lung ang b Coln ust cr. s Metz the 19. n 84. Muss aft 交 on 828 gen. e lack. atratzen Polsterller fachrmöbel ten. ngsanlage teferungen t 80 cbm Rohrliefe Reg, Rohr ben. Pläne ten( 3im nd daselbst mit ent 10 Uhr Eröffnung det. Gießen. artte fofteten Fb. 80-96 Pfd. 96 86-88 60-84 7.00-8 00 0.50-0.30 8.00 0.00 00.00-00.00 00.00-00.00 0,50-00 20 nadmittan ber Mari Maritzeit im und die li 1910 preiſe eken -88 Big -88 -96 in Gießen 2 kg 62 f. mt2kg 54931 er Gießener Zeitung 300 ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mt., durch die Post 1,50 Mt. frei ins Haus. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Zwei Extrabeilagen: „ Humoristische Blätter" und die„ Neue Lesehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei.- Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Telephon: Nr. 362. Nr. 101. - Amtliche vetanntmachungen. Bekanntmachung. Das 2. Ziel Gemeindesteuern und Kanalgebühren, die Beiträge zur Land und Forstwirtschaftlichen Berufsgenos senschaft, sowie die Beiträge zur Landwirtschaftskammer, tönnen innerhalb der nächsten 10 Tage noch ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 25. Juli 1910. Stadttaise Gießen. Mäser. Bekanntmachung. Die Eindeckung des Wasserturmes für die Schlachthoferweiterung soll Samstag, den 30. Juli d. I s., vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. der Großherzoglichen Bürgermeisterei des Großherzoglichen Polizei Amfes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. sowie vieler anderer Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei( Albin Klein). Zeichnungen, Muster, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 23. Juli 1910. Städt. Hochbauamt. Gerbel. Lokales. Gießen, 28. Juli 1910. ** Der Großherzog hat dem Rechner der Sparund Leihlasse zu Alsfeld Georg Karl Weber dortselbst den Charakter als„ Rendant" erteilt. * Parlamentarisches. Der Entwurf eines Gefeßes betreffend die Ausübung der Stockholzberechtigungen ist dem Landtage zugegangen. Das Gesetz hat nur einen Artikel, der bestimmt:" Besteht an einem Walde eine Stockholzberechtigung, so ist der Eigentümer des Waldes berechtigt und auf Verlangen der oberen Forstbehörde verpflichtet, die Stöde nach Inhalt der Berechtigung von den gerodeten Bäumen abzutrennen und das Stockholz für den 5) Gerichtet. Familienroman von Franz Wichmann. Die Försterin wußte noch immer nicht genug: So erzählt doch genauer! Was sagte er euch?" Robert machte eine verächtliche Gebärde. Wir haben den Unsinn nicht behalten. Jedenfalls aber amüsierten wir uns trefflich. Es ist doch wenigstens etwas Neues in dieser langweiligen Zeit." " Freilich," stimmte der Freund ihm bei, so ein Held mit langen Haaren, in wollenem Mantel, der in der Stadt sein felbstgebautes Gemüse verkauft, die Worte des Evangeliums auf den Lippen." Und im Herzen!" Was sagst du, Klara?" fuhr der Förster auf, denn sie war es, die die Worte gesprochen hatte. Was ich weiß!" entgegnete das Mädchen fest. Auch die Försterin war empört. „ Unerhört!" Was erlaubst du dir?" stieß sie aus. Klara verlor ihre Ruhe nicht. " Ich sagte nur, was mein Herz mir eingibt!" erklärte sie. Otto sah sie von der Seite an. „ Ich glaube, du bist eine heimliche Verehrerin von ihm, Schwester!" spöttelte er. " Und wenn ich es wäre?" „ Das gnädige Fräulein macht fich einen Spaß daraus, uns zum besten zu haben!" meinte Robert. Aber der Förster beruhigte sich nicht. „ Mädel, sprichst du wahr?" fragte er aufgeregt. „ Wie ich fühle, ja! Ihr habt mich ja nicht zum Lügen erzogen!" ( Gerichtet 9 Nr. 8.) " Bum Lügen, nein, Gott sei Dank, aber auch nicht zu Dreistigkeit und Ungehorsam!" rief der Förster. Was soll das heißen? Kennst du ihn?" Eine liebliche Röte flog über des Mädchens lichte Wangen. Ja, sein Herz, seine Seele, ich habe sie herausgelesen aus seinen Worten." " In den Zeitungen?" fragte die Försterin. Klara vermied eine direkte Antwort. „ Seine Worte werden auch dort nicht gefälscht sein, wenn man sie auch verspottet!" gab sie zurück. „ Klara!" Der Förster stampfte mit dem Fuße den Boden, die Adern auf seiner Stirn schwollen unheildrohend. Jäh ers hob er sich.„ Geh hinaus, Klara, wir haben miteinander allein zu sprechen!" Das Mädchen erhob sich. Donnerstag, 28. Juli 1910 Berechtigten in Raummaße ausarbeiten zu lassen. Dem Eigentümer des Waldes steht derjenige gleich, welcher als Eigenbesitzer oder auf Grund eines dringlichen oder per= sönlichen Rechtes die Früchte( den Ertrag) des Waldes bezieht. In den Fällen des Absatz 1 hat der Stockholzbe= rechtigte, unbeschadet einer Vereinbarung durch welche die Gegenleistung in anderer Weise festgesetzt ist, dem Wald eigentümer zwei Dritteile der für das Roden und Zurichten des Stockholzes entstandenen Kosten an Hauer und Seterlohn zu erstatten.'" Begründet werden diese Vorschrif ten vor allem mit forstwirtschaftlichen Gesichtspunkten. Namentlich wird darauf hingewiesen, daß schlecht oder verspätet gerodete Stöcke eine Brutstätte schädlicher Insekten und Pilze bilden. ** Verschärfte Kasernenkontrolle. Auf Grund höherer Anordnung hat sich das Regiments- Kommando aus dienstlichen Gründen genötigt gesehen, die Kontrolle beim Betreten der Kasernen zu verschärfen. Die täglich einlaufenden Gesuche aus der Bürgerschaft um ausnahmsweise Erleichterungen müßten abgelehnt werden. Das Regiments- Komando bittet daher, solche Gesuche nicht mehr einzureichen, da dieselben keine Berücksichtigung finden können. * Gerichtliche 3. Bekanntlich wurde am Freitag gegen den Kaufmann Friedrich Walter- Düsseldorf, welcher sich wegen Vernichtung von Urkunden verantworten sollte, aber zu der Verhandlung nicht erschienen war, von der Straffammer ein Haftbefehl erlassen. Derselbe ist nun aufgehoben worden, da Walter die gerichtliche Aufforderung zum Erscheinen bei dem Termin nicht erhalten hatte. * Die Wormser Lutherdenkmal- Stiftung bergibt in diesem Jahre an acht Kandidaten der evangelischen Theologie deutscher Nationalität, die the Examen mit Auszeichnung bestanden haben, Stipendien im Betrage bon je 900 M. auf ein Jahr zum Zwecke der Erlangung eines höheren Grades wissenschaftlicher Ausbildung durch einjähriges weiteres theologisches Studium an einer deutschen Universität. Bewerbungsgesuche mit amtlich beglaubigten Abschriften( nicht Originale) sind spätestens bis zum 1. September d. J. portofret an die Verwaltungsfommission der Lutherdenkmal- Stiftung in " Ich will mir in der Küdje zu tun machen, Vater, bis du mich rufft," sagte sie einfach. Sie hatte faum die Tür hinter sich geschlossen, als der Förster sich zu Otto wandte: ,, Und du bleibst hier im Zimmer!" Frau Adelheid fühlte sich von seiner Miene beunruhigt. ,, Gewiß, wir bleiben," sagte sie rasch, wenn du mit Klara-" „ Wer spricht von dir?" fuhr Lorenz Reiner auf.„ Wenn Vater und Sohn miteinander spiechen, braucht es keinen dritten!" Otto wagte feinen Widerspruch. „ Robert, lieber Freund, du verzeihst-" ,, Natürlich," fiel dieser rasch ein, ich werde nicht stören, fann ja ein wenig herumspazieren, auf dem Weg zum Ochsenwirt vielleicht, den du mir vorhin zeigtest!" „ Schon recht, ich komme dir später nach, ich-" ,, Otto, hast du gehört?" unterbrach ihn der Förster streng. Ja, Papa, ich komme!" " Darf ich mich Ihnen anschließen, gnädige Frau?" wandte Herr von Hohlen sich an die Försterin. „ Der Verbannten!" lächelte diese. Sie erweisen mir eine große Ehre damit!" Lorenz Reiner wurde ungeduldig. „ Ich warte," sagte er kurz. Frau Adelheid, von Robert von Hohlen gefolgt, beschleunigte ihre Schritte nach der Tür. " Ja, ja, wir geben ja schon!" sagte sie. Sie wußte, daß sie den Gatten in dieser Laune nicht noch mehr reizen durfte, und fürchtete feine selten, aber dann um desto heftiger auftretenden Jähzornsanfälle. 2. Kapitel. Otto befand sich allein dem Vater gegenüber, doch in einer Art Verlegenheit. ,, Soll ich vielleicht die Klara rufen, Papa?" fragte er, nur um das peinliche Schweigen zu brechen. Aber der Förster schritt dem Ausgang zu. " Ihr kommt beide daran, doch jedes für sich. Du bleibst hier, bis ich zurückkomme, denn zuerst will ich mit ihr, deiner törichten Schwester-" „ Du hast wirklich recht, Papa," fiel Otto ein,„ Klara ist, seit ich sie nicht gesehen Die Worte schienen den Alten unangenehm zu berühren; schon an der Tür wandte er sich wieder um und fuhr den Sohn in seiner rauhen Weise an: Still, fümmere dich um deine eigenen Sachen! Weißt du, dan mir koine Ammier me Sirpi Sanro lana hoit ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Plazzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Telephon: Nr. 362. 21. Jahrg. Worms" einzusenden. Die Benutzung des Stipendiumis fann beliebig in der Zeit vom 1. Oftober 1910 bis 1. Oftober 1913 stattfincen. -tt Stadttheater. Als 10. und letzte Operettenabonnementsvorstellung gelangt Dienstag, den 2. August, Georg James neue Operette" Die Förster christel" zur Aufführung und zwar mit dem Personal des Emser Kurtheaters. Von der ursprünglich geplanten Aufführung des„ Grafen von Luxemburg" muß die Direktion für dieses Jahr absehen, da das Aufführungsrecht dieses Werkes von dem Wiener Verlag versehentlich einem reisenden Direftor übertragen worden ist, der zwar keine Möglich! it hat, das Werf in Gießen zu geben, aber es trotzdem und aller Bemühungen ungeachtet vorläufig nicht freigibt. Die Abonnenten machen überdies keinen schlechten Tausch, da das reizende Wert James überall sich als Schlager Spielzeit erweist und gegenwärtig wohl die meistgegebene Operette sein dürfte. der * Bet der Polizeihundeprüfung in Friedberg konnten die Gießener Züchter etnen schönen Erfolg verzeichnen. Es wurden nämlich den Gießener Polizeihun den folgende Preise zuerkannt: 1. Preis deutsche Schäferhündin Lora, Besißer Schußmann K. Neuz- Gießen; 3. Preis deutsche Schäferhündin Minka, Besitzer Schußmann Wilhelm Seiß- Gießen; 4. Preis deutsche Schäferhündin Zilla, Besitzer Schutzmann Gg. Klös Gießen. * Eigentumswechsel. Das Haus Bleichstraße 26 wurde für 47 500 Mt. an S. Ganß verkauft. * Freiwilliger Tod. Ein Student machte seinem Leben dadurch ein Ende, daß er sich die Pulsadern öffnete. Der Beweggrund zur Tat ist unbekannt. in * Ein geistestranter Mann versuchte sich dem Bergwerfswald zu erhängen. Er wurde jedoch rechtzeitig von Arbeitern gerettet und von seinen benach= richtigten Verwandten nach seinem Geburtsort Hanau zurückgebracht. * Der neue Sportplatz des Gießener Fuß ballliubs 1900 wurde mit eineni Fußballwettspiel der Faustballmannschaft des Gießener Gymnasiums gegen den GieBener Fußballklub seiner Bestimmung übergeben. Aus dem Kampf gingen die Gießener Gymnasiasten mit 145 gegen 110 Puntte als Sieger hervor. Hieran schloß sich ein Fußballspiel des Hanauer Fußballklubs gegen den Gießener Fußballklub, wobei der zuerst genannte Kämpfer mit 8: 2 Tore gewann. du aiieriei Vorwände gefunden, während der Ferten in der Stadt zu bleiben. Ich gab es zu, deiner Arbeiten, der Kosten wegen, und nun du endlich kommst, bist du ein völlig anderer geworden!" Otto recte sich mit einigem Selbstbewußtsein auf. Seutzutage sind wir alle eben andere Menschen als einst!" sprach er wichtig. Die Welt und jeder einzelne ändert sich mit der Zeit!" Der Förster hielt mit Auf- und Niedergehen ein. " Heutzutage!" wiederholte er.„ Ja, freilich, das ist dein Lieblingswort, und ich vergaß, wir leben in einer Zeit, da reden die Herren Jungen per, Wir von sich!" Papa!" Ottos Miene nahm einen getränkten Ausdruck an. " Ja, ja, du hast recht," rief der Förster in bitterem Tone, ,, du bist ja ein Feiner, ein Studierter, da muß man dich wohl als etwas Besonderes behandeln!" " Ich denke, ein Recht darauf zu haben! überhaupt liegt die Zeit, da die Kinder in der Familie nichts mehr als die Sklaven der Eltern waren, Gott sei Dank, hinter uns!" ,, Ei, ei, lernt man das auch auf der Universität?" fragte höhnisch der Förster. Papa!" ,, Man lernt es unter freidenkenden, feingebildeten Menschen, ( Gerichtet 10 Nr. 8.) Und was wären denn die Herren Kinder jetzt in der Familie?" Was wir alle sind: Menschen und Brüder; alle sind gleich, das Alter macht da keinen Unterschied!" Die Antwort versetzte den Alten in hellen Zorn. „ Kommst du mir auch mit der neuen Weisheit? Nur vor Gott sind wir alle gleich, daß du es wissen magst!" Otto näherte sich der Tür. Papa, wenn du mit mir Streit machen willst, geh ich lieber. Dazu bin ich nicht zu euch herausgekommen. Wenn dir, was ich dir sage, nicht gefällt, warum hast du mich dann auf die Universität geschickt?" Dumme Frage, damit du etwas lernen solltest!" ,, Und weil ich es getan habe, tadelst du mich!" " Nicht deshalb! Aber hättest etwas Gescheiteres lernen fönnen!" grollte der Förster. Otto zuckte die Achseln. Ich kann die Welt nicht anders machen, als wie sie ist!" versetzte er. Die Schritte des Försters wurden immer hastiger. Freilich, ich weiß, die Welt ist jetzt so,"- er machte eine bezeichnende Gebärde ,, zum Ausspucken!" " Du sprichst eben, wie du es verstehst, Bava." - Vorfeier des Kreisturnfestes. Kreuznach, 25. Juli 1910. Der glanzvolle erhebende Verlauf der gestrigen Vorfeier trug alle Auspizien in sich, die zu hochgestellten Erwartungen für die kommenden Festtage, aber auch zu großer Zuversicht in die deutsche Gediegenheit und Gründlichteit des turnerischen Gesamtarrangements berechtigen. Alles trug den Stempel flar und weit überschauender Disziplin und sorgfältig durchorganisierter Kleinarbeit. Es war gleichsam eine großartige„ Generalprobe" für die Ereignisse der nächsten Woche! In den Straßen der Stadt sah man schon viele Fassaden im Flaggenschmuck, und obschon es sich nur um eine lokal begrenzte Vorfeier handelte, wies die Hauptfesthalle sowohl gestern nachmittag bei den turnerischen Vorführungen, als auch am Abend im Konzert bereits eine geradezu riesige Besucherschar auf. Der Wettergott schenkte der Vorfeier seine Gunst. Schon der prächtige Fest zug der Turn- und Gesangvereine lockte nachmittags Tausende von Menschen aus den Häusern und zog ein großes Gefolge des Publikums nach sich. Im blanten Sonnenschein lag die riesige, prachtreiche Festhalle da, als die lange Schar unter den Klängen der Musikkapelle durch das Tor des idealen Festplates einzog, der mit den darauf errichteten Festgebäuden, sowie der gefälligen Umrahmung allen Fremden auf den ersten Blick besondere Bewunderung abringen wird. Das Schau turnen leiteten die drei Kreuznacher Turnvereine nachmittags wirkungsvoll durch Keulenübungen ein, bei denen die drei Turnwarte als Vorschwinger tätig waren. Von allen Seiten des schön planierten Riesenfarrees sahen etwa 3000 Menschen den Vorführungen zu. Dann wurden die hiesigen Musterriegen für das Kreisturnfest vorgeführt, worauf ein Zöglingsturnen und später in der Festhalle ein vor einem wahren Massenpublikum ausgeführter Mädchenreigen in schmucken Kostümen folgte. In den offenen Bier- und Kaffeehallen hielt sich der Besuch noch in mäßigen Grenzen, aber auch dort dürften an den eigentlichen Festtagen, besonders wenn die Sonne auf das bunte Leben und Treiben herabbrennt, die geschäftigen Hände wenig zur Ruhe kommen. Um so voller war es aber in der Festhalle, die in einen ihrem lichtdurchfluteten, fahnengeschmückten Innern pompösen Anblick bot, der durch die reiche Ausschmückung der Wände mit frischem Grün und Girlanden für die Hauptfeier noch erhöht werden wird. Das Abendkonzert in der Festhalle war die gelungene Probe für den Kommers am tommenden Samstag. Der 1. Beigeordnete Andriano, der 1. Vorsitzende des geschäftsführenden Ausschusses, eröffnete den Abend, indem er die erschienen Ehrengäste mit ihren Damen, die Ausschüsse, Turner und Festbesucher begrüßte. In längerer Ansprache dankte dann der 2. Vorsitzende des geschäftsführenden Ausschusses, Herr Sponsheimer, der lang= jährige verdiente Vorsitzende des Kreuznacher Turnvereins, den Ausschüssen für ihre unermüdliche Arbeit, den Frauen und Jungfrauen des Turnvereins für die Renovierung der alten Turnerfahne. Dann leitete er seine Worte auf Zweck des ganzen Festes über und sprach in packenden Worten von dem Wesen der Turnerei:„ Heute sind die Bestrebungen der Turnerschaft Eigentum des ganzen Volfes geworden. Wir wollen ein wehrhaftes Volk voll Kraft u. Vaterlandsliebe erziehen. Wie nötig das ist, erkennen wir, den ,, Und wie verstehst du es?" fragte, sich jäh umwendend, der Alte. „ Ich bin das Kind einer neuen Zeit ,, Der der Himmel feinen Segen gibt!" Doch Otto war um eine Antwort nicht verlegen: „ Wir brauchen ihn auch nicht, denn es gibt kein Unrecht und keine Sünde mehr. Das ist alles nur scheinbar, nicht wirklich." Starr vor Erstaunen blieb der Forstmann stehen. Also schlechte Menschen gibt es heutzutage nicht mehr?" „ Das sind nur Kranke, die man bedauern, bemitleiden muß; alle normal entwickelte Menschen sind gut." Ein bitteres, spöttisches Lächeln umzog den Mund des Försters. ,, So, so, dann muß es ja jetzt eine herrliche Welt sein und eine Lust, darin zu leben! Hat dich das vielleicht auch der saubere Patron gelehrt, den du da mit dir hierher gebracht hast?" Otto machte von neuem Miene, zu gehen. „ Ein Wort, Papa: so können wir nicht miteinander vers tehren!" sagte er. Der Förster blieb vor ihm stehen. „ Ist das auch modern, daß der Sohn dem Vater Vors schriften macht?" Otto schüttelte mit beleidigter Miene den Kopf. ,, Du willst mich nicht verstehen. Mag sein, daß du es nicht kannst. Aber du vergißt, wer ich jetzt bin!" Der Alte sah ihn groß an. Wer du bist?" sprach er ihm nach.„ Das vergesse ich nicht, gewiß nicht: Ein dummer Junge!" Otto ergriff seinen Hut. ,, Es ist gut, Vater, ich werde dir nicht länger zur Last fallen!" Er ging rasch auf die Tür zu. Aber der Förster hielt ihn zurück. ,, Salt, bleibe, ich hab's nicht so gemeint, aber sprich ruhiger, leiser! Was soll die Mutter denken, wenn sie uns hört?" Der Student triumphierte; er fühlte, daß der Vater sich doch schließlich imponieren ließ. ,, Die Mutter,- ja, sie versteht mich," sagte er ,,, sie würde mich nicht tadeln, weil ich meinen besten Freund mitgebracht habe!" Aber siehst du denn nicht ein," entgegnete der Alte milder, ,, daß ich danach verlangte, dich, meinen Sohn, wiederzusehen, ganz allein, um mich mit dir auszusprechen?" Otto nahm einen pathetischen Ton an. Ich begreife dieses Gefühl väterlicher Liebe, aber anderfeits wirst du mir recht geben müssen. Glaubst du, ich könnte die Cinsamfeit ertraden, in diesem Ainl, für Bühner, Enten wenn wir uns die Tatsache vor Augen führen, daß mehr - nicht der unteren Stände als 50 Prozent unserer Jugend untauglich zum Heeresdienst sinds In anderen Volks= schichten arbeitet man mit allen Mitteln daran, der Jugend die Vaterlandsliebe aus dem Herzen zu reißen. Gegenüber diesen Erscheinungen ist es Pflicht eines jeden, der sein Vaterland lieb hat und Deutschland groß und start sehen will, die Turnsache zu unterstützen, die ein ferndeutsches Geschlecht sind erziehen will. Volkswohlfahrt und Vaterlandsliebe die Ziele der deutschen Turnerschaft, Ideale, die unsere Turner verkörpert sehen in der erhabenen Person unseres geliebten Kaisers. Treu deutsch fühlen und denken allezeit, mit Gut und Blut einzutreten für Volk und Vaterland, für Kaiser und Reich, das soll auch heute erneut unser Turner- Mit einem brausend aufgenommenen Hoch gelübde sein." die sich auf den Kaiser schloß Redner seine Ansprache, an der Gesang der Nationalhymne anschloß. In langer Reihe folgten nun turnerische und musikalische Darbietungen, die das Auditorium noch viele Stunden, bis lange nach Mitternacht, aufs beste unterhielten und immer wieder neue Stürme des Beifalls entfesselten. Drganist Stern hatte einen Begrüßungschor komponiert, zu dem Sponsheimer den Tert lieferte. Die vereinigten Gesangvereine Kreuz= nachs brachten ihn unter Leitung von Lehrer Groh wirkungsvoll zu Gehör. Der an 300 Stimmen zählende Massenchor war von hinreißender Wirkung und löste brausenden Jubel aus. Mit gleich trefflichem Erfolg traten die Sänger später unter den Dirigenten Musikdirektor Knet= tel und Stube an; sie sangen Neßlers„ Mein Vaterland" und Mendelsohns„ Wem Gott will rechte Gunsterweisen". In den stürmischen Beifall über die künstlerische Vollendung der Gesänge mischte sich die Freude der Kreuznacher Bürgerschaft, daß es dem Turnfest gelungen ist, die Gesangvereine Kreuznachs unter einen Hut zu bringen. Von den turnerischen Darbietungen fesselten besonders durch große Strammheit, Schönheit der Bewegungen und absolute Sicherheit der Pyramiden, ein Flaggenreigen und Stabübunund gen der Damenabteilungen, Keulen, Stab-, HandelGewandheitsübungen, in deren Leitung sich die Turnwarte Doll, Gräff, Petermann, Stein, Schmidt und Erbes teilten. Sie alle erbrachten den Beweis, daß die Kreuznacher Turner fleißig arbeiten und sich mit Ehren sehen lassen dürfen. Zwischendurch sorgten gemeinschaftliche Lieder und Musikvorträge für eine gehobene Feststimmung. nicht Nach solch glücklich verlaufener Vorfeier ist uns bange um die Tage der Hauptfeier. Mit freudiger Ruhe sehen wir denselben entgegen. So groß auch die Scharen der Festgäste sein werden – es sind schon etwa 5000 Turner fest angemeldet sie finden uns gerüstet und werden zufrieden sein. Hus Hessen und Nachbargebiet. Klein Linden. Einen Ausflug an den Rhein veranstaltete am Sonntag unser Kriegerverein. Die Reise ging über Frankfurt, Mainz und Bingen. Hier wurde das Schiff bestiegen und nach Koblenz gefahren. Das Kaiserdenkmal am Deutschen Eck, der Rhein, die Anlagen am Roten Hahn bei Arenberg wurden eingehend besichtigt und dann durchs Lahntal die Heimfahrt nach Gießen angetreten. und Hunde leben, um mich nichts als Bäume, Heide, schmutzige Wege und dumme Bauern? Da müßte ich ja verkommen ohne den gleichgesinnten, geistigen Gefährten an meiner Seite!" Die Stimme des Försters wurde noch weicher; er liebte ja trotz allem diesen Sohn, mehr als das Mädchen, und zu einem gewaltsamen Bruch durfte es nicht kommen. „ Ja, ja, es mag sein, ich sehe wohl, daß du in einer andern Welt lebst. Mögest du glücklich darin werden, sei nur immer ein braver Mensch, so will ich dich segnen. Unsere Kreise gehen weit auseinander. Was mir das Höchste ist, die freie, frische, reine Gottesnatur, verachtest du. Auf solchen Wegen kann ich dir nicht folgen." Jetzt hielt es auch Otto geraten, einzulenken. „ Auch wir Neuen lieben die Natur, die Wahrheit, die unverhüllte, göttliche Nacktheit, das All und das Nichts in seiner Unaussprechlichkeit, die Selbstindividualität des menschlichen Ichs, die" Der Förster schüttelte den Kopf. 290 „ Ja, ja, ich merke, daß du studiert haft. Darüber magst du dich mit deinem Freunde unterhalten. In meinem alten Kopf geht das alles nicht mehr hinein. Du willst fortgehen?" unterbrach er sich plötzlich, als er Otto den Hut aufsetzen sah. „ Ja, ich werde Robert wieder aufsuchen. Er ist vorangegangen zum Ochsenwirt. Wir denken dort ein paar Bekannte aus der Stadt zu treffen, die mit uns nach Fernau gefahren sind. Apropos, Papa, es wird lustig dort zugehen und mein Geld ist alles für die Reise draufgegangen. Kannst du mir nicht Der Förster ging, noch ehe Otto ausgesprochen, langsam an den Schrank und nahm eine Rolle Geld heraus. Schon recht, du sollst dir nichts abgehen lassen. Beige es ihnen von der Stadt, daß wir vom Lande es auch verstehen, uns einen vergnügten Tag zu machen. Ich habe heute meinen Gehalt in Fernau erhoben und will dir gleich das nötige für das nächste Semester geben. Da nimm, aber sei sparsam damit!" ( Gerichtet 11 Nr. 8.) Otto streckte die Hand aus und ließ triumphierend die schwere Rolle in seiner Tasche verschwinden. Das ging ja besser, als er erwartet hatte, und während der Vater den Schrank wieder schloß, dachte er: ,, So, jetzt ist uns geholfen. Aber die Mama muß auch noch herausrücken!" ,, Und bleibe nicht zu lange!" fügte der Förster hinzu. ,, Gewiß nicht! Des Löwenwirts Wagen ist noch hier, und da er die gleiche Straße zurückfahren muß, werde ich ihn benutzen, um schneller zum Ochsenwirt zu kommen. Adieu, Papa!" ,, Lebe wohl bis zum Abend!" gab der Förster ihm zurück. Dann schloß die Tür sich hinter dem sich Entfernenden. wurde * Schotten. Bei der Bürgermeisterwahl der seitherige Bürgermeister H. Kromm mit großer Majorität wiedergewählt. * Alsfeld. Der Pferdemarkt war mit etwa 300 Tieren beschickt. Die Güte des Materials zeigte, daß in unserem nördlichen Vogelsberg die Pferdezucht in den letz* Mün 6 Millioner henfeefraftm ten Jahren große Fortschritte gemacht hat. Mit dem Markt nd Abgabe war eine Prämiierung von Pferden, Rindern, Ziegen und Schweinen seitens der Landwirtschaftskammer verbunden. Auch die Industrie war auf dem Markte start vertreten. Wien. in Wien ein Berechtigtes Interesse erregte wieder die bekannte Geschirr bleiben wir fabrik Völzing- Groß- Felda. Andere Firmen hatten Wagen, Maschinen, landwirtschaftliche Geräte 2c. ausgestellt. * Aus dem Vogelsberg. Bei Rudlos stürzte ein hochbeladener Heuwagen, auf dem sich eine Frau und zwei Kinder befanden, in einen Graben. Die Frau erlitt erhebliche Verlegungen, die Kinder blieben unversehrt. * Bad Nauheim. Gegenwärtig zirkuliert eine dem Petition in unserer Einwohnerschaft, welche sich mit Projekt des Riesenhotelneubaues mit Wassermonopol be schäftigt. Die Eingabe soll an den Großherzog, die beiden Ständefammern und die Regierung gerichtet werden. * Büdingen. Die Verhandlungen über die Erbauung der Kleinbahn Büdingen- Hanau sind nach dem Ver waltungsbericht des Kreisausschusses Hanau vorläufig auf einem toten Punkt angelangt. * Frankfurt. Vor dem hiesigen Schöffengericht wurde gegen die Genossen Dr. Quarck und Wittich wegen Uebertetung des Vereinsgesetzes durch Veranstalt ung des Wahlrechtsspazierganges am 13. März verhandelt. Beide wurden freigesprochen. * Frankfurt. Die Garantiefonds zeichner der Fla hatten sich zurzeit, als das Defizit der Ausstellung befannt wurde, zum Teil geweigert, den von ihnen eingeforderten Beirag von 20 Prozent ihrer Zeichnung zu zahlen und vom Präsidium der Jla zunächst eine Rechnungsablage verlangt. Aus der nun von der Ausstellungsleitung gemachten Aufstellung geht hervor, daß ein Defizit von 209,850 Mt. vorhanden ist. * Mainz. Die Polizei schreitet nun ernstlich gegen die zahlreichen hier in Betrieb befindlichen Geldautomaten ein, indem gegen sämtliche Besitzer solcher Automaten Anzeige wegen verbotenen Glücksspiels erstattet worden ist. * Mainz- Mombach. Die Mombacher Bohnen. ernte, die bedeutendste weithin am ganzen Rheinstrome, ist zur Zeit im vollem Gange. Tagtäglich gehen hier 300 bis 400 3entner grüne Bohnen mit der Bahn nach allen Teilen Deutschlands ab. An einem der letzten Tage gelangten etwa 600 Zentner Bohnen zum Versand, abgefehen von den großen Mengen, die täglich im Kleinverkauf und auf den Wochenmärkten der Nach barstädte abgesetzt werden. Der Preis, der anfänglich sich eine Zeitlang auf 30 M. und höher hielt, ist rasch auf 9 bis 10 Mark pro Zentner herabgegangen. * Darmstadt. Da sich der Gesundheitszustand der bekanntlich vor längerer Zeit erfrankten 3arin in den letz t! n Monaten stetig gebessert hat, wird im September die geplante Reise des Zarenpaares nach Darmstadt erfolgen fönnen. Bei dieser Gelegenheit wird auch der deutsche Kaiser mit dem Zaren eine Zusammenkunft haben... Darmstadt. Wie aus politischen Kreisen lautet, wird Geheimrat Haas, der Vertreter des Reichstagswahlkreises Erbach- Bensheim, nicht mehr landidieren, als sein Nachfolger sei der Meichsverbandsdirektor Dr. Becker Sprendlingen in Aussicht genommen. * * Hanau. Die zwischen den Straßenbahnern und der Direktion der Hanauer Straßenbahn seit einigen Tagen bestehenden Differenzen haben zu einem Ausstand geführt. Der Betrieb ruht vollständig. 3. Kapitel. wird der Jagd oblie Kaiser Wilh biläums ale Deputation Sdonbrunn Tro lam Montag expedition 3 rengungen wo die Ma bar nur m jord und G bab. Die Fahrt nach bat noch lei Dition gefun alle wohlbef ridlehren. Net ten Staaten 12, in Pitte Baltimore zeichnen. )( 3 das Punktef Sonntag in hielezu ging erfter Preist )( Fo tag, den 24 als Erfter Der brüden ben einer an das Ar teren Ma Er ist al für ihn eines ande In es zwische rern Hein Josef Hof vererftere u wurde. teiligt wo sen, daß Meifinge anderen und der es wurde Am ftadt, ga Köpfe re Jlbenstad wobei ei Burichen Schöffen mann e gegen er babet ge des Verl feine Be Als der Student gegangen war, schritt Lorenz Reiner einige Augenblicke, wie um sich zu sammeln, schweigend auf und ab. Dann öffnete er die Tür und rief nach der Küche hin über:„ Klara!" Langsam, mit gesenkten Blicken kam das Mädchen herein. Der Förster trat dicht vor sie hin und blickte sie scharf und prüfend an. Rommst du mit solchem sesicht zu deinem Vater, Mädel Dahinter steckt etwas anderes! Hast fein reines Gewissen, was?" „ Doch, Vater!" Sie sah, den Blick erhebend, ihm voll und fest in die Augen. Ich bin mir keiner Schuld bewußt!" „ Dein Aussehen straft dich Lügen! Kannst du mich doch nicht ruhig ansehen! Warum blickst du schon wieder zu Boden? Dein Auge ist trüb! Komm mir mit feiner Unwahrheit! Was hast du mit dem Apostel, dem Hellborn, zu schaffen?" ,, Wenn du es denn wissen willst-" ** Ste stockte und die innere Erregung ließ den schlanken Körper leicht erzittern. „ Ich will es!" herrschte der Förster sie an. ,, So muß ich dir die Wahrheit sagen, weil du sie zu wissen verlangst. Was ich vorhin sprach, tam mir vom Herzen!" Einen Augenblick schwieg der Förster betroffen. Dann brach er aus: ,, Klara, Klara, auch du angesteckt von dem Gifte dieser neuen Zeit? D, meine Kinder stehen auf gegen mich! Das ist der Fluch des Himmels, die Strafe für unsere Sünden! Die Zeit will kommen, von der die Schrift sagt: daß sich die Kinder empören wider ihre Eltern!" rid Roc tigteit er blaue Berurtei Büchtigu la la la Ja Das Mädchen faßte sich; das schon begonnene Geständnis gab ihr Kraft und Mut, alles zu sagen. la " Jede Zeit, Vater, hat ihr Recht," erwiderte sie, ihr Schlechtes und ihr Gutes. Wenn das Alte abftirbt, muß das Neue kommen!" la la Und was ist dieses Neue?" fragte der Förster mit ver haltener Stimme. Ia Ia He Per „ Die Rückkehr zum Vergangenen, zur Einfachheit, zur Arbeit und Tugend!" antwortete das Mädchen fest. " Oho," meinte der Alte erstaunt, das flingt ja ganz anders als die Reden Ottos! Ist aber auch nur eitel Wind und darum nichts als Wortgeflingel von Narren und für Toren! Aber, Mädel, das fommt nicht aus dir, das redest du einem andern nach!" Ich leugne es nicht," entgegnete sie rubig. Ich vernahm es aus seinem Munde!" Der Förster verfiel in seine alte Heftigkeit. ( Fortsetzung folgt.) wurde er Majo twa 300 Aus aller Welt. München. Die Abgeordnetenkammer bewilligte daß in 6 Millionen Mt. als erste Rate zum Bau eines Waln den letzchenseekraftwerkes für die Elektrisierung der Eisenbahnen em Martt iegen und erbunden. und Abgabe elektrischer Straft an Private. Der Landwirt und stellvertretende Ortsgerichts: borsteher Philipp Frizel von Dorheim stand wegen Urfundenfälschung unter Anklage. Er hatte nach Abschluß eines Teftaments noch eine Flurnummer eingefügt. Bezüglich dieses Falls erging Freisprechung, da Da ihm das Bewußtsein der Rechtswidrigkeit fehlte. gegen wurde er in zwei weiteren Fällen, in denen er Personen zugegen gewesen seien, trotzdem dieses nicht der Fall war, zu 1 Monat und 3 Tagen Gefängnis Die Strafe dürfte ihm aber bedingungsverurteilt. ( Molly) Lied:" C'est le chic" galt, recht warm war, kann nur ein Fantast behaupten, daß sich die Besucher über die angeführten Mißstände höchlich gefreut hätten, wird nur ein Schmeichler wissen wollen, daß sich das Publikum unter solchen Voraussetzungen im nächsten Jahr an der Kasse um ein Billet für diese Sommer- Vorstellungen den Hals brechen werde, wird nur ein Optimist par ercellence probertreten. in Wien ein, wo er voraussichtlich zwei Tage lang beurkundete, daß die den Kaufvertrag abschließenden phezeien! Geschirr Wagen, os fürzte Frau und rau erliti ehrt. liert eine mit dem opol be: werden. die Er dem Ver aufig auf Wien. Kaiser Wilhelm trifft am 20. September bleiben wird. In der Zeit vom 17. bis 19. September wird der Monarch bei dem Erzherzog Friedrich der Jagd obliegen. In der Zeit des Wiener Aufenthalts Naiser Wilhelms fällt die Feier seines 25jährigen Ju biläums als Inhaber des 7. Husaren- Regiments. Eine Deputation des Regiments wird Kaiser Wilhelm in Schönbrunn einen Ehrensäbel überreichen. * Tromso e. Das Torpedo- Divisionsboot" Carmen" die bei tam Montagmittag mit Nachrichten von der arktischen Vorexpedition Zeppelins in Tromsoe an. Nach großen An- strengungen hatte" Carmen" Prinz Karls Vorland erreicht, wo die„ Mainz“ lag. Dort war alles wohl. Die„ Mainz" war nur mit großer Anstrengung aus dem Eise in Iſef= jord und Greenharbour losgekommen und lag bei der Großbay. ihre Die" Mainz" geht jetzt nach dem festen Eise; Fahrt nach Geönland hat sie aufgegeben. Graf Zeppelin hat noch feinen Ankerplatz für eine etwaige Luftschifferpe. bition gefunden. Die Expedition, deren Teilnehmer fich berhandelt. alle wohlbefinden, wird am 15. August nach Tromsoe zu offengericht ittio Beranstalt rücfehren. er der Fla New York. Aus vielen Gegenden der Vereinig ten Staaten wird große Hite gemeldet; in New Yort sind ellung bes 12, in Pittsburg 6, in Philadelphia 4 und in Boston und hnen ein- Baltimore je zwei Todesfälle infolge Hitschlages zu ver1907015 hnung zu zeichnen. achft eine ) 3 wei Rennen, sowohl das Hauptfahren, wie der Ausdas Punttefahren gewann E. Rohmer auf Brennabor am Sonntag in Straßburg i. Els.; der Brennaborfahrer Durbor, daß bielczyf ging in Mainz aus dem 10 Kilometer- Rennen als erster Preisträger hervor. ftlich gegen )( Forst i. L. Aus dem Prämienfahren am Sonndautomaten tag, den 24. Juli, ging der Brennaborfahrer B. Wegener als Erster hervor. omaten Anorden ist. Bohnen. einftcome, geben hier Bahn nach Der letzten Aus dem Gerichtssaal. Strafkammer. Gießen, den 26. Juli. Der Maurer Peter Meininger aus Ohmbach-= zum Ver brücken bettelte in Bad Nauheim, weshalb er neDie täglich ben einer Haftstrafe von 2 Wochen zur Ueberweisung der Nach an das Arbeitshaus verurteilt wurde. Wegen der letzanfänglich teren Maßnahme legte der Angeklagte Berufung ein. It, ist rasch Er ist aber ein derart bielfach bestrafter Mensch, daß für ihn das beste ist, wenn er in dem Arbeitshaus eines anderen belehrt wird. Das Urteil wurde bestätigt. gen. zustand der in den let tember die ot erfolgen Deutsche Kai Preisen ver Reichstag dieren, als Dr. Beckerahnern und inigen Tagen and geführt. renz Reiner weise erlassen werden. Die Landwirte Konrad Völker und Heinrich Engel aus Heegheim hatten sich gegenseitig wegen Beleidigung berklagt. Völker hatte Engel einen Spitzbuben genannt und ihm den Vorwurf des Diebstahls gemacht, während Engel vor Völker ausgespuft hatte und dabei rief:" Pfut Teufel, so'ne schlechte Gesell schaft!" Ersterer befam am Schössengericht 5 und letzterer 15 Mark Geldstrafe. Das Urteil wurde von der Straffammer bestätigt. Die vorliegende Zeitung, unabhängig in jeder Be zichung, mit vielen amtlichen Bekanntmachungen und guten Lokal- Nachrichten, kostet monatlich 30 Pfg. und 10 Pfennig Trägerlohn. Was ich hier ausspreche, gilt nur von der Operetten- Aufführungen; was ich überhaupt über das vergangene Jahr 1909-10 zu sagen habe, demnächst. Hermann Norden hatte diesmal ganz annehmbare Bühnenbilder geschaffen und fand sich mit der Rolle des Impresario ganz gut ab. Sein auf die Hälfte gekürz tes Lied:„ Ja, nur ein Impresario" sang er recht flott und war vielleicht neben Grete Brill der einzige, der mit seinem lustigen, leichten Tönchen über das unbestimmte Niveau der anderen emporragte. Jedoch als Regisseur ist er auch für Entgleisungen der Schauspieler verantwortlich zu machen. Daß Vandergolds Taschentücher, sämtlich schmutzig, in der Wäsche sind, Fritz Seybold( armer Jonathan) erlaubte sich diese sehr stilgemäße Entgleisung ist ein fauler Witz, der vielleicht auf einer Schmiere bei den Zulufaffern passieren fann. Dies und ähnliches nennt man aus der Rolle fallen, und dieser Vorwurf ist in meinen Augen der größte Vorwurf für einen Schauspieler die wenigsten unserer Schauspieler fönnen oft vergessen, daß sie„ Theaterspielen", das Publikum vergessen manchen, daß es„ Theaterspielen" sieht! Meist gibt man diese Vorwürse an die Dichter, Komponisten weiter; Wedekind machts umgekehrt und hat vielleicht Recht! Den vorteilhaftesten Eindruck machte unstreitig Grete Brill; sie sang und spielte die" Molly" flott, fesch und chic! Sie ließ Rasse, Temperament, Talent, gewandteg Spiel zusammenwirken, daß man den ausgezeichneten VorDie Berichterstattung ist zuverlässig. Abonnementsbestellungen nehmen zu jeder Zeit trag ihres Liedes:„ C'est le chic!" doppelt wohltuend em entgegen alle unsere Agenten, Träger und Die Expedition Gießen, Seltersweg 83. Stadttheater Gießen. Dienstag, den 26. Juli 1910. Der arme Jonathan. Operette in 3 Aften von Wittmann u. Bauer. Musik von C. Millöcker. Gerade diese Operette veranlaßte mich, deutlicher vielleicht als bisher an die Direktion des Stadttheaters die In einer Wirtschaft zu Ober. Wöllstadt kam es zwischen einem Versicherungsbeamten und den Maurern Heinrich und Franz Meifinger und dem Heinrich Frage zu richten: Josef Hof zu einer Rauferei, die damit endigte, daß der erftere unter Mißhandlungen vor das Lokal befördert wurde. Trotzdem 7-8 Leute an der Mißhandlung be. teiligt waren, hielt das Schöffengericht nur für erwiesen, daß sich die obengenannten beteiligt haben. Franz Meisinger wurde wegen Körperverlegung zu 40 und die anderen zwei zu je 20 Mark Geldstrafe berurteilt. Hof und der Verletzte als Nebenkläger fochten das Urteil an; es wurde aber bestätigt. Am Abend der Rückkehr des Grafen von Jlbenstadt, gab es in den Wirtschaften Freibier. Als die Köpfe recht erhitzt waren, gerieten die Burschen von Jlbenstadt mit denjenigen von Burggräfenrode in Streit, wobei ein Weißbinder verletzt wurde. Eine Anzahl Burschen wurden wegen Körperverlegung vor das Schöffengericht gestellt und der Landwirt Franz Haumann erhielt u. a. eine Geldstrafe von 40 Dart, wogegen er Berufung einlegte, indem er behauptete, nicht dabei gewesen zu sein. Er hatte sich aber nach Angabe es Gewiffen, des Verletzten an der Mißhandlung beteiligt, weshalb seine Berufung zurückgewiesen wurde. gend auf und Küche bin dchen herein. fie scharf und ater, Mädel hm voll und Du mich doch wußt!" er zu Boden? rheit! Was n?" Den schlanken fie zu wiffen Herzen!" offen. Dann Gifte diefer mich! Das ere Sünden! Die Weiterverhandlung gegen den Lehrer Fted rich Rockel in Münzenberg, der während seiner Tä tigkeit zu Lanzenhain einen Schüler gezüchtigt hat, daß er blaue und schwarze Striemen davontrug, endigte mit Verurteilung des Angeklagten wegen lleberschreitung des Büchtigungsrechts zu 30 Mark Geldstrafe. 1) Warum wählt sie gerade solche Operetten aus, wie sie der Spielplan dieser Sommer- Saison zeitigte? 2) Welche Gründe sind maßgebend, gewähnlich im letzten Afte solch' ungewöhnliche Striche vorzunehmen? präsentant Millöckerscher Operettenkunst gewählt wurde, verAd. 1: warum gerade„ Der arme Jonathan" als Restehe ich nicht ganz; wenn man nun einmal diesen Komponisten, dessen Werke, wenn auch leicht, flüssig, graziös, so doch jeder Tiefe entbehren, zu Gehör bringen wollte, hätte eine glücklichere und sichere Hand nach dem„ Bettel-. studenten" gegriffen. Ad. 2: wenn nun einmal diese Operettenmusik, die in Joh. Strauß ihren oft gehörten, unübertroffenen Meister fand, durchaus aufgetischt werden soll, dann bitte vollstän dig. Soll ich mich einmal über ein ödes, inhaltloses Mach werk, das kaum einen Daseinswert hat, überhaupt nicht den entferntesten künstlerischen Anspruch auf Lebendürfen erheben darf, langweilen, dann kann ich dies teure Vergnügen auch 20 Minuten länger aushalten; ich will es sogar, weil ich im anderen Fall als Entschädigung für die verlorenen oder gewonnenen 20 Minuten nur den Aerger über Halbheit und Unfunst einstecke! den beiden ersten Aften will ich schweigen; daß man sich aber erfühnt, im 3. Aft die drei ersten Gesangsnummern furzerhand in die Versenkung fallen zu lassen, das finde ich, mich vorsichtig auszudrücken, sehr rücksichtslos, dem zahlenden Publikum gegenüber. = Von den Strichen in Daß der Beifall, abgesehen von dem, der Grete Brill'a pfand. Elsa Rosarita( Harriet) war für die Ameritanerin zu deutsch, für die Akademikerin zu gesetzt, dagegen stand ihr die erfältete Primadonna im Riesenhut sehr gut. Hans Wernert plagte sich mit dem lebensüber= drüssigen Vandergold ab; ganz nett sang er das Duett mit Elsa Rosarifa:„ Immer noch schwebt vor meinem Blick" ( 1. Aft). Doch sein Matrosenlied( 3. Akt), zwar recht flott gesungen, rief nur schwachen Beifall hervor. Frizz Seybold spielte mit seinen Späßen, brachte wieder zu unrecht seine schablon- mäßige Stellung an: rechtes Bein etwas vor, auf Fußspiße gehoben, mit Geste, die sagen will:„ Das bin ich!" Frizz Tymian wiederholt sich in seinen zappeligen Bewegungen ständig; ganz automatisch fehren dieselben Verrenkungen wieder. Lore Scholz zeigte als bemoste Jungfer ihre Kunst, forsch zu sein im Ton und Bewegung einer Waschfrau, die die Hände in die Seiten stemmt und loslegt- und ihre Kunst im Trinken; doch konnte nach ihrer Bewegung der Krug nicht weiter als bis zu ein Drittel gefüllt sein, wenn anders nach ihrer Bewegung des Ansetzens zu schlie ßen, das edle Naß sie nicht über und über begießen sollte. Ich habe bisher selten einen Mimen getroffen, der auf der Bühne richtig zu trinken verstünde. Die heutige Aufführung hinterließ in mir, und sicherlich nicht in mir allein, einen sehr wehmütigen Zug; ich verstehe es manchmal sehr gut, wenn Menschen über Theater und Kunst spötteln, wenn sie es einen besseren Girtus ( schlechthin verallgemeinernd) schelten! Daß man solche Stücke, wie manche der bisher gegebenen, noch aufführt, ja bellatscht, zeugt von Urteils- und Geschmacklosigkeit unserer heutigen Theaterleute und Besucher, daß man sie überhaupt aufführt, beweist einen Tiefstand, dessen wir uns schämen sollten. H. F. O. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Bestbewährte gesunde und magendarmkranke -Kindermehl Nahrung für: Kufeke -Krankenkost sowie schwächliche, in der Entwicklung zurückgebliebene Kinder. Wo kaufen Sie am vorteilhaftesten? Ia Benzin 3/4 ltr. Fl. excl. Ia Terpentin 34 ltr. Fl. excl. Ia Salmiakgeist. konzentr. 3/4 ltr. Fl. excl. יי rottung von Wanzen u. Brut Fl. 50 u. 1.00 Mk. Mottenpulver, Falkonin 0.10 u. دو Victoria- Nagelstein gibt unstreitig den besten u. baltbarsten Nagelglanz St. Ja Bayrum hochfein Fl. 1.00 und Ia Brennesselhaarwasser allbeliebstes Haarstärkungsmittel Fl. 0.75 und 40 Pfg. Ia Milchzucker Pfd.. 1.20 Mk. Wanzentod, sicheres Mittel zur Aus80 37 Hämatogen, ältbekanntes Stärkungs35 daß fich die Ja Stahlspähne normales/ Pfd. Pak. 25 mittel 1 Fl. 2.00 Mk. 3 Fl.. Emulsion, beste deutsche Marke 5.25 0.25 1.0 Mk. 1.75 99 Ia Naftalin Pfd. 0.40 21 e Geftändnis Ia Bohnermasse 1 kg Dose 1.75 Mk. 1 Fl. 200 3 Fl. 525 la Naftalin- Kugeln Pfd. 0.50 1.50 15 37 1/2 kg Dose 90 Pfg., 1 kg. Dose 50 Pfg. Ia Cacao holländ. 1 Pfd. 1.60-3.Ia Mottenessenz, das beste geg. Motten 73 ot, muß das te fie, br Pfd.. Ia Borax 1 Pfd.. Ia Quillaiarinde zu Wasch- u. Reinigungszwecken Ia Citronensaft 1 ltr. 2.50 1/2 ltr.. 150 u. dazu Brut Fl. 0 60, 1.00 und 1.75 40 " " Ia Himbeersaft 3% Fl. 1.25 1/2 ltr.. 0.90 Ia Magonnaisenöl beliebt in den 35 Blitzsäuber entfernt augenblicklich Flecke aller Art, ohne Rand zu hinterlassen Fl. la Lockenwasser bei Gebrauch hält jede prima. ob gebrannt oder onduliert Fl. 0.75 la Klettenwurzelöl Fl. 050 und 0.25 050 60 " ersten Preisen 1 Fl. 1.00 Mk, 2 Fl 0.55 Ia Stärke( Strahlen)/ Pfd. 35 Ia Weinessig, gar. rein. der beste Ia Möbelpolitur gibt im Nu all. Möbeln Hochglanz Fi. Ia Nussöl verhindert das Grauwerden der Haare Fl. 0.60 35 0.60 zum Einmachen Fl. excl.. 35 0.30 Ia Mundwasser fein aromatisch Fl. 20 " Ia Silberputzseife St. 0.25 97 Henkels Bleichsoda 1 Pfd. Ia Pergamentpapier 1 m von 0.50 an 0.20 " 12 Silberputzpulver St. 0.40 23 la Flaschenlack 1 Pfd. Pak. 33 Zahnpasten alle Sorten eft. 0.45 la Bernsteinfussbodenlack in allen Ia Elaschenkorke 100 St.. 0.95 Farben, allerbeste Marke 2 Pfd. B. 37 1.80 39 ter mit ver fadhbeit, sur vật ra gang eitel Wind ren und für , das redef Ich vernahm Ia Soda 5 Pfd. Persil, Seifenpulver etc. Victoria- Drogerie Telephon 555. A. Schäfer Special- Geschäft für Photographie Ia Toiletteseife allerfeinste Qualität sparsam im Gebrauch 1 St. 0.25 u. 3 St. 0.65 15 Markisirasse 5 Telephonische Bestellungen werden prompt erledigt. Jugenheim a. d. B. Baldur- Pianoforte- Fabrik Hotel und Pension 3am kühlen Grand" bei anerkannt guter Verpflegung schönster Sommeranfenthalt der Bergstraße u. Odenwald.- Prospekt gratis. Telefon 48. Georg Görisch. t. Maff., am Eingang des wildromant. Kaheneinbogen ammerials, Hotel Bremser, Sommerfrische. Tel. Nr. 1. Gute Pension, neu einger. Fremdenz. Bäder i. Hause. Jagd u. Fischereigelegenh. Schöne Waldungen. Viele Tausende verdanken ihr ausgezeichnetes Wissen, ihre sichere, einträgliche Lebensstellung einzig dem Studium der weltbekannten Selbst- Unterrichts- Werke Methode Rustin 1. Der wissenschaftlich gebildete Mann. 2. Der gebildete Kaufmann. 3. Der Bankbeamte 4. Das Gymnasium. 5. Das Realgymnasium. 6. Die Oberrealschule. 7. Das Abiturienten- Examen. 8. Die höhere Mädchenschuk. 9. Die Handelsschule. 10. Die Mittelschullehrerprüfung 11. Einjansig- Freiwilligen- Prüfung. 12. Der Präparand. 13 Der Militäranwärter 14. Die Studienanstalt. 15. Das Lehrerinnen- Seminar. 16. Das Lyseum oder Höhere Glänzende Lehrerinnen- Seminar. 17. Das Konservatorium, Erfolge. Crosse Sammlung von Dank- und Anerkennungsschreiben kostenlos. Ansichtssendungen bereitwilligst. Kleine Teilzahlungen. Bonness& Hachfeld, Verlagsbuchhandl., Potsdam. so. Ein gutes Getränk ist herzustellen burch einen neuen Artikel: Geröstetes Rorn ,, Marke Kornblume", welcher seit einiger Ze't von der Kaffee- Großhandlung Wilhelm Christ& Co., Mainz und Ko onialwarenhandlungen zum Berkauf gebracht wird. Dieses Fabrikat dürfte das vollkommenste neueste Probuft sein, welches als Kaffee- Ersatz oder Kaffeezusatzmittel im Handel vorfommt. Die Herstellung geschieht durch vollkommenste Röstart, nachdem vor der Röstung das Rohproduft voltommen gereinigt und geschält Gegr. 1872. von Ferdinand Schaaf& Co. Tel. 2038. Frankfurt a. M. Detailverkauf nur noch direkt in der Fabrik: Leipzigerstrasse 53 ( frühere Frankfurterstr. 53) Baldur- Pianos mit Patent- Mechanik übertreff. all. anderen durch leichtere, wohlgefälligere Spielart und eine den besten Flügeln gleichkommende dynam. Ausdrucksfähigkeit, wodurch auch dem Pianino die feinsten TonschattierunSeit gen im Vortrage abzugewinnen sind. 6 Jahren glänzend bewährt. Begutachtet und empfohlen von allerersten Künstlern. Günstigste Kaufgelegenheit durch Wegfall hoher Verkaufsspes. Beste Garantie. Verkauf gegen Bar und Teilzahlung. Billigste Mietpreise. Anrechnung der Miete bei Ankauf. Neue Pianos schon von Mk. 450 an am Lager Reichahltigste Auswahl. Kataloge gratis. Kleinste Ratenzahlungen. Fürsorgestelle f. Lungenkranke ( Medizinische Klinit, Klinikstraße) Sprechstunde: Jeden Mittwoch Abend 5-7 Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und An: gehörigen von Lungenktanken. Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke Gratis vers Katalog ü. wirfl. gute Zucht, Lege und Rasse hühner. M. Beder, Weidenau d. 77, Sieg. Tauf. Anerf. uzug- Stoffe, neuste Sahen, in blauen hellen u. danfien Moben, mit 30% Rabatt zu berfaufen. Kaifer Allee 27 I. 1 bis 2 Schreinergesellen für dauernde Arbeit gesucht. Ang. Key, Schreineret, Klein- Linden. Braubach& Fischer Färberei Grösster Betrieb dieser Branche im 0.000000 Grossh. Hessen:: Chem. Waschanstalt Gegründet 1848 Seltersweg 79 a Tel. 627 Neuenweg 4 " 553 15 elgene Läden. Färberei- Versandt- Geschäft. Post- und Bahnsendungen werden nach der Zentrale in Butzbach erbeten. Städt. Wohnungsnach wets Gießen. Afterweg 9. ist, sodaß ein reines spreufreies Produkt geschaffen wird im Gegen- und ihre Angehörigen zur Vermeidung von Ansteckung.( Geschäftsstunden von 8-1 und faz zu geröstetem Malz, welches fochfertig gemahlen, voller Spreu iſt. Kornblume ist vorzüglich in Geschmack, ein Getränk für Arme wie Reiche, besonders aber ein billiges faffeeähnliches Getränk für Minderbemittelte. Kranten aller Art, besonders Herz und Magenleidenden, sowie Nervösen dürfte Kornblume ein millkommener Liebling werden. Sarglager der Bestattungsgenossenschaft der freten Schreinervereinigung Fritz Rosenbaum Löwengasse 20. OHO Gießen Telephon 692. ,, Detektive" Heiraten Sie nicht, bevor Sie über zukünftige Person und Familie, über Mitgift, Vermögen, Ruf, Charakter, Gesundheitszustar d 2c. ge= nau informiert sind. Dieses erledigt gewissenhaft und diskret auf allen Pläßen der Welt, wofür prima Referenzen zur Verfügung stehen, das Deutsche Detektiv- Büro Telefon 11391. Frankfurt a. M. Neue Zeil 53. Etablierung! Junge energische Herren mit Verkaufstalent, im Besitz von etwas Kapital, finden durch Uebernahme des Vertriebes einer erstklassigen Schreibmaschine sowie Schreibmaschinen- Zubehörs eine selbständige auskömmliche Existenz. Sachgemässe Anleitung und nachdrücklichste Unterstützung gewährleistet. Risiko bei regem Fleiss ausgeschlossen. Vertretung ist evtl. auch an bestehendes Geschäft anzuschliessen. Offerten von Bewerbern unter Angabe der näheren Verhältnisse sub N. D. 8624 an Haasenstein& Vogler A. G., Berlin W. 8. Kaffee- Rösterei. Täglich frische Röstungen. :: Gebrannte Kaffee's:: per Pfund von 90 Pfg. an. Besonders emfehle ich meine Hochfeine Mischungen zu 1,30 a. 1,40 per Pfund. Grosses Lager in Roh- Kaffee Vorsand nach auswärts von 9 Pfund an franko! Echt Malzkaffee Pfund- Packet 25 Pfennige. Jakob Maternus:-: Giessen :: Ecke Klinik- und Frankfurterstrasse.: Volt. Eine lithographische Kunstanstalt die als Specialität Cigarren- Ausstattungen anfertigt sucht für den Giessener Ragon einen tüchtigen Vertreter Herren die mit den Cigarrenfabriken Fühlung haben, wollen Ihre Offerten unter P. P. Nr. 100 an die Exp. des Blattes senden. Kalk- u. Marmor- Werke u. Dampfziegelei Telefon 84. Aug. Gabriel jr. Giessen, Telefon 84. la. Qualitäten Massenfabrikationen Bahnanschluss · Das Möbelfabriklager und Ausstattungs- Geschäft von Peter Kronenberg Nachf. ( Inhaber K. E. Buss) jetzt Kaplansgasse 5( früher Kaplansg. 18) Neubau Winn empfiehlt für Verlobte Kompl. Wohnungs- Einrichtungen:: Einzelne Möbel Betten Kleiderschränke:: Vertikows Teppiche Gardinen:: Portièren usw. zu den billigsten Preisen! Lieferung franco! Besichtigung des Lagers ohne Kaufzwang jederzeit gern gestattet. SSSS Man abonniert jederzeit auf das schönste und billigste Familien- Witblatt Meggendorfer- Blätter München Zeitschrift für Humor und Kunst Vierteljährlich 13 Nummern nur M. 3.Abonnement bei allen Buchhandlungen und Poſtanſtalten. Verlangen Sie eine Gratis- Probenummer vom Verlag, München, Theatinerftr. 47 Kein Befucher der Stadt München follte es verfäumen, die in den Räumen der Redaktion, Theatinerftraße 47 befindliche, äußerst intereffante Ausftellung von Originalzeichnungen der Meggendorfer- Blätter zu besichtigen. Täglich geöffnet. Eintritt für jedermann frei! W von 3-6 Uhr.) E3 find zu vermieten: 513 1 Wohnung von 10-11 3immern. Neues Stadttheater Giessen. Direktion: Hermann Steingoetter. Dienstag, d. 2. Juli 1910 abends 8 Uhr 10. a. letzte Operetten- Vorstellung Gastspiel des Bad Nauheimer Kurtheaters. Novität! voraus 1,50 2 Donner Sumo Novität! liegen Selters night Die Förster Christl Operette in 3 Aften von Georg Jarao. 1 Nr. Wir verschaffen rasch und verschwiegen Känfer ant In de für Häufer, Villen, Hotels, ge werbl. Betriebe u. Geschäfte jebe lach und Art und jedem Plake lichen Mi Größere Anzahl diret.er Reflec 6-9-6 tanten stets borgemeile. Verlangen Bebauungs Sie tostenlosen Besuch. Vermiet und Verkaufs- Cenicale, Frant fart a. M., Weberstraße 22 Wer Lust hat Gief 10 D Endl Chauffeur zu werden, kann täg Itch entreten in der Dresdener Chauffeurfachschule" nachweis lich die beste und die einzigste so heiß bom Ministerium des Innern und schon wu der Oberpoli eibtrefiion genehmigt dasselbe Schule im Königreich Sachfen. De Kuius fostet 150 Mt. Sofort nad werden? Beendigung kostenlosen Stellen Nadel ge nachweis.( Man verlange Prospekt) Witterun Neue Kartoffeln Telefon Nr. 8 Hungen. hatte am gen lad 3-4 Bimmer Versteigerung.m 6 möblierte Zimmer. 1 möbl. Zimmer mit Pension. 1 Schlafstelle 1 unmöbl. Zimmer. 2 Zimmer für Bureauzwecke. 1 Werkstat 1 Scheuer mit Stallung. 1 3 stöd. Lagerhaus mit Pferdestal 1 " 1 und Heuboder 2 Schaufenstern, 2 Zimm. u. Lage caum. Zu mieten gesucht: Freitag, den 29. Juli, nachm 4 Uhr sollen im städt. Pfandlokale Selter sweg 11 dahier verschiedene Mobiliargegenstände wie Sofa's Schränke, Vertikow's, Spiegel 1 Lüfter und eine neue Email Badewanne, leßtere bestimmt ber steigert werden. Gemmeder, Pfandmeister. Freibant. 1 7-8 H " 2 Wohnungen von 7 3imatern. 1 6 " I pro Zentner 3.25 Mt. ,, Kais krone", aibt ab per Nad nahme inklusive Sack ab Berita am Nad Himmel Köpfen die Jug " " 6 5-6 5 " Hofgut Utphe, ter Beg " " 7 L 4 bei Berstadt. . Jacobi jeder te " " und Badezimmer 4 Zimmern. Gegen und S " " " 3 " " " 1 2 io Daß " Philoso öffnete schuß, gliedern folgten und die Realgy zweiten mädde Heute und morgen Kuhfleisch 45 Pfg. gleichfa Stadtf gewähr Haarer der fri der M aber b Baltun Wetter J feinen des H wurde der Fe probe Die le Haupt junger nehm 35 Wohnungen von 2-103immern. Rhein weine Eigene Gewächse bester und allerbefter Weinbergslagen versendet in Fässern von 25 Ltr. u. in Kisten v. 12 Fl. an Paul Christian Saalwächter Weingutsbesitzer, NIEDER- INGELHEIM a. Rh. Spezialität: Ingelheimer Rotweine. Biedenkopf Sommerfrische im oberen Lahntal. Prachtvolle Waldungen. Ausgezeichnete Verpflegung bei billige Preisen. Auskunft durch den Bürgermeister. Unentbehrlich für jede Familie! 3 Underberg Baangkomp Mang Bilke Underberg Boonekamp Semper idem, Fabrikaflon alleiniges Beheimniss der Firms: H.UNDERBERG- ALBRECHT Hoflieferant Sainer Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm II. am Rathhausein RHEINBERG am Niederrhein Gege 1846. Anerkannt bester Bitterlikör! Mais verlange ausdrücklich 24 Preis- Medaillen) Underberg- Boonekamp. lief wie Spie lod Her der hier ve we Bu dur feb fitt 23