Gießener Zeitung 796 Bezugspreis 40 pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mt., durch die Post - Erscheint Dienstags, 1,50 Mt. frei ins Haus. Donnerstags und Samstags. Zwei Extrabeilagen: „ Humoristische Blätter" und die„ Neue Lesehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Telephon: Nr. 362. Nr. 112. fodvin Bekanntmachung. Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei Amtes = Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei( Albin Klein). Dienstag, 23. August 1910 ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Telephon: Nr. 362. Amtliche Bekanntmachungen. Aus der Kommerzienrat Heichelheim Stift= ung sind am 1. November 1910 1108 Mt. zu verteilen. Nach§ 3 der Stiftungsurkunde fönnen zur Bewerbung nur zugelassen werden: a) Personen, die während des Feldzuges 1870-71 im Militärverhältnis gestanden haben und b) Frauen und Kinder solcher Personen, vorausgesetzt, daß sie einer derartigen Unterstützung würdig und bedürftig sind und vom Tage der Bewerbung ab rückwärts gerechnet mindestens zwei Jahre ununterbrochen in Gießen gewohnt haben. Bewerbungen sind bis zum 30. September d. Js. im Bürgermeistereigebäude Zimmer Nr. 15 schriftlich oder mündlich einzureichen unter Vorlage der die Erfüllung Die Posener Kaisertage. - Als stolzes Wahrzeichen preußischer Königsmacht und deutscher Kulturherrschaft erhebt sich aus dem durch kaiserliche Entschließung vom Jahre 1902 freigegebenen Festungsgelände Posens das neue königliche Residenzschloß, ein Werk des bekannten Berliner Architekten Schwechten. Am 25. April 1905 wurde der erste Spatenstich für den Schloßbau getan; der Rohbau des Schloßgeländes hat eine Bauzeit von etwa 2 Jahren in Anspruch genommen und etwa eben so lange hat der innere Ausbau gedauert, der am 1. März Js. im wesentlichen fertig war. Alz Baukosten standen insgesamt 5 350 000 Mt. zur Verfügung, und die Summe ift nicht überschritten worden. Der Bau zeigt im Aeußeren wie im Inneren den romanischen Stil, sämtliche Fassaden sind in schlesischem Sandstein ausgeführt. Der an der südwestlichen Ecke liegende Hauptturm, der mit seiner Höhe von 74 Meter bei 15 Meter Seitenfläche das ganze Stadtbild beherrscht und von seinen offenen Galerien einen fast unbegrenzten Ausblick auf Stadt und Land gewährt, hat zu abener Erde eine Unterfahrt für die kaiserlichen Wagen. Außerdem wird das Schloß noch durch zwei kleinere aber ebenfalls stattliche Türme belebt. ver= Man gelangt von der Kaisertreppe aus zunächst in einen geräumigen Remter und durch diesen in die um den in' neren großen Hof liegenden hallenartigen Korridore und Galerien, welche den Zugang zu den Wohnräumen mitteln. Von den kaiserlichen Gemächern im 1. Stock führt eine geräumige, in Sandstein ausgeführte offene Halle, an welche sich eine große Terrassenanlage anschließt, über breite Freitreppen direkt in die Parkanlagen. Die Festräume des Hauptgeschosses gruppieren sich um einen Innenhof, an dessen nördlicher Seite der große Thronund Festsaal liegt. Dieser mächtige Saal, dessen architettonischer Charakter auch in der Außenarchitektur sich ausprägt, hat eine Grundfläche von 605 Quadratmeter, ist also etwa 100 Quadratmeter größer als der weiße Saal im Königlichen Schlosse zu Berlin, und eine Höhe von 12 Neter. Auch die Innenarchitektur des Festsaales ist nisch. Wände und Pfeiler sind mit grauem Marmor leidet. " Speiſeſaal iſt eine geräumige Terraſſe gelegt, aus man die ganze Parkanlage übersieht. zu diesen beiden Hauptsälen kommen fünf weitere kleinere Festsäle und die entsprechenden Nebenräume. Den großen Festsaal umgeben im zweiten Stock Musif- und Zuschauerlogen. romabe vor= In dem zweiten Geschosse des Wohnungsbaues sind wefentlich in derselben Anordnung wie im ersten Stock die Wohn- und Repräsentationsräume für die kronprinzlichen herrschaften eingerichtet. Im Erdgeschoß liegen die Wohnungen für Fürstlichkeiten und für das Gefolge. 990 Die Einweihung des neuen Residenzschlosses nahm einen großartigen Verlauf. Das Kaiserpaar traf am Samstag nachmittag 4 Uhr in Posen ein. Zum Empfang auf dem Bahnhof waren anwesend außer dem kronprinzlichen Paar, das zwei Stunden vorher angekommen war, die hier eingetroffenen Prinzen und Prinzessinnen, ferner der kommanbierende General des 5. Armeekorps, Graf von Kirchbach, der Kommandant von Posen, Generalleutnant Freiherr v. Steinaeder, Oberpräsident von Waldow und Polizeipräst dent v. Heyking. Das Kaiserpaar fuhr im Automobil bis jur großen Tribüne am Residenzschloß. Die Truppen des Standortes bildeten Spalier, hinter ihnen die Schulen, Kriegerbereine und Vereine. Eine gewaltige Menschenmenge begrüßte die faiserliche Familie mit stürmischen zurufen. Am Residenzschloß hatten sich aufgestellt die städtischen Körperschaften, die Geistlichkeit und eine Gruppe weißgekleider Bedingungen nachweisenden Papiere und ärztlicher Be'| scheinigungen über etwa behauptete Krankheiten. Gießen, den 15. August 1910. Großherzogliche Bürgermeisterei. Mecum. Vergebung von Weißbinderarbeiten. Die Herstellung des äußeren Verpuzes am Verwaltungsgebäude der vormaligen Aktienbrauerei soll Montag, den 29. August ds. Js., vormittags 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. uns Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 22. August 1910. Städt. Hochbauamt. Gerbel. deter Ehrendamen. Als das Automobil des Kaiserpaares vor den Stadtvertretern hielt, trat Oberbürgermeister Dr. Wilms vor und hielt eine Rede, in der er an das Kaiserwort vom Jahre 1892 erinnerte, das den engen Gürtel der Festungsstadt sprengte, sowie an ähnlich bedeutsame Ereignisse in der älteren Geschichte Posens, an die Ueber= schwemmung des Jahres 1888, welche die Kaiserin Friedrich, trotz der Krankheit ihres Gemahls, nach Posen zu eilen veranlaßte, um den Bedrängten Trost und Hilfe zu bringen, schließlich an die vielfachen Beweise landesväterlichen Interesses von seiten des Kaisers, die keine schönere Krönung finden konnten als in dem Entschluß, die mächtige Kaiserpfalz an den Toren des alten Posen entstehen lassen. Der Oberbürgermeister schloß mit einem Hoch auf das Kaiserpaar, indem er dem Kaiser einen Ehrentrunt darbot. zu Der Kaiser erwiderte darauf, indem er für den sehr freundlichen Empfang dankte und dann weiter ausführte: " Wir freuen uns, daß es durch Gottes Gnade uns vergönnt ist, heute unseren Einzug in die Mauern Ihrer Stadt und die von Meisterhand errichtete Pfalz zu halten. Wir freuen uns in unserer jüngsten Residenzstadt, zu der ich die Stadt Posen hiermit erhebe, Aufenthalt zu nehmen und fortan zu ihren Bewohnern in nähere Beziehung zu treten. Möge die Bürgerschaft Posens sich beim Anblick dieser machtvollen Pfalz stets des landesväter= lichen Schußes bewußt sein, mit dem ich und meine Nachfolger in der Krone jede ehrliche Arbeit und Hantierung geleiten werden. Möge die Residenz mit ihren Schwestern im Lande in Treue zu Kaiser und Reich, in Liebe zu König und Vaterland alle Zeiten wetteifern und sein und bleiben ein Hort und eine Pflanzstätte deutscher Kultur und Sitte. Ich trinke auf das Wohl der Residenzstadt Posen und ihrer treuen Bürgerschaft." Dann erfolgte der Einzug in die neue Residenz, in der abends Fest tafel stattfand, an der außer der kaiser= lichen Familie, die Minister, das Präsidium beider Häuser des Landtages, die Spitzen aller Behörden der Stadt und Provinz Posen 2c. teilnahmen. Der Einzug des Hofes erfolgte unter den Klängen des altpreußischen Parademarsches Nr. 3, dem sich Beethovens Ouverture„ Zur Weihe des Hausez" anschloß. Im Laufe des Festmahls brachte der Kaiser einen Trinkspruch aus, in dem er zunächst alle willkommen hieß zur Weihe der Pfalz in Posen". Dann dankte er der Volksvertretung für die Genehmigung der Mittel zum Bau und schließlich allen Künstlern, Meistern, Gesellen und Arbeitern, die mit raftlosem Eifer an dem Bau dieser Pfalz mitgewirkt und ihr bestes Können hineingelegt haben, um zu zeigen, was deutsches Kunstgewerbe zu leisten imstande sei". Dann begrüßte der Kaiser die Herren von der Provinz und der Garnison und schloß: " Mögen Sie bei dem Anblick dieser Pfalz sich vor Augen halten, daß sie ein Wahrzeichen sein soll für mein lande väterliches Interesse für diese schöne deutsche Provinz, die unter dem Zepter meines Hauses zu hoher Blüte emporgewachsen ist und auf deren Mitarbeit zur Hebung und weiteren Förderung der Provinz ich auch fernerhin rechne. Sie soll zu gleicher Zeit auch eine Ermunterung sein für einen jeden in dieser Provinz, der Lust hat, mit Leib und Seele und allen Sinnen mitzuarbeiten an der Entwickelung und Förderung dieses schönen Landes. Möge Gott seinen Segen zu diesem Werke geben und möge die Provinz Posen grünen, blühen und sich entwickeln, ein Edelstein in meiner Krpne. Darauf wollen wir unsere Gläser erheben. Die Provinz Posen Hurra! Hurra! Hurra!" 21. Jahrg. Bekanntmachung. Gelegentlich des hiesigen Viehmarktes am 16. d. Mts. ist ein Rind herrenlos zurückgeblieben. Der Eigentümer wird ersucht, sich bei unterfertigter Stelle zu melden. Gießen, 17. August 1910. Großherzogliches Polizeiamt. Gebhardt. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kabelarbeiten wird am kommenden Mittwoch, den 24. If. Mts., von vormittags 8 Uhr bis nachmittags 3 Uhr, in der Steinstraße von Marburger bis Schillerstraße und an der Schottstraße das Kabel ausgeschaltet und die Stromlieferung unterbrochen, was wir den anliegenden Konsumenten hiermit zur Kenntnis bringen. Gießen, den 22. August 1910. Elektrizitätswert und Straßenbahn der Stadt Gießen. J. V.: Sch mi b. Nach der Tafel hielten die Majestäten in den weiten Hallen, die sich an den Festsaal anschließen, Cercle. Um 9½ Uhr begann der Zapfenstreich des Musikkorps der Garnison. Eine gewaltige, nach Zehntausenden zählende Menschenmenge begrüßte das Kaiserpaar und die kaiserliche Familie, die an den Fenstern des Schlosses sichtbar waren. Die Stadt war glänzend illuminiert, nur der polnische Stadtteil Wallischei und der„ Basar Poznanski", das polnische Magnatenhotel und andere polnische Bauten lagen in demonstrativer Finsternis. Der Kaiser, die Kaiserin, der Kronprinz und die Kronprinzessin, sowie die anderen anwesenden Prinzen und Prinzessinnen des töniglichen Hauses nahmen Sonntag vormittag 11 Uhr an einem Feldgottesdienst teil, der auf der Esplanade des Forts„ Winiary" abgehalten wurde. Neben dem Feldaltar waren die Fahnen der Garnison aufgestellt; zur Seite des Altars erhob sich das Kaiserzelt. Die Truppen waren in feldmarschmäßiger Ausrüstung im offenen Viereck aufmarschiert. In der Nähe des Altars standen die evangelischen und katholischen Divisionspfarrer, die Generalität und die höheren Stäbe. Nach dem Gesange „ Großer Gott wir loben dich" hielt der evangelische Militäroberpfarrer des 5. Korps, Konsistorialrat Schaumann, eine Ansprache. Das Niederländische Dankgebet schloß die Feier. Der Kaiser nahm eine Reihe militärischer Meldungen entgegen und nahm den Vorbeimarsch in Zugkolonnen ab. Nachmittags empfing die Kaiserin die Damen der höheren Offiziere, Beamten und des landeingesessenen Adels. Abends war bei den Majestäten Tafel, zu der zahlreiche Einladungen ergangen waren. des Die Kaisertage schlossen gestern mit einem sehr heftigen Regentag, unter dem die anberaumte militärische Uebung sehr zu leiden hatte. Da die Truppen zum Uebungsgelände ungefähr 20 Kilometer zu marschieren hatten, wurden sehr große Anforderungen an ihre Leistungsfähigkeit gestellt. Der Kaiser tehrte erst gegen 4 Uhr von der Uebung zurück. Die Kaiserin nahm gestern verschiedene Besichtigungen von Krankenhäusern und Wohltätigkeitsanstalten vor. Am Sonntag unternahm der Kronprinz, der bei beiden Nationalitä= ten sich großer Sympathie zu erfreuen scheint, eine Ausfahrt mit seinen Brüdern im Auto. Er wurde von dem brach, stürmisch begrüßt. Aber auch die Aufnahme des Kaidicht gedrängten Publikum, das die Schuhmannstette durchserpaares ist über alles Erwarten herzlich gewesen. polnischen Grundbesizer haben sich im allgemeinen sehr vernünftig benommen und auch das Fortbleiben der polnischen Stadtverordneten bei dem Empfange des Kaiserpaares als eine Tattlosigkeit bedauert. Just Barenbesuch in Friedberg. Die Nach den neuesten Dispositionen wird das Zarenpaar Ende dieser Woche auf Schloß Friedberg eintreffen und da= selbst nur von ihren nächsten Verwandten empfangen werden. Die Großherzogliche Familie wird Mitte der Woche das Hoflager von Schloß Wolfsgarten nach Schloß Friedberg verlegen und selber die letzte Hand zur Ausschmückung der Zarengemächer anlegen. Am 23. August kommt der Prinzadmiral Ludwig von Battenberg aus England nach Schloß Heiligenberg bei Jugenheim, von wo alsdann die ganze Fürstlich Battenbergsche Familie und Prinz und Prin zeffin Andreas von Griechenland mit beiden Kindern, sowie Prinzessin Vittoria von Schleswig- Holstein ebenfalls nach Schloß Friedberg übersiedeln werden. Später kommt alsdann auch Prinz und Prinzessin Heinrich zum Besuch. Der Kaiser wird in Rücksicht auf den schonungsbedürftigen Zustand der Zarin voraussichtlich erst anfangs Oftober, wenn Sorge. Weine verwechseln." Süflich:„ Ja tommen Sie auch ein wenig. Herr Wirt: Ich will morgen meinen fünften taufen... wenn Sie das Kind nicht mit Ihrem A.: Ein Pessimist. Natur ist doch die größte Künstlerin!" Sehen Sie diese reizende Winterlandschaft! Die bringen, wenn jetzt nicht gerade Winter wäre... B.: Ach was! Das würde die Natur auch nicht fertig Hilft alles nichts. wir unsere Gulalia nicht ins Wasser gefallen, Konkurs absolut nicht anbringen fönnen! Ball hat sie mitmachen müssen, dreimal ist sie vergeblich alles versucht! Ins Seebad haben wir sie geschickt, jeden wehmann( zu seiner Frau):" Daß hab' ich gemacht Was haben wir fie sigt ner noch! Der neue Diener. die Zarenfamilie und die großherzogliche Familie nach der Kur der Zarin nach Schloß Wolfsgarten übergesiedelt sind, dem Zaren in Schloß Wolfsgarten einen Besuch abstatten, ähnlich, wie das auch gelagentlich des letzten Zarenbesu ches in Schloß Wolfsgarten der Fall war. Der polizeiliche Sicherheitsdienst während des Ausenthaltes des Barenpaares im Friedberger Schlosse wird, so weit es hessische Beamte betrifft, durch das Polizeiamt Darmstadt geleitet. Den Patrouillen und Wachedienst versehen 42 aus dem ganzen Großherzogtum beorderte Gendarmen in Zivil. Außerdem sind noch Militärpatrouillen vorgesehen. 700 Passierscheine sind ausgestellt. Lokales. Gießen, 23. August 1910. ** Die Großherzogin traf am Samstag vormittag 11½ Uhr im Residenzschloß ein, empfing daselbst Frau von Grolmann nebst Tochter und kehrte hierauf mit dem Großherzog nach Jagdschloß Wolfsgarten zurück. ** Ernannt wurde vom Großherzog der ständige Hilfsarbeiter bei dem Ministerium der Finanzen Oberfinanzrat Dr. Georg Hellwig, zum vortragenden Rat bei dieser Ministerialabteilung und der mit den Dienstgeschäften eines Hilfsarbeiters bei dem Ministerium der Finanzen beauftragte Vorstand des Finanzamts Mainz 1, Finanzrat Otto Müller, zum ständigen Hilfsarbeiter bei der Abteilung für Steuerwesen des Ministeriums der Finanzen. * Versetzt wurde der Vorstand des Finanzamtes Homberg, Finanzamtmann Georg Kna b, in gleicher Diensteigenschaft an das Finanzamt 3wingenberg und der Finanzamtmann bei dem Finanzamt Mainz 1, Friedrich Kraß, an das Finanzamt Homberg. ** Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Freihäffer- Alsfeld eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rainrod, ferner dem Schulamtsaspiranten Wilhelm Görg aus Nieder- Florstadt die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Stangenrod und dem Lehrer Wilhelm Rupp zu Útphe die 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Obornhofen. * Bei dem Kaiser Regiment wurden gegen 100 Reservisten am Samstag zu einer 5wöchigen Uebung eingezogen. ** Manöver. Morgen früh 8 Uhr rückt unser Kaiser Regiment ins Manöver. Mit der Eisenbahn wird es bis Fulda gebracht und nimmt dort Quartier in der Kaserne. * Professor Dr. Gaffky, der Ehrenbürger der Stadt Gießen, welcher Leiter des Kgl. Instituts für Insettionskrankheiten zu Berlin ist, wurde zum ordentlichen Professor der medizinischen Fakultät der Universität Berlin ernannt. * Ein Obstmarkt wird in Gießen voraussichtlich im Oktober stattfinden, welcher mit sortiertem Tafelobst und gepflücktem, sortiertem Wirtschaftsobst beschickt werden kann. * Die Erhöhung der Fleischpreise ist nunmehr eingetreten. Seitens der Metzger wurde das Rind- und Ochsenfleisch im Kleinverkauf um je 4 Pfennig herausgesetzt. Hoffentlich nur für eine furze Zeit! des * Der Haffka bezirf stag der Vereine Hassiabezirts Gießen wurde am Sonntag im Lenz'schen Felsenkeller zu Gießen abgehalten. Die Verhandlungen leitete der Bezirksvorsitzende Lehrer Da a b Lollar mit einem Hoch auf Kaiser und Großherzog ein. Nach dem Kas senbericht wurden den Vereinen an Bonifikationen von der„ Providentia", der Hassia", der Zürich" und für den Bezug der Hassia- Kalender" 825,22 Mt. überwiesen. Die Militärverwaltung stellte den Vereinen 108 Infanteriegewehre und 20 000 Patronen zur Verfügung. Die Neu wahl für den Vorstand ergab die Wiederwahl der seitherigen Vorstandsmitglieder, während zum Vorsteher für das Sammelwesen im Bezirk Gießen Wagner- Gießen ge= wählt wurde. Nach einer Rede des Vorsitzenden über den Feldzug 1870-71 wurde der Bezirtstag durch den 2. Bezirksvorsitzenden Landtagsabgeordneten Leun- GroßenLinden mit einem Hoch auf das geeinigte Deutschland geschlossen. 15) Gerichtet. Familienroman von Franz Wichmann. * Diebstah I. Einem hiesigen Hotelbesitzer wurde ein Fahrrad durch einen seiner Gäste entwendet. Der be treffende Fremde hatte sich das Rad von dem Eigentümer unter der Vorgabe entliehen, daß ihn dringende Geschäfte nötigten, nach Dutenhofen zu fahren, und war nicht mehr zurückgekehrt. ,, Allein?" Entsetzt entfuhr ihr das Wort, während sie vor ihm zurückwich. Wahnsinniger, was beginnen Sie? Was wollen Sie?" Eine Leiche wurde oberhalb der Militärbadeanstalt aus der Lahn geborgen. In dem Toten wurde der seit etwa einer Woche verschwundene Maurer Hauser aus Gießen festgestellt, bei welchem sich in der letzten Zeit Anzeichen von geistiger Störung bemerkbar gemacht hatten. ,, Dich dich besitzen!" brach Robert fiebernd aus, ihre beiden Hände erfassend und festhaltend. ,, Ahnst du denn nicht, wie seit langem dieses Herz dir entgegenpocht? Begreifst du denn nicht, wie ich dich liebe?" * Vermißt werden die vier jungen Leute Herdt, Lohr, Frant und Schott, welche sich vor 8 Tagen nach dem Wasgau begeben und ihre Angehörigen bis jetzt ohne Nachricht gelassen hatten. Die Genannten hatten sich mit einem Zelt und verschiedenen anderen Gegenständen ausgerüstet. Nur minutenlang, dann hatte sie ihre Hände freigerungen und stieß ihn mit einem Schrei des Abscheus von sich. Zurück von mir," rief ste ,,, zurück, Elender, der Sie sind!" Und als er sich erneut ihr nahen wollte, da rang es sich über ihre Lippen: ,, Bu Hilfe zu Hilfe!" * Liebig Laboratorium. Ein Großindustrieller in Hessen hat für die Erhaltung des Liebig- Laboratoriums als Museum den von der Stadt geforderten Betrag von 60 000 Mart dem Verein der Chemiter in Aussicht gestellt. Das Fortbestehen der ehemaligen Wirkungs= stätte Liebigs als Museum ist also nunmehr gesichert. * Die Sozialdemokraten Hessens hielten am Samstag und Sonntag im Gewerkschaftshause zu Gießen ihre diesjährige Landestonferenz ab. Es wurde zur Budgetbewilligung der badischen Sozialdemokraten mit 48 gegen 36 Stimmen folgende bemerkenswerte Resolution angenommen: Jäh ward die Tür des Nebengemachs aufgestoßen. „ Zurück von ihr, Schurke!" knirschte Hellborn, auf den heftig Erschrockenen zuspringend. ,, Augenblicklich hinaus mit dir!" Bleich und regungslos lehnte Klara am Tische; ste konnte sich nur mit Gewalt aufrecht halten. ,, Was erfrechen Sie sich?" brauste der Überraschte, der sich nur zu schnell gefaßt hatte, auf.„ Augenblicklich verlassen Sie selber diesen Raum!" Und er wollte sich auf den Retter Klaras stürzen. Aber schon hatte Hellborn ihn mit festem Griff vor die Brust gefaßt und hielt ihn mit ausgestrecktem Arm von sich. ,, Lassen Sie mich los!" brüllte der also überwältigte, sich wie ein Wurm windend. ,, Lassen Sie ihn," bat Klara ,,, er hat wahre Männlichkeit lennen gelernt." „ Die Frage der Budgetbewilligung tann nur eine Frage der Tat tit sein. Da sich aber die Taktik nach den jeweilig gegebenen politischen Verhältnissen der ver schiedenen Bundesstaaten zu richten hat, so ist eine Regelung durch Parteitagsbeschlüsse un zweckmäßig und muß immer wieder zu schweren Differenzen innerhalb der Gesamtpartei führen. Die hessische Landeskonferenz hält darum den Beschluß des Nürnberger Parteitages für verfehlt und erachtet es im Interesse der Einheit der Partei für erforderlich, daß der Nürnberger Beschluß aufgehoben werde und die Entscheidung den Landesorganisationen überlassen bleibt." * Aus dem Reichsanzeiger. Die gestrige Nummer des Reichsanzeigers enthält die Erteilung zweier Patente an Gießener und zwar: Nr. 225 357. Nach beiden Seiten schneidende Scheibenfräser zum Ausschneiden von Schloßriegelschlißen in Möbel, Tür und Fensterflügel mit versenkten Schlössern. Ernst Mannse wi B- Gießen. Nr. 225 302. Selbsttätige Sperrvorrichtung für Wagen aller Art, durch zwischen die Radspeichen greifende Staugem August ßmann- Gießen. Beide Patente sind ohne Zweifel für weiteste Kreise von größtem Interesse u. wertvoll. In der Tat ließ Hellborn den Gedemütigten frei, der vor. sichtig ein paar Schritte zurückwich, dann aber von neuem in die haßerfüllten Worte ausbrach: 90 d ,, Wenn Sie Ehre besäßen, würde man Sie zwingen, sich einem Ehrenmann zu stellen! Aber Sie werden es selber nicht glauben, daß man sich mit einem Diebe schlagen könnte!" ,, Mit einem Diebe?" schrie Klara auf. Hellborn blieb völlig gelassen, nur ein ganz klein wenig bebte seine Stimme, als er erwiderte: ,, Drücken Sie sich deutlicher aus! Was wollen Sie damit jagen?" Verteranen- Gedenkfeier zu Gießen. Einaus, hatte sich auch ein sehr großer Teil des Offizierstorps des Kaiser- Wilhelm- Regiments eingefunden. Oberst v. Müller hielt die Gedenkrede, in der er ein anschauliches Bild von der Kriegslage in den Tagen des Audust des Jahres 1870 entwarf. Dieselbe endete bekanntlich mit der schließung der französischen Rhein- Armee in Met, ein Erfolg, an dem die hessische Division ruhmreichen Anteil gehabt hatte." Ihre Aufgabe", so führte der Redner hatte u. a. bei St. Privat darin bestanden, einen Eisenbahneinschnitt zu erobern, den die französischen Mitrailleu sen sehr gut bestreichen konnten, die Erstürmung desselben wird jederzeit der Tapferkeit der hessischen Truppen δας beste Zeugnis ausstellen können. Deshalb ist es angebracht, heute nach 40 Jahren der auf dem Felde der Ehre ge= fallenen Krieger zu gedenken und uns daran zu erinnern, daß jene Toten es waren, welche durch ihr Gut und Blut das mächtige deutsche Reich erstehen ließen." Hierauf legte mit Worten der Mahnung an jene glorreichen Tage im Namen der versammelten Vereine Kamerad Sier einen Kranz am Denkmal nieder, desgleichen auch am Franzosendenkmal. Mit einem Choral der Kapelle des Kaiser- Regiments fand die allgemeine Gedenkfeier ihren Abschluß. Auf sie folgte die Ehrung der im Kriege verwundeten und gefallenen Offiziere, welche ihre letzte Ruhestätte auf dem alten Friedhof gefunden haben. Es waren dies Hauptmann Heydacker, Oberst z. D. Kraus, Generalmajor a. D. Hoffmann, Leutnant Georg Gail und Hauptmann Kißner, derer an ihren Gräbern in würdevoller Weise mit Chorälen der Musikkapelle gedacht wurde. Von dem Friedhof aus bewegte sich der Zug der Vereine nach dem Sier Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz, wo Kamerad Am Sonntag versammelten sich zur Gedenkfeier an die Schlachten bei St. Privat und Gravelotte am 18. August 1870 um 9 Uhr vormittags am Cafe Ebel die Gießener Militärvereine, bestehend aus dem Veteranenverein, der Kriegerfameradschaft, dem Kriegerverein, dem Gardeverein, dem Artillerieverein und dem Kavallerieverein, um sich nach dem Besuch des Gottesdienstes in der Stadtkirche mit ihren Fahnen nach dem alten Friedhof zu begeben. Dort angekommen nahmen die Vereine an dem Kriegerdenkmal Aufstellung, welches gleich dem nebenanstehenden Franzosendenkmal mit Laubgewinden geschmückt war. Hier ., Was ich damit sagen will?" wiederholte jener. Denken Sie an Paris, wo das Gericht Sie wegen Diebstahls verurteilte!" Wegen Diebstahls? D, mein Gott!" stöhnte Klara und sant auf die Knie. do Ein düster triumphierender Blitz der Schadenfreude überflog Robert von Hohlens Gesicht. ad ,, Betrachten Sie den Schimpf, den Sie mir antaten, als jetzt zurückempfangen!" zischte er mit heiserer Stimme seinem Gegner zu. Ich habe keinerlei Verlangen danach, meine Hand mit einem Ehrlosen in Berührung zu bringen!" Er hatte bei den letzten Worten die Tür glücklich erreicht öffnete sie jetzt rasch und hastete die Treppe hinab, als ob die wilde Jagd hinter ihm drein sei. Klara, sich mit Hellborn wieder allein wissend, fühlte einen Schauder durch ihren Körper gehen. Unbeweglich in ihrer Stellung verharrend, die Hände vor das Gesicht geschlagen, stieß sie mit leiser Stimme mühsam hervor: ,, Gehen Sie, so gehen Sie doch, ich will nichts mehr hören!" Aber Hellborn rührte sich nicht vom Platze. Da löste das Mädchen die Hände von ihrem Gesicht und sah mit allen Zeichen des Schreckens zu ihm hinüber. ,, So gehen Sie so gehen Sie doch endlich!" rief sie aus. „ Da!" Sie schreckte empor und horchte nach der Tür hin. Da kommt jemand die Treppe herauf! Hören Sie es denn nicht? Wollen Sie mich unglücklich machen? zu spät, zu spät, das ist des Vaters Tritt, wir sind verloren!" Sie hatte recht, an eine Flucht Hellborns war nicht mehi zu denken. Der Förster, der aufgeregt hereinstürmte, bemerkte anfangs nur das Mädchen, das zunächst der Tür stand. - die ,, Guten Abend, Klara!" rief er.„ Wo ist Otto Mutter? Ein Bekannter sagte mir, er habe sie zu Pauli gehen sehen! Ist-" Krau * Aus Schnitt des C meifte bereits ben die Reife Jahr schwierig fach gelegt ha Im allgemein den Frühtart Grummet fteh Die Apfel gegen ist von * Fra der Deutsche Schuß eingefeb ungsteuerung den Ursachen * Offe hat vor einig ftädtischen Be mäßigung für der beschlossen amten in ber versammlung gefordert, all weg zu besch * ar Monats verm hier, ift in d mit einem Hoch auf Kaiser und Großherzog und in welches auch das zahlreiche Publikum, das sich auf dem Plaz angesammelt hatte, begeistert einstimmte, noch einen Kranz niederlegte. Er brach jäh ab, sein Blick war auf Hellborn gefallen. ,, Blut und Hagel," schrie er auf ,,, was soll denn das? Der Narr bei meiner Tochter?" Hellborn trat dem zornigen Manne gefaßt entgegen. Herr Förster," sprach er ernst ,,, Sie werden verzeihen, ich wollte - Aber der Ergrimmte ließ ihn gar nicht ausreden. nichts da, nichts will ich hören!" schrie er in höchster Wut. Daß Sie da sind, ist mir genug übergenug! Sie sind als ein Räuber in mein Haus eingedrungen, nehmen Sie denn mit sich, was Sie bereits gestohlen haben!" ,, Vater, so höre ihn doch nur erst an!" mischte Klara sich In bittendem Tone ein. Hellborn wandte sich um. ,, Wenn Sie nicht hören wollenAus Hessen und Nachbargebiet. * Schotten. Auf dem Lehrerheim„ Vogelsberg" findet nächsten Donnerstag die Ludwigstagsfonferenz statt, an der alljährlich zahlreiche Lehrer Oberhessens teilnehmen. * Alsfeld. Unser Bahnhof soll an die Straße nach Romrod verlegt werden, da mit den Besitzern des Ge ländes am jeßigen Bahnhof keine Einigung erzielt werden fann. Der Förster verschränkte mit finsterer Miene die Arme. ,, Nichts will ich hören! Hier ist meine Wohnung, und * Fulda. Es hat sich ein Finanz- Konsortium ge bildet, das eine neue Heil- und Pflegeanstalt im südlichen Teil Kurhessens begründen will. Dieses Asyl im größeren Stile der Schwesteranstalten in Marburg, Merxhausen und Haina soll 400 äntliche und unheilbare Krante aufnehmen tönnen und in der Birsteiner Gegend oder im Huttischen Grund bei Soden- Salmünster, in einer wald- und wasser reichen, staubfreien Gegend, schon in nächster Zeit erbaut werden. gang aufgefun * Dar bon Spanien bon Spanien Gesandtschaft König von G Vlies zu i in besonderer * Dar für Schulange unter Ausseh des Tages en * Bad Nauheim. Der hessische Landesverband vom Deutschen Flottenverein hält am 18. September im Kurhaus seine diesjährige Hauptversammlung ab. Auf der Tagesordnung stehen u. a. zwei Vorträge: Admiral West phal spricht über Unterseeboote, Lehrer Diehl über Hauptversammlung in Berlin. die * Lauterbach. Der langjährige Leiter unserer städtischen Schulen, Oberlehrer Friedrich Wolf, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Nachdem der Ver storbene 1846 das Lehrerseminar Friedberg berlassen hatte, war er über 50 Jahre im Volksschuldienste tätig. bort" er machte eine bezeichnende Bewegung nach der Tur - ,, dort ist die Schwelle! Verstehen Sie mich?" Hellborn senkte resigniert den Kopf. Ich gehe, da Sie mir kein Wort der Verteidigung gönnen," Jagte er. Aber um eins bitte ich Sie: Lassen Sie es Ihr Kind nicht entgelten, was meine Schuld war!" - ,, Herr," fuhr der Förster ihn an ,,, wollen Sie mir Vor schriften machen? Kümmern Sie sich um Ihre eigenen Sachen, er mies mi Sie stehen schlecht genug! Gehen Sie, oder" brohender Gebärde nach der Wand- ,, sehen Sie die Büchse bort?" ( Gerichtet 29 Nr. 8.) - ,, Um Gottes willen, Vater!" Das Mädchen wollte ihm in den erhobenen Arm fallen aber er stieß sie zurück. ,, Nenne mich nicht mit dem Namen," donnerte er ihr zu , du hast kein Recht mehr dazu!" Hellborn warf noch einen langen, schmerzlichen Blick au das Mädchen. ,, Leben Sie wohl, Fräulein Reiner!" sprach er, dann ging er. ,, Was stehst du noch da?" fragte der Förster mit vor Bom bebender Stimme die Tochter. ,, Gönnst du mir kein Wort der Rechtfertigung?" entgegnet Klara leise. ,, Nein!" erwiderte der alte Mann hart. Du hast da Band zwischen uns zerrissen. Ich kann keine Wortbrüchige zu Tochter haben. D, meine Kinder, meine Kinder!" Und er schlug in herber Verzweiflung die Hände vor die Stirn...Go wie der Vater den Rücken kehrt, betrügen sie ihn, ber Sohn, die Tochter, alle, alle!" - Da die Schu sem Tage zu für diese Sch * Mar Bantgeschäft den Konkurs leidet, gezwun * Gim erkannt, daß nen zur Tr Felder in Ho len Schaden heim nach di nen weitgehe motor und das Wasser weitem Umf Landwirte, Loren aufgab Feldern einh * Ma wärtig Fest bei wurde i ner abzuwe Als am Fre Rauchmaste der Wirkung Leute, die dessen stürzt Leute an de den Mineng mit dem L Inzwischen Mann von Minengang dem Hauptn Gefreiten he los, ebenjo fie zu berge fich außer mann von tot; dreisti Das Unglüc dierte, aber fen fonnten Gang zurüc lichen Beri Sprengübung gesandt. An horn von F litärlazarett bei den Sp fichtigte der Der Zustand ebenso derje erwehr. * Ma hier ganz ge - - das Weib Mengerinnur fleisch um 20 gründen der * M Feldbahn, n berbindet, i Der weinende Schmerz, der sich in seinen Worten Luf machte, gab Klara noch einmal Mut, sich ihm zu nähern. ,, Vater!" entbebte es ihr. Da fuhr er wild auf: ,, Willst du dich noch verteidigen, weil du nicht mit den anderen gingst, um deinen Buhlen derweil ungestört allein 3 empfangen? D, Schande über Schande!" ,, Vater," beschwor sie ihn ,,, wenn diese Schwelle hinter mi liegt; ich fühle es, ich weiß es, es gibt keinen Weg, de mich zurückführt! Willst du das?" - Ein furchtbarer Blick des Vaters machte sie verstummen ,, Wirf dich ihm an den Hals," rief er, und sei frei und offen, was du bis jetzt heimlich gewesen bist; seine Geliebte Alles Blut mich aus den Wangen des Mädchens, Marmor blässe überzog ihr Gesicht; sie schien zu Stein zu erstarren. Di Bewegungen, mit der sie Mantel und Hut ergriff, waren f mechanisch, als habe alles Leben sie bereits verlaffen. ( Fortsetzung folgt.) fache nur in Transport b bat die Mil Bahn auch Kohlen, Fel * a Mainz gefa gen sofort Hechtsheim, schließend a mit den Vo fchäftigt. 31 berführunge Schofsheimern werden. * Wi gericht jand flage gegen für HeffenJalob Rai De fizierstorps perft b. Mil nschauliches Bi puft des Jahre mit der Ein Met, ein G ichen Anteil g Redner aus n, einen Eisen chen Mitrailles mung desselbe Truppen da it es angebrac der Ehre ge an zu erinner Gut und Blu " Hierauf leg ichen Tage in Sier eine am Franzosen Ses Kaiser- Reg en Abschluß. Au undeten und ge ätte auf dem al dies Hauptmam eneralmajor a. D und Hauptmam pürdevoller Weij urde. Von den ereine nach den amerad Sie og und in wel ch auf dem Pla noch einen Stran rgebiet im Vogelsberg agsfonferenz stat effens teilnehmen Il an die Straß Besitzern des G ng erzielt werde 8- Konsortium g ftalt im südliche Ashl im größere Merrhausen un Krante aufnehme der im Huttische bald- und wasser chster Zeit erbar he Landesverban 8. September in lung ab. Auf e: Admiral B Diehl über di ge Leiter unjer rich Wolf, ift it lachdem der Ve riedberg berlaffe sschuldienste täti ung nach der Lu ich?" erteidigung gönnen Jen Sie es Ihr Kin Dollen Sie mir Vo Shre eigenen Sachen er"- er mies mi hen Sie die Büd Gerichtet 29 Nr.& Jobenen Arm falle donnerte er ihr 3 merzlichen Blick au sprach er, da Förster mit vor 8 ertigung?" entgegnd art. Du haft b ne Wortbrüchige Kinder!" Und vor die Stirn G fie ihn,- das Weil feinen Worten L ihm zu nähern. du nicht mit de al ungestört allein e Schwelle hinter w gibt keinen Weg, d dhte fie verftumme und fei frei w bift; feine Beliebt Mädchens, Marm ein zu erftarren. Sut ergriff, waren 3 verlaffen. t.) * Aus der nördlichen Wetterau. Der Schnitt des Getreides ist jetzt ziemlich beendet und auch das meiste bereits eingefahren. Die letzten warmen Tage haben die Reise sehr begünstigt. Die Aberntung war dieses Jahr schwierig, da sich die Frucht durch den Regen viel fach gelegt hatte und der Maschine das Mähen verwehrte. Im allgemeinen ist man mit dem Ergebnis zufrieden. Bei Das den Frühtartoffeln zeigen sich sehr viele faule. Grummet steht schön und verspricht einen guten Ertrag. Die Apfelbäume zeigen einen Behang wie selten. Dagegen ist von anderen Obstsorten weniger zu erwarten. * Frankfurt a. M. Das Soziale Museum und der Deutsche Verein für Wohnungsreform haben einen Ausschuß eingesetzt, der die tatsächlichen Verhältnisse der Wohnungsteuerung und Wohnungsnot in Frankfurt feststellen und den Ursachen dieser Notstände nachgehen soll. den * Offenbach. Die Stadtverordnetenversammlung hat vor einiger Zeit die Aufhebung des bisher von städtischen Beamten genossenen Privilegs der Schulgelder= mäßigung für ihre die städtischen Schulen besuchenden Kinder beschlossen. Gegen diesen Beschluß hatten sich die Beamten in verschiedenen Eingaben an die Stadtverordnetenversammlung gewandt und die Aufhebung des Beschlusses gefordert, allerdings vergeblich. Nun drohen sie, den Rechtsweg zu beschreiten. * Darmstadt. Die Leiche des seit Mitte vorigen Monats vermißten Gr. Ministerialrevisors Helfman von hier, ist in der Nähe von Martigny an einem Paßüber gang aufgefunden worden. * Darmstadt. Als Bevollmächtigter des Königs von Spanien traf gestern nachmittag der Infant Ferdinand von Spanien mit glänzendem Gefolge in außerordentlicher Gesandtschaft hier ein, um dem Großherzog den vom König von Spanien verliehenen Orden vom goldenen Vlies zu überreichen. Der Großherzog nahm den Orden in besonderer Audienz entgegen. * Darmstadt. Das Gr. Ministerium, Abteilung für Schulangelegenheiten, hat verfügt, daß am Sedanstag unter Aussehung des Schulunterrichts eine der Bedeutung des Tages entsprechende Schulfeier zu veranstalten sei. Da die Schulen in den Städten der Ferien wegen an diesem Tage zumeist geschlossen sind, so hat diese Verfügung für diese Schulen feine Bedeutung. * Marburg. Die Firma Justus Wilhelm Berdur, Bankgeschäft hier, ist durch größere Verluste, die sie durch den Konturs der Niederdeutschen Bant in Dortmund leidet, gezwungen, ihre Zahlungen einzustellen. er* Gimbsheim. Die Tatsache wird allgemein anerfannt, daß das Vorhandensein von Wassermasch i- nen zur Trockenlegung der vom Grundwasser überfluteten Felder in Hochwasserzeiten von großem Vorteil ist und vielen Schaden abwenden kann. Die von der Gemeinde Gimba heim nach dieser Richtung hin angestellten Versuche verdie= nen weitgehendste Beachtung. Mit einem kleinen Benzin motor und einer Turbinensaugpumpe läßt die Gemeinde das Wasser aus den Gräben in den Rhein pumpen. In weitem Ümfreise ist bereits der Erfolg zu sehen, und viele Landwirte, die noch vor wenigen Tagen ihre Ernte als verloren aufgaben, können sie von den nun trocken gelegten Feldern einheimsen. * Mainz. Am Hechtsheimer Berg werden gegenwärtig Festungsmanöver im Nahkampf vorgenommen. Dabei wurde in einem unterirdischen Minengang, um den Gegner abzuwehren, eine Mine zur Explosion gebracht. Als am Freitag um 2½ Uhr ein Gefreiter, der mit der Rauchmaske versehen war, vorgeschickt wurde, um sich von der Wirkung der Minenerplosion zu überzeugen, wurden die Leute, die ihm die Luft zupumpten, bewußtlos. Infolgedie dessen stürzte auch der Gefreite nieder. Es gelang, Leute an der Pumpe zu retten. Da es unmöglich war, in den Minengang zu gelangen, versuchte man den Gefreiten mit dem Luftschlauch herauszuziehen. Der Schlauch ri B. Inzwischen war die Feuerwehr angerückt, und mehrere Mann von ihr drangen, mit Rauchmasken versehen, in den Minengang vor, begleitet von verschiedenen Offizieren und dem Hauptmann Gehre. Während die Feuerwehrleute den Gefreiten herausschafften, wurden auch die Offiziere bewußtlos, ebenso ein Feuerwehrwachtmeister. Es gelang jedoch, sie zu bergen und ins Leben zurückzurufen. Sie befinden sich außer Lebensgefahr, dagegen ist der Gefreite Michelmann von der 3. Kompagnie des 25. Pionierbataillong tot; dreistündige Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Das Unglück geschah dadurch, daß die Mine wohl explo= dierte, aber in ihrer Durchschlagskraft versagte; infolgedessen konnten die Gase nicht abziehen und schlugen in den Gang zurück. Der Gouverneur hat sofort einen ausführ= lichen Bericht über den Unglücksfall, der sich bei den Sprengübungen der Pioniere ereignete, an den Kaiser abgesandt. Am Samstag traf der Korpskommandeur v. Eich horn von Frankfurt hier ein und besuchte die in dem Militärlazarett untergebrachten Offiziere und Mannschaften, die bei den Sprengungen betäubt worden waren. Alsdann be sichtigte der Korpskommandeur eingehend die Unfallstelle. Der Zustand der Offiziere und Mannschaften ist befriedigend, ebenso derjenige des Wachtmeisters Leichner von der Feuerwehr. * Mainz. Die Fleischpreise beginnen auch hier ganz gewaltig in die Höhe zu schnellen. So macht die Metgerinnung bekannt, daß das Kilo Ochsen- und Rind= fleisch um 20 Pfg. im Preise erhöht wird. Die Metzger begründen den Aufschlag mit den hohen Viehpreisen. * Mainz. Die vom Reichsmilitärfiskus erbaute Feldbahn, welche die Außenbefestigungen der Festung Mainz verbindet, ist fertiggestellt. Die Bahn wird in der Hauptsache nur in Kriegszeiten Verwendung finden und für den Transport von Kriegsmaterial und Proviant dienen. Doch hat die Militärbehörde gestattet, daß in Friedenszeiten die Bahn auch Gemeinden und Privaten zum Transport von Kohlen, Feldfrüchten 2c. zur Verfügung gestellt wird. * Mainz Nachdem die Festungswälle innerhalb Mainz gefallen waren, wurde mit dem Bau der Neuanlagen sofort begonnen. Dieselben ziehen von Weisenau über An Hechtsheim, Nieder- Olm nach Budenheim am Rhein. schließend an die Ueberführung bei Weisenau ist man nun mit den Vorarbeiten für die rechtsrheinischen Anlagen beschäftigt. Zunächst soll im Anschluß an die Weisenauer Ueberführung eine Militärstraße von Ginsheim, durch den Bigebaut schofsheimerwald nach Rüsselsheim an den Main werden. * Wiesbaden. Vor dem Wiesbadener Schöffengericht fand Verhandlungstermin statt in der Beleidigungsflage gegen den Vorsitzenden der deutschnationalen Partei für Hessen- Nassau und Redakteur der Zeitschrift„ Germania" Jakob Kaiser wegen öffentlicher Beleidigung der Landessekretär Wilhelm Friedrich und Peter Kerzmann in Wiesbaden. Die Anklage warf ihm vor, in einem Artikel gegen die Beamtenkonsumvereine, sowie in einer Petition an das Ministerium die beiden Beamten der finanziellen Beteiligung an Kohlensyndikaten und Verwendung der Bureauzeit zur Erledigung privatgeschäftlicher Angelegenhetten beschuldigt zu haben. Das Schöffengericht sprach den Angeklagten mit der Begründung frei, daß er als Vorsitzender der deutschnationalen Partei in Wahrung berech' tigter Interessen gehandelt habe. * Doßheim b. Wiesbaden. Eine große militärische Uebung findet im Laufe dieser Woche auf dem Schierstein- Doßheimer Ererzierplat statt. Ein Angriff der Truppen, zirka 10 000 Mann, wird sich vom Rheinstrom her gegen die vor dem Walde bei Schloß Freudenberg gelegene Anhöhe richten. Der kommandierende General des 18. Armeekorps von Eichhorn, nimmt auf Schloß Freudenberg Wohnung. Speyer. Für die bayrische Pfalz ist die E. richtung elner elektrischen Ueberlandzentrale 12 Millionen Mark geplant. * Bingen. Eine Besichtigung der Hochwasserschäden auf der Strecke von hier aufwärts hat der Minister des Innern von Hombergt vorgenommen. Die Besichtigung begann in Gaulsheim. * Vallendar a. Rh. Die Stadtverordnetenversammlung beschloß, die Teilnehmer an den Feldzügen bon 1864, 1866, 1870-71, soweit sie mit einem Jahreseinkommen bou 1200 Mark veranlagt find, dauernd von der Gemeindesteuer befreit zu lassen. Dasselbe gilt für die Witwen der alten Krieger. General v. Gogern vor dem Gericht. Noch klingt der Fall Schönebeck- Goeben in aller Ohren, da wird schon wieder das Geschlechtsleben im Of= fizierstorps in der Oeffentlichleit zur Debatte gestellt, und zwar anläßlich des Falles Gagern- Mersmann. Eine Frau Oberleutnant Mersmann hat gegen den Generalmajor a. D. Frhrn. v. Gagern einen Alimentationspro= 3 e- ß angestrengt, weil dieser sich weigerte, für die aus seiner Liebschaft mit Frau Mersmann stammenden Kinder den Unterhalt zu bestreiten, obwohl er sie als die seinigen anerkannt hat. Der von seinem Vorgesetzten zum Hahnrei gemachte Oberleutnant Mersmann ist in die Schweiz gegangen und seither verschollen. Das Gericht hat für die Verhandlung des Falles Mersmann- von Gagern die Oeffentlichkeit ausgeschlossen, so daß die vor Gericht erörterten Einzelheiten über die Affäre vorläufig nicht bekannt sind. Ueber das Vorleben des Frhrn. v. Gagern erzählt die „ Kl. Pr.", daß er aus seiner ersten Ehe ein großes Vermögen und vier Kinder besaß und später mit mehreren Frauen anderer Männer„ vert hrte". Wenn nichts übrig bliebe an diesen Nachrichten als nur der eine Fall mit dem Oberleutnant Mersmann, müßte man fragen, wo hier eigentlich das Ehrengericht geblieben ist. Aber schließlich ereilte auch Frhrn. v. Gagern das Verhängnis von selbst. Als er seine Haushäl trer in heiratete, mußte er seinen Abschied nehmen, denn die Heirat eines preußischen Offiziers mit seiner Haushälterin ist nicht standesge mäß. Frau Mersmann ist mit ihrer Klage abge= wiesen worden und ist jetzt in großer Not! Aus aller Welt. * Mannheim. Das Projekt einer elektrischen Straßenbahn Mannheim- Weinheim ist zum Abschluß ge= Jommen. Der Bau der Bahn wird in nächster Zeit in Angriff genommen. Sie nimmt die Richtung Mannheim- Käferthal- Viernheim- Weinheim. * Berlin. Wegen der Fleischteuerung hat sowohl der Vorstand des deutschen Fleischerverbandes wie des Bun des der Vichhändler beim Reichskanzler eine Audienz bezw. Konferenz der an der Fleischversorgung beteiligten Berufsstände beantragt, in der über Gründe und Milderung der herrschenden Vichteuerung verhandelt werden soll. * Stuttgart. Der Landesausschuß der National liberalen Partei hat bereits zu den kommenden Reichstagsund Landtagswahlen Stellung genommen. Es bestand Einmütigkeit in der Gesamtauffassung der Lage, die dahin ging, daß mit der Fortschrittlichen Volkspartei ein freundnach= barliches Verhältnis aufrecht erhalten werden soll, daß aber von einer Großblockpolitik in Württemberg teine Rede sein könne, schon deshalb nicht, weil der ganze Reichstagswahltampf in erster Linie zwischen Liberalismus und Sozial= demokratie ausgefochten werden müsse. * Friedrichshafen. Der erste Aufstieg des Luftschiffes" 3. 6", das vorläufig zum Passagierverkehr dienen soll, fand am Samstag statt. * Wien. Es ist im Ministerium beschlossene Sache, daß das von der Bevölkerung wegen der Fleischteuerung gewünschte Viehausfuhr- Verbot wegen des Wieberstandes Ungarns, das fast allein die Ausfuhr besorgt, nicht erlassen werden wird. * Gotha. Eine Ueberlandzentrale für das ganze Herzogtum Gotha wird demnächst erstehen. Das Gothaische Staatsministerium schloß mit der Allge meinen Elektrizitätsgesellschaft in Berlin einen Vertrag ab, durch den die lettere verpflichtet wird, im Herzo tum Gotha eine Anlage zu schaffen, die imstande ist, allen denjenigen Gemeinden des Herzogtums Gotha die sich in den ersten fünf Jahren darum bewerben, elektrischen Strom zu bestimmten Sägen zu liefern. * London. Der in jungen Jahren von Köln nach England ausgewanderte und do t zu großem Vermögen gelangte Londoner Finanzmann Sir Erneft Cassel hat zum Andenken an den verstorbenen König Edwird eine Stiftung von vier Millionen Mork ge. Kuteke -Kindermehl Hervorragend bewährte Nahrung. Die Kinder gedeihen vorzüglich dabei Kranken- u. leiden nicht an kost. Verdauungsstörung macht, die dazu dienen soll, minderbemittelten Engländern, die in Deutschland einen Erwerb suchen und ebenso Deutschen in England Schutz und Fürsorge zuteil werden zu lassen. Das Protektorat haben der König, die Königin und Königin Mutter von England und der deutsche Kaiser und die deutsche Kaiserin überRommen. )( Großer Preis von Berlin. Das klassische 100 Kilometer- Dauerrennen wurde am Sonntag im Sportpark Steglitz ausgefahren und von Piet Dickentmann glänzend gewonnen. Dritter wurde F. Theile, Vierter B. Demte. Alle drei fahren Brennabor. Dicentmann verbesserte die Bahnrekords von 60 Kilometer ab und stellte für 90 und 100 Kilometer neue Weltrekords auf; er fuhr 1 Stunde 13 Minuten und 27 Sefunden. Im 30 KilometerRennen belegten die Brennaborfahrer van Net, Gnilka und Przyrembel dte drei ersten Pläße, O. Peter gewann das Hauptfahren und mit Kudela das Tandemfahren auf Brennabor. )( Das Große Goldene Rad von Forst i. 2. gewann R. Scheuermann am Sonntag in einem 100 Kilometer- Rennen; der Sieger verbesserte sämtliche Bahnrekords. Zweiter wurde F. Huybrechts, der, wie Scheuermann Brennabor fährt. W. von Naßmer ging auf derselben Marke mit seinem Partner aus dem Tandemfahren als Sieger herbor. Literarisches. Soeben erschien in neuer glänzender Ausstattung der erste Band des 35. Jahrganges der" Bibliothek der man„ Der Geschworene" aus der Feder Otto Hoeckers erUnterhaltung und des Wissen3". Der Roöffnet den Jahrgang, und schon die erste Fortsetzung zeigt, welche Fülle von Spannung das höchst eigenartige Milieu, in dem die Handlung sich abspielt, mit sich bringt. Eine fäftliche Militärhumoreste„ Die gelbe Gefahr" von R. Boddenhusen, eine originelle Jagdgeschichte aus dem Hochge= birg„ Warum der Korbl nicht geheiratet hat" von A. Achleitner, eine feingesponnene Novellette„ Die Weisheit des Philosophen" von A. Erbstein schließen sich an. Noch viele andere Beiträge, meist mit vorzüglichen Bildern geschmückt, bringt der elegant in rote Leinwand gebundene Band für nur 75 Pfg., wofür der Buchbinder im einzelnen noch nicht einmal den bloßen Einband zu liefern im stande wäre. Die vorliegende Zeitung, unabhängig in jeder Be ziehung, mit vielen amtlichen Bekanntmachungen und guten Lokal- Nachrichten, kostet monatlich 30 Pfg. und 10 Pfennig Trägerlohn. Die Berichterstattung ist zuberlässig. Abonnementsbestellungen nehmen zu jeder Zeit entgegen alle unsere Agenten, Träger und Die Expedition Gießen, Seltersweg 83. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Edle Qualität Bekömmlichkeit Prima Handarbeit thsind drei Eigenschaften der Salem Aleikum aplished dru Fabrik- Ansicht Cigarette Echt mit Firma auf jeder UCigarette: Orient. Tab.& Cigart.- Fabr. Yenidze Inh. Hugo Zietz, Dresden Färberei Gebr. Röver, Frankfurt a. 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