r Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mt., durch die Post 1,50 Mt. frei ins Haus. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Zwei Ertrabeilagen: „ Humoristische Blätter" und die„ Neue Lesehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Telephon: Nr. 362. Nr. 124. Bekanntmachung. med asth 19 = des Großherzoglichen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Polizei Amfes sowie vieler anderer Behörden Oberhessens Erpedition: Seltersweg 83. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei( Albin Klein). od to Dienstag, 20. September 1910 Amtliche Bekanntmachungen. Die unterm 8. August 1910 angeordnete Sperre der Senlenbergstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 18. September 1910. Großh. Polizeiam t. Gebhardt. Bekanntmachung. Die unterm 8. September 1910 angeordnete Sperre der Frankfurterstraße zwischen Klinik- und Veterinäranstaltstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 18. September 1910. Großherzogl. Polizeiamt. Gebhardt. 319-11-2018 Bekanntmachung. Samstag, den 24. September 1910, vormittags 10% Uhr, werden im Bürgermeistereigebäude die in den Waidungen in der Stadt Gießen erforderlichen Kultur- und Wegbauarbeiten öffentlich wenigstnehmend versteigert. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien in den umlie genden Gemeinden werden ersucht, dies alsbald ortsüblich bekannt machen zu lassen. Gießen, den 14. September 1910. Bürgermeisteret. J. V.: Keller. Die Wahlparole des Reichskanzlers." Die Frtf. 3tg." hatte vor einigen Tagen die Welt mit einer„ Sensation" überrascht: sie wußte die„ Wahlparole des Reichskanzlers" zu verraten, mit der dieser in den näch ften Reichstagswahlkampf zu ziehen beabsichtige. Heern Bethmann- Hollwegs Absicht, so hieß es, sei, alle„ positiv schaffenden" Stände unter dem Kampfesruf„ Unsere Schutzzollpolitik ist bedroht" zu sammeln, und damit Landwirtschaft, Gewerbe, Industrie und Handwerk zu einer gewaltigen einheitlichen Kraftanstrengung veranlassen. Obwohl eine der= artige Wahlparole wohl nirgends recht ernst genommen, auch alsbald halboffiziös als Phantasieprodukt bezeichnet wurde, hielt die" Frks. 3tg." ihre Sensation„ mit aller Bestimmtheit" aufrecht. Da also das Entlein weiterflatterte, mußte auch mit der offiziösen Dementierflinte Jagd gemacht werden, und in dem neuesten Wochenrückblick" der„ Nordd. E2 Allg. 3tg." wird es denn auch zur Strecke gebracht. heißt da u. a.: " „ Angeregt durch einen Artikel der Franks. Zeitung hat fich die Tagespresse vielfach mit einer Wahlparole oder Solche einem Wahlprogramm der Regierung beschäftigt. Erörterungen finden einen ungünstigen Boden in der Besorgnis, von der die besten Kräfte der Nation im Hinblick auf die Verbitterung unter den bürgerlichen Par- teien und auf die sozialdemokratischen Erfolge bei den Nachwahlen zum Reichstage erfüllt sind. Ohne Zweifel hat jene Verbitterung bei diesen Erfolgen mitgewirkt. Was der Reichskanzler in seiner Reichstagsrede vom 9. Dez. 1909 inbezug auf ausgezeichnete Geschäfte des Radikalismus vorausgesehen hat, tritt leider mehr und mehr in die Wirklichkeit. Es ist auch richtig, daß diese Voraus- sicht nicht von der Pflicht entbindet, nach Möglichkeit Vorsorge dagegen zu treffen, daß nicht ein blinder Mißmut, eine ungestüme politische Verheßung des Volkes eine gefährliche innere Lage schaffe. Wir können aber versichern, daß an der obersten verantwortlichen Stelle nicht nach Schlagworten gesucht, noch heute schon entschieden wird, welche einzelne Frage bei den nächsten allgemeinen Wahlen zum Reichstage in den Vordergrund zu rücken wäre. Mit Wahlparolen, die sich nicht aus der Natur der Dinge ergeben, mit fünstlichen Schlagworten läßt sich dem Uebel, das wir beklagen, überhaupt nicht beikommen. Leistet das deutsche Volf in der praftischen Arbeit fortwährend so Großes, so wird es sich auch in seiner polisischen Betätigung und Kultur der Herrschaft der Phrase entwöhnen und seine Geschicke so wenig nach übler Laune, wie nach einseitigen Klassenoder Interessentenwünschen mitbestimmen müssen. Der Reichskanzler hält es für seine Hauptaufgabe, die Reichsgeschäfte so zu führen, daß das der Nation zum Gedeihen ihres Erwerbslebens ebenso wie zu ihrem militärischen Schuße Nötige gesichert und ihre stetige fulturelle Entwickelung gewahrt werde. Es ist daher ein im einseitigsten radikalon Parteiinteresse genährter Aberglaube, daß irgend etwas einer geistigen oder wirtschaftlichen Reaktion Aehnliches im Werke sei. Eine solche Absicht liegt maßgebenden Faktoren des Reiches fern." Bekanntmachung. Die Steigerer von geschältem Nadelnut u. Eichenstammholz aus den Waldungen der Stadt Gießen, die mit der Abfuhr noch rückständig sind, werden hierdurch aufgefordert, spätestens bis 1. November d. Js. das Holz abzufahren, andernfalls forstgerichtliche Anzeige erfolgen müßte. Gießen, den 16. September 1910. Bürgermeisterei. I. V.: Keller. Oftroi von Obstwein. Wir machen darauf aufmerksam, daß nach den bestehenden Vorschriften alle Obst weinhersteller vor Beginn der Kelterung von Obst dies bei der Bürgermeisterei anzuzeigen und einen Erlaubnisschein einzuholen haben. Die Nichtbefolgung dieser Vorschrift wird bestraft. Gießen, den 16. September 1910. Bürgermeistere c. J. V.: Keller. Obstversteigerung. Montag, 26. September, soll das Abst auf den städt. Bäumen an Ort und Stelle versteigert werden und zwar: Die„ Frff. 3tg." will zwar auch in diesen Darlegun gen weder ein Dementi noch eine Abschwächung ihrer Meldung erblicken und müht sich ab, nachzuweisen, daß der Reichskanzler in obiger Erklärung ihre„ Wahlparole" nicht in Abrede gestellt hat das Entlein liegt aber jetzt doch wohl endgiltig tot am Boden; denn es wird ja flipp und flar erklärt, daß der Kanzler weder„ nach Schlagworten sucht", noch sich bisher überhaupt entschieden hat,„ welche einzelne Frage in den Vordergrund zu rücken wäre". Wir meinen, gründlicher kann man die„ Sensation" der Wahlparole doch wohl kaum dementieren! Bum Barenbesuch in Friedberg. von Am Freitag, nachmittags, traf aus Kissingen die Großfürstin Xenia von Rußland ein. Abends unternah men der Großherzog und die Großherzogin eine Rundfahrt durch die beleuchteten und geschmückten Straßen der Stadt und begaben sich später mit der Prinzessin Viktoria zu Schleswig- Holstein nach Bad- Nauheim, um dem KünstlerKonzert im Kurhause beizuwohnen. Am Samstag, 10 Uhr vormittags, nahm die Großherzogin die Glückwünsche der Familie entgegen und empfing um 12 Uhr den Leutnant von Zangen vom InfanterieLeibregiment Großherzogin Nr. 117, den Bürgermeister Stahl und die Beigeordneten Falk und Justizrat Windecker von Friedberg, sowie den Bürgermeister Dr. Kayser von Bad Nauheim. Im Laufe des Vormittags trafen im Schlosse Friedberg ein: Prinz und Prinzessin Andreas von Griechenland, Prinzessin Luise und Prinz Ludwig Franz von Battenberg, Fürst und Fürstin zu Solmes- Lich, Prinzessin Marie zu Solms- Lich, Prinz und Prinzessin Hermann zu Stolberg- Wernigerode. Um 1 Uhr fand Tafel zu 32 Gedecken statt. Der Fürst von Solms- Lich reiste abends wieder nach Lich zurück. Der Großherzog, die Großherzogin, sowie die Prinzessin Heinrich von Preußen machten am Sonntag, vormittags 11 Uhr, einen Gegenbesuch beim Fürsten von Lich; während der Großherzog um 12 Uhr 43 Min. wieder zurückkehrte, kamen die Großherzogin nebst der Prinzessin Heinrich erst abends um 7 Uhr zurück. Der Zar fuhr um ½ 10 Uhr mit den vier Großfürstinnen nach Bad Homburg zur Kirche. Nach dem Gottesdienst ließ er sich die Herren Oberbürgermeister Lüdtke, Stadtverordnetenvorsteher Dr. Rü diger, Stadtverordneter Justizrat Dr. Zimmermann u. Dr. med. Spilmans vorstellen und fuhr kurz nach ½ 12 Uhr unter den Hochrufen des Publikums nach Friedberg zurück. Nachmittags mächte der Zar in Begleitung des Großher= zogs und des Prinzen Waldemar von Preußen um ½ 3 Uhr einen Ausflug nach der Saalburg im Automobil zur Besichtigung des römischen Museums, durchfuhr einen großen Teil des Taunus und kehrte um 48 Uhr wieder in das Schloß zurück. Auch die Familien des Prinzen Ludwig von Battenberg, sowie des Grafen Stolberg- Wernigerode- Roßla, eines Schwagers des Großherzogs, sind wieder abgereist. Prinzessin Heinrich von Preußen begab sich gestern früh nach Karlsruhe zu den Hochzeitsfeierlichkeiten. Sie wird voraussichtlich wieder am Donnerstag nach Friedberg zurückkehren. Der Zar machte gestern früh eine Ausfahrt im Automobil. Zur Mittagstafel wurde gestern der russische Minister Jswolski geladen. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Ausschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Telephon: Nr. 362. HOR JO Butr. 173] 21. Jahrg. 527 1. vormittags 9 Uhr beginnend, am Krosdorfer Weg, hinter dem Güterbahnhof, bei der früheren Aktien- brauerei und am Leihgesternerweg, am Steinbacher Weg, auf dem Lutherberg, im Lärchenwäldchen, am Anneröder Weg und an der Licherstraße. Hier wird auch das Obst von den Bäumen am Wiesecker Weg mitversteigert. Im An schluß hieran werden die Kastanien an der Licherstraße und Kaiser- Allee versteigert; dem besteht 2. nachmittags 2 Uhr beginnend, von Obstbaumstück an der Licherstraße. Die Obsternte aus Tafel-, Wirtschafts- und Kelterobst in größeren Mengen. Die Besichtigung des Obstbaumstücks ist von Dienstag nachmittags ab gestattet. Unter den Aepfeln befinden sich Borstop, Harberts- Reinette, Baumanns- Reinette, Parters Pepping, Kanada- Reinette, Goldparmaine 2C. Die Zusammenfunft ist vormittags am Schlachthof, nachmittags an der Kaserne an der Licherstraße. Gießen, den 19. September 1910. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Das 3. Ziel Gemeindesteuer sowie das 3. Ziel KanalGebühren für das Rechnungsjahr 1910 tann innerhalb 10 Tagen noch ohne Mahnkosten bezahlt werden. Gießen, den 19. September 1910. Stadtkasse Gießen. Mäser. Wie verlautet, findet eine Begegnung des Deut= schen Kaisers mit dem 3aren hier oder in Schloß Wolfsgarten nach der Friedberger Kur und dem Romin tener Jagdaufenthalt statt, also in der zweiten Woche des Oktober. Im Anschluß daran begibt sich der Kaiser nach Schloß Friedrichshof, um dort eine Begegnung mit dem König von England zu haben, der um diese Zeit daselbst zu einem Besuch seiner Verwandten weilt. Lokales. Gießeul, 20. September 1910. * Der Minister des Innern von Hombergt zu Va ch ist aus dem Urlaub zurückgekehrt und hat die Dienstgeschäfte wieder übernommen. - - ** Stadtverordneten Versammlung. Die nächste Sigung der Stadtverordneten- Versammlung findet kommenden Donnerstag, den 22. September, nachmittags 4 Uhr, statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte: 1. Auslosung von Schuldverschreibungen der An2. Mitteilungen. 3. lehen von 1893, 1894, 1895. Baugesuch D. Stamm für Schulstraße 2. 4. Desgleichen 5. Desgl. E. Koch W. Möser für Rodheimerstraße 18. für Ederstraße. 6. Desgl. A. Scheppelmann für Rod- heimerstraße. 7. Desgl. J. Wellhöfer für Marburger= straße. 8. Desgl. R. Busse für Kaiser- Allee. 9. Dgl. J. Maternus für Klinifstraße. 10. Baugesuch M. Bär für Südanlage 15. 11. Desgl. Emil Schön für Neustadt 16. 12. Baugesuche Peter Kronenberg für die Lonystr. 13. Baugesuch W. Möser für Flur 28 Nr. 57( Feld= scheuer). 14. Desgl. H. Schaumberger für Sandgasse 35; hier: Kaminanlage. 15. Desgl. Prof. Walther für Liebigstraße; hier: Einfriedigung. 16. Desgl. Buderus Ww. 17. Desgl. Birfür Ludwigstraße; hier: Einfriedigung. tenstock u. Schneider für Friedrichstraße 15; hier: Balfonanlage. 18. Genehmigung von Rechnungen. 19. Ver20. Herstellung gebung von Arbeiten und Lieferungen. eines Weges vor den Häusern Ostanlage 14 und 16. 21. Verkauf des Liebigmuseum 3. einigung der Kasse des Gas- und Wasserwerts Stadtkasse. 23. Fahrplan der Straßenbahn. Straßenbahn nach Wieseck. die israelitische Religionsgesellschaft. - - 22. Vermit der - 24. 25. Friedhof für 26. Vertrag mit den Kliniken wegen der Verpflegung der armen Kranten. 28. 27. Kanalgebühren für die staatlichen Gebäude. Gesuch des Th. Rösch um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Walltorstraße 36-38. 29. Desgl. des Heinrich Rühl für Asterweg 12.- 30. Desgl. des 2. Scharmann um Erlaubnis zum Kleinhandel mit Branntwein im Hause Lindenplay 3. - ** Die Rückkehr des 116. Inf. Regts. aus dem Manöver erfolgt am fommenden Donnerstag Abend. * Provinzial- Aussch u ß. Nächsten Samstag, vormittags 9 Uhr, findet eine Sigung des Provinzial- Ausschusses der Provinz Oberhessen mit folgender Tages- Ordnung statt: 1. Enteignung von Gelände in der Gemarkung Bad- Nauheim zur Erweiterung des Bahnhofes Bad- Nau der 2. Antrag heim; hier Ausspruch der Enteignung. Gemeinde Steinfurth auf Ablösung der der Gesamtfamilie Löw von und zu Steinfurth obliegenden Verpflichtung zur Abnutzung. Sie werden leicht belanglos. Gedanken, zu oft angewandt, Ward's unanfehnlich, flanglos; Ging Geld schon lang von Hand zu Hand, 2 So etwas wie'n Gedicht. Ich dichte flott d'rauf los, Denn schließlich wird's ja doch um Stoff forg' ich mich nicht: Der Dichterling. aus Zerstreut. Licht hantieren. und jemand in seiner früheren Behausung mit einem vorüberführt, bemerkt er daselbst eine Leiter lehnen und als ihn am anderen Tage spät abends der Weg 11m einen Irrtum der Stammkneipe an seiner früheren Wohnung Professor Schmeckele hat seine Wohnung gewechselt, ter nitrengung zu verhindern, Ein Kenner. Anschaffung und Unterhaltung des Faselviehs dieser meinde. 3. Bürgermeisterwahl zu Wohnbach. man Ge ihren Einzug gehalten. In den letzten Tagen konnte auf den Wiesen in der Umgebung von Gießen zahlreiche Knaben bemerken, welche eifrig ihre Papierdrachen steigen ließen. Uns Aeltere aber mahnt diese Zeit an den Anfang von == Rodheim a. d. Bieber. In der abgelaufenen Woche wurde zum erstenmal nach hier ein Polizeihund und zwar derjenige von Weßlar beordert. Es galt den Täter Ich bi men in der ift. Er bebentt ausfindig zu machen, welcher in später Nacht an der Dresch weniger als 130 des Herbstes und damit des Sterbens in der Datur. Lang- halle zwischen Bieber und Rodheim das Rohr der für bei- fördert wird. sam beginnen die Blätter der Bäume gelb zu werden. Wie lange noch, und draußen ist alles tot und starr, ein Zeichen der Vergänglichkeit alles Jrdischen. Wer und in er Gewinnung des nötigen Lebensunterhaltes zu arbeiten. Die Verhaftung Werners erfolgte in einem Barmer Automatenrestaurant. Er war von einem Schulkameraden erkannt worden, der die Polizei benachrichtigte. Werner ist geständig, in Frankfurt und Friedberg Bomben gelegt zu haben. Im Gefängnis hatte er seinen Komplizen fennen gelernt, der ihn auf die Fabrikation von Höllenmaschinen hinwies. Werner hatte sich in der Schule viel mit Chemie beschäf= tigt. Als nach dem Friedberger Attentat sein Komplize mit dem Rade entfloh, ging Werner in entgegengesetzter Richtung unbehelligt davon und kaufte noch in Friedberg frische Wäsche. Er reiste unter dem Namen Karl Mohr; die Papiere hatte er in einer Herberge gestohlen. In seinem Besit fanden sich noch 80 Mt. und eine Browningpistole. Voraussichtlich wird das am 28. September zusammentretende Das Schwurgericht gegen Werner verhandeln, falls bis zu diesem Zeitpunkt die Voruntersuchung abgeschlossen sein sollte. auf ihrer Bahn ungeheure Reife hafter Schnellig fich bequem im lichleit feine G der Erde durch einen Gartenzaun nach dem Hause des 2. P., des früheren Teilhabers der Dreschmaschine. Auch bei einem zweiten Versuch hatte der Spürhund denselben Weg eingeschlagen und dürfte somit die Polizei einen sicheren Anhaltspunkt diesen groben Unfug haben. 30 Kilometer, i einer Reije um Birla 50 000 M Jurid fair der Mtt bräunlig So ftreben Die Reise, Will ihnen d Das Lernen Die Und doch jes Es gilt heut Was Neues Ach, ist das Und Wichtig Ich war an * Vom Manöver. Am Freitag hatten die hess. Truppen herrliches Wetter in ihrem bergigen Manövergelände zwischen Schlüchtern, Fulda und Hauswurz. Große die de Orte gemeinsamen Wasserleitung durchschnitten, sodaß Proviantkolonnen wurden in Fulda ausgerüstet, um am nächsten Morgen in vielen Haushaltungen es an Was25. Division zu versorgen. Auch im östlichen Kreise Gießen ser mangelte, dazu auch der Hochbehälter am Launscheids wurde Freitag von den Preußen wieder weiter gekämpft. * Der Friedberger Bombenattentäter berg gänzlich ausgelaufen war. Ganz Rodheim war bald Die 42. Brigade( blaue Partei) lag an diesem Tage um auf den Beinen und die Polizei hatte ihre liebe Not, die er wurde am Samstag in Barmen festgenommen Mücke, Nieder- Ohmen, Freienseen im Quartier, die 41. Briin das Gießener Untersuchungsgefängnis gebracht. Nach Neugierigen fernzuhalten. Der Hund verfolgte eine Spur gade( rote Partei) war dagegen um Grünberg, Reiskirchen, an der Kleinbahn und dem Bieberbach entlang über der Tat in Friedberg hatte sich W. nach Lüttich begeben, Ettingshausen einquartiert. Früh sammelten sich die Roten bei Lindenstruth und marschierten über Hartenrod, Ettings-| um alsdann in Antwerpen, Paris, Mez, Mainz, Köln zur hausen gegen Münster; hier war unterdessen auch der Gegner in Sicht gekommen, der über Grünberg und Lauter marschierte. In dem oberen Wettertal zwischen Münster, Wetterfeld und Rötches entbrannte der Kampf. Die Blauen drangen über Rötches siegreich gegen die Roten vor und letztere mußten über Ober- Bessingen und Nonnenroth gegen Langsdorf weichen. Blau wurde von Generalmajor Döringshofen, Rot von Generalmajor Riedel befehligt. Blau baute bei Rötches sein Biwack, Rot zog nach Birtlar und stellte hier sein Vorpostenbiwack aus, das Gros bezog vor Muschenheim Biwack. Am Samstag früh besetzte Rot die Höhen um Birklar, die Blauen entwickelten sich auf der Straße Lich- Langsdorf. Die Höhen bei Bettenhausen, Birklar und südöstlich Lich wurden genommen, und Rot mußte über Birklar und Muschenheim auf das rechte Ufer es die der Wetter zurückgehen. Vorher aber sprengte" Wetterbrücke. Es war interessant, zu sehen, in welcher Schnelligkeit die Soldaten der blauen Armee aus Wagen und Brettern zwei Brücken über die Wetter herstellten. Die gesamte Infanterie eilte hinüber und stürmte die Stellung des Gegners, der sich noch einmal festgesetzt hatte. Heftig griffen die Artillerie- Regimenter 63( blau) und 27( rot) und die Maschinengewehre ins Gefecht ein. Um ½ 12 Uhr ertönte auf den Höhen am Wettertal das Signal„ Das ganze Halt". Der Divisionsstab tam nach Hungen, der Brigade stab nach Berstadt, die 87er und 88er tamen nach Hungen und Umgebung, die 80er, 81er um Münzenberg, Berstadt, Steinheim ins Quartier, um gestern von hier den 58 Kilometer starken Kriegsmarsch in den Vogelsberg mit der Richtung Ulrichstein- Groß- Felda anzutreten und den Gegner, der von Fulda kommt, aufzusuchen. * Straßenbauten. Auch in dem Stadtteil an der Kaiser- Allee sind nunmehr die Neupflasterungen mehrerer Straßen in Angriff genommen. So erhält der Eichweg einen Belag von kleinen Steinen, die Gutenbergstraße ein ebensolches Pflaster, während die Arbeiten auf der Licherstraße ihr Ende erreicht haben. In der Lonystraße sind die Uferbefestigung und die Pflasterung gleichfalls beendet. Leider wurde hier eine Anschüttung von Boden vorgenom men, welche diese Seite der Wieseck gegenüber der Löberstraße ungleichmäßig erscheinen läßt. * Das Stadttheater eröffnet am 4. Oktober mit dem„ Kaufmann von Venedig" seine Winterspielzeit. Abonnements sind bei dem Musikalienhändler Challier zu Gießen, Neuenweg, anzumelden, wo auch die noch nicht vergebenen Pläße mitgeteilt werden. * Die Drachenzeit, die Herbstfreude unserer Jugend, hat mit den jetzt immer stärker einseßenden Winden 21) Gerichtet. Familienroman von Franz Wichmann. Doch auch diese Erinnerung vermochte den Förster nicht zu beruhigen. „ Ja, wider meinen Willen," rief er heftig, indem sie das vierte Gebot mit Füßen trat! Was fümmert sie mich! Sie ist mein Kind nicht mehr, verloren für mich und entartet wie mein Sohn! Nun sind wir wieder allein, wie wir es im ersten Jahre unserer Ehe waren!" Er wies auf den halb offen stehenden Wandschrank, aus dem noch einige Gläser und Flaschen herrorsahen. Gib mir noch ein Glas von dem Wachholder, Adelheid!" „ Du hast ihn ausgetrunken!" sagte sie. Argerlich stand er auf. ,, Verdammt, nicht einmal das hat man mehr für sein Leben!" murrte er. So muß ich ins Wirtshaus gehen! Hasi du noch Geld?" Frau Adelheid griff ängstlich an ihre Tasche. „ Nur wenig und das wird der Umzug verschlingen," ver Jetzte sie. Aus Hessen und Nachbargebiet. - an * Lollar. Nach heftigem Wahlkampf- es waren 29 Kandidaten in Vorschlag gebracht wurden in den Gemeinderat die Sozialdemokraten Forbach mit 118 und Römer mit 98 Stimmen gewählt, außerdem der von den Sozialdemobraten unterstützte Schmidt, der 118 Stimmen erhielt. Schmidt ist und das ist das pikante der sozialdemokratischen Unterstützung Kirchendiener. Die seitherigen Gemeinderäte Landwirte Schadeck 7 und Schön erhielten nur 96 und 84 Stimmen. Die Wahl ging für die bürgerlichen Parteien verloren, weil sie getrennt marschierten. Auffällig war, daß die Bauern der Wahl ferngeblieben waren. Von 407 eingeschriebenen Wählern gaben nur 293 die Stimme ab. Der Förster ging mit großen Schritten durchs Zimmer und musterte jeden Gegenstand. ,, Sie borgen mir im Adler nicht mehr," sagte er.„ So muß noch etwas verkauft werden!" Die Frau deutete nach der Wand. „ Wenn du endlich wolltest," meinte ste ängstlich,„ die Büchsens Aber er folgte ihren Blicken nicht. ,, Niemals!" schnitt er ihr das Wort ab. Sie ist das letzte, bas mich an die schönste Zeit meines Lebens erinnert," sagte er abgewandt. Sie war mir immer die treueste Freundin, ich will sie nicht verlassen." * Staufenberg. Pei der Gemeinderatswahl siegten die drei Sozialdemokraten Schreibgehilfe Becker, Landwirt Ludw. Jung 5. und Hüttenarbeiter Wilhelm Kern. Die bürgerlichen Kandidaten unterlagen mit wenigen StimGleichwohl nahm Frau Adelheid die Büchse von der Wand herab. ,, Sie ist wertvoll, du würdest ein hübsches Stück Geld dafür bekommen," meinte sie. Er drehte sich rasch um und nahm ihr das Gewehr aus der Hand. men. * Inheiden. Das Provinzialwasserwerk Provinz Oberhessen in Inheiden bei Station Trais- Horloff, welches vom Oktober nächsten Jahres ab täglich 20 000 Kubikmeter des besten Quellwassers in einer 45 000 Meter langen Leitung aus 700 Millimeter Röhren nach Frankfurt abgeben soll, sieht seiner Fertigstellung entgegen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 7 Millionen Mart. Zum Zwecke der Errichtung des Pumpwerkes und Anlage der Brunnen hat man die Riedmühle nebst zugehörigen großen Kompleren aufgekauft und ist dabei, eine Pumpstation und zwei Dampfturbinen mit Zentrifugalpumpen zu errichten. Pumpstation wurde mit der Station Trais- Horloff durch ein 700 Meter langes Anschlußgleis verbunden, das durch die Bahnindustrie Aktiengesellschaft, Hannover- Herrenhausen, Zweigniederlassung Frankfurt a. M., errichtet wurde. Aus aller Welt. )( Das Große Meister schaftsfahren, einkilo are ment, wurde am Sonntag im Sportpart Steglitz von P. Dickentmann auf Brennabor gewonnen. Der Zweite, F. Ryser, der Dritte, F. Theile, und der Vierte, F. Huybrechts, fahren gleichfalls Brennabor. Im geschlagenen Felde befanden sich u. a. Guignard, Bruni und Walthour. Der Brennaborfahrer B. Wegener siegte im Prämienfahren. )( Rußlan d. Der siegreiche Brennaborfahrer D. Peter gewann am Sonntag in Lodz sowohl den Ausländerpreis, wie das Große Internationale Hauptfahren. Im Vorgabefahren siegte W. Tadewald, der ebenfalls Brennabor fährt. Geschäftliches. * Langsdorf. Unsere Gemeinde erhält die schon „ Schweger Wüst e" wurde von jeher eine große lang ersehnte Wasserleitung; sie wird dem staatlichen Was-| zur Ortschaft Schwege bei Osnabrück gehörige anmoorige Dedserwerk angeschlossen. landfläche genannt, weil sie so gut wie keine Erträge lie * Hungen. Die Gemeinderatswahl ist hier für ferte. Durch Trockenlegung und unter reichlicher Verwendmorgen anberaumt. * Nonnenroth. Bei der Gemeinderatswahl wurden gewählt: Heinrich Koch 2., Bauunternehmer, Heinrich Metzger 2. und Johann Adam Eller, ebenfalls mit 37 Stimmen. „ Gib! Weiber dürfen nicht mit Schießwaffen umgehen!" Er legte die Büchse auf den Tisch, ließ sich davor nieder und starrte sie in brütendem Nachdenken an. „ Was finnst du?" fragte Frau Adelheid nach einer Pause. „ In früheren Zeiten ward ein Deserteur erschossen," sprach er vor sich hin.„ Das war noch ein ehrlicher Tod, und er wäre gestorben, bevor das andere hinzugefommen wäre!" ,, Du denkst schon wieder daran!" rief vorwurfsvoll Frau Adelheid. „ Ich soll nicht daran denken!" wiederholte er.„ Aber an was denn sonst? Kann ich denn anders? Er war unsere ganze Hoffnung! Und habe ich denn noch etwas anderes zu tun, habe ich noch eine andere Arbeit, als an meine Schande zu denken? Anderthalb Jahre sind es jetzt, daß er im Zuchthause sitzt, mit Schimpf und Schande aus der Armee ausgestoßen, mein Sohn, mein Sohn!" Die Försterin fuhr sich mit der Hand über die Augen. „ Daß er auch das tun mußte!" wimmerte nun auch sie. „ Ein Hundsfott, ein Dieb, pfui, pfui!" fuhr Reiner fort. „ Die Kugel wäre zu gut für ihn gewesen! Die Tugend des Soldaten, seine schönste Zier, ist die Treue, und er- die Kasse bestehlen, Geldbriefe seiner Kameraden unterschlagen, um sich ein paar lustige Tage zu machen! Hahaha, hängen hätte man ihn sollen! Aber das leidet die Humanität nicht, die Nährmutter und Beschützerin aller modernen Laster!" Er war aufgesprungen und schritt in heftiger Erregung auf und nieder. „ Das Geld hat er doch wohl nur genommen, um damit nach Amerika zu entkommen," meinte Frau Adelheid schluchzend. „ Ich glaube, du willst den Schurken noch verteidigen?" rief der Förster mit unsäglicher Bitterkeit. „ Gott soll mich davor bewahren, ich meinte nur so!" suchte die Frau einzulenken.„ Aber wenn nun die drei Jahre um sind „ Was fümmert's uns?" rief der Förster, mit dem Hahn der Büchse spielend. In unserm Hause ist kein Platz für Spitzbuben!" „ Aber er ist doch immer unser Sohn „ Sprich das Wort nicht aus!" brauste der Förster auf und ließ rasselnd die Waffe auf den Tisch zurückfallen.„ Unser Sohn ist tot, und wenn Gott mir das ewige Leben schenkt, so will ich ihn drüben nicht wiedererkennen!" Er riß hastig den Hut vom Nagel und setzte ihn auf. ,, Du gehst wirklich," fragte sie,„ iezt mitten in den Vorbereitungen zum Umzug?" Er beachtete es nicht, daß sie ihm den Weg vertreten wollte. „ Was noch zu tun ist, ist Weiberarbeit," sagte er rauh. „ Ich werde bald wiederkommen. Aber jetzt muß ich Vergessen trinken, sonst machen die Gedanken mich noch toll!" Er stand bereits an der Tür und Frau Adelheid ergab sich in ihr Schicksal. ,, So muß ich denn sehen, wie ich allein fertig werde!" sagte sie gepreßt.„ Lebe wohl!" In einer Stunde bin ich wieder da!" antwortete er. ung von Thomasmehl und Kali tst diese Wüste jeßt in bestes Wiesenland umgewandelt worden, auf welchem Erträge von 60-80 und noch mehr Doppelzentner pro Hektar ge erntet werden, und zwar ein Heu von vorzüglicher-Futterqualität. Schon auf dem Gang, blieb er noch einmal stehen und rief zurück: Packe die Büchse nicht ein, sie könnte beschädigt werden; ich will sie selber tragen!" Als seine schweren Schritte auf der Treppe verhallt waren, nahm Frau Adelheid die letzten Bilder von der Wand. „ Und ich im Ich war auf Pottausend! Ruft schmun Und ich ha „ Denkt nur: „ Ach was Das ist doc Ich bin gere „ Ich aber, Ach, wenn Berichtet sch Und lächelt „ Er ist wie ein Kind," dachte sie laut vor sich hin, während bie alten runzeligen Hände sich geschäftig rührten.„ An der alten Büchse hängt er, als ob sie ein Heiligtum wäre. Und immer geladen muß sie sein, weiß der Himmel, warum. Ach, er will es noch immer nicht wahr haben, daß sie ihn pensioniert haben, er fühlt sich noch immer als Förster! Wenn nur das Trinken nicht wäre! Früher hätte er niemals daran gedacht, aber das Unglück mit den Kindern hat ihn dazu ge bracht. Wenn er sich nur mit Klara versöhnen wollte! Die beiden Menschen sollen ja so gut miteinander leben, wie die Schwägerin sagt, wenn es auch ein seltsames, ungewöhnliches Leben sein mag, das ich nicht führen möchte. Gern hätte ich sie einmal aufgesucht, aber das litte der Lorenz ja nicht, und wenn ich beimlich ginge und as litte der Lorenz nicht, und auch noch aus dem Hause. Ach, Gott, was soll nur noch aus bem allen werden! Jetzt heißt es hungern und darben! Er berzichtet lieber aufs Brot als auf den Schnaps!" Sie nahm die Flinte auf und betrachtete fie. ,, Schließlich wird er sie doch noch hergeben müssen, die alte Büchse," sprach sie weiter. Sie lauschte plötzlich und blickte nach der Wand hin. „ Die Uhr geht nicht mehr! Es ist als ob sie wüßte, daß sie hier in der Wohnung nicht weiter gehen soll! Aber ich fann es nicht haben, seit jener Stunde, da Otto geboren ward!" Sie setzte sich einen Augenblick ermüdet nieder und faltete, in Erinnerung versunken, die Hände im Schoß. Ein Mädche Sieht aber Nun, Gret Und Gretche Zu Hause? Doch Gretch Man darf Dann gibt' Ganz früh Wenn jubel Aber im gleid haftig geöffne ,, Es war wie heute, die Dämmerung legte sich auf die Welt." Sie blickte nach der Uhr hinüber.„ Sonderbar, es ist dieselbe Stunde, sieben Uhr, wie damals und damals blieb auch die Uhr plötzlich stehen; es war mir, als habe das Herz meine@ Kindes zu schlagen aufgehört. Ein tödlicher Schreck befiel mich, Seitdem müssen alle Uhren um mich gehen." Sie erhob sich, stieg auf einen Stuhl und setzte die Uhr wieder in Gang.„ Si war doch aufgezogen! Seltsam, ob das etwas bedeutet?" Sie horchte aufmerksam, ob das Werk wieder gehe. Plöz lich fubr sie erschrocken zusammen. " ,, Es kommt jemand! Gewiß wieder ein Gläubiger!" In der Tat hörte man rasche Schritte die Treppe heraufstürmen, „ Wer könnte uns sonst so spät noch aufsuchen? Mein Gott, was fürchte ich denn?" Sie faßte sich gewaltsam und stieg vom Stuhle herab, Wer ist unbekannten mit einem la „ Jesus," Es war i Tod erschrocke Scharfe Auge zu erkennen. funteinden fein zerriffen Berkommenh Der jun Dann, seine gedämpfter e Still, M Haus schlich, Im erst glüdliches f „ Otto, mühsam herd Er lachte Ja, frei Du bist Sie bra und trat no „ Ausgeb er hervor. ein paar gu Freund Buchthaus!" Ah bab fich ihr mit haben wir v Die För fteben; es la tein Glied zu Aber, u bleiben wolle Was i will ich! S um fortauto ,, Aber, Lönnen?" fti um, alles ist Otto tra Lüge ni baft, oderEr hob zurüd. Deilige Idrie fie au n der abgelaufen ein Polizeihund un Es galt den Late Nacht an der Dres Rohr der für be rchschnitten, fodaj tungen es an a er au Launscheid ihre liebe Not, die er Ich bin noch nicht weit herumgetommen in der Welt! sagt mancher, der nicht viel gereist ift. Er bedentt Millionen Meilen durch den Weltraum beweniger als fördert wird. So groß ist nämlich der Weg, den die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne jährlich zurücklegt. Und diese ungeheure Reise tostet teinen Pfennig und geht mit fabelhafter Schnelligkeit Sicherheit von statten. Während man als 130 jebem nicht Rodheim war bal fich bequem im Sessel ausstreckt und in Ruhe und Behagerfolgte eine Spur der Erde durch das Weltall und legt in jeder Sekunde ca. ntlang über einen des früheren Leil nem zweiten Ber eingeschlagen un Anhaltspunkt fir zialwasserwerk da ation Trais- Horlof ab täglich 20 000 einer 45 000 Meter hren nach Frankfur entgegen. Die Sto Mart. Zum Zwede nlage der Brunnen igen großen Stom umpftation und zwei zu errichten. Die Crais- Horloff durd erbunden, das durd nover- Herrenhausen, richtet wurde. t. Onale Meister Dauerrennen, wurde on P. Didentmann F. Ryser, der Drit rechts, fahren gleich e befanden sich u. a Brennaborfahrer B. rennaborfahrer D. owohl den Auslän Le Hauptfahren. Im r ebenfalls Brenna von jeher eine große orige anmoorige Ded teine Erträge liereichlicher Verwende Wüste jept in be auf welchem Erträge ner pro Hektar g vorzüglicher-Futternmal stehen und rid te beschädigt werden; Creppe verhallt waren, on der Wand. vor sich hin, während g rührten.„ An der eiligtum wäre. Und Der Himmel, warum. haben, daß sie ihn er als Förster! Wenn tte er niemals daran Dern hat ihn dazu ge erföhnen wollte! Di ander leben, wie di ames, ungewöhnliches öchte. Gern hätte id Lorenz ja nicht, und müßte ich am End Das soll nur noch aus rn und darben! G Schnaps!" htete fie. rgeben müssen, die alti e plötzlich und blickt als ob sie wüßte, daß geben foll! Aber id a Otto geboren ward!" det nieder und faltete Schoß. Legte fich auf die Welt derbar, es ist dieselb amals blieb auch di abe das Herz meine her Schreck befiel mich ehen." Gie erhob fich wieder in Gang. Gi etwas bedeutet?" erf wieder gehe. Blö rein Gläubiger!" Treppe heraufstürmen uffuchen? Mein Gott g vom Gtuble berab lichkeit seine Salem Aleifum- Cigarette raucht, saust man mit 30 Kilometer, in 27 Minuten zirka 5400 Meilen was einer Reise um die Erde gleichkommt und in 3 Stunde zirka 50 000 Meilen, also die Entfernung bis zum Monde, zurüd. Ferienfreuden. Mtt bräunlichen Wangen und strahlenden Blicken, So streben die Kleinen zur Schule heut hin. Die Reise, die herrliche Ferienreise, Will ihnen allen noch nicht aus dem Sinn. Das Lernen will freilich durchaus noch nicht schmecken, Und doch jedes Herzchen erwartungsvoll bebt, Es gilt heut den Freundinnen stolz zu erzählen, Was Neues und Schönes sie alle erlebt. Ach, ist das ein Flüstern und Raunen und Kichern Und Wichtigtun unter der fröhlichen Schar! „ Ich war an der See", brüstet stolz sich Mariechen, „ Und ich im Gebirg wie im vorigen Jahr". „ Ich war auf dem Lande bei Onkel und Tante, Pottausend! Was hab' ich da Beeren gepflückt!" Ruft schmunzelnd ein fleines, pausbackiges Mädel, Und ich hab' geritten!" jauchzt Dorchen entzückt. „ Denkt nur: einen richtigen, reizenden Pony!" Ach was" ruft Charlotte mit Herrschergefühl, „ Das ist doch gar nichts! Ich bin viel moderner: Ich bin gereift per Automobil!" " „ Ich aber, ich bin in den Alpen gewesen, Ach, wenn ich dran denke, dann schwindelts mir noch", Berichtet schüchtern ein niedlicher Blondlopf, Und lächelt verträumt dann:„ Schön war's aber doch!" Ein Mädchen nur schweigt in der schwaßenden Menge, Sieht aber doch munter und sonnverbrannt aus. „ Nun, Gretchen, und du?" fragt zuletzt ihre Freundin, Und Gretchen lächt fröhlich:„ Ich?- ich war zu Haus!" Zu Hause? Du Aermste!" So flingt's in der Runde, Doch Gretchen sagt:„ Glaubt mir, auch hier war es schön, Man darf nur nicht Augen und Ohren verschließen, Dann gibt's überall etwas Schönes zu seh'n! Ganz früh schon um sechs ging es täglich ins Freie, Wenn jubelnd die Lerche zum Himmel sich schwang, Aber im gleichen Augenblick ward schon die Tür schnell unt haftig geöffnet. Wer ist da? Was wollen Sie?" rief die Försterin dem unbekannten Eintretenden zu, dann stockte ihre Stimme und mit einem lauten Aufschrei taumelte sie zurück. " Jesus," gellte es durch den Raum," Jesus,- mein Sohn!" Es war in der Tat Otto, der zum Entsetzen der auf den Tod erschrockenen Försterin auf der Schwelle stand, aber das scharfe Auge einer Mutter gehörte dazu, ihn auf der Stelle zu erkennen. Sein verstörtes Gesicht mit den unheimlich funkelnden Augen trug die aschgraue Farbe des Kerkers und sein zerrissenes, schmutziges Gewand zeigte alle Spuren der Berkommenheit und Verwilderung. Der junge Mensch blickte ängstlich und verstört umher. Dann, seine anfängliche Scheu überwindend, flüsterte er mit gedämpfter Stimme: ,, Still, Mutter, Haus schlich, den Vater ſortgeben, er hat mich night bemerft! verrate nicht 3d fab, at Im ersten Augenblick wollte die Försterin auf ihr unglückliches Kindes zustürzen, doch halbwegs blieb sie stehen. ,, Otto, was ist denn geschehen? Bist du frei?" brachte sie mühsam heraus. Er lachte häßlich und höhnisch auf. „ Ja, frei, vogelfrei, bis sie mich wieder erwischen!" zischte er hervor.„ Aber es soll ihnen nicht gelingen!" ,, Du bist geflohen aus dem - dem-" Sie brachte das schreckliche Wort nicht über die Lippen und trat noch einen Schritt zurück. aen ofleat, bin if mit noch ,, Ausgebrochen, wie man zu sagen pflegt, bin ich mit noch ein paar guten Freunden Freunden?" wiederholte die Försterin.„ Entsetzlich- im Buchthaus!" ,, Ah bah, gute Freunde findet man überall!" Er näherte , gute Freunde fi sich ihr mit den leisen Schritten des Verbrechers. ,, Doch jetzt haben wir von anderm zu reden!" Die Försterin blieb schreckerstarrt an der gleichen Stelle stehen; es lag wie ein lähmender Bann auf ihr; sie vermochte fein Glied zu rühren. ,, Aber, um des Himmels willen, du kannst doch nicht hier bleiben wollen?" entfuhr es ihr. Was willst du denn?" ,, Was ich will? Dumme Frage!" Er lachte auf.„, Geld will ich! Heute nüßen keine Ausflüchte! Geld muß ich haben, um fortzukommen!" ,, Aber, um Gottes willen, wie soll ich dir Geld geben fönnen?" nen?" stieß die Förſterin aus.„ Du ſiehst doch, wir ziehen um, alles ist verkauft und ausgegeben! Ich habe kein Geld!" Otto trat ihr noch einen Schritt näher. haft, oder„ Lüge nicht!" feuchte er. Du mußt mir geben, was du Er hob drohend den Arm. Entsetzt wich die Försterin Heiliger Gott, du drohst mir- mir, deiner zurück. schrie fie auf. ( Gerichte Mutter?" 47 8.) Wenn rings die Natur vom Schlafe erwachte, Der lustige Zeisig sein Morgenlied sang. Zwar hab' ich kein hohes Gebirge gesehen, Ich sah nicht die schäumende, brausende See, Doch liebliche Hügel und grünende Wiesen, Im stillen Walde manch grasendes Reh. Auch Wasserfahrten in aller Frühe Mit froher Musik haben oft wir gemacht, Und einmal beim Mondschein im kleinen Nachen, Geschmückt mit Lampions, es war eine Pracht! Papa jagt immer: Ein Frühaufsteher Mit offenen Augen und fröhlichem Herz S Und Sinn für die Schönheit, die überall wohnet, Ist glücklich und Seelenfroh allerwärts!" Gertrud Westphal. Der Barewitsch und seine Gespielen. Vor einem Spielwarengeschäft in der mit unzähligen bunten Fahnen geschmückten Partstraße Bad- Nauheims, die an dem prächtigen Kurpart vorüberführt, hält eine dunkelgrün lackierte, offene, mit zwei mächtigen Braunen be= spannte leere Equipage, um die sich eine neugierige hunderttöpfige Menge angesammelt hat, die nur mühsam durch dte Polizeiorgane davon abgehalten werden kann, den Zu gang zu dem Wagen nicht zu versperren. Was ist los? Der 3 are witsch aus Friedberg ist da, begleitet von den zwei kleinen hessischen Prinzen Ludwig und Georg und den zwei kleinen griechischen Prinzes= sinnen, die im Friedberger Schloß seine Spielgefährten bilden, sowie drei Aufsichtsdamen und macht Einkäufe. Nicht zum erstenmal hält, seit der berühmte Besuch in Friedberg eingetroffen ist, dieser Wagen mit seinem strammen Kutscher, der die russischen Farben am Hut trägt, und seinen fleinen Gästen vor dem Geschäft. Anfangs sah man dabei stets 2 Detektivs die Ladentür bewachen, die dafür zu sorgen hatten, daß, solange die kleinen fürstlichen Einkäufer sich darin aufhielten, kein anderer Kunde den Laden betrat. Jetzt ist die Bewachung milder geworden, auch anderen Leuten wird der Zutritt in den Laden gewährt, meistens sind es allerdings nur Russen, die gewöhnlich Taschentücher, Gummischuhe, Gebirgsstöcke zu kaufen verlangen, kurz, nur solche Dinge, die es in dem Laden nicht gibt. Inzwischen ist die kleine Schar, die ganz in Weiß gein Weiß ge kleidet ist eine Ausnahme macht nur der Zarewitsch selbst, ein hübscher, blonder, gesund aussehender, 5jähriger Junge in blauem Anzug, hohen Stiefeln und goldgeränderter weißer Müße eifrig beim Aussuchen. Wer aber glaubt, daß es sich dabei um große Kostbarkeiten handelt, der ist im Irrtum. Die kleinen Herrschaften sind finanziell nur mit dem letzten Erlös ihrer Sparbüchsen, die sie erst unlängst zu gleichem Zweck hier ausgeschüttet haben, versehen, und die Gegenstände, die sie laufen, erreichen nur den bescheidenen Wert von 10 bis höchstens 50 Pfg. Aller- - Den Verkommenen ließ das falt. ,, Schenken wir uns alle moralischen Betrachtungen," erwiderte er gefühllos. Ich bin, was ich bin, und habe es allein zu verantworten. Drüben über dem Wasser finde ich Gesinnungsgenossen genug und in ein paar Jahren wird doch alles anders!" ,, Du wirst's doch nicht anders machen?" suchte die bebrängte Frau Zeit zu gewinnen. ,, Doch, ich und viele andere! Wir binden uns an fein Gesetz, wir kennen keine Obrigkeit, wir sind freie Menschen i" ,, Dann seid ihr ja Räuber und Banditen!" stöhnte die Försterin fassungslos. ,, Der Name tut nichts zur Sache. Wir haben ein großes Ziel: die Vernichtung der jetzigen menschlichen Gesellschaft, mil allen Mitteln, die uns zu Gebote stehen!" Frau Adelheid rang die Hände. Mit Raub und Mord! Mein Himmel, was für ein nmel, was für ein Taugenichts ist aus dir geworden! Und zu deinen ver: brecherischen Zwecken willst du Geld von mir? Hast du denn gar kein Gewissen mehr?" „ Ich will keine Predigt, ich will Geld!" schrie er sie an. Die Försterin begann sich zu fürchten. Wenn doch der Förster zurückfäme! ,, Aber ich habe dir ia schon-" Er ließ sie nicht ausreden. " Du weigerst dich?" unterbrach er sie drohend. Frau Adelheid wurde blaß vor Schrecken. „ Otto, mein Sohn, so sprichst du zu deiner Mutter?" rief sie. Der Zuchthäusler griff jählings nach der Büchse. „ Ich werde sogleich noch anders zu dir sprechen!" rief, en in wilder Entschlossenheit.„ Mein Leben hängt daran! Willst du mir Geld geben oder nicht?" ,, Herr und Heiland!" schrie die Försterin in Todesangst auf.„ Du wirst doch nicht auf deine Mutter schießen wollen?" Otto legte plötzlich die Waffe auf den Tisch zurück. „ Nein, du hast recht, das wäre töricht, es würde Lärm machen und mir die Polizei auf den Hals locken. Aber ea gibt andere Mittel, deinen Starrsinn zu brechen. Du wirst mir alles geben, was du hast, oder, beim Teuset, ich ver: gesse mich!" Und mit einem Satz stand er dicht vor ihr, griff nad ibrem Hals und suchte seine Mutter au würaen. „ Otto, Otto," fsuchte die Försterin sich schreiend zu wehren, du vergreifst dich an deiner Mutter! Zu Hilfe, zu Hilfe!" Still, in des Satans Namen!" knirschte Otto und horchte voll Schrecken nach der Treppe hinaus, auf der man deutlich Schritte vernahm.„ Es kommt jemand!" „ Hilfe, Hilfe!" Die Stimme der Mutter wurde immer matter. Aber der Verruchte ließ sie nicht los. ,, Gleichviel, wer es auch ist, ich bin zum äußersten entschlossen!" zischte er. ( Fortsetzung folgt.) dings hat das Geschäft gleich bei Ankunft der fleinen Gäste auf Schloß Friedberg schon wertvolleres Spielzeug dorthin geliefert, doch bei weitem nicht so teures, wie es hier die reichen englischen und amerikanischen Kurgäste für ihre Sprößlinge kaufen. Bezeichnend für das Spielzeug, das besonders die Großherzogin für ihre Kinder bezieht, ist dessen pädagogischer Charakter und meistens sind es deshalb Fröbelspiele. Die Unterhaltung wird von der kleinen Gesell. schaft, die überall im Laden herumschwirrt und sich gegenseitig höchst aufgeregt auf die ausgestellten Herrlichkeiten aufmerksam macht, ausschließlich in englischer Sprache geführt. Nur wenn die dem Zarewitsch beigegebene Dame ihm etwas zu sagen hat, geschieht dies auf russisch, und sie redet ihn einfach mit Alerei an. Ueberhaupt ist dem Personal, einem jungen Mann und einem Fräulein, die einfachste Umgangsform gegen die Kleinen Kunden zur Pflicht gemacht und sie werden in feiner Weise anders bedient als Kinder gewöhnlicher Sterblicher. Sehr drollig anzusehen ist es, wie sich der fleine Prinz Georg mit den verlockenden Herrlichkeiten alle Taschen vollstopft, die ihm aber immer wieder von seiner„ Nurse" mit rührender Ausdauer ausgeleert werden. Ein von den anderen Kindern abweichendes Benehmen legt der 3 are witsch selbst an den Tag. Fortwährend hält er sich hinter dem schüßenden Ladentisch versteckt, verglichen mit seinen fleinen Genossen ist er schüchtern und zurückhaltend öffnet sich einmal die Tür oder naht hinter seinem Rücken unversehens jemand vom Personal, so zuckt er scheu zusammen. Es steckt etwas unverkennbar Verängstigendes in dem bedauernswerten kleinen Burschen wer weiß, von was für bösen Menschen, deren Verfolgung er ausgeseßt sei, ihm seine Umgebung daheim erzählen mag. Jetzt hat er mit der kleinen Margarethe von Grie chenland zusammen ein Liliputauto bestiegen und fährt ab. mit ihr in dem Gange vor dem Ladentische auf und Plötzlich hört man seine laut und scharf scheltende Stimme, und zornig fährt er die kleine Prinzessin an- der Grund ist nämlich der: Alerei wollte ganz allein im Auto siten, er wollte seinen Thron mit niemand teilen, und Margarethe sollte hinaus. Natürlich setzte er am Ende seinen Willen auch durch. Nach halbstündigem Aufenthalt nahm der Besuch sein Ende. Jeder der fünf Kleinen Kunden, auch der Zarewitsch, griff nach dem Portemonnaie und bezahlte seine Schuldig keit an den Verkäufer in eigener Person, was ihnen großen Spaß zu machen schien, denn sonst wird dergleichen von der Begleitung besorgt. Die Herren Eltern hatten diesmal eine Ausnahme zugelassen. Mit vollbepackten Händen nahm die achtköpfige Gesellschaft im Wagen wieder Platz, der kleine Georg zog die Müße und rief der ihn umringenden Versammlung ein lustiges„ Adieu" zu, und Zarewitsch Alerei drückte sich, die ihm so nahe Menge mit erstaunten Augen musternd, als ob ihm ein solcher Anblick etwas ganz fremdes wäre, zwischen zwei der Damen tief in den Fond und schien herzlich froh zu sein, als sich der Wagen wieder in Bewegung setzte. 30 Sind Sie Cigarettenkenner? Dann sind die Nachahmungen der Salem Aleikum Einen wirklichen Genus sewertur von der echten. Gefür Lassen Sie sich nicht durch ähnliche Stempel täuschen und überzeugen Sie sich, dass der Druck auf der Hülse lautet: Fabrik- Ansicht Salem Aleikum Nr. Orient. Tab.-& Cigart.- Fabr. Yenidze, Inh. Hugo Zietz Dresden. a odostus Preise: Nr. 312 4 5 6 8 10 3 4 5 6 8 10 Pfg. Vergebung. Für die Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gichen soll die Lieferung von: 400 3tr. ausgelesener Speisekartoffeln 10 Tafeläpfeln auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Wochentagen nachmittags 3-5 Uhr auf dem Verwaltungsbüro offen. neigote nexoiten Angebote unter Anschluß von Proben sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin: Montag, den 3. Oktober mittags 12 Uhr auf dem Verwaltungsbüro einzureichen. Der Zuschlag erfolgt bis zum 10. Oktober. Gießen, den 15. September 1910. Die Direktion. Färberei Gebr. Röver, Frankfurt a. M.- Giessen Giessen, Marktplatz 18. Verdingung. Für die Provinzial- Siechenanstalt Oberhessen zu Gießen soll die Lieferung von Restaurant Café Leib" " Telefon 645. Vollständig renovierte Lokaliu. Färberei Hugo Luckner( Inh. Gebr. Rover), Leipzig chem. Waschanstalten. Ca. 1000 Angestellte. Obstversteigerung. 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Lindenstruth 1212 20 An Baum Nr. 1 borm.92 36 An Baum Nr. 1 24 Alein- Linden- Dutenhofen 28.Sept. 81/ 25 Klein- Linden- Lüzellinden 26 Lich- Nieder- Bessingen 27 Nieder- Beffingen- Münster 28 Grünberg- Beltershain 29 Beltershain- Geilshausen 30 Geilshausen- Kesselbach Motoren 31 Bießen- Steinbach bis Wald 29. Sept. borm. 9 für alle 32 Lich- Colnhausen Brennstoffe. 33 Lich- Steinbach bis Wald Billigste Preise. 34 Grünberg- Lindenstruth Geringe, Tourenzahl. Sehr günstige Zahlungsbedingungen. Weitgehendste Garantie. Ingenieurbesuch kostenlos! A. Collin, Frankfurt a. M. Schillerstr. 28. Vertreter überall gesucht. 35 Grünberg- Göbelnrod 36 Grünberg- Mücke 37 Kesselbach- Londorf 38 Londorf Nordeck 39 Hungen- Langsdorf 40 Grünberg- Röthges 41 Lich- Langsdorf " 1 3 Fortseßung 90 Am Octsausgang utphe 4 Am Ortsa. Wieseck( Birnen) 8 An Baum Nr. 1 11 Fortsetzung( Birnen) 126 An der Kretsbaumschule 70 Am Ortsa Nieder- Bessingen 80 Am Ortsausg. Geilshausen 112 Nächst d. 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