Die übera il( Breis it erfreuli .Br. 2 nigen Fa gemälde bringend ungszeit büchleins, Pfg. S beweist ein gend ist. Bügen von diesem Du 1. Nicht j Kindheit fe e, das nad beherricht Forschungsb or von Euro it unten im Bewunderer b mit Recht, 8 Jahre bo Standard- We eschreibung, a Die höchft fe t baran und ätigte bobe zu einem Li wird. Die G t daher einen unter Einr htliche Dokum glichen Abbild ilem Brelie( ent dafür den uft für diesen ist wieder m meisten de den Dürre di chwinglich heute schon s Winters rften. Für immer me nach Erso en folche in h Imin( argarine), die Beliebtheit in 1. Dabei f 90 Big en erhalten, eit gung zwifcher daß wir ein mit der Sozial it den National te Sozialdemo jebem Beruf elnen Berufst Intereffierte g über die pol ertreten wird. liberalen Beif gutreten oder au Hilfe man, a er einzuziehen des nächsten e Bürgerfchaft w sse artei. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Erscheint Bürgermeisterei sowie vieler anderer Redaktion: aiertelfährlich 1,20 Mr., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen viertelfährlich 90 Pfg. Dienstags, Donnerstags, Samstags. Seltersweg 83.- Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 219. ( 1. Blatt) Die beslischen Landtagswahlen. §§ Gießen, 3. Nov. Bei den heutigen Landtagswahlen, die zum ersten Male nach dem neuen direkten Wahlrecht vorgenommen wurden, hatten 33 Neuwahlen stattzufinden, und zwar 25 für die nach dem Gesetz ausscheidende Hälfte der früheren Abgeordneten, ferner waren nach dem neuen Gesetz je 1 Abgeordneter für die 5 Städte Darmstadt, Mainz, Offenbach, Worms und Gießen und die drei Provinzen hinzuzuwählen. Von den 25 ausgeschiedenen Abgeordneten gehören 8 der nationalliberalen Partei, 8 dem Bauernbund, dem Zentrum, 3 der sozialdemokratischen und 1 der fortschrittlichen Volkspartei an. 5 Die Wahlen brachten folgende Resultate: Darmstadt: Bankdirektor Reg.- Rat Bastian( natlib.) 3236, Staatsschuldbuchhalter Henrich( fr. V.) 3:71, Redakteur Knob lauch( Soz.) 3782; lebel( 3tr.) 479; Stichwahl zwischen Henrich und Knoblauch Gießen: Fabrikant Slingspor( natlib.) 1363, Professor Ur= stadt( fr. V.) 1265, Redakteur Vetters( Soz.) 1232. Stichwahl zwischen Klingspor und Urstadt. Mainz: Stadtverordnete Heerdt( bürgerl. Sammelkandidat, f. V.) 6804; Adelung( S03.) 6619; Heerdt gewählt. Offenbach: Handelskammersyndikus Dr. Gratz( natlib.) 4487, Arbeitersekretär Ernst Frede( 3tr.) 1050, Beigeordneter Eißnert( Soz.), 5811. Eißnert gewählt. Worms: Justizrat Dr. Stephan( natlib.) 2794, Buchbindermeister Schmud( Str.) 732, Arbeitersekretär Engelmann( Soz.) 1172; R.-A. Solden( fortsch. V.) 882. Stephan gewählt. In den ländlichen Wahlkreisen haben insgesamt 28 Neuwahlen stattgefunden, und zwar 11 in Starkenburg, 9 in Oberhessen und 8 in Rheinhessen. Provinz Starkenburg: 1. Wahlkreis, Veerfelden, Hirschhorn, Wimpfen: Abg. StredelAirlenbach( natlib.) 900, Lehrer Lang- Beerfelden( fr. V.) 700, Parteisekretär Hafenzahl- Erbach( Soz.) 1000; Stichwahl zwischen Kredel und Hasenzahl. 3. Wahlkreis, Höchst- König: Bürgermeister Meisinger- Kirch Brombach( natlib.) 900, Straßenmeister Fleckenstein( B. d. L. und Chr.- soz.) 1100, Hartmann( Soz.) 1600; Stidh wahl zwischen Fleckenstein und Hartmann. 5. Wahlkreis, Fürth- Reichelsheim: Stichwahl zwischen Postverwalter Mergell- Reichelsheim( natlib.) und Gutsbesitzer Siefert Frohnhofen( wirtsch. Vergg. und Chr.- soz.); Rechtsanwalt Sturmfels- Groß- Umstadt( Soz.) blieb in der Minderheit. 8. Wahlkreis( neugebildet), Dieburg: Privatdozent Dr. VaubelDarmſtadt( fr. V.) 320, Abg. Uebel( Str.) 2717, Schlosser meister Anthes- Sprendlingen( Soz.) 1811; Zentrum gewählt. 10. Wahlkreis, Heppenheim- Viernheim( früher Lorsch- Zwingenberg): Postmeister Wiegand( Str.) 2846, Neumann( Soz.) 1046, Flegler( fortschr. V.) 587; Wiegand gewählt. 11. Wahlkreis, Bensheim Zwingenberg: Fabrikbesitzer Abg. Louis Auler Bensheim( natlib.) 1221, Professor Flegler= Bensheim( fr. V.) 896, Neumann( Soz.) 1525; Stichwahl zwischen Auler und Neumann. 12. Wahlkreis, Gernsheim- Pfungstadt( früher Darmstadt- Gerns. heim- Zwingenberg): Reallehrer Blöhm- Gernsheim( natlib.) 1541, Landwirt Friedrich- Groß- Rohrheim( Bbd.) 1363, Fa= brikant Preß jr. Pfungstadt( fr. V.) 986, Abg. Raab( Soz.) 1981; Stichwahl zwischen Raab und Böhm. 13. Wahlkreis, Eberstadt- Grickheim( früher Darmstadt- Land): Bauunternehmer Sames- Darmstadt( fr. V.), Abg. Raab( Soz.) Raab gewählt. 15. Wahlkreis, Bischofsheim- Rüsselsheim( früher Groß- GerauLangen): Bürgermeister Hünerkopf( fr. V.) 2500, Abg. Berthold ( Soz.) 2300. Hünerkopf gewählt. 16. Wahlkreis, Langen- Neu- Isenburg( früher Langen Offenbach): Bürgermeister Pons Neu- Isenburg( natlib.) 1403, Lehrer Kinkel- Langen( fr. V.) 954, Abg. Dr. Fulda( Soz) 3732; Fulda gewählt. 18. Wahlkreis, Seligenstadt: Bürgermeister Singer- Seligenstadt( 3tr.) 2846, Rechtsanwalt Dr. Carnier( fr. V.) 300, Parteisekretär Rink- Offenbach( Soz.) 2011; Singer gewählt. Proving Oberhessen: 1. Wahlkreis, Rodheim Ober- Rosbach: Rechtsanwalt Dr. v. Helmolt- Friedberg( Bbd.) 1844, Redakteur Wittrisch- Offenbach( Soz.) 1338, Schröder( 3tr.) 534, Stichwahl zwischen v. Helmolt und Wittrisch. 2. Wahlkreis, Echzell- Reichelsheim: Gutsbesitzer BreidenbachDorheim( B6d.) 2616, Lutz( Soz.) 1249; Breidenbach gewählt. 4. Wahlkreis, Lich: Abg. Fenchel( Bbd.), 2897, Häuser- Steinberg ( Soz.) 977, Leuchtgens( f. V.) 820; Fenchel gewählt. 5. Wahlkreis, Großen Linden- Heuchelheim: Abg. Bürgermeister Leun( Bbd. und D.- s103.) 2802, Bürgermeister Streiling( lib.) 633, Schneidermeister Diehl, Gießen( Soz.) 1053; Leun gewählt. 7. Wahlkreis, Homberg: Abg. Mühlenbesitzer Brauer( Bbd.), Redakteur Vetters- Gießen( Soz.); Brauer gewählt. 8. Wahlkreis Alsfeld- Land: Landwirtsch. Lehrer Heck- Alsfeld ( natl), Abg. Oekonomierat Korell( Bbd.), Sattlermeister EderAlsfeld( Soz.); Korell anscheinend gewählt. 12. Wahlkreis, Nidda: Landwirt W. Dorsch- Wölfersheim( Bbd.) 1955, Kreisfeuerwehrinspektor Vezberger- Nidda( natl.) 423, Krankenkassen- Sekretär G. Beckmann- Gießen( Soz.) 729, Dorsch gewählt. = 13. Wahlkreis, Büdingen: Abg. Bähr Herrnhag( wild und Bbd.), 1657, Sekretär Schaub- Büdingen( Soz.) 1111, Heist( f. Vp.) 685; Stichwahl zwischen Bähr und Schaub. des Großherzoglichen Polizei- Amfes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) Samstag, den 4. November 1911. ( Gießeuer Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. - die 44 mm breite Inseratenzeile. Stellen gesuche und Familienanzeigen 10 Pfg.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 fg. Extrabetlagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Bahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Bettreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Berbindlichkeit. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b.§. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. 14. Wahlkreis( neugebildet), Vilbel: Gemeindeeinnehmer Her ling( Bbd.), Lehrer Will- Nedel( fr. V.), Abg. Busolt( Soz.); Volksp.), Dr. Pagenstecher( natl.), Pitthan( natl.), SeeDr. Glässing( natl.), Geh. Rat Dr. Gutfleisch( fortschr. Stichwahl zwischen Herling und Busolt. Provinz Rheinhessen: 2. Wahlkreis, Alzey: Abg. Bürgermeister Diehl( natlib.) 2301, Weingutsbesitzer Knell- Heimersheim( fr. V.) 1410, Stadtv. Linkel- Alzey( Soz.) 283, Staundörfer( Str.) 435, Diehl gewählt. 3. Wahlkreis, Wöllstein: Bürgermeister Schott- Uffhofen( natlib. u. B. d. L.) 1057, Abg. Bürgermeister Eibach( fr. V.) 1492, Schuhmachermeister Haubach- Wöllstein( S03.) 49, Hammer( 3tr.) 1033; Stichwahl zwischen Eibach und Schott. 4. Wahlkreis, Osthofen: Abg. Gutsbesitzer Franz Best( natlib.) 1951, Bürgermeister Schreiber- Abenheim( 3tr.) 1126, Schreiner Luz- Osthofen( S03.) 480; Best gewählt. 5. Wahlkreis, Wörrstadt: Pfarrer Korell- Königstädten( fr. V.) 2400, Weinhändler Wolf( B68.) 800, Stadtv. Gruber- Alzey ( Soz) 170; Korell gewählt. 7. Wahlkreis, Gonsenheim- Nieder- Olm: Abg. Molthan( 3tr.) mit 1100 Stimmen Mojarität gegen Parteisekretär Seel( Soz.) gewählt. 8. Wahlkreis( neugebildet), Nierstein: Gutsbesitzer SchätzelSelzen( natlib.) 924, Abg. Landwirt Wolf- Sadecken B. d. 2.) 1124, Schlamp( fr. V.) 786, Redakteur Schildbach- Mainz ( Soz.) 145; Stichwahl zwischen Schätzel und Wolf. 9. Wahlkreis, Koftheim- Weisenau( früher Mainz- Nieder- Olm): Abg. Dr. Zuckmayer( 3tr.) gewählt gegen Geschäftsführer Bauer ( Soz.). 11. Wahlkreis, Bingen- Land( früher Bingen- Ober- Ingelheim): Abg. v. Brentano- Offenbach( 3tr.) 2995, Graf( fr. V.) 621, Buchdrucker Jbing- Bingen( S03.) 205; v. Brentano gewählt. linger und Dr. Schmitt( 3tr.). Neu eingetreten sind im Laufe der Landtagsperiode: Bach( natl.), Dr. Borheimer( 3tr.), Eibach( fr. Vp.), Fenchel( Bbd.), KöhlerWorms( natl.), Grünewald( fr. Vp.), Kredel( natl.), Meisky( natl.), Münch( natl.), Dr. Wolf( fr. Vp.) und Dr. Zuckmayer( 3tr.). Für ungiltig erklärt wurde die Wahl des Abg. Dr. Frenay. Durch Tod ausgeschieden sind die Abgeordneten: Schwalbach, Reinhart und Köhler- Langsdorf. Parteipolitisches. Reichstagswahlen 1912. = Osnabrück. Das Zentrum hat den Rechtsanwalt Be erau- Hamburg als neuen Kandidaten für den hiesigen Wahlkreis aufgestellt. Aus Stadt und Land. Gießen, 4. November 1911. n Kaufmann Walter und Kommerzienrat Noll von hier wurden vom Großherzog in Audienz empfangen. n Bahnmeister Schön aus Frankfurt erhielt die kommissarische Verwaltung der Großh. Bahnmeisterei 2 in Gießen an Stelle des nach Bebra versetzten Bahnn In öffentlichen, unentgeltlichen Vorträgen werden die Professoren Garten, Voit, Messer, Friedrich, Mittermaier, Dannemann und Sommer an Donnerstagen von 7-8 Uhr abends auf Anregung des Gießener Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke über Altoholismus und Antialkoholismus sprechen. Die Vorlesungen begannen am Donnerstag, den 2. November, im physiologischen Institut. Zeit und Ort der übrigen Vorlesungen werden am schwarzen Brett der Universität befannt gegeben. § Die freisinnige Volts partei gewann bisher drei Mandate, mit dem zu verteidigenden Mandat steht sie in Stichwahl, außerdem steht sie in Stich- meisters 1. Klasse Brühl. wahl in Darmstadt gegen die Sozialdemokratie und in Gießen gegen die Nationalliberalen. Besonders erwähnenswert ist der mit großer Mehrheit errungene Sieg Korells in Wörrstadt. Sehr gut abgeschnitten hat das Zentrum, das seine zu verteidigenden Mandate sämtlich gehalten und den neu gebildeten Kreis Dieburg dazu gewonnen hat. Die Nationalliberalen stehen dreimal mit den Sozialdemokraten und zweimal mit den Freisinnigen in Stichwahl, die Sozialde= mokraten außerdem dreimal mit dem Bauernbund und einmal mit den Freisinnigen. Der Bauernbund hat in Oberhessen seinen Besitzstand gewahrt, er steht in einer Reihe von Stichwahlen, außer den schon genannten, noch in Nierstein, wo sein Kandidat, der der aus Wörrstadt verdrängte Wolf, mit dem nationalliberalen Schätzel die Klingen kreuzen muß. Eine sehr wesentliche Verschiebung, außer der Stärkung der fort= schrittlichen Fraktion, steht nicht in Aussicht. Die einschneidende Wirkung des Pluralstimmrechts ist in einzelnen Gebieten besonders start. So beträgt die Zahl der Zweistimmen- Wähler in Hungen 30 Prozent, in Lich sogar über 40 Prozent der Wahlberechtigten. In der gestern Abend stattgefundenen Versammlung der Gießener sozialdemokratischen Parteiführer wurde die Stichwahlparole ausgegeben: Beschlossen für Urstadt einzutreten. § Die Landtagsstich wahlen finden am 17. November statt. § Der durch die Neuwahlen ergänzte 34. Landtag hat in der Zeit von 1908 bis 1911 folgende Personalveränderungen erfahren. Durch Mandatsniederlegung sind ausgeschieden die Abgeordneten: Brenner( nat.), Das gesündeste Kindercontränk ist Kathreiners Malzloffan in Milch geloift. n Der Hessische Verein für Luftschiffahrt und der Oberhessische Automobilklub lassen bei günstiger Witterung am Sonntag einen Doppelballonaufstieg mit Automobilverfolgung stattfinden. Der Veranstaltung liegen militärische Gesichtspunkte zu Grunde. n Der Turnverein von 1846 hält heute sein Winterfest ab. Das reichhaltige Programm verspricht einen genußreichen Abend. o Friedberg. Dem Lehrer Georg Heidt in Leusel gelang es in Gemeinschaft mit seinem Nachbarkollegen Jung in Angenrod einen neuen Rechenapparat zu erbauen, der mit größtem Vorteil bei der Einführung in das Zehnersystem benutzt werden kann, aber auch die vier Grundrechnungsarten auf das beste veranschaulicht. in Alsfeld vorgeführt und fand den vollen Beifall der Der neue Apparat wurde auf der Kreislehrerkonferenz Konferenzteilnehmer. ! Aus Rheinhessen. Für eine Reihe von Gemeinden hat der diesjährige Herbst einen wahren Goldregen gebracht. In der nicht sehr großen Gemeinde Dienheim wurden für die Aiche 34 bis 43 Mark bezahlt. Da das gesamte Weinbergsareal 2200 Morgen beträgt, so erreicht der Gesamtbetrag der Weinbergs- ernte in diesem Jahre die Höhe von 1 650 000 Mt. ! Aus Rheinhessen. Als letzte Ernte dieses Herbstes findet die der Zuckerrüben statt. Es zeigt sich immer mehr, daß die ersten schlimmen Befürchtungen grundlos waren. Infolge des günstigen Witterungs= umlchlages ist auf eine Mittelernte zu rechnen. )( Nach einem so trodenen Sommerwie dem vergangenen haben die Wiesen und Viehweiden eine träftige Thomasmehldüngung in Verbindung mit Kali nötiger denn je. Wer in diesem Herbst glaubt, an der Düngung sparen zu können, wird bei der Heu- und Grummeternte im kommenden Sommer starte Enttäuschungen erleben. Hämorrhoiden auch goldene Adler genannt, werden verursacht durch Störung der Leber und des Darmes, speziell durch hartnädige Verftofpung und durch Genuß von viel scharfgewürzten Speisen und vielen Das Gehalt mocht 61 Sprituosen verſchuldet. In Dr. Wegener's Tee befizen wir ein wirklich probates Mittel diesen läftigen Bustand zu beseitigen. Man trinkt jeben Abend vor dem Schlafengehen eine Tasse von diesem Tee und die Wirkung ist überraschend. Preis M. 1.50, in Apotheken erhältlich; wo nicht vorrätig wende man sich an die Ferromanganingesell. schaft, Kronprinzenstraße 55, Frankfurt a/ M. Das Flugzeug im Tripolis- Krieg. Die Unterzeichnung der ganzen deutsch- französischen Bereinbarung dürfte nächsten Sonnabend erfolgen. Damit sind die deutsch- französischen Verhandlungen nun endgültig aum Abschluß gelangt. Ein furchtbarer Zyklon, verbunden mit einem heftigen Gewitter, ging am Mittwoch über ganz Sardinten gen nieder. Besonders schwer hatte die Provinz Cagliaro unter dem Unwetter zu leiden. Ein vollbesetzter Personenzug wurde in der Nähe der Stadt Cagliaro um geworfen, wobet zahlreiche Reisenden Verlegungen er Titten. Räuber unter sich. Sollos, einer der Banditen, die den Ingenieur Richter gefangen genommen hatten, wurde im mazedonischen Bergrevter von Räubern ge fangen genommen und ihm seine ganze Habe abgefagt, darunter auch sein Anteil am Lösegelde Richtera. Gewaltige Ueberschwemmungen haben in Algier große Verheerungen angerichtet. Ein Steinmeslager mit 48 Personen ist vom Boden verschwunden. 24 Let chen sind an verschiedenen Stellen aufgefunden worden. Eine Herde von 200 Rindern ist mit weaoeschwemmt worden. Der allgemeine Vertretertag der nationalliberalen Bartet, welcher zum 19. November nach Berlin berufen ist, wird eingeleitet werden durch eine Stzung des Bentralvorstandes am vorhergehenden Tage. In dieser Sizung wird nicht nur eine gründliche Aussprache über die allgemeine politische Lage erfolgen, fondern auch zu den bevorstehenden Netchstagswahlen burch einen Wahlaufruf Stellung genommen werden. Ein Wahlaufruf der Fortschrittlichen Volkspartet tst als erster der partetamtlichen Wahlaufrufe erfchtenen. Er läßt sich it. a. also vernehmen: Ein heftiger Wahlkampf ist im Gange. Der Wahlausfall wird von entscheidendem Einfluß auf die politische und wirtschaftfiche Entwicklung des deutschen Boltes sein. Es gilt, dte dem Gemeinwohl schädliche Herrschaft der reaktionären Mehrheit zu brechen und dem liberalen Bürgertum eine starke Vertretung im Reichstage zu verschaffen. Die taftische Verständigung mit den Nationalliberalen fichert in ren metsten Wahlkretsen den einheitlichen Aufmarsch und die gegenseitige Unterstübung der liberalen Parteten. Die Aufklärungs- und Werbearbeit muß mit allem Nachdruck betrieben werden. Große Mittel sind erforderlich, zumal die Gegner rechts und links zu ungewöhnlich hohen Aufwendungen für die Wahlrüstung entschloffen sind. Wir vertrauen auf die Opferfreudigkeit der Parteifreunde in Stadt und Land und erbitten tatkräftige Unterstüßung. Bon militärischer Sette wird uns geschrieben: So beklagenswert auch der blutige Krieg um Tri polis vom allgemein menschlichen Standpunkt aus ist, btetet er doch dem Militärfachmann eine erwünschte Gelegenheit, die neuesten Kriegsmaschinen auf ihre praktische Brauchbarkeit zu prüfen. Dies gilt vor allem von den Flugmaschinen, die hier zum erstenmale zur Verwendung gelangen. Ein endgültiges Urteil über ihren Wert wird man freilich auch aus diesem Kriege noch nicht gewinnen können. Denn einmal tft durch die gesamte Kriegslage der Verwendungsmöglich= feit der Flugmaschinen eine ziemlich enge Grenze gezogen, und sodann sind beide Kriegführenden im Flugwesen nicht auf der Höhe. Insbesondere fehlen den Türfen nicht nur die Flugmaschinen gänzlich, sondern fie verfügen auch nicht einmal über geeignete Abwehrwaffen gegen einen Angriff aus den Lüften. Die itaItenischen Flieger können dadurch die ihnen gestellten Aufgaben wie im Manöver erledigen. Denn durch das feindliche Gewehrfeuer brauchen sie sich nicht stören zu laffen. Die Erfahrungen, die man in dieser Hinsicht in Tripolis gemacht hat, sind nur eine Bestätigung der von den Sachverständigen auf Grund theoretischer Berechnungen abgegebenen Urteile. Bietet sich somit infolge der türkischen Inferiorität auf dem Gebiete des Flugwesens feine Möglichkeit, festzustellen, wie weit eine Flugmaschine auch gegen die modernen auf Autos montierten Stellfeuergeschütze oder auch gegen feindliche Flugmaschinen gesichert ist, so ist der tripolttanische Krieg auch nicht geeignet, öte Frage zu entscheiden, ob die Flugmaschine oder der Lent ballon den Vorzug verdient, denn durch das französische Beispiel angesteckt, haben die Italiener ihre militärische Luffchiffahrt zugunsten der Flugmaschinen Sie verfügen daher in Tripolts arg vernachläfftgt. Sozial Inschr freilic berreid Bandi Bezirk berelt, dennod geflind fer. N men u ftricher vorlieb Bezirk amili bung Inner zu, de laudi ein ge Famili nimmt Ei Große crfolgt in dem wird be bridge denen fanden, fich be Säufer lungen der ho Itzet ha haftet. Madrid und sei Darleh Kontor Ein Sechzehnjähriger als Mörder. In Nürtingen ( Württemberg) wurde Donnerstag nachmittag in et nem Feldhäuschen die Letche des 15jährigen Bäckerlehrlings Noll aus Oberndorf entdeckt. Die Untersuchung ergab, daß Noll von dem 16 Jahre alten LehrIing Schemm aus Oberndorf am letzten Sonntag angeschoffen und dann mit einem großen Stein, der neben der Leiche Tag, erschlagen worden tft. Die patriotischen Amerikaner. Aus Neuyork wird gemeldet, daß der Marineminister am Mittwoch der Parade von 102 amerikanischen Artensschiffen im Hudson beiwohnte. Bu gleicher Bett nahm Admiral Thomas die Besichtigung von 24 amerikanischen Kriegsschiffen in Los Angeles vor. Nachher waren die Schiffe zur Besichtigung des Publikums offen; in Neuvort sollen über 100 000 Personen die Schiffe besucht haben. Später bemerkten die Offiziere, daß die patriotischen Amerikaner alles, was nicht niet- und nagelfest war, als Andenken mitgenommen hatten. Von dem wertvollen Silbergeschirr, das die Stadt Utah dem Kriegs gleichen Namens geschenkt hatte, waren nur die größfen Stücke geblieben. liber keinen einzigen Lenkballon. Sicherlich hätte ein solcher gerade in Tripolis mit Erfolg Verwendung finben können, da ta den Luftschiffen so gut wie den Flugzeugen die Vernachläfftgung der Luftverteidigung durch die Türken zugute gekommen wäre. Vor den Flugmaschinen hätte ein Lenkballon jedenfalls den großen Vertell voraus gehabt, daß er auch bei Windstärken zu fahren vermag, bei denen der Aeroplan versagt, und dazu kommt noch, daß er seine Meldungen durch Funkspruch übermitteln und deshalb dauernd im Vorgelände bleiben kann. Aber wenn auch zweifellos unter den gegebenen Berhältnissen ein Lenkballon den Ita lienern gute Dienste leisten könnte, so bliebe doch noch immer die Frage offen, ob auch einem ebenbürtigen Gegner gegenüber das Luftschiff erfolgreich angewandt werden könnte. Kleine Nachrichten. Bei einem Schaufliegen stürzte in Pilsen der Aviatifer Schimunek ab und erfttt tödliche Verlekungen, denen er bald erlag. Sein Apparat wurde vollständig zertrümmert. Volkswirtschaftliches. Die Umfäße der großen Warenhänser. Dent Cons fectionär" wird mitgeteilt, daß von den verschiedenen großen Warenhäusern Frankreichs der Umfaß des Bon Marché im vorigen Jahre ca. 217 Millionen Franken betragen hat, davon wurden für 58 Millionen Waren ins Ausland verschickt. Der Umsatz des Louvre betrug im vorigen Jahre ca. 145 Millionen Franken. Die nachfolgenden Umfäße beruhen auf Schäzungen, die aber der Wirklichkett nahe kommen sollen. Der Umsatz der Galeries Lafayette erreichte im vorigen Jahre die Höhe von ungefähr 100 Millionen Franken, der Umsatz von La Samaritaine 160 Millionen Franken. Der Umfaß der Grands Magazins du Printemps betrug vor dem Umbau 80 Millionen Franken, nach dem Umbau ca. 100 Millionen Franken. Der Nettoverdienst des Bon Marche betrug im vorigen Jahre 13 Millionen Franfen. Von deutschen Warenhäusern ist offiziell nur der Umsatz der Firma Leonhard Ttet, Köln bekannt, da diese strma als Arttengesellschaft geführt wird. Er betrug im Jahre 1910 in Köln und sämtlichen deutschen Filialen der Firma 39,09 Millionen Mark. Die nengelieferten D- Rugwagen erster bis dritter Klasse haben gegenüber den settherigen recht schmalen Gepäckneßen nunmehr solche von 40 Zentimeter Ausladung erhalten. Während es bet den schmalen Negen feine Seltenheit war, daß ein größerer Handkoffer, eine Hutschachtel usw. während der Fahrt herunterftet, ist dies bei der jetzigen Brette und Tiefe der Neve kaum noch möglich. Das Luftschiff„ Schwaben" unternahm am Don nerstag zwet längere Rundfahrten über Berlin und feiner näheren Umgebung. Bet der zweiten Fahrt befanden sich in der Kabine des Luftschiffes 14 Personen, die Brinzen Eltel Friedrich, Bring JodAugust Wilhelm, Minister von Breitenbach und Staatssekretär Delbrück. Einen neuen Explosivstoff hat der Neuyorker Profeffor Wright erfunden. Die Wirkung soll dreimal so start sein, wie die des Dynamits. Dieser neue Explofivstoff soll den wichtigen Vorzug befizen, daß er ohne Gefahr gehandhabt werden kann, daß keine Erschütterung thit zur Explosion bringt und daß er eine Hize von über 130 Grad C. aushält. Wie man also sieht, kann man aus dem tripolitanischen Feldzug nur in sehr bescheidenem Maße für den Luftkrieg der Zukunft Lehren ziehen. Die interesfanteste davon Itegt jedenfalls in der Meldung, daß ein italienischer Flieger in ein feindliches Lager vier Sprengbomben geworfen habe. Zum ersten Mal ist hier ein Flugzeug nicht nur als Aufklärungsmittel, sondern als Waffe verwandt worden. Aber selbst angenommen, daß durch die Bomben eine Anzahl Türken getötet oder verwundet worden ist, so wäre das auch nur ein Erfolg, der durch eine gute Artillerie ebenso gut, wenn nicht beffer erzielt werden fann. Höchstens vermag infolge der Neuheit der Erscheinung durch die Luftbomben eine größere Bantt hervorgerufen sein. Das wird fich mit der Zeit natürlich geben. Ein solcher Erfolg würde jedenfalls auch noch nichts für den Nußen des Flugzeugs im Seefrieg beweisen. Die Erfahrungen, dte man während des russisch- tapanischen Krieges gemacht hat, haben gezeigt, daß von oben einfallende Gefchoffe felbft des schwersten Kalibers den modernen Panzerschiffen verhältnismäßig wenig anhaben können. So waren die im Hafen von Bort Arthur eingeschlossenen russischen Panzer, obwohl ste tagelang von dem 203 Meter- Hügel aus mit einem Stellfeuer von 500 fund- Gefchoffen überschüttet wurden, zum kleinsten Teil in ihren vitalen Tellen zerstört worden. Die meisten Schiffe wurden freiwillig von den Russen versenkt. Sicherlich würden auch Bomben, die vom Aeroplan aus geschleudert werden, keine bessere Wirkung erzielen, da die Verhältnisse für eine Flugmaschine noch weit ungünstiger liegen. Rundschau vom Cage. Politisches. nur Ein Lebensretter töslich verunglückt. Der Tanzmeister Bötsch in Innsbruck wollte ein Kind vor einem Auto retten und wurde hterbet überfahren. An den erlittenen Verlegungen ist er gestorben. Das Kind blieb unverleßt. Wissenschaft, Kunst und Citeratur. Eine Berliner Kunstausstellung 1913. In maßgebenden Berliner Kretsen besteht der Plan, zum Regierungsjubiläum des Kaisers im Jahre 1913 eine allgemeine große Kunstausstellung zit verausaiteit, die den Auffäwung der deutschen Kunst in den letzten 25 Jahren repräsentieren soll. Der Landesausstellungspart am Lehrter Bahnhof soll zu einem neuen Ausstellungsgebäude ausgestaltet werden, das bedeutend größeren Flächenraum als das heutige Gebäude besitzen würde. Der Kaiser stehe dem Gedanken sympathisch gegenüber, Ein Opfer feines Bernts. Der frühere praktische Arzt Hermann Garets, Assistent an der königlichen bakteriologischen Untersuchungsanstalt in München, ist, 36 Jahre alt, an einer im Laboratorium erworbenen Typhusinfektion gestorben. Der Kaiser wird Anfang Januar nach Breslau fahren und von dort einen Ausflug nach Alt Schmecks unternehmen, wo er und Prinz Heinrich als Gäste des Erzherzogs Friedrich auf Büffel tagen wollen. Der Jagdbesuch des Kaisers beim Fürsten zu Fürstenberg, der in der Zeit vom 5. bis 10. November geplant war, ist auf Mitte November verschoben worden. Der deutsch- französische Kongovertrag ist Donnerstag abend von dem Staatssekretär von Riderlen- Wächter und dem Botschafter Cambon unterzeichnet worden. 19) Aus Eifersucht. Roman von Mar Hoffmann. ( Nachdruck verboten.) Neue Museumsdiebstähle in Frankreich. Aus dem Museum von Lisieux find größere Mengen von Bildern, Münzen und feltenen Büchern verschwunden. Der Diebstahl wurde gestern abend entdeckt, dürfte aber schon vor längerer Zeit verübt sein. Von den Dieben fehlt bis jetzt fede Spur. Vermischtes. Das Wetter im November soll, wenn man alten Wetter- und Bauernregeln Glauben schenken darf, vorbedeutend für den Winter und für das folgende Jahr sein. Wie der November so der März" orakelt man in den östlichen Provinzen, während man im Süden glaubt, daß ein heller, falter November im Januar Regen und milde Luft bringe. Regen und Gewitter im November sieht der Landmann gern, denn„ im November viel Naß, im Juni viel Gras", und„ hat der November zum Donnern noch Mut, wird das nächste Jahr recht gut." Speziell am Allerseelentage wünscht man sich in katholischen Gegenden Regen,„ den Armenseelen zulieb". Auch wenn das Laub früh zur Erde fällt, schließt man auf einen guten Sommer. Dagegen ist Frost im Wintermonat nicht erwünscht, denn " wenn's im November frostet, es der Saat ihr Leben fostet," dagegen„ tut Novemberschnee der Saat nicht weh." Der Forstmann glaubt aus seinem Waldbestand, besonders aus den Buchen, auf die folgende Witterung schließen zu können, denn ein alter Spruch lautet: im November die Buche starr und fest, sich große Kälte erwarten läßt, fitzt aber im Holze noch viel Saft, viel' Nässe uns der Winter schafft." Tragödie eines Schauspielers. Der Schauspieler Hellmann in Bayreuth, ein neunzehnjähriger funger Mann, sollte zum erstenmale eine größere Rolle spielen, und zwar den Karl Moor. Als man sich in seiner Wohnung erkundigte, warum er nicht im Theater erschien, fand man ihn im Bett vergiftet vor. Nahrungsforgen sollen ihn zu dem Selbstmord veranlaßt haben. Tödlicher tufall beim Gewehrreinigen. As der Schußmann Heinemann in dem anhalttschen Städtchen Bernburg mit dem Reinigen feines Gewehres beschäf= tigt war, entlud sich dieses plöblich. Die Kugel drang seiner Frau in den Kopf, so daß deren Tod auf der Stelle eintrat. Herr v. Scharfenstein fuhr fort:„ Es war eine falt- berechnende Frau, die den Mann nur aus äußeren Rücksichten geheiratet hatte, innerlich aber immer noch die verderbliche Leidenschaft für Ste hegte. Sie war sicher, daß fener Mann nicht mehr lange leben konnte, dann mußte sie das hübsche Besitztum und etwas bares Vermögen erben und konnte, wenn sie erst Witwe war, Ihnen etwas ganz anderes bieten, als vor Jahren. Das hatte sie sich genau überlegt." Doktor Waldow stöhnte tief und nickte. Was dieser Kleine Herr thm hier so ruhig darlegte, war unumſtößliche Wahrheit! Er machte eine Pause, nahm wieder eine Prise, schob die Dose weit auf den Tisch zurück und sah den vor sich hinstarrenden Doktor forschend an. Möchten Sie sich nicht darüber äußern, Herr Doktor?" fragte er fast väterlich. zu ver begüte nun u Polizei Kennin Durchf sehr u feinen händler Stander D waren im gef Als da nierun nun in fest he seiner nen. G " itt ein Untern gehalt Sten len au D Krimi ist ein der be Die finderreiche Famille auf der Straße. Aus Barts wird geschrieben: Am Sonntag zog eine merfwürdige Karawane über die Großen Boulevards und durch das elegante Quartier der Madeleine und des Faus bourg Saint- Honoré. Auf einem elenden Handkarren war das Mobillar einer Arbeiterfamilie aufgeschichtet und thm folgte das Ehevaar Unland mit sieben Söhnen ein S natio rend haufe junge aus hatte Geldb Neuli Best thn v bilden mers bahnha fech den gr Bech a andere wurde Itzet d habhaf amte, Haltest Straße bald r deckte fremde und M tam, nahm ich mir zornbebend vor, nie mehr das Haus jener ehrlosen Verführerin zu betreten. Aber der Kranke zeigte ein so rührendes Vertrauen zu mir, daß tch es bet der Hoffnungsfreudigkeit, mit der er mich jedesmal begrüßte und entiteß, nicht übers Herz brachte, metnem oft gefaßten Vorsatz treu zu bleiben. Und nun begann sie plößlich von Schulden zu sprechen, die ich damals gewiß ihretwegen gemacht haben müsse. Ich konnte mir ihre Wissenschaft nicht erklären, denn ich wußte nicht, daß Grulich bei thr gewesen war; aber sie hatte recht, und nun erklärte sie mtr triumphierend, daß sie in kürzester Zeit in der Lage sein würde, mir alles zurückzuerstatten, denn es set ihre Schuld. So gemüt= und phantasievoll auch das Weib ist, so kann es doch in Fragen, bei denen es sich um ein persönliches Interesse handelt, äußerst materiell denken, und das war in hervorragender Weise bet thr der Fall. Sicher glaubte ste, sie könne sich in dieser plumpen Art durch das Geld metne Dankbarkeit erwerben und mich dadurch an ste fesseln. Es kam jener letzte Abend. Ich mußte thr gestehen, daß ich mit der ärztlichen Kunst am Ende set und daß die Auflösung in kürzester Zett erwartet werden müsse. Da, als der Kranke im tiefen Morphiumschlaf lag, trat sie an mich heran, sah mich flehend an und bat, indem sie mir ein Kuvert in die Tasche steckte:„ Nimm das! Ich bin glücklich, daß ich endlich in der Lage bin!" Was es war, wußte ich nicht und wollte es aus der Tasche ziehen und thr wiedergeben; aber sie drängte mich hinaus und füßte dabet so demütig meine Hand, daß ich über dieses sonderbare Verhalten ganz erstaunt war. Es war ein triber, stirmischer Abend, mich fröstelte, und ich eilte, nach Hause zu kommen. Dort angekommen, taumelte ich zurück, als tch das Kuvert geöffnet hatte. Es enthielt zwet Tausendmarkscheine. Ich legte das Geld in meinen Schreibtisch mit der festen Absicht, es thr am nächsten Tage wieder zurückzustellen. Was dann folgte, ist Ihnen bekannt." Der Doktor holte tief Atem und sagte dumpf: Da Ste ja doch alles wissen, so will ich es tun. Obwohl ich fühle, daß Ste vermöge einer Art Hellseheret auch das Fehlende noch darlegen könnten, denn für Ste scheinen die Herzen der Menschen von Glas zu sein.... Fraut Regierungsrat Marleben begleitete mich nach meinen Besuchen gewöhnlich bis an die Tür des Korridors, ja, sie sprach oft noch in dem Verandavorbau auf mich ein. In der ersten Zeit nur über den Kranken. Dann aber begann sie auch andere Dinge zu berühren und kam auf die früheren Zeiten zu sprechen. Ste gestand mir unter Tränen, daß sie den Regierungsrat, der nichts von dem früheren Verhältnis wußte, nur aus Liebe zu mir ge= Heiratet hätte, um mir dereinst alles vergelten zu können, was ich an ihr getan hatte. Obwohl das eine offenfundige Uebertreibung war, blieb sie doch stets dabet. Ste verstand sehr gut, rasch und sicher zu reden, und wußte meinen Vorhaltungen und Einwänden mit Gewandtheit zu begegnen. Schon wenige Monate, nachdem wir uns getrennt hatten, hatte sie den Regierungsrat im Theater kennen gelernt, und dieser hatte sich so schnell in sie vergafft, daß er sie sehr bald heiratete. Schon die Schnelligkeit dieses Schrittes, so versuchte ste mir einzureden, wäre ein Bewets dafür, daß sie nur an mich dabei gedacht hätte. Du warst damals arm sie duzte mich heimlich immer noch trotz meines Protestes dagegen!- ich wäre Dir bei meinen Lebensanspritchen nur hinderlich gewesen; jetzt aber bist Du schon ein geachteter Arzt, und wenn ich erst fret bin, dann komme ich nicht mit ganz leeren Händen. Zu solchen unerhörten Aeußerungen verstieg sie sich, und te= desmal, wenn ich nach solchen Geständnissen nach Hause Der Untersuchungsrichter nahm eine große Prise und fuhr fort:" Die Dame vermutete nun, daß Ste gleich wieder in ihr Netz gehen würden. Da aber wurde ste gewahr, daß sie sich in ihrer Annahme getäuscht hatte. Und nun begann der geheim gehaltene, aber deshalb nicht minder heftig geführte Kampf des Welbes um den Besitz des geliebten Mannes. In Gesellschaft waren Ste nte offen für sie zu erreichen, was blieb ihr also übrig? Sie mußte sich an Ste als Arzt wenden. Einer solchen Aufforderung würden Sie sich bei Ihrem Pflichtgefühl nicht entziehen, das wußte sie. Und nun glaubte sie ihrer Einwirkung durch ihre Schönheit auf Sie wieder sicher zu sein. Das aber war zu kühn von ihr, Ste blieben fest und ließen durch Ihr ganzes Verhalten merken, daß die frühere Zett für Sie begraben war. Da verschlimmerte sich der Zustand des Kranken, und um diese Zeit herum erfuhr sie durch jenen Grulich von Ihrer Schuld. Sie hat zu Ihnen darüber gesprochen. Was es war, soweit geht allerdings mein Kombinationsvermögen nicht." Bu uni bit get Morgen men no fallen, Erregu über d Ste th De beit alt zwischen Belchnete then Buf lit ja alle Db Ste betrifft, f bilillert f Das Berhört Dottor a Ja. fchreiben Er z Ichon ein größerer Der ger Hand, hinaus. G durchschaut nit. Ob Straft, him nem gune Drin richter den Gie jetzt Berdacht? Der S inem bef Sardinien Cagliato Bter Ber aro um ingen et diten, ble 1 hatten, bern ge abgejagt, htera. in Algier meblager 1. 24 Let worden. eichwemmt Nürtingen ag in et Bäderte Unter Iten Lehr nntag an , der ne der AvtaTebungen, vollständig Dem„ Cons ichte denen des Bon Franken en Waren re betrug fen. Die t, die aber Amfaß der e die Höhe Imsatz von Der Umfaz g vor dem Jau ca. 100 des Bon en FranIl nur der ekannt, da rd. Er bedeutschen ratur. In maßge um Regieeine allge Eit, die den En 25 Jah ellungspart isstellungs5 größeren zen würde. gegenüber man alten t darf, vorgende Jahr rz" orafelt 6 man im Ser im Ja und Gewit , denn„ im - und hat wird das erfeelentage Regen, den 6 früh zur mmer. Dainscht, denn ihr Leben Saat nicht Waldbestand, e Witterung lautet: große Kälte Saft, viel e. Aus Pate merfwür s und durch 5 des Fau Handfarren aufgefchichtet eben Söhnen Jr das Haus Aber der zu mir, daß der er mich Herz brachte, en. Und nun echen, die ich mliffe. Ich en, denn ich war; aber fie phierend, daß de, mir alles So gemitt nn es doch in das war in liches InterSicher glaubte urch das Geld Dadurch an fie mußte ihr geEnde fet und vartet werden Morphiumfchlaf nd an und bat, tedte:„ Nimm der Lage bin!" te es aus der de brängte mich ne Hand, daß erftaunt war. mich fröftelte, geöffnet batte Jch legte bas t angekommen, ten Abficht, es en. Was dann Sozialisten gebildet, die auf großen Tafeln bezeichnende Inschriften trugen. Auf den vorliegenden Fall ging freilich nur die Inschrift: Die Hausbefizer, welche fin derreiche Familien aufzunehmen fich weigern, find Banditen". Die Famille Unlaud hafte tm 20. Pariser Bezirk ihre Miete regelmäßig bezahlt und erklärte sich bereit, das nächste Viertelfahr vorauszubezahlen, und dennoch wurde ihr wegen der großen Bahl der Kinder gekündigt. Umsonst suchte Unlaud ein anderes Quarfter. Niemand wollte dte elfgliedrige Familie aufneh men und diese mußte daber, nachdem der Termin ver strichen war, mit ihrem Mobiliar im Treppenhaufe vorlieb nehmen. Als das Syndikat der Mieter des 20. Bezirkes hiervon erfuhr, übernahm es den Umzug der yamilie Unloud, beschloß aber daraus eine Kundgebung vor dem Elysee und vor dem Ministerium des Innern zu machen. Das ließ jedoch die Polizet nicht zu, der Bug wurde gesprengt und die Familie Unlaud über eine Stunde eingesperrt. Endlich fand sich ein gemeinnütiger Hausbesizer, der schon zwet große Familien beherbergt und nun auch die Unlauds dazunimmt. Ein amerikanischer Millionär als Brandstifter. Großes Aufsehen erregt die in Olbridge( New Versey) erfolgte Verhaftung des Millionärs Appelby. Er steht in dem dringenden Verdacht der Brandstiftung und wird beschuldigt, die seit mehr als einem Jahre in Oldbridge vorgekommenen zahlreichen Brandstiftungen, bet denen mehrfach Personen ihren Tod in den Flammen fanden, veribt zu haben. Auffälligerweise handelt es sich bei diesen Bränden nur um Appelby gehörende Häuser. Man glaubt, daß der Millionär die Brandstif= fungen aus dem Grunde verübte. um sich in den Besit der hohen Versicherungsprämien zu setzen. Bier Mädchenhändler in Saft. Die Altonaer PoItzet hat eine Gruppe gefährlicher Mädchenhändler vers haftet. Es handelt sich um einen gewissen Laurent aus Madrid, Wenzel aus Budapest und den Former Sunde und seine Frau aus Rußland. Laurent unterhielt ein Darlehensgeschäft. Für dieses hatte er eine be Kontoristin engagiert mit der Absicht, sie nach Ungarn zu verschleppen. Er stellte ihr Wenzel als einen sehr begüterten Herrn aus Ungarn vor, und dieser sollte sie nun unter einem Vorwande nach Ungarn bringen. Die Polizei bekam jedoch von der bevorstehenden Reise Kenntnis und verhaftete die ganze Gesellschaft. Bet der Durchsuchung ihrer Wohnung in Altona wurde eine sehr umfangreiche Korrespondenz beschlagnahmt, dte feinen Zweifel läßt, daß die Verhafteten mit Mädchenhändlern in aller Herren Länder in Verbindung standen. Der Berliner Sportpalast Vor einigen Monaten waren bereits Gerüchte über Zahlungsschwierigkeiten tm geschäftlichen Betriebe des Sportpalastes im Umlauf. Als dann die Gründung einer Attiengesellschaft zur Sanierung erfolgte, glaubte man, daß das Unternehmen nun in geordnete Verhältnisse tommen werde. Wie sich jezt herausgestellt hat, dürfte sich der Sportpalast auf feiner bisherigen Grundlage trozdem nicht halten fönnen. Es ist daher geplant, dte Elsfläche je nach Bedarf mit einem Parkett ußboden zu versehen, damit andere Unternehmungen, Versammlungen, Feste usw. dort abgehalten werden können. Schon mit Beginn der näch= ten Woche wird der Betrieb auf der Eisfläche einstwetlen ausgesetzt werden. Der König der Taschendiebe" ist von der Berliner Kriminalpolizei auf frischer Tat ertappt worden. Es ist ein aus Ungarn gebürtiger Kaufmann Paul Weiß, der besonders in Berlin arbeitete". Mit ihm wurde ein Hehler Wünschbach verhaftet, der seit langem internationalen Taschendteben Unterschlupf gewährt. Während der Caruso- Vorstellungen im Berliner Opernhause erwischte die Kriminalpolizet im Gedränge einen fungen Taschendieb, der sich als ein 19 Jahre alter aus Ofen- Pest stammender Kellner Liffat entpuppte. Er hatte zwet Damen die Handtaschen geöffnet und ihre Geldbörsen herausgenommmen. Liffat war noch ein Neuling und legte bald ein Geständnis ab. In OfenBest hatte er Weiß kennen gelernt, und dieser hatte ihn veranlaßt, sich in seiner Taschendiebesschule ausbilden zu lassen. Weiß war schon im Laufe des Som= mers in Berlin und ließ besonders an den Straßenbahnhaltestellen, wie in Treptow und Tegel, und vor den großen Vergnügungslokalen, wie dem Lunapart, sechs ausgebildete Schüler für sich arbeiten". Sein Pech aber wollte es, daß einer feiner Gehilfen nach dem anderen ertappt und hinter Schloß und Riegel gebracht wurde. Nach der Verhaftung des Lissat setzte die Po= Itzei alle Hebel in Bewegung, auch des Meisterdiebs habhaft zu werden. Am Mittwoch sahen Kriminalbeamte, die alle Weiß' Photographie besaßen, an einer Haltestelle an der Ecke der Königsgräßer- und Voßstraße zwei Männer, die ihnen bekannt vorkamen. Alsbald rief der eine künstlich ein Gedränge hervor und deckte den anderen, der diese Gelegenheit benußte, in fremde Taschen zu greifen. Jetzt griffen die Beamten zu und hatten den lange gesuchten Häuptling". Weiß und Wünschbach am Kragen. Betde wurden nach Moabit gebracht. " Jawohl, ungefähr, Herr Doktor!" Sie wurder am Morgen zu den beiden Toten gerufen, kurz verhört, kamen nach Hause und wurden von den Agenten überfallen, der Ihnen die Hölle heiß machte. In Ihrer Erregung über das eben Gesehene und in Ihrem Zorn über das Auftreten des verhaßten Menschen warfen Ste ihm schließlich das Geld hint. War's nicht so?" Der Doktor ntckte. - " Smt. Ich möchte nicht in Ihrer Haut gesteckt ha= ben an jenem und dem folgenden Tage und der da= zwischen liegenden Nacht! Danten Sie Ihrer ausge= zeichneten Konstitution, daß das nicht zu einem gänzli= chen Zusammenbruch bei Ihnen geführt hat! Aber nun ist ta alles vorüber, und wir sind am Ende. Was mich betrifft, so muß ich sagen, daß Sie keine Schuld trifft. Ob Sie vor der öffentlichen Meinung so rasch reha= bilittert sein werden, tst freilich eine andere Sache." „ Das heißt also, Herr Untersuchungsrichter, metn Verhör ist beendet und ich bin entlassen?" fragte der Doktor aufatmend. " Ja. Wollen Ste nur dieses kurze Protokoll unterschreiben?" Er zeigte auf einen Bogen hin, auf den er vorher schon einige Säße geschrieben hatte, denen er jetzt in größerer Geschwindigkeit mehreres hinzufügte. Der Doktor las es durch, unterschrieb mit unruhtger Hand, begrüßte die Herren kurz und ging langsam hinaus. Gott set Dank! sagte er zu sich. Dieser Mann durchschaut viel und weiß viel, aber alles weiß er doch nicht. Ob ich es je werde vergessen können? Gib mir Kraft, himmlischer Vater, dieses Grauenhafte aus metnem Innern zu tilgen! Drin im Zimmer aber fragte der Untersuchungsrichter den Kommissar von Bardekow:" Nun? Sind Sie jetzt zufrieden? Oder beharren Ste bet Ihrem Verdacht?" Der Kommissar sah thn und seinen Kollegen bedenkAngst. Dein Mann schimpft entsetzlich daheim!" Er werd doch net am End an Arbeit g'funden haben?" Das Rätsel von Tripolis. Die sonst so redselige römische Presse ist auffallend [ Hl geworden. Welche zurückhaltung sie fich neuerdings in der Berichterstattung über die Vorgänge in Tripolis selbst auferlegt, wissen unsere Leser, und über die Lage in Tobruk, Derna, Benghast und Homs, wo bekanntlich auch italienische Truppen, zum Teil nach hartem Kampfe gelandet find, schweigt sie sich völlig aus mit der Begründung, daß die Witterungsverhältnisse feine radiotelegraphische Berichterstattung zulassen. Es ist immerhin befremdlich und unseres Wissens auch neu, daß die Witterung einen derartigen Einfluß auf die drahtlose Telegraphie auszuüben vermag. Aber das afrikanische Klima hat schon zu mancher Enttäuschung geführt. Infolgedessen ist man hinsichtlich der Lage in tenen Hafenpläßen auf Vermutungen angewiefen, die sich in der Annahme zusammenfassen lassen, daß der Nachrich tendienst wohl nicht in dem Maße versagen witrde, wenn er fitr die Jtaltener Günstiges tu melden hätte. Türkische Quellen versagen in diesen entlegenen Gebieten natürlich fast ganz. In der Bevölkerung der titrtischen Hauptstadt steigt die Erregung über die von den Italienern in Tripolis begangenen Grausamfet= ten. Nach einer Meldung aus Salonikt hat das dortige jungtürkische Komitee einen Ausschuß gebildet, um Offiziere und Geldmittel nach Tripolis und der Kurenaita zu bringen; es soll ihm bereits gelungen sein, eine größere Bahl mit Geld woblausgestatteter Offtziere dorthin zu entfenden In Tripclis sollen bisher 2500 Mann italienischer Verstärkungen eingetroffen fein. Die Konsulate von Desterreich und den Bereinig= ten Staaten sind in das Innere der Stadt verleat morben, da die italienische Leitung anscheinend nicht mehr In der Lage ist, die Sicherheit außerhalb des enaften Stadtbezirkes zit verbirgen. Die Cholera nimmt nach bisher afferdings unbenlaubigten Meldungen in bedenklichem Make zit: angeblich maren am Sonntag 87 tallentsche Soldaten von der Teutche befallen, von benen 9 im Laufe der Nacht starben. Wie weit fte in der Bevölkerung verbreitet ist, läßt sich nicht feststellen. Vorbereitungen für einen Waffenstiftand. Nach einer Meldung der Frankf. Sta." aus Konftantinopel erhielt die forte aus London die wichtige und zweifellos zutreffende Melduna. daß von einer Großmacht in der vorigen Woche die Anregung zu etnem ollektivschritt der Mächte bet der Türkei ausging. Die Anregung ist auf fruchtbaren Boden gefallen und wurde von allen Großmächten akzeptiert. Die Ausfüh= rung des Schrittes ist bisher nicht erfolgt, der eingetretene Szenenwechsel in Tripolis mitrde ihr auch nicht förderlich sein. Jeder Vermittlungsversuch der Mächte fann zur Stunde nur mit einem tasto endiaen. Wie ferner verlautet, sind bereits zwischen verschiedenen entropäischen Kabinetten Besprechungen im Gange, melche die Basis für einen Waffensttilstand zwischen der Türket und Italten schaffen wollen. Die Türket dürfte bereit sein, in einen Waffenstilstand einzutreten, und Friedensverhandlungen zu begimen. falfa talten auf alle politischen Aspirationen in Tripolis verzichtet. Dafitr fit die Türket berett, Italten bedeutende Zugeständnisse ökonomischer und kommerzieller Natur in Trinolis zu machen. Eine benorftehende Aktion der italienischen Flotte? Malta, 8. November. Ster ist die Nachricht eingetroffen, daß ale italienischen Kriegsschiffe TripoHis verlassen und sich vereinigt haben, um nach den türkischen Gemässern zu gehen. Die Revolution in China. Nur felten erhelt ein Lichtstrahl das Dunkel, welches über dem Chans im Nangtsetal lagert und läßt einen Blick fun in das fortwährende Sin und Her in dem verzweifelten Ringen beider Gegner. So wird Jetzt der deutschen Kabelgrammgesellschaft aus Schanghat gemeldet: Die fatserlichen Trupen haben nach vorheriger Ankündigung die Chinesenstadt in Sanfau ir Brand geseßt, um weitere Straßenkämpfe zu verhitten. Es mittet eine riesige Feuersbrunst. Die Niederlassungen der Europäer find von dem Brand unberührt geblieben. Der Angriff der katferlichen Truppen auf Hanyang und Wutschang und die 1tebersetzung der Truppen über den Hanfluß und den Manatse merden vorbereitet. Demnach scheinen die Regierungstruppen noch immer im Vordringen zu fein. Nach amtlichen englischen Berichten bleibt die Lage in China ä it ßerst gefährlich. Das Edikt des Katfers macht nur geringen Eindruck, dte Revolution be= herrscht vollständig die sechs Provinzen Setschuan, Houve, Canton, Klangfe, Sonan und Schansi, greift aber auch auf die übrigen Provinzen über. In Peking selbst wird der Ausbruch der Revolution und die Abfebung der Dunaftie feden Augenblick befiirchtet. lich an.„ Glauben Ste denn beide, meine Herren, jezt an die vollständige Unschuld des Doktors?" „ Gewiß!" fagte der alte Herr, und Weide fragte fetnersetts:„ Warum denn nicht?" „ Warum nicht?" Ja, haben denn die Herren nicht die Miene und die Haltung des Doktors gesehen, als das Verhör zu Ende war, als er seinen Namen unterschrieb und dann hinausging? Das war nicht das Verhalten eines mun völlig schuldlos Entlassenen, der auch selber das Gefühl hat, daß er fret von aller Schuld ist, sondern vielmehr das Verhalten eines völlig Gebrochenen, der noch trgend etwas auf dem Herzen hat. Ich bin überzeugt, daß er noch ein Geheimnis mit sich herumträgt, das er uns ängstlich verborgen hält. Und deshalb mochte ich die Augen von ihm auch noch nicht wegwenden 44 ,, Netn, netn," unterbrach thn der Untersuchungsrichter, lassen wir doch diese Fährte fezt! Ste bringt uns nichts weiter und nur von anderen wichtigen Dingen ab, Herr von Bardekow." Der Angeredete trat gekränkt etwas zurück. Sollte sein Kollege die bessere Spur haben? Das wollte er doch erst noch sehen! Wie steht es mit der falschen Diakonissin und th= rem Spießgesellen, Herr Wetde?" fragte der kleine Herr. „ Noch nichts gefunden, versetzte dieser. " Suchen Ste! Suchen Ste!" mahnte Herr von Scharffenstein dringend.„ Es ist in der letzten Zeit so viel unentdeckt geblieben, wir müssen endlich einmal einen Schlag tun." Die beiden Kommissare verließen nach dieser Aufforderung mit ernster amtlicher Miene das rote Backsteingebäude. Herr von Bardekow begab sich nach einem gemütlichen Restaurant, um bei einem guten Glase Bter über die Lage des Doktors Waldow nachzudenken. Weide ging nach Hause, trat aber bald darauf wieder Beute meldet der Draht: Peking, 3. November. Ein Regiment, das den Kaiserlichen in Schenat an Hilfe geschickt worden ist, hat gementert, den Brigadegeneral getötet und über tausend Mandschus ermordet, unter ihnen den Gouver neur und seine Familie. Der Yamen des Gouverneurs wurde zerstört. Petersburg, 3. November. Die Revolution in China greift jetzt auch auf die Mongolei über. Die Mongolen verlangen die fulturelle und ökonomische Entwicklung des Landes durch Gewährung von Handels- und Industrtefonzesstonen an Ausländer, was vorher von den chinesischen Behörden stets hintertrieben worden sei. London, 3. November. Die Revolutionäre in Wutschang haben in einer Volksversammlung die Unabhängigkeit der Swangsi- Provinz mit Wutschang als neue Hauptstadt erklärt. Sie beschlossen, feine Steuern mehr nach Peking zu zahlen und ein unabhängiges Heer zu schaffen. Drabtnachrichten und Deuestes. Die Luftschiffmanöver in Göln. Gölu, 3. November. Gestern haben die Luftschiffmanöver ihren Anfang genommen. Die Luftschiffe haben einen aluminiumgrauen Anstrich erhalten wie die Kriegsschiffe. Drei Personen bei einem Brande umgekommen. 0 Neumünster, 3. Oktober. In Schönebeck bet Bordesholm entstand nachts in der Gastwirtschaft Harb Feuer, das schnell um sich griff. Der Gastwirt, seine Frau und ein Kind sind in den Flammen umgekommen, während zwei andere Kinder von Nachbarn gereftet wurden. Im Kampf mit russischen Revolutionären. Lodz, 3. November. Drei Männer verwunde ten einige ihnen auf der Straße begegnende Geheimpolizisten und flüchteten indem sie Schüsse abgaben, in ein Haus. Sechs Straßenpassanten wurden verwundet. Das Haus wurde von der Polizet umstellt. Man glaubt, daß die Männer Revolutionäre find. Berliner Getreide und Schlagtvichmarkt. Am Berliner Markt machte sich nur geringe Unternehmungslust bemerkbar. Neben den schwächeren Marktberichten vom Auslande wirkte das den jungen Saaten vorteilhafte Wetter einschränkend auf die Kauf luft. Die Ablieferungen der Landwirte, die noch mit Feldarbeiten beschäftigt sind, waren zwar nicht groß, aber die Vorräte durchaus genügend für die Versorgung des Bedarfs Außerdem geht der Mehlabsatz außerordentlich schlecht, und der Export stockt wegen zu niedri ger Preisgebote des Auslands. Zuletzt wurde die Stimmung für Weizen etwas fester, da sich für Lieferung im Mat etwas mehr Intereffe zeigte. Roggen fand in dem Umstande eine Stüße, daß Rußland voraussichtlich für diese Getreideart nur in geringem Maße von der diesjährigen Ernte sich ausfuhrfähig zeigen dürfte. Hafer war zu nachlassenden Forderungen im Januar Februar von La Plata angeboten, während die russischen Haferofferten knapper und verhältnismäßig teurer wurden; inländisches Material wird hoch im Preise gehalten. Das Geschäft in russischer Futtergerfte war im allgemeinen sehr ruhig, erst in den letzten Tagen wurde etwas mehr gehandelt. Mais war sehr still. Am legten Tage der Berichtswoche stellten sich die Preise für Lieferung im Dezember wie folgt: Weizen 207,25 M., Roggen 180,25 M. Safer 185.00 M, Mats 160,00 M Preise des städtischen Schlachtvieh- Marktes. 1. Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes, ungejocht 78-86 M., 6) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 73-80 M., c) mäßig genährte junge und gut genährte ältere 58-72 M. 2. Bullen: a) vollfleischige, ausgewachsene höchsten Schlachtwertes 75-80 M., b) vollfleischtge jüngere 71 bts 79 M. c) mäßig genährte füngere und gut genährte ältere 62-74 M. 3. Järsen und Kühe: a) vollfleischige, ausgemästete Färsen höchen Schlachtwerfes, bis zu 7 Jahren 67-70 M, c) ältere ausgemästete und wentg gut entwickelte jüngere ühe und Färsen 60-65 M, d) mäßig genährte Kühe und Färsen 49-57 M., e) gering genährte Kühe und Färsen bis 56 M, f) gering genährtes Jungvich( Freffer) 52-60 M. 4. Kälber: a) Doppellender fetnster Mast 107-140 M., b) feinste Mast fälber 103-110 M, c) mittlere Mast- und beste Saugfälber 95-103 M, d) geringere Mast- und gute Saug fälber 88-98 M. e) geringe Saugkälber 53-76 M. 5. Schafe: a) Maftlämmer und füngere Masthammel 72 bis 82 M., b) ältere Masthammel, geringere Mastlämmer und gut genährte junge Schafe 64-72 M, c) mäßig genährte Hammel und Schafe 44-68 M. 6. Schweine: a) Fettschweine über 3 Zentner Lebendgewicht 63-64 My b) vollfleischige Schweine 240-300 Pfund 62-63 M, c) vollfleischige 200-240 fund 60-63 M., b) vollfleischtge Schweine 160-200 fund 57-61 M, e) vollfletschige Schweine unter 160 Pfund 53-57 M, f) Sauen 55 bts 58 M. wie ein Strolch gekleidet auf die Straße, um einige Verbrecherkeller im Norden der Stadt zu durchstöbern. 7. Kapitel. Weide vermutete, daß lene falsche Diakonissin fami dem, der sich wahrscheinlich thren Bräutigam" nannte, viel leichter nachmittags in einem der sogen.„ Bouillonfeller" als des Nachts in einem Cafee aufzufinden sein würde. Diese Keller waren neuerdings in den weniger besuchten Gegenden entstanden und zeigten sich von außen ganz harmlos als alkoholfreie Erfrischungsstät= ten an, in denen man Kaffee, Kakao, Milch, Selterswasser, Limonade und den ganzen Tag über Bouillon erhielt. Von dem letzteren Getränkt, einer heißen, salzig schmeckenden Flüssigkett, auf der einige verdächtige Fettaugen schwammen, hatten diese Keller thren anhetmelnden Namen erhalten. Da das alles sehr harmlos aussah, so bot sich hier gerade ein Schlupfwinkel für mancherlei lichtscheues Gesindel. Besonders günstig war die Gelegenheit, dort zu jeder Tages- und Nachtzelt eine offene Tür zu finden, denn bet diesen unschuldigen Getränken brauchte der Inhaber keine polizeiliche Schankfonzession. Für Eingeweihte gab es freilich auch starke Getränke in genügender Anzahl, und es bedurfte nur der Kenntnis gewisser Zauberformeln, daß sich wie auf etn, Sesam, tu dich auf!" einige hinter dem Büffet verschlossen gehaltenen Türen öffneten und allerlet lehItche Flaschen mit den verschiedensten gebrannten Wasfern zum Vorschein kamen. Fortsetzung folgt.) Mein Haar fast verloren|| Jahr lang litt ich unter schrecklicher Schuppenbildung, verbunden mit unerträglichem Juckreiz, ich getraute mich fast nirgends mehr hin, well mir die Schuppen wie Mehl aus dem Haar schneiten und dabet verlor ich in kaum einem Jahr mehr als die Hälfte meines schönen Haares! Es dürfte kaum ein Haarmittel existieren, das ich, nicht in meiner Verzweiflung versucht habe, ich habe eine Unmenge Geld dafür ausgegeben, jedoch alles war vergebens, nich: 8 half! Durch Zufall erfuhr ich ein Rezept, bas von einem ersten Haarspezialisten stammt und das einen bekannten Herrn, der daran war, vollständig fahlköpfig zu werden, das Haar gerettet hatte. Ich ließ mir das Mittel anfertigen, muß aber gestehen, daß ich außerordentlich skleptisch an die Benugung ging, weil ich selbst nicht mehr auf Hilfe hoffte. Meine Ueberraschung werden Sie sich vorstellen können, als ich nach dreitägigem Gebrauch einen Erfolg sah, wie ich mir ihn nie hätte träumen lassen. Meine Schuppen waren wie weggeblasen, das Jucken verschwunden; sonst sab es beim Frisieren in meiner Umgebung aus, als ob ich Zucker verfreut hätte, jezt hatte ich kaum ein paar Schuppen im Kamm, sonst ging ein ganzer Busch meist kurzer Haare, jezt faum ein paar aus. Ich war derart überrascht, daß ich den Erfolg fast selbst nicht glauben wollte und meinen Bekannten das Mittel zu ver suchen gab, die aber ohne Ausnahme dasselbe Resultat erzielten! Und bis heute hält der Erfolg unverändert an, mein Haar entwickelt sich wieder zur früheren Fülle und hat ein ganz anderes Aussehen erhalten, früher brüchig und spröde, ist jetzt weich und biegsam! Das Mittel ist eine vollständig neue Eatdeckung und hat mit anderen Mitteln, die meist mit einer Riesenreklame angeboten werden, nichts gemeinsam. Wenn Sie das Mittel fennen lernen wollen, schreiben Sie mir eine Postkarte mit Ihrer genauen Abresse, ich lasse Ihnen dann sofort eine genaue Beschreibung und eine große Probe vollständig kostenlos zugehen, nur wollen Sie mir bitte sofort schreiben, da ich nicht weiß, ob ich bei der toloffalen Nachfrage in Zukunft noch das Muster gratis geben kann. Adreffieren Sie bitte Ihre Postkarte( nicht Brief, auch weder Geld noch Marken beifügen) an Frl. Lene Hertsch, Niederoderwin- Sachsen Nr. 1263. Underberg nongkampu Mary Butter 25 Preis- Medaillen! Underberg Boonekamp Semper idem Fabrikation alleiniges streng gewahrtes Geheimnis der Firma: H. UNDERBERG- ALBRECHT Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm II. RHEINBERG( Rheinland). Gegr. 1846. Anerkannt bester Bitterlikör! Man verlange einfach: ,, Underberg" Gesetzlich geschützte Wortmarke 17 826. Hochelegante Wohnungs- Einrichtungen Compl. Herrenzimmer Speisezimmer Schlafzimmer Clubsessel Ledersofas Teppiche Kleinmöbel Geldschränke 1 Pianos liefern wir in allen Stilarten zu billigsten Preisen. Unsere reichhaltige Möbelausstellung von 100 Musterzimmern ca. Heim steht jedermann frei zu Besichtigung ohne Kaufzwang. Um eine sofortige grössere Geldausgabe zu vermeiden, aber so schön und bequem als möglich zu gestalten, gestatten wir solventen Käufern, den trotzdem jedem Gelegenheit zu geben, sein Kaufbetrag gegen Vergütung von nur Zinsen in Monats- oder 5 Prozent Quartals- Raten zu tilgen. Garantiert Katalogpreise ohne Preiserhöhung. Man verlange den kostenlosen Besuch unseres Vertreters zwecks Vorlegung von Zeichnungen, Entwürfen etc. unter genauer An- Versand n. ganz Deutschl. gabe der Adresse. Teleph Amt 4 No. 9682 u. Ill 41. Telegr.- Adresse ,, Möbelbig". - - Hunderte v. Anerkennungen. Berliner Industrie- Gesellschaft m. b. H., Berlin, Köpenickerstr. 126, 1. Etg. Die Lösung der Korsettfrage Welche Dame will sich noch weiter zum Sklaven eines modernen Korsetts machen, nachdem das neue Untergewand ,, Kalafiris" als vollgültiger Korsettersatz seinen Siegeszug durch alle Kulturstaaten angetreten hat? ,, Kalafiris" hat im Gegensatz zum Korsett seinen Stützpunkt nicht in der Taille, sondern in der Hüfte, deren knockenstarre Unterlage eine feste Umschnürung sehr wohl verträgt. Kalafiristrägerinnen genießen daher völlige Freiheit der Bewegung und Atmung, fühlen sich in der Taille und in der Magengegend nicht eingeengt oder behindert und haben außerdem das angenehme Gefühl, daß, Kalafiris" nicht rutscht und nicht durch Strumpfbänder nach unten gehalten zu werden braucht. Bei normal gewachsenen Frauen gibt alasiris" lediglich die unverbildete Figur mit ihren edlen Linien wieder und ermöglicht es, ein Seleid zu tragen, welche: genau dieselben Schönheitslinien zeigt und die Frau in die Lage versetzt, Gesundheit und Schönheit in der Kleidung zu vereinigen. Bei deformierten Körpern wirkt Kalafiris" schönheitsverbessernd dadurch, daß es die Unschönheiten, wie starken Leib, persil Millionenfach verbreitet im In- und Auslande und überall beliebt ist Persil, das selbsttätige Waschmittel von unerreichter Waschund Bleichkraft. Ein Versuch führt zu dauerndem Gebrauch. Erhältlich nur in Original. Paketen. HENKEL& Co., DÜSSELDORF. Alleinige Fabrikanten auch de weltberühmten Henkel's Bleich Soda Blumenstäbe, Gartenpfähle Anhängeschilder, Erdbeerstützen Wilh. Streck, Bonn. Umsonst reichhaltiges Musterbuch Nr. 10. Vertreter gesucht zum Verkauf v. Bouillon- Würfel a. Gastwirte. Off. unt. F.B.P. 619 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. Landwirtssöhne und andere junge Leute erhalten kostenlos ausführlichen Prospekt der Landw Lehranstalt und Lehrmolkerei, Braunschweig, Madamenweg No 158.-Tausende Direkt. von Stellungen besetzt.- Krause. In 18 Jahren über 3600 Schüler im Alter v. 15-35 Jahren. Mit Freuden kann ich Ihnen mitteilen, daß ich durch Rino- Salbe von einem hartnäckigen, nassen Flechtenleiden befreit bin. Seit 10 Jahren waren meine Finger damit behaftet und schon nach kurzem Gebrauch der Rino- Salbe sind sie völlig geheilt. Ich sage Ihnen tausend Dank. P. 1. 1. 10. P. H. Diese Rino- Salbe wird mit Erfolg gegen Beinleiden, Flechten und Hautleiden angewandt und ist in Dosen à Mk. 1.15 und Mk. 2.25 in den Apotheken vorrätig; aber nur echt in Originalpackung weißgren- rot und Firma Schubert& Co., Weinböhla- Dresden. • Fälschungen weise man zurück. Bildhübschen 21 Jihr alten Raaben guter Herkunft an ordentliche Leute als Eigen zu vergeben Erziehungsbeitrag 30 Mark oder einmalige Abfindung. Curt Haase Berlin Gr. Frankfurterstraße 44. Entfettungs- Tabletten ,, Dr. Scholvien" Hervorragendes Mittel zur Erlangung einer schlanken Figur! Preis p. Fl. à 100 Tabletten M. 5.. gegen Nachnahme durch Versandhaus ,, Globus' ,, Cronberg T. -Beteiligungober Tellbaber erlangt man ficher n biskret b. gwechmäßiges Annoncieren! Kostenlose Beratung und bortell hafte Besorgung ber betr. Inserate burd, b. älteste Annoncen- Expedition Sansenstein& Fogler A.-G. Frankfurt a. 3. Aussehen, Geruch und Geschmack, das sind die drei den Appetit anreizenden Eigenschaften der Nahrungsmittel, denn ihre Wirkung ist es, die in der Ausscheidung der Verdauungssäfte durch die Speichel- und Magendrüsen zur Erscheinung gelangt. Zuerst wird das dem Auge wohlgefällige Aussehen und sodann das Aroma eines Nahrungsmittels den Appetit anregen, während der Geschmack erst dann seine Wirkung ausüben kann, wenn die Speise in den Mund gebracht ist. Hierdurch ist die große Bedeutung des äußeren Aussehens für die Bewertung eines Nahrungsmittels gegeben u.die Beliebtheit des Reichardt- Kakaos ist denn auch nicht zum mindesten auf die zum Genusse einladende Wirkung zurückzuführen, den er auf das Auge ausübt. Im Gegensatz zu der flumpfen, graubraunen Farbe der meisten anderen Kakaos zeigt Reichardt Kakao infolge der auf die Erhaltung der natürlich n Stoffe gerichteteten Fabritationsweise nur das natürliche Kakaorot der Bohne, das allein schon geeignet ist, den Appetit zu wecken. Naturreiner, durch keinerlet Gewürzbeimischungen gestörter Geruch und Geschmack erhöhen die oppetitretzende Wirkung des Reichardt: Kakaos, während seine vollendete Entfettung u. seine staubfeine Sichtung ihn zu der be: fömmlichsten und ergiebigsten Marke machen. Reichardt Schokoladen sind das Vollendetste, was die moderne Nahrungsmittel- Industrie hervorzubringen vermag. Verkauf zu Fabrifpreisen an Pribate in Gießen: Frau Emma Sellheim, Bismarckstraße 38 Hochfeln! Oel- Weiss. Giftfrol! Nicht oxydierend! Wird in verschiedenen Qualitäten empfohlen. alerteli Abgeh ausgabe Dienst Selter night Verl Nr. 5 der amtlic befchau m naten Ju gefchlacht 388 Bull rinder üb 3 Monat Schafe un $ Freim fugt find guftellen, Infanter 2. Naff. Leib- Gar ( nur G und das 34 Gieß n zertvere Univer Sopran Ten G schon ! Tagemur 10 3 Uhr münfti reichen das F Die Handelsschule. das E Einjährig- Freiwillige Prüfung. ften D bahn Kämp bringe verpfli Franz Jaeger, Hersfeld. Wissenschaftliche Selbst- Unterrichts- Werke verbunden Methode Rustin brief Fernunterricht. Der wissenschaftlich gebildete Mann. Das Gymnasium. Das Realgymnasium. Die Oberrealschule. DasAbiturientenexamen Die Höh.Mädohenschule. Die Studienanstalt. Das Lyzeum De Präparand. Mittelschullehrer- Prüf Der gebildeteKaufmann, Der Militäranwärter. Der Bankbeamte. Das Lehrerinn.- Seminar Bas Konservatorium. Diese ausgezeichneten Werke bezwecken: 1. den Besuch wissenschaftl. Lehranstalten vollständig zu ersetzen; 2. eine umfassende gediegen Bildung zu vermitteln; 3. auf Examen vorzubereiten. De Zweck wird erreicht: a) dass der Unterricht wissenschaftlicher Lehranstalten auf das Sorgfältigste nachgeahmt wird; b) dass der Unterricht in so einfacher und gründlicher Weise erteilt wird, dass jeder den ehrstoff verstehen muss, c) dass durch dauernde Selbstprüfung, Kortgesetzte Wiederholungen und ständige Uebungen das Erlernte dauernd befestig wird; d) dass bei dem Fernunterricht auf die Veranlagung jedes Schülers besondere Rücksicht genommen wird. Grosse Sammlung von Dank- und Anerkennungsschreiben kostenlos. Kleine Teilzahlungen. Ansichtssendungen bereitwilligst. Bernhardiner Wurf, Eltern höchst prämitert, billig anzugeben. Jan Faber, Großen- Lindru.' BONNESS& HACHFELD, POTSDAM. SO. Fettpolster auf den Hüften etc. nach Möglichkeit korrigiert und nach kurzer Zeit sogar beseitigt. Leidenden Damen bietet ,, Salafiris" gleichzeitig die beste unverrückbar festsitzende Leibbinde, ohne Schenkelriemen und Tragbänder. Von ganz hervorragender Bedeutung, ja geradezu unentbehrlich ist ,, Kalafiris" für werdende Mütter. Für diese ist ein Spezial- Modell" C" vorgesehen, welches der Bequemlichkeit, der Empfindlichkeit und der Leibe form entsprechend genau ange= paßt werden kann und Folgeerscheinungen der Niederkunft, wie dicken Leib verhütet. Unsere Kinder- und Backfisch- Kalafiris- genau nach der kindlichen Figur konstruiert sind zugleich die idealsten Geradehalter. Alle Kalasiris- Façons sind eingerichtet, ein Beinkleid und Unterrock anzuknöpfen, was ganz besonders das Entzücken jeder Dame hervorruft. Jlustr. Broschüren und Auskunft kostenlos. Kalasirishaus Frankfurt a. M. Große Bockenheimerstraße 17 Entresol. Di Wahl gefun ordne nach in de tergeh wird Den werd lamm auch bis 6 BroSonn berufe jamml Drtsob hörte, politifa litischen unterlie betr. 2 Werbar Geld gent braucht auf Schuldschein, schreibe sofort. Bis 5 J. rüd ahlb. Reell, diskret, zahlr. Dankschreiben. J. Stusche, Berlin 854 Dannewißstraße 32. Putzfrau gesucht. Buchdruckerei Klein, Seliersweg 83. Pa. Weißkrant Pa. Zwiebeln offerteren in 100 und 200 Zentner= Ladungen z. billigst. Tagespreisen G Rothschild öhne, Alsfeld Telephon 179. Damen wenden sich bei Störungen vertrauensvoll an Frau Thiele Berlin, Wrangelstrasse to. nun a haupt, Berjar Befan haupt fer bein lilifer. Eigentum und Berlag der Gießener Zeitung G. m. b. 5. Verantwortlich: Albin Klein. - Borm