T t. De sen weg 12 ter 13 Preis: fb. 88% 3260 e Kreuzpla fchaft eken 692. + threr Adr gegen V lige Weife Fibre lang 08 ausgegeb Behrer W bfeblung ein er Beschäftig jen) gejut fe befter un einbergslage iffern von 1 b. 12 FL a chter CIM a. Rh eine. 29) Gießener Zeitung Gießener Neueste Nachrichten Bezugspreis 40 pfg. monatlich vierteljährlich 1,20 Mt. frei Haus; durch die Post 1,50 Mt. Erscheint 3 Mal wöchentlich: und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags. Nr. 30. Telephon: Gießen Nr. 362. Erstes Blatt. Weberall in Stadt und Land wolle man die„ Gießener Zeitung" weiterempfehlen. Dieselben befassen sich zwar nicht mit der sogn. hohen Politik, werden auch nicht nach einem bestimmten einseitigen Parteiprogramm redigiert, sondern widmen sich in ausgeprägter Weise den kommunalen Angelegenheiten und lokalen Fragen. Unsere gesch. Leser wollen unsere Inseren ten gelegentlich bei Einkäufen berücksichtigen. - Die Redaktion. Das Neueste vom Tag. Berlin, 11. Febr. Im preußischen Abgeord netenhause hat die Rechte den Antrag eingebracht, daß Abgeordnete, die zweimal zur Ordnung gerufen sind, von der Sißung ausgeschlossen werden. Hagen, 11. Febr. Gestern sind bei der Ersatzwahl nur freisinnige und nationalliberale Wahlmänner gewählt worden. Die Sozialdemokraten hatten Wahlcthaltung proklamiert. e 11. Febr. Für die Ersatzwahl hier Natiuiberale und einnige voraussichtlich zuammen; die Antisemiten, Christlich sozialen, Agrarier und even werden den igenne mum m aufstellen; den Ausschlag geben die Sozialdemokraten. Stockholm, 11. Febr. Der König hat sich von der Operation gut erholt, in letter Nacht hat er 7 Stunden geschlafen. London, 11. Febr. Die Lage im Kohlenbergbau ist ernst; der Ausstand ist fast unausbleiblich, da die Einigungsverhandlungen auf 14 Tage hinausgeschoben sind. - Berlin, 11. Febr. Der Zentralviehhof wurde wegen des Ausbruches der Maul- und Klauenseuche gesperrt. Stuttgart, 11. Febr. Danny Gürtler stand heute vor Gericht wegen Gotteslästerung. Er veranstaltete im Sibungssaal zu seiner Verteidigung einen Demonstrationsvortrag. Der Staatsanwalt beantragte im ganzen 3 Monate Gefängnis. Das Urteil wird am 18. Februar gefällt. Mainz, 11. Febr. Der wegen Mei neid an geklagte Sanitätsrat Dr. Rolly aus Osthofen wurde zu 1 Jahr Zuchthaus und 5 Jahr Ehrverlust verurteilt. Ver Fall Welshofen. Striminalroman von M. Kossak. зи ( Nachdruck verboten.) Brümmel verbiß ein Lächeln. Diese Frau will nicht zugeben, daß der hübsche Italiener ihr gefällt. Aber wenn dem nicht so wäre, würde sie nicht so energisch in Heilmann gedrungen sein, die Richtigteit ihres Alibibeweises festzustellen", dachte er. Laut aber sagte er:„ Gewiß, gewiß, das ist ja Menschenpflicht, und da die gnädige Frau Olfers nun einmal für unschuldig hält, so werden Sie auch meine Bitte nicht zurückweisen. Also, um auf unsere Sache zurückzukommen, möchte ich mir zuerst erlauben, der gnädigen Frau einige Punkte vor Augen zu führen. Das Hauptsächlichste Belastungsmaterial gegen Offers besteht, nachdem die Geschichte mit dem Morphiumverkauf fortgefallen ist, in dem Brief, der in der Nachttischschublade der Grafen Welshofen gefunden worden ist und den, wie Frieda Sasse aussagt, Olers geschrieben hat. Wie ich erfahre, hat der Graf Olfers überhaupt nicht persönlich gefannt, ebenso spricht alles dafür, daß die Beziehungen des Olfers Anita Brusio längst aufgehört haben wie also sollte OL fers dazu gekommen sein, senen Drohbrief an den Grafen Eifersucht auf Welshofen getan hat, aber ich ziehe ganz andere Schlüsse, nämlich die aber bevor ich spreche, muß die gnädige Frau mir ihr Ehrenwort darauf geben, gegen jedermann über das, was ich Ihnen sage, zu schweigen?" „ Aber selbstverständlich gebe ich es Ihnen", versicherte Paula aufgeregt.„ Sprechen Sie ungescheut vor mir." „ Gut, also meine Ansicht von der Sache ist die, daß jener Brief überhaupt nicht an den Grafen, sondern an Die Brusio gerichtet und daß er zweitens nicht jeßt, sondern schon vor langer Zeit geschrieben worden ist. Wie aber kommt er in den Besitz des Grafen? Daß die Brusto ihn ihm gegeben hat, ist mehr als unwahrscheinlich, denn Da sie, wie alles zeigt, leidenschaftlich gewünscht hat, die Gemahlin ihres reichen und vornehmen Verehrers zu werDen, so wird sie ihm doch nicht einen Brief zeigen, in dem ihr Rache angedroht wird, sofern sie ihn heiratet. Denn auf etwas anderes als auf ihre Vermählung mit WelshoEnthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen des Großherzoglichen Polizeiamtes Gießen und vieler anderer Behörden in Oberhessen. Expedition: Seltersweg 83. Samstag, 12. Februar 1910 Gießener Tageblatt Anzeigenpreis: die 44 mm breite Petitzeile 15 Pig., Reklame 50 Pig. Außerhalb Oberhessen 60" 20 Extra- Beilagen "! werden nach Gewicht und Größe berechnet. Druck und Verlag: Gießener Verlagsdruckerei( Albin Klein). 8. Jahrg. nächsten Dienstag vormittag wieder zusammen. Paris, 11. Febr. Der französische Dampfer| ſtimmung getroffen werden muß. Der Ausschuß tritt am „ General Chanzy" ist bei der Insel Minorka mit der ganzen( 47) Mannschaft und etwa 100 Passagieren untergegangen. Nur ein einziger Passagier, ein Zollbeamter, ist der Katastrophe entgangen. Das Hochwasser auf dem Rhein, der Donau, den Nebenflüssen und in Frankreich hält fast überall noch an. Parlamentarisches aus Hessen. Der Finanz ausschuß der 3 weiten Kam= mer beschäftigte sich am Mittwoch in seiner ohne Regier ungsvertretern abgehaltenen Etatsberatung mit den weiteren Abstimmungen über die einzelnen Kapitel und die dazu gestellten Anträge. Lokales. Gießen, 12. Februar 1910. ** Der Großherzog hat dem Staatssekretär des Reichs- Kolonialamts Dernburg in Berlin die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem Deutschen Kaiser verliehenen Roten Adler- Ordens 1. Klasse, des ihm von dem König von Württemberg verliehenen Großkreuzes des Friedrichs- Ordens, sowie des ihm von dem Großherzog von Mecklenburg- Schwerin verliehenen Großtreuzes des Greifen- Ordens erteilt. ** Uebertragen wurde dem Lehrer Heinrich Görlach zu Nieder- fleiden eine Lehrerstelle an der Ge** Erledigt: Je eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Münzenberg, zu Lauterbach und zu Hain- Gründau. Beim Kapitel 2,„ Kommunal und Forst domeindeschule zu Ostheim. mänen" wurde die Forderung von 9700 Mt. für Erneuerung des Dachwerks und des äußeren Verputzes beim ehemaligen hessischen Schlosse zu Groß- Umstadt gestrichen. Betreffs der Forderung von 13 500 Mt. für Neuverpuz u. Anstrich der sehr schadhaften, südlichen Fassade des Kaisersaalbaues am Gr. Residenzschloß soll erst nach einer eingehenden Besichtigung die Entscheidung getroffen werden. Beim Kapitel„ Landstände" wurden zwecks Ersparnis an Drucksachen 4000 Mt. gestrichen, ebenso beim Kapitel„ Provinzialverwaltung" zwei Mehrforderungen von je 4000 Mt.; beim Kapitel" Kirchen", 483 000 Mt., wurde ein Antrag Ulrich auf Streichung dieser Forderung abgelehnt, ebenso der Antrag, die Kirchensteuer auf besonderen Zetteln anzufordern; doch soll die Angabe der zu zahlenden Kirchensteuer auf dem Steuerzettel erfolgen. Beim Kapitel eno armerie" lehnte der Ausschuß den gulrich auf Streichung er ausgaben foen.ommandeur und die beiden Distrittskommandeuse c., im ganzen 24 000 Mt., ab und bewilligte Die angeforderte Gesamtsumme von 603 650 Mart, ebenso die Kosten für die 3 Polizeikassen und für das Arbeitshaus Dieburg. In dem dann noch behesten Etat des Justiz= miniserius wurde die Forderung von 7800 Mt. für Einrichtung einer Niederdruckheizung im Haftlokal zu Offenbach genehmigt, dagegen bei Kapitel 96" Allgemeiner Fonds für Stellvertretungs- und Aushilfskosten" ein Betrag von 5000 Mt. gelürzt. Der Ausschuß setzte an dem folgenden Tage seine Be | ratungen fort und genehmigte die Kapitel„ Landeskultur und Landwirtschaft" und" Bildung und Erziehung" ohne jeden Abstrich. Beim Kapitel„ Gymnasium 2c." wurde auch die Erhöhung des Schulgeldes auf 120, bezw. 150 M. angenommen. Ueber die event. Aenderung der Pflichtstundenzahl der Oberlehrer soll die Regierung geeignete Vorschläge machen. Beim Kapitel 65, Fonds für öffent liche und gemeinnüßige 3wede zur Verfügung des Ministeriums des Innern"( 119 960 Mt.) wurden Mt. 40 000 gestrichen und beim Kapitel 58a, Provinzial Siechenhäuser" als Einnahme eingestellt. Der Finanzausschuß hat mit diesen Abstimmungen die Beratung des Staatsvoranschlages beendet bis auf das Kapitel„ Direkte Steuern 2c.", bei welchem bekanntlich noch über die Erhöhung der Einkommen und Vermögenssteuer nach Maßgabe der zu erwartenden Ersparnisse nähere Besen läßt sich jener Passus,„ wenn Du Dein Vorhaben ausführst", doch unmöglich deuten- immer angenommen, daß die Dinge so liegen, wie die Richter sie ansehen. Ich freilich sehe sie ganz anders an." ,, Wie- wie denn?" forschte Paula atemlos. „ Je nun, ich meine, daß der Brief mit den Verhältnissen vor des Grafen Tode überhaupt nicht das mindeste zu tun hat, sondern daß er inbezug auf weit zurückliegende Ereignisse geschrieben ist. Irgend emand hat ihn in die Nachttischschublade des Grafen geschmuggelt, um den Verdacht auf Olfers zu lenken, und aller Wahrscheinlichkeit nach ist dieser jemand dieselbe Person, welche den Grafen ermordet hat. Wer aber ist diese Person?" Die Blicke der beiden trafen sich in schweigendem Einverständnis. " Wir wollen lieber keinen Namen nennen", fuhr Brümmel fort,„ auch unter uns nicht. Aber wir haben auf die gleiche Persönlichkeit Verdacht geworfen. Warum aber hat der Mensch den Grafen ermordet? Bevor ich weitere Nachforschungen anstelle, möchte ich gern etwas über Olfers Vergangenheit wissen. Es ist nämlich merkwürdig, daß man bis jetzt nichts über dieselbe hat erfahren können. Ich will der gnädigen Frau ein paar Notizen vorlesen, die ich aus seinem Rock, entnahm ihr ein Blatt Papier und las daraus vor:„ Felix Olfers ist der Sohn eines Deutschen, der in Neapel Kommis in einem deutschen Geschäft war und eine Italienerin Lorenza Calliarghi, einer Person von geringem Stande, die er schon in früher Jugend kannie, Heiratete. Als Felix zwölf Jahre alt war, trennten sich seine Eltern wegen eines Verschuldens der Frau und sein Vater zog mit ihm nach Leipzig, wo er sich mit Hilfe eines fleinen ererbten Vermögens selbständig machte und ein Geschäft mit Wein und Südfrüchten eröffnete. Er scheint anfangs gut vorwärts gekommen zu sein, denn er ließ seinem Sohn eine gute Erziehung geben und Felix begann sogar zu studieren. Dann aber starb der alte Olfers plöblich, als der Sohn eben das einundzwanzigste Jahr zurückgelegt hatte, und es zeigte siA, daß" r unmittelbar vor dem Konfurs gestanden hatte. Der junge Mensch, der wohl etwas unruhiges Blut haben muß, ging nun gänzlich mittellos * Handwerker- Zentrale Gießen. Seit etwa 2 Monaten sind eifrige Vorarbeiten für Schaffung und Ausbau einer Handwerker- Zentrale in Gießen im Gange. Nach dem, was bis jetzt in Einmütigkeit erreicht wurde, ist zu erhoffen, daß dieser Zusammenschluß aller Handwerkerkreise für Gießen und seine Umgebung nur segensreich wirken wird. Praktische Arbeit ist bereits geleistet worden und die Beseitigung mancher Mängel ist enersi in die Hand genommen. Die Handwerker sollen sich alle dieser Einrichtung anschließen, finanzielle Opfer werden nicht gefordert. Der Siz befindet sich im Gewerbe= hause, Kirchstraße. Die *)(* Städt. Verwaltungsbericht. Einnahme der Bürgermeisterei für 100-1000 beträgt Mr. 5 204 736, während die Ausgabe 3 986 887 Mt. erreichte. Die Betriebsrechnung zeigt eine Einnahme von 2 900 959 Mart und eine Ausgabe von 2 648 889 Mt., so daß ein Ueberschuß von 252 070 Mt. verbleibt. Dieser günstige Abschluß ist in erster Linie auf die hohen Reingewinne der städtischen Werte zurückzuführen, und es dürfte aus diesem Grunde jedenfalls auch der Voranschlag für 1911 teine Steuererhöhung vorsehen. Im Hinblick auf die hohen Prozentsäße der Einkommensteuer anderer Städte wird die gün stige Finanzlage unserer Stadt unter den Bürgern sicherlich aufrichtige Freude hervorrufen. *)(* Altertums Museum. Unser Museum hat seine Schäße soeben wieder um einen drei Meter langen Eichensarg aus der fränkischen Zeit bereichert. Derselbe wurde von Arbeitern der Feldbereinigung in Leihgestern gefunden und enthält noch gut erhaltene Steletteile und Waffen. *)(* Plöblicher Tod. Eine 68jährige Rent- nerin auf der Kaiser- Allee hatte sich seit mehreren Tagen nicht mehr sehen lassen. Dies veranlaßte die Hausbewohner, die Wohnung durch die Polizei öffnen zu lassen, welche die alte Dame tot auf einem Stuhle vorfand. Ein Herzschlag hatte ihrem Leben ein Ende gemacht. nach Italien zu seiner Mutter, die in einem Dorf in den Abruzzen fümmerlich lebte und hielt sich mehrere Monate, vergeblich nach einem Erwerb suchend, bei ihr auf. Erst volle vier Jahre später tauchte er wieder in Paris bei einer Varieteetruppe auf und von da ab konnte man ganz genau feststellen, wo er gewesen ist. Er zog von einem Varietee zum andern und trat in verschiedenen Städten Europas auf. Das ist alles flar, aber wo war er zwischen seinem einund seinem fünfundzwanzigsten Lebensjahr? Verschwunden, total verschwunden, als ob die Erde ihn verschluckt hätte!" „ Aber die Meldezettel in Paris müssen doch darüber Austunst geben", warf Paula ein. Brümmel machte eine abwehrende Bewegung mit der Hand. „ Ach, Gnädigste, die Polizei forscht doch nicht nach, ob die Angaben auf jedem Meldezettel ihre Richtigkeit haben. Was soll das sagen, ob darauf London oder Madrid oder sonst eine Stadt als letter Aufenthaltsort angegeben ist. Ich versichere Sie, daß da alle Ermittelungen umsonst sind. Nun meine ich, daß er der Frieda Sasse doch sicher hie und da einmal etwas über sein Leben erzählt haben wird, was mir Anhaltspunkte geben könnte. Die Kleine ist ja widerholt verhört, aber ängstlich und schüchtern, wie sie ist, läßt sich nichts aus ihr herausbekommen. Daher lohnt es auch gar nicht, daß ich mit ihr spreche. Einer Frau gegenüber aber dürfte sie eher Vertrauen fassen und daher bin ich eben zu Ihnen gekommen, um Sie zu bitten, das Mädchen zu besuchen. Auch könnten gnädige Frau sie über den Zlown Long- Bell befragen die Polizei hat diesen Menschen ja bisher überhaupt nicht in den Kreis ihrer Aufmerksamkeit und ihres Interesses gezogen und ich werde sie wahrhaftig nicht aus seine Spur lenten, da mir daran liegt, ganz selbständig Licht in diese Sache zu bringen. Gnadige Frau fönnten sich erfundigen, wie lange die Sasse den Clown fennt, wie dessen Beziehungen zu Olfers und zu der Brusio waren 2c. Wollen gnädige Frau sich dieser Aufgabe unterziehen?" Paula versprach es ohne Zögern. Aber sagen Sie, Herr Brümmel fragte sie, sind Sie denn auch der Meinung, daß Graf Welshofen überhaupt mit Morphium vergiftet ist?" ( Fortseßung folgt.) * Aus dem Parteile ben. Am Sonntag, den 10 im großen Scan Atzer eine Biovinzialveriommung des Bunde der Landwirte abgeHutton. Der Michatgasmitalied Dr. 9, der Borjizenve des Bundes der Landwirte, wird über die Lage nach der reichssinanzreform sprochen. *)(* Die Prüfung der Geisswrei-| ber Aspiranten bah u. a. bestanden: Wilhelm Kreiling a pen und Ludwig Seibert zu Homberg a. d. Ohm; der Registratoren für Kollegial gerichte: Sergeant Hoboist Wilhelm Schaube in Gießen. !!! Es ist nun entschieden, daß die tierärztliche Doktor würde( Dr. vet.) verliehen werden wird, nachdem das preußische ministerium seine früheren Bedenten gegen eine Uebertragung des Promotionschts an die tierärztlichen Hochschulen fallen gelassen hat. Zur Zeit schweben noch Verhandlungen mit Bayern und Sachsen, die dahin zielen, eine gleichmäßige Lösung der Frage in allon Bundesstaaten herbeizuführen. !! Gyishikorio. Der Staatssekretär des Reichspostamtes em Zentralverband Deutscher Handelsagenenvereine( Sib Berlin) auf seine Eingabe hin eine Mitteilung zukommen lassen, daß nicht die Absicht besteht, die Aushändigung der Chiffrebriefsendungen von der Lösung einer Post lagerfarte abhängig zu machen. Der Antrag auf Ausstellung einer solchen Karte soll vielmehr in das freie Ermessen der Beteiliaten gestellt sein. Die übri pojaagernden Sendungen werden von der Neuerung nicht betroffen. Dieser Bescheid, dessen schnelle Erteilung mur zu vegrußen in, würze geeignet sein, die gegenüber der geplanten Neuerung entstandenen Bedenken zu beseitigen. * 17* niv 6. Tagen hatte durch den geschmolzenen Schnee des Vogelsberges die Lahn, Ohm, Lumda und Wieseck hoch aus den Ufern treten lassen und noch vorgestern waren größere Stre cken zwischen Klein- Linden und Heuchelheim überschwemmt. Gleichzeitig hatte die Wieseckt ihre Fluten in dem Wiesecktal ausgebreitet. Heute sind jedoch die Lahn und Wieseck wieder zurückgegangen. *)(* Wohltätigkeitskonzert. Der Kronbauer je Srtottverein, welcher schon seit Jahren sein hervorragendes Können in den Dienst der Nächstenliebe stellt, veranstaltet morgen Sonntag im großen Saale des Gesellschaftsvereins ein Wohltätigkeits- Konzert zum Besten der armen Schulkinder. Das Programm bringt u. a. auch Lieder von Richard Wagner, der bekanntlich am 13. Februar 1883 verschied. In Anbetracht des gemeinnützigen Zweckes ist der Besuch des Konzertes, dessen Leitung wieder in anerkennenswerter Weise Herr Prof. Traut mann übernommen hat, nur zu empfehlen. Die Umänderung der„ Gießener Zeitung" hat uns viele neue Freunde gebracht. Die wöchentlich beiliegenden illustrierten Unterhaltungs= blätter werden ebenfalls wie die Zeitung selbst, eisrig gelesen, darum richten wir an alle Freunde die höft. Bitte, die„ Gießener Zeitung" immer weiter zu empfehlen. Allen Gönnern besten Dank dafür im Voraus. Der Verlag. * Friedberg. Auf dem letzten Kartoffelmarkte wurden folgende Preise erzielt: Rote 1,80-1,95 Mt., Magnum um 2,20-2,30 t., weiße runde 1,90-2,00 Mt., Line 2,00-2.10 2. 2013 verg. Anläßlich des Pferdemart to waren hunderte von unisten aus der Wetterau hierhergelockt. Reges Treiben herrschte bis zum Nachmittag auf den Straßen, in denen gehandelt und prämiiert wurde. Die Zahl der Pferde betrug enou 200. Es wurden verhältnismäßig viele Käufe abgeschlossen und das pjeidema terial war durchweg gut. Die Prämiierung wurde geleitet mierat Müller- Neuhof, Landtagsabgeord= neten Breidenbach und echel- Griedel. Der Schweine markt war mäßig befahren. vei jauer Macystage stoten das Roar Feriel 0-60 Mt. Der initi wurde eräumt. Mit dem monomer man cin martt verbunden. einer Kette an ein! r Schlese in den Reichsfarben befestigt ist und als Fahnenschmuck dienen soll. Die Vorderseite seigt das Bild des Kaisers, die Rückseite trägt eine Widmung. Die Vereine, die in die engere Konz traten, und die beiden Frankfurter Vereine, die an dem Wettstreit nicht teilnehmen durften, erhalten in Silber ausgeführte Exemplare der Medaille, die übrigen beteiligten Vereine Exemplare aus Bronze. ** B- 2 mir. !! Niemals sich selbst verlieren! Beim Kaiserkommers der Studentenschaft in Bonn hielt der Retfor mit Bezug auf wil kämmenen und beitungen der Korps ity geran have uns noch tun weise, is glauben, daß es immer nur der Vater ist, der an seine Kinsagen: das schönste wäre, wenn jeder von uns, alt und jung, sich als Ziel sette: keine Sekunde in deinem Leben, in der du nicht die Herrschaft hast über dich selbst. Niemals sich selbst verlieren. Wir sollen in jedem conblick die Herrschaft über uns selbst anstrebe und stets bereit sein, unsere Kraft in den Dienst r Gesamtheit zu stellen." * Dastadt. Unter äußerst verdächtigen Umständer denkt. Zwei Worte möchte ich Ihnen als Richtschnur den vier die 5jährige Tochter des Bahnwärters Ludwig Fries gestorben. Bei der Untersuchung des Kindes ergab sich, daß der ganze Körper mit eitrigen, blutigen Wunden, Flecken und Beulen bedeckt war. Die Frau, die Stiefmutter des seins wurde verhaftet. * Mainz. Der Schlosser Ludwig Fust aus Oberreifenbach drang unvermutet in die mung seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau und brachte ihr einen Stich in das Herz bei. Der Bräutigam einer Tochter, eine Stieftochter und ein Stiefsohn wurden ebenfalls verley.. 3, F. yevr. vor dem zandgericht it sich heute ein interessanter Preßprozeß ab. Das Muglied des Mainzer Stadttheaters, der Baritonist Pacyna, meldete sich des öfteren indisponiert. Darüber geriet der Openherent des„ ainzer zagoianes", wurzenigen, einige Erregung. Er ließ seinem Unmut in seiner Kritik * habe ein äußerst günstiges Engagement an das Dresdner Hoftheater in sicherer Aussicht gehabt; durch Uebersendung der betref senden Besprechung an die makaohouse in Dece jei der Vertrag zunicht geworden, und er verlangt nun von Würzburger einen Schadenersatz von 30 000 Mt. Die Berhandlur, wurde auf Ende März vertagt. * Worms. In der Ausschußsitung des Rheinhessi schen Elettrizitätsverbandes wurde der Vertrag mit der Rheinischen Schuckert- Gesellschaft in Mannheim über die Versorgung des Verbandsgebietes mit elektrischer Energie genehmigt. Die Zentrale des Verbands, dem weitere els Gemeinden beigetreten sind, wird nach Osthofen gelegt. Marburg, 11. Febr. Der Magistrat hat die Absicht, auf dem Jurplaß eine städtische Festhalle zu errichten. Die Bausumme ist auf etwa 30 000 Mart vorgesehen. Die Hälfte der auf 1500 Mt. angesetzten- Zinsen sollen die Vereine aufbringen. * Wiesbaden. Direktor Werner von der Zentralverkaufsgenossenschaft deutscher Winzervereine zu Eltville, der mit. freiem Geleit sich hier aufhielt, ist plötzlich verhaftet und nach Frankfurt gebracht worden. Man bringt diese Verhaftung mit der Flickschen Defraudation in Verbindung. Flick ist vermutlich noch in Deutschland. Es steht fest, daß er auch mit anderen Personen, außer Werner, nach seiner Flucht noch in Briefwechsel gestanden hat. * Aus Nassau. Das Projekt einer Doppelsperre im Mühlbachtal und Dörsbachtal, hat sich wegen der außer allem Verhältnis stehenden hohen Forderungen für das Abtreten von Gelände, besonders aber von Wassergerechtsamen, im Mühlbachtal, nicht ausführen lassen. Dagegen kann die Erbauung einer Einzelsperre, und zwar im Dörsbachtal, als gesichert gelten. Für die Sperre ist ein Kostenaufwand von 3 Millionen Mark vorgesehen, die Ueberlandzentrale wird nach den vorgelegten Plänen an der Lahn oberhalb der Schleuse bei Kalkofen errichtet. Vermijd) es. Der Kaiser hat den am Gesangwettstreit des letzten Sommers beteiligten Vereinen das hier abge= WILHELM IMPERAT RATOR !! Vom eitungsjungen zum Opern= sänger. ueber die Karriere des jüngsten Wiener Hofopernsängers, des Tenoristen William Miller, der bisher in Düsseldorf war, dann an der Berliner Gura- Oper sang und nun ich erfolgreichem Gastspiel soeben mit einer Jahresgage von 9000 Kronen, die noch die Stets übertrifft, von Weingartner engagiert wurde, weiß ein österreichisches Diatt Jatiessantes Verigten. Danach war Millen, geborener Amerikaner einst Zeitungsjunge in Pittsburg und trug morgens in der Fibe mit seinen kleinen Kollegen die Morgenblätter aus. Eine Morgens hörte der Verleger des Pittsburger Blattes, Herr. 2. Maggee, als er um ½ 3 Uhr früh die Druckerei verließ, wie kleiner Zeitungsjunge seinen Genossen mit goldreiner Stimme Volkslieder vorsang. Er erfundigte sich nach dem Namen des fleinen Sängers und war so entzückt von dessen Begabung, daß er fortan für seine Ausbildung sorgte. Der junge Sänger wurde zunächst in Pittsburg unterrichtet und dann schickte ihn sein Gönner zur weiteren Ausbildung nach Mailand und Paris. Nach Maggees Tode sorgte seine Gattin weiter für den Künstler, der nach erst zweijähriger Bühnenkarriere eine so glänzende Stelle sich errungen hat. * Ein Fund aus der Minnesängerzeit. Einen bedeutenden literarischen Fund hat in Münster ( Westfalen) Archivrat Merr im Staatsarchiv gemacht. Als er den vollständig bestaubten, schmutzigen Umschlag einer Rechnung aus dem sechszehnten Jahrhundert gründlich ge= reinigt hatte, entdeckte er ein Pergamentblatt aus einer Sammlung von Minneliedern. Das Blatt enthielt die Texte zu drei Liedern Walthers von der Vogelweide sowie das Fragment eines Liedes eines anderen Minnesängers. Das Manuskript stammt nach dem Schrifttypus aus der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts. Der Fund verdient besondere Beachtung der Musikhistoriker, da zu dem Tert die Noten geschrieben sind, und zwar zu den Liedern Walthers von der Vogelweide vollständig. !! Die Langlebigkeit der Musiker. Mit der Frage, welchen Einfluß die Musik auf die Lebensdauer der Künstler ausübt, die sich ihr berufsmäßig widmen, hat Ctto Keller in München sich eingehend beschäftigt und eine Statistik von rund 670 Komponisten und Berufsmusikern aufgestellt, deren Erg! bnisse er in der jüngsten„ Allgemein. Musikztg." mitteilt. Daraus geht hervor, daß die durch= schnittliche Altersgrenze, die sonst gewöhnlich zwischen das 60. und 70. Jahr fällt, bei den Musikern zwischen das 70. und 80. Jahr zu sehen ist. Von den 670 Musikern aller Zeiten und Nationen, die Kellers Statistik berücksichtigt, sind nur 6 vor dem dreißigsten, nur 22 vor dem vierzig= sten, nur 40 vor dem fünfzigsten Lebensjahr gestorben. Auch im sechsten Jahrzehnt bewegt sich die Anzahl der Todes= fälle noch in sehr niedrigen Ziffern, die höchsten Zahlen werden erst im 8. Jahrzehnt erreicht, also zwischen dem siebzigsten und achtzigsten Lebensjahr. In dieser Alters- grenze starben u. a. Händel, Scarlatti, Gretry, Haydn, Gluck, Clementi, Paesiello, Zelter, Spohr, Rossini, Meyerbeer, Gounod, Liszt, Joh. Strauß, Robert Franz, Klara Schumann, Anton Bruckner, Ferd. von Hiller, G. Löwe, Josef Joachim. Aelter als 80 wurden Heinrich Schüb, Hasse, Rameau, Cherubini, Ambroise Thomas, Auber, Franz und Vincenz Lachner, Ed. Grell, Veri. Auch die Zahl der älter als mit neunzig verstorbenen Musiker ist verhältnismäßig erheblich das höchste Alter unter ihnen erreichte der 1906 mit 101 Jahren gestorbene Sänger Manuel Garcia. Geschäftliches S 5- lagiges& wild eingegan Sigerta Galipie! O In ben ftatt. 19: Februar Zur Aufnah Co vor Pho K Grosse Fürsorg ( Medi Sprechftu nentgeltliche g Musgabe von und ihre Ange Canit Aus Anlo ins findet W pintilie 8 garten) ein S furt a. M.( pr berbunden m Alles a Vergebu und Die 3 Manalisation fforderlichen Bos 1. Quell Ros 2. Hodb inhal Mos 3. Mafd Bos 4. Orts Tegur jam röhr wollen durch und Beding Dr. 24) eing gegeben werd Die Ar bateitens Dienstag, auf meinem Eröffnung i findet. Frete 2 Buidla Ste Hus Hessen und Nachbargebiet. *)(* Wetterfeld, 12. Febr. In den beiden letzten Nächten sinds dem Landwirt Ludwig Krecker 3 Paar Hosen, dem Landwirt Hermann Krecker 1 Schajlämmchen, das gleich im Stall abgeschlachtet worden ist, und dem E. Kühn 2 Gänse gestohlen worden. Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft ist der Schußmann Ne uz von Gießen mit seinem Polizeihund Lur nach hier beordert worden, um auf die Spur der Täter zu kommen. Der Hund hat denn auch mit einer bewundernswerten Sicherheit und Schnelligkeit vom Kreckerschen Stall aus die Spur aufgenommen und die Richtung nach 2 a uba ch zu eingeschlagen. An der Laubacher Chaussee wurden die Federn der abgestochenen Gänse gefunden. In Laubach jagte der Hund nach dem Stall des Wirt Müller und dann auf der Richtung nach Rödgen zu. Es hat die Untersuchung nun festgestellt, daß eine Korbmachergesellschaft bei Wirt Müller übernach= tet hat und diese, da sie nachgewiesen auf Rödgen zu weitergezogen ist, mit den Diebstählen wohl in Verbindung zu bringen sind. Dieser Fall beweißt doch wieder, wie wertvoll gut abgerichtete Polizeihunde in Sachen der Aufdeckung von solchen Kriminalfällen sein können. * Inheiden. An dem Provinzialwasserwerk wird gegenwärtig mit Eifer gearbeitet. Nachdem das Quellgebiet gefaßt ist, wird jetzt der Gleisanschluß an die Station Traishorloff gebaut. Sobald im Frühjahr der Gleisanschluß zwischen dem Quellgebiet und der Station fertig ist, soll mit dem Bau des großen Maschinenhauses begonnen werden. Auch der Hochbehälter für die Stadt Frankfurt soll auf der Höhe bei Geiß- Nidda im nächsten Sommer begonnen werden. ** Elektrizitätswert Lißberg. Wie uns von gut unterrichteter Seite mitgeteilt wird, ist die kürzlich gebrachte Mitteilung, wonach die Ausführung des Elektrizitatswerts Lißberg auf Grund eines Provinzialtagsbe schlusses bis zum Jahre 1913 verschoben werden soll, unrichtig, vielmehr soll das Projelt dem Provinzialtag in allernächster Zeit zugehen und voraussichtlich noch in diesem Jahre mit der Bauausführung begonnen werden. * Garbenteichl Durch die Aufmerksamkeit des Haltepunktwärters G a st wurde hier ein größeres Eisenbahnunglück verhütet. Kurz vor Eintreffen des um 10 Uhr 36 Min. fälligen Personenzuges Gelnhausen- Gießen bemerkte Gast ungefähr 130 Meter vom Stationshause entfernt auf dem Geleise ein verdächtiges Geräusch. Er eilte auf dasselbe zu und fand hier den betruntenen Knecht von Dorfgill, der mit seinem mit zwei Pferden bespannten Wagen mitten auf dem Geleise in der Richtung nach Gießen hielt. Gast holte sofort Hilfe herbei. Die Pferde wurden ausgespannt, die Milchkannen vom Wagen geworfen und dieser umgestürzt, da zum Rückwärtsschieben des Wagens nicht mehr Zeit genug war, weil mittlerweile der Personenzug heranfam. ZVRERINNERVING ANDEN GESANGWETISIRET VMDEN EHRENPREIS SM. DESHAISERS FRANKFVRT AM · Die vom Kaiser gestiftele Medaille zum Andenken an den Gesangswettstreit in Frankfurt a. M. Verder und Nücfcite. bildete An denken an das vorjährige Wettsingen in Frankfurt gewidmet. Es ist eine Medaille, die mittels Bestellungen auf vorliegende Zeitung für die Monate Februar und März nehmen fortwährent alle Postanstalten, Landbriefträger, unsere Zeitungsträger sowie die Erpibition entgegen. Bezugspreis für ein Vierteljahr Mf. 120 fret ins Haus, durch die Poſt Mk. 1.50. Monta bommen an it einem 40 baufen 2 teigerung. Foer Wirtscha Bieb Der Brok 19 Dünn säen, aber stark düngen soll nach dem heutigen Stand unserer Erfahrungen die Richtschnur bei jeder Feldbestellung sein. Durch jahrelange Bodenanreicherung mit 8-10 dz. Thomasmehl pro Hektar neben entsprechender Kali- und Stickstoffdüngung ernten viele Landwirte schon auf leichtem Heidesandboden 30-35 dz. Hafer vom Hektar, häufig sogar auch noch mehr. Der Groß t e e T E I t I , T e -I F Kolosseum Gießen. Große Svezialitäten- Vorstellung 5- tägiges Gastspiel des berühmten Tierandiors Dupre'. wild eingegangene Löwen, Tiger, Bären u. s. w. Zigerkampf, ausgeführt von Mr. Cäsario. Gastspiel Otto Reutter 5, 6. und 7. März. In den vorderen Restaurationsräumen bet freiem Cintritt Konzeri UGS WICHOT Wiener Damen- Orchesters Prasiana" statt. Im Theatersaal ab abends& Uhr 19: Februar: Einmauerung des berühmten Hungerfünstlers Sacco. Es ladet ergebenst ein Albert Rappmann. Zur Ballsaison empfehle: Aufnahmen mit elektrisch. Licht Ccöffnet bis 8 Uhr abends. Auf vorherige Anmeldung auch später. Photographisches Atelier KARL HOF Grosse Porträts. Malerei. Fürsorgestelle f. Lungenkranke ( Medizinische Klinik, Klinikstraße) Sprechstunde: Jeden Mittwoch Abend 6-7 Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und Angehörigen von Lungenkranken. Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur Vermeidung von Ansteckung. Volt. Sanitäts- Verein, Gießen. Aus Anlaß des 25jährigen Bestehens unseres Vereins findet Montag, den 14. Februar 1910, abends pünktlich 8 Uhr im Saal der Turnhalle( Oswaldsgarten) ein Vortrag statt. Herr Dr. med. Fulda, Frankfurt a. M. spricht über- Hypnotismus u. Suggestionberbunden mit Experimenten. Alles andere besagt die Karte. Der Vorstand. Vergebung von Wasserleitungsund Kanalisationsarbeiten. Kinematograph Bahnhofstr. 54. Giessen. Bahnhofstr. 54. Programm vom 12.- 15. Febr. 1909 Fang von jungen Bären in der Ariege, Naturaufn. koloriert. Hulda aus Klein- Kille als Dienstmädchen, humoristisch. Die Postbeamtin, ergreifende Handlung oder die Pflicht der Mutter geht über alles. Ein gutes Klebemittel, stürmischer Lacherfolg. Eine schreckliche Situation, spannendes Drama. Hier sind die Geister, humoristisch. Das Seram, Drama aus dem Leben. Wer kennt das Weib und seine Grillen, Komödie( Einlage). Der Deserteur, Tonbild in 3 Bildern. Biograph Plockstr. 12* Giessen* Plockstr. 12 Grossartiges Programm erster Neuheiten Anna von Masovien, lust. Drama. Tonbild: ,, Madame Saharet" in ihrem Tanz ,, La Malaguena gel Torero". Fang von jungen Bären in der Ariége, koloriert. Hunde, die bellen, belssen nicht, hum. 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