heater Ingoetter. antar l. Preise iltigkeit.. eftät des re apelle des 8„ Kaiser er Leitung neiftes Ingen bon Gail de 10 Uhr 米粉 chen judt. k. Giessen jede Stadt sonen, die und ohne llen. BeOfferten oblenz, 32 4, 5% Sch., Wechsel, auch Raten P. Bleier, üdporto. erung dtwald. Forfiwart muar 1910, nnend werden der Stadt ften MühlHubertus: . m. 1,09 fm Seitholz En cheitholy itholz tholz Tüppelholz enfnüppelholz üppelholz üppelholz Stochola to bolz reifig henreisig elfig u.lindenreifig nft ist auf der n der Happelsan. 1910. ermeifteret. eller. erung. 27. b. Mts., 2 Uhr, adt 55 dahter 1 Faß Sauer: Wetskraut, ca. ca. 1000 Stüd 1 Pad Datteln, 1 Rifte mit Zielgen, 50 Gier, 0 Pfd Erdnüsse. g findet be: ollzieher Gießen. 8 Metallput feltöpfchen ift ligfte. Erbältlich herer, Wiefed Nr. 22. Erscheint to grth außer Sonntags. Bezugspreis: vierteljährlich durch die Träger frei ins aus 1.35 Mt., durch die Post bezogen 130 Mr. Grpebition: Gieken, Seltersweg 83. Donnerstag, den 27. Januar 1910 Gießener 20. Jahrgang Inserate: die 44 mm breite Petitgelte 20 fennig, Reklame: 90 Beilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet W " 11 " 50 " Telephon- Anschluß: Gieken, Nr. 368. Neuelle Nachrichten ( Stekener Tageblatt) Anabhängige Tageszettung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen Lokales und Provinzielles. ** Der Großherzog hat den Kulturtechniker J. Klopf zu Gießen bis zur Viederherstellung seiner Gesundheit in den Ruhestand versetzt und dem seitherigen städtischen Ratsdiener Karl Moil zu Gießen das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß mütigen verliehen. ** Das Schwurgericht der Provinz Oberheffen für die erste Periode 1910 beginnt am Montag den 7. März Ifd. Js. um 9½ Uhr. Den Vorsitz führt Landgerichtsrat Schnitspahn. * Ueber die gestern abend erfolgte„ Mignon" Aufführung werden wir morgen berichten; durch einen Defekt an der Setmaschine fonnte die Absetzung! der fertigen Rezension nicht mehr für heute erfolgen. !! Hessischer Landes- Lehrerverein. Die am legten Samstag in Frankfurt abgehaltene ObmännerVersammlung war aus ganz Hessen sehr stark be sucht. Obmann Huff erstattete das Referat über die Gehaltsfrage. Nach etwa dreistündigen Verhandlungen nahm man einstimmig folgenden Beschluß an:" Die heutige Obmännerversammlung des Hess. Landes- Lehrervereins spricht dem Vorstande für sein zielbewußtes Vorgehen in der Gehaltsangelegenheit ihre ungeteilte Anerkennung aus und hat zur Staatsreglerung und den beiden Ständekammern das feste Vertrauen, daß die Lehrer und Lehrerinnen an Volksschulen bet Zumessung dieser Teuerungszulage in gleicher Weise wie die Staatsbeamten bedacht werden." ht- Wichtig für Schüler, welche ein Hand werf erlernen wollen. Nach der Gewerbenovelle bom 30. Mai 1908( sog. fleiner Befähigungsnachweis, dürfen nunmehr nur noch solche Handwerker Behr linge anletten, welche die gesetzliche Meisterprüfung bestanden haben, mährend den älteren Meistern, die das fragliche Recht bereits besaßen, die Anleitungsbefugnis durch die Verwaltungsbehörden auf Antrag schriftlich weiter verliehen werden muß. Der Zweck dieser Vorschrift ist, daß nunmehr jeder Handwerker einen schriftlichen Auswets darüber befizen muß, daß er Lehrlinge an leiten darf. Jeder Handwerker, der Lehrlinge anleiten will, muß also nunmehr einen schriftlichen Aus wets über seine Befugniß hierzu besigen. Als Ausweis gelten die Meisterbriefe nach bestandener geſeßlicher Meisterprüfung oder von der Verwaltungsbe hörde ausgestellte amtliche Bescheinigung, daß die betr. Handwerker zum Anleiten von Lehrlingen befugt sind. Falls aber Lehrlinge bei einem Meister in die Lehre treten, der weder den Meisterbrief noch ein anderen schriftlichen Ausweis befigt, so erwachsen ihnen ganz erhebliche Nachteile, da eine solche Lehrzeit ungesetzlich ist, und die betr. Lehrlinge auf Grund derselben weder zunächst die Gesellen. prüfung noch später die Meisterprüfung ablegen dürfen. Nur durch letztere aber fönnen sie das Recht erwerben, selbst später Lehrlinge anleiten zu dürfen. Die Handwerkskammer hat sich bereits im Vorjahre an Gr. Ministerium des Innern Abt. für Schulwesen mit der Bitte gewandt, die zur Entlassung tommenden Schüler, welche ein Handwerk erlernen wollen, durch die Lehrer bedeuten zu lassen, daß die Befugniß zum Anleiten von Lehrlingen nicht ohne Weiteres allen Handwerksmeistern zusteht und daß sich die künftigen Lehrlinge bezw. deren Eltern erst darüber vergewissern sollen, ob der betr. Lehrherr auch tat: sächlich die Befugnis zum Anleiten von Lehrlingen befitzt. Die gen. Ministerialabteilung hat diesem Antrag durch entsprechende Weisung an die Gr Kreisschul. fommissionen Rechnung getragen. Zugleich set darauf hingewiesen, daß erfreulicher Weise in vielen Zweigen des Handwerks wieder günstigere Aussichten für ein Fortkommen bestehen, umso mehr als jetzt die Ausbildung der Lehrlinge gefeßlich geregelt ist. *)(* Bießen, 26. Jan. Gestern abend gegen 8.30 Uhr fand als Vorfeier zu Kaisers Geburtstag 3apfen stretch statt. Die Regimentskapelle und eine Kompagnie des hiesigen Regiments unter dem Kommando des Oberleutnants Jebens marschterte unter den Klängen des Zapfenstreiches von den neuen Kasernen aus nach der Wohnung des Regimentskommandeurs, dem die Musikkapelle ein Ständchen brachte, worauf der Zug nach der Zeughausfaserne zurückkehrte. * Gießen, 27. Jan. Aus Anlaß des Geburtslages des Kaisers tragen heute die öffentlichen Gebäude Flaggenschmuck, um 11 Uhr war Parade der hiefigen Garnison. tt Gießen.( Stadttheater.) Nachdrücklich set auch an dieser Stelle auf die Wiederholung von „ Tantris der Narr" am nächsten Freitag hingewiesen. Das Goethe'sche Werk hat bekanntlich mit Frau Baumeister in der Rolle der Isot bei der Erstaufführung ganz außerordentlich interessiert; die Titelrolle wird auch dieses Mal von Herrn Hofschauspieler Hans Baumeister von Darmstadt gegeben werden. Auch set heute schon darauf hingewiesen, daß am kommenden Dienstag ein einmaliges Gesamtgaftspiel von Mitglie dern des Frankfurter Schauspielhauses in Thows Komödie Frau Warrens Gewerbe" stattfindet. Vorbes stellungen für diese bedeutsame Aufführung in der die Damen Klinkhammer und Urban, sowie die Herren Bauer, Reimann, Hellmer und Langloch mitwirken, werden entgegengenommen. ' Als Täter kommt ein 17jähriger Stadtreifender un ein Hausbursche in Betracht. Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen, 21. Jan. 1910. Bamberg, der das Bier aus der Hofbrauerei Fulda ohne Die Sache gegen den Brauereidirektor Gabel aus Gewerbeschein nach Hartmanns hain geliefert hat, wurde ausgesetzt, um festzustellen, welche Stellung er zu der Aktiengesellschaft einnimmt. Josef Buch aus Saulgau wegen Androhung zu zehn Das Schöffengericht Vilbel hatte den Schweizer Wochen Gefängnis verurteilt, weil er seinen Dienstherrn bolber bedroht hat. und einen Mitarbeiter dorten mit einem geladenen Ne. Er focht das Urteil an und es wahn leidet, weshalb Freisprechung erfolgte. wurde festgestellt, daß der Angeklagte an Verfolgungs. ** Gießen, 26. Jan. Der in der Nacht einge tretene Schneefall hat in Verbindung mit dem wieder einsetzenden Frost die Straßen, welche durch die gestrige Wärme den Schnee in der inneren Stadt voll. kommen verloren hatten, von neuem mit einer Schnee- bach war wegen Beleidigung der Schwiegermutter des Die Frau des Tischlers Georg Weber in Lehrschicht bedeckt. Zwischen Leihgesternerweg und Wilhelm Konrad Lang dorten bestraft worden. traße wird von Jung und Alt flott bis in die späte hang an der Ortstafel stattfand, äußerte Frau Bang, Als der AusNacht hinein gerodelt. Es ist eine Freude zu sehen, sie wolle nach dem Aushang sehen und gebrauchte dabei welch ein Vergnügen das Rodeln den Sportluftigen ge währt, zumal wenn sie, ob freiwillig oder unfreiwillig, gericht zu 3 Mt. Geldstrafe verurteilte. Dieses genügte eine beleidigende Aeußerung, weshalb sie das Schöffendie Bahn bis weit in die Ludwigstraße hinein verlängern fönnen. der Klägerin nicht und sie focht das Urteil an. fob Weber Witwe von Friedberg bekam einen Straf Straffammer erhöhte die Strafe auf 30 Mt. Die Ja befehl über 1 Mark unter der Anschuldigung, sie habe in der Gemarkung Bad- Nauheim Aepfel entwendet. Ste erhob Widerspruch, tam aber nicht zu dem Feldgerichtsfocht das Urteil an, da sie sich unschuldig fühlte. Tattermin, weshalb ihr Einspruch verworfen wurde. Sie sächlich lag eine Personenverwechslung vor, doch konnte das Urteil nicht geändert werden, weshalb sie auf Rat denwege Erlaß der Strafe zu bezwecken. des Gerichts die Berufung zurückzog, um auf dem Gnap- Gießen, 26. Jan. Entwendet wurde gestern einem Besucher des Kolosseum- Maskenballes eine größere Geldsumme von einem als Dame verkleideten Mann. * Gießen, 27. Jan. Der Gießener Eisverein hatte vor kurzem einen Wettbewerb zur Errichtung eines Etsvereinshauses an der Roonstraße veranstaltet. Von den zu diesem Zweck eingegangenen Entwürfen wurden nun folgenden Architekten Preise zuerkannt: 1. Preis N. Seum, 2. Preis H. 3 immer mann, 3. Prets K. Schuhmacher. * Gießen. Vor einiger Zeit trafen sich in einer Wirtschaft eines Ortes des Vogelsberges dret Geschäftsretsen de; sie konnten alle drei nicht arbeiten, denn die Kundschaft war auf dem Felde und der Wirt hätte auch gerne die Türe zugemacht, da ihm seine Arbeit draußen lieber war. Die dret Reisenden be: schlossen, den Tag in würdiger Weise bet einem Stat zu verbringen. Um im Ort bekannt werden zu lassen, daß sie da seien, wurde beschlossen, 60 Pfg zu opfern und durch den Ortsdtener bekannt machen zu laffen, daß die dret Herren anwesend und im Wirtshaus zu treffen seien. Wer etwas haben wolle, sollte sich im Wirtshaus melden. Und ob ihres gelungenen Einfalles haben die dret an dem Tage das schlechtefte Geschäft nicht gemacht. - * Gießen. Im Evangelischen Arbetterverein wird Hausvater Loh am Sonntag einen Vortrag mit Sichtbilder über das„ Rauhe Haus bel Hamburg" halten. Die Vorbereitungen zum Volks. unterhaltungsabend am 20. Februar in der Turnhalle find im Gange. Außer der Aufführung des Fünfafters:„ Der Letermann und ſein Pflegekind" find zur Ausfüllung der Pausen Musikvorträge eines Stretchquartetts in Aussicht genommen. Mücke- Ulrichstein beschäftigte vorige Woche den Grünberg. Das Bahnprojekt GrünbergStadtvorstand. Die Stadt soll außer der Geländestellung zu den Mehrkosten in Höhe von 325 000 Mt. noch weitere 130000 Mt. betragen. Der Stadtborstand von Brünberg bezeichnet die Erschließung des Vogelsberges und die direkte Verbindung mit Grünberg als sehr wünscheswert und erfreulich, lehnt aber die Mehrkosten von 130 000 m ab mit Rücksicht auf die wentg günstigen Finanzverhältnisse der Stadt. * Echzell. Die Diebe, die hier 18. Hämmel gestohlen hatten, wurden in Kirdorf verhaftet und ins Gefängnis nach Homberg a. d. Ohm gebracht. 10 der gestohlenen Tiere hatten sie 50 Prozent unter dem reellen Wert an einen Metzger in Gießen verkauft, von den übrigen 8 hat man noch keine Spur. Friedberg. Das gegen den Bürgermeister Schudt in Dorheim von der Staatsanwaltschaft in Gießen eingeleitete Verfahren ist eingestellt worden. * Frankfurt a. M. Wie uns mitgeteilt wird, hat der deutsche Kronprinz das Protektorat über die Internationale Ausstellung für Sport und Spiel übernommen. * Darmstadt. Seidenwaren- Diebstählen ist man in dem Seidenhaus David auf die Spur gekommen. Die Die Vorstandsmitglieder des Großenbusecker Kon sumvereins haben den Landwirt Heinrich Gank 10. Verein liefere verschiedene Sorten Mehl und bevorzuge einzelne Mitglieder. Das Schöffengericht verurteilte den Berufung sprach ihn die Straffammer fret, da die Angeklagten zu 50 Mark Geldstrafe. Infolge seiner Aeußerung in Wahrnehmung berechtigter Interessen erfolgt ist. furs geratenen Obermockstädter Vorschuß- und KreditNach Beendigung einer Versammlung des in Konschiedenes erörtert. Alfred Mickel, dessen Bruder angebereins wurde in Ranstadt in einer Wirtschaft noch bergriffen war, nahm für diesen Partei und rief dem Bruder des Johannes Werl zu, er solle nur ruhig sein, da sein Bruder auch dabei gewesen set, als Rechtsanwalt kla renaar und Rothschild die Kaffe bestohlen hätten. Auf Geldstrafe verurteilt. Er focht das Urteil an, doch diePrivatklage wurde Mickel wegen Beleidigung zu 30 Mt. ses fand ſeine Bestätigung. hat auf dem Markte geäußert, die Frau des Heinrich Die Ehefrau des Karl Herzinger in Büdingen Stimpel wasche die zum Verkauf bestimmten Fische in der nämlichen Bütte, in der sie die Windeln wasche. Auf Privatklage wurde Frau Herzinger wegen Beletweis mißlang. Beide Teile fochten das Urteil an. Es digung zu 50 Mark Geldstrafe verurteilt, da der Nachbehielt bei der Strafe sein Bewenden und der Beleidigten wurde die Publikationsbefugnis zugesprochen. Rebattion, Drud und Verlag von Altin Klein. Sieken Knorr's Suppen Fix und fertig- 3 Teller 10 Pfg. Knorr- Sos würzt famos Suppen, Saucen, Gemüse, Fleischspeisen etc. Jeder Umschlag gilt als Gutschein Jede Standflasche enthält 1 Gutschein. peuation soll einen Fall im Auge haben, bei dem ein BeGute Ratschläge für den Geschäftskauf. amter, der im nationalliberalen Sinne agitatoriſch tätig Mancher, der sich orientiert über alles dünkt, so plaidiert W. Gallrein in der ,, Deutschen Konfektion", wird bei der ersten besten Gelegenheit übers Ohr gehauen. Nehmen wir einen Geschäftskauf an. Der Käufer, ein früherer Angestellter, tritt mit irgend einem Geschäftsinhaber in Verbindung. Die Bücher! Aber gewiß, hier können Sie sich überzeugen, daß im letzten Jahre ein Umsaß von soundsoviel Tausend erzielt wurde, dem ein Reingewinn von soundsobiel entspricht. Die Angaben stimmen aufs Haar. Noch einige Fragen, und nach einigen Tagen wird der Kauf perfekt. Der Umsaß stimmt ja, das Geschäft geht, also fertig. Bald aber kommt das dicke Ende nach. Die Kasseneingänge sind recht minimale, sie wollen gar nicht recht mit dem gezeigten Jahresumsat stimmen. Nun erst werden frühere Jahresabschlüsse zum Vergleich herangezogen, und da zeigt es sich, daß der lezte Umsat frisiert wurde, ohne Er taß der frühere Inhaber sich strafbar gemacht hat. trieb einfach alle außenstehenden Forderungen schnell ein, indem er seinen Kunden Abzüge gestattete, wenn sie bis zu einem bestimmten Termin zahlten. Einige große Abschlüsse zu ganz niedrigen Preisen gegen Barzahlung schrauben den Umfak noch um ein paar Tausend höher, und der Zweck ist erreicht. Und das Resultat: Käufer, seht euch unter anderem möglichst die letzten vier Jahresabschlüsse an. Ein anderer Fall. Ein kleiner Laden fagen wir Schokoladengeschäft foll getauft werden. Der Käufer sieht sich ebenfalls die Tageskasse an: ein großartiger Umjag; man vergleicht sogar die letzten drei bis vier Jahre, alles stimmt. Jedenfalls sind es Tageseinnahmen, die unbedingt dem Kaufpreise des Geschäfts entsprechen. Also auch dieser Kauf, wird perfekt. Wiederum ist der Käufer gepreflthier liegt der Fall nun so: Der Ehemann ist tagsüber in einer großen Fabrik angestellt, man fann es ihm gar nicht übelnehmen, wenn er täglich Ware mitnimmt und an seine Mitarbeiter, hauptsächlich aber an die Arbeiterinnen, verkauft. Der Umsaß am Zahltag und bor Festtagen ist mit der Zeit ein ziemlich bedeutender geworden und die Tageskassen zeigen erfreuliche Höhen. Aber ber neue Inhaber, der lediglich auf die Laufkundschaft angewiesen ist, kann unter Umständen gar nicht existieren und ist um seine vielleicht sauer verdienten Groschen betrogen worden. Man merke sich diese Fälle aus dem Leben; wer weiß, wie bald man seine Vorteile daraus ziehen kann. Rundschau vom Cage. Politisches. war, vom Regierungspräsidenten gemaßregelt worden setn soll. Amerikanisch- deutsche Zollverhandlungen. Wie verlautet, beabsichtigt die amerikanische Regierung, eine besondere Kommission zur Besprechung der Zolltariffragen nach Ber lin zu entsenden. Diese Absicht soll der deutschen Regierung bereits am Sonnabend mitgeteilt worden sein. Wie dem „ New York Herald" aus Washington gemeldet wird, hat das Staatsdepartement beschloffen, vorläufig auf seinen Forderungen in der Fleischfrage nicht zu bestehen, in der Erwägung, daß die hohen amerikanischen Fleischpreise noch weiter gestiegen wären, wenn Deutschland für amerikantsches Fleisch geöffnet wäre. Ein Geschenk des Kaisers für den französischen Botfchafter Cambon. Der Kaiser hat dem französischen Botschafter Cambon eine Bronzemedaille mit seinem Bildnis auf goldbronzenem Sockel überreicht. Der Sockel trägt in französischer Sprache die Inschrift:„ Der Kaiser dem franzöfifchen Botschafter Herrn Jules Cambon am 25. Januar 1910." Eine weitere deutsche Geldforderung an die russische Regierung. Nach einem Telegramm der B. 3. am Mittag" aus Petersburg reichte die Elektrizitätsfirma Siemens und Halske bei den Petersburger Gerichten eine Klage gegen die russische Regierungsverwaltung faukasischer Mineralwasser auf 300 000 Rubel unbezahlter elektrischer Belenchtungsrechnungen ein. Das Befinden des Königs Eduard. In der Londoner City zirkulterten gestern ungünstige Nachrichten über das Befinden des Königs. Es verlautet, die übliche Reise nach Biarritz erfolge diesmal später, weil die Aerzte verlang= ten, daß der König vorerst eine Kur in Brighton durch= mache. Amtlich wurde bisher jede nähere Auskunft verweigert. Vom Auswärtigen Amt. Die Nachricht, Staatssekretär von Schoen werden aus seinem Amte scheiden und wünsche sich den Botschafterposten in Paris, wird in ihren beiden Tellen als durchaus falsch bezeichnet. Ebenso wird die Behauptung, daß zwischen den deutschen Botschafter in Wien, Tschirschky, und dem dortigen Minister des Auswärtigen, Freiherrn von Mehrenthal, ein Gegensatz bestehe, in das Reich der Fabel verwiesen. Eine neue Wahlrede Balfours. In einer Rede, die Balfour am Montag für die Unionisten in Haddington Htelt, gab er zu, daß die jetzige Wahl in England nur der erste Kampf in einer Reihe von Kämpfen sei zur Entscheidung der schwebenden großen Streitfragen. Die Tarifreform set unvermeidlich. Die Marine müsse so stark ge= macht werden, daß ein für alle mal alle Befürchtungen vor Kriegen, Invasionen oder Unterbindung des britischen Handels hinfällig würden. Geschähe dies nicht, so müßte England gewärtigen, über kurz oder lang eine diplomatische Demütigung ruhig hinnehmen oder sich ein feindseliges Vorgehen gefallen lassen zu müssen, da es nicht start genug set, sich zu widersetzen. Gesezentwurf über die Kontrolle des Reichshaushalts.. Nach der„ Neuen politischen Korrespondenz" ist dem Bundesrat der Entwurf eines Gefeßes über die Kontrolle des Reichshaushalts zugegangen. Dieser Entwurf will, nicht pie in früheren Jahren, die in Preußen geltenden Vorschriften ausnahmslos auf das Reich übertragen, sondern zugleich Vereinfachungen auf dem Gebiete der Rechnungsprüfung bringen, wie sie von vielen Seiten, so auch im Reichstage in letzter Zeit, empfohlen worden sind. tehen, als dem ersten Mann", der ine egped.eton von Forschern nach einem der Gidpole geführt hat. And der Frrenanstalt extwichen. Der Oesterreicher Ilnicki, der im Jahre 1904 einen Schuß auf den russischen Gesandten von Sadowsky in Bern abgefeuert hatte, ist aus der Irrenanstalt Krakau entkommen. Man befürchtet, daß er neue Attentate begehen könnte. Die Poltzet fahndet nach ihm. Die marokkanische Schadenersatzklage. Wie aus Tanger gemeldet wird, hat die Entschädigungskommission von Casablanca ihre Arbeiten beendet. Eingereicht waren im ganzen 3506 Forderungen. Die Entschädigungsforderungen betragen 26 473 366 Franken; bewilligt wurden 18 069 642. Deutscherseits wurden gefordert 2 469 491, bewilligt wurden 1 297 502 Franken. Die Entschädigungsforderungen, betref= fend die Inbesitznahme von Grundstücken durch die fran= zösischen und spanischen Truppen, belaufen sich auf 61, auf die im ganzen 195 710 Franken bewilligt wurden, wovon 53 171 auf Deutschland entfallen. v. d. Golz über die Lage. Generaloberst v. d. Goltz, der, wie gemeldet, wieder in Berlin weilt, erklärte dort ' einem Journalisten noch einmal ausdrücklich bezüglich der Gerüchte über Unstimmigkeiten zwischen türkischen und .deutschen Offizieren, daß auch nicht das Geringste an diesen Verlautbarungen zutreffe. Er habe bis zum 12. d. Mts. den Manövern beigewohnt, und es sei ihm eine Freude gewesen, Zeuge des herzlichen Einvernehmens zu sein, das zwischen den Offizieren beider Nationen bestanden habe. Gerade was General Imhoff anbetrifft, so zähle dieser zu ben beliebtesten Instruktoren, und seinem Scheiden aus der türkischen Armee werde schon jetzt mit lebhaftem Bedauern entgegengesehen. Was die politischen Verhältnisse betreffe, so könne nicht geleugnet werden, daß noch manherlei Schwierigkeiten zu überwinden seien. Aber er habe bas feste Vertrauen, daß die Regierung ihrer Herr werden wird. Kleine Nachrichten. Eifersuchtsdrama. Gestern früh ereignete sich in Neuaubing bei München ein Eifersuchtsdrama. Die 30jährige Ehefrau eines Werkstättengehilfen gab auf ihren 29jährigen Mann einen Revolverschuß ab, der ihn lebensgefährlich verletzte; hterauf tötete fie sich selbst durch einen Revolverschuß. Der achtfache Mörder von Boguslaw gefaßt. In der Boguslawer Mordaffäre wurde, wie wir schon berichteten, ein obdachloser Mann festgenommen, der sich Hartmann nannte, in der Tat aber der ruffische Deferieur mit Namen Wesselowsky war. Die Bel& reibung des Mörders past ziem lich genau auf ihn. Auf eine Ergreifung waren bekannts lich 5000 M Belohnung auspießt. Der Kaiser und die verschütteten Berglente. Auf Kosten des Baisers findet beute nachmittag im Hotel Rheingold in Wattenscheiō eine kleine Feier für die auf Beche Holland geretteten Bergleute statt. Aus den Kellereien der königl. Schloßverwaltung ist beim Bergamt bereits eine Sendung Wein für dieses Fest eingetroffen. Maßregelung eines nationalliberalen Beamten? Die nationalliberale Fraktion des preußischen Abgeordnetenhanses hat folgende Interpellation eingebracht:„ Ist die Königliche Staatsregierung unterrichtet, daß in der Provinz Posen gegen Beamte wegen ihres Eintretens für die nationalliberale Partei amtliche Maßregelungen ergriffen worden sind? Billigt sie diese Maßnahmen?" Die Inter21) Der Fall Welshofen. Kriminalroman von M. Kossak. Ein gutes Beispiel. Der Inhaber der Berliner Firma Rudolf Herzog hat der Kaiserin 10 000 M zur Verfügung gestellt, die nach ihrem Befinden für wohltätige Zwecke Verwendung finden sollen. Eine Illumination des Geschäftshauses am Geburtstage des Kaisers wird in diesem Jahre daher unterbleiben. Wissenschaft, Kunst und Literatur. Bruchstücke einer Chronik des Bistums Fulda, dic bisher unbekannt waren, fanden sich nach der Frff. 3tg." bei Durchsicht von Verwaltungsrechnungen aus dem 17. Jahrhundert in Darmstadt vor. Die noch gut erhaltenen Bergamentteile stammen aus dem 12. Jahrhundert und geben Teile einer Schilderung des dritten Kreuzzuges unter Kaiser Friedrich Rotbart wieder. Der nächste internationale Eisenbahnkongreß, zu dem bereits zahlreiche Anmeldungen vorliegen, findet Anfang Juli d. J. in Bern statt. Neben der zu bewältigenden Arbeit werden die Teilnehmer auch ein umfangreiches Vergnügungsprogramm zu erledigen haben. " Salome" in London verboten. Richard Strauß' Salome" war, nachdem sie in Berlin, Hamburg, Köln, Wien, Prag und Neuyork gespielt worden ist, für Februar auch in London angekündigt, der Zensor hat jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Aufführung untersagt, weil der biblische Ursprung des Stückes im Verein mit schauspielerischen und Operneffekten geeignet sei, die Moral des britischen Reiches zu erschüttern". Die Presse verhöhnt den Zensor für seine neueste Leistung auf das kräftigste, um so mehr, da ,, Samson und Delila" so= wohl als Herodias" im Conventgarden gespielt wurden. Maßnahmen gegen die Auschläge auf Eisenbahnzüge. Infolge der häufigen Anschläge auf Eisenbahnzüge im Ruhrgebiet hat der Eisenbahnminister angeordnet, daß abgerichtete Polizeihunde zur Aufspürung jener ruchlosen Burschen eingestellt werden sollen. ( Nachdruck verboten.) Am Abend desselben Tages stand Brümmel schon vor ber Gröffnung der Kasse vor der Tür der Kaiserhallen" und spähte eifrig nach den Artisten aus, die dort eingingen. Es dauerte auch tatsächlich nicht lange, als ein magerer Mensch mit ledergelber Haut, die bis zum Kinn in einen engen, hechtgrauen Baletot eingeknöpft war, daher fam. Unter dem Paletot aber lugten drei Hand breit weiß und schwarz karierte Beinkleider hervor. Brümmel schlug das Herz bis zum Halse hinauf, für einen Augenblick, verschleierte sich sein Blick, sodaß er sich Mühe geben mußte des Mannes Züge seinem Gedächtnis einzuprägen. Das Erbe König Leopolds. Ein Pariser Blatt erfährt, daß der Gesamtnachlaß König Leopolds sich auf 100 Millionen Franken beziffert, und daß man in Belgien daran denke, die vom König der Stadt Koburg gemachte Stiftung für ungültig zu erklären, weil das für diese Stiftung verwendete Kapital aus dem Kongo stamme und somit einen Erfolg des belgischen Unternehmungsgeistes darstelle. Wissen Sie, wer der Mann im hechtgrauen Baletot ist? fragte er den Portier der Kaiserhallen", nachdem jener im Innern des Gebäudes verschwunden war. ,, Das ist der Clown ,, Long- Bell", entgegnete der Por tier. ,, Kennen Sie ihn nicht? Das ist eine außerordentliche Bugkraft der Kaiserhallen". Sie sollten ihn sich einmal ansehen. Da werden Sie lachen." Eine interessante Schenkung hat der Regierungspräsident von Blaul- Nürnberg dem deutschen Museum für Meisterwerke der Technik vermacht. Er überwies ihm das Fernrohr, mit dem der Astronom Simon Marius in Ansbach vor 300 Jahren den Jupiter zum ersten Male beobachtet hat. Das Instrument ist 7,2 Meter lang und hat zwei auswechselbare Okulare und Objektive. Streitbewegung in der vogtländischen Industrie. Eine neue große Streifbewegung ist in der vogtländischen Industrie ausgebrochen. Die Arbeiter der Appretur- und Bleichereibranche sind zum Teil schon ausständig. Eine große Firma hat bereits ihren Betrieb eingestellt, da über 100 Arbeiter feiern. Das hoffe ich zu tun," gab der Detektiv zurück. Als dann die Vorstellung ausing, saß er an einem. der mittleren Tische, nahe genug der Bühne um alle Vorgänge gut sehen zu können, aber doch weit genug, um von dieser aus selbst nicht allzu deutlich gesehen werden. Technisches. viel De unter d ften D fordert Di Mittel niffer b flance in New wurde daß fie dies auf fie info thre vo noffiner fie fich bleiben infolge Laffen gefund der b wider Confta berübte nannte urteilt. auf fich Schlauch nisunte Rebe u zu wah Samst geschrei Da tleines fanzle gefaßte fchlichte Gemeth geweih gegange haben bitte Damb hänger mit el en n läßt al Da behörde Fall in ling b fein Geseb Eine elektrische Eisenbahn. Wie amtlich mitgeteilt wird, wird mit den Arbeiten zur Elektrisierung der 25,6 Kilometer langen Bahnlinie Dessau- Bitterfeld mit Eintritt des Früjahres begonnen werden. Diese Arbeit ist nur ein Glied der umfangreichen Elektrisierung der Eisenbahnstrecke Magdeburg- Zerbst- Leipzig- Halle a. S. mit zusemmen 154 Kilometer Bahnlänge. Der einfache Wechselstrom von hoher Spannung, der sich auf der Staatsbahnstrecke BlankeneseOhlsdorf sehr gut bewährt hat, wird auch hier Verwendung finden. Der Betrieb erfolgt durch Wechselstrom- Lokomotiven, denen der Betriebsstrom von 10 000 Volt Spannung mittels Oberleitung zugeführt wird. Die Spannung in der zweipolig angeordneten Speiseleitung wird 50 000 Volt betragen. Das Kraftwerf großen Umfangs wird in dem fünf Kilometer von Bitterfeld entfernten preußischen Dorfe Muldenstein a. d. Mulde erbaut, wo gute und billige Braunfohle in ausgiebiger Menge zur Verfügung ist. Die Anlagekosten einschließlich der Beschaffungskosten für die elektrischen Lokomotiven werden sich für die Gesamtstrecke auf 26 Millionen Mark belaufen. Die Kosten für die zunächst auszurüstende Teilstrecke Dessau- Bitterfeld find auf zwei Millionen Marf veranschlagt. Der Betrieb soll bereits im kommenden Herbst aufgenommen werden. Vorläufig ist der Bau von vier in Dessau und Bitterfeld zu stationierenden elektrischen Lokomotiven in Aussicht genommen, die der Güter und Personenbeförderung dienen sollen. Für die Zeit der Einrichtung des elektrischen Betriebs ist in Halle a. S. ein besonderes Bauamt eingerichtet worden. Die Lieferungen sind, wie verlautet, den größten deutschen Elektrizitätsfirmen bereits übertragen worden. Unglückliche Landung eines Ballons. Drei Insassen des in Bitterfeld aufgestiegenen Ballons Day 3" versuchten in der Nähe von Lübeck im Schneesturm zu landen. Dabei schlug der Ballon mit furchtbarer Gewalt um. Leutnant v. Rappart geriet mit dem Kopf zwischen den umgestülpten Korb und die Erde und erlitt eine schwere Verlegung am Kopfe sowie eine Zertrümmerung des Unterfiefers. Eine Ehrung Bearns. Die geographische Gesellschaft in Lendon hat dem Kapitän Peary die goldene Medaille verWie immer, war das Lokal auch an diesem Abend ausverkauft, denn neben Anita Brusio bildete jetzt auch Frida Sasse, von der jedermann wußte, daß sie die Braut des unter Anklage des Mordes stehenden Felix Olfers war ein Attraktion ersten Kanges. Der armen fleinen Frida waren die Vorstellungen, seit ihr Abgott, ihr Geliebter im Gefängnis saß, eine namenlose Qual, aber sie vermochte sich ihr nicht zu entziehen, da der Direktor darauf bestand, daß sie allabendlich auftrat. schwebte die Vorstellung vor, daß ihr Geliebter, wenn er aus der Haft entlassen würde, krank, elend und brotlos dastehen würde, und daß sie dann fürs erste für ihn Sorge tragen müßte. Dennoch hätte keine Macht der Welt sie auf die Bühne gebracht, wenn sie nicht gedacht hätte, ihrem Felix damit nüßen zu können. Ihrer kindlichen Phantasie Vielleicht fand er nicht so bald wieder ein Engagement, vielleicht auch war er durch die Haft zu sehr geschwächt, um vorderhand eins annehmen zu können-- in beiden Fällen aber mußte sie dafür sorgen, daß er wenigstens der Sorge ums tägliche Brot enthoben sein würde. Daß man ihn nicht verurteilen würde hoffte sie sicher, denn der schwache Zweifel an seiner Unschuld, der sie für wenige Stunden beschlichen, war längst unter der Allgewalt der Liebe untergegangen. Vermischtes Die Opfer des kanadischen Eisenbahnnnalücks. Die Zahl der Toten wird jetzt allgemein auf über 70 geschätzt. Der einzige Augenzeuge des Unglücks war, wie ein Kabeltelegramm meldet, ein Ingenieur, der in der Nähe an einer Brücke über den Spanischen Fluß tätig ist. Gr schildert das Jammern und Stöhnen der Unglücklichen, die vor den Augen ihrer Mitreisenden kläglich verbrennen mußten, als geradezu herzzerreißend. In dieses Aechzen der dem Tode Geweihten mischten sich die schwachen Hilferufe derjenigen, die im Spanischen Fluß mit den eisigen Wassermassen rangen. Ein gestern spät abends veröffentlichter Bericht der Eisenbahngesellschaft erzählt bereits von 31 Toten. In dem Bericht wird hinzugefügt, daß sich die Zahl aber noch vergrößern kann, da man nicht weiß, wieEr war unschuldig, er mußte unschuldig sein, er sollte sich nicht in ihr getäuscht haben, als er sie beschworen, an ihn zu glauben, auch wenn die ganze Welt gegen ihn zeugte. Immerhin hatte sie gehört, daß nicht jedes Verbrechen an dem Täter gestraft wird, und daß fälschlich Angeklagte oft nicht imstande sind, sich von dem auf ihnen ruhenden Verdacht zu reinigen. Werden sie dann auch nicht verurteilen, sondern wegen Mangels an Beweisen freigeverurteilt, sondern wegen Mangels an Beweisen freigesprochen, so bleibt doch immer etwas an ihnen haften. tun haben. So urteilte das Kind in seinem schmerzerfüllten Sinn, troydem es eben an sich erfahren, daß schon eine Verson, die lediglich in Verbindung mit einem des Mordes Angeklagten steht, für das Publikum zu einer Sensation wird. Daß der aus seiner Haft entlassene, keineswegs vom Verdacht des Giftmords befreite Felix Olfers- falls es nämlich so kommen sollte für die Varietee- Direktoren eine Persönlichkeit werden würde, um die sie sich reißen und dem sie bereitwillig die dreifachen Gagen geben würden, kam ihr nicht von fern in den Sinn. im ersten Teil mit Orchesterbegleitung fingend und das zweite Mal zu vorgerückter Stunde sich auf der Geige selbst begleitend. Sie sah den geliebten Felix nun blaß, hohläugig, frierend, im abgetragenen Röckchen, ganz ihrer Sorge überlassen. Darum mußte sie auftreten, Abend für Abend und viel Geld verdienen und dabei sparsam sein, damit von ihren Einnahmen genug übrig blieb für später. Nie aber war sie so lieb gewesen, wie jetzt mit ihren großen, traurigen Augen und dem zuckenden Mund, aus dem heitere und schwermütige Lieder in buntem Durcheinander quollen. So zwang sie denn ihr krantes, gequältes Herz zur Ruhe und trat, da der Direktor ihr dafür eine höhere Gage bot. allabendlich jekt sogar zweimal auf einmal Die ersten Nummern des Programms gingen an Brümmel ziemlich eindrucks los vorüber. Dann aber erschien Frida, und alsbald spannten sich seine Sinne aufs äuBerste an, um nichts von dem zu verlieren, was auf der Bühne vorging. Sie trug ein weißes Chiffonkleid, sehr schick gemacht; aber kaum den Boden berührend, ein richtiges Backfischkleid, dessen einzigen Schmuck ein Strauß blaßroter Nelken im Gürtel bildete. Das war das einzige Farbige an ihrem Anzug. Das reizende Köpfchen auf dem schlanken Halse erschien mit seiner Fülle hellblonden Haares wie eine Blume am Stengel. Aber was war das für eine seltsame Gestalt, die da hinter ihr ging und jede ihrer Bewegungen nachmachte? Ein dürrer Mann in buntscheckigem Trikotanzug mit kreideweiß angestrichenem Gesich und fuchsroter Berücke, von der ein hoher spißer Schopf aufwärts strebte, erschien er einem grotesken Kinderspielzeug ähnlicher, als einem Menschen von Fleisch und Blut. Und seine Bewegungen hatten weit mehr Aehnlichkeit mit einer Gummipuppe als mit einem Menschen. Long- Bell, der Clown! Wie ihr Schatten stand er hinter der holdseligen Frida, sich bewegend wie sie, gehend wie sie, kurz ihr Abbild in seinem ganzen Tun. Nur was reizend und lieblich bei ihr erschien, verzerrte sich bei ihm zur widerwärtigen Fraße. Dem Publikum erschien die Parodie sehr lustig, aber Brümmet lief es dabei eisig und kalt über den Rücken. ,, La bete et la belle!" dachte er. ( Fortseßung sver ben 1 tätomi nicht wiffens lich ge ratung Schließl Erbma man f hinterl Justiz hätte St ment Benteh feht m taltete die Von Bun Mae gefal und find, arten. einige nicht Itch gr der ho uim. H Hetato bracht, winne Gebie Ju en ander den b in Pe Unter über herau über Nah aner gleit dert aller delt roch licher diesen vediti dann Lager wahr ipäter ichme 400 00 Gaber ia in gra 23 Rän Rid Beid wiri heri eing Bay uße nergi Jahr nis@ werde Fern tapfel Came das S die ficher Unter et ift min r T DESES= n 2 11 11 Te e= as ge これ I- 推 = 18 t; 11 11 10 ie da e? de 011 er ei e. Bal viel Leichen sich in dem Wagen erster Klasse befinden, der unter der Eisdecke des Spanischen Flusses liegt. Die mei ften Opfer hat der Brand der Wagen auf der Brücke gefordert. Die streitbaren englischen Frauen. Ein eigenartiges Mittel, um den von den Suffragettes vielgeplagten Minister des Innern noch mehr zu plagen, hat Lady Constance Lytton ersonnen. Sie war wegen Ausschreitungen in Newcastle zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden, wurde aber vor ihrer Zeit entlassen mit der Begründung, daß sie an Herzschwäche leide. Lady Constance bestritt dies auf das energischste und behauptete, daß die Behörden fie infolge ihres Rangs und ihres Titels nachsichtiger als ihre von der Geburt weniger begünstigten Gesinnungsgenossinen behandelten. Mit aller Entschiedenheit bemühte fie sich somit um das Privilegium, im Gefängnis bleiben zu können. Die Behörde leugnete jedoch, daß sie infolge ihrer angesehenen gesellschaftlichen Stellung entTassen worden sei und bestand darauf, daß dies nur aus gesundheitlichen Rücksichten geschehen sei. Und somit wurde ber bedauernswerten Lady der Schmerz zuteil, daß sie wider ihren Willen in Freiheit gefeßt wurde. Doch Laoh Constance wußte Rat. Sie kleidete sich wie eine Arbeiterin, verübte in Liverpool wiederum Unfug, wurde verhaftet, nannte sich Miß Jane Warton und wurde als solche verurteilt. Nun hatte sie die Freude, wieder das Märtyrertum auf sich genommen zu haben, sie wurde durch den NasenSchlauch gefüttert und genoß alle anderen ähnlichen Gefängnisunterhaltungen. Diesmal war von Herzschwäche keine Rede und es gelang der Dame, ihre Anonymität bis jetzt zu wahren, d. h. fast bis zum Ende ihrer Strafe, denn am Samstag wird sie freigelassen. Laut ist ihr Triumphgeschrei, daß sie und nicht der Minister im Rechte war. Dank des Reichskanzlers. Ein Forster Bürger, der ein Kleines Besitztum am Waldesrande hat. hatte dem Reichsfanzler aus Anlaß des Jahreswechsels einen in Versen abgefaßten Glückwunsch zugehen lassen. Daraufhin ist dem schlichten Manne, der seinen Mitteln entsprechend, eifriger Geweihsammler ist, vom Reichskanzler ein prächtiges Hirsch= geweih mit folgendem freundlichen Widmungsschreiben zugegangen: Ihre Verse und Ihre guten Neujahrswünsche haben mich aufrichtig gefreut. Ich danke Ihnen herzlich und bitte Sie, das betfolgende Geweth eines Hohen- Finower Damhirsches an die Wand Ihres Hauses am Walde zu hängen. Ich sehe, daß Sie Waldesluft und schöne Natur mit ebensolcher Freude genießen wie ich und wünsche Ihnen nur, daß Ihnen Ihr Beruf dafür mehr Zeit übrig läßt als mir der meinige. v. Bethmann Hollweg." Das Testament auf der eigenen Haut. Die Erbschaftsbehörden Merifos wurden fürzlich durch einen einzigartigen Fall in peinliche Verlegenheit gebracht. Ein alter SonderIing hatte sich das Vergnügen gemacht, sich im Jahre 1902 sein Testament auf die eigene Brust zu tätomteren. Das Gesetz bestimmt, daß jedes Testament etgenhändig geschrieben und unterschrieben sein muß, aber die Möglichkeit tätowierter Testamente hatten die mexikanischen Gesetzgeber nicht vorausgeahnt. Die Richter gerieten in schwere Gewissensnöte; wie war es dem verblichenen Oiginal mög= lich gewesen, sich selbst zu tätowieren? Nach langen Beratungen und Besprechungen mit dem Justizminister wurde schließlich beschloffen, vor der Entscheidung erst einmal die Erbmasse festzustellen. Da zeigte es sich, daß der Alte, den man für einen Millionär gehalten hatte, nicht einen Gent hinterlassen hatte. Er war zu Lebzeiten ein Feind der Justiz gewesen, aber daß sein Scherz so gut gelingen würde, hätte er wohl kaum vorausgeahnt. Straßenreiniger mit Masken. Das Hygienedepartement der Stadt Neuyork hat füngst allen städtischen Stra= Benkehrern eine Art Maske geliefert, die fast genau so ausfieht wie ein Maulkorb. Durch eine vor kurzem veran= staltete Untersuchung war nämlich festgestellt worden, daß die Straßenfehrer mehr als irgend eine andere Kategorie von Arbeitern ansteckenden Krankheiten und vor allem Bungenkrankheiten unterworfen sid. Durch die hygienische Maske" hofft man so viel wie möglich gegen die Ansteckungsgefahr sie schüßen zu können. Die Maske schützt den Mund und die Nase vor dem Eindringen von Staub. Bandalismus bei Polarexpeditionen. Die Polargebiete find, wie man erwarten kann, nicht gerade reich an Tierarten. Dafür sind in der Arktis wie in der Antarktis einige sehr ansehnliche Säugetiere, die sonst auf der Erde nicht zu finden sind, in erheblicher und zuweilen erstaunItch großer Zahl vertreten oder vertreten gewesen. Leider haben unter den Robben, See- Elefanten, Walrossen usw. Habgierige Menschen schon furchtbar gewütet und aanze Hekatomben dieser merkwürdigen Geschöpfe zur Strecke ge= bracht, um von ihren Körpern Pelze und Tran zu ge= winnen. Immerhin haben diese Verwüstungen sich auf die Gebiete beschränkt, die verhältnismäßig leicht auf Schiffen zu erreichen sind. Seit einiger Zeit ist aber auch eine andere Art von Jagdexpeditionen" nach Nordpolargegenden beinahe Mode geworden, und Dr. Emil Böse macht in Petermanns Mitteilungen darauf aufmerksam, daß diese Unternehmungen eine wirkliche Gefahr des Aussterbens über wertvolle und bereits selten gewordene Tierbestände heraufbeschworen haben. So soll die Ervedition von Peary über 100 Moschusochsen umgebracht haben, ohne daß ein Nahrungsmangel als Veranlassung oder Rechtfertigung anerkannt werden kann. Dafür hat der Bericht eines Be= gleiters von Peary, George Borup, Zeugnis abgelegt. Was dert von der Jagd auf Moschusochsen erzählt wird, ist allerdings nicht besser als eine Schlächterei, und doch handelt es sich um eine Tierart, von der jetzt vielleicht nur roch einige Hundert am Leben sind und zu deren fünstlicher Erhaltung bereits Schritte getan worden sind. Von diesen, außerdem noch schönen Geschöpfen, tötete die Expedition Peary auf vier Jagdzügen allein 47 Stück, und dann wurden aus reiner Mordlust noch in weiteren vier Tagen 72 Walrose umgebracht. Und sollte es wirklich wahr sein, daß Pearn diese" Jagd" begünstigt habe, um späteren Forschern die Reise nach dem Nordpol zu er= schweren? Vergiftete Säuglinge. In Deutschland sterben jährlich 400 000 Kinder, noch bevor sie das erste Lebensjahr vollendet haben. Die Säuglingssterblichkeit beträgt in Schweden 9%, in Schottland 12%, in Deutschland dagegen über 20%, ia in einigen Fabrikstädten 35%. Das ist eine wahrhast grauenhafte Ziffer. zumal wenn man bedenkt, daß der größte Teil der Kinder lebenskräftig zur Welt kommt. Momentan ist die Fürsorge für die kleinen ja sehr af= tuell, überall werden Säuglingsheime errichtet, wird in Wort und Schrift Shutz den Kindern gepredigt. Auf einen " Schutz" ist bis jetzt aber vergeblich hingewiesen worden, nämlich auf den Schutz gegen Vergiftung der Säuglinge. Nicht absichtlich werden die Kleinen vergiftet, sondern aus Zeichtsinn und Faulheit. Um die Kinder zu beruhigen, wird ihnen, ganz abgesehen von Schnaps und Bier, der berüchtigte Schlaf-, Mohn- oder Kindertee bezw.-Syrup eingegeben. Die unreifen Mohnkapseln, deren Verbrauch in Bayern viele hundert Zentner pro Jahr beträgt, enthalten In ihrem Milchsaft Opium. Dagegen sind kleine Kinder äußerst empfindlich. So kommen auf 377 tödliche Opiumvergiftungen von Kindern 170 auf Kinder unter einem Jahr und 203 auf Kinder unter fünf Jahren. Nicht nur als Schlafmittel, sondern auch gegen Krämpfe und Husten werden die Schlafmohnpräparate gereicht. Von allen Län= dern steht Deutschland im Konsum der unreifen Mohnlapseln an der Spite. Soweit bis jetzt bekannt, sind es ramentlich die durchweg kinderreichen Industriebezirke, wie das Rheinland, wo der Konsum der Mohnpräparate und die Kindersterblichkeit am höchsten sind. Jedenfalls ist ficher, daß der Unfug mit diesen Präparaten, die in den unteren Volksschichten, besonders dort, wo man fremde Kinder in Kost hat, allgemein benutzt werden, vielen Säng= Ingen das Leben foftete und noch kostet. Der Handel mit den todbringenden Tees und Mixturen wäre ein wichtiger Punkt, auf den die Säuglingsfürsorgebestrebungen ihr Augenmerk richten sollten. Die freie Abgabe des Mohn- Tees" usw. müßte verboten und die Droge, wie in der Schweiz, nur gegen ärztliches Rezept verabfolgt werden. Was kostet ein Kuß? Vor dem Gericht von Louisville in den Vereinigten Staaten erschien fürzlich der achtzehn Jahre alte Leo Bedford unter der Anklage, dem sechzehntjährigen Fräulein Ethel Scoggins einen Kuß geraubt zu haben. Ich bin ihm neulich abends begegnet," erzählte die fleine Klägerin dem Richter, da hat er einfach seine Arme rm meinen Hals gelegt und mich mitten auf den Mund ge= füßt. Das war das erste Mal, daß ein junger Mann mich gefüßt hat. Es flößte mir äußerstes Entseßen ein." Und dauert dieses Entsetzen immer noch fort?" fragte der Richter.„ Nein. Herr Präsident!" erwiderte die Kleine errötend. „ Dann war der Kuß wohl nicht so bitter," meinte der Rich= ter, und eine Geldstrafe von fünf Dollars wird wohl denügen. Zumal man bedenken muß, daß die Versuchung für den fungen Bedford wirklich sehr arok war. Crottendorf und der Hundefleischkonsum. Ein Vertreter des Londoner ,, Daily Chronicle" hat bekanntlich auf Grund angeblicher Lokalstudien in seinem Blatte behauptet, die Bewohner des erzgebirgischen Ortes Grottendorf seien enragierte Hundefletschkonsumenten, der Not gehorchend, nicht dem eigenen Triebe. Die zur konservativen Seite neigenden englischen Wähler sollten in dieser Schilberung schaudernd erkennen, zu welchem Ende die Schußpolitik führen könne. Sehr begreiflich, daß Crottendorf für die Ehre dankt, im englischen Wahlkampf diese Rolle des hundefleischessenden Schreckgespenstes zu spielen. So beröffentlicht denn die ,, Crottendorfer 3tg." elne Erklärung, die ihr ,, von amtlicher Seite", also wohl vom Bürgermeister zugegangen ist. Darin heißt es: Dem genannten englischen Blatte ist ein ,, Crottendorfer Anzeiger" in die Hände gekommen. in welchem Pferde- und Hundefleisch von einem hiesigen Pferdeschlächter angeboten wurde. Es wird zugegeben, daß dieses Inserat tatsächlich erfolgt ist, und daß auch Pferde- und Hundefleisch von ärmeren hiesigen Gin wohnern, wie dies zweifellos auch in Orten Englands der Fall ist, ab und zu gegessen wird. Daß aber Grottendorfer Einwohner ausschließlich von Pierde-, Hunde- und Katzenfleisch leben, ist eine englisch- liberale Lüge; derjenige, der diesen Blödsinn glaubt, gehört zu denen, die nicht alle werden." Als Kommentar zu dieser Erklärung gibt dann die ,, Grottendorfer 3tg." dem englischen Verfasser des Stanbafberichtes" den Rat, nicht nochmals eine Reise ins Erzgebirge zu unternehmen, weil die jedenfalls sehr tätigen Männer des Erzgebirges von ihren derben Fäusten ausgiebigen Gebrauch machen würden, um ihm sein nichtswürdiges Gebaren gründlich zu vergelten." Die Verbrechervoflame in den Morifer Reitungen hat nun auch in der Pariser Presse selbst einen entrüsteten Protest hervorgerufen. Der Gil Blas" veröffentlicht einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten, den Polizeipräfekten und die Leiter der vier Hauptsensations= zeitungen ,,, Matin" ,,, Journal" ,,, Petit Journal" und Betit Parisien", worin auf eine Einschränkung dieser Mör derverherrlichung dieser Portraits von Apachen und ihrer Dirnen, von photographischen Greuelszenen u. f. 1: gedrungen wird. Es handle sich um eine Maßnahme der moralischen Hygiene und gleichzeitig um einen Versuch, den Geschmack des Publikums zu läutern. Das Blatt bringt auch gleichzeitig eine gelungene Zeichnung zur Kommentierung dieses Aufrufes: eine Dirne, die einem jungen Apachen verächtlich sagte: ,, Na, wann wirst Du denn endlich Dein Bild in den Beitungen haben?" Ein pensionierter Vierfüßler, Seit Jahren konnte man auf den Bahnhöfen Londons einen schönen, flugblickenden Schäferhund bemerken, der mit offenkundigem Stolz eine Sammelbüchse trug. Sobald iemand Miene machte, seine Börse hervorzuziehen, blieb der Hund erwartungsvoll aufschauend, vor ihm stehen. Ein beredtes Schweifwedeln dankte dem freundlichen Spender, und aufmerksam hielt das intelligente Tier weiter Umschau. Jeder Einheimische wußte, daß der Hund für die Witwen und Waisen der Londoner Nordwest- Eisenbahn- Angestellten sammelte. Vor kurzem hatte Brum", der nach vollbrachtem Tagewerk oft bedeut= tende Summen ablieferte, einen Unfall erlitten, von dessen Folgen er sich nicht mehr zu erholen scheint. Da das Tier zu schwach geblieben ist, um sein Amt im Dienste der Wohl= tätigkeit weiter auszuüben, hat man jetzt seine„ Pensionierung" öffentlich bekannt gegeben. Eine Bauernfängerkomödie. Der neue Türkenkönig", der falsche Kriminalbeamte und der gerupfte Provinziale spielten eine Rolle in einer Bauernfängergeschichte, die gestern die zweite Straffammer des Berliner Landgerichts I mehrere Stunden hindurch be= schäftigte. Unter der Anklage des Betrugs bezw. der Begünstigung hatten sich der Kellner Strothmann. der Kellner Kohn, der Möbelpolier Brodtke und der Koch Emde zu verantworten. Dieses Quartett hatte am 23. November ein Bauernfängerstückchen nach der bekannten Schablone ausge= führt. Ein Hausdiener Grundmann war aus Sachsen auf dem Anhalter Bahnhof angekommen, um sich in Berlin eine Stelle zu suchen. Er hatte seine Ersparnisse in Höhe von 150 Mark mitgenommen und dachte, es könne ihm an Erfolg in Berlin gar nicht fehlen. Auf der Straße begann Kohn mit thm ein Gespräch mit der geistreichen Bemerkung, daß in Berlin nicht so viel Schnee liege, wie in Leipzig. Grundmann, ein 17jähriger Mensch, war froh, einen engeren Landsmann begrüßen zu können, und folgte dessen Aufforderung, zusammen ein Glas Vier zu trinken. Bald gesellte fich auch Strothmann hinzu, und dann führten beide den Provinzialen nach einem Lokal in der Wassertorstraße, wo sie ihn mit Weißbier bekannt machen wollten. An einem Nebentisch saß ein Fremder, der Paul Brodtke gewesen sein soll, und las eine Zeitung. Als er diese weglegte, bat Kohnt um die Zeitung und griff gleich danach. 3ufällig" fiel aus der Zeitung dabei ein Spiel Karten heraus. Nun gesellte sich Brodtke, der sich als Fettviehhändler aus Hamburg vorstellte, zu den übrigen und unterhielt sie durch allerlei possierliche Kartenkunststücke, die dann in das bekannte „ Kümmelblättchen" übergingen. Kohn sette zweimal je 100 Mark und gewann; schließlich ging der scheinbare Gewinst aber wieder verloren. Grundmann wurde durch die hohen Gewinne gereizt. auch zu setzen. Anfänglich gewann Herzfönig auch für ihn, bald aber ließ er ihn schmählich im Stich, und Grundmann hatte in furzer Zeit 100 Mark verloren. Strothmann empfahl sich dann auffallend schnell. Brodtke erklärte dem G., daß er schleunigst nach Hamburg abfahren müsse, um nach seinem Vieh zu sehen, und versprach, daß er ihm sein Geld zurückgeben würde, wenn jener in zwei Ta= gen ihm nach Hamburg folgen und bei ihm eine Stellung annehmen würde. Kohn blieb noch und nahm dem jungen Mann privatim noch 15 Mark ab unter dem Vorgeben, er wolle schleunigst nach Wien an seinen reichen Vater telegra= phieren, um sich und den G. wieder flott zu machen". Auf dem Wege zum Telegraphenamte gesellte sich plöblich Emde zu dem G., der auf Kohn wartete. Diesem erzählte G. sein Abenteuer, und Emde versprach ihm seine Hilfe zur Wiedererlangung des Geldes, indem er den Kriminalbeamten spielte und erklärte, daß G. Bauernfängern in die Hände ge= fallen sei. Er lotste" diesen dann aus der Gegend fort, indem er erklärte, er habe Unter den Linden Dienst;„ der neue Türkenkönig komme zum Besuch des Katsers, und es sei sehr wahrscheinlich, daß auch die Bauernfänger dorthin fämen, um sich den Einzug anzusehen". Grundmann ging Herzensfroh mit dem.Priminalbeamten"; diefer fand in defien Gelegenheit, plöglich zu ve schwinden. Nun trat aber ein wirklicher Kriminalbeamter in Tätigkeit. Er hatte die „ Herrschaften" von dem Augenblicke an beobachtet, als sie das Lokal in der Waffertorstraße verließen, und da er als Mitglied der„ Bauernfängerpatrouille" seine Pappenheimer kannte, hatte er fie verfolgt. Jett erfuhr er von Grund= mann sein Abenteuer; das vierblättrige Kleeblatt saß bald in Haft. Das Gericht verurteilte Strothmann zu einem Jahr. die übrigen Angeflagten zu je neun Monaten Gefängnis. Tyrannische Testamente. Schon oft hat der in unserer Natur begründete Wunsch, Menschen, die zu unseren Lebzeiten von uns abhängig sind, auch noch nach unserem Tode, zu ihrem eigenen Besten, unter unseren Willen zu beugen, zu Härte und Ungerechtigfeit geführt. England und die Vereinigten Staaten von Nordamerika sind das klassische Land der tyrannischen Testamente. Und gerade die Millionärsfinder sind es, denen dort die Eröffnung des letzten Willens ihrer Eltern häufig die seltsamsten und peinlichsten Ueberraschungen bringt. So ist z. B. merkwürdigerweise jetzt erst das Testament des Mr. G. Mortimer Pullmann eröffnet worden, der durch die Erfindung der nach ihm benannten Schlafwagen zu un geheurem Reichtum gelangte und schon vor einigen Jahren in Chicago starb. Für seine Söhne bedeutet das Testament Mr. Pullmanns eine sehr herbe Enttäuschung. Denn er hat nicht weniger als sechs Millionen und eine halbe öffentlichen Wohltätigkeitsanstalten der Union vermacht und außerdem seiner Frau, seinen Töchtern und seinen Brüdern und Schwestern recht bedeutende Legate ausgesetzt. Ueber seine Söhne äußert er sich aber in seinem Testamente folgendermaßen: ein einziger von meinen Söhnen besitzt das Maß von Verantwortungsgefühl, das, nach meiner Meinung, für den weisen Gebrauch von großen Besißtümern und beträchtlichen Geldsummen notwendig ist. Daher sehe ich mich zu meinem Schmerze veranlaßt, meine lettwilligen Verfügungen inbezug auf sie ganz eng zu begrenzen." Und das Ende vom Liede ist, daß jeder von seinen beiden Söhnen nur eine Jahresrente von 3000 Dollars( 12 000 Mart) erhalten soll, deren Kapital nach ihrem Tode auf ihre Kinder übergeht. Bedenkt man, daß 3000 Dollars in Amerika nicht viel mehr bedeuten als bei uns in Deutschland 3000 Mart, so kann man diesen Millionärserben ein ge wisses Mitleid nicht versagen. In Rochester in England hat Mrs. Sarah Smith türzlich ihre älteste Tochter int Testamente von ihrer, im ganzen etwa zwei Millionen Mr. betragenden, Erbschaft ausgeschlossen, weil diese Tochter einer religiösen Schwestergemeinschaft, gegen ihren Willen, beigetreten war. Sie schreibt in ihrem Testament: ,, Wer Mitglied einer Schwestergemeinschaft ist, hat nach meiner Erfahrung feine Gelegenheit, Geld zu anderem Zwecke als zum Vorteile der Schwesternschaft auszugeben, und das ent spricht nicht meinen Wünschen." Auch jeder ihrer übrigen Töchter droht sie mit gänzlicher Enterbung, wenn sie sich einer religiösen Gemeinschaft, sei es eine protestantische oder eine katholische, anschließen sollten. Der Draht übermittelt uns heute noch folgende Melbungen: Baris, 26. Januar. Das Hochwasser der Marne bei Alfortville erreichte teilweise die erste Etage der Häuser. Seit heute vormittag find 3000 Personen auf Booten gerettet worden, 3000 fonnten sich selbst retten, 10 000 Ber sonen sind noch zu bergen. Zwei Greisinnen sind ertrunken; auch zwei Straßenarbeiter werden vermißt. Stren ge Maßnahmen werden gegen die Plünderer getroffen, die auf Kähnen unter dem Vorwand, sich an den Rettungsarbeiten zu beteiligen, die Straßen durchfahren. Paris, 26. Januar. Die von der Presse veranstaltete Sammlung hat bis heute abend 248 000 Francs ergeben. Außerdem sind zahlreiche Privatbeiträge gezahlt worden. Aus der Provinz laufen noch immer ungünstige Nachrichten über Ueberschwemmungen ein. In Havre haben sich viele Schiffe wegen des herrschenden Sturmes in den Hafen geflüchtet. Auch die Rhone steigt noch weiter. Drabtnachrichten und Deaestes. Stiftungen der Stadt Berlin. Berlin, 26. Januar. Die Stadtverordnetenversammlung lehnte die Bewilligung von 10 000 M für die Heilsarmee ab und genehmigte für Zwecke der Schulzahnpflege 30 000 M. Sturz aus dem Personenzuge. Berlin, 26. Januar. In der Nähe von Gransee stürzte gestern abend aus dem in voller Fahrt befindlichen Personenzug Neustrelitz- Berlin ein achtjähriges Mädchen auf das Gleis. Das Kind wurde mit schweren Verlegungen in das Berliner Chariteekrankenhaus eingeliefert. Die Wahlen in England. London, 26. Januar. Bis 12% Uhr nachts waren gewählt 238 Unionisten, 213 Liberale, 30 Arbeiterparteiler und 71 Nationalisten. Die Unionisten gewannen bisher 112 Size und die Liberalen 15 Site. Die Arbeiterpartei gewann einen Sitz. o Der Mörder des Fleischerlehrlings. Dresden, 26. Januar. Ein 20jähriger Dienstknecht, der dieser Tage wegen eines Einbruchsdiebstahls verhaftet wurde, hat ein Geständnis abgelegt, am Abend des 20. November v. J. den Fleischerlehrling Hölsch auf der Landstraße bei Opersbach mit einem Stein erschlagen und das von ihm einkassierte Geld geraubt zu haben. Wegen der Mordtat waren bereits verschiedene Personen unschuldig in Untersuchungshaft genommen worden. Bou einer Lawine verschüttet. Bellinzona( Schweiz), 26. Januar. Im Forcolla- Paß zwischen dem Misertal und Chiavenna wurden sieben Schmuggler von einer Lawine überrascht. Sechs von ihnen wurden fortgerissen; einer fonnte sich retten. Waffen- und Munitionsdiebstahl. Wien, 26. Januar. In dem montenegrinischen Orte Geflin kam man großen Waffen- und Munitionsdiebstählen auf die Spur. Die Täter konnten bisher nicht ermittelt werden. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. In Cetinje herrscht große Aufregung, da eine neue Verschwörung befürchtet wird. Ceflin galt bisher als ein der Dynastie trenes Dorf. Die Verhafteten leugnen jede Schuld. Prozeß gegen den Fleischtrust. Neuhort, 26. Januar. In Chicago ist jetzt eine große Jury gebildet worden, vor der, wie mit größter Bestimmt heit verlautet, der Prozeß gegen den Fleischtrust geführt werden soll. Richter Leandis, der im vorigen Jahre die Standard Oil Company zu einer Geldstrafe von 29 Millionen Dollar verurteilte, wird den Vorsitz führen. Auch gegen die andern großen Trusts soll nach einer halbamtlichen Mitteilung aus dem weißen Hause auf gerichtlichent Wege vorgegangen werden. Vor allem habe die Regierung den Stahltrust im Auge. Seit Wochen werde das Material für die Anklage gegen den Stahltrust vorbereitet. Die Regierung wartet aber noch ab, wie das Urteil des höchstert Gerichtshofes in Sachen der Standard Oil Company und des Tabaktrusts ausfällt. Nur wenn diese Entscheidung sich auf den Standpunkt der Regierung stellt, wird sie ihr Vorgehen gegen den Stahltrust durchführen. Handel und Verkehr. Gaffel, 25. Januar. Weizen( 100 Kilogramm) 22,00 bis 22,50 M. Roggen( 100 Kilogramm) 15,75-16,50 M. Hafer 100 Kilogramm) 15,50-16.75 M. TEE neuester Ernte eigener Einfuhr erprobter Qualitäten lose und in Paketen. 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Js., vorm. 10 Uhr auf meinem Geschäftszimmer einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart der erschienenen Bieter statt. findet. Frete Auswahl bleibt vorbehalten. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 24. Januar 1910. Der Gr. Kreisbaninspektor des Kreises Sießen. J. V.: KnölI. Die Münchner Jugend Bekanntmachung. Bei der in der Sigung der Stadtberordneten- Versommlung vom 20. d. Mts. vorgenommenen planmäßigen Berlosung der am 1. Mai 1910 zur Rückzahlung fommenden Schuldverschreibungen des Aulehens der Stadt Gießen vom Jahre 1903 werden folgende Stücke zur Rückzahlung bestimmt: Reihe III Nr. 43, 72, 108, 120, 200, 222, 232, 391 zu 2000 Mt. III " " III 417, 591, 598, 601, 660, 668,771, 779 zu 1000 " " " 812, 822, 824, 868, 991, 992, 1143, 1160, 1161 zu 500 III " 1 " " " III 1618, 1619, 1679 zu 1252, 1253, 1481, 1502, 1525, 1544 zu " 200 " 100 " Es wird dies unter dem Anfügen zur Kenntnis der Besitzer der Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung der gezogenen Stücke bet der Stadtkasse Gießen, Neues Stadt- Theater Giessen. Direttion: Hermann Steingoette™ Donnerstag, 27. Januar Abends 72 Uhr. Gewöhnl. Preise! Gewöhnl. Preise Gutscheine haben Gültigkeit. Festvorstellung zum Geburtstag Sr. Wajestät des Kaisers. Fest Ouverture ausgeführt von der Kapelle des hiesigen Inf.- Regiments Kaiser Wilhelm"( No. 116) unter Leitung des Herrn Obermusikmetstes Loeber. bei der Mitteldentſchen Kreditbank in Frank Wie die Altenfungen furt a. M. und Berlin, bet der Dresdener Bank in Frankfurt a. M. Lustspiel in 4 Akten von Carl und Berlin Niemann. erfolgen kann, sowie daß die Verzinsung am 1. Mai 1910 Anfang 7½ Uhr. Ende 10 Uhr aufhört. Von den in fcüheren Jahren ausgeloften Schuld. M verschreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung Holzversteigerung vorgelegt werden: Nethe III Nr. 331 zu 2000 Mr. III, 962, 500 Gießen, den 21. Januar 1910. Bürgermeisterei. Mecum. " Bekanntmachung. Bei der in der Situng der Stadtverordnetenversamm lung vom 20. Januar 1910 vorgenommenen planmäßigen Verlosung der am 15. Mai 1910 zur Rückzahlung kommenden Schuldverschreibungen der Anlehen der Stadt Gießen von Stücke gezogen worden: a) vom 1896 er Anlehen. Lit.. 9, 26, 82, 85, 194, 246 ist die berufene Vorkampferin den Jahren 1896, 1897 und 1899 sind folgende und Vertreterin der modernen Weltanschauung auf allen Ge bieten des öffentlichen Lebens. ooo Es sollte niemand, der mit dem Geistesleben unserer Zeit in Fühlung bleiben will versäumen, regelmäßig die o Münchner, Jugend" zu lesen. Bezugsprets vierteljährlich( 18 Nummern) 4 M gestellt, ca. 120 Seiten start, 50, mit Porto 80. Probebände, aus verschieb. Nummern zusammens Gine Probenummer versendet aufVerlangen kostenfrei der P Verlag der Jugend'in München ( Bavern).. Stottern, J Vergebung von Fuhrleistungen. Lispela, schwere Zunge heilt Die bet Ausführung von Erdarbeiten in der Guten. Dir. F. Baum, Darmstadt, bergstraße erforderlichen Fuhrleistungen sollen Dienstag, den 1. Febr. d. J., vorm. 11 Nhr öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststanden bei uns zur Einsicht Bismarckstraße 48. Empfohlen durch die oberste Schulbehöide, da ich den Kursus der Schulen in Darmstadt lettete. offen. Ungebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, Kursus in Giessen, find spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, 25. Januar 1910. Städt. Tiefbauamt. Braubach. Arbeitsvergebungen. Die zur Unterhaltung der Gebäude der vormaligen Aktienbraueret nötigen Weißbinderarbeiten sollen Samstag, den 5. Februar d. Ja., vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find bis zum genannten Termin an uns einzuretchen. @teken, den 26. Januar 1910. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Bekanntmachung. Zu vergeben sind: 1. eine lebenslängliche Pfründe von 260 Mart jährlich an eine in Gießen geborene, bedürftige Handwerkerswitwe mit gutem Ruf und gesittetem Lebenswandel aus der Lö= berstiftung; 2. 525 Mart aus der Heichel heimschen Stiftung an eine in Gießen wohnende, wür= dige, bedürftige Familie oder Person. Meldungen werden bis 10. Februar d. J. Asterweg 9( Armenamt) entgegengenommen. Gießen, den 24. Januar 1910. Großherzogliche Bürgermeisterei. J. V.: Keller. Makulatur bat billigst abzugeben die Expedition diefer Beitung. Weftanlage 51 III. Geld- Darlehen 5% evtl. ohne Bürg. an jed. auf Wechsel, Schuldschein, Wertpapiere, auch Ratenabzahlung gibt Central- Büro, Berlin N. 24. Rückp. 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Buchenscheitholz 13 Fichtenderbftang. m. 1,09/ fm " ==== " Hainbuchen cheitholz Hainbuchenknüppelholz Eichenknüppelholz Erlenfnüppelholz Budenstockhola Eichensto Holz Well. Buchenreisig Fainbuchenrcist Gichenreisig " Nr ** Diens die du minifte b. Bieg Buräd der er Mitteil richtig Abftri wirifd Abg. 4 diese 70 " Eichenscheitholz ratung 3 " 1 Erlenscheitholz 72 " Buchenknüppelholz dom 4 Regier " 30 widel 2 zu 100 Mr. Jahre 51 " ย R. 31, 32, 79, 102, 106, 248, 301 " S. 3, 40, 52, 111, 216, 274, 353, 427, 471 476, 504, 591, 646, 659 18 zu 200 Mt. 3170 werde 11 angefo zu 500 Mt. 300 Wohn " T. 18, 20, 32, 86, 193, 339, 412, 413 560 26 956 " f 506, 508, 538, 590, 668, 715, 716 zu 1000 Mt. 1. 33, 77, 80, 87, 139, 208 400 " Weiden- u Linden eisi zu 2000 Mt. 28000 " b) vom 1897er Anlehen. Lit. V. 10, 23, 167, 193 W. 1, 38, 125 Die Zusammenkunft ist auf der Grünbergstraße an der Happels. und 5 zu 100 Mr. wiese. bewill zu 200 Mt. förster " " " P . 29, 48, 81, 103, 119, 182, 293, 374 zu 500 Mt. 27, 32, 42, 72, 82, 282, 391, 434, 439 zu 1000 Mt. 3. 53, 56, 88 zu ber zu 2000 Mt. habe c) vom 1899er Anlehen. glaub Ser. 1 Nr. 13, 105 zu 2000 Mr. nellere 1 17 " 201, 214, 262 und d 1 11 Mili 1 " stellt 1 " 1 " des först in Fa wird v. den Behörden vor d Gebr. v. Menstruationspulvern und zwar mit Recht. Wenn alle Mittel versag., gebr. Sie treten Reorg plante tracht hin, d Forfin fich d durch " 383, 391, 404, 427, 451, 472 558, 561, 601, 614, 620, 626, 686 731, 775, 786, 788 Gießen, 24 Jan. 1910. Großh. Bürgermeisterei. J. V.: Keller. ebr. Scherers Metallput mittel Heukeltöpfchen ist zu 1000 Mt. das beste und billigste. Erhältlich zu 500 Mt. bei Herrn Karl Scherer, Wieseck. zu 200 Mt. zu 100 Mt. Es wird dies unter dem Anfügen zur Kenntnis der Besitzer der Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung der Schuldverschreibungen a) des 1897er Anlehens: bei der Stadtkasse Gießen bei der Mitteldeutschen Kreditbank in Frankfurt a. M. und bei der Dresdener Bank daselbst; b) des 1899er Anlehens: bei der Stadtkasse Gießen bei der Mitteldeutschen Kreditbank Filiale Gießeu erfolgen kann, sowie, daß die Verzinsung am 15. Mai 1910 aufhört. Von den in früheren Jahren ausgelosten Schuldverschreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung vorgelegt worden: Lit.. 47,55 R. 54 " S. 135 " V. 180 Ser. 1. Nr. 683 zu 100 Mr. zu 200 Mr. zu 500 Mr. zu 100 Mr. zu 200 Mr. Gießen, den 21. Januar 1910. Großh. Bürgermeisteret. Mecum. -- Lungenleidenden== telle ich aus Dankbarkeit durchaus unentgeltlich( lediglich gegen Einsendung des Portos) mit, wie ich durch ein ebenso einfaches wie billiges und dabet doch so überaus erfolgreiches Verfahren von mei nem langwierigen Leiden( Husten, Auswurf, Nachtschweiß, Abmage= rung usw.) befreit wurde, nachdem ich vorher nach einer achtwöchentlichen Kur aus einer Lungenhetlstätte als ungeheilt entlassen worden war. Anna Walter, Roda( Sachfen- Altenburg), Geraer- Straße 50. Underberg Boonakorap Maag Bilan 1 by Bundy a H.Unden An Unentbehrlich für jede familie! Underberg + Gewarnt-- b. Störung sof. uns. tausendfach bewährt. extr. starken Mensturationstropf., Frauenhilfe' Mk. 3.50 p. Flasch. Porto extra Mit Garantieschein getzl. frei u. garant. unschädl. Diskr. Vers. Pharmazeutische Industrie A. Morton, Zuffenhausen 10. 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Post- und Bahnsendungen werden nach der Zentrale in Butzbach erbeten. er ha mäßi auf n Dr. A notwe Worn biellet haber zu ri Die Schlä wort D großa Sparin Terte jterm Mit toller ten 2 jert, uns unfere andere Geister Der S ter jei greifen nons haftes vialitä Grenze hat, if Die ci Behan Wign