aben. ant, 76 bel midt. ber The apfä lichen Weife gen en eler 33an 2.G, ( 155) 1 chte go, se derden Sinon hrten 2.26 ng Firms hla. ck. Porn.0,5. . no Helios all Frau Daden, 551. in. 3 Uhr nsjahr. and. 828 n. lack. atzen Polsterfachöbel elche mit at, fucht 7028 an Gießener Zeitung Bezugspreis 50 Pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) oterteljährlich 1,50 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den ZweigErscheint ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mt. jeden Werktag früh.- Die„ Illuftr. Weltrundschau" Redaktion: Itegt alle 14 Tage einmal gratis bei. Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 78. - ( 2. Blatt.) Schulentlassung und Berufswahl. Nur noch eine kurze Zeit trennt uns von Ostern, und die Stunde der Schulentlassung tritt immer näher und unwillkürlich drängt den betreffenden Eltern die Frage auf:„ Was soll unser Sohn werden?" Aber ge= rade da begegnen wir dem wunden Punkt, woran unser deutsches Handwerk krankt. Der Junge mag alles werden, nur kein Handwerker, sagt der Vater, obwohl er weiß, daß sein Vater und Großvater Handwerker waren, daß beide gut ausgekommen sind und er selbst ein recht blühendes Geschäft besitzt. Die Lehrlinge, welche in den letzten Jahrzehnten ein Handwerk erlernten, rekrutieren sich meistenteils aus jungen Leuten vom Lande, aus solchen, deren Mittel es nicht erlauben, etwas anderes zu erlernen, oder seltener aus Meistersöhnen, welche aus diesem oder jenem Grunde angehalten wurden, das Geschäft ihres Vaters zu erlernen. Der Sohn muß studieren, ist der einzige Wille des Vaters. Der Herr Meister hält seinen Sohn, der in wenigen Wochen der Schule entlassen wird, für talentvoll und meint, er begehe gewissermaßen ein Unrecht, wenn er ihn dem Handwerk zuführe und schickt ihn, nachdem er die Mutter von den Geistesgaben ihres Lieblings überzeugt hat, in eine höhere Schule. Das kostet allerdings Geld und der Meister sagt sich wohl auch im Stillen, daß er das Geld, was für den Sohn zu Studierzwecken verwendet wird, im Geschäft notwendig gebrauche, daß vielleicht er und seine Angehörigen sich Entbehrungen auferlegen müssen, um den übernommenen Verpflichtungen nachkommen zu können, allein er tröstet sich bald wieder mit dem Gedanken, daß der Sohn ihm und den Seinigen später für die gebrachten Opfer entschädigen werde. Letzteres fann auch zutreffen, wenn der Junge eine gute Erziehung im elterlichen Hause genossen hat, Talent und Fleiß in genügendem Maße besitzt und nebenbei vom Glück etwas begünstigt wird. Aber es gibt auch Fälle, in denen sich die Berechnung der Eltern als falsch erweist und dann sind die Angehörigen immer schlimmer dran, als wenn der Sohn Handwerker geworden wäre. Diese Möglichkeit ins Auge zu fassen, möchten wir allen mit Söhnen gesegneten Handwerksmeistern in ihrem und in ihrer Söhne Interesse dringend raten, zugleich aber möchten wir noch bemerken, es hieße sehr gering von dem Handwerkerstande und den Leistungen auf dem Gebiete der einzelnen Kategorien des Handwerks denken, wollte man annehmen, daß zur Erlernung eines Handwerks besondere Fähigkeiten vollständig überflüssig wären und man dem Handwerkerstande ohne dessen Schädigung Talente entziehen könne. Wir achten das Handwerk hoch und weil wir es tun, deshalb sind wir auch der Ueberzeugung, daß es in sehr vielen Fällen unflug gehandelt ist, wenn Handwerksmeister ihre Söhne mehr einem anderen als ihrem eigenen Stande zuzuführen bestrebt sind, weil sie eben glauben, dieselben könnten ihre Fähigkeiten in einem anderen Stande besser, rentabler verwerten. Wenn aber dem Handwerkerstande alle talentvollen jun gen Leute entzogen würden, dann würde es zweifelsohne noch mehr den Krebsgang gehen, als es jetzt schon leider der Fall ist. Es darf nämlich nicht vergessen werden, daß nicht nur materielle Mängel es sind, die dem Handwerkerstande in unserer Zeit Blühen und Gedeihen erschweren, sondern das auch geistige Unterbilanz daran Schuld trägt, daß das Handwerk seiner einstigen Höhe herabgesunken ist. Aber auch nicht immer besitzt der Handwerkersohn die Fähigkeiten zum Studieren, trotzdem soll er dem Handwerk entfremdet werden und kommt bei einem Kaufmann in die Lehre oder auf irgend ein Bureau als Schreiber. Wenn sich aber auch hierzu als untauglich erweist, dann soll er doch noch Handwerker werden. Von einem Handwerksmeister unserer Tage aber verlangt man nicht allein eine gewissenhafte Ausführung seines Berufes, sondern er soll ein Mann sein mit flarem Blick für Vorgänge auf allen Gebieten, die ihn in seiner Stellung berühren und gleicherzeit verlangt seine persönliche Sicherheit, daß er sich die nötigen kaufmännischen Kenntnisse aneigne. Ein Handwerker soll jederzeit in der Lage sein, Kaufmann zu werden und in den meisten Fällen kann er das auch. Ein Kaufmann hingegen fann niemals Handwerker werden. Kaufleute ohne Stellung gibt es eine Unmenge. Tüchtige Handwerker hingegen, die nichts zu tun haben, sind Seltenheiten. Ebenfalls sind alle Studienfächer von der Jurisprudenz bis zur Theologie, Postfach und Baufach bedenklich überfüllt. Jahrelang können diese Leute warten, bis sie eine auskömmliche Stellung erhalten. Auch gibt es viele Aerzte und Rechtsanwälte mit ungenügend Praxis. Deshalb ihr Herren von er b Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei des Großherzoglichen Polizei Amfes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. ( Haus Brüder Schmidt.) sowie vieler anderer Samstag den 1. April 1911 Handwerksmeister in Stadt und Land überlegt die Sache ernstlich, denn es ist eine Lebensfrage. Hat euer Sohn Kenntnisse, so entführt ihn nicht dem Handwerksstande, denn ob einer studiert oder Kupons abschneidet oder ein paar Stiefel arbeitet, daß sollte im Bezug auf sein Ansehen ganz gleich sein; d. h. der Mensch sollte nach seinen Taten, nach seinen Können geschätzt werden, nicht aber nach dem, was er ist, was er sein will oder was er hat. K. H. Die Kosten der nächsten Reichstagswahl. Alle Eventualitäten der kommenden Reichstagswahl werden schon lebhaft erörtert. Auch die Kostenfrage wird bereits besprochen. Wie teuer werden die nächsten Reichstagswahlen für die einzelne Partei sein? Fabelhafte Summen werden genannt. Man weist auf die letzten Ersazwahlen mit dem riesigen Aufgebot von Rednern, Flugschriften und anderen Agitationsmitteln hin und berechnet danach die Gesamtkosten der nächsten Reichstagswahlen. Natürlich sind die so erhaltenen Ziffern glatte Uebertreibungen. Es ist ja ohne weiteres klar, daß die Parteien bei allgemeinen Wahlen bei weitem nicht dieselben Kosten für die einzelne Kandidatur aufwenden können, wie bei Ersazwahlen. Auch sind die Gerüchte über die Kosten einzelner Ersatzwahlen, die angeblich aus einem sagenhaften Riesenportemonnaie des Hansabundes gezahlt worden sein sollen, wohl unendlich übertrieben. Will man die Frage nach den Kosten der nächsten Reichstagswahlen halbwegs richtig beantworten, so muß man folgende Berechnung anstellen. Wir hatten bei den letzten Reichstagswahien insgesamt 1600 Kandidaten. Nehmen wir auf Grund der gegenwärtigen Parteikonstellation an, daß sich diese Zahl das nächste Mal etwas vermindert, und vielleicht im Durchschnitt nur 1200 beträgt. Die Kosten, die auf jede dieser 1200 Kandidaturen entfallen, werden natürlich stark beeinflußt durch die vorhandene Finanzkraft der einzelnen Parteien, durch die Persönlichkeit des Kandidaten, durch den Fleiß der Gegner im Wahlkreis und durch die Aussichten auf Erfolg. Von einer ehren- und schandenhalber aufgestellten 3ählkandidatur bis zu einer hoffnungsvollen, aussichtsreichen, ist auch finanziell ein großer Gradunterschied. Immerhin darf man bei der heutigen starken Konkurrenz, die sich die Parteien untereinander machen, auch für die lumpigste Zählkandidatur nicht weniger als 3000 Mark rechnen. Nach oben hin mag die Grenze für gewinn- bare Wahlkreise auf 12 000 bis 15 000 mt. für die Partei festgesetzt werden, obwohl zweifelslos zahlreiche Kandidaten erheblich mehr verbrauchen und zahlreiche andere ihre Wahlkreise mit viel weniger Geld gewinnen. Hiernach wären die durchschnittlichen Normalkosten für jeden Kandidaten auf etwa 8000 bis 9000 Mt. anzusetzen. Insgesamt verursachte danach also die nächste Wahlbewegung für die Parteien zusammen 9,6 bis 10,8 Millionen Mark, oder rund 10 Millionen nur die Agitawohlgemerkt! Mart. Das sind tionskosten der Parteien. Was außerdem den Behörden und zahlreichen Privaten für Vorbereitung und Durchführung der Wahlen an Unkosten entstehen, ist sicher gleichfalls eine erkleckliche Summe. Man sieht also, daß die Frage der Neuwahl zum Reichstage nicht nur eine politische, sondern auch eine finanzielle Frage von erheblicher Tragweite ist. * - Reichstagswahlvorbereitungen. V Jm Reichstagswahlkreise Alzey Bingen stellten die Sozialdemokraten den Redakteur Ad elung als Kandidaten auf. Für die Nationalliberalen kandidiert Dr. Becker- Sprendlinden. Als Reichstags= kandidat für den Wahlkreis Mainz- Oppenheim hat, der " Frks. 3tg." zufolge, die Fortschrittliche Volkspartei den badischen Landtagsabgeordneten Hummel in Aussicht genommen. * = Altena Iserlohn. In Altena fand eine Versammlung der Vertrauensmänner der christlich- sozialen Partei des Wahlkreises Altena- Iserlohn statt. Einstimmig wurde beschlossen, den Stadtverordneten Eisenbahnschlosser Albert Schweizer aus Siegen als Reichstagskandidaten aufzustellen. Soziales. Jn Schmiedeberg im Riesengebirge ließ der chrisil. Textilarbeiterverband Einladungszettel für eine Gewerkschaftsversammlung am 23. Februar zur Verteilung brin50 ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Re flameteil auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszteles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg. | gen. Darob große Empörung bei den sozialdemokratischen Gegnern. Alle Einschüchterungsversuche hinderten aber nicht, daß die Zettel verteilt wurden.„ Da eilte ein „ Genosse", so berichtet die Reustädter Zeitung", schnurstracks zu der sonst so viel geschmähten Polizei und brachte zur Anzeige, daß die christlichen Gewerkschaften Flugblätter verteilten, wo kein Drucker und Verleger unterzeichnet sei". Für die ersehnte Beschlagnahme war es zu spät, aber die Denunziation hatte noch den Erfolg, daß der Zettelverteiler vor den Kadi zitiert und die Versammlung polizeilich überwacht wurde. In einem Steinbruch in Kiefersfelden gingen Sozialdemokraten zum Arbeitgeber und denunzierten christlich- organisierte Steinarbeiter als Drückeberger, obschon dies nur auf Kosten der Wahrheit geschehen konnte. Das ist sozialdemo= kratische Solidarität! Literarisches. - Europas fleinste Republik ist nach einer Mitteilung, die wir dem„ Buch für Alle" entnehmen, nicht San Marino oder Andorra, sondern Tavolara, eine Insel, die an der Nordostküste Sardiniens liegt, und die so klein ist, daß man sie auf einer gewöhnlichen Landkarte nicht findet; ihre Bevölkerung besteht zurzeit aus sechzig Köpfen. Eins der schönsten und unterhaltendsten Blätter ist die über die ganze Welt verbreitete Familien- und Modenzeitschrift Mode und Haus". Auch die letzte Nr. ist wieder sehr gut ausgestattet.„ Mode u. Haus" kostet trotz seines reichen Inhalts pro Quartal nur 1 M., mit Moden resp. Handarbeiten- Kolorits Mt. 1.25. Abonnements bei allen Buchhandlungen und Postanstalten. Gratis- Probenummern bei ersteren und durch den Verlag John Henry Schwerin, Berlin W. 57. Höchste Zeit ist es zur Erneuerung Ihres Abonnements auf die ,, Gießener Zeitung" Um eine Unterbrechung in der Zustellung zu verhindern, bitten wir Sie, diesen Zettel auszufüllen und an unsere Expedition sofort einzusenden. Sofern Sie noch nicht Abonnent unserer Zeitung sind, bitten wir Sie, dieselbe für 1 Monat zur Probe zu bestellen und wir sind überzeugt, daß wir Ihre Zufriedenheit erringen. Das Abonnement kostet monatlich 50 Pig., vierteljährlich 1.50 Mt. frei ins Haus geliefert. In unserer Expedition, Seltersweg 83( Laden), a b= geholt 1.20 Mt. Wir bitten Sie, falls Unregelmäßigkeiten in der Zustellung vorkommen, uns dies sofort mitzuteilen, damit Abhilfe geschafft werden kann. Hochachtungsvoll Der Verlag der Gießener Zeitung ( Gießener Neueste Nachrichten) B. m. b. H. Bestellzettel. Unterzeichneter bestellt hiermit 1 Exemplar der ,, Gießener Zeitung" für das 2 Quartal 1911 zum Abonnementspreis von Mk. 1.50 den ten 1911 Name: Straße: nicht, was ich habe, sondern mas ich schaffe, if mein Reich. Carlyle. Das Reich der Frau. Die sogenannte Schlüsselgewalt der Frau. Während unser Bürgerliches Gesetzbuch im allgemeinen keine Befugnis der Ehegatten zu gegen. seitiger Vertretung in Verhinderungsfällen kennt, verleiht es der Srau innerhalb ihres häuslichen Wirkungskreises die Befugnis, ihren Mann zu vertreten. Diese Vertretungsmacht ist unter dem Namen Schlüsselgewalt bekannt und gehört zu den volkstümlichsten Rechtssätzen. Das schließt freilich nicht aus, daß über das Wesen dieser Schlüsselgewalt, wie man sich jeden Tag überzeugen kann, durchaus unrichtige Anschauungen verbreitet sind. Dieser Umstand mag in Verbindung mit der Wichtigkeit der Sache mancher Leserin die folgenden Erläuterungen willkommen erscheinen lassen. Der§ 1357 des Bürgerlichen Gesetzbuches, der die Regelung der Schlüsselgewalt enthält, lautet folgendermaßen: " Die Srau ist berechtigt, innerhalb ihres häuslichen Wirkungskreises die Geschäfte ihres Mannes für ihn zu besorgen und zu vertreten. Rechtsgeschäfte, die sie innerhalb dieses Wirkungskreises vor. nimmt, gelten als im Namen des Mannes vorgenommen, wenn nicht aus den Umständen sich ein anderes ergibt. Der Mann kann das Recht der Srau beschränken oder ausschließen. Stellt sich die Beschränkung oder die Ausschließung als Mißbrauch der Rechte des Mannes dar, so kann sie auf Antrag der Srau durch das Vormundschaftsgericht aufgehoben werden. Dritten gegenüber ist die Beschränkung oder die Ausschließung nur nach Maßgabe des§ 1435 wirksam." Bier ist zunächst zu bemerken, daß die Srau die Schlüsselgewalt ohne Rücksicht auf den Güter. stand, in dem sie mit ihrem Manne lebt, hat. Es ist also gleichgültig, ob die Eheleute in gesetzlichem oder einem vertragsmäßigen Güterstande leben, d. h. ob fie einen Ehevertrag abgeschlossen haben oder nicht, ob fie allgemeine Gütergemeinschaft, Errungenschaftsgemeinschaft, Sahrnisgemeinschaft oder welchen Güterstand sonst vereinbart haben. Die Schlüsselgewalt steht sogar zum Schutz deutscher Gläubiger einer ausländischen Ehefrau, die mit ihrem Gatten in Deutschland wohnt, zur Seite, soweit fie für die Gläubiger günstiger ist, als das ausländische Recht. Die Schlüffelgewalt hat die Bedeutung, daß die in Srage kommenden Handlungen der Srau rechtliche Wirkungen nur in der Person ihres Mannes hervorbringen. Der Mann wird also allein aus diesen Bandlungen berechtigt und verpflichtet. Daraus folgt, daß die Gläubiger sich nur an den Mann halten können, nicht an die Srau, auch, wie schon erwähnt dann nicht, wenn die Eheleute in Gütertrennung leben. Macht also z. B. die Srau Einkäufe für die Küche, ohne bar zu bezahlen, so ift lediglich eine Schuld des Mannes entstanden. Da der Mann Schuldner geworden ist, so könnte auch nur er vom Gläubiger verklagt werden. Dies ist für ihn äußerst wichtig, weil seine Srau in dem Prozesse als 3eugin auftreten kann, und er in ihr ein wertvolles Beweismittel hat. Diese Schlüsselgewalt hat die Srau innerhalb ihres häuslichen Wirkungskreises". Was darunter zu ver. stehen sei, muß im Streitfalle durch Entscheidung des Gerichtes festgestellt werden. ( shiba final Mit dem, was du felbft tun kannst, bemühe Thomas Befferson: Lebensregel. nie andere. 02 halb des Ansatzes al abgebunden wurde. Die nicht zu langen Enden find in awei Schmachtlocken geordnet, für die man das haar am Abend aufwickeln muß. Am Morgen nimmt man dann eine flache Strähne des aufgewickelten Baares, dreht sie spiralförmig über ein Eisen oder über das aus Großmutters Beiten bekannte, nach unten fich verjüngende Lockenholz, bürstet hierauf die Enden recht feft und glatt rund um den Stock und zieht diesen dann vorsichtig heraus. nicht allzuviel Baar erfordert ferner die letzte Srisur, die aus drei lofen Locken. puffen besteht. Auch hierfür wird das Baar von Ohr zu Ohr abgeteilt, hierauf in einen schiefen bezw. seitlichen Scheitel geordnet und leicht onduliert. Das Hinterhaupthaar wird gut durchgebürstet und etwas oberhalb des Ansatzes durch ein schmales Band abgebunden, worauf man das untere Baar mit dem Kamme lockert. Man steckt hierfür den Kamm von oben in das Baar und dreht ihn dann nach unten. Nun hat man das Vorderhaar erst nach den Seiten zu zu kämmen, worauf es umgelegt und nach hinten gekämmt wird. Bier wird es an dem Hinterhaar mit einer Nadel befestigt; handelt es sich um sehr kurze Enden, ist es vorteilhafter, diese um das abgebundene Baar zu wickeln. Je nach der Stärke des Baares teilt man es in zwei oder drei Strähnen, von denen man jede gut aus. bürstet, toupiert und dann über zwei Singer aufrollt, worauf fie durch zwei rechts und links ein. gesteckte Nadeln befestigt werden. Zum Schluß zieht man die Locken mit den Singern sorgsam aus. einander, so daß das haar eine schöne Rolle bildet. Schönes Baar ist der Stolz der Srauen und doch wird in seiner Pflege viel gesündigt. Es muß täglich gebürstet und gekämmt werden. instude Neuartige Spielschürze für Knaben. Das Schürzentragen bedeutet bei Knaben immer ein Kampf, und die Schürze bleibf der Stein des Anstoßes, besonders für jene Knaben, die bereits die Schule besuchen. Und doch wollen auch fie shouding fich tummeln nach Herzenslust, ohne Rücksicht auf ihren äußeren Menschen. Wir haben nun hier eine Schürze abgebildet, die von jedem Knaben, wenn auch nicht mit tausend Sreuden, wenigstens zumba Anfang nicht, so doch ohne Kampf getragen wird. Die Schürze istas, suuredild sowohl in Frankreich und Belgien, wie auch in der Schweiz bekannt und dient dort als offizielle Schulschürze, die, mit dem Namen des Trägers bezw. der Trägerin versehen, in der Schule bleibt und von allen Mädchen und den kleineren Knaben getragen werden muß. bind Neben dem großen, praktischen Vorzug der Schürze hat das Vorgehend der Schulbehörde den ethischen Wert, daß die Klassenunterschiede im Aeußeren verschwinden und damit aber auch manche Regung des Neides, die ja im Kinderherz so leicht entsteht, unterdrückt wird. Als material dient schwarzer Alpakka, wodurch ihr jedes spezifisch etornweibliche Ansehen genommen ist, außerdem läßt sich Apakka leicht reinigen. An eine schmale Paffe fügt sich das Vorderteil glatt, während die Rückenteile leicht eingereiht ansetzen. Das Praktische liegt nun vor allem in den mäßig weiten Bemdenärmeln, die vorn durch ein festanliegendes Bündchen abgeschlossen werden und dadurch d die Rockärmel schont. Ein roter Lackledergürtel hält die Schürze im Taillenschluß zusammen. Eine interessante Streitfrage ist dabei die, ob eine Srau, die von ihrem Manne getrennt lebt, ohne von ihm geschieden zu sein, die Schlüsselgewalt hat. Die Gerichte haben diesen Sall verschieden beurteilt. Eine neuere Entscheidung geht soweit, zu sagen, daß die Schlüsselgewalt der Srau stets zustehe, weil der häusliche Wirkungskreis der Srau erst durch die Auflösung der Che wegfalle. Die herrschende Meinung macht jedoch die Schlüsselgewalt von der Sührung eines gemeinsamen Baus. haltes abhängig. Es war vorhin die Rede von einem Vorteil, den der Mann aus der Schlüsselgewalt seiner Srau durch deren Beugnisfähigkeit gewinnt. Anderseits liegt es auf der Band, daß die Schlüsselgewalt einer törichten oder gar böswilligen Srau die Rechtslage des mannes arg gefährden kann, da er ja aus den Bandlungen seiner Srau verpflichtet wird. Dieser Gefahr begegnet das Gesetz dadurch, daß es dem Manne das Recht verleiht, seiner Srau die Schlüsselgewalt zu entziehen. Diese Entziehung muß ins Güterrechtsregister eingetragen werden, damit sie allen Gläubigern gegenüber mit Sicherheit wirkt. Ohne die Eintragung wirkt sie nur, wenn der Gläubiger die Entziehung gekannt hat, und dies müßte im Streitfalle der Ehemann beweisen. Es ist daher ebenso lächerlich wie unzweckmäßig, wenn ein Ehemann, wie man es jeden Tag sehen kann, in der Zeitung annonciert, er warne jedermann, seiner Srau etwas zu borgen, da er nicht hafte. In Wirklichkeit haftet er doch, wenn er nicht G nachweisen kann, daß der in Srage kommende Gläubiger die Annonce gelesen hat. Gedankenlose Rücksichtslosigkeiten- Frau.displ Die Stau braucht sich die Entziehung der Schlüsselgewalt nicht gefallen zu laſſen, wenn sie ohne ein Wort an die kaufende Frau. zureichenden Grund erfolgt. Dann hat die Srau folgenden Weg einzuschlagen. Sie muß beim Vor. mundschaftsgericht( Amtsgericht) den Antrag auf Aufhebung der Entziehung stellen. Das Vormund. schaftsgericht erörtert die Sache nnd beschließt entweder die Aufhebung oder lehnt den Antrag der Srau ab. Gegen die Verfügung kann im ersteren Salle der Mann, im letzteren die Srau, binnen 14 Tagen nach der Bekanntmachung der Verfügung die sogenannte sofortige Beschwerde einlegen, über die dann das Landgericht zu entscheiden hat. Wird innerhalb dieser Srist die sofortige Beschwerde nicht eingelegt, so wird die Verfügung des Vormundschaftsgerichtes rechtskräftig. Legt die Srau eine Ausfertigung der rechtskräftigen Verfügung auf dem Güferrechtsregister, das ebenfalls beim Amts. gerichte geführt wird, vor, so wird auf ihren Antrag die Eintragung der Entziehung der Schlüssel. gewalt gelöscht. So versucht das Bürgerliche Gesetzbuch das Recht der Schlüsselgewalt in einer Weise auszugestalten, die allen Lebenslagen gerecht wird. Es ist Sache der Beteiligten, von diesem Rechte den angemessenen und zweckmäßigen Gebrauch zu machen. Dr. jur. 2. Moderne Backfischfrisuren. Als Ergänzung der Konfirmationskleidung in der vorhergehenden Nummer, bringen wir heute für unsere jugendlichen Leserinnen drei hübsche und kleidsame Srisuren, die moderne Silhouette zeigen, ohne outriert zu erscheinen. Hören wir allenthalben von individueller Kleidung sprechen, so gilt das Betonen des Persönlichen besonders für die Srisur. Verändert doch nichts mehr den gewohnten Ein. druck, als eine neue Srisur und darum hängt ein mehr oder weniger günstiger Eindrück zum großen Teil von der Srisur ab. Bestimmte Regeln gibt es nur einige. So kann der markante Scheitel je nach seiner Aus. führung, ob er mehr oder weniger betont wird und je nachdem das Baar glatt oder wellig ist, sowohl von schmalen wie vollen Gesichtern getragen werden. Niemals dürfen Gesichter mit hoher Stirn das Baar vorn hochstehend, an den Seiten anliegend arrangieren. 09 Rücksichtslosigkeiten pflegt man als das Privileg des Groß( bi 1919 niella städters im allgemeinen und des Mannes im besonderen zu bezeichnen; gedankenlose Rücksichtslosigkeiten jedoch waren bisher das Vorrecht der asiq matnidap sid Srauen, die wir doch zugleich als Büterin der Caritas zu sehen wünschen. Beute möchten wir auf eine jener gedankenlosen Rücksichtslosigkeiten aufmerksam machen, die ganz besonders das Interesse der Srauenwelt erregen muß, da es sich um das Wohl unserer Geschlechts. genossinnen handelt. Schon seit einigen Jahren hönnen wir allerdings die Tatsache konstatieren, daß sich das soziale Gewissen unserer Srauenwelt zu regen beginnt, beeinflußzt von mancherlei Vorträgen und Kursen. Dieles wurde dadurch erzielt, alles konnte noch nicht erreicht werden. Wie leicht ist es möglich, daß bei dem Streben nach dem hohen, weitgesteckten Biele das Kleine, das oft große Solgen haben kann, übersehen wird. Sierher gehört die Gleichgültigkeit gegenüber unseren arbeitenden Schwestern. Wohl errichten wir ihnen Beime, in denen sie gut und billig wohnen können, nutzen aber andererseits dutch Gedanken. losigkeit ihre Arbeitskraft aus. Eines Gesetzes bedurfte es, um hier Einhalt zu gebieten; lehrt uns aber nicht die Erfahrung, daß Gesetze umgangen werden können? Was nutzt das Gesetz, daß die arbeitende Srau am Sonnabend von 5 Uhr ab frei sein muß, wenn sie dafür die fünf vorhergehenden Tage bis in die tiefe Nacht arbeiten muß? Woran liegt die Schuld dieser enormen Ueberarbeit, während sie zu andern Seiten so oft arbeitslos find? Wir finden die Antwort, wenn wir uns vergegenwärtigen, wann diese Ueberstunden erfolgen. Sind es nicht die Wochen vor den hohen Sefttagen? Unsere Gegenfrage ist nun, kann Abhilfe geschaffen werden u und in welcher Weise? Die Abhilfe liegt in den Bänden der Srauen. Sie bilden die Hauptzahl im kaufenden Publikum. An ihnen liegt es, die Einkäufe so zu besorgen, daß jede Uebereilung ausgeschlossen ist. Ganz besonders gilt dies auf dem Gebiete der Kleidung. Daß wir zu den Ostertagen ein neues Kleid oder einen neuen But brauchen, wissen wir schon lange. So wenig Srauen aber denken daran, diese Sachen beizeiten zu bestellen. Sie warten oft bis in die letzten 14 Tage hinein und dann soll alles schnell und doch auch gut bis zu den Seiertagen fertig gestellt werden. Die Einwendung, 14 Tage sind doch eine lange Beit, gilt nur, wenn es sich um eine Sache handelt; da aber leider 000 viele Srauen so denken, gibt es vieles fertig zu stellen und das ist einfach unmöglich. Also bitte, meine verehrten Leserinnen, bestellen Sie Ihre Garderobe wie die Ihrer Angehörigen frühzeitty; Sie haben ja auch den Vorteil, daß Sie besser bedient werden. Sie können die Seiertage voll und ruhig genießen in dem Bewußtsein, dazu beigetragen zu haben, daß unsere arbeitenden Schwestern frohe Tage verleben können. Baar selbst erscheint immer noch gewellt, jedoch nur in den großen Ondulationswellen. Bierbei möchten wir auf die mit einer Mechanik versehenen Ondulations. Wie uns ein Blick auf die scheren verweisen, die das Ver. Srisuren zeigt, hat die Vorliebe derben der Baare sind. Die für große Schleifen bei hoch. schönste Welle geht aus der Band gestecktem Baar abgenommen. Das des Sriseurs hervor, der das ein fache Ondulationseisen benützt. Allerdings erfordert das Ondulieren viel Geschicklichkeit und Kraft, beides setzt großze Uebung voraus, so daß man auch hier vorsichtig sein muß. Einen guten Ersatz haben wir in den versoenen Lockenwickeln. Die erste Abbildung veranschaulicht eine hübsche, schlichte Srisur, die allerdings einen bedeutenden Baarreichtum voraussetzt. Das leicht gewellte Baar wird in der vorderen Mitte geteilt, im übrigen schlicht nach hinten gekämmt und in zwei 3öpfe geflochten. Ehe nun das Kreuzen der 3öpfe erfolgt, legt man den ersten in der Mitte des Binterkopfes einmal um ihn selbst zu einer Schnecke und um diese dann den zweiten. Die Mitte ziert eine hübsche Nadel. Die Enden greifen vorn auf dem Kopfe in üblicher Weise ineinander. Jugendlich ist die zweite Srisur. Hier ist das Baar von Ohr zu Ohr abgeteilt, nach oben gekämmt und mit einer breiten Schleife abgebunden, während Vorder- und Binterhaar etwas unter. Frauen! Es ist eigentümlich, daß wir diese Rücksichtslosigkeiten gerade bei den Bausfrauen am meisten finden, denen doch die Tage vor den Sesten ebenfalls vermehrte Arbeit bringen und die dadurch der erhöhten Arbeitsforderung an die arbeitende Srau verständnisvoll gegenüber stehen sollten.bom Wir müssen bedenken, daß es sich nicht nur um Srauen handelt, die für sich selbst und ihre Bäuslichkeit zu sorgen haben, sondern vor allem um Ehefrauen und Mütter, auf die mitunter eine große Kinderschar wartet. Bemühen wir uns, unfere notwendigen Einkäufe frühzeitig zu erledigen, seien wir besorgt, auch unsere Umgebung von dieser Notwendigkeit zu überzeugen und wir haben einen großen Schritt vorwärts getan auf dem Wege sozialer Sürsorge. nd and P. Grazz. stad * Die ersten Pflichten die nächsten. repWohlhabende Mädchen sollten nicht den ärmeren Mitschipestern schrankenlose Konkurrenz im Erwerb machen, nur weil es zur Beit Mode wird, seine Kräfte zu betätigen". Der sich genau in der eignen Bäuslichkeit umschaut, wird sehen, daß niemand überflüssig ist, da viele, wenn auch kleine" Pflichten der Baustochter winken. Ihr ist es gegeben. Sonnenschein in das Elternhaus zu bringen; die Intereffen und das Verständnis für die Wirtschaft mit ihrer geistigen Bildung harmonisch zu verschmelzen, so daß ein trauter Bug von wohltuendem Srieden die Bäuslichkeit durchzieht. Sreilich ist es leichter, in Vereinen tätig zu sein und im Glorienschein des öffentlichen Wirkens' dazustehen, als sich in die verschiedenen Eigenheiten der einzelnen Samilienglieder zu finden; aber auch die schlichte Pflichterfüllung kann hohe Befriedigung in fich schließen, wenn sie gern und freudig getan wird; die erste und nächste Pflicht, die einft selbstverständlich war und die jetzt so felten getan wird, den alternden Eltern eine Stüße zu sein. 2. 10. Wir bringen diese Beilen als Ergänzung des Berichtes in der vorhergehenden nummer Ein Wort zur Berufswahl der jungen Mädchen", um damit auch die entgegengesezte Seite der weiblichen Berufstätigkeit zu beleuchten. Berufstüchtig soll heute jedes junge Mädchen sein, da niemand wissen kann, was seiner noch wartet, aber durch die Ausübung dürfen die ersten und heiligsten Pflichten nicht verfäumt werden. Anmerkung der Redaktion. Beachtet, leset und abonniert die Empfehlt bei den Geschäftsleuten die sipolosd aid d ,, Giessener Zeitung" oie Ab au jet Ite Be ni Be Regier gefet folle ten. menf jeder fan te 3ub der te die Schluß зит von frater Part Pole ralen türli ordn amt mal gen tisch ihren „ Ma Gie dern den, wed tion Scher ist wal tel mü gen Rei ord ger gen der bes an Bo fer be bie зи fur Bü un Uh 15, das oh He me der Gi Ar ger hier tion Gi Der Gr hä TREERIDA STRINGS2 455 ECED de Fa 50 da nu ton