. Ww. Gustav Mon Litt seit 1½ Jahren am Kopfe. Altkloster, den 26. Apri Selt 1 Jahren litt ich sehr am Kople, es wurde mit jeden Tag sch keinen Schlaf bekam ich mehr, sobald ich mich ins Bett legte, w Klopfen und die Schmerzen im Kople immer stärker und schlimme Mittel, die ich gebrauchte, hallen nicht. In der Zeitung Hann. Lan wurde ich auf Ihr Präparat aufmerksam und beschloß als letztes auch d zu versuchen. Ich bin glücklich, daß ich Ihr ,, Visnervin" genommen hab nach Gebrauch der vierten Schachtel kann ich sagen: Gott sei gedank nervin" hat geholfen. Indem ich Sie meines aufrichtigen Dankes ver zeichne Ich bitte Herrn Dr. Arthur Erhard, G. m. b. H., in Berlin um eine Probeschachtel Dr. Erhard's Nerven- Nahrung ,, VISNERVIN" Die Zusendung muß portofrei und vollständig kostenlos erfolgen. Genaue Adresse: Hochachtend Union Augsburg OHNE KONKURRENZI 13 1.30 1.40 1.50 33 37 33 37 1.60 33 33 23 1.50 13 37 1.40 23 11 der Firma Dr. Arthur Erhard, G. m. b. 5., Berlin W. 35, bei. Wir empfehlen die Beilage der FARBT NICHT ABI Unserer heutigen Gesamtauflage liegt ein Prospelt Ein Versuch führt zu dauernder Kundschaft. geneigten Beachtung unserer gesch. Leser. Hochachtungsvoll Frau Bös Des beschränkten Raumes wegen konn hier nur eine sehr beschränkte Anzahl von schreiben abdrucken. Wir bemerken aber, d weit über 3000 Dankschreib von dankbaren Kunden vorliegen, die vo weder verlangt, noch auf irgend eine unl Weise beschafft wurden, wir betonen ausdrü daß diese Dankschreiben den freien Gefühl Aussteller entsprangen. Wir wissen, daß des Betruges schuldig machen würden, we nur eins der vorstehend abgedruckten schreiben nicht wörtlich mit dem Original einstimmen würde und wir stellen es jed sich in unserem Bureau selbst die Origin Einsichtnahme vorlegen zu lassen. Besser als wir es irgendwie Ausdruck bringen könnten, spre diese, dem spontanen Empfinden dankbaren Kunden entsprung Dankschreiben für die ausgezeich Wirkung des ,, Visnervin". ter de 6 on sta de 03 E 18 gu Bo for get ne lid Gi ab ha tre Re Ge zut Ba tra gut geg den bri dag die gur 3ah beit Ба Dor fien στα ang fale nov find fan teng teng 17 find den die Dit We rent wo mit Dit übri ten fach tom die fied so Gtet lung 3728 300 reich die hat, rüffi [ 254/1 Montag, den 24. Juli ds. Js, vorm. 11 Uhr an das Neubaubüro einzureichen, zu diesem Termin er folgt die Eröffnung der eingelaufenen Angebote. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 10. Jult 1911. Großherzogliches Hochbauamt Neubaubüro Jrrenanstalt. J V.: Schön. Eigentum u. Berlag der Gießener Zeitung 6. m. b. S. Berantwortlich für die Schriftleitung Otto Heinede, für Reklame und Anzeigen Robert Roller, beide in Gießen.