า 1 54. hme, gabe. n, lage. her hmals 13 Reitang. difte indtion 670. 12 Grünberger Zeitung ( Grünberger Neueste Nachrichten.) ( Grünberger Tageblatt.) Lokal- u. Anzeigenblatt für die Gerichtsbezirke Grünberg u. Laubach. Enthält amtliche Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Grünberg und anderer Behörden von Oberhessen. Bezugspreis: viertel jährlich durch die Träger frei in Daus 1.85 Mr., durch die Post bezogen 1.50 Mr. * Expedition: Gießen, Seltersweg 83. Nr 35 Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Billigste unabhängige Lokalzeitung :: für Grünberg und Umgebung:: Der Heberollen- Auszug über die für's 4. Vierteljahr 1909 an die Versicherungsanstalt der Hessen= Nassauischen Baugewerfs- Berufsgenossenschaft zu zahlenden Prämien liegt während 2 Wochen von heute ab zur Einsicht der Beteiligten im Zimmer Nr. 2 offen. Gießen, den 21. Februar 1910. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Keller. Betauntmachung. Die unterzeichnete Verwaltung hat größere Quantitäten Kupferabfälle, Affumulatorenblei," Blei- Abfälle, altes Eisen und leere Delfässer abzugeben. Schriftliche Angebote bis zum 1. März 1910 erbeten. Gießen, 22. Februar 1910. Elektrizitätswerk und Straßenbahn der Stadt Gießen. Stolte. Befanatmachung. Das 4. Quartal Schulgeld für die Realschule, Höhere Mädchenschule und Gymnasialvorschule, ist innerhalb 8 Tagen bei Meidung der Beitreibung zu bezahlen. Gießen, den 23. Februar 1910. Stadtkasse Gießen. Peter. Bekanntmachung. In der Zeit vom 29. Januar bis 20. Februar 1910 wurde in hiesiger Stadt gefunden: 1 Medaillon, 1 Bierzipfel, 1 Sicher- heitsnadel, 1 Peiz, 1 Armband, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Handtaschchen, 1 Damenhut, 1 Kinderkragen, Damengürtel, 1 Capes, 1 Herrenuhr und Geld. 2 verloren: 1 Portemonnaie mit 12 Mt. Inhalt, 1 silberne Herrenuhr mit Weinzip, el, 1 lederner Brustbeutel mit 50-60 Mr. Inyalt, 1 goldener Zwicker, 1 schwarzer Damengürtel, 1 schwarz und grau gestreiftes Halstuch, 1 Füllsederhalter, 1 zehnmartschein, 1 schwarzseidener Da- menregenschirm, 1 Zwanzig- Warischen, 1 ledernes Portemonnaie mit 8-10 Mart Inhalt, 1 schwarzlederne Tasche mit 2 Portemonnaies und 4,81 Mr. Inhalt und 1 Bund Schlüssel, 1 Damenpeiz, 1 rotledernes Portemonnaie mit zirta 1 Mart Inhalt, 1 Zwanzigmarkschein, 1 Portemon naie mit 44,25 Mt. Inhalt, 1 schwarzer Damenpeiz, 1 rotledernes Portemonnaie mit 3-4 Mt. Inhalt, i Pferde= decke, 1 Herrenuhr mit Sickeikette, 1 schwarzes Damen- Por temonnaie mit 7-8 Mt. Inhalt, 1 rotes Balltuch und 1 grüngraues Capes. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.. The Abholung der gefundenen Gegenstände tann an jedem Wochentag von 11-12 Uhr vormittags und 4-5 Uhr nachBittags bei unterzeichneter Behörde, Zimmer Nr. 1, erfolgen. 32) Gießen, 20. Februar 1910. Großherzogliches Polizeiam t. Reinhart. Der Fall Welshofen. Kriminalroman von M. Kossak. ( Nachdruck verboten.) " Ich hoffe es sicher, mein liebes, gutes Kind", sagte fie." Wissen können wir Menschen in unserer irdischen Be chränktheit es zwar nicht, aber Gott im Himmel läßt den Unschuldigen nicht untergehen und den Schuidigen nicht ungestraft entkommen. Halten Sie an diesem Glauben fest ind harren Sie getrost der Zukunft." Noch einmal wiederholte Frida ihre Frage und wieder tat Paula ihr Möglichstes, um dem armen Ding Trost zu penden. Dann tüßte sie das Mädchen sanft auf die Stirn und verließ sie, sich seinen Dantesworten entziehend. „ Wenn das arme Herzchen wieder einmal gar zu schwer i, sagte sie, so besuchen Sie mich, für Sie habe ich immer Zeit. Hier haben Sie meine Karte mit meiner Adresse." Frida war es wirklich zu Mute, ais ob ein Engel bei ihr gewesen sei, der in ihre wunde krante Seele himmlijoen Frieden gegossen hätte. Erst hinterher kam es ihr zum Bewußtsein, daß die gütige Freundin ihr gar nicht erzählt, woher fie Felix Olfers tenne und worauf sich ihre Teilnahme an seinem Geschick gründete. Sie grübelte jedoch nicht viel darüber nach, denn die Hauptsache war es, daß Frau Hardegg es wirklich gut mit ihr, Frida und ihrem glücklichen Liebsten meinte. Das aber schien ihr außer ille Zweifel zu stehen, und um vieles erleichteter machte ie sich daran, ihre Vorbereitungen für ihr abendliches Aufreten zu beenden. Am selben Abend noch benachrichtigte Paula Brümmel Jabon, daß sie mit Frida Sasse die in Aussicht genommene Interredung gehabt hatte, worauf der Detektiv die junge frau besuchte und beide mehrere Stunden bei verschlossenen ren mit einander verhandelten. In der Folge gingen cnn verschiedene Briefe nach Toulouse ab, darunter einer cänen dortigen Detektiv, dessen Adresse sich Brümmel verhafft hatte und ein zweiter an die Optikerfirma Rouveau Toulouse. | Donnerstag, 24 Februar 1910 Inserate: die 44 mm breite Petitzeile 20 Pfennig. Reklame:, 90 W 80 Bellagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. " Telephon- Anschluß: Gießen, Mr. 369. 2. Jahrg. Das preuß. Wahlrecht ununnehmbahr! ununnehmbahr! ſten Anlaß, das flug ausgesonnene stompromiß anzuneh( Nachdruck verboten.) -h Berlin, 23. Febr. Die Wahlrechts- Kommission des wogeordnetenhaujes nahm den Kompromißantrag der Konservativen und des Zentrums gegen die Stimmen der Freisinnigen und Sozialdemokraten an und gestaltete d.e Regierungs- Vorlage dadurch so um, daß alle Bestimmungen über die dirette Wahl beseitigt und die bisherigen Vorschriften über die Wahl der Wahimänner wieder hergestellt wird. Wian schreibt uns nun darüber aus Berlin: Die Nationalliberalen in der preußischen Wahlrechtstommission haben zwar für den konservativ- tleritaten som promißantrag gestimmt, aber ihr diedner hat gleichzeitig erilart, daß jucy d.e nationalliberate Partei die desin.uve en jche.oung vorbehalte. Wir tonnen im Interesse der nationalliberalen Partei nur dringend wünschen, daß diese Entscheidung im nega tiven Sinne ausfallen möge. Aus den ersten Blick sieht es ja gewiß wie eine Stonzession an eine liberate Forderung aus, wenn die Konservativen das geheime Wah.recht jur die Urwählerwahlen einführen wol.en. Die„ Bossie 3." jagt denn auch, die Konservativen jeien nach linis um gefallen. Diese Auffassung ist aber, wenn man näher zusieht, vollständig unrichtig. Die stonjervativen sind eben eine fluge Partei, die nicht, wie es der Liberalismus zu seinem Schaden so oft getan hat, auf das Parteidogma und das Parteiprogramm schwort, sondern die den entjcheidenden Wert auf den prattischen Erfolgt legt. und Warum haben die Liberalen in den östichen Provin zen seit Jahrzehnten nur so wenige vandtagsmandate erhatten, obwohl doch, wie die Reichstagswahlen beisp.els weise in Niederschlejien, zeigen, liberale Wahlerschaft zur Genüge vorhanden ist weil es ihnen unmoglich war, aus dem platten Lande und in den kleinen Städten, die wirtschaftlich vollständig von den umliegenden Dorfern Gütern abhängig sind, die nötige Zahl von Wah.männern aufzubringen. Nun soll es nach dem konservativ- tleritalen Kompromis bei der indirekten Wahl, also bei dem System Wa ylmänner ihre Stimmen öffentlich abgeben. der Wahlmänner, verbleiben, und außerdem sollen die Es b.eibt nach wie vor die Schwierigkeit, die nötige Zahl der Wahimänner aufzubringen und was nüßt dann das geheime Wahlrecht der Urwahler, wenn die liberale Urwaylerschaft nicht genügend Wahlmänner hat, für die sie stim wählt würden, würden noch bei ihrer öffentlichen Stimmabmen tönnte? Selbst von den Wahimannern aber, die geseiner Stimme die Entscheidung abhängt, ob der kon, erva gabe der eine oder der andere umfallen, wenn gerade von tive oder der liberale Kandidat gewählt wird. In den Wahlkreisen, in denen das platie Land und der herrlichen bestehenden Wahlkreisordnung( auf die kleinen Städte den Ausschlag geben und dies ist dant diese kommen wir nächsten Samstag zurück. D. Red.) die Verfahren nicht die mindesten Fortschritte machen. Hingegen Mehrzahl würde also der Liberalismus nach dem neuen ist es im hohen Grade wahrscheinlich, daß das neue Verfahren in den Großstädten zu Gunsten der Sozialdemokratie wirken würde. Die sozialistische Urwählerschaft würde sich dant dem geheimen Wahlrecht in den Großstädten in noch stärkerem Maße beteiligen, als bisher. Die nötige Zahi von Wahlmännern in den Industrieorten aufzubringen, ist dank der Organisation der Gewerkschaften 2c für die So zialdemokratie eine Kleinigkeit. Auf beide Schreiben lief überraschend schnell Antwort ein. Der Detektiv, bei dem sich Brümmel nach dem Clown Long- Bell erfundigte, der im verflossenen Sommer in Tou louse auf einer eleganten Sommerbühne aufgetreten war, schrieb, daß der Clown sehr zurückgezogen gelebt und eigentlich nur mit einem alten indischen Händler verkehrt habe. Im übrigen war er fast stets bei sich zu Hause gewesen. Gegen Ende des Sommers hatte seine Wirtin ihn eines Morgens bewußtlos in einer Kammer gefunden, die an sein Zimmer stieß. Der Frau fiel es gleich beim Betreten des Raumes auf, daß in demselben eine eigentümlich atembeklemende Luft herrschte, gleich als ob dieselbe mit giftigen Gasen erfüllt sei. Sie öffnete jedoch sofort die Fenster, worauf die wi derlichen Dünste herauszogen. Der eiligst herbeigerufene Arzt schaffte den Ohnmächtigen in ein Strantenhaus, wo er lange zwischen Leben und Tod schweste, endlich aber genas. Leider nur litten seine Augen sehr durch seine Krantheit. Die Aerzte konnten sich dieselbe nicht erklären, da alle ihre Symptome ihnen seltsam und rätselhaft erschienen, und Long Bell wollte anfangs ebenfalls nichts über ihre vermutliche Ursache aussagen, und erst als man ihm Beobach tungen seiner Wirtin bezüglich der gasegeschwängerten Luft in seinem Zimmer vorhielt, erklärte er, daß er damit beschäftigt gewesen sei, eine Salbe herzustellen, die er stets brauchte, um seinen Gliedern Geschmeidigkeit zu verleihen, und daß er bei dieser Gelegenheit wahrscheinlich die nötige Vorsicht außer acht gelassen habe, was dann wohl die Veranlassung seiner Krankheit geworden sei. Er habe gerade noch Zeit gesunden, seine Chemikalien zu beseitigen, bevor er das Bewußtsein verloren. Da zurzeit gerade viel Patienten in dem Krankenhaus lagen und die Aerzte alle Hände voll zu tun hatten, forschten sie der Sache nicht weiter nach, um so mehr als auch Long- Bell bald daraus genas, verlor der Fall an Interesse für sie. Der Chef der Firma Rouveau jedoch schrieb, daß er sich der Augengläser, welche er für den Clown Long- Bell hatte anfertigen lassen, noch recht wohl erinnerte, da dieSo haben also die liberalen Parteien nicht den mindemen. Wohi aber haben sie jeden Grund, es abzulehnen. Und die Regierung? Sie ist durch die Taktik der Konservativen in eine arge Zwickmühle gebracht worden, denn sie hat ja die direkte Wahi verlangt, weil das indirette Wahlverfahren sich überlebt hat. Darnach also müßte die Regierung wohl die Kommissionsfassung ableynen. Auf der anderen Seite aber muß zugegeben werden, daß ihr durch die Ablehnung auch nicht viel geholfen ist, denn dann könnten ihre Gegner ihr vorwerfen, noch reattionärer zu sein, als die Stonservativen, die ja wenigstens stimmen wollen. Die Situation ist also in beiden Fällen einer teilweisen Einführung des geheimen Wahlrechts zu für die Regierung höchst fatal. Die nationalliberale Partei aber, wir wiederholen es, befindet sich nicht in der Zwangs lage der Regierung. Sie braucht bei der Kompromißgeburt nicht die Hebeammenrolle zu übernehmen. Hansa- Sund. Die erste Tagung des Gesamtausschusses des Hansa Bundes beginnt am 28. ds. Wits. mit einem Begrüßungsavend im Hotel Monopol zu Berlin, welcher mit einer Ansprache des Präsidenten des Hansa- Bundes Landrat a. D. Roetger eingeleitet wird. Die sachlichen Verhand lungen finden am 1. März im Langenbeckhause statt. Es werden rejerieren: Der Vorsitzende im Prasidium des HansaBundes Geh. Justizrat Prosessor Dr. Nie ßer- Berum, über " Entwickelung und Ziele des Hanja- Bundes", der Direktør des Hanja- Bundes, Oberbürgermeister a. D. Knobloch, über„ Die Vertretung von Handel, Gewerbe und Industrie in Parlamenten und Selbstverwaltungstörpern Deutschlands". Derselbe über„ Mittelstandsfragen und der Hansa- Bund". Die Schlußworte hat der Präsident des Hanja- Bundes, Ehrenobermeister Richt Berlin. Versammlung des Bundes der Landwirte. == Berlin, 21. Febr. Die große Heerschau, die der Bund der Landwirte alljährlich in diesem Monat abzuhalfüllung mußte der Zirtus fast eine Stunde vor Beginn der ten pilegt, fand heute im girfus Busch statt. Wegen UeberBerjammlung gesperrt werden. Es mochten etwa 6000 perten, als der Bundesvorsitzende Dr. Rösicte die Sigung ersonen, darunter zahlreiche Frauen den Zirtus bejezt halöffnete. Er warf einen Rückblick auf die Reichsfinanzreform, die er als nationale Tat feierte. Er sprach dann über die Erbschaftssteuer, die man zurückgewiesen habe, weil sie die heiligsten Empfindungen des deutschen Volles anzutasten drohte. Dem neuen Reichskanzler kommt der Bund der griff Freiherr von Wangenheim das Wort, der ebenfalls die ses Vertrauen rechtfertigen werde. Als nächster Redner erBund mit Vertrauen entgegen in der Hoffnung, daß er die Finanzreform zunächst berührte und weiter die Notwendigkeit betonte, daß ein gesunder Mittelstand dem Volle erhalten werden müsse. Dr. Hahn erstattete den alljährlichen Bericht, wonach dem Bunde 130 000 Mitglieder östlich und 178 000 westlich der Elbe angehören. Nur 1650 Großgrundbesizer zähle der Bund als Mitglieder. Es sei daher hin fällig, den Bund als eine Schöpfung der ostelbischen Großgrundbesizer hinzustellen. Mit einer Polemit gegen den Bauernbund, von dem man nicht wisse, woher er seine Mittel nehme, schloß Dr. Hahn seine Ausführungen. Inzwi schen war eine Resolution eingegangen, die dem Vorstande selben von einer Art gewesen waren, wie man sie nur ganz ausnahmsweise verlangte. Die Augenschwäche und Kurzsichtigkeit Long- Bells war Augenarzt hatte ihm jenen Kneifer verordnet. Am 24. Oteben eine sehr eigentümliche gewesen und ein berühmter | tober hatte er aus Wien von Long- Bell Auftrag erhalten, beim Niederfallen auf die Erde zerbrochen sei. ihm abermals einen solchen Sneifer zu senden, da der erste Weiterhin bekam Brümmel noch eine Zuschrist vom Einwohnermeldeamt aus Toulouse und eine andere vom Diwesen war. Der ersteren entnahm er die Tatsache, daß der rettor der Varieteebühne, bei der Long- Bell engagiert geClown in Neapel geboren sei, als Sohn eines englischen Gymnastilers und einer indischen Mutter, die zweite dagegen enthielt nur ein paar Mitteilungen, welche diejenigen des Toulouser Detektivs bestätigten. Das erste, was Brümmel tat, war, daß er sich durch Fürsprache seines Vorgesezten die Erlaubnis erwirkte, den suchen zu dürfen. ange lagten Felix Oifers in seiner Untersuchungshaft be= Er fand den jungen Mann dumps brütend vor seinem Tisch sitzend und den Kopf in die Hände gestützt, vor sich aber sonst dennoch keineswegs franthafte Gesichtsfarbe hatte hinstarrend. Er sah unsäglich elend aus, seine immer blasse, einen graugelben Ton und die schönen, dunklen Augen waren von breiten ,, blauen Ringen umgeben. Auch in der Kleidung schien er vernachlässigt. Dennoch vermochte alles dies nicht die Anmut und Feinheit seiner Persönlichkeit zu vernichten, ja vielleicht wäre er den Damen, deren Günstling er von jeher gewesen, in seiner jezigen Verdüsterung noch interessanter erschienen als sonst. Offers ein wenig den Kopf und schaute die beiden aus Als Brümmel und der Gefängniswärter eintraten, hob trüben Augen mißtrauisch an. „ Was ist?" fragte er verdrießlichf sprechen möchte", entgegnete der Gefängniswärter und zog " Ich bringe Ihnen hier einen Herrn, der mit Ihnen sich dann zurück. ( Fortsetzung folgt.) das Vertrauen ausspricht, die wirtschaftliche Entwickelung letzten Jahre eine glänzende Rechtfertigung der vom Bunde vertretenen Politik nennt und mit Genugtuung feststellt, daß diese Kenninis sich algayrna in den weitesten Streizen Bayn brechen werde. Die Einigteit dieser Stände sei eine natio= nale Notwendigkeit. Prosessor Suchsland- Halle wandte sich gegen Professor Hans Delbrück, Chefredakteur Dertel wies den Vorwurf zurück, daß die Konservativen mit dem Zentrum zusammengingen. Nach weiteren Reden wurde die oben erwähnte Resolution angenommen und alsdann die Generalversammlung geschlossen. Großh. Handelskammer Gießen. In der letzten Gesamtsizung waren anwesend die Herren: Kommerzienrat Heichelheim als Vorsitzender, Kommerzienrat Grünewald als zweiter stellvertretender Vorsigender, Dürbeck, Kommerzienrat Heyligenstaedt, Hoos, Noll, Ramspeck, Röhr, Rühl, Stammler, Wallach, Zurbuch und der Syndikus. Aus dem Bericht ist folgendes hervorzuheben: Neuerliche Klagen über die erschwerte Ausfertigung von Reise Legitimationstarten haben durch Verhandlungen mit dem Kreisamt Gießen ihre Erledigung gefunden. Gegen die von der Zentralstelle für die Landesstatistik beabsichtigte Herausgabe eines gewerblichen Gemeinde- Leritons für Hessen hat die Handelstam mer grundsäßliche Bedenken nicht geltend zu machen. Mit dieser Angelegenheit wird sich eine Vertreterkonferenz der Hessischen Handelskammern noch zu beschäftigen haben. Am 15. Januar d. Is. hat in Frankfurt eine Vertreter- Konferenz der Hessischen Handelskammern stattgefunden, die sich mit folgenden Fragen beschäftigte: Gemeinsame Eingabe an den ersten Ausschuß der zweiten Kammer der Landstände betr. Gesezentwurf über die Gemeindeumlagen, Bewilligung von Veredelungsverkehren, Ausschaltung des Zwischenhandels bei Vergebung von Lieferungen für den Staat. Der Verein der Detaillisten zu Gießen hatte an das Kreisamt Gießen als der in Betracht kommenden höheren Verwaltungsbehörde das Ersuchen gerichtet, zur Durch- führung der Bestimmungen der§§ 7 und 9 des Gesetzes gegen den uniauteren Wettbewerb eine ent= sprechende Anweisung zu erlassen. Das Kreisamt hatte nun die Anmeldefrist für alle Fälle auf 7 Tage herabgesezt und als Termine für die Ausvertäufe den 1. Februar bis 15. März und 1. August bis 15. September mit je 4wöchiger Dauer vorgeschlagen. Zur gutachtlichen Aeußerung über diese Abänderungsvorschlage auf gefordert, erklärte die Handelstammer, daß die von dem De taillistenverein vorgeschlagenen Monate Januar und Juli die geeignetsten Termine für die Ausverkäufe seien. Auch wurde in Uebereinstimmung mit dem Detaillisten- Verein eine je 14tägige Dauer der Ausverkäufe als völlig ausreichend bezeichnet. Schaffung eines internationalen Wechselrechts. Die auf den 13. und 14. April anberaumte Vollversammlung des deutschen Handelstages wird sich neben anderen Verhandlungsgegenständen auch mit der Frage der Schaffung eines internationalen Wechselrechts befassen. Der auf Veranlassung des Aeltesten der Kaufmannschaft zu Berlin von Kammergerichtsrat Dr. Felix Meyer ausgearbeitete Entwurf eines einheitlichen Wechselgesetzes ist nun von einer aus Sachverständigen bestehenden Sonderkommission des Deutschen Handelstages in 3tägiger Sißung in Anwesenheit von Vertretern des Reichs- Justizamis einer sehr ein gehenden Prüfung unterzogen worden. Die von dieser Sonderkommission zu dem Entwurfe gefaßten Beschlüsse finden die Zustimmung der Handelskammer. Die bei Beantwortung der Fragebogen zum Jahresberichte von einzelnen Firmen geäußerten Wünsche verschiedentlichster Art werden auf ihre Berechtigung u. Durchführbarkeit geprüft und je nachdem ihre Weiterverfolgung bezw. Ablehnung beschlossen. Der heutigen Nummer der Gießener Zeitung" liegt das illustrierte Blatt ,, Neue Lesehalle" bei. Lokales. Gießen, den 24. Februar 1910. /** Provinzial- Ausschuß. Kommenden Samstag, den 5. März, vormittags 9 Uhr, findet eine Situng des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Kiage der Ortskranten= tasse Gießen gegen die Ortstrantentasse Buzzbach wegen Unterstützung des Wilh. Becker 15. 2. Klage der Betriebstrantentasse der Domäne Marienburg gegen die Gemeindefrankenkasse La uba ch. 3. Gesuch des Konrad Dechert zu Alsfeld um Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft. ** Vom Hess. Staatsschuldbuch. Die Reichsbank gewährt vom 1. Januar 1910 ab Lombarddarlehen gegen Verpfändung von Schuldbuchforderungen. Hierfür kommen auch die im hessischen Staatsschuldbuch eingetragenen Forderungen in Betracht. Nähere Auskunft erteilt das Stoatsschu.dbuchbureau in Darmstadt. Die Benutzung des Staatsschuldbuches nimmt in steigendem Maße zu und ist wesentlich erleichtert worden durch die inzwischen beschlossene Gebührenfreiheit für alle Eintragungen und die Stempelfreiheit für alle im Inland ausgestellten, für Schuldbuchzwecke benötigten amtlichen Urfunden, Beschei= nigungen und Beglaubigungen. Bei dem Staatsschuldbuchaußerhalb bureau, wie bei allen Bezirkassen können des Großherzogtums bei allen Reichsbantanstalten Barbeträge angenommen werden, die entweder zum Ankauf von Schuldverschreibungen aller Zinsgattungen oder auch zur diretten Eintragung einer Buchschuld ohne gleichzeitigen Antauf von Schuldverschreibungen zu dienen bestimmt sind, letteres vorläufig jedoch nur für die 3½ und 4prozentigen Anleihen von 1909. !!; Die Betriebseinnahmen der preußischhess. Staatseisenbahnen haben im Januar 1910 gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres im Personenverkehr 3,5 Millionen gleich 10,01 Prozent, im Güterverkehr 6 Millionen gleich 6,37 Prozent und einschließlich der Mehreinnahmen aus den sonstigen Quellen 9,6 Millionen gleich 6,85 Prozent mehr betragen. Die Zahl der Sonn- und Feiertage war in beiden Jahren gleich. -g= E v. Arbeiterverein. Die Aufführung des fünfattigen Volksstückes„ Der Leiermann und sein Pflegelind" hatte sich eines außerordentlich starken Besuches zu erfreuen. Die Mitwirkenden taten ihr Bestes, so daß alles ausgezeichnet flappte und sogar einzelne Sachen geradezu vortrefflich gelangen. So versehlten denn die Leistungen auch nicht ihre Wirkung. Die Anwesenden folgten mit Interesse der Handlung und ließen sich willig mitreißen in Ernst und Scherz. Die Zwischenpausen wurden, mit Ausnahme der Restaurationspausen( in diesen wurde nur kulinarischen Genüssen gehuldigt) von einem verstärkten Streichquartett ausgefüllt und ernteten auch diese Mitwirkenden lebhajien Beifall des mit dieser Münze nicht sparsamen Publikums. tt Stadttheater. Auf die Benefiz- Vorstellung des Herrn Ober- Regisseur Hermann Balor am tommen den Freitag, zu der„ Klein Dorrit", Lustspiel nach einem Dickens'schen Roman gegeben wrd, sei nochmals aus drücklich hingewiesen. Das Stück ist früher einmal im Theaterverein mit Herrn Bauer von Frankfurt in der Titel- rolle gegeben worden und hatte damals starten Erfolg. Herr Batof hat dem Publikum so viele genußreiche Siunden bereitet und darf gerade feintomische Rollen wie den alten Dorrit- wir erinnern hier nur an seine glänzende * armat, 22. Gebr. Die Aussteliung sessi scher Privat- architetten im Gewerbemuseum wurde gestern vormittag durch den Vorsitzenden, Architekten Rohr- Worms, eröffnet. Die Ausstellung gibt eine ganz vor zügliche Uebersicht über die Güte und fünstlerische Gediegengeit der modernen Bautunst. Beteiligt an der Ausstellung sind etwa 50 Architetten der fünf Orisgruppen Darmstadt, Gießen, Mainz, Offenbach und Worms. Nach diesen Orts gruppen ist die Ausstellung auch übersichtlich geordnet. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung gedacht, die alljähr lich in einer der fünf genannten Städte stattfinden soll. Leiſtung im„ Dunklen Bunft zu ſeinen beſten Darbiet Dr. med. Wan be im. Um 20. Februar beging Prof. ungen rechnen, so daß wohl sicher auf ein gutbesuchtes Haus zu rechnen ist. Eine Wiederholung der Benefizvorstellung im Abonnement ist nicht vorgesehen. Am tommenden Sonntag Nachmittag werden„ Romeo und Julia" bei fleinen Preisen, abends„ Robert und Bertram" bei gewöhnlichen Preisen gegeben. tt Stadttheater. In der morgigen Benefizvorstellung des Herrn Oberregisseurs B af of wird die Titelrolle( Any Dorrit) von Frl. Ney gegeben werden. In anderen Hauptaufgaben sind die Damen Koch und Scholz, die Herren Mary, Goll, Norden, und in kleineren Aufgaben fast das gesamte Personal beschäftigt. Die SonntagabendAufführung von„ Robert und Bertram" verspricht eine überaus lustige zu werden, da durch verschiedene Einlagen, 3. reiche Abwechselung gesorgt ist. B. die der originellen übermütigen" Salomeparodie", für *)(* Vogelsberger Höhenklu b. In der im Hotel Vittoria stattgehabten Vorstandssitung des Gesamtvereins waren der Ehrenvorsitzende Oberforstrat Dief= fenbach- Darmstadt und die Vertreter der Zweigvereine zu Gießen, Alsfeld, Laubach, Lauterbach, Nidda, Hoherods- topf, Schotten und Darmstadt erschienen. Es wurde zunächst die Einweihung des Bismarckturmes auf den 4. Juni fest gesetzt. Der drohende Abbruch der sehr sehenswerten Kirche zu Helpershain führte ferner zu dem Beschluß, durch Bereitstellung von Mitteln das Gebäude der Kirche zu erhalten, die zu einem Vogelsberger Heimatmuseum umgestaltet werden soll. Daß der Verein auch rege bemüht war, Anhänger zu erwerben, konnte die Gründung eines Zweigvereins in Schlitz beweisen, wovon die Versammlung am Schluß noch Kenntnis nahm. ** Am Montag bekam ein Einjähriger der 9. Kompagnie des Kaiser Wilhelm- Regiments Nr. 116, der am 1. April abgehen sollte, von seinem Hauptmann wegen Differenzen drei Tage Arrest zudiktiert. Während nun aber der Einjährige nach Hause geschickt wurde, um vor dem Antritt der Strafe noch verschiedenes zu besorgen, änderte der Hauptmann seinen Entschluß und wandelte den Arrest in ein niedrigeres Strafmaß um. Der Einjährige stellte sich aber nicht zur festgesetten Zeit ein, und eine Nachfrage zu Hause ergab, daß er auch dort nicht mehr war. Seitdem ist er verschwunden und wird von der Kompagnie gesucht, am Dienstag erst durch Umfrage in der Stadt, gestern am Mittwoch, durch die ganze Kompagnie in der Umgebung. Der Einjährige ist der Sohn eines befannten Gießener Bürgers, der natürlich auch nach dem Verbleib des Vermißten die weitgehendsten Ermittelungen anstellt. es *)(* In einem hiesigen Restaurationslotal wurde ein ziemlich wertvoller Ueberzieher gestohlen, doch gelang bald, den Dieb in einem Handwerksburschen festzunehmen. Die auffälligen Angaben des Bestohlenen aber, der den Ueberzieher für 80 Pfg. gekauft haben wollte, berechtigen zu der Annahme, daß hier ebenfalls ein Diebstahl vorliegt. Aus Hessen und Nachbargebiet. ** Die Marburger Studenten wollen keine Universität Frankfurt a. M. 1500 Studenten zogen vor das Marburger Rathaus, sangen das schöne Lied" Burschen heraus" und überreichten dem Bürgermeister eine Adresse, in der Protest gegen die Errichtung einer Universität in Frantfurt a. M. eingelegt wurde. Der Bürgermeister dantte für die Treue der Studentenschaft gegen die alte Marburger Universität. * Nidda, 23. Febr. Die Personentunnels an unserem Bahnhof sind vollendet, die Straßenunterführung konnte schon dem Betrieb übergeben werden. Der ganze Bahnhof geht der Vollendung entgegen. * Alsfeld, 23. Febr. Die von der Eisenbahnverwaltung gepiante Erweiterung unseres Bahnhofes ist auf große Schwierigkeiten gestoßen. Die Lagerplaßbesizer for dern für den Quadratmeter 40 mt. Es wird also zur Ent eignung geschritten werden müssen. Damit ist auch der Bahnbau Alsfeld- Nieder- Aula in weitere Form gerückt. Die ebenfalls geplante neue Bahnlinie von Nieder- Aula nach Schliß wird jeßt vermessen und abgesteckt. * Lauterbach, 23. Febr. Die Masern- u. Scharlach Erkrankungen nehmen einen bedenklichen Charakter an. Die Volksschule in Lauterbach wurde geschlossen, nachdem sie in der Nachbargemeinde Maar bereits schon vor acht Tagen geschlossen werden mußte. Auch in Angersbach, Laudenhausen und Frischborn sind Erkrankungen vorgekommen. Die Bezirksspartasse erwarb einen Bauplatz in der Bahnhofstraße, um ein eigenes Gebäude zu errichten.- Im Nachsommer wird hier eine landwirtschaftliche Ausstellung verbunden mit einem allgemeinen Volksfest stattfinden. * Lauterbach, 23. Febr. Eine Gesellschaft ist in der Bildung begriffen, die 120 000 Mt. Kapital aufbringen und dafür 120 000 Quadratmeter Gelände der Sommer= frische Hochwaldhausen erwerben und vorläufig 3 Logierhäuser mit 15 Zimmern erbauen will. * Büdingen. Dem Ansinnen der Regierung, ihr die entworfenen Projekte zur Ausnüßung der Wasserkräfte des Seemenbachtales zu überlassen, wurde vom Stadtvor= stand nicht stattgegeben, da die städtische Lichtfrage noch nicht geregelt ist. Die Regierung hat die Absicht, die Projekte auszuführen und bei Allenrod einen Stauweiher anzulegen. Ein großer Wald ist bei Langenberghain abgetrieben worden. Der Abtrieb geschah im Interesse der Landwirtschaft, da man bei der Feldbereinigung feststellte, daß sich das Gelände vorzüglich zu Ackerland eignet. Von Haus zu Haus wird die„ Gießener Zeitung" jest gebracht und wiederum sind von vielen Seiten uns Nachrichten zugegangen, daß Einteilung und Inhalt derselben auch die Annoncen! mit großem Interesse durchgesehen werden. Einige Inserenten bestätigten uns, daß ihre bei uns aufgegebenen Annoncen von großer Wirkung waren. Der Verlag. Doctor Honoris causa der philosophischen Fakultät Königsberg in Schwanheim seinen 70. Geburtstag. Er wurde in Alsfeld geboren, sein Vater war Pfarrer. Wilhelm Kobelt bezog in Gie= Ben das Gymnasium und die Universität, 1862 legte er das medizinische Staatsexamen ab. 1866 bis 1869 war er als prattischer Arzt in Biedenkopf tätig, von da ab lebte er dauernd in Schwanheim, wo er bis 1881 praktizierte. Seine außerordentlich zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen bewegen sich vorzugsweise auf dem Gebiete der Mollustenkunde, auf dem Sobelt eine der ersten Autoritäten ist. * Rüsselsheim. Hier feierte Frau Adam Opel Witwe, die Mitbegründerin der Opel- Werte, ihren 70. Geburtstag. Die Arbeiterschaft der Opelwerke ließ durch ihre Wertmeister und Beamten ihre Glückwünsche übermitteln. Der Großherzog ließ der Jubilarin seine Photographie mit eigenhändiger Widmung überreichen. * Goddela u. In der jüngst hier stattgefundenen Versammlung von Milchproduzenten des ganzen Rieds betonte u. a. Detonomierat Fritsch, daß die Landwirte nicht den Konsumenten die Milch verteuern wollten, man wolle nur die Verdienste des Landwirtes und des Zwischenhandels in das richtige Verhältnis bringen. Nach weiteren Ausführungen des Vorsitzenden der Frankfurter Milchver= faufsvereinigung, Herrn Viehmann- Rumpenheim, wurde nach längerer Besprechung folgende Resolution angenommen: Die Versammlung erklärt unter allen Umständen auf einer Milchpreiserhöhung bestehen zu müssen, da der bisher gezahlte Preis in teinem Verhältnis zu den heutigen Produktionskosten steht. == Frankfurt a. M., 21. Febr. Die Eingemeindungs- Vorlage betr. die Stadt Frankfurt a. M., bei der es sich um die Eingemeindung des großen Landtreises handelt, wurde im Abgeordnetenhause mit 12 gegen 9 Stimmen angenommen. Gerichtssaal. Staffammerr. Gießen, 22. Februar 1910. Der in Kirtorf wohnhafte Schäfer Otto Werner aus Langd und sein in Weiboldshausen wohnender Bruder Heinrich haben bei Gettenau einem Schafhändler 18 Hämmel aus dem Pferch gestohlen. Zehn wurden an einen Gießener Meßger für 280 Mart veriauft und die andern nach Kirtorf verbracht. Otto Werner, der wegen eines gleichen Falles bestraft ist, bekam 2 Jahre Gefängnis mit fünfjährigem Ehrverlust. Sein Bruder kam mit 6 Monaten durch; jedem wurde ein Monat Untersuchungshaft angerechnet. Als der Feldschütz Post in Büdesheim den Taglöhner Wilhelm Keiling nachts beim Entwenden von Aepfeln betroffen hatte und am andern Tag zwecks Feststellung, wie viel gestohlen worden ist, in die Wohnung des Keiling fam, bot ihm die Frau 20 Mt. an, sails er keine Anzeige erstatte. Keiling selbst beschwerte sich über den Schüßen beim Streisamt und behauptete, er steye in unlauteren Beziehungen zu verheirateten Frauen. Das Kreisamt stellte Strafantrag und Keiling fam wegen Beleidigung und seine Frau wegen Bestechung unter Anklage. Keiling erhielt 1 Monat Gefängnis und die Frau 1 Woche. Der Hausbursche August Kaiser aus Oberthulba war in einem Gießener Institut beschäftigt. Bei seiner Entlassung betam er einen Scheck über 7 Mark Lohn, den er in 7000 umänderte und der Bank vorlegte. Er wurde zurückgewiesen und angezeigt, was Anklage wegen Urkundenfälschung und Betrugsversuchs zur Folge hatte. Er wurde zu 3 Wochen Gefängnis abzüglich 14 Tagen Untersuchungshaft verurteilt. Die Hunde des Zuckerwarenfabrikanten Hch. Krämer in Gießen, haben nach Angabe der Nachbarn nachts geheult, weshalb er einen Strasbefehl über 8 Mart bekam, auf dessen Einspruch das Schöffengericht die Strafe auf 4 Mark festsette. Er bestritt, daß dieses seine Hunde ge= wesen sind und legte Berufung ein. Das Urteil wurde aber bestätigt, da die Zeugen bei ihren früheren Behaupt ungen blieben. Der Bäcker Karl Dieß aus Eichelsdorf hat in Langgöns gebettelt. Das Schöffengericht diktierte ihm neben 3 Wochen Haft das Arbeitshaus zu. Auf seine Berusung wurde kein Gewicht gelegt, da alle Voraussetzungen zur Ueberweisung vorliegen und das Urteil bestätigten. Aus aller Welt. -h Bonn a. Rih. Der Senat der Universität Bonn hat einstimmig beschlossen, die im November v. Js. verhängte Suspension des Korps Borussia am 28. Fe bruar auszuheben. -h Stuttgart, 22. Febr. Der hier abgehaltene außerordentliche Parteitag der deutschen Volkspartei war aus Württemberg, Baden, Bayern und Frankfurt a. M. zahlreich beschickt. Der Parteitag beschloß mit allen gegen Die 6 Stimmen, den Beitritt zu der vereinigten Linken. sechs ablehnenden Stimmen waren hauptsächlich Bayern unter Führung von Dr. Quidde. Zum ersten Vorsitzenden des Zentral- Ausschusses der neuen Partei soll der Landtags= abgeordnete Funk Frankfurt a. M. gewählt werden, zum stellvertretenden Vorsitzenden der Abg. Payer. Die konstituierende Versammlung der neuen Partei soll am 6. März in Berlin abgehalten werden. Am Schluß der Tagung wurde noch eine Resolution angenommen, in welcher den norddeutschen Parteigenossen die Sympathie und Unterstützung im Wahlrechtskampf in Aussicht gestellt wird und in welcher gegen die Aeußerung des Reichskanzlers über das Reichstagswahlrecht scharf protestiert wird. == Hamburg, 23. Febr. Der frühere Reichstags= abgeordnete Schack ist schon seit Ende der vorigen Woche in die Frrenanstalt Friedrichsberg und zwar als Pensionär eingezogen. Die Sache wird in Hamburg sehr geheim gehalten. Mit der Pflege des früheren Abgeordneten ist ein durchaus zuverlässiger und verschwiegener Beamter betraut worden. h Posen, 23. Febr. Major Weidtmann, der Kommandeur des 3. Bataillons des Infanterie- Regiments Nr. 37 in Krotoschin und Leutnant Seiffert, der Adjutant des 3. Bataillons werden als Instruktions- Offiziere in die türVische Armee eintreten. Major Weidtmann soll die Führung eines Regimentes in Saloniti übernehmen. h- Berlin, 23. Febr. zum Nachfolger an Stelle des Grafen von Tattenbach als deutscher Botschafter in Madrid ist der Gesandte in Lissabon, Prinz Max zu Ratibor und Corvey ausersehen. Sa mida hat fi Harem heu führt word - N haus nahm Rüdficht au Kontre Admi !! Su der Arbeiten der Strede gegangen. D 315 390 Mt nur das Si Mt. Untersch - Ka schen Vorit Film Feuer urfachte eine dem fich viel in dem entste bollständig n Präsiden gang zahlr lebens des Handschreibe Tagesor febes.- R lage unter& ordentlich gef hojes.- A die Kommi noch zuftim ( Rp.) und D JA Re N jeum elten & bor iegen ellung stadt, Ort Die abrProf. a Der theim Doren, Die te et oat et lebte Bierte. blita Mol en ist. Opel Ge ihre tteln. e mit denen be nicht wolle nhan iteren Uber E urde men: einer ge= ProeindDer es ndelt, n an 910. aus nder I 18 inen dern giới ünj= Laten rechLagepfeln wie fam, er= Deim hunStraf Frau Nonat Iba Entn er e zu den urde ngser in ge= tam, uj 4 ge= wurde hauptt in ihm Bengen Bonn ber= Fe tene war M. Jegen Die n unn des tags= zum fonMärz agung h Saloniti, 23. Febr. Der Zustand Abdul Hamids hat sich verschlechtert. Der Exsultan ist samt seinem Harem heute am frühen Morgen nach Konstantinopel überführt worden. dann an die Budget- Kommission. Es folgt die Weiterberatung des Etats des Reichsamts des Innern. Abgeordn. Graf Carmer- Zieserwis( tons.) wünscht, daß die Pensionsversicherung der Privatangestellten endlich nach noch Möglichkeit gefördert werden möge. Redner bringt -h- New- Yort, 21. Febr. Das Repräsentanteneinige Wünsche zur Sprache, und verhält sich in seinen weihaus nahm einstimmig den Antrag, den Kapitän Peary mit teren Ausführungen ablehnend gegen einen Zentrumsantrag Stücksicht auf seine Verdienste als Nordpol- Entdeder zum Kontre- Admiral zu ernennen, an. betreffend Sicherung des Koalitionsrechtes der Arbeiter, nimmt ferner Stellung gegen einen Antrag Brandys zu Gunsten des Koalitionsrechtes der Landarbeiter und empfiehlt eine von seiner Frattion beantragte Resolution, den Meiereien zu gestatten, die ununterbrochene Ruhezeit für das ganze Jahr auf täglich 8 Stunden herabzusetzen. Auch die allgemeine Sonntagsruhe vertrage auf dem Lande eine Einschränkung. Abg. Stresemann( natl.) wünscht keinen Zolitrieg, dagegen stärtere Rücksichtnahme Frankreichs auf unsere Interessen. Redner geht in seiner weiteren Rede zur Sozialpolitik über und erklärt, seine Freunde würden für prattische Sozialpolitik stets zu haben sein. StaatssetreVermischtes. !! Submissionsblüte. Bei der Ausschreibung der Arbeiten für die Anlage eines zweiten Geleises auf der Strecke Remagen- Ahrweiler waren 25 Angebote eingegangen. Der Höchstfordernde hatte sich die Geschichte mit 315 390 Mt. berechnet, während der billigste Submittent nur das Sümmchen von 122 123 Mart forderte. 193 267 Mt. Unterschied! was liegt daran? - - Kallao( Peru). Während einer finematographischen Vorstellung im städtischen Theater Urüllo fing ein Film Feuer, der Brand breitete sich schnell aus und verursachte eine ungeheuere Panit unter dem Publikum, unter dem sich viele Kinder befanden. 50 Personen wurden in dem entstehenden Gedränge getötet. Das Theater brannte vollständig nieder. Deutscher Reichstag. 42. Sigung vom 23. Februar. Präsident Spahn macht Mitteilung von dem Eingang zahlreicher Beileidstundgebungen anläßlich des AbLebens des Präsidenten Grafen Stolberg, darunter ein Handschreiben des Kaisers. Tagesordnung: Erste Lesung eines Reichs- Kontrollgesetzes. Reichsschatzsetretär Wermuth empfiehlt die Vorlage unter Hinweis auf den mit den Jahrzehnten außer= ordentlich gestiegenen Umfang der Arbeiten des Rechnungshofes. Abg. Görde( natl.) beantragt Ueberweisung an die Kommission. An der Debatte beteiligen sich dann noch zustimmend die Abg. Nacken( Zentrum), von Gamp ( Rp.) und von Richthofen( kons.). Der Entwurf, geht den erſtüt nd in er das Stags Woche fionär m ge ift ein etraut tom Nr. des türFührStelle n Maatibor - Das Vertrauen der Hausfrauen besitzt MAGGI Schutzmarke + Kreuzstern well es hält, was es verspricht. Man hüte sich vor Nachahmungen! tär Delbrück weist die Vorwürfe gegen die Reichsregierung zurück, als seien die Interessen der Export Industrie nicht genügend bei dem Abschluß von Handelsverträgen gewahrt worden. Ein Reichstartellgesetz, führt der Minister weiter aus, sei leichter verlangt als ausführbar. Es sei besser mit einem solchen Gesez noch einige Jahre zu warten. Redner verbreitet sich dann über unsere Handelsbeziehungen zu Schweden, mit dem der Handelsvertrag demnächst verlän gert werden soll, mit Kanada, Japan und Frankreich. An einem Geseßentwurf betreffend die Pensions- Verhältnisse der Privat- Angestellten werde herangetreten werden, sobald die neue Reichsversicherungsordnung erledigt sei. Nach weiteren Ausführungen der Abgeordneten Brejski ( Pole) und Rieseberg( w. V.) der für den Mittelstand eintritt, vertagt sich das Haus auf heute Donnerstag 1 Uhr. -h- Berlin, 22. Febr. Um die Fertigstellung des Etats zu ermöglichen, wird der Reichstag nicht schon am 18. März in die Osterferien gehen, sondern bis in die Charwoche hinein tagen. Die Ersatzwahl für den 1. Präsidenten ist auf Dienstag, den 1. März festgesetzt worden. Parlamentarisches aus Hessen. Der Zusammentritt des Plenums der Zweiten Kammer ist für den 2. März in Aussicht genommen; die Beratun gen sollen so gefördert werden, daß die Erledigung des Staatsbudgets rechtzeitig vor dem 1. April erfolgt. Ueber die bess. Finanzlage fand am 18. Febr. vormittags eine vertrauliche Besprechung des Finanzaus= schusses der zweiten Kammer mit den drei Ministern und anderen Vertretern der Regierung statt, wo hauptsächlich das Erposee des Finanzausschusses der Ersten Kammer zur Beratung stand. Ueber die Stellung der Regierung soll ein ausführliches Schriftstück an die Blätter verschickt werden. Die beste Tasse Thee Der Gesetzgebungsausschuß der zweiten Kammer hielt am Dienstag nachmittag gemeinsam mit den Herren Staatsminister Dr. Ewald und Ministerialrat Lorbacher eine Beratung über die Novelle zum Notariat 3- gese, die vom Ausschuß eingehend beraten und mit unwesentlichen Abänderungen genehmigt wurde. wird zubereitet von Dr. Wegener's Thee, und vor dem Schin fengehen getrunken. Dadurch erhält man gute Verdauung und guten Stuhlgang, das Blut wird gereinigt und der Schlaf wird ein gesunder sein. Preis Mart 1.50 das Pacfet, in allen Apotheken zu haben, wo nicht, wende man sich an die Ferromanganingesellschaft, Frankfurt a. M., Kronprinzenstraße 55. Dr. Martin Krieg Der zweiten Kammer ist der Entwurf einer Novelle zum Urkundenstempel- Gesez zugegangen. In An= lehnung an das preußische Gesetz vom 26. Juni 1909, das einesteils wichtige neue Stempelabgaben, andererseits Erhöhungen bestehender Stempelabgaben brachte, sieht der neue Geseßentwurf eine mäßige Erhöhung der Stempelsäße und der einzelnen Tarifpofitionen vor. Bulgarische Kriegsbereitungen. -h Rom, 24. Febr. Ein höherer türkischer Staatsmann erklärte einem Redakteur des Couriere d'Italia, die Türkei werde Griechenland fein Haar trümmen und alle ihre Kräfte gegen Bulgarien fonzentrieren. Dort sei die Gefahr. Bulgarien müsse vernichtet werden, wenn die Türtei leven und sich entwickeln wolle. In wenigen Wochen werde die Türkei eine halbe Million Soldaten betsammen haben und im Sommer ihren Plan verwirklichen. = h Sofia, 23. Febr. Vorgestern ereignete sich bei dem Grenzposten Lilkowo im Gebiet von Tamrajch ein Grenzzwischenfall zwischen bulgarischen und türkischen Posten. Es tam zu einem Kampf, der bis gestern Abend gedauert hat und bei dem türkischerseits Artillerie angewandt wurde. Der beim bulgarischen Kriegsministerium eingegangene Bericht weiß weder etwas über die Ursache, noch Einzeldeiten des Zusammenstoßes zu melden. An offizieller Stelle wird dem Zwischenfall teine große Bedeutung beigemessen. Wegen der noch immer gereizten Stimmung der Bevölkerung fann er jedoch leicht ernste Folgen haben. Neues Hochwasser. == Köln, 24. Febr. Der Rhein ist erneut infolge der Regengüsse der letzten Tage start gestiegen. Die Begelhöhe beträgt 4½ Meter. Auch vom Oberrhein und seinen Nebenflüssen wird startes Steigen gemeldet. Die Mosel stieg um 1 Meter. Im ganzen Moselgebiet mußten viele Betriebe die Arbeit einstellen. Auch die Wasser der L a hn und ihrer Nebenflüsse sind start gestiegen. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Medizin. und techn. Drogen, Chemikalien, Materialwaren, Chemische Spezialitäten eigener Fabrikation Otto Sansei, Gießen, Gegründet 1883. Seltersweg 39. Fernspr. Nr. 45 Klein und Großhandel. Auskunft über chem. technische Fragen Bo= Die Deutsche Ammoniat- Verfauss- Vereinigung in chum hat der heutigen Ausgabe einen Prospert beilegen lassen, der für Landwirte besonders von großem Interesse ist. Grosse Ersparnis!! Anzüge Feinste Molkeret Butter kostet 57. 1,50 Sanitas Pflanzen Butter kostet Mt.-.88 bester Molkerei- Butter- Ersaß. Mt.-. 62 Sie ersparen also an 1 Pfund Zu haben: f.Knaben u.Herren fertige I Jasper, Diczstr, 6 II Bersteigerung. Samstag, den 26. d. Wits.. nachmittags 3 Uhr, werden im Pfandlo al Seltersweg 11 verstei1 Gekretär, 1 Kaſſenſchrank, Institut für technische Beratung Reformhaus Neuenweg Nähe Kreuzplatz eta Cecilia delle donn Ständiger technischer Beirat von Behörden, Berg-, Hütten- u. Walzwerken, Textilfabriken, Elektricitätswerken etc. Revisionsstelle für elektr. Anlagen. Elektrotechnische Versuchsstation. Hauptstelle, gegründet 1889: Magdeburg- S. Geschäftsstelle für Oesterreich- Ungarn: Friedland i. B., gegründet 1904. Vertretung für Russland: Oberingenieur Claudius Zemann, Lodz, Wolczanskastrasse Nr. 220. Vergebung. Für die Gr. chirurgische Univ. Klinik in Gießen sollen auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden: für das Rechnungsjahr 1910 a) die Lieferung von ca. 500 3tr. Nußkohlen und 10 000-12 000 3tr. Hüttentots; 1 Wagen, 1 Schreibtisch, Schränke, Kommode, Tische, Sofas u. a. m. Gießen, den 21. Februar 1910. Johann, Gr. Pfandmeister, Gießen. Geld- Darlehne 5% evtl. ohne Bürg, an jed, auf Wechsel, Schuldschein, Wertpapiere, auch Ratenabzahlung gibt Central- Büro, Berlin Nr. 24, Oranienburgerstr. 7. Rückp. jed. Stand. verdien. b) die Lieferung von 1. Backwaren, 2. Fleischwaren, 3. Spezereiwaren, 4. Kaffee, 5. Milch, 6. Butter, 3-20 Mk. tögl tönn. Berson. 7. Gier, 8. Bier, 9. Verbrauchsgegenständen, 10. Nebenverd. d. Schreibarb. häusl. Schreibmaterialien, 11. Bürftenwaren, 12 Scheuer- Tätigkeit, Vertretung. usw. Näher tücher, 13. Seife, 14. Soda, 15. Bohnerwichse, Erwerbszentral.t. Frankf.a. M. 16. Porzellan- und Glaswaren und 17. Eis; c) die Abgabe von Knochen, Lumpen und Gespül; für die Rechnungsjahre 1910, 1811 und 1912. d) die Fensterreinigung und das Entleeren der Müllgruben. Die Bedingungen liegen vom 24. d. Mts. ab auf dem Verwaltungsbureau an den Wochentagen nachm. bon 3-5 Uhr offen. Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermine Samstag, den 12. März 1910, vorm. 11 Uhr einzureichen. Proben der unter a und b 3, 4, 8 bis 16 bezeich Versandgeschäften : Wiederverkäufern: stehen unsere reichhaltigen Collectionen in Kleiderstoffen Waschstoffen mit billigsten Engrosprsisen gegen Aufgabe von Referenzen ; zur Verfügung::: neten Gegenständen find den Angeboten beizufügen. Steigerwald& Kaiser Zuschlag erfolgt innerhalb 14 Tagen nach dem Ecöffnungstermine. Gießen, den 21. Februar 1910. Gr. Direktion der chirurgischen Univ.- Klinik. Poppert. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- u. Brotpreise am 21. Februar. Höchfte Schlachtbtehpreise Frankfurt a. M. Cavalier Crême Fleischpreise in Frankfurt a. M. in Steken Ochsen Kälber Schweine 50 kg Schlachtgewicht 41-45 m. 1½ kg 76-84 Big. ist das beste Putzmittel 1/3 M 52-55 Pf. 60. 72-76 A " do. 541-56 do. 80-96 " " MESSMER'S AUSGEWÄHLTE FEINE THEE: SORTEN 100g Pakete 055 Mk- 140 Mk Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen 100 kg 23.50 M. 17.25 M. Brotpreise in Bieken Weisbrot 2 kg 62 f Schwarzbrot 2 kg 54 f für feineres schwarzes Lederwerk! Färbt nicht ab! Lässt keine Nässe durch und macht das alltägliche Putzen der Schuhe unnötig! la Dosen à 10 und 20 Pfennig überall vorrätig! Fabrik: Union Augsburg. Kolosseum Gießen. Die verehrl. Mitglieder unserer Bank werden zu der am Heute Donnerstag Familienabend, dazu Dienstag, 1. März cr., 8%, Uhr abends, das großartige Spezialitäten- Brogramm fowie im Saale des Hotel Einhorn stattfindenden Dupre's Raubtier- Gruppe. Morgen Freitag, den 25. Februar 1910 Die Fahrt im Höllenkessel über einem Löwenzwinger mit Löwen. !!! Noch nie hier in Gießen geboten!!! Gastspiel Otto Reutter 5, 6. und 7. März. In den vorderen Restaurationsräumen bet fretem Eintritt Familien- Konzert des Wiener Damen- Orchesters ,, Prasiana" 3. Tag. Hungerfünstler Sacco 3. Tag. direkter Eingang von der Straße. Es ladet ergebenst etn Albert Rappmann. Stein's Garten, Giessen. Donnerstag, den 3. März, abends 8 Uhr, Séance des berühmten Antispiritisten F. Cumberland Interessante Probleme: Die Macht der Suggestion. Spiritismus und Antispiritismus. Telegraphie. Gedankenlesen. Wunder des menschlichen Gehirn's. Anormales Gedächtnisvermögen. Rechenkünste. Psychologische Studien etc. etc. Mysteriöse Demonstrationen in fabelhafter unbegreiflicher Vollendung. Aufklärende Worte. Karten im Vorverkauf zu Mk. 1.50( nummeriert) und Mk. 0.80( nummeriert) in der Musikalienhandlung Ernst Challier( Rudolph's Nachfolger). An der Abendkasse Mk. 2.und Mk. 1., Schüler die Hälfte. Reicher Kindersegen ist der Ruin vieler Familien Verwenden Sie stets unsere bewährten, ärztlich empfoh= lenen Schutz- und Sicherheits- Tabletten. Die Wirkung ist Junbedingt sicher. Jahrelang können die Tabletten ohne den geringsten Nachteil für die Frau angewendet werden. Gegen Nachnahme 1 Original Pater, längere Zeit ausreichend, Mr. 3.10 bersendet das Hyg. Laboratorium, Apotheker E. Ahrens & Co., Wiesbaden I. Ne. 104. Hören Sie auf meine Erfahrung! Sie können nur vorwärts fommen, wenn Sie gesund sind. Dazu können Sie selbst sehr viel tun, indem Sie gesund und vernünftig leben. Trinken Sie morgens und nachmittags Kathreiners Malzkaffee! Er hat sich seit 20 Jahren als bestes, aromatisches Hausgetränk für Gesunde und Kranke bewährt. Es gibt keinen lose ausgewogenen Kathreiners Malzkaffee. Derlangen Sie stets ausdrücklich Kathreiners Malzkaffee und achten Sie auf die bekannte Packung. Es gibt viele Nachahmungen! - Schokoladen und Zucker= warenfabrit sucht für Gießen, Betlar, Marburg und nächste Umgebung bei der in Frage kommenden Kundschaft gut eingeführte Vertreter. Offerten unter 18673 an die Expedition der Gießener Zeitung". 51. ordentlichen Generalversammlung ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1. Erstattung des Geschäftsberichtes pro 1909. 2. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahresrechnung und Bilanz und die dem Vorstande nnd Aufsichtsrate zu ertellende Entlastung. 3. Verteilung des Reingewinnes. 4. Ersatzwahl ausscheidender Mitglieder des Aufsichtsrates. Gießen, am 18. Februar 1910. Gewerbebank zu Gießen eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates: 2. Petri II. Hansa- Bund Ortsgruppe für den Kreis Giessen. Montag, den 28. Februar 1910, abends 8½½ Uhr in Steins Saalbau Öffentliche Versammlung Freie Aussprache. Eintritt frei! Referent: Herr IIandelskammersyndikus Dr. Mollat- Siegen. Der Hansabund in seiner Bedeutung für Deutschlands Gewerbe, Handel und Industrie. Jedermann ist freundlich eingeladen. Blumen- und Pflanzen- Ausstellung Karl Becker Nachf. Inh.: Carl Dietz Neues Stadt- Theater Auch Damen sind willkommen. Der Vorstand. MÖBEL B nur Seltersweg 44 Telef. 13 E Versand nach auswärts unter Garantie tadelloser Ankunft. Reform- Pflanzen- Butter Macfe ,, Sanitas" Molkerei- Butter- Ersatz Preis: 1 Pfd. 88 Pf L Betten u. Polsterwaren kaufen Ste billig und gut bet Aug. Ossmann, Seltersweg 89. Telephon Nr. 733. Giessen. Direttion: Hermann Steingoetter. Freitag, den 25. Febr. 1910. Anfang 8 Uhr. Ausser Abonnement! Gewöhnl. Prelse! Gewöhnl. Preise Benefiz für Herrn Oberregiffeur Hermana Bakof Klein- Dorrit. Lustspiel in 3 Aften( nach D'dens) von Franz von Schönthen. Anfang 8 Uhr. Ende g. 10% Uhr ADAM' 12 Präzision or die beste der Welt! Reich illustrierte Kataloge onats aten Jacob Senior. Friedenstr.8 Berlin W. 53 + 23 Vertenter gesuch ES57TS Gewarnt+ wird v. den Behörden vor d. Gebr. v. Menstruationspulvern und zwar mit Recht. Wenn alle Mittel versag., gebr Sie b. Störung sof. uns. tausendfach bewährt. extr. starken Mensturationstropf., Frauenhilfe' Mk.3.50 p. Flasch. Porto extra Mit Garantieschein getzl. frei u. 18001300000006 garant. unschädl. Diskr. Vers. Braubach& Fischer Färberei 3, 260, Grösster Betrieb dieser Branche im 00000000 Grossh. Hessen::: Reuenweg Reformhaus Giessen äge Streuzplak Chem. Waschanstalt Gegründet 1848 OOOOO Seltersweg 79 a Tel. 627 Roll- Schuhe in allen Preislagen. August Kröll, Giessen Seltersweg 12. Sarglager Seltersweg 12. Der Bestattungsgenossenschaft der freien Schreinervereinigung Gießen Fritz Rosenbaum Löwengasse 20. Telephon 692. Visitkarten von den einfachen Mustern bis zu den reizendsten Neuheiten, schon zu 1.- Mk. das Hundert, werden schnell angefertigt von der Buchdruckerei Albin Klein, Giessen, Seltersweg 83. Neuenweg 4 Pharmazeutische Industrie A. Morton, Zuffenhausen 10. vorauszal 1,50 ME Donnerst Humori liegen m Seltersn nicht Nr. 3 Die Aus ung von H Gas- und triebsjahre 1 fchreibung ve Der diese wurf liegt w ichen Amtszin Angebote Bordrude bi verfchloffen uns einzurei Gieße Q Der H Bierteljahr Raffauischen Prämien lie ficht der Bet Gieße Gro Die Li Heranzuziehe Zimmer ungen dageg Ortsfeuerlösc bracht werd Gieß 018 Λ ein a Ab Bur h mi Die g igüife Gratis für die Besteller bon 10 abends 8 553 " 10 000 Geschenke tattete& 15 eigene Läden. Färberei- Versandt- Geschäft. Post- und Bahnsendungen werden nach der Zentrale in Butzbach erbeten. Günstige Gelegenheit Einen Bosten schwarze Kleiderstoffe füc Konfirmandenkleider Gute Qualitäten weit unter Breis! Reste- Lager Lina Bernard Bismardstraße 6. Zeitungsträgerinnen sofort gefacht Giessener Zeitung. Jeder, der bet mir einen 10 Pfd.- Emaille- Bimer Delikateß- Pflaumenmus franko flir M. 2.50, oder einen 10 Pfd.- Emaille- Eimer künstl. Honig franko für M. 3.25 oder 9 Pfd. feinste Delikatel- Margarine franko für Mk. 6.48 bestellt, erhält einen prakt. Gebrauchsgegenstand gratis, Keine Nebenkosten. 3. Henkelmann, Magdeburg 449 stf.164. M- Brockmann's ZWERG MARKE Der echte NährsalzFutterkalk m- Drogen Alleger Fabrikant MBrockmann " hem Fabrik met Leipzig Euiritzsch ferat zu Ersparnis fpäter gab referat. G daß die be Referenten die Ausfü widerl fertigte Fi die Ausfü nanzausich nach Verl Heyl und ftattfand. erwähnten von der G than un und außer Beder nis der vorlage Erfte Ka glieder d höhung Daß späte Modus fü Rat Dr. Gemeinde Ertrages auch für treffen. U im übrige gen bewah atoijchen S auf der m Die G angebahnt nanzm Anregunge