ift 1. nte. Jede Tinte eibt Noten! icht, direkt 6.50 nts. kere Pfd. 80% # 90 H100 en Mt. 1.0 " 2.0 " Pfd. 70 # 65 Stello. Str. 90 Stüd 75 Stüd 85 -Butter. us 4.7 Frankf. Sh gung cht an wisse ethode R richt sch. 4. La tik. 7. Ge urgeschichte Belslehre. 12 14, Bueh Philosophie Furgeschicht gion, 21. P graphie. 2 25. Anthrop Glanz, Erfolg gratis u. fra tsdam.s te!! Tegl. gefch.) efer Einrichtu feinen ande edeffen nicht t werden. Obende Anerl ( Dill). ilie! erg nekamp dem, der Firma: LBRECH und Königs Wilheim am Niederrhein Gam 846. Bitterlikör aillen! g- Boonekan Jämtl. in Gief Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 pfg. monatlich vierteljährlich 1,50 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den ZweigErscheint ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mr. jeden Werktag früh.- Die„ Humoristischen Blätter" liegen wöchentlich einmal gratis bei. Seltersweg 83. - - Redaktion: Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Herausgeber: Albin Klein& Otto Fischer. Nr. 36. ( 1. Blatt.) Die heutige nummer umfaßt 6 Seiten, ferner liegen bei: 1) die 8 seitige interessante, sehr lehrreiche„ Illustrierte Weltrundschau" Nr. 4, 2) die äußerst praktische und nützliche GemüsegartenBestellungstabelle( allen Gartenbesitzern zum Aufheben empfohlen), 3) die Extra- Beilage der landwirtschaftlichen Maschinen fabrik Wilh. Stoll in Torgau a. d. Elbe. Ein kleiner Beitrag zur Joz..dem. Bauern- u. Mittelstandspolitik. In den Agitationsreden spielen sich die Sozialdemofraten gerne als Bauern- und Mittelstandsfreunde auf. Was aber sagt ihre Führung zu der Frage: Genosse Reichstagsabgeordneter Fischer sagte auf dem Parteitage in Breslau 1895: „ Die Sozialdemokratie kann den Bauern erst gewinnen, wenn er von seinem Eigentum losgelöst und bankerott gemacht ist." Die„ Sächsische Arbeiterzeitung" schrieb im Juli 1890: „ Wir werden immer bestrebt sein, den Untergang des Kleingewerbes zu beschleunigen. Je eher es verschwindet, desto besser!" " Genosse Engels schrieb im Mai 1890: „ Wenn aber das Kapital die kleinen Handwerker und Kaufleute vernichtet, so tut es ein gutes Werk." Genosse, damals Reichstagsabgeordneter, Schippel auf dem Breslauer Parteitage 1895: Wir sind eine Partei der Besitzlosen Arbeiter." Genosse, damals Reichstagsabgeordneter, Boc- G0tha schrieb in seinem„ Schuhmacher- Fachblatt" am 26. April 1903: „ Uns als Arbeitern kann der Untergang des sogenannten Mittelstandes gleichgültig sein, im Gegenteil, je eher er verschwindet, desto besser ist es." Genosse Reichstagsabg. Hildebrandt sagte in einer Versammlung in Solingen am 2. August 1910: „ Wir sind nicht im stande, die Interessen der Kleinbauern zu vertreten und versagen auf dem Gebiete des Bauernschutzes, ähnlich gegenüber den Handwerkern." So reden die Herren Genossen, wenn sie unter sich sind! Aus Stadt und Land. Gießen, den 11. Februar. Gießen, 10. Febr. In der gestrigen Stadtverordnetensizung wurde die Umgestalt= ung der West anlage genehmigt, ferner soll in der Südanlage am Ausgange der Plockstraße ein Gedenkstein für den Syndikus Plod errichtet werden. Oberbürgermeister Mecum will ein neues Kunst und Wissenschatt. ( Wetzlarer Brief.) Nathan der Weise. Ein dramatisches Gedicht in 5 Aufzügen v. G. E. Lessing. Der auf moderne Sensationsstücke gerichtete Geschmack der Gegenwart bedarf der Klassikervorstellungen als eines natürlichen Gegengewichts, um nicht die zauberische Sprache wahrer Dichter zu verlieren, und niemals wird es eine bessere Einführung in die deutsche Geistes- und Kulturwelt geben, als durch das Ansehen und Anhören unserer großen Dichter. Der moderne sezessionistisch- naturalistische Dramatiker geht oft genug darauf aus, die sittlichen Begriffe zu verwirren. Die wahre Kunst aber, wie wir sie in höchster Blüte bei unseren Klassikern entfaltet finden, betrachtet es als ihre Aufgabe, alles Edle zu pflegen und mit sittlichem Ernst zu vertreten. So kann man es der hiesigen Lesevereinig= ung nur Dank wissen, daß sie gestern abend eine Klassikervorstellung veranlaßt hatte. Und welches Stück wäre hierfür wohl geeigneter gewesen als Lessings„ Nathan der Weise". Man hat diesem dramatischen Schwanengesang Lessings die Merkmale des absolut Duchterischen absprechen wollen; aber solange wir mit Schiller in der Schaubühne eine moralische Anstalt erblicken, ist bleibt„ Nathan" ein Kunstwerk von unvergänglichem Werte. Freilich ermangelt hier sein Szenengefüge jener straffen Einheitlichkeit, wie sie Lessing als Dramaturg selbst fordert und z. B. in seiner„ Minna von Barnund Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei- Amtes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Samstag den 11. Februar 1911 Rathaus aus der alten Klinik geschaffen wisſen, in dem alle städtischen Verwaltungen untergebracht werden könnten. Nach langer Debatte fam man zu dem Beschluß, die Angelegenheit. zweds eingehender Prüfung vorläufig noch nicht zur Entscheidung zu bringen. Die Kosten einrs Umbaues erfordern 400 000 Mt. Stadtv. Winn erklärte, daß alte Gebäude müsse abgerissen werden, denn für 300 000 Mk. bekäme man schon einen Neubau. Einstimmig wurde sodann beschlossen, die Gelder für Bearbeitung des Bahnprojektes Gie= Ben Gladenbach zu bewilligen. Ebenfalls mit voller Einmütigkeit genehmigte man die Bewilligung eines Ehren soldes in Höhe von je 50 Mt. für die hierfür in Betracht kommenden Veteranen, die ein Einkommen von unter 2000 Mk. haben. der ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Naum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Gesamtleitung: Albin Klein. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. Die Abonnentenzahl unserer Zeitung steigt täglich! S. Nicht allein auf dem Lande, sondern auch in der Stadt selbst hat die Zeitung an sehr vielen Stellen eine freundliche Aufnahme gefunden. Alle unsere gesch. Abonnenten, Inserenten, Mitarbeiter, Gönner und Freunde wollen davon Kenntnis nehmen und im Interesse unsrer guten Parteisache für immer bessere Verbreitung der„ Gießener Zeitung" sorgen. Der Verlag. umgewandelt. Offenbach. Die Stadtverordneten bewilligten den Veteranen eine Ehrengabe von je 25 M., die zu Weihnachten zur Auszahlung kommt. * Frankfurt a. M. Die im vorigen Sommer bereits gefahrenen direkten Kurswagen WiesbadenHomburg Nauheim- Berlin und zurück, werden ab 1. Mai wieder in Dienst gestellt. Abgelehnte Eisenbahnwünsche. Gießen. Der Vorstand der Landwirtschaftskammer für die Rheinprovinz hat sich in seiner Sitzung vom 1. Februar u. a. mit der Frage einer Versicherung zur Bekämpfung der Maul- und Klauenjeuche befaßt. Er ist hierbei zu folgendem Ergebnis getemmen: Eine Versicherung zur Entschädigung von Veriusten, die durch Eingehen und durch notwendig gewordenes Töten der Tiere zur Vermeidung der Weiterverschleppung der Maul- und Klauenseuche( sofortige Tilgung von Seuchenherden) erwachsen, ist notwendig und anzustreben. Es wird einerseits die Einführung von Marktversicherungen und andererseits eine Zwangsversicherung Viehbesitzer im Anschlusse an die bereits für Milzbrand, Lungenseuche 2c. bestehende Provinzialversicherung, die jedoch vollständig voneinander getrennt sein sollen, empfohlen. Wegen der Einführung der allgemeinen 3wang versicherung der Viehbesitzer im Anschlusse an die bereits für Milzbrand, Lungenseuche 2c. bestehende Provinzialversicherung, die jedoch vollständig voneinander getrennt sein sollen, empfohlen. Wegen der Einführung der allgemeinen 3wangsversicherung der Viehbesizer, wozu eine gesetzliche Grundlage erforderlich ist, soll die 3en tralstelle der preußischen Landwirtschaftskammer ersucht werden, bei Beratung der preußischen Ausführungsbe stimmungen zum neuen Reichsviehseuchengesetze eine BeStimmung aufzunehmen, nach welcher für einzelne Provinzen Zwangsversicherungen gegen die Maul- und Klauenseuche eingeführt werden können. Der Oberpräschen Interessenten wieder unerfüllt geblieben denn in sident soll gebeten werden, auf die Bildung von Marktversicherungen in der Rheinprovinz hinzuwirken. Herbst saaten, die durch Frost gelitten haben oder die vor der Bestellung lediglich nur Stallmist erhielten, gebe man jetzt, wenn es die Witterung einigermaßen gestattet, eine Kopfdüngung mit Thomas= mehl. Ob dann im späteren Frühjahr auch noch eine weitere Kopfdüngung mit Chilisalpeter nötig ist, zeigt sich erst nach Beginn der Vegetation. Auch die Wiesen, Viehweiden und Kleefelder können jetzt noch mit bestem Erfolg gedüngt werden. * Frankfurt a. M. Der hiesige Milch händIerverein faßte in einer starkbesuchten Versammlung den Beschluß, jeden Ausschlag abzulehnen und gemeinsam die höheren Forderungen der Milchproduzenten zurückzuweisen. Homburg. Der älteste Neffe des Grafen Zeppelin, Graf Eberhard 3 eppelin, wurde zum hiesigen Kurdirektor gewählt. Frankfurt a. M. Die bekannte Lam 3 e= sche Privat- klinik wurde in eine G. m. b. helm" betätigt. Eine verstrickte Handlung wird im Nathan durch eine nicht minder verstrickte Sippschaftsgeschichte unter Verzicht auf psychologische Entwirrung überschnell zusammengeklappt. Aber ist nicht Pole mit auch eine Kunst, wenn sie im Sprachgeschmeide Les sings mit seinen klugen und adligen Gedanken bekleidet einhergeht? Der Vorstellung kann im Bereich der gegebenen Verhältnisse die Anerkennung nicht versagt werden. Die Mitglieder des Rhein- Mainischen Verbands theaters gaben ihr Bestes und ließen uns den Atem des Dichters spüren. Wenn auch hier und da einige kleine Unebenheiten zu verzeichnen sind, so mieden doch die Darsteller jede Sünde wider Lessing. Bei der Wiedergabe des Werkes mit seinem Dutzend wechselnder Aufzüge hatte man die sogenannte Shakespeare- Bühne gewählt und damit einen sehr geschickten Griff getan. In dem würdigen, schlichten Rahmen hoben sich die einzelnen Personen mit ihren teilweise recht dekorativen Kostümen wirkungsvoll ab, und die Zuschauer huldigten dem Dichter nach jeder Szene. Großen Beifall zollte man der Ringparabel; auch der Pogrombericht verfehlte seine rührende Wirkung nicht. Auf weitere Einzelheiten sachlicher und persönlicher Gestalt wollen wir heute nicht eingehen; wir haben auch hierzu umso weniger Veranlassung als uns die Gesellschaft nur„ Eintagsbesuche" macht. Wir freuen uns aber auf ihre Wiederkunft, gleichviel welch' Stück sie dann mitbringt. == Aus Frankfurt a. M. wird gemeldet, daß die Eisenbahnverwaltung ab 1. Mai einen D= 3ug mit 3 Wagentlassen einzuführen gedenkt. Derselbe soll einer bequemen Verbindung der Reichshauptstadt mit den Bädern Wildungen, Nauheim, Homburg, Wiesbaden und Ems dienen. Die Abfahrt des Zuges vom Potsdamer Bahnhof in Berlin erfolgt um 9 Uhr vormittags, die Ankunft in Homburg 6 Uhr abends, in Wiesbaden 6,50 Uhr. Um 8½ Uhr wird der Gegenzüg in Wiesbaden abgelassen und um 7½ Uhr abends fährt er in Berlin ein. Der neue D- Zug kommt gegen 5 Uhr nachm. in Gi e- ßen an. Demnach wären die Wünsche der oberhessider Zeit von 12,3 bis 5,54 nachm. haben wir keinen Eil- oder Schnellzug, der eine Verbindung zwischen Gießen und Frankfurt herstellt. Einen solchen hätten nicht allein Gießens Bewohner, sondern auch solche aus der näheren und weiteren Umgebung am liebsten eingeschaltet gesehen. Kirchliche Nachrichten. Katholische Gemeinde Samstag, den 11. Februar. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 12. Februar. Sonntag Septuagesima. Vorm. von 6½ Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: hl. Messe mit Predigt. Nachm. um 5% Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. fr Volkskunst. Gar so lange ist es noch nicht, daß die Fortschritte der Technik auch der Reproduktion neue, ungeahnte Möglichkeiten erschlossen und damit die Kunst in Vervielfältigungen zu einem Allgemeingut der ganzen Menschheit machten. Jede Familie kann sich jetzt einen weniger künstlerischen Wandschmuck oder eine Kunstmappe leisten. Einen ganz besonderen Ruhm unter diesen Kunstgaben beanspruchen die„ Kunst ga= ben" des Verlages Scholz, herausgegeben von der Freien Lehrervereinigung für Kunstpflege, Werke, die genau so eindringlich und nachhaltig auf das reife Alter wie auf die Jugend wirken, die im Salon einer geistreichen Frau ebenso am Platze sind, wie in der bescheidenen Wohnung einer Arbeiterfamilie oder im Zimmer eines Schülers. Wahre Kunst ist nie an Alter oder Stand gebunden, und diese Kunstmappen vermitteln wahre, und vor allem deutsche Kunst. Diese Kunstmappen schaffen die Gelegenheit, sie führen uns ein in die Schaffensart, in die Kunst jedes einzelnen Meisters. Jeden Tag nur einen kurzen Augenblick vor einem Kunstwerke, und unser Leben würde harmonischer und reicher. Jeden Tag nur einen Blick in eine dieser Mappen, nur ein stilles Sichbesinnen vor einer Thoma'schen Landschaft, vor einem Steinhausen'schen Christusbild, vor einer Leiblschen Bauerngestalt, und viel von der Hast des beständigen Vorwärtsdrängens unserer Gegenwart würde von uns abfallen. Deutscher Reichstag. Am Donnerstag fam bas Saus zu ben wichtigsten Fra gen der Novelle zum Gerichtsverfaffungsgefeb: bie Bejebung der Straffammern erster Instanz bei den Landgerichten und die neueinzuführende Berufung gegen diese Straffammerurteile, deren Kardinalpunkt bie Buziehung oder der Ausschluß des Laienelements in der Berufungsinstanz bildet. Diese hätte in der Kommission schon beinahe zum Scheitern der Reform geführt, da der von der Mehrheit zunächst gefaßte Beschluß auf Beteiligung des Satenelements erst durch die ansorüdliche Unannehmbarkeitserklärung der Verbündeten Regierung rüdgängig gemacht wurde. Die Rommiffionsvorschläge gehen nunmehr dahin, die Straffammern in der Hauptverhandlung mit zwei Richtern und drei Schöffen, im Verfahren auf Berufung mit bret Nichtern zu besetzen, die Berufungsfenate außerhalb ber Hauptverhandlung mit brei und in der Hauptverhandlung mit fünf gelehrten Richtern. Es ließ sich voraussehen, daß die Versuche, eine stärfere Beteiligung des Laienelements in den Straffammern erster Instanz und die Zulassung derselben in der Berufungsinstanz zu erreichen, fich wiederholen würden. Die Sozialbemokraten verlangten einen Richter und vier Schöffen, in der Berufungsinstanz zwei Nichter und fünf Schöffen. Die fortschrittlichen Abgeordneten wünschten die Straffammern in der Hauptverhandlung mit zwei Richtern und öret Schöffen zu befeßen, die Berufungsfenate aber bet denOberlandesgerichten einzurichten. Ein Zentrumsantrag wollte auch im Verfahren auf Berufung fünf Richter entscheiden laffen. In der Debatte wurden be Entlaffung aus dem Garnifongefängnis in Bannover an feine frühere Arbeitsstätte nach Hafte zurüdgefehrt, um beim Яanalbau wieber Arbeit zu suchen, ble ihm aber verweigert wurde. Er hat vorgestern und gestern mit seinen früheren Arbeitskollegen tüchtig gezecht und ist darauf von Safte metter gereift. Die Aften des Arosigt- Brozesses, die von Gumbinnen eingefordert waren, find bereits dorthin zurückgesandt worden. Gründe für und wider die Beteiligung des Laienelements noch einmal mit aller Gründlichkeit erörtert. Der fonfer= vative Redner Wagner: Sachsen erklärte, daß seine Bartel nach wie vor geteilter Meinung set; er selbst gehörte zu denen, die von einer Ausdehnung des Schöffensystems nicht allzuviel erwarten, einen Mangel an geeignetem Schöffenmaterial befürchten und vor allen Dingen die torreftur burch Schöffen zustande gefommener Urteile durch andere Schöffen, eine Art von Oberschöffen, für verfehlt halten. Die Redner des Zentrums, Abg. Gröber, der Nationallibe= ralen, Abg. Baffermann, und der fortschrittliche Abg. Mül: ler Meiningen befürworteten eifrig die Hinzuziehung von Laienrichtern auch in der Berufungsinstanz, da es unlogisch lei, ihnen eine genügende Urteilsfähigkeit bei den Schöffengerichten und bei den Schwurgerichten zuzuerkennen, bet Berufungen aber nicht. Der Personenfreis für die Auswahl der Schöffen ließe fich durch Zulassung der Lehrer erweitern, und im übrigen sei die Gewährung von Enttädigungen ein weiteres Mittel zur Erlangung des notwendigen Materials. Rundschau vom Cage. Politisches. Das Bebauern über die abgesagte Romreise. Wie dem B. 2." aus Rom gemeldet mito, hat das Dementi über ben Besuch des Raisers in Rom lebhaftes Bebauern herborgerufen. "' Die Reichstagstommission für die Verfassung von Eljah- Lothringen tam am Donnerstag bereits zu einem entScheidenden Beschluß, und zwar wurde mit 17 gegen 7 Stimmen die Erhebung der Reichslande zu einem selbständigen Bundesstaat und mit 20 gegen 4 Stimmen die Vertretung Eljah- Lothringens im Bundesrat beschlossen. Dieser BeSchluß murde gefaßt, obgleich Staatssekretär Delbrück einen bringenden Appell an die Rommission gerichtet und die Erklärung abgegeben hatte, daß ein solcher Beschluß die Schaffung einer Berfassung für Elsaß- Lothringen in absehbarer Zelt unmöglich machen werde. Die Budgetlommission des Reichstages bewilligte am Donnerstag im Verlauf der Beratung über die Kosten der Militärvorlage die Anforderungen für die Infanterie und die Artillerie. Der Reichsschatjefretär gab die Erklärung ab, daß für alle Zukunft an dem Grundjag festgehalten merbe, feine Ausgaben ohne genügende Dedung zu machen. Jm nächsten Jahre seien für die Flottenvorlage, für das Seeresgesez und für die Sozialpolitit allerdings mehr Uusgaben zu erwarten, die indes voraussichtlich durch die Einnahmen aus Zöllen, der Post und der Eisenbahn gebedt werden. Staatsjefretär Lisco warnte noch einmal eindringlich vor einem Abgehen von den Kommissionsbeschlüssen. Er mies darauf hin, daß die Bevölkerung mit Ehrenamtern überreich belastet ist, daß über die Bewährung von Schöffen in der zweiten Instanz noch feine Erfahrungen vorliegen mad das ganze Schidial der Reform von den Beschlüssen Aber diese Frage abhängt. Ramens der Reichspartei befürwortete bg. Barenhorst bie Rommiffionsbeschlüsse. Der preugische Justizminister Bejeler betonte, die zuziehung is Laienelements zur ersten Instanz erscheine der Regierung als erwünscht und es handele fich nur um die richtige Berteilung der Size zwischen den Laien und den Berufsrichtern. Für die Urteile der zweiten Instanz aber jet namentlich Fachkenntnis erforderlich, diese hätten die Laien night. ftung des städtischen Sausbefizes au timmen. Als Gegen leistung soll er bann, ohne Ansehen ber sonstigen Bartel Stellung, mit den ohne 3meifel reichlich vorhandenen Mitteln im Wahlkampfe unterstügt wetben. Dec auswärtige Ausschuß der ungarischen Delegation hat das Budget des Auswärtigen angenommen, nachbem Graf Nehrenthal nochmals fich über bie Weltlage geäußert hatte. Seine Darlegungen waren fast biefelben, wie er fie neulich in der österreichischen Delegation gemacht hatte. Er betonte abermals, daß bas Berhältnis der Dreibund mächte untereinander ausgezeichnet und womöglich jester und inniger denn je sei. Much trat er der Anschauung entgegen, daß die Susgestaltung ber österreichisch- ungarischen Flotte gewissermaßen auf Wunsch Deutschlands erfolge. Die aus der englischen Bresse stammenbe Legenbe merbe jegt selbst in der englischen Bresse nicht mehr geglaubt. Bei der Beratung des Eisenbahnetats in der Budget: tommission des preußischen Abgeordnetenhauses führte Minister von Breitenbach über die Fahrkartensteuer aus, daß der im vorigen Jahre im Reichstag gemachte Versuch, die Fahrkartensteuer zu beseitigen, mißlungen sei und ebenso der Versuch, eine Reform herbeizuführen. Er stehe auf dem Standpunkte, daß zwar nicht in dem jezigen, aber in dem neuen Reichstage der Versuch gemacht werden müsse, eine Reform der Fahrkartensteuer durchzuführen. Weiter wies der Minister darauf hin, daß eine Erhöhung ber Beamtengehälter in nächster Zeit mit Rüdficht auf die Hirzlich stattgehabte Regelung nicht zu erwarten sei, wohl aber würde die Entlohnung aller nicht etatsmäßig angestellten Beamten eine steigende Tendenz zeigen. Geeignete Schöffen zu finden, sei heute schon schwer, man würde alfo das Gefes von vornherein auf eine unEdhere Grundlage stellen. Abg. Werner( fp.) erklärte, nicht von der Forderung abgehen zu fönnen, daß Laienzichter auch zur Berufungsinitanz hinzugezogen werden. 2er 3entrumsabgeordnete Bellstein hielt dagegen die Zuziehung von Paten zu der Berufungsinstanz für eine übertriebene Bertschägung der Laienrichter. Der Sozialdemofrat Gietsch empfahl, neben den Lehrern auch Frauen zu Schöffen zu machen. Der fortschrittliche Abg. Dove fordert ebenfalls Bulaffung des Raienelements. Dann wurde die Debatte geschlossen, die Abstimmung über den strittigen 8 77, ber die Zusammenschung der Straffammer enthält, wird erit am Freitag vorgenommen. Eine Wendung in der Krosigkaffäre. Kleine Nachrichten. Drei Millionen für eine Stadthalle in Sannover. Die städtischen Kollegien in Sannover beschlossen den Bau einer Stadthalle anf bem Aleinen Bult in der Form des Bantheon mit anschließenber Ausstellungshalle. Für den Bau wurden drei Millionen bewilligt. Das finanzielle Ergebnis der Brüsseler Beltausstellung ist nach der Wielbung eines Brüffeler Blattes ein Defizit von 1446 000 Francs. Siervon hat die Regierung 1 illion und den test das Ausstellungsfomitee au tragen. Der Beginn der landwirtschaftlichen Woche". Im Brandenburgischen Provinziallandhause in Berlin wurde am Donnerstag die Vollversammlung des preußischen De tonomiekollegiums eröffnet, wozu der Landwirtschaftsminister erschienen war. Der Vorsitzende, Reichstagspräfibent Graf Schwerin- Lömig, begrüßte den Minister und bemertte, nicht nur die Mitglieder des Landesökonomietollegiums, jondern die Landwirte der ganzen Monarchie hät ten unbedingtestes Vertrauen zu bem neuen Landwirtschaftsminister. In seiner Dantesrede führte der Minister aus, er werde es nach wie vor als seine Aufgabe betrachten, die Interessen der Landwirtschaft in jeder Beziehung zu fördern. Bährend dem B. 2." gestern aus Gumbinnen ge= meldet inurbe, daß ber der Täterschaft verdächtige Arbeiter Fischer in bas Militärgericht nach Gumbinnen überführt werden solle, weil sich angeblich die Verdachtsmomente gegen ihn verdichtet hätten, fommt heute aus Sannover bie Rachricht, daß der Arbeiter Fischer aus der Untersuchungshaft entlassen worden ist. Das Militärgericht, melches die Untersuchung gegen Fischer leitete, fonnte die Bait nicht aufrecht erhalten, da dieser sein Alibi fast lüdenlos nachweisen fonnte und aus seinen Militärpapieren hervorging, daß er bei der Estabron des Dragonerregiments in Stallupönen und nicht in Gumbinnen, wo der Mord passierte, gestanden hat. Fischer ist sofort nach seiner Der Familienschmuck der Wallutjeffs. & riminalroman von Freifrau G. v. Schlippenbach. Nachdruck verboten,) 29) Eine Statiftit über das Aörpergewicht von Bolts schülern der Stadt Samover während eines Beitrauma von fünf Jahren hat ergeben, daß die an der Peripherie ber Stadt wohnenden Rinder ihren gleichalterigen Mit schülern aus dem Stadtinnern durchschnittlich um 3 Blund an Körpergewicht überlegen sind. Jeder Silfsschüler mar im Durchschnitt 1,027 Яilo leichter als die gleichalterigen Schüler der Normalschule. Eine Enteignungsattion in der Ostmart ist nach Berliner Meldungen für das laufende Jahr nicht geplant, nachdem die Ansiedlungskommission für Posen und Westpreußen in legter Zeit freihändig große Güterfomplexe ermorben hat. Die Enteignungsfrage wird im preußischen Abgeordnetenhaus von einer Anzahl polnischer Abgeordneter bei der Etatsberatung eingehend erörtert werden. Ich bin mit Ihnen sehr zufrieden, Jim," sagte White. Da haben Sie zehn fund Extravergütung; fahren Sie fort, mir zuverlässige Auskünfte zu geben, es soll Ihr Schaden nicht sein." Ich hoffe, auch ferner Ihre Zufriedenheit zu verdie= nen, Mr. White. Was soll ich jest tun?" 3mei neue Opfer der Aviatif. Als die franzöfifchen Flieger Noel und La Torre am Donnerstag in Touchy nach einem einstündigen Fluge im Gleitflüge mit ihrer Mas schine niedergingen, stürzte der Apparat aus einer Höhe von 80 Metern plöglich zu Boden und begrub beibe Flieger unter sich. Beide Flieger maren sofort tot. Ein eigenartiges Gaftmahl gab ein englischer Hotelbes fiber 700 armen Rindern in Fulham. Das Effen wurde von den Breisen bezahlt, die sein Bullterrier im vorigen Jahre bei Hundeausstellungen gewonnen hatte. Bei der Mahlzeit führte der Hund den Vorfit, und nach Beendigung des Effens wurde ihm von vier Kindern eine Dant adresse überreicht. Mit Rüdsicht auf den Antimodernisteneid hat die oberste Schulbehörde in Baden bestimmt, daß fünftighin geistliche Lehrer, die von jetzt ab die Brüfung zur Erlangung der Unterrichtsbefähigung für Lehrer an höheren Lehranstalten ablegen, falls fie den Eid geleistet haben, nur noch Religionsunterricht erteilen dürfen. Die gleiche Behörde hat den geistlichen Lehren, die den Antimodernisteneid nicht leisten wollen, den Schug des Staates zugesagt. „ Wir müssen nun die Namen derjenigen Herren erfahren, die mit Sarner im Klub spielen. Daß dieser Klub feiner ersten Ranges ist, weiß ich durch meinen Führer durch die Stadt. Es ist jedenfalls wohl überlegt von Earner, daß er in einer abgelegenen Pension wohnt und in feinem der großen Hotels. So fönnte er gegebenen Falles leichter verschwinden." Bon der eigenen Frau im Bett überfallen wurde in Seiffen an der Elbe ein 68 Jahre alter Solzbrechsler. Die Frau richtete ihren Mann mit einem Beil übel zu, jodag an seinem Muffommen gezweifelt wird. Die Täterin mut de verhaftet. Als Grund der Tat werden Eifersucht und Ghezwiftigkeiten angenommen. Eine Studienfahrt der Reichstagstommission zur Vorberatung bes Echiffahrtsabgabengejeges an den Rhein ist beabsichtigt, falls die Kommission ihre Absicht, den Entwurf einer Durchberatung zu unterziehen, zur Ausführung bringt. Wenn Sie Garner tennen lernen wollen, so würde ich mir erlauben, Ihnen einen Rot zu geben. Ez speist im Kaverschen Restaurant, Ede der Marlboroughstreet; ich habe ihn mehrere Tage nacheinander dort um die EfJenszeit eintreten sehen." „ Es ist gut, daß ich es weiß, Jim," sagte Robert White. Darauf trennten sie sich. - VIII. Bon seinem Entel ermordet wurde der 81jährige Rentier Witt in Byrih in Pommern. Der Täter, der stellenloſe 18jährige Gärtnergehilfe Sermann Wilhelm aus Stettin, warf dem Greise ein Яopffissen über den Ropf. als er um Hilfe schrie, und tötete ihn, wahrscheinlich durch Eindrüden des Brustkastens, als er ihm sich auf die Brust jette. Hansbewohner verfolgten den Mörder und nahmen ihn feit. Eine wirtschaftspolitische Organisation der deutschen Sausbefizer ist nor furzem ins Leben getreten. Die Hausbefizer mollen bei allen Wahlen den betreffenden Kan= didaten dazu verpflichten, gegen jede fernere Sonderbela,, Mabel," sagte Mrs. Amy Brook eines Tages ,,, Dein neuer Freund, Mr. White, gefällt uns." ,, Das freut mich!" rief Miß Lionel, ich finde ihn sehr unterhaltend und flug. Nicht wahr, er tommt doch morgen zu eurem Feste?" Cin ameri Wilhelm hat, in loftbares belannten Eig nd Philadelph hard die Berm Credigers der rid beftand au rilanilde Gahr Die Kraft bes fahrt und Weile gedacht. möge diefes Ainahme anfe Bord der arben ift. Bermung. D Ghent in et gedankt. Das Selde es macht in affehen. Auf bele ein Geric timber ftaat lagnahme er aft non eine teils, das d 5 Brancs als banden gefo Nie Gefelifchaf phumbete ber auf einmal un meinde Lifon motiven am 19 fteigert we Zu dem on f. 23., von es bisher nicht finlichkeit der lungen ergaber ein nach mi or dem Ueberf bas heronnahe pelig mitteilen der Leberfall dings glaubt r ausgebrochene langjährige 3 arwegenen P Wagen befand Mart Cine origi ein Bauarbeite oft vorbestraft haftet worden, dere vorbereite idig und sti Is heibenbruches er fie ausgefü ger Eachverst In der Angeklagt Die Mordtat eines Menterers wird aus Paris gemeldet. Bei Uebungen des 125. Infanterieregiments vor Boitiers verweigerte der Soldat Houñon den Gehorsam und warf feinem Sergeanten das Gemehr vor die Füße. er feitgenommen werden sollte, zog er fein Bajonett und tötete den Sergeanten. Verwunderung aus. Auf dem weißen, in Puffen gezogenen Atlas lag ein Schmud non seltener Schönheit. Es maren drei Reihen fast haselnußgroßer Berlen, die von einem gelblichen Diamanten als Schloß gehalten wurden. In märchenhafter Schönheit gleißte der prächtig geschliffene Etein; der milde Glanz der Perlen fam dadurch nur noch besser zur Geltung. „ Ja, er versprach es. Ach! aber ich muß Dir doch zeigen, was reb mir gestern geschenkt hat. Ich habe mich fehr gefreut, er verwöhnt mich allzusehr." Die junge Frau lief davon und brachte ein flaches Leberetui mit, das sie öffnete. Obgleich Miß Lionel nicht leicht in Entzüden geriet, tiek Re dennoch einen Ruf der Bei wem hat Dein Mann dieses föstliche Geschmeide getauft?" fragte Mabel voll Interesse. Streifende Apothekergehilfen hat Nufisch- Bolen. allen 24 Lodzer Apothefen, ferner in Exenstochau stellten die Gehilfen die Arbeit ein. Sie verlangen Gehaltserhöhung und Regelung der Arbeitszeit. Die Bewegung scheint figh auf ganz Nuñisch- Polen ausdehnen zu wollen. Bei Hunter u. Comp. Du weißt, er ist der erste Juwelier, ein durch und durch feiner Mann, bei dem man immer das Beste findet." Mabel hatte das Rollier in die Hand genommen, spielend ließ sie die Perlen durch ihre schlanken Finger gleiten. Ich muß sehen, ob Dich der Schmuck auch fleidet," sagte sie, tomm her, Amy, laß ihn Dir anlegen." Volkswirtschaftliches. e- Verwendung Arbeitsloser in der inneren kolonisation. Gegenwärtig schweben Verhandlungen, um die Gewerkschaf= ten zu veranlassen, ihre Arbeitslosen in der inneren Solonisation zu beschäftigen. Die Stadt Berlin hat bereits cinen fleinen Beitrag gestiftet, und beabsichtigt ist, in der Nähe von Berlin ein Landobjekt zu bearbeiten, das fich besonders zur Anlage von Obstkulturen eignet. Die Beratungen über die zufünftige Arbeit gingen allgemein dahin, den Arbeitslosen draußen nur einen ortsüblichen Tagelohn zu gewähren ohne ihren Familien irgendwelche merfichafts- oder Gemeindeunterstützung zu zahlen. Selbst wenn die Koften sich auf diese Weise erhöhten, werden fie doch nicht als zu hoch erachtet, weil die gesunde Arbeitserziehung der Großstädter und die Bodenverbesserung der Allgemeinheit zugute fomme. 3u bedenken sei ferner, daß auch manche Arbeitslose dem Lande wieder zurückgewonnen werden tönnen: Die Landwirtschaftliche Zentral- Genossenschaftstaffe für die Provinz Brandenburg hat die für die Landwirtschaft insbesondere wertvollen Ziele anerkannt und dementsprechend einen vorläufigen Beitrag bewilligt. Mrs. Broof neigte lächelnd den schönen Naden. Aber taum lag das Collier auf ihrem Halse, so stieß sie einen leisen Schmerzensschrei aus und griff nach der Brust. Was ist Dir, Liebste, bist Du frank?" Mabel griff Snell zu und stükte die Schwankende, „ O! es ist nichts, forge Dich nicht," versuchte Mrs. Broof zu scherzen. Eben fühlte ich einen so heftigen Stich im Serzen, daß mir der Atem stodte. Sage es nicht meinem Mann; id verbiete es Dir, er ängstigt sich so leicht." Uber Amy, hast Du diesen Schwächezustand schon früher gehabt?" fragte Mabel. 59 Mrs. Brook wandte sich ab.„ Nein, bitte, laß uns von anderen Dingen reden." Sie sah wieder frisch und rosig aus und scherzte über Mabels Besorgnis. Diese fühlte sich schnell beruhigt und vergaß den fleinen Borfall gleich darauf. - rührung mit Sarner- Mener zu treten, um sein Tun und Treiben scharf beobachten zu können. Daß die Gefahr, von dem Mörder erkannt zu werden, fern lag, das sagte fich White; allzu flüchtig war die Begegnung am Abend des 24. Oftober in Luzern gewesen. Ein starker Badenund Schnurrbart bedeaten jetzt die in Luzern glatt rafierten Lippen und Wangen des Geheimpolizisten. Er sah dadurch sehr verändert aus. White hatte durch Jim die Namen der Herren erfahren, die mit Garner im Klub verkehrten. Er suchte fte auf und bat fie, ihn in die Gesellschaft einzuführen. Es lag dem Geheimpolizisten daran, in persönliche BeIch bin fest überzeugt, daß der Schuft auch hier auf gefezwidrigen Wegen wandelt," dachte White. Ich muß ihn streng überwachen und dahinter tommen, auf daß ich bei den hiesigen Behörden Unterstügung finde. Bevor der Verbleib des vollständigen Schmudes nicht ausgekundschaftet ist, hat die Festnahme feinen 3wed; es gilt, den Gauner ganz sicher zu machen. Auch ist es immer besser, auf zwei Mühlen zu mahlen." Eine große Unruhe bemächtigte sich des Geheimpoli zisten. Er hatte versprochen, um elf Uhr abends im Klub in der Royal- Street zu erscheinen. Jetzt war es erst ein Uhr mittags." Ich fahre nach Rose- Cottage," beschloß White,„ dort verfließen die Stunden so schnell in Mabels Gesellschaft. Auch will ich den Reitanzug mitnehmen; denn der heutige Tag ist zu einem Spazierritt wie geschaffen." Miß Lionel schien ihren Freund schon erwartet zu haben, wenigstens stand sie an der Pforte und blickte den Weg zur Stadt hinunter. Sie schien erfreut und begrüßte Robert herzlich, und als sie sah, daß er seinen Reitanzug mitbrachte, bestellte sie sofort das Satteln der Pferde. Sie ritten Seite an Seite durch den Wald. Der Tag war warm und sonnig. Im Stillen unterzog die junge, in jedem Sport bewanderte Amerikanerin ihren Begleiter einer strengen Kritik; aber sie fand nichts zu tadeln. Siz und Bügelführung waren gut. White zeigte sich als trefflicher Reiter, der den wilden Rappen meisterte. schlanke Gestalt des Schweizers tam in dem fleidsamen Reittostüm zur besten Geltung. ( Fortsetzung f Die noch nicht übe ihm aber mög eichehen sei, lautete auf me Landgerichtsdi gründen wollt hm drohend z Reinetwegen Les mit dien C wedder rut fin ngeflagte to Diener abgefüh 1236 fonfi herlangen G in zahlreichen in Budapest i lenfisiert wor und an einen Nadeln. Man abt night dan leidh prattif rinnen überall treten, überw Ronzertfale, ments find G en Schönen lommen. Bo bisher abgefe Deiner werden nun Benn fie fich das Auge Ein guter Diertels in Lo batte fich wege Daher bestraft Die Frau ha getan, was M freiben, es fei Arteilte wie f ten, daß er Th mitteilt, daß bonn will id Die Köchin ve bielleicht hat medt, daß die Der Stun waren Bürger Don Bur, in M den Neuwahle Bitungsaust Daten auf, obg in feinen gab Derbe eines man außerhal Wiber Erwa roteftierten Laren zu la mit threm S rich: hier b einem Prog nit nimmt, Rens einer Gegens Barteis Mit: gation achdem augert wie er hatte. eibund fefter ng ent tijgen e. Die e jest Die einer Ban Bau ellung Defizit 1 Mil gen. Bolti raums ipherie Mit Pfund 1001 17 erigen fichen Synag Ma Höhe Flieger otelbes wurde morigen et der Beendi Dank rde in . Die -jodak wur St und Ren Menlofe Stettin, er um Orüden Haus eft. gemel Voiund ALS und In en die öhung int fi ifation. rtighaf Roleits ci in der as fich Tie Be ein doen Ta He Ge Selbst fie doch iebung gemein mande werden joft Land nt und t un und Gefahr, sjagte Abend Badenatt ra Er jah ier auf Sch mus daß ich Bevor gefund ilt, den beffer, impoli m Klub erft ein ebort ellschaft. heutige artet ju dte den Begrüßte eitanzug Ferde Der Tag junge, Segleiter n. Gi Is treff Die idfamen Vermischtes. " Ein amerikanisches Geschenk für den Kaiser. Kaiser Chelm hat, so wird dem„ B T." aus Neuŋork gemeldet, Lostbares Geschenk des Herrn John Wanamaker, des kannten Eigentümers großer Warenhäuser in Neuyork rd Philadelphia angenommen. Das Geschenk wurde ihm hich die Bermittelung des Herrn Didie, des langjährigen febigers der Berliner amerikanischen Kolonie übersandt Bestand aus fünf starken Bänden, in denen erste ame= nische Schriftsteller die Eroberung des Meeres durch Kraft des Dampfers geschildert haben. Der Kriegstiffahrt und der Handelsschiffahrt ist dabei in besonderer Bise gedacht. Wanamaker hat dem Kaiser sagen lassen, möge dieses Geschenk als Dank für die freundliche ufnahme ansehen, die ihm auf einer Reise am Nordkap Bord der Kaiserjacht Hohenzollern" zu teil ge= orben ist. Auch gedenke er dabei seiner deutschen Abmung. Der Kaiser hat Herrn Wanamaker für sein cent in einem eigenhändigen Briefe inzwischen Herzgedantt. Das Heldenstückchen eines französischen Gerichtsvollziefers macht in der französischen Hauptstadt viel heiteres ufsehen. Auf der Station Lison in Nordfrankreich pfänhete ein Gerichtsvollzieher drei Lokomotiven, die EigenDie Be hm ber staatlichen Westbahngesellschaft sind. lagnahme erfolgte auf Grund eines gegen die Gesellhaft von einem Gerichtshof im vorigen Monat erlassenen Urteils, das die Staatsbahngesellschaft zur Zahlung von rancs als Schadenersatz für einen einer jungen Dame bhan den gekommenen Reisefoffer verurteilt hatte. Da die Gesellschaft den Betrag bisher nicht bezahlt hatte, ündete der Gerichtsvollzieher gleich drei Lokomotiven feinmal und kündigt jetzt durch Plakate in der Geeinde Lison und deren Nachbarschaft an, daß die Lokomotiven am 19. Jebruar an den Meistbietenden öffentlich write gert werden sollen. Zu dem Attentat auf einen Geldtransport bei Bott: pf. W., von dem wir meldeten, sei noch mitgeteilt, daß bisher nicht gelungen ist, Anhaltspunkte für die Perlic feit der Täter zu finden. Die bisherigen Ermitteangen ergaben nur, daß ein Radfahrer, der allem Anhein nach mit den Räubern gemeinsame Sache machte, or dem Ueberfalle die Straße auf und ab gefahren ist, um 5 Seronnahen des Transportes seinen Komplicen rechteitig mitteilen zu können. Auch daraus geht hervor, daß Leberfall von langer Hand vorbereitet war. Neuerings glaubt man, daß der bekannte, aus dem Jrrenhaus sgebrochene Räuberhauptmann Stratmann, der noch eine ngji hrige Zuchthausstrafe zu verbüßen hat, bei dem wegenen Plane seine Hand im Spiele hatte. Auf dem Fager befanden sich in vier Ledertaschen rund 180 000 Tark Güne originelle Drohung im Gerichtssaale leistete sich in Bauarbeiter vor der Altonaer Straffammer. Der schon vorbestrafte Angeklagte war unter dem Verdacht veriftet worden, verschiedene Diebstähle ausgeführt und ante morbereitet zu haben. Vor Gericht leugnete er hartidig und stützte sich darauf, daß er wegen eines Kniejeibembruches nicht imstande gewesen sei, Einbrüche wie fie ausgeführt haben sollte, zu begehen. Ein medizinihet Eachverständiger gab sein Gutachten dahin ab, daß Angeklagte allerdings die Folgen seiner Erkrankung h nicht überwunden habe und noch lahm gehe, daß es malber möglich gewesen sei, die Flucht im Affekt, wie es hehen sei, auszuführen. Das Urteil des Gerichtshofes tete auf mehrere Jahre Zuchthaus. Als der Vorsitzende, andgerichtsdirektor Böse, das Urteil verlas und es be= inden wollte, unterbrach ihn der Angeklagte und rief m drohend zu: ,, Schwieg du man still, ick hew all genog. kinetmegen fönnt od fief Johre Tuchthus sin, goh man smit dien Gesetzbook. Den nächsten Innbruch, wenn wi edden rut sin, matt wi bi di, Herr Böse." Der wütende getlagte fonnte nur mit Mühe von einem Gerichtsner abgeführt werden. 1236 tonfiszierte Hutnadeln. Der Kampf gegen die langen Spieße auf den Hüten der Damen wird jetzt zahlreichen Großstädten energisch durchgeführt. So sind Budapest innerhalb weniger Wochen 1236 Hutnadeln fissiert worden, davon allein an einem einzigen Abende to an einem einzigen Orte, auf dem Donautorso, 85 delm. Man hat sich nämlich in der ungarischen Hauptt nicht damit begnügt, die Frauen zu warnen, sondern ich praktisch eingegriffen und die eleganten Uebeltäte= them überall da, wo sie in Massen und im Gedränge auften, überwacht. In den Garderoben der Theater- und zertfäle, in Restaurants und Vergnügungsetablisseits sind Schutzleute in 3ivil anwesend, die unversehens Schönen im wahren Sinne des Wortes auf den Kopf men. Von einer Bestrafung hat die Stadtverwaltung her abgesehen und es einstweilen bei der Konfistation einer Verwarnung belassen. Die Budapesterinnen dem nun wohl wissen, was sie zu gewärtigen haben, n sie sich nicht bessern und fünftig nicht mehr Rücksicht das Augenlicht des Mitmenschen nehmen. Ein guter Richter. Vor dem Richter eines Stadttels in London erschien dieser Tage eine Köchin. Sie He fich wegen fortgesetzter Trunkenheit zu verantworten. Frau hatte öffentliches Aergernis erregt und sollte fer bestraft werden. Weinend erklärte sie, sie habe alles t, was Menschenkraft vermöge, um den Alkohol auszutiben, es sei ihr aber nicht gelungen. Der gute Richter tilte wie folgt: Ich will den Pastor ihres Bezirks bitdaß er Ihnen helfe, und wenn er mir Ende des Jahres teült, daß Sie bis dahin nicht einmal betrunken waren, n will ich Ihnen zum Lohn ein schönes Kleid kaufen. Köchin versprach inständig Besserung, und wer weiß, leicht hat der Richter in ihr dermaßen die Eitelkeit ge= t, daß die Dinge gut gehen werden. Der Stummelsammler im Gemeinderat. Vor kurzem rem Bürgermeister und Adjunkten des Gemeinderates Pur in Mittelfrankreich vom Amte zurückgetreten. Bei Meuwahlen stellten nun ein paar Spaßvögel einen itungsausträger namens Rome als Gemeinderatstanditen auf, obgleich oder vielmehr gerade weil dieser Rome leinen zahlreichen Mußestunden auch das ehrbare Geber eines Stummelsammlers ausübt, ein Gewerbe, das naußerhalb Frankreichs kaum dem Namen nach kennt. bert Erwarten wurde Rome gewählt. Seine Gegner testierten heftig dagegen, Rome als Gemeinderat eriren zu lassen, die anderen Gemeinderäte drohten sogar ihrem Kollektivrücktritte, doch Rome erklärte fatego: Hier bin ich, hier bleibe ich!" Rome ist bereits mit hemm Programm hervorgetreten, das er außerordentlich nt nimmt, wenn er sich bei seiner Darstellung auch meis einer scherzhaften Form bedient.„ Ich selbst",[ o pflegt der Biedermann zu sagen ,,, bin eine Resulsante aus den sozialen Kräften. Meine Jurisprudenz ist nicht sehr start, meine Gerechtigkeit aber umsomehr. Ich verlange, daß die Steuern fortab höflich eingetrieben werden. Wenn der französische Bürger schon als Wähler ein Recht an den Fistus hat, so hat er als Steuerzahler wenigstens das Recht, zu verlangen, daß man ihm nicht mutwillig auf die Hühneraugen tritt. Ich verlange ferner, daß man die Pianosteuer erhöhe. Wenn man einen Hund, der nur in zmei Tönen bellt, mit zehn Frank jährlich besteuert, um wieviel höher müßte man da ein Piano besteuern, das in beinahe achtzig Tönen heult. Keine Arbeit mehr zwischen den Mahlzeiten! Die Zeit vergeht, und die Zukunft naht rasch heran. Arbeit ist gut für die, die nichts im Magen haben. Keine Richter, feine Gerichtsvollzieher, keine Advokaten mehr! Dann wird es auch keine Ungerechtigkeiten mehr geben! Ein glückseliges Gliederdehnen in dem breiten Bette des Schlummers und des allgemeinen Wohlseins: das ist es, was ich anstrebe." Man sieht, daß sich der neue Gemeinderat und Stummlersammler außer Diensten die sozialen Reformen etwas leicht vorstellt; er hofft, mit seinem ebenso einfachen wie weitreichenden Programm einen derartigen Eindrud im Gemeinderate von Le Puy zu machen, daß man ihn bald zum Bürgermeister wählen werde. Mit den sogenannten„ Dahrlehnsbanken", jenen Schwindelgeschäften, die in der letzten Zeit in Groß- Berlin geradezu wie Pilze aus der Erde geschossen sind, räumt die Berliner Kriminalpolizei jetzt gründlich auf. So wurde gestern wiederum eine solche Bank in einem Hause der Flottwellstraße aufgehoben. Ein früher Kellner Paul Sander hatte sich dort zwei Stuben und Küche gemietet und die beiden ersten Räume so eingerichtet, daß sie den Eindruck eines Kontors machten. Dorthin lockte er nun durch Anzeigen und andere Mittel Leute, die Darlehen suchten. Er nahmen ihnen auch so viel als möglich Antragsgebühren ab, fümmerte sich dann aber nicht weiter um sie. Auf verschiedene Anzeigen hin durchsuchte die Kriminalpolizei die„ Bankräume" und fand soviel Belastungsmaterial, daß sie Sander nicht bloß wegen Darlehnsschwindel, sondern auch wegen Wuchers auf der Stelle festnahm und dem Untersuchungsrichter vorführte. Von dem Schwindler sind ohne Zweifel noch mehr Leute geschädigt worden, als man bis jetzt weiß. - Küster und Schuster. In einer kleinen Stadt Pommerns lebte so erzählt man der Tgl. Rdsch., ein ehrsamer Küster, der neben seinem geistlichen Berufe das Schusterhandwerk betrieb. Man erzählte sich von diesem braven Manne allerlei komische Geschichten, Eines Sonntags nämlich, als er während des Gottesdienstes den Klingelbeutel herumgehen ließ, fragte er in leisem Flüstertone die junge Pfarrerstochter: Freilein, wollen se Randsohlen oder genähte?" Ein andermal fand ein Begräbnis ſtatt; er stand bereit, die Trauernden waren versammelt, nur der Pastor verzog. Unser Küster wurde geschickt, den würdigen Herren zu holen. Als er in dessen Studierzimmer fam, rief er ihm hastig schon von der Tür aus zu:„ Herr Paster, Herr Paster, die Leiche lauert schon!" Auf einer Eisscholle im offenen Meer. Wte sich herausgestellt hat, ist die Eisscholle mit 253 Fischern, die an der finnischen Küste ins Meer getrieben war, in mehrere Teile geborsten. Ein Teil der Fischer konnte gerettet werden. Ueber hundert jedoch, die die Scholle nicht rechtzeitig verlassem konnten, sind wieder ins Meer getrieben. Ihre Lage ist besorgniserregend, da die Lebensmittel verbraucht sind. Gestern abend ist ein Eisbrecher mit Aerzten und Vorräten ausgesandt worden. Er ist bis jetzt noch nicht zurückgefommen. Die Pest in Rußland? Der Berliner Nationalztg." wird aus Bufarest gemeldet: Ein telegraphischer Bericht der rumänischen Gesandtschaft in Konstantinopel meldet, daß die Pest aus der Mandschurei bereits nach dem europäischen Rußland vorgedrungen set, und daß in den letzten Tngen im Gouvernement Astrachan vier Pestfälle, die den Tod der Erkrankten herbeiführten, amtlich konstatiert worden sind. Die Meldung hat in Regierungsfreisem große Aufregung hervorgerufen, da Befürchtungen bestehen, daß die Seuche nach Südrußland eingeschleppt wird, mit dem Rumänien einen starken Verkehr unterhält. Die Regierung ist entschlossen, angesichts der drohenden Pestgefahr ohne Verzug die strengsten Quarantänemaßnahmen zu ver hängen. Razzia auf Anarchisten. Die Londoner HoundsditchAffäre beschäftigt tett auch die Berliner Kriminalpolizei. In Berlin war die Meldung eingetroffen, daß einige von den Anarchisten und Verbrechern, die an der Schießerei in Houndsditch beteiligt waren, in Berlin einen Unterschlupf gefunden hätten. Die Berliner Kriminalpolizei veranstaltete infolgedessen in der Nacht zum Donnerstag in den Wirtschaften und Lokalen des Scheunenviertels eine Razzia, an der 60 Kriminalbeamte unter Führung eines Kriminalkommissars teilnahmen. Das Ergebnis des Streif zuges war, daß zahlreiche Personen, namentlich Russen und Desterreicher, die sich nicht gemügend ausweisen konnten, verhaftet und nach dem Polizeipräsidium geschafft wurden. Dort wurde sie gemessen und photographiert. Außerdem wurden bei mehreren Personen festgestellt. daß sie aus Preußen ausgewiesen waren. sich aber trotzdem heimlich in Berlin aufhielten. Diese Personen wurden der Ausweisungspolizet übergeben. Sumpfgas in einem Eisenbahutunnel. Eine merkwürdige Naturerscheinung fann im Rickentunnel, der die Bodensee- Toggenburg Bahn mit der Zürich- Wesen- Linie verbindet, beobachtet werden. Wie der Prometheus berichtet, entweicht an zwei Stellen im Tunnel feit längerer Zeit Sumpfaas, das vermutlich von eingeschlossenen Torf- oder Kohlenlagern herrührt und nun durch poröse Gesteinsschichten in den Tunnel austritt. Das Gas, das sich selbst entzündet hat, brennt mit heller blauer bis roter Flamme und strömt mit starkem Geräusch aus dem Berg. Eine aweite Stelle, wo das Gas etwas schwächer ausströmt, befindet sich einige Meter daneben. Es kann entzündet werden, doch wird die Flamme durch den Luftzug jedes durchfahrenden Zuges wieder gelöscht. Es war nötig. besondere Vorkehrungen zu treffen, die eine allzu starke Erhitzung der Tunnelmauern verhindern. Wann das Gaslager erschöpft ist und damit die Flamme erlischt, läßt sich heute noch nicht sagen, da ein Nachlassen des Gaszuflusses bis jetzt nicht beobachtet werden konnte. Was schönsten Vorführungen der Internationalen Hygiene- Ausstellung Dresden 1911 sein. Heute sei nur einiges verraten. Entweder faßt man die Haltung der Verstorbenen als eine freundschaftliche oder als eine feindliche auf und richtet danach ihre weitere Behandlung ein. Tatsächlich lassen nahezu alle Völker der Erde, auch die primitivsten, der Leiche irgendwelche Behandlung zugute kommen, schon allein aus dem Grunde, weil sie hoffen, damit ihre Schuldigkeit zu tun und der Rache des Verstorbenen nicht ausge= setzt zu sein. Nach dem Glauben der Tasmanier gingen die Geister der Verstorbenen in die Pflanzenwelt ein, da lag es ohne weiteres nahe, die sterblichen Ueberreste in einen hohlen Baum zu legen. In den hohlen Bäumen fann man den Ursprung des Sarges annehmen. Allerdings verbindet sich damit ein weiteres Moment des Seelenglaubens. Man hielt es oft für nötig, daß der Verstorbene in heimischer Erde ruhe. Wandervölker schleppten daher oft sehr weit die Erde der Heimat herbei, um das Grab zu füllen, oder, wenn sie über See famen, mußte ein Schiff dazu dienen, die Stelle des Sarges zu vertreten. Diese Art der Beseitigung der Leiche diente freundschaftlichen Absichten. Anders wird es aber, wenn man die Seele fürchtet. Man wagt oft die Leiche nicht wegzuschaffen und begräbt sie in dem Sterbehause, vernagelt Türe und Fenster und meidet die unheimliche Stätte. Noch deutlicher wird diese Absicht, sich vom Toten zu separieren, wenn man ihn vor der Bestattung fesselt. Mam will ihm jede Möglichkeit nehmen, wiederzukehren. Teilweise ist auch die Leichenverbrennung in dieser Furcht vor der Rückkehr begründet. Die Verbrennung läßt nur die Gebeine übrig, die dann in ein Gefäß eingeschlossen werden. Die Vernichtung des Körpers durch Tiere, die noch heute bei den Parsen im Schwange ist, zeugt von einem hohen Grad der Verachtung. Ganz unschädlich gemacht wird aber der Verstorbene durch Auffressen. Dann sind die seelischen Fähigkeiten gezwun gen, auf die Teilnehmer der Mahlzeit überzugehen. Es ist interessant, gerade an der Leichenbehandlung beobachten zu können, wie die ganze Hygiene der Primitiven nicht in medizinischen Beobachtungen, sondern in Dämonen- und Zauberfurcht wurzelt und wie alle Medizin mehr oder min. der davon ihren Ausgang nimmt. Drabtnachrichten und neuestes. Vereinfachung des Heeresersahgeschäfts Berlin, 10. Februar. Die Freikonservativen haben im Abgeordnetenhause einen Antrag eingebracht, im Bundesrat auf eine Abänderung der Bestimmungen über das Heeresergänzungsgeschäft hinzuwirken in der Richtung, daß das Ersatzgeschäft vereinfacht und die Möglichkeit gegeben wird, bei der Aushebung die bürgerlichen Verhältnisse und die Mindertauglichkeit der Wehrpflichtigen in weitergehendem Maße zu berücksichtigen, als dies nach Lage der geltenden Vorschriften zulässig ist. Naubüberfälle auf Frauen. 0 Berlin, 10. Februar. Die Frau des Steuereinnehmers Riffmann wurde gestern abend im Flur ihrer im Norden der Stadt gelegenen Wohnung von einem Manne überfallen, der ihr Pfeffer in die Augen streute und alsdann mit einem 1100 Mark enthaltenden Geldbeutel die Flucht ergriff. Ein zweiter Ueberfall ereignete sich im Westen der Stadt, wo eine Frau ebenfalls in ihrem Hause von einem Manne überfallen und durch einen Messerstich in die Brust verwundet wurde. Der Täter, der auch hier unerfannt entfam, raubte einen kostbaren Pelz. Verschüttete Bergleute. Luxemburg, 10. Februar. Auf der Grube Steinberg bei Nümelingen stürzte auf eine Strecke von 120 Metern ein Stollen ein. Zwei Arbeiter wurden verschüttet. Die Rettungsarbeiten sind sofort in Angriff genommen worden. Die Grubenverwaltung hofft, bald zu den Verunglückten vordringen zu können. Ein Aeroplanfallschirm. Paris, 10. Februar. Auf dem Marsfeld fand ge= stern die Erprobung eines Aeroplanfallschirmes des Ingenieurs Hervieu statt. Etwa 20 Meter über dem Boden öffnete sich der Fallschirm automatisch; die an ihm befestigte Gliederpuppe im Gewicht von 75 Kilogramm wurde im Sturz aufgehalten und sank mit einer Schnelligkeit von 3-4 Metern in der Sekunde. Während der Apparat seinen Sturz fortsette und zerschmetterte, kam die Puppe unbe schädigt zur Erde. Beraubung einer Geldpost. Warschau, 10. Februar. Unweit der Stadt Lublin wurde eine von Polizisten begleitete Geldpost von 15 Bewaffneten überfallen. Fünf Polizisten wurden getötet. Das Geld ist angeblich gerettet worden. Untergang eines rassischen Seglers. London, 10. Februar. Nach einer Lloydmeldung aus Cossad in Westaustralien ist die russische Bark Glenbant", die 1800 Tonnen Kupfererz geladen hatte, in der Nähe von Cossack untergegangen. Die gesamte Besatzung, mit Ausnahme eines Manes, ist ertrunken. Berliner Getreide- und Schlachtviehmarktbericht. Am Berliner Marite war das Geschäft in Weizen außerordentlich still. Die Spekulation verhält sich abwartend, die Preise haben kaum eine Veränderung erfahren. Roggen hatte eine entschieden feste Tendenz. Rukland bot nicht viel an, und es wurde infolgedessen die Nachfrage nach Inlandsware reger. Vielfach wurden im Lande höhere Preise bezahlt als in Berlin, und im Zusammenhang damit zogen die Notierungen im Lieferungshandel durch Deckungen und Käufe etwas an. Hafer war nur schwierig im Lofogeschäft abzusetzen, aber das Inland hielt auf hohe Preise und von Rußland wurde nicht billiger offeriert, so daß der Preisstand feine Erschütterung erfuhr. Gerste stellte sich infolge starken Begehrs etwas teurer. Mais war ruhig, aber fest Am letzten Tage der Berichtswoche stellten sich die Preise per Mai wie folgt: Weizen 204,50 M. Roggen 158,75 M, Hafer 156,25 M, Mais 135,50 M. Preise des städtischen Schlachtvichmarktes. I. Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes, ungejocht 76-81 M, 6) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 73-76 M. c) mäßig genährte junge und gut genährte ältere 72-80 M, 0) gering genährte jeden Alters M. II. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes 76-80.M. 6) vollfleischige jüngere 71-79 M, c) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 66-74 M, 6) ge= M. III. Färien und Kühe: a) vollfleischige, ring genährte ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes- M. b) vollfleischige ausgemästete ühe höchsten Schlachtwertes, höch= stens 7 Jahre alt 67-74 M, c) ältere ausgemästete und macht man alles mit den Toten? weniger gut entwickelte jüngere Kühe 66-73., d) mäßig Das Aufhören der Lebensfunktionen. der Tod, ist für viele Menschen gleichsam unfaßlich. Selbst wir Menschen der Kulturwelt haben Granen davor, einem Verstorbenen gegenüberzustehen, dessen Fähigkeiten wir im Leben bewundert haben. Um wieviel mehr ist das bei Naturvölkern der Fall. Hier wird ja bekanntlich jede Krankheit einschließlich des Todes als ein Werk überirdischer Mächte, denen ein Zauber die Gewalt gegeben hat, aufgefaßt. Man glaubt, daß die Seele aus dem Körper gefahren sei und es genügt, wenn in der Nähe der Leiche ein Schmetterling flattert oder ein Käfer furrt, um darin die Seele des Verstorbenen zu sehen. In diesem Seelenglauben wurzelt denn auch die Behandlungsweise der Leiche. Die Darstellung der Bestattungsarten wird eine der genährte ühe und Färsen 56-67 M, e) gering genährte Kühe und Färsen bis 58 M, f) gering genährtes Jungvieh ( reser) 56-70 M. IV. Kälber: a) Doppellender fetner Mast 111-133 M, 6) feinste Mastfälber 97-107 M, c) mittlere Mast und beste Sangfälber 88-95 M, d) geringere Mast uns aute Saugfälber 83-90 M. c) geringe Saugfälber 73-87 M. V. Chase: a) Mast lämmer und jüngere Maithammel 76-84 4, 6) ältere Masihammel, geringere Mastfämmer und gut genährte jüngere Schafe 69-73 M, c) mäßig genährte Sammel und Schafe( Märafchafe) 57 bis 72 M. VI. Schweine: a) Fettschweine über 3 Zentner Rebendgewicht bis., b) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen über 2½ 3entner Lebendgewicht 55-58 M, c) fleischige Schweine 58-55 M, d) gering ent wickelte Schweine 51-53 Me) Sauen 53-54 M. Vergebung. Für die Großherzogliche Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen sollen für das Rechnungs jahr 1911 auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung bergeben werden: 1. Die Lieferung von montag 13./2. abends 812 ur vortrag des naturmenschen Wohltätigkeits- Konzert des gustaf nagel Kronbauer'schen Quartettvereins Backwaren, Fleischwaren,| Toilettengegenstände, Por: über sein natürliches leben, seine Spezereiwaren und Verzellan u. Glaswaren, Schreib- jerusalemreise und schreibart; brauchsgegen ständen, Milch, materialten, Kleidern und eintritt erwagsene I. plaz 50, II plaz Bier, Eis, Selterswasser, Schuhen für Stranke und 30 fennig, kinder di hälfte. Butter und Etern. Emaille-| Personal. waren, Bürstenwaren und 2. Das Reinigen des Küchenherdes und der Defen. 3. Das Leerfahren der Sentgruben und das Fort schaffen des Kehrichts. 4. Die Abgabe von Knochen, Lumpen, leeren Fla schen und des Gespüls. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen nach mittags von 3-5 Uhr auf dem Verwaltungsbüro zur Einsichtnahme offen. Angebote find verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehben bis zum Eröffnungstermin: Donnerstag, den 9. März vorm. 1130 Uhr auf dem obengenannten Büro abzugeben. Der Zuschlag erfolgt innerhalb 14 Tagen. Gießen, den 8. Februar 1911. ADAM'S 12 6 Präzision 2 Uhrdie beste der Welt! Reich illustrierte Kataloge über Wand- u.Taschen uhren, Gold und Silberwaren Ketten, Ringe, Brillanten.etc gratis! Soliden Personen überall hin gegen bequemste Monats Raten Großherzogliche Direktion der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten. Sommer. Holz- Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Annerod so folgendes Holz auf dem Submissions wege bergeber werden: 1. Kiefernstamm 2 Kl.= 1,01 Fstm. zu Schnittholz geeignet. - 129 Kiefern: Stämme 3., 4 und 5. Kl.= 55,33 ftu Bauholz. 27 Fichten Stämme 2. und 3. Kl.= 42,13 Fsim. Bau Holz. 201 Fichten Stämme 4, und 5. l. 20 einschließlich bis mit 29 Ctm. Durchm.= 153,07 Fftm." Los 1. Abt. 2, 3, 4, 8, 9, 13 usw. 244 Fichten Stämme 12 bie mit 19 Ctm. Dahm= 63,32 Fm. Los 2. Abt. 1 Dornberg. 337ichten Stämme 12-19 Ctm. Dom.= 85,96 fim. 81 Weißtannen Stämme 12 bis mit 24 Ctm. Durchm. 21,27 Fftmi. = ohne PreisSchlag! Otto Jacob Vertreter Besuch senior. Friedenstr8 Berlin Für F Pferdebesizer. 300 Tebe ne Teppichgurten 500 " 700 " per Stüd 130 Mr. Stallhalfter, per Stück 1.30 Mt. Kopfgestelle m. Gebiß per Stück 1.50 Mr. folange Vorret. Veisand per Nachnahme. Maier Weinheimer, Sonntag, den 12. Februar 1911, abends 5 Uhr im grossen Saale des Gesellschafts- Vereins Mitwirkende: Fräulein Wynni Pyle( Klavier) aus New- York. Fräuleiu Johanna Geis( Gesang) aus Berlin. Dirigent: Herr Professor G. Trautmann, Grossh. Univ.- Musikdirektor. 1. Zwei Pilgerchöre 2. Lieder am Klavier PROGRAMM: viertel Abge ausga jeden tiegen R. Wagner Belter nid t S Nr J. Brahms a) An eine Aeolsharfe b) Vor dem Fenster c) O liebliche Wangen 3. Chöre á capella a) Abend b) Hans und Grete 4. Solostücke für Klavier a) 2 Sätze aus Sonate B- moll b) Etude de Concert 5. Lieder am Klavier a) Das verlassene Mägdelein b) Elfenlied c) Es ist's 6. Frühlingsnetz, Chor mit Klavierbegleitung 7. Solostück für Klavier a) Aufschwuug b) Warum c) Traumeswirren d) Tarantella de Napoli a) Röslein im Walde Fr. Hegar Joh. Eccard Chopin Schlozer H. Wolf C. Goldmark R. Schumann Bon uni und Red die Reich 8. Chöre à capella b) Rheinweinlied 9. Lieder am Klavier a) Stille Sicherheit b) Frühlingsliebe c) Anmutiger Vortrag d) Liebesfeier 10. Das Dörfchen, Chor mit Klavierbegleitung Eintritts- Karten Fischer R. Franz R. Brahms R. Kahn F. Weingärtner Fr. Schubert zu Mk. 2.-( Sperrsitz Mk. 2.50), Studenjenkarten Mk. 1-, Schülerkarten Mk. 0.50 sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier Rudolph's Nachfolger) sowie abends an der Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter zu haben. Die Karten können bereits vom 6. Februar ab umgetauscht werden. Käufer und Teilhaber mit Mt 10000 bis 300000 suchen Kauf oder Beteiligung durch A.Müller, Cassel. Große Rosenstraße 11. Besuche und Rücksprache kostenfrei. Wie süss fieht ein rosiges, jugendfrisches AntIth und ein reiner, zarter, schöner Teint. Alles dies erzeugt: Steckenpferd- Lilienmilch- Seife von Bergmann& Co., Radebeul Preis à St. 50 Pf., ferner macht der Lilienmilch Cream Dada 223 Fichten Derbstangen, 10-12 Gtm Dchm.= 28,33& m Der Kaufspreis ist pro Festmeter anzugeben. Die Gebote sind genau nach Sortimenten und lassen, sowie noch Lofen getrennt zu halten, da keine Karlsruhe i. B., Kronenstraße 32. rote und spröde Haut in einer Nach Zusammenrechnung stattfindet, Die Offerten sind verschlossen, mit passender Aufschrift zu versehen und bis zum 14 Februar lfd. Mts. mittags 2 Uhr auf Großh. Bürgermeisterei Annerod einzureichen, wo alsdann die Eröffnung in Gegenwart der erschienen Bieter stattfindet. Dampf- Färberei Cmischehe Wäscherei AA Wegen Vorzeigen des Holzes oder Auskunft wollen Dekatur- u. Bettfedernsich die Kaufltebhaber an Forftwart Schäfer wenden. Reinigungsanstalt aaAAAAS Annerod, den 6. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Horn. Collisy& Bingel Möbel- und Dekorations- Geschäft Kaplansgasse 18 Telephon 828 Spezialität: komplette Wohnungs- Einrichtungen. Reichhaltiges Lager in Einzelmöbeln- einfache lack. Möbel, Personalbetten, Polstermöbelu.Matratzen Uebernehmen, Aufarbeiten und Modernisieren alter Polstermöbel und Dekorationen unter Zusicherung streng reeller fachmännischer Bedienung. Spezial- Werkstätte für feinere Polstermöbel und Dekoration. - Gegr. 1857 von wetß u. fammetweich. Tube 5 Pfg J. P. Möbs, Carl Seibel. „ Emil Karn" Krosdorf: Apotheker Ruhl. Aufnahme find: n in schön gelegenem neuen Haus wieder einige Knaben zwecks Vorbereitung a. höz. Mittelschulklassen. Gut. Ver: pfleg., mäß. Preis, beste. E. f. Bfarter Schwarz, Nothenberg im Odenwald J.C. Wallenfels, Giessen Flechten Kirchenplatz 21. Laden: Nene Bäne 17. Ankauf- Verkauf bon Alteisen, Lumpen, Knochen, Kupfer, Messing, Blet, Zink, Ziua c. Möbeln, Betten, Weißzeug, Gold- und Silbersachen. Münzen und Antiquitäten. Louis Rothenberger, Gießen Persil das ass. and trockene Schuppenflechte skroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden, Beingeschwüre, Adorbeine, böse Finger, alte Warden sind oft sehr hartnäckig; e wer bisher vergeblich hoffte geheilt zu werden, mache noch einen Versuch mit der bestens bewährten RINO- SALBE gift- u. säurefrei. Dose Mk. 1.15 u. 2.26 Nur echt in Originalpackung Firma und mit weiss- grün- rot Rich. Schubert& Co., Wein böhla. Fälschungen weise man surück. Wachs. Napht. je 15, Walrat 20, BeaBeef., Venet. Terp., Kampferpfl., Perubalsam je 5, Eigelb 85, Chrysar. 0,5. Zu haben in den Apotheken. Holzversteigerung. Donnerstag, den 16. d. Mts. wird im hiesigen Gemeindewald folgendes Nadelholz versteigert: - 17 Stämme 9,66 Fitm., 61 Nm. Nugknüppel, 138 Rm. Scheiter, 110 Rm. Knüppel, 76 Rm. Stöcke, 2800 Wellen Reisig. Die Zusammenkunft ist mittags 1 Uhr am Ruhberg. Großen Linden, am 9. Februar 1911. Großh Bürgermeisterei Großen- Linden. Leun. Friedrich Heyl, Darmstadt Maschinenfabrik, Kessel- u.Kupferschmiede baut als Spezialität ausser Brennereien Trockenanlagen Ansicht einer Trockenanlage für Kartoffel und Rübenblätter durch beise Luft und indirecte Ausnützung Der Heizgase. Seisluft- Ofen. Trommel. Trockner. Schnitzler u Lichtbring garant., rein inländ., vers. nahme zu 7 Mt. Scheiber honig au 10 Mr Imkereibesizer Wilken, Neuvrees, Post Neuarenberg, Bez Osnab ück. Honigs. Bocoli franto Nach Wer heiraten will ohne Vermittlung ende Adresse an Verlag Helios Elberfeld. Bureau- Lehrling gegen hohe Vergütung gesucht. Gießener Zeitung Albin Klein, Seltersweg 83, eiraten vermittelt reell Frau Wehner, Wiesbaden, Friedrichstrasse 55 I. „ Der heutigen Nummer unserer Zeitung liegt ein Prospekt der Firma Wilhelm Stoll, Torgau a. d. Elbe über deren rühmiichst bekannte und überall bestens eingeführte: Kultivatoren mit Schnittwinkeleinstellung, Schleifapparate, Deichselträger sowie Jauchepumpen 2c. bei, worauf wir noch besonders hinweisen möchten." Selbstätige Waschmittel! Wer seine Wäsche schonen und ihr größere Gebrauchsdauer sichern will, nehme zum Waschen nichts anderes als Persil, das bewährte, selbsttätige, unschädliche Waschmittel von Millionen Hausfrauen. Erhältlich nur in Original- Paketen. Der Waschtag bringt Ihnen keinen Ärger mehr! Persil wäscht ganz von selbst! Die Wäsche wird eingesetzt, etwa 1-2 Stunde gekocht und gut ausgespült; sie ist dann fertig, blütenweiß wie auf dem Rasen gebleicht. HENKEL& Co., DÜSSELDORF. Alleinige Fabrikanten auch der weltberühmten Henkel's Bleich- Soda. Drud der Gießener Berlagsbruderei, Klein& Fischer. Berantwortlich für die Redaktion i. B.: Albin Klein, für Reklame` u. Anzeigen: W. Schmidt, sämtl. in Gießen. Nach wachs Beratung den„ Elf ung fast dem Gef Der Reid die Verh faffungsg nahme. fehr ernit motratifd Elfaß- Lo daran ist tenswert recht, we daß man des Lan tabler meisten Politik n ler nur Rommi Nun 3wei name nahme aften fe über die Abstimm die vo beral Wirts namentli ganze 6 tereifant, Einig fenhe ung u der der Abstimm Ronferva Reichspa Wirtich Bentrum Polen National Fortich. Sozialde Reformp Fraktion 5 Ra Mittelalt Stadt u Der Sobenjol fontra G ift entbra auf der deutung Der gans lar. 3a Landicha figen, da Und dür Gießener auslejen, ung zwi terlande Ben gele Heiner f Viellei nähere 2 fen, Loch