Kerei b. 80 Pi 90 100 " Mr. 1.05 " 2.00 " 4.75 8.70 Pig -Ho. 65 " Ltr. 90 Pfg. " üd 75 üd 85", Butter. us aukf. Str. ng Bgelei efon 84. schluss geo kamp rma: BRECHT nigs Withaim II. Niederrhein. terlikör! IL Boonekamp. el chäft phon 828 tungen. ache lack. Matratzen Iter Polsterreeller fachstermöbel lagsdruckere Fischer. Sitter nd Kun 3.und robe. 7.41 anchen Redaktion, Tante AusDorfer- Blätter frei! il. in Gießen. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 Pfg. monatlich vierteljährlich 1,50 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den ZweigErscheint ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mr. jeden Werktag früh.- Die„ Humoristischen Blätter" Redaktion: liegen wöchentlich einmal gratis bei. Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Herausgeber: Albin Klein& Otto Fischer. Nr. 34. - Telephon: Nr. 362. Aus Stadt und Land. Gießen, den 9. Februar. • Gießen. Ihre Plenarverhandlung wird die hess. Landwirtschaftskammer am 17. und 18. März abhalten. Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei Amfes Behörden Oberhessens Erpedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Donnerstag den 9. Februar 1911 ung politischer Versammlungen durch die Ortsschelle verboten. (*) Friedberg. Die EntlassungsprüfEs beteiligten sich 29 Abiturienten. ung am hiesigen Lehrerseminar fand am Dienstag statt. Marburg. Um gegen Simulanten energischer vorzugehen, faßte die hiesige Ortsfrankenkasse den Beschluß, die in letzter Zeit häufiger vorgekommenen Fälle von Simulation der Staatsanwalt( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklametetl 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bel Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichteit. Gesamtleitung: Albin Klein. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. suchte Versammlung statt. Der Einberufer der Versammlung, Bürgermeister Köhler- Gladenbach, gab der Verfammlung Kenntnis, daß nach langjährigen Verhandlungen der Kreis Wetzlar sich bereit erklärt habe, die im südlichsten Teile des Kreises Biedenkopf gelegenen Orte Königsberg, Waldgirmes, Naunheim, in sein Projekt einzubegreifen und so den Kreis Biedenkopf mehr für das Bahnprojekt zu interessieren. Redner schilderte weiter den Verlauf der Versammlung in Hohensolms, in welcher unter Zustimmung der Vertreter aus dem Bieberthal beschlossen worden sei, in das von Wetzlar vor* Darmstadt. Das Fahrpersonal der städtischen Straßenbahn wurde angewiesen, Damen geschlagene Projekt noch eine Stichbahn von Königs mit Gefahr bringenden Hutnadeln zur Entfern- berg nach Bieber, sowie die Fortsetzung über Bieden- ung der Nadeln oder zur Sicherung der Spizen sammlung erklärte sich auf Befragen mit diesem Projekt kopf nach der Edertalbahn einzubegreifen. Die Ver= einverstanden. und wählte aus 28 Orten 36 Personen, die demnächst einen engeren Arbeitsausschuß wählen werden. aufzufordern. * Gießen. Die Tagesordnung für die heutige Stadtverordneten- Sitzung enthält u. a. folgende Punkte: Bebauungsplan für das Gebiet zwifchaft anzuzeigen. schen Marburgerstraße, Ost- Anlage, Moltkestraße und Kaiser- Allee; hier: Antrag des Neubaubureaus für den Amtsgerichts neubau auf Aenderung; Umgestaltung der West- Anlage; Fußweg- Unterführung unter der oberh. Eisenbahn im Zuge der Ebelstraße; Errichtung eines Denksteins in der Süd- Anlage am Ausgang der Plockstraße; Verlegung von Hilfsschulklassen in die alte Gewerbeschule; Errichtung neuer Schulstellen; Einrichtung der alten Klinik für Zwecke der städt. Verwaltung; Bahnprojekt Gießen- Brandoberndorf; Bahnprojekt GießenGladenbach; Gewährung eines Ehrensoldes an Feldzugsteilnehmer; Einführung von Polizeihunden; Bildung des Wahlausschusses für die Beisitzerwahl des Kaufmannsgerichtes. (*) Gießen. Das 1. Bataillon unseres Regimentes hat am Mittwoch mit den gefechtsmäßigen Scharfschießen bei Annerod begonnen. (*) Gießen. Im ehemaligen Aktienbrauerei- Gelände in der Liebigstraße wurden vom Weißbindermstr. Heinrich Launsbach 1700 Quadratmeter gekauft. Launsbach zahlte hierfür an die Stadt pro Quadratmeter 16 Mark. * Gießen. Am Dienstag fand unter dem Vorsitze des Oberbürgermeisters Mecum eine Sitzung von Vertretern der Orte an der projektierten Bahnlinie GieBen- Kleebachtal- Brandoberndorf statt. Es wurde be= schlossen, die Linie in Dutenhofen an der Bahnstrecke Gießen- Wetzlar einzuführen, falls die Stadt Wetzlar, das Landratsamt und die Handelskammer Wetzlar bereit sind, zu den Kosten der Bahnlinie beizutragen. Andernfalls soll die Bahn bei Allendorf abbiegen und über Klein- Linden nach Gießen führen. Unsere Stadt beabsichtigt, seine Elektrische bei den Allendorfer Mühlen an die Strecke anzuschließen. (*) Gießen. Der hiesige Skiklub veranstaltete am Sonntag unter starker Beteiligung auf dem Hoherodskopf sein erstes Stiwettlaufen. = (*) Azzbach. Die geplante Gemeindestraße Du= tenhofen A z blach, die eine sogenannte hochwasserfreie Straße werden sollte, wurde von den beteilig ten Gemeinden abgelehnt. Launsbach. Bei der stattgefundenen Besichtigung ist der Stier( Vogelsberger Rasse) des Landwirts Philipp Debus angefört worden. *) Wißmar. Pfarrer Sprödt veranstaltete am Sonntag hier einen fesselnden Lichtbildervortrag über Neu Guinea. (*) Rodheim a. d. B. Als Hauptlehrer ernannt wurden der hiesige Lehrer Heymann und Lehrer Klein in Waldgirmes. - Bissenberg. Der Lehrer Heinrich Henrich ist an der ev. Schule zu Oberkostenz( Kr. Simmern) einstweilig angestellt. (*) Darmstadt. Nach kurzer Krankheit verschied Oberlandesgerichtspräsident i. P., Wirkl. Geh. Rat Dr. am Dienstag das älteste Mitglied der Ersten Kammer, Friedrich Conradi. Darmstadt. Am Dienstag mittag kreuzte das Luftschiff„ M. 3" unsere Stadt. m- Ober- Mörlen, 7. Febr. Die heutige Verpachtung der Waldjagd wurde dem seitherigen Pächter Rentner Becker in Frankfurt a. M. für 7200 Mk.; die angrenzende Feldjagd demselben Herrn und dem Hubertusklub Bad- Nauheim für 1000 Mt.; die beiden nördlich gelegenen Feldjagden für 800 und 1200 Mark dem Hubertusklub Bad- Nauheim zugeschlagen. Demnach stellt sich der Gesamt- Bachtbetrag auf 10 200 Mart, während in früheren Jahren für das gleiche Gelände nur 4600 Mark bezahlt wurden. * Frankfurt, 7. Febr. Gestern fand hier die erste Sportausschußsitzung des Deutschen Radfahrerbundes statt. In derselben wurden bezüglich des vom 5. bis 9. August hier stattfindenden Bundesfestes wichtige Beschlüsse gefaßt. So sollen fast sämtliche Saalkonkurrenzen auch für Juniors ausgeschrieben werden. Das Interesse sowohl in deutschen als auch ausländischen Radfahrerkreisen ist bereits sehr lebhaft. So haben der Schweizerische Radfahrerbund, welcher über 10 Tausend Mitglieder zählt, sowie die Ungarische Radfahrervereinigung ihre Beteiligung an dem Feste zugesagt und zu mehreren Konkurrenzen bereits gemeldet. Frankfurt a. M. Infolge einer Gasexplosion entstand am Montag im Hotel Großmann Feuer. Die Wirtschaftsräume wurden total vernichtet. . Frankfurt a. M. Der hessische Landesverband der Straßenwärter hielt am Sonntag hier seine Jahresversammlung ab. * Mainz. Unsere Stadt gedenkt eine Rheinkraftanlage zur Erzeugung von Elektrizität zu errichten. Main 3. Unsere Stadt gedenkt, die umliegenden Orte mit elektrischem Licht zu versehen. • Mainz. Das abermalige Gnadengesuch des ehemaligen Sanitätsrats Dr. Rolly aus Osthofen, der bekanntlich 1½ Jahre Zuchthaus verbüßen muß, ist abgewiesen worden. Groß- Gerau. Eine 3 weigstelle für Mutter und Säuglingsfürsorge der Gr. Zentrale wurde am Dienstag hier gegründet. * Nieder- Saulheim. Der Briefträger 3orn wollte zwei sich balgende Hunde auseinanderjagen. Die Tiere wandten sich deswegen wütend gegen ihn und rannten ihn zu Boden, wodurch Zorn schwere Bein- Gelenkverlegungen davontrug. * Naunheim, 7. Febr. Die 78jährige Witwe Konrad Bill 7. von hier wurde heute morgen in der Lahn bei dem Stege tot aufgefunden. - Wetzlar. Am kommenden Samstag hält der Provinzialverband der Militäranwärter im Deutschen Hause seinen diesjährigen Verbandstag ab. -m- Haiger, 8. Febr. Jm Reuterschen Saaie fand am Sonntag eine von der fortschrittlichen Volkspartei einberufene Versammlung statt. Dieselbe war von zirka 50 Personen besucht, zum Teil Na, ionalliberale, 3entrumsleute, Christlich- Soziale und Sozialdemokraten. H. Schol eröffnete die Versammlung und erteilte dem Referenten Goldschmidt- Frankfurt das Wort. Dieser rühmte in seinem Vortrage die Taten der Fortschritts partei und versuchte Konservativen, Christlich- Sozialen und Zentrum ein nettes Sündenregister anzuhängen. Selbstverständlich gedachte er nicht der Sünden, welche die Freisinnigen, jetzige Fortschrittspartei, begangen, indem sie„ zum Wohle der Arbeiter" 1883 gegen das Krankenversicherungsgesetz, 1884 gegen das Unfallgelezz und 1889 gegen das Invaliden- und Altersversicherungs- fein, zumal auf Grund der für 25 Pfg. erhältlichen Lesegesetz, ferner in den 80er Jahren gegen die Börsen Steuer- Erhöhung und Börsenstempel- Steuer, überhaupt noch gegen alle sozialen Einrichtungen gestimmt haben. Im Anschluß an den Vortrag forderte Herr HoteWetzlar. Im Jahre 1910 ist die öffentliche Bücherei um 395 Bände vermehrt, von denen 259 gekauft und 136 geschenkt wurden. Sie umfaßt jetzt 2825 Bände. Die Zahl der Leser ist etwas gestiegen, jedoch könnte die Benutzung der Bücherei eine stärkere farte nach und nach 30 Werke entliehen werden können. Die Ausgabe der Bücher findet statt: Sonntag von 11 bis 12 Uhr vorm., Dienstag von 6-8 Uhr abends, lier Neuhoff von Dillenburg zum Beitritt in den fort- Mittwoch von 6-7 Uhr abends und Freitag von 7-8 schrittlichen Wahlverein auf. Dem Ersuchen, sich in Uhr abends. die ausgelegte Liste einzuzeichnen, kam niemand nach. Die hiesige Versammlung lieferte den Beweis, daß die Aussichten der Fortschrittspartei hier im Wahlkreise gleich Null sind. Herborn, 8. Febr. Der Landrat unseres Kreises hat die bisher allgemein ortsübliche Bekanntmach * Gladenbach. Zum Dekan des hiesigen Defanats wurde der Dekanatsverwalter Pfarrer Gustav Lehr hier ernannt. - Gladenbach, 8. Febr. Hier fand zur Besprechung des Eisenbahnprojekts Battenberg- Bieden= kopf- Gladenbach- Wetzlar bezw. Gießen eine gut beWiesbaden. 20 000 Mark unterschla= gen hat während seiner 10jährigen Tätigkeit bei der hiesigen Ortsgruppe des Buchdruckerverbandes der Kassierer Franz Bertina. Wiesbaden, 7. Febr. Am Sonntag nachmittag wurde auf dem Dotzheimer Friedhofe durch den Artillerie- Einjährigen Bäuerle die 27 Jahre alte Rote Kreuz- Schwester Else Bischof aus Schleswig durch drei Schüsse schwer verletzt. Darauf tötete sich der Einjährige durch zwei Schüsse in den Kopf. Die Untersuch ing hat ergeben, daß das Paar kurz vor der Tat am Bahnhof Dotzheim ein Telegramm aufgegeben hat, dessen Inhalt darauf schließen läßt, daß die beiden gemeinschaftlich den Tod suchten. * Winterberg. Ein Sfifest findet kommenden Samstag und Sonntag hier statt. - Deues vom Büchermarkt. „ Die Stimme", Zentralblatt für Stimm- und Tonbildung, Gesangunterricht und Stimmhygiene. Herausgegeben von San.- Rat Dr. Th. S. Flatau und Rektor K. Gast. Verlag von Trowitsch& Sohn, Berlin SW. 48. Vierteljährlich Mt. 1.50. Sie gehört zu den beachtenswertesten Neuerscheinungen der fachlichen Presse. Heft 5 des laufenden Jahrganges ist soeben erschienen. Das Beste, was die Kunst zu leisten vermag bietet Hans Kraemers zehnbändiges Prachtwerk„ Der Mensch und die Erde"( Deutsches Verlagshaus Bong& Co., Berlin W. 57, Lieferung 60 Pfg.), dessen 6. Band jetzt fertig vorliegt. Aus dem äußerst reichen Inhalt wollen wir hier nur die engen Grenzen hervorheben, die der Verfasser der Photo= graphie bei der Kunstproduktion zuweist. Eingesandt. Ist ein Arzt, welcher von irgend einer Kasse nicht fest angestellt ist, gesetzlich zur Hilfeleistung, besonders in dringenden Fällen, bei Tag und Nacht verpflichtet, diese zu gewähren, oder kann er diese aus irgend welchem Grunde ablehnen? Kann ein Arzt, wenn er die Hilfe aus nicht stichhaltigem Grunde verweigert, haftbar für die Folgen gemacht bezw. zur Zahlung eines anBe deren zugezogenen Arztes herangezogen werden? steht eine gesetzliche oder nur moralische Pflicht des Arztes, Hilfe in Notfällen zu leisten? U. A. w. g. M... Holzverkäufe u. Versteigerung. Blasbach: Samstag, 11. Febr. Zusammenkunft morgens 9 Uhr im Distr. Springersgrund zunächst am Feld. Oberquemba ch: Freitag, 10. Febr., um 10 Uhr Oberförsterei Urnsburg, Rev. Feldheim b. Hungen: morgens. Zusammenkunft im Dorf. Mittwoch, 15. Febr. Zusammenkunft vorm. 10 Uhr am Pflanzgarten. Gemeinde Wiß mar: Montag, 13. Febr., morgens 9 Uhr bei Wirt Feht hier. Ein gutes Haarpflegemittel. Ein ausgezeichnetes Mittel für die Haarpflege, das die Kopfhaut in gesundem Zustande erhält, die Schuppenbildung beseitigt und den Haarwuchs mächtig anregt, kann man sich nach folgendem Rezept in jeder Apotheke oder Drogerie zusammenstellen lassen: 1 gr. krist. Menthol wird zunächst in 85 gr Bay- Rum aufgelöst, dann wird 30 gr Livola de Composée zugefüllt. Die Mischung wird tüchtig durcheinandergeschüttelt und ist nach halbstündigem Stehen gebrauchsfertig. Wenn man die Flüssigkeit ein- oder zweimal sorgfältig in die Kopfhaut einreibt, spürt man bald ihre wohltätige Einwirkung auf dieselbe; das lästig Jucken vergeht fast sofort bei der ersten Anwendung. e Man kann zum Parfümieren auch noch ½ Teelöffel voll fei. neren Parfüms zugeben. Deutscher Reichstag. In der Situng am Dienstag wurde zunächst die VorJage betreffend die bei einem obersten Landgericht einzulegenden Revisionen in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten unverändert ohne Diskuffton endgültig angenommen. zum Eine neue Einkommensteuernovelle steht dem preußischen Landtag für das nächste Jahr nach einer Erklärung des Finanzministers bevor. Schon jetzt werden die Wünsche der verschiedenen Parteien über deren Ausgestaltung vorgetragen. Ein Teil verlangt die Hinaufsehung der Steuerfreiheit bis auf 1200 Mart und Erweitern der Vorrechte für Kinderabzüge sowie die Erleichterung wegen verminderter Einkommen. Ein anderer Teil dagegen lehnt dies sowohl aus wirtschaftlichen wie auch aus technischen Gründen ab, denn dadurch müsse die Sicherheit der preußischen Einschägung notleiden. Wie es scheint, werden in dieser Hinsicht keinerlei Zugeständnisse zu erwarten sein. Die braunschweigische Landesversammlung begann gestern die Beratung der Kommissionsvorschläge betreffend Abänderung des Wahlrechts zum Landtage. Die Debatte nahm zeitweise einen sehr erregten Charakter an. Die Einführung des Reichstagswahlrechts wurde als für Braunschweig nicht geeignet bezeichnet. Die Gründung eines Deutschen Chefverbandes soll, wie die„ Magdeb. 3tg." erfährt, nahe bevorstehen. Hauptzweck des Verbandes soll es sein, die gesamte deutsche Prin zipalität, ganz gleich ob Fabrikant, Grossist oder Detaillist, zusammenzuschließen, um gegen die Ueberschwänglichfeiten in sozialpolitischer Hinsicht energisch Stellung zu nehmen." Voraussichtlich wird der Sitz des neuen Ver= bandes in Magdeburg sein. Dann wurde in der zweiten Lesung der Novelle zum Gerichtsverfassungsgesez fortgefahren. Die juristisch- tech= nischen Einzelbestimmungen, die zur Verhandlung famen, gaben den Sozialdemokraten und auch den Freifinnigen Anlaß zu Anträgen, die unverkennbar ein micht besiegbares Mißtrauen gegen die unabhängigkeit der Gerichte Ausdruck brachten und zu langwierigen Aussprachen führten. Am weitesten gingen naturgemäß die sozialdemokratischen Anträge, nach denen it. a. über Amtsenthebung und Pensionierung von Richtern eine Zweidrittel- Mehrheit des betreffenden Gerichtsplenums entscheiden und Bes hörden überhaupt kein Recht zustehen soll, Gerichtsentscheidungen durch Rechtsmittel anzugreifen, die ferner auch die Bestimmungen über Kriegsgerichts- und Standrecht beseitigen wollten. Sie wurden durchweg abgelehnt. Ein freisinniger Antrag Müller- Meiningen verfolgte die Tendenz, das Hilfsrichtertum sowohl bei den Zivil- wie bei den Straffachen einzuschränken. Er wollte das vorübergehende Bedürfnis, das für die Bestellung eines Hilfsrichters maßgebend ist, als solches nicht mehr anerkennen, wenn es länger als ein Jahr dauert. Mit Bezug auf diesen letzteren Punkt wurde darauf hingewiesen, daß damit Richtern die Möglichkeit genommen werde, in ein Parlament einzutrelen, da, wenn sich infolge von Vertagung eine Session über ein Jahr hinzieht, eine Stellvertretung nicht mehr möglich sein würde. Der Staatssekretär Lisco wies die Undurchführbarkeit des Antrags nach, insbesondere mit Rück sicht darauf, daß wir 686 Amsgerichte mit nur einem Richter haben, und auch der Kommissar des preußischen Justizministeriums legte überzeugend die auf organisatorischem Gebiet liegenden Schwierigkeiten dar. Dem Wunsche würde ohnehin soweit tunlich Rechnung getragen. Der Antrag Müller- Meiningen wurde, soweit er die Strafsachen be= trifft, mit geringer Mehrheit angenommen. Im weiteren drehte sich die Debatte um die durch die Reform meu eingeführte Bestimmung, wonach der Antrag des Staatsanwalts auf Ueberweisung der Sache an das Schöffengericht wegfällt, da er zu einer leeren Formalität geworden ist, insofern das Gericht, wenn es aus dem Ueberweisungsantrage des Staatsanwalts dessen mildere Auffassung er= fennt, ohne weiteres dem Antrage entsprechen wird. Auch hter wollte man, allerdings vergeblich, um die Befugnis bes Staatsanwalts einzuschränken, den jetzigen mit unendlich viel nußlosem Schreibwerf verbundenen Zustand aufzecht erhalten. Die Debatte wurde dann noch einige Zeit fortgesetzt, bis man sich schließlich auf Mittwoch vertagte. Der deutsche Kronprinz erkrankt? In Londoner diplomatischen Kreisen geht das Gerücht von einer Erkrankung des deutschen Kronprinzen. Wie der Preß- Telegraph" hört, handelt es sich um eine leichte Erkältung, die den Kronprinzen allerdings zwang, die Abreise von Kalkutta zu verschieben. er schrieb:„ Suchet mich nicht, ihr werdet mich nicht finden. Ich scheide aus!" Die Londoner Stenerbehörde ist von besonderem Glück begünstigt. Sie hat gestern die Erbschaftssteuer des siebenten Millionenvermögens, das in diesem Jahre seinen Besizer wechselt, eingezogen. Es handelt fich um den auf 1588 000 ftrl. bezifferten Nachlaß des Diamantenhändlers Anton Dunkles. Mehrere Stiftungen Dunkles sind auch nach Deutschland gefallen. Ein Dynamitättentat beim Kriegerfest wurde in dem Dorfe Dzierzgowiß an der posenschen Grenze verübt. E erfolgte eine starke Explofton, durch die sämtliche Saalfenster zertrümmert wurdenm. Eine mächtige Feuergarbe schoß durch die Fenster, Personen wurden aber nicht verletzt, da gerade eine Tanzpause eingetreten war. Zwei junge Burschen wurden als Täter verhaftet. Das Parlament des feinen Tons hat am Dienstag wieder einmal Proben seiner Leistungsfähigkeit gegeben. Bei der Beratung des Hausterergesetzes fam es im öfterreichischen Abgeordnetenhause zu stürmischen Zwischenfällen. Während der Rede des Abg. Mahler machte der christlich- soziale Abgeordnete Schmidt einen Zwischenruf, worauf Mahler erwiderte:„ Wenn Sie zu dumm sind, das zu verstehen, so kann ich nichts dafür." Das war das Signal zum Losbruch. Der christlich- soziale Abg. Schmidt rief:„ Sie sind ein Saujud, so ein ekelhafter, dreckiger Kerl! Nach weiteren Bemerkungen Mahlers, die in der herrschenden Unruhe unverständlich blieben, rief der alldeutsche Abg. Malik laut:„ Sie lügen, Lügner!" Mehrere christlich- soziale Abgeordnete stimmten sofort ein und riefen im Chorus: ,, Sie Lügner, Sauferl." Nun sah man, wie der Abg. Mahler dem Abg. Malik etwas zurief. Dieser stieß einige Abgeordnete, die ihn umgaben, zur Seite, Stürzte auf Mahler zu und stieß ihn mit der Faust vor die Brust. Im Hause herrschte tosender Lärm, der später von neuem einsetzte, so daß der Abg. Mahler seine Rede nur mit Mühe beenden konnte. Ueber die Reise des Kronprinzen wird uns weiter aus Berlin gemeldet: Es ist klar, daß der Kronprinz nicht ohne Gefährdung seiner Gesundheit aus den Tropen direkt nach feiner deutschen Heimat zurückkehren kann. Der Kronprinz wird daher einen Aufenthalt von mehreren Wochen, voraussichtlich in Gemeinschaft mit der Kromprin zessin, im Süden Europas wählen, bevor er die Rückfehr nach Berlin antritt, doch ist über die Wahl dieses Uebergangsaufenthaltes, wie die„ N. G. C." aus zuverläfftger Stelle erfährt, zur Stunde moch nichts bestimmt. Die Behauptung, der Kronprinz werde schon mehrere Monate nach seiner Rückkehr Deutschland abermals verlassen, um den zweiten, der Pest wegen unterbliebenen Teil seiner Retse nachzuholen, entbebrt jeglicher Begründung. Rundschau vom Cage. Politisches. Ein Kaiserbesuch beim Papst? Auf der in der ersten Hälfte des Monats März stattfindenden Reise des Kaisers nach Italien ist, wie der Frankfurter Zeitung berichtet wird, auch ein Besuch beim Papst in bestimmte Aussicht genommen. Beim Baumfällen erschlagen wurde im Forstrevier Frauenwalde im Thür. Wald der 58jährige Holzhauer Müller. Ihm wurde von einer nach der falschen Seite hin stürzenden Buche der Brustkorb eingedrückt. Müller war sofort tot. Einen Mordversuch in der Trunkenheit machte der 24jährige Student Pelzer aus Dortmund, der seit Weihnachten die technische Hochschule in Darmstadt besucht. Er besuchte dort nachts eine Wirtschaft und wurde, als er schwer bezecht war und sich ungebührlich benahm, auf die Straße gesezt. Er eilte nach Hause, holte einen Revolver und gab auf den Writ einige scharfe Schüsse ab. Eine Kugel streifte den Wirt. Pelzer wurde verhaftet. Das Verhältnis zwischen Spanien und dem Vatikan ist neuerdings ein sehr gespanntes. Der völlige Bruch mit dem Vatikan wird in Madrid allgemein für unvermeidlich angesehen. Der spanische Ministerpräsident Canalejas hatte gestern eine Unterredung mit dem päpstlichen Nuntius, in der er ihm in bestimmtester Form den Entschluß ankündigte, die Kirchenfrage, wenn nötig, auch ohne die Zustimmung des Vatikans zu regeln. Die Mehrheit im preußischen Abgeordnetenhause. Nach dem augenblicklichen Mitgliederverzeichnis des preußischen Abgeordnetenhauses verteilen sich die einzelnen Parteien so, daß Konservative und Zentrum mit Ausschluß sogar der Freikonservativen eine Mehrheit bilden fönnen. Sie haben zusammen über 250 Stimmen. Die absolute Mehrheit beträgt 222 Stimmen. Eine andere Mehrheit mit Hilfe der Konservativen mit Ausschluß des Zentrums ist nur dann möglich, wenn Nationalliberale und Freikonservative sich mit den Konservativen vereinigen. Es würden dann statt 250 Stimmen mit dem Zen= trum sogar 268 Stimmen sein. Die Freisinnigen, die Polen, Sozialdemokraten und die fraktionslosen Mitglieder zählen zusammen 60. Der Familienschmuck der Wallutjeffs. 27) Selbstmord ans Angst vor der Steuereinschätzung ver übte in Gera ein 60 Jahre altes Fräulein, das ein Vermögen von 50 000 M besaß, indem sie sich in der Elster ertränkte. Die Selbstmörderin war sehr geizig und fürchtete, durch die neuen Gesezesbestimmungen für dieses Mal besonders scharf herangezogen zu werden. Ein amerikanisches Spionagegesetz ist vom Repräsentantenhaus in Washington gestern verabschiedet worden. Darin wird das Photographteren und Zeichnen von Kriegsschiffen, Werften und Befestigungen verboten. Die Strafe beträgt tausend Dollar Geldstrafe, bis zu mehreren Jahren Gefängnis, und, wenn die Information an eine fremde Macht verkauft wurde, zehn Jahre Gefängnis. Kriminalroman von Freifran G. v. Schlippenbach. ( Nachdruck verboten.) " Wollen Sie Goldfly sehen?" fragte Mabel ,,, wir fönnten eine kleine Spazierfahrt machen, die Umgegend von Rose- Cottage ist sehr schön. O! und ich muß Ihnen auch unser Treibhaus zeigen; es blühen eben schöne Mazschall- Niel- Rosen darin. Ich finde, daß Sie viel öfter herkommen müßten, Mr. White." Sie eilte ihm voran in den Stall. Kleine Nachrichten. Aus den Gerichtssälen. leben, wo hen Bahn Die A Leopold vo an Belgie wilden wo Krondoma ren. Belg rufene Ni Francs au Man Sprad Quelle gen trägt, von worden in Staat Ri Rönigs ha anertannt. die Million Gedäd eine Telep ter Shred te Aerzte helfen wär Bu fahiden graphiert, Gedächtnis Stunden T Frage wa Arach?" Mikgl 84 in Ma 7 Uhr in Männer, d die Wohnu lief, wurde ein Anebe und verlor die Wohn mein gestör ten Rauba tag früh b für die A Straße vor den die vie Gumme vo fonen über Shule ne enttamen. Quer mertenswe find, haber Chomelen, Herren, S tehen, ha Rhodesia nach Kair getroffen, gelegt ha Rade ode fahrer w den. Ch über die land und 24. Juli wir durch radelt. gut, die G Beamten find in b Dreimal waren in Verurteilung wegen Majestätsbeleidigung. Die Straf fammer in Duisburg verurteilte am Dienstag den sozial-' demokratischen Gewerkschaftssekretär Otto Hahnke aus Berlin wegen Majestätsbeleidigung zu vier Wochen Gefängnis. Der Angeklagte hatte in Duisburg in einer Volksversammlung, in der ein Vortrag über Kaiser und Volt" ge, halten wurde, in die Erörterung eingegriffen und, fnüpfend an eine angebliche Aeußerung des Kaisers, cin großer Teil des deutschen Volkes set englandfeindlich gefinnt, schwere beleidigende Worte gebraucht. Der Staatsans walt hatte 3 Monate Gefängnis beantragt. Der jüngste Kaisersohn, Prinz Joachim, wird, wie die " Voss. Zig." meldet, am Donnerstag als Leutnant in das 1. Garderegiment z. F. zum aktiven Dienst eingestellt werden. Das Miliärluftschiff M. 3, das am Dienstag mittag in Gotha zur Fahrt nach Metz aufgestiegen war, ist gestern nach guter Reise abends 6,20 Uhr an seinem Bestimmungsorte glatt gelandet. Mehrere schöne Wagenpferde und zwei niedliche Bonys standen dort. Die junge Amerikanerin trat in den Verschlag eines Goldfuchses und liebkoste seinen schlanken Hals.„ Das ist mein Reitpferd", sagte sie,„ ich werde es Herausführen lassen, damit Sie es besser sehen können. Und hierneben ist Black, ein feuriger Rappe, den sollen Sie reiten, wenn Sie uns das nächste Mal besuchen, Mr. White. Leider sind Sie heute nicht im Reitanzug." An schwarzen Pocken sind bisher in Duisburg 7 Personen erkrankt. Am Montag wurden insgesamt 300 Personen, darunter über 200 Kinder, der Impfung unterzogen. Insgesamt wurden 7 Familien in folierbaracken untergebracht. ans Fahrlässige Tötung durch Schnapsverkauf. Die Straftammer in Frankfurt a. D. verurteilte einen Gastwirt, der einem Arbeiter so viel Schnaps einschenkte, daß er am mäch sten Tage an Alkoholvergifung starb, wegen fahrlässiger Tötung zu einem Monat und seinen Kellner zu einer Woche Gefängnis. Wegen Betrugs verurteilte Eisenbahnbeamte. Vom Schwurgericht in Halle wurden am Dienstag der Bahnstreckenschaffner Karl Grimm aus Halle und der Schlafwagenkontrolleur Fritz Meisel aus Berlin abgeurteilt. Grimm hatte auf Stationssperren die Fahrkarten, die ihm von Reisenden an der Sperre abgegeben waren, nicht geliefert, sondern Metsel nach Berlin geschickt, der die Karte an die Eisenbahndirektion sandte. Er tat dies unter int schem Namen und gab an, er wolle das Geld zurückerstatter haben, da er an der Reise verhindert gewesen wäre. Die Durchlochung der Karten führte er darauf zurück, daß erst auf dem Bahnsteige der Hinderungsgrund zu der Reise eingetreten set. Der Betrug fam schließlich heraus, nnd es wurden Grimm zu einem Jahre drei Monaten Gefängnis und zwei Jahren Ehrenrechtsverlust und Meisel zu 1% Jahren Gefängnis und zwei Jahren Ehrenrechtsverlust verurteilt. Am Grabe Singers auf dem Friedhof in Friedrichsfelde bei Berlin fanden sich am Montag Tausende von Personen ein, um die Grabstätte zu besichtigen oder nachträglich Kränze utederzulegen. Es sind nach ungefährer Schäßung 3000 Kränze am Grabe niedergelegt worden. Ungefähr 50 000 Menschen sollen das Grab besucht haben. Die Maul: und Klauensende ist am Dienstag abermals auf dem Berliner Schlachthof festgestellt worden. Es wurden sofort die nötigen Sicherheitsmaßregeln getroffen. Vermißt wird der Erste Staatsanwalt Richard in Cöln. Man nimmt an, daß er Selbstmord begangen hat, da er be= reits früher eine Zeitlang in einer Heilanstalt war. Für feine Familie hat Richard einen Zettel hinterlassen, auf den Nachdem der Fuchs gebührend bewundert worden war, befahl Miß Lionel dem Reittnecht, die Pony- Equipage anzuspannen, die sie selbst kutschierte. Gegen zwei Stunden dauerte die Spazierfahrt. Mabel ließ es sich angelegen sein, ihrem Gaste die an hübschen Aussichtspunkten reiche Umgegend zu zeigen. Sie unterhielten sich so angenehm, daß ihnen die Zeit wie im Fluge verrann. Bei ihrer Rückkehr nach Rose- Cottage fanden sie Besuch vor. Mit einem hellen Jubelruf umarmte Mabel eine reizende junge Frau. nach einer halben Stunde gefielen ihm die Bekannten des Hauses, und er beschloß, ihnen einen Besuch zu machen. Es war gut, wenn er in der Gesellschaft Anknüpfungen suchte, wenn er mit verschiedenen Menschen zusammenkam. Die Hoffnung, Mabel bei der Freundin öfter zu sehen, fiel nicht minder ins Gewicht. „ Meine Jugendfreundin, Amy Brook, und hier ihr Mann, Mr. Fred Brook," stellte sie das Paar vor. Amy das ist Mr. Robert White, von dem ich Dir schrieb, und mit dem ich die Reise von Toulon hierher gemacht habe." In verbindlicher Art begrüßten Herr Brook und Frau den Fremden. White war zuerst etwas verstimmt über den Besuch. Gern wäre er allein mit Mabel geblieben: aber schon Eure Hochzeitsreise habt Jhr wohl bis zu den Niagarafällen ausgedehnt?" fragte Mabel.„ O, Mr. White, die müssen Sie auch noch kennen lernen! Wollen wir zusammen hinreisen?" Vermischtes. Ein Abenteuer des Kronprinzen. Aus Kalkutta wird dem B. L.-A." folgendes Geschichtchen gemeldet: Die Ur-, sache, weshalb der Kronprinz nicht zu dem Fest der Eingeborenen in Lucknow fam, war, daß er sich mit einem Automobil auf eine längeren Tour begeben hatte und dabet den Weg verlor. Er bog an der unrechten Stelle ab, und der ihm folgende Stab fuhr in einem zweiten Automobil auf der Straße weiter. Später hatte des Kronprinzen Automobil eine Panne, und Eingeborene sammelten sich um ihn und boten ihre Hilfe an. Plötzlich durchbrach eine Kuh den Kreis der Neugierigen und stieß eine alte Frau zu Boden. Der Kronprinz brachte dann das Automobil unter Obdach und bestieg mit seinem Chauffeur ein Fluß boot, in dem er eine furze Streche fuhr. Auf einem Leis terwagen fuhr er schließlich nach einer kleinen Eisenbahnstation, von wo aus er dem englischen Generalleutnant in Lucknow telegraphisch Mitteilung von seinem Abenteuer machte. Die Nacht hindurch fuhr er in einem gewöhnlichen Eisenbahnwagen und kam frühmorgens wieder in Lucknow an. Das Abenteuer hat dem Kronprinzen viel Spaß ge= macht, besonders weil es ihm Gelegenheit aab, das Land zu Diese Aufforderung wurde so natürlich hervorgebracht, es lag nichts zudringliches, Herausforderndes darin. „ Sehr gern," entgegnete White, ich bin aber durch meine Agentur gebunden. Sobald ich frei bin, stelle ich mich Ihnen zur Verfügung, Miß Lionel." In der schlaflosen Nacht, die auf die Zusammenkunft mit Jim folgte, dachte Robert an dieses Versprechen. chen zu gewinnen. Müßte sie nicht stolz sein auf seinen Erfolg, der gewiß in den amerikanischen Zeitungen be= sprochen werden würde? Von nun an wollte White mehr persönlich einzugreifen suchen und Jim nur die Nebenrolle spielen lassen. Der Zufall sollte ihm am nächsten Morgen hold sein. Würde er es je ausführen können? Bevor er den Mörder entdeckt und festgenommen hatte, gewiß nicht! Erst dann durfte er seinen persönlichen Interessen nachgehen. White war sich klar geworden, daß er die junge Amerikanerin liebte, und seit ihrem letzten Beisammensein setteder Gedanke, daß auch er ihr nicht gleichgiltig war, sein Herz in Aufruhr. Aber er sagte sich auch, daß er wenig Aussicht hatte, die reiche, viel umworbene Erbin zu erringen. White war für europäische Begriffe wohlhabend. Von Hause aus begütert, hatte er seinen Beruf nur aus Interesse an der Sache erwählt; die reichen Honorare, die ihm nach glücklich zu Ende geführten schwierigen Kriminalfällen zuflossen, bildeten ein kleines Ver= mögen; aber was bedeutete das gegen die Millionen der Miß Lionel! Und doch, und doch! White sagte sich mit einer gewissen Zuversicht, daß, wenn es ihm glückte, den Mörder zu fassen und den Schmuck der Gräfin Wallutjeff seinem rechtmäßigen Eigentümer zurückzuerstatten, dak er dann vielleicht Aussicht hätte, das geliebte MädAuf dem Wege zum Schneider, bei dem er einen vollständigen Reitanzug bestellt hatte, ging White durch eine Seitenstraße, die weitab von dem Hauptverkehr der Stadt lag. Es war eine stille, weniger belebte Straße, zu deren Seiten keine hohen Pruntbauten standen. Läden mit bescheideneren Auslagen befanden sich dazwischen. White schenkte ihnen keine besondere Aufmerksamkeit. ,, Welch schöne Diamanten," sagte eine Frau im einfachen Anzuge zu einer andern, ich wünschte, ich besäße sie, dann brauchte ich nicht mehr zu nähen." Die Frauen gingen weiter. An ihre Stelle trat White vor das fleine Schaufenster des Goldschmiedes. ,, Wahrhaftig, es sind die Steine aus dem Familien=" schmuck," dachte er, ,, es sind die Ohrgehänge, die zu einer Nadel und zu einem Ringe umgearbeitet wurden. Ich verstehe mich auf den Schliff; er ist alt und in Rußland entstanden. Er ist früher modern gewesen, jetzt macht man es anders." White ging in den Laden und bat den Juwelier, einen gewissen Mr. Arcton, ihm die beiden Gegenstände zu verkaufen. „ Das kann ich nicht," versetzte der Goldschmied,„ Ring und Nadel sind bei mir von einem Unbekannten bestellt worden. Es waren ein Paar Ohrgehänge, die ich in der gewünschten Art umarbeiten mußte. Hier, mein Herr, wollen Sie vielleicht beides ansehen; ich könnte ihnen ebensolche Schmucksachen anfertigen." Mr. Arcton legte dem vermeintlichen Käufer die Schmucksachen vor. White warf einen scharf prüfenden Blick darauf. ( Fortiekung folgt.) fen. An und brad große liga Strede. dem wir in Gondo haben wir Ferienaus förperliche empfehlen Uns men, eine den vere ftimmten Dort Spu an der wurde, b ter, den S diefer di jehen m deffen& Ferner w des und ihn die des Nafes fes erben habe. Das Boltszähl mulare u Größen g dhe von 2 gibl dieje len. Die eine Läng fernung oder dem liche For Söhe von felturm u Bemidji d gramm. Der Münch. N Lebensbe Paul Eir batteurs Verwechse ben vom gibt Leu Toten re lein mag Baul Gi log. Da wenn id Laiten m inden. Glüd fieben n. Be auf ndlers auch dem t. E& Saale rgarbe t ver Zwet revier hauer te hin I war 2 der Weih t. Er ls er uf die volver e Aus ver Ver. er ers rchtete, al be Straf Sozial Ber ngnis. fsver TE" ge , ans 8, cin Ich ge atsan Straf rt, der mäch läffiger Woche Vom BahnSchlaf urteilt. te ih cht h Karte cer fo Erstatter e. Die aß erit Reise 8, nnd ängnis au 1% Sverluft a wird Die Urs, er Einem Audabet ab, und tomobil Ben Ausich um ne Kuh Frau zu obil un1 Fluß em Leis enbahnnant in benteuer hnlichen Ludnow Spaß ge Land zu f feinen ngen beite mehr Nebennächsten er einen te durch tehr der Straße, Läden zwischen. feit. im einch befäße elle trat niedes. Familien zu einer den. Jaj Rußland gt macht Juwelier, egenstände ed ,,, Ring en bestellt ich in der ein Herr, nte ihnen äufer die prüfenden leben, wo es ihm nicht gezeigt wurde, und den gewöhnlithen Bahnverkehr in Indien kennen zu lernen. Die Koburger Millionen König Leopolds. Als König Leopold von Belgien sich gezwungen sah, den Kongostaat an Belgien abzutreten, versuchte er gewisse Gebiete als Krondomänen für sich und seine Nachkommen zu reservieren. Belgien reklamierte jedoch auch diese Gebiete. Inzwischen war es aber dem König gelungen, viele Millionen Francs aus den Domänen an die von ihm ins Leben gerufene Niederfüllbacher Stiftung in Koburg abzuführen. Man sprach bisher von 30 Millionen; jetzt wird aus guter Quelle gemeldet, daß die Summe sogar 70 Millionen beträgt, von denen dieser Tage neun Millionen ermittelt worden sind. Diese 70 Millionen reklamiert der belgische Staat König Albert und zwei Töchter des verstorbenen Königs haben die Rechte des Staates auf diese Millionen anerkannt. Nur die Prinzessin Luise prozessiert weiter um die Millionen. Gedächtnisverlust durch Schred. In Neuŋort hatte eine Telephonbeamtin bei der Dynamiterplosion vor lauter Schred das Gedächtnis verloren. Verschiedene berühmte Aerzte beschäftigten sich mit ihr, ohne zu wissen, wie zu Schließlich riet man, sie nach ihrer Heimat helfen wäre. zu schiden und abzuwarten. Heute wird von dort teles graphiert, daß Mina Karn, so heißt die junge Dame, ihr Gedächtnis wiedergefunden hat, nachdem ein Arzt sie drei Stunden lang in der Hypnose behandelt hatte. Ihre erste Frage war: Was war denn das für ein fürchterlicher Krach?" Mizglückte Raubanfälle. In dem Hause Breiteweg 84 in Magdeburg erschienen am Dienstag abend gegen 7 Uhr in der im ersten Stod gelegenen Wohnung zwei Männer, die dem öffnenden Dienstmädchen sagten, daß sie die Wohnung ausmessen sollten. Als das Mädchen sie einließ, wurde es von dem einen gepadt und gewürgt und ihr ein Knebel in den Mund gestedt. Es stürzte zur Erde und verlor die Besinnung. Die Männer durchsuchten nun die Wohnung, wurden aber von herbeieilenden Bewohnern gestört und ergriffen die Flucht. Ueber einen zweiten Raubanfall wird aus Gladbeck gemeldet: Als Montag früh der Wagen mit dem Gelde zur Abschlagszahlung Für die Arbeiter der Königlichen Möllerschächte über die Straße von Gladbeck nach Bottrop( Westfalen) fuhr, wurden die vier im Wagen befindlichen Schichtmeister, die eine Summe von 275 000 M bei fich führten, von mehreren Perfonen überfallen und durch Revolverschüsse bedroht. Die Schüsse verfehlten glücklicherweise ihr Ziel. Die Täter enttamen. Quer durch Afrika auf dem Zweirad. Eine der bemerkenswertesten Touren, die je in Afrika gemacht worden find, haben zwei junge Engländer, Frank Melland und H. Die beiden Chomelen, zu glücklichem Ende geführt. Herren, die im Dienst der britischen Südafrikagesellschaft tehen, haben vergangenen Juli ihre Station in NordostRhodesia verlassen, um per 3weirad quer durch Afrika nach Kairo zu fahren. Sie sind hier am 19. Januar eingetroffen, nachdem sie in 170 Tagen 5700 Meilen zurückgelegt hatten. Davon wurden rund 3400 Meilen auf dem Rade oder zu Fuß gemacht. Ein Teil der Route der Radfahrer war vorher überhaupt noch niemals betreten wor den. Chomelen, der jetzt in Bonbon eingetroffen ist, gab über die interessante Radpartie folgenden Bericht:„ MelLand und ich haben Kasuma im nordöstlichen Rhodesien am 24. Juli vorigen Jahres verlassen. Während 51 Tagen sind wir durch Deutsch- Ostafrika nach dem Viktoria- Nyanza geradelt. Die Wege waren für jene Gegend überraschend gut, die Eingeborenen sehr gastfreundlich und die deutschen Beamten überaus zuvorkommend. Die Sportverhältnisse sind in bestimmten Teilen Deutsch- Ostafritas glänzend. Dreimal haben uns Löwen ihren Besuch abgestattet, sie waren indessen nicht tapfer genug, unser Lager anzugreis fen. An zwei Abenden erbeuteten wir sechzehn Krokodile und brachten des weiteren noch einen Leoparden, drei große Ugandaelefanten, drei Steinböcke und Kleinzeug zur Strede. Em ersten Weihnachtsfeiertag trafen wir, nachdem wir Uganda zu Rad und zu Fuß durchquert hatten, Wilhelm Singer."- zu bemerken ist, daß Herr Singer ein ziemlich beleibter Herr ist. Aus dem Briefe eines Fremdenlegionärs. Die Leiden der Fremdenlegionäre sind hinlänglich bekannt, und es ist schon so oft vor dieser Menschenfalle gewarnt worden. Immer aber gibt es wieder Leichtsinnige. Wie verhängnisvoll der Eintritt in die Fremdenlegion werden kann, zeigt von neuem der Hamburger Blättern zur Verfügung gestellte Brief eines 18jährigen Maschinisten aus HamDer junge burg, des einzigen Sohnes seiner Eltern. Mann hatte im November vorigen Jahres seine Lehrzeit in Altona- Ottensen beendet und war auf Wanderschaft gegangen. Nach der Erzählung seines Großvaters soll er über die französische Grenze gekommen und dort mittellos festgenommen worden sein. Das hat der junge Mann seinen Eltern noch mitgeteilt, dann haben sie nichts mehr von ihm gehört, bis jetzt folgender Brief aus Algerien von ihm eintraj: Teure Eltern! Wie Ihr durch diesen Brief seht, will ich Euch mitteilen, daß ich in der Fremdenlegion für fünf Jahre engagiert" worden bin! Ich habe es bis jetzt immer noch nicht schreiben mögen, aber ich kann keine Nacht ruhig schlafen, bevor Ihr es wißt. Hier gibt es mehr Schläge als zu essen, bei der geringsten Kleinigkeit wird man gleich 20 Tage ins Loch gesteckt. Von morgens 7 Uhr bis abends 5 Uhr muß man stramm exerzieren und lange Märsche machen. Ich muß hier vier Monate bleiben und nachdem gehts nach dem Süden auf Posten. Dort soll es noch schlimmer sein. Jede Woche werden dort Gefechte mit den Arabern ausgeführt und viele Legionäre finden den Tod. Aber ich hoffe, daß ich gesund wieder zurückkehre. Macht Euch keine Sorgen und denkt, als hättet ihr mich nie gesehen. Willy." Todessturz eines Militärfliegers. Das erste Opfer der deutschen Militäraviatik. Die deutschen Flieger haben einen neuen schweren VerLust zu beklagen. Auf dem Flugplatz in Döberib ist am Montag der Leutnant Stein vom 3. Telegraphen- Bataillon ( Koblenz) aus einem Farman- Doppeldecker in 20 Meter Höhe abgestürzt. Er war sofort tot. Leutnant Stein, der einer angesehenen Koblenzer Familie entstammt, hatte sich im November vorigen Jahres als Freiwilliger bei der Luftschifferabteilung der Verkehrstruppen gemeldet und wurde mit mehreren anderen Offtzieren zusammen ausgebildet. Der Offizier bestand im Dezember seine Fliegerprüfung auf einer der beiden in Döberitz untergebrachten Uebungsmaschinen in vorzüglicher Wetse. Auch am Montag bestieg der Offizier wiederum den Doppeldecker und erhob sich nach kurzem Anlauf in die Luft. Nachdem er das weite Feld in mehreren Runden umkreist hatte, stteg er auf etwa 100 Meter Höhe. Dann stellte er das Höhensteuer abwärts, und in jähem Gleitfluge schoß die Maschine zur Erde. 20 Meter über dem Boden riß Leutnant Stein das Höhensteuer wieder herum, so daß der Doppeldecker in horizontaler Richtung weiter flog. Nachdem er 100 Meter zurückgelegt hatte, wollte St. abermals einen Gleitflug ausführen und stellte das Höhensteuer so schräg ein, daß die Spitze des Apparates sich beinahe sentrecht zur Erde stellte. Plößlich sah man den Körper des Offiziers fich von der Maschine loslösen und mit rasender Geschwindigkeit zu Boden stürzen. Der Doppeldecker, von dem Gewicht des Fliegers befreit, sauste in schräger Richtung hernieder und zerschellte etwa 20 Meter von dem Flie ger entfernt am Boden. Offiziere, dte den Vorfall mit Entfetzen beobachtet hatten, eilten über das Feld zu ihrem ge= stürzten Kameraden. Der Unglückliche, der mit dem Kopf auf den Boden aufgeprallt war und Brüche des Schädels erlitten hatte, war bereits tot. Man schaffte die Leiche nach einem Schuppen, wo sie vorläufig aufgebahrt wurde. Der Unfall ist nicht etwa auf einen Fehler an der Maschine, sondern darauf zurückzuführen, daß Leutnant Stein beim Gleitflug eine zu schräge Lage der Maschine bewirkte. Leutnant Stein ist das erste Opfer das die deutsche Flugkunst in diesem Jahre gefordert hat. Im vorigen Jahre erlagen bekanntlich vier Flieger dem Luftsport. Die Fliegerabteilung der Verkehrstruppen steht unter Hauptmann de le Rot, unter dessen bewährter Lettung bisher zwölf Of= fiziere ausgebildet sind, die vorzügliche Leistungen aufzuweisen haben. haben wir nicht zu erleiden gehabt. Es war ein prächtiger Ein Brief aus der Peststadt Charbin. Ferienausflug, und ich kann nur jedem, der für Sport und förperliche Uebung Interesse hat, die Reise angelegentlichst empfehlen." Was als Nahrung. In Hochpetsch bei Brüy in Böhmen, einem von Kohlenarbeitern bewohnten Dorfe, werden verendete oder vertilgte Tiere auf einem dazu be= stimmten Aasplak begraben. Seit einiger Zeit wurden dort Spuren von Nachgrabungen entdeat. Als jüngst ein an der Maulseuche abgestandenes Kalb dort verscharrt wurde, beauftragte der Gemeindevorsteher den Nachtwächter, den Nasplak zu beobachten. Am anderen Tage machte dieser die Anzeige, daß der Bergmann Prawasnik dort gesehen wurde. Die angeordnete Haussuchung ergab, daß dessen Frau große Stücke des franken Kalbfleisches briet; ferner wurde das Fell eines vor kurzem verendeten Hundes und einer Kaze gefunden. Prawasnik gestand, daß ihn die unerschwinglichen Fleischpreise zur Ausgrabung des Aases veranlaßt hätten, und daß er große Mengen dieses erbeuteten Fleisches an bekannte Bergleute verkauft hebe. Das Papier für die Zählfarten. Für die zur letzten Volkszählung in Preußen benötigten rund 72,000,000 Formulare wurden 5,728,655 Bogen Papier in verschiedenen Größen gebraucht. Diese Anzahl Bogen bedecken eine Fläche von 2,982,114 Quadratmeter; nebeneinandergelegt ergibt diese Menge Bogen Papier eine Länge von 644 Meilen. Die einzelnen Formulare nebeneinandergelegt zeigen eine Länge von etwa 10,000 Seemeilen, was einer Entfernung von Curhagen nach Hongkong( 9950 Seemeilen) oder dem 1% fachen Durchmesser der Erde entspricht. Sämtliche Formulare übereinandergelegt zeigen die stattliche Höhe von 9000 Meter, mithin 30 mal so groß wie der Eiffelturm und S mal so hoch wie der Brocken. Das Bruttogewicht der ganzen Menge beträgt rund 350,000 Kilogramm. Ber tote und der lebendige Singer. Man schreibt den Münch. N. N. aus London: Der Daily Graphic hat seiner Lebensbeschreibung des verstorbenen Sozialistenführers Paul Einger ein Porträt Wilhelm Singers, des Chefre batteurs des Neuen Wiener Tageblattes, beigegeben. Diese Verwechselung zog dem Londoner Blatt folgendes Schreiben vom überlebenden Singer zu:„ Verehrter Herr! Es gibt Leute, die noch leben, die man aber schon zu den Toten rechnet. Gehöre ich auch zu diesen? Wie dem auch sein mag, ich sehe jedenfalls lieber mein Porträt über Paul Singers Nefrolog als sein Bild über meinem Retrolog. Das ist vielleicht herzlos, aber wahr. Ich hoffe, daß wenn ich einst sterbe, die Erde weniger schwer auf mir laften wird. als ich auf ihr laste. Mit kollegialem Gruß Dem„ New York Herald" wird aus Charbin vom 6. Februar gemeldet: Die Chinesenstadt bot heute eins der furchtbarsten Schauspiele, die jemals gesehen worden sind. Als die Pest zu wüten begann, waren die Eingeborenen aiterst gleichgültig und refigniert. Jezt jagt die Familie einen an der Pest Erkrankten sofort aus dem Haus und überläßt ihn dem sicheren Tode in den Isolterbaracken oder auf der Straße in irgendeinem Winkel. Viele dieser Unglücklichen erfrieren, da eine Temperatur von 32 bis 84 Grad Celsius unter Null herrscht. 3300 Leichen sind auf 16 Scheiterhaufen verbrannt worden. Die Behörden glauben, daß der Best nur Einhalt geboten werden kann, wenn die ganze Stadt niedergebrannt wird. Aber es erscheint unmöglich, einen Zufluchtsort für die 10 000 Bewohner der Stadt zu schaffen. Die Zahl der Toten in der Chinesenstadt beträgt 5134, in der Ruffenstadt 1126. Gestern ist noch ein Arzt der Pest erlegen, der sechszehnte, der seit dem Ausbruch der Epidemie im Dienste gestorben ist. Alle diese Aerzte waren Russen. Acht von ihnen waren nicht mit dem Serum Hakims geimpft. Obgleich die Wirksamkeit des Serums noch nicht erwiesen ist, wird es doch weiter ange= wandt, weil es immerhin noch einen einzigen Schutz bietet. Es wurden auch zuerst Versuche mit Ehrlich- Hata 606 ge= macht, doch glauben die Aerzte nicht, daß das Mittel gegen die Pest anwendbar sein wird. Das einzige sichere Symptom der Erkrankung ist das Erbrechen von Blut, da viele Kranke bis zu dieser Erscheinung ganz normale Temperatur haben. Die Nachrichten von den Bahnstationen zeigen, daß die Pest sich in den an den Schienenstraßen gelegenen Orten rapide ausbreitet. Die Lage in dem von der Best betroffenen Teil der Mandschurei zeigt wenig Veränderung. Im ganzen sind bis fezt 7000 Personen an der Pest ge= storben. Der Mangel an Geldmitteln zur Bekämpfung der Pest wird schwer empfunden. Bestpanit in einem chinesischen Theater. Ueber eine furchtbare Schreckensszene, die sich durch ei= nen Pestfall in dem chinesischen Theater von Fudsjadjan zutrug, wissen, wie aus Petersburg geschrieben wird, die Charbiner Zeitungen zu berichten. Im Theater wurden trotz der Epidemie die wilden und grotesken Schauspiele der herumziehenden chinesischen Theatertruppen mit furchtbarem Lärm und Getöse aufgeführt. Jeder Schauspieler sucht den anderen durch Geschrei zu übertrumpfen, und bei jedem neuen Gebrüll auf der Bühne klatschen die Zuschauer frenetisch Beifall. Die Freude an dem Schauspiel war dieser Tage gerade auf den Gipfel gestiegen, als plöblich einer der maskierten Schauspieler zu wanken anfing. Das Publifum hielt dies für einen zum Schauspiel gehörigen Scherz und stieß ein lautes Lachen aus, das noch stärker wurde, als der Schauspieler plötzlich dröhnend niederstürzte. Aber der endlose Jubel wich plötzlich einem allgemeinen lähmenden Schrecken, als der Schauspieler unter furchtbaren Hustenkrämpfen Blutgetränkten Speichel erbrach. Von allen Setten ertönte plöblich der Schreckensruf: Die Best! Die Pest!" Die Schauspieler stüraten von der Bühne. um nicht angesteckt zu werden. Die Zuschauer drängten entsetzt nach dem Ausgange. Es entstand eine furchtbare Panik, da die Ausgänge für die Hunderte von Menschen sich als viel zu flein erwiesen. Frauen und Kinder wurden von den Männern niedergetreten und Todesschreie erfüllten den Holzbau. Es entstand ein entsetzlicher Kampf auf Leben und Tod, bei dem viele Personen getötet oder verwunder wurden. Die Opfer der Senche. Petersburg, 8. Februar. Nach der Petersburger Telegraphenagentur sind im Bereiche der ostsibirischen Bahn seit dem Ausbruch der Pest am 24. Oktober bis zum 4. Januar 1208 Chinesen und 44 Europäer an der Pest erkrankt und 1192 Chinesen und 40 Europäer daran gestorben. Drabinachrichten und neuestes. Keine Orden für Richter. Berlin, 8. Februar. Dem Reichstag ist ein An trag der fortschrittlichen Volkspartei zum Gerichtsverfas sungsgesetz zugegangen, folgenden Paragraphen 8a einzu schalten: Richtern soll die Annahme von Orden und Ehrenzeichen verboten sein. Das Tragen von Orden und Ehrens, zeichen, die vor Eintritt in das Richteramt erworben wor den sind, sowie die Annahme von Orden und Ehrenzeichen für Kriegsverdienste und von Rettungsmedaillen bleiben von diesem Verbot unberührt. Vom Kaiser begnadigt. Oldenburg, 8. Februar. Der Kaiser hat den Artillertsten Schröder in Oldenburg, der wegen schwerer diszipltmarischer Vergehen zu einer längeren Gefängnisstrafe verurteilt worden war, wegen guter Führung begnadigt, nachdem der Verurteilte einen großen Teil der Strafe verbüßt hatte. Liebestragödie. 0 Krefeld, 8. Februar. Der 32jährige verheiratete Chauffeur Gärtner tötete ein 18jähriges Ladenmädchen, mit dem er ein Liebesverhältnis unterhalten hatte, durch dret Revolverschüsse und versuchte sich dann selbst zu erschießen.) Er wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Eine zärtliche" Gattin. Bochum, 8. Februar. Das Schwurgericht verurteilte die Witwe uhlenbruch aus Löntrop bei Recklinghausen, die in der Nacht zum 1. Oktober vorigen Jahres ihren Mann, eis nen ordentlichen und fleißigen Bergarbeiter, im Bett erdrosselt hatte, wegen Totschlags unter Versagung mildernder Umstände zu zwölf Jahren Zuchthaus und zwei Jahren Ehrverlust. Dte Ursache der Tat bildete ein unerlaubtes Verhältnis, das die Angeklagte mit einem Kostgänger unterhalten hatte. Der Zwist im Hause Tolstoi. Petersburg, 8. Februar. Frau Tolstoi soll zehn Seiten aus dem Tagebuch Tolstois herausgerissen haben, die den Familienzwist beleuchteten und Aufklärung darüber enthalten, weshalb Tolstoi Jasnaja Poljana verließ. Im Eisenbahnzug erfroren. Warschau, 8. Februar. Bet Podol in Russisch- Polen blieb ein Güterzug 24 Stunden im Schneesturm stecken. Fünf Zugangestellte sind erfroren. Die belgische Königin. Brüffel, 8. Februar. Die Königin wird sich am Sonnabend in Begleitung des Königs nach Sankt Morit begeben. Die Gerüchte von einer neuerlichen Verschlimme rung des Zustandes der Königin bewohrheiten sich nicht. Große Kälte in Kleinasien. Konstantinopel, 8. Februar. Nachrichten aus Anatolien besagen, daß die Kälte unerträglich ist. In Castamoni zeigte das Thermometer 32 Grad unter Null. Der Tigris und Euphrat sind zugefroren. Es herrscht großes Massen. sterben, Hungersnot und Wolfsplage. Mehrere Provinzen sind von aller Verbindung abgeschnitten. Zum Brande des türkischen Regierungsgebäudes. Konstantinopel, 8. Februar. Die Polizei sucht einen entlassenen Beamten namens Schewfet, der während des Feuers auf der Pforte die Tür zum Ministerium des Aeußern erbrach und wichtige Dokumente an sich nahm, mit denen er spurlos verschwand. Gerüchte bezeichnen den frü heren Minister des Innern, Memduh, als Urheber der Brandstiftung. Gewaltige Flottenforderungen Englands. O London, 8. Februar. Ein Blatt will erfahren ha ben, daß das britische Flottenbudget für das kommende Fi nanzjahr sich auf die bisher unerreichte Gesamthöhe von 45 Millionen Pfund belaufen werde. Es sei die Herstellung eines Dreadnoughtsaldos zugunsten Englands im Vergleich mit dem des Dreibundes im Jahre 1913 beabfichtigt. Die Admiralität wünscht ein Programm von 7 Dreadnoughts für das fommende Finanzjahr, wovon vier im Juli und August d. J. auf Stapel gelegt werden sollen. Danach würde England im Sommer 1913 28 Dreadnoughts in den heimischen und 3 in den außereuropäischen Gewässern haben. Handel und Verkebr. Frankfurt a. M., 7. Februar. Viehmarktspreise vom 6. Februar. Preise für 1 Zentner: Rinder: A. Ochsen. a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes, höch stens 6 Jahre alt( Lebendgewicht) M 50-55,( Schlachtgew.) M 91-95, 6) junge fleischige nicht ausgemästete und ältere ausgemästete( Lebendgewicht) M45-49,( Schlachtgewicht) M 81-89, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere ( Lebendgewicht) M 40-44( Schlachtgewicht) 74-81, d) gering genährte jeden Alters( Lebendgewicht) M 11 ( Schlachtgewicht) M B. Bullen: a) vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtwertes( Lebendgewicht) M 44 bis 47,( Schlachtgewicht) M 78-78, 6) vollfleischige jüngere ( Lebendgewicht) M 41-43,( Schlachtgewicht) M 68-71, c) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere( Lebendgewicht) M-,( Schlachtgewicht) M, d) gering genährte( Lebendgewicht) M( Schlachtgewicht) M- C. Färsen und Kühe: a) vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes( Lebendgewicht) M 44-48,( Schlacht gewicht) M 79-86, b) vollfleischige, ausgemästete Kühe höch sten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren( Lebendgewicht) M 41. bis 45,( Schlachtgewicht) M 76-81, c) 1. wenig gut ent= wickelte Färsen( Lebendgewicht) M 39-42,( Schlachtgewicht) M 75-81, dto. 2. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut) entwickelte jüngere Kühe( Lebendgewicht) M 34-41, ( Schlachtgewicht) M 63-76, d) mäßig genährte Kühe und Färsen( Lebendgewicht) M 24-26,( Schlachtgewicht) M 54 bis 64. D. Gering genährtes Jungvieh( Fresser)( Lebendgewicht) M ( Schlachtgewicht) M Kälber: a) Doppellender feinste Mast( Lebendgewicht) M( Schlachtgewicht) M b) feinste Mast-( Vollmilchmast) und beste Saugfälber( Lebendgewicht) M 56-60,( Schlachtgewicht) M 93-100, c) mittlere Mast- und gute Saugfälber( Lebend-, gem.) M 52-55,( Schlachtgew.) M 88-93 d) sering. Saugfälber( Lebendgew.) M 50-51,( Schlachtgew.) M 85-86.) Schafe A. Stallmastichase: a) Mastlämmer und jüngere Masthämmel( Lebendgew.) M 40-41,( Schlachtgev.) M 84. bis 85, b) ältere Masthämmel und gut genährte Schafe( Lebendgew.) M( Schlachtgew) M-, c) mäßig genährte Sammel und Schafe( Merzschafe)( Lebendgew.) M ( Schlachtgew.).M--, d) Marschschafe oder Niederungsscha= Weidmastfe( Lebendgew.) M( Schlachtgew.) M schafe M- B. Schweine: a) vollfleischige Schweine von 80 bis 100 lg. Lebendgewicht( Lebendgew.) M 50-52%, ( Schlachtgew.) M 64-66, b) vollfleischige Schweine unter 80 lg. Lebendgewicht( Lebendgew.) M 50-52,( Schlachtg.) M 62-64, c) vollfleischige Schweine von 100 bis 120 lg. Lebendgewicht( Lebendgew.) M 50-52,( Schlachtgew.) M 60 bis 64, d) vollfleischige Schweine von 120 bis 150 felg. Lebendgewicht( Lebendaew.). 50-52,(@chlachtgew.) M 63-64. 11 de be Fe 12 ge fid an len di SERE 21 m 132 9 Aus dem Gerichtssaal. Strafkammer. Gießen, 7. Februar 1911. Der Reisende Hubert Klaffe aus Frankenau wurde im letzten Herbst aus dem Gefängnis Krefeld entlassen und kam über Koblenz nach Bingen, wo er sich einmietete. Er verschwand unter Mitnahme eines Portemonnaies mit 40 Mark und mietete sich dann in Mainz ein. Er stahl eine Uhr und tauchte dann in Homburg v. d. Höhe auf, wo er sich Bargeld lieh und unter Zurüdlassung seiner Zechen verschwand. Auch in Köppern und Oberrosbach machte er Zechen ohne zu zahlen und stahl auf dem Postbureau 4-5 Mark. Er wurde zu dem Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalanschluß- Arbeiten wird der Wetzlarer Weg zwischen Friedrich- und Hofmannstraße von heute an bis auf weiteres für jeglichen Radfahr- und Fuhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, 9. Febr. 1911. Großh. Polizeiamt. Gebhardt. Wissenschaftliche Selbst- Unterrichts- Werke verbunden 2 Jahren Gefängnis verurteilt und ihm die bürgerlichen Methode Rustin Fernunterricht. Ehrenrechte auf 5 Jahre abgesprochen. Die seit 20. Dezember erlittene Untersuchungshaft wird ihm angerechnet. In zwei Fällen erging Freisprechung. Der wisenschaftlich gebildete Mann. Das Gymnasium. Das Realgymnasium. Die Oberrealschule. Die Höh.Mädchenschule. Die Studienanstalt. Das Lyzeum Eine große Anzahl Einbrüche an Bahnhöfen verübte der Schlosser Franz Josef Thurn aus Hostonitz in Böhmen. Es sind ihm 23 solcher Straftaten zur Last ge= legt. Die letzten erfolgten in Herbstein, Rixfeld, Eisen Das Abiturientenexamen bach, Frischborn, Eifa und Lauterbach, während die anderen in außerhessischen Bahnhöfen verübt wurden. Unter Anwendung von falschen Schlüsseln, durch Eindrüden von Fensterscheiben, Einsteigen bezw. gewaltsamen Oeffnens der Lokalitäten gelang er in die Bureaus und sonstigen Räume, um Reisegepäck bezw. Frachtgutstücke zu berauben. Insbesondere hatte er es auf Geld abgesehen, doch mußte er vielfach abziehen ohne etwas für ihn wertvolles erbeutet zu haben. Wegen 19 vollendeter und 4 versuchter Diebstähle, wurde er zu 5 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilt. Fünf Wochen Untersuchungshaft werden ihm auf die Strafe in Anrechnung gebracht. Der Schweizer Max Friedrich Schnapp aus München stand zu Grünberg in Arbeit Er verschwand unter Mitnahme eines Paar Stiefel und eines Umhangs. Einem Mitknecht stahl er auf einem Gutshof das Portemonnaie mit 38,80 Mt. und verschwand ebenfalls. Er bekam 10 Monate Gefängnis, abzüglich 3 Wochen Untersuchungshaft. Ferner wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf 3 Jahre abgesprochen. Die Handelsschule. Einjährig Freiwillige, Prüfung. De Präparand. Mittelschullehrer- Prüf. Der gebildeteKaufmann. Der Militäranwärter. Der Bankbeamte. Das Lehrerinn.- Seminar Bas Konservatorium. Diese ausgezeichneten Werke bezwecken: 1. den Besuch wissenschaftl. Lehranstalten vollständig zu ersetzen; 2. eine umfassende gediegen Bildung zu vermitteln; 3. auf Examen vorzubereiten. richt wissenschaftlicher Lehranstalten auf das Sorgfältigste De Zweck wird erreicht: a) dass der Unternachgeahmt wird; b) dass der Unterricht in so einfacher und gründlicher Weise erteilt wird, dass jeder den Lehrstoff verstehen muss, c) dass durch dauernde Selbstprüfung, fortgesetzte Wiederholungen und ständige Uebungen das Erlernte dauernd befestigt wird; d) dass bei dem Fernunterricht auf die Veranlagung jedes Schülers besondere Rücksicht genommen wird. Grosse Sammlung von Dank. und Anerkennungsschreiben kostenlos. Kleine Teilzahlungen. Ansichtssendungen bereitwilligst. BONNESS& HACHFELD, POTSDAM. SO Aufnahme finden in schön gelegenem neuen Haus wieder einige Knaben zwecks Vorbereitung a. höh. Mittelschulklassen. Gut. Ver: pfleg., mäß. Preis, beste. Erf. Die Rechtskonsulenten Oskar Sippel und Karl Stappel in Gießen wurden vom Schöffengericht Pfarrer Schwarz, Rothenberg wegen Beleidigung zu 2 bezw. 3 Wochen Gefängnis verurteilt. Ein Lollarer Arbeiter hatte sie angezeigt, sie im Odenwald garant., hätten einen Gießener Rechtsanwalt einen„ schlechten Ju- Honigga, tein inländ. verf den" und„ Halsabschneider" genannt; er hätte eine For- nahme zu Mt. Scheibenbonig derung beschlagnahmt, ohne ein gerichtliches Urteil u 10 Mt Jutereibesizer Wilken zu Neuvrees, Post Neuarenberg, Be haben. Ferner hätten sie ihm geraten, er solle sich von Osnabrück. dem„ Kerl“ lassen und die Rechtsanwälte seien alle Gauner u. a. m. Die Angeklagten, welche die Beleidigungen bestritten, fochten das Urteil an und die Straffammer gelangte zum Freispruch, da die Angaben des Denunzianten nicht ausreichten, um eine Verurteilung auszusprechen. Dem Kaufmann Robert Brüggemann aus Friedberg ging ein Strafbescheid des Finanzamtes übe 385 Mark zu; ferner sollte er 77 Mark Abgaben und 12 Mark Stempel entrichten, weil er ohne Karte sein Automobil auf öffentlicher Straße benutzt hat. Er focht den Bescheid an und machte geltend, es habe sich um eine Probefahrt gehandelt, die stempelfrei ist. Das Schöffengericht gelangte zur Freisprechung, weil das Auto tatsächlich nur zur Probe nach einer Reparatur gefahren wurde. Die von der Staatsanwaltschaft eingelegte Berufung wurde verworfen, indem die Strafkammer für festgestellt erachtete, daß der Angeklagte selbst eine Reparatur vorgenommen und daraufhin das Fahrzeug probiert hat. IVO PUHONNÝ. Wie diefe Palme das auf der Erde wandelnde Tierreich überragt, fo über. ragen die Pflanzenfette Palmin und Palmona( Pflanzen. Butter Margarine) die tierischen Fette durch ihre Reinheit und Güte. Das beweift am besten der Umstand, daß Palmin und Palmona tierische Fette in der feinen und bürgerlichen Küche immer mehr verdrängen. Palmin zum Kochen, Braten und Backen. Palmona als Brotaufftrich. J Druck der Gießener Verlagsdruderei, Klein& Fischer. Ueber vollständige Heilung eines selt 16 Jahren bestehenden skroph. Ekzema's durch Ihre be kannte Rino- Salbe, Rino- Tee, RineSeife kann ich Ihnen berichten. Ich sage nicht zuviel, wenn ich behaupte, daß es gegen Ekzema keine bessere Heilsalbe geben kann, als RinoSalbe. Mit dieser Versicherung empfehle ich mich bestens dankend. M., 6. 4. 09. C. St. Diese Rino- Salbe wird mit Erfolg gegen Beinleiden, Flechten und Hautleiden angewandt und ist in Dosen à Mk. 1.15 und Mk. 2.25 in den Apotheken vorrätig; aber nur echt in Originalpackung weißgrün- rot und Firma Schubert& Co., Weinböhla- Dresden. Fuschungen weise man zurück. Für Pferdebesitzer. 300 lede.ne Teppichgarten 500 " 700 " per Stüd 130 Mr. Stallhalfter, per Stüd 1.30 mt Kopfgestelle m. Gebiß per Stück 1.50 Wt. solauge Verrat. Versand per Nachushme. Mater Weinheimer, Karlsruhe. B, Kronenstraße 32. - Freibank. Heute Ochsenfleisch 60 PfgJedweder Art An- und Verkauf Geschäfts- od Grundstückssowie Teilhaber oder Beteiligung still oder tätig vermittelt rasch u. verschwiegen E. Kommen Nachf. Köln a. Rh., Kreuzgasse 8, I., auch Dresden- A., Hannover, Leipzig. Wer verkauft sein Haus event wi: gutem Geschäft od. senst. günstigre Objeft? Off. nur vom Bej.. 2. 3. 1560 a Rudolf Mosse, Limburg a. d. Lahr. Stebende und liegende Motoren für alle Brennstoffe. Billigste Preise. Geringe Tourenzahl. Sehr günstige Zahlungsbedingungen Weitgehendste Garantie. Ingenieurbesuch kostenlos! A. Collin, Frankfurt a. M. Man abonniert jederzeit auf das fchönste und billigste Familien- Witblatt Schillerstr. 28. Vertreter überall gesucht. Meggendorfer- Blätter München Zeitschrift für Humor und Kunst Vierteljährlich 3 Nummern nur M. 3. Abonnement bei allen Buchhandlungen und Poftanstalten. Verlangen Sie eine Gratis- Probenummer vom Verlag, München, Theatinerftr. 47 Kein Befucher der Stadt München follte es verfäumen, die in den Räumen der Redaktion, Theatinerftraße 47III befindliche, äußerst intereffante Ausftellung von Originalzeichnungen der Meggendorfer- Blätter zu besichtigen. Täglich geöffnet. Eintritt für jedermann frei! Persil Persil Nur ein Paket Persil genügt, auch für ein ziemlich großes Quantum Wäsche. Kein weiterer Zusatz von Seife u. Waschpulver nötig; spart Zeit, Arbeit und Geld und gibt blendend weiße Wäsche bei nur einmaligem 1/ 4-1/ 2 stündigem Kochen. Erhältlich nur in Original- Paketen. HENKEL& Co., DUSSELDORF. Alleinige Fabrikanten auch der weltberühmten Henkel's Bleich- Soda. FAHNEN Vereinsbedarfsartikel. Mündener Fahnenfabrik HANN. MÜNDEN. Königl. und Fürstl. Hoffahnenfabrik. Grösste Fahnenfabrik Deutschlands. Für 50 P Pfg. verfendet jede Buch- und Kunthandling, Torole der unterzeichnete Derlag einen ! Probeband! der ,, Jugend" i 1 mil mehr als 100 Selten Text und vielen farbigen Muftrationen. Ein Probeband unterrichtet über Tendenz und Inhalt der JUGEND" beffer, als eine einzelne Probsnummer. 6.Hirth's Derlag 6.m.b.H. München, Leffingftraße 1. MACHT DAS LEDER GESCHMEIDIG! FARBT NICHT ABI Preisliste frei GIBT WASSERDICHTEN HOCHGLANZI Lederputz- Creme Kavalier Das Beste vom B 70% Besten avalier ist das beste Schuhputzmittel der Welt! Union Augsburg. OHNE KONKURRENZI Darmstadter Mobelfabrik Filiale: Frankfurt a.M. Sesellschaft mit beschrankter Haftung: Kaiser- WilhelmDarmstadt Passage. Fabrik u. Kauptausstellungshaus Darmstadt- Heidelbergerstr.129. Ständige Ausstellung von 300 mustergültigen Wohnungseinrichtungen von einfachster bis elegantester Ausführung Man verlange Preisliste m. Abbildungen. Kuverte mil Aufdruck Giessener Verlagsdruckerei, Kleis& Fischer. Verantwortlich für die Redaktion i. V.; Albin Klein, für Reflame u. Anzeigen: W. Smidt, sämtl. in Gießen.