er. er 10. g. er dt. it! bt.. br.. 0 Ise! des. t8. Siftor ife! en Carl Uhr. ng Id. ftwart 910. werden Stadt tühlxtus: , 09 fm tholz olg belholz olg ig enteisig auf der 0. appelseret. ge heilt cmstadt, 48. ste SchulCursus der Teitete. essen jede Stadt die nen, und ohne len. BeOfferten oblenz. insuad . T.) 8-1 und Rimmern. -6" 3. m Lader 5 Zimmern 4 17 Bimmer und ung Rabin tt mit Pferdeftall nb Seuboben. Refucht: 1-63immern. Nr. 24. Erscheint täglich außer Sonntags. Bezugspreis: vierteljährlich durch die Träger frei tas aus 1.35 M., durch die Post bezogen 130 MH. Expebition: Sicken, Geltersweg 82. Samstag, den 29. Januar 1910 Gießener 20. Jahrgang Juferate: die 44 mm breite Betttzelle 20 Pfennig, 50 Reklame: 90 Beilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet N " I " * " Telephon- Anschluß: Sicken, Nr. 368. " Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszettung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen Lokales und Provinzielles. ** Der Finanz ausschuß der zweiten Kammer hatte am Mittwoch vormittags und nachmittags gemeinsam mit der Regierung, den Herren Staatsminister Ewald, Finanzminister G nauth und Geheimräten B e- der und Wilbrand die vorläufige Beratung des Etats der Forst verwaltung beendet. Auf Ersuchen der Regierung wurde von der beabsichtigten Verkürzung der Kosten für Forstfultur( 404 000 Mt.) um 50 000 Mt. Abstand genommen. Ueber die verlangte Vereinfachung der Forst= verwaltung durch Zusammenlegung der kleineren Oberförstereibezirte wird die Regierung geeignete Vorschläge machen. Weiter wurden noch die Etatstapitel: Weinbau- Domänen, Kameral- und Staatsdomänen, Lotterie, Staatseisenbahnen, Kabinetsdirektion, Landstände, OberrechnungsVammer 2c. genehmigt. Zu Beginn der Sibung gab Abg. Molthan eine Richtigstellung einer im Ausschuß irr= tümlich aufgefaßten Aeußerungen, als hätte er an den Staatszuschüssen für die Landwirtschaft Streichungen vornehmen wollen. Der Ausschuß wird über die Beilegung der Meinungsdifferenzen, die den Abgeordneten veranlaßten, seinen Austritt aus dem Ausschuß anzutündigen, eine offizielle Erklärung erfolgen lassen. ** Mandatsniederlegung. Der Abgeordnete der zweiten Kammer, Weingutsbesizer Adolf Pythan zu Wöllstein, hat vegen Krankheit sein Mandat niedergelegt. Pithan war Mitglied der nationalliberalen Partei und vertrat den 3. Wahlkreis Wöllstein- Alzey. Er ist 62 Jahre alt und schon mehrere Jahre leidend. Der Kammer gehörte P. seit dem 19. Januar 1898 an. ** Militärnachrichten. Das Militärwochenblatt gibt folgende Beförderungen bekannt: Im Inf.- Sgt. Kaiser Wilhelm zum Oberlt.: Sander; zum Lt.: Fähnrich Harde Müller- Hempfing; zum Fähnrich: Unteroffizier de und zu Lts. der Reserve die Vizefeldwebel Hucke( Kassel), Warnte( Marburg) und Dannert( Gießen). Im LeibgardeInf. Rgt. zum Lt. der Reserve Vizefeldwebel Wagner( GieBen). Zum Stabsarzt: der Oberarzt der Reserve Dr. Achert ( Friedberg). Zum Assistenzarzt Dr. Kramer( Gießen). * Gießen, 29. Jan. Die Errichtung einer Universität in Frankfurt a. M. hat hier in manchen Kreisen Befürchtungen hervorgerufen, da diese Neugründung nämlich zu einer Abwanderung der hiesigen Studenten nach Frantfurt a. M. führen würde. Von diesem Gesichtspunkte aus betrachtet wurde darum auch hier ganz besonders eine Verfügung der hessischen obersten Schulbehörde geiadelt, welche bestimmt, daß für einzelne Fächer die Studiensemester auf der Frankfurter Akademie denen der deutschen Universitäten gleich zu stellen und bei dem Staatsexamen in Anschlag zu bringen sind. Wir können nun versichern, daß die Ver= fügung sich keineswegs auf verschiedene Fächer, sondern ausschließlich auf Französisch bezieht. Es ist in ihr auch nicht von den gewöhnlich oder notwendig mit Französisch verbundenen Fächern die Rede, wie Philosophie, Deutsch, Englisch 2c. Es ist ferner nicht richtig, daß die Anrechnung von zwei Frankfurter Semestern vorbehaltlos erfolgt, son dern es ist dafür der auch seither schon gangbare Weg des ministeriellen Dispens vorgesehen, dessen Erteilung indessen in jedem Einzelfalle eine besondere und ausreichende Begründung erheischt. ** Gießen, 29. Jan. Die Wiesecker Bür= germeisterei wünscht schon seit längerer Zeit eine Straßenbahnverbindung mit Gießen und hatte sich deshalb vor kurzem mit der Gießener Ortsbehörde zu einer Vorbesprechung vereinigt, welche leider ergebnislos verlief. Da eine Fortführung der Gießener Straßenbahn bis Wiesec zweifellos im größten Interesse der Wiesecker Einwohnerschaft liegt, so wäre zu wünschen, daß sich die Einwohner von Wieseck auch recht bald, wenn ihre Ge= meindevertretung zur Bewilligung von entsprechenden Verpflichtungen nicht zu haben ist, öffentlich Stellung dazu nimmt. Stadttheater Gießen. ,, Wie die Alten fungen". Lustspiel in 4 Akten von Karl Niemann. Festvorstellung zum Geburtstag Sr. Majestät des Kaisers. Eines der zahlreichen Lustspiele, die wegen der glücklichen Wahl einer historischen Anekdote auf eine längere Lebensfrist hoffen dürfen; streift man das historische Gewand ab, so bleibt nichts übrig als eine Liebesgeschichte- eine Paraphrase des Sprichworts: Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen!- reiche Situationskomit und Wortwizz. Niemann hat zwar nicht völlig auf dramatische Handlung verzichtet, und steht, wenn man hier überhaupt vom literarischen Standpuntt abwägen soll, noch eine Stufe über Blumenthal, Kadelburg, Schönthan und Co.- Der Reiz des 1895 entstandenen Stückes liegt lediglich in dem glücklich getroffenen Milieu; seine Menschen interessieren uns und sei es nur durch das Kostüm. Die einzelnen Figuren, gut gruppierte Lustspielfiguren, werden immer ge fallen, wenn auch der fortwährende Wechsel zwischen dem sentimentalen und polternden Ton, der sich durch das Ganze hindurchzieht, nicht nach jedermanns Geschmack ist. Der alte Dessauer", ein ungestümer, leidenschaftlicher Haudegen, derb, rauh, nicht ohne schroffe Härte, hat viel von diesen Grundzügen seines Wesens eingebüßt, wenn sie auch im Spiele Herrn Bat of 3 nicht verloren gingen; von der weichen Rührseligkeit des 3. Attes war der Fürst sicherlich nicht in dem Maße, wie es der Verfasser, vielleicht auch der Darsteller geschehen ließen, beherrscht. Er poltert nicht nur, er haut drauf los!- Seine„ Annaliese", eine Apothekertochter, die er sich gegen den Willen der Mutter ertroßte, ist sicherlich in der Aufmachung, die uns Niemann vorjebt, wenig glaubhaft. Ihr fehlen, und das fehlte auch dem Spiel Elly Gühnes, Weichheit und Natürlichkeit weibWeiberlist! licher Empfindung, weiblichen Wesens, und *)(* Gießen. Anfang dieser Woche hat ein Ar beiter der Vacuum- Reinigungsanstalt Heß in der Walltor straße 620 Mart gefunden. Seine Vermutung, daß ein ihm vorausgehendes Ladenmädchen das Geld verloren hat, bestätigte sich. Der Arbeiter verzichtete auf Erstattung des gesetzlichen Finderlohnes, weil das Mädchen finanziell nicht gut gestellt ist und den Betrag von dem Prinzipal zur Bezahlung von Rechnungen erhalten hatte. Sehr ständig! an= * Gießen, 29. Jan. Der auf dem Kolosseums= Maskenball als Dame verkleidete Mann, ein Händler, auf den, wie schon berichtet, der Verdacht des Diebstahls fiel, wurde wieder in Freiheit gesetzt. Er leugnet, mit dem Diebstahl in irgend welcher Beziehung zu stehen. * Nidda, 29. Jan. Gestern feierte der langjährige Landtagsabgeordnete, der Mühlenbesizer Wilhelm Erf von hier seinen 70. Geburtstag. Herr Ert erfreut sich hier und in der Umgegend des größten Ansehens. Von 1898 bis 1899 war er Bürgermeister von Nidda; er legte dieses Amt wegen Arbeitsüberhäufung freiwillig nieder. Der 3 we i ten Kammer gehört er als Vertreter des Wahlkreises Nidda Ortenberg seit 2. August 1887 an. * Darmstadt, 28. Jan. Mit 2500 Mark, die er auf die Bank bringen sollte, ist der 22jährige Kaufmann Eugen Korte, ein Angestellter der Möbelfabrik Schwab, flüchtig gegangen. Er war erst seit Oktober bei Schwab tätig. * Lauterbach, 26. Jan. Infolge der anhaltenden starken Schneewehen blieben gestern wiederholt Züge der Lauterbach- Gedern- Stockheimer Bahn im Schnee stecken. Der Zug 7 Uhr 20 Min abends an Lauterbach, tam erst nach 10 Uhr in Lauterbach an. Mit beinahe dreistündiger Verspätung fuhr er dann von Lauterbach ab, blieb aber bei Rirfeld wiederum stecken. Es wurden Hilfsmaschinen und Schneeschaufler von Fulda herbeigeholt. * Hoch- Weifel. Bürgermeister Wörner, der nunmehr fast 36 Jahre das Amt eines Bürgermeisters der hiesigen Gemeinde versieht, hat aus Gesundheitsrücksichten sein Amt niedergelegt. Beigeordneter Damon ist bereits mit der Versehung der Bürgermeistereigeschäfte betrant worden. * Gelnhausen. Die Maschinenfabrik„ Hassia" zu Kassel beabsichtigt in Somborn ein Gruppengas wert auf ihre Kosten zu erbauen und zu betreiben. * Hanau, 25. Jam. Nach Erledigung der Ver= handlungen über den Bahnbau Hanau- Büdingen ist jetzt das Konzessionsgesuch für die Bahn der Regierung in Darmstadt unterbreitet worden. Auf preußischer Seite ist die Genehmigung ebenfalls beantragt. Die in Betracht kommenden Gemeinden haben sich zur Stellung des erfor derlichen Geländes verpflichtet und besonders interessierte Gemeinden geben größere Barzuschüsse zu dem Bahnbau. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 30. Januar, Seruagesimae. -In der Stadtkirche. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Montag, den 31. Jan., abends 8 Uhr: Vereinigung der fonfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde. Dennerstag, den 3. Februar, abends 8 Uhr im Martussaal: Bibelstunde.( Bilder aus dem Leben Jesu.) Pfarrer Schwabe. In der Johannestir ch e. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes- Ge meinde. Pfarrer Ausfeld. Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 8 Uhr im Johannessa a l: Versammlung u. Bibelbesprechung. Montag, den 31. Januar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Johannessaal. Pfarrer Ausfeld. Mittwoch, den 2. Februar, abends 8 Uhr: Versammlung des Frauenvereins der Johannesgemeinde. Freitag, den 4. Februar, abends von 5% 7½ Uhr: Vereinigung der konfirmierten Mädchen der Lufas und der Johannesgemeinde. Batholische Gemeinde. Samstag, den 29. Januar. Nachmittags 5 Uhr und Abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 30. Januar. Sonntag Seruagesima. Vormittags 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vormittags 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vormittags 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vormittags 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vormittags 11 Uhr: Heilige Messe mit Predigt. Nachmittags 5½ Úhr:" Christenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen. Am Mittwoch findet vor der heiligen Messe um 7% Uhr die Wachsweihe statt. Am Donnerstag wird der St. Blasiussegen erteilt nach jeder hl. Messe, mittags um 12 und abends um 5 Uhr. Freitag um 7% Uhr ist Segensmesse. Standesamt- Machrichten der Stadt Giegen. Geborene. Jan. 17. Hilfsbremser Karl Lang eine Tochter, Marie Margarete. " " " " 1 " 1 19. Postinspektor Karl von Bülßingsloewen ein Sohn, Hermann Karl Ferdinand Walter. 20. Schlosser Justus Friedrich eine Tochter, Anna. 21. Kaufmann Friedrich Rumpf ein Sohn. 22. Bierhändler Heinrich Trechsler! in Sohn, Friedrich Heinrich Karl. 23. Glaser Richard Müller ein Sohn, Richard Ernst. 25. Straßenkehrer Wilhelm Rinn eine Tochter, Sta= tharine Marie Elisabethe. Aufgebote. Jan. 24. Wilhelm Johannes Röcker, Schneider, mit Wil " " helmine Strack, beide in Homberg. 25. Konrad Gerbig, Briefträger in Gießen, mit Katharine Gundrum in Groß- Felda. 25. Theodor Wilhelm Wagner, Wertführer in Haiger, -mit Magdalene Schauß in Ehringshausen. 28. Wilhelm Jung, Meßger in Gießen, mit Justine Elisabethe Engel in Nierstein. Gestorbene. Jan. 21. Hedwig Wehn, geb. Groos, 63 Jahre alt. " 21. Friedrich Schmidt, Dienstmann, 58 Jahre alt. " 22. Katharine Schick, 17 Jahre alt. " 22. Regina Engel, geb. Neff, 54 Jahre alt. " 25. Elisabeth Ranft, 2 Mte. alt. и 27. Ernst Beidter, Schneider, 56 Jahre alt. im " 27. Marie Mühlich, 38 Jahre alt. Nächstfünftigen Sonntag, den 6. Februar, findet Abendgottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen: der die Erbprinz Gustav ist leidenschaftlich verliebt in Eva, Tochter Herres, eines Kirchensteuerrebellen"; doch die Weisheit der Alten trennt sie und Weiberlist vereinigt sie wieder. Der Erbprinz erweist sich als würdiger Sohn des " alten Dessauer", läßt sich den neuangeworbenen Feldpredi ger mit einer" Hochzeitspredigt" einführen und kehrt, mit Evchen getraut, zurück. Na, was Gott zusammenfügt, das soll der Mensch nicht scheiden. Wie der Vater einst, so hat sich auch jetzt der Sohn sein Weibchen- ertrozt. Wie die Alten sungen, so Die gestrige Aufführung verdient vollkommene Anerken nung! Mit liebevollem Eifer und Umsicht hatte Hermann ich denke z. Bat of prächtige Szenenbilder geschaffen: seiner Regie gelangen diesmal auch lebendige Volksszenen B. an die„ Aepfelbalgerei" am Ende des 1. Attes- und besonders schön, gemäldeartig gestellt war das Schlußbild des letzten Attes. Hermann Batofs im ganzen lebenskräftige Verkörperung des alten Dassauer" habe ich oben schon gestreift und fann ihr bis auf einige Einschränkungen im 3. Aft, meine aufrichtige Bewunderung nicht versagen. Elly Gühne machte aus der an sich schon etwas verzeichneten„ Annaliese" auch nicht viel mehr; Innerlichkeit und überzeugendes Spiel lassen sich nicht durch ein Zittern und Ziehen der Worte erseßen, zumal da die Aussprache der Votale oft unrein ist! Den Erbprinzen Gustav gab Herr Karl Marx, wenn auch in einer einheitlich und sicher durchgeführten Auffassung, doch zu sehr im Tone von Schillerschen Gestalten. Auch Curt Gühne lieh dem Viertelsmeister Herre zu viel rollendes Pathos; in ein Drama Schillers paßt diese feierliche Heldensprache; in diesem Lustspiel, wo sie an manchen Stellen zu start hervortrat, verträgt man sie nicht. Im übrigen spielte er den stavrköpfigen, aufbrausenden Alten sehr gut. Stürmische Heiterfeit erzielte Lore Scholz als alte Redattion, Druck und Verlag von Gießen Albin stein Höckerin Hanne; wie die meisten ihrer Schöpfungen ist auch diese eine Prachtleistung von einer bewundernswerten Natürlichkeit, Derbheit und Zungenfertigkeit; wenn sie in ihren Rollen auf ein feineres Studium der Gesichtsmaste acht haben wollte, würde sie sicherlich noch weit größere Anerfennung und Beifall finden! In ihrer Art vollendete Figuren schufen Edgar Pauly ( Herre's Vater), Hermann Norden( Ratsdiener Wachsmuth), Paul urban( Kammerdiener des Erbprinzen). Gut charakterisiert und gespielt war der Löwenwirt Rolf Gunolts, der so unsanit aus dem Schlafe gerüttelt, in seiner unfertigen Toilette große Heiterfeit erregte. Einen schmucken, strammen Regimentsfeldscheer, den die kleine wilde, verliebte Lore( Gusti Ne y) gern haben muß, stellte Ferry Daubal auf die Bühne. Aus der Gestalt der Sophie, der„ Neumod'schen", die aber ihn in Ohnmacht fällt, wenn sie Prinzen sieht, doch„ kriegt", machte Fränzi Koch soviel als eben daraus zu machen war. Erwähnt sei noch Luise von Gloeden als Prinz Moriz. Das Publitum nahm das Stück überaus beifallsfreudig auf und nach jedem Attschluß mußte sich der Vorhang mehrere Male heben. Der Aufführung des Stückes ging eine von der Kapelle des hiesigen Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm" Nr. 116 ausgeführte Fest- Ouverture vorauf, an die sich eine furze mit einem dreifachen Staiser- Hoch endende Rede anschloß. Ein Zuschauer dagegen schien sich nicht ganz bewußt zu sein, daß im Theater nicht der Ton herrscht, wie er vielleicht in einem schlechten Varietee nach dem 12. Glase Bier üblich ist. Es ist nicht nur gegen die übrigen Theaterbesucher sondern vor allem den ausübenden Künstlern ge= genüber eine Rücksichtslosigkeit und Ungezogenheit, laut jedem Falle war der Ruf:„ Mahlzeit!" ungehörig! H. J. O. Glossen über die Vorgänge auf der Bühne zu machen. In Bur Geschmacksbildung der Gewerbetreibenden. Gelegentlich des von der Mittelstandsvereinigung für Handel und Gewerbe( Siz Düsseldorf) mit gutem Erfolge veranstalteten Mittelstandskursus hielt Professor Dr. Board einen Vortrag über die Geschmacksbildung des deutschen GeGedanken weiteren werbetreibenden, dessen leitende Kreisen bekannt zu werden verdienen. Der Redner knüpfte, wie die Westdeutsche Mittelstandszeitung berichtet, an die in neuerer Zeit auftretenden Bestrebungen an, die darauf gerichtet sind, zu vereinfachen, Farbe und Form in das rechte Verhältnis zu sehen und dem Zwecke anzupassen. Diese Richtung hat gute Früchte getragen, ohne daß die fünstlerische Ausgestaltung dadurch irgendwie ausgeschlossen wäre. Der Geschmack der Gewerbetreibenden, so führte der Redner weiter aus, muß sich beim Einkauf, bei der Verarbeitung und beim Verkauf betätigen. Das Wichtigste sind die Geschmacksäußerungen beim Verkauf. Alles, was den Kaufmann umgibt, muß von einem bestimmten Geschmack beherrscht sein, der Laden, der Eingang, das Schaufenster, die Einrichtung. Das Schaufenster ist gewissermaßen die Visitenkarte des Kaufmanns. In den meisten Fällen zeigt es zuviel Waren. Je nach der Branche wird es sich richten, ob der Blick in den Laden frei zu geben ist oder nicht. Der Hintergrund des Schaufensters muß so gewählt sein, daß die ausgestellte Ware sich wirkungsvoll davon abhebt. Die Aufstellung der Waren selbst muß finngemäß erfolgen. Die Gestelle müssen so beschaffen sein, daß immer die Ware das Zentrum des Schaufensters bildet. Ein wichtiger Faktor beim Schaufenster ist die künstliche Beleuchtung. Sie hat den Zweck, die Ware ,, in das rechte Licht zu sehen. Das Licht ist so anzuordnen, daß der Beschauer nicht geblendet wird, sondern das Licht auf den aufgestellten Gegenstand konzentriert wird. Vorsichttg sei man beim Unterbringen von Plakaten der Fabrikanten. Gegenstände, die mit Gewalt die Aufmerksamkeit des Publikums an sich ziehen sollen, z. B. durch Klopfen auf das Fenster, sind als geschmacklos zu verwerfen." Das Innere des Ladens muß dem, was wir im Schaufenster sehen, entsprechen: einfache Ausstattung, bei der das Material anstelle der Dekoration zu wirken hat. Zu der inneren Einrichtung gehört etwas Lebendiges, das Personal. Hier ist der Punkt, wo der Kleinhandel dem Warenhaus am sichersten den Rang ablaufen kann. Kein Rayonchef wird die Initiative erseßen können, die der Prinzipal, der unter eigener Verantwortung mit seinem eigenen Gelde arbeitet, besitzt. ,, Aber Sie glauben nicht, fährt Redner fort, wie viele Kunden tynen weggetrieben werden durch die Unbedachtsamkeit, den Vorwiß und die Gleichgültigkeit des Personals. Hier ist eine gründliche Erziehung am Plaze. In hervorragender Weise hat sich der Geschmack auch bei der Reklame auszusprechen, in Zeitungsannoncen, bei Plakaten, Etiketten usw. Der Kaufmann ist der Vermittler zwischen dem, der gute künstlerische Ware herstellt und dem Publikum. Er hat eine hohe Mission zu erfüllen, indem er auf eine Förderung der Allgemeinbil dung, soweit der Geschmack anlangt, hinwirken soll." Rundschau vom Cage. Palitisches. er, der inzwischen konservativer Abgeordneter geworden war, zum Gouverneur von Südwestafrika ernannt. Drei weitere Gefeßentwürfe, nämlich das Stellenvermittelungsgesetz, das Arbeitskammergesetz und die Vorloge zur Regelung der Hausarbeit, werden schon in den nächsten Tagen dem Bundesrat zugehen. Man kann annehmen, daß die Vorlagen noch in der ersten Hälfte des Februar dem Reichstage zur Beratung überwiesen werden. Diplomatischer Zwischenfall bei einem Kaiserbankett. Aus Karlsruhe wird gemeldet: Ein Zwischenfall, der hier peinliches Aufsehen erregte, ereignete sich am Mittwoch abend während der von der Bürgerschaft veranstalteten Vorfeter zu Kaisers Geburtstag, an der die Spißen der Regierung, sowie die Militär- und Zivilbehörden teilnahmen. Der zweite Redner, der den Trinkspruch auf den Großherzog auszubringen hatte, der Kammerstenograph Frey, Vorsitzender des Jungliberalen Vereins von Karlsruhe, kam in seiner Rede auch auf das Verhältnis der Bundesstaaten unter sich zu sprechen und nahm dabei Gelegenheit, ziemlich scharfe Angriffe gegen Breußen wegen des Verhaltens in der Schiffahrtsabgabenfrage zu richten. Der gleichfalls anwesende preußische Gesandte am badischen Hofe, Admiral a. D. Eisendecher, sprach darauf dem neben thm sibenden Bürgermeister von Karlsruhe sein Bedauern darüber aus, daß die Angriffe gefallen seien, und betonte, daß er sich gezwungen sähe, eine Feier zu verlassen, bei der derartige Angriffe auf den von ihm vertretenen Bundesstaat erhoben würden. Tatsächlich erhob sich der Gesandte sofort, nachdem der Redner seine Ausführungen beendet hatte, und verließ den Saal. Der Vertrag mit der Kolonialgesellschaft für DeutschSüdwestafrika. Ueber die Bedenken, die gegen den neuen, vom Staatssekretär Dernburg vorläufig zurückgezogenen Vertrag mit der Kolontalgesellschaft für Südwestafrika in der Reichstagskommission geltend gemacht worden sind, verlautet, daß es sich hauptsächlich darum handle, die Kolonialgesellschaft zu höheren Abgaben in dem Vertrage zu verpflichten. Man glaubt, daß an sich die Rechte der Kolonialgesellschaft unangetastet bleiben, um so mehr, als die befannten Hoheitsrechte des Reichs von der Kolonialgesellschaft in dem Vertrage anerkannt worden sind. Ansiedler für die Ostmarken. Augenblicklich liegen der Voff. 3tg." zufolge rund 1000 spannfähige Ansiedlerstellen und eine Anzahl Arbeiterstellen aus, die weizen- und rübenfähigen und Mittelboden sowie gute Verkehrslage haben. Binnen kurzem sollen noch 29 Güter und größere Grundstücke mit zusammen 600 Stellen verschiedener Flächengröße und über hundert Arbetterstellen zur Auslegung kommen, sodaß im Frühjahr für Ansiedlungslustige nicht weniger als 1600 spannfähige Stellen und eine erhebliche Anzahl von Arbetterstellen zur Verfügung stehen. Rücktritt des Gouverneurs v. Schuckmann. Von gut unterrichteter Seite verlautet. daß die Demission, die der Gouverneur von Deutsch- Südwestafrika, Herr v. Schuckmann, bereits vor mehreren Wochen telegraphisch einge= reicht hat, angenommen worden ist. Der Rücktritt Schuckmanns steht anscheinend im Zusammenhang mit den Vorkommnissen in Südwestafrika, die zu den Auseinandersetzungen in der Budgetkommission geführt haben. Herr v. Schuckmann, geboren am 3. Dezember 1857, hat früher längere Zeit dem Auswärtigen Amt angehört, 1896-99 mar er Generalfonful in Kapstadt, 1903 zog er sich zur Bewirtschaftung seines Gutes aus dem Dienst zurück. 1907 wurde 23) Der Fall Welshofen. Kriminalroman von M. Kossal ( Nachdruck verboten.) Im Laufe des nächsten Tages verbreitete sich in Wien das Gerücht, daß des Grafen Welshofens Testament eröffnet worden war und daß er sein ganzes verfügbares Vermögen seiner verlobten Braut, Anita Brusto, hinterlossen hatte. Kein Schächtverbot. Die Justizkommission des Reichstags, die sich am Mittwoch mit der Beratung der kleinen Novelle zum Strafgesetzbuch beschäftigte, lehnte die vorge= brachten Anträge auf Einführung des Schächtverbots, als nicht in das Strafacfetzbuch gehörig, ab. Die englischen Wahlen. Es sind nunmehr alle zum Un= terhause gehörenden Mitglieder des englischen Kabinetts gewählt. Das Ministerium wird sich nach wochenlanger Abwesenheit demnächst in London zusammenfinden und seine Politik beschließen. Der erste Kabinettsrat dürfte nächste Woche stattfinden. Lord Beresford hat große Enthüllungen im Unterhause angekündigt und erklärt, die nächſten Wahlen werden um die Flotte ausgekämpft werden. Demission des griechischen Kabinetts. Der Streit um die Einberufung der Nationalversammlung und die Auflösung der Militärliga hat in Griechenland den Rücktritt des Kabinetts Mavromichalts verursacht und dadurch die innere Krisis bedeutend verschärft. Es wird darüber be= richtet: Das neue Komitee des Militärverbandes beschloß in seiner gestrigen Sitzung die Einberufung der Nationalversammlung. Ferner teilte es den Parteiführern mit, daß es der Regierung das Vertrauen entzogen habe. Mavromichalis hat deshalb mit seinem Kabinett demissioniert. Die Hoffnung, daß der weitere Gang der Entwicklung ruhig verläuft, ist gering. In ihrer Wohnung in der Wollzeile" saß Baula Hardegg und blätterte in ihrer Skizzenmappe. Aus ihrem Bimmer führte eine Wendeltreppe nach einem großen Raum in Oberstock, den sie sich als Atelier eingerichtet hatte. Seine großen breiten Fenster waren es cigentlich gewesen, die sie veranlaßt hatten, gerade diese Wohnung zu mieten. Den Vormittag pflegte sie dort meist malend zu verbringen, um den übrigen Teil des Tages dann anderen Arbeiten, Besuchen und Besichtigen von Kunstschätzen, zu widmen. Viel beschäftigte sie sich auch mit dem Studium der italienischen Sprache, obgleich ihr diese Tätigkeit eigentlich verleidet war. Sie hatte nämlich ihren Lehrer in der Wilson- Scool verloren und der, welchen man ihr anstatt seiner gab, interessierte sie nicht. Er mochte ja ein ganz guter Lehrer sein, leider nur war er Baula nicht sonderlich sympathisch. Wo aber war Signor Lanzani? Der Besuch des serbischen Kronprinzen am bulgarischen Königshofe scheint keinerlei politische Folgen gezeitigt zu haben. Die in der großen Balkankrisis zutage getretenen Gegenfäße zwischen den beiden slawischen Nationen sind noch zu frisch, um den Plan einer Allianz rasch zu verwirklichen. Das norwegische Kabinett hat demissiontert. Der norwegische Ministerpräsident hat am Donnerstag dem Staatsrat das Demissionsgesuch des gesamten Kabinetts über= reicht. Der König nahm die Demission an und ersuchte die Minister, bis auf weiteres ihre Geschäfte weiter zu führen. Das Demissionsgesuch der Regierung wird mit dem Ausfall der letzten Wahlen begründet. Ein neuer Riefentrust in Amerika. Mitten im er= bitterten Kampfe gegen den Fleischtrust melden Neuvorfer Blätter bereits von der Gründung eines neuen Riesen= trusts. Mit einem Kapital von 300 Millionen Dollar hat sich ein neuer Trust in Amerika aebildet. Die größten Geschäfte der Bekleidungsbranche haben sich nach tagelangen Verhandlungen. deren Ergebnisse bisher geheim gehalten wurden, schließlich zu einer Gesellschaft vereinigt, um eine genaue Kontrolle des Materials vom Rohprodukte an bis zur fertigen Ware zu organisieren. Ja, das wußte niemand, das war überhaupt eine sonderbare, schier rätselhafte Geschichte. Eines Tages, als der Lehrer sich nach einer Lektion, die er erteilt, entfernt hatte, weil er in der nächstfolgenden Woche keinen Unterricht zu geben brachte, war er nicht wieder gekommen. Der Inspektor schickte noch am selben Abend nach seiner ziemlich entfernten Wohnung, aber auch dort wußte man nichts von ihm. Seine Wirtin, eine alte taube Fran, die kümmerlich von dem Wenigen, was ihre auswärts lebenden Kinder ihr gaben um den Mietertrag eines winzigen Zimmerchens lebte, sagte bet dieser Gelegenheit aus, daß sie ihren Mieter überhaupt nur seiten sähe, da, wie er ihr sagt, Geschäfte ihn zwängen, viel abwesend fogar sein und die Nächte häufia auswärts zu berbringen. สิน Kleine Nachrichten. Kaiser an, in der für Ausfwließung des schlechten ameri fanischen Fleisches gedankt wird. Zur Hofrichter- Affäre. Gestern abend starb plöslich der Bruder der Frau Oberleutnant Hofrichter, der alle Mittel zur Entlastung Hofricters beizutreiben versucht hatte, in= folge eines Schlaganfalles. Man will in Wien nicht recht an den natürlichen Tod des Bruders glauben, man nimmt vielmehr an, daß Selbstmord vorliegt. Einem Gerücht z11folge soll der Verstorbene nicht mehr von der Unschuld Hofrichters überzeugt gewesen sein. Die Versuche mit der drahtlosen Telegraphie nach dem Telefunkensystem, die zwischen Deutschland und den Ko= lonien einerseits und den Kolonien untereinander anderer= seits vorgenommen wurden, haben ein günstiges Ergebnis gehabt. Im Verfolg dieser Sache werden drahtlose Stationen errichtet werden in der Südsee, in Deutsch- Ostafrika und in Kamerun so daß sämtliche Kolonien auf drahtlosem Wege mit dem Mutterlande verfehren können. Streifführer zu Zwangsarbeit verurteilt. Aus Sidney wird gemeldet: Wegen ihrer Tätigkeit beim Ausstand der Minenarbeiter gegen Ende des vergangenen Jahres find der Vorsitzende des Bergarbeiterverbandes zu drei Jahren 3wangsarbeit, einige Führer der Ausständigen zu acht Monaten und acht Verglente zu zwei Wochen bis drei Monaten Zwangsarbeit verurteilt worden. Die fechs Geretteten der Zeche„ Holland" haben nach ihrer Bewirtung in dem Wattenscheider Hotel Rheingold, die bekanntlich auf Kosten des Kaisers erfolgte, eine Dankund Huldigungsdepesche an den Monarchen gesandt. Gestern wurden vier von ihnen definitiv aus dem KrankenHause entlassen. Wirkung des amerikanischen Fleischboykotts. In einer von Frauen einberufenen Versammlung in Neuyorf. die gegen die Fleischpreise protestierte, fündigte eine Frau Löbinger die Absendung einer Depesche an den Deutschen Schlimmes Ende eines Tanzvergnügens. In Salchendorf( Siegerland) kam es nach einer Tanzfestlichkeit zu einer großen Schlägerei, an der sich über 40 junge Leute beteiligten. Mehrere Personen wurden schwer verletzt, ein 17jähriger Bursche blieb als Leiche auf dem Plate. Erst der Gendarmerie gelang es, die Kämpfenden zu zerstreuen und einige der Anführer zu verhaften. Doch auch den nächsten Tag erschien der hübsche Italiener nicht in der Schule. Der Inspektor erstattete nun bei der Polizei Anzeige von seinem Verschwinden, aber auch die Polizei, die nach ihm suchte, vermochte keine Spur von ihm zu finden. Blutiger Kampf mit Fischräubern. Bei einem Kampfe zwischen dem kanadischen Fischereiinspektor in Ontario und amerikanischen Fischräubern, der auf dem oberen Niagarafluß stattfand, wurde ein Räuber erschossen, die übrigen entkamen mit dem Leichnam des Erschossenen und ihrer Beute an das amerikanische Ufer. Selbstmord eines Ehepaares. Ein trauriges Familiendrama spielte sich gestern vormittag in dem Hanse Goßlerstraße 31 in Berlin ab. Der Tapezierer Otto Rückert. der ebenso wie seine Frau schon seit einiger Zeit nervenfrant war, erhängte sich in seiner Wohnung, während seine Frau vom Balkon auf die Straße hinabsprang. Sterbend wurde sie nach dem Krankenhause gebracht. Während einiger Tage glaubte man immer noch, daß er wiederkommen würde, als dann aber diese Annahme sich nicht bestätigte, konnte man nichts anderes vermuten, als daß er irgendwo verunglückt sei. Große Aufregung verursachte sein Verschwinden nicht, da er keine Angehörigen und, wie es schien, auch keine Bekannten in Wien besaß. Wissenschaft, Kunst und Literatur. Der Urmensch der neuen Welt. In Argentinien sollen jüngst ein Skelett und ein Schädel eines amerikanischen Urmensen entdeckt worden sein, und zwar von Professor Ameghino, dem bereits früher ähnliche Funde aealückt sind. Der Fundort gehört dem Tertiär an Der eine Schädel um den es sich handelt, hat eine solche Form, daß Professor Ameghino zuerst glaubte, es hanle sich um eine Benn staltung, wie sie einige amerikanische Völker am Schädel vornehmen. Ein zweiter Schädel bewies iedoch. daß diese Annahme nicht berechtigt set. Nach dem Schädel zu urteilen, ähnelte dieser südamerikanische Urmensch, der homo pants paeus", sehr den Affen der neuen Welt. Er ist sehr breit und zeichnet sich durch den Mangel der Stirn aus, so daß er. von der Seite betrachtet, beinahe dreieckig aussteht; dabei ist er sehr hoch. Das Geficht ist sehr groß, die Kiefer stark und die Augenhöhlen größer. als hei allen bisher bekannten Menschenschädeln; die Nasenöffnung ist sehr groß. Kiefer und Kinn gleichen denen des jetzigen Meu= schen. Professor Serai behauptet. dies set der älteste Mensch, deffen Reste mon bisher aufgefunden habe. Es war geradezu auffallend, wie allein dieser junge Mensch in der Welt gestanden haben mußte. Kein Freund meldete sich, um nach seinem Verbleiben zu forschen. In der Wilson- Scool war sein Platz rasch ausgefüllt, aber nicht so in Baulas Gedanken. Trotzdem sie nur wenige Stunden bei ihm gehabt, hatte sie doch ein starfes Interesse für ihn gefaßt, sodaß sein Verschwinden sie ernsthaft bekümmerte. Immer von neuem grübeste sie darüber nach, wo er wohl geblieben sein mochte, wo sie ging und stand, sah sie ein schmales blasses Gesicht mit dem eigentümlich geheimnisvollen Lächeln des Südländers vor Augen. Und wenn sie sich seine Züge so recht vergegenwärtigte, dann tauchte auch stets wieder die Frage in ihrem Kopi auf: ,, Wo habe ich dies Gesicht früher schon gesehen?" Aus den Gerichtssalem. Darf ein Radfahrer sein Fahrrad auf einem Bürgers steige fortschieben? In fast allen Orten besteht eine polizetliche Vorschrift, nach welcher Radfahrer auf Bürgersteigen und anderen Fußwegen nicht fahren dürfen. Schon oft sid auch Strafverfügungen dann ergangen, wenn der Radfahrer nicht auf dem Rade saß, sondern dieses auf dem Fußsteig an der Hand führte. Mehrfach haben die Gerichte Strafverfügungen auch in diesen Fällen als zu Recht ergangen anerkannt. Jetzt hat nun aber ein so Bestrafter als weitere Instanz das Kammergericht angerufen, und dieses hat der Revision auch wirklich stattgegeben und die Sache zu erneuter Verhandlung an die Straffammer zu= rückverwiesen, denn ein Fahrrad auf dem Bürgersteige fortschieben, sei etwas ganz anderes als auf dem Rade sitzend auf dem Bürgersteig zu fahren. Die Phantasie wob ihr lauter phantastische Schleier um diesen Menschen, die sie vergeblich zu durchdringen versuchte, er wurde ihr förmlich zu einer Romangestalt. Auch an diesem Vormittag beschäftigten sich ihre Gedanken wieder einmal mit ihm. Sie hatte schon am Morger schon mehrere Stunden in ihrem Atelier gemalt, dann aber aufhören müssen, weil es dort oben zu falt war. Da ihre Auswärterin jedoch ausgegangen war und erst in zwei bis drei Stunden zurückkehren würde, um zum zweitenmal in dem Atelier zu heizen, so blieb ihr nichts übrig als einstweilen zu feiern. Tätige, an regelmäßiges Arbeiten gewöhnte Perfon, wie sie eine war, vertragen solche unfreiwillige Muße schlecht. So saß sie denn in ihren Wohnzimmer, dem sie durch allerlei dekorativen Auspuh in Gestalt von Teppichen, Stickereien, Bildern Von den Rechten der Geschworenen. Eine für das Verfahren vor dem Schwurgerichte wichtige Entscheidung hati soeben das Reichsgericht gefällt. Vom Schwurgerichte Hams burg ist am 13. Dezember v. J. der Tischler und Mater Engen Wyts wegen versuchten schweren Diebstahls and Totschlagsversuchs zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Auf seine Revision hob das Reichsgericht das Urteil auf und verwies die Sache an das Schwurgericht zurück. Zur Aufhebung führten zwei prozessuale Beschwerden. Mit Recht sei gerügt worden, daß nicht genügend nach dem Aufenthaltsorte azweier italienischer Händler, die nach Italien abgereist sein sollen, geforscht worden sei. Begründet sei aber auch die Rüge bezüglich der Geschworenen gewesen. Es hatte sich darum gehandelt, ob die Geschworenen die Vernehmung eines Sachverständigen für erforderlich hielten. Der Gerichtshof hatte die Geschwore nen veranlaßt. sich ins Beratungszimmer zurückzuziehen und sich darüber schlüssig zu machen. Das Reichsgericht erklärte dieses Verfahren für durchaus unvereinbar mit dem Geiste der Strafprozeßordnung. Erst wenn die Beweisaufnahme an Ende geführt und die Belehrung der und fremdländischen Nippes sein spießbürgerliches Aussehen genommen, und langweilte und ärgerte sich. Wie schlecht es ihr doch eigentlich erging troß ihres künstlerischen Rufes und ihrer guten Einnahmen! Sie hatte, als sie in Düsseldorf die Malerakademie besuchte, einen jungen Arzt kennen gelernt, der sie während einer schweren Krankheit behandelte und der dann ihre Liebe gewann. Sie heirateten, doch wer die Ehe eine sehr unglückliche, woran zum großen Teil die schlechten pekuniären Verhältnisse des Gatten die Schuld trugen. Außerdem nahm es Paula ihrem Mann übel, daß er von ihr der Künstlerin verlangte, sie sollte sich einschränten und sich um die Wirtschaft bekümmern, und ihn wiederum reizte ihre beständige Eifersucht. Sie wollte es gar nicht begreifen, daß sein Beruf ihn nötigte, nicht nur Männer, sondern auch Frauen zu behandeln, faum eine Batientin tam ins Haus, um derenwillen sie ihm nicht eine Eifersuchtsszene machte. Infolgedessen kam er in seiner Praxis zurück statt vorwärts und die Not zog bei dem Ehepaar ein. Knapp war es von vornherein bei ihnen zugegangen, eine fleißige sparsame Hausfrau hätte es aber froßdem fertig gebracht, eine gewisse Behaglichkeit in dem Hauswesen zu schaffen, während Paula, die es für ihrer unwürdig hielt, sich mit Kochen und Staubwischen zu beschäftigen, die Dinge gehen ließ, wie sie eben wollten. Wenn der Mann müde und hungrig mittags nach Hause fam, fand er seine Frau in nachlässiger Toilette vor der Staffelei siken im unausgeräumten Zimmer und mußte sich entweder mit einer Flasche Bier und einem Käsebrot begnügen oder ins Gasthaus essen gehen. Natürlich gab es dann heftige Szenen, die umjomehr ausarteten, als beide Gatten nicht zu den sanften und geduldigen Naturen gehörten. Ich möchte wohl wissen, wovon Du so müde bist," pflegte Paula zu sagen, Du hast ja teine Bragis." Schlecht genug ist sie allerdings, denn da ich Danten nicht behandeln darf gab er zurück so muß ich mich mit der schlechtest zahlenden Armeleutekundschaft begnügen. Nicht genug damit, daß Du mir meine Praxis verdorben hast, sorgst Du nicht einmal dafür, daß ich einen Löffel tvarme Suppe finde." ( Fortsetzung folgt.) Geschm rudzie fönnte Bemei fönne vom@ fchon i vor B ten, fid Seit n Gi Erfind gas in trefflic besteht Kohler gafes leichte Lofes befteb als e einem lange seiner nächste Nordp allerdi Umftä zum auch e gehen des m plate foll v Wilbu Versan Bläne Pol b gangs Diefe ten i P faute treifer Sport Flug Achö einer weld ficherf den murde laden, Anfan org w er per versuc aviati fer, d gerd G flch de ¡ norm Die lebter Woch acht entl fich, Han Frau Arbei meffe 2 in No faren nahm Verhö don d theno seitde Naus Beti gemo dau mit eine Aren can" fund erli scha Si plöt Im feine genü und jeher herri glück der auf wäh hatte boote Gin Gefo licher DOD TU i Pitt Wit bor in Ban eine mein nige fonf ein train Der ien Oldu ichon fedite der beri Patri men 2. It I F B t; er er 1= r 11 I's ets en ft = It де r nd die ige de " I's at 115. er id It 18 ht end die set. mo: Gefür re jen cht mit Beder lusves jatei ner ebe unven 3 er nien der= gar Hur Paeine iner dem igen, Bdem jaus= 1111 be Iten. aufe der ußte cbrot mehr d ge bist," amen mich ügen, orben Löffel Geschworenen erfolgt sei, sollten sie sich zur Beratung zurückziehen. Wollten sie dann noch Aufklärung haben, so fönnten sie ihre Wünsche äußern. Aber mitten in der Beweisaufnahme sich zu einer Beratung zurückzuziehen, könne den Geschworenen nicht gestattet werden und set vom Gefeße nicht vorgesehen. Ein solches Verfahren wäre schon insofern höchst bedenklich, als die Geschworenen schon vor Beendigung der Beweisaufnahme Gelegenheit erhiel= ten, sich über die Sache schlüssig zu machen, also zu einer 3eit wo hierzu noch nicht die Mönlichkeit vorliege. Luftschiffa rt. Eine große Neuheit für die Luftschiffahrt bedeutet die Erfindung von Dr. v. Dechelhäuser, gewöhnliches Kohlengas in ein sehr leichtes, für die Füllung von Ballons trefflich geeignetes Gas zu verwandeln. Das Verfahren besteht in der Zersehung und Beseitigung aller schweren Kohlenwasserstoffe und namentlich des gesamten Sumpfgases sowie in der Ueberführung der Kohlensäure in das leichtere Kohlenoryd. Das Ergebnis ist ein faft geruchloses Gas, das zu mehr als vier Fünfteln aus Wasserstoff besteht. Die hebende Kraft des neuen Gases ist um mehr als ein Drittel höher als beim Kohlengas. Im Aeroplan zum Nordpol. Wilbur Wright erklärte einem englischen Korrespondenten gegenüber, daß er schon lange das Projekt eines Fluges nach dem Pol mit einem seiner Zweidecker überlege. Dieser Versuch werde auch in nächster Zeit durch einen sehr bekannten hervorragenden Nordpolforscher ins Werk gesetzt werden, dessen Namen er allerdings noch nicht nennen könne. Auch die näheren Umstände, wie Jahreszeit, Verproviantierung, Transport zum Startplay usw. sind bereits beraten worden. Es ist auch ein Ort festgefeßt, von dem aus der kühne Flug ausgehen soll. Die Temperatur und die beschränkte Menge des mitzunehmenden Proviants fordere von selbst als Startplatz einen möglichst weit im Norden liegenden Ort. Dieser soll vom Bol nicht mehr als 500 Meilen entfernt liegen. Wilbur Wright, der sich in einer kürzlich stattgefundenen Versammlung des Aeroklubs enthusiastisch über diese kühnen Bläne äußerte, meint, daß er eventl. die Reise nach dem Bol vom Startplab und wieder zurück nach dem Ausgangspunkte in drei Wochen werde ausführen können. Diese Meldung kommt aus Neuyork, was sehr zu beachten ist. Vermischies Prinz Georg von Serbien wird Aviatiker. Eine aműfante Mitteilung geht der„ Information" aus Luftschiffertreisen zu: Prinz Georg von Serbien will sich dem Luftsport widmen. Besonders soll er großen Gefallen an den Flugapparaten gefunden haben, von denen er bisher nur gehört oder Bilder gesehen hat. Er ließ sich jedenfalls bei einer deutschen und einer französischen Firma erkundigen, welcher Apparat augenblicklich der tauglichste und flugsicherste wäre. Gleichzeitig ließ er sich unter der Hand nach den Preisen der verschiedenen Systeme umtun. Bleriot wurde schon vor mehreren Wochen nach Belgrad eingeladen, wo er auch aller Voraussicht nach Ende März oder Anfang April Flugübungen vornehmen wird. Prinz Georg will aber mehrere Systeme zu sehen bekommen. Da er persönlich nicht über die notwendigen Mittel verfügt so versucht er serbische Industriekreise für die Schaffung einer aviatischen Woche in Belgrad zu interessteren. Bet dem Gifer, den er an den Tag legt, ist es wohl möglich, daß er irgerd etwas derartiges zustande bringt. Großstadtelend. In der Griebenomstraße in Berlin hat sich der 56 Jahre alte Weber Franz Jeder das Leben genormen. Der Mann war 23 Jahre finderlos verheiratet. Die Eheleute waren seit längerer Zeit beide krank und lebten von einer Invalidenrente. Die Frau liegt seit drei Wochen im Krankenhaus am Urban. Dort befand sich seit acht Tagen auch der Mann, bis er gestern auf seinen Wunsch entlassen wurde. Kaum nach Hause gekommen, schnitt er sich, auf einem Stuhle fibend, die Pulsader der linken Hand durch und starb an Verblutung. Als ein Bruder der Frau, ein Arbeiter, der bei den Leuten wohnte, von der Arbeit fam, fand er den Schwager tot auf. Das Taschenmesser lag auf dem Fußboden. Der melkende Deferteur. Der Ackerbürger Vritschow in Nauen überraschte gestern in seinem Kuhstall einen Husaren beim Melken seiner Kühe. Mit Hilfe seiner Knechte nahm er den Mann fest und übergab thn der Polizei. Im Verhör gab der Arrestant an, daß er der Husar Mohwinkel von der 4. Eskadron des Ziethenhusarenregiments in Rathenow ist. Er sei am 10. Januar desertiert und habe sich seitdem auf dem Heuboden des genannten Ackerbürgers in Nauen aufgehalten. Seine Verpflegung habe er in der Weise besorgt, daß er an jedem Morgen die Kühe Pritschows gemolken habe. Er wurde dem Militärgefängnis in Spandau zugeführt. Eine moderne Robinsonade. Gestern fam in London mit dem Dampfer Drcoma" der Pazifiklinie aus Punta Arenas die Mannschaft des englischen Segelschiffes Dec= can" an, die infolge von Schiffbruch fast awei Wochen auf einer menschenleeren, kleinen Insel ein mühseliges Robinsondasein geführt hatte, ubis sie von einem Walfischfänger erlöst wurde. Der„ Deccan" befand sich mit einer Maun schaft von 27 Köpfen auf der Fahrt von Port Talbot nach Südamerika, als er in der Nähe der Küste Südamerikas plößlich während eines starken Sturmes Schiffbruch litt. Im Verlauf von 15 Minuten fant das ganze Schiff mit seiner Kohlenladung. Der Mannschaft war mit knapper Not genügend Zeit geblieben, die Rettungsboote niederzulassen und diese, mit ein wenig Fleisch und Schiffsawieback versehen, zu besteigen. Wiederholt drohten die Boote bei dem Herrschenden hohen Seegang zu fentern. Doch sie erreichten glücklich nach einiger Zeit eine Sandbank. welche der fleinen Insel Sierra del Suego vorgelagert ist. Hier auf dieser Insel blieben die Schiffbrüchigen volle drei Tage, während deren sie die größten Entbehrungen zu erleiden hatten. Der wenige Proviant, der sich in den Rettungsbooten befunden hatte, war schon am ersten Tage verzehrt. Ein Regenschauer, der Schneegestöber und Hagelwetter im Gefolge hatte, sette ein. Schuylos waren die 27 Unglücklichen dem Unwetter preisgegeben, denn das Zelt, das fle aus den Segeln der Boote errichtet hatten. war bald völlig vom Regen durchnäßt. Muscheln und angeschwemmte dische waren ihre einzige Nahrung. Während ihrer Forschungs= züge durch die kleine Insel stieß die Schiffsmannschaft auf mehrere menschliche Sfelette neben einem Haufen Secmuscheln. Am 13. Tage ihrer Anwesenheit auf der Insel wurden die völlig Erschöpften endlich von einem zufällig vorbeifahrenden Walfischfänger mitgenommen. Die Suffragette als Soldat. Auf welche Gedanken man in England nicht hier und da verfällt, um die Wehrkraft des Bandes zu erhöhen! Forderte da in der„ Pall Mall Gazette", eine der angeseheneren Zeitungen Londons, die im allgemeinen ein wirklich intelligentes Lescpublikum hat, vor ei nigen Tagen ein Herr C. W.Ratcliffe Coofe, ein ehemaliges fonservatives Parlamentsmitglied, die Suffragettes auf, ein Regiment junger Frauen aufzustellen, sie au drillen, zu trainieren und jede Cachlust würde bald durch ein Gefühl her Achtung und der Nacheiferung eriebt werden. Auf diesen Vorschlag erwidert nunmehr Fräulein Annie Gecilla Oldmeadow, daß sie diesen Gedanken bereits seit Monaten schon unter dem Titel„ Die Frauen- Territorials" verfechte. Die Frauen mit dem friegerlichen Lagerleben und der gehörigen Disziplin vertraut zu machen, würde mehr bewirken, um ihren geistigen Horizont zu erweitern und patriotische Gefühle in ihnen zu erregen, als alle die Stimmen, die je her friegerischen Suffragetten gefordert worden sind. Mit besonderer Schärfe wendet die moderne Amazone sich dagegen, die Frauen nur auf den Samariterdienst im Kriege zu beschränken. Das sei der Tod der Frauenbewegung, deren Hauptanziehungskraft gerade das gesunde Leben in freier Luft und die kräftige körperliche Bewegung sei. Eine neue„ Perfektsprache". Den zahllosen Versuchen, eine Weltsprache zu gründen, reiht tett Prof. Alois Hartl einen neuen an, in einem Büchlein, das den Titel trägt: „ Auf zur Spracheinheit". Er will auf Grund der lateinischen Sprache und mit Berücksichtigung der romanischen, der englischen, deutschen und anderen Sprachen, zu einer allgemeinen Volfssprache gelangen. Hermann Diels tut in der„ Deutschen Literatur- Zeitung" dar, daß die neue Sprache lediglich ein verludertes Latein tst. Man werde sehr viel schneller die Grammatik und Wortbildung des Altlateins als die dieser Lingoa Perfekt begreifen und sich aneignen können. Das Büchlein schließt mit dem Spruche, der Hoffentlich prophetisch auch für alle anderen ähnlichen Versuche gilt:„ Man de tabula“-„ Lassen wir's genug fein". Der Einfluß des Schlafes auf das Gehirn, der kürzlich in der Universität Michigan beobachtet wurde, wird von Profeffor Weally beschrieben, der erklärt daß die Untersuchungen viele der anerkannten Theorien über den Haufen geworfen haben. Man hatte bisher angenommen, daß der Schlaf durch die Verringerung des Blutdruckes im Gehirn verursacht werde. Die Experimente in Michigan zeigten, daß gerade das Gegenteil der Fall ist. Durch genaue Mef= sungen ist das folgende festgestellt worden: Der Umfang des Gehirns nimmt zu wenn der Mensch einschläft und nimmt ob, wenn er aufwacht. In einigen Fällen wurde beobachtet. daß das Gehirn zuerst an Umfana abnimmt und sich wieder ausdehnt, wenn der Schlaf tiefer wird. Beim Grwachen nimmt der Umfang des Gehirnes ab, aber der Druck des Blutes nimmt zu. Die Untersuchungen haben Professor Weally zufolge definitiv nachgewiesen. daß, was immer Schlaf erregen maa, es nicht eine Verringerung der Blutversorgung des Gehirnes ist, denn eine derartige Verringerung tritt nicht ein. Die explodierte Ente. Eine Schauermär weiß der„ Gaulois" aus Jowa, natürlich in den Vereinigten Staaten, zu berichten. Dort war auf einer landwirtschaftlichen Ausstel= lung ein Prachteremplar von Ente mit dem ersten Preis gefrönt worden. Plötzlich jedoch konnten die Bewunderer der Ente bemerken, wie sie an Umfang zunahm, dicker und dicker wurde. als ob sie es dem metland Frosch nachmachen wollte, der sich bis zur Größe eines Ochsen aufhlähen wollte. Schließlich erfolgte eine Katastrophe: fie explodierte! Die Splitter" flogen nach allen vier Mindrichtungen durch die Suft, und einer traf den in voller Anast herbeineeilten Befitzer der Ente mit solcher Wucht ins Gesicht. daß er dabei das Augenlicht einbüßte! Gine Erklärung für den merkwürdigen Vorfall ist durchaus natürlich: trgend ein bösmilliger Neider hatte der Ente ein großes Stick Hefe zu fressen gegeben. Das ist doch eine Ente, wie sie im Buche ftest! Das neueste vom Schmuf. Die eleganten Modedamen Englands haben eine neue Liebhaberei zum Siege geführt: in den großen Londoner Juwelierläden sieht man jett überall reizende kleine Broschen oder Nadeln, die die For= men von großen Insekten zeigen. Der Gedanke, die For= men von Käfern. Bienen oder Schmetterlingen für Schmuckfachen zu verwerten, ist ja nicht neu, aber zum ersten Male werden hier die Modelle gnau in Naturgröße fopiert. Man fichi alle Arten von Tieren, von der kleinen Stubenfliege und dem Marienkäferchen bis hinauf zu naturgroßen Etdechsen die kunstvoll aus dunkelgrünem Email der Natur rachgebildet sind. Besonders reizvolle Farbenkombinatio= nen gestaten diet Schmetterlinge, Als Broschen, au denen die kleinen ihren der Damen befestigt werden, find reiz= nolle Nachbildugen von Nachtfaltern bevorzugt, wundervolle Farbenzusammenflänge von leuchtendem Blau, tiefem Grün und dunkleren Farben. Auch Nachbildungen von Musikinstrumenten werden als Broschen getragen, zierlich ge= fertiote fleine Lauten, Gitarren, Violinen. Harfen. aus Perlmutter. Opal oder Edelmetall hergestellt; die Saiten find aus feinem Gold- und Silberdraht gearbeitet. Bismeilen zieren kostbare Edelsteine diese Erzeugnisse der neuesten Schmuckmode. Sansgenofin. nicht Dienstmädchen. In einer Berliner Zeitung stand dieser Tage folgendes bemerkenswerte Inserat:„ Hausgenoffin nicht Dienstmädchen wird von Familie mit drei Kindern gesucht. Die Hausfrau ist selbst außerordentlich tätig und verlangt von der Hausgenossin nur eine Unterstützung in der Arbeitslast. Da die neue Sansaenoffin ihre Kräfte hergibt, so soll sie auch entsprechend entlohnt werden, niemals aber das Gefühl haben, daß fie um Rohn„ dient". In unserem Haushalt gibt es eine Menac zu tun, dafür aber auch eine Reihe von eftlichkeiten und herzlicher Fröhlichkeit. Die neue Hausaenoffin ist selbverständlich bei allen Anlässen, zu denen wir uns Gäste Iaden. unser Gast si, e fann sich wenn sie will, an unsere Familie anschließen, es bleibt ihr aber unbenommen, ihr eiGenes Leben zu leben und an dem unseren feinen Teil zu haben. wenn sie dieses vorzieht. Wir werden den Willen der Hansaenossin niemals dem unsrigen zu unterordnen suchen, die Hausgenossin bleibt ein freier Mensch. wenngleich sie an unserer Arbeit teilnimmt. Bewerberinnen wollen sich melden unter Chiffre" nsw. Die Amerikaner als Lehrmeister. Die Geschäftsgewandtheit der Amerikaner offenbart sich auf den verschiedensten Gebieten und in den verschiedensten Formen. Vor allen Dingen ist dem Amerikaner eine Eugherzigkeit für Ausgaben fremd, die, ohne augenblicklichen Nuken zu bringen, ihm geeignet erscheinen, in Zukunft Vorteile zu gewähren. Diese Eigenart des amerikanischen Geschäftsmannes hat Amerika zu dem Mutterlande der großzügigen Reklame gemacht und die verschiedensten Versuche zur Belebung und Hebung von geschäftlichen Unternehmungen gezeitigt. So hat in den letzten Jahren ein großer Teil der amerikanischen Eisenbahnen als ein Mittel zur Hebung des Verkehrs landwirtschaftliche Vorträge durch Landwirte von Ruf abhalten lassen und hierbei selbst große Unkosten nicht gefcheut. Besondere Züge, auf denen allerlei Arten von landwirtschaftlichen Maschinen aufgestellt werden, verkehren auf den Bahnneben der unternehmungslustigen Eisenbahngesellschaften. In der Umgegend der einzelnen Stationen wird unter den Landwirten rechtzeitig befannt gemacht, daß an einem bestinumten Termin kostenlose Vorträge zur Ausbildung von Landwirten und die Vorführung aller Arten landwirtschaftlicher Maschinen stattfinden werden. Die Züge, die mit landwirtschaftlichen Maschinen und allerlei Gegenständen für die Vich- und Geflügelzucht ausgerüstet sind, stehen wäh rend der Dauer der Vorträge auf Nebengleisen der Eisenbahnstation. Die die Züge begleitenden Wanderlehrer halten Borträge über alle Gebiete der Landwirtschaft, über Aderbau, Gartenbau, Milchwirtschaft und Viehzucht, da von den Landwirten der Umgegend äußerst start besucht werden. Denn gewissermaßen bilden die Züge weiter nichts als landwirtschaftliche Ausstellungen, die die neuesten Fortschritte der Landwirtschaft und ihre modernſten Hissmaschinen zeigen. Unter den Erläuterungen der Wanderlehrer werden die Maschinen den Landwirten in Betriebe vorgeführt, so daß der Zudrang zu den Vorträgen die eine kostenlose Erweiterung landwirtschaftlicher Kenntnisse ermöglichen, auf Grund der nötigen Zeitungsrettame start zugenommen hat. Die ungeheuren Ausgaben die durch die Veranstaltung derartiger landwirtschaftlicher Sure den Eisenbahnen erwachsen, werden indessen unter guter geschäftlicher Berechnung gemacht. Die Eisenbahnen hoffen infolge ihrer landwi schaftlichen Unterrichtsturie auf eine höhere Entwicklung der Landwirtschaft innerhalb ihrer Verfehrsi eke, aus der sie sich große Borteile verivverben. Die breite Entwicklung einer rationell arbeitenden Landwirtschaft muß unbedingt eine starke Hebung des Gütervertebra int Gefolge haben, aus deffen ständigen Einnahmen die Eisenbahnen eine reichliche Berzinsung und Entlohnung ihres für die Belehrung der Landwirte aufgewandten Kapitals erwarten. Maris unter Woffer. Das Hochwasser in Paris hat gestern neue Kerbreruns gen angerichtet. Der dertsche Botschafter Fürst Rado I in mußte gestern mittag mit seiner Familie in das Haus eines Herrn der deutimme Botschaft übersiedeln. meil der weitere Aufenthalt im Bo.chaftsvalait wegen der eberschwemmung unmöglich geworden war. Das Ge bäude, dessen Hof von der Straßenseite überscheint ist. ist nur noch von der Gartenseite zugänglich. Ein in der Nähe der Verpfählung des Bont Suffy errichteter Damm ist geborsten: das Wasser hat den Kai überffutet und den Belaa der Brücke emborgehoben. Der Stadtteil Herco ift vollständig überschwemmt und wurde geräumt. Im Palais Bourbon ſteht der innere of unter Wasser. In mehreren Straßen sind Häuser eingeft ir 3t, wobei mehrere Bersonen verfekt wurden. An einer Stelle sind die Kanalisationsrohre geplakt. Auch mehrere Kaufhäufer mußten wenen Ueberschwemmung der unteren Stockmerke gefchlofien werden. In der Nähe von Autun sind die Brückencin gestürzt. Bei Juvish bildet das, Sochmaffer einen gewaltigen See, der mit einer leichten Eisdecke überzogen ist. Die Rathäuser und Schulen sind mit Kranten überfüllt. Ueber das Schicksal von acht Bewohnern der Insel St. Pierre, die am Zusammenfluß der Seine und Marne lieat. ist man sehr beforgt. Die Leute weiaerten sich, ihre Behausung, die seit drei Tagen non 4 Meter hohem Wasser umgeben ist, zu verlassen. Man befürchtet, daß sie aanz ohne Lebensmittel sind. In Alfortville weigerten sich 200 Einwohner, die Häuser zu verfaffen; fie konnten später mit Lebensmitteln versehen werden. Auf Richtung auf den Straßendamm vor. An mehreren Bunkden Kais dringen die Wasserfluten immer mehr in der ten der Kais find Mauern aus Ziegelsteinen aufgeführt, um das Eindringen des Wassers zu verhindern. Nach einem Pariser Telegramm beträgt der Schaden, den das Hochwasser bis zum Morgen des 26. Januar angerichtet hat, nach verläßlicher Schäkuna 90 Millione it Franken. Diese Summe wird in erster Linie durch die umfangreichen Reparaturen verursacht. die die Untergrundbahn und die ganz mit Wasser gefüllte neue Strecke derselben verschlingen werden. Der Gebäudeschaden wird auf 23 Millionen Franken geschäßt. Baris, 28. Januar. Im Justizpalast versagte die elektrische Beleuchtung vollständig, sodaß man Petroleumlampen und Kerzen benuken mußte. Zur Beförderung der in den überschwemmten Stadtteilen wohnenden Deputierten von und nach der Kammer ist ein regelrechter Dienst mit Booten eingerichtet. Paris, 28. Januar. Die Hoffnung auf ein Fallen des Wassers hat sich nicht erfüllt, da sich Regengüsse eingestellt haben Auch in das Stadthaus sind große Wassermassen eingedrungen. Der oberste Sanitätsrat traf Borkehrungen zur Abwehr einer wegen des schlechten oder mangelnden Trinkwassers zu befürchtenden Epidemie. Drabinachrichten und Deaestes. Dampferzufammenstoß im Saff. Stettin, 28. Januar. Der Stettiner Kohlendampfer Curt Fretzlaff stich heute nacht in der Nähe des 5. Feuerschiffes mit dem englischen Dampfer Marion Lee zusammen. Der letztere ist gesunken und liegt im Jahrwasser. Die Mannschaft wurde gerettet und hier gelandet. Großes Schadenfeuer. Bielefeld, 28. Januar. Ein gewaltiges Schaden feuer vernichtete einen großen Teil der Reparaturwerkstätte und das Automobillager der Firma Dürkopp u. Co. Infolge der Explosion von Benzinbehältern nahm das Feuer gewaltige Ausdehnung an. Der Schaden ist außerordentlich groß. Es verbrannten allein 25 bis 30 neue oder in Reparatur befindliche Automobile. Die englischen Wahlen. 6 London, 28. Januar. Bis 2% thr nachts waren folgende Wahlergebnisse bekannt: 258 Unionisten, 253 Liberale, 40 Mitglieder der Arbeiterpartei und 74 Nationalisten. Die Unionisten haben 120, die Liberalen 19 Size gewonnen. Ausschreitungen Kreifender Kohlenarbeiter. London, 28. Januar. Die Lage in Horton( Durham) gestaltet sich schwierig infolge der zunehmenden Unruhen. Streifende Kohlenarbeiter demolierten das Hauptquartier der Unionisten und die Wohnung des Grubenbeißer, der auf die Menge feuerte und einen der Streifenden verwundete. Ein starkes Polizeiaufgebot ist an den Schauplat des Aufruhrs gerufen worden. Marschall Weyler schwer verunglüät. Madrid, 28. Januar. Bei einem Spazierritt durch die Straßen Barcelonas erlitt Marschall Weyler einen Unfall durch Sturz mit dem Pferde. Er trug anscheinend schwere Verletzungen davon. Sturm im Bosporus. Konstantinovel, 28. Janitar. Der seit 10 Tagen hier wehende Südsturm wurde in der vergangenen Nacht zum Orfan. Dabei erlitten fast alle Stationsschiffe der Großmächte Havarie. Die Bojen des deutschen Schiffes ,, Loreley" und eines österreichischen Schiffes wurden entankert. Die Loreley" hatte rechtzeitig Dampf aufgemacht und erlitt deshalb nur Havarie an einem Beiboot. Entsprungene türkische Säftlinge. Konstantinopel, 28. Januar. Auf dem Transport von Serres nach Saloniti entsprangen aus dem Zuge 15 HäftLinge darunter der berüchtigte Bandenführer Simon, der au 15 Jahren Kerfer verurteilt worden war. 4 Gendarmen hatten den Transport begleitet, sich aber in einem anderen Abteil aufgehalten und deshalb von der Flucht nichts bemerft. Blutiger Ausgang einer Barlamentssikung. Lemberg, 28. Januar. Gestern nachmittag fam es nady Schluß der Landtagssigung in den Couloirs zwischen dem ruthenischen Journalisten Demianczuk und den beiden ruthenischen Abgeordneten Titus und Anton Sturach zu einer Schlägerei, während welcher Demianczuk derartige Verlegungen am Kopfe erlitt, daß er blutüberströmt zu jammenbrach. Demianczuk, der Herausgeber eines rutheni schen Wochenblattes, war in der Landtagssigung vom Abg. Titus Sturach Bestic" genannt worden, weshalb er im Couloir Sturach eine Ohrfeige versette. Die Brüder Stu rach hieben mit Stöcken auf Demianczuk cin, der schwer verlegt zu Boden stürzte. Der Landesmarschall erstattete Anzeige an die Staatsanwaltschaft. Eine Glückwunschdenciche des Präsidenten Taft. Washington, 28. Januar. Präsident Tait hat au den Deutschen Kaiser folgendes Telegramm gerichtet: Am heutigen Geburtstage Ew. Maiestat bringe ich meine herzlichsten Glückwünsche dar und übermittle zugleich den Ausdruck der guten Gesinnung, welche das Bolt und die Megierung der Vereinigten Staaten für Deutschland erfüllen, und die Wünsche, die sie für dessen Gedeihen hegen Neues Stadt- Theater Giessen. Direttion: Hermann Steingoetter. Sonntag, 30. Januar 1910 nachmittags 32 Uhr. Kleine Preise! Kleine Preise! Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Infanterie- Regiments. Der fidele Bauer Opperette in 3 Akten von Viktor Leon. Musil von Leo Fall. Abends 7 Uhr. Kleine Preise! Kleine Preise! Wie die Alten fungen O Lustspiel in 4 Aften von Carl Niemann. Anfang 7 Uhr. 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Um also die günstigsten Resultate zu erzielen, muß man durch die Bodenbearbeitung den Zustand zu erstreben suchen, in dem der Boden am meisten wasseraufnahmefähig ist, ohne mit Wasser übersättigt zu werden und in dem er für Luft und Wärme am durchlässigsten ist und so die stickstoffbildende Tätigkeit außerordentlich kleiner Lebewesen( Bakterien) unterſtüßt. Dieser Zustand wird erreicht, wenn der Boden mit dem bestem Ackergerät, dem unübertroffenen ,, Hassia"-Kultivator bearbeitet wird. Er ist ein Universal- Kulturgerät, das auf keinem Gute fehlen sollte. Meine Hafsia- Kultivatoren brauchen keine Konkurrenz zu scheuen und find sowohl in Leistung wie Ausführung das Beste auf dem Markt. Meine Hassia" Kultivatoren find unübertroffen in höchst erreichbarer Federung, sie ermöglichen die denkbar größte Tieffultur bei geringster Zugkraft. Gute Kultur mit geringem Aufwand an Arbeitskraft, das mnß das Bestreben jedes modernen Landwirts sein. Mit feinem Gerät wird dies aber besser erreicht, als mit meinem ,, Hassia" Kultivator, besonders eignet er sich zum Vorbereiten des Saatackers, Aufgrubbern der Frühjahrsfurche, Krümmelung von Schollen, Lockern, Ebenen, Reinigen, Unterbringen von Saat und Kunstdünger, Herausholen und Ausschütteln der Duecken usw. Die beanspruchten Teile des Kultivators wie Rahmen und Hebelstellung sind aus zähestem Stahl sorgfältig hergestellt und sehr solide verstrebt. Die Ein- und Ausrückung, sowie die Tiefgangregulierung erfolgt in bekannter Weise durch Hebelstellung am gezahnten Stellbogen und durch Verschiebung der vorderen Rahmenöse. Meine gesetzlich geschütten einräderigen Vordergestelle besigen nicht die Nachteile der meisten anderen Konstruktionen. Sie geben dem ,, Hassia" Kultivator einen sehr ruhigen und sicheren Gang und gestatten ein bequemes, kurzes Umwenden, ohne daß das Gerät Neigung zum Kippen zeigt. In einzelnen Gegenden werden jedoch gern 4räderige Ackergeräte benußt und um den Wünschen und Gewohnheiten dort entgegenzukommen, versehe ich meine ,, Hassia"-Kultivatoren auch mit zweiräderigem Vordergestell( Marke W C). Die Räder sind mit auswechselbaren Büchsen versehen, die von jedem leicht eingesetzt werden fönnen. Das Stelzrad der Marken F C und FCR befiẞt ebenfalls eine auswechselbare Büchse mit Staufferbüchsenschmierung. Die Güte und Leistung eines Kultivators hängt zum großen Teil von der Güte der Federzinken ab. Ich verwende nur solche mit Doppelfedern, die sorgfältig gehärtet und auf den Härtegrad geprüft sind. Brüche und Verbiegungen sind so gut wie ausgeschlossen. Die Schärchen der Federzinken sind auf beiden Seiten zu benußen, die Spigen derselben sind gehärtet. Die einfache Befestigung der Zinken gestattet beliebiges seitliches Verschieben, auch bei den Szint. Kultivatoren. ,, Hassia"-Kultivator, Marke F C auf 3 Rädern, wird in 4 Größen, ( 5, 7, 9 und 11 Zinken) gebaut. Die Seitenlager sind aus Schmiedeeisen und der Drehkopf ans Temperstahlgus hergestellt. Bei ,, Hassia"-Kultivatoren fönnen diese Teile mit schweren Hämmern bearbeitet werden, ohne daß sie Schaden leiden. Die Konkurrenz verwendet zu diesen Teilen meist gewöhnliches Gußeisen, das schon bei geringen Stößen bricht und sich durch einen leichten Hammerschlag zertrümmern läßt. Die Marfe WC zeigt im Rahmen der Einstellungsvorrichtung und in den Fahrrädern ähnlichen Bau, wie Marke F C. Die Federzinken sind seitlich verstellbar. Eine Abweichung zeigt die zweiräderige Vorderkarre, deren Achse mit dem Rahmen durch eine Zugkette verbunden ist. Sehr praktisch ist die Anordnung, daß diese Zugkette in Kerben in den Langbaum des Rahmens eingehängt wird, so daß sie etwas verlängert oder verkürzt erscheint; es wird hierdurch möglich, bei jedem Tiefgang die Vorder= farre stets genau senkrecht zu stellen, was bei den meisten anderen Fabrikaten durch Umschrauben einer Gabel geschieht. Wegen dieser Umständlichkeit werden dann in der Praris die Zugfetten wohl gar nicht verändert, und der Kultivator hat dann keinen ruhigen Gang und wendet sich nicht gut. Bei einer Prüfung von Grubbern, Ertirpatoren, Kultivatoren im Sommer 1906 hat der bessiche Landwirtschaftsrat ausdrücklich die Vorteile der Anordnung, daß die Zugkette meiner Hassia" Kultivatoren W C in Kerben in den Langbaum des Rahmens eingehängt wird, hervorgehoben. ,, Hassia"-Kultivator, Marke WC auf 4 Rädern mit lenkbarer Vorderkarre wird in 3 Größen( 7, 9 und 11 Zinken) gebaut. Um dicht an Raine, Wege und Bäume heranarbeiten zu können, baue ich auch radspurwendende Hassia"-Kultivatoren. Marke F C- R mit Stelzrad und W C- R mit zweiräderiger Vorderkarre. 9 8. sen urchschnitt' n um rund nsehnlichen und Mehr te Abgaben t.( einschl. nt hat ver Gemarkung rls 2 Per sind unbe ( neinanderRodelschlitfanntmach tt ist ein mnt, daß jen sich zur ute" noch gelingen. Ausschuß ung des leber die wenn die t des Fi ar 1910. zur Last ist gestän nicht lösen zu gehen tem Stod ießen das zu Hause. in. Wenn och teine Freispruch it in B a d s in die ?, der ein g, wurde n Gegen das Schöf Staatsan rschlagung 50 Mart der Ge= Schlägern, ten. Sie r 3 dorf Fahrrad, hlen, und er Bestoh geschädigt rverlust. Alein, • ist ber nterlegten ution aus theben zu olche bet uns vor: der Firma hia( Be e empfeh 1, erschieStraße 76, D.R.G.M Radspurwendender ,, Hassia"-Kultivator. Für leichtere Böden liefere ich auch Gänsefußschare 15 cm breit. Preis per Stück 70 Bfg. per Stück 35 Pfg. oder Mehrpreis gegen gewöhnliche Schare Bei schweren, durch Regen fest und dicht geschlemmten Böden, wo man eine besonders intensive Bearbeitung wünscht, empfiehlt es sich, die Arbeitsbreite zu verringern und die Zinken in der Entfernung dichter zu stellen; oder aber noch 1 oder 2 Stück Zinken mehr einzuschrauben. Dieses ist bei ,, Hassia"- Kultivatoren sehr leicht möglich, auch bei der Marke FC 5. Breis eines kompl. Zinken mit Befestigung 1 3,20 Mt. ät □- Neues Direttion: I Sonntag, nachn Kleine Preis Unter Mitw hiesigen Der fi Infolge weitgehendster Spezialisierung und Massenfabrikation bin ich in der Lage, meine beliebten ,, Hassia- Kultivatoren zu außerordentlich billigen Preisen zu liefern. Preise der ,, Bassia"-Kultivatoren D. R. 6. M. Preis einschl. Marke Telegramm- Bezeichnung Zahl der Zinken Gewicht etwa kg Arbeitsbreite 1 Reservefeder Mark F C 5 Rhein 5( f. 1 Pferd) 82 0,75 m 52 F C 7 Ems 7( f. 2 Pferde) 108 1,05 65 " FC 9 Weser 9( f. 2 schwere Pferde) 127 1,30 78 1/ Opperette t F C 11 Elbe 11( f. 3- 4 Pferde) 160 1,60 100 W C 7 Donau 7( f. 2 Pferde) 118 1,05 73 11 Musi 2216 Kleine Pr Wie die Lustspiel i Anfang 7% WC 9 Dder 9( f. 2 schwere Pferde) 140 1.30 90 " W C 11 Weichsel 11( f. 3-4 Pferde) 170 1,60 110 F C 7 R Fulda ( f. 2 Pferde) 110 1,05 69 FC 9 R Werra 9( f. 2 schwere Pferde) 130 1,30 83 " F C 11 R Schwalm 11( f. 3-4 Pferde) 160 1,60 108 " WC9R W C 11 R Eder Lahn 95 117 Für die Haltbarkeit der Federzinken, auch für die des Ersatzinken, garantiere ich 1 Jahr und erseße jeden gebrochenen oder aufgebogenen Zinken, 杉 der mir innerhalb der Garantiezeit zum Beweis frei eingesandt wird. 9( f. 2 schwere Pferde) 11( 3-4 Pferde) 140 170 1,30 " 1,60 " Bet werden ger in und au stellung du Fra Frie F rungen u hat solch pulver Bestellung rungen Dr. Set ( Dün Au Ersatzteile für ,, Bassia"-Kultivatoren. geto ent aber und auf be De a Ar H Preis Preis Nr. Bezeichnung Material Nr. Bezeichnung Material Mark Mark ar 123456789 Federzahn( Hauptfeder). Federstahl 1,25 21 Bügelschraube für den Hebel Schmiedeeisen 0,20 Hilfsfeder( Druckfeder) Federstahl 0,60 22 Seitenlager Schmiedeeisen 0,50 Schar, zweischneidig Stahl 0,35 23 Mittellager Gußeisen 0,50 Schar, gänfefußartig Federschlaufe Scharschraube. Stahl 0,70 24 Büchse des vorderen Gußrades Gußeisen 0,70 Temperguß 0,40 25 Staufferbüchse mit Schmiedeeisen 0,05 Temperguß- Unterteil 0,30 Kappe zur Zinkenbefestigung Schmiedeeisen 0,40 26 Vorderes Gußrad ohne Büchse Gußeisen 2,40 Drehkopf. Schraubenschlüssel Temperstahlgus 1,50 27 Vorderrad- Gabel Temperguß 2,50 Temperguß 0,60 28 Stellring Temperguß 0,40 10 Achskapsel Temperguß 0,25 29 Ringschraube zum Stellring. Schmiedeeisen 0,20 11 Vorstecker. Temperguß 0,15 30 Stellbügel Temperguß 1,20 12 Buchssplint Schmiedeeisen 0,10 31 Mitteltalkenlager- Oberteil Temperguß 0,25 13 Radbüchse Gußeisen 0,30 32 Mittelbelfenlager- Unterteil Temperguß 0,35 14 Schnepperfeder Federstahl 0,30 33 Stüße zur Hebelstellung Schmiedeeisen 0,35 15 Schnepper Temperguß 0,50 34 Schraubenschlüssel Temperguß 0,65 16 Schneppergehäuse Temperguß 0,40 35 Rad mit Büchse und mit Reifen 4,00 17 Schnepperdrücker Temperguß 0,30 36 desgleichen( klein) 3,70 18 Vorderradbolzen Schmiedeeisen 0,30 A Unteres Teil der 19 Abstreicher zum Vorderrad Schmiedeeisen 0,40 Vorderrad- Gabel 20 Bügelschraube zur Kappe Schmiedeeisen 0,20' B Vordergestellbügel alte Modelle Temperguß 0,50 Tempergu 0,50 C 8 27 22 31 6 30 5 32 19 16 28 17 15 14 20 18 33 33 21 24 26 WH A 23 10 197 11 12 B B 34 La Sta Garan benani Starn Wegen Fabrik Man verlange nur Original ,, Dassia"-Kultivatoren. Einige Anerkennungsschreiben aus der Praxis: Letzte Anerkennung: Kammerdiplom der Landwirtschaftskammer für die Provinz Sachsen. Teile Ihnen mit, daß der von Ihnen bezogene Haffia"-Kultivator zu meiner vollen Zufriedenheit ausgefallen ist, er hat einen leichten Gang und hat sich auf sehr verquecktem Land gut bewährt. Niedergrenzebach 1909. Johs. Taube. Mit der Leistung des erhaltenen, Hassia-" Kultivators FC7 bin ich sehr zufrieden, und kann ich dieses wirklich praktische landwirtschaftliche Gerät nur empfehlen. Dettelbach 1909. Der von. Anforderungen aufs Beste. braucht, wo er vorzüglich gelitten zu haben. Holzhausen 1909. Balentin Röll. • bezogene Hassia"-Kultivator entspricht allen Ich habe denselben auch schon an Wegen ge= gearbeitet hat, ohne den, geringsten Schaden Joh. Franz, Landwirt. Tem Maschinengeid äft ihm bezogene 7zinfige, Cassia"-Kultivator arbeitet. Holzhausen 1909. testätige ich gern, doß der von zu meiner größten Zufriedenheit 2. Timon, Landwirt. Der ren Inen im Frühjahr bezogene, Soffia" Kultivator entspricht in Gang und Arbeitsleistung meinen Erwartungen voll und ganz, und kann ich denselben jedem Landwirt aufs Feste empfehlen. Niederklein 1909. 2. Feldpausch. Mit dem in diesem Frühjahr en hien Lergeren, affia" Kultivator No. 7 bin ich sehr zufrieden. Derselbe arbeitet ausgezeichnet und kann ich hn darum jedem empfehlen. Leidenhofen 1909. Eckard Schneider, Landwirt. Mor 折 1. von nheit 11, n, tspricht unb vator lann Anbei schicke ich Ihnen das Geld für die erhaltenen Kultivatoren; diese sind sehr gut ausgefallen. Die Kultivatoren gehen alle sehr gut, hauptsächlich haben sich Ihre Radspurwendende vor den anderen sehr hervor getan, hauptsächlich dadurch, daß die Räder etwas weiter von den Zinken entfernt sind als bei anderen Fabrikaten. Ich habe schon vor längeren Jahren so ähnlich gebaute bezogen, aber die Ihrigen übertreffen die andern alle. Ihre Kultivatoren haben sich in diesem Jahre hier gut eingeführt und habe ich für nächstes Jahr schon wieder verschiedene in Aussicht. Dadurch, daß bei den„ Hassia"-Kultivatoren die Räder etwas nach außen sind, haben Sie einen sehr guten Gang, welches mit Freuden zu begrüßen ist. Ich habe„,..."„...."„ S..." und desgl. geliefert, aber die Ihrigen haben sich als die besten bewiesen. .. .. 1909. Ich kann Ihre L. H., Schmiedemeister. Hassia"-Kultivatoren jederman bestens empfehlen, denn ich bin mit dem meinigen sehr zufrieden. Zeitlofs 1909. Franz Kenner. Der von Ihnen bezogene Hassia"-Kultivator entspricht allen meinen Anforderungen vollständig. Detter 1909. Heinrich Marburger. Mit dem in diesem Frühjahr bezogenen Hessia"-Kultivator bin ich sehr zufrieden. Bis jezt hatte ich noch die Krümmer im Gebrauch. Der Haffia"-Kultivator beansprucht aber eine bedeutend geringere Zugkraft und arbeitet viel gründlicher und besser. Ich kann jedem Landwirt dieses Gerät aufs Beste empfehlen. Karl Becker. 1909. Ich bestätige Ihnen hierdurch, daß ich mit dem von Ihnen bezogenen Dassia"-Kultivator FC7 in jeder Beziehung sehr zufrieden bin. Christien Nicolai. Detter( Bayern) 1909. Auf Ihre Anfrage erwidere ich hiermit, daß der von Ihnen bezogene " Hassia" Kultivator zu meiner Zufriedenheit ausgefallen ist, denn er arbeitet sehr gut. Rodemann 1909. C. Taube. Teile Ihnen mit, daß ich mit dem von Ihnen bezogenen„ Hassia=" Kultivator sehr zufrieden bin. Ich kann Ihr Fabrikat jedem Landwirt empfehlen. Eulgen 1909. Peter Mieden, Landwirt. Der von Ihnen gelieferte Kultivator ist troß zweijähriger Benußung bis heute noch ohne jebe Reparatur geblieben. Derselbe arbeitet zu meiner vollen Zufriedenheit, und werde ich denselben jederman empfehlen. Eulgen 1909. Anton Ternes, Landwirt. Der gelieferte, Haffia"-Kultivator entspricht vollständig meinen Anforderungen. Ich kann dies nüßliche Gerät jedem Landwirt empfehlen. Frankenberg 1909. R. Cehlmann, Landwirt. Im Frühjahr bezog ich einen„ Hafsia"-Kultivator mit dem ich sehr zufrieden bin. Die Federzinken habe ich aufs äußerste erprobt und sie sehr haltbar gefunden. Breitenbach a. Herzberg 1909. Heinrich Candles Landwirt. Bestätige Ihnen gern, daß der von Ihnen bezogene ,, Hassia"-Kultivator zu meiner größten Zufriedenheit ausgefallen ist; derselbe arbeitet bedeutend intensiver als ein Extirpator und beansprucht trotzdem viel weniger Zugkraft als ein solcher auch ist ein Verstopfen ausgeschlossen. Ich kann meinen Berufsgenossen, die Wert auf eine gründliche Bearbeitung des Bodens legen und doch ihr Vich nicht überarbeiten wollen, nur die Anschaffung eines Hassia"-Kultivators, welcher beide Vorteile in fich vereinigt, empfehlen. Wenswig 1909. [ H. Ludolph, Landwirt. Teile Ihnen hierdurch mit, daß ich mit dem im Frühjahr von Ihnen bezogenen Hafsia"-Kultivator sehr zufrieden bin, und kann ich denselben jedem Landwirt als praktisches Ackergerät bestens empfehlen. Rulfenrot 1909. Auguft Decher, Wirt. Der Kultivator, den ich von W. Helwig, Treysa bezog ist in jeder Weise zu meiner Zufriedenheit ausgefallen. Kaldern 1909. Bürgermeister Schäfer. Der von Ihnen im Jahre 1909 bezogene Hassia"-Kultivator ist zu meiner größten Zufriedenheit ausgefallen. Da er wegen seinem leichten Gang alle anderen ähnlichen Fabrikate übertrifft. Ich werde deshalb dieses preiswerte Ackergerät allen meinen BeJannten empfehlen. Hundshausen 1909. Schreiner Heß. Teile Ihnen hierdurch mit, daß der von Ihnen bezogene ,, Hassia" Kultivator meine volle Anerkennung gefunden hat. Wegen seinem leichten Gang und seiner Dauerhaftigkeit kann ich denselben jedem Landwirt empfehlen. Wahlen( Oberhessen) 1909. Ernst geulstid. Auf Ihre werte Anfrage teile ich Ihnen gerne mit, daß der in diesem Frühjahr von Ihnen bezogene Haffia"-Kultivator zu meiner vollsten Zufriedenheit arbeitet. Derselbe lockert das Land zur Saat, wie es fein anderes Gerät fertig bringt. Ich habe denselben zum Aufreißen von Stoppeln verwandt und habe anstatt 7 Zinken deren 9 daran befestigt. Der Acker ist so gut, wie mit dem Echälpflug bearbeitet Ein Verstopfen der Zinken bei untergepflügtem Mist oder verquedtem Ackerland ist durch das Federn der Zinken ausgeschlossen. Ich kann dieses Ackergerät nur jedem Landwirt bestens empfehlen. Verna 1909. J. Nidel IV., Landwirt. Mit dem von Ihnen bezogenen Hafsia" Kultivator bin ich sehr zufrieden, und arbeitet derselbe sehr gut. Ronzenthal 1909. Joh. Epefuer, Cefonom. Benachrichtige Eie hiermit, daß der ren nen bezogene„ Haffia"- Kultivator sehr gut arbeitet und einen sehr leichten Cang hat. Edherd Mek, Landwirt. Gleimenhain 1909. Für den mir gesandten 7zinkigen Hafsia" Kultivator sege ich Ihnen meinen besten Dank. Der Kultivator arbeitet zu meiner größten Zufriedenheit. Ohrenbach 1909. Paul Grade, Dekonom. Ich der unterzeichnete Gutsverwalter, der Witwe Heinrich Lauer, bestätige Ihnen hiermit, daß ich mit den von Ihnen bezogenen zweispännigen Hassia" Kultivatoren recht zufrieden bin. Dieselben arbeiten tadellos und gehen leicht, ich möchte sie unter keinen Umständen wieder entbehren. Reißeggen und Grupper werden von mir seitdem ich die ,, Hassia" Kultivatoren habe nicht mehr benußt. H. Ruth. 1909. Der von Ihnen bezogene Hassia" Kultivator ist zu meiner größten Zufriedenheit ausgefallen, und werde ich jedem Landwirt Ihr Fabrikat empfehlen. ( Bilserberg 1909. Friedrich Viemeier, Landwirt. Ich teile Ihnen hierdurch mit, daß mir der„ Hassia"-Kultivator sehr gut gefällt, er macht das Land rein und locker. Es wäre zu wünschen, daß sich jeder Landwirt ein solch nüßliches Gerät anschaffe. Niedergrenzebach 1909. Johann H. George II. Mit dem von Ihnen bezogenen Hafsia"-Kultivator habe ich Urland bearbeitet, wobei die Federzähne große Steine hervorgebracht haben, ohne dabei zu brechen. Der Kultivator arbeitet zu meiner größten Zufriedenheit. Mattheis, Gutsbesizer. Loshausen 1909. Ich teile Ihnen mit, daß ich mit dem in diesem Frühjahr von Ihnen bezogenen Hafsia"-Kultivatoren in jeder Hinsicht zufrieden bin. Derselbe hat einen leichten Gang, auch die Bauart desselben ist solid und dauerhaft. Die an demselben angebrachte Bremsvorrichtung ist sehr praktisch. Klinkel, Bürgermeister. Ruttershausen 1909, Betreffs Ihrer Anfrage füber den von Ihnen bezogenen Kultivator teile ich Ihnen mit, daß ich mit demselben in jeder Beziehung sehr zufrieden bin. Die Resultate mit demselben sind sehr gut. Ich muß denselben nach den bis jetzt gemachten Erfahrungen meinen Herrn Kollegen aufs wärmste empfehlen, und bin ich gern bereit, jedem der sich für denselben interessiert Auskunft zu erteilen. Hachborn 1909. Joh. Bender, Landwirt. Bestätige Ihnen gern, daß ich mit dem von Ihnen bezogenen ,, Hassia"- Kultivator sehr zufrieden bin. Ich kann denselben wegen seiner guten Bauart jedermann empfehlen. Gulgen 1909. Dem Maschinengeschäft... Anton Härig. bestätige ich gerne, daß der im Frühjahr von ihm bezogene Hassia"-Kultivator meinen Erwartungen in jeder Hinsicht entspricht Derselbe zeichnet sich vor allem durch tadellose gleichmäßige Arbeit aus, sodaß ich ihn jedem empfehlen kann, Niedermalgern 1909. H. Rupp III. Mit dem von. - bezogenen einspännigen„ Hassia"= Kultivator bin ich recht zufrieden, derselbe arbeitet vorzüglich und leicht, er ist mir ein unentbehrliches Ackergerät, welches ich jedem Landwirt empfehlen kann. Niederwalgern 1909. H. Böth, Landwirt. Unterzeichneter bestätigt gerne, daß er mito em von Herrn. bezogenen, Hassia"-Kultivator vollständig zufrieden ist, ich kann ihn deshalb( auch für den kleinsten Betrieb) als unentbehrlich bezeichnen. Niederwalgern 1909. Christian Eidam, Landwirt. Kann Ihnen mitteilen, daß ich mit dem 7zinfigen Kultivator sehr zufrieden bin und kann ihn daher jedem Defonom empfehlen. Gunzendorf( Oberpfalz) 1909. Josef Rodler, Gastwirt. Seit anfangs September[ bin ich im Besiz des gesandten„ Hassia"- Kultivators und bin ich mit der Leistung desselben sehr zufrieden, sodaß ich jedem vorwärtsstrebenden Landwirt dieses Gerät warm empfehlen kann. Ranzenthal 1909. Gg. Epekner, Defonom. . bezogenen„ Hassia"-Kultivator bin in derselbe arbeitet bedeutend leichter als der Mit dem von.. jeder Hinsicht sehr zufrieden, alte Grupper, den ich früher gefahren habe. Kehna 1909. Der von der Firma Joh. Naumann, Landwirt. Kultivator arbeitet zu meiner vollen Zufriedenheit. Roth 1909. .. bezogene 7zinkige„ Haffia"- H. Nau, Mühlenbefizer. Hassia"-Kultivator in jeder BeBin mit dem bezogenen 7zinkigen ziehung sehr zufrieden, sodaß ich denselben jedem Landwirt aufs Beste empfehlen kann. Niederwalgern 1909. Joh. Ruth, Landwirt. Ich teile Ihnen ganz ergebenft mit, daß der von Ihnen bezogene Saffia" Kultivator sehr gut ausgefallen ist. Er arbeitet zu meiner größten Zufriedenheit, wofür ich Ihnen meinen herzlichsten Tant sageMichelsberg 1909. Georg Busch. Ter von Ihnen in diesem Frühjahr bezogene affia"-Kultivator ift, zu meiner größten Zufriedenheit ausgefollen. Er arbeitet auf unkrautreichem, schwerem und leichtem Boden gleichmäßig gut und zeichnet sich dabei durch seinen leichten Gang aus. Ich halte den Kultirotor für ganz unentbehrlich in der Landwirtschaft. fordt 1909. Bernhardt Siebert. Ter in diesem Jahre von Ihnen bezogene 5zintige Rultirator arbeitet verzüglich und leicht, sodaß er mir ein unentbehrlides Adergerät geworden ist, das ich jedem Landwirt aufs Feste empfehlen kann Nieteimalgein 1:09. H. Hormel, Landwirt. Ich mache Ihnen die Mitteilung, daß sich der„ Hassia"-Kultivator Ici mir tadelles tenährt. Konrad Pfeffer. Hadborn 1909. Auf Ihre werte Anfrage fann ich Ihnen das Zeronis geben, daß der von Ihnen im Frühjahr fezogene Kultivator zu meiner größten Zu friebenbeit arbeitet, und ich denselben jedermann empfehlen kann. Wilhelm Schäfer 88. Ehringshausen 1909 Wir Früder Gcorg" und Johann Keim ous Welitsch fausten von .. einen Kultivator der von der Firma W. Helwig, Treysa bezogen wurde und infolge seiner Zmedmäßigkeit und Leistungsfähigkeit jedem Landwirt zu empfehlen ist. Welitsch 1909. Georg u. Joh. Keim, Landwirte. 1 ang fennig, ednat 8. Sen Durchschnitt en um rund nsehnlichen und Mehr te Abgaben t.( einschl. nt hat ver Gemarkung rls 2 Per sind unbe ( neinanderRodelschlitkanntmach tt ist ein mnt, daß jen sich zur ute" noch gelingen. Ausschuß ung des leber die wenn die it des Fi ar 1910. zur Last ist gestän nicht lösen zu gehen Stoc tem ießen das zu Hause. in. Wenn doch keine Freispruch it in B a d 3 in die e, der ein g, wurde n Gegen= das Schöf Staatsan erschlagung 50 Mart der Ge= Schlägern, ten. Sie rsdorf Fahrrad, ohlen, und er Bestoh geschädigt jrverlust. ät Klein. Neues Direktion: Sonntag, nachn Kleine Preis Unter Mitw hiesigen Der li Opperette t Musi Ab Kleine Pr Wie die Lustspiel in Anfang 7 Bet werden ger in und au stellung du Fra Frie Teile Ihnen hierdurch ergebenst mit, daß der von Ihnen gelieferte „ Hassia"-Kultivator zu meiner Zufriedenheit ausgefallen ist. Jßenhain 1909. " Burghardt Schneider. Der von Ihnen bezogene Hassia"-Kultivator arbeitet zu meiner größten Zufriedenheit. K. Geisler, Landwiri. Wolfshausen 1909. Ich bestätige gern, daß ich mit dem bezogenen ,, Hassia"-Kultivator wegen tadelloser Arbeit und leichtem Gang außerordentlich zufrieden bin. Wolfshausen 1909. L. Müller, Landwirt. Mein Hassia"-Kultivator hat sich ausgezeichnet bewährt, ich kann denselben jedem Landwirt nur empfehlen. Nieder- Drke 1909. Daniel Ranft, Landwirt. Teile Ihnen hierdurch mit, daß der Hassia"-Kultivator zu meiner vollen Zufriedenheit ausgefallen ist. Seigertshausen 1909. Adam Kranz 8. Der von Ihnen bezogene ,, Hassia"-Kultivator ist zu meiner größten Zufriedenheit ausgefallen, sage derhalben meinen besten Dank; ich kann den Kultivator jedem Landwirt empfehlen. Dlberode 1909. Bürgermeister Wagner. Der von Ihnen bezogene Federzahn"-Kultivator ist zu meiner größten Zufriedenheit ausgefallen, und empfehle ich denselben jedem Landwirt. Neustadt 1909. Karl Krapp. Ich teile Ihnen mit, daß der von Ihnen bezogene ,, Hassia"-Kultivator ausgezeichnet arbeitet und deshalb empfehle ich denselben jedem Landwirt. Rodemann 1909. Adam Pflüger. Ich benachrichtige Sie hiermit, daß der von Ihnen gekaufte Kultivator zu meiner Zufriedenheit ausgefallen ist. Görzhain 1909. Johannes Boß. Hier schicke ich Ihnen die Abschrift eines Zeugnisses über Ihren Hassia"-Kultivator. Derselbe hat sich sehr gut bewährt. Birstein( Kr. Gelnhausen) 1909. Con. Oil. Der von Ihnen bezogene Hassia"-Kultivator ist ganz zu meiner Zufriedenheit ausgefallen, und kann ich denselben jedem Landwirt empfehlen. Rodemann 1909. P. Otto, Gastwirt. Mit dem von Ihnen gelieferten ,, Hassia"-Kultivator bin ich sehr zufrieden; er leistet eine vorzügliche Arbeit. Schönborn 1909. Johann Jost Fenner I. Mit dem von Ihnen bezogenen ,, Hassia"-Kultivator bin ich sehr zufrieden und werde Sie bei fernerem Bedarf hier im Dorf stets empfehlen. Reichenbach 1909. Heinrich Sippel. Gerne bestätige ich hiermit, daß der von Ihnen gelieferte ,, Hassia"- Rultivator zu meiner vollen Zufriedenheit ausgefallen ist, ich kann daher dieses Gerät jedem Landwirt aufs Wärmste empfehlen. Riebelsdorf 1909. Joh. Georg Hennighausen, Müller u. Landwirt. Der mir gelieferte 5zintige ,, Hassia"-Kultivator ist zu meiner größten Zufriedenheit ausgefallen. Troß tiefem Gang und schwerem Boden ist derselbe mit einem Pferd mit Leichtigkeit zu benußen. Es tut mir leid, daß ich nicht schon früher ein solches Gerät von Ihnen bezogen habe. Hembergermühle( Rr. Friglar) 1909. J. Rinner. Teile Ihnen mit, daß die 2 von Ihnen bezogenen Federzahn- Kultivatoren zu meiner größten Zufriedenheit ausgefallen sind. Sie zeichnen sich vor allem durch leichten Gang und gründliche Arbeit aus. Sterzhausen 1909. Johann Damm, Landwirt. Mit dem von Ihnen bezogenen ,, Hassia"-Kultivator bin ich sehr zufrieden, denn derselbe ist sehr widerstandsfähig und arbeitet sehr gut und leicht. H. Geise, Landwirt. Appenhain 1909. Mache Ihnen hierdurch, die Mitteilung, daß der von Ihnen bezogene ,, Hassia"-Kultivator meine volle Anerkennung in jeder Hinsicht besißt. Derselbe arbeitet vorzüglich und sollte dieses Gerät in feinem landwirtschaftlichen Betriebe fehlen. Ellnrode 1909. Heinrich Rüppel 2. Teile Ihnen ergebenst mit, daß der von Ihnen im Frühjahr bezogene ,, Hassia"-Kultivator zu meiner größten Zufriedenheit ausgefallen ist. Ich werde nicht verfehlen den Kultivator einem jeden Landwirt aufs Beste zu empfehlen. Ellnrode 1909. Heinrich Heinmüller. Bestätige hiermit meine größte Zufriedenheit, über den von Ihnen bezogenen Kultivator. Seine Leistung findet die größte Anerkennung! Olberode 1909. Simon Dippel, Landwirt. Der von Ihnen bezogene Federzahn- Kultivator ist zu meiner vollen Zufriedenheit ausgefallen. Besonders muß ich die große Haltbarkeit der Federzinken hervorheben; ich habe dieselben aufs Außerste probiert und ist fein Bruch eines Federzinkens dabei vorgekommen. Ich werde den Kultivator meinen Kollegen aufs Wärmste empfehlen. Breitenbach am Herzberg 1909. Heinrich Sandlos, Landwirt. Mit dem von Ihnen bezogenen Kultivator bin ich sehr zufrieden, und werde ich Sie auch bei Bedarf in anderen landwirtschaftlichen Geräten in Anspruch nehmen. Adam Wagner. Olberode 1909. Mit dem im Frühjahr 1909 von Ihnen bezogenen ,, Hassia"-Kultivator F C 7 bin ich sehr zufrieden, er zeichnet sich besonders durch gute Arbeit bei spielend leichtem Gang aus. Kleinseelheim 1909. Konrad Wagner, Landwirt. Der von Ihnen bezogene Kultivator hat sich gut bewährt, er arbeitet vorzüglich, der Gang ist gleich gut, sowohl in frisch gedüngtem Mistland, wie in reinem Brachland. M. Corell, Gutsbesizer. Ransbach 1909. Mit dem von Herrn&.... bezogenen ,, Hassia- Kultivator 7zfg. bin ich bis dato recht zufrieden, was ich hiermit bezeuge. Frankenberg 1909. H. A. Bichmanu. Zu meiner vollsten Zufriedenheit fiel der von der Firma Helwign Trensa gelieferte 9zinkige Kultivator aus. Frankenberg 1909. b. Jünger. Ich teile mit, daß uns der Kultivator sehr gut gefällt und find wir damit sehr zufrieden. Röllshausen 1909. Gastwirt Lange. Auf Ihre werte Anfrage gestatte ich mir, Ihnen mitzuteilen, daß ich mit dem im Frühjahr von Ihnen bezogenen Kultivator sehr zufrieden bin und kann ich ihn auch jedermann empfehlen. Nieder- Ofleiden 1909. Konrad Gerth. 1. Jahrg. Unsere fr lo Die richt gibt unferer Th Lebens! Die red eines gefunden Jhr Män nich frei reden David. Er ist and fein Grab Cag. Denn Dav gefahren."( pg. gen Himmel Simmel bernied des Menschen Sc Es wäre nicht geradezu geift bon fidh behaupten fant fein Inter fichen Angelegenhe Fleidung, Geld, nur für wenige dentens und Stud wie viel mehr sollt fein lajien, über u dasjenige unjerer 9 heit im allgemeine Gewiß, eine feber das allertie genommen, seit de der Tod bor 600 fingen. Es foll eigentlich nichts Die ganze Welt Frage informie mehr zu sagen zu hören. D genter, nachde tommen und + F rungen u hat solch pulver I Bestellung rungen Dr. Sel ( ,, Bassia" Universal- Pflüge mit Doppelstablgründel, Stablgusskörper, verstellbaren Bandhaben und Panzerplatten. 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Wir weit darauf eing anführen, müssen mit furzen, bünd freundlich und w und mit dem Wu leidigen, so sehr m jeften Anschauunge Wir respektieren Menschen, für fid Jeinem eigenen Re mit unseren Begriff Bir fangen da lofen Freunden, di Freiheit des Denter zulegen: Was fa unsere Frage: antworten: Wir möchten an ein wir haben aber uns dieser fehlt, zeugung gefomme mie das unverni unfere Schlußfolge eurer Erwartung für die Heiligen, f ein Troft fein, mas Menschengeschled Bweifel biel beffe wie das undern aufbewahrt zu glaubt." Wir danken Den für die Höflic Gejubl, daß fie unferen Berstand