en e S - Q. e to e an ! rke icht. ule. Iliges d. -Prüf. mann. arter. te. rium. Besuch 2. eine Examen Unterfältigste her und off vergesetzte dauernd lie Veren wird. kostenlos. 1. SO eßen. Fer 1, Ro e LochAnna sch eine Agnes Sohn, Sohn. in Rodim in Weiß, 1, mit Biden, Gertrude it Luise en, mit hristine Kleinzen. Jena, da Linfabethe in HeiBen. hre alt. re alt. neider, Jahre. It. alt. alt. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 Pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen oierteljährlich 1,50 Wir., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mr. Erscheint jeden Werktag früh.- Die„ Illustr. Weltrundschan" liegt alle 14 Tage einmal gratis bei. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 86. - Telephon: Nr. 362. Das Deutschtum in Südwestafrika getäbrdet. Anerkanntermaßen, schon wegen des gesunden Klimas, ist Südwestafrika unsere beste Siedlungskolonie. Daher kommt es darauf an, daß sie von unseren Landsleuten besiedelt wird. Nun finden wir zu unserem Leidwesen in der Zeitschrift„ Die deutschen Kolonien" einen Artikel, der Zahlenmaterial bringt, wonach besonders im Süden der Kolonie, also in dem an die englische Kapfolonie grenzenden Teile, der von den Nama oder Hottentotten bewohnt wird, tatsächlich die deutsche Bevölferung in Gefahr steht, von verengländerten Buren Kolonialengland nennt sie die deutsche Zahlenwissen schafterdrückt zu werden. der = Erklärlich ist es, daß es besonders der Süden unseres Schutzgebietes ist, der sich dieser Gefahr ausgesetzt sieht, der Norden, das Land der Ovambo, und Osten sind vor Einwanderung geschützt, jener durch das tropisch- ungesunde Klima, dieser durch die wasserarme Kalahariwüste, die beide gewissermaßen Sperrgebiete bilden. Im Süden aber von der Kapkolonie her fand die erste Einwanderung statt, und von dort kommen auch heute noch die„ Kolonialengländer" herüber in unser Gebiet. Wir müssen, um die im Süden bestehende Gefahr zu verstehen, zunächst das Stärkeverhältnis der Deutschen zu der weißen Zivilbevölkerung im übrigen Teile der Kolonie angeben. Dasselbe stellt sich als ein günstiges heraus: Gesamtbevölkerung davon Deutsche Deutsche v. Hundert 4929 66,34 7935 74,55 1. Januar 1907: 7110 1. Januar 1910: 10644 Jm Süden ist das Verhältnis ungünstig, wie folgende Zahlen ausweisen: In Groß- Namaland ergaben sich nach dem Stande vom 1. Januar 1910 folgende Zahlen: Weiße davon mithin davon Antl. d. deutsch. Bevölkerung Schutztruppe Zivil Deutsche an der Zivilbevölkerung 58,72 1401 5752 4351 2555 Dabei befinden sich unter dielen deutschen Staatsangehörigen noch eine ganze Anzahl naturalisierter Buren. Der Rückgang der deutschen Bevölkerung in den einzelnen Bezirken des Namalandes mit Ausnahme der Stadt Lüderitz- Bucht veranschaulichen folgende Zahien: Der Hundertsatz der Deutschen Staatsangehörigen an der weißen Zivilbevölkerung betrug in den Verwaltungsbezirken am 1. Januar Gibeon und Maltahöhe Keetmannshop mit Warmbad und Bethanien Lüderitzbucht 1908 1909 1910 65,28 61,24 57,16 49,25 44,59 46,28 66,02 66,39 71,11 Somit ist im Norden und in der Mitte des Landes die Vorherrschaft des Deutschtums gesichert, während es im Süden gefährdet erscheint. Hoffentlich gelingt es, den Schaden wieder gut zu machen. Der Windhufer Regierung fann es nicht schwer fallen, diesen einmal erkannten Schaden zu beseitigen. Dazu wird sie Mittel und Wege finden. Und Deutschland selbst ist so übervölkert, kann so viele seiner Söhne abgeben, daß es nicht bloß die Ostmark mit deutschen Bauern besiedeln kann, sondern auch unsere afrikanischen Kolonien, soweit sie nach ihrem Klima dazu imstande sind, deutsches Farmerland zu werden. Und zu diesen gehört Deutsch- Südwest in erster Linie. Es ist geeignet zur Straußenzucht, es ist vor allem berufen und imstande, unser Wollerzeugungsgebiet der Zukunft zu werden, gerade der südliche Teil, das Namaland. Aus Stadt und Cand. Gießen, den 11. April 1911. *) Der Großherzog hat am Samstag den neuen Kommandeur unseres 116. Inf.- Rgts. Kaiser Wilhelm 2., Oberst von Trotta gen. Trey den in Audienz empfangen. * Kaisermanöver 1912 in HessenNassau. Im Herbst 1912 finden die Kaisermanöver zwischen dem 11. Korps, Teilen des 18. Korps und des 2. Kgl. Bayerischen Armeekorps statt. Die Parade über die preußischen Truppen findet bei Wabern im Kreise Fritzlar, über die Kgl. Bayerischen Truppen bei Würzburg statt. Die Manöver werden in der Linie FuldaBrückenau- Waldaschaff- Kissingen sich abspielen. *) In der hiesigen Herberge zur Heimat haben im März 1262( 1910: 1505) Wanderer Aufenthalt genommen. der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei- Amfes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Dienstag den 11. April 1911 *) Gießen. In das Handelsregister des hiesigen Amtsgerichtes ist eingetragen worden, daß das Grundkapital der Mitteldeutschen Kreditbank, Filiale Gießen, um 6 000 000 Mark erhöht ist und nunmehr 60 Millionen Mark beträgt. *) Gießen, 11. April. Die Neubauten der J r= renanstalten wurden gestern vormittag in Anwesenheit des Ministers des Innern vom FinanzAusschuß der Zweiten Kammer besichtigt. Heute findet die Besichtigung des Bergwerks Wölfersheim statt, wo das Provinzial- Elektrizitätswerk errichtet wird. Wetzlar, 11. April. Die ungewöhnlichen Temperaturen, die wir in den letzten Tagen zu verzeichnen hatten, werden nach Meldungen der amtlichen Wetterdienststellen von jetzt ab wieder einer stetigen, der Jahreszeit angemessenen Temperatur Platz machen. - Ehringshausen( Kr. Wetzlar), 10. April. Ein trauriger Unglücksfall ereignete sich in der Nacht vom Sonntag auf Montag auf hiesiger Bahnstation. Man fand zwischen 2-3 Uhr die Leiche des Drahtziehers Reiner Severin, wohnhaft in Aßlar, auf dem Bahnkörper. Wie wir in Erfahrung brachten, ist Severin mit dem hier um 11.56 Uhr ankommenden Personenzuge von Haiger gekommen, und zirka 100 Meter oberhalb der Station auf bis jetzt unaufgeklärte Weise aus dem Zuge herausgefallen, wobei der Bedauernswerte seinen Tod fand. Der in dem besten Mannes alter von 32 Jahren stehende Reiner Severin hinter läßt eine Witwe und 1 Kind. Der so jäh durch den Tod Entrissene war bei seinen Mitarbeitern sehr beliebt. Ober Mörlen. Der Gemeinderat hat den Anschluß an die zu erbauende elektrische Zentrale in Wöl fersheim mit 9 gegen 2 Stimmen beschlossen. Friedberg. Am Oster- Montag, den 17. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, findet im Saalbau dahier ein oberhessischer Katholikentag statt. Es werden spre chen: Herr Amtsgerichts direktor Dr. Giesler- Mannheim über:„ Die Lage der Katholiken in Deutschland" und Herr Domkapitular Dr. Bendix- Mainz über:" Bischof Ketteler". * Darmstadt. Es werden von der Landwirtschaftskammer auch in diesem Jahre Zuchtfohlen in Belgien und Oldenburg angekauft und zwar Jährlinge und zweijährige Fohlen. Der Einkauf in Belgien ist für die erste Hälfte des Monats Mai, der in Oldenburg für Juni oder Juli vorgesehen. Anfragen über den ungefähr zu zahlenden Preis werden von der Landwirt schaftskammer umgehend beantwortet. Die Bestimmungen über Einfuhr der Fohlen werden Interessenten auf Wunsch zugesandt. Die Landwirtschaftskammer übernimmt bei diesen Ankäufen die sämtlichen allgemeinen Kosten( alle Kosten abzüglich der Ankaufspreise). Außerdem wird noch ein Zuschuß zu den Ankaufskosten ge= währt, dessen Höhe sich nach der Beteiligung am Import richtet, aber 20 Prozent des Ankaufspreises nicht übersteigen soll. Der Zuschuß wird an einen Besteller nur für höchstens 2 Tiere bewilligt. * Darmstadt, 10. April. Der Landesverband hessischer Privatangestellter hielt gestern nachmittag seine diesjährige Hauptversammlung ab. Ein Dringlichkeitsantrag des Sozialen Ausschusses Darmstadt, alle zur Tagesordnung der Hauptversammlung stehenden Anträge drei Wochen vorher den angeschlossenen Gruppen bekannt zu geben, wurde dahin erledigt, daß diese Anträge, wie bisher, den einzelnen Gruppen sowohl durch das Verbandsorgan, als auch durch Zuschriften bekannt gegeben werden. Hinsichtlich der Privatbeamten- Ver Sicherung fand eine Resolution einstimmige Annahme, in der die Hauptversammlung das Erscheinen des Gesetzentwurfs begrüßt und ihn als eine brauchbare Grundlage für das zu erwartende Pensionsgesetz hält. Sodann wurde beschlossen, an sämtliche hessische Reichs= tagsabgeordnete die Bitte zu richten, dem Gesezentwurf ihre Zustimmung zu geben. Darmstadt, 10. April. Die 9. MitgliederVersammlung der Allgemeinen hessischen Beamtensterbekasse fand gestern im„ Kaisersaal" statt. Die für das Geschäftsjahr 1910 zur Vergütung kommende Dividende beträgt 35 Prozent des gewinnberechtigten Jahresbei trags. Die nächste Versammlung soll in Offenbach abgehalten werden. Gelnhausen. Ein Landwirt aus unserem Kreise führt über die Erhöhung der Milchpreise in Frankfurt u. a. folgendes aus:„ Jeder billig denkende Konsument wird dem Landwirt das gute Recht einräumen, einen die Produktionskosten mindestens deckenden Preis für die Milch zu fordern. Auch wir Landwirte haben als Konsumenten durch die Steigerung der gesamten Lebenshaltung, aller Bedarfsartikel, die wir den Städtern abkaufen, der Löhne und dergleichen, mit höheren Un= | ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pig. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Naum, auswärts 20 Pig.; die 90 mm breite Petitzeile im Retla meteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Nabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichtelt. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. kosten zu rechnen, die naturgemäß unsere Produktion verteuern. Die Kuhhaltung zum Zwecke des Frischmilch= verkaufes nach der Stadt, die damit verbundene möglichst gleichmäßige Lieferung von Milch während des ganzen Jahres, entsprechend dem jeweiligen Bedarf der Händler bezw. der Konsumenten, bringt eine erhebliche Verteuerung der Milchproduktion mit sich. Jm vorigen Jahre ist in unserer weiten Umgegend die Futterernte durch das ungünstige, regnerische Wetter zum großen Teil verdorben. Der vermehrte Zukauf von Kraftfutter verteuert deshalb noch mehr die produzierte Milch, so daß sich immer dringender das Bedürfnis eines Ausgleiches dieser Mehraufwendungen durch einen höheren Preis geltend macht. In unserer Kreisstadt Gelnhausen waren nach den Akten des Bürgermeisteramtes vorhanden: 1888 243 Stück Rindvieh, 1911 dagegen nur noch 86 Stück Rindvieh. Aus dem allmählichen Rückgang des Rindviehbestandes und damit auch der Anzahl Kühe tailpreises pro Liter Milch von 14 auf 20-21 Pfg. in Gelnhausen, trotz der allmählichen Erhöhung des Degeht unzweifelhaft hervor, daß die Gelnhäuser Landwirte bei der Milchproduktion weniger verdienten, als bei der Tätigkeit in anderen Berufen. Ist es da nicht höchste Zeit, auch im Interesse der großstädtischen Konsumenten, den milchproduzierenden Landwirten der weiteren Umgebung die geforderte Preiserhöhung von 1 Pfg. zu bewilligen und damit auch für die Zukunft einem Rückgang der Kuhhaltung vorzubeugen und den Bezug frischer, gesunder Milch sich zu sichern?" Betzdorf. Vor dem Schöffengericht kam diese Woche die Sache wegen Abbrechen eines Bäumchens zur hatte den Täter, einen Fuhrknecht, gestellt, worauf dieVerhandlung. Der Polizeihund" Jack" von Dillenburg ser die Tat zugab. Er behauptete jedoch nachher, habe das nur gesagt, um nicht verhaftet zu werden. Das Gericht kam zu dem Beschluß, daß ein Polizeihund noch fein Beweis sei und sprach den Angeklagten frei. er *) Lollar. Am vergangenen Sonntag ist Ludwig Seipp 4, der 40 Jahre lang die hiesige Gemeindeeinnehmerei verwaltet hat, gestorben. *) Frankenberg i. H. Der 1832 hier ge= borene nachmalige landgräflich hessische Hoffourier Bernhard Knieling ist jetzt im 79. Lebensjahr in Philippsruhe- Kesselstadt gestorben. 1866 begleitete er seinen Herrn, den Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Hessen, in die Gefangenschaft nach Stettin. Er ist einer der letzten aus der allernächsten Umgebung des letzten hessen- nassauischen Kurfürsten. == Herbstein, 8. April. Das am 13. August 1907 bei dem großen Brande mitabgebrannte Stadtwirtshaus ist nun wieder als stattlicher Neubau erstan= den und seiner Bestimmung übergeben worden. In diesem Gebäude befinden sich außer Wirtschaft u. Mezzgerei die Bürgermeisterei, Rathausräume und 2 Wohnungen für definitive Lehrer. Der neue Pächter der Wirtschaft und Metzgerei hat seinen Betrieb am 6. April eröffnet, der Pachtpreis beträgt 900 Mark. Die Gesamtkosten des Baues betragen ungefähr 64 000 Mark. Marburg. In der letzten StadtverordnetenVersammlung wurde beschlossen, dem Komitee für Errichtung von Kaufmanns- Erholungsheimen unentgeltlich städtisches Gelände zur Verfügung zu stellen. Wiesbaden, 11. April. Die Intendantur des Hoftheaters gibt bekannt, daß der Kaiser folgendes Programm für die Maifestspiele genehmigt hat: Am 10. Mai„ Die weiße Dame" mit Kammersänger Jadlowker als George Brown; am 11. Mai Lauffs„ Eisenzahn"; am 12. Mai mit vollständig neuer dekorativer und Kostümeinrichtung:„ Die Stumme von Portici", Elvira: Kammersängerin Frieda Hempel von der Königl. Oper in Berlin, Masaniello: Kammersänger Jadlowker; am 13. Mai als letzte Vorstellung„ Oberon". * Boppard a. Rh., 10. April. Aus etnem Wagen vierter Klasse des Köln- Frankfurter Personenzuges stürzte zwischen hier und Salzig ein etwa 10jähriger Knabe. Jm selben Augenblick fuhr der D- 3ug Bingerbrück- Köln vorüber, welcher den Knaben erfaßte und tötete. *) Offenbach a. M. Der langwierige Kaierhof Aktien Prozeß wird noch vor den Gerichtsferien beendet werden, so schreiben Offenbacher Berichterstatter. Seligenstadt. Von den hiesigen Metzgern überraschten neuerdings 9 die Bevölkerung mit einem wesentlichen Preisaufschlag. Das Rindfleisch kostet nunmehr 86 und das Kuhfleisch 76 Pfg. pro Pfd. -r- Rainrod, 8. April. Hier erhängte sich in seinem Hause der Beigeordnete A. K. Derselbe litt an Magenkrebs und hat darum den raschen Tod einem qualvollen Siechtum vorgezogen. K. war ein beliebter und ruhiger Mann, dessen Hinscheiden bedauert wird. der G Die Berliner Handwerkerkonferenz. Die vom Reichsamt des Innern auf den 7. April nach Berlin einberufene Handwerkerkonferenz hat im Reichstage ihre Beratungen beendet. Sie wurde nicht vom Staatssekretär Delbrück, sondern vom Unterstaatssekretär Richter geleitet, der in seiner Begrüßungsanspra che dem Bedauern Delbrücks Ausdruck gab, daß er durch eine dringliche Reise am Erscheinen verhindert sei. Die eigentliche geistige Leitung hatte Herr Ministerialdirektor Caspar. Die Verhandlungen trugen durchaus informatorischen Charakter und führten also nicht zu Beschlüssen. Es wurde aber darüber hinaus noch vereinbart, daß die Einzelheiten der Beratung ebenso wie die Namen der Redner nicht veröffentlicht werden sollen. Wir sind des= halb auch nur in der Lage, in allgemeinen Umrissen über den Gang der Verhandlung und die Hauptergebnisse zu berichten. Die Erörterung des ersten und schwierigsten Themas: Abgrenzung von Industrie und Handwerk, zog sich lange hin und führte zur Besprechung vieler Einzelheiten, die nur für eigentliche Fachleute Interesse haben fönnen. Sie wurde durch eine sehr versöhnliche Erklärung eines hervorragenden süddeutschen Großindustriellen eingeleitet, der die jetzige Trennung von Industrie und Handwerk, die seit der reichsgesetzlichen Einführung von Handwerkskammern und Zwangsinnungen im Jahre 1897 unleugbar Fortschritte gemacht habe, lebhaft bedauerte. Diese Trennung liege weder im Interesse der Handwerker noch in dem der Industrie. In der weiteren Besprechung wurde dann die alte Erfahrung neu bestätigt, daß es vorläufig unmöglich sei, eine reinliche Scheidung für Industrie und Handwerk durchzusetzen. Man müsse schon zufrieden sein, wenn wenigstens innerhalb der verschiedenen Gegenden bes Reiches einheitliche Trennungsmerkmale festgestellt würden. Gegenüber dem Vorschlag, die Eintragung in das Handelsregister entscheidend für die Zugehörigkeit zur Industrie oder zum Handwerk sein zu lassen, schien der andere Vorschlag mehr Anklang zu finden, eine einheitliche Instanz für die Entscheidungen auf gewerbepolizeilichem Gebiet für das gesamte Deutsche Reich zu schaffen. Beim zweiten Thema: Heranziehung der In dustrie zu den Kosten der Lehrlingsausbildung durch das Handwerk, wurden von Handwerkerseite die bekannten Klagen über Schädigung durch Einstellung der Lehrlinge in die industriellen Betriebe vorgetragen. Von Industriesette wurde demgegenüber betont, daß die Klagen nur für eine gewisse Uebergangszeit Berechtigung hätten, während heute die Industrie in der Regel schon ihre Arbeiter selbst handwerksmäßig vorbilde. Immerhin einigte man sich schließlich dahin, daß zwar eine rechtliche Verpflichtung der Industrie zur Entschädigung für Lehrlingsausbildung an das Handwerk nicht anerkannt, aber doch aus Billigfeitsgründen zugestanden wird, daß zwischen Handwerksfammern und Handelskammern gewisse örtliche Vereinbarungen über Kostenbeiträge getroffen werden sollen, wenn der Industrie eine Mitwirkung bei der Lehrlingsaufsicht und Lehrlingsprüfung gewährt wird. Auch der Vorschlag, den Handwerkskammern staatliche Beiträge, wie in Württemberg, zu zahlen, die Handelskammern dagegen nach wie vor staatlich nicht zu subventionieren, schien vielfach Anklang zu finden. Beim dritten Thema: Abänderung des§ 100 q der G.-O. verlangten die Handwerkervertreter fast einstimmig Aufhebung dieser Bestimmung, die bekanntlich Festsetzung von Mindestpreisen durch die Zwangsinnungen verbietet. Hier machten aber verschiedene Regierungsvertreter so glücklich die Ausführbarkeit der Vorschriften von Mindestpreisen durch die Zwangsinnung geltend, daß wohl für absehbare Zeit der§ 100 q gerettet erscheint. Wenn man also das Resultat der Besprechung zusammenfaßt, so ergibt sich eine erfreuliche Klärung über die Ansichten in bezug auf die Abgrenzung von Fabrik und Handwerk und eine erfreuliche Vereinbarung über die Kosten der Lehrlingsausbildung zwischen Industrie und Handwerk; dagegen scheint die Aufhebung oder Abänderung des § 100 q vorläufig als undurchführbar anerkannt zu sein. Rundschau vom Cage. Politisches. Der neue Präsident des Reichsmilitärgerichts. Gene ral der Infanterie Graf von Kirchbach, tommandierender General des 5. Armeekorps, ist zum Präsidenten des Reichsmilitärgerichts ernannt worden. Günther Edmund Graf 12) Des Rätsels Lösung. Roman von Ludwig Blümce. ( Nachdruck verboten.) Da überkam den starten Mann plötzlich ein Gefühl der Schwäche, das ihn mit einem Schwindel packte, als sollte ihn ein Herzschlag treffen. Aber nur wenige Sekunden währte das. Dann biß er die Zähne zusammen, redte Leine Riesengestalt hoch in die Höhe und lief davon, vor sich hinsprechend:„ Vorbei!- also ein Traum war es, ein süßer Traum.- Ach hätte ich dem armen Vater doch niemals mein Wort gegeben! Könnte ich mich jetzt hineinftürzen in den Strudel des Vergessens, dürfte ich den schäumenden Becher der Lust leeren bis auf den letzten Tropfen!" Wieder das Lied:„ O du selige". Jetzt nicht von Ernas Stimme es waren fröhliche, unschuldige Kinder, Die es sangen. Ja, ja, solche Gedanken in der Christnacht zu haben, das ist große Sünde! Nicht im Strudel der Welt zugrunde gehen, das wäre feige und unmännlich. Aber fetzt so ein frischer, fröhlicher Krieg! - Als wäre er berauscht, so durchwirbelten die verschtebenartigsten, verwirrtesten Jdeen sein Hirn. Sehr spät erst, als die Lichter der Christbäume längst erloschen waren, begab Hardi sich auf sein Zimmer. Ruhe fand er nicht in dieser Nacht. Aber da schlug noch ein Herz, bas fich vergeblich den Schlummer wünschte. Auch Ernas Lager floh dieser milde Tröster aller Traurigen. - - Am ersten Feiertag sah Hardi außer dem General niemand im Schloß. Er bedankte sich bei dem Papa für all die Geschenke und sagte dann mit erzwungenem Lä eln: Und nun will auch ich Dir eine Freude bereiten. Set unbesorgt um die Ehre unseres Geschlechts. Erna Rav. Kirchbach ist am 9. August 1850 in Erfurt als Sohn des Grafen Hugo Kirchbach geboren, der ebenfalls kommandierender General des 5. Armeetops war. Türkische Ehrung für Freiherrn von der Goltz. Die Zeitung ,, Sabah" in Konstantinopel widmet dem Generalfeldmarschall Freiherrn von der Golz begeisterte Worte anläßlich seines bevorstehenden 50jährigen Dienstjubiläums. Die ottomanische Armee, die er organistert und ruhmreich geleitet habe, so schreibt das Blatt, empfände das Bedürfnis, ihrer Hochachtung und Dankbarkeit einen besonderen Ausdruck zu verleihen durch Entsendung einer Offiziersabordnung, die ein künstlerisch ausgeführtes prächtiges Silbergeschenk überbringen werde. Deutschland und die internationalen Friedensbestrebungen. In der Sigung der interparlamentarischen Friedensunion, die am Sonnabend in Brüssel stattfand, gab der Vertreter Deutschlands, Abg. Eickhoff, eine interessante Erklärung ab, indem er ausführte, daß hinsichtlich der jüngsten Erklärungen des deutschen Reichskanzlers im Reichstag große Mißverständnisse entstanden seien. Der Reichskanzler habe sich nicht nur zustimmend zu den Anregungen der Fortschrittspartei ausgesprochen, sondern habe erklärt, daß die Regierung im allgemeinen die Frage der Abrüstung nicht grundsätzlich ablehne, er habe nur hinsichtlich der Initiative den Vorbehalt der Regierung ausgesprochen. Die Regierung set im Gegenteil geneigt, alle ernsthaften Vorschläge wohlwollend zu prüfen. Keine Unstimmigkeiten in der nationalliberalen Parteileitung. Mehrere Berliner Blätter beschäftigen sich mit einer Nachricht, die von angeblichen Gegenfäßen- innerhalb der führenden Kreise der nationalliberalen Partei zu melden wußte. Besonders wurde darauf hingewiesen, daß die Abgg. Friedberg und Schiffer als ernstliche Gegenkandidaten Bassermanns für die Führerschaft der Partei gelten müßten. Die Berliner„ Nationalzeitung" ist zu der Erklärung ermächtigt, daß es sich bei diesen Gerüchten um haltloses Gerede handelt, das kaum dementiert zu werden verdiente, wenn nicht falsch gedeutetes Stillschweigen Anlaß zu weiteren Phantasieprodukten geben könnte. Eine Erhöhung der Erbschaftssteuer in Frankreich. Die französische Kammer hat in der Beratung des Einkommenbudgets einer neuen Erhöhung der Erbschaftssteuer zugestimmt. Die Steuer auf Erbschaften von mehr als 25 000 Francs wird danach selbst für direkte Erben erhöht. 3m spanischen Parlament tam es am Sonnabend im Verlaufe der Ferrerdebatte zu stürmischen Szenen. Der Sozialistenführer Iglesias verurteilte die Politik der konservativen Kabinette.„ Diese Politik war eine Schande für die Nation. Wenn wir nicht dahin gelangen, die an Ferrer begangene Ungerechtigkeit zu fühnen, werden wir bestrebt sein, die Regierung zu stürzen, die sich geweigert hat, die Sühne herbeizuführen. Die Sache Ferrers würde auf die Straße gehen. Wir würden alle Anstrengungen machen, einen Riesenfeldzug zu eröffnen, indem wir als entschlossene Männer mit entblößter Brust kämpfen werden.( Großer Tumult.) Die spanischen Sozialisten werden von dem Auslande nicht beeinflußt. Wir werden kein Mittel unversucht lassen, unseren Zwed zu erreichen. Wundern Sie sich nicht, die Stimme der Waffen zu hören, wenn die Gerechtigekit nicht gewährt wird."( Stürmischer Widerspruch.) Ministerpräsident Canalejas wies unter dem Beifall der ganzen Kammer mit Ausnahme der Republikaner die Drohungen Iglesias zurück und erklärte: Der revolutionären Gewalt werden wir uns mit aller Energie und mit der Macht, die das Gesetz uns in die Hand legt, widersetzen. Kleine Nachrichten. Eine Armenspende des Kronprinzenpaares. Der deutsche Kronprinz und die Kronprinzessin haben durch Vermittlung der deutschen Botschaft in Nom dem Bürgermetster von Rom 3000 Francs für die Armen der Stadt überweisen lassen. Prinz August Wilhelm von Preußen, der als Referendar bei dem Potsdamer Landgericht Dienst tut, besuchte am Freitag das Strafgefängnts in Tegel. Nach der Besichtig= ung, die über zwei Stunden dauerte, fuhr der Prinz nach Plößensee, um auch das dortige Strafgefängnis zu besichtigen. Die größte kommunale Ueberlandzentrale Dentschlands ist am Sonnabend in Rheydt in Gegenwart des Landwirtschaftsministers, des Oberpräsidenten, des Regierungspräsidenten von Düsseldorf, und zahlreicher Vertreter sonstiger Behörden eingeweiht worden. Die Zentrale versorgt 84 Plätze mit elektrischer Kraft. Die Bauzett betrug vier Jahre. Für die Jahnfeier, die im Juni dieses Jahres zur Erinnerung an die vor hundert Jahren erfolgte Eröffnung ben hat sich gestern abend mit dem Inspektor Woltersdorf verlobt." Da fuhr der alte Herr von seinem Sessel empor, schaute seinen Sohn scharf und durchdringend an mit seinen Adlerblicken und fragte dann mit einem Schein von Mitleid in den ehernen Zügen: Und Du wirst stark genug sein, diese Deine erste leidenschaftliche Liebe zu überwinden?" " Ich bin kein Schwächling!" war Hardis kurze Erwiderung. Bereits am nächsten Tage reiste der Leutnant wieder nach Thalbrücken zurück, trotzdem sein Urlaub erst zur Hälfte abgelaufen war. Er sehnte sich nach dem Dienst, nach Zerstreuung, nach fröhlichen Gesichtern. Jm„ Blauen Stern" verkehrte er täglich, doch blieb er, seinem Vorsatz getreu, immer nur bis punkt zehn Uhr des Abends. Man nannte ihn deshalb einen hunderlichen Kauz, doch er nahm nachgerade alle sarkastischen Bemerkungen seiner alten Bekannten mit philosophischem Gleichmut hin. Und das war das Klügste, denn so ließ man ihn allmählich ungeschoren. Nun bewohnte die Familie Rossau das herrliche JagdSchlößlein„ Waldfrieden", das in zehn Minuten von der Stadt zu erreichen war. Heute hatte Hardi dort seinen offiziellen Besuch ge= macht und in des Grafen Gattin und deren um zehn Jahre jüngeren Schwester, ein paar Damen von ebensoviel Geist wie Schönheit kennen gelernt. Komtesse Edelgard, die zwei Jahre Hofdame einer Großherzogin gewesen war, durfte mit Recht darauf eitel sein, daß die Ersten im Lande ihrer Schönheit und Grazie gehuldigt. - Sie machte fein Hehl daraus, daß sie ernstlich befürchtete, hier in der geisttötenden Einsamkeit verschmachten zu müssen, hielt aber als junge Dame von Einsicht den Rat des Leibarztes Sr. Majestät, der ihren etwas angegriffenen Nerven gerade diese Stätte zur Erholung empfohlen, nicht für töricht. Darum begleitete sie ihre Schwester, der Be rliner Magiftrat 10 000 Mark bewilligt. Er beschloß weiter, an dem Hause der Unterwasserstraße, wo Jahn als Lehrer wohnte, eine Gedenktafel anbringen zu laffen. Ein Verkauf der Voffischen Zeitung"? Die freifinnige " Voffische Zeitung" in Berlin soll nach einer Mitteilung der " Berl. N. Nachr." an das Frankfurter Bankhaus Speyer, Ellissen u. Co. verkauft worden sein. Als Kaufpreis wurde des Turnplatzes in der Hasenheide in Berlin stattfindet, haf an der Börse die Summe von 73, Millionen Mart genannt. Von anderer Seite wurde das Gerücht verbreitet, daß dte Deutsche Bank die Voff.3tg." angekauft habe. Das 16. Deutsche Bundesschießen in Hamburg hat etnen Bruttoüberschuß von 108 000 Mark ergeben. 15 000 Mart sind den Erben des Kaufmanns Schmidt aus Gebesee bei Erfurt, der bekanntlich durch einen unglücklichen Schuß sein Leben einbüßte, überwiesen worden. Der Kampf gegen die langen Hntnadeln ist auch von der Hamburger Polizei aufgenommen worden. Sie hat, nachdem die vor einiger Zeit erlassene polizeiliche Warnung ohne den gewünschten Erfolg blieb, die Straßenbahngesellschaft beauftragt, solche Personen, die durch vorspringende Hutnadeln ohne Schuhknopf den Fahrgästen lästig fallen können, von der Beförderung auszuschließen. Ein wertvoller Münzenfund ist in Hamburg gemacht worden. Bei dem Abbruch eines alten Gebäudes in der Neustadt fans et Arbeiter drei Beutel mit Silber- und Goldstücken im Werte von etwa 25 000 Marf. Die Münzen, dte aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammen, sind wahrscheinlich während einer Belagerung Hamburgs versteckt worden. Eine Bande von Spionen, die in der Nacht vom 22. zum 23. Dezember 1909 in das Geschäftszimmer des Grenadierregiments in Schweidniß eingebrochen und geheime Dienstvorschriften gestohlen hatte, wurde, wie die Schlesische Ztg." meldet, verhaftet. Die Diebe verkauften das gestohlene Material an eine fremde Macht. Verhaftung eines Erpressers. Die Dessauer Polizei nahm einen Kormis fest, der unter Androhung qualvoller Martern von einem Fabrikanten eine hohe Summe zu erpressen versuchte. Die Verhaftung erfolgte, als der Erpresser das Geld vom Postamt durch einen Knaben holen lassen wollte. Von einem Zuge überfahren wurde Sonnabend aben bei Euskirchen ein Möbelwagen. Er wurde vollständig zertrümmert. Der Kutscher wurde so schwer verletzt, daß er nach kurzer Ze't starb. Der Racheakt eines Schwiegerfohns. Der in den Magnesta- Werken in Aue bet Wien beschäftigte Arbeiter Hofler hat seinem Schwiegervater aus Rache, well er sich von diesem materiell geschädigt glaubte, eine Dynamitpatrone unter das Kopfpolster gelegt. Zum Glück wurde diese jedoch entdeckt, bevor schweres Unheil angerichtet wurde. Der Täter wurde verhaftet. Infolge der Hungersnot sind in Südschantung vielfach Unruhen ausgebrochen. In Tsiningtschou herrscht offener Aufruhr. Hunderte von Einwohnern starben an Hungertyphus. Die Missionen sind teilweise gefährdet. Unfall svanischer Torpedoboote. Beim Manöverteren stteßen bei Cadiz zwei Torpedoboote zusammen und wurden leck. Das eine Boot sant, während man es in das Arsenal schleppte. Dabei ertrank ein Heizer. Die übrige Mannschaft wurde gerettet. Ein Postwagen überfallen wurde auf offener Landstra= ße bei Turek in Russisch- Polen. Dabei wurden 47 000 Rubel geraubt. Von den begleitenden Soldaten wurden drei getötet; der Fuhrmann rde verwundet. Eine neue schwere Genbenkatastrophe wird aus Amerita gemeldet. Auf der Branner Kohlengrube bei Littleton im Staate Alabama hat Sonnabend nachmittag eine Explosion stattgefunden. Von den 190 dort beschäftigten SträfIngen konten bisher nur 45 lebend geborgen werden. Es besteht geringe Hoffnung, die noch Eingeschlossenen, die bis auf dreißig Neger sind, zu retten. Das Unglück wird auf eine Kohlenstaubexplosion zurückgeführt. Wissenschaft, Runst und Literatur. Von der Mainzer Jupitersäule wird im nächsten Jahre eine Nachbildung in Stein in der Nähe der Saalburg aufgestellt werden. Ein Freund des Taunus hat sie dem Kaiser zum Geschenk gemacht. Auf diese Weise wird dieses herrItche, mit Reliefschmuck überreich verzierte 15 Meter hohe Denkmal aus der Zeit des Kaisers Nero sich zum erstenmal in seiner Gesamtheit präsentieren, was bei dem Originale wegen seiner Unterbringung in der Steinhalle des Mainzer Museums nicht möglich ist. Die Säule ist, wie erinnerlich, erst vor wenigen Jahren in der Mainzer Neustadt in der Nähe des Rheins, wenige Meter unter der Erdoberfläche, gefunden worden. Sie war, wie man annimmt, aus religi= ösen Gründen, in viele Tausende von kleinen Stücken zerschlagen und konnte nur mit unendlicher Mühe rekonstruiert werden. Die Kopie fertigt Bildhauer Schmahl- Kostheim an. Vermischtes. Ein Gendarmeriewachtmeister von einem Verbrecher erschossen. Aus Laurahütte in Oberschlesien meldet der Draht vom Sonntag: Heute nacht in der 12. Stunde wurde die Gräfin Rossau, die nach einem recht aufreibenden Reiseleben ebenfalls einiger Ruhe bedurfte, ohne Widerspruch hier in diese entlegene, aber recht romantische Gegend. - Hardi schritt langsam die Tannenallee, auf der man zum Schlosse gelangte, zurück, dem Städtchen zu.„ Ja, Rasse stedt in diesem Mädel! · Kann mit den schwarzen Augen rollen, daß einem beherzten Manne sogar angst und bange werden muß.- Tadellose Figur. Hoch, schlank und doch üppig. Aber mein Schön in jeder Weise. Geschmack ist ja leider, seit ich Erna wiedersah, so ganz anders geworden. Nur so wie sie ist, ganz genau so kann ich mir allein das Jdeal eines Weibes vorstellen.- Doch das ist ja vorbei. Einmal kann das Menschenherz nur mit seiner ganzen Kraft leben." Das war der Hauptinhalt der Gedanken, die ihn auf dem Heimwege vom Schloß„ Waldfrieden ,, beschäftigten. 4. Kapitel. ,, Höre mal Edith, ich muß einräumen, daß ich doch ewas voreingenommen urteilte, als ich vor ein paar Ta= gen behauptete, es gäbe hier nur Bauernadel und Bauern= tölpel," sagte Komtesse Edelgard zu ihrer Schwester, nachdem der Leutnant Bernhard von Eschenholdt sich empfohlen. Die Gräfin gähnte, sich in ihrem Schaukelstuhl wiegend, legte den Band neuester Liebespoesie, in dem sie soeben geblättert, beiseite und erwiderte: Hat Dir also gefallen, dieser Kürassier comme il faut?"" er be verh woll Bism Schup 31. 2 den Jofef eines Ergre des choffe Witm mehr der zähl Rhe зи 1 Dop man paar britt Geset diese ren, flipp lade auf Ped gefa wid mal Da eine ter, nad brü lofe Die nern Wor Bro Wa ber chen Ver Ang ein Go gab den volv um blei halt fte Fich die зига Spät fon Aus Gef ob Me Goc baß Den tra bar heit fuc erh Pol nid Ita DO b Ge die gin ber Dor etw Ang fein Ma met bas Err uma dar Kil häl me rizo Don Beit Ein Elen Löfte Den Jagie Dan bern Bie 3 net tau Au que aus balt meh Cho nun ber bier „ Ein schöner Mann! Groß und start wie eine Eiche, aber dennoch geschmeidig wie eine junge Weide. Hat auch ein schönes Gesicht, prächtige Augen, eine interessante Nase, So ein klein wenig gebogen, wie ich es liebe, und dieser Schnurrbart!" ,, Also noch schöner als der Assessor vonvon wie war es doch gleich? Jedenfalls sehr moderner Adel! " ( Fortsetzung folgt.) Sefchloß hn als 1. Ainnige ng der Spener, wurde Det, hat enannt. aß die at ets 15 000 Bebefee Schuß on der nach rnung gefell ngende fallen emacht in der und ünzen, wahr eritedt 2. zum jadierDienst 3tg." ohlene Polizei Ivoller zu er= r Erholen aben5 ig zerdaß er MagHofler on diee unjedoch er TäDielfach Offener ungerrferen burden Irjenal Mannndstra Nubel rei ge Amertittleton Explo= Sträf n. 68 Die bis rd auf Ir. 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Auf seine Ergreifung war eine Belohnung von tausend Mark seitens des Regierungspräsidenten von Oppeln ausgesetzt. Der erschossene Gendarm ist 54 Jahre alt und hinterläßt eine Witwe und neun Kinder. Bei der Verbrecherjagd waren mehrere Gendarmen und Kriminalschuhleute zur Stelle, der Täter ist jedoch entkommen. - Er weiß sich zu helfen. Ein heiteres Stückchen erzählt man sich gegenwärtig am elsässischen Rhein. An den Rheinschiffbrüden ist allenthalben die bündige Vorschrift zu lesen: Beladene Wagen dürfen nicht mit mehr als 30 Doppelzentnern beladen über die Brücke fahren. Schon so mancher fluchende Fuhrmann mußte die überschüssigen paar Doppelzentner abladen und dann ein zweites und brittes Mal den Weg machen, um das noch Vorschrift und Gesetz zurückgelassene Ladegut nachzuholen. Kam da nun dieser Tage ein biederer Schlettstadter Fuhrmann gefahren, dem der gewissenhafte Brüdenmeister an der Wage flipp und klar nachwies, daß er 31 Doppelzentner geladen habe. Und ein gewissenhafter Beamter hält streng auf Vorschrift und Gesetz! Der Fuhrmann aber, dem die Pedanterie des gestrengen Brüdenmeisters absolut nicht gefallen wollte, konnte sich nicht entschließen, den gesetzwidrigen Doppelzentner abzuladen und den Weg noch einmal zu machen. Aber alles Parlamentieren half nichts. Da kommt dem Braven eine rettende Idee: rasch wirft er einen Doppelzentnersack herunter, läd ihn auf die Schulter, treibt seinen Gaul an und trabt ruhig neben dem nun nach Vorschrift beladenen Gefährt her über die Rheinbrüde... Mit etwas länglichem Antlig sah der machtlose Brückenmeister dem vermessenen Fuhrmann nach. Die Rheinbrüde soll die Belastungsprobe mit den 31 3entnern glücklich bestanden haben. „ Ein Sieg der Hysterie". Die Geschworenen von Jort Worth haben, einer Meldung aus Neuyork zufolge, Frau Brooks, die ihre Nebenbuhlerin Frau Binsford in einem Warenhause erschossen hatte, freigesprochen.„ Ein Sieg der Hysterie, wie er vollständiger selbst in den amerikaniIchen Gerichtsannalen noch nicht dagewesen ist. Die ganze Verhandlung wurde zum tränenreichen Melodrama. Die Angeklagte, der Verteidiger, die Geschworenen, der Richter, ja selbst der Vertreter der Anklage und das Publikum vereinigten sich in einem schluchzenden, tränenreichen Chor." So läßt sich die ,, B. 3. a. M." berichten. Die Angeklagte gab zu, daß der Revolver, mit dem die Tat ausgeführt worden war, ihr gehörte. Sie erklärte, ste hätte einen Revolver gehabt, um Selbstmord zu begehen, daß sie aber um der Kinder willen sich entschlossen habe, am Leben zu bleiben. Am Mordtage belauschte sie eine Telephonunterhaltung zwischen ihrem Gatten und Frau Binsford, in der ste als die Alte" bezeichnet wurde, während die beiden sich darüber lustig machten, wie sie es verstanden hätten, die„ Alte" zu betrügen.„ Da stürzte die Welt über mir zusammen und alles war leer in mir. Erst zwei Tage später kam ich wieder zu mir, ohne daß ich mich erinnern fonnte, was ich getan hatte," so schloß Frau Brooks ihre Aussage. Selbstverständlich lautete der Wahrspruch der Geschworenen auf" Nicht schuldig". Zu Pearys Nordpolfahrt. Bekanntlich hat die Frage, ob Pearn den Pol erreicht hat, lange Zeit hindurch die Welt in Atem gehalten, bis die National Geographic Society in Washington ein Gutachten abgegeben hatte, daß ihrer Ueberzeugung nach Peary am 6. April 1909 Wus Anlaß des Anden Pol tatsächlich erreicht habe. trags an den Kongreß der Vereinigten Staaten, Peary baraufhin zum Admiral zu ernennen, ist die Angelegenheit noch einmal geprüft worden. Der Bericht des Untersuchungskomitees liegt jetzt im Druck vor, und aus ihm erhellt, daß Peary( wie schon einmal kurz gemeldet) dem Bol nur bis auf 3 Kilometer nahe gekommen ist, und zwar nicht am 6. April, sondern erst am 7. April. Am erstgenannten Datum passierte er den Pol in einer Entfernung von 8 Kilometern, während er der Meinung war, gerade über ihn zu marschieren. Erklärt wird diese Unstimmig Leit, der Voss. 3tg. zufolge mit der Aenderung, die im Während Gange von Pearys Uhr vorgekommen war. diese vor der Reise um 0,2 Sefunden täglich zurückblieb, ging sie nach der Reise täglich 2,2 Sekunden vor, woraus berechnet wird, daß sie um die fragliche Zeit 10 Minuten vorgegangen sein müsse. Die Sonne stand also immer etwa 2% Grade weiter östlich als Peary auf Grund der Angaben seiner Uhr annehmen mußte, und so erklärt sich sein Irrtum in der Tarierung der Himmelsrichtungen. Mag man auch auf den geringen Abstand von 3 Kilometer fein großes Gewicht legen, so ist doch jedenfalls das von Peary auf den 6. April festgesetzte Datum der Erreichung seiner nördlichsten Breite jetzt in den 7. April umzuändern. Im übrigen ist es vielleicht nicht überflüssig, darauf hinzuweisen, daß eine Ungenauigkeit von nur drei Kilometern in Anbetracht der schwierigen äußeren Verhältnisse und der Kleinheit der benutzten Reiseinstru mente sowie der geringen Höhe der Sonne über dem Horizont innerhalb der zulässigen Fehlergrenze liegen dürfte. Sizilischer Aberglaube. Ueber einen krassen Fall von Aberglaube berichtet die in Palermo erscheinende Beitung Ora": In Mussomeli, einer Stadt von 12 000 Einwohnern im Bezirk Caltanisetta, sprach jüngst ein Elementarlehrer in der Schule über Salz und Zucker und löste dann, um den Schulkindern zu zeigen, daß die beiden ziemlich gleich aussehenden Stoffe einen ganz verschiedenen Geschmack haben, zuerst ein wenig Salz und dann ein wenig Zuder auf, von dem er mehreren Kindern zu trinken gab. Als die Kleinen dann zuhause über diese Unterrichtsstunde berichteten, erinnerten sich mehrere Bäter und Mütter plötzlich an gewisse Gerüchte, die eine neue Choleraepidemie in Aussicht stellten, und im Nu tauchte der unsinnige Verdacht auf, daß die Lehrer den Auftrag erhalten hätten, die Schulkinder zu vergiften und zuerst die 1. Klasse und dann alle folgenden bis zur 6. aus dem Wege zu räumen. Der Verdacht verbreitete sich bald von Mund zu Mund, so daß die Schulkinder nicht mehr zur Schule gehen wollten, weil sie Furcht vor der Cholera hatten. Die größeren Kinder zogen am Tage nach der denkwürdigen Unterrichtsstunde durch die Straßen und hielten Kinder, die noch nicht ganz vom Aberglauben be= sessen waren und den Unterricht nicht gern versäumen wollten, unter Drohungen zurüd. Alle gemeinsam begaben sich dann vor das Schulgebäude, um den Lehrer, der die Cholera ins Land bringen wollte, zu verhöhnen und zu beschimpfen. Dem Aufzug schlossen sich keifend und drohend auch die Mütter an und es gab schließlich einen solchen Standal, daß die Polizei einschreiten mußte. Mit Mühe nur gelang es ihr, die Leute zu beruhigen. Gewaltsame Rekrutierung von Seelsorgern. Im albanesischen Aufstandsgebiet, das zurzeit wieder einmal die Blicke der Welt auf fich lenkt, macht sich andauernd ein starker Bedarf an Missionaren geltend; die aufständischen Arnauten, die als glaubensstarke Katholiken auch des Priesters im Gefecht nicht entbehren wollen, würden unter keinen Umständen einen Waffengang wagen, ohne vorher die Messe gehört zu haben. Unter diesen Umständen gehört es, wie ein aus dem Aufstandsgebiet zurückgekehrter itaItenischer Missionar erzählt, zu den Alltäglichkeiten, daß ein Priester plößlich aus einer albanesischen Ortschaft verschwindet. Die Recherchen nach dem Verbleib des Verschwundenen bleiben stets ergebnislos, bis man eines Ta= ges durch Zufall erfährt, daß der Vermißte inmitten eines der ungezählten Nomadenstämme hochgeachtet und verehrt feines Amtes als Seelsorger waltet. Da die Häuptlinge, die in beständigem Kriegsstande leben, außerstande sind, mit ihren Familien- und Stammesangehörigen zur Erfüllung ihrer religiösen Pflicht aus ihren unzugänglichen Felsennestern zum Gottesdienst zu kommen, ist es eben für sie eine zwingende Notwendigeit, einen Geistlichen in ihrer Mitte zu haben. So kommt es, daß ein Stamm zu einem nächtlichen Ueberfall in das nächste Dorf ausrückt, einen Priester raubt und mit sich in die Berge schleppt. Dem Geraubten bleibt selbstverständlich weiter nichts übrig, als fich in Geduld in das Unvermeidliche zu fügen und das aufgezwungene Amt des Geistlichen auszuüben. Für das Opfer entschädigt ihn freilich die unbegrenzte Liebe seiner wilden Gemeinde. Mit rührender Sorge ist jeder bemüht, dem verehrten Priester jede Bequemlichkeit, die dem an Mühsalen und Entbehrungen reichen Leben nur halbwegs abzuringen ist, zu verschaffen; er bekommt das schönste Pferd, und bei den Mahlzeiten bleiben ihm die besten Stücke reserviert. Eine durchgebrannte Schülerin aus Königsberg in Preußen meldete sich dieser Tage bei der Polizei in Hirschberg( Schlesien). Das kleine Fräulein, das sehr resolut auftrat, erklärte, sie könne nun einmal die fremden Sprachen nicht lernen, aber ihre Eltern nähmen sie trotz ihrer wiederholten Bitten nicht von der höheren Schule fort. Wenn sich die Eltern jetzt etwas ängstigen, so geschehe es ihnen recht, weshalb hätten sie ihren Wunsch nicht erfüllt, meinte sie. Das Schulgeld, mit dem die Kleine die Reise bestritt, reichte gerade bis Hirschberg. Die Polizei benachrichtigte sofort die Eltern. Von ihrem Bruder wurde die jugendliche Ausreißerin wieder den Eltern zugeführt, die sie nun wohl hoffentlich von der Schule wegnehmen werden. Eine Perle von Hauswirt. Bekanntlich befinden sich in Mietskontrakten bisweilen Baragraphen, die einem freundschaftlichen Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter wenig förderlich sind. Da ist es denn erfreulich zu sehen, wie einzelne Hauswirte bestrebt sind, ihre Kontrakte so flar und bestimmt wie möglich zu formulieren, damit wir gute Freunde bleiben". Ein solches Mustereremplar von Vermieter, der euch seine Rolle als Erzieher und Moralist seinen Mietern gegenüber nicht außer Acht läßt, lebt in einem fleinen Orte bei Göttingen. Der folgende, wörtlich abgedruckte Mietsvertrag zeigt die Gemütsverfassung des Wackeren. Frau N. N. Da sie darauf bestehen, einzuziehen, stelle ich Sie die gemietete Wohnung als Stube, Kammer, Küche zur Verfügung am 1. April unter den Bedingungen: 1) Meiner Hausordnung zu fügen, wie ich Ihnen dieselbe anweise. 2) Miete- Bezahlung monatlich in bar, gegen Arbeit ausgeschlossen, nur beim Tabakeinziehen helfen, gegen sofortige Bezahlung. 3) Die Fenster müssen vornehm dekoriert sein in saubere Behandlung nach meiner Anweisung. 4) Schmuzeimer oder andere Sachen dürfen nicht rumstehen. 5) Holzhacken oder unruhiges Verhalten darf in der Wohnung nicht stattfinden. 6) Muckereien werden nicht geduldet, sondern es hat der Mieter mir Tageszeit zu bieten, damit die Achtung der christlichen Form nicht verletzt wird, ebenfalls bei schlechtem Besuch der hiesigen Gottesdienste und der Bibelstunde. 7) Dann für Ihre eigene Person haben Sie saubere Wäsche zu führen, damit Ihre Gesundheit nicht zu kurz kommt. 8) innötiges langes Schlafen findet nicht statt, denn wenn man nicht auf der Hut ist, ist man elend und krant. 9) Miete Preis 100 M. 10) Diese Hausordnung hoben Sie immer zu halten, damit wir gute Freunde bleiben, nun in Gottes Namen." Das Kronprinzenpaar in Wien. Festlich geschmückt begrüßte die Stadt Wien am Sonntag ote erlauchten Gäste des Kaisers, den deutschen Kronprinzen, und dessen Gemah! in. Der ganze Straßenzug, den das Kronprinzenpaar bei seiner Fahrt vom Südbahnhof zur Hofburg passierte, prangte in reichem Festschmuck. Besonders prächtig war die Ausschmückung vor dem äußeren Burgtore. Girlanden zwischen Flaggenmasten und kunstvolle Arrangements in deutschen und österreichischen Farben umsäumten den Festweg. Trotz des unfreundlichen kühlen Wetters hatten den ganzen Einzugsweg entlang große Menschenmengen Aufstellung genommen, um die hohen Gäste des Kaisers begrüßen zu können. Die an geeigneten Plätzen und vor dem Burgtore errichteten Tribünen waren von einem eleganten Publikum dicht besetzt. In dem prächtig geschmückten Südbahnhof hatten sich vor der Ankunft des Zuges eingefunden: der deutsche Botschafter v. Tschirschky nebst Gemahlin und Tochter, sowie die Herren der Botschaft mit ihren Damen, der bayrische Gesandte und der Vertreter des sächsischen Gesandten, der deutsche Generalkonsul in Wien mit den Herren des Konsulats, der deutsche Generalkonsul in Budapest sowie die Vorstandsmitglieder der reichsdeutschen Vereine in Wien. Ferner waren erschienen die Spizen der Zivil- und Militärbehörden und der dem kronprinzlichen Paar zugeteilte Ehrendienst und der Ehrenkavalter der Kronprinzessin. Auf dem Bahnsteige hatte eine Ehrenkompanie mit Fahne und Musik sowie den direkten Vorgesetzten Aufstellung genommen. Gegen vier Uhr trafen Erzherzogin Maria Annun= ziata und Erzherzog Franz Ferdinand sowie die übrigen in Wien wellenden Erzherzoge in den Uniformen ihrer preußischen Regimenter am Bahnhofe ein. Geraume Zeit vor der Ankunft des Zuges erschien Kaiser Franz Josef in preußischer Feldmarschalluniform unter dem Jubel des Publikums vo. dem Bahnhofe und begab sich unter den Klängen der Volkshymne auf den Bahnsteig, wo er im Gespräch mit den Mitgliedern des Kaiserhauses verweilte. Pünktlich um 4 Uhr 20 Minuten fuhr der Sonderzug mit dem fronprinzlichen Paare unter den Klängen der deutschen Nationalhymne in die Halle ein. Kaiser Franz Josef war der Kronprinzessin Cecilie, die als erste den Wagen verließ, beim Aussteigen behilflich und begrüßte sie mit herzlichem Händedruck. Die Begrüßung des Kaisers und des Kronprinzen, der die Uniform seines österreichischen Hufarenregiments trug, war überaus herzlich; sie füßten einander zweimal auf die Wange. Der Kaiser stellte hierauf zunächst der Kronprinzessin die Erzherzogin Maria Annunziata und sodann die Erzherzoge vor, worauf der Kronprinz die Mitglieder des Kaiserhauses begrüßte. Während dann die Kronprinzessin Cercle hielt, schritten der Kaiser und der Kronprinz die Front der Ehrenkompanie ab, worauf der Kronprinz die Meldung des Ehrendienstes entgegennahm. Nachdem das fionprinzliche Paar gie Aufwartung der zu dem Empfange erschienenen Damen und Herren entgegengenommen hatte, bot der Kaiser der Kronprinzessin den Arm und geleitete sie zu dem Wagen. Ihnen folgte der Kronprinz mit der Erzherzogin Maria Annunziata und die übrigen hohen Herrschaften. Als das Publikum vor dem Bahnhofe des Kaisers und seiner hohen Gäste ansichtig wurde, ertönten brausende Hochrufe, die sich auf dem ganzen Wege während der Fahrt zur Hofburg immer wieder erneuerten. Vor dem äußeren Tore der Hofburg begrüßten die Vertreter der Stadt das kronprinzliche Paar. In der Hofburg machten beim Verlassen der Wagen der erste Oberhofmeister und der Oberzeremonienmeister die Hon neurs. Hierauf gelettete Kaiser Franz Josef seine hohen Gäste die schwarze Adlerstiege hinauf, auf deren Plateau sich die Erzherzoginnen sowie die Herzogin von Hohenberg, die Gemahlin des Thronfolgers, zum Empfang eingefunden hatten. Die Begrüßung war sehr herzlich. Sodann begaben fich die kronprinzlichen Herrschaften in ihre Gemächer, wo sie bald darauf die obersten Hofwürdenträger empfingen. Um 7 Uhr sand bet dem Kaiser Familientafel statt und gleichzeitig eine Marschalltafel, an welcher das Gefolge des kronprinzlichen Paares sowie der Ehrendienst teilnahmen. Drabtnachrichten und neuestes. China und Rußland in der Mandschurei. 0 Petersburg, 10. April. Die Ueberfälle der Chunchusen auf russische Besitzungen in der Mandschuret nehmen einen immer größeren Umfang an. Die Banden richten durch Raub und Brandschabung ungeheure Zerstörungen an. Da sie meist stärker sind als die Grenzwachen, so verläuft die Verfolgung in der Regel ergebnislos. Die russische Behörde verlangte daher von der chinesischen Regierung die Verhinderung weiterer Ueberfälle; diese wurde aber abgelehnt mit dem Hinweis darauf, daß in den Verträgen über die Ertellung von Waldkonzessionen nicht die Zusicherung des Schutzes vor Uebergriffen der Chunchufen enthalten sei. Ueber die kriegerische Propaganda der chinesischen Studenten wird gemeldet: Tokio, 10. April. 3000 chinesische Studenten in Tokto, die von der chinesischen Regierung Studiengelder er halten, demonstrierten vor der chinesischen Gesandtschaft und verlangten, daß der chinesische Gesandte seine Regierung energisch zum Widerstand gegen Rußland telegraphisch auffordere. Der Gesandte weigerte sich, gab aber den Studenten, die 30 000 Yen Vorschuß auf ihre Studiengelder verlangten, schließlich 2000 Yen zu Propagandazwecken. Die Studenten haben die Propaganda in China sofort begonnen und sie fordern zu militärischen Uebungen und Verbesserun= gen des Heeres auf, womit sie in einigen Städten, wie in Schanghat, wo sofort Schießübungsplätze hergerichtet wur den, Erfolg haben. Ueberfall auf einen Kriminalschutzmann. Berlin, 10. April. Im Nordwesten Berlins wurde in der Nacht zum Sonntag der Kriminalschuhmann Jankowski von mehreren zweifelhaften Individuen überfallen und mit Knütteln und Schlagringen so übel zugerichtet, daß er befinnungslos nach dem Krankenhaus am Friedrichshain ge= bracht werden mußte. Einer der Angreifer, der Gelegenhettsarbeiter Malicke, wurde durch einen vom Schuhmann abgegebenen Schuß am Vein verletzt und fand Aufnahme im Krankenhaus. Der Dampfer Prinzeß Irene" wieder flott. Bremen, 10. April. Laut telegraphischer Meldung ist der etwa 300 Meter von der amerikanischen Küste gestrandete Dampfer Prinzeß Frene" heute früh wieder flott geworden und hat die Reise nach Neuyork fortgesetzt. Großfeuer in Mainz. Mainz, 10. April. Seit heute früh 7% Uhr steht die Mälzerei der Mainzer Aktien- Brauerei auf der MathildenTerrasse in Flammen. Das Feuer findet reiche Nahrung und breitet sich rasch aus. In allernächster Nähe befindet sich die Seftfellerei von Kupferberg. Aus dem Zuge gestürzt und überfahren. Boppard a. Rhein, 10. April. Aus einem Wagen vierter Klasse des gestern früh 3 Uhr 23 Min. Hier abgegangenen Cöln- Frankfurter Personenzuges stürzte zwischen hier und Salzig ein etwa zehnjähriger Knabe auf den Bahndamm. Im selben Augenblicke fuhr der D- Zug Bingerbrück- Cöln vorüber, welcher den Knaben erfaßte und tötete. Die Passagierfahrten des Luftschiffes„ Dentschland". Baden- Baden, 10. April. Gestern vormittag 10 Uhr unternahm die Deutschland" eine Passagierfahrt nach Karlsruhe mit 24 Passagieren. Die Fahrt nahm einen vor= züglichen Verlauf und um 3/12 1hr landete das Luftschiff glücklich wieder in der Halle. Nachmittags änderten sich die Windverhältnisse wieder ungünstig; daher wurde die für 3 Uhr geplante zweite Fahrt zuerst verschoben. Schließ fich wurde der Wind in den oberen Regionen so stark, daß dte Passagierfahrt unterbleiben mußte. Die Pest auf Java. Amsterdam, 10. April. Die holländische Regierung hat den Amsterdamer Arzt Dr. van Loghem, der seinerzeit langjährige Studien über die Pest in Britisch- Indien getrieben hat, beauftragt, mit einer Kommission holländischer Aerzte sechs Monate lang bakteriologische Studien über die Pest auf Java zu unternehmen. Die Best gewinnt übrigens fast nur Ausbreitung auf den höher gelegenen Gebirgslandschaften, nicht aber in den heißen Küstenstrichen. Die in Betracht kommenden Gebirgslandschaften sind von der Regierung abgesperrt. Landung eines deutschen Ballons in Frankreich. Paris, 10. April. Ein am Sonntag in Wiesbaden aufgestiegener Ballon, dessen Insassen drei deutsche Offiztere waren, landete gestern nachmittag bei Lagnelles in der Nähe von Maussons. Die Offiziere erklärten, sie hätten nicht gewußt, daß sie die Grenze überflogen hatten. Sie wurden nicht weiter behelligt. Tödlicher Absturz eines deutschen Stiläufers. Mailand, 10. April. Der Stiläufer Austein aus Deutschland, der mit zwei Kollegen vom Grigna- Berg zurückkehrte, stürzte in einen Abgrund. Seine Leiche wurde schrecklich verstümmelt geborgen. Furchtbares Brandunglück in Indien. Bombay, 10. April. In einem Dorfe in der Nähe von Puna fand gestern abend in einem zum größten Teile aus Rohr bestehenden Gebäude eine Festlichkeit statt, an der sich etwa 500 Eingeborene beteiligten. Während der Feier geriet das Haus plöhlich in Brand. Da es nur einen Ausgang hatte, fanden 200 Personen, darunter Männer, Frauen und Kinder, den Tod in den Flammen. Ein ganzes Stadtviertel in Tokio abgebrannt. Tokio, 10. April. Das Stadtviertel Yoshiwara ist niedergebrannt. 5000 Gebäude sind zerstört. Der Wind trieb das Feuer vier Meilen nordwärts. 6000 Personen sind obdachlos und viele verletzt. 1mgefommen tst ittemand. Randel und Oerkebr. Cassel, 8. April. Weizen( 100 Kilogramm) 19,00 bis 19,50 M. Roggen( 100 Kilogramm) 15,50 bis 16,25 M. Gerfte( 100 Kilogramm) 15,00 bis 17,00 M. Safer( 100 Kilogr,) 16,50 bis 18,50 M. Heu( 3entner) 2,50 68 3,30 M Stroh ( Bentner) 1,60 bis 2,40 M. " SE HANSA PUDDING- PULVER Bereitung eines einen Puddings the ter assreichend Dr- 6 Pers Das echte HANSA. Paddingpulver liefert eine köstliche und höchst nahrhafte Nachspeise. Zum Backen nimmt man jetzt nur noch das echte Hansa- Backpulver Ia. Torfmull, 100 k- Ballen M. 3.20 Nachn. Torfstreu, Wagg. frco. bill. Kalisili kat- Peru Guano Füllhorn- Marke , Melasse- Torfmehl- Futter" 75 kg Sack M. 7.-. Ueber vollständige Heilung eines selt 16 Jahren bestehendem skroph. 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Nachstehende Rohbauarbeiten für den Neubau eines Amtsgerichtsgebändes zu Gießen sollen unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 und deffen Ergänzungsvorschriften vom 24. Febr. 1911 auf dem Wege öffentlichen Wettbewerbs bergeben werden. Los 1: Erdarbeiten, Betonarbeiten und Maurerarbeiten. ( Diese Arbeiten werden nur zusammen vergeben; eine Teilung findet nicht statt). 2100 cbm Grundaushub, 1615 cbm Betonfundamente, 1050 cbm Bruchsteinmauerwerf, 3650 cbm Backsteinmauerwerk, 610 qm Eodelverblendung usw. Los 2: Steinhauerarbeiten, 610 qm Basalt. lavasockel und 4,5 cbm Treppenstufen aus Basalt ava. Los 3: Bauzaun, 350 Ifd. m Bauzaun aus Holz. pfosten und Brettern. Zeichnungen, Bedingungen und Angebotsunterlagen liegen von Mittwoch, den 12. Ifd. Monats auf unserem Neubaubureau, Stephanstraße Nr. 18, I. während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebotsformulare und Bedingungen werden, soweit Vorrat reicht, gegen Erstattung der Selbsttoften abgegeben. 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( 186) enban tung! ts., bon Garten en, Bahnirfing. öln. eit! rend, welches eignet, Itefert Fulda unter 83, Fulda. Hasdruckerei icher. Prospett er 6. m. Salz- Rah en Lesern Wenn Sie sich nicht ganz gesund fühlen, wenn Sie eines der nachstehend angeführten Symptome oder Leiden bemerken, so müssen er Zeitung Sie für die Verbesserung Ihres Blutes forgen! alle amil. Bekanntmachungen Fühlen Sie sich ganz gesund? Leiden Sie nicht öfter 3. rzoglichen teisterei an schlechter Verdauung, petit r anderer Tofigkeit, Ungftgefühl, leichter des Großherzoglichen Polizei Amtes Behörden Oberhessens Erregbarkeit, Maltigkeit, Energie edition: Seltersweg 83. lofigteit, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Nacht fchweißen, falten Füßen, Blutandrang nach dem Kopfe u. s. m.? ( Haus Brüder Schmidt.) Sind Sie forpulent oder blutarm woch den 12. April 1911 oder neigen Sie zu Leiden des Herzens, der Leber, der Nieren, der Galle oder anderer Organe, chotten, 10. April. Heute starb im Alter zu Hämorrhoiden, Beinschäden, 86 Jahren der älteste Einwohner KonEr war noch sehr rüstig und hätte am Flechten, Pideln, Rheumatismus, Gicht, Zuderfrankheit, Katarrhen der die diamantene Hochzeit gefeiert. des Halles, der Nase oder der Ohren? Wie fleht es mit Ihrer Dereauung und den fonftigen Funktionen? Sind Sie für Ihr 2lter noch so fräftig, wie Sie es zu fein wünschen? dheim. Die oberhessische Haushaltungssich seit Jahren eines sehr starken Zuspruchs, vorhandenen Räumlichkeiten nicht mehr ge= Landwirtschaftskammer hat den Erweitertehmigt, und schon vor Pfingsten soll da= Es gibt einen Zustand, n werden. in welchem man nicht gerade ünberg. Rendant Friedrich Bitsch in gesund ist. Dieser Zustand ist s Bezirkskassierer nach hier versetzt. gewöhnlich der Vorbote eines 1, 10. April. Zu einem Konflikt zwischen und der Gemeindeverwaltung fam es anoft jahrelang mit sich herumtragen Verpachtung der Gemeindejagd. Diese war fann, bis es plöblich zum 2lus ir 3600 Mt. vergeben worden. Hiergegen bruche fommt. die Bürger in einer Eingabe an das Mifrant, aber erst recht nicht ganz ernsteren Leidens, welches man Fehlerhafte chemische Beschaffenheit des Blutes hindert dasselbe in der richtigen Erfüllung feld. Der an unserem Kreisamt schon tätige Kreisamts assessor ist zum Kreisamtfetner Funktionen. Es fann fich nicht so, wie normales Blut, in den Lungen mit Sauerstoffet ist angeordnet worden, daß die Jagd fattigen und diesen den einzelnen Organen des Körpers zuführen. Infolgedessen findet eine stbietend zu versteigern sei.' angenügende Berarbeitung der Nährfäfte statt, diefelben häufen sich in halbverbrauchtem Zustande im Körper an und das fehlerhafte Blut ist auch nicht imftande, diese Restprodukte wieder hinaus zufchaffen, wie es geschehen müßte. Infolgedessen findet eine Störung des Stoffwechsels statt, es häufen sich im Organismus giftige Produkte, vor allem Harnsäure an, die das Blut schwerflüssig machen und dadurch das Herz übermäßig belasten. Neun Zehntel aller Krankheiten haben ihre Wurzel im unreinen Blute! nnt worden. da, 11. April. Zum Bau und Betrieb zentrale Fulda und Umgegend hat sich eine ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Ausschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. sonst zu erwarten sei, daß sich auf dem Land ein dem Theaterschmierenwesen und den minderwertigen musikalischen Darbietungen ähnliche nichtsnutzige kinematographische Vorführungen entwickeln würde. Diesem vorzubeugen sei eine notwendige Aufgabe. Der Verband wird deswegen schon in nächster Zeit mit der versuchsweisen Veranstaltung von finematographischen Veranstaltungen beginnen und wäre dankbar, wenn ihm Interessenten des neuen Arbeitsgebietes recht bald Vorschläge für die Ausgestaltung der volksbildnerischen Kinematographie, sowie ihn darüber benachrichtigen wollten, ob sie der Veranstaltung finematographischer Vorstellungen näher treten möchten. Unrein wird, wie eben dargelegt, das Blut dann, wenn es chemisch nicht richtig Gesellschaft gebildet, die über ein Kapital Mißbilligung gegen das Vorgehen der Stadtverwaltun= zusammengefeht ist, wenn ihm gewiffe Mineralstoffe, die es zum normalen Funktionieren braucht, fehlen. Führt man ihm diese Mineralstoffe oder Blutnährsalze zu, so reinigt es sich selbst, und, deren Sitz Fulda ist, will dann die Unbie verschiedenen Leiden verschwinden von selbst. on Mark verfügt. In der Form einer Tk= in den Bau und Betrieb der Elektrizitätsigehen. *) Frankfurt, 10. April. Gestern fand in der „ Harmonie", Sachsenhausen, eine außerordentliche Hauptversammlung der Vereinigten Landwirte von Frankfurt a. M. und Umgegend statt. Es wurde folgende Resolution angenommen:„ Die Versammlung begrüßt es mit Genugtuung, daß der Kampf um den erhöhten Milchpreis mit Erfolg durchgeführt ist, und fordert alle Landwirte auf, unter allen Umständen an dem bewilligten Mehrpreis festzuhalten. Die noch ausstehenden Ortsgruppen der vereinigten Landwirte werden aufgefordert, die Forderung nachzuholen und bedingungslos daran festzuhalten. Die Versammlung spricht die tiefste gen in Frankfurt a. M. und in Offenbach aus. * Darmstadt. Der seit Anfang des Jahres mit der Führung der Geschäfte der hessischen Gesandtschaft und des Bundesratsvertreters in Berlin beaufburg v. d. H. Zu der Einweihung des tragte Geh. Staatsrat Krug von Nidda weilt seit einienksteins in Homburg v. d. H., der zur gen Tagen wieder in Darmstadt und dürfte auch nicht mehr auf seinen Posten nach Berlin zurückkehren. Guin die vorjährige Luftschiffparade errichtet tem Vernehmen nach wird Geheimrat Frhr. v. Biegeaf Zeppelin, dessen Neffe seit 1. April Kuromburg ist, sein Erscheinen zugesagt. leben demnächst zum hessischen Gesandten in Berlin ersbaden. Kriegsminister von Heeringen nannt werden. m Kurgebrauch hier eingetroffen. Darmstadt, 11. April. Der Oberbürgermeisbaden. Der Landesausschuß hat in ster von Darmstadt, Dr. Wilhelm Glässing, hat sein einen Mandat als Landtagsabgeordneter niederge= erfahrungsgemäß dem unreinen Blute zu fehlen pflegen. Renascin besteht aus kleinen, leicht dwirtschaftskammer für den Regierungsbelegt, sodaß demnächst auch in Darmstadt eine ErsatzDr. med. H. Schröders Renascin" enthält diejenigen Mineralsalze, welche gehaltenen Sizung am 8. April einzunehmenden Tabletten von angenehmem Geschmack und enthält, wie die Gutachten vereidigter in geforderten Zuschuß zur Verbesserung wahl stattzufinden hat. Als Ursache gibt Dr. Glässing Chemiler beweisen, teinerlei schädliche oder bedenkliche Substanzen. Es wird von jedem gut uf dem Westerwald abgelehnt, ebenso ig Sachverständiger bei der Durchführung Mehrere Tausende von Personen, Fachleute und Laien, bestätigen in ihren Jufchriften an liorationen. Dr. med. H. Schröder G. m. b. H., daß Renascin bei ihnen und anderen von wunderbarer Wirkung war. Auf der Rückseite dieser Drucksache finden Sie des mangelnden Raumes halber nur einige solcher Zuschriften, wenn Sie aber an uns schreiben, so senden wir Ihnen ein ganzes Buch voll. Vielleicht finden Sie unter diesen dankbaren Freunden des Renascin einen Ihrer Retten Sie sich vor einem drohenden lang. wierigen Slechtum, vor frühzeitigem Verfall der Kräfte, vor einem frühen Tode burch rechtzeitige Reinigung und Kräftigung des Blutes! Führen Sie dem Blute diejenigen Stoffe zu, die ihm fehlen, damit es sich der Krankheitsftoffe entledigen fann, die Ihren Körper vergiften! vertragen und ist nicht teuer. Bekannten, den Sie dann auch mündlich noch fragen fönnen. Da aber alle Empfehlungen anderer nicht so überzeugend find, wie die eigene Erfahrung, fo fenden wir an jeden, der selbst einen Versuch machen will, eine Probedose ganz gratis! el. Hier wurde der Tuchfabrikant Güngen fahrlässiger Tötung zu 1 Monat Geteilt. Er hatte im Februar d. Js. die Schlossers Hauck mit seinem Automobil d dadurch ihren Tod herbeigeführt. tersblum. In unserem Ort waren : zu früh zurückgekehrt. Die große Kälte ge und der dadurch hervorgetretene Nahngel hat viele getötet. Machen Sie von diesem fostenlosen 2nerbieten sofort Gebrauch! Sie werden es nie berenen, die hiesige Stadtvertretung herangetreten, sondern uns dankbar sein! Sie sind es Ihrer Gesundheit schuldig, adt. Die Oberpostdirektion ist mit einem eine Geldunterstützung für die Fortsetzung er Post Alsfeld- Neustadt bewilfalls die Einstellung erfolgen müsse. baß Sie diesen wichtigen Versuch, der Ihnen ja keinerlei Geldausgabe verursacht, sofort machen. en i. H. In unserem kleinen Staden ist Jeder Tag fann eine schlimmere Wendung bringen und je eher Sie etwas dagegen tan, Tagen ein interessantes Stückchen passiert. u, die sich allzu großer Sparsamkeit rühbeflo eher wird eine gute eintreten. Schreiben Sie deshalb heute noch unter die unten angefügte Karte Ihre 2dresse, die sollte sich 30 Mart sparen. Sie wußte res Sparbüchslein, wie ein Mauseloch, Geld in ein Säckchen und versteckte es in in ihrem Zimmer sich befand. Als die vor einigen Tagen mal nach ihrem ver3 sehen wollte, gewahrte sie zu ihrem die Mäuslein das Säckchen zerfressen hattark in die Tiefe gerollt waren und sie Nark retten konnte. Die Frau wird sicher Mauseloch aufheben. oftenlose Probe geht Ihnen dann sofort mit Gebrauchsanweisung zu. Dr. med. H. Schröder a. m. 6. s. Berlin 35/.... Postkarte Herrn Bitte hier abtrennen! 5 PfennigMarke. Dr. med. H. Schröder O. m. b. H. Berlin 35 furt, 11. April. Volksbildung atograph. Der Rhein- Mainische Versbildung versammelte am letzten Samsund Freunde, sowie Vertreter von Schul-, meindebehörden aus Hessen, Nassau und en Gebieten, um die Frage zu besprewie der Kinematograph als Volksbilzbar zu machen sei. Die Versammlung r einig, daß der Kinematograph sowohl der Volksbelehrung wie der edlen Volksstellt werden könne, und daß er htiges Mittel zur Darbietung edler Ledas flache Land sei. Auch für die Juinne der Kinematograph, wenn seine ädagogisch richtig geleitet würden, von Die Versammlung empfahl deswegen orstand, kinematographische Vorführunher Tendenz in die Wege zu leiten. Beerscheint diese Aufgabe deswegen, weil na= an, daß ihm sein arbeitsreiches Amt als Oberbürger= meister der Residenzstadt eine weitere Ausübung der Darmparlamentarischen Tätigkeit nicht gestatte. Die städter Ersatzwahl dürfte die letzte sein, die unter dem bisherigen indirekten Wahlrecht in Hessen vollzogen wird. * Darmstadt. Bei der Landtagswahl in Lampertheim wurde der Kandidat des Zentrums, Rechtsge= anwalt Dr. Boxheimer- Worms mit 32 Stimmen wählt. Nur 3 Stimmen entfielen auf den nationalliberalen Kandidaten Friedrich Groß- Rohrheim, 3 Stimmen waren ungültig. - Darmstadt. Herr Wilhelm Lehrbach stiftete aus Anlaß seines 25jährigen Geschäftsjubiläums und seiner silbernen Hochzeit 1200 Blumenkörbchen für den Darmstädter Blumentag. Worms. Hier sind eine ganze Anzahl EinEin Herr Knöfler aus Leipzig inserierte, daß ein Mädwohner einem Inseratenschwindler zum Opfer gefallen. chen diskreter Geburt gegen einen einmaligen Erziehungsbeitrag von 4000 Mk. zu vergeben sei. Allen sich Meldenden ging ein gleichlautendes Schreiben zu, in dem es hieß, sie möchten zunächst 6,50 Mt. für Porto 2c. einsenden. Darauf aber kam es dem Schwindler an, denn nachher ließ er nichts mehr von sich hören. Bingen. Nach dem Voranschlag stellt sich die Schuld der Stadt Bingen auf 8 026 725,13 Mt., das Vermögen beläuft sich auf 11 400 972,70 Mart. Siegen. Bei einem Zusammenstoß zwischen Streifenden und Polizei machten die Streifenden von ihren Revolvern Gebrauch. Die Villa des Hüttendirektors wurde durch ein Steinbombardement schwer beschädigt. - Weltrokord fuhr der Breslauer R. Scheuermann am Sonntag, den 2. April, in Frankfurt a. M., indem er auf seinem schnellen Brennaborrade 50 Kilometer in 34 Minuten 50,3 Sekunden zurücklegte und den Großen Frühlingspreis gewann. Den ersten Platz im dortigen Hauptfahren belegte B. Wegener. In Straßburg i. E. ging Jean Böschlin aus dem 30 Kilometer- Rennen um den großen Eröffnungspreis als Sieger hervor und A. Rizzenthaler wurde sowohl im Prämienfahren wie im Rennen um den Elisen- Fliegerpreis Erster. Die drei letztgenannten fahren die Marke Brennabor, welche auch der Europameister Theile benutzt, der am Sonntag, den 9. April, auf der Dresdener Rennbahn alle drei Läufe des 70 Kilometer- Rennens um den Frühlingspreis gewann. Nr ( Großh ift zum beför bei eine die Rid lich auf * in Dar Landes ( Land Schüler gymn real insgej Hessen * HANSA des Bereitung b PUDDING te BUDDING PULVER Ausstattunge Erstling Fide Jeiper Ternspr.188. Giessen Mark in allen Preislagen Vollständige Lauf notariell beglaubigter Urkunde bis Unfang September 1910 2334 3eugnisse über glänzende Erfolge durch„ Renascin". Der Firma Dr. med. H. Schröder G. m. b. 5., Berfin W.35, bescheinige ich hiermit, das mir von derselben heute 2834, In Worten: Zweitausend dreihundert und vierunddreißig Briefe, Postiarten und Postanweisungsabschnitte vorgelegt worden sind, in denen ble 2bsender sich in anerkennender Weise über die ausgezeichnete Wirkung der von dieser Firma bergestellten Dr. Schröders Blutfalznahrung Renascin Busfprechen. Berlin, ben 1. September 1910. ( C. S.) ( P. 5.) W. Ringewaldt. Gerichtlich vereldigter Bücher- Revifoz Vorstehende elgenhändige Namensunterschrift des Hern Bücherrevisors Wilhelm Ringewaldt zu Berlla beglaubige I. No. 1230 Not.- Reg. Jahr 1910. Berlin, ben 6. September 1910. Berthold Timendorfer G- helmer Juftrat No im Fezirf des Hammergun o und ähnlich Boma, den 6. Februar 1908. Jh fawn es nicht unterlaffen, für ble mir probeweise und somit fostenlos geschldte Schachtel Renascie forele für die groeite auf meine Aoften er folgende Sendung, weil Jhr Renascin", daß ich vorschriftsmäßig angewands habe und wirtlich großartig erftaunende Erfolge zeitigte, meinen allerbestes Dant auszusprechen. Mit nur bie ens meinem schwachen Nervenfyftem fi ergebenden mir anhaftenden Eigentümlichtelten wie Judungen usw. sonder euch schlechter Stuhlgang, Metigfeif und das mole man so im Leben zu sagen Pflegt Ju nights Luft haben", ja was mich noch mehr überraschte ba l auch etwas zahnleidend warbie Jahngeschwüre, find von nun an, wo lo Thr löbl. Renascin anwendele, von mir vollständig entroichen. Kurz, bis Zirkulation des Bluts refp. bar Grundftein der Gesundheit ist durch die A wendung von Renascia wieber fo fell gebauet, daß er wehl jemals faurs wieder finten wird. Da Renascin einen tatsächlich wohltätigen Einfluß auf das gesamte Befinden hat, tue ich es einem Jeden und weil ich gemer babe, daß Renascin" nicht nur ein Heil, fondern auch Gesundheitsmittel if fomit au einem jeden Gefunden aufs warmste empfehlen. Jn größter Danfbartell hochachtungsvoll H. Zimpel. Selban, den 18. 4. 08. Zu meiner Freude fann hiermit bestängen, daß ich seit bem Gebrau on Renascin wieder fräftig, gestärft und bei vorzüglichem Appetit bin Bin 40 Jahre alt und babe in den ersten 4 Wochen( Februar) 8 Pfund as Körpergewicht zugenommen. Ich halte Magenleiden, 2petitlosigkeit, Schmerzen Im Rüden, daß es mir oft unerträglich wurde und meine Arbelt öfters elalge Tage einstellen mußte. J bin fojusagen dem Leben wiedergegeben! Vorstehendes Danfschreiben beglaubigt Craft Dutschmann, Walzarbeiter. Seiban, am 18.4.08.( SteinpeD Frenzel, Gemeindevorstand. Wambelerholz, 10.9.09. Schon lange hatte la nor, Sie zu benachrichtigen, wie mir Ihre Paftiden geholfen haben. Dieselben grenjen nämlich an Wunder, ich fann die nicht genug loben; fehr vielen Personen, worüber ich von Ihrem Renascin ge prochen habe, mußte ich Jhre werte 2breffe mittellen nach Oberaben, Weinbel Brondel, Coing, Derne, aberall habe ich Ihre Adresse hingefandt, weil ich fo wundervoll von allem befreit bla, nur aus dem Grunde habe ich bas gelan, um die Kranken dahin zu fahren, wo fle Hilfe fuchen tönnen und nur aus Dankbarkeit gegen Sie. Es find jet bald 4 Monate her, wo mir Ihre merte breffe anempfohlen wurde; er hatte ich tein Jufrauen, well ich schon fo olel gebottert hatte. Ich dachte aber, es hat schon fo Bielen geholfen, l will es versuchen. Nur für 5 Att. habe ich genommen und es hat mir ge holfen von allen Arankheitens nämlich ich batte immer schredülche Magen hmerzen und am Herzen, Ropf- und Rüdenschmerzen, ros i faft immer j Bett liegen mußte. Aber felt ber Zeit, wo ih ble Blutfalznahrung.Renascia genommen habe, bin i von allem befreit unb jage Ihnen nochmals Derbindlichsten Dant Matungsv ines Frau Gelarla mort. urteilen Tausende! Bagenöd, den 11. Dezember 1908. Renesdin hat meines Frra fehr gute Dienste geleistet. Schon dhe ei Jahre litt meine Fran an Blutverlust allgemeiner Somas, Appe figtelt, fobaß fie größtenteils betilägerig roar. Verschiedene Mittel murdea angewendet, alle ärztliche Hilfe folen vergebene, da erzähite mir sin Bekannter Bon den wunderbaren Erfolgen rall Renascin( Bluffaljnahrung). Jch De Don diesem Freunde 2 Shachteln bestellen, belte aber wenig Goffnung. bisher alles vergebens war. Aber Gott sei Dant! Schon als meint Frea eine halbe Shachtel voll genommen hatte, zeigte sich eine Beferung, und jet aach Gebrauch von 6 Satteln voll, ist meine Frau vetändig hergeste hat Appetit, gefunden Sale was fohon lange vorher nicht mehr der Ja par une fann ihre hensen Geschäfte verrichten. Aberzeugt von bes wunderbaren Erfolg mit Ihrem Renasdin, fann ich dieses Tittel und werbe as auch allen bestens empfehlen. Sollte später nochmais ela Debarf eintreten, fo werbe ich schreiben. Jes Remen meiner Frau und auch ich für meins Verson spreche Ihnen den verbindlißen Dant aus. In aller Hochachtung Cerenz Rosenberger, Ofonem in Bechende und Bürgermeister von Lengmoos( Oberbayera). Beglaubigt wird obiges wafer Belbrüdung des Gemeindeflegels. ( L: S.) Refenberger, Bürgermeister. Tuhangel, den 28. 12. 09. Sleben Wochen ungefähr habe ih Ihre Bluffalynahrung Renascin" na Dorschrift angewandt und wunderbar ist dessen Wirtung, nachbera ich durch lefes unfagbare Mittel einem unfagbar elenden Zustande zutriffen wurde, fe fage ich Thaen bafür ben herzlichsten Daut und werde fiets bestrebt feln, biefes Mattel Celdenben anjuerpfehlen. Ich bin 30 Jahre alt und litt feit Dielen Jahren an flechtenartigen Hautausschlagen, welche immer häufiger am ganzen Roper auftreten. Alle Mittel, die ich dafür anwandfe, blieben er folglos. Die Arzte, die ich um Rat fragts, ertannten diese Arantbelt als eine Gronlfe und feiner fonnte mir helfen. Schon hatte i alle Goffnung aufgegeben, ba su meinem Glad wurde mir burch die Seltung 3hre werte breffe befann an weiche mich ceritauensos manbte und auch Halung fand. 3 befinde mich jest fear wohl und nur noch gans fchwache Spuren meines Unbehagens fins a fehen, welche von Tag zu Lag Immet meer verfroinben. Hij was bie Arzte für vnhellbar hielten, wie Beru'sftörung burch 3hr wirtfames Blutreinigungs- Praparat geheilt. Jch fende mels Sorelben malt ben beften Glad and Segenswünschen zum neu n Jahr und verbleibs atungsvoll 3s taufenbfaches Daut( qulbige Jolel Grole, Canbreiroha in Lubangel NoD Euto ab Sagan, ben 19. 2. 1919. Endlich fomme ich dazu, Ihnen einen Bericht über den Gebrauch Jhrm fo guten Mittels, Blutjalnahrung( Renascia) zu geben. Schon bein Gebrand der zweiten Sendung fühlte ich Linderung meiner Schmerzen, nur in bea Gelenten wollte es nicht weichen. Jezt aber fann ich mit gutem Gewifea fagen, auch aus den Gliedern und Knochen ist fast jeder Somery meg. Denno aber mi i bie letzte Senbung, welche ich am 14. d. 2lonats erhielt, noch neh Borschrift gebrauchen. Ich habe dieses so gute Tititiel Bielen hier empfohlra und werde es auch roelter fun. Sage Jonen, geehrter Herr Dofior, au meinen herzlichften und aufcidrigsten Dank. Dero. Spinnmeffer Uuguste Soulge, Baderstraße 14, II Treppen Wellagholthausen, ben 13. 6. 1910. Jh: Renascin hat mir sehr gute Dienste geleistet. Shon berelis 4 Jap Ritt ich an den heftigsten Magenschmerzen, hatte so schlechten Appetit und focate das jen nicht gut vertragen. 2uch heftige Kopfschmerzen fleülen sich häufig ein. Habe schon sehr viele ärztliche Hilfe angewendet, aber es half immer nur für furze Zeit. Diesen Frühjahr hatte ich wieder ein fo schredliches Magenleiben, war überhaupt so schlecht zufrieden, daß ich den ut gang finten fie Aonnte vor Schmerzen nicht schlafen des Nachts hatte Schmerzen im Raden und in allen Knochen. Da fiel mir eines Tages ein Buch la bis Hand und ich las von 3hrer berühmten Blutsalynahrung Renascin. Da entschloß ich mich sofort dieses Mittel anzuwenden. Schon als ich eine Schachtel genommen hatte, fübile ich mich schon beffer. Bei der groeiten, dachte ich ich wollte etwas weniger nehmen. Jetzt habe ich aber aus Ihrem Schreiben daß Sie mir am Samstag gefidt haben, gefehen, daß Sie gerne waschen, da la fe noch weiter regelmahla nehmen soll, was ich nun auch flefsis tus merde. Die Schmerzen haben bedeutend nachgelaffen, auch fann ich befes flafen und habe beffer 2ppefit, was fonft nicht der Fall war. Am Moufag habe ich wieder die neuen Schachteln befommen. Will es mit diesen erst as fehen. Wenn ich später noch wieder Renascin" nötig babe, fo roerbe Schreiben. Darf es daher nicht unterlassen, Ihnen meinen verbindlichsten Da auszusprechen für Ihr Renascin". will auch, so gut id tann, es weiterg verbreiten fuchen. Habe schon eine Freundin gefunden, bie es auch verfuges will Anna Severia. Thre Tabletten haben wunderbar gewirkt, und meine Fran froht wichs von Gesundheit, während fle fojufagen mit einem Fuße im Grabe flamb, wab Ich fann Ihnen nicht genug für die rounderbare Heilung banten. Die Celben meiner Frau waren Raden-, Jahn- und Ropfschmerzen, unerträgliches Geber relfen, Appetitlofigleit und flatlofe nachte, fie ist nun aber vodianbig gefund Ich werde mich allezeit aus Dentbartelt bemahen, in meinem Belauntentijs 3bre Aunbjhaft zu vergröße anb arbe Renascin bestens emofoblam hausen bei Markneukirchen.( 31) Nachn. M. Penkert, Woh!- mit 8 Ender zu verf, zus. 20 Mt. 10 schädelechte Hirschgeweihe 20195 W. dieser Zeitung erbet. zu verkaufen oder zu verpachten. 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Grosse Sammlung von DankKleine Tellzahlungen. anlagung jedes Schülers besondere Rücksicht genommen wird. befestig wird; d) dass bei dem Fernunterricht auf die Verund Anerkennungsschreiben kostenlos. Wiederholungen und ständige Uebungen das Erlernte dauernd stehen muss, c) dass durch dauernde Selbstprüfung, fortgesetzte gründlicher Weise erteilt wird, dass jeder den Lehrstoff vernachgeahmt wird; b) dass der Unterricht in so einfacher und richt wissenschaftlicher Lehranstalten auf das Sorgfältigste vorzubereiten. De Zweck wird erreicht: a) dass der Unterumfassende gediegen Bildung zu vermitteln; 3. auf Examen wissenschaftl. Lehranstalten vollständig zu ersetzen; 2. eine Diese ausgezeichneten Werke bezwecken: 1. den Besuch Ansichtssendungen bereitwilligst. BONNESS& HACHFELD, POTSDAM. SO. heute in existierende S dass Pilo als verwendet das Leder sind< Haushaltu günstige Einwi der rasche Glar queme Verwei lediglich die tung der Dosen seben, nicht die nicht das schi ist das beste mittel. 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