Boshaft. Gießener Zeitung Bezugspreis 40 pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mt., durch die Post 1,50 Mr. frei ins Haus. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Zwei Extrabeilagen: „ Humoristische Blätter" und die Neue Lesehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei.- Redaktion: Seltersweg 83.- Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Telephon: Nr. 362. Nr. 94. Bekanntmachung. Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei- Amtes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei( Albin Klein). Dienstag, 12. Juli 1910 ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Rauin, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Plagvorschriften ohne Verbindlichkeit. Telephon: Nr. 362. Amtliche Bekanntmachungen. Die dem Herrn Frib Eccarius erteilte Zulass= ng zur Ausführung von Anlagen im Anschluß an das ädt. Gas-, Wasser- und Elettrizitätswert ist erloschen. Gießen, den 6. Juli 1910. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Keller. Bekanntmachung. Zur Abstimmung über den Antrag der Maler- u. Beißbinder- Innung( freie Innung) auf Errichtung iner 3wangsinnung für das Maler, Lackierernd Weißbinderhandwerk im Bezirk der Stadt Gießen ist me Liste der beteiligten Handwerker aufgestellt, die in der eit vom 9. bis 16. d. Mts. auf Zimmer Nr. 2 der Bürermeisterei zur öffentlichen Einsicht ausliegt. Alle Handwerker, die dahier das Maler-, Lajerer- oder Weißbinderhandwerk betreiben, werden hiermit ufgefordert, sich innerhalb dieser Offenlegungsfrist ir oder gegen die Errichtung der Zwangsinnung schriftlich ber mündlich zu äußern. Die mündlichen Aeußerungen jerden an der vorbezeichneten Stelle innerhalb der Dienstunden entgegengenommen. Es sind nur solche fristzeitig ingehenden Aeußerungen giltig, die sich bestimmt für oder egen die Errichtung einer Zwangsinnung aussprechen. Der Kommissär: Keller, Beigeordneter. Bekanntmachung. Die Lieferung des zu 6400 3Zentner veranschlagten Bearfs an Nußfohlen 2. Größe für die städtischen Analten für dvs Rechnungsjahr 1910 ist zu vergeben. Die Jedingungen liegen auf unserem Sekretariat Zimmer r. 15 zur Einsicht offen. Mit entsprechender Ausschrift versehene Angebote sind is 16. d. Mts., vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen. Gießen, den 8. Juli 1910. Großherzogliche Bürgermeisterei. Mecum. Bekanntmachung. die Wegen Vornahme von Befestigungsarbeiten wird Brand- und die Schloßgasse von heute an bis auf weiteres ür jeglichen Fuhrwerks- und Radjahrverkehr gesperrt. Gießen, den 9. Juli 1910. Großherzogliches Polizeiamt. Gebhardt. Parlament und Justiz. ( Nachdruck verboten.) Die sächsische Zweite Kammer hatte sich vor kurzem mit er Tatsache zu befassen, daß ein Gerichtshof mehrere Zeujen unter Androhung der Zwangshaft zur Aussage darüber jezwungen hatte, welchen Kandidaten sie in der letzten Reichstagswahl gewählt hatten. Dieser Vorgang gibt dem Professor Reichel in Jena den Anlaß, in der„ Deutschen Richterzeitung" über„ Justiz und Parlament" Ausführungen u machen, denen auf das schärfste widersprochen werden muß. Reichel ist der Ansicht, der Gerichtshof habe gesetzmäßig gehandelt, denn das geltende Recht sehe ein Recht, bas Zeugnis über Dinge des Wahlgeheimnisses zu verweigern, zur Zeit nicht vor. Von dem Einzelfalle zu der allgemeinen Frage der Kritik des Parlamentes an Richter- sprüchen übergehend, spricht Reichel der Volksvertretung das Recht der Kontrolle an Richtersprüchen ab. Er nennt ez einen Mißbrauch der Redefreiheit, wenn sie zur Kritik des Prozeßganges oder der Sachentscheidung eines Gerichtes benußt werde. Dadurch werde das höchste Palladium des Rechtsstaates, nämlich die Unabhängigkeit des Richters, untergraben. Befanntmachung. Betr.: Gebührentaris der Gesindevermieterinnen und Stellenvermittler. Bestehender Bestimmung gemäß bringen wir nachstehenden Gebührentaris der hiesigen Gesindevermieterinnen und Stellenvermittler zum Abdruck. Für Vermittelung eines Dienstboten; Gesindevermieterinnen: Bärrn, Kirchenplatz 11 117 09 nach nach Gießen: auswärts: Mart Mark 5 7 Dülfer, Neustadt 50 sür Vermittlung einer Köchin mit einem Gehalt über 40 Mt. 8 10 für Vermittlung eines Servierfräuleins 10 10 Herr, Sonnenstraße 6 5 für Vermittlung einer Köchin mit einem Gehalt über 40 Mt. 8 10 für Vermittlung eines Servierfräuleins ( welche von demselben zu zahlen sind) 10 10 Hetzer, Marktplatz 17 5 7 für Vermittlung einer Köchin mit einem Gehalt über 40 Mt. 8 10 für Vermittlung eines Servierfräuleins 10 10 Hüttenberger, Seltersweg 67 5 7 Lorenz, Dammstraße 25 5 7 Dertel, Dammstraße 43 5 7 Piper, Seltersweg 3. 5 7 für Vermittlung von Köchinnen in Wirtschaften und Hotels 8 10 Schmidt, Weserstraße 5 5 7 Stoll, Schloßgasse 17 5 7 Vaupel, Bahnhofstraße 30 5 7 Weißenbach, Kreuzplatz 6 5 7 Zimmermann, Neuenweg 29 4 6 Von den Gebühren hat der Dienstbote jeweils 2 Mark zu entrichten. Vermieterinnen Bärrn und Heßger erheben von Dienstboten 1 Mart Gebühr, die Vermieterinnen Herr, Dülfer, Pizzer, Schmidt, Dertel, Stoll, Weißenbach und Zimmermann erheben von denselben keine Gebühr. Gesindevermieterinnen Herr und Piter erheben von den Köchinnen feine Gebühr. Die Vermieterin Schmidt( Teulelslustgärtchen) hat ihren Gewerbebetrieb vorläufig eingestellt. Stellenvermittler. Germann, Wolfengasse: | Reichsverfassung sagt:„ Der Reichstag geht aus allgemeinen und direkten Wahlen mit geheimer Abstimmung hervor." Die Verfassung verlangt also, daß die Abstimmung eines Wählers nicht zur Kenntnis dritter Personen ge= lange. Demgemäß ist nach der Verfassung die Frage, wie ein einzelner Wähler abgestimmt habe, schlechterdings unzulässig. Wir wüßten nicht, daß unsere Richter ein Recht hätten, sich über die Bestimmungen der Verfassung hinwegzusetzen. Die Reichsverfassung ist sozusagen die Mutter jedes einzelnen Reichsgesetzes, denn wir können fein Gesetz haben, das nicht auf der Grundlage der Verfassung erlassen ist. Wie aber im menschlichen Leben es als selbstverständlich betrachtet wird, daß die Mutter als eine etwas höhere und ehrfurchtgebietendere Person angesehen wird als das Kind, so steht auch die Verfassung über jedem einzelnen Reichsgesetze, und wenn sich deshalb ein Widerspruch zwischen der Bestimmung eines Reichsgesetzes und derjenigen der Ver= fassung ergeben sollte, so ist es auch selbstverständlich, daß das Reichsgesetz hinter der Verfassung zurückzustehen hat. Wenn also die Verfassung festsetzt, daß das Wahlgeheimnis zu wahren ist, so fann fein Reichsgesetz bestimmen, daß unter irgend welchen Umständen von dieser Anordnung der Verfassung abgewichen wird. Noch unglaublicher ist die Verkennung der Stellung des Parlamentes zu richterlichen Urteilen. Die oberste Aufgabe des Parlamentes ist es, die Führung der Staatsgeschäfte bis ins Einzelne zu kontrollieren und, wo es sein muß, Ein großer Teil der Vorwürse, die jahraus und jahrein gegen unsere Gerichte erhoben werden, richtet sich gegen die Weltfremdheit" der Richter. Diese Weltfremdheit spricht aus jeder Zeile der Ausführungen des Herrn Professors Reichel und er ist deshalb ein recht unglücklicher Verfechter zu kritisieren. Stünde dem Parlamente dieses Recht nicht des Richterstandes. Wir gehen zunächst auf den speziellen zu, so hätte es überhaupt keine Eristenzberechtigung. Die Fall ein. Herr Reichel meint, die Androhung der Zwangshaft für die Verweigerung der Aussage über die Abstimmung bei der Reichstagswahl sei berechtigt gewesen, denn das geltende Recht sehe ein Recht, das Zeugnis über Dinge des Wahlgeheimnisses zu verweigern, zur Zeit nicht vor. Das ist auch garnicht nötig, denn dieses Recht ergibt sich einfach aus der Reichsverfassung. Artikel 20 der einzige Grenze für die Kritik ist die Wahrung der parlamentarischen Form. Vom Reichstanzler und den Staatssekretären bis zum Schuhmann herab muß sich jeder Beamte die Kritik des Reichstages bezw. des Einzellandtages gefallen lassen. Wenn die Autorität des Reichskanzlers, der Minister und der Staatssekretäre eine Kritik verträgt, 10 wird wohl auch die Autorität der Richter sich damit abfin für einen 1. Gesellen 3 Mt. für einen 2. Gesellen 2 Mt. 21. Jahrg. für einen 3. Gesellen 1,50 Mt. von welchen Gebühren Meister und Geselle je die Hälfte zu entrichten haben. Gießen, den 7. Juli 1910. Großherzogliches Polizeiamt. Gebhardt. Bekanntmachung. In der Zeit vom 20. Juni bis 9. Juli 1910 wurde in hiesiger Stadt gefunden: 1 Kinderportemonnaie mit Inhalt, 1 Pferdedecke, 5 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Brosche, 1 Uhr, 1 Tasche, 1 Regenschirm, 1 Brille, 1 Damengummigürtel, 1 Zwicker und 1 Werkzeugfasten; verloren: 1 Portemonnaie mit goldenem Kettchen, 1 fleine schwarze Damenuhr mit weißem Zifferblatt, 1 Brille, 1 schwarzer Damenregenschirm, 1 silberne Remontoiruhr mit Weinzipfel, 1 Regenschirm, 1 ledernes Zigarrenetui mit 2 Urlaubspässen auf den Namen„ Wolf" lautend, 1 längliches gelbes Portemonnaie mit ungefähr 400 Mart Inhalt, 1 schwarzer Sammetbeutel mit 1 Portemonnaie und 10-12 Mt. Inhalt, 1 Damenportemonnaie mit 3 bis 4 Mt. Inhalt, 1 Panamahut mit schwarzem Band, 1 Spazierstock mit Silbergriff und 1 goldene Damenuhr mit goldener Kette, im innern des Deckels„ E. M." eingraviert. Entflogen: 1 Kanarienvogel. an Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Die Abholung der gefundenen Gegenstände kann jedem Wochentag von 11-12 Uhr vormittags und 4-5 Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörde Zimmer Nr. 1 erfolgen. Gießen, den 9. Juli 1910. Großherzogliches Polizeiamt. Gebhardt. Bekanntmachung. Die unterm 6. Juni 1910 angeordnete Sperre der Südanlage, von Bismarc- bis Goethestraße, wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 6. Juli 1910. Großherzogl. Polizeia mt. Gebhardt. den müssen. Ja, wir gehen soweit, zu sagen, daß ohne diese Kritik des Parlaments unsere Justiz unfehlbar der Verrottung anheimfallen müßte. Denn unsere Geseze werden nicht für die Ewigkeit gegeben, sondern die Gesetzgebung muß in stetem Fluß bleiben und sie muß sich mit der Entwickelung des Staates und des Einzelnen mit entwickeln. Der große Leipziger Strafrechtslehrer Binding hat uns diesen Grundsatz der Notwendigkeit der Fortentwickelung des Rechts immer wieder in die Seele geprägt. Wie nun fann sich das Recht fortentwickeln? Durch die Gesetzgebung. Wer gibt die Gesetze? Das Parlament in Verbindung mit der Regierung. Wie aber sollte es denn möglich sein, die Mängel bestehender Geseze zu erkennen und sie durch Abänder ung der Gesetze zu beseitigen, wenn nicht diese Mängel Tatsachen denn eine Kritit ohne Tatsache ist nichts wert tik der Justiz durch das Parlament und die Anführung von Tatsachen denn eine Kritit ohne Tatsach! ist nichts wert eine unbedingte Notwendigkeit für die Allgemeinheit. Demgegenüber kann die eventuelle Herabminderung der Autorität einzelner Richter garnicht in Frage fommen. Mögen diese Richter doch unanfechtbare Urteile erlassen, dann werden sie schon nicht kritisiert werden. Das aber ist eben der Punft: Die Urteile unserer Gerichtshöfe sind leider nicht ge= rade selten sehr anfechtbar. Wer sich gegen die Kritik dieser Urteile sträubt, bringt unsere Justiz in den unerwünschten Verdacht, die Kritik zu fürchten, und er leistet ihr deshalb den denkbar übelsten Dienst. Wir wiederholen also, daß unsere Richter kaum Grund haben, Herrn Professor Reichel für die Art, in der er für sie eingetreten ist, dankbar zu sein. Ein Reichseinigungsamt. In der„ Internationalen Wochenschrift" veröffentlicht Professor Herfner einen Artikel über die Organisationsver= hältnisse und Kämpfe im deutschen Baugewerbe. Am Schlusse beschäftigt er sich mit der Frage, welche Lehren allgemeiner Tns Stammbuch. Wenn einer Pech hat. Len ienft Art sich aus dem Gange der großen Aussperrung ableiten ließen. Er kommt dabei, da die Entwicklung im Kampfe zwischen Unternehmern und Arbeitnehmern immer mehr zum Abschluß von Reichstarifverträgen drängt, zur Forderung des Reichseinigungsamtes, das die allgemeinen Konflikte ebenso vor sein Forum ziehen tkann, wie die Gewerbegerichte die lokalen Streitigkeiten behandeln. Im Hinblick auf die schwere Schädigung, welche die öffentlichen Interessen durch zentral geführte Kämpfe erleiden, kann sehr wohl die Frage aufgeworfen werden, ob den Parteien überhaupt die Führung eines Kampfes schon gestattet werden soll, che noch Verhandlungen vor dem Reichseinigungsamt stattgefunden haben. Im Interesse der Autorität und Würde der Reichsregierung kann freilich nur dann ein Reichseinigungsamt besirwortet werden, wenn dieses in sich selbst eine respektable Machtfülle darstellt. Die Parteien dürfen ihm gegenüber nicht das Gefühl haben, was willst du armer Teufel geben? Wirtschaftlichen Mächten imponiert im allgemeinen nur wirtschaftliche Macht. Die wirtschaftliche Macht der Reichsämter ist nicht sehr beträchtlich. der Günstiger stehen die Landesregierungen schon wegen also Es müßte Beherrschung des Eisenbahnwesens da. ein Reichseinigungsamt mit den maßgebenden Landezzentralbehörden so nahe verknüpft sein, daß ihm deren wirksame Unterstützung sicher wäre. des Die Ereignisse, die wir in der letzten Woche erlebt haben, dürften auch weiteren Kreisen den gewaltigen Umschwung flarer zum Bewußtsein gebracht haben, welche in der ganzen Verfassung unserer Voltswirtschaft vor sich geht. Es vollzieht sich hier der Uebergang aus dem privatkapi= talistischen Systeme der freien Konkurrenz in ein System der Staats- und Verbandswirtschaft. Es handelt sich um nicht mehr und nicht weniger als um eine Wiedergeburt Zunstwesens, um eine Verwirklichung uralter zünftiger Gedanken, freilich nicht im Sinne der Innungsbewegung, sondern auf ganz moderner Grundlage. Wie sich das Zunftwesen des Mittelalters und der neueren Zeit an handwerksmäßige Betriebe und stadtwirtschaftlich beschränkte Verhältnisse anschloß, so ruht dieses moderne großgewerbliche Zunstwesen mit seinen Kartellen, Syndikaten, Genossen= schaftsverbänden, Arbeitgeber- und Arbeiterverbänden auf den Errungenschaften der Ingenieurtechnik, des Großbetrie bes, der Reichs- und Weltwirtschaft. Die Es entstehen wieder Staaten im Staate. deutsche Geschichte zeigt, wie gefährliche derartige autonome Körperschaften gerade für uns sind. Wir fännen und wollen die Entwickelung der Verbandsmacht nicht unterbinden. Aber wohltätig ist des Verbandes Macht nur, wenn sie ein wirtschaftlich starter Staat bezähmt, bewacht! Wie die Regierung das Handwerk schützt. Der Schutz des Handwerks findet an den Regierungsstellen in der Praris leider nicht diejenige Beachtung, wie am Tische der Minister im preußischen Abgeordnetenhause oder des Reichstages. Dort läßt man sein Herz für den Mittelstand nicht falt werden, in der Praris aber gibt man dafür, wie man dem Handwerk helfen könnte, das schlechteste Beispiel, indem man stets nach dem Billigsten sucht. Eine Wanderung im Vogelsbera. Am Sonntag, den 3. Juli, unternahm der Zweigverein des Vogelsberger Höhenflubs zu Offenbach a. M. seine diesjährige siebente Vereinswanderung, die von Ilbeshausen über Hochwaldhausen durch das Schwarzbachtal nach dem Taufstein, dem Hoherodstopf, dem Lehrerheim ul Schotten führte. In früher Morgenstunde versammelten sich die V. H. C.- Brüder und Schwestern am Bebraer Bahnhof, um mit dem Zug um 5.14 die Fahrt nach dem Anfangspunkt der Wanderung anzutreten. Die in der vorhergehenden Woche herrschende schlechte Witterung und der in der Nacht von Samstag auf Sonntag ununterbrochen niedergehende Regen hatte viele Wanderlustige abgehalten, sich der Wanderung anzuschließen. Nur wenige Mitglieder, denen selbst das schlechteste Wetter die Lust zum Wandern in Gottes schöner freier Natur nicht verleiden tann und die jede Gelegenheit benußen, ihre liebe Heimat, den Vogelsberg besuchen zu können, bestiegen den, mit etwas Ver= spätung eintreffenden Zug und fuhren dem Heimatgebirge entgegen. Der einstündige Aufenthalt in Gelnhausen sollte benutzt werden, um die alte Barbarossaburg in dieser Stadt zu besichtigen. Leider mußte von diesem Vorhaben Abstand genommen werden, denn der Schlüsselverwahrer dieser Burg schlief noch den Schlaf des Gerechten und hatte jedenfalls nicht damit gerechnet, daß schon in so früher Morgenstunde Besucher dieser alten Burg zu erwarten seien. Von Gelnhausen führte der Zug die Wanderer nach Stockheim. Ohne in langen Aufenthalt an dieser Station ging die Fahrt einem anderen bereit stehenden Zuge dem Ziel Jlbeshausen entgegen. Die Fahrt auf dieser Bahnstrecke ist äußerst unterhaltend. Mit Muße fann man vom Eisen= bahnwagen die Schönheiten der umliegenden Berge und Wälder genießen und sich an den gerade jetzt in üppiger Pracht stehenden Wiesen und Feldern erfreuen. In vielen Windungen schlängelt sich die Bahn bis zu den höchsten Höhen des Vogelsberges hinauf und bringt für den Wanderer das Gute; daß er ohne Mühe und Anstrengung die Höhe zum Teil erreicht. Kurz nach 11 Uhr war Jlbeshausen erreicht, und die Wanderung nahm ihren Anfang. In wenigen Minuten fam man in Hochwaldhausen an. Dieser Luftfurort fann jedem auf das wärmste empfohlen werden. Hier fann sich Körper und Geist gesund baden, und wer sich draußen im Weltge= triebe, im harten Kampf ums Dasein abgemüht und seine Nerven überanstrengt hat, findet hier Erholung und Ruhe und neue Kraft, die sicher wieder auf lange Zeit vorhält zum Wirfen im Alltagsleben. Wem's darum zu tun ist, sich in Hochwaldhausen für die weitere, bevorstehende Wanderung zu erfrischen, der findet in dem Kurhotel dazu die beste Gelegenheit. Mit frischem, frohem Sinn begann die Wanderung durch das reizende Schwarzbachtal. Durch schattigen Hochwald führte zunächst unser Weg an dem linfen Ufer der Schwarzbach entlang, die ihr Wasser laut plätschernd und sprudelnd zu Tal sendet. Nach einiger Zeit durchschritten wir einen herrlichen Wiesengrund, in welchem das saftige Gras verlangend des Mähers wartet. An der Schutzhütte vorbei führt rechter Hand der Weg wiederum durch prachtvollen Hochwald nach dem Taufstein. Hier angekommen, besichtigten wir zunächst den herrlichen marckturm. Martig und wuchtig steht er da, dieser Turm, wie wohl der erste, eiserne Kanzler dagestanden haben mag, Bis= Damit noch nicht genug, überläßt man Arbeiten, die dem Handwerker gehören, die man aber bei diesem zu Spott preisen nicht bekommen konnte, den Gefängniswert stätten. Ein solcher Fall liegt aus Erfurt vor. Das dortige Amtsblatt der föniglichen Regierung wurde bisher in einer Erfurter Buchdruckerei gedruckt. Der dafür bezahlte Druckpreis entsprach schon längst nicht mehr den Anforderungen, die durch die Löhne 2c. an die Druckerei gestellt werden, und deckte nicht mehr die Selbstkosten. Da dieser Zustand sich auch mit den in diesem Falle naheliegenden Rücksich= ten auf die Regierungsbehörden nicht mehr vereinbaren ließ, ersuchte die Druckerei um Erhöhung der Preise ließ den Auftrag fahren, als hierauf nicht eingegangen durch wurde.. Zunächst verhte der Regierungspräsident und die eine Submission einen anderen billigen Drucker zu erlangen. Der Versuch mißlang aber, weil die Ausführung zu den bisherigen Preisen eben ganz unmöglich war. Nun überwies der Regierungspräsident die Druckausführung der Strafanstalt Moabit in Berlin, und das wenige Wochen nach den von Regierungsvertretern im Abgeordne tenhause abgegebenen Erklärungen, daß man den mehrfach geäußerten Wünschen auf Beseitigung der Gefängnistonfurrenz entsprechen werde. Was nüßen dem Handwerkf schönen Worte der Minister, wenn in der Praxis dagegen gehandelt wird? Die Regierung wird doch nicht glauben, mit dieser Art Sparsamkeit mehr Anerkennung zu finden, als durch eine odnungsgemäße Bezahlung der Arbeiten, die sie zu vergeben hat. Es dürfte sich empfehlen, daß bei einer späteren Behandlung der Frage der Gefängnistonfurrenz in der preußischen Abgeordnetenkammer auf diesen Fall hingewiesen und der Regierung das Gewissen geschärft wird. Lokales. Gießen, 12. Juli 1910. eine Heinrich Hengst für Licherstraße 57. 22. Ferien der Sta verordneten- Versammlung. h= Elettrizitätswert. Das neue Verwal ungsgebäude des Elektrizitätswertes wird binnen furz seiner Bestimmung übergeben werden können. Es zeigt n dernisierte Barockformen und gewährt in seinem gelblich Anstrich einen ganz hübschen Anblick. -h Schönes Wetter. Man traute seinen Aug nicht, als gestern morgen die Sonne vom blauen Himm herab lachte und, was beinahe noch unglaublicher auch weiter sich siegreich gegen die aufziehenden Wolken hauptete. Die Landleute in der Umgegend von Gießen h ren deshalb gestern überall auf den Wiesen mit der h ernte beschäftigt. Der heutige Tag fonnte sich dem gestrig würdig anschließen. Hoffen wir, daß das Wetter auch der nächsten Zeit anhält. * V von Vilbe fchen Urip tertumsfor begeben. veranstaltete zugleich die schi fchienen. Außer den )( D deburg Partner b wonnen. schon am ungsfahren De Sonntag torführung brint und der Brenna terrennen Erster plaz * Entwendet wurde am Samstag von einem der Ludwigstraße haltenden Milchwagen etwa 15 Pfu frische Butter. Angesichts solcher immer wiederkehrend Diebstähle kann nicht genug davor gewarnt werden, Wagen auf der Straße längere Zeit unbeaufsichtigt steh zu lassen. * Fußballklub. Der von dem Gießener F ballklub 1900 bereits vor längerer Zeit geplante Sportpl wird am 23. Juli anläßlich der 10jährigen Jubelfeier d Klubs seiner Bestimmung übergeben. Der Plaz gliedert in einen für die Fußballspiele bestimmten Raum und zwei zur Abhaltung von Wettläufen dienende Flächen. * In der Ziehung der preußischen Klasse lotterie( 1. l.) fielen am Freitag vormittags 16 winn von 100 000 Mt. auf Nr. 272 918, 1 von 40 000$ auf Nr. 118 995, 1 von 5000 Mt. auf Nr. 204 484, von 500 Mt. auf Nr. 102 901 199 103 206 330. Na mittags: 1 Gewinn von 3000 Mt. auf Nr. 43 558, 1 b 1000 Mart auf Nr. 43 005, 3 von 500 Mt. auf 118 233 216 534 245 940. In der Vormittagssigung Samstag fielen: 20 000 Mt. auf Nr. 174 602, 10 000 0 auf Nr. 66 889, 3000 mt. auf Nr. 18 784. Ind Nachmittagsziehung wurden teine größeren Gewinne zogen. Die Ziehung der 2. Klasse beginnt am 12. A gust. Aus Hessen und Nachbargebiet. * Rodheim a. d. B. Das Kreisfriegerverband fest des Kreises Biedenkopf fand am Sonntag hier sta Aus den 81 Vereinen des Kreises waren Delegierten schienen. Von den Vereinen seien besonders erwähnt B denkopf, Battenberg, Gladenbach, Wald- Girmes, Franke bach, Krofdorf, Hermannstein, Königsberg und die hessisch und Allendorf a. d. Lda. sein * Münzenberg. Der hiesige Bürgermeister Me ler, der sich schon seit einiger Zeit in schlechten finanziell Verhältnissen befand, ist nach Unterschlagung von 100 Ueber Mart des Hospitalfonds flüchtig gegangen. 8. Aufenthaltsort weiß man nichts. Seine Familie ist erst den letzten Tagen von hier fort und befindet sich bei Ve wandten in der Provinz Hessen- Nassau. * Stadtverordneten Versammlung. Am nächsten Donnerstag, nachmittags 4 Uhr, findet Situng der Stadtverordneten mit folgender Tagesordnung statt: 1. Mitteilungen. 2. Erweiterung des Em= pfangsgebäudes auf Bahnhof Gießen. 3. Baugesuch Karl Wiegandt für Löberstraße 5. 4. Baugesuch Birkenstock u. Schneider für Friedrichstraße 15. 5. Bauge suche Paul Eim für den Weylarerweg. 6. Baugesuch Wilhelm Balthaser Büttner für die Marburgerstraße. 7. Errichtung eines Anbaues Seltersweg 63; hier: Dispens. Errichtung eines Häuschens in der Sandgrube von H. W. Rinn an der Marburgerstraße. 9. Gesuch Jakob Heilbron= ner um Anbringung von Schaufasten am Haus Marktstraße 17. 10. Gesuch der Gail'schen Dampfziegelei um Verlegung ihrer Anschlußgeleise über städtische Wege. 11. Miete für den der Häute- und Fettverwertungsgenossenschaft überlassenen Raum im Schlachthofe. 12. Abgrenzung der Grüfte auf dem Friedhof am Rodtberg. 13. Heizung der Kapelle auf dem Friedhof am Rodtberg. 14. Einbau eines Teerscheiders im Gaswerf. 15. elektrische Kabel in der Rodheimerstraße, Brandgasse und Lonystraße. 16. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen. 17. Genehmigung von Rechnun gen. 18. Ausführung einer Gas- und Wasserzuleitung für den Neubau von Professor Walter in der Liebigstraße. 19. Gesuch des Theodor Bäuffe um Erlaubnis zum Schant- wirtschaftsbetriebe im Hause Wolfstraße 9. 20. Desgleichen wirtschaftsbetriebe im Haule Wolfstraße 9. 20. Desgleichen als er seine, für ewige Zeiten unvergeßlichen Worte„ Wir Deutschen fürchten Gott, sonst nichts auf der Welt" sprach. Natürlich bestiegen wir den Turm, denn ein unwidersteh liches Verlangen, von diesem Punkte die liebe Heimat in ihrer ganzen Größe und Schönheit zu überschauen, hat sich unserer Brust bemächtigt. Neunundneunzig Treppenstufen führen auf die Plattform. Herrlich, unbeschreiblich und für Mein erster Blick immer unvergeßlich ist der Ausblick. schweifte, wie nicht anders zu erwarten, nach Westen, nach jener Gegend, aus welcher der Dünsburg freundlich dem herüber grüßt. Ein alter vertrauter Freund, hinter ich ich als Kind mehr als hundertmal die Sonne untergehen sah, nicht ahnend, daß ich in späteren Jahren in seiner Nähe, in dem lieben Gießen, meinem Beruf nachgehen würde. Zur zweiten Heimat war mir diese freundliche, aufblühende Stadt geworden. Im Geiste durchwanderte die Straßen und grüße die alten, lieben, zahlreichen Bekannten und Freunde; die Stadt sollte mir zur zweiten Heimat bleiben, hoffte ich doch im Stillen, täglich aus ihrer Umgebung einen freundlichen Blick nach meinem Vogelsberg senden zu können. Doch das Geschick trieb mich fort von hier; ich mußte den Wanderstab ergreifen, mußte scheiden. ,, Doch laß uns dieser Stunde schönes Gut Durch solchen Trübsinn nicht verfümmern!" Suchen wir das Bittere zu vergessen und wenden den Blick nach Südwesten, von wo die Taunusberge herübergrüßen, wo die neue Heimat zu finden ist. Wenn wir auf der Plattform umherwandern, da tauchen im Südosten die Spessartberge am Horizont aul. Nach Osten genießen wir den Anblick der Rhön. Und nun beschauen wir die Landschaft zu unseren Füßen. Welch manch trauter Bergkegel grüßt heraus; mir war als riefen sie mir ein„ Willkomm in der Heimat" zu. Da liegt sie, die reich gesegnete Wetterau in ihrer ganzen Pracht und Fülle, zum Greisen nah. Dem Beschauer bot sich hier das seltene Schauspiel, in ein und derselben Stunde und Minute verschiedenes Wetter in einer einzigen Provinz zu beobachten. Hier herrlicher, heiNur schwer terer Sonnenschein, dort talte Regenschauer. aber anfonnten wir uns trennen von diesem Schauspiel, dere V. H. C- Brüder rückten heran und wollten auch einen Blick in die Ferne werfen; auch ist ein allzulanger Aufenthalt auf dem Turm wenig empfehlenswert, herrschte doch eine bittere Kälte und scharfer Wind in dieser hohen Region. Ehe wir jedoch den Abstieg antraten, besahen wir uns ein wenig den Turm selbst. Es soll gewiß feine Nörgelsucht sein, denn die liegt mir vollkommen sern, Das Gelän= ich hier auf einen Mangel aufmerksam mache. der um die Plattform herum erfüllt nur unvollkommen seinen Zweck und fann als ausreichender Schutz nicht Zunächst ist es nach meinem Dafürhalten gesehen werden. viel zu niedrig. Große Personen muß beim Herantreten daß das Gefühl, ein unbehagliches Gefühl beschleichen; man hier leicht das Uebergewicht bekommen fonne, wird man nicht los. Auch lassen die beiden Querschienen einen Kindern tann viel zu großen Zwischenraum am Boden. man das Besteigen des Turnes und das Betreten der Plattform nicht erlauben. Die Sache ist zu gefährlich. Die Zwischenräume müssen unbedingt durch ein geeignetes Gitter ausgefüllt werden.- Endlich mußten wir uns doch losreißen und wanderten nach dem nahen Hoherodskopf, um an dem est des Gesamt- V.H.C. teilzunehmen. Von weitem wenn an= Bad Nauheim. Herzog Friedrich Paul v Mecklenburg, ein langjähriger, treuer Kurgast, wird in d nächsten Tagen wieder zur Kur hier eintreffen. * Bad Nauheim. Gerüchten zufolge sollte Hessische Staat beabsichtigt haben, sein Salinengelände, d gegenüber der neuen Trinffuranlage gelegen, einer Ber ner Hotelgesellschaft zu verkaufen. Da die Verwirklichu dieses Planes die Hotelbesitzer geschädigt haben würde, begab sich eine Deputation von hiesigen Hotelbesißern z Finanzminister Braun nach Darmstadt, um gegen das P jeft persönlich Protest zu erheben. Finanzminister Bra erklärte der Deputation, daß er seine Zustimmung zu d Projeft nicht geben werde. Sonach dürfte der Plan gesch tert sein. hörte man schon Stimmengewirr und Jubel, und mir len unwillkürlich die Worte aus" Faust" ein: „ Ich höre schon des Dorfs Getümmel; Hier ist des Volkes wahrer Himmel, Zufrieden jauchzet Groß und Klein: wa Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein." Auf dem Hoherodskopf hatte sich eine ungeheuere M schenmenge angesammelt. V. H. C.- Leute aus allen Gau Landleute aus der nahen und weiteren Umgegend zu Wagen, zu Roß und zu Fuß herbeigeeilt. Das Kl haus und die vor demselben aufgeschlagenen, geräumig Zelte waren dicht gefüllt. Es währte nun auch nicht lai und der Vorsitzende des Zweigvereins Frankfurt a. M. 1 Vorstandsmitglied des Hauptvereins, Herr Prof. Bend eröffnete das Fest mit einer von glühender Heimatliebe tragenen Rede, an welcher sich das gemeinsam gesunge Lied„ Stimmt an mit hellem, hohen Klang" anschloß. den Zelten und im nahen Wald entwickelte sich mun frohes Treiben. Leider wurde, wenn auch nicht die F freude, so doch das Treiben im Freien durch häufig nied gehende, fräftige Regenschauer etwas beeinträchtigt. Geg 3 Uhr forderte Herr Professor Bender die Festteilnehm aus, sich nach der wenig Schritte vom Klubhaus entfern Naturbühne zu begeben, denn das in Aussicht stehende F spiel nehme bald seinen Anfang. In wenigen Minuten h der riesige Zuschauerraum, wenn man den unermeßlich g ßen Raum so nennen darf, mit Schaulustigen dicht gefü Eine undurchdringliche Menschenmauer hatte sich vor Bühne aufgetürmt und wartete der Dinge, die da fomm sollten. Die Geduld der Zuschauer wurde auch nicht lan auf die Probe gestellt, die Vorbereitungen waren so v züglich getroffen, daß das Spiel alsbald seinen Anfang ne men konnte. Das Festspiel„ Am Wildfrauborn", dem ei alte Sage zugrunde gelegt war, verfaßt von dem V. C.- Bruder C. Steiniger in Frankfurt a. M., wurde eine leitet durch einen von einer Frankfurter junger Dame sprochenen Prolog„ Heimatliebe", der von der entfernt a gestellten Musit, die aber dennoch etwas leiser hätte gen dürfen, begleitet wurde. Auf den Inhalt des Festipi näher einzugehen, würde hier zu weit führen. Die D steller des Stückes waren Mitglieder des Zweigvere Frankfurt, die von Mädchen und Burkchen aus Ruding hain unter der Leitung des Herrn Lehrer Lint kräftig terstützt wurben. Herzerquickend waren die einzelnen der, die sich vor den erstaunten Augen der Zuschauer spielten; herzerquickend waren auch die Voltsgefänge Tänze der Burschen und Mädchen. Den Schluß des de spiels bildete das von den Darstellern, zu denen sich Schluß der gesamte V. H. C.- Frankfurt gestellt hatte, m einem Teil der Zuschauer gesungene, unvergeßlich schö Lied„ Dir meinem Vogelsberg". Von neuem hatte Heimat ihren Zauber um die Herzen gewoben. Nach de Festspiel entwickelte sich im Klubhaus und den Zelten w derum ein äußerst fröhliches Treiben, dem selbst die hän einsetzenden Regenschauer feinen merklichen Abtrag t fonnten. Nur allzubald mußten wir der Heimat den Rücken ke ren, um allerdings erst nach Mitternacht unser liebes fenbach mit seinen 189 Prozent Gemeindesteuern zu reichen. F. in D. wurde der ber der Fi Beklagte, nicht fe Hannover Bezeichnun und sich a Anfertigung Widerspruch von einem Deutschen gen den u terlaffung Celle he tig verurte jeden Zur von Druc eigenen G gründung gegen der Buchdrucker meinheit u fachen" ve und nicht geschäftlich hauptung, $ 3 Jed auf Wu Schoko K für Ausf Ka Jak Eck Leb Versicher 826.4 Unver Dibide Die Ger Pr Haup Da Fi Frank Sta Wohn m Ferien der Sta neue Berwal binnen furz 11. E zeigt n jeinem gelblid te seinen Aug blauen himn ublicher Schi enden Wollen bon Gießen h en mit der H ich dem gestrig Wetter auch ng von einem etwa 15 Pfu wiederkehrend nt werden, uffichtigt ftet Gießener Fi plante Sportpl en Jubelfeiert Play gliedert i Raum und nde Flächen. en Klasse Dormittags 16 bon 40 000 r. 204 484, 06 330.- Na .43 558, 1 b 00 Mt. auf 9 ittagsfibung 602, 10 000 90 84. In t n Gewinne nnt am 12. rgebiet. istriegerberband nntag hier sta Delegierten ers erwähnt B Birmes, Frante und die hessisch ürgermeister M chien finanziel ung von 10 0 leber sein Familie ist erft det sich bei V edrich Paul v gast, wird in d reffen. ufolge sollte i alinengelände, d gen, einer Ber ie Verwirklichu haben würde, Hotelbesitzern zu gegen das P nzminister Bra timmung zu d der Plan gesch ibel, und mir f ein: mel; el, 4: h's sein." ungeheuere M aus allen Gau Umgegend wa geeilt. Das Kl genen, geräumig n auch nicht lar rantfurt a. M. u Prof. Ben de Der Heimatliebe neinjam gejung ang" aufchloß. telte sich nun ch nicht die F urch häufig nied einträchtigt. Ge die Festteilnehn lubhaus entfern Sicht stehende F nigen Minuten h en unermeßlich g tigen dicht gefi atte sich vor i ge, die da fomm de auch nicht lar Jen waren so b feinen Anfang n auborn", dem ei zt von dem M., wurde ein junger Dame nt der entfernt a 3leifer hätte t nhalt des Festipi führen. Die D des Zweigverei hen aus Ruding rer Sint fräftig i die einzelnen der Zuschauer Bollsgefänge Schluß des F zu denen f ct gestellt hatte, u unvergeßlich scho neuem hatte i gewoben. Nach d und den Zelten w em felbft die häu lichen Abtragt mat den Rüden ht unfer liebes eindefteuern zu Fin D * Vilbel. Bei neuen Rabelarbeiten in der Nähe von Vilbel ist man auf alte Gewölbe gestoßen, die römischen Ursprungs sein sollen. Prof. Wolff, der bekannte Altertumsforscher, hat sich zur Besichtigung an Ort und Stelle begeben. * „ Chattia" Lindenstruth. Der Sängerbund veranstaltete am Sonntag hier sein Bundesfest, damit war zugleich die Fahnenweihe unseres Gesangvereins verbunden. Außer den 9 Bundesvereinen waren noch 15 Gaftvereine erschienen. )( Das Sechsstunden- Rennen in Mag= deburg wurde am Sonntag von O. Peter mit seinem ge= Partner vor Messori, Carappezzi, Kudela und Budel wonnen. Peter, welcher Brennabor benußt, hatte sich auch schon am Sonnabend im Meilenrennen und im Ausscheidungsfahren den ersten Platz gesichert. )( Der große Industriepreis wurde am Sonntag in Barmen in einem Stundenrennen hinter Motorführung von Fr. Huybrechts auf Brennabor vor Stellbrint und van Gent gewonnen. Dieselben Gegner schlug der Brennaborfahrer A. Schulze, als er sich im 20 Kilome terrennen um den Preis der Barmer Sportausstellung als Erster plazierte. Ans dem Gerichtssaal. zur Wegen unlauteren Wettbewerb verurteilt wurde der Kaufmann August Winkler zu Hannover, Inhaber der Firma J. H. Gevede Wwe., Papierhandlung. Der sie aber Bellägte, der Drudarbeiten annimmt, nicht selbst druckt, sondern von einem Buckdrucker in Hannover drucken läßt, hatte auf seinem Firmenschild die Bezeichnung Anfertigung von Drucksachen" angebracht und sich auch auf seinen Adreßtarten und Briefbogen Anfertigung von Drucksachen empfohlen. Wegen dieser im Widerspruch zu den Tatsachen stehenden Reflame wurde er von einem Hannoverschen Buchdrucker mit Unterstüßung des Deutschen Buchdrucker- Vereins auf Grund des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb mit dem Antrag auf unin terlassung verflagt. Das Königliche Oberlandesgericht Gelle hat dem Antrag gemäß den Beklagten fostenpflich= tig verurteilt, bei Meidung einer Strafe von 100 Mart für jeden Zuwiderhandlungsfall die Bezeichnung Anfertigung von Drucksachen" zu unterlassen, solange er nicht in seinem Die Beeigenen Geschäft selbst Drucksachen anfertigt. gründung des Urteils hebt hervor, daß das Publikum entgegen der Behauptung des Betlagten annimmt, daß er eine Buchdruckerei habe, maßgebend sei aber, was die Allge meinheit unter der Bezeichnung„ Anfertigung von Druc sachen" verstehe, nämlich, daß der Beklagte sie selbst druckt und nicht nur vermittelt. Insofern liege eine Angabe über geschäftliche Verhältnisse unrichtiger Art vor, d. h. die Behauptung, eine Buchdruckerei zu besitzen, während er Philosophenwald. doch Jeden Dienstag und Freitag frische Waffeln, auf Wunsch auch jeden Tag, guten Kaffee, Tee, Schokolade, Kakao, Milch, Gebäck und frischeEier Kleine und große Räume für Ausflüge und Vergnügungen zur Verfügung. Tel. 251 Kaffee- Rösterei. Täglich frische Röstungen. :: Gebrannte Kaffee's In per Pfund von 90 Pfg. an. Besonders emfehle ich meine Hochfeine Mischu gen zu 1,30 u. 1,40 per Pfund. Grosses Lager in Roh- Kaffee Vorsand nach auswärts von 9 Pfund an frankc! Echt Malzkaffee Ffund- Packet 25 Pfennige. Jakob Maternus:-: Giessen :: Ecke Klinik- und Frankfurterstrasse. 04 01 asl Germania, Lebens- Versicherungs- Aktien- Gesellschaft zu Stettin. Versicherungsbestand End 1909: Sicherheitsfonds Ende 1909: 826.4 Mia. Mt. Kapital. 367.7 Millionen Mark. Usverfallbarkeit. Weltpolice. luanfechtbarkeit. 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Gegenstand waren die allbekannten, alten Wünsche und Beschwerden des nord östlichen Teiles unserer Vaterstadt. Und zwar hatte der zuerst auf dem„ Turnier"-Boden reitende Kämpe für den von ihm versuchten historischen Nachweis, daß die Gegenwart dieses Stadtteils ihrer großen Vergangenheit nicht mehr entspräche, die poetische Form a la Nibelungenstrophe gewählt. ohne Auch der Gegner im Ringelrennen, welcher offenbar die Absicht der ernstlichen Widerlegung seinen Widersacher zu verulfen suchte, bediente sich des Reimes. Dem Publi fum blieb es überlassen, wem es die Palme zuerkennen will. Heute nun wird uns von dem ersten Streiter um die Ehre seines Stadtbezirks eine Replit zur Verfügung gestellt, Sie der wir die Veröffentlichung nicht versagen wollen. lautet: Antwort! Nun so höre denn oberbayrischer Seppel, Der sich auf Dichterheroen seltsamerweise beruft. Gerne laß ich mich lehren, durch wirklich bessere Verse, Lieber noch allerdings, durch gerechteren Sinn. Was wir wollen, steht keinem Rechte ent gegen, Gleichberechtigung nur, heißt die Parole für uns. Ja wir sind wirklich verbittert, wir duldenden Bürger der Altstadt, Weil uns ein widrig Geschick, weil böse Absicht uns trifft. Gerne gönnen dem Süden wir seinen Reichtum an Sonne, Doch wir bitten für uns auch unser Anteil uns aus. Ach, wir können geblendet das viele Gute nicht sehen, Das uns der hohe Rat milden Herzens geschenkt! Doch wir seh'n umsomehr die ungerechte Verschiebung Allen Verkehrs nach Südwest, wir schauen auch die Ruine, Ehemals Semmler's ches Haus, Eulen und Ratten ein Nest. An der Dammstraße warten wir längst auf Der uns den Straßenverkehr endlich, wann Sonst bist du Stadt ja groß und findig in er= den endlichen Dammriß, endlich?, Zwangsenteiglaubt. nung, Hier aber stehest du just müßig und ratlos beiseit. Ach und wie hat uns zu Tränen gerührt das flägliche Schicksal, Mit dem boshaften Fiskus, der so dich gute verkannte, An die Schwerhörigen. Einfache Behandlung im eigenen Heim wälzt die Methode, Schwerhörigkeit behandeln, um. zu Ausführliche Beschreibung frei zugesandt. Der Welt ist soeben eine wunde bare Entdeckung beschert worden, die einen neuen Sieg der Wissenschaft über Krankheit bezeichnet. Die Schwerhörigen werden wieder hörend!! Nicht mehr brauchen Schwerhörige jenen durch ihr Leiden Fervorgerufenen gespannten, schmermütigen Gefichtsausdrück 1 baben, niát mehr brauchen Sie fich selbst und ihren Nächsten zur Last zu fallen. Sie brauchen sich nicht mehr den Kosten und Schmerzen einer immerhin gefährlichen Ope: ration zu unterziehen, nicht wertlose Heilmethoden oder umständige Appurate anzuwenden. Ahergeb auchie Vorurteile und eingesessene falsche Anfid ten werden binweggefegt. Tie wunderbare Entdeckung ermög icht es den Leidenden, sih sel st schnell und sicher in ihrem elgenen Heim u bellen, ohne den Arzt rufen zu müssen oder einen besonderen Apparat zu tragen. Die reueste Nummer der Dibologischen Revue" enthält eine ausführliche Beschreibung der neuen Behandlungeme hode. Jeder Leser dieses Blattes," der über Schwerhörigkeit od i sonst ein Gebörleiden zu flagen hat, erhält auf Verlangen eine Nummer dieser Revue gratis zugesandt. Schreiben Sie heute noch( eine 10 Pf.- Postkarte genügt, für Briefe beträgt das Porto 20 Bf.), urd lassen Sie sich die Nummer kommen, bebor die Auflage vergriffen ist. Ihre Ruschriften deswegen richten Sie an: The Aural- Institute 371, Craven House, Kingsway, London, England. Herr Ja Jankowski, Wanne, Westfalen, Apothekerstraße, schreibt: Ihre einfache Behandlung hat mine Tochter gänz lich fuiet. Sie hat 12 Jahre an Schwerhörigkeit und Geräuschen im Kopfe gelitten, jett fann sie wieder die Taschenubr tiden hören, und sind auch die Geräusche im Kopfe ver sd wunden." Underberg Bennekomp Hoag Bitte Unentbehrlich für jede Familie! Underberg Boonekamp Semp emper, idem, Fabrikation alleiniges Geheimniss der Firma: H.UNDERBERG- ALBRECHT Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilheim il. am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein. Gegr. 1846. Als er trotz heftigen Fleh'ng die Halteste II e versagte. Drum widerlege fühn den flagenden Vorwurf der Bürger, Baue auch dort die Straßen in's Feld, wie am südlichen Berge! Und dann zeige dich nicht so fleinlich, bei fleinen Wünschen, Betreffs der elektrischen Bahn, betreffs des elektrischen Lichts. Nach der Braugasse schauen ratlos die Straßenbahngäste, Die man zum Streisamt beries oder zum Lazarett; Doch schon entschwindet das Ziel dem ängstlich suchenden Auge Und es entführt sie der Draht in ein fremdes Gefild. Ach, es hat uns Erstaunen die Sinne befangen, als wir Lasen den Seppel- Erguß, der so die Wahrheit entwertet. Woher stammt denn das Rathaus, die Aula, neue Kaserne, Frauenklint, Theater, Peichsbank und Wer um den Rest des alten Besitzes uns auch noch Den macht die Habsucht fürwahr blind und töricht Post? be neidet, gleich! Ja das Gerichtsgebäude hättet Ihr auch nach Selters Freundlich lächelnd versetzt, wenn nicht der Staat sich er barmt. Statt des Musentempels fränft uns das Kolosseum Und statt der Polizei, Altertumssammlung uns blieb Als man mit eisernen Besen die übrigen Straßen gereinigt Kehrte nach Norden den Schmuß man behaglichen Muts. Ja, man ließ uns den Tod, moralisch und physisch, Kirchhof und Wieseckerweg, Denksteine Euerer Lieb! Fehlt nur der Galgen alles als Drittes der edlen Dreizahl, Diesen hätten wir längst, wenn wir den Boden geschenkt. Technische Schwierigkeiten fennet man nicht bei der Steuerverteilung, Unser Geld ist kein Blech in dem Beutel der Stadt. Mit dem Stimmzettel kämpft die Jezztzeit gegen das Unrecht, Wehe dem guten Sepp, wenn er fürchtet die Wahl. Und dann hütet Euch ferner zu reizen den ruhigen Bürger, Denn noch glänzt unser Schwert, es sind noch Pfeile in Rächer. Geschäftliches. Tell. Im Sommer geborene Kinder machen den Müttern oft Sorge, da die Kuhmilch in der heißen Jahreszeit leicht verdirbt. Die Ernährung mit Rufefe", seine leichte Verdaulichkeit und seine Wirkung auf die fein flockige Gerinnung der Kuhmilch verhindern die Darmgär ungen und verhüten dadurch das Auftreten von MagenDarmfrankheiten. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Man abonniert jederzeit auf das fchönste und billigste Familien- Witblatt Meggendorfer- Blätter München Zeitschrift für Humor und Kunst Vierteljährlich 13 Nummern nur M. 3.Abonnement bei allen Buchhandlungen und Poftanstalten. 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Man nennt das VenenEntzündung Nach einigen Tagen geht der Knoten auf und verwandelt sich in das ebenfalls sehr schmerzhafte Beingeschwür. Dieses ist zuerst oft nur erbsengross, vergrössert sich aber oft bis zu Talergrösse u. sondert blutigwässerige oder seiterige Flüssigkeit ab. Bei langdauernder Bettruhe kann dieses Beingeschwür von selbst heilen, aber welche deutsche Hausfrau legt sich wochenlang ins Bett? Gewöhnlich steht die Kranke doch auf und das genügt, um die Heilung zu verhindern. In der Umgebung des Beingeschwürs etabliert sich sehr oft durch das fortwährende Nässen eine Beinflechte, ein Ekzem, welches juckt und schmerzt. Aber auch ohne ein Geschwür entsteht oft durch den Reiz des Kratzens eine trockene oder nässende Beinflechte Schwere Gesundheitsschäden erwachsen aus diesen Beinflechten, wenn durch deren Brennen und Schmerzen der Schlaf wochenlang verscheucht wird. Jahrelang suchen die armen Frauen den Weg zur Heilung ihres Beinleidens, aber vergeblich. Zweck dieser Zeilen ist, diesen verzweifelten Kranken einen seit Jahren wissenschaftlich erprobten Weg zur Heilung zu zeigen. Meine Methode ist als SanocrusMethode geschützt und hat vielen hundert verzweifelten Kranken die ersehnte Hilfe gebracht. Ein sehr grosser Vorteil bei meiner Methode ist, dass der betr. Patient schon während der Behandlung arbeitsfähig ist. Jedem, der sich für meine Sanocrus- Methode interessiert, sende ich meine ausführliche Schrift: ,, Die Beinkrankheiten" gratis zu. Der Aberglaube, dass man durch Heilung seines Beines krank werde, ist lächerlich. Dr. med. Franke, Spezialarzt f. Beinleiden. Frankfurt a. M., Kaiserstrasse 68. Nachmittags von 2-5 Uhr ausser Mittwochs u. Samstags. Chauffeur zu werden, fann täg. Chauffeurfachschule" nachweislich die beste und die etuzigfte bom Minifterium des Innern und der Oberpoli eidirektion genehmigte Sdule in Königreich Sachien. 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M. d. tenbergstraße f die Stadt Gie Für die schrieben. Zu Artikel Die an nicht mehr al halten und m Meter entfernt bis auf 2 Me Zwischenraum Zu Artile Für Seit Höhe und En ungen in§2 Zustimmung den von diese richtet werden Zu Artil Alle bon seiten der Vo gefällige arch Zu Artil Anlagen, fallen, find Zu Arti Gieße S 3u berg Friedric in Gaben n menamt, Aft Ochsen Kälber Schweine 50 kg Schlachtgewicht 85-91 M. 93-100 Pf. 68-70 do. 80-84 do. 80-96 " Brotpreise in Sicher Gieße Gr 20.75-21.00 M. Weißbrot 2 kg 62 Pf. Der In Getreidebreise in Mannheim Weizen 100 kg wenden sich betr. Anmeldung uns Verwertung von Patenten an dad Roggen 100 kg Erfinder Patenture Secker, Patentbureau Secker, Frankfurt a. M. Schnurgasse 28. 16.25-16.50. Schwarzbrot 2kg 54ẞf. Marktberichte Gießen, den 12 Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkte tofteten Bill. Berechnung. Auskunft jederzeit kostenlos. Butter per Pfd. Hühnereier per Stüd Rafe per Stüd Kasematte 2 Stüd Tauben per Baar Ausführung 1.15-1.20 7-8 6-8 0.80-1.00 1.00-1.60 Hahnen per Stüd Enten per Stüd Gänse per Pfd. Ochsenfleisch per Pfd. Rindfleisch per Pfd. 0.80-1.80 1.80-2.20 00 80-88 Schweinefleisch per Pfd. Schweinefleisch ges. p. Pfd. Kalbfleisch per Pfd. 5-6 Sammelfleisch ver Pfd. Kartoffeln p. 100 kilo Zwiebeln per Ctr. Wetstraut per Std. 80-96 96 86-88 60-84 7.50-8.00 9.00-10.00 Ueberraschun Reichstages In die Bräsidenten Kirschen, per Pfund 0.40-0 50 Aepfel per 3tr. 00.00-00.00 begründet f Birnen per 3tr. 70-74 Nüffe 100 Stüd Milch per Liter 00.00-00.00 0.50-000 20 Auskunftsstelle für Reiseverkehr, Bühnerber Stüd Städte und Bäderwesen, eingerichtet vom Verkehrsverein Gießen, erteilt fost nlos Auskunft über alle einschlägigen Fragen. Auch erfolgt die kostenlose Ausgabe des dem Verein zur Verfügung gestellten Trucksachen Materials( Führer, Prospekte 2c., soweit solche von den Verkehrsvereinen, 0.20-0.30 Tauer der Marktzeit von 7 Uhr morgen8 bis 1 Uhr nachmittags Gegenstände des Wochenmarktoerkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während dreier Stunden der Marktzeit im Umberiteben fellgeboten werden Kurdirektionen, Luftkurorten, Pensionaten etc. abgegeben Makulatur bat billight abonaten die werden. Expedition dieser Zeitung flärt, daß dem Rufe, fei, um ein Reichstage 3 Finanzreform Sorgängen Jungite Erflä lide Bertieju wirft hatten. parteien gezet Möglichkeit icht gegenstan