meinden g. für die meinde. emeinde. nd Jo m Pfar n männ hung im 1. er Kon er. ir Mat vorher für Luvorher alem. u. Mar Pfarrer häusge n. er. nd Jo= m Pfar nes- Ger: Ge wird ein eicht. ion. ihe der andacht. ten- An15 und Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 50 Pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen oterteljährlich 1,50 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mt. Erscheint jeden Werktag früh.- Die„ Illustr. Weltrundschau“ liegt alle 14 Tage einmal gratis bei. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 84. - ( 2. Blatt.) Höchste Zeit ist es zur Erneuerung Ihres Abonnements auf die ,, Gießener Zeitung" Um eine Unterbrechung in der Zustellung zu verhin dern, bitten wir Sie, diesen Zettel auszufüllen und an unsere Expedition sofort einzusenden. Sofern Sie noch nicht Abonnent unserer Zeitung sind, bitten wir Sie, dieselbe für 1 Monat 3ur Probe zu bestellen und wir sind überzeugt, daß wir Ihre Zufriedenheit erringen. Das Abonnement tostet monatlich 50 Pfg.. vierteljährlich 1.50 Mt. frei ins Haus geliefert. In unserer Expedition, Seltersweg 83( Laden), a b= geholt 1.20 Mt. Wir bitten Sie, falls Unregelmäßigkeiten in der Zustellung vorkommen, uns dies sofort mitzuteilen, damit Abhilfe geschafft werden kann. Hochachtungsvoll Der Verlag der Gießener Zeitung ( Gießener Neueste Nachrichten) B. m. b. H. Bestellzettel. Unterzeichneter bestellt hiermit 1 Exemplar der Gießener Zeitung" für das 2 Quartal 1911 zum Abonnementspreis von Mk. 150 Name: Straße: den......... ten 1911 Zur Geschichte der Apotheken in Giessen. der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei Amtes = Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Samstag den 8. April 1911 Besitzer der Pelikanapotheke für kurze Zeit zur Durchsicht überlassen, seine Abschrift also ist es, welche dem Verfasser des Artikels vorgelegen hat, nicht irgend welche Papiere der Nebelschen Familie. Der Veröffentlichung in den„ Gießener Familienblät tern" nach zu urteilen, ist die Abschrift ziemlich lüderlich ausgefallen. Von den vielen Schreib- oder Druckfehlern erwähne ich nur den verstümmelten Namen Gailand, auch steht im Original weder, daß Peter Stammler wegen unbefugten Dispensierens in eine Geldstrafe von 30 jl. verurteilt wurde, noch daß ein Teil seiner Medikamente zum laboratorium chyrurch. genommen wurde.) Aber darüber hinaus hat der Verfasser des Artikels noch Dinge aus dem Brief herausgelesen, die gar nicht in ihm enthalten sind. Er behauptet nämlich:„ Aus den Papieren der Nebelschen Familie geht hervor, daß die Pelikanapotheke 1640 errichtet worden ist." In Wahrheit steht in dem Nebelschen Briefe nur, und der Verfasser druckt diese Stelle auch gleich danach ganz richtig ab, daß Peter Stammler 1640 in Marburg exami niert wurde, weil er eine neue Apotheke errichten wollte, es steht aber nicht darin, daß er sie in diesem Jahre auch wirklich errichtet hat. Peter Stammler war schon einige Jahre in Gießen vermutlich in der Stadtapotheke, denn die Universitätsapotheke befand sich damals in Marburg als Apothekergeselle beschäftigt, ehe er sich dem für den Eigentümer oder selbständigen Provisor einer Apotheke vorgeschriebenen Staatsexamen*) unterzog; daß die Gründung der Pelikanapotheke im Jahre 1640 erfolgt sein soll, davon ist mir aber nichts bekannt. - - ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Re flame teil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bet Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlich! elt. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. Literarisches. - In Vom Heiland. Ein Buch deutscher Kunst. Herausgegeben von der Freien Lehrervereinigung für Kunstpflege, Berlin.- 30. bis 40. Tausend. fünstlerisch ausgestatteter Mappe geheftet nur 1 Mark Verlag von Jos. Scholz in Mainz.- 15 Kunstblätter nach Gemälden älterer und neuerer Meister: Dürer, Rembrandt, Rubens, Ludwig Richter, Hans Thoma u. a. Als Oster- und Konfirmationsgabe wird die außerordentlich wohlfeile Mappe überall Freude machen. - ,, Meine Abenteuer". Unter diesem schlichten Titel versteckt sich ein kulturgeschichtlich höchst interesſantes Werk, das jetzt 120 Jahre alt ist. Trotz dieses respektablen Alters ist es aber ein jung gebliebenes Buch und wird das auch noch für lange Zeit bleiben können, weil die politischen und kulturellen Verhältnisse im weiten russischen Reiche trotz einiger Reformen doch nach wie vor viele Züge aus längst entschwundener Zeit aufweisen. Das Buch, in den Jahren 1790 bis 1791 in nicht weniger als je einer englischen und französischen und zwei deutschen Ausgaben erschienen, hat Maurus Jokai, der berühmte ungarische Romanschriftsteller, noch 1888 in seine Muttersprache übersetzt. Das Buch ( Preis: brosch. Mk. 4.-, gebd. Mk. 5.) führt den Untertitel:„ Meine Flucht aus Sibirien. Meine Abenteuer zur See. Die Eroberung v. Madagaskar." Der Verfasser ist der 1741 in Ungarn geborene Moritz August Graf von Benjowski, der als polnischer Oberst 1769 von den Russen im Kriege gefangen genommen, 1770 in die Verbannung nach Kamtschatka gehen mußte. Dort bemächtigte er sich mit 96 Gesinnungsgenossen im Mai 1771 der Festung Bolscherjezt und der da befindlichen Summe von anderthalb Millionen Piaster, entführte auch die Schar seiner Anhänger auf einem Schiffe nach Formosa und Macao. Von dort nach Frankreich gelangt, erhielt er ein Infanferieregiment nebst dem Auftrag, auf der Insel Madagaskar eine französische Niederlassung zu gründen. Im Eine weitere Notiz des Nebelschen Briefes betrifft die Verkaufsverhandlungen des Peter Stammler mit dem Apotheker Bernhard Sartorius oder Schuhmacher( dessen Wohnort übrigens in meinem Original recht deutlich geschrieben ist, nicht unleserlich", wie der Abschreiber behauptet). Der Verfasser gibt sie ohne Kommentar, scheint also anzunehmen, daß mit den Worten„ wegen Verkaufs der Apotheke" die Pelikanapotheke gemeint und Stammler als Verkäufer, Sartorius als Käu- Jahre 1776 ernannten ihn dort verschiedene Stämme fer anzusehen sei. Für die Richtigkeit seiner Auslegung müßte er aber noch den Beweis erbringen. Oder wie erklärt er sich die Tatsache, daß Peter Stammler nach dem Scheitern der Verhandlungen mit Sartorius am 9. Oktober 1643 eine andere, außerhalb Hessens gelegene Apotheke übernahm? Von den übrigen Punkten des Nebelschen Briefes veröffentlicht der Verfasser noch drei. Der Notiz, daß 1661 Peter Stammler die Pelikanapotheke an den Universitätsapotheker Johann Philipp Gieswein verkaufte, fügt er ohne weiteres die Behauptung an:„ 1662 ist jedenfalls Köppel Besitzer der Pelikanapotheke, denn die Nebelschen Mitteilungen berichten" und nun folgt die weitere Notiz aus Nebels Brief, daß nach dem genann= In Nr. 127 und 128 der„ Gießener Familienblätten Verkauf die beiden Apotheker Gieswein und Koppel ter" vom vorigen Jahre findet sich eine Abhandlung von -e- über die Geschichte der Gießener Apotheken. Was darin über die Gründung der Pelikanapotheke gesagt wird mit den übrigen Apotheken habe ich mich nicht näher beschäftigt, ist zum größten Teile falsch oder ungenau und bedarf der Berichtigung. Der Verfasser bezieht sich für seine Behauptungen auf angebliche Papiere der Nebelschen Familie. Diese bejizt aber in Wirklichkeit über die Errichtung der Pelikanapotheke gar keine Papiere. Wie mir der vor einigen Jahren verstorbene Kirchenrat Nebel' in Großgerau, Sohn des einstigen Eigentümers der Pelikanapotheke Prof. Dr. Ernst Ludwig Wilhelm Nebel, im März 1899 mitteilte, enthalten seine wohlgeordneten Familienakten nicht das Geringste über die Apotheke. Jene angeblichen Nebelschen Familienpapiere bestehen vielmehr in einem Privatbrief, den mein Großvater, Landrat August Stammler in Gießen, am 16. August 1838 von dem ihm befreundeten Professor Nebel empfing. Abgesehen von einer Notiz über eine geschäftliche Vereinbarung zwischen den Apothekern Gieswein und Köppel vom Jahr 1662 enthält dieser Brief ausschließlich Privatangelegenheiten eines Vorfahren von mir, des Apothefers Peter Stammler aus Memmingen, welche die von letzterem gegründete Pelikanapotheke nur mittelbar berühren.( Das geht auch schon aus der Einleitung des Briefes hervor, worin der Schreiber seine nachfolgenden Angaben über Peter Stammler", nicht über die Pelifanapotheke ankündigt.) Der Brief wurde mir aus meinem Stammlerschen Familienarchiv vor elf Jahren von dritter Seite heimlich entwendet und dem jetzigen im Jahre 1662 von der Regierung die Zusage erhielzum Könige. Mit Hilfe von Engländern und Amerifanern begann er 1785 Krieg gegen die Franzosen, die ihm seit einigen Jahren neue Unterstützung für die madagassische Kolonie versagt hatten, und fiel am 23. Mai 1786 in einem Gefecht. Das Buch ist in der Schwabacher'schen Verlagsbuchhandlung in Stuttgart erschienen. Leciferrin ( Ovo- Lecithin - Eisen) ist ein sehr smackhaftes Präparat, welches mit Vorliebe verordnet wird gegen nervöse Zustände, lutarmut und Ueberarbeitung; es befördert den Appetit und die Verdauung. ten, es solle in den nächsten acht, neun Jahren teine dritte Apotheke in Gießen errichtet werden. Also auch hier wieder eine bloße Hypothese des Verfassers, denn nirgends steht im Nebelschen Brief geschrieben, daß Köp pel 1662 Besitzer der Pelikanapotheke gewesen sei. Sollte Röppel nicht vielleicht der Inhaber der älteren Stadtapotheke gewesen sein, deren damalige Existenz der Verfasser an anderer Stelle seines Aufsatzes ja ausdrücklich anerkennt? Gieswein hatte doch die PelikanapoBei Kindern, welche in der theke samt ihrem Privilegium gekauft, nicht köppel, Entwicklung zurückgeblieb.find, und der Grund war doch wohl nur der, sich die unbequeme Konkurrenz dieser„ dritten" Apotheke für eine ist Leciferrin nicht hoch genug Reihe von Jahren vom Halfe zu schaffen. später, als längst wieder 3 Apotheken in Gießen im Be zu schäßen, um gesundes, träftrieb waren, versuchten erneut zwei von ihnen, nämlichtiges Blut zu schaffen und den der dritten, der Universitätsapotheke, zu entledigen, al- Körperbau zu entwifelu.( 214) lerdings ohne Erfolg. Doch darauf will ich nicht näher eingehen. Es lag mir nur daran, die im-e- Artikel der Gießener Familienblätter versuchte Lösung der Frage, wann eigentlich die Pelikanapotheke durch meinen Vorfahren gegründet wurde, und welches ihre Schicksale in den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens gewesen sind, zur Verhütung etwaiger Sagenbildung ein wenig fritisch zu beleuchten. 130 Jahre die beiden Stadtapotheken zum Pelikan und Hirsch, sich Gießen, 30. März. E. Stammler. *) Vergleiche Berichte der Universität vom 26. 3. Preis der Flasche M. 3; enthält Ovo- Lecithin 0.5. Eisen als Eisenoxybhybrat an 8uder gebunden 0.75, aro matische Bestandteile in Cognac und Alkohol 40.0, Rest bestilliertes Wasser. In allen Apotheken erhält- lich, ganz sicher von: Universitäts- Apotheke, Gießen 1800 und 10. 7. 1800( Aften der Universitätsapotheke und Engel- Apotheke in Frankim Gießener Universitätsarchiv). furt a. Main. Alle abgebildeten modelle können leicht im Haufe gefchneidert werden mit Hilfe von favoritfchnitten. Zu beziehen durch die hielige Verkaufsítelle: Alex. Salomon& Co., Schulftraße. Das Reich der Frau. Die Frühjahrsmode. Nach allem Suchen und Tasten, nach Wägen und Ueberlegen ist das Resultat der kommenden Modesaison festgestellt. Einschneidende Aenderungen hat sie uns nicht gebracht, der Uebergang war, wie immer, ein allmählicher. Die seit einigen Saisons herrschende schlanke Linie ist auch heute noch die Modelinie, wenn auch der Rock von seiner übertriebenen Enge der letzten Saison etwas ein. gebüßt hat, bezw. ihr zusetzen mußte. Der Rock hat heute eine Durchschnittsweite von 2 m. Die herrschende mode. linie der Taille ist der angeschnittene Aermel, dem japanischen Kimono entnommen. Allerdings hat der Aermel nicht mehr jene Weite, wie sie der echte Kimono zeigt, sondern so knapp als möglich geht er aus den Taillenteilen hervor. Natürlich kann er in dieser Sorm nur bis zum Ellbogen reichen, da die Sadenlage eine gerade ist. Die Grundform zeigt Vorder- und Rückenteile, sowie die Aermel im ganzen geschnitten; eine Variation teilt den Schnitt durch eine Schulternaht, die sich bis auf den 2ermel fortsetzt; eine zweite Variation besitzen wir in der Kimonopasse, wobei die Aermel der Passe angeschnitten sind. Diese letztere Sorm eignet sich besonders für sehr schlanke Erscheinungen mit einer langen Taille, während die Variation mit der Schulternaht für Siguren mit abfallenden Schultern vorteil. Außer der Modell- Nummer gebe man bei Beftellung von Schnittmustern der Internationalen Schnittmanufaktur zu Dresden- n. 8-31 als Maß an: für Taillen die Hälfte der Oberweite, für Röcke die ganze Hüftweite, die, wie die nebenstehende Abbildung zeigt, zu nehmen find. Tunikarand. Der Schnitt hierzu ist in 30, 32, 34, 36, 38 cm halber Oberweite für 85 Pf. erhältlich. Kleid mit Kimonotaille. Taille Nr. 4531, Rod Nr. 3208. Mit dem lavendelblauen Kaschmir kontrastiert der dunkle Sammet, der den Besatzteil und den Aermelaufschlag der Taille, ferner den Gürtel und die breite, hängende Rock. blende bildet. Die Taille zeigt den kurzen Ueberärmel angeschnitten, unter dem ein kurzer Ellbogenbausch nebst schmalem Volantabschluß hervorkommt. Die Taille ist oben ganz glatt und nur unten icht eingereiht. Der Roch setzt sich aus der in eine Getschfalte geordneten Vorder. und Hinterbahn und den Sei.enbahnen zusammen. Letzterer ist die Blende nur an ihrem oberen Rande auf. genäht. Der Schnitt zur Taille ist in 40, 42, 44, 46, 48, 50, 52 cm halber Oberweite für 60 Pf., zum Rock in 96, 100, 104, 108, 112, 116, 120, 125, 135 cm Büftweite für 80 Pf. erhältlich. Empirekleid Nr. 5607. Aus weißem Waschpanama her. gestellt, erhält dieses futterlose Kleid durch die reiche Sou tachenäherei( Waschsoutache) an Blusenteil, Aermel und Roch ein elegantes Aussehen. Das im Zusammenhang mit den kurzen Aermeln geschnittene Blusententeil fügt sich einer runden, kragenlosen Passe von Irish- Guipure glatt an. Der untere Rand des verkürzten Blusenteils ist ein wenig eingereiht an einen schmalen Gürtel gesetzt, mit dessen unterem Rand wiederum der aus 3 Bahnen นานา บท ไทย น 4531 11, VII. oic A t au jc lie G п J bürge führu furter ausg hat auf Köni Wiffe zusid aus auf niede befan 4531 dung Zeit Fatu Snit fie 3 Jahr fellid den, bild furt fenf Pfle wid von Uni zelhe einig Das Der Schaf fucht ange Ang Bed versi meh Kinderkleid Nr. 5221. haft ist. Unsere Abbildungen veranschaulichen zwei der genannten Kimonotaillen. Die Röcke zeigen ebenfalls glatte Linien, ganz gleich, ob sie durchgehend oder mit langer Tunika gearbeitet sind. Nur die Röcke der Jugend bevorzugen leichte Reihfalten, die nur hinten oder auch ringsum angebracht werden; letztere besonders bei den Empirekleidern. Biermit sind wir bei der zweiten Modelinie angekommen, bei der hochgerückten Taillenlinie. Neben der Empireform, die naturgemäß den Miederrock im Gefolge hat, sehen wir den hohen Gürtel, der schlanke Erscheinungen so vorteilhaft kleidet, aber auch nur diese. Untersetzte Siguren dürfen niemals derartige Gürtel tragen, die sie kürzer und dicker erscheinen lassen. In bezug auf die Stoffe be. vorzugt die Mode wieder die durchsichtigen Stoffe, wie Voile, Etamine und Marquisette. Die genannten Stoffe werden auch zu Jackenkleidern verarbeitet; aller. dings erfordern sie dann, wenigstens für die Jacke, feidenes Sutter. Glücklich war die Mode in diesem Jahre auf dem Gebiet der Modefarbe, denn sowohl das kräf Bängerkleid Nr. 5223. 5607 rrrrrrrrruw מ ww ע געשעעעע וזיז לי Empirekleid Nr. 5607. tige Grün, wie Ceriserot( Kirschrot) sind Sarben, die durchschnittlich von Blondinen wie Brünetten getragen werden können. Unter Kirschrot versteht man jenes bläulich getönte Rot, das, in dunkler Nuance besonders, blassen Ceint so reizvoll belebt. Allerdings sollte zu diesem Rot niemals klares Weiß zur Garnitur gewählt werden; diese muß stets eine leichte Tönung ins Graugelbe zeigen. Apart ist die Verbindung von filbergrau und etwas schwarz. Bolerokostüm. Bolero Nr. 19009. EBAG Bier sei erwähnt, daß man bei der Zusammenstellung von zweierlei Stoffen, wie sie die Mode bevorzugt, vorsichtig sein muß. Die zweite Sarbe muß entweder im Grundstoff vorhanden sein, wie bei gemusterten Stoffen, oder beide Stoffe müssen eine gemeinsame Schattierung aufweisen. So paszt z. B. blaurot sehr gut zu graublau oder dunkelblau, niemals aber dürfen blaurot und gelbrot zusammenkommen. Das gleiche gilt von blau und grün, neben blau und rot die moderne Sarbenverbindung. Ein dankbares Ergänzungsblau ist ,, bleu", unter dem man ein Blau versteht, das zwischen Lavendel und Kornblumenblau liegt. Besonders in Seide hat dieses jenen wundervollen grauen Schimmer, wodurch es fast zu jeder Sarbe past. Wird die Garnitur in einer abstechenden Sarbe gewählt, muß fie so angewendet werden, daß sie ihrem Zweck entsprechend als Er. gänzung dient, also nicht zu sehr als Erstes ins Auge fällt. P. G. Beschreibung der Bilder. Rod Nr. 3233. Matrosenbluse Nr. 5217. Kinderkleid Nr. 5221. Auch an diesem Kinderkleid sehen wir die genannten Modelinien: die halblangen, angeschnittenen Aermel und die Tunika, während die Taille statt verkürzt verlängert ist. Das Material ergab beigefarbener Baumwoll. Doile mit etwas dunkler getönten Satinblenden und weißem Batist. Letzterer formt, in Säumchen genäht, den tiefen Latz und Stehkragen, sowie die unteren Aermelteile. Die Blenden begrenzen, in aparter Sorm aufgesetzt, die Ränder der sich kreuzenden Vorderteile, die Aermel, Gürtel und 8888 8 8 8 8 Straßentleid. Rimonotaille Nr. 4532. Miederrod Nr. 3221. Kleid mit Kimonotaille. Taille Nr. 4531. Rod Nr. 3208. bestehende Rock verbunden wird. Die Binter. bahnen desselben sind ziemlich gerade geschnitten, weshalb sie direkt in der hinteren Mitte zu einem Büschel Salten eingereiht werden. Kleid schließt in der hinteren mitte. Schnitt zu diesem Kleid ist in 42, 44, 46, 48, 50, 52 cm halber Oberweite für 1.25 m. erhältlich. Die Vorzeichnung zur Soutache. oder Kurbelstickerei ist unter nr. 31278 für 1.40 m. zu beziehen. Bolerokleid. Bolero Nr. 19009, Rod Nr. 3233. 3u ,, bleu" farbenem Tuch ergab schwarzer Sammet die aparte Ergänzung. Er besetzt, wie ersichtlich, als breiter Streifen den glatten Rock und formt den Kragenbesatz des Bolero, während schwarze Seide den Blendenbesatz und den hohen Saltengürtel bildete. Die Blenden begrenzen die Längsränder der Vorderteile und setzen sich am unteren Rand fort, wobei sie pattenartig aufsteigen. Dieses Pattenteil wird mit weißem oder rotem Tuch besetzt, über den sich drei schwarze Soutachereihen ziehen. Der gleiche Pattenbesatz wiederholt sich an dem dreiviertel. langen Aermel und an dem Rock, hier jedoch nur an dem oberen Teil der aufsteigenden Blende. Zu Bolero und Gürtel ist der Schnitt erhältlich in 42, 44, 46, 48, 50, 52 cm halber Oberweite, zum Rock in 96, 100, 108, 116, 125 cm Büftweite für je 60 Pf. Kimonotaille Nr. 4532. Miederrock Nr. 3221. Dieses einfache, aber elegante Kleid ist aus hellbeigefarbigem Crêpe angefertigt. Die eigenartigen, in einer Spitze über den Aermel greifenden Garniturteile dagegen bestehen aus kräftig braun gemusterter Seide. Gleiche Seide ergibt den Besatz des unteren Rockes. Seidenüberzogene Knöpfe. Sür die Taille ist der Schnitt in 44, 46, 48, 50, 52, 54, 56 cm halber Oberweite für 60 Pf., zum Rock in 96, 100, 108, 116, 125 cm Büftweite für 80 Pf. zu beziehen. Bängerkleid fr. 5223. Unsere Vorlage besteht aus geraden Bahnen, die von der Schulter aus in aus springende Salten gesteppt sind, nur das Vorderteil bleibt glatt, sowie der diesem angeschnittene Randstreifen. Das Kleidchen kann mit runder oder spitzer Passe gearbeitet werden. Dreiviertellanger, eingereihter Aermel mit schmalem Bündchen. Als Material diente naturfarbenes Leinen mit roter Seidenschärpe. Der Schnitt zu dem Kleidchen ist in 28, 30, 32, 34 cm halber Oberweite für 75 Pf. zu beziehen. Als Vorzeichnung für die Stickerei kann für Gr. 32 ein leichtes Buntstickereimuster unter nr. 31208, für Gr. 34 ein Weißstickereimuster unter Nr. 31174 für je 70 Pf. bezogen werden. Matrosenbluse fr. 5217. Selbst die matrosenbluse erscheint heute mit dem angeschnittenen Kimonoärmel. Um den engen, langen Hermel zu erreichen, ist der untere Teil durch einen Verbindungs ftreifen aus Garniturstoff angesetzt. Der gleiche Stoff bildet den Schal. kragen und begrenzt den Lat. Statt des Schalkragens kann auch ein matrosenkragen gearbeitet werden. Der Schnitt hierzu ist in 36, 38, 40, 42, 44, 46 cm halber Oberweite für 50 Pf. erhältlich. Anzug. Jadett fr. 1787, Bose Nr. 687. Unsere Vorlage besteht aus Pumphose und Jackett aus dunkelblauem Cheviot, den eine Weste aus weißem Pikee ergänzt. Sum Jackett ist der Schnitt in 34, 36, 38, 40 cm halber Oberwette für 60 Pf., zum Beinkleid und Weste für 32, 34, 36, 38, 40, 42 cm halber Oberweite für 40 Pf. zu beziehen. Frauen! Beachtet, lefet und abonniert die Empfehlt bei den Geschäftsleuten die jods Knabenangg Jadett Nr. 1747. 200 tefte. 03. ,, Giessener Zeitung" Pr Wi Un Vo Ein mo ma un dir de wa Vo anf Sie 6. mit jun und Pfe hof lebi Dor Gd eing Blu der 2.1 bezi 100 Bezi rung obli mit bert fau DO all 15 des dem die geh