ppiche, Divans sens 1416 en! n Neuem die..... ichtigen. Nicht felter Dies inbesonders mit Deisspfschmerz, gemissen stärkeres thleimung, algang, Komerzen in tem Blick, perlichem aufzufrischen. Hier nhang stehen können. geschwächt werden, en vorfinden. Viele ninfektion zu denken. rn, daß vollständige eiteres Zutun zwed der Anwendung so elobigend aus. Ein nd franko zugestellt. d in dankbarer Grvandt, sehr zuträglich r Appetit, geregelter erwünscht. los. ändig und deutlich ( Schweiz.) Nur mit 10% Autoblag unterscheiden sich unsere Zielpreise von unseren Cassapreisen. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Pfg. monatlich vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mk., durch die Post 150 t. frei ins Haus. Donnerstags und Samstags. - Erscheint Dienstags, Zwei Extrabeilagen: - „ Humoristische Blätter" und die„ Neue Lesehalle", Redaktion: liegen wöchentlich einmal gratis bei. Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Nr. 48. Telephon: Nr. 362. Erstes Blatt. Bergebung von Bauarbeiten. Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei Amtes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei( Albin Klein). Samstag, 26. März 1910 ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Telephon: Nr. 362. Amtliche Bekanntmachungen. Die Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung der hbauten für die Pump station zum Wasser= tl Inheiden wie: 1. Erd- und Maurerarbeiten, 2. Steinmeharbeiten, 3. Zimmerarbeiten, 4. Dachdeckerarbeiten( Schieferdach), 5. Spenglerarbeiten, 6. Glaserarbeiten, 7. Schreinerarbeiten, 8. Weißbinderarbeiten, 9. Schlosserarbeiten, 10. Eisenlieferung, len im Wege schriftlichen Angebots in unserem Bureau, eichstraße 11, am Mittwoch, den 13. April 1. J., vormittags 10 Uhr, geben werden. Die Angebotsunterlagen können während der Dienst= nden eingesehen werden. Die Eröffnung der Angebote, e bis spätestens zum genannten Termine bei uns einzu= ichen sind, findet in Gegenwart der erschienenen Bieter ift. Die Zuschlagsfrist beträgt 3 Wochen. Unter sämtlichen bietern bleibt freie Wahl vorbehalten. Gießen, den 23. März 1910. Neubauverwaltung der Provinz Oberhessen. Müller. Bergebung von Kanalisationsarbeiten. Die zur Herstellung der Kanalisationsage in ber Gemeinde Lollar 7. Landwirtschaftliches Rennen, Trabreiten und GaToppreiten( ie 3 Geldpreise). In allen Abteilungen werden Ehren Preise gegeben. Konzert der gesamten Kapelle des Inf.- Regiments| Kaiser Wilhelm. Am 7. April, nachmittags 2 Uhr, findet in der Stadtfnabenschule eine Verlosung statt von Pferden, Wagen, landw. Maschinen und Gerätschaften, Fahrrädern, Nähmaschinen, Haushaltungs- und Gebrauchsgegenständen. Der Vertrieb der Lose a 1 Mt. ist dem Herrn Richard Buchacer Gießen übertragen. Die städt. Pferdemarktkommissiou Gießen. Gg. Bichler. Arbeitsvergebung. Die Maurer, Pflaster, Beton- und As phaltarbeiten für die Neubefestigung der Wetsteingasse bezw. Weßsteinstraße sollen Samstag, den 2. April d. J., vormittags 9½ Uhr, öffentlich vergeben werden. M Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienst stunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenann ten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 22. März 1910. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Bekanntmachung. Betr.: Ausführung der Gesindeordnung. Um täglich bei uns geltend gemachte Zweifel zu beheben, sehen wir uns veranlaßt, darauf hinzuweisen, daß nach den Bestimmungen der Gesindeordnung und des auf Grund des Artikels 7 der Gesindeordnung für die Stadt Gießen erlassenen Ortsstatuts vom 30. August 1900 fä m t- liche Dienstbotenverträge, für welche nicht ausdrücklich eine bestimmte Dienstdauer vereinbart als auf die Dauer eines Kalendervierteljahres abgeschlossen gelten. Wird ein solcher Dienstvertrag nicht vier Wochen vor forderlichen Arbeiten und Lieferungen und zwar zunächst dem Ablauf des Kalendervierteljahres aufgekündigt, so ist r die Ausführung eines ca. 300 Meter langen Rohrstranges( Tonrohre), llen durch schriftliches Angebot vergeben werden. Pläne ib Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten, Zimmer 1.24, einzusehen, woselbst auch Angebotsvordrucke abgecben werden. Die Angebote sind verschlossen und postfrei bis späteDienstag, den 5. April, lf. Is., vormittags 10 Uhr, meinem Geschäftszimmer einzureichen, woselbst die Erfnung in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter statt bet. Freie Auswahl unter den Bewerbern bleibt vorbehal2. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gteßen, den 18. März 1910. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. J. V.: Knö l l. Frühjahrs- Pferdemarit, verbunden mit der Feier des 10jährigen Bestehens der Gießener Pferdemärkte Mittwoch, den 6. April 1910. Um 8½ Uhr beginnt die Pferde- Prämiiering, für welche mit den Jubiläumspreisen über 3000 Mt. Verfügung stehen, darunter 300 Mt. aus Mitteln des andwirtschaftskammer- Ausschusses für die Provinz OberMit dem Pferdemarkt verbunden ist eine A u 3 stell ng von Wagen, Geschirren, Stallutensilien und landw. kräten 2c. effen. er stillschweigend auf ein weiteres Kalendervierteljahr als erneut anzusehen. Es ergibt sich hieraus, daß in der Stadt Gießen Dienst botenverträge nur auf den 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober aufgekündigt werden können und daß die Kündigung spätestens 4 Wochen vor dem jeweiligen Termin erfolgt sein muß, es sei denn, daß ausdrücklich etwas anderes zwischen den Parteien vereinbart ist. Dies gilt auch dann, wenn der Lohn nach Monaten bemessen ist, da der von monatlicher Lohnzahlung handen delnde Abs. 4 des Art. 6 der Gesindeordnung mit übrigen Bestimmungen Artikels 6 durch das erwähnte Ortsstatut außer Kraft gesetzt ist. Ebenso macht es kein Unterschied, ob ein Dienstver= hältnis am Anfang oder erst im Laufe eines Kalendervierteljahres eingegangen worden ist, da ein im Laufe des Kalendervierteljahres eingegangenes Dienstverhältnis zunächst bis zum Ende des Kalendervierteljahres und dann in der oben bezeichneten Weise von Vierteljahr zu Vierteljahr weiterläuft. Gießen, den 20. März 1910. Großherzogliches Polizeiam t. Reinhart. Vergebung von Schreinerarbeit. Die Lieferung eines Apparatenschrankes für das Realgymnasium und die Oberrealschule soll Montag, den 4. April ds. Is., vormittags 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. der Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an ung Zuschlagsfrist 14 Tage. einzureichen. Gießen, 24. März 1910. Städt. Hochbauamt. Gerbel. пот Für hervorragende Leistungen bei der Ausstellung wird Jubiläumsfeier des zehnjährigen Bestehens iplom erteilt. Konzert. – Neft g Von 10 Uhr ab: Konzert. Restauration. Nachmittags 2 Uhr finden auf dem RadrennJazz auf Bichlers Hardt zur Feier des 10jährigen estehens der Gießener Pferdemärkte sportliche Vernstaltungen mit folgendem Programm ftatt: 1. Vorführung der auf dem Pferdemarkt prämiierten Pferde. 2. Preisreiten. Offen für Offiziere, Mitglieder des Gießener und Wetterauer Reitervereins und deren Damen. 3. Spring- Konkurrenz. Offen wie bei Ord.-Nr. 2. 4. Vorfahren von Herrschaftswagen im Privatbesib. 5. Vorfahren von Geschäfts- und landwirtschaftlichen Wägen. 6. Jagdreiten mit Auslauf über ausgeflaggtes Gelände. Offen wie bei Ord.-Nr. 2. der Pferdemärkte zu Gießen am 6. April auf dem Radrennplak auf Bichlers Hardt unter Mitwirkung der Kapelle des Inf. Regts. Kaiser Wilhelm. Nachmittags 2 Uhr: Vorführung der prämiierten Pferde. 70d Preisreiten. Sprungfonkurrenz. Vorfahren von Herrschafts-, Geschäfts- und landwirtschaftlichen Wagen. Jagdreiten. Landwirtschaftliches Rennen. Eintrittstarten zur Tribüne a 1 Mt. bei Richard Buchacker. Abends 7 Uhr: Festessen im Saale des Hotel Großherzog. Wir suchen für einen 17jährigen jungen Mann Stellung als Haus bursche oder ähnlicher Art. Armenam t. 21. Jahrg. Polizeiverordnung über die Einfuhr und Durchführ von frischem Fleisch in der vom 1. April 1910 an gültigen Fassung. Auf Antrag und nach Anhörung der StadtverordnetenVersammlung und mit Genehmigung Gr. Ministeriums des Innern vom 15. März 1910 wird auf Grund des Artikels 1 des Gesetzes, die Ausführung des Reichsgesetzes über die Schlachtvieh- und Fleischbeschau betreffend vom 4. April 1903 und des Artikels 56 der Städteordnung bestimmt: § 1. Alles nicht im öffentlichen für die Stadt Gießen er= richteten Schlachthof ausgeschlachtete frische Fleisch darf in den Stadtbezirk nur dann eingeführt und daselbst verwendet werden, wenn durch eine amtliche Nachuntersuchung fest gestellt wird, daß die Schlachttiere, von denen dieses Fleisch herrührt, der nach dem Reichsgesetz vom 3. Juni 1900 vorgeschriebenen amtlichen Untersuchung unterlegen haben und hierbei nicht beanstandet worden sind, sowie daß dieses Fleisch inzwischen nicht verdorben ist, noch auch sonst eine gesundheitsschädliche Veränderung seiner Beschaffenheit er= litten hat. Untersuchungspflichtig ist alles Fleisch, das nach § 1 des Reichsfleischbeschaugesetzes der Beschau unterliegt. § 2. Das zur Einfuhr oder Durchfuhr bestimmte Fleisch muß mit einem amtlichen Stempel versehen sein, aus dem hervorgeht, daß die Schlachttiere, von denen das Fleisch herrührt, der nach dem Reichsgesetz vom 3. Juni 1900 vorgeschriebenem amtiichen Untersuchung unterlegen haben und hierbei nicht beanstandet worden sind. Das zur Einfuhr bestimmte Fleisch muß auf dem fürzesten Weg nach dem städtischen Schlachthof verbracht werden, woselbst es mit dem Tag der Gebührenbescheinigung (§ 7) in ein Verzeichnis eingetragen wird. Die Untersuchung findet täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage statt: in den Monaten April bis September von 9 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags; in den Monaten Oktober bis März von 8 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags, Wird das Fleisch nicht beanstandet, so wird es mit einem entsprechenden Stempel versehen und dem Verkehr freigegeben. Wird es beanstandet, so ist eine polizeiliche Entscheidung über das weitere Verfahren erforderlich. § 4. Wird eingeführtes frisches Fleisch beanstandet, so sind neben einer etwa verwirkten Strafe die Beschaugebühren in jedem Fail zu Gunsten der Schlachthoftasse verfallen. § 5. Das nur zur Durchfuhr bestimmte Fleisch muß bei der Ausfuhr noch mit dem in§ 2 genannten amtlichen Zeichen versehen sein, das jederzeit nachgeprüft werden kann. Ist das Zeichen verlegt oder ein Zeichen nicht vorhanden, so wird das Fleisch beschlagnahmt und in den Schlachthof zur Untersuchung verbracht. Dort wird damit nach§ 3 auf Kosten des Einbringers verfahren. § 6. Die Einfuhr von gehacktem Fleisch ist verboten. § 7. Der Einbringer hat vor der Untersuchung eine Beschaugebühr an die Schlachthoffasse zu entrichten. Diese beträgt für ein Kilogramm Fleisch oder Eingeweide, soweit letteres nicht im ganzen eingeführt wird, 4 Pfg.; für das gesamte Eingeweide eines Stückes Großvieh werden 40 Pfg., eines Stückes Kleinvieh 30 Pfg. erhoben. Bruchteile eines Kilogramms werden voll berechnet. Bei Schlachttieren, die mit der Haut eingeführt werden, tommt bei der Berechnung das Gewicht der Haut in Abzug. Auch ist für alle im natürlichen Zusammenhang eingebrachten Teile eines Schlachttieres als Beschaugebühr fein höherer Betrag als die jeweilige für den Schlachthof zu Gheßen festgesette Schlachtgebühr zu entrichten. Die Beschaugebühr wird an der Schlachthoftasse erhoben. § 8. Die Bestimmungen dieser Polizeiverordnung finden keine Anwendung auf von Privaten eingeführtes frisches Fleisch, sofern es zum Verbrauch im eigenen Haushalt bestimmt ist. § 9. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser Polizeiverordnung werden, soweit nicht nach anderen Bestimmungen, insbesondere dem Reichsfleischbeschaugesez eine höhere Strafe verwirkt ist, mit Geldstrafe bis zu 30 Mart bestraft. § 10. Diese Polizeiverordnung tritt am 1. April 1910 an die Stelle der Polizeiverordnung vom 8. August 1905. Gießen, am 24. März 1910. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Keller. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß die Viehmärkte vom Dienstag, den 5. April 1910 an um 6 Uhr vormittags zu beginnen haben und machen noch darauf aufmerksam, daß das Marttvieh nicht vor der angeführten Zeit in den Zufuhrstraßen aufgestellt werden darf. Gießen, den 22. März 1910. Großherzogliches Polizeiamt. Reinhart. שת Parlamentarische Vertretung der Städte und Hebung des Mittelstandes. In der Etatdebatte in den städtischen Kollegien der Stadt Hannover hat der Stadtdirektor Tramm zur Frage der parlamentarischen Vertretung der Städte Stellung genommen und folgende Ausführungen von allgemeinem Interesse gemacht: " Man wird billigererweise verlangen können, daß die Städte dort eine angemessene Vertretung erhalten, wo die Möglichkeit dazu vorliegt, im Herrenhause. Ich habe schon im vorigen Jahre ausgesprochen, daß ins Herrenhaus berufen sind die Vertreter der Städte, denen im Jahre 1860 in den neueren Provinzen in den Jahren 1866-67 das Recht der Präsentation verliehen ist. Seit dieser Zeit ist nur zwei Städten die Präsentation verliehen worden: Charlottenburg und einer Stadt im Rheinlande Wenn daher nur auf Grund ihrer gegenwärtigen, modernen Entwicklung den Städten mit mehr als 50 000 Einwohnern das Recht verliehen würde, einen Vertreter in das Herrenhaus zu entsenden, so würde die Zahl der städtischen Vertreter um 16 wachsen. Auch in der letzten Sitzung des Hansabundes ist darauf hingewiesen worden, daß nur 9 Vertreter des Handels und des Gewerbes im Herrenhause neben den Hunderten Vertretern der Landwirtschaft sißen. Selbstverständlich ist auch diese Zahl zu gering. Daß die Vertreter der Städte und des Handels und Gewerbes sich im Herrenhause eines großen Radikalismus befleißigen würden, ist nicht zu besorgen... Jedenfalls ist es aber erwünscht, daß die Städte mehr als bisher in die Lage kommen, im Herrenhause ihre berechtigten Interessen zu vertreten." Der Redner wendet sich dann der Frage der Hebung des Mittelstandes und führt dazu folgendes aus: " Ich habe mit großer Befriedigung die Verhandlungen begrüßt, welche vor wenigen Tagen im Hansa- Bund stattgefunden haben, wo man den Schuß des gewerb lichen Mittelstandes auf die Fahne ge= schrieben hat. Es wird ja sehr viel vom Schuße des Mittelstandes geredet; von Taten sieht man aber weniger. Nun ist zwar zuzugeben, daß es schwer ist, dem Mittel= stande zu helfen. Es spielen in diese Frage eine Reihe von Faktoren des Weltverkehrs hinein, auf welche der einzelne feinen Einfluß gewinnen tann. Troßdem aber sind solche Gedanken, wie man sie in Berlin geäußert hat, da ß man den Kredit des Mittelstandes auf eine andere Basis stellen müsse, durchaus zeitgemäß und von uns nur lebhaft zu begrüßen, und wenn der Hansabund nach dieser Richtung tätig sein will, so werden ihm die Städte ihrerseits alle Unterstützung zollen müssen. Der Schuß des Mittelstandes ist das, was uns am meisten bewegt. Sehen Sie hinein in die Gesetzgebung, besonders in die Steuergesetzgebung, da finden Sie, daß die meisten Lasten vom Mittelstande am schwersten empfunden werden müssen. Es ist oft schmerzlich anzusehen, wie der Gewerbetreibende aus dem Mittelstande unter dieser Belastung leidet, und es ist unsere Pflicht, Maßnahmen zu treffen, die ihn aus diesen Schwierigkeiten herausbringen können." Hessischer Landtag. Die beiden Kammern traten am Mittwoch zum letzten Male vor Ostern zu einer Beratung zusammen. In der Ersten Kammer wurde das Kapitel des Ministeriums der Finanzen unverändert angenommen; ebenso der Rest des Verwaltungsetats. Bei Kapitel 123 Bad Nauheim" 2c. stimmte das Haus der Forderung von 647 000 Mr. für Kolonnadenbauten zu, jedoch wurden hierzu drei einschräntende Resolutionen angenommen. Der Rest des Etats wurde ohne wesentliche Debatte angenommen. Die 3 weite Kammer beschäftigte sich zunächst auf Antrag des Abg. Dr. Gutfleisch mit einem für dringlich erklärten Antrag von Mitgliedern aller bürgerlichen Parteten, worin die Regierung ermächtigt werden soll, froß der Bewilligung von 15 Richterstellen auf den Inhaber, freiwerdende Richterstellen an Amtsrichter, die dauernd erforderlich sind, alsbald wieder definitiv zu besetzen. Nach längerer Debatte wurde der Antrag gegen die Stimmen der Sozialdemokraten angenommen. Weiter wurde ohne Debatte der Antrag Haas, Noack und Genossen auf Vereinfachung der Staatsverwaltung und Reorganisation der Staatsbehörden angenommen. Zum Schluß entspann sich eine längere Debatte über die dringliche Anfrage der Abgg. E r c und Dr. Weber betreffend die Notlage der ehemaligen Mitglieder der Ge= nossenschaftstasse in Ober- Mock st a dt. Punkt 5: Unterhaltung des Plates vor dem Universitätsgebäude. Die Unterhaltung des vor dem Universitätsgebäude befindlichen Plates hatte bis jetzt immer der Universitätsbehörde obgelegen, welche auch die Reinigung der denselben durchkreuzenden Wege übernahm. Da jedoch dieses Recht der Instandhaltung mit dem 1. April erlischt, so sah sich die Universitätsbe= hörde veranlaßt, an die Stadt mit dem Ersuchen heranzutreten, ihr die Unterhaltung auch in dem nächsten Jahr zu gewähren. Dazu soll die Stadt den früheren Zuschuß leisten. Die Versammlung erklärte sich damit einverstanden. Puntt 6 betraf den Verkauf von Gelände an Philipp Euler 4. Erben. Die Philipp Euler 4. Erben richteten vor kurzem an die Stadt ein Gesuch, worin sie zwecks Erweiterung ihres Grundstückes um den Verkauf von Gelände baten. Diesem Ersuchen beschloß die Ver= sammlung mit der Maßgabe zu entsprechen, daß der Verfaufspreis 6 Mark für den Quadratmeter beträgt. Punkt 7: Verpachtung von Gelände an das landwirtschaftliche Institut. Das landwirtschaftliche Institut beabsichtigt einen Kompler von 6-7 Morgen von der Stadt zu pachten. Dazu schlug die Kommission vor, ein etwa 15 000 Quadratmeter großes Gelände an das Institut zum Preise von 250 Mt. zu ver= pachten, welcher dem durchschnittlichen Erlös des Bodens entspricht. Die Versammlung stimmte dem obigen Vorschlage zu. Punkt 8: Druck des Hydranten Verzeich nisses. Das alte Hydranten Verzeichnis läßt schon seit langem infolge der baulichen Veränderungen der Stadt zu wünschen übrig, namentlich kann es nicht mehr die von den Feuerwehrleuten an dasselbe inbezug auf die Erleichterung der Auffindung der Hydranten gestellten Ansprüche befriedigen, also seinem Zweck nur noch teilweise entsprechen. Aus diesem Grunde ist ein Neudruck des Verzeichnisses notwendig geworden, dessen Herstellung 131 Mt. erfordert. Wird genehmigt. Die übrigen zur Beratung stehenden Punkte betrafen sämtlich Wirtschaftsgesuch e. Bei der Stadt suchten in der letzten Zeit um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetriebe nach: Herr Wilh. Back haus für das Haus Sonnenstraße 13, Herr Emil Kalbfleisch für Brandgasse 3, Herr Wilhelm Valentin für das Haus An der Hardt 12 und Herr Friedrich Wilhelm Schmidt für Bahnhofstraße 77. Da gegen alle diese Gesuche keinerlei Bedenken vorlagen und auch der Ruf der Gesuchsteller in jeder Hin sicht ein vollkommen makelloser ist, so wurden die Genehmigungen zum Betriebe der obigen Schantwirtschaften einstimmig von der Versammlung dem Vorschlage des Wirtschaftsausschusses gemäß befürwortet. Der heutigen Ausgabe der„ Gießener Zeitung", die 8 Seiten umfaßt, ist die 5. Nummer der Humoristischen Blätter beigegeben. Lokales. Gießen, 26. März 1910. -ph- Vom Regiment. Vorgestern haben die Mannschaften unseres Regiments ihren Osterurlaub ange= treten und können sich nun 7 Tage bei Muttern von den Anstrengungen des Friedens- Kriegsdienstes erholen. Be= kanntlich ist seinerzeit vom Kriegsministerium ein Erlaß angeordnet, daß man möglichst ausgiebig Urlaub erteilen sollte aus Sparsamkeitsrücksichten! Denn die in Urlaub befindlichen Mannschaften bekommen während der Zeit ihres Urlaubes teine Löhnung und dergleichen. Die Mannschaften sind natürlich nicht böse über die Verfügung und ihre weitgehendste Befolgung. *)(* Alice- Schulverein Gießen. Das Schuljahr 1909-1910 von Abteilung 1 des Alice- SchulVereins:" Alice Schule für Frauenbildung und-Erwerb", fand am 17. März mit dem Examen der Handarbeitslehrerinnen seinen Abschluß. Die Gesamtzahl der Schülerinnen betrug 140. Diese verteilten sich auf die folgenden Einzelfächer: 1. Kursus für Handarbeitslehrerinnen 13, 2. für Weißnähen 48, 3. für Sticken 34, 4. für Schneidern 22 und 5. für Bügeln 23. Der staatlichen Prüfung unterzogen sich 11 Aspirantinnen, die sämtlich bestanden; 2 mit sehr gut", 5 mit„ gut", 3 im ganzen gut" und 1 mit„ genügend". Der vom Großh. Ministerium ernannte Prüfungskommissär sprach mündlich wie schriftlich seine Anerkennung über die Leistungen der ausbildenden Lehrerin, wie auch der Schülerinnen aus. Die vorschriftsmäßigen Arbeiten und zahlreichen Nebenarbeiten fanden großen Beifall. Die am 19. und 20. März folgende Ausstellung, welcher die. Arbeiten der Kurse für Weißnähen, Sticken und Schneidern angeschlossen waren, boten Jedermann Gelegenheit, sich ein Urteil zu bilden. Leider war durch ErkrankSihung der Stadtverordneten Giekens. ung der Lehrerin der Bügelturfus nicht vertreten. Der Un Gießen, 24. März 1910. Da die Tagesordnung der Stadtverordnetensißung, es standen hauptsächlich nur Baugesuche, Wirtschaftsgesuche und Grundstücksangelegenheiten zur öffentlichen Erörterung, feinen besonders wichtigen Punkt brachte, so konnte die äffentliche Sizung bereits nach Ablauf einer halben Stunde ihren Abschluß finden. Puntte 1-3 waren Bauge su che. Herr Karl Ri t- ter beabsichtigt an der Goethestraße einen Neubau zu errichten. Derselbe wird eine Breite von 11,80 mtr. und eine Länge von 13,50 Mtr. erhalten und zwei Stockwerke aufweisen. Ganz besonders dürfte das gefällige Aeußere des Gebäudes dem dortigen Stadtteil zur Zierde gereichen und mit seinem etwa 5 Meter breiten Vorgarten jeden Beschauer für sich einnehmen. Da es jedoch einen Giebel in Fachwert und ein Holzgitter besißt, so war Dispens von dem§ 18 des Ortsstatuts und Dispens von der Polizei verordnung des Jahres 1897 notwendig, welche die Bau deputation aber im Hinblick auf die großen Vorzüge des Neubaues befürwortete. Die Versammlung beschloß demgemäß. Herr Christoph Schmidt plant an der Bismarckstraße die Errichtung eines Wohnhauses, das 2 Stock werte erhalten und 17,20 Mtr. lang und 13,95 mtr. breit sein soll. Auch dieser Neubau wird jedermann durch seinen vornehmen modernisierten Barockstil gefallen. Da er aber anstatt der im Ortsstatut bestimmten 3 Meter bis auf eine Entfernung von nur 2,40 Meter an die Nachbargrenzen herantritt, so war Dispens von§ 2 des Outsstatuts erforderlich, mit welcher sich die Versammlung auf Befürworten der Baudeputation einverstanden erklärte. Heinrich Spieß und Friedrich Groß wünschen in den Eichgärten am Eichwege eine Gartenhütte zu errichten. Die selbe entspricht mit einer Länge von 2 Meter und einer Breite von 4 Meter allen Vorschriften der Bauordnung. Es war Dispens von§ 5 des Ortsstatuts erforderlich, den die Versammlung genehmigte. Die Herren Punkt 4 befaßte sich mit dem Ortsbaustatut für die Gutenbergstraße, gegen das bekanntlich Hert Guttmann Einspruch erhob. Derselbe ist jedoch zurückgewiesen worden, so daß dieses Ortsstatut nun dem Ministerium des Innern unterbreitet werden kann. Der terricht in Abt. 1 wurde erteilt durch die Oberlehrerin, 3 Lehrerinnen und 1 Lehrer. Abt. 2 des Alice- Schulvereins: Koch- und Haushaltungsschule, verbunden mit Seminar für Haushaltungslehrerinnen( beide letzteren am 13. Oktober 1909 eröffnet), hatte in dem ersten Halbjahre im Ganzen 82 Schülerinnen: 1. Kochschule 38, 2. Haushaltungsschule 12, 3. Backkurse 20, 4. Abendkursus 12. Unterricht wurde geleitet durch die Vorsteherin, 4 Lehrerinnen und 2 Lehrer. Die Schülerinnen, welche sich als Haushaltungslehrerinnen auszubilden beabsichtigen, haben am 13. März ihre halbjährige Lehrzeit durch Besuch der Haushaltungsschule beendet und treten mit dem 4. April in das Seminar ein. Im Auguſt müssen sie sich einer Die beiden Abteilungen staatlichen Prüfung unterziehen. des Alice- Schulvereins beginnen am 4. April mit dem unterricht. Die Oberlehrerinn Frl. Möser nimmt für Abteilung 1, die Vorsteherin Frl. Deutsch für Abteilung 2, Anmeldungen entgegen. Schülerinnen beider Abteilun gen finden in dem der Haushaltungsschule angeschlossenen Pensionate sehr gutes Unterkommen. Das neu eingerich*)(* Vom Stadttheater. Wenn wir unseren verehrlichen Lesern mitteilen, daß Herr Dirkor Stein- goetter unserer Bühne während der nächsten 5 Jahre erhalten bleibt, so dürfen wir sicher sein, daß diese Nach- richt in weiteren Kreisen freudig begrüßt werden wird. Denn der fünstlerische Sinn des Herrn Steingoetter wußte in unserer Stadt das Interesse für das Theater durch Herbeiziehung erstklassiger Kräfte zu beleben und die Bühne zu einem Mittelpunkt des geistigen Lebens zu machen. Aber nicht nur Gießen zeigte ein größeres Interesse für unseren Musentempel, sondern es war auch die ganze Provinz Oberhessen, welche mit gesteigerter Aufmerksamkeit den Werdegang des Stadttheaters verfolgte und seinen fünst lerischen Ausschwung begrüßte. Möge es Herrn Direktor Steingoetter beschieden sein, noch lange seiner Bühne vorzustehen, um dieselbe auch in Zukunft zu fördern. Streit. Die Angestellten eines hiesigen Der Weißbindergeschäftes sind in den Ausstand getreten. Anlaß zu diesem Vorgehen liegt darin, daß das Geschäft die tarifmäßige Lohnerhöhung ablehnte, welche 2. Pfennige für die Stunde betragen hätte. *)(* tete Haus, in ruhiger, gesunder Lage bietet für jung Mädchen alles Erwünschte und Notwendige in gesundhei licher, förperlicher und geistiger Beziehung. -tt- Stadttheater. Der tommende Diensta bringt im Abonnement das berühmte Schauspiel Basante sena" des indischen Königs Sudrala, das wohl das ältes Drama ist, das die Menschheit besitzt. Die Entstehung de Werkes wird um 400 Jahre vor Christo vermutet. In de Läuterung der Bajadere Vasantasena durch wahre, rein Liebe, welche in ihrer Erhebung zur Gattin des Reichs verwesers gipfelt, weiß der Dichter die höchsten sittliche Fragen und ewig wahre Empfindungen in Charaktern un Situationen als gebildeter Geist seiner Zeit auszupräge was unwillkürlich an Goethes" Der Gott und die Bajader erinnert. Der hiesigen Aufführung dürfte die glänzen Ausstattung besonders zu statten kommen, da zum T prächtige Dekorationen bei dieser Gelegenheit zum erst Male gezeigt werden können. Außerdem hat die Direkti eigens einige Neuanschaffungen für das Stück besorgt. -h Biograph. Da der„ Biograph" seinen Be suchern mit seinem neuen Programm wiederum auserlesen Genüsse zu bieten versteht, so wird er sich auch diesma wieder ganz gewiß des Zuspruches weiterer Kreise erfreun dürfen. Bei der Reichhaltigkeit der Darbietungen ist schier unmöglich, alle Punkte des Programms einzeln au zuführen, wir müssen uns daher darauf beschränken, auf de farbigen Kunstfilm„ Des Siegers Wahn" aus der Glan zeit des römischen Weltreiches und auf die trefflich gelu genen humorvollen Szenen„ Der verliebte Kammerdiener „ Ein schwärmerisches Mädchen“ und„ Mißgeschick eines Chau feurs" zu verweisen. Die so vielen eigene Liebe zur Ne tur und zur hehrer Schönheit der Berge wird ferner ni minder gut auf ihre Rechnung durch den vorzüglichen Lan schaftsfilm„ Wintersporte in dem Harz" kommen, der jed Sportsfreund entzücken dürfte. Der„ Biograph" hat es s auch diesmal wieder angelegen sein lassen, seine Besuc in seiner bekannten vorzüglichen Weise zu unterhalten, d jedenfalls den verdienten Beifall finden wird. = h Kinematograph. Das Programm des„ k nematograph" bietet wiederum eine Fülle von auseriesen Bildern. So schildert uns der 300 Meter lange Kunstfil „ Cid" die so treu wiedergegebenen Helden des spanische Nationalepos, das bekanntlich den Kampf der Christen g gen den andringenden Islam behandelt und darum gar besonders des Interesses der gebildeten Besucher sicher sen dürfte. Von den übrigen Darbietungen genügt es, die h moristischen Bilder„ Das unleserliche Rezept"," Die Herze oberung des Generals" und" Empfindliche Füße" anzu führen, um einen weiteren Beweis für die Reichhaltigte des Programms des„ Kinematograph" zu liefern, welche somit des ungeteilten Beifalles der Besucher sicher sein kann ** Preußisch- Hessische Eisenbahnge meinschaft. Die Betriebseinnahmen der Preußisch Hessischen Staatseisenbahnen haben im Februar 1910 gegen über dem Februar des Vorjahres ergeben: im Personen verkehr 4 Millionen Mark gleich 13,02 Prozent, im Güter verkehr 6,3 Millionen Mart gleich 6,63 Proz. me h r, in gesamt nach Abzug der geringen Mindereinnahme der sor stigen Quellen 10,2 Mill. Mart gleich 7,49 Prozent meh Die Zahl der Sonn- und Werktage im Februar war den beiden Jahren gleich. *** Ans dem Gerichtssaal. Strafkammer. Gießen, 23. März 1910. In der Angelegenheit des Verkaufs der Dörrmühl bei Willofs, lautete das Urteil gegen den Installateur Franz Josef Jöckel von Frankfurt a. M. auf 2 Jahre um 6 Monate Gefängnis nebst 5jährigem Ehrverlust. Auf die Strafe sind 2 Monate Untersuchungshaft anzurechnen. Der Landwirt Medardus Weber von Dorsborn, wurde ebenfalls des Betrugs für schuldig befunden und zu 6 Monaten Ge fängnis verurteilt; auch diesem wurden die bürgerlichen Ehrenrechte abgesprochen und zwar auf 3 Jahre. Die Frau des letzteren wurde mangels Beweises freigesprochen. Das Gericht hielt für festgestellt, daß sowohl Jöckel als auch Weber vermögenslos waren; sie haben diesen Umstand nicht blos verschwiegen, sondern sich auch so gestellt, als seien se vermögend. Auch die Manipulationen mit den wertloset Gewerkschaftspapieren, sowie die von den Angeklagten aus gestellten Wechsel, zielten offensichtlich auf einen Betrug ab. Nicht weniger der Umstand, daß die Angeklagten versuchten, eine Hypothet auf das Anwesen aufzunehmen, ohne daß der frühere Besüßer in einer Weise gesichert war und über haupt noch nichts bezahlt bekommen hat, mußte auf einen Betrug schließen lassen. Die Frau Weber, die als willen loses Werkzeug ihres Mannes angesehen wurde, hatte ar gegeben, sie habe nur getan, was ihr Mann ihr vorsagt. Es wurde ihren Angaben Glauben geschenkt, weshalb ihre Freisprechung erfolgen mußte. and Ein guter deutscher Ostergruss der auch zugleich ein Hochgenuss, ist eine feine Cigarette, die hergestellt an deutscher Stätte: Salem Aleikum" Salem Alelkum- Cigaretten sind außer zu 312, 4, 5 Pfg. das Stück auch in Luxusqualitäten zu 6, 8 und 10 Pfg. erhältlich. Diese Cigarette wird nur ohne Kork, ohne Goldmundstück verkauft. Bei diesem Fabrikate sind Sie sicher, daß Sie Qualität, nicht Konfektion bezahlen. Echt mit Firma: Jadon Orient.Tabak- u. ,, Yenidze Inh. Hugo Zietz Cigarettenfabrik" Dresden. 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Die cises freigesprochen. sowohl Jöckel als ben diesen Umstand so gestellt, als seien nen mit den wertlo n den Angeklagten a auf einen Betrug a Angeklagten verfudy ufzunehmen, ohne gesichert war und üb n hat, mußte auf eine Weber, die als will gesehen wurde, hatte ihr Mann ihr vorjag 1 geschenkt, weshalb i er cher russ Hochgenuss, garette, eutscher Stätte: eikum außer zu 3, 4, 5 Pig. n zu 6, 8 und 10 Pig. er hne Kork, ohne GoldFabrikate sind Sie sicher, ezahlen. Echt mit Firma: Cell Inh. Hugo Zietz Dresden. en- Geschäften Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am 1. Osterfeiertag, den 27. März. Stollefte für den Kirchenfonds. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Bormittags 9% Uhr: Pfarrer Schwabe. Bermittags 11 Uhr: Kinderkirche für Matthäus- und Martusgemeinde gemeinsam. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Pfarrassistent Hanstein. In der Johanneskirche. Bormittags 9½ Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Bormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lutasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 6 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Im Anschluß an den Gottesdienst Beichte. Am 2. Osterfeiertag, den 28. März. In der Stadtkirche. dod Vail9 Vormittags 9% Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Rachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Marcus- und Militärgemeinde. Pfarrer Schwabe. Am Sonntag Quasimodogeniti, den 3. April, findet die Konfirmation der Kinder aus der Markus- und Militärgemeinde, und in Verbindung damit die Feier des heiligen Abendmahls statt; die Beichte dazu Samstag, den 2. April, nachmittags 2 Uhr. In der Johannestir che. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Ausfeld. Bitte dinten Sie immer daran, daß Konfirmation der Kinder aus der Johannesgemeinde. Feier des heiligen Abendmahls. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Lutasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. bends 6 Uhr: Pfar Abends 6 Uhr: Pfarrer Adolph. Am Sonntag Quasimodopeniti, den 3. April, findet die Konfirmation der Kinder aus der Lukasgemeinde und in Verbindung damit die Feier des heiligen Abendmahls statt; die Beichte dazu Samstag, den 2. April, nachmit tags 2 Uhr. Die neutonfirmierten Mädchen der Matthäusgemeinde werden eingeladen, sich am Mittwoch ,, den 30. März, nachmittags 1 Uhr, am Neustädtertor zu versammeln. Katholische Gemeinde Sonntag, den 27. März. Ostersonntag. Vormittags von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Die erste hl. Messe. Vormittags 7 Uhr: Vormittags 8 Uhr: Vormittags 11 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Heilige Messe mit Predigt. Darmstädter Möbel die eben bei feineren Ausstattungen faft durchgängig gekauft werden erhalten Sie direkt v. d. Fabrik v. Ludwig Strikinger, Möbelfabrik, Darmstadt, Heinrichstr. 67. 150 Zimmer- Einrichtungen. 10jähr. Garantie. Fernruf 1441 Katalog gratis. Kein Kaufzwang. obnollA blo Kaiser- Otto mit Schutzmarke ,, Haus" gmutat Vormittags 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Feierliche Vesper mit Segen. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beicht. Montag, den 28. März. Ostermontag. Vormittags um 6½ Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vormittags 7 Uhr: Die erste heil. Messe. Vormittags 8 Uhr: Austeilung der heiligen Kommunion. Vormittags um 9 Uhr: Hochamt. Vormittags 11 Uhr: Hl. Messe. Nachmittags um 2 Uhr: Festandacht mit Segen. Freitag, den 1. April, ist um 8 Uhr Segensmesse. dilxod Schutz KREUZ Marke Realbard Martel 120 mi Inta 910 staliu STERN MAGGIS Bouillon- Würfelǝ5 zu Bouillon- Suppen, " zu Gemüsen, Saucen usw. Nur echt mit dem Namen MAGGI und dem Kreuzstern. Pfg bij 690 1000 29 spm2, si Fleischgerichten, Räumungs- Verkauf Diffel in Schuhwaren aller Art für Damen und Herren. für 1-9 Confirmandenschuhenaben der aller feinste und gesündefte Kaffeezusaß ist. Ueberall zu haben. R -Waschmaschine ist die Beste! bei: zu den billigsten Breifen bei Probe- Maschine auf Bunsch J. B. Häuser, - J. 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E fannt ist, durch ei An Stelle des gef Dienfimonats ift h teljahr mit vierwö ift aus der Betan der Art. 6 und 7 !! Datu Unter dieser Spit wenn auf Rechnu 191 vorgebrudt i fann. Laut Reid ung mindestens fcheinen und nicht Rei Ich habe mich hier, Liebigstrasse 29 part., als prakt. Zahnarzt niedergelassen. Sprechzeit: Alltags 9-12 vorm., 3 bis 5 nachm. Fernruf. 763. Sonn- und Feiertags nur auf vorherige Anmeldung. Zahnarzt Reinewald. Hiermit zur gefälligen Kenn nis, daß wir fezt auch Wegen Aufgabe des Geschäfts verkaufe am 1. April 1910 Herren- Anzüge, Hosen elektrische Lichtbäder Cravatten, Herren- Wäsche verabreichen. Zur Anwendung kommen Blaulicht-, Voll- u. Teilbäder, sowie Bestrahlungen einzelner Körperstellen. Tellbäder können auch auser dem Hause verabreicht werden. L. Kratz u. Frau. Telephon 354. Landgraf- Philipp- Platz 8 1. 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Um vielfach aufgetauchten Zweifeln zu begegnen, insbesondere um die weit verbreitete Unkenntnis der gesetzlichen Bestimmungen der Gefindeordnung zu beheben, erläßt das Großh. Polizeiamt in der heutigen Nummer eine Bekanntmachung, die für die Dienstboten und Herrschaften in gleicher Weise von hoher Wichtigkeit ist. Es handelt sich nämlich um die Auslegung der Art. 6 und 7 der Gesindeordnung, die, wie wenig befannt ist, durch ein Ortsstatut für Gießen abgeändert sind. An Stelle des gefeßlichen Dienstjahres und des gesetzlichen Dienstmonats ist hier nämlich statutarisch das Kalendervierteljahr mit vierwöchiger Kündigungsfrist gesetzt. Das Nähere ift aus der Bekanntmachung zu ersehen. !! Datumzeile bei Brieftöpfen 2c. 2c Unter dieser Spißmarte las ich vor kurzem, daß es genügt, wenn auf Rechnungen, Briefen 2c., die kopiert werden sollen, 191 vorgebrudt ist und bloß die O 2c. hinzugefügt werden lann. Laut Reichsgerichtsbeschluß muß mit rechtlicher Wirkmindestens eine 10, 11 2c. auf der Kopie mit er= scheinen und nicht nur die oder 1. ng Reingefallen von sind Sie. wenn Sie beim Einkauf Veilchenseifenpulver nicht auf den Namen , Goldperle" 99 und Schutzmarke Kaminfege achten Jedes Paket enthält cine entzückende Geschenkbeilage Alleinige Fabrikant: Carl Sentner, Söppingen. Expedition: Gießen, Seltersweg 83. - Leichenfund. Mehrere Kinder fanden in der Schwarzlach den Körper eines totgeborenen Kindes, welcher feine besonderen Merkmale und Hüllen trug, so daß die Entdeckung der unnatürlichen Mutter sich schwierig ge= stalten dürfte. Aus Hessen und Nachbargebiet. * Schotten, 12. März. Nachdem das Lehrerheim Vogelsberg während der Wintermonate geschlossen war, hat es jetzt mit Eintritt des prächtigen Frühlingswetters seine Pforten wieder geöffnet. Der Verein, der sich die Erhaltung und Förderung des Heims zur Ehrenpflicht gemacht, hat in den letzten Monaten einen recht erfreulichen Aufschwung genommen, sodaß die Zahl der Mitglieder auf über 2000 angewachsen ist. * Bad Nauheim, 14. März. Hier hat sich ein amerikanisches Konsortium gebildet. Dieses beatsichtigt in der Nähe des Kurhauses ein Riesen- Hotel zu erbauen. Das Hotel soll allem Lurus der Neuzeit entsprech end eingerichtet werden und Sammelplatz der vielen den hiesigen Platz besuchenden Amerikaner sein. * Herbstein, 13. März. Seine 100jährige Zugehörigkeit zum Großherzogtum Hessen begeht in diesen TaMedizin. und techn. Drogen, Chemikalien, Materialwaren, Chemische Spezialitäten eigener Fabrikation. Otto Schaaf, Gießen, Seltersweg 39. Fernspr. Nr. 45. Klein- und Großhandel. Auskunft über chem. technische Fragen. Gegründet 1883. Robert Hasse Inh. Otto Täubert. Tapeten- Spezial- Geschäft En detail En gros Teleph. 326 Schanzenstr. 6 Samstag, den 26. März 1910. gen unser Städtchen. Herbstein hatte vorher zu Fulda gehört, als das Großherzogtum Frankfurt errichtet wurde, fam Herbstein zu Hessen. Aus der früheren Zugehörigkeit zu Fulda erklärt es sich, daß Herbstein fast ganz fatholisch ist, obwohl es inmitten rein evangelischem Gebiete liegt." h Kiel, 17. März. Die gestrigen Nachmittagsstunden sind ruhig verlaufen. Für heute sind angesagt am Vormittag eine Protestversammlung der Ausgesperrten, zum Abend drei öffentliche Protestversammlungen gegen das vorgestrige Polizeivorgehen. * Königstein i. T. Eine Rieseneiche, die stärkste wohl in Taunus, tam dieser Tage im Distrikt„ Mathel" zum Verthuf. Der Baum hatte 21 Kubikmeter und ein Alter von zirka 600 Jahren und wurde etwa zu der Zeit gepflanzt, als Königstein städtische Rechte( 1612) er= hielt. Der Baum brachte einen Ertrag von über 1700 Mt. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. 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Gedankenvoll ging Herr Ferdinand Reinau an dem Tage, als seine Tochter die Ausfahrt mit ihrem Bonnygespann machte, in seinem Zimmer auf und ab, als ein bescheidenes Klopfen an der Türe vernehmbar wurde. Geräuschlos trat ein Diener ber die Schwelle und überbrachte seinem Herrn auf filberner Schale zwei VisitenBarten. Kaum hatte Reinau einen Blick darauf gewor fen, als er auch schon lebhaft rief: Herzlich willkommen, mein alter Freund!" Zwei Herren, offenbar Vater und Sohn, waren dem Diener auf dem Fuße gefolgt und schüttelten nun bem ihnen entgegeneifenden Hausherrn kräftig die Hand. Der Jüngere der Eingetretenen ließ seine Augen in ziemlich neugieriger Weise in dem vornehm eingerichte ten Raum umherschweifen, als suche er irgend etwas. E trug einen tadellosen Gesellschaftsanzug, war überhaupt fehr elegant, beinahe stuberhaft gekleidet und dennoch machte er auf den ersten Blick feinen günstigen Eindruck. Die von hellen Wimpern beschatteten Augen schaufen so nichtsfagend und ausdruckslos darein, daß man sofort die Ueberzeugung gewann, vieles Wissen war gewiß nicht seine Sache. Er drehte auch iezt mit linkischen, halb verlegenen Bewegungen den Hut zwischen den Fingern. Während die beiden älteren Herren sich lebhaft unterhielten, starrte er nur immer auf die Türe, als erwarte er jeden Augenblick dort jemand eintreten zu sehen. Endlich plazte er ganz unvermittelt mit der Frage heraus: Fräulein Mala ist wohl nicht zu Hause?" Reinau, der den jungen Mann schon geraume Beit Berstohlen beobachtet hatte, lächelte ein wenig malittös: Leider nein, Herr Stolze, meine Tochter ist zu threr Freundin nach Neunlinden gefahren, und ich Meine fürchte, sie wird so bald nicht zurückkommen. Kleine wünschte sich nämlich zu ihrem Geburtstag ein Bonnhgespann mit dazugehörigem Wagen. Nun, gestern erhielt sie dasselbe und heute mußte es unter allen Umftänben der geliebten Freundin vorgeführt werden. 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Leichtsinnig gehandelt, meinen Sie?" vollendete Reinau hell auflachend ,,, beruhigen Sie sich, ich sebe meine Maja feiner Gefahr aus, sie hat ihren getreuen alten Friz dabei und die Tiere sind lammfromm, wie mir glaubwürdig versichert wurde." Du läßt, wie mir dünkt, deiner Tochter zu viel Freiheit," mischte sich jetzt der ältere Stolze, der bisher geschwiegen hatte, in strengem Tone ein ,,, ich würde dergleichen nicht gestatten." Du kennst eben meine Maja nicht," entgegnete Reinau gleichmütig. Die fragt nicht viel, ob man etwas gestattet. Sie ließ einfach anspannen, und hui,- war sie wie der Wind zum Tore hinaus, daß alles nur so flog. Der alte närrische Friß unterstützt sie dabei nach Kräften. So war es schon immer." Du kanntest aber doch ganz genau den Grund unferes Kommens," sagte Herr Stolze mit etwas gekränkter Miene. Es ist dir nicht unbekannt, daß mein Albert leidenschaftlich in deine Tochter verliebt ist, ich habe dir das deutlich genug zu verstehen gegeben. Leider ist mein Sohn zu schüchtern, um seine Sache allein zu führen, so mußte ich mich um ihn annehmen. Ich sagte dir auch schon, daß es mein höchster Wunsch wäre, wenn deine Maja sich entschließen würde; Alberts Frau zu werden. Sein Lebensglück hängt davon ab; es liegt mir sehr am Herzen. Der arme Junge ist ganz unglücklich, daß er wahr, Fräulein Maja nicht sprechen kann. Nicht Albert?" Der Gefragte nickte melancholisch mit dem blonden Kopf Behandlung nur durch den Arzt selbst. Broschüre über Frampfadern, Beingeschwüre, Beinflechten. Gelenkleiden gratis. Spezialarzt Dr. med. Franke. Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 3-6 Uhr. Frankfurt 3, M. Kaiserstrasse 68( Moselstr.) sehr unglücklich." und seufzte: ,, Ach ja, Papa, Na, tröste dich, Junge, wir kommen wieder; hoffent lich paßt es dann besser und das gnädige Fräulein be quemt sich dann vielleicht, zu Hause zu bleiben." Es flang eine unverkennbare Gereiztheit aus den Worten des älteren Herrn, aber Reinau schien durchaus nicht gewillt, diefelben ruhig hinzunehmen." ,, Es besteht wenig Aussicht, daß Maja deinen Sohn ie lieben wird," begann er in ruhigem Ton. Weshalb?" fuhr Stolze wütend auf, während der junge Mann wie in heftigem Schrecken die Hand auf die Brust legte und ganz entfekt und ratlos seinen Vater anstarrte. Du hättest deiner Tochter flar machen sollen," fuhr Stolze fort, daß mein Albert der beste Mensch von der Welt ist, daß sie weit und breit feinen sanfteren, nachgiebigeren Mann finden wird!" ,, Hab' ich ja getan," nickte Reinau seelenruhig; doch unterdrückte er nur mit Mühe ein spöttisches Lachen,- ,, alles ist umsonst! Das eigensinnige Mädet"-hter seufzte der Fabrikant recht tief und fuhr sich in fomischer Verzweiflung durch sein dichtes Haar,- ,, es stößt das Glück von sich, ich weiß es wohl, aber was will ich machen? Als ich ihr erklärte, daß sie heute unbedingt zu Hause bleiben müsse, weil nun, weil ein Freiersmann sich gemeldet habe, da lachte sie so übermütig, so recht lustig und rief mir zu: ,, Bitte, grüße mir meinen Freiersmann bestens und sage ihm, er möge sich das Warten nicht verdrießen lassen! Ich heirate noch nicht! Und Herrn Stolze schon gar nicht! Ich will bei meinem Vater bleiben!" Damit flog sie zum Tore hinaus und ließ mich stehen. Also es ist, wie du selbst einsehen wirst, wenig Aussicht vorhanden, daß Maja deinen Sohn erhören wird." Reinau sagte das alles mit einer halb spörtischen, halb überlegenen Miene; augenscheinlich Felustigte ihn die Sache. Stolze Vater und Sohn waren gleichzeitig von ihren Siben in die Höhe geschnellt. ( Fortseßung folgt.) Neu ist unser 1 2 PreiseSystem. Neu eröffnet! Möbel- u. 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Dieselben machen folgende Symptome: Müdigkeit und Schwere im Beine, Anschwellung der gansen Knöchelgegend am Abend, lästiges Hautjucken und krampfartige Schmerzen. Nachdem dieses Leiden oft jahrelang so bestanden hat, treten harte rote Knoten unter der Haut auf, die enorm schmerzen. Man nennt das VenenEntzündung Nach einigen Tagen geht der Knoten auf und verwandelt sich in das ebenfalls sehr schmerzhafte Beingesehwür. Dieses ist zuerst oft nur erbsengross, vergrössert sich aber oft bis zu Talergrösse u. sondert blutigwässerige oder eiterige Flüssigkeit ab. Bei langdauernder Bettruhe kann dieses Beingeschwür von selbst heilen, aber welche deutsche Hausfrau legt sich wochenlang ins Bett? Gewöhnlich steht die Kranke doch auf und das genügt, um die Heilung zu verhindern. In der Umgebung des Beingeschwürs etabliert sich sehr oft durch das fortwährende Nässen eine Beinflechte, ein Ekzem, welches juckt und schmerzt. Aber auch ohne ein Geschwür entsteht oft durch den Reiz des Kratzens eine trockene oder nässende Beinflechte Schwere Gesundheitsschäden erwachsen aus diesen Beinflechten, wenn durch deren Brennen und Schmerzen der Schlaf wochenlang verscheucht wird. Jahrelang suchen die armen Frauen den Weg zur Heilung ihres Beinleidens, aber vergeblich. Zweck dieser Zeilen ist, diesen verzweifelten Kranken einen seit Jahren wissenschaftlich erprobten Weg zur Heilung zu zeigen. Meine Methode ist als Sano crusMethode geschützt uud hat vielen hundert verzweifelten Kranken die ersehnte Hilfe gebracht. Ein sehr grosser Vorteil bei meiner Methode ist, dass der betr. Patient schon während der Behandlung arbeitsfähig ist. Jedem, der sich für meine Sanocrus- Methode interessiert, sende ich meine ausführliche Schrift: ,, Die Beinkrankhelten" gratis zu. Der Aberglaube, dass man durch Heilung seines Beines krank werde, ist lächerlich. Dr. med. Franke, Spezialarzt i. Beinleiden. Frankfurt a. M., Kaiserstrasse 68. 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Das wär ein hartnäckiges Leiden, hat der Xaver gemeint, aber es nähm' ab mit dem Alter. Und er hat recht behalten, denn er hat's selbst verspürt in seiner eignen Brust. Darüber hat sich die Alte heftig verwundert und gesagt, er könnt' doch das richtige Mittel dagegen an wenden. Ob er denn tein richtiges Mannsbild wär', daß er nit am Sonntag auf den Tanzboden ging und in der Samstagnacht zum Fensterln? So ein flotter Bub', wie er einer wär, tönnt' überall anpochen, selbst bei einer Frau, die Herzschmerzen hätt', derweil ihr Mann die ganze Nacht bis zum Morgen in der Tafernwirtschaft säß. Aber der Kaver hat doch recht behalten. Die Herzschmerzen verschwanden bei der Lonerin, noch ehe die ersten grauen Haare tamen, und beim Xaver waren's um dieselbe Zeit auch nit mehr zu spüren. Darüber ist der Loner hinweg gestorben und der älteste Bub', der einzige, denn es waren nur noch mehr zwei Madel da, hat mit dem Xaver die Säg' gezogen im Wald. In seinem eignen Wald natürlich, denn auf Lohn würd' der reichste Bursch in der ganzen Gemeind' doch nicht auf's Holzen gehen! Aber im Eignen tut man Hand anlegen... Und ein stolzer, hochfahrender Bub ist's alleweil gewesen. Gelacht hat er über den alten Xaver, wenn er am Samstag Abend seinen Lohn holen kam und danach noch ein Stündchen auf der Ofenbank sizen blieb. Und weshalb hat er gelacht? Weil der Alte mal zu seiner Mutter gesagt hatte: Du, Bäuerin, laß den Sepp nit in den Wald gehen. Die Bäum' sind ihm gram, weil er fein Herz hat für sie. Und weißt warum? Weil er in einer Nacht über die dreißig Obstbäum' an der Straßen hingemacht hat mit seinem Messer... Ja, ich weiß die anderen Bäum' haben's mir erzählt." Ganz wütend ist der Sepp geworden, weil's die Mutter geglaubt hat. Gerade deswegen ist er zum Holzen in den Wald gegangen und hat mit dem Xaver die Säg" gezogen. Am Samstag nach Karfreitag ist's gewesen. Den Tag mußt man wahrnehmen, weil der Kalendermann heuer die Ostern so arg früh angesetzt hätt'. Man dürft sich nit versäumen, denn mit dem Schnee müßten die Bäum' noch zu Tal gebracht werden. Die Holzfäller hatten den letzten Baum, eine gewaltige Tanne, abgegraben. Nur mit einigen ihrer weit aus= Er ist nicht hier er ist aut. erstanden. Gedenket daran, wie er euch sagte, da er noch in Galiläa war; Und sprach: Des Menschen Sohn muß überantwortet werden in die Hände der Sünder, und gekreuziget werden, und am dritten Tage auferstehen. Bufas 24, 6 und 2. laufenden Wurzeln hielt sie sich noch am Erdreich. Der Bub, der ihr in der Krone die Leine umgeschlungen hatte, tam gerade hinabgeklettert. Langsam begannen die Männer an dem Tau zu ziehen... Wie der Wind ging, talab, sollte der Baum stürzen. Seitwärts, außer aller Gefahr, stand der Xaver mit dem Sepp. Die Männer zogen an, der Baum ächzte und stöhnte, aber er fiel nicht. " „ Hörst, hörst?" schrie plöglich der Alte, der Baum geht hier hinüber." ,, Daß i nit lach..." Hörst nit, wie der Baum schreit?" Mit einem Griff hatte der Alte den jungen Mann gepact und abwärts geschleudert. Kopfüber sauste er den Abhang hinunter in ein dichtes Gebüsch, das seinen Sturz aufhielt. über dem Alten ging der Baum nieder. Er lebte noch, als die Holzfäller ihn ins Lonerhaus brachten. An seinem Schmerzenslager saßen Maria und ihr Sohn, der Sepp Hell und klar am wolkenlosen Himmel ging die Ostersonne auf. Ein Strahl schlich sich durch das Fenster und verklärte das Antlig des Kranken. Langsam schlug er die Augen auf. Ein Schimmer von Freude erhellte seine Züge, als er Maria erblickte. ,, Leb i denn noch?" Nu freilich, mein liaber Xaver! Und du wirst leben bleiben, hat der Doktor gesagt Du darfst mi jetzt nit wegsterben. Der Sepp braucht en Vater... Keinen andern will er zum Vater haben, als dich. Du hast ihm das Leben geschenkt." , Da müßt schon ein Wunder geschehen, wenn i leben bleiben sollt... " Es wird geschehen, liebster Xaver... feiern wir denn nit heut das größte Wunder, daß der Herr von den Toten auferstanden ist? Er hat sein Leben dahingegeben, um uns alle zu retten. Dasselbe hast du für meinen Sohn getan.. Sollte dir der Herr dafür nit das Leben schenken " .?" Das ewige, Maria, das ewige. Das wird schöner als dieses." Nach einer Weile flüsterte er mit schwacher Stimme: „ Ich danke dir, Maria... ich bin dir niemals gram ge= wesen... jetzt bin i glücklich." Da beugte sich die Frau über ihn und küßte ihn auf den bleichen Mund. Ein glückseliges Lächeln stand noch auf seinem Antlig, als Maria sich aufrichtete und ihm die Augen zudrückte. " Auch er ist auferstanden zu einem besseren Leben..." Und sie gingen hinein in das Grab, und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sigen, der hatte ein langes weißes Kleid an; und sie entsetzten sich. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzet euch nicht. Ihr suchet Jesum von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist auferstanden, und ist nicht hier. Markus 16, 5 and 6. [ D Auferstehung ^^ Halleluja! Erstanden ist Herr Jesu Christ, All unser Leid vergangen ist. Er starb den bittren Kreuzestod Und löste uns aus Schmach und Not. Halleluja! 元 ˇ AA Nun glänzt die Welt mit einemmal, Der Frühling schmückte Berg und Tal. Des Himmels Gnade tut sich kund, Wir loben Gott mit frohem Mund- Halleluja! Die Schöpfung trägt ein neues Kleid, Anbetend singt die Christenheit: All unser Leid vergangen ist, Erstanden ist Herr Jesu Christ Halleluja! Frohe Osterbotschaft er dumpfe Schlummer des Winters zerbricht. Mutter Erde erwacht. In ihrem dunklen Schoße regt sich der Lenz. In die dürren Reiser drang die heilige Sehnsucht nach Knospen. Wiese und Anger träumen vom Duft bunter Blüten und ihre Glöcklein läuten zum Feste des Herrn. Die Sonne ist neu erstanden im Osten. Und da sie aufging, hüpfte sie dreimal in der Freude ob der Auferstehung des Heilands. Also dachte einst das Volk. Mit den verklärten Augen junger Seligkeit geschmückt, mit dem Glorienschein goldiger Hoffnung, die Sinne verzaubert von dem alten und doch so ewig jungen Wunder des Weltenwerde: also lebten unsere Vorfahren einst die Wonnen des Osterfestes. Im Zeichen der sieghaften Sonne stand das Fest. Der Herr ist erstanden nach den Zeiten, da die Finsternisse mächtige Schatten auf die Erde legten. Der die versöhnende Liebe ist, ſtand auf nach den Kämpfen, da der Haß seine Pranten in unsere Seele schlug. Der Herr ist erstanden, und dieser selige Glaube weihet unsere Herzen in der Gewiß heit, daß die Güte, die Milde, die Reinheit der Sitte, der Adel des Gemütes auch in den Zeiten roher Genußsucht nicht enden können für immer. Sie werden auferstehen und ein Segen sein den Menschen, so im Winterfroste vom Sommer träumen, so in dem Frevel selbst der Ichsucht beben um die Gnade des Herrn. Es war einst ein lieber Glaube, daß die ersten Strahlen der Ostersonne den Wässern wundersame Kräfte gäben. Die Mägdelein standen schon am frühen Morgen schweigend am Bach und schöpften das Osterwasser, dieweil es den Mienen die Unschuld des Kindes, dieweil es dem Antlig den Glanz 20 Gregorius. A neuer Schönheit gäbe. Sinnige Sitte! In ihrer eifrigen Übung liegt der gewaltige Gedanke der Auferstehung beschlossen, den uns das Osterfest tündet. Er führt unsere Seelen hin zu den Wassern des Lebens, und wir dürfen aus den geweihten Wellen die Kraft der ewigen Verjüngung, der neuerstehenden Unschuld, der Wiedergeburt unserer sittlichen Reinheit schöpfen. Auferstehung! Was zagst du, Menschensohn? Was willst du dein Leben eitel verwerfen in der törichten Lust der Sinne! Du sprichst das Wort:„ Wir leben nur einmal auf der Welt, laßt uns schwelgen, bis daß wir verenden." Das ist ein frevles Wort. Aber die Milde sagt uns: Das ist das trunkene Gestammel der Verzweiflung, das Lallen der Armseligen im Geiste, so wie das Gezücht der Würmer am Staube der Erde kleben. Auferstehung! Sie weitet den Raum: Sie hebt uns über die Erde empor und gibt uns die süße Tröstung des Himmels. Nicht die Gruft ist das Ziel deiner Erdenwanderung. Wenn die Bretter der Särge morschen, wenn dein Gebein- das staubgeborene zum Staube wird, dann lebt deine Seele noch. Und lobpreiset den Herrn und singet ihm Ruhm. Auferstehung! Sie weitet die engen Grenzen unseres Daseins. Unser Leben also singt der Psalmist währet Siebzig Jahre, und wenn es hoch geht, achtzig Jahre. Wie armselig ist die Spanne der Erdentage gegen die Ewigkeit. Was ist dem gläubigen Gemüt unser Erdenleben, was ist ihm der Tod! Ein deutscher Dichter sprach einst das tiefe Wort:„ Der Tod ist verleumdet worden, das ist der ärgste Betrug in der Welt! Der Tod ist die mildeste Form des Lebens: der ewigen Liebe Meisterstüd." Wahelich, der Tod ist die Auferstehung zu einem neuen, zu einem höherer. Sein. Er ist nicht ein Ende. Er ist ein Anfang. Der Glaube an - - ohne Abzug: 00 M. O ota Stuttgart, ound Liste g. extra 19 ngsträgerinnen ener Zeltung, щеки * աալգո ( pag Javdy の die Auferstehung beut den Trost für das Leid der Tage, den Segen unserer Mühe. Aus der Knechtschaft der Materie hat uns der in Christo formgewordene Gedanke der Auferstehung erlöst. Christus, der die Liebe ist, hat für die Menschheit gelitten. Das Blut der Wundenmale sank zu Boden, und drunten sproßten Blumen auf... Christus ist auferstanden, weil die Liebe nicht sterben kann. Und drückte sie das kalte Metall der Nägel ans Kreuz. Aber das Wunder begab sich, das Erz der Nägel stand auf im Erze der- Glocken! Und weithin dröhnet nun von ihrem hehren Mund der Frohruf zu den Menschen: Christ ist erstanden Aus der Verwesung Schoß, Reißet von Banden Freudig euch los! Tätig ihn preisenden, Liebe verheißenden.. Euch ist der Meister nah, Euch ist er da! " Leben um Leben! Eine märchenhafte Ostergeschichte von Fritz Skowronnet. Nachdruck verboten. Unter dem scharfen Ostwind beugten sich die Wipfel der Bäume und richteten sich wieder auf, bis ein neuer Windstoß sie niederdrückte. Die Bäume sprechen mit einander", sagte ein alter Holzfäller, dem die weißen Haare bis auf die Schultern herabhingen, leise vor sich hin, und seine Augen leuchteten. Der Xaver schwätt a mal wieder dummes Zeug", rief der junge Bursch, der mit ihm die Säge zog, mit häßlichem Lachen. Er hat derweil gesagt, die Bäum' schwäge mit einand'! Dös i nit lach'! über so a dalketes Geschwät!" Der Alte beugte den Kopf und zog unverdrossen die Säge, als hätte er die häßlichen Worte nicht vernommen. Sie wußten ja nicht, daß er ein Sonntagskind war, dem eine gütige Waldfee eine sonderbare Gabe als Angebinde geschenkt hatte. Er hörte die Bäume sprechen. nicht immer er wußte auch von dieser kostbaren Gabe nichts... er hatte nur manchmal das Gefühl, als wenn sich das Rauschen der Bäume zu Gedanken in seinem Kopf verwandelte... Das erste Mal hatte er solche Gedanken gehabt, als er aus der Gefangenschaft heimkehrte. Ja, aus der Gefangenschaft! Als Schwerverwundeten hatten ihn die Franzosen nach der Schlacht aufgelesen... War es Böswilligkeit oder Vergeßlichkeit gewesen, daß sie ihn drüben im heißen Lande Afrika so lange zurüchielten? - Zuerst stand er in den Listen als vermißt". Dann galt er für tot, als er drei Jahre nach dem Friedensschluß noch nicht heimgekehrt war. Da nahm die Pelhamer- Maria den Loner- Sepp, der von Anbeginn sein Nebenbuhler gewesen. Ein hoher Herr, der ihn auf gut deutsch fluchen gehört, wurde sein Befreier. Er hielt den Landsmann, der in der Uniform des französischen Fremdenlegionärs an ihm vorbeimarschierte, an und fragte ihn nach seinen Schicksalen. Acht Tage später war er frei und fuhr in die Heimat. Von vor Hemhof warf er sich im Walde ins Moos. Die Bäume rauschten über ihm im Winde. Mit offenen Augen träumend sah er in den blauen Himmel hinauf, wo die Wolken wie weiße Schäfchen langsam dahin zogen. Da war's ihm, als hätten die Bäume zu ihm gesprochen:„ Die Maria hat den Loner- Sepp geheiratet. Stör' ihren Frieden nicht." Was sollt so a armes Luder wie ich denn wollen, wenn's Madel derweil den reichen Bauer geheiratet hat!?" sprach er laut zu sich selbst und erhob sich, um langsam den Berg nach Hemhof hinabzusteigen. Es war richtig, was die Bäume ihm zugeraunt hatten. Und noch mehr! Sein Mutterle war aus Gram und Betrübnis gestorben, sein kleines Anwesen war unter die Gant gekommen und vom Loner- Sepp gekauft worden. Hundert Gulden lagen für ihn auf dem Gericht. Da hatte er sich' ne Art gekauft und war Holzerer geworden. Und Einspänner war er geblieben. Bei der Wab'n hatte er seinen Unterschlupf. Als er vor dreißig Jahren bei ihr unterstand, hatte sie schon graue Haare. Jetzt war sie schlohweiß und frumm, wie ein Baßbogen. Aber alleweil stieg sie noch in die Berge und sammelte Pilze und Kräuter und Wurzeln, die kein anderer kannte, und bereitete Tränke daraus, die gegen alle Gebresten des menschlichen Leibes halfen. Nur bei einer nicht, bei der Maria, der Ehefrau des reichen Loner. Sie fam in der ersten Zeit gar oftmals heimlich zu der alten Wab'n geschlichen und klagte ihr, daß sie so arg mit Herzschmerzen zu leiden hätt'. Da hat die Alte arg gelächelt und gemeint, das rechte Mittel dagegen wüßt' site schon, aber sie könnt's nit beschaffen das tönnt' nur a Mannsbild. Und wenn - Osterhase und Ostereier. W Von Eduard Aren't. oher stammt wohl der eigenartige Glaube an den Ger legenden Hasen?- Genaues weiß man darüber nicht; aber Freund Lampe mit dem Osterfeste in Verbindung zu bringen, lag sehr nahe, schon deshalb, weil zur Zeit des Auferstehungsfestes die ersten jungen Häslein draußen ihre possierlichen Sprünge machen. Dazu tommt, daß der Hase bei den Griechen und Germanen zu den geheiligten Tieren gehörte. Im Mittelalter galt das Eierlegen des Hasen als feststehende Tatsache. So findet sich in Ansbach ein beglaubigtes Protokoll über die eidesstattliche Erzählung eines Försters, der im Besitz einer derart begabten Häsin war. In dem Schrift: stück heißt es u. a.: „ Er( der Förster) habe den Hasen, als er anno 1755 mit seiner Frau, welche von Langenaltheim gebürthig, an Bartholomä auf dasige Kirchweih gegangen, unterwegs an enner Eichen auf einer pfälzischen Wildfuhr in der s. g. Haart gefangen und mit nach Hauß getragen. Dieser Haaß, den er mit Saamen und Getrend aufgezogen, seŋe so groß als eine andere Häsin der Wildnüß worden, und habe das frühe Jahr darauf im Monat Mary in einer alt hölzernen Truhen, worin es beständig gesperrt gewesen, ein En gelegt. Anno 1757 auch im Monat Mart habe solcher das 2. und im Monath April das 3., dann anno 1758 in obiger Zeit in eglichen Wochen nach einander das 4. und 5. En gelegt, welch 4 letztere ganz rund geformt gewesen. Von diesen 5 Eyern habe eines Herr Reichs- Erbmarschall Graf von Pappenheim geöffnet, worinnen nichts als weißes Wasser gewesen, und eines habe der Herr Forstmeister von Drechsel zu Wendelstein bekommen, die übrigen 3 aber habe er nebst der Häßin, die sie gelegt, nach Friesdorf geliefert." Aus diesem Schriftstück geht hervor, daß um die Mitte des 18. Jahrhunderts der Glaube an den Osterhasen schon verbreitet gewesen sein muß. Sonst wäre das Jägerlatein sicher nicht in eine amtliche Urkunde aufgenommen worden. Daß etwa 30 Jahre später der Brauch, Ostereier zu verstecken, gang und gäbe gewesen sein muß, geht aus einem Briefe Friedrich Matthissons aus dem Jahre 1783 hervor. Es heißt dort:„ Ich lernte Goethe an einem Tage zuerst perA AA AA sönlich kennen, wo seine Menschlichkeit sich ganz rein offenbarte. Er gab ein Kinderfest in einem Garten unweit Weimar. Es galt Ostereier aufzuwittern. Die muntere Jugend, worunter au eine Herder und Wielande waren, zerschlug sich durch den Garten und balgte bei dem Entdecken der schlau versteckten Schäße mitunter nicht wenig." Hierbei ist der Osterhase nicht erwähnt. Dagegen findet sich in einem um die Mitte des vorigen Jahrhunderts erschienenen Werkchen über Volkssitten folgender Passus:„ In einigen Gegenden Deutschlands hat sich noch ein seltsamer Gebrauch erhalten, dessen Bedeutung ziemlich rätselhaft und dunkel ist. Es wird nämlich im Volksglauben, und vorzüglich in der Anschauung der Kinderwelt, des Hasen als eines Eier produzierenden Tieres gedacht. In den Schaufenstern der Konditoreien erblickt man häufig Tiere dieser Gattung, aus Zucker verfertigt, in verschiedenen Größen aufrecht sitzend und rings umgeben von einer Menge von Eiern. Auch versteckt man die Eier, welche die Kinder zu Ostern erhalten, wenn möglich im Garten, wo sie dann von den Kindern gesucht werden müssen, und sagt alsdann, der Osterhase habe sie gelegt. Oft auch legt man zu den Eiern zuckerne Häschen in die Büsche, wo die Kinder die Eier finden sollen." Wenn man jetzt durch die Straßen der Städte schreitet, an den modernen Schaufenstern vorbei, so steht man allenthalben Freund Osterhase oder das ihm unterschobene Produkt, das Osterei. Hier ist's ein Aschenbecher, dort ein Briefbeschwerer oder eine Attrappe für Süßigkeiten. Seltener sind die Angebinde in luxuriöser Aufmachung. Da war es früher anders. Außerordentlich kostbar in jeder Hinsicht waren die Ostereier, die Zar Nikolaus I. seinen Günstlingen zu schenken pflegte. Feinster Kristall stellte das Weiße des Eies dar, während die Stelle des Dotters durch Goldstücke ausgefüllt wurde. Bei uns in Deutschland ist besonders die Attrappe beliebt, die das eigentliche Geschenk, Konfekt, Blumen oder Nippes verhüllt. Auch das künstlerische Bemalen der Eierschalen führt sich allmählich wieder ein. Ungleich sinniger aber ist und bleibt die Kunst im Hause. Mit Eierfarben und Zwiebelschalen, mit Marmorierpapier und Speckschwarten werden jene anspruchslosen Ostereier gefärbt, die wohl gerade ihrer Einfachheit wegen mehr von dem sinnigen Zauber der Ostergate an sich haben als die kostbarsten Stücke von Künstlerhand. AA Erwachen. uf ihrem weißen Lager, tief verhüllet, Im Schmerz erstarret ruht die Mutter Erde. Kein Tropfen schleicht von ihrer grauen Wimper, Kein Stöhnen dringt aus ihrem bangen Munde. Tot alles tot!- Gestorben ihre holden Blütenkinder, Entflohen alle süßen Waldessänger, Der Zuel vereist- der starke Štrom in Ketten. Da fallen aus den Wollen warme Tropfen, Die Himmelstränen rieseln auf ihr Antlig. AA Ein Beben geht durch ihre Brust- sie wacht! Primeln und Veilchen sprossen aus dem Boden, Ein Lerchenlied steigt jubelnd in die Lüfte, Mit Jauchzen schäumt der wilde Quell vom Felsen. Das große Wunder hat sich neu vollzogen: Sie lebt, ste blüht, die große Mutter Erde. Und aus dem Dom erklingt d : der Orgel Brausen, Vom Turme schweben mächt'ge Glockenklänge: Christus erstand! Sylvta BAAAAO zeften Weg n we w we Bipla av gun aqua venom quǝ эләрипшто но 5 лош in the man in the -uala au zesten Weg nach dem städtischen Schlachthof verbracht werMit dem Pferdemarkt verbunden ist eine Ausstell=| Reinhart. Sehr beschäftigt. ,, Warum radeln Sie nicht, Herr Doktor? Das Radfahren spart doch Zeit!" Ich habe viel zn viel zu tun und infolgedessen zu dieser Zeitersparnis gar keine Zeit." 2 A.: Bewiesen. Die dümmisten Leute sind für mich die, welche auf alles, was man sagt, mit einer Frage erwidern." B.: Glauben Sie?" lse uy agil ལ་ 190 avnq uo Schlimm. : uap| uan ա fi quo ag ng nahaa aaq quru oa unu jau un p EX aqualung Humoristische Blätter Betrübend. Ihr bester Freund ist mit Ihrer Gattin durchgebrannt? Das betrübt Sie wohl 1.hr?" „ Allerdings wird der doch nun mein Todfeind...!" Arzt: Ja, lieber Mann, Sie leben sehr einfach, Sie schnupfen nicht, Sie rauchen nicht und trinken auch keinen Alkohol, da weiß ich jetzt garnicht, was ich Ihnen verbieten könnte!" ( Alle Rechte für sämtliche Bilder und Terte vorbehalten. Abdruck verboten.) Wie Tobias Schlaumeier Vexierbild. -|||| Instruktionsstunde. ,, Was bedeutet das Wort Citadelle?" Soldat:„ Weil die, die drinnen sind viel zittern." Unter Geschwistern. 1 nier Wo ist der gestrenge Herr Ordinarius? Fataler Ausdruck. " Frau Schulze, Ihr Junge kam heute aber mit sehr schmutzigen Ohren in die Schule." Lehrer." ,, Ach, lassen Sie doch Gras darüber wachsen, Herr Schwester:„ Heute Abend haben wir eine Gans zum Diner!" Bruder:„ So! Du hast eine Freundin eingeladen?" Widerlegt. Herr: So einem Müssiggänger, wie dem v. Trollheim wollen Sie Ihre Tochter geben?" Prop:„ Wenn er meine Tochter hat,. Da gibt's feinen Müssiggang, da muß er' n ganzen Tag Kupons schneiden!" Verantwortlicher Redakteur: Dr. Karl Schaumburg, Berlin. Drud und Verlag von Georg E. Nagel in Berlin Schöneberg. Boshaft. schon vor langer Zeit im lenkbaren Luftschiff fuhr. ,, Ach, guten Tag Herr Baron, wie ich hörte, haben Sie sich ja verheiratet. Wo haben Sie denn Ihre Frau Gemahlin kennen gelernt?"" Auf der Eisbahn, gnädige Frau." " Ja, ja, da hat sich schon Mancher etwas geholt." Seine Auslegung. Freund: Wie Du nur an dieser langen Hopfenstange Gefallen finden kannst: die paẞt doch gar nicht zu Dir!" ,, Ach, was verstehst Du davon; und im Liede heißt's doch auch:, lieb, so lang Du lieben kannst!" 13 Be Nr. 49 Früh E habe Sofe der Philipp 1. Offiziere, der Land fammlung weit fie Inj.- Reg. gebots al Garnison 2. Die Man 3. Die zur den entla 4. Die Erja A Am 7. 1907, 1908 u tion der E Am 7. und 1904 de Waffen. und zwar: Am 8. Am 8. 2 1907, 1908 1 1904 der Sve Am 9 Am 9. lalwaffen un Erjabreserviste und 1900 de Am 11. und 1900 de Waffen, einfa Am 11. Für die Am 20 Waffen der S ten Bea Gießen: 1. Aufgebo der Ersatz ter Nr. 1- Neue Beiträge zum Seelenleben der Tiere. a, meine Herren," begann der alte Förster Schwabbler, als die Gesellschaft vollzählig um dem Stammtisch im Grasenden Walfisch" versammelt war, es ist ja richtig, daß von den Dackeln die unglaublichsten Sachen erzählt werden, ob wahr oder erfunden lasse ich dahingestellt sein, aber allein gepachtet haben die Dackel den Hundeverstand denn nun doch nicht! Es gibt noch anderes Viehzeug, das ebenfalls Erstaunliches zu leisten vermag, wie mir wohl jeder zugeben wird. Als ich noch in Indien auf Leoparden pirschte er schwieg und blickte wie traumverloren vor sich hin. ,, Sie waren in Indien, Herr Förster?" fragte der Lehrer, ,, davon hat man ja nie etwas gehört!" „ Muß man den Leuten denn gleich alles auf die Nase binden? Sie glauben einem ja doch nichts, und wenn die Geschichte auch noch so wahr ist! Es handelt sich eigentlich weniger von den Leoparden, die in Indien wie bei uns die Kaninchen herumlaufen, sondern von den seltenen Eigenschaften eines meines Hundes, der diesmal zufällig kein Dackel, sondern ein echter unverfälschter weißer Fuhrmannsspit war. Ich hatte den Spitz bei meiner Abreise nach Indien von einem Bekannten erhalten, und so nahm ich denn die Töle Freitag hieß sie mit, wenn ich mir von dem kleinen Tier auch natürlich keinen Nußen versprach, jedoch wollte ich den Geber durch keine Ablehnung kränken. Der Spitz schien meine Gedanken zu erraten, denn er blinzelte mich oft an, als wolle er sagen: Warte nur, du sollst dein blaues Wunder erleben! Und so kam es auch, als wir endlich nach monatelanger Reiſe Indien erreicht hatten, war das zuerst kaum drei Faust hohe Tierchen ein Stöter von anderthalb Mieter Höhe geworden!" Dho," rebellierte der Doktor, Förster, Förster, wie können Sie so etwas behaupten." und Warten Sie's nur ab," meinte er ruhig, die Aufklärung folgt. Wir reisten nach Indien gerade am 22. Dezbr. ab, und der Herr Lehrer wird mir bestätigen, daß von diesem Termin ab die Tage zunehmen und immer länger werden!" Der Lehrer nickte geschmeichelt Bestätigung, Schwabbler fuhr fort:„ Nun also! Da mein Hund Freitag hieß, nahm er natürlich auch zu und wurde immer länger und größer, wie die übrigen Wochentage ebenfalls. Ich will jedoch gleich hier einschalten, daß er auf der Rückreise, die zufällig am 22. Juni angetreten wurde. mit den nun ja wieder abnehmenden Tagen gleichfalls abnahm und immer kleiner wurde, bis er endlich seine jezige Größe erreicht hatte, wobei er stehen blieb, wahrscheinlich, weil die Zeit seines Wachstums vorüber war. Na, Ste kennen ihn ja alle, meine Tante hat ihn jetzt und gibt ihm das Gnadenbrot." Der Lehrer wollte etwas bemerken, aber der Förster fuhr schnell fort:" Als wir in Indien ans Land stiegen, sie mir der Tm Park. Fräulein( schmachtend zu dem neben ihm sitzenden Herrn): Ist das nicht eine Nachtigall die da flötet, mein Herr?" Herr: Ja... aber ich bin leider schon verheiratet!" Familienidyll und ich meine Jagden beginnen wollte, störte Hund ganz schrecklich, denn sobald die Leoparden den großen, weißen Spitz bemerkten, was seines blendenden Felles wegen schon von weitem geschah, rissen sie aus wie toll, und ich konnte nie zum Schuß kommen. Auch ein Beschleichen war unmöglich, ohne Hund fand ich als Neuling in dieser Art Jagd die Spuren nicht, und hatte der Spit eine gefunden, so leuchtete sein weißes Fell weit hinaus und verriet uns den Leoparden, die sich dann eiligst aus dem Staube machten. Der arme Spit fränkte sich sichtlich über sein Malheur, aber was half es? Dazu die Langeweile in Indien, meine einzige Unterhaltung bildete abends wenn ich allein am Lagerfeuer saß, ein Band Anekdoten und Wizze, den ich zufällig mitgenommen hatte. Wenn ich las, sah mir der Hund, der neben mir saß, immer mit ins Buch und las förmlich mit, wie mir schien, wenigstens bemerkte ich ab und zu, wenn gerade ein recht guter Wig vorkam, ein verdächtiges Zucken seiner Oberlippe, als ob er heimlich lache. Eines Abends hatte ich gerade wieder einen sehr guten Witz gelesen und amüsierte mich darüber, da höre ich hinter mir ein sonderbares Getön, ich sehe mich um Freitag sikt hinter mir und lacht— lacht buchstäblich. Ich merkte es wohl, daß er über den guten Witz lachen mußte, doch schlief ich dann bald ein. Als ich am andern Morgen erwachte, stand mein Hund vor mir denken Sie, wie am ganzen Leibe schön bunt gefärbt und gescheckt, wie ein Leopard. Hatte das kluge brave Tier sich in der Nacht scheckig gelacht, nur, um von den Leoparden für ihresgleichen gehalten zu werden! Und so war es auch. Ich erlegte nun eine Unmenge.- Endlich begaben wir uns wieder auf die Heimreise, und hier schenkte ich das Tier, den braven treuen Spiz, meiner Tante. Das ist die Geschichte, meine Herrn, Sie kennen ja alle den treuen Freitag, ohne den meine Tante nicht leben kann und der sie täglich bei ihren Spaziergängen begleitet!" Der Förster stärkte sich für seine lange Erzählung durch einen tüchtigen Schluck, der Lehrer aber, der schon lange etwas sagen wollte, begann: Herr Förster, sagten Sie nicht, der Hund sei ein Spit gewesen?" ,, Allerdings, ein richtiger echter Spit!" ,, Nun aber, der Hund Ihrer Tante, den wir ja alle kennen, ist ja doch kein Spitz, sondern ein Mops!" „ Ja, Herr Lehrer!" meinte der Förster überlegen ,,, sehen Sie, unsere Rückreise war sehr lang, und dabei äußerſt langweilig!" „ Nun und?" Nun, da die Rückreise so sehr langweilig war, hat sich der Spitz eben unterwegs so sehr nach allen Richtungeu hin gemopst, daß er schließlich einer geworden ist!". Verschnappt. Tr n Proschania. Herr: Ich werde nicht besonders wählerisch sein, ich will nur bald verheiratet sein, aber ich bitt' Sie kommen Sie mir nur nicht am Ende mit einer sogenannten Modernen!" Vermittler:„ Nein! Die ich Ihnen vorschlagen werde, die ist noch förmlich aus der guten alten Zeit!" fataler Doppelfinn. Im Sekundärbahnzug. Freundin( für sich): So eine Kokette, jedesmal wenn ein Zug von der entgegengesetzten Richtung kommt, da legt sie sich ins Fenster, und läßt sich von den vorüberfahrenden Herren abfüssen!" N. Stolz Vorsichtig. Bankier( der eine schon hübsch angejahrte Tochter, die noch ledig ist, hat, vor einer Tafel zum Diener): „ Und Johann, richten Sie die Tafel so ein, daß meine Tochter nicht wieder unter eine elektrische Glühlampe zu sitzen kommt!" Sprachstreit. Heunt is' hoaß." -„ Das heißt heiß, Haas ist ein Tier." „ Na, do sog' ma Hoos." - Das ist bei uns ein Beinkleid." Manst a Büchsen?" ,,' ne Büchse ist' ne Flinte." Na geht ma mit Enf Berliner Deitsch!" Kindliche Auffassung. Tante:„ Lieschen, in dem Koffer, den ich jetzt von der Bahn Holen lasse, habe ich eine große Schachtel Konfekt für Dich mitgebracht." ,, Tante, die ist wohl schon sehr alt?" 20 Erinnerung. Tante:„ Aber Lieschen, wie fannst Du das sagen? Die habe ich gestern für Dich gekauft." „ Aber Papa sagte doch, es fonimt eine alte Schachtel-!" Eine wichtige Frage. Klärchen:„ Mama, fann sich der Eisbär auch gebumfidelt fühlen?" Bei der Schmiere. Schauspieler:„ Herr Direktor ich habe doch zu dem Räuberhauptmann fein Kostüm." Direktor: Jch borge Ihnen meinen Sonntagsrock." Aktuell. Millionär( einem Gefängnisdirektor den großen Festsaal seines Schlosses zeigend):„ Nu, Herr Direktor, was sagen Sie zu der Zelle?" Kathederblüte. Professor( vortragend):„ Meine Herren, Moskau war die Stadt in Rußland, die die Kastanien der Freiheit von Napoleon aus dem Feuer geholt hat!" Starke Einbildung. Herr Norgelmeier( ein Haar aus der Suppe ziehend): ,, Das habe ich mir doch gleich gedacht... die ganze Suppe schmeckt nach Pomade!" Literatur schwach. Leutnant: ,, Wo waren Gnädigste denn gestern Abend?" Dame: m Theater, man gab Nathan den Weisen; Sie kennen dieses Lessingsche Stück doch auch nicht wahr?" Leutnant:„ Nathan der Weise? Hm, ja mir dämmert so was; war ja wohl so'n schlauer Hebräer aus ' m Mittelalter, war er nicht von Lowood'?" 197 Wie meint er das? Gattin:„ Diesen Sommer wird uns wohl meine Mutter auf einige Wochen besuchen." Gatte:„ Hat sie geschrieben?" Gattin: Nein, das nicht, aber ich habe so eine Ahnung, ich sehe sie im Geiste schon kommen." Gatte:„ Ach, Du siehst immer Gespenster." Liebenswürdige Empfehlung. " Was halten Sie von dem Advokaten Schlaumann?" Hm, für Zivilprozesse ist er nicht viel wert, aber wenn Sie mal einen Mord begehen oder einen Meineid, da kann ich Ihnen denselben nur empfehlen!" lus Maler:„ Nun, wie gefallen Ihnen meine Porträts?" Kritiker:„ Wahrhaftig- ich sah nie etwas ähnliches!" roßmutterlein, wenn ich so recht sie quålte, Daß sie aus alter Zeit erzählte, machte sinnend die Augen zu: ,, Schön war ich einst und so jung wie du Wurde umschwärmt und wurde verehrt, Wurde geliebt und wurde begehrt." Sab ich ihr dann in das blasse Gesicht, Sah die Wanger schlaff und ermattet, Und die Augen vom Alter beschattet, - Dann sprach sie leise:„ Das glaubst du wohl nicht? Weiß es noch heut': auf der steinernen Bank, - Rings schien die Sonne so hell, so blank ( Leuchtenden Blickes sah sie mich an) Ja, ja, er war ein schöner Mann War nicht keck, war still und gelehrt, Wurde von allen gelobt und geehrt Sun, und er fragte" Großmutter ward still, Als ob sie die Worte noch hören will Zerklingen aus grauer Erinnerung Großmutter war auch einst schön einst jung! esesen soweit sie sammlung at 59 1. Befreiung Appell d einzureich bei Bear jein. Dem Berüc stattfind 2. Jeder er geh ung be zubringe 4. Die Leu 3. Die M Stöde, zulegen. 5. Sämtlic Kontroll Militär fäumni Gieß Bes