bo eightied In Gießener Zeitung Bezugspreis 40 pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mt., durch die Post 1,50 Mt. frei ins Haus. Donnerstags und Samstags. - Erscheint Dienstags, Zwei Extrabeilagen: „ Humoristische Blätter" und die„ Neue Lesehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei. - - Redaktion: Seltersweg 83.- Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Telephon: Nr. 362. Nr. 88. Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei des Großherzoglichen Polizei- Amtes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. sowie vieler anderer Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei( Albin Klein). Dienstag, 28. Juni 1910 ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Telephon: Nr. 362. Amtliche Bekanntmachungen. chen. - Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 24. Juni 1910. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Arbeitsvergebung. Bergebung von Wasserleitungsarbeiten.| hältlich, ſind bis zum genannten Termin an uns einzurei-| Die zur Wasserversorgung der Gemeinden Göbeln rod und Rabertshausen erforderlichen Quellschürf= arbeiten sollen durch schriftliches Angebot vergeben werden. Die näheren Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten, Zimmer Nr. 24, einzusehen, woselbst Angebotsvordrucke gegen Erstattung der Herstellungskosten abgegeben werden. Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätestens Dienstag, den 5. Juli d. Is., vorm. 10 Uhr, auf meinem Geschäftszimmer einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart der erschienenen Bewerber stattfindet. Freie Auswahl bleibt vorbehalten. Zuschlagsfrist drei Wochen. Gießen, den 21. Juni 1910. Der Großherzogliche Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. J. V.: Knöl I. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Straßenarbeiten wird die Südanlage zwischen Goethe- und Bleichstraße von heute an bis auf weiteres für jeglichen Fuhrwerts- und Radfahrverfehr gesperrt. Gießen, den 25. Juni 1910. Großherzogliches Polizeiamt. Gebhardt. Arbeits- Vergebung. Das Liefern und Legen von Linoleum, sowie die Schreiner, Schlosser- und Weißbin= berarbeiten zur Unterhaltung der Gebäude des Realgymnasiums und der Oberrealschule sollen Freitag, den 1. Juli d. I., vorm. 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns Bur Stichwahl in Friedberg- Büdingen. Die Wahl des Sozialdemokraten Busold, der seinen bündlerischen Gegner v. Helmolt um rund 2200 Stimmen geschlagen hat, wird in der politischen Presse aller Richtungen eingehend besprochen. Die Franff. 3tg." gibt unumwunden zu, daß der sozialdemokratische Sieg durch den Freifinn herbeigeführt worden ist, uns hebt hervor, daß die Wahl von grundsäßlicher Bedeutung für die gesamte innerpolitische Situation im Reiche und in Hessen sei. Dann heißt es wörtlich: „ Der Versuch, den hessischen Nationalliberalismus weiter im Banne von Kleritalismus und Bündlertum zu halten, ihn den wirtschaftlich und politisch reaktionären Bestrebungen dieser Parteien auch für die Folge dienst bar zu machen und damit zugleich die im übrigen Reiche angebahnte Neuorientierung der liberalen Parteien zu stören, scheiterte." Interessant ist das Bekenntnis des Berl. Tage= blatt", daß der Freisinn die Nationalliberalen nicht mit berantwortlich zu machen sucht für seine restlose Hingabe an die Sache der roten Internationale. Die Friedberger Neue Tageszeitung", " das Organ des unterlegenen Herrn v. Helmolt, schreibt u. a.: " Für die nationalliberale Partei ist dieses Ergebnis beschämend. Sie erntete, was sie gesät hat. Dadurch, daß sie die nackten Parteiinteressen voreingestellt hat, hat fie einen Kampf im bürgerlichen Lager heraufbeschworen, der nutt den Sozialdemokraten zugute gekommen ist. Das Auftreten der liberalen Bauernbündler trieb die Erbitterung dermaßen auf die Spize, daß Kenner der Verhältnisse sich sagen mußten, hier kann es keine Einigung mehr geben. Der Erfolg ihrer Tattik war für die nationalliberale Partei geradezu kläglich: sie fiel aus in der Stichwahl und zeigt ihre vollständige Desorganisation, da die Wähler der Parteiparole größtenteils nicht gefolgt find." Das klerikale„ Mainzer Journal" meint: „ Es war für jeden mit den hessischen Verhältnissen einigermaßen vertrauten Politiker von Anfang an klar, daß im Wahlkreis Friedberg- Büdingen Bassermannsche Experimente feine Aussicht auf Erfolg hatten, dafür ist die Mehrheit der bürgerlichen Wähler in diesem Wahl= freis zu gemäßigt. Trotzdem haben dte nationalliberalen Führer im Wahlkreis unter Beihilfe des bekannten nationalilliberalen Geschäftsführers Fuhrmann sich verleiten lassen, dem Sirenengesang der„ Frtf. 3tg." zu folgen und um der Liebe weniger Linksliberaler willen Tausenden von ländlichen Wählern vor den Kopf ge=| Die Erd-, Maurer- und Asphaltarbeiten für die Neubefestigung der Wolkengasse sollen Mittwoch, den 29. Juni ds. Js., vormittags 10% Uhr, öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 21. Juni 1910. Städt. Tiefbauamt. Braubach. Arbeitsvergebung. Die Erd-, Maurer- und Asphaltarbeiten für die Neubefestigung der Katharinengasse sollen Mittwoch, den 29. Juni d3. Is., vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 21. Juni 1910. Städt. Tiefbauamt. Braubach. stoßen. Das war der Anfang vom Ende der national-| liberalen Partei in Friedberg- Büdingen. Von den ländlichen Wählern verlassen und von einem Teil des Freisinns verraten, mußte für die nationalliberale Partei dieses Fiasto tommen." Gegen die Wahltaktik der Freisinnigen wendet sich natürlich die konservative und rechtsgerichtete liberale Presse. Die liberalen„ Leipziger Neuesten Nachrich= ten" erörtern die Lehren der Wahl an leitender Stelle und bemerken u. a.: „ Es wird so weiter gehen, und voraussichtlich werden die ewig Unbelehrbaren vom Freisinn auch in Zu funft dafür sorgen, daß die roten Nachbarn jauchzen können. Es mag für den, der daran Freude hat, ein angenehmes Gefühl sein, als Schemel zu dienen, damit ein anderer in die Höhe steige, es mag auch weise Männer geben, die eine Stärkung des liberalen Gedankens erwarten, wenn sie der Partei, der sie nach ihren amtlichen Kundgebungen als Todfeinde gegenüberstehen, demütige Dienste erweisen. Nur sieht man bisher keine rechten Erfolge." Die offiziöse„ Norddeutsche Allgemeine 3eitung" schreibt: - „ Nach der mißfälligen Aufnahme, die der Beschluß der Fortschrittlichen Volkspartei in Usedom- Wollin kurz zuvor gefunden hatte dort wurde die Abstimmung dem Entschluß jedes Einzelnen anheimgestellt, war es vielleicht nicht mehr zu verwundern, wenn die hessischen Fortschrittler es jetzt vorzogen, einmal„ mutig" zu sein. Allerdings nur im Sinne der sozialdemokratischen Presse, die solchen Entschlüssen des Linksliberalismus neuerdings zweckmäßigen Vorspann leistet und dabei doch die Peitsche nicht spart. Es scheint, daß die Zentralleitung der Fortschrittlichen Volkspartei, die sich in beiden Fällen hinter ihre Statuten zurückzog, nachher reine Hände vorzeigen zu können glaubt. Das aber ist in der Parteipolitik noch immer eine kostspielige Selbsttäuschung gewesen, die ein peinliches Erwachen nach sich zog. Denn von den Wählern, die man so unbesonnen dem Radikalismus zuführt, findet ein beträchtlicher Teil nicht sogleich wieder den Weg zurück. Ueber die Sozialdemokratie in ihrer Eigenschaft als selbstlose Retterin aber bedarf es keiner Diskussion weiter." Zum Schluß dürfte noch eine Auslassung des nationalliberalen„ Darmst. Tgl. Anzeigers" von Interesse sein, der u. a. die Frage stellt: „ Was wird in Zulunft mit einem solchen Wahlkreise, wie mit vielen anderen, die als überwiegend ländlich zu bezeichnen sind? Hier fann nur eine andere, volkstüm= 21. Jahrg. Arbeitsvergebung. Die Pflasterarbeiten für die Herstellung eines befestigten Bürgersteigs in der Rodheimerstraße, von der Krofdorferstraße bis zur Hardt- Allee, sollen Mittwoch, den 29. Juni d3. Js., vormittags 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 21. Juni 1910. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Arbeitsvergebung. Die Maurer- und Pflasterarbeiten für die Neubefestigung der Bürgersteige in der Stephanstraße zwische Goetheund Bleichstraße sollen Mittwoch, den 29. Juni ds. Is., vormittags 11% Uhr, öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 21. Juni 1910. Städt. Tiefbauamt. Braubach. Eine liche Politik der Reichsregierung Wandel schaffen. solche wie jetzt, die den Konservativen in Preußen und dem Zentrum immer mehr Zugeständnisse macht, wird in Süddeutschland Boden nicht finden. Wird sie fortgeführt, so wird die Sozialdemokratie immer weitere Fortschritte machen." - Das scheint uns die richtige Erkenntnis der Sachlage zu sein. Die Ursache des unglücklichen Wahlausfalles sind nicht im Kreise Friedberg- Büdingen, sondern in der allgemeinen politischen Lage im Reiche und in Preußen zu ſuchen. Die überwiegende Mehrheit des deutschen Volkes- das kann auch der weltbergessenste Optimist nicht mehr verkennen ist mit dem herrschenden System in Preußen und im Reiche herzlich unzufrieden, und in den letzten 6 Wahlsiegen der Sozialdemokratie seit der Verabschiedung der Reichsfinanzreform kommt der langverhaltene Groll der Voltsmehrheit gegen die Regierung greifbar zum Ausdruck. Es wird bei der Reichstagswahl des Jahres 1912 eine Ueberraschung geben, die der Reichsregierung zu spät die Augen über die wahre Stimmung im Volte öffnen wird. Dann soll man sich aber nicht mehr wundern, wenn die großen Massen des Volkes sich dem Radikalismus in die Arme werfen, durch den sie die Erfüllung ihrer Wünsche zu erzwingen hoffen. Die Lage in dem Baugewerbe. Der außerordentliche in Berlin stattgefundene Verbandstag der Maurer und Bauhilfsarbeiter hat den Dresdener Schiedsspruch angenommen und zwar die Bauarbeiter mit 305 gegen 54 und die Bauhilfsarbeiter mit 88 gegen 17 Stimmen. Doch dürfte auch diese Zustimmung des Maurerverbandes nur teilweise die Anerkennung der Arbeitnehmer finden, so daß man nach wie vor von endgültigen Frieden in dem Baugewerbe noch nicht sprechen kann. * Berlin. Der Zentralvorstand der Bezirksleiter des Zentralverbandes christlicher Bauarbeiter hat beschlossen, da da die Aussperrung aufgehoben und die Lohnfrage durch Schiedsspruch geregelt ist, die Mitglieder zu unverzüglicher Arbeitsaufnahme anzuhalten. Wiesbaden. Die hiesigen Bauarbeiter haben be schlossen, die Bestimmungen des Dresdner Schiedsspruches jedoch nicht mit dem Schiedsspruch einverstanden, soweit er zu respektieren. Die Unternehmer sind zum größten Teil sich auf eine Erhöhung des Lohnes und Herabsehung der Arbeitszeit bezieht. Sie wollen die Aussperrung nur dann aufheben, wenn die Arbeiter zu dem bisherigen Lohn und bei zehnstündiger Arbeitszeit die Arbeit wieder aufnehmen. Leipzig. Die Maurer lehnten gleich den Zimmerern den Dresdener Schiedsspruch ab und beschlossen mit 2182 gegen 426 Stimmen den Streif. Beschlossen wurde ferner der Austritt aus dem Zentralverband und die Gründung einer Lokalororganisation. Breslau. Die Breslaurer Maurer haben den Dres dener Schiedsspruch der Unparteiischen einstimmig abge= Das Gute bei der Sache. Trauerspieles lacht): um Himmelswillen, fie lachen ja!" Autor: Gang gut so, dabei können sie wenigstens nicht Direktor( entsegt, als das publikum während eines Pfeifen!" " Der arme Hund muß wahrhaftig frane fein." " Aber wieso denn, er sieht doch ganz fidel aus." " Na, wenn er nicht mal mehr bellt, wenn meine Frau Symptom. Klavier spielt?!" Ein Kulturträger. Grau: Schlaue Rechnung. Nicht wahr, das Geld quite mir gleich einen neuen Hut. Du mir wieder, Männchen?" und abgehandelt a legte ich denn noch gehn Warf zu st aber doch noch zehn Mark dal" ,, Dente Dir, von dem Meleid habe ich zwanzig นก lehnt und mit 108 gegen 84 Stimmen beschlossen, in den Streit einzutreten. Frankfurt. Die ausgesperrt gewesenen Zimmerleute und Bauhilfsarbeiter haben die Arbeit im Frankfurter Wirtschaftsgebiet bereits wieder aufgenommen. Worm 3. Die Einigungsverhandlungen, die in Mannheim gepflogen wurden, führten für das hiesige Bauge= werbe zu feinem Ergebnis. Die Arbeitnehmer verlangen 10 bis 12 Pfennig mehr für die Stunde. Hanau. Hier haben die Maurer und Zimmerer den Schiedsspruch nicht anerkannt und die Arbeit bis jetzt noch nicht aufgenommen. In solchen Geschäften, in denen sie bereits wieder die Beschäftigung aufgenommen hatten, haben sie die Arbeit wieder niedergelegt. Sie verlangen eine höhere Lohnzulage. Mannheim. Hier haben sich in einer Bauarbeiterversammlung sämtliche Redner für die Aufnahme der Arbeit ausgesprochen. Die Beschlüsse wurden mit überwältigender Mehrheit angenommen. Auch in Heidelberg ebenso wie in Karlsruhe fanden Bauarbeiter- Ver= sammlungen statt. Dort wurde ebenfalls beschlossen, die Arbeit wieder aufzunehmen. Die Gewerbesteuer. Die Reformbedürftigkeit der gegenwärtig geltenden Gewerbesteuer in Hessen war bekanntlich seit vielen Jahren von allen Seiten anerkannt worden, da sie lediglich nach äußeren Merkmalen erfolgt und auf eine gerechte Würdigung der Leistungsfähigkeit und des Ertrags eines Gewerbes keinen Anspruch machen kann, obschon sie eigentlich eine Ertragssteuer sein soll. Der Ausschuß hatte sich nun bei seinen Beratungen zunächst gegen den Regierungsvorschlag erklärt, das Anlage- und Betriebskapital ausschließlich als Unterlage für die Gewerbesteuer heranzuziehen, was in zahlreichen Fällen eine völlige Befreiung oder ungebührliche Entlastung mancher Arten Gewerbetreibender zur Folge haben würde, z. B. bei Agenten, die kein weiteres Betriebstapital in ihrem Geschäft benötigen. Der Ausschuß betrachtete daher die im neuen Entwurf aufgestellten Grundsätze, daß Betriebskapital und Ertrag als Unterlage für die Gewerbesteuer betrachtet werden müßten, wobei die Steuer nach dem mittleren Jahresstand des Anlage- und Betriebstapitals erhoben wird, als eine glückliche Lösung der Frage. Von der Gewerbesteuer befreit sollen zunächst alle Betriebe sein, die ausschließlich wohltätigen oder gemeinnüßigen Zwecken dienen, ferner die öffentlichen Spartassen, insofern sie nicht in größerem Umfang Bankgeschäfte betreiben und damit den Charakter von Erwerbsinstituten angenommen haben. Weiter sollen befreit sein solche eingetragenen Genossenschaften und rechtsfähigen Konsumvereine, deren Geschäftsbetrieb nicht über den Kreis ihrer Mitglieder hinausgeht. Ausgenommen sind von der Befreiung solche Konsumvereine und Genossenschaften, die den gemeinjamen Einkauf von Lebensmitteln oder Gegenständen des hauzwirtschaftlichen Bedarfs zum Zwecke des Wiederver= lauss im Kleinen betreiben, wenn ihr Geschäftsbetrieb sich unter gleichen oder ähnlichen Formen oder Einrichtungen vollzieht, wie in Kleinhandelsbetrieben mit den nämlichen oder gleichartigen Waren. zu der Frage der Sonderbesteuerung der Warenhäuser und Filialgeschäfte ist der Ausschuß in erneute Verhandlungen mit der Regierung eingetreten, die darauf abzielen, die Umsatzquote für die Warenhaussteuer herabzusetzen und eine Kumulation der Warenhaussteuer mit der Filialsteuer zu verhüten. Auch soll analog dem preußischen Gesetz der von Warenhäusern betriebene Großhandel von der Steuer unberührt bleiben. Das Schiffahrtsabgabengesek. Jetzt ist von den Ausschüssen des Bundesrats für Handel und Verkehr, Justizwesen und die Verfassung die neue preußische Vorlage, betreffend die Erhebung von Schifffahrtsabgaben auf regulierten Wasserstraßen, mit einigen geringen redaktionellen Aenderungen einstimmig angenommen worden. Da in diesen Ausschüssen die meisten größeren Bundesstaaten vertreten sind, so ist hiermit die einstimmige Annahme der Vorlage bei der Beratung im Plenum des Bundesrats am Donnerstag ziemlich gewährleistet. Das Gesetz zerfällt in vier Abschnitte. In dem ersten Abschnitt wird die Kostenfrage behandelt, der zweite AbE2 schnitt behandelt die Bildung von Stromberbänden. sollen geschaffen werden ein Rheinverband, ein Weserverband und ein Elbverband. Dazu gehören auch die Nebenflüsse dieser Hauptströme. Wichtig für die Provinz Hessen- Nassau, für Rheinland und für RheinHessen ist die Vertiefung der Fahrrinne bei dem BingerLoch und die Main- und Neckarlanalisation. Die tonnenkilometrischen Säße sind nach den Entfernungen abgestuft. Der dritte Abschnitt behandelt die Bildung von Strombauräten und der vierte Teil behandelt die Strasbestimmungen. time 191iodтpHn I mapon 88 timm Lokales. Gießen, 28. Juni 1910. handelt, so muß auch eine gemeinsame Beratung darüber mit der Regierung stattfinden, was morgen geschehen soll. -h- Universität. Prof. Dr. Sievers unternahm am Sonntag mit seinen Hörern einen Ausflug nach Frantfurt a. M., wo u. a. das Senckenbergische Museum und das Museum für Völkerkunde besichtigt wurden. -h Bismarckfeier. Am letzten Samstag fand abends nach 8 Uhr der alljährliche Fackelzug der Gießener Studentenschaft nach dem Bismarckturm auf der Hardt statt, welcher in allen seinen Teilen einen glänzenden Verlauf nahm. Das nach Anlangen des Zuges auf der Hardt emporlodernde Freudenfeuer gewährte in dem abendlichen Dunfel einen großartigen Anblick. Daran anschließend verſammelten sich die Studenten in der Brauerei Tertor, um einen Kommers zu Ehren Bismarcks abzuhalten. -tt- Stadttheater. In der heutigen Vorstellung von Zigeunerbaron" haben Herr Wernert und Frl. Rosarita Gelegenheit, sich in Hauptpartien zu zeigen. Uebrigens sind auch die anderen ersten Kräfte Herr Norden, Fräulein Brill, Herr Seybold 2c. in größeren Aufgaben beschäftigt und so ist zu hoffen, daß die beliebte Straußsche Operette ein volles Haus erzielen wird. * Städtisches. Nach einer Entscheidung des Provinzial- Ausschusses ist in der zwischen der Gemeinde Lollar und der Stadt Gießen wegen der Gelände- Erwerbstesten für die Bahn Lollar- Grünberg schwebenden Streitsache auf den 6. Juli ein Termin anberaumt worden. Bei demselben wird die Stadt durch Oberbürgermeister Mecum vertreten sein. * Generalstabsreise. Wie alljährlich um diese Zeit findet auch gegenwärtig bei unserem Armeekorps, un ter Leitung des Generalstabschefs desselben Oberst Ilse eine Korpsgeneralstabsreise statt. Seitens der 25. Division nehmen u. a. daran teil: Major von Meiß und Hauptmann Carracciola vom Generalstabe, Hauptmann von Eickstedt vom Leib- Garde- Inf.- Reg. Nr. 115, Hauptmann Schulz vom J.Leib- Rgt. Großherzogin Nr. 117 und Oberleutnant u. Adjutant Broicher des Garde- Dragoner- Rgt. Nr. 23. * Freiwillige Sanitätstolonne. Am Sonntag hielt die Freiw. Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in der Nähe des Rangierbahnhofes Klein- Linden eine Uebung ab, welche ein Eisenbahn- Unglück an der betreffenden Stelle annahm und recht zufriedenstellend verlief. Daran schloß sich in der„ Deutschen Eiche" ein Vortrag über das Wesen der Freiw. Sanitätsfolonnen, welcher reichen Beifall erntete. Die Uebung selbst fand in Anwesenheit eines höheren Militärarztes statt. !! Eine Zählung der Kriegsteilnehmer von 1848, 1864, 1866 und 1870-71 wird das Reichsamt des Innern am 1. Dezember d. Js. veranstalten, um die Höhe der Veteranenbeihilfen genau bestimmen zu können. * von Schumann feier der Klavierschule von Fräulein Minna Körner. Der Manen des letzten großen Romantikers der Musik, der von der Klavierkomposition ausgegangen ist und hierin auch sicher sein Bedeutendstes geleistet hat, konnte nicht musicalischer gedacht werden als durch das am Freitag den 24. d. M. Ein veranstaltete Konzert, das auf's glänzendste verlief. gediegenes, aufs glücklichste zusammengestelltes Programm wurde hier in so vollendeter Ausführung geboten, daß man sich ungestört dem herrlichsten Genuß hingeben konnte. Zu Beginn wurden einige der sehr beherzigenswerten musikalischen Haus- und Lebensregeln von Schumann vorgelesen. Die Solostücke zeigten wieder einmal, diesmal in ganz besonders hellem Licht, die hochbedeutenden flavierpädagogischen Gaben und wahrhaft fünstlerischen Fähigkeiten Frl. M. Körner, die in ihren Schülern die besten Inter= preten ihrer eignen ernſten Kunst und tiefgründigen Lehr= weise heranbildet. Mit reifer Technik und sinnigem Vortrag wurden das„ Schnitterlied", die" Studie"," Bittendes Kind“ und„ Glückes genug" wiedergegeben, dann folgten, technisch und inhaltlich trotz ihrer großen Schwierigkeiten gleichvollendet darboten die Arabeste", die Novellette F- Sur"," Des Abends" und„ Aufschwung". Schließlich flang das ganze im Carneval aus, dessen Spieler damit eine ganz gewaltige Meisterleistung boten. Herr Geheimrat Professor Dr. Krüger spielte mit edlem, seelenvollem Ton den 3ten Satz aus der D- moll- Sonate für Violine und Klavier, auch Herr stud. phil. Hans Stack( Cello) erwarb sich durch den geschmackvollen Vortrag des Märchenbildes, des Abendliedes, der Träumerei und des 2ten Sabes aus dem Cellokonzert den Dank der Zuhörer. Die Begleitungen wurden von den Schülern mit der gewohnten Diskretion und Feinsinnigkeit ausgeführt. * Vom Provinzialta g. In diesem Jahr erlöschen die Mandate folgender Mitglieder des Provinzialtages: Oberbürgermeister Mecum, Justizrat Dr. Schäfer= Gießen, Bürgermeister Alles- Nieder- Florstadt, Bausch- Nieder- Wöllstadt, Bürgermeister Braun- Nidda, Brauereibesitzer Ihring- Lich, Bürgermeister Nispel- Gedern, Geh. Justizrat Rabenau Büdingen, J. Reibling 1.- Brauerschwend, Graf Wilhelm zu Solms- Laubach, Apotheker Welder- Allendorf a. d. Lda. und Bürgermeister Zinser- Schlitz. Außerdem sind die Mandate des Grafen Oriola und des Bürgermeisters Schmalbach durch den Tod der beiden Inhaber erledigt. Der Gesetzgebungs** Parlamentarischez ausschuß der zweiten Kammer beschäftigte sich am Sams= tag mit der Beratung der Wahlkreiseinteilung, die der Ausschuß noch vor Beginn der parlamentarischen Sommerferien erledigen will. Da die von der Regierung vorgelegte neue Abgrenzung der Wahlbezirke in den drei Provinzen die bekanntlich jede einen ländlichen Vertreter mehr erhalten bei feiner Partei Billigung gefunden haben, so haben die verschiedenen Fraktionen sowohl wie einzelne Ab geordnete eine Reihe von Abänderungsvorschlägen gemacht über die zunächst eine allgemeine Aussprache stattfand. Weil es sich hier um die Abänderung einer Regierungsvorlage * In Amerita verstorbene Hessen. Johann Roller, 67 Jahre alt, in New- Yort, Aug. Arnold, 45 Jahre alt, in Brooklyn, L. J. M. Mertens, geborene Elster, 55 Jahre alt, aus Hungen in Eria, W. Scheffer, 75 Jahre alt, in St. Louis, Konrad Scherer, 80 Jahre alt, aus Darmstadt, in Winona, er kam schon 1854 nach Amerika. Sein Name ist mit dem, raschen Aufblühen der Stadt eng verbunden. fentlich werden infolge der annehmbaren Futterpreise jetzt auch die hohen Vieh- und Fleischpreise etwas niedriger. * Aus dem Wettert a l. Ein heftiges Gewit ter mit Hagel ging über unsere Gegend am Sonntag nachmittag 3 Uhr nieder. Bei Röthges, Villingen und Ruppertsburg hagelte es sehr, bei Röthges lagen die Hagelförner stellenweise bis 10 Zentimeter hoch. In Garben= teich schlug der Blih in die Telephonleitung an der Postagentur. Bei Oberhörgern stand das Wasser auf den Wiesen." * Vom Vogelsberg. Welch großen Russ sich unsere Ziegenzucht erfreut, geht daraus hervor, daß dieser Tage in Alsfeld ein schwedischer Tierzuchtbeamter eintraf und 50 Saaner Ziegen für die Zuchtverbände in Schwe den ankaufte. 1909 hat der Kreisziegenzuchtverein Alsfeld für 5000 Mt., der zu Lauterbach für 4000 Mt. Tiere abgesetzt. * Schotten. Wie unser Vogelsberg als Aufenthalt für Sommerfcischler immer mehr geschätzt wird, beweist die Tatsache, daß schon jetzt vor Beginn der Ferienmonate ein großer Teil der Sommerwohnungen bon Gästen besetzt ist. Auch das Lehrerheim ist seit geraumer Zeit bereits gut besucht. Die Bevölkerung des Vogelsberges sollte sich in ihrem eigenen Interesse * Grünberg. Der Oberh. Obstbauverein hielt am Sonntag hier unter dem Vorsiße des Regierungsrats Dr. Langermann eine stark besuchte Versammlung ab. Der Vorsißende wies auf die Konkurrenz durch Apfelsinen- und Bananeneinfuhr hin, die den Obstzüchtern ein neuer Ansporn sein müsse. Erfreulich seien die günstigen Obsternteaussich ten für diesen Herbst. Bei den Ergänzungswahlen für den Vorstand wurde als 2. Vorsitzender für den Kreis Gießen Lehrer Leib- Gießen einstimmig gewählt. Für die Hauptversammlung des Provinzialvereins, die am 10. Juli in Alsfeld stattfindet, stellte man den Antrag:„ Die Tätigkeit der von der Friedberger Obstbauschule ausgebildeten Obstbaumwärter soll von Friedberg aus beaufsichtigt werden." Dr. Hoffmann von der Friedberger Obstbauſchule sprach am Schluß über das Zusammenarbeiten des Oberh. Obstbauvereins mit dem Landwirtschaftskammer- Ausschuß f. Oberhessen. I öc el Grünberg hielt einen Vortrag über Vogelſchutz. * Alsfeld. Die Renovation des altehrwürdigen Rathauses hat begonnen. Vor 14 Tagen wurde die Bürgermeisterei in das ebenfalls am Marktplatz stehende alte Weinhaus verlegt. Vorgestern fand die erste Sißung des Stadtvorstandes hier statt, in welcher die Abhaltung eines Herbst Pferdemarktes beschlossen wurde. * Alsfeld. Der Oberh. Obstbauverein hält seine Hauptversammlung am 9. Juli hier ab. Vertreter der Bezirksvereine aus den 6 Kreisen der Provinz werden dazu eintreffen. * Bad Nauheim. Am Sonntag, früh 4 Uhr brannte die große, der Drogerie von Hahn gehörige Autogarage vollständig nieder. Durch den Brand wurden 8 auswärtigen Kurgästen gehörige Automobile und eine größere Anzahl Fahrräder vernichtet. Die Entstehungsursache ist noch nicht ermittelt. ter Gefche ung in tendenzio feine Be * die wirt ratungen dem Gen zurzeit meister u ter hauft Groß- Ger großen G Der Der * Die E v. Konferenz für das Großherzogtum Hessen hielt zu Friedgerg ihre Hauptversammlung anter Beteiligung von Geistlichen aus ganz Hessen ab. Pfarrer D. Dr. Diehl- Darmstadt referierte über die Stellungnahme der Geistlichen zu der von den Lehrern verlangten Auf= hebung des Paragraphen 50 des Schulgesetes, betreffend den Organistendienst 2c. Nach einer längeren Aussprache wurde schließlich folgende Resolution angenommen:„ Mit Rücksicht darauf, daß bei der Reichhaltigkeit der Tages ordnung die Frage nach der firchlichen Stellung dee Dr ganisten 2c. unmöglich erschöpfend behandelt werden kann, beschränkt sich die Hauptversammlung auf die Entschließung, daß eine Beseitigung der einseitigen Verpflichtung der Lehrer zur Uebernahme kirchlicher Funktionen nach Paragraph 50 des Schulgesetes entweder durch Aufhebung des Paragraph 50 oder doch wenigstens durch Maßnahmen der firchlichen und staatlichen Praris auch im kirchlichen Interesse dringend zu erstreben ist. * Friedberg. Das Reiterfest, das bekanntlich am Sonntag vom Wetterauer und Gießener Reiterverein ver anstaltet werden sollte, fand des ungeeigneten Wetters wegen nicht statt. Der neue Termin des Reiterfestes wird Semnächst bekannt gegeben werden. Friedberg. Der Antrag der hiesigen Stadt verordnetenversammlung auf Ernennung eines dritten unbe soldeten Beigeordneten wurde von dem Ministerium genehmigt. * Marburg. Der Bericht über das vorjährige Geschäftsjahr der Marburger Kreisbahn, die vom Südbahn hof nach Dreihausen führt, ist soeben erschienen. Den Gesamteinnahmen von 73 853,22 Mt. standen 62 201,13 Mr. Ausgaben gegenüber. Durch den in Aussicht genommenen Anschluß der Bahn an die Strecke Gießen- Fulda dürfte die Rentabilität der Bahn erheblich steigen. * Frankfurt a. D. Um das Reichstagsmandat im Kreise Frankfurt a. D.- Lebus, das durch den Tod des nationalliberalen Abg. Detto erledigt ist, fand in Frankfurt a. D. eine Versammlung der Vorstände der nationalliberalen Partei und der fortschrittlichen Volkspartei statt, die einstimmig beschloß, den Archivdirektor Dr. Winter Magdeburg als Kandidaten aufzustellen. Dr. Winter gehärt der nationalliberalen Partei an. * Mainz. Die hiesige Militärluftschiffabteilung, die alljährlich in Mainz und Umgebung eine 6wöchentliche Uebung zur Ausbildung des neuen Personals abhält, hat nunmehr mit der Uebung auf dem Uebungsplatz vor dem Fort begonnen. Der in früheren Jah ren allgemein übliche Kugelballon wird neuerdings nicht mehr verwendet, da er im Lultzuge nach allen Seiten hinund herschwankt, während der an seiner Stelle jetzt allgemein gebrauchte Drachenballon" sich stets nach dem Winde richtet und auch leichter zu übersehen ist. berg ist mis Otto Komplize Karl We ferslauter Attentes wohnt ha tität feftge früheren hörde in deffen Ph ger Zeuge ala„ Schn Eltern ge in Lüttic dürfte. A feftftellte, im Gefän aus Kaise erklärt ha an seine Bruder A deffen Ber p Telephongespräche mit Frankreich. Am 15. Juni ist ein neues Uebereinkommen über den deutschfranzösischen Fernsprechverkehr in Kraft getreten, welches in mehrfachen Beziehungen Verkehrserleichterungen und für eine große Anzahl Orte Gebührenermäßigungen mit sich gebracht hat. Deutschland und Frankreich sind für die Gebührenberechnung in je 3 Zonen eingeteilt worden. Die Orte des Ober- Postdirektionsbezirks Darmstadt gehören sämtlich zur 2. deutschen Zone und haben für gewöhnliche Ferngespräche von 3 Minuten während des Tages nach Frankreich 2,50 Mt.( 1. 3one), 3,00 mt.( 2. Zone) oder 5,00 Mt.( 3. Zone) zu entrichten. Es beträgt demnach die Gebühr für ein einfaches Gespräch von Gießen nach Paris 3 Mt. Für dringende Gespräche ist die Gebühr dreimal so hoch. Für Nachtgespräche ermäßigt sich die Gebühr auf drei Fünftel der Tagesgebühren und im Abonnement auf die Hälfte, letteres insofern als für 6 Minuten( Mindestdauer) gerade so viel zu entrichten ist, wie für 3 Minuten eines Tagesgesprächs. Als Nachtzeit gilt die Zeit von 9 Uhr abends bis 7 Uhr morgens im Sommer oder 8 Uhr morgens im Winter( Pariser Zeit). Abonnementsgespräche dürfen nur persönliche Angelegenheiten des Abonnenten oder * Darmstadt. Der Darmstädter Polizeihund Angelegenheiten seines Geschäfts betreffen. Die Dauer Tiro" wurde mit seinem Besitzer Kriminalschuhmann eines Abonnements beträgt einen unteilbaren Monat. Die Verbindung zwischen den beiden Abonnenten wird regel= Beyer durch den Pächter des Weiberhofs" bei Hösmäßig zu der im voraus zu vereinbarenden Zeit hergebach in der Nähe von Aschaffenburg herbeigerufen. Er stellt, sofern nicht ein Gespräch zwischen zwei anderen Personen im Gang ist. Teilnehmer, die auf Herstellung ihrer Nachtabonnementsverbindungen an Sonntagen ein für alle mal verzichtet haben, werden an diesen Tagen nicht zur Abwickelung der Abonnementsgespräche angerufen. Nähere Auskunft wird auf Wunsch von dem Telegraphenamt in Gießen erteilt.. Aus Hessen und Nachbargebiet. Aus * Aus dem Kreise Gießen. Eine vorzüg= liche Heuernte ist unseren Landwirten dieses Jahr beschieden. Güte und Menge sind vortrefflich. Die Menge übertrifft die Heuernte von 1909 um mehr als das doppelte. Obwohl die Futterpreise erheblich gesunken sind, zeigen doch die Heugrasversteigerungen teine sehr niedrigen Preise. Hof* Mainz. Die gesamten Ziegelwerk Hessen- Nassaus, Hessens, Badens wollen sich zu einer gemeinsamen Verkaufs- Vereinigung zusammenfassen. Verkaufsstelle foll Mainz werden. " " löste glänzend die Aufgabe, Wäschedtebe, die seit längere Zeit ihr Unwesen trieben, festzustellen. Ttro verfolgte die Spur vom Fundort an durch den Vork, über einen Steg nach der entfernten Wohnung des Gärtners, der am 1. Auguft seine Stellung verlassen muß. * Darmstadt. Das Gr. Ministerium hat der Han delstammer Mainz die Eingabe eines Ausschusses der Pri vatbeamtenvereine von Hessen und Hessen- Nassau zur Neußerung übermittelt, in der gebeten wird, die Regierung mäge der fortgesetzten Gewährung von Ausnahmen von der üblichen Geschäftszeit an Sonntagen für die sogenannten Berkehrstage in Mainz entgegentreten. Die Kammer hat erwidert, daß seit dem Jahre 1908 nur vier Verkehrstage und zwar an solchen Tagen abgehalten wurden, an denen nach den bestehenden Bestimmungen ohnedies ein erweiter Attentäter, Das taub erhielt, to der Bant genftrahler der Besser * V fchäfts ben der R fen, um Berbilligu alle städt. schreiben Kenntnis Geschäftsve Borschläge 100 Mt. g nern hat Arbeiten Beze Ar Liefern von g D. N. A. Zulage für Beze Ar Liefern u von galv einschl, F Abstell- u ventile p. Los I. Los II. Los III. Los IV. Los V. Es kann Verdingu und letz der Selb in beson porto- u auf dem Zu G terpreise jett niedriger. tiges Getit Sonntag nach und up die Hagel In Garbenm der Boft auf den Wie en Rufs fich t, daß dieser mter eintra ein Schwe erein Alsfeld H. Ziere ab als Aufent ſchäkt wird, Beginn der Twohnungen heim ist seit Bevölkerung en Intereffe rein hielt am rungsrats Dr. b. Der Vor nen und Ba euer Ansporn Sternteaussich hlen für den Kreis Gießen Für die Haupt 10. Juli in „ Die Lätig ausgebildeten fsichtigt wer Obstbauschule des Oberh. r- Ausschuß f. Bortrag über Itehrwürdigen urde die Bür stehende alte Sibung des haltung eines ein hält seine Ttreter der Be werden dazu früh 4 Uhr gehörige Autoen Brand wur obile und eine EntstehungsurBroßherzogtum nmlung unter ab. Pfarrer Stellungnahme langten Aufbes, betreffend ren Aussprache ommen:„ Mit t der LagesTung dee Dr werden kann, Entschließung, chtung der Leb ach Paragraph ng des Para ahmen der firch lichen Intereffe bekanntlich am citerverein ver en Wetters we eiterfeftes wird efigen Stadt Sritten unbe tinifterium ge das vorjährige vom Südbahnenen. Den Ge 62 201,13 cht genommenen Ben- Fulda fteigen. eichstagsmandat hden Tod des fand in Frank de der national Sollspartei ftatt Dr. Winter Dr. Winter ge rluftfchiff und Umgebung des neuen Per ng auf dem Webin früheren Jab neuerdings nicht llen Seiten hin telle jett allge nach dem Winde vert Hessen- Naf ner gemeinsamen Bertaufstelle foll r Polizeihund minalibugmann chofe" bei Hös bie felt längere rbeigerufen Ttro berfolgt Bart, über einen & Gärtners, der muß. rium hat der Han ter Geschäftsbetrieb stattfinden kann, und daß die Schilder ung in der Eingabe des genannten Ausschusses durchaus tendenziös und unrichtig ist. Zu einem Einschreiten liege feine Veranlassung vor. * Die nationalliberale Fraktion und Darmstadt. die wirtschaftliche Vereinigung des Landtages hielten Beratungen ab, um zu der neuen Wahlkreiseinteilung wie zu dem Gemeindeumlagengesetz Stellung zu nehmen. * Camp a. Rh. Referendar Kind von Weylar, zurzeit Verwaltungssekretär in Kiel, wurde zum Bürgermeister unserer Gemeinde gewählt. * Aus Rheinhessen. Ein furchtbares Unwetter hauste im südlichen Teil Rheinhessens und dem Kreise Groß- Gerau und richtete, soweit sich bis jetzt übersehen läßt, großen Schaden an. Der Bombenanschlag in Friedberg. Der durch Selbstmord geendete Attentäter von Friedberg ist jetzt mittels des Verbrecheralbums als der KomDer mis Otto Winges aus Leipzig erkannt worden. Komplize ist der Dachdecker und frühere Oberrealschüler F. Karl Werner, geboren am 9. September 1890 zu Kaiserslautern. Er verkehrte mehrfach vor der Ausführung des Attentes in Bad Nauheim, wo er möglicherweise auch gewohnt hat. Bei dieser Gelegenheit tam er auch mit einem früheren Schulfameraden zusammen, durch den seine Jdentität festgestellt wurde. Durch Vermittelung der Polizeibehörde in Kaiserslautern wurde bei den Eltern Werners dessen Photographie beschlagnahmt, die von allen Friedberger Zeugen als das Bild des Fremden erkannt wurde, der als„ Schmidt" im Burghotel abstieg. Durch einen an seine Eltern gerichteten Brief wurde ermittelt, daß sich Werner in Lüttich aufhält, wo auch seine Verhaftung erfolgen dürfte. Auf die Spur Werners tam man dadurch, daß man feststellte, daß Winges zusammen mit Werner in München im Gefängnis gesessen hat. Seit dem 29. Mai ist Werner aus Kaiserslautern verschwunden, nachdem er seinen Eltern erklärt hatte, er wolle eine Radtour machen. Außer dem an seine Eltern gerichteten Brief, schrieb er auch an seinen Bruder Albrecht in Kaiserslautern, durch Vermittlung von dessen Verliebten. Er bekennt sich in diesem Brief als den Attentäter, und daß er seine Tat auf das tiefste bereue. Das taubstumme Kind, das eine Kugel in den Unterleib erhielt, kommt wahrscheinlich mit dem Leben davon. Auch der Bankvorsteher Meyer, der in Gießen mittelst Röntgenstrahlen untersucht wurde, befindet sich auf dem Wege der Besserung. Aus aller Welt. * Vereinfachung des behördlichen Geschäftsganges. Eine bemerkenswerte Maßnahme haben der Rat und das Polizeiamt der Stadt Leipzig getroffen, um praktische Vorschläge für eine Vereinfachung und Verbilligung der städtischen Verwaltung zu erhalten.. An alle städt. Beamten und Hilfsarbeiter ist in einem Rundschreiben die Aufforderung gerichtet worden, aus ihrer Kenntnis der Verhältnisse heraus geeignete Vorschläge zur Geschäftsvereinfachung zu machen. Für die zweckmäßigsten Vorschläge werden Vergütungen in der Höhe von 20 bis 100 Mr. gewährt. Auch das Gr. Hess. Ministerium des Innern hat eine entsprechende Verfügung erlassen; diese wen: 31935 det sich jedoch nicht direkt an die Beamten selbst, sondern an die Behörden und Dienststellen des Geschäftsbereiches und bezweckt in erster Linie eine Verminderung des Schreibwertes. * Berlin. Die verbündeten Regierungen tragen sich mit der Absicht, die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe weiter auszudehnen, ein Plan, der bei den Angestellten natürlich lebhafte Zustimmung findet. * Berlin. Der Vorstand des Deutschen Städte tages beschloß unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Kirschner, die Frage der Arbeitslosenversicherung auf die Tagesordnung des nächsten Städtetages zu sehen und we gen der Wertzuwachssteuer eine neue, ausführlich begrün Sete Eingabe an den Reichskanzler zu machen. * Berlin. Mit 11 000 mt. verschwunden ist der 19jährige Banklehrling Wernicke aus Charlottenburg, der seit mehreren Jahren in einem Bantgeschäft tätig war. * Berlin. In Berliner juristischen Kreisen rech net man damit, daß die unterbrochene Meineids- Verhand lung gegen den Fürsten Philipp Eulenburg nach den Sommerferien im September in der ersten Schwurgerichtsperiode wieder aufgenommen wird. Der Gesundheitszustand des Fürsten hat sich derart gebessert, daß von einem Krantsein nicht mehr die Rede sein fann. * Mannheim. Der hiesige Hofphotograph Lill hat eine Erfindung gemacht, die geeignet erscheint, in der photographischen Industrie Deutschlands eine vollständige Umwälzung hervorzurufen. Es ist eine Spiegelkamera mit zwangläufigem Objektiv, die nicht nur alle Schwierigkeiten, die sich aus dem Verhalten des Publikums ergeben, beseitigt und dieses in den Stand seßt, sich selbst zu insze nieren, sondern auch den ganzen fomplizierten Apparat des Stative, der Verschraubungen und der Kasetten gänzlich überflüssig macht und die Handgriffe auf ein Minimum beschränkt. Das neue System ist bereits patentiert. * Pirna. In den Trockenräumen der Strohhutfabrit von Friedmann u. Riegel in Heidenau entstand eine Explosion. Durch das entstehende Feuer wurde die Fabrik vollständig eingeäschert. Neun Personen wurden verletzt, unter ihnen drei Arbeiterinnen schwer. * Sundsvall. Den deutschen Redakteuren wurde bei ihrer Ankunft in Sundsvall, dem herrlich an dem Alnösund gelegenen Zentrum des schwedischen Holzgeschäfts, dem bedeutendsten der ganzen Welt, ein überwälti= gender Empfang bereitet. Auf festlich geschmücktem Dampfer war ein Komitee den nach prachtvoller Fahrt auf dem Indals Elf eintreffenden Gästen entgegengefahren. Von den beflaggten Etablissements an beiden Ufern wurden Salutſchüsse abgefeuert und am Hafen erwarteten Tausende ihre Ankunft. Eine Musikkapelle spielte deutsche Nationalmelodien. Die Menge brachte stürmische Hurrarufe aus und begleitete die Gäste auf ihrem Gang zum Hotel, wobei es zu spontanen Kundgebungen fam. * Wien. Das Urteil gegen Oberleutnant Hofrichter wurde am Samstag um 5 Uhr nachmit tags verkündet. Es lautet auf Kassierung und 20 Jahre verschärften schweren Kerter 3. Für die Reise mit Säuglingen ist als zweckmäßigste Nahrung„ Kufete" zu empfehlen. Es ist leicht zuzubereiten, lange haltbar, macht die Kuhmilch leichter verdaulich und schützt vor den gefürchteten Darmerkrankungen. Vergebung von Installationsarbeiten. Auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 sollen die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen vergeben werden. 2003901 3321 ния si Titel A. Entwässerungsanlagen. XE Bezeichnung Loos- No. und Gebäude- Buchstabe. der Arbeiten. I II H J III K IV V VI VII X VIII IX L M N D E F G XI XII XIII XIV P 0 R T Liefern und Verlegen von gusseisernen D. N. A.-Rohren 415 350 210 170 165 180 m 80 100 96 86 145 135 57 160 Zulage für Faconstücke ca. Stück 400 340 150 110 100 115 54 59 60 60 60 54 100 100 45 00 Titel B. Kalt- und Warmwasserleitungen. 80 80 Bezeichnung Loos No. und Gebäude- Buchstabe. der Arbeiten. I II III IV V VI VII VIII IV X XI XII XIII XIV H J K L M D E F G 0 P R T Liefern und Verlegen von galv. Eisenrohren einschl. Faconstücke m AN x0 NE 860 900 350 350 320 320 170 170 170 170 160 240 Abstell- u. Durchgangsventile p. p. ca. Stück 220 230 60 60 60 265 60 60 55 55 30 30 30 30 25 20 16 56 60 Titel C. Badeeinrichtungen etc. Los I. Lieferung u. Montage von ca. 28 gusseis. Badewannen mit Mischbatterien p. p. دو Nach Mitteilung des Reichskriegsministeriums über das gegen Hofrichter gefällte Urteil hat Hofrichter das am 27. April vor dem Untersuchungsgericht freiwillig abgelegte volle Eingeständnis in zwei späteren Verhören aufrecht erhalten. Das Geständnis Hofrichters konnte jedoch gemäß der Militärstrafprozeßordnung dem Urteil formen nicht zugrunde gelegt werden, weil er es am 9. Mai d. J. widerrufen hatte, wenngleich ohne Angabe von sol chen Gründen, die die Ablegung des falschen Geständnisses erklärt oder den Widerruf glaubhaft gemacht hätten. In folge des Widerrufs fonnte Hofrichter zur Todes- oder lebenslänglicher Kerkerstraße nicht verurteilt werden. Hofrichter ist bereits in die Militärstrafanstalt Möllersdorf gebracht worden. * Basel. Die Universität Basel beging die Feier ihres 450jährigen Bestehens. Im Namen der Universitäten Freiburg i. Br., Heidelberg und Straßburg überbrachte der Prorektor v. Schubert( Heidelberg) die Glückwünsche. Auz Deutschland waren außerdem eine Reihe von Glückwunsch adressen eingegangen. * Baku. Der Millionär Bobojew wurde verhaftet, weil er große Mengen Naphtha aus den Anlagen seines Konkurrenten entwendet hat. )( Die am letzten Sonntag zum Austrag gebrachte Fernfahrt Berlin- Stettin( 150 Km.) sah den betannten Straßenrennfahrer Franz Hauptmann auf Brennabor als ersten Preisträger. )( Den„ Preis von Grunewald", ein 25 Kilometerrennen hinter Motorschrittmachern, fonnte der in dieser Saison erfolgreiche Dauerfahrer Adolf Schulze auf seinem leichtlaufenden Brennaborrade gewinnen. Aus dem gleichzeitig abgehaltenen Verfolgungsrennen ging der Berliner W. Techmer ebenfalls auf Brennabor als Sieger herbor. Literarisches. Edmund Steppes. Eine Kunstgabe. 17 Bilder nach den schönsten Gemälden des Künstlers mit einem Geleitwort. Herausgegeben von der Freien Lehrer- Vereinig ung für Kunstpflege. Verlag von Jos. Scholz in Mainz. Ein Stück echt deutscher Freude an Bergen und Wiesen, wie sie alljährlich Tausende in das Gebirge führt, die Freude an Wolfen und Bäumen leuchtet uns aus dieser Kunstgabe entgegen. Es dürfte keinen deutschen Maler geben, der die vielfältige, immer wechselnde und immer schöne Form und Färbung der Wolfen so in seinen Bildern neu erstehen ließe wie Edmund Steppes. Wir empfehlen dieses Werk edelster Landschaftskunst allen Natur- und Kunstfreunden zum Vorgenuß kommender Sommerferienfreuden. Preis nur 1 Mart. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Reese's Vanillin zuckerio ersetzt 2-3 Schoten Vanille Butzbach- Licher Eisenbahn. Die durch Tarifnachtrag I, Ziffer( 2) eingeführte Gebühr von 3 Mt. für solche Wagenladungen, die zur Umbehandlung von dem Staatsbahnhof nach dem benachbarten Nebenbahnhof in Bad Nauheim, Lich oder Grünberg überführt werden, wird am 1. Jult d. Js. aufgehoben. Die Gebühr bleibt nur noch für solche Wagenladungen bestehen, die zur Entladung von dem Staatsbahnhof nach dem Nebenbahnhof überführt werden. Buzzbach, den 26. Juni 1910. Butzbach- Licher Eisenbahn- Attiengesellschaft. Der Vorstand. :: Gebrannte Kaffee's Kaffee- Rösterei. Täglich frische Röstungen. :: per Pfund von 90 Pfg. an. Besonders emfehle ich meine Hochfeine Mischungen zu 1,30 a. 1,40 per Pfund. Grosses Lager in Roh- Kaffee Vorsand nach auswärts von 9 Pfund an franko! Flechtenkranken teile auf briefl. Anfrage gern mit was mich von meinem lang= jährigen Haut- Ausschlag und bös artigem Flechtenleiden in furzer Beit dauernd befreit hat. Franz Kleiner, Friedland Bez. Breslau, Ring 149. Zu verkaufen Tische, Stühle Küchen- Schränke Kleider- Schränke Echt Malzkaffee Pfund- Packet 25 Pfennige. Wasch- Schränke Los II. 33 " ca. 100 Klosets mit Spielapparaten p. p. Los III. " " " " Los IV. Los V. 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Juli 1910, vormittags 10 Uhr auf dem Baubüro, Licherstrasse, einzureichen. usschuffes der Pri -Raffau zur rd, die Regierung usnahmen von de die sogenannter Die Rammer ha bier Berkehrstag wurden, an dene Dies ein erweiter Zuschlagsfrist 4 Wochen. Beginn der Arbeiten alsbald nach Zuschlagserteilung. Giessen, den 24. Juni 1910. Grossh. Hochbauamt Giessen Neubaubüro Irrenanstalt I. V.: Schön. Nen! Neu! 4mal patentamtlich geschützt. Schrot- und BackMehlmaschine von J, Rilling& Söhne, Dusslingen ( Württbg.). Im Betrieb täglich zu sehen beim Generalvertreter für Hessen und Hessen- Nassau: Friedrich Heyl, Maschinenfabrik Darmstadt, Frankfurterstr.128/ 130 :: bei Louis Rothenberger Neuenweg 23. Stehende und liegende Motorer für alle Brennstoffe. Billigste Preise. Geringe Tourenzahl Sehr günstige Zahlungsbedingungen. Weitgehendste Garantie. Ingenieurbesuch kostenlos! A. Collin, Frankfurt a. M. Schillerstr. 28. Vertreter überall gesucht. 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Raupen, Spinnen 2c. Zu haben C. Vergebung von Bauarbeiten. bei sein, Weißkirchen i. T. Die zur Herstellung der Kirche zu Stangenrod erforderlichen Arbeiten wie: Manrer-, Zimmer-, Dachdecker-, Spengler-, Schloffer-, Schreiner- u. Weißbinderarbeiten sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Amts= zimmer des Unterzeichneten, Zimmer Nr. 18, während der Dienststunden zur Einsicht offen. Selbst- Unterrichts- Werke in verschlossen und poftfret bis spätestens am Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, verbunden Methode Rustin mit brief. Fernunterricht. Der wissenschaftlich gebildete Mann. Das Gymnasium. Das Realgymnasium. Die Oberrealschule. DasAbiturientenexamen Die Höh.Mädchenschule. Die Studienanstalt. Das Lyzeum Die Handelsschule. Einjährig Freiwilliges Prüfung. De Präparand. Mittelschullehrer- Prüf Der gebildeteKaufmann, Der Militäranwärter, Der Bankbeamte. Das Lehrerinn.- Seminaras Konservatorium. 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Juli d. s. stattfindende I ugendfest find die Bierwirtschaften und die Aus= Für die Auskunfterteilung ist eine Gebühr von 1 Mk.sch ankstellen für Kaffee, Milch und alkohol freie Getränke zu vergeben. zu entrichten. Direktor Warnecke. Bewerber hierauf wollen sich alsbald, spätestens aber bis 5. Juli mit dem Vorsitzenden des Wirtschaftsaus= Internationale Sprachheil- Anstalt schusses Herrn Stadtverordneten Helm hier, ins BenehHannover, Brühlstrasse 11. Underberg Bosnakomp Meag Bite 994 Fernsprecher 5371.ng Unentbehrlich für jede Familie! UnderbergBoonekamp Semper idem, Fabrikaflon alleiniges Geheimniss der Firma: H.UNDERBERG- ALBRECHT Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilheim II. am Rathause in RHEINBERG am Niederrhein. Gegr. 1846. Anerkannt bester Bitterlikör! Man verlange ausdrücklich: 24 Preis- Medaillen! Underberg- Boonekamp. men seßen. Fürsorgestelle f. Lungenkranke ( Medizinische Klinit, Klinifstraße) Sprechstunde: Jeden Mittwoch Abend 5-7 Uhr. 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Schweine do. 68-70" " " Getreidepreise in Mannheim do. 80-84 do. 80-96 Brotpreise in Gießen S Weizen 100 kg Roggen 100 kg 20.00-20.25 M. Weißbrot 2 kg 62 f. 15.50-15.75 M. Schwarzbrot 2kg 54ẞf. Marktberichte vorausz 1,50 H Donners Sumor liegen Selters night Nr. Zu verg ung der Kon evangelische alt find. M 1910 entgege Gieße Gießen, den 28. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkte tofteten Butter per Pfd. Sühnereier per Stüd Volt. Rafe per Stüd Kasematte 2 Stüd Tauben per Baar Hühner per Stüd Hahnen per Stüd Enten per Stüd Gänse per Pfd. Ochsenfleisch per Pfd. Rindfleisch per Pfd. Deutsches Detectiv Detectiv-Institut Neue Zeil 53, I. Frankfurt a. M. erl. Beobachtungen pro Std. 1 Mr. Ermittlungen, Recherchen und Auskünfte von 5 Mt. an, je nach Lage der Sache, auf allen Bläßen der Welt. Gewissenhafte u8führung nnd strengste Diskretion ifl Prinzip des Instituts. Der Letter war längere Jahre Polizei- und Kriminalbeamter. Pa. Referenzen aus allerersten Kreisen. Tel. 11391./699. 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Nüsse 100 Stüd 00.00-00.00 0.50-0.00 20 70-74 Milch per Liter Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Markt zeit überhaupt nicht und während dreier Stunden der Marktzeit im umberstehen fellgeboten werden. moie diejen Fugunsten la ob er Der Ablet pezielle