adtheater sen. nn Steingoetter. 1. Juni 1910, 8 Uhr 6.Nauheimer ater8. -Vorstellung. Ibändler" en von C. Zeller. Fleißiges ädchen treten. Näheres des Blattes. Narben ngen HA gen Rüdp. mit Dresden A.12. Trunksucht! nweisung nas robierter Methode radifalen Be ohne Vorwissen feine Berufe in Briefmarken Garantie. abreffiere: 9. Spezialist, u, Baden. & Fischer össter Betrieb ser Branche im ossh. Hessen::: schanstalt det 1848 9a Tel. 627 " 553 me Läden. Bandt- Geschäft Sendungen werden Zentrale in herbeten. ratis veri Ratalo virtl gute Zucht e- und Rasse ner. M. Beder Steg. Lauf. Unert on Derkauf pen, Knochen, g, Blei, Zint eln, Betten, Weiß und Silberfages tiquitäten. berger, Giefa auchte e hinen chinen Coldhinen en Größen reiswert eben. enbaum t a. M. ftrake 15 pelwein den u. Gebinb Small Telephon fer Rabatt. dende be bon Lapelgen GD, wam fle Belorgung Der geeigneten Aanencen an en- gp. Don Fogler& waben Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Pfg. monatlich vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mt., durch die Post 1,50 Mt. frei ins Haus. Donnerstags und Samstags. - - Erscheint Dienstags, Zwei Extrabeilagen: - „ Humoristische Blätter" und die„ Neue Resehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Nr. 86. Telephon: Nr. 362. Bekanntmachung. Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei- Amfes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei( Albin Klein). Donnerstag, 23. Juni 1910 ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Ausschlag. Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Nabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Telephon: Nr. 362. Amtliche Bekanntmachungen. Die Schulgelder für das Realgymnasium und die Oberrealschule, die höhere und erweiterte Mädchenschule u. die Vorschule des Gymnasiums für das 1. Vierteljahr 1910 Rj. tönnen in den nächsten 8 Tagen noch ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 21. Juni 1910. Stadttasse Gießen. Mäjer. Bekanntmachung Die Erhebung des Ottrois und der Schlacht und Fleisch beschaugebühren betreffend. Vom 1. Juli 1910 ab findet die Erhebung: 1. des Ottrois von eingeführten oftroipflichtigen Gegenständen nur noch am Selterstor; 2. der Schlacht und Fleisch beschau gebühren sowie der sonstigen Einnahmen des Schlachthoses nur verloren: 1 silberne Damenuhr mit Anhängsel, 1 goldenes Armband mit Fuchszähnen, 1 goldene Brosche mit 3 Steinen verschiedener Farben und ein Herzchen als Anhängsel, 1 goldenes Kettchen mit grünem Stein, die Hälfte eines goldenen Medaillons, 1 Zwicker mit goldener Kette, 2 goldene Damenuhren mit Ketten. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Die Abholung der gesundenen Gegenstände kann an jedem Wochentag von 11-12 Uhr vormittags und 4-5 Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörde Zimmer Nr. 1 erfolgen. Gießen, den 20. Juni 1910. Großherzogl. Polizeiamt. Gebhardt. Bekanntmachung Am Donnerstag, den 23. d. Mts., ist das Kabel von 4 Uhr bis 10 Uhr vormittags in der Johannes= noch im Verwaltungsgebäude des Schlachthofe 3| straße, Neuenweg, Neuenbäue, Diezstraße und Erlengasse statt. Gießen, den 23. Juni 1910. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Keller. Kirschenversteigerung.. Samstag, den 25. d. Mts., nachmittags 5 Uhr, wird die Kirschenernte von den Bäumen auf dem Trieb in rerschiedenen Rosen meistbietend versteigert. Zusammenkunft auf der Kaiserallee bei der Wirtschaft 3ur Germania". Gießen, den 20. Juni 1910. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Keller. Befanntmachung. Die Grundbesißer der Gemarkungen Langsdorf u. Heuchelheim werden benachrichtigt, daß das infolge der Par= gellenvermessung neu errichtete topographische Güterverzeich nis nebst den Parzellenfarien( in Heuchelheim nur bezüg lich der Fluren 16-21) auf dem Gemeindehause in Langsdorf bezw. in Heuchelheim offengelegt worden ist. Die Gütergeschosse oder Zusammenstellungen derjenigen Besitzungen, welche einem und demselben Besizer zugeschrieben sind, werden unter die Interessenten ausgeteilt, welche man hierdurch einladet, ihre Bemerkungen innerhalb vorgeschriebenen Frist von 6 Wochen abzugeben. der Die Pächter oder sonstigen Geschäftsträger derjenigen Grundbesißer, welche nicht in der Gemeinde wohnen, werden besonders aufgefordert, letzteren von der Offenlegung obiger Aftenstücke Nachricht zu geben oder im Namen derfelben nötigenfalls die Bemerkungen selbst zu machen. Die Offenlegungsfrist von 6 Wochen geht für Langs= dorf mit dem 23. Juli und für Heuchelheim mit dem 27. Juli d. Is. zu Ende. Nach deren Ablauf werden feine Refiomationen mehr angenommen. Gießen, den 18. Juni 1910. Großh. Bürgermeisterei Gießen J. V.: Keller. Bekanntmachung. In der Zeit vom 11.- 20. Juni 1910 wurde in hiefiger Stadt gefunden: 1 Federhalter, 1 Damengürtel, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Schirm, 1 Portemonnaie, 1 Brille und 1 Hundemaulkorb; ausgeschaltet und die Stromlieferung unterbrochen, was wir den anliegenden Konsumenten hiermit zur Kenntnis bringen. Gießen, den 20. Juni 1910. Elektrizitätswert u. Straßenbahn der Stadt Gießen. J. V.: Dipl.- Ing. Schmit. Bekanntmachung. Aus der Plock's chen Stiftung ist eine lebens längliche Pfründe zu vergeben, die zur Bestreitung der Kosten der Verpflegung eines geborenen Gießeners oder einer geborenen Gießenerin als Pfründner in der Provinzial= Siechenanstalt zu verwenden ist. Meldungen nimmt das Städt. Armenamt bis 1. Juli 1910 entgegen. Gießen, den 10. Juni 1910. Die Armendeputation der Stadt Gießen. Keller. Bekanntmachung. für Anmeldungen zum Bezuge von Kleidungsstücken arme Kinder aus der Ebel stiftung werden auf dem Städt. Armenamt, Asterweg 9, bis 30. d. Mts. entgegen genommen. Gießen, den 13. Juni 1910. Die Armendeputation der Stadt Gießen. Keller. Bekanntmachung. Aus der Ebel stiftung ist zur Bekleidung armer Kinder zu vergeben die Lieferung von: 1. etwa 20 Anzügen aus kräftigem Stoff( Joppe und Hose), 2. 60-80 Meter Stoff zu Winterkleidern für Mädchen, 3. 70-80 Meter Baumwollflanell zu Hemden, 4. 50-60 Meter wollene Lama zu Unterröcken und die Anfertigung der Mädchentleider, Knaben- u. Mädchenhemden und Unterröce. Angebote, mit der Aufschrift„ Ebelstiftung", die die Firma nicht erkennen lassen dürfen, sind bis 30. Juni ds. Js. bei dem städt. Armenamt, Asterweg 9, einzureichen, wo auch Stoffmuster eingesehen werden können. Gießen, den 13. Juni 1910. Die Armendeputation der Stadt Gießen. Keller. Zur Stichwohl in Friedberg- Büdingen. ganz abgesehen davon, daß nicht alle Fortschrittler der PaDie nationalliberale Partei hat sofort nach der Hauptwahl die Parole für Helmolt herausgegeben. Nun hat auch die fortschrittliche Volkspartei zur Stichwahl Stellung genommen und beschlossen, für Busold einzutreten. Das Präfidium der Hassia- Vereine hat ferner im Gegensatz zu dem Freisinn einen Aufruf veröffentlicht, der sich gegen die Sozialdemokratie wendet und alle Mitglieder der hessischen Kriegervereine zu der Wahl des Kandidaten von Helmolt auffordert. Im übrigen wird der Wahlkampf von den in betracht tommenden Parteien ebenso intensiv wie früher fortgeführt, ein Umstand, der den Ausgang der Wahl bis jetzt Techt zweifelhaft erscheinen läßt. Denn wenn auch die obige Parole der fortschrittlichen Volkspartei dem Kandidaten der Sozialdemokratie zugute kommt, so ist doch als ziemlich ficher anzunehmen, daß die Sozialdemokratie bereits in dem ersten Wahlgang alle ihre Anhänger zur Wahlurne gebracht hat, daß sie also nicht mehr über etwaige Reserven verfügt. Sie ist mithin lediglich auf die Hilfe der fortschrittlichen Volkspartei angewiesen. Die zu dem ersten Wahlgänge nicht erschienenen Wähler, 4000 an der Zahl, dürf ten dagegen mindestens bis auf ein Drittel d. H. bis auf die Anhänger der fortschrittlichen Volkspartei für den Kandidaten des Bundes der Landwirte v. Helmolt eintreten, = role ihrer Parteileitung folgen werden. Dementsprechend würde der sozialdemokratische Kandidat einen Zuwachs von etwa 1500 Stimmen erhalten, also seine Gesamtstimmen zahl von 9444 auf 11 000 bringen, während der Kandidat des Bundes der Landwirte, welcher bekanntlich am 14. Juni 6387 Stimmen erhielt, nach Abzug der freisinnigen Stimmen durch die bei dem ersten Wahlgange zuhause gebliebenen Wähler und die Nationalliberalen gleichfalls 11 000 Stimmen auf sich vereinigte. Man wird daher auf das Ergebnis der morgigen Stichwahl recht gespannt sein dürfen. = Bad Nauheim. Vor gut besuchtem Saal sprach Landtagsabgeordneter Borgmann- Berlin im„ Thalysienhof" über die alldemeine Reichspolitik. Am Schlusse seiner etwa anderthalbstündigen Rede gab der Redner der Hoffnung Ausdruck, daß der in der Versammlung anwesende Herr Busold gewählt wird. Herr Busold, der dann das Wort erhielt, verbreitete sich eingehend über das Programm seiner Partei. In seinem Schlußwort trat Herr Borgmann nochmals fräftig für die Wahl des sozialdemokratischen Kandidaten ein. Griedel. Hier sprach Dr. Heims aus Berlin für die Kandidatur v. Helmolt. Der Redner erntete mit seinem überzeugenden Vortrag bei der zahlreichen Zuhörerschaft lebhaften Beifall. 8. Jahrg. Arbeitsvergebung. Die Pflasterarbeiten für die Herstellung eines befestigten Bürgersteigs in der Rodheimerstraße, von der Krofdorferstraße bis zur Hardt- Allee, sollen Mittwoch, den 29. Juni ds. Js., vormittags 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift verschen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 21. Juni 1910. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Arbeitsvergebung. Die Erd-, Maurer- und Asphaltarbeiten für die Neubefestigung der Wolfengasse sollen Mittwoch, den 29. Juni ds. Is., vormittags 10% Uhr, öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 21. Juni 1910. Städt. Tiefbauamt. Braubach. 2rbeitsvergebung. Die Erd-, Maurer- und Asphaltarbeiten für die Neubefestigung der Katharinengasse sollen Mittwoch, den 29. Juni ds. Js., vormittag 3 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Ausschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 21. Juni 1910. Städt. Tiefbauamt. Braubach. Arbeitsvergebung. Die Maurer- und Pflasterarbeiten für die Neubefestigung der Bürgersteige in der Stephanstraße zwische Goetheund Bleichstraße sollen Mittwoch, den 29. Juni ds. Js., vormittags 11% Uhr, öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 21. Juni 1910. Städt. Tiefbauamt. Braubach. Hessischer Landing. Die 59. Sigung der Zweiten Kammer der Landstände wurde gestern vormittag 11 Uhr durch Vizepräsident Kore II eröffnet, der ein Schreiben des Präsidenten Haas verlas, nach welchem dieser nicht in der Lage ist, die Verhandlungen zu leiten. Das neu in das Haus eintretende Mitglied Dr. Wolf wurde vereidigt. Es wurden alsdann eine Anzahl Vorstellungen und Anträge an die Ausschüsse und zur direkten Berichterstattung überwiesen. Zu dem Antrag des Abg. Köhler- Langsdorf betr. Schiffahrtsabgaben erklärte der Staatsminister, daß die Regierung, abweichend von ihrer früheren Stellung, sich nunmehr dem Antrag zustimmend gegenüberstelle und daß damit der Antrag gegenstandslos wird, woraus der Antrag zurückgezogen wurde. Hierauf entstand eine längere Geschäftsord= nungsdebatte. Abg. Molthan beantragte mit Rücksicht auf die Wichtigkeit des Gegenstandes, vor allem das Gemeinde- Umlagengesetz zu beraten und alle weiteren Punkte der Tagesordnung bis nach Erledigung zurückzustellen. An der Debatte beteiligten sich u. a. Abg. Brauer, Vizeprä sident Korell, der Finanzminister Dr. Heidenreich und Abg. No a c. Abg. Eisbach wünschte, daß ein Antrag betr. die Nebenbahn Vorlage nach Bad Kreuznach unter allen Umständen verhandelt werde. Abg. Penn= rich wandte sich dagegen. Hierauf ergriff Finanzminister Braun das Wort zu dem Gemeinde- Umlagengeseh. Die jetzt vorgeschlagene Fassung des Entwurfs könne, so führte der Minister aus, allerdings keinen Anspruch darauf machen, eine vollkommen ideale Lösung der Materie mit sich zu bringen. Sie stelle aber gegenüber dem geltenden Recht eine so bedeutende Verbesserung dar, daß ihre Annahme im Interesse der Gemeinden und einer gerechteren Verteilung der Steuerläſten dringend zu empfehlen sei. In dem Maße, in dem das Haus hierzu bereit sein werde, wachse die Hoffnung, daß auch das andere Haus seinen Beitritt nicht versagen werde, um nach zehnjähriger Arbeit dem Lande und den Gemeinden auf diesem wichtigen Gebiete die Ruhe und die Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen, die sie brauchten und forderten. Auf Antrag des Abg. Molthan wurde hierauf die Situng abgebrochen. Lokales. Gießen, 23. Juni 1910. ** Ernannt wurde zum Geometer 2. Kl. für den den Kreis Gießen Wilh. Lehr- Daubringen. ** Zur Rechtsanwaltschaft bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen wurde Gerichtsassessor SchneiderGießen zugelassen. * Universität. Das Jahresfest der Universität am 1. Juli wird sich auch in diesem Jahre wieder den gleichen Festlichkeiten der früheren Jahre würdig anschließen können. Die Feier wird mit dem Vortrag des Einzug der Gäste auf der Wartburg" und des Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn" aus dem Haendelschen Oratorium Messias" eröffnet. Es folgt die Festrede des Rektors, der sich der Vortrag des " Halleluja" aus dem„ Messias" anschließt, während mit der Jubel Ouvertür von Karl Maria v. Weber die Feier ihr Ende erreicht. ** Militärisches. Befördert zu Oberleutnants die Leutnants: Koch( Gießen) der Rese: ve des KaiserRegiments und Bernhard( Gießen) der Landwehr- Infanterie 1. Aufgebots. * Städttschee. Die Stadtverwaltung hat jetzt neue Kehrichtwagen angeschafft, welche mit dem Vorzug einer großen Bequemlichkeit eine ebenso große Haltbarfeit verbinden und als eine besondere Neuerung: Vorrichtung zur Aufnahm des Kehrichts von der Straße besitzen. * Mathilden stiftung. Die Hauptversamm lung der Mathildenstiftung der Provinz Oberhessen wird am nächsten Dienstag im Regierungsgebäude stattfinden. * Goldenes Jubiläum. Dieser Tage konnte die Obsthändlerin Elisabethe Weber aus Großen- Linden auf eine 50jährige Tätigkeit als Obstverkäuferin zurückblicken. Ihre Verkaufsstelle befindet sich am Eingang des Seltersweg. Schutzmann Bernhard * Silberne Hochzeit. Krause und Frau begingen gestern das Fest der silbernen Hochzeit. Seitens der Vorgesetzten wie der Berufskollegen wurd n dem Jubelpaar zahlreiche Glückwünsche zuteil. * Unfall. Der Müllerknecht Philipp hatte sich aus dem Fenster seiner in dem Hause Schüßenstraße 17 befindlichen Wohnung gelehnt. Er verlor hierbei den Halt und stürzte in den Hof, wo er erheblich verlebt liegen blieb. Der Verunglückte wurde nach der Klinik gebracht. * Sonnenwendfeier. Am Dienstag versam melte sich abends die hiesige Freie Studentenschaft auf dem Schiffenberg, um die Sonnenwende feſtlich zu begehen. Die Feier gestaltete sich gleichzeitig zu einer Ehrung für den Dichter Freiligrath, seit dessen Geburt in diesem Jahre bekanntlich 100 Jahre verflossen sindh Universitätsprofessor Kinkel widmete dem vom nun ab immer tiefer sintenden Tagesgestirn ein hinreißendes Gedicht, während Redakteur Kühler in einer längeren Rede des Lebens und Wirkens Freiligraths gedachte. * Städtet a g. Der hess. Städtetag, der unter Beteiligung der Bürgermeistereien von Mainz, Darmstadt, Offenbach, Worms und Bingen im Stadthaussaale in Mainz stattfand, beschäftigte sich mit dem Antrag der Ersten Kam mer betreffend die Besteuerung der forst- und landwirtsch. Betriebe nach dem Ertrage statt nach dem gemeinen Wert und es wurde hiergegen entschieden Stellung genommen. Bezüglich der einzuführenden Besteuerung sollen die ört= lichen Verhältnisse in erster Linie maßgebend sein. * Siechenanstalt. In dem Jahre 1908-1909 zählte die Provinzial- Siechenanstalt im ganzen 325 Krante, von denen 162 männlichen und 163 weiblichen Geschlechts waren. Die Armenpflege hatte die Unterhaltungskosten von 286 Besuchern zu bestreiten. Im Laufe des genannten Zeitabschnittes verschieden 31 Kranke, während 19 Personen entlassen wurden. Der Rechnungsbericht schloß in Einnahmen und Ausgaben mit 143 040 Mt. ab. Stadttheater Gießen. Dienstag, den 21. Juni 1910. Der Vogelhändler. Operette in 3 Atten von M. West und L. Held, Musik von Carl Zeller. * Obstbauverein. Für die Obstzüchter unseres Kreises dürfte es wohl von Interesse sein, daß am tommenden Sonntag in Grünberg im„ Gasthaus zum Hirsch", nachmittags 3 Uhr, die Bezirksversammlung des Oberhess. Obstbauvereins für den Kreis Gießen stattfindet. Die Versammlung bringt unter anderen wichtigen Punkten der Tagesordnung zwei Vorträge. Dr. Hoffmann- Friedberg spricht über„ Das Zusammenarbeiten des Oberh. Obstbauvereins mit dem Landwirtschaftskammer- Ausschuß", Obstbautechniker Wenck behandelt das Thema„ Die Bekämpfung des Schorfpilzes durch Sprizmittel". Gerade letzterer Vortrag wird für manchen Obstzüchter neue Winke bringen. Alle Obst= züchter wie besonders die Mitglieder des Vereins, die Gr. Bürgermeister und Lehrer sind herzlichst eingeladen. Ein reger Besuch der Versammlung wäre im Interesse des immer weiter fortschreitenden Obstbaues sehr erwünscht. an =? Die hess Krantentassen. Im Großherzogtum gibt es sieben Ortsfrankenkassen, 5 Innungsfrantentassen und 34 Betriebs-( Fabrit) Krantentassen, die das Reichsarbeitsblatt berichten. Diese Kassen haben rund 64 000 männliche und 30 200 weibliche, zusammen also 94 200 Mitglieder. Hessen zählt jetzt etwa 1 300 000 Ein wohner; diese Krankenkassenmitglieder machen also den 13,8 Teil der Gesamteinwohnerschaft Hessens aus. * Lehrer und Kirchendienst. Der hessische Landeslehrerverein hat an die zweite Kammer eine Eingabe gerichtet, in der um Aufhebung des Artikels 50 des Volksschulgesetes ersucht wird, nach dessen Bestimmungen die Lehrer an Volksschulen verbunden sind, die kirchlichen Funktionen als Organist, Kantor oder Vorleser in denjeni= gen Gemeinden gegen angemessene Vergütung zu übernehmen, in welchen die Verbindung dieser Funktionen mit der diese Funktionen nicht in die ordentliche Schulzeit fallen. betreffenden Schulſtelle herkömmlich ist, vorausgesezt, daß Der Landeslehrerverein beantragt die Uebernahme firch= licher Funktionen in das freie Ermessen des Lehrers zu stellen. * Halbe M art. Mit dem 30. September 1910 läuft die Frist ab, innerhalb deren die außer Kurs gesetzten Fünfzigpfennigstücke der älteren Geprägeformen mit der Wertangabe 50 Pfennig" durch die Reichs- und Landestassen noch einzulösen sind. Aus Hessen und Nachbargebiet. * Buzzbach. Nach dem finanziellen Ergebnis vom kürzlich hier stattgefundenen oberhess. Feuerwehrfest dürfte dem festgebenden Verein ein Ueberschuß von mehreren hundert Mart verbleiben. Buzbach. In einer hiesigen Fabrik wurde der 20jährige Arbeiter Konrad Heßler von dem Treibriemen erfaßt und an die Wand geschleudert. Er verstarb bald darauf. * Friedberg. Ein großer Automobil- Omnibus, welcher etwa 24 Personen faßt, soll von nächster Woche ab den Personenverkehr zwischen Friedberg und Bad- Nauheim vermitteln. * Fernspcechanschlüsse Im Interesse möglichst frühzeitiger Inangriffnahme der Arbeiten zum weiteren Ausbau der Fernsprechanlagen ist es erforderlich, daß die Anmeldungen neuer Fernsprechanschlüsse spätestes n bis zum 25. Jult den Kaiserlichen Telegraphenan. ftalten vorliegen. Verspätet angemeldete Anschlüsse, die infolgedessen außerhalb des Bauplans nur mit mehraufwendungen( z. B. durch besondere Entsendung einer Baufolonne usw.) herzustellen sind, werden in dem laufenden Bauabschnitt nur dann ausgeführt, wenn die Antragsteller zu den entstehend. Mehrkosten, die den Betrag von 50 M. übersteigen, den wirklich aufgewendeten Kostenbetrag erstatten. beiter de nommen * bium fol fühl mit fenen B Blut un zu überf Linderun beizutrag zu Ihre Zahlung * Friedberg. Ein sehr aufregender Vorfall spielte sich gestern hier ab. Im Laufe des Nachmittags wurden die Bewohner von Friedberg durch einen heftigen Knall erschreckt. In dem Rathaus war eine Bombe ex plodiert! Während alles nach der Bürgermeisterei eilte, deren Treppenhaus vollkommen zerstört war, versuchte ein Fremder sich in die Reichsbank gewaltsam Eingang zu verschaffen. Er wurde jedoch durch den herbeieilenden Direktor an seinem Vorhaben gehindert und war genötigt, auf einem bereit gestellten Rade die Flucht zu ergreifen. Während derselben ließ der Einbrecher kein Mittel unversucht, seine zahlreichen Verfolger von sich abzuschütteln. Einer der Schüsse, welche er aus seinem Revolver abgab, traf ein 10jähriges Kind in den Unterleib. Die wilde Jagd ging bis Bad Nauheim, wo sich der Fremde, in die Enge getrieben, durch einen Schuß lebensgefährlich letzte. Er starb bald nach seiner Einlieferung in das Krantenhaus. Die später eingeleitete Untersuchung ergab, daß der Unbekannte im Burg- Hotel abgestiegen und aus Halle gebürtig war. Gleichzeitig konnte ein Zusammenhang zwischen dem Einbruch und der Bombenexplosion in dem Rathaus festgestellt werden, welche die Aufmerksamkeit der Bewohner von Friedberg von dem Einbruch in der Reichsbank ablenken sollte. ** Von der preußischen Klassenlotterie! Es bestätigt sich, daß die Stammlose der preußischen Klassenlotterte am 1. Januar t. Ihrs. um 76 000 Nummern vermehrt werden, während jedoch die Zahl der Freilose, 32 000, bestehen bleibt. Man hofft durch die Vermehrung das Spielen in auswärtigen Lotterien zu verhüten und die Spieler aus den Händen von Prämienund Serienlosschwindlern zu befreiten, gegen die auch in Preußen gesetzlich vorgegangen werden soll. Man lacht, man freut sich, aber man macht sich doch auch seine Glossen! Ich habe mich schon oft gewundert, daß sich in Operetten leichter streichen läßt, ohne daß scheinbar der Gesamteindruck dabei litte; bei Dramen wird ja manch mal auch gestrichen und manche Stücke verdienten wirklich, ganz gestrichen zu werden. Dazu gehört„ der Vogelhändler" nun nicht; vielmehr werfe ich die Frage auf, ob der letzte Aft nicht durch seine Lücken und Kürze etwas dürftig dreinschaute? Das Fehlen der musikalischen Nummern wird nur mangelhaft oder gar nicht ersetzt durch die Szenen, in denen das gesprochene Wort den Ausschlag gibt, auch wenn mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln eine drastisch- komische Wirkung angestrebt wird. Für Kalauer und an den Haaren herbeigezogene Wortwißeleien und Späße, die nur zünden vermöge ihrer Abstammung von der Zirkuskomit, haben nicht alle Zuschauer das gleiche Interesse; wenn ich auch nicht abstreiten will, daß man zuweilen dem Publikum eine nur manchmal berechtigte Interesselosigkeit an verborgenen Feinheiten vorwirft, wenn man auch gern behaup= tet, es sei abgeftumpft gegen jede leise Regung unaufdringlicher, vornehmer Komit und geistreichen Wizzes, der so selten ist, so heißt es doch die Psyche der Menschen, die im Schauspielhaus nach Logen, Parket und Rang getrennt zusammenkommen, verkennen, will man sie mit plumpen Späßen zufriedenstellen. Der Komiter ist in meinen Augen kein guter Komiter, der eine Pointe, die oft gar keine ist, so dressiert und durch Betonung und Ins- Publikum sprechen so forziert, daß sie lediglich durch diese Mittelchen einschlägt; es ist ja ganz nett, zu wissen, jetzt müssen sie lachen wenn auch nur der Olymp- sie lachen, schütteln sich vor Lachen, das ist die Hauptsache. Ob's fünstlerisch ist? Als guten Spaßmacher wie immer zeigte sich Hermann Norden als Kurfürstlicher Wald- und Wildmeister, Baron Weps, wählerischer in seinen komischen Mitteln im 1. Aft als in den beiden folgenden. Als Regisseur baut er in das Ganze gern seine Späßchen, die meistens auch den gewünschten Erfolg nach sich ziehen. * nim und laffung be nachgefuch Beide ich Moten A dent der Landwir Schlesien, desra fien zum willigung Außerdem Handel y vernungswe gaben etwa vie wird jett rechet a Bundesre tag ange Ausbau von der nen weri Offenbach fchen Sta 98 lonialamt reise dur Gegenja Lindequi * Friedberg. An der Großh. Obstbauschule findet vom 18.- 20. Juli ein Beerenobst- Werwertungskursus statt. Es werden erteilt theoretische und praktische Unterweisungen in der vollkommenen Verwertung sämtlicher Beerenobstarten, zu Wein, Säfte, Liköre, Gelee 2c. Der Unterricht beginnt vormittags 9 Uhr und nachmittags 2 Uhr. Das Honorar beträgt für Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Hessen 3 Mart, sonst 5 Mt. Weitere Auskünfte erteilt Gr. Direktion der Obstbauschule. * Münzenberg. Ein größerer Wandelvogeltonvent wurde hier abgehalten. Gegen 200 lustige Wander. vögel der Ortsgruppen Gießen, Marburg, Laubach, BadNauheim und Frankfurt a. M. hatten sich auf dem nahen Steinberg zu fröhlichem Treiben zusammengefunden. * Alsfeld. Das Jahresfest des Alsfelder zweigvereins der Gustav Adolf- Stiftung wurde in Brauerschwend begangen. Im Festgottesdienst, bei dem der Posaunenchor aus Wallenrod mitwirkte, predigte Pfarrer Knöpp aus Darmstadt. * Marburg. Der hier vor einigen Jahren gegründete Marburger Spar- und Bauverein, der bereits mehrere Familienwohnhäuser erbaute, hat jetzt wieder ein größeres Baugelände erworben, um noch weitere Häuler zu errichtau Recht gut war das belebte Spiel der Chor- Szenen; nur im Finale des 1. Aktes war scheinbar für das ganze versammelte Landvolk und die Gemeindeausschüsse, die von Franz Wiederhold, Albert Ruch, Rolf Gunolt und Kurt Goldberg gut als Herren von Dumbach dargestellt wurden, die Parole ausgegeben:„ Rechts, richtet Euch!" Eine rühmliche Ausnahme machten zeitweise die beiden Tiroler, Luise v. Gloeden und Lotte Wen= de l, aber nur zeitweise. Daß man die Menschen nicht in einer Reihe aufstellt, ist eine alte und doch neue Weisheit; daß man Volksszenen, oder Massen- Szenen, wie man es nun nennen will, in wechselnde, bewegliche Gruppen auf läst, das wenigstens sollte heute noch manches Theater von den oft zu Unrecht geschmähten Meiningern lernen. Leider hat man sie in manchem falsch verstanden und - übertrieben!- Noch eine Frage: nimmt die Komtesse zur Rechten oder zur Linken der Kurfürstin Platz? Ueber das Werk der Libeettisten kann ich mich kurz | fassen; sie haben in die kleinen Verwickelungen Lieder eingestreut, die es dem Komponisten Earl 3 eller gestatteten, gefällige Melodien anzubringen; denn Zellers Hauptstärke, die sich in seinem„ Obersteiger" fund gibt und in den Liedern seines Nachlasses sich bestätigt, liegt in der Behandlung des volkstümlichen Liedes. Doch vermißt man feineswegs eine sorgfältige Instrumentation; so kam auch vor dem dritten Akt der Vogelhändler- Walzer sehr schön zum Vortrag. Ein Lob, das in gleicher Weise dem Orchester und dem Dirigenten Alfons Mourot gilt. * Langsdorf. Unter Führung des Schulrats Kleinschmidt- Gießen fand eine Besichtigung der nach dem Langsdorf- Gießener System eingerichteten Fortbildungsschulen zu Langsdorf und Bettenhausen statt. Die Besichtigung hatte den Zweck, den kursisten in landwirtschaftlicher Naturkunde für Fortbildungsschulen nach dem System Leidich- Gisevius eine praktische Anschauung zu vermitteln. Außer einer Anzahl Reichsdeutscher nahmen mehrere der österreichischen Regierung zum Studium nach Gießen beorderte Herren teil, welche sämtlich von den Vorführungen in Langsdorf und Bettenhausen sehr befriedigt waren. Die beiden Hauptrollen, Vogelhändler und Briefchristel, lagen bei Frizz Seybold und Grete Brill in den besten Händen; Frizz Seybold, mehr Salontiroler, versuchte sich z. A. glücklich im Dialekt und im Schuhplattler; von * Goddela u. Landwirt Fint von Dirlammen, der vor kurzem seine Frau mit der Art übel zurichtete, ift als Geisteskranker in die Landesirrenanstalt Philippshospi tal bei Goddelau verbracht worden. Das Strafverfahren ist bereits eingestellt. * Offenbach a. M. Die drohende Aussperrung in den Schuh- und Schäftefabriken Offenbachs, Frankfurts und der Umgegend ist beseitigt worden, nachdem die Arsehr schön sang er im 2. Aft das Lied:„ Wie mein Aehndl 20 Jahr" mit dem wiegenden Walzerrefrain„ Noch einmal"; sehr gut gefiel mir der Vortrag des 2. Verses, wie aus dem Munde des alten 70jährigen. Auch in dem Duett( 1. Akt) mit der Kurfürstin Marie- Else Rosarita „ Schenkt man sich Rosen in Tirol", ernteten beide wohlverdienten Beifall; entweder war die Sängerin heute besser disponiert als neulich, oder- wie dem auch sei- hente flang ihre Stimme gleichmäßiger, abgerundeter; sie gab die Töne leichter, weniger angestrengt. Noch ein Wort Grete Brill, die sich fesch und geschmackvoll im Kostüm, ausdrucksvoll und ganz bei Stimme mur an zwei Stellen fielen die Töne etwas brüchig, nicht ganz richtig aus heiter, ernst, troßig und feck im Spiel, schön mit ihrem Eingangsliedchen:„ Ich bin die Christel von der Post" einführte und dabei in einem so anmutigen, graziösen PolkaPas! Hervorheben muß ich unbedingt ihr Tanzduett mit „ Schau mir Graf Stanislaus Hans Wernert - über nur recht ins Gesicht", das lebhaft bejubelt wurde und wiederholt werden mußte. Hans Wernert sang u. spielte den Grafen und Pseudo- Kurfürsten recht gewandt; auch am Arm seiner Millionenbraut, der Baronin Adelaide, die durch Lore Scholz die typische Verkörperung als verliebte Alte oder alte Verliebte fand. Der Professoren- Marsch, die ganze Prüfungsfarce ähnelte schon mehr einem besseren Bierulf einer fidelen Studentenkneiperei. Curt Gühne und Friedrich Timian fühlten sich scheinbar in diesen übertrieben derben Karitaturen sehr wohl. Otto Conradi, der den Dorfschulzen gab, verstand man beim Singen faum; erwähnen will ich noch die Wirtin( Hilda Thede) und Jette( Charlotte Hill) im 1. Att. Das Haus war gut besucht und amüsierte sich recht gut an den Späßen des Regisseurs, mehr hoffentlich an dem H. F. O. Werk des Komponisten. der Mita * 加 Beförderu des Unte dafür der in Aussic Scit, ist Südwesto mann, a ab. * eine Fat ger Tor durchaus ftattete S * wig- Holf Ober- Sa frau vo Verstorb nig in ung wir Stoften e veranschl bahnzive den Be Teilford Bau no den fan * anstaltet Walter bekannte man- Ap aus ein Flieger % mehrtä auf Be präsider wegen sen wu 1000 S Haft ve 10 000 zahlt * geständi ermorde Tode b jähriger tigtes nerin an eine Revolv * bob ge die Ant meine E für Ve Zusic empfeh Er luật. Ergebnis vom brieft dürfte mehreren hun fwurde der Treibriemen starb bald da obil- Omnibus fter Woche ab Bad- Nauhein nder Vorfall Nachmittag men heftige Sombe ep Bürgermeisterd war, versucht m Eingang beieilenden Di war genötigt, zu ergreifen. Mittel unber abzuschütteln. bolber abgab, Die wilde Fremde, in die fährlich be in das Kran ergab, daj md aus halle mmenhang zwi nin dem Rat amleit der Be der Reichsban fibauschule fin wertungsfurjus altische Unter sämtlicher Bee 2C. Der Un mittags 2 Uhr. eilnehmerinnen sfünfte erteilt Bandelvogellon ftige Wander Laubach, Bad auf dem nahen efunden. sfelder Zweig Brauerschwend Posaunenchor Knöpp aug Jahren gegrün bereits mehrere er ein größeres uler zu errich des Schulrate der nach dem Fortbildungs tt. Die Besich landwirtschaft ach dem System vermitteln. mehrere von nach Gießen be n Vorführungen digt waren. on Dirlammen, bel zurichtete, if Philippsbolpi trafverfahren i De Aussperrung chs, Frankfurts achdem die Ar Wie mein Aehnd Noch einmal Berfes, wie au dem Duett( 1 Rojarita- beide wohlver rin heute beffe auch sei- hent Deter; fie gab di ein Wort über voll im Kostüm ur an zwei Stel anz richtig aus schon mit ihrem on der Poft ein graziofen Polla Tanzduett mit „ Schau mit t wurde und t sang u. spielte gewandt; auch am Adelaide, die durd ng als verliebh ze Prüfungsfare einer fidelen Stu edrich Timian En berben Karita beiter der Schuhfabrit Herour die Arbeit wieder aufge-| näver zum Schaden des Aktien tausenden Publikums. nommen haben. * Koblenz. Der Kaiser hat an das Oberpräsidium folgendes Telegramm gerichtet:" Voll innigem Mitge fühl mit den von der entsetzlichen Wetterfatastrophe betroffenen Bewohnern des schönen Ahrtales, deren Schaden an Blut und Gut in seinem so ganz traurigen Umfange jetzt zu übersehen ist, ist es mir ein Bedürfnis des Herzens, zur Linderung der größten Not auch meinerseits ein Scherflein beizutragen. Ich habe daher eine Summe von 10 000 Mt. zu Ihrer Verfügung gestellt und meine Schatulle zu ihrer Zahlung an Sie angewiesen." Aus aller Welt. * Berlin. Dem Landwirtschaftsminister von Arnim und dem Minister des Innern v. Moltke, ist unter Belassung des Titels und Ranges eines Staatsministers die nachgesuchte Entlassung aus ihren Aemtern erteilt worden. Beide scheidenden" Minister erhielten die fönigl. Krone zum Roten Adlerorden 1. Kl. mit Eichenlaub. Der Oberpräsident der Rheinprovinz, Freiherr v. Schorlemer, wurde zum Landwirtschaftsminister, der Oberpräsident der Provinz Schlesien, von Dallwiß, zum Minister des Innern ernannt. in * Berlin. In der Plenarsizung des Bun desrats wurde der Vorlage wegen Zulassung von Attien zum Börsenterminhandel und der Vorlage, betr. Bewilligung von Ruhegehalt an Reichsbeamte zugestimmt. Außerdem tagten die vier Ausschüsse des Bundesrats für Handel und Verkehr, für Verfassung, für Industrie u. Rechnungswesen, um ihr Votum zur Schiffahrtsab= gabenvorlage abzugeben. Die Vorlage wurde etwa vierstündiger Beratung angenommen. Der Entwurf wird jetzt Ende des Monats dem Bundesrat zugehen. Man rechnet auch hier mit einer einstimmigen Annahme. Da der Bundesrat darauf baut, daß der Entwurf auch im Reichstag angenommen wird, soll bereits im Sommer mit dem Ausbau derjenigen Kanalisationsprojekte; deren Ausführung von der Erhebung von Schiffahrtsabgaben abhängt, begon nen werden, im wesentlichen also die Maintanalisation von Offenbach aufwärts, die auf Grund eines preußisch- bayrischen Staatsvertrages durchgeführt werden soll. * * Paris. Zu der Eisenbahnkatastrophe in Villepreur ist eine amtliche Bekanntmachung der Eisenbahnverwaltung veröffentlicht worden, wonach außer den bereits gemeldeten 19 Toten und 80 Verletzten weitere Opfer der Statastrophe nicht zu verzeichnen sind. * Paris. In Fraisans( Departement Jura) tam es zwischen 300, seit etwa einem Monat ausständigen Eisenhüttenarbeitern, welche die Internationale singend, durch den Ort zogen, und etwa 50 Gendarmen zu einem blutigen Zusammenstoß. Zehn Gendarmen wurden durch Steinwürfe und Knüttelhiebe verwundet, unter ihnen drei schwer. Schließlich gelang es aber den Gendarmen, die Ruhe wieder herzustellen. * Mohilewam Duje pr. Einer großen Feuers brunst sind hier 600 Holzhäuser, zwei Kirchen, ein Volkshaus, sowie mehrere Schulen zum Opfer gefallen. 3 eh n Menschen sind dabei ums Leben gekommen. )( Jean Böschlin ging in Chenee bei Lüttich aus dem 10 und 15 Kilometer- Rennen um den großen Steherpreis am 19. d. Mts. als Erster hervor, nachdem er erst am 13. Juni in La Louviere den grand prix de la fete communale in einem 60 Kilometer- Rennen auf Brennabor gewonnen hatte. )( Das Kleine Goldene Rad von Bran= denburg a. H. gewann P. Adam am 19. Juni auf Brennabor, während Köpp- Gullmann auf derselben Marke im Verfolgungsrennen siegten. Dir Fahrt des neuen Zeppelinluftschiffes von Friedrichshafen nach Düsseldorf. Nach einer Reihe erfolgreicher Probeflüge trat das Luftschiff„ 3. 7" gestern die Fahrt nach Düsseldorf an. Um 2 Uhr früh wurde es aus der Halle gebracht und an die Abfahrtsstelle gezogen. Graf Zeppelin erteilte laut und durchdringlich seine Befehle und Punkt 3 Uhr erhob sich das Luftschiff in die Lüfte und schlug die Richtung nach Ulm der Bahnlinie entlang ein. Außer dem Grafen Zeppelin, der sein Schiff selbst führte, nahmen an der Fahrt Direktor Colsmann, Dr. Eckener, Kapitän Lau, ferner von der Luftschiffahrtsgesellschaft Kommerzienrat Voegele- Mannheim und Geheimrat Löwe- Berlin teil. Berlin. Der neue Staatssekretär des Reichskolonialamtes von Lindequist beabsichtigt, eine Informationsreise durch die deutschen Schutzgebiete cu unternehmen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Dernburg will Herr von Lindequist sich auf seiner Informationsreise in erster Linie der Mitarbeit der Farmer und Ansiedler versichern. * Berlin. Im Reichskolonialamt ist der durch die Beförderung des Herrn v. Lindequist freigewordene Posten des Unterstaatssekretärs noch immer nicht besetzt. Es soll dafür der Ministerialdirektor im Reichskolonialamt, Konze, in Aussicht genommen sein. Der Gouverneur von Kamerun, Seitz, ist für den Posten des Gouverneurs von Deutsch Südwestafrika, an Stelle des scheidenden Herrn v. Schuckmann, ausersehen. * Berlin. Der Kaiser unternahm im Automobil eine Fahrt von Potsdam nach Berlin. Am Brandenbur= ger Tor und Unter den Linden wurde der Monarch, der durchaus nicht leidend aussieht, herzlich gegrüßt. Hierauf stattete der Kaiser dem Reichskanzler einen längeren Besuch ab. * Karlsruhe. Prinzessin Feodora von Schleswig- Holstein, die jüngste Schwester der Kaiserin, ist in Ober- Sasbach bei Achern, wo sie zum Besuche der Frei frau von Röder weilte, an Herzschwäche gestorben. Die Verstorbene wurde am 3. Juli 1874 in Primfenau bei Liegnitz in Schlesien geboren. * Karlsruhe. Die Badische Staatsbahnverwaltung wird im Murgtal ein Wasserkraftwerk errichten, dessen Kosten einschließlich einer Fernleitung aul 26 784 000 Mt. veranschlagt sind. Der gewonnene Strom soll für Eisen= bahnzwecke verwendet werden, jedoch vorläufig nicht für den Betrieb von Bahnen. Dem Landtage soll eine erste Teilforderung über 500 000 Mt. zugehen, damit mit dem Bau noch in der laufenden Budgetperiode begonnen werden kann. * Stettin. Bei der von der Itarusgesellschaft veranstalteten Flugkonkurrenz auf der Rennbahn des Pasewalter Reitervereins ereignete sich ein schwerer Unfall. Der bekannte frühere Rennfahrer Rob I stieg mit einem Farman- Apparat auf. Nach kurzem Flug stürzte der Apparat aus einer Höhe von 80 Metern zur Erde und begrub den Flieger unter sich. Robl ist seinen Verlegungen erlegen. * Kopenhagen. Das Reichsgericht sprach nach mehrtägiger Verhandlung das Urteil in dem Prozeß, der auf Beschluß des Folkethings gegen den früheren Ministerpräsidenten Christensen und den Minister des Innern Berg wegen Nachlässigkeit im Amte angestrengt wurde. Christen sen wurde freigesprochen, Berg wurde zur Zahlung von 1000 Kronen in die Staatstasse eventl. zu sechzig Tagen Haft verurteilt. Die Kosten des Verfahrens im Betrage von 10 000 kronen wurden der Staatskasse auferlegt, jedoch bezahlt Berg ein Fünftel dieser Summe. * Thorn. Der Lehrer Schardt aus Oslowo, der geständig war, die Besitzerstochter Rohlmann am 18. April ermordet zu haben, wurde von dem Schwurgericht zum Tode verurteilt. * Me z. In einer hiesigen Konditorei gab ein 20jähriger Bäckergeselle namens Doß, dessen Mutter als Rentnerin in Nancy lebt, auf ein in demselben Hause beschäf= tigtes Mädchen einen Revolverschuß ab und verwundete es an einem Arm schwer, dann tätete er sich selbst durch einen Revolverschuß. * New Yorf. Die Bundesstaatsanwaltschaft erhov gegen die Milliardäre Morgan, Astor und Vanderbilt die Anklage wegen Betrugs und betrügerischer BörsenmaWindhof. Einem verehrl. Publikum zur gefl. Kenntnis, dass meine Lokalitäten neu hergerichtet und solche für Vereinszwecke, Geslleschaften etc. etc. unter Zusicherung guter Speisen u. Getränke bestens empfehle. Ausschank Mainzer- Aktienbier( Glas 10 Pfg.) hulzen gab, ber will ich noch die e( Charlotte frerte fich recht gut offentlich an dem 5. F. O Erfinder A. Allendorf. wenden sich betr. Anmeldung uns Verwertung von Patenten an dad Das Luftschiff passierte um 3½ Uhr Aulendorf, um 4 Uhr 11 Minuten Laupheim, um 4% Uhr Ulm und gegen 5 Uhr Geislingen. Um 7.50 Uhr befand es sich bereits über Mannheim und um 8.15 Uhr passierte es Worms. Um 8.45 Uhr wurde es in Alzey und um 8.52 Uhr über Bingen gesichtet. Dann ging es in flotter Fahrt rheinabwärts nach Koblenz, wo es um 9.45 Uhr gesichtet wurde. In schneller, vpn einem leichten Südwind begünstigten Fahrt folgte das Luftschiff dem Laufe des Rheines. Bereits um 10.35 Uhr konnte es dem Drachenfels bei Königswinter zuwinken und zehn Minuten später schon flog es über den Dächern der rheinischen Universitätsstadt Bonn. Eine halbe Stunde später, um 11.15 Uhr, schwebte der ſtolze Segler der Lüfte über der großen rheinischen Metropole Köln, der alten Garnison seines verunglückten Genossen. Ohne Aufenthalt ſetzte" 3. 7" seinen Kurs auf Düsseldorf zu fort, dessen Türme ihm bereits nach kurzer Fahrt entgegenblinkten. Im raschen stolzen Flug kreiste der Segler um 12 Uhr unter dem Jubel der Bevölkerung über der frohsinnigen Kunststadt des Rheinlandes, seinem neuen Aufenthaltsort. Die Ankunft des Luftschiffes wurde don einer vieltausendköpfigen Menschenmenge bejubelt, die alle Straßen und Plätze, sowie die Dächer der Häuser besetzt hielt und den Insassen des Luftkreuzers solange zujauchzten, bis die Landung um 12 Uhr 10 Min. glatt bewirkt worden war. Nach Aussage der Fahrtteilnehmer nahm die Die Fahrtge= Fahrt einen überaus herrlichen Verlauf. schwindigkeit war derart, daß das Luftschiff die Strecke Mannheim Düsseldorf in vier Stunden zurücklegte, während Die ein Schnellzug 6 Stunden für diese Strecke braucht. Maschinerie an dem neuen Luftkreuzer hat sich durchaus bewährt. Die leitenden Personen sind mit dem Erfolg der Fahrt durchaus zufrieden. Ans dem Gerichtssaal. Strafkammer. Das Gießen, 21. Juni 1910. Die Fortsetzung der Verhandlung gegen den Bauunternehmer Pfaff, den Maurermeister Stein und den Architetten Seuling ergab, daß der Bau in ungeheueren Schnellig feit trotz des schlechten Wetters in die Höhe ging. Mauerwerk war schlecht hergestellt, wie auch schlechtes Material verwendet wurde. Es wurde entgegen dem Bauplan ein Pfeiler schwächer aufgeführt als vorgesehen war, so daß das darauf ruhende Mauerwert wie auch der Pfeiler aus dem Blei tam, und als schließlich ein Träger ohne die nötige Abspießung eingezogen wurde, war die katastrophe da. Als der Bau zusammenbrach, wurde die Mansarde des Nachbarhauses beschädigt und die Frau eines In genieurs von einem umfallenden Glasschrank verletzt. Auch durch die hereinfallenden Steine wurde die Frau in Mitleidenschaft gezogen, besonders trug sie eine schwere Verwundung an einem Fuß davon, die bis jetzt noch nicht völlig geheilt ist, da ihr ein Knochen aus dem Fuß genommen werden mußte. Pfaff behauptete, er habe nur die Materialien anfahren lassen, das übrige habe er dem Stein übertragen. Stein gab an, es sei der Wunsch des Bauherrn wie auch der des Bauleiters gewesen, daß der Bau noch vor Eintritt des Winters unter Dach fäme. Schon vor der Genehmigung wurde der Aushub der Fundamente vorgenommen, aus welchem Grunde er sowohl wie der Bauherr Strafbefehle bekamen. Stein gab zu, entgegen dem Plane, eine Mauer, die 51 Zentimeter dick sein sollte, nur Technische Asbest- und Gummi- Erzeugnisse. Eines der bedeutendsten Asbest. und Gummiwerke sucht einen energischen und tüchtigen, gut eingeführten und angesehenen Vertreter. Offerten unter 19174 an die ,, Giessener Zeitung" erbeten. Patentbureau Secker, Frankfurt a. M. Kouverts mit Firma Schnurgasse 28. Bill. Berechnung. Auskunft jederzeit kostenlos. Tausend von 3,75 M. an Albin Klein, Buchdruckerei, Gießen, Seltersweg 83.] 38 Zentimeter dick aufgeführt zu haben, er sagte aber, der Bauleiter sei damit einverstanden gewesen. Die Risse, die sich zeigten, wollte Stein nicht für bedenklich gehalten ha ben, da solche bei Neubauten vielfach vorfämen. Statt daß Stein den Fehlern nachging und für Beseitigung derselben sorgte, schmierte er die Risse zu, damit sie von außen nicht zu sehen waren. Nach dem Einziehen eines Trägers an der Waschküche, bei welcher Gelegenheit die Abspießung ungenügend war, erweiterten sich die Buchtungen und Risse dermaßen, daß er seine Arbeiter aus dem vierten Stock Tommen ließ, um die Sache zu besichtigen. Kurz nach dem Verlassen des Baues fiel dieser in sich zusammen. Dem Seuling machte die Anklage den Vorwurf, er hätte über das schnelle Aufbauen bei der ungünstigen Witterung stubig werden und auf Befolgung seiner Anordnung drängen müs sen. Er glaubte genug getan zu haben, indem er das Weiterarbeiten verboten und sich schließlich zur Niederlegung der Bauleitung entschlossen habe, als seinen Anordnungen nicht entsprochen worden sei. Nach Vernehmung der Zeugen, deren Aussagen für Stein sehr belastend waren, wurde die Sigung auf nächsten Freitag 8 Uhr vormittags verlegt. Literarisches. - Grieben Reiseführer. Band 19. München und die Königsschlösser.( 1 Mr.) Verlag v. Albert Goldschmidt, Berlin W. Dieser Führer enthält alles, was den Fremden in der feuchtfröhlichen gemütlichen bayrischen Residenzstadt interessiert und ihm zweckdienlich sein dürfte. Eingehend berücksichtigt sind die Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung, besonders die Königsschlässer Herrnchiemsee, Hohenschwangau, Neuschwanstein u. Linderhof. Auch das in diesem Jahre so viel besuchte Oberammergau ist erwähnt. Ein vorzüglicher, bis auf die neueste Zeit ergänzter Plan von München und eine Karte vom bayrischen Hochland sind zweckmäßige Ergänzungen des reichhaltigen Tertes. Paul Linda w's gesammelte Romane und Novellen. Illustr. Ausgabe in 75 Lieferungen a 40 Pig., oder 10 Bände a Mt. 3.-. S. Schottlaenders Schlesische Verlagsanstalt G. m. b. H., Berlin W. 9. Bereits wiederholt haben wir auf diese aufs lebhafteste zu begrüßende Sammelausgabe von Lindau's Romanen hingewiesen, die nicht ohne Recht Meisterwerke der modernen Literatur genannt werden. Die in den uns soeben zu= gehenden Hesten 16 und 17 fortgeführte großartige Handlung aus dem Roman„ Die Gehilfin" ist durch die darin eingeflochtenen Liebesszenen nicht nur spannend und überaus interessant, sondern läßt uns auch einen Blick tun in das Gebahren so mancher, scheinbar auf der Höhe des Lebens stehender Geschäftsleute und die moralischen Defekte, die ihnen schließlich als Erfolg ihrer unsaugeren Manipulationen anhaften bleiben. Hauswirtschaftliches. - - Ueber das Ginmochen von Erdbeeren schreibt eine Hausfrau im praktischen Ratgeber im Obst- und Gartenbau in Frankfurt a. D.": In" DeutschEvern" und„ Sieger" haben wir zwei Erdbeersorten zum Einmachen, wie man sie sich besser nicht wünschen kann, leuchtend rote Farbe, passende Größe und Form, feines Aroma. Wollte man aber diese Sorten, wie in den meisten Rezepten angeordnet ist, sofort nach dem Reinigen in den kochenden Zuckersud bringen, so würden auch sie nicht imstande sein, Form und Farbe zu behalten. Hierzu bedürfen die Beeren erst einer gewissen Vorbereitung, fie müssen erst festfleischig gemacht werden. Dies geschieht für alle Erdbeeren auf folgende Weise: Die entstielten, gewaschenen Beeren werden mit dem dafür bestimmten feinen Zucker wir rechnen 150 bis 200 Gramm auf ein Pfund lagenweise durchstreut in eine Kasserolle geschichtet. So bleiben fie bis zum dritten Tage stehen, während man sie täglich einmal durchschwenkt. Alsdann läßt man sie in dem entstandenen Saft heiß werden, aber nicht fochen, danach erfalten, wieder heiß werden, wieder erkalten, nimmt die Beeren mit dem Schaumlöffel aus dem Saft, läßt diesen so fiait einkochen, daß er die vorhandenen Beeren noch bedecken kann, gibt nach dem Abkühlen beides, Saft und Beeren, in Wecksche Gläser und sterilisiert zehn Minuten bet 70 Grad. So eingemacht, find die Erdbeeren von schöner Farbe und Form, haben festes Fleisch und schwimmen nicht, wie meistens nach anderen Rezepten, alle dicht gedrängt oben im Glase auf dem Saft, sondern füllen das Glas gleichmäßig im Safte von unten bis oben.- Unsere Leser können auf Wunsch die betreffende Nummer vom Geschäftsamt des praftischen Ratgebers im Obst und Gartenbau in Frankfurt a. O. tostenlos erhalten. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. 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Chronische Beinleiden Es sind hauptsächlich drei Formen von Beinleiden, welche die Frauenwelt peinigen: das Krampfaderleiden, das Beingeschwür und die Beinflechte. Die Krampfadern zeigen sich als bläuliche, dicke, knotige Stränge, die oft fingerdick die Haut verwölben. Dieselben machen folgende Symptome: Müdigkeit und Schwere im Beine, Anschwellung der gansen Knöchelgegend am Abend, lästiges Hautjucken und krampfartige Schmerzen. Nachdem dieses Leiden oft jahrelang so bestanden hat, treten harte rote Knoten unter der Haut auf, die enorm schmerzen. Man nennt das VenenEntzündung Nach einigen Tagen geht der Knoten auf und verwandelt sich in das ebenfalls sehr schmerzhafte Beingeschwür. Dieses ist zuerst oft nur erbsengross, vergrössert sich aber oft bis zu Talergrösse u. sondert blutigwässerige oder eiterige Flüssigkeit ab. Bei langdauernder Bettruhe kann dieses Beingeschwür von selbst heilen, aber welche deutsche Hausfrau legt sich wochenlang ins Bett? Gewöhnlich steht die Kranke doch auf und das genügt, um die Heilung zu verhindern. In der Umgebung des Beingeschwürs etabliert sich sehr oft durch das fortwährende Nässen eine Beinflechte, ein Ekzem, welches juckt und schmerzt. Aber auch ohne ein Geschwür entsteht oft durch den Reiz des Kratzens eine trockene oder nässende Beinflechte Schwere Gesundheitsschäden erwachsen aus diesen Beinflechten, wenn durch deren Brennen und Schmerzen der Schlaf wochenlang verscheucht wird. Jahrelang suchen die armen Frauen den Weg zur Heilung ihres Beinleidens, aber vergeblich. Zweck dieser Zeilen ist, diesen verzweifelten Kranken einen seit Jahren wissenschaftlich erprobten Weg zur Heilung zu zeigen Meine Methode ist als SanocrusMethode geschützt uud hat vielen hundert verzweifelten Kranken die ersehnte Hilfe gebracht. Ein sehr grosser Vorteil bei meiner Methode ist, dass der betr. Patient schon während der Behandlung arbeitsfähig ist. Jedem, der sich für meine Sanocrus- Methode interessiert, sende ich meine ausführliche Schrift: Die Beinkrankheiten" gratis zu. Der Aberglaube, dass man durch Heilung seines Beines krank werde, ist lächerlich. Dr. med. Franke, Spezialarzt 1. Beinleiden. Frankfurt a. M., Kaiserstrasse 68. Nachmittags von 2-5 Uhr ausser Mittwochs u. Samstags. Putzin Grand Prix St Louis 1904 Goldene Staatsmedeille Nürnberg 1906 Putzin bester Flüssige Metallputz Fritz Schalzjukanten Allein Fabr.: der beste flüssige Metall putz reinigta.putz Metalle verblüffend schnell. Fritz Schulzjun.Akt: Ges.Leipzig Braubach& Fischer Färberei Grösster Betrieb dieser Branche im 00000000. Grossh. Hessen::: voraus 1,50 Donners humo liegen Selters nicht Nr. Berge Die 31 rod und arbeiten f Die n Zimmer 9 gen Erftat Angebote Chem. Waschanstalt päteen Gegründet 1848 Seltersweg 79 a Tel. 627 Neuenweg 4 Uhr, auf Eröffnung findet. 553 "" Freic Wochen. Gieß Der G 15 eigene Läden. 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